Energie: In die Zukunft statt in die Steinzeit!

Die Energiestrategie 2050 sieht vor, erneuerbare Energien auszubauen: Offshore-Windpark Butendiek (DE). Foto: Daniel Reinhardt (Keystone)

Am 21. Mai stimmen wir darüber ab, ob wir in der Schweiz weiterhin in der Energiesteinzeit bleiben wollen, oder ob auch wir Schritt für Schritt in die Energiezukunft übergehen. Die Alternative zur Energiestrategie 2050 wäre ein ungebremster Klimawandel, der Umwelt und Wirtschaft gleichermassen schadet. Ein Festhalten am Status quo wäre ein Hochrisikospiel:

  1. Mit dem immer älter werdenden Kraftwerkpark drohen häufiger ungeplante Ausfälle.
  2. Die Energieversorgung in der Schweiz ist schon heute zu 75 Prozent vom Ausland abhängig. Dieser Anteil steigt weiter, wenn wir für die einheimische Stromproduktion keine Alternativen aufbauen.
  3. Der globale Trend zu einer erneuerbaren Energieversorgung ist eine grosse Chance für die Wirtschaft – von exportorientierten KMU über das Installationsgewerbe bis hin zu Finanzdienstleistern. Es wäre für uns Junge fatal, wenn wir hier den Anschluss verpassen. 

Alter Kraftwerkspark – geringere Versorgungssicherheit

Steht still: Beznau I. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Das AKW Beznau I steht schon seit mehr als einem Jahr still. Das AKW Leibstadt, eigentlich das leistungsstärkste Kernkraftwerk der Schweiz, musste mehrmals unplanmässig für längere Zeit vom Netz genommen werden. Es ist heute klar – der grosse Unsicherheitsfaktor in der Schweizer Stromversorgung ist die Kernenergie.

Die Energiestrategie 2050 hingegen macht die Schweizer Energieversorgung effizienter, einheimischer und erneuerbarer. Dazu ist es höchste Zeit, denn die Alternativen überzeugen nicht. Kohlestrom aus dem Ausland importieren? Millionen Liter Erdöl verheizen? Oder neue Atomkraftwerke in der Schweiz bauen? Kein vernünftig denkender Investor steckt heute noch einen Rappen in ein Atomkraftwerk, das wäre schlicht und einfach wirtschaftlicher Selbstmord.

Abhängigkeit reduzieren – Wertschöpfung generieren

Seit 2010 ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Energieverbrauch in der Schweiz um 14,5 Prozent gesunken, der Pro-Kopf-Stromverbrauch um 3,3 Prozent. Gleichzeitig ist unsere Wirtschaft gewachsen. Das zeigt: Energiesparen und Wachstum sind kein Widerspruch, denn Umweltschutz und Wohlstandssicherung gehen Hand in Hand.

Unsere Abhängigkeit von fossilen Energien aus dem Ausland ist mit 75 Prozent enorm hoch. Über 10 Milliarden Franken wandern so mehrheitlich in Schurkenstaaten, die es mit der Einhaltung der Menschenrechte nicht so genau nehmen. Wenn es nach Erdöl-Rösti und seiner Lobby geht, werden wir bis 2050 noch mehr als 330 Milliarden Franken für Erdöl ausgeben. Es ist glasklar: Nichtstun kostet mehr, als heute für morgen zu investieren.

Die Schweiz – ein Land von Ideen und Chancen

Die Schweiz ist so erfolgreich, weil wir in der Vergangenheit immer bereit waren, Chancen zu nutzen. Das muss uns auch in der Zukunft auszeichnen – nur so können wir unseren hart erarbeiteten Wohlstand behalten. Wir sind als Land ohne natürliche Rohstoffe darauf angewiesen, innovativ zu sein und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Wer den Status quo beibehalten will, gefährdet hingegen unseren Wohlstand. Nutzen wir die zahlreichen Chancen, die uns die Energiewende bietet: Setzen wir ein starkes Zeichen für unseren Werk- und Forschungsplatz Schweiz.

Am 21. Mai geht es nicht nur um die Energiestrategie 2050 – es geht um unsere Zukunft. Wir wollen nicht die saftige Rechnung für die jetzige, kurzsichtige Energiepolitik bezahlen! Stillstand ist Rückschritt. Darum sage ich überzeugt JA zur sinnvollen Energiestrategie 2050.

194 Kommentare zu «Energie: In die Zukunft statt in die Steinzeit!»

  • Roland K. Moser sagt:

    Die schweizer Landwirtschaft kann mit der 1 Million Hektaren Landwirtschaftsland 5 Millionen Menschen ernähren. Wie sieht die ganze Energiediskussion aus, wenn wir mal davon ausgehen, dass in der Schweiz nur 5 Millionen Schweizer und keine Einwanderer leben?

    • Ricardo Monti sagt:

      Am besten schaffen wir alle fremdenfeindlichen Bünzlischweizer aus, das gäbe Platz und wir wären diese Nörgler endlich los.

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Herr Monti, da schmunzlen wir aber, wenn nur noch Linke in diesem Land leben, wie wollt ihr den Euren Lebensunterhalt bestreiten, es gibt ja keine Linken Produktionsstätte. In dieser Hinsicht bringt ihr ja nichts in die Wege, und ausser Badrans IT Geschäft habt ihr ja keine Aussenhandelsmöglichkeiten. Ihr armen Teufel würdet ja verhungern ohne uns Macher.
        Wenn wir weg sind nehmen euch aber nicht mehr auf

        • Jürgen Baumann sagt:

          Das Experiment würde ich gerne mal eingehen.
          Und dann würden wir sehen, wo die Unternehmer und wo die Unterlasser sind …

        • Andy sagt:

          Wer redet denn davon, dass es ohne fremdenfeindliche Bünzlischweizer nur noch Linke geben wird? Ist Ihnen bewusst was sie damit im Umkehrschluss implizieren?

          • peter sagt:

            @Luzia Keller: es geht wirklich um viel mehr, lesen sie das ausufernde neue Energiegesetz!

            Es geht darum, ob zukünftig das EW oder ein Beamter über den Einsatz meiner Haushaltgeräte bestimmen kann,

            ideologische Umerziehung wann ich Waschen oder Duschen darf!

            Das hat mit einem demokratischen Staat nichts mehr zu tun und ist klar abzulehnen!

      • Luzia Keller sagt:

        Es geht nicht um Links oder Rechts, sondern um unsere Zukunft. Übrigens sind Biobauern im Vormarsch, Urban Gardening ebenso und Jungköche wollen Nahrungsmittel aus der Region in ihren Töpfen verarbeiten. Na, verhungern werden wir nicht – im Gegenteil. Es sind kreative Köpfe, die ihre kulturelle Vielfalt mitbringen und unsere Menuwahl bereichern wie zum Beispiel mit
        pikanten Pizzas (Südländer), scharfen Curries (Orientalen, Asiaten, Afrikaner), würzigen
        Versuchungen (Balkanländer) etc.

        Es ist unfair, ständig über Einwanderer herzuziehen, welche wesentlich zum Wohlstand mit ihrer Arbeitskraft beigetragen haben. Wer baut Strassen, Tunnels, Häuser und wer putzt den Dreck weg überall, wer schwitzt in Küchen in
        Hotels/Restaurant/Spitälern? Das sind mehrheitlich Ausländer!

        • Kurt Leutenegger sagt:

          Herrgott Keller bitte denkt doch mal weiter als eure Nasenspitze. Wo holen denn eure Spitzenköche die Nahrungsmittel für die restliche Bevölkerung von bis zu letzt 5’000’000 + 7“000’000. Das müsst ihr mit eurer Kreativität mal erklären.
          Keine Ahnung, nur bla bla

          • Ricardo Monti sagt:

            Herr Leutenegger, Weil a.R., Konstanz und Dornbirn sind im Fall auch im Ausland. Nicht dass Sie aus Versehen noch dort einkaufen gehen.

        • peter sagt:

          Wir sind mit unserer Schweizer Wirtschaft einigen wie die Erfahrung zeigt z.T. kaum beeinflussbaren Einflüssen ausgesetzt, wie z.B. dem Eurokurs.

          Da brauchen wir wirklich keine weiteren ausufernde Gesetze und „selbstgemachten“ Wirtschaftshemmnisse und Bevormundungen.

    • Rolf Bombach sagt:

      Das kann die schweizerische Landwirtschaft aber nicht aus eigener Kraft. Zu dieser Produktion muss sie enorme Mengen an Nitrat, Phosphat und Kalium importieren. Und Futtermittel. Und Brennstoff, um Gewächshäuser zu heizen (was für ein Unsinn!). Es wäre durchaus ökologischer und ökonomischer, wenn die Schweiz mehr Agrarprodukte importieren würde.

  • Urs sagt:

    Ein guter, unaufgeregter und sachlicher Kommentar.

  • Peter Birri sagt:

    Ha, ha, ich hatte kurz gemeint, Erdöl Rösti sei ein neues Gericht…
    Thomas Edison sagte einmal:
    “We are like tenant farmers chopping down the fence around our house for fuel when we should be using Nature’s inexhaustible sources of energy–sun, wind and tide. I’d put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don’t have to wait until oil and coal run out before we tackle that.”
    Ich hoffe auch, wir packens im Mai und stellen die Weichen im Sinne Edisons.

    • Oliver Markant sagt:

      Derselbe Edison soll in seinem Garten ein grosses, schwergängiges Tor gehabt haben, durch das jeder durch musste. Die Leute ärgerten sich darüber und fragten ihn, was das soll. Jede Bewegung pumpt mir n Liter Wasser in den Garten…

      • Rudolf Wildberger sagt:

        Illustriert gut den Sinnn für Grössenordnungen bei gewissen Umweltschützern. Einen Liter Wasser brauche ich zum Giessen der Geranien in einer Blumenkiste.

        • Andy sagt:

          Der ist bei den Gegnern aber auch nicht besser. Magdalena Martullo-Blocher hat am Wochenende in den Schaffhauser Nachrichten damit gedroht bei Annahme könnten wir nur noch jeden zweiten Tag das Handy nutzen. (Das entspricht etwa 15 Meter Autofahrt mit Verbrennungsmotor)

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Rudolf Wildberger:
          es ist eigentlich nachvollziehbar, dass ihnen der nähere Sinn verborgen bleibt…

    • Rolf Bombach sagt:

      Lieber nicht. Edison hat so ziemlich bei jeder seiner Erfindungen und Entwicklungen aufs falsche Pferd gesetzt.

  • martin rohner sagt:

    Sehr geehrter Herr Vuichard,
    ich bin gespannt, wie nach einem allfälligen Ja zu dieser subventionsgetriebenen planwirtschaftlichen Massnahme die Energieversorgung sicher und stabil gewährleistet werden soll! Windparks von der Grösse kleinerer Kantone werden wohl nötig sein. Weiter müsste massivst in Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicher, Power2Gas (Gesamtwirkungsgrad um die 20%) und ziemlich sicher auch in Gaskombikraftwerke investiert werden. Woher für letztere die einheimische(!) Biomasse dafür herkommen soll konnte mir noch keiner erklären, denn wenn diese mit Erdgas betrieben werden, erhöhen wir unseren CO2 Ausstoss und machen uns noch mehr abhängig von den von Ihnen genannten Schurkenstaaten!
    Leider wie die ES2050 kein Plan, nur Visionen und heisse Luft!
    Schade

    • Thomas Jobs sagt:

      @ martin rohner:
      sie verwechseln da etwas: die Gegner haben NULL Konzept! Weiter maghen wie bisher und über den vorgeschobenen Import von Kohlestrom lamentieren und dabei vergessen, dass JETZT schon 75% der Energie vom Ausland kommt!
      Und was mir noch keiner sagen kommte: was ist daran Planwirtschaft, wenn wir etwas 1:1 ersetzen?

      • Rudolf Wildberger sagt:

        @Jobs: Planwirtschaft ist Stromerzeugung subventionieren, weil sie weniger abwirft als sie kostet. Nicht die Kosten sondern der Plan gibt ie Richtung vor. Wohin das „Konzept“ kopieren der deutsche Energiewende führt kannn man auch dort studiere. Preiserhöhungen ohne Ende für Otto Normalverbraucher und die Lobbygestützten Grossverbraucher werden geschont. Muss man ja auch, denn die können im Gegensatz zu unserem Otto ins Ausland ausweichen. alles gemäss dem Sprichwort: Die letzteen beissen die Hunde.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Rudolf Wildberger:
          schaien sie bei Wikipedia nach, was Planwirtschaft heisst!
          Nach ihrem Argument sind AKW reinste Planwirtschaft!

        • Marcel Meier sagt:

          @Wildberger
          Also sind die AKW Planwirtschaft.
          Keines kann seine Entsorgungskosten vollständig bezahlen. Produktion ist defizitär.
          Nicht einmal für einen Franken kann man sie Heute verkaufen da sie wegen den Entsorgungs– und Rückbaukosten niemand kaufen will.
          Die neueste Generation der AKW’s ist fast so lange im Verzug wie der Flughafen Berlin und sind viele Milliarden teurer als geplant und werden nur gebaut wenn der Stromabnahmepreis für Jahrzehnte überhöht ist und der jeweilige Staat die Garantien übernimmt etc.

      • martin rohner sagt:

        @jobs
        Auch Sie liefern keine Antwort, nur die Unterstellung, dass Fragende halt nur zu blöd sind! Ich möchte aber endlich mal konkrete Antworten aus realistischen Abschätzungen! Wir Wissen beide, dass es nicht reicht, einfach die Nennleistung eines Grosskraftwerkes durch die Peakleistung einer PV/Windkraftanlage zu ersetzen. Nur so als Warnung, auf meinem Dach befindet sich eine (ohne KEV-Wahnsinn!). Ich kenne den Unterschied zwischen installierter und realer Leistung also sehr genau (Dachausrichtung süd-südwest 30° Neigung)!
        Wenn die EE so rentabel und konkurrenzfähig sind, weshalb subventionieren?
        Planwirtschaft = der Staat schreibt vor, was WIE zu produzieren ist! In unserem Bsp. subventionierter Strom ausschliesslich aus PV, Wind. Mangel wird importiert mangels Speichertechnik…

        • Thomas Jobs sagt:

          @ martin rohner:
          meine Antwort ist die Energiestrategie 2050, da steht alles drin!
          Man kann auch „ineffizientere“ Dachflächen mit PV versehen, damit über den Tagesverlauf mehr PV-Strom generiert wird. Die Entwicklung in der PV alleine ist noch längst nicht abgeschlossen und somit wird PV günstiger und effizienter! Nur so als Beispiel.

          • martin rohner sagt:

            @ Jobs
            Eben NICHT! Es steht eben genau nichts(!!!) drin, kein Weg, nur eine Vision! Da Sie von der Gegenseite immer sehr detaillierte Antworten und Konzepte erwarten erlaube ich mir selbigen Massstab an Sie anzulegen!
            Das Problem der Dachflächen löst ein 3Lj. Installateur, das Problem der Netzstabilität ist einiges komplexer, vor allem seit gewisse Staaten Fasenschieber installieren, weil diese nicht ihr Netz als Puffer für unausgegegorene Fantasien hergeben wollen.
            Es geht m.M. folglich nicht um den Preis eines Panels sondern um die Volkswirtschaflichen Lebenszykluskosten.
            Haben Sie auf die gestellten Fragen/Punkte keine konkrete Antwort erlaube ich mir, Sie ebenso nur ein durch PR weich und geschmeidiggespülter Lobbyisten zu bezeichnen. Das müssen Sie aushalten – Siehe Erdöl-Rösti…

          • Thomas Jobs sagt:

            @ martin rohner:
            wenn sie es als Vision darstellen, dann ist das ihre Sache, wenn man es genau analysiert merkt man, dass da Hand und Fuss dahintersteckt!
            Was ihr Drittlehrjahrstift mit den von mir angesprochenen ineffizienteren Dachflächen zu tun hat, verstehen nur sie!
            Wissen sie warum die Phasenschiebertransformatoren eingebaut werden? Weil die Strombarone in Europa das Grid verlottern liessen! Das rächt sich nun und darum ist es schneller und „billiger“ diese zu verbauen, anstatt das Grid auf Vordermann zu bringen!
            PV leben über 40 Jahre und die aktuellen haben eine Leistungsgarantie von 25-30 Jahren, was ist da ihr genaues Problem? Wird z.B. ein Panel gedruckt, wie das bei anderen elektronischen Bauteilen der Fall ist, können sie billigst auf jeder Fläche Strom generieren.

        • martin rohner sagt:

          Sehr geehrter Herr Jobs,
          ich möchte Ja genau, dass Sie diese Hand, diesen Fuss benennen! Einmal eine klareAntwort und kein PR-blablabl!
          Die Instellation kann ein 3Lj Lehrling autonom erledigen, das anbringen und abkassieren ist nicht das Problem, den Strom zu speichern und ihn dann einspeisen wenn er benötigt wird um das Netz stabil zu halten ist die „Kunst“!
          Ah, die Strombarone wieder… Sie meinen also u.a. die Kantone und Länder – und wieder sind die andern Schuld, die These ist ja heilig…
          Das Grid ist als Verteilnetz und nicht Puffer für Subventionsjäger konzipiert. Der Ausbau auf HGÜ viel zu teuer, um ein paar Subventionsjäger fürstlich zu entlöhnen!
          Nochmals, der Preis interessiert nicht,es sind die Kosten! erzeuge ich die Panele mit Sklaven = billig…

          • Thomas Jobs sagt:

            @ martin rohner:
            ist die Energiestrategie und die dazugehörgen Papiere PR-Blahblah? Echt jetzt martin rohner??? Kann es sein, dass sie diese a.) nicht komplett gelesen haben oder b.) nicht begriffen haben?
            Wo liegt das Problem bei der Stromspeicherung? Die Schweiz hat da einen Vorsprung, welchen es noch auszubauen gilt!
            Informieren sie sich zuerst über die Erkentnisse der div. Blackouts Anfangs 2000er Jahre und dann urteilen sie neu! Als Beispiel Deutschland (die traf es fast jedes mal): Zwischen 1970 und 1993 wurde das Hochspannungsnetz in D um 60% auf gut 84’000km Länge ausgebaut. Vornehmlich zu den neu gebauten AKW…! Der VDE stellte 2006 fest, dass Investitionen in das Stromversorgungssystem von D seit den 1980er Jahren um ca. 40% zurückgegangen sind.
            Also googlen ist angesagt!

    • CH-Meili sagt:

      Im Buch Kraftwerk Schweiz von Anton Gunzinger wirds auch für Sie anschaulich erklärt. Die Umstellung ist machbar, bereits im Gang und allerhöchste Zeit.

      • Martin Fuchs sagt:

        Anton Gunzinger mag visionär sein, ich habe einige seiner Vorträge gehört. Leider baut er an einigen Stellen auf falschen Annahmen – irritierenderweise auch solche, die eigentlich in seine Kompetenz als elektroingenieur fallen sollten. Allerdings hat er durchaus interessante Visionen. Aber die hat auch Bertrand Piccard.

        • Andy sagt:

          Sie meinen die Vision einmal mit dem Solarflugzeug um die Erde?

          • Martin Fuchs sagt:

            Jein. Die Vision, die ich meine, ist jene solarbetriebener Passagierflüge. Dies mag für Kleinst- und vielleicht noch Kleinflugzeuge in Zukunft irgendwann mal gelten, aber Grossraumflugzeuge werden nie solar betrieben um die Welt fliegen.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Martin Fuchs:
            2 Startups wollen es bis in 10 Jahren wagen! DAS ist Innovation, nicht wir hier mit den Atomköpfen!

          • Martin Fuchs sagt:

            @Jobs: wagen können sie es ja. Das Problem dabei ist, die physikalischen Gesetze hebeln sie deswegen nicht aus! Die Energie, welche die Sonne auf die Solarzellen eines Flugzeugkörpers schickt, reicht vielleicht aus, um die Bordsysteme zu speisen. Nicht aber die Triebwerke, um ein 200-500 Tonnen schweres Flugzeug mit einer Geschwindikeit von etwa 850 km/h über Distanzen von mehreren Tausend Kilometern zu bewegen. Abgesehen davon kommen noch folgende Hindernisse dazu, die aktuell nicht lösbar sind: a) Grösse des Fliegers (sprich Sitzplätze), um Passagiere wirtschaftlich zu befördern, b) Form und Grösse des Flugzeuges, das auf Flughäfen überhaupt landen kann/darf, c) Speicher, um auch nachts fliegen zu können.
            Innovation braucht’s, aber Physik gilt auch dort!

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Martin Fuchs:
            Akkus? Nie davon gehört? PV-Entwicklung? Besser als die Entwicklung bei den AKW nota bene!

          • Martin Fuchs sagt:

            @ Jobs:
            Natürlich von Akkus gehört. Aber haben Sie schon gewusst, dass ein Akku geladen werden muss? Egal welche Technologie und welche Kapazität dieser aufweist, Sie können ihn nur mit so viel Energie laden, wie Sie zur Verfügung haben. Achtung: wir sind wieder bei den physikalischen Gesetzen! Das ist wie der Regenwassersammler (den Sie vielleicht in Ihrem Haus haben). Wenn der Tank 5000 l gross ist, füllen Sie den nie im Leben, weil in der CH der jährliche Niederschlag in der Grössenordnung von 1500 l liegt. Das Wasser benötigen Sie ja laufend. Deshalb sind die Tanks i.d.R. 2000 l gross – alles andere ist reine Abzocke!

        • Martin Fuchs sagt:

          @ Jobs:
          PV-Entwicklung ist schön und gut, aber auch hier stossen wir an physikalische Grenzen. Heute sind handelsübliche PV-Zellen bei einem Wirkungsgrad von etwa 18-20 Prozent, in der Forschung schafft man teilweise bis 24 Prozent. Aber selbst wenn wir bei theoretischen 100 Prozent wären: mehr als das was die Sonne an Energie liefert, bringen PV-Zellen nicht heraus. Achtung Physik: Energieerhaltungssatz! Sehen Sie nach, was ein Grossraumflieger an Energie benötigt und was die Sonne auf einen Flugzeugkörper liefert. Ebenfalls berücksichtigen: die benötigten Akkus (die bei heutigen Fliegern ja noch gar nicht drin sind) haben Gewicht!
          PS: ich bin Naturwissenschaftler und habe meine kritisch-objektive Brille auf. So wie sich das gehört.

    • Kurt Leutenegger sagt:

      Die Befürworter der EE vergessen Einiges. Wenn wir 75% der benötigten Energie einführen müssen, das sind Erdölprodukte und Erdgas.
      1. Wenn diese Länder ihre Produkte nicht mehr verkaufen können, und jeder nur noch für den eigenen Staat schaut, wie soll die Weltwirtschaft denn noch Handel treiben? „Trump angehaucht“?
      2. Bitte erklärt mir ganz spezifisch wie die Schweiz mit reduziertem Aussenhandel, mit 50% Selbstversorgung bei 8’4 Mio und 12 Mio in Zukunft, ernähren soll und dazu wie noch selbständig bleiben?
      3. Das Funktioniert nicht ohne die CH als selbständiger Staat auf zu geben.

    • Max Oppliger sagt:

      Schade ist, dass Sie sich noch nie die Zeit genommen haben, sich ein bisschen besser zu informieren. Besser eine Vision zu haben als nur alles neue zu kritisieren, ohne selbst einen vernünftigen Gegenvorschlag zu präsentieren. Ach ja, wahrscheinlich träumen Sie von AKW’s.

  • Benedikt Jorns sagt:

    Kohle, Erdöl und Erdgas decken ca. 85% des weltweiten Gesamtenergiebedarfs. In der Schweiz liegt ihr Anteil bei etwas über 50% und nimmt sogar noch leicht zu. Insbesondere für die Stromversorgung importieren wir im Winterhalbjahr zunehmend Kohlestrom. Nur die gemeinsame Nutzung von erneuerbarer Energie und Kernenergie hat Chancen, die Energieversorgung von den genannten fossilen Brennstoffen langfristig weg zu bringen. Den Import von Kohlestrom können wir in der Schweiz nur verkleinern, wenn wir die Stromversorgung im Winterhalbjahr mit dem Bau von neuen Staudämmen verbessern und auf den Atomausstieg verzichten. Umweltbewusste Menschen sind für die gleichzeitige Nutzung von Wasserkraft, andern erneuerbaren Energien und der Kernenergie. Sie stimmen „Nein“ zur Energiestrategie 2050.

    • Oliver Markant sagt:

      Sie irren Sich gewaltig. Kohlestrom 1970 und Kohlestrom 2017 sind nicht mehr das Gleiche. Grosskonzerne wie Siemens sorgten und sorgen dafür.

      Atomkraft mit nicht versicherbaren Risiken und ungelöstem Recycling-Problem als Hypothek für x zukünftige Generationen ist volkswirtschaftlicher sowie ethischer Unsinn.

      Haben Sie sich mal überlegt, wo wir die vielen Obdachlosen nach einem atomaren Gau ansiedeln werden und all die anderen damit entstandenen Probleme lösen (vgl. Fukushima)? Also: lernen sie etwas und stimmen auch „Ja“!

      • Benedikt Jorns sagt:

        Auch wenn Kohlestrom heute umweltfreundlicher produziert wird, stösst man dabei immer noch so viel CO2 aus, wie bei keiner andern Stromproduktion. Bei den heutigen Kernreaktoren Gen 3+ führt selbst eine Kernschmelze wie in Fukushima nicht zu einer Verstrahlung der Umgebung. Allerdings wird der Brennstoff immer noch erst zu 95% verbraucht und kann weiterhin erst provisorisch gelagert werden. Doch die Entwicklung von Reaktoren, welche die heute ausgemusterten stark radioaktiven Brennstäbe vollständig aufbrauchen, ist schon weit fortgeschritten. Was dann übrig bleibt, strahlt nur noch kurze Zeit und ist problemlos zu lagern. Zudem ist für diese neuen Reaktoren weltweit noch sehr viel Brennstoff vorhanden.

        • tigercat sagt:

          Als ob Brennstäbe das einzige wäre, das in einem KKW zufrieden vor sich hin strahlt. Es ist immer wieder erheiternd, festzustellen, dass es auch 2017 noch KKW Befürworter gibt in der Schweiz.

          • Benedikt Jorns sagt:

            @tigercat; Brennstäbe sind in unseren Kernkraftwerken die einzigen kritischen Langzeitstrahler. Die von ihnen verstrahlten Dinge können zwar dann selbst auch etwas Strahlung abgeben, doch ist die überwachte Lagerung letztendlich zeitlich beschränkt und problemlos. Bei der Kernfusion wird nur die Innenschicht des Brennstoffbehälters radioaktiv, doch klingt diese Radioaktivität in wenigen Jahrzehnten wieder vollständig ab. Hingegen der Brennstoff Deuterium und Tritium wird in wertvolles nicht radioaktives Helium verwandelt. EinStein + ein Glas Wasser … und ein Mensch hat ein Jahr lang genügend Strom. Die Kernfusion wird sicher kommen, doch geht deren Entwicklung noch sehr, sehr lang. Immerhin findet man im Internet den Entwicklungsreaktor ITER. Auch die Schweiz macht aktiv mit.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Benedikt Jorns:
            der grösste Under Cover Atomjünger Jorns! Alles schönreden und Luftschlösser mit noch lange unreifen Technologien bauen! Bis ihre MSR fertig sind, sind sie nicht mehr. Bis ein Endlager fertig ist, sind sie nicht mehr, in 33 Jahren ist die EW gemacht und das werden sie schon nicht mehr erleben!
            Steinzeitdenken im 21. Jahrhundert, fürwahr eine kühne Sache…

        • Benedikt Jorns sagt:

          Sorry, ein Schreibfehler mit grosser Wirkung. Ich wollte schreiben: „Allerdings wird der Brennstoff immer noch erst zu 5% verbraucht …“.

    • Dani Heusser sagt:

      Lieber Herr Jorns
      In Europa kam im letzten Jahr 90% des Energiezubaus im Stromnetz aus erneuerbaren Quellen. Den erneuerbaren gehört die Zukunft! Unklar weshalb umweltbewusste Menschen für radioaktiven Abfall sein sollen, der unsere nachkommenden Generationen noch in 100’000 Jahre beschäftigen wird. Packen wir die Chance für eine erneuerbare Zukunft. Die Zeit der Erdöl- und Urandinosaurier läuft ab.

      • Peter Hirsch sagt:

        Lieber Herr Heusser! Zwischen installierter Leistung und tatsächlichem Beitrag zur Versorgung besteht halt einfach ein Unterschied. Es wird zwar wie verrückt Solar und Windkraft zugebaut – weil dank den hohen Subventionen gute Geschäft für die Investoren winken. Aber: Beide Energiequellen sind „dargebotsabhängig.“ Deshalb wird in Deutschland der Strom grösstenteils noch immer mit Braun- und Steinkohle, Erdgas und Kernenergie produziert. Bitte packen Sie die Chancen für die erneuerbare Zukunft an. Installieren Sie Ihre Panels auf Ihrem Dach und das Windrädli in Ihrem Garten. Nutzen Sie den so produzierten Strom selber. Aber nehmen Sie mich nicht als Bezahlmeister in Geiselhaft. Ich will nicht für weniger Versorgungssicherheit tausende Franken bezahlen.

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Dani Heusser packen wir die Chance und lassen wir den Atommüll für unsere Nachkommen 10’000ende Jahre strahlen. Ein feines Verantwortungsbewusstsein für die in Zukunft Lebenden. Wenn wir diese Initiative annehmen schlagen wir für mind. 40 Jahre die Türe für andere technische Möglichkeiten zu.
        Schön wäre es wenn die EE-Fanatiker auch mal die Rechte Hirnhälfte einschalten und somit ihr mit der ganzen Hirnkapazität die Problematik überdenken könntet. Denn in den nächsten Jahren werden Lösungen geschaffen, die unsere Probleme incl. Atommüll lösen werden.
        Ferner dient diese EE für euch nicht nur zur heuchlerischen „Nachhaltigkeit“ sondern Ziel ist, das Land noch mehr von der EU abhängig zu machen um den Beitritt vom Volk zu erzwingen.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Kurt Leutenegger:
          natürlich kommt nun wieder die unterschwellige Werbung für weitere AKW, welche in ca. 40 Jahren serienreif sind und immer noch Atommüll produzieren! Weitblick à la Kurt Leutenegger…

      • Benedikt Jorns sagt:

        Es ist unglaublich, welche Kreativität Befürworter der Energiestrategie im Erstellen von tendenziösen Statistiken entwickeln. Für die zukünftige Abdeckung der Stromversorgung in Europa ist nur der Beitrag im kritischen Winterhalbjahr von Bedeutung. Die neusten offizielle Statistiken (BFE) zeigen: Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr in der Schweiz erst 0,9% des Strombedarfs. In Deutschland bringt sie trotz Hunderten Milliarden Euros Subventionen auch erst 3%. Windkraft bringt in der Schweiz fast nichts. Sie deckt erst 0,17% des Strombedarfs. Träumen ist manchmal sehr schön. Doch bei der Planung der zukünftigen Stromversorgung ist es entscheidend, die Realität klar zu erkennen.

        • urs sagt:

          tendenziöse Statistik, Herr Jorns. „Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr in der Schweiz erst 0,9% des Strombedarfs. In Deutschland bringt sie trotz Hunderten Milliarden Euros Subventionen auch erst 3%. Windkraft bringt in der Schweiz fast nichts. Sie deckt erst 0,17% des Strombedarfs. “ und warum wohl haben Sie Windenergie Deutschland im Winter vergessen? Etwas weil im Winter doppelt soviel wie im Sommer produziert wird?
          Herr Jorns, vor 8 Jahren habe ich Sie gerne gelesen (kompetent, faktenorientiert), auch wenn ich nicht Ihrer Meinung war. Heute sind Sie ein gebildeter Polemiker. Schade.

          • Benedikt Jorns sagt:

            @urs; Da verstehen Sie mich komplett falsch. Die Windkraft ist in Küstengebieten derart nützlich, dass mit hoher Priorität Gleichstromleitungen quer durch Europa gebaut werden sollten. Es ist heute noch schwierig abzuschätzen, was das dereinst bringen wird. Doch unsere Energiestrategie darf die Kernenergie niemals ausschliessen. Auch gemeinsam haben die erneuerbaren Energien und die Kernspaltung kaum eine Chance, die weltweit ca. 85% fossilen Energien jemals abzulösen. Insbesondere weil viele Entwicklungsländer den weltweiten Energiebedarf noch stark steigen lassen. Langfristig braucht es neben den erneuerbaren Energien und der Kernspaltung auch die Kernfusion. Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie ist die beste Energiestrategie.

          • Hofstetter Josef sagt:

            Urs; Interessanter Kommentar, wenn man die Wirklichkeit ausblendet. Orientierung Sie sich doch einmal über die Januarwochen in Deutschland, wo weder Wind noch Sonne Energie produziert haben. Und wo haben Sie die doppelte Menge Energie produziert?

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Hofstetter Josef:
            informieren sie sich über die Stromerzeugung im Januar in Frankreich! Die AKW sind da so schrottreif, dass das Äquivalent von 8 AKW importiert werden mussten – trotz Strom sparen! Ausserdem wurde der vom Staat subventionierte Strom plötzlich teurer, weil man eben importieren musste!

      • Rolf Bombach sagt:

        Das ist ein merkwürdiger Kommentar. Zur Erinnerung, allein in Deutschland haben über 20 Gaskraftwerke und mehrere Kohlekraftwerke Stilllegung beantragt. Aus der Kernkraft steigt man aus, und im Bau befindliche KKW scheinen nie fertig zu werden. In so einer Situation reicht ein einziges Solarpanel, und 100% des Zubaus betrifft EE.
        Gut, dumme Statistiken kann ich auch:
        2016 wurden in DE 2.5% PV zugebaut (geplant waren 6%), trotzdem wurde 2016 1% weniger PV-Strom produziert. Daraus könnte man auch merkwürdige Schlüsse ziehen.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Benedikt Jorns:
      auch wenn sie es noch 1000 mal wiederholen, ihr Winterhalbjahr-Versli wird nicht besser! Ichre geliebten AKW fallen je länger je mehr aus und haben schon Milliarden an Subventionen verschlungen! Kein fertiges Endlager weit und breit und wie es in 33 Jahren aussehen wird werden sie als Ü70 nich mehr erleben, darum wird es Zeit, dass die Zukunft nicht mehr von Ewigvorgestrigen gestaltet wird!

      • Kurt Leutenegger sagt:

        Herr Jobs, sie sollten den vorläufigen EE Gegnern nicht vorwerfen das sie ihre Positionen 1000 wiederholen, denn genau wie Herr Jorns schreiben Sie 1000 mal ihre verbohrte Argumentation nieder.
        Auch ist Herr Jorns nicht gegen EE sondern er will sich wie alle normal Denkenden die Türen offen halten um wirklich alle Möglichkeiten in Zukunft ausschöpfen zu können.
        Die EE Fanatiker führen das Volk in eine Sackgasse.
        PS. Ich habe keine Aktien in Kernkraft, wo haben sie investiert?

        • Dani Kobler sagt:

          @ Kurt Leutenegger: „Denn in den nächsten Jahren werden Lösungen geschaffen, die unsere Probleme incl. Atommüll lösen werden.“
          Frage 1: in den nächsten Jahren, von welcher Grössenordung reden sie da.
          Frage 2: Weiss die Nagra schon von diesem Befund, falls nein, schreiben sie denen doch ein Email mit Betreff: Ihr könnt aufhören zu graben.
          Frage 2: Welche Firmen sind da involviert bitte ein Tipp, tönt nach einer Lizenz zum Geld drucken.

          • Kurt Leutenegger sagt:

            Dani Kobler, ich bin fest der Ünerzeugung das die Nagra die auf uns zukommenden Energieträger bestens verfolgen und kennen,. Diese Ingenieure und Physiker sind weltweit vernetzt und tauschen ihre Erkenntnisse aus.
            Da sind wir 2 kleine Würstchen und können uns nur im Internet schlau machen, wenn man sich auskennt.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Kurt Leutenegger:
            genau, darum hat auch die Atomsupermacht USA nach 30 Jahren Suche aufgegeben, weil sie es nicht für sicher halten!

          • Benedikt Jorns sagt:

            @ Dani Kobler: Zu Frage 1: Es sind dies Reaktoren der 4. Generation. Die kompetentesten Personen in der Schweiz sind Prof. Prasser und Louis Odermatt. Leider ist der Bau von Entwicklungsreaktoren sehr zeitraubend. Ich gebe kleinen transportierbaren Reaktoren die grösste Chance. Zeitangaben sind zurzeit leider noch sehr widersprüchlich.
            Frage 2: Die ausgemusterten Kernbrennstäbe werden bis ca. 2040 gekühlt zwischengelagert. Dann werden sie nur „verpackt“ und dann in den Tiefenlagern weiterhin zwischengelagert. Die Nagra weiss sehr genau, was sie zu tun hat.
            Frage 3: In der Schweiz gibt es ausser Prof. Prasser und sein Team sowie den Kernfusionsforschern an der ETH Lausanne nur noch die Kernkraftwerkbetreiber, welche zur „Atomlobby“ gezählt werden können.

          • Marcel Meier sagt:

            @Jorns
            Meinen sie den Prasser der seine Studenten in einem Seminar angewiesen hat AKW freundliche Leserbriefe zu schreiben:

            Nach einer Einführung über die starke Beachtung von Leserbriefen zeigt Prasser, welche Fallen beim Schreiben lauern: «Nicht andere Kernenergienutzer schlechtmachen.» Er gibt ganz konkrete Tipps, wie Leserbriefe möglichst wirksam zu formulieren sind. Die Schreiber sollten schnell reagieren auf eine Nachricht, kurz und bündig bleiben und keine persönlichen Angriffe starten. In Prassers Worten: «Cool bleiben, aber nicht unbedingt humorlos.» Er rät, die erneuerbaren Energien als Partner und nicht als Gegner zu bezeichnen. Und er mahnt zur Vorsicht beim «Hochpowern» von neuen Kerntechnologien. Damit würden bewährte technische Lösungen indirekt schlecht gemacht.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Benedik Jorns:
            Herrn Prassers Lehrstuhl wird von Swissnuclear finanziert. Gleichzeitig sass er im ENSI ein! Louise Odermatt arbeitet nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren in einem AKW!
            Wes Brot ich ess des Lied ich sing! So viel zur Kompetenz ihrer kompetenten Informanten!
            Ausserdem wurden alleine Herrn Odermatt mind. die Hälfte seiner angeblichen Beweise als falsch wiederlegt!
            Sie hingegen haben vor ziemlich genau einem Jahr behauptet, dass man einen dann aktuell nahe vorbeiziehenden Kometen mit Kernfusion abwehren kann.
            Haben sie jetzt ihr Dach mit PV ausgerüstet und ein eCar gekauft? Oder war das eine leere Versprechung ihrerseits um von ihrem AKW-Fantum abzulenken?

    • Max Oppliger sagt:

      Die Neinsager geben die Hoffnung auf neue AKW’s nicht auf. Wider besseres Wissens. AKW’s der ’neusten Generation‘ natürlich. Völlig strahlungsfrei und ohne Abfälle. Es sind die fantastischen AKW’s der Herren Jorns, Hofstetter und Papadopoulos. Wegweisende Technik für den Rückschritt.

  • Oliver Markant sagt:

    Ich stimme klar Ja für die Energiestrategie. Dies nur schon um nicht zu den ewig gestrigen Angsthasen zu gehören, die unsere Fähigkeiten zur Weiterentwicklung nicht wahrhaben wollen.

    Wer sich die vergangenen drei Winter in Sachen Schnee angeschaut hat und auch notiert hat, dass wir im Sommer teilweise Wassermangel hatten, der weiss, dass es Zeit ist, neue Wege ohne fossile Brennstoffe zu gehen.

    Mich würde auch interessieren: Bei einem Supergau werden diverse Häuser unbewohnbar. Deren Wert sinkt auf 0 Franken. Wie steht es mit den Hypothekarschulden auf diesen Häusern. Werden diese dann auch grosszügig auf Fr. 0 abgeschrieben oder ?

  • Rudolf Wildberger sagt:

    1. Dass die jetzigen Kernkraftwerke keine Langfristlösung sind, ist klar.
    2. Die Auslandabhängigkeit der Energieversorgung durch ES2050 nimmt aber nur sehr begrenzt ab. E-Mobile bleiben ohne Lösung des Batterieproblems ein Hobby für Umweltschützer. und ist z.B. für Warentransport per LKW völlig illusorisch. Eine konstante Stromversorgung ist mit Wind und Sonne nicht möglich und erfordert Reservekarftwerke, die bis jetzt nur mit fossilen Energieträgern betrieben werden müssen (Gas, Öl, Kohle). Speicherkraftwerke können nur Tage überbrücken.
    3. „Chance für die Wirtschaft – von exportorientierten KMU über das Installationsgewerbe bis hin zu Finanzdienstleistern“. Abgesehen vom provitierenden Installationsgewebe ist Punkt 3 leeres PR-Geplapper.
    Deshalb NEIN zum Bürokratiemonster ES2050.

    • Michael Fuhrer sagt:

      …vor 5 Jahren waren E-PKW völlig illusorisch in den Köpfen von tausenden von Menschen. Musk mit Tesla hat wohl das Gegenteil bewiesen! Illusionen, Visionen sind dazu da Unmögliches Möglich zu machen! Was in 10 Jahren sein wird, welche Batterien es geben wird, wissen wir nicht. Aber wir bleiben sicherlich nicht alle im Heute stehen!

      • Dani Kobler sagt:

        @ Rudolf Wildberger: „völlig illusorisch“, „nicht möglich “ … haben sie sich je gefragt warum der Chef nie zu ihnen gekommen ist um die Meinung zu etwas neuem zu hören?
        … Warentransport per LKW völlig illusorisch … ja, sofern man davon ausgeht das für 80 kg mindestens 150 Ross nötig sind.

        • Rudolf Wildberger sagt:

          Habe von LKW geschrieben, Belieferung von Migros und Coop. bei PKW’s kannn man zur Not auch Abstriche machen an Reichweite und Preis/Lesitungs-Verhältnis. e-LKW sind mir bis jetzt noch keine begegnet und elektrische Pallettenrollis sind für grössere Distanzen und Mengen nicht praktikabel.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Rudolf Wildberger:
            in dem Fall gehen sie nie aus dem Haus oder leben irgendwo im Hinterwald, denn alleine Coop setzt seit 2014 E-Force LKW ein und Feldschlösschen war sogar ein Jahr früher dran! Ah, Lidl zählt für sie als eine Firma welche E-Force nutzt in dem Fall auch nicht…

      • Rudolf Wildberger sagt:

        @Fuhrer: Auch wenn wir nicht im Heute stehen bleiben, bleiben doch einige grundsätzliche Probleme.:
        – Die Energiedichte von Benzin )oder Disel wird wohl nie erreicht werden (=Reichweite/kg). Eine Batterie ist ein Chhemischer Speicher und die Chemie möglicher Kombinationen ist begrenzt und bekannnt.
        – Die Energie einer Batterie wird durch konstruktive Massnahmen am frei werden gehinder. Bei Benzin braucht es Zündenergie (Zünfunke) und Luft (nicht im Tank). Bei einer Batterie reicht ein Kurzschluss – extern oder nach Beshädigung. oder Konstruktionsmangel inteern. Die Folge sind brennend Handys oder Teslas.
        – Die Betriebskosten der e-Mobile sind eine Mogelpackung. Im Benzinpreis ist ein Zuschlag für den Strassenunterhalt enthalten die beim Strom fehlt.

        • Robert Zarzis sagt:

          Herr Wildberger
          Sag niemals nie!!
          Vor 15 Jahren sagte mit ein Photograph. Digital Kamaras werden sich nie Durchsetzen! Die Pixel anzahl ist ja viel zu gering. Die werden nie einen Photo Film ersetzen.
          15 Jahre! Kennen Sie heute noch Profi Photografen mit Kamera mit Film?
          Oder 1993 Roadstar Handy mit nur noch 2.5kg gewicht! Damals wa auch der PC 386 Top mit der Sagenhaften Harddisk mit 100mb!!
          100mb, wir sagten einem Kumpel! Die wirst Du nie im Leben füllen! Niemals!
          Und schon sind wir am anfang meines Komentars. Sag niemals nie!
          Und die Erfindungsgabe der Menschen ist Unerschöpflich!
          Leider Glauben Leute wie Sie, dass alles schon erfunden wurde. Und nicht mehr neues kommt.
          Das hat man auch bei der Jahundertwende in 20Jahrundert gesagt. und wie Unterschiedlich war 1901 und 1999!!

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Rudolf Wildberger:
          Effizienz Benziner: 35%, Diesel: 45%, eMotor: 95%!
          Förderkosten, Transportkosten, Produktionskosten und Verteilkosten – die Verbrenner sind gnadenlos effizient gegenüber einem eMotor, welcher mit lokal erzeugtem Strom aus EE „betankt“ wurde; oder etwa nicht?
          Eben nicht, darum enpfehle ich ihnen die Lektüre „Cleaner cars from cradle to grave“, dann hapert es auch weniger mit ihren Fehlinterpretationen…!

  • Peter Aletsch sagt:

    „Atomkraftwerk, … das wäre schlicht und einfach wirtschaftlicher Selbstmord.“ Offenbar will vor allem China sich selber töten, denn in Zukunft werden jährlich mindestens 4 Reaktoren neu in Betrieb gesetzt. Die EU fürchtet, hier den Anschluss zu verlieren, deshalb: „Neue Reaktoren: EU will Atomkraft massiv stärken“. Natürlich gegen Deutschland. ‚At 3% discount rate, nuclear was substantially cheaper than the alternatives in all countries, at 7% it was comparable with coal and still cheaper than gas, at 10% it was comparable with both. At low discount rates it was much cheaper than wind and PV.‘

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Peter Aletsch:
      China hat ein massives Smogproblem und will schnell von der Kohle weg! China will aber auch an den Ewigvorgestrigen verdienen und verkauft seine AKW-Technik. Ausserdem hat China 2015 & 16 mehr als doppelt so viel PV verbaut, als der Rest der Welt ZUSAMMEN! Bei den WKW sieht es ähnlich aus.

    • tigercat sagt:

      Es braucht eine gehörige Portion Naivität, daran zu glauben, dass in West Europa jemals wieder ein KKW gebaut werden wird.

      • martin rohner sagt:

        @Jobs
        ja, weil China für die halbe Welt PV-Panele baut und dafür werden halt teils Stoffe benötigt, die sich in freier Wildbahn nicht sooo gut machen (Iridium-Tellurid, Cadmium,Fluorverbindungen etc.)….
        China baut Thoriumreaktoren, weil alleine in China 900000Tonnen Thorium auf Halde liegen (Neodymgewinnung). China hat erkannt, dass nur ein diversifiziertes Kraftwerksnetz Stabil ist, deshalb der Mix Wasser, Fossil, EE und Nuklear. Sie und Ihre Mitstreiter wollen uns aber einreden, dass ein reines EE-Netz mit Importabhängigkei ist ebensogut, nein, besser zu sein scheint.
        Ps. grösster Gegner in Europa für Thorium ist Areva – der Brennelemente und Plutoniumdealer. Deshalb läuft in dieser Richtung in Europa nichts.

        • tigercat sagt:

          Areva ist vor allem KKW Hersteller und ist gerade deshalb tief in rote Zahlen geraten, weil 1. niemand mehr KKW bestellt auch weil 2. die Sicherheitsanforderungen so massiv gestiegen sind, dass der rentable Betrieb eines KKW gar nicht mehr möglich ist.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ martin rohner:
          sie unterschlagen eines: ohne seltene Erden läuft KEIN einziges AKW! Und WKW gibt es auch ohne Neodym.
          China baut ein weiterer Prototyp, sonst nichts! China will auch vom Smogproduzenten Kohle wegkommen und was China auch noch will, ist ihre teuer entwickelte AKW-Technik gewinnbringend in die Welt verkaufen! Das wären dann die vollständigen Fakten…

          • martin rohner sagt:

            @Jobs
            China baut in dem Fall 32 Prototypen des selben Typs…
            Sie und Ihre Behauptungen, hauptsache der Ablass kommt zu Abt Jobs. Er verteilt dann die Seeligsprechung.
            Ich habe nichts unterschlagen sondern nur erwähnt, weshalb 900000Tonnen rum liegen. Anscheinend ein schlechtes Gewissen weil Sie die Fehler Ihrer These kennen, aber unbedingt an den Honigtopf wollen – wie die von Ihnen genannten Gauner und Barone…

          • Thomas Jobs sagt:

            @ martin rohner:
            wow, diese 32 gesellen sich zu den anderen paar Dutzend…!
            Welche Behauptung? Dass kein AKW ohne seltene Erden auskommt? Tja, der Bischof martin rohner möge Google dazu verwenden, denn da steht es auch für ihn drin!
            Warum sollte ich etwas bekanntes schönreden? Ich finde es auch nicht toll, genausowenig wie die Uranminen und ihre Megatonnen an radioaktiven Schlämmen, welche offen rumliegen!
            Ich soll von der EW profitieren? Ja, aber nur daran, dass wir die Zukunft Uran- und Fossilfrei gestalten können!

          • martin rohner sagt:

            @Jobs
            Nochmals für framing und PR-Betreiber. Ich schrieb nirgends, dass ein AKW (genauer der Generator) KEINE seltenen Erden benötigt! Ich schrieb, dass in China 900000 (in Frankreich übrigens 10000)TONNEN auf Halde LIEGEN, weil seltene ERden abgebaut werden – unter anderem um Ihren PR-Flyer am Kühlschrank zu befestigen.
            Richtig, erst liefert China uns PV, danach (nach der Erkenntnis, dass Sie und Ihre jünger keine Refereanz in sachen Grid waren) die Thorium-Reaktoren.
            Im gegensatz zu manchem Scwisscleantec PR angestellten können die Rechnen und sind in der Hinsicht nicht ideologisch vorbelastet….
            Wiaaen Sie überhaupt was eine Megatonne ist? Wieso nicht gleich eine Giga-Tonne oder Gogol-Tonne? Klingt doch viel besser, nicht?

  • Peter Hirsch sagt:

    Schöne, blumige, liebliche Worthülsen. Leider aber eben „Hülsen“ – ohne relevanten Inhalt. Die Energiestrategie 2050 gefährdet die Versorgungssicherheit in hohem Masse. Schon in fünf Jahren können unsere Nachbarländer uns keinen Strom mehr verkaufen, weil sie selber in eine Mangellage geraten. Das kann jedermann selber bei Entsoe und Swissgrid nachlesen. Es fehlen noch immer Speichermöglichkeiten, um den Strom saisonal zu speichern. Es wird ein Luftschloss aufgebaut. Wenn es kostenlos wäre, dann würde mich das nicht stören. Ist es aber nicht, denn das Luftschloss ist an massive Subventionen und Regulierungen gekoppelt. Diese müssen von all jenen getragen werden, die keine Lobby haben. Mittelstand, Mieter, EFH-Besitzer, Gewerbe, usw. NEIN zu diesem Irrsinn nach deutschen Vorbild.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Peter Hirsch:
      wen Putin am Gashahn und die OPEC am Ölhahn drehen, dann wären sie schon Vorgestern froh gewesen, hätten wie die EE im 2050 fertig, aber das haben sie sich vermutlich noch nie überlegt, wenn sie das Wort „Versorgungssicherheit“ in den Mund nehmen…!

  • Peter Aletsch sagt:

    “ Setzen wir ein starkes Zeichen für unseren Werk- und Forschungsplatz Schweiz.“ Diese Hoffnung ist noch hypothetischer als die nach einer ’sicheren, sauberen, erneuerbaren, günstigen‘ Energie/Strom-Versorgung. Ist schon in Deutschland schief gegangen. Es gibt keine fabrizierende PV-Industrie mehr dort. Der Schweizer Zulieferer Meyer Burger schrammt nun ständig am Konkurs vorbei, die Aktie kostet noch 80 Rappen.

  • Hansjürg sagt:

    …und wenn es nach Windbeutel-Vuichard geht, wird die Schweiz mit tausenden Windmühlen verstellt um dann Strom zu haben, nur wenn es bläst. Das nennt man dann unabhängig. Aber nur zu, versucht ein wenig glaubwürdig zu bleiben und bringt ein Projekt, dass dem Bild entspricht. Der Zürichsee und der Léman bieten sich doch an, es hat ja schliesslich Unmengen von Segelbooten darauf, wenn denn der Wind bläst.

    • 'Grossmutter' der Energiewende... sagt:

      WINDBEUTEL VUICHARD!!! Bitte etwas mehr Anstand und Respekt, vor allem auch wenn es um die GLP geht, die heute in den Medien leider viel zu wenig sagen darf, obwohl…!!!
      Ja, BELÄCHELN – BEKÄMPFEN – KOPIEREN!!! so läuft es…
      Mein Trost:
      Die meisten Menschen, die am Ende etwas bewegt haben, werden zuerst bekämpft!
      Darum erst recht: JA!! Wer wagt, gewinnt!!

  • Laurence sagt:

    Die Manipulation beginnt schon mit dem Bild. Die Schweiz hat keine Küsten, deshalb sind Windfarmen hier aus Landschaftsschutzgründen unmöglich. In Deutschland gehen die letzten AKW 2022 vom Netz, laut Plan. Bis dann sind aber die Stromtrassen von der Nordsee in den Süden noch nicht erstellt, wie gestern auf ARD berichtet wurde. Deshalb gibt es eine Stromlücke, die nur mit Gas-KW ausgefüllt werden kann. Dasselbe wird in der Schweiz passieren. Die ES2050 macht uns noch mehr abhängig vom Ausland: Windturbinen, Solarpanels und Batterien aus China. Gas aus RU (Putin lacht über uns!). Strom aus DE und FR (sofern vorrätig). Die Schweiz könne sich selbst mit Energie (inkl. Strom) versorgen und es würden Arbeitsplätze geschaffen, ist eine dreiste Behauptung, getrieben von grünen Wunschträumen.

    • Hansjürg sagt:

      Grüne Wunschträume ja, aber anders als Sie sich das vorstellen. Googlen Sie mal, in welchen Verwaltungsräten und Präsidien unsere Links-Grünen alles sitzen (Nordmann – Solarlobby, Girod – Windlobby). Da geht es dann nicht mehr nur um Millionen, da werden dann Milliarden verbuttert. Wir können nur hoffen, dass denen der Champagner dann auch irgendwann mal verleidet. Und weil als Backup immer noch konventionelle Kraftwerke stehen bleiben müssen und auch gebraucht werden, wenn die Wasserspeicher leer sind, hat die Schweiz überhaupt nichts gewonnen.

  • Hofstetter Josef sagt:

    Pascal Vuichard; Ich weis nicht wie alt Sie sind, aber an Erfahrung und Weitsicht haben Sie bis heute noch nichts gelernt. Lesen Sie doch einmal den Kommentar von Benedikt Jorns und üb erlegen Sie sich, wie die wachsende Schweiz (masslose Einwanderung) ohne sichere eigene Energieproduktion vorstellen können. Wir brauchen Kernenergie und Wasserkraft, Wind- und Solarenergie sind für die Schweiz nur hochsubventionierte Spielzeuge, welche zudem unser schönes Land verschandeln . Den Werk- und Forschungsplatz Schweiz, wird gerade durch Personen wie Sie blockiert, indem wir die Weiterentwicklung der Kernenergie im eigenen Land nicht weiter forschen dürfen.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Hofstetter Josef:
      logisch, Jorns und sie sind Ewigvorgestrige Fossilen, welche die EW 2050 mit der alllergrösten Wahrscheinlichkeit nicht mehr erleben werden und immer noch in den alten Atomstrukturen verharren!

      • Hansjürg sagt:

        Aber auf das Problem mit der Einwanderung sind Sie überhaupt nicht eingegangen. Dafür aber mal – wie gewohnt – auf den Mann geschossen (Ewiggestriger) Sie bleiben sich treu, das muss man schon sagen!

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Hansjürg:
          Der Krieg um die Ölvorräte und Vormacht in diesen Gebieten generiert uns einen grossen Teil dieser Flüchtlinge!

      • Hofstetter Josef sagt:

        Thomas Jobs, Sicher, wenn ich 2050 erleben würde, dann wäre ich vermutlich der älteste Mensch in der Schweiz. Aber Herr Jobs, ich mache mir schon Gedanken darüber, dass es Leute gibt wie Sie, welche noch an das Märchen glaubt, dass wir in der Schweiz während 365 Tagen und 24 Stunden am Tag, Wind und Sonne haben werden. Erkundigen Sie sich doch einmal über die heutigen Windrädli, an wie viel Tagen und Stunden die letztes Jahr Strom erzeugt haben und wieviele Jahre es dauern könnte bis diese amortisiert wären. Das würden auch Sie nicht erleben.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Hofstetter Josef:
          eben, sie leben noch das Märchen vom billigen Atomstrom und vom Atommüll, welcher sich problemlos in einem alten Stollen lagern lässt; QED!

        • Hansjürg sagt:

          Die Rädli haben auf das ganze Jahr bezogen einen Output von 16% der gesamt installierten nominellen Leistung.

        • Marcel Meier sagt:

          In Großbritannien sind für den im März 2013 genehmigten Doppelblock Hinkley Point C Baukosten in Höhe von 16 Mrd. Pfund (ca. 19 Mrd. Euro) veranschlagt. Um das Projekt rentabel zu machen, sagte die britische Regierung für 35 Jahre nach der für 2022 vorgesehenen Inbetriebnahme eine garantierte Einspeisevergütung in Höhe von 92,5 Pfund/MWh (ca. 11,2 Cent/kWh) plus einem jährlichen Inflationsausgleich auf Preisbasis 2012 zu. Dies ist etwa das Doppelte des derzeitigen englischen Börsenstrompreises und liegt unterhalb der Einspeisevergütung für große Photovoltaik- und Offshore-Windkraftanlagen und oberhalb von Onshore-Windkraftanlagen.
          Da bauen wir doch besser Solarzellen auf jedes CH-Dach mit Südausrichtung.

          • Peter Aletsch sagt:

            Die Briten sind nicht so dumm! Die haben eigentlich die moderne Welt allein erfunden, besonders die Dampfmaschine. Vor allem sind sie anders als ‚andere‘ nicht ideologisch angekratzt. Die meisten Britischen Umweltschützer sind nicht gegen Kernenergie, weil sie aktuell die einzige fast CO2-frei Basisenergie ist. Die alten KKW lieferten halt zu 4 Rappen, teuerungsbedingt sind mehr als 10 Rappen gerechtfertigt. Neue Grossmaschinen sind immer teuer. Das ist immer noch den Preis wert, um konstanten Strom zu erhalten, Prärequisit für eine moderne Volkswirtschaft. „Da bauen wir doch besser Solarzellen auf jedes CH-Dach mit Südausrichtung.“ Es darf gelacht werden. Ja, warum macht es niemand, vor allem nicht die Vereinigten Emirate, die auch ein KKW bauen.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Peter Aletsch:
            die Briten haben die industrielle Revolution eingeläutet, hinken aber heute den einstigen Erfolgen hinterher!
            Hinkley Point C bekommt über 35 Jahre €100.Mia. an Subventionen uns braucht dabei nicht eine Milliwattsekunde Strom zu produzieren!
            CO2-freie Basisenergie? Aber nicht beim intl. Schnitt von 60g/kWh!
            .
            Schon 2009 titelt die CitiGroup: „New Nuclear – The Economics Say No“ und Bloomberg geht 2015 noch weiter: „For Nuclear’s Cost, U.K. Could Have Six Times the Wind Capacity“.
            Fragen?

  • CarolineB sagt:

    Lieber Pascal Vuichard, Vielen Dank!
    Endlich spricht jemand aus, was Sache ist. Innovative, saubere und inlandische Energieproduktion, die den Klimawandel veringert und unserer Wirtschaft hilft. was will man mehr?
    ich stimme ja am 21. Mai!

  • Dani Heusser sagt:

    Mir ist die Energie frisch ab Bauer einiges lieber, Sonnerenergie und Biomasse, anstatt Uran und Erdöl von Diktatoren und Terroristen. Schade dass Erdölrösti und die Blockers, dass anders sehen. Aber schlussendlich hängen sie einfach nur an den alten Energiemustern. Sie sind die Uran- und Erdöldinosaurier unserer Zeit, lasst sie brüllen. Die Zukunft ist erneuerbar, daran werden sie nichts ändern.

  • Peter Aletsch sagt:

    Das Titelbild ist natürlich verführerisch, aber die Kosten offshore sind die höchsten des ganzen Energiespektrums: Onshore: Frankreich onshore 12 Rp./kWh /offshore 22, Süd-Korea 18/32, UK 15/20, USA 7/17. Korea ist zu 70% gebirgig. Warum werden sie trotzdem gebaut? Weil die Leistung stabiler anfällt. Zum Glück haben wir kein Meer, oder bauen wir die Türme auf dem Urner See?

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Peter Aletsch:
      und Atomstrom nach der Vollkostenrechnung über 100Rp./kWh!

      • tigercat sagt:

        Eigentlich weiss man das gar noch nicht so genau, weil (meines Wissens) noch kein KKW vollständig rückgebaut und die radioaktiven Teile für immer und ewig plus ein Tag endgelagert worden sind.

      • Peter Aletsch sagt:

        Erklären Sie das den Ländern, die neue KKW bauen, vor allem China (20 Reaktoren – die kommen aber sowieso nicht draus). Russland, Brasilien (warum keine PV?), UAE (4 Reaktoren – warum, die haben ja Sonne und Oel!), Argentinien, Frankreich, Indien (schlecht fürs Karma!), Pakistan, Ukraine, Taiwan, Slovakei, Japan, Finnland, Weissrussland, Südkorea.

  • Thomas Jobs sagt:

    Danke für das Votum Herr Vuichard! Nach ca. 5 Kommentare aus dem Lager der Ewigvorgestrigen Atomköpfe einmal ein Kommentar, der aufzeigt, was möglich ist.
    Leider kann man anhand der Kommentare hier auch ablesen, dass die Befürworter grösstenteils über (mindestens) 65 sind und die entsprechend fossile Denkweisen an den Tag legen! Was aber hier im Newsnet eindeutig wird: KEINER hat auch nur ansatzweise eine Strategie für eine Energiewende!

    • Hansjürg sagt:

      DOCH! Wenn denn die Energiewende nötig wird, weltweit, weil x Milliarden Menschen die Erde übervölkern, die Traktoren mit E-Motor zu wenig Nahrungsmittel produzieren, wenn Dürren und Überschwemmung aufgrund der Klimaveränderung Millionen jährlich dahinraffen, Milliarden Menschen sich auf den Weg nach Europa machen, die Schweiz ihre 10 Millionen Einwohner nicht mehr ernähren kann, weil auch der Spargel aus Peru nicht mehr mit dem Flugi kommt. Dann, genau dann, sind Waffen und nicht Ihre Windrädchen und Panels die einzige Strategie.

    • Peter Aletsch sagt:

      Wir beauftragen die Chinesen mit dem Bau eines KKW zu 5 Rp./kWh. Wegen des Standorts und der unbegründeten Furcht der allgemeinen Population wird eine dünnbesiedelte abgelegenere Region gesucht, die diese ‚Gefahren‘ in Kauf nehmen will zugunsten einer ökonomisch-demographischen Erhaltung ihrer Heimat. Kann auch Italien sein, z.B. das ‚Schwarze Loch Europas‘, das Valle Maira. (Ich fuhr dort hinauf mit Velo/bei Wegfahrt strömender Regen für Stunden/Velotouren sind eine Million mal gefährlicher als KKW, deshalb verbieten!). Dann braucht es einen Staatsvertrag. Andere mögliche Staaten/Regionen: Slovakei, Slowenien, Französisch Jura.

  • Pirmin Meier sagt:

    Ich hoffe sehr, dass unsere Landschaften nicht durch Windräder verunstaltet werden, der Schaden zumal für die Vogelwelt ist erwiesen. Noch interessant ist, dass die Entwicklung der schweizerischen Eidgenossenschaft im Zusammenhang mit dem Viehauftrieb auf die Alpen im Mittelalter zum Beispiel im Kanton Uri und im Wallis eine Folge der Klimaerwärmung war, die sich damals als eine Chance entpuppte. Umgekehrt war natürlich die Abkühlung im 16. und 17. Jahrhundert eine Katastrophe.

    • Hansjürg sagt:

      Was interessiert einen grünen Vertreter der Windlobby irgend so ein Vogel?

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Pirmin Meier:
      ich hoffe sie haben keine Katze mit freilauf und arbeigen nicht in einem Bürohaus mit Glasfassade! WKW werden in Zukunft mit „Vogelsicherheit“ ausgerüstet, welcher bei Katzen z.B. nicht funktioniert…!

      • Meier Pirmin sagt:

        Nichts dergleichen, die Katzenplage ist zwar nicht der Hauptgrund, warum die Brutbedingungen von Gartenvögeln sich verschlechtert haben, aber immerhin einer der Gründe. 1,6 Millionen Katzen und 10 Millionen Einwohner mit bekannten Anforderungen sind aber für die Natur tatsächlich kein Schleck. Objektiv wäre es für sie eine Erholung, wenn mal statt ein paar Millionen einreisen ebenso viele ausreisen müssten, was ich natürlich nicht als Werbung für einen Atomunfall meine. Es gilt bloss die Proportionen einzuhalten. Generell geht es um den richtigen Umgang mit den Fortschrittsnebenfolgen. Von allen Lebewesen kann sich allerdings der Mensch am besten an ein verändertes Klima anpassen. Wir könnten in Spitzbergen und in der Sahara leben.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Meier Pirmin:
          lange Rede kurzer Sinn: alleine die Katzen in der Schweiz sind schlimmer, als der ganze WKW-Park in Europa!
          Und wie erwähnt: man macht heute auch etwas dagegen…

    • Marcel Meier sagt:

      Das 100 bis 1000 mal mehr Vögel durch Katzen, Züge, Faĥrzeuge und Gebäude sterben wird von Ihnen natürlich nicht erwähnt ansonsten Ihr Argument sich ja in Luft auflösen würde.

  • Christoph Rytz sagt:

    Die Energiestrategie 2050 ist in der Tat ein gutschweizerischer Kompromiss und ein solider Schritt in die richtige Richtung. Sie befreit uns von Importen aus teilweise fragwürdigen Ländern, und sie fördert eine zuverlässige, saubere einheimische Energieversorgung. Und sie schafft wie Herr Vuichard richtig schreibt, auch Arbeitsplätze. Daher: JA für die Energiestrategie 2050!

    • Laurence sagt:

      Nichts als PR-Worthülsen. Solarpanels, Windräder und Batterien aus China. Erdgas aus Russland. Kohlestrom aus Deutschland, AKW-Strom aus Frankreich. DAS ist die Energiestrategie. Deshalb Nein! Die Subventionen für Sonnen-/Windstrom betragen das Zehnfache des Marktwerts, bezahlt von den Mietern. Umverteilung von unten nach oben (Hausbesitzer und Ökolobby).

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Laurence:
        den Artikel hat Laurence gelesen? 75% der Energie in der Schweiz kommt aus dem Ausland! Die PV-Panel und WKW nicht, aber der daraus generierte Strom wird zu 100% in der Schweiz gemacht! Und die Montage und Wartung kommen nicht aus China!

    • Martin Fuchs sagt:

      Achtung, Herr Rytz, mit Ihrer Arbeitsplatz-Hypothese. Aus volkswirtschaftlicher Sicht (und Studien) muss dabei Folgendes berücksichtigt werden:
      1. Arbeitsplätze werden nur dort geschaffen, wo es sie braucht. Also wo eine Nachfrage besteht. In aller Regel gehen dafür Arbeitsplätze an anderer Stelle verloren. Siehe hierzu: Calzada Alvarez (2009): Study of the effects on employment of public aid to renewable energy sources.
      2. Diese Arbeitsplätze bleiben nur so lange bestehen, wie deren Grenzkosten wirtschaftlich bleiben oder die Konkurrenz teurer bleibt. Siehe hierzu Beispiel Deutschland und China.
      3. Arbeitsplätze an und für sich bringen nix. Es braucht deren Qualität, Verteilung und Stabilität.

      • tigercat sagt:

        Ich glaube nicht, dass ganze Häuser nach China transportiert werden, damit dort die Solarzellen montiert werden und später unterhalten/
        repariert/ersetzt werden können.
        Und was wollen Sie uns damit sagen, dass Arbeitsplätze an für sich nichts bringen würden? Es liegt in der Natur der Sache, dass Arbeitsplätze in jedem Bereich sich wandeln und obsolet werden können.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Martin Fuchs:
        ich war schon zig male in Deutschland und das auch an verschiedenen Orten verteilt über das ganze Bundesgebiet und eine Montage- oder Unterhaltskolonne aus China ist mir noch nie begegnet…!

        • Martin Fuchs sagt:

          @jobs und tigercat: Genau das meine ich ja. Es sind Montagefirmen, in denen Arbeitsplätze geschaffen werden (übrigens: es braucht quasi keine Unterhaltung bei PV-anlagen). Dafür wurden [sic!] Arbeitsplätze in der Produktion, im Import und sonstwo zerstört. Lesen Sie unbedingt die in meinem Kommentar genannte Studie. Dann reden wir wieder.
          @tigercat: besser lesen, bitte. Den zweiten Satz aus Punkt drei haben Sie übersehen.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ Martin Fuchs:
          mit der Umweltverschmutzung darf man hier überhaupt gar nicht erst anfangen, denn da waren wir auch einsame Spitze! Als Beispiel ging die ARA für Chemie und die für Kommunale Abwässer in Basel erst 1982 ans Netz! Und von Kölliken will ich besser nicht anfangen! Aber auch bei den Chinesen gibt es Vortschritte.
          Die EW ist mitnichten für die Verlagerung der Produktion nach China verantwortlich, sondern die Geiz-ist-geil Mentalität!
          Was meinen sie, wie viele Dach- und Wandflächen verkleidet werden können? Dann noch die uralten Dämmungslosen Häuser! Bis das alles abgeschlossen ist, werden wir zwei nicht mehr leben!

          • Martin Fuchs sagt:

            @Jobs:
            Umweltverschmutzung habe ich nie erwähnt? Wieso fangen dann Sie damit an, wenn man das gar nicht darf?!
            Ihre Geiz-ist-geil Ansicht teile ich nicht. Genau die Menge an PV-Installationsmöglichkeiten, welche für eine in Ansätzen funktionierende EW nötig sind, bringen die Chinesen erst auf den Plan. Weil hier ist ein Riesenmarkt, den es abzuschöpfen gilt. In China wird einfach schneller und in grösseren Mengen produziert. Es geht hier primär um die Befriedigung der Nachfrage (Keynesianismus) – der günstige Preis ist sekundär. In unserer Schweiz ist die G-i-g Mentalität nicht so ausgeprägt, aber auch hier kämpft Meyer Burger ums Überleben. Obwohl zusammen mit Solvatec eigentlich im Inland ein Duopol in der PV-Technik. So ist nun mal der Markt.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ Martin Fuchs:
            hier in der Schweiz meine ich damit, hätten sie den Rest gelesen und verstanden…
            Äh, seit wann kann die Schweiz (selbst als Hochpreisinsel) gegen die Globalisierung ankämpfen? Ganze Industriezweige sind mittlerweile in Asien gelandet und da gehört die Elektroniksparte dazu!
            Solvatec produziert meines Wissens aber keine Zellen, oder? Z.B. in Deutschland und den USA gab es ganze Fabriken. Die Chinesen waren billiger, dann hat man diese halt genommen und die eigenen wurden geschlossen.

        • Martin Fuchs sagt:

          @ Jobs:
          Danke, dass Sie mich bestätigen.

  • Daniel Heusser sagt:

    Die Steinzeit endete auch nicht, weil es keine Steine mehr gab, sondern bessere Alternativen. Erdöl vergiftet die Luft und Uran ist teuer und bleibt für die nächsten 100’000 Jahre gefährlich. Heute haben wir gute, saubere, nachhaltige und einheimische Alternativen, um aus dieser Ära auszusteigen. Die Zukunft ist erneuerbar.

    • MARC FISCHER sagt:

      Ja, aber die Feuersteinbruchbesitzer wehrten sich auch mit allen Mitteln bis zum Ende.

    • Peter Aletsch sagt:

      „Heute haben wir gute, saubere, nachhaltige und einheimische Alternativen,“ Das einzige, was stimmt, ist die ‚Einheimischkeit‘, indem die Energiemaschinen hier stehen. Produziert werden sie in Fernost oder in der EU. Ein Märchen ist das von der ‚Sauberkeit und Nachhaltigkeit‘. Sauber gewaschen mit Chemiereinigern sind die Panels tätsachlich aus China, aber deren Produktion ist alles andere als sauber und ressourcenschonend. Deswegen sind sie wie alle Elektronik relativ teuer. Nachhaltig sind sie sowieso nicht, weil nach einigen wenigen Jahrzehnten zu ersetzen. Gibt einen riesigen Abfallhaufen. Es wurde berechnet, dass die Menge an chemischen Sonderabfällen gleich gross ist wie die radioaktiven von KKW. Wobei letztere automatisch exponentiell zerfallen.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Peter Aletsch:
        auch für sie zur Info:
        mit der Umweltverschmutzung darf man hier überhaupt gar nicht erst anfangen, denn da waren wir auch einsame Spitze! Als Beispiel ging die ARA für Chemie und die für Kommunale Abwässer in Basel erst 1982 ans Netz! Und von Kölliken will ich besser nicht anfangen! Aber auch bei den Chinesen gibt es Fortschritte.
        Und: der Strom aus EE wird hier produziert!

  • peter sagt:

    Wir haben derzeit einen jährlichen Gesamtenergieverbrauch von 838`000 TJ

    Wir „produzieren“ derzeit mit Windkraftanlagen jährlich 396 TJ – Rechne!

    Der Dreisatz ergibt, dass wir 2`117 mal mehr Windkraftanlagen brauchen würden

    Dieser Vergleich zeigt den IRRSINN der „Energiestrategie 2050“ klar auf

    • Walter Wellauer sagt:

      Sie schreiben ja selber in obiger „Rechnung“ vom „Gesamtenergieverbrauch“; kein Mensch will diesen durch Strom und schon gar nicht durch mit Windrädern produzierten ersetzen.
      Wie wär’s wenn die Gegner der ES 2050 einfach mal das Gesetz lesen würden. Und dann einfach bei den Fakten bleiben? Wir stimmen über 1 Gesetz ab. Und nur über eines. Step by Step. Aber die Richtung muss stimmen. Und die geht nicht rückwärts (Fossil/Kernenergie) sondern vorwärts.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ peter:
      ein anderer Dreisatz:
      die EW wird nicht nur mit WKW gemacht…!

      • peter sagt:

        @Wellauer:
        Der Vergleich mit dem Gesamtenegieverbrauch visualisiert die wahren Dimensionen des Schweizer Energiebedarfs, er zeigt glasklar die heutige Bedeutung der KKW und der „bösen“ fossilen Energieträger auf, was einige Ideologen oder Utopisten partout nicht wahrhaben wollen.

        Wenn sie unsere KKW ausschalten oder die „fossilen“ Energieträger mit CO2 Abgaben noch mehr überteuern, wird es bald unbezahlbar.

        Aus dem einfachen Vergleich zum heutigen aktuellen Gesamtenergieverbrauch ist der fiskalische und physikalische Unsinn der „Energiewende“ klar ersichtlich!

        • Marcel Meier sagt:

          Nach einer Studie von Moody’s liegen 2012 die Investitionskosten neuer Kernkraftwerke bei bis zu 4.900 €/kW, das Angebot für zwei neue Reaktoren im Kernkraftwerk Darlington zwischen 4.650 €/kW (EPR) und 6.850 €/kW (Advanced CANDU Reactor). Die Bereitschaft zum Bau neuer Kernkraftwerke ohne staatliche Unterstützung ist daher gering.

          • peter sagt:

            @ Marcel Meier: klar und logisch, wenn der Markt durch überrissene Subventionen von unzuverlässigem Solarstrom völlig verzerrt wird, siehe Deutschland, „Abregelung“ des überschüssigen Solarstromes im Sommer über die Weichenheizungen der DB- PERVERS!

          • Thomas Jobs sagt:

            @ peter:
            über die Milliardensubventionen für die AKW müssen sie natürlich schweigen, sonst basht es sich nicht mehr gegen die EE…!

  • Martin Fuchs sagt:

    Die Alternative zur ES2050 ist sicherlich nicht ungebremster Klimawandel! Herr Vuichard hat offensichtlich keine Ahnung, welchen Einfluss die CH auf das Klima hat: 0,1 Prozent Beitrag zum weltweiten CO2-Ausstoss. Da kann die CH von heute auf morgen vom Erdball verschwinden – die Auswirkungen wären kaum mal messbar! Vom Ausland bleiben wir abhängig, weil wir Strom importieren müssen, um den Strommangel im Winterhalbjahr zu kompensieren. Bis 2025 – dann nämlich werden unsere Stromhandelspartner D und F selber zu Importländern. So bleiben uns dannzumal nur noch Gaskombis – mit dem nötigen Gasimport.
    Herr Vuichard, bringen Sie nur jene Argumente, welche auch wirklich Argumente sind – und nicht nur ein paar tolle realitätsferne Behauptungen.

    • Chris sagt:

      Richtig, Herr Fuchs, von den hohen Kosten, die auf uns zukommen, ganz zu schweigen. Die vorausgesagten Mehrkosten von Fr. 40.– sind lächerlich. Der Betrag wir wie üblich x-mal überschritten. Es wurde erst kürzlich bestätigt, dass der BR immer falsche Zahlen angibt, um ein Ja zu bekommen. Man muss nur deutsche Freunde fragen, wieviel mehr sie bezahlen … und weiss Bescheid. Wir werden bei einem Ja auf die Welt kommen mit den leeren Versprechen.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Martin Fuchs:
      vergleichen sie doch zuerst den ökologischen Fussabdruck von ihnen mit einem Menschen aus Afrika!
      .
      Oder vergessen sie folgendes nicht:
      Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt, der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst.
      Gustav Heinemann

      • Martin Fuchs sagt:

        der ökologische Fussabdruck sagt überhaupt nix über den klimatischen Einfluss im Betrachtungsperimeter der Schweiz aus! Das grösste Manko dieses ansonsten guten Ansatzes von Herrn Wackernagel.

        Übrigens: haben Sie gemerkt, dass Sie gesagt haben „Fussabdruck von ihnen“ und danach das Heinemann Zitat aufgeführt haben.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Martin Fuchs:
        natürlich hat der mit dem Gesamtklima etwas zu tun! Ressourcenverbrauch hat ganz direkt etwas mit der dabei erzeugten CO2-Menge zu tun!
        .
        Ja, ich habe meinen ökologischen Fussabdruck schon um ein schönes Stück kleiner gemacht, als der Schweizer Durchschnitt und das ohne Einbussen oder Komforteinschränkungen! Und sie?

        • Martin Fuchs sagt:

          @ Jobs:
          ich habe deswegen den Betrachtungsperimeter Schweiz gesetzt: unser ökologischer Fussabdruck macht im Weltklima 0,1% der CO2-Emissionen aus. Wenn die CH mit Mann und Maus vom Erdboden verschwindet, juckt das das Weltklima kein bisschen.
          .
          Zu Ihrer letzten Bemerkung: wir 4-köpfige Familie wohnen in einem 3.5 Zi. Minergie-P Bungalow im Holzbau (PV-Anlage, Sonnenkollektoren, Regenwassersammler). Zusammen mit dem restlichen Verhalten ist unser ökologischer Fussabdruck nicht nur ein schönes Stück, sondern massiv unter dem Schweizer Schnitt (1,8 vs. 3,3).
          Aber Sie sehen; selbst da noch weit vom Wunschziel entfernt und das trotz der einen oder anderen kleinen Komforteinbusse.

          🙂

  • Rico Hauser sagt:

    Aus dem Departement des Lächelns verweist man nur auf die angeblich sauberen Energien, die gefördert werden sollen. Die erzwungene Halbierung des Energieverbrauchs und die damit verbundenen Verzichtsfolgen auf allen Lebensgebieten, insbesondere Mobilität, sowie ungeahnte Kostenfolgen (die Krankenkassenprämien lassen grüssen …) werden unter den Teppich gekehrt. Unglaublich, dass die Regenbogenversprechungen der Politiker/innen immer wieder geglaubt werden !

  • tim meier sagt:

    Alt ist nur der AKW-Kraftwerkpark. Der muss erneuert / ersetzt werden, höchstwahrscheinlich durch Gaskraftwerke. Die Abhängigkeit vom Ausland wird natürlich erhöht, da erneuerbare Energie nicht gespeichert werden kann. Wohlstand produzieren durch Installation von chinesischen Solarpanels, bezahlt durch eine Zwangsabgabe? Das ist Banalökonomie.
    Auch das Foto stimmt nachdenklich. Ein Blick auf die Jurahöhen mit den Windmess-Stationen in meiner Umgebung zeigt, wo die Reise hingehen könnte. Nein danke, diese Strategie, die keine Strategie ist, ist abzulehnen.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ tim meier:
      wenn GKKW mit Gas aus dem Ausland AKW mit Uran aus dem Ausland ersetzen werden wir abhängiger? Was ist denn das für eine abstruse Rechnung? GKKW lassen sich aber mit Biogas und Power2Gas aus EE betreiben!

  • Rico Hauser sagt:

    Auf dem Titelbild sieht man sinnigerweise Windrotoren im Meer, nicht etwa solche auf Höhenzügen im Jura oder Mittelland. Denn sonst würde den Leuten die Landschaftsverschandelung sofort ins Auge stechen und einen Abwehrreflex auslösen. Auch der ganze Rest des Artikels ist voll von einseitigen Darstellungen und blendet die Problematik und Kosten dieses Mega-Experiments auf dem Buckel von uns allen systematisch aus. Schon nur der Titel ist ausgesprochen polemisch.

    • Luzia Keller sagt:

      Polemisch sind Ihre Aussagen, Rico Hauser, und seien Sie etwas realistischer in Ihren Aussagen. Die Hochstromleitungen sind nur noch Rosthaufen in schönsten Landwirtschaftsgebieten und dazu sagen Sie und Ihresgleichen natürlich nichts.

  • kurt Schlup sagt:

    Ich bin auch für Sauberen Strom, aber ich will nicht Subventsinierter Strom kaufen aus dem Ausland, damit unsere Wasserkraftwerke den Strom nicht mehr Rentabel Verkaufen können. Und wenn Mann in der Schweiz nicht gegen eines Windrades gegen Einsprachen kämpfen müsste, hätten wir vielleicht schon eine Anzahl mehr erneuerbare Energie Windparks

    • Thomas Jobs sagt:

      @ kurt Schlup:
      Pumpspeicherseen werden mit subventioniertem Atomstrom aus Frankreich in der Nacht gefüllt und dann am Tag turbiniert! Dieser Strom war also noch nie wirklich rentabel.

  • Rico Hauser sagt:

    Diese Darstellung ähnelt einem religiösen Glaubensbekenntnis: Kein Wort über die Problematik der Flatterenergien, über Schwierigkeiten der Speicherung, sei das in Stauseen oder riesigen Megabatterien, die giftige oder ätzende Stoffe enthalten, über beschränkte Reichweite der E-Mobilität, wo unklar ist, ob überhaupt genug Lithium zu beschaffen ist. Es wird getan, als ob das Perpetuum Mobile längst erfunden sei. Von den Megakosten ganz zu schweigen. All das wird nicht in die Waagschale geworfen, statt dessen die Stimmbürger nur in Lobeshymmen eingelullt.

    • Luzia Keller sagt:

      Fragen Sie doch die Norweger, Dänen, Österreicher, mit welcher Strategie diese das scheinbar ‚unmögliche‘ hinkriegen? In Norwegen hat es sehr lange dunkle Winter …

      • martin rohner sagt:

        @Keller
        Östereich mit Importstrom, vorwiegend aus Tschechien (Temelin) – sehr schmutzig! Dänemark „erzeugt“ ca. 50% seines Stroms aus fossilen Energieträgern. Norwegen vor allem mit Kernkraft (baut gerade einen Forschungsreaktor für Thorium!) – sind also alles eher Negativbeispiele für Ihre These.

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Rico Hauser:
      oder man schaut auf Hinkley Point C uns sieht dass es so unrentabel ist, dass es nur mit garantierten €100Mia. subventioniert überhaupt gebaut wird! Und das ohne auch nur eine Milliwattsekunde Strom produziert werden muss!

  • peter sagt:

    Wir haben derzeit einen jährlichen Gesamtenergieverbrauch von 838`000 TJ

    Wir „produzieren“ derzeit mit Photovoltaikanlagen jährlich 2360 TJ Strom – Rechne!

    Der Dreisatz ergibt, dass wir 355 mal mehr Photovoltaikflächen brauchen würden, um den heutigen Energiebedarf der Schweiz vollständig mit Strom zu decken, das wären statt heute 7 km2 neu 2500km2 oder 6% der ganzen Fläche der Schweiz respektive die Flächen der Kantone Zürich und Glarus zusammen!

    Dieser Vergleich zeigt den IRRSINN der „Energiestrategie 2050“ klar auf

    • Luzia Keller sagt:

      Irrsinn ist Ihre ‚Berechnungsgrundlage‘, peter, da der Verbrauch nicht eine Konstante ist in einem Land, sondern der jeweiligen Intelligenz sprich Verbrauchsstrategie und Prävention.

      Frage: Wer verbraucht denn am meisten Energie? Bitte um Aufklärung, damit die Verursacher besser eruiert und entsprechend geschult werden können. Danke.

      • peter sagt:

        @Keller: so so, sie möchten die Leute „umerziehen“!
        ?kommen sie wie die Frau Merkel aus der DDR?

        Der Jahresenergieverbrauch der Schweiz ist eine klare Messgrösse, Fakten vom Bund publiziert.

        Mit diesem Vergleich kann sich jeder ein Bild machen, was realistisch ist, und was Utopien sind.

        • Thomas Jobs sagt:

          @ peter:
          ich brauche ca. die Hälfte des Stroms und der Heizenergie, wie mein Nachbar bei gleicher Haus- und Familienkonstellation! Freiwillig und OHNE Komforteinbussen! Gecheckt?

          • peter sagt:

            @Thomas Jobs: Die aktuellen Zahlen zeigen den heutigen Stand in der Schweiz als Mix.

            1. Da sind sämtliche bis heute getätigten Einsparungen inkludiert! was auch am deutlichen Abflachen des Gesamtenergieverbrauches hervorgeht.

            2. werden dadurch die verfügbaren Einsparungsmöglichkeiten immer kleiner, auch sie können nächstes Jahr ihren Energieverbrauch NICHT nochmals halbieren.

          • Thomas Jobs sagt:

            @ peter:
            sie haben da so einiges nicht begriffen!
            Wenn ich, ohne Komforteinbusse und grosse Anstrengungen ca. die Hälfte des Stroms und der Heizenergie wie mein Nachbar brauche, dann liegt da sehr wohl noch sehr viel drin! Und da nehme ich mir heraus, als gutes Beispiel voranzugehen!
            Ausserdem: alleine der Standbystrom (meist reine Faulheit der User!) gekappt, entspräche dem Äquivalent von Mühleberg!
            So viel zu ihrer Abflachtheorie…

          • peter sagt:

            @ Thomas Jobs:
            Lesen sie doch das folgende Dokument des Bundesamt für Energie
            „Schweizerische
            Gesamtenergiestatistik 2015“ und versuchen sie, die gut dargestellten Inhalte zu verstehen!

            Auf Seite 4 sehen sie den seit zirka 1990 nahezu konstanten Gesamtenergieverbrauch, das ist die Schweizer REALITÄT und keine Theorie!

            Die Gründe der erzielten Abflachung sind vielschichtig, bessere Gebäudeisolierungen, energetische Sanierungen, verschiedenste Effizienzsteigerungen, geringerer Treibstoffberbrauch der Fahrzeuge etc.

            Diese Verbesserungen sind bereits realisiert, und lassen sich nicht beliebig weitertreiben, d.H. die Möglichkeiten der Energieeinsparungen erschöpfen sich zusehends

          • Thomas Jobs sagt:

            @ peter:
            danke lieber Herr/Frau peter, das Teil habe ich mir als PDF gespeichert! Aber was sie ausblenden: wenn ICH strom sparen kann, dann kann es mein Nachbar auch! Das wären dann schon 50%! Das wird sich dann auch weiter fortpflanzen können, wenn der faule Schweizer es denn tun würde!
            Des weiteren war der Bundesrat im 2014 zu feige, die dank den AKW subventionierten Elektroheizungen und -boiler zu eliminieren. Das hätte Mühleberg gleich weggespart! Und dann noch dem faulen Schweizer beizubringen, den Standby zu eliminieren macht dann noch einmal ein Äquivalent Mühleberg! Und dann noch die Werbungen eliminieren zwischen 24:00-05:00 und automatisch dimmende Fussgängerlaternen in LED, überflüssige Strassenbeleuchtung weg (welches Auto hat keine Scheinwerfer?) und und und! Begriffen?

          • peter sagt:

            @Thomas Jobs: Wunderbar, es freut mich dass sie sich das Dok als PDF gespeichert haben.

            Wie sie aus der Figur Seite 2 ersehen können, hat sich der Gradient des Anstieges des Energieverbrauches von 1950 bis 1970 massiv reduziert, sonst wären wir heute bereits bei 2 000 000 TJ.

            Ihr Modell weist leider folgenden Denkfehler auf: Wenn die Hälfte der Bevölkerung schon die Hälfte der Energie eingespart hat, ist die Hälfte der restlichen Hälfte noch ein Viertel, d.H. je mehr Personen bereits sparen, desto mehr geht das verbleibende Sparpotenzial asymptotisch gegen Null.

  • Ott Hans R. sagt:

    Man sollte das ganze Gesetz lesen und nicht nur den Satz dass die KKW verboten werden. Dazu wird der CO2-Ausstoss von vielen nicht z.K. genommen.

  • Walter Steurer sagt:

    Es gibt nicht vieles, das irreversible Schäden anrichtet, radioaktive Verstrahlung gehört dazu. Ein Supergau in einem kleinen Land wie der Schweiz, könnte grosse Gebiete unbewohnbar machen und unsere EU-Hasser zur zwangsweisen Emigration in die EU zwingen. Das wollen weder wir noch die EU, meine ich. Warum nicht versuchen, den Weg erneuerbarer Energien zu gehen. Erweist sich das auf die Dauer als unmöglich, und machen wir bei den Fusionsreaktoren keine Fortschritte, könnten wir dann immer noch auf Fission beruhende Kernkraftwerke bauen. Diese Entscheidung ist glücklicherweise reversibel.

  • Rico Hauser sagt:

    „Neue Arbeitsplätze in der Schweiz“ werden als Lockargument angeführt. Wie sich das auswirkt sehen wir am klarsten im Gesundheitswesen: Der Zustrom ausländischer Ärzte, von denen sich jeder ausreichend Arbeit verschaffen muss, ist eine wesentliche Ursache der jährlichen Kosten- und Prämienexplosion. Bei Solarpanels und Windrotoren wird das nicht anders sein: Gewiss sind nur die hohen Kosten, die genau wie Krankenkassenprämien zwingend auf alle verteilt werden. Der Nutzen ist ungewiss, weil der Bedarf nachts und im Winter am Grössten ist, wenn Wind und Sonne rar sind.

    • Luzia Keller sagt:

      Der Vergleich hinkt gewaltig mit dem Krankenwesen (von gesund kann keine Rede mehr sein) und der branchenintern gemachten Prämienexplosion – recherchieren Sie doch erst mal, wie es dazu kam – und auch der Zustrom von ausländischen Ärzten. Diese sind ja billiger, da sie ihre teure Ausbildung an Unis im Ausland gemacht haben etc. Völlig falscher Vergleich.

      Eine Energiewende wird über 10’000 neue Arbeitsplätze schaffen mit dem Erstellen und Unterhalt sowie Produktion von Ersatzteilen etc. Wenn wir noch länger zuwarten, werden wir das Know-how aus dem Ausland dafür beziehen müssen. Logische Folge von Verhinderung des Vorsprungs aus ETHs, welchen wir inne hatten und nun teuer aufholen müssen!

      • Rico Hauser sagt:

        Ausländische Ärzte sind kein bisschen billiger als schweizerische, da sie dieselben Löhne verdienen. Schweizer Arbeitsplätze ? Viele Installationen werden ohne Zweifel durch Ausländer durchgeführt werden, genauso wie auf dem Bau und im Gastgewerbe fast nur Ausländer arbeiten. Wir müssen diese bezahlen in Form überhöhter Stromtarife und zunehmender Fixkosten auf der Stromrechnung. Der Nutzen ist fraglich, Stromrationierungen sind sehr wahrscheinlich. Dass das Solarkraftwerk der IW Basel in Spanien nicht als Verluste brachte, sollte uns alle alarmieren !

      • martin rohner sagt:

        @Keller
        Ersatzteile lassen sich kaum günstiger Herstellen, als diese vom Hersteller geliefert werden.
        Arbeitsplätze sind das eine, dürfte vor allem Dienstleistung sein. Wertschöpfung wird jedoch m.W. anders generiert. Ausserdem wäre es günstiger, den 10`000 einfach ein Ruhegehalt zu bezahlen anstatt Ihnen „Arbeitsplätze“zu subventionieren! Siehe unsere alt BR 😉

    • Thomas Jobs sagt:

      @ Rico Hauser:
      die Massenproduktion macht die PV billiger und dennoch werden sie plötzlich teurer? Ist das Rico Hauser-Theorie? Denn ein neues Medikament zu entwickeln ist genau so schwierig und damit teuer, wie ein AKW zu bauen!

  • Rico Hauser sagt:

    Viele Leute wollen nur deshalb ja stimmen, weil sie sich saubere Energie wünschen. Die ES-2050 kann diese Hoffnung nicht erfüllen: Die Alternativenergien sind viel zu unergiebig, man wird nicht um massive Importe von Kohlestrom aus D und Atomstrom aus F herumkommen. Die Vorlage ist somit Ettikettenschwindel : Das Weltklima wird um kein Zehntelgrad kühler, dafür werden Milliardenschwere Kosten auf den Mittelstand zukommen.

  • Luzia Keller sagt:

    „Norwegen ist der fünftgrösste Wasserkraftproduzent in der Welt, und die einzige industriealisierte Nation, die in der Lage ist, die Nachfrage an Energie nahezu einzig und allein durch eigene Wasserkraft zu stillen. Norwegen hat Zugang zu einem globalen Energiemarkt, der genauso hungrig auf Ideen und Lösungen wie auf Technologie ist.“ (aus „Norwegens globaler Energievorteil“)

    Unser technische Fortschritt wurde boykottiert durch eine AKW-Mafia. Es gibt nur eine Vernunftantwort am 21. Mai und die heisst: so rasch wie möglich ein Desaster oder schlimmer, ein Supergau(!) verhindern in der Schweiz und die sinnvolle Energiestrategie 2050 mit einem massiven JA unterstützen. Noch dürfen wir unsere Sicherheit via Wahlzettel besiegeln und neue Arbeitsplätze damit ermöglichen. Seien wir mutig!

    • Martin Fuchs sagt:

      Die Herausforderung dabei: mit Ach und Krach konnte man vor Bundesgericht die Erhöhung der Grimsel-Staumauer durchboxen. Nicht mal auf Grundlage der energetischen oder versorgungstechnischen Notwendigkeit, sondern aufgrund prozeduraler Fragen im Umweltrecht. Wie und in welchem Umfang können Bund und Kantone die Grenzen von Moorgebieten festlegen und wie weit geht hier die Subsidiarität? Wasserkraft in der CH ist am Anschlag – Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
      Ausserdem machen Sie, wie viele, einen Fehler: Wenn Sie eine Energie/Strategie für die kommenden 3 Jahrzehnte mit einem KKW-Ausstieg gleichsetzen, dann sehe ich für uns zappenduster.

      • Thomas Jobs sagt:

        @ Martin Fuchs:
        sie sind aber nicht ernsthaft der Meinung, dass unsere Schrottmeiler noch 30 Jahre durchkommen, oder?

        • Martin Fuchs sagt:

          @ Jobs:
          habe ich nie behauptet. Wieso unterstellen Sie mir das?
          Die drei Jahrzehnte sind auf die ES2050 bezogen (man rechne: 2050 minus 2017 ergibt nach Adam Riese 30 Jahre).
          Ein KKW-Ausstieg ist NICHT mit einer Strategie gleichzusetzen (eine Konsultation der Definition von Strategie ist hilfreich). KKW liefern Strom, Strom ist aber nur ein kleiner Teil unseres Energiehaushaltes.
          Deshalb: den Ausstieg aus der Kernenergie mit einer Energiestrategie gleichzusetzen (oder umgekehrt) ist irreführend, nicht zielführend und somit schlicht falsch. Oder anders gesagt: Propaganda.

  • Sandro Berchtold sagt:

    Sehr treffender Beitrag, vielen Dank Pascal Vuichard! Die Energiestrategie 2050 ist in der Tat ein gutschweizerischer Kompromiss und ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung, nämlich in eine fortschrittliche und nachhaltige Zukunft und nicht zurück in die Steinzeit! Die Energiewende lässt sich zwar nicht aufhalten, und gerade deshalb sollten wir uns dieser annehmen. Stimmen wir also also am 21. Mai JA für Fortschritt und Innovation, für Wohlstand und Wertschöpfung in der Schweiz!

  • Hannes Walther sagt:

    Es ist schon schön zu sehen, wie unaufgeregt ein junger Grüner völlig objektiv über das riesige Potential der erneuerbaren Energien berichtet! Welcher Gegensatz zu einem jungen SV-ler, der nicht an der Zukunft, sondern am Rückschritt arbeitet!

  • Martin sagt:

    Von einem Grünen lasse ich mir nicht sagen, wie man ein Stromnetz zu betreiben hat! Erstens haben die Grünen alle Aktien von Windkraftanlagen und zweitens verstehen sie rein gar nichts von Stromproduktion und wie ein stabiles Stromnetz funktioniert. Fazit: Grüne sind Fanatiker, welche uns mit ihrem Fanatismus in die tiefste Steinzeit zurück katapultieren würden. Und ja, auch die Deutschen wissen nicht was sie tun! Kein Fussbreit der Windenergie! Zu glauben, man könne mit Hilfe von Windparks in der Schweiz ein stabiles Stromnetz aufrecht erhalten, das ist eine Illusion! Man könnte beinahe von einer absichtlichen Täuschung des Bürgers ausgehen. Wasserkraft, Geothermie, gute Isolationen; das unterstütze ich sehr gerne, aber Windkraft und kommerzielle Photovoltaik Kraftwerke – Nein!

  • Martin Messerli sagt:

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin 68 und werde auch JA stimmen. Nur, was da Herr Vuichard von sich gibt ist reines, grünes blabla ohne jede Grundlage. Falsche Fakten und Annahmen.
    Er sagt: „Die Schweiz ist so erfolgreich, weil wir in der Vergangenheit immer Chancen zu nutzten“. Nur, die Grünen verbauen uns mit ihrer wirtschaftsfeindlichen Politik eben diese Chancen. Und weiter: „Unseren hart erarbeiteten Wohlstand…“ Zu welchem die Grünen definitiv nichts dazu beitragen. „…neue Geschäftsmodelle entwickeln“… Schon fast zynisch aus der Feder eines Grünen. Ein weiteres Statement: „…gefährdet hingegen unseren Wohlstand“. Die einzigen die unseren Wirtschaftsstandort kontinuierlich demontieren und damit unseren Wohlstand gefährden, sind die Leute wie Herr Vuichard.

    • Anna sagt:

      Dann lesen Sie doch nochmal ganz genau bei welcher Partei dieser Herr Vuichard ist, jedenfalls nicht bei den Grünen, aber dann hätten Sie sich ja unnötig aufgeregt…

  • thomas schneeberger sagt:

    Verlieren tut, wer KEINE Strategie hat.
    Natürlich können wir weiterwursteln, weiterverschwenden und die Innovation andern überlassen.
    Die Schweiz ist aber ein sehr, sehr armes Land: Energiemässig sind wir zu mind. 90% vom Ausland abhängig, fast so hoch ist es bezüglich Ernährung (Dünger- und Futtermittelimporte, diese wiederum zu über 90% erdölabhängig)!
    Eine kleine globale Krise wäre bezüglich Energie und Ernährung für die Schweiz ein Desaster.
    Deshalb JA zur Energiestrategie.

  • Louis Odermatt sagt:

    Schon die Überschrift signalisiert Populismus & Fake News. „Zukunft vs Steinzeit“. Woher nimmt dieser junge Grünliberale, dessen Namen ich im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Veröffentlichungen, noch nie wahrnahm, die Gewissheit, er wüsse wohin die Zukunft läuft? Weshalb sollten der CH einige TWh instabilen Tag- und nicht Nachtstroms bei der Bewältigung der Zukunft weiterhelfen? Inwiefern sollte ein verarmender Mittelstand, wo Mieter und Autofahrer und Strombezüger weiter geschröpft werden, uns helfen? Wo sollte eine CH-Industrie, die durch erhöhte Strompreise immer konkurrenzschwächer wird, in einem brandenden globalen Markt , uns weiterhelfen? Und wo sollten uns im Tourismus 1000 Windräder in Naturschutzgebieten der CH künftig weiterhelfen? Beantworten Sie diese Fragen Hr. Vuichard!

  • peter sagt:

    Was hat dieses „Energiegesetz“ mit Strategie zu tun? NICHTS!
    Es sind Wunschträume zur energetischen Bevormundung des Bürgers!
    DDR ante Portas, siehe BÜPF, etc. bis zu den uferlosen Kohäsionsmilliarden

  • Mathias - The Road to 2050 sagt:

    Die Energiestrategie mag nicht nur das Gelbe vom Ei sein. Trotzdem ist es ein Schritt in die richtige Richtung, denn die ES 2050 beinhaltet alle Elemente um die Energieversorgung der Schweiz langfristig unabhängig und risikoarm sicherzustellen sowie nachhaltig kostengünstigst mit wirtschaftlichen Anreizen zu gestalten.

    Mich würde von allen kritischen und doch lösungsorientierten Kommentatoren daher interessieren, welche bessere Strategie / Ansätze es denn gäbe, die folgende Punkte adressiert:
    – nachhaltiges Wachstum in der Schweiz
    – nachhaltige und sichere Energieversorgung
    – Reduktion CO2-Ausstoss & AKW-Risiken

    Denn:
    Nichts tun kostet uns und zukünftige Generationen langfristig mehr als die ES2050 anzunehmen und umzusetzen! Ich bin gespannt auf konstruktive Beiträge.

  • Wellingtonia sagt:

    Die Stromdrehscheibe Schweiz gelangt durch eine blockierte Energiepolitik ins Abseits bezüglich Rechten zum Transport von Strom.
    Warum investieren unsere Energielieferanten Milliarden in ausländische neue erneuerbare Energieproduktionsstätten ?
    Werden die defizitären Produktionsstätten in der Schweiz durch das Lügenmärchen der Energielücke bis zum bitteren Ende über Wasser gehalten ?
    Das Wasser für den dringend nötigen Kühlprozess ist jedoch bereits am versiegen ! Wie lange stehen die Verantwortlichen noch zu einer verfehlten Politik aus den sechziger Jahren und schieben bei jeder Abstimmung die Verantwortung auf den gebundenen Endkunden ?

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