EU-Hasser, bitte beantworten!

Wie zufälllig ist der europäische Frieden? Ein Beobachter der EUMM, der europäischen Beobachermission, an der Grenze zwischen Russland und Georgien, 2013. Foto: David Mdzinarishvili (Reuters)

Wie zufällig ist der europäische Frieden? Ein Beobachter der EUMM, der europäischen Beobachtermission, an der Grenze zwischen Russland und Georgien, 2013. Foto: David Mdzinarishvili (Reuters)

Ein EU-Beitritt sei «gar nicht so zentral». Martin Naef, Präsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs), sagte den Satz diese Woche im Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Und bekräftigte ihn ein paar Absätze später: «Es geht nicht um einen EU-Beitritt. Den erlebe ich vielleicht nicht mehr, aber das ist auch nicht wichtig.»

Ein «liebevollerer» Diskurs

Die Nebs, die den «raschen Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union» als Ziel in ihren Statuten führt, gibt faktisch den Beitritt als Ziel auf. Was wohl heisst, dass dieses Ziel in der Schweiz niemand mehr verfolgt. Schlimm ist das nicht. Ein Schweizer EU-Beitritt war nie realistisch, und er wäre für das direktdemokratisch strukturierte Land auch nicht unbedingt wünschenswert. Viel wichtiger ist, was Naef im Interview auch noch sagte: «Wir sollten endlich damit anfangen, den Wert der EU anzuerkennen und optimistischer zu werden.» Er erhoffe sich einen neuen Europadiskurs, «einen positiven, liebevolleren».

Naef hat recht. Es geht um Gefühle. Die EU ist zu normal für uns geworden. Es droht ihr das Schicksal jeder Normalität: Man stumpft ihr gegenüber ab, sofern man sie nicht für ein Abenteuer zum Teufel wünscht. Genau dieses Abenteuer ist es aber, vor dem wir Angst haben sollten. Es muss uns gelingen, ob Mitglied oder nicht, wieder Begeisterung und Respekt für die unvergleichlichen Verdienste dieser Organisation zu wecken.

Methode Max Frisch

Gefühle könne man nicht erzwingen, heisst es. Vielleicht kann man sie mit der Fragebogen-Methode von Max Frisch aber stimulieren. Falls in Ihnen also jeweils ein böser, kleiner Geist auflacht, wenn der Euro mal wieder kollabiert, falls Sie meinen, man möge den Brüsseler Moloch doch durch ein Europa der «unabhängigen, friedlichen, demokratischen Vaterländer» ersetzen, nehmen Sie sich bitte kurz Zeit für die folgenden zwölf Fragen:

  1. Das Projekt des vereinigten Europa startete 1957 mit den Römer Verträgen. In den 60 Jahren seither gab es in Europa keinen Krieg. Für die EU-Gegner hat das eine mit dem anderen nichts zu tun: alles reiner Zufall. Glauben Sie an Zufälle?
  2. Glauben Sie an Zufälle, die 60 Jahre anhalten?
  3. Blenden Sie von 1957 aus 60 Jahre zurück. Wie viele Kriege auf westeuropäischem Boden zählen Sie?
  4. Glauben Sie immer noch an Zufälle?
  5. Freut Sie der Sieg der Brexiteers von 2016?
  6. Bedauern Sie die Niederlage des Innerschweizer Sonderbunds von 1847?
  7. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann prophezeite neulich im Interview mit der «NZZ am Sonntag», die EU werde «sich von selbst erledigen», die «Schlange Brüssel» werde «an der eigenen Monstrosität ersticken». Können Sie mindestens drei konkrete vorteilhafte Folgen eines solchen Erstickungstods für die Schweiz benennen?
  8. Haben Sie schon mal jemanden ersticken sehen? Finden Sie die Erinnerung angenehm?
  9. Laut Hürlimann will die EU ihre Bürger «areligiös, antifaschistisch, antikapitalistisch, ökofixiert, sozialistisch, homophil, feministisch, raucherfeindlich, ausländerfreundlich, multikulturell» normieren. Finden Sie, für Faschismus, Homophobie und Ausländerfeindlichkeit sollte doch eigentlich auch Platz sein?
  10. Apropos Brüsseler Sozialismus: Haben Sie schon Ihr von Jean-Claude Juncker handsigniertes Exemplar der Mao-Fibel erhalten?
  11. Gab es schon mal ein Europa der «unabhängigen, friedlichen, demokratischen Vaterländer»? Wenn ja, von wann bis wann?
  12. Lieben Sie das Risiko?

142 Kommentare zu «EU-Hasser, bitte beantworten!»

  • werner boss sagt:

    Der Umgang mit der EU scheint doch einigen wieder zu „normal “ geworden zu sein! Alleine schon die Unterstellung EU- Hasser! Entweder man will etwas, oder man will es nicht und hat seine Gründe dafür. Mit solchen Hasser- Polemiken erreicht man nur Unfrieden, viel Leerlauf und Grindereien.

    • Chris sagt:

      Wenn SIE Eu-Kritiker mit EU-Hassern gleichsetzen, dann machen SIE das und nicht der Autor. Schätze da fühlt sich jemand angesprochen, besonders da Sie sämtliche Argumente gekonnt ignorieren…

  • Lori Ott sagt:

    Wenn Eu(ro)phoriker EU-Kritiker als EU-Hasser bezeichnen, fördert das den „liebevollen Diskurs“ nicht unbedingt. Fragebögen vorzulegen und dann die beliebig interpretierten Antworten der simplen Fragen dem Publikum als Resultat der Umfrage zu präsentieren, das pflegt die heutige Journaille als einfaches Instrument der „öffentlichen Meinungsbildung“ – der Meinung der Fragebogen-Ersteller, wohlgemerkt.
    Nicht umsonst wird die Presse häufig als einflussreichste Macht vor Wirtschaft und Politik genannt, und es ist nur logisch, dass letztere Beiden sich der Presse anbiedern (wenn sie sie nicht kaufen können).

    • Florian Müller sagt:

      Ich nehme jetzt einfach einmal an, dass Sie nur den Titel gelesen haben. Es ist keine Umfrage wie Sie es beschreiben, es ist eine Anregung für jeden Einzelnen, sich im Stillen Kämmerlein die Bedeutung der EU zu überlegen – oder zu negieren. Nichts mehr und nichts weniger!

    • Chris sagt:

      Wenn SIE Eu-Kritiker mit EU-Hassern gleichsetzen, dann machen SIE das und nicht der Autor. Schätze da fühlt sich jemand angesprochen, besonders da Sie sämtliche Argumente gekonnt ignorieren…

    • Gerhart Fiechter sagt:

      Kritiker sind Menschen die fundierte Gründe zum vorliegenden Thema vorweisen.
      Hasser sind Menschen die eine emotionale Abneigung gegen etwas haben.
      Genau diese Unterscheidung versucht dieser Selbsttest aufzuzeigen. Dies ist manipulativ, sicher, dennoch finde ich diese einfachen Fragen sollte ein Kritiker beantworten können, denn etwas kritisieren ohne Lösung kann jeder.
      Das mag ein manipulativer Schluss sein, klar willkommen im politischen Journalismus.

    • Andreas sagt:

      Ich glaube, Sie haben einen ganz anderen Artikel gelesen. Ich sehe hier weder Antworten noch ein Publikum. Und der Text richtet sich weder an EU-Lovers noch EU-Kritikers, sondern an EU-Hasser. Selber schuld, wenn sie ihn trotzdem lesen.

  • Hotel Papa sagt:

    Brilliant!
    .
    Also wörtlich „glänzend“. Wie ein Spiegel.
    .
    Bloss mögen viele nicht, wenn man ihnen einen Spiegel vorhält.

    • Mac Müller sagt:

      Ich schliesse mich an – sehr cooler Artikel.

    • Paul Meier sagt:

      Ich wäre sofort pro EU wenn sie sich neu erfinden würde. Die EG war genau das richtige, gemeinsame wirtschaftliche Entwicklung. Bis die Kohl/Mitterand Revolution mit der politischen Union und dem Euro stattfand war Europa auf dem richtigen Weg – und dahin sollte es sich auch wieder finden. Sonst droht der Kollaps und all die Sachen, die Herr Renz so lobt drohen doch noch einzutreten.

      • Rolf Zach sagt:

        Wie sagte eine EU-Parlamentarierin, die EU ist eine Mini-Globalisierung und nicht die ganze groß gebaute Faust der Globalisierung, die nur die bald grösste Wirtschaftsmacht der Welt, nämlich China so richtig ihre Freude daran hat. Den China hat nichts dagegen, der „Workshop of the World“ zu werden oder anders gesagt Schiffe von Europa mit leeren Containern nach China und mit vollen zurück. Nur ein solch grösserer zusammenarbeitender europäischer Markt kann die unbestreitbaren Vorteile der Globalisierung wahrnehmen und dazu gehört auch die Reservewährung EURO, die eine Politik à la Keynes ermöglicht. Was macht China mit dem Freihandels-Vertrag Schweiz-China, es interpretiert den Vertrag so wie es ihm gefällt. Die Schweiz kann nichts dagegen setzen und das erleben wir jetzt!

        • Markus Ackermann sagt:

          @Zach
          Was Sie als „Mini“-Globalisierung bezeichnen, nannte man früher Imperialismus. Statt von Imperien, spricht man nun von „Binnenmarkt“.
          Was waren in der Vergangenheit grössere „Binnenmärkte“?
          1. „Mini-Globalisierung“ im Römischen Reich: Kolonien / Provinzen produzierten gegen einen röm. Denarius, dessen Silbergehalt immer schlechter wurde … „Reservewährung Euro“
          2. „Maxi-Globalisierung“: Wahrscheinlich war das British Empire der grösste „Binnenmarkt“ der Geschichte (Indien, China)
          3. Das Kolonialreich von Portugal bis dieses 1974 wg. Kolonialkriegen zusammenbrach (Nelkenrevolution):
          Die EU hat mit dem Staatsvertrag von Lissabon ähnliche Demokratie-Probleme, wie das korporativist. Portugal, das in seinem Imperium logischerweise keine Demokratie zulassen konnte

  • Martin Frey sagt:

    Bin zwar kein EU-Hasser, erlaube mir aber trotzdem ein paar Zeilen.
    Richtig, ja, wir werden alle ein EU-Vollmitglied Schweiz nicht erleben. Und ja, ebenfalls richtig, das ist alles nicht zwingend so schlimm. Wir sind derart assoziiert mit der EU, dass dies unter normalen Umständen nicht ins Gewicht fallen würde.
    Aber auch wenn man zu einer Polemik eine Gegenpolemik aufstellt, sollte man sich trotzdem um ein Mindestmass an Sachlichkeit bemühen. Denn seit wann gehört der Westbalkan nicht zu Europa? Griechenland und die Türkei? Zypern?
    Zuerst würde ich als Journalist meine Hausaufgaben machen, bevor ich einen etwas gewagten Bogen zum Sonderbundskrieg schlagen würde.
    Unter dem Strich halte ich den Ursprungsgedanken der EU für ein grossartiges Projekt, trotz all seinen Fehlern.

  • Hans Kohler sagt:

    Nun ja, Click Bait eben.
    Glaubt Herr Renz wirklich, dass er EU-Gegner mit der Anrede „EU-Hasser“ und seinen provozierenden Fragen umstimmen kann?
    Es sind ja eben die Fragen, welche beide Seiten nicht zuverlässig beantworten könnnen, die zu Unsicherheit und Ablehnung führen.
    Mal davon abgesehen, dass Niemand Hellseher ist, können diese und andere EU-Fragen auch von Niemandem endgültig beantworten werden. Und das nenne ich ein hohes Risiko.
    Ich glaube, dass solche Fragen-Argumente eher zu Streit führen, insbesondere wenn man Andersdenke auf eine solche Art behandelt? War das die Intention von Herrn Renz?

  • Ackermann sagt:

    Frage an den Journalisten:
    Finden Sie ihren Artikel:
    a) Meinungsbildend
    b) Meinungsmachend
    c) Meinungsdoktrinierend
    d) sind sie ehrlich

    • Linus Huber sagt:

      a) er versucht es
      b) er versucht es
      c) er versucht es
      d) ehrlich in Bezug zu seinem Weltbild

      • Rolf Hefti sagt:

        EU sollte demokratischer sein, Andernseits sogar militärisch unabhängig von der USA. Vielleicht ist das nicht gewollt von den Mächtigen ausserhalb Europas. Vieleicht ist Europa ja auch nur in einem langsamen Untergang gegen neue Mächte, wie Islam und China. USA scheint das nur zu erfreuen, aus Konkurrenzgründen.

  • Michael sagt:

    Als EU Hasser werden doch vielmehr die Menschen die sich dieses Chaos rein analytisch nähern und dann zum Entschluss kommen, das ist Nichts.
    Dazu müssten wir mit der Entstehungsgeschichte in den frühen 50er Jahren beginnen und wer und warum daran beteiligt war. Dazu gibt es hervorragende Bücher die ALLE zu dem Fazit kommen, die EU ist ein Konstrukt der Wirtschaft und Hochfinanz. Es ist einfacher „einen“ Kommisar durch Lobbyisten zu bearbeiten , dann seine Massenmedien zu beauftragen und dadurch Gesetze europaweit durchzudrücken, die NUR dieser Gruppe einen Vorteil bringt. Wir sprechen hier von Billionen an Target- und sonstigen Kreditschulden, von Massenarbeistlosigkeiten bis zu 20 % und noch mehr bei der Jugend usw. Liebe Schweizer bleibt frei und unterwirft euch nicht Bürokraten!

    • Rudolf Wildberger sagt:

      Die Bürokraten und die Mehrheit der Politiker in Bern hat sich schon unterworfen.
      EU-Recht stehet bie diesen Leuten über der Verfassung (Bundesgericht, Umsetzung MEI). Darum ist laut Martin Naef, Präsident der Nebs, der EU-Beitritt nicht so wichtig, weil in Bern so oder so jeder Unsinn aus Brüssel übernommen wird. Jüngstes Beispiel Regelung für Grillhandschuhe.

  • Paul Meier sagt:

    Ich mag ja Herrn Renz seinen EU Glauben nicht nehmen. Aber sind wir ehrlich: funktionniert sie wirklich??? Wer spricht mit Erdogan. Junker (EU Chef) oder Mogherini (EU Aussenministerin)? Angela Merkel spricht im Namen der EU! Wer überwacht Maastricht, Grundlage für den Euro? Niemand kümmert sich darum! Personenfreizügigkeit? Hat doch nichts damit zu tun – ist das Program der Nordeuropäer um die Löhne tief zu halten und die Wirtschaft brummen zu lassen. Gleichzeitig werden die südlichen Länder ihrer guten Arbeiter beraubt (niemand geht den anderen Weg). Wichtig aber ist dass die Gurken grad und die Pariser normiert sind – dafür werden Milliarden ausgegeben. Oder man will Rohmilchkäse verbieten, nur weil zwei, drei Leute Magenbrennen hatten. Das kann wohl nicht Herrn Renz‘ Traumwelt sein?!

  • S. Acs Okay sagt:

    1: Frieden wird durch die NATO gesichert.
    2: Zufälle, oder erzwungene Kooperation?
    3: Was genau hat die EU nicht verhindert?
    4: Es geht um ungelöste EU Probleme.
    5 & 6: Brexit wäre nicht geschehen würde die EU vernünftig im Sinne der Bevölkerung handeln. Mitspracherecht, Demokratie bleibt auf der Strecke. Die Schweiz hat dies den Bürgern ermöglicht.
    7: Weiterbestehen von Staats & Finanzhoheit, Demokratie & Selbstbestimmung, Rechtsstaat.
    8: Erfreuen Sie sich an der Einbindung, Abschaffung der Schweiz?
    9: Feindlichkeit wird durch die PFZ geschürt. Um neues zu erschaffen müssen die Nationen zerstört werden. EU ohne Mitspracherecht?
    10: „Wenn es schwierig wird, muss man lügen ..“
    11: Ende WW2 bis Anfang EU.
    12: Das Risiko meine Heimat zu verlieren, Schuldenunion ist real.

  • Richard Scholl sagt:

    Genau, es gibt keine EU – Kritiker mehr, nur noch EU- Hasser. Dasselbe Phänomen kennen wir aus Deutschland, dort ist jeder, der irgendein Politikum kritisiert (Energiewende, Islam, Euro) ein Hasser. Wahrscheinlich ahmen wir in der Schweiz diese Sprachverschiebung einmal mehr nach. Ein weiteres aus Deutschland importiertes Sprachphänomen: es gibt nur Rechtspopulisten, keine Linkspopulisten.

    • Franz Marke sagt:

      Ach, lügen wir uns doch nicht in die Tasche! Wieviele geifernde Kommentare, die sich in EU-Untergangsszenarien suhlen, gibt es hier nicht jedes Mal im Tagi, wenn auch nur irgendein EU-Thema behandelt wird. Die sachlich fundierte, abwägende Kritik kann man mit der Lupe suchen, allermeistens werden die ewiggleichen Vorurteile durchdekliniert. Eines der häufigsten: Die EU sei undemokratisch. Dabei geht vergessen, dass praktisch alle EU-Mitgliedsstaaten auch vorher nie direktdemokratische Elemente kannten. Es ist halt nicht jedes Land die Schweiz und daran ist zu allerletzt die EU als Institution schuld.

  • E.H. Stuecklin sagt:

    1-4 Was hat es denn in Europa in dieser Zeit gegeben um das es sich gelohnt hätte zu streiten und gehört der Kosovo gehört demzufolge nicht zu Europa.
    5. Wenn die Briten dies wünschen ist es ok, darüber muss man sich nicht freuen, aber man darf.
    6. Was dies mit der EU Zu tun hat ist mir schleierhaft.
    7-9 Herr Renz scheint ein Problem mit Hürlimann zu haben und muss seiner grossen Fantasie zufolge wohl mal dem Erstickungstod begegnet sein… wenn man von der aktuellen Migrationsschwemme genug hat, heisst dies nicht dass man Ausländerfeind ist! Ich würde demnach Renz als: „areligiös, antifaschistisch, antikapitalistisch, ökofixiert, sozialistisch, homophil, feministisch, raucherfeindlich, ausländerfreundlich, multikultifan“ bezeichnen.
    10-12 haltloses Gefasel wenn Argumente fehlen..

  • Rolf Blum sagt:

    Frage 1: Nein und die EU hat neuer Krieg entfacht: Ukraine-Krieg
    Frage 2: Nochmals NEIN
    Frage 3: 2 grosse Kriege
    Frage 4: Nein
    Frage 5: JA sehr, denn England bekommt die Selbstbestimmung wieder zurück und die Wirtschaft wird ohne Blockaden aus Brüssel massiv steigen
    Frage 6: Ist nicht mit dem 21. Jahrhundert zu vergleichen
    Frage 7: Freiheit, Massgeschneiderte Abkommen mit wichtigen Wirtschaftspartnern und besseres Wirtschaftswachstum
    Frage 8: Was hat ersticken einer Person mit der EU zu tun?
    Frage 9: JA, Jeder hat seine Meinung und beide haben Platz, ob falsch oder richtig
    Frage 10: Nein und will ich auch nicht
    Frage 11: Nein, aber meistens entfachte es die EU oder Islamisten
    Frage 12: Nein

    • Stefan Kesselring sagt:

      @Rolf Blum: Die allerbeste Ihrer Anworten geben Sie unter Punkt 5 (England). Bitte konsultieren Sie hierzu ein paar unabhängige, nicht-britische Wirtschaftsdaten. Was Sie dort lesen werden, wird Sie erschrecken. Und die armen Briten stehen erst am Anfang ihres Dramas!
      Michel Barnier lässt schon mal schön grüßen!

      • Rolf Blum sagt:

        Jetzt geht es den Briten schlecht, durch die Isolation und Gefangenschaft durch die kriminelle und korrupte EU, doch die Wirtschaft wird erst nach dem Austritt steigen, denn Theresa May und Boris Johnson werden das Beste für England raus holen – und die EU muss dabei noch mitmachen, denn wie sie sich zur Zeit verhält ist Verfassungswidrig.

      • Rudolf Wildberger sagt:

        Kesselring, sie unterschätzen die Englander. „Dräckele“ seitens der EU (Barnier) wirkt auf der andern Kanalseite kontraproduktiv. Bin gespannt otimistisch für England. Abwarten und Tee trinken.

        • Stefan Kesselring sagt:

          @Blum/Wildberger: Bin mir nicht sicher, ob May (und schon gar nicht der Politclown Johnson), das Ende dieser „Verhandlungen“ zum Brexit noch erleben werden, das sind Temporärfiguren ohne jegliche Weitsicht, aber schön, dass Sie uns als „kriminell und korrupt“ betrachten, das sagt viel über Sie aus! Noch ein Wort zu Wildberger: Sie werden nicht mehr lange gespannt bleiben, das Match wird schon bald entschieden, nehme an, dass sich die Lymies ohne ein einziges Zugeständnis Unionsseits verabschieden werden (müssen). Bis dahin sollen die Ruhig Tee trinken, ich trinke derweil mindestens ebenso entspannt meinen Pastis. Bis dahin, aus der République en Marche, La France, beste Grüße!

  • Roman Maurer sagt:

    Ziemlich einfältig Sicht.
    Yugoslavienkrieg vergessen? Die Niederschlagung der diversen Aufstände im Osten (BEWUSST) unterschlagen? Keine Zeil wert! Und die Kriege welche durch die EU unterstütz wurden bzw. durch diese geführt werden? Typisch, kein Ton, nicht wahr.
    Von vom dauerbesoffenen EU Juncker mal ganz zu schweigen.

    Echt schwach.

    • Rolf Blum sagt:

      völlig richtig. Genau den Punkt getroffen

    • Franz Marke sagt:

      Hatte nicht gewusst, dass Jugoslawien oder Ungarn Mitglied der EU (genauer: damals EG) waren. Aber ich lerne gern dazu. Und Sie haben ja so recht: den Vietnamkrieg oder den Einmarsch der Russen in Afghanistan hat die EG auch nicht unterbunden. Pöhse, pöhse EG/EU!

      • Rolf Blum sagt:

        Jugoslawien Krieg wurde durch den Islamismus ausgelöst, aber der Ukraine-Krieg der aktuell immer noch im Osten tobt ist ganz und alleine die EU sowie die Urkainischen EU-Turbos schuld.

      • Andrea Pecora sagt:

        @Franz Marke: Es geht darum, dass im Text steht dass es seit 1957 in Europa keine Kriege mehr gibt. Es steht nichts von EU oder EG, es steht klar und deutlich Europa. Zudem hätte die europäische Gemeinschaft bei Konflikten/Kriegen vor der Haustür resoluter vorgehen müssen. Wenn Sie aber die Aussage nur auf die EG/EU beschränken wollen, dann ist sie ebenso Unsinnig. Die Römischen Verträge wurden von F, DE, It, Lux, Be, und NL unterschrieben. Wann haben Luxemburg, Belgien oder die Niederlande eines dieser Länder angegriffen? Ja Frankreich und Deutschland (und auch andere) waren immer wieder in Kriegen involviert. Viele Länder haben aber schon vor der EU/EG erkannt, dass Kriege keine Lösung sein können.

      • Markus Ackermann sagt:

        Sie fallen durch unwahre Behauptungen auf, Herr Marke.
        Wenn Sie dazu lernen wollen, bitte gerne!
        … Sie können zB damit anfangen, dass „Europa“ weder „EU“ noch „EG“ sind.
        … Überdies könnten Sie dazu lernen, dass es erst kürzlich in Italien ein direkt-demokratisches (!!) Referendum gab … welches Renzi verlor, was zu seinem Rücktritt aus der Regierung führte.
        … Wenn Sie schon einmal etwas dazu lernen: In Österreich gibt es ebenfalls direkt-demokratische Referenden, dito in den Niederlanden, der Brexit war auch ein Referendum etc. pp.
        Ach ja:
        In der EU darf man (unter sehr erschwerten Bedingungen!) eine Petition machen, aber man konnte dies zB weder gegen Atomkraft noch gegen TTIP lancieren … was überdies UNVERBINDLICH wäre
        Tipp: Die Anstalt, zdf vom 6.9.2016

  • Sebastian Nussbaumer sagt:

    Niemand wird gerne als Hasser bezeichnet, deshalb sei hier eine sachliche Einordnung erlaubt. EU Kritiker ist man, wenn man z.B. die Südfruchtnormen der Union kritisiert, was also auch Herrn Naef mit einschliesst. EU Gegner ist man, wenn man nicht in die EU will, was Herrn Naef schon mal ausschliesst, resp. aus ihr raus will, wie die Brexiteers. Aber EU Hasser ist man, wenn man das Ende der EU herbeisehnt obwohl man nicht mal drin ist, weil man ihr Scheitern als Bestätigung der eigenen Position braucht, weil man sie schlichtweg für alles Unheil auf der Welt verantwortlich macht, oder weil man schlicht schon so lang EU Gegner war dass das Gegnersein irgendwann nicht mehr ausreichend schien.

  • Herbert Müller sagt:

    Solang die EU nicht in der Lage ist ihre Aussengrenze zu sichern, kann von einem unfähigem Gebilde gesprochen werden. Es gibt nur vordergründige Freundschaften zwischen Länder, die Wirtschaftlichen Interessen überwiegen.

  • Florian Müller sagt:

    Excellent! Und zu Hürlimann (ich habe sein Interview nicht gelesen): Offenbar drückt aufs Alter seine Herkunft durch: Die Stiftsschule Einsiedeln und ein bürgerlicher Bundesrat als Vater. Da könnten die Wurzeln liegen für Freiheitsgelüste und Toleranz gegenüber Homophobie.

  • Ulrich Goetz sagt:

    A propos 60 Jahre Frieden in Europa: Da wird wohl aus Koinzidenz eine Kausalität abgeleitet. Ich würde mal meinen, dass auch ohne EU kein Krieg mehr ausgebrochen wäre zwischen Frankreich und Deutschland.

  • Der Eidgenosse sagt:

    Für solche Artikel habe ich rein gar nichts übrig! Jeglicher Kommentar erübrigt sich!

  • Silvia Kramer sagt:

    Ich erlese aus diesen Zeilen nicht EU-Hass sondern Hass auf alle, die nicht freudig JA und Amen zur EU sagen. Irgendwie nimmt es schon fast religiöse Züge an. Surreal. Dabei hatten wir bereits vor dem Maastrichter-Vertrag Friede in Europa, oder nicht? Seit diesem Vertrag aber scheinen sich die Geister immer mehr zu scheiden und Unfriede zog in Europa auf.

  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Ja, etwa so seicht wie dieser Artikel ist die gesamte Argumentation pro-EU. Vor allem das stupide Argument, die EU hätte für 60 Jahre Frieden gesorgt (komisch auch, dass hier nicht 70 Jahre steht. Normalerweise spricht man immer von 70 Jahren). Das war die NATO und die amerikanische Atombombe, die uns diesen Frieden gesichert hat.

    • Roland K. Moser sagt:

      Exakt.
      Das Gleichgewicht des Schreckens hat den Sozi aus der Sozi-Sowjetunion aus West-Europa rausgehalten.

  • Cybot sagt:

    Ich bin ja durchaus der Meinung des Autors, aber solche Beiträge helfen nicht. Die ersten 3-4 Fragen sind ja noch ok, aber danach wird es einfach dämlich und kontraproduktiv (bis auf Frage 11, das ist eigentlich die beste). Da hätte jemand erst nochmal ruhig durchatmen und vielleicht eine neutrale Zweitmeinung einholen sollen bevor er auf „Absenden“ gedrückt hat.

  • Vadim Koslov sagt:

    Nordamerika ist auch kein Staatenbund und trotzdem haben Mexiko, Kanada und die USA die letzten 60Jahre keine Kriege gegeneinander geführt.
    Bei solchen Argumenten wundert es nicht dass die EU kaum Befürworter hat..

  • Remo Roffler sagt:

    Frage 13.: Kennen Sie den Unterschied zwischen EU & NATO?

  • Carlos Hugas sagt:

    Frieden ergibt sich nicht aus einer politischen Vereinigung, sondern er ist das Resultat von Freihandel. Sobald dieser zwischen zwei oder mehr Ländern eingerichtet ist, herrscht Frieden. Die EU selber ist leider überhaupt nicht friedfertig, sondern agiert sehr aggressiv sowohl gegen aussen als auch gegen einzelne missliebige Mitgliedsländer. Man sei an Italien und Griechenland erinnert, denen die EU ohne demokratische Abstimmung eine Regierung aufzwang. Einzelne EU-Länder mischeln im Mittleren Osten mit. Auch im Irak-Krieg haben die führenden EU-Länder UK, DE und FR mitgemordet. Von Frieden kann also keine Rede sein.

  • Robert Roger sagt:

    Zu Frage 1: Stimmt Ex-Jugoslawien gehört ja nicht zu Europa….., somit sind die restlichen Fragen überflüssig, wenn man diese Länder nicht zu Europa zählt.

  • Peter Haeberlin sagt:

    1. Ja, ich glaube an Zufälle. 1b. für die Sicherheit in Europa sorgte in den vergangen 60 Jahren die NATO, und dabei essentiell die USA.
    2. Siehe eins. Auch Verschwörungstheoretiker sehen immer kausale Zusammenhänge wo keine sind.
    3. Zypern, Jugoslawien, Georgien, Ukraine, Moldavien
    4. Ja, Zufälle gibt es! Nur Deppen sehen hinter allem immer einen Zusammenhang.
    5. Brexit ist mir egal. Ich finde die Briten haben das Recht so zu entscheiden wie sie entschieden haben.
    6. Nein, es war gut. Die Sieger zeigten wahre Grösse.
    7. Ich bin kein Fan von Herrn Hürlimann.
    8. Nein.
    9. Die EU sollte die Aussengrenzen schützen u.ä. und nicht Anstandstante spielen.
    10. Nein
    11. Nein
    12. Ja

    • Martin sagt:

      @Haeberlin: 5. Brexit: Mit GB würde die EU (europäische Union) die halbe Welt umspannen. Australien, Neuseeland usw. gehören zum Commonwealth. Das ist praktisch schon eine kleine EU.
      Ich verstehe einfach nicht, weshalb die Türkei in die EU soll. Die Türkei liegt nicht mal auf der europäischen Kontinentalplatte und naja, den Rest lassen wir jetzt mal weg.

  • Stefan Schmid sagt:

    „Frage 8: Haben Sie schon mal jemanden ersticken sehen? Finden Sie die Erinnerung angenehm?“ Was soll das eigentlich? Solch manipulatives, tendenziöses und ideologisch rot eingefärbtes Zeugs habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

  • Martin Hugentobler sagt:

    Dass es in der EU keinen Krieg gegeben hat, ist wohl eher dem Umstand des Kalten Krieges und mit der Stationierung der Amis hier in Europa zu erklären. Oder glauben Sie ernsthaft, die Deutschen hätten einen dritten WK angefangen? Oder vielleicht die Spanier gegen die Briten? Und Junker ist ja wohl das beste Beispiel für die Verlogenheit innerhalb der EU. Zuerst Steuertricksen in Luxembourg als Finanzminister um dann sogleich als Präsident der EU Kommission dergleichen anzuprangern. Wer will denn schon von dem eine signierte Bibel?

  • Andreas Stucki sagt:

    Ich fürchte, die Fragen, resp. das benötigte Fachwissen, sind vielen EU-Gegner_innen zu komplex. Und Komplexität ist das, was EU-Gegner_innen nicht wollen. Sie wollen vermeintlich einfache Lösungen, ohne sich den Gefahren resp. Auswirkungen bewusst zu sein oder sich ihnen stellen zu wollen. Deshalb kann man auch schlecht mit EU-Gegner_innen Sachdiskussionen führen, was sich immer sehr schön an den gehässigten und emotionalen Kommentaren zeigt.

    • Niklas Meier sagt:

      Und deshalb verzichten Sie auf Fakten in Ihrem Beitrag?
      Wenn jemand wie Renz einen solchen populistischen Beitrag verfasst, beabsichtigt er doch genau diese emotionalen Kommentare.
      Ich werde niemals einen EU-Befürworter von meinen Argumenten überzeugen können, wenn ich ihn als Kommunisten, Landesverräter und Dummkopf bezeichne. Andersrum wird es aber auch nicht funktionieren.

  • Heiris Marolf sagt:

    Der Grundgedanke und Sinn der EU finden wohl die meisten gut. Auch ich kann der EU viel Positives abgewinnen. Gleichzeitig muss ich aber auch vieles kritisieren was da abgeht. Ich denke, eine Schlankheitskur bei den unzähligen Abgeordneten in Brüssel wäre mal ein erster Schritt zu mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Kurz gesagt, ich bin hin -und hergerissen. Von Hass oder Euphorie fehlt jede Spur, was mir furchtbar leid tut.

  • Mauritius Hafner sagt:

    „In den 60 Jahren seither gab es in Europa keinen Krieg.“

    Ich habe gar nicht gewusst, dass der Bosnienkrieg gar kein Krieg war. Tja, man lernt halt immer etwas dazu.
    PS Es waren übrigens die Amerikaner, die Belgrad bombardiert haben, nicht die NATO oder die EU…

  • Randolf Simone sagt:

    Da ist aber reichlich Polemik drin. Allein der Titel ist ein Affront.
    Krieg – woher will jemand wissen ob es ohne EU, Krieg in Europa gegeben hätte. Solche Aussagen sind völlig anmassend und nur weil Frau Merkel die Malliardenvenichtungsmaschienerie EU als Friedensprojekt bezeichnet hat ist es noch lange nicht Wirklichkeit. Es gibt leider immer noch zuviele Menschen die Aussagen von Politikern nicht hinterfragen und treudoof nachklatschen. Darum ist Vorsicht geboten, denn alles schon mal da gewesen und im nachhinein will es keiner gewesen sein.
    Jugoslawien vergessen? Wenn schon solche Thesen aufgestellt werden, bitte nachdenken und spezifizieren.
    Zudem hat die EU kein einziges Problem gelöst, im Gegenteil Probleme werden verwaltet und oft werden auch neue Probleme geschaffen.

  • Elisabeth sagt:

    Zu Frage 1: Glauben Sie, dass der Balkan nicht zu Europa gehört? In meinem Europa-Verständnis hat es in den letzten 60 Jahren nämlich sehr wohl einen Krieg in Europa gegeben.

    • Niklas Meier sagt:

      Warum erinnert sich eigentlich in dem Zusammenhang niemand an Irland und die Basken? Da hat die EU auch nichts beigetragen und es hat lange genug gedauert.

  • Vinzenz Bieri sagt:

    Die Unterstellung des Hasses kann von mir nicht kommentiert werden, weil meine Gefühle damit nichts zu tun haben. Im Letzigrund-Schwimmbad schmerzten mir immer die Augen, aber Architekt Frisch hatte damit auch nichts am Hut, weil er für die Zugabe von Chlor nicht zuständig war. Der Schriftsteller Max Frisch musste erkennen, dass er ebenfalls keinen Einfluss hatte auf politische Entscheidungen und darum einzig und allein einige Fragen stellen konnte. Da er sicher ein kluger Mann gewesen, musste er Vieles einfach so stehen lassen und sich an seiner Tabakpfeife begnügen. Als Freund meines Vaterlandes beschäftigen mich die Kirschen in der EU wenig, weil uns die Direkte Demokratie ermöglicht, unsere Probleme eigenständig zu lösen. ohne damit ein Kolonialstaat der EU zu werden.

  • Markus Ackermann sagt:

    Die EU ist ANTI-demokratisch, imperialistisch und kolonialistisch.
    Derzeit erleben wir ein weiteres Opfer dieser Monsrosität:
    1. Nachdem die frz. Bevölkerung eine europäische Verfassung ablehnte,
    2. wurde diese Bevölkerung per Staatsvertrag von Lissabon um ihre Demokratie betrogen
    3. demokratische Parteien machen in einem National-Staat wenig Sinn, wenn dieser Staat demokratisch kaum noch selbständig entscheiden kann, sondern Direktiven aus Brüssel umsetzen muss. DARUM
    … die Zertrümmerung des Parti Socialiste und der Républicains
    … die Stärkung der Flügel (Le Pen, Mélenchon)
    4. Gewählt wurde Macron, er will einen gemeinsamen Finanzminister:
    Das ist in Etwa so, wie wenn Indien und England im British Empire auf der Basis von 1 man 1 vote ihren Finanzminister gewählt hätten

    • Franz Marke sagt:

      Stimmt so nicht. Die ach so vergötterten Nationalstaaten Europas kannten und kennen auch keine direktdemokratischen Volksrechte. Dass dann der EU in die Schuhe schieben zu wollen, ist unfair. Wo verbietet denn die EU Abstimmungen? Wenn im UK gönnerhaft eine Volksbefragung stattfindet, weil Cameron wähnte, innenpolit. Probleme damit zu lösen, hat die EU das ja auch nicht verhindert. Die Abstimmung damals in F richtiete sich eindeutig gegen Chirac. Das ist das Problem, wenn Abstimmungen nicht regelmässig auf Wunsch des Souveräns durchgeführt werden, dann wird das symbolisch.

      • Markus Ackermann sagt:

        @Franke
        Falsch
        1. Die aktuelle Verfassung legt fest:
        „La France est une république … démocratique …
        Son principe est: gouvernement du peuble, par le peuble et pour le peuble.“ (Art. 2)
        „La souveraineté nationale appartient au peuble qui l’exerce par ses représentants et par la voie du RÉFERENDUM.“
        2. Die europäische Verfassung wurde sehr wohl vom frz. Volk in einem Referendum abgelehnt und in der Folge wurde sehr wohl das frz. Volk per EU-Staatsvertrag von Lissabon OHNE REFERENDUMSMÖGLICHKEIT um ihre Demokratie betrogen
        3. Doch damit nicht genug:
        Per Gesetz vom 23.7.2008 liess Präsident Sarkozy (Républicains … mit Hilfe von Ségolène Royale, Parti Socialiste) die Bedingungen eines Referendums so verschärfen, dass es de facto nur noch vom Präsidenten kommen kann (Art. 11)

  • Martin Fuchs sagt:

    Das einzige Gefühl das bei mir aufkommt, ist Schwindel von der Kopfschüttlerei ob der vielen unsinnigen Fragen. „Glauben Sie an Zufälle?“ soll ein Frage sein, die pro-EU Gefühle auslöst? Im Grundsatz kann man einigen Aussagen im restlichen Artikel zustimmen. Aber die Fragen … also bitte!

  • Roger Spinner sagt:

    Teil 1 /2
    1. Es gab mehrere Kriege in diesem Zeitraum in Europa (wohlgemerkt, Europa, nicht EU) / 2. Nein / 3. Einige / 4. Nein, noch immer nicht / 5. Ja, denn ich hegt für kurze Zeit die Hoffnung, dass das einen Denkprozess bei gewissen Leuten anregt. Leider habe ich mich geirrt. / 6. Nein, aber ich glaube, sie vermischen da ein paar Dinge. / 7. Nein, kann ich nicht, nicht auf diese Art wie geschildert. Ich finde die europäische Idee grundsätzlich fantastisch. An der konkreten Umsetzung hapert es aber, und das will man leider nicht wahrhaben. / 8. Mit Verlaub, eine völlig idiotische Frage, aber Nein, habe ich gottlob nicht / 9.Wie bei Nr. 8, dämliche Frage, und nein finde ich nicht. Ich habe mit jeder Art von Extremismus und jeder verordneten Ideologie meine Mühe.

  • Roger Spinner sagt:

    Teil 2/2
    10. Nein, kenne ihn leider nicht persönlich. / 11. Hmm… ganz Europa? Dann wohl nicht. / 12. In einem gewissen Masse, ja
    Wäre es nicht sinnvoller als ein solches Quiz zu machen, einmal eine Diskussion darüber anzuregen warum – in ganz Europa – viele Menschen Bedenken gegenüber der EU haben? Diese als Rechte, Faschisten, Hasser, weniger Gebildete etc. zu bezeichnen ist zwar einfach, hilft aber nicht unbedingt, das Problem zu verstehen. Die europäische Idee sollte begeistern, leider scheint sie aber in den vergangenen Jahren einiges an Strahlkraft eingebüsst zu haben. Darum sollte man sich mal kümmern. Dann kommt die Zustimmung wider von alleine, aus den Herzen der Menschen.

  • Hans Wuersch sagt:

    Der ‚Hasser‘ Titel ist ziemlich daneben und legt schon mal die Flughöhe des Diskurses fest.
    Die EU ist eine schöne Sache. Die Frage ist, wie weit die Integration gehen soll.
    Hier so zu tun, als ob alles seit 1957 klar sei ist doch daneben – ging es zunächst um Handel und ‚gute Nachbarschaft‘ wurde die Integration immer weiter getrieben.
    Den Euro gibts zum Beispiel ab 2002 und zwischen 1957 und 2002 war in Westeuropa Frieden – will man argumentieren wie der Autor, kann man im Umkehrschluss sagen, dass es den Euro für den Frieden nicht braucht.
    Ich bin der Meinung, dass der Euro (und andere weitgehende Integrationsschritte wie die Personenfreizügigkeit) eher das Potential für Unfrieden haben als für nachhaltigen Frieden. Die Zeichen sind offensichtlich.

  • Rolf Zach sagt:

    Wer hat schon den EWR-Vertrag von 1992 für die Abstimmung überhaupt gelesen. Meine alte Mutter hat es gemacht und nach der Lektüre hat sie ein Ja eingelegt, obwohl sie selbst sich negativ eingestellt war zur Einwanderung der Italiener in den 50er und 60er Jahren. Der Vertrag war deutlich zu unseren Gunsten hinsichtlich der EU-Einwanderung. Der Bundesrat konnte nach Vertrag die Einwanderung abrupt stoppen, wenn er dies für notwendig erachtete und diese Mechanismen war viel stärker als die Ventil-Klausel von heute in den Bilateralen.
    Die Osteuropäer waren damals noch gar nicht Mitglied der EU und wir hätten bei diesen Neu-Mitgliedern wegen PFZ viel stärker eingreifen können als wir dies mit den Bilateralen heute machen können.
    Ebenfalls waren die Bauern davon überhaupt nicht betroffen.

    • Rolf Zach sagt:

      Aber die Empfänge, die unsere Bauernschaft dem angeblichen Retter des Vaterlandes B. gewährte, waren ein Zeichen höherer eigener Blödheit. Das einzige was B. interessierte war die Ablehnung der Europäischen Sozialcharta, der in diesem Vertrag verankert war. Eine Europäische Sozialcharta, die notabene den Sozialstaat eines einzelnen EU-Landes nicht spezifizierte, sondern nur feststellte, dass der Sozialstaat gemäß der Wirtschaftskraft eines Landes ein unbedingtes Ziel sein sollte. Aber es ging B. und seinen Verbündeten, wo die NZZ unter ihrem Leiter des Wirtschaftsressort Schwarz sein größter geistiger Verbündeter war, eigentlich um die Abschaffung der AHV, der IV und der Arbeitslosenversicherung. Alles muss wieder privat werden und deswegen fürchteten sie die Europäische Sozialcharta.

  • Remond Fischer sagt:

    Korrekt ist dass es die EU (politische Einflussnahme) seit 1992 gibt. Davor waren es wirtschaftliche Abkommen welche tatsächlich eine nie dagewesene Periode ohne Kriege in Mitteleuropa ermöglichte. Mitnichten ist also die EU der Friedensgarant, es waren und sind die wirtschaftlichen Verflechtungen.

    Ja, ich mag Europäer und nein ich mag die EU nicht. Den Brexit habe ich gefeiert und ich mag keine offenen Grenzen.

    Aber im grossen und ganzen ist es mir egal. Denn ich habe mich damit abgefunden in einer Zeit des Untergangs zu leben. Danach wird wieder etwas kommen, aber ich werde dann nicht mehr hier sein.

  • ROlf sagt:

    Will ja nicht kleinlich sein, aber gab es da nicht mal so etwas wie die Jugoslawienkriege?
    Trotzdem kann man der Meinung sein die EU war und ist friedenserhaltend.

  • M. Lehmann sagt:

    Die Europische Idee ist tatsäch aus der Idee „Nie wieder Krieg“ entstanden. Die treibende Kraft zur heutigen EU waren aber wirtschaftliche Überlegungen, ausgehend von der Montanunion. Nach und nach haben dann Gerechtigkeitsfanatiker, Bürokraten und Weltverbesserer die ursprünglich gute Idee in Geiselhaft genommen. Mit Kriegsgefahr hat das alles nicht mehr viel zu tun. Seit der Endphase des Zweiten Weltkrieges ist klar, dass man mit einem grossflächigen Krieg nichts mehr gewinnen kann. Die Waffentechnologie wurde zu zerstörerisch. Wäre die Europäische Idee bei einem reinen freien Wirtschaftsraum geblieben, hätte kaum jemand etwas gegen sie. Die ursprüngliche Idee wurde einfach, wie so vieles in der Geschichte, überdehnt.

  • Flo, die echte! sagt:

    Vielleicht einbisschen sehr happig alle EU skeptoker als EU Hasser zu betiteln.
    Ebenso gut könnte mn alle EU Befürworter als EU Naivlinge bezeichnen

    • Franz Marke sagt:

      Man zieht den Schuh an, der einem passt… Wenn hier alle im Forum ausschliesslich konstruktive, wohlmeinende und differenzierende EU-„Kritiker“ sind, dann muss man sich von dem Angriff auf die EU-Hasser ja gar nicht betroffen fühlen.

  • Molnar sagt:

    Die Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs) ist wohl von gestern.
    Wer heute an den EU Beitritt glaubt gehört wohl in die Märchenstunde.

  • Paul Schmutz sagt:

    Gegenfrage zu 1. bis 3., lieber Herr Renz:
    Welche Kriege hätte es denn Ihrer Meinung nach in Westeuropa ohne EU seit 1945 gegeben, und warum ?

  • Flo, die echte! sagt:

    sollte natürlich EU Skeptiker heissen – sorry!

  • Thomas Flückiger sagt:

    Sehr guter Text! Diese Fragen sollte sich in der Tat jeder Stellen der jeweils aufjubelt, wenn die EU in Schwierigkeiten gerät.

  • Olivier Fuchs sagt:

    Man müsste umgekehrt fragen: wenn die ‚EU‘ schon immer (seit Jahr 1 oder 1000) existiert hätte, hätte sich Europa entwickeln können? Mit hoher Sicherheit nicht, wie die sekuläre Stagnation grosser Reiche oder Blöcke zeigt. Ohne geographische Zergliederung durch Gebirge, Halbinseln und Inseln gäbe es Europa überhaupt nicht, die Gefilde hier wären unbedeutender Teil Asiens. Erhellend, dass das durch ein Meer ‚abgeschottete‘ Britannien die Moderne bis 1900 fast allein entwickelt hat.

  • Konrad Roelz sagt:

    Was häufig in der ganzen Diskussion vergessen geht: Die EU ist nicht einfach ein statisches, unflexibles und stures Gebilde sondern es handelt sich schlussendlich auch um einen historischen und politischen Prozess, das heisst, die EU entwickelt sich laufend weiter. Eine Entwicklung ist per se weder positiv noch negativ. Auch die Schweiz ist weder „fertig“ auf die Welt gekommen noch ist sie an ihrem Ende angekommen sondern bewegt sich. Man denke an den jahrelangen Kampf, bis es einen eigenen Kt. Jura gab, die verschiedenen Gemeindefusionen in den letzten Jahren, den Wechsel des Laufentals vom Kt. BE zu BL etc.
    Da sollte man – bei allen Schwächen – auch der EU Entwicklungs- und Verbesserungspotenzial zugestehen.

  • Marc Stucki sagt:

    Brilliant. Einfach nur brilliant.

  • Roger Spinner sagt:

    Nachtrag: Ich habe so eben noch den Titel des Artikels gelesen. Der richtet sich ja an EU-Hasser. Da ich das nicht bin, habe ich ja gegen die Teilnahmebedingungen verstosen. Ich bitte Sie daher, meine Teilnahme an Ihrem Quiz für Ungültig zu erklären. Herzlichen Dank, RS 😉

  • Andrea Pecora sagt:

    „In den 60 Jahren seither gab es in Europa keinen Krieg.“ – Wirklich? Jugoslawienkrieg war also weder in Europa noch in den letzen 60 Jahren. Krieg in der Ukraine? Auch nicht in Europa?

    Wenn man schon Behauptungen aufstellt (wie sinnlos diese auch sein mögen), dann sollten diese wenigstens korrekt sein.

  • Roger Walser sagt:

    Ich greife nur die ersten zwei Fragen auf: Glauben Sie an Zufälle? Glauben Sie an Zufälle die 60 Jahre dauern? Wer beide Fragen mit nein beantworte äussert sich indirekt als Gegner der Evolutionstheorie. EU-Befürworter die nicht an Zufälle glauben sind also gläubige Fundamentalisten.

    Natürlich ist meine Schlussfolgerung Humbug, so sind es die 12 Fragen die durch ihre manipulative Art versuchen uns in die falsche Richtung zu steuern. Man muss dem Autor attestieren, dass er es gut gemacht hat, es ist aber durchschaubar.

  • P Schumacher sagt:

    Das hat doch nichts mit Hass zu tun, wenn ich der Überzeugung bin, dass die EU nicht überleben wird. Dies ist einfach eine Tatsache und die zwölf Fragen sind irrelevant.

  • Heinz sagt:

    Natürlich kann man einen x-beliebigen Fragebogen mit der ‚Methode Max Frisch‘ aufsetzen, um den Leser massivst in die gewünschte Richtung zu manipulieren.
    Aber Manipulation war und ist ein Instrument der Diktaturen. Das sollte zu denken geben, denn Freiheit und Manipulation – das geht nicht zusammen. Freiheit und Respekt vor anderen Meinungen – das funktioniert!
    In diesem Sinne: lassen wir Herrn Frisch in seinem Grabe ruhen und bringen wir Argumente.

    • Franz Marke sagt:

      Für eine Manipulation schon doch etwas offensichtlich. Sie haben’s ja auch „gemerkt“. Also wahrscheinlich kein Manipulationsversuch, sondern schlicht ein Impulstext zur Selbstreflexion und angeregten Diskussion im Forum.

  • Tobias 2 sagt:

    welcher Schweizer will denn noch in die EU? Nicht einmal ich, der grün und rot wählt. Die würde uns nur aussaugen, da würde das Bisschen Solidaritätszahlungen ganz schnell nicht mehr reichen.

  • Niklas Meier sagt:

    Durch dieses Glanzwerk das die EU als Friedensgarant preist habe ich mir tatsächlich ein paar Gedanken gemacht.
    Ja, Sie haben recht, es gab seit 60 Jahren keinen Krieg mehr in Europa. Sehr gut.
    Was Sie aber nicht sagen: Die EU ist kein demokratisches Gebilde, steht über den Verfassungen der eingeschlossenen Länder, entzieht den Bürgern jegliches Mitspracherecht, verfügt über eine eigene Polizeitruppe die nur der EU-Gerichtsbarkeit untersteht und bestraft Länder die nicht gehorchen willkürlich.
    Die EU betreibt aggressive Machtpolitik und es wird sogar von einer EU-Armee geträumt.
    Es wird Ländern verunmöglicht ihre Währung abzuwerten, wie das endet können Sie die gewöhnlichen Bürger in Griechenland oder Italien fragen.

    Die „60 Jahre Frieden“ sind die Nazikeule im neuen Gewand.

    • Franz Marke sagt:

      Wieso soll die EU nicht demokratisch sein, bzw. weniger demokratisch, als die ebenfalls repräsentativ-demokratisch regierten Mitgliedsstaaten? Ok, sie ist keine Schweiz in gross, aber diesen Vorwurf könnte man auch den Mitgliedsstaaten machen. Und das käme ähnlich gut, wie ausländische Kritik in der Schweiz aufgenommen wird. Die Kommission ist das einzige „technokratische“ Gremium der EU, trifft aber keine Entscheidungen. Das tun die gewählten Parlamentarier und der EU-Ministerrat, die Vertretung der Mitgliedsstaaten. In den USA gibt es auch keine Volksabstimmungen auf Bundesebene, sind die USA also auch keine Demokratie?

  • Severin Kälin sagt:

    Wusste gar nicht, dass es keinen Jugoslawischen Bürgerkrieg nach 1957 gab und die militärischen Interventionen in Nord-Irland schon lange davor Geschichte. Reichskriegsminister Joschka Fischer und sein Angriff auf Serbien war ja auch vor 1957. Das Erfolgsmodell Soviet Union gab es 69 Jahre, Zufall? Die Donbass Region ist bekannt als der friedlichste Ecke, in Zypern ist man ein Volk und Seele. Dem Hürlimann widerspreche ich und glaube eher dass die EU seine Bürger «religiös, faschistisch, kapitalistisch, feudalistisch, pseudo-sozialistisch, untertänisch, demokratiefeindlich, über-regulatorisch, diktativ, monokulturell» normieren will.
    Zu 11 Leider Nein, noch nie, auch heute nicht und zu 12 Ja.

  • Manfred Stierli sagt:

    Die Behauptung, dass es in den letzten 60 Jahren in Europa keine Krieg gab, ist einfach gelogen.
    Ich war mal in der Primarschule, später Sekundarschule. Ja, wirklich.
    Dort wurde mir beigebracht, dass es auf der Erde 7 Kontinente hat.
    Afrika, Antarktis, Asien, Australien, Europa, Nord- und Südamerika.
    Vom ehemaligen Jugoslawien war nie die Rede; Das gehört nun einfach mal zu Europa.

  • Linus Huber sagt:

    „Genau dieses Abenteuer ist es aber, vor dem wir Angst haben sollten.“

    Das Abenteuer ist halb so wild, wie es dargestellt wird, sondern die Angst davor ist der Aspekt, welchen wir überwinden sollten. Wie schon Churchill konstatierte: All we have to fear is fear itself.

  • Stefan W. sagt:

    Zusammenhang und Koinzidenz ist nicht dasselbe. Seit 60 Jahren geht in Europa die Eidechsenpopulationen zurück, und seit 60 jahren ist in Europa kein grösserer Meteorit niedergegangen. Zufall? Wirklich? 60 Jahre lang? Ja!

    Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass europäische Staaten sich nach 1945 nicht mehr zerfleischen wollten. Solche Gründe gab es auch vor dem ersten Weltkrieg immer mal wieder über längere Zeit. Die EWG mag ein weiterer Grund gewesen sein, aber die Tatsache, dass in den beiden Weltkriegen erstmals in grossem Stil die Zivilbevölkerung massakriert wurde, hat ohnehin deren Begeisterung für Kriege deutlich gedämpft. Auch ohne EU. Trotzdem haben EU-Staaten ausserhalb des eigenen Gebiets immer wieder Kriege geführt: In Serbien, in Libyen, in Ägypten, Irak, Afghanistan usw.

    • Franz Marke sagt:

      Der 30jährige Krieg hat, prozentual, die euopäische Bevölkerung noch viel mehr dezimiert, Ihre Argumentation geht nicht auf, Sie widersprechen sich sogar im eigenen Satz: Denn dann hätte ja WK1 dem WK2 vorbeugen müssen.

      • Stefan W. sagt:

        Lerneffekte brauchen Zeit und verblassen. Seit dem 30 Jährigen Krieg war bei Ausbruch des 1. Weltkriegs viel Zeit vergangen. Ausserdem war im 30 jährigen Krieg die Mehrheit der Opfer nicht an direkten Kriegshandlungen, sondern an den Folgen (Missernten, Hunger) gestorben. Und im ersten Weltkrieg waren die zivilen Opfer bei weitem nicht so gross wie im Zweiten mit seinen systematischen Städte-Bombardierungen.
        Und die Erinnerung verblasst: Heute gibt es ja, trotz EU, in Europa schon wieder erschreckend viele Menschen, Politiker und Medien, die Krieg als akzeptable Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln betrachten (Man erinnere sich nur an das Jubelgeschrei auch in der ach so friedlichen EU, als Trump Syrien bombardierte, oder als Obama Osama ermorden liess).

  • Sacha Maier sagt:

    Natürlich gibt es EU-Hasser. Das ist eben die aufgegangene Saat, die der gnädige Herr Doktor aus H. seit 1992 im Volch ausbrachte, damit keine fremden EU-Kartellrichter unseren wertvollen Kartelle, Ologopolen und Generalimporteuren den Garaus bereiten konnten – um dann unsere unantastbare Hochpreisinsel des zuwandernden Konsums zu zerlegen. Objektiv gesehen sind sich die beiden Staatengemeinschaften von Schweiz und EU – bis auf Armee, Vergemeinschaftung der Finanzen via NFA und Bundessteuern – gar nicht so unähnlich. Beide Organisationen dienen primär dem maximalen Ertrag ihrer steueroptimierten Konzerne. In beiden Systemen haben letztlich die Lobbyisten das Sagen. Die Interessen der Bürger müssen hintenanstehen. Und beides sind Wirtschaftssysteme, die auch Gesellschaftssysteme sind.

    • Manfred Stierli sagt:

      Natürlich sind Länder Wirtschaftssysteme, denn die Wirtschaft fördert Wachstum, Fortschritt, Gesundheit, Wohlstand und Solidarität, mit Jenen, die weniger haben; Mit Jenen, die anders sind; Mit Jenen, die ihr ganzes Leben dafür gearbeitet haben, dass es uns so gut geht, wie es uns geht.
      Was denken Sie, weshalb sind wir zB überhaupt in der Lage, Flüchtlingen eine Perspektive bieten zu können? Wegen den Sozis? Ohne Wirtschaft läuft nicht Nichts, sondern gar Nichts. Wahrscheinlich würden wir heute immer noch in Pfahlbauten leben, wenn unsere Vorfahren schon so gedacht hätten und Beispiele dafür, gibt es auf dieser Erde mehr als genug.
      Ein vereintes Europa wäre immer noch gut, keine Frage aber das Konstrukt EU, vereint Europa nicht. Ganz im Gegenteil. Fragen Sie mal die „Südstaaten“.

  • Samuel Ammon sagt:

    Ehrlich gesagt interessiert mich eingentlich nur das Momentum und das zeigt mir klar auf, dass dieser Brüsseler-EU-Laden in dieser Form keinen Bestand haben wird. Ein unnützer Verein, der nichts anderes kann, als ständig die abstrusesten Vorschriften und Gesetze zu verfassen, Staaten, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen zu massregeln und vorallem wie der Schweiz ständig dreinzureden, hat für mich keine Daseinsberechtigung. Ein Vereinigtes Europa mit den unterschiedlichsten Kulturen und wirtschaftlichen Möglichkeiten funktioniert einfach nicht so wie z.B. in den USA. Zudem ist mir die Führungsrolle, die Deutschland noch so gerne anstrebt, überhaupt nicht geheuer. Die Geschichte holt uns ganz7 offensichtlich ein !

    • Franz Marke sagt:

      Wäre Ihnen ein Deutschland, dass in einem Europa ohne EU eine Führungsrolle anstrebt, wirklich lieber?

  • Heinz Oertli sagt:

    1. Das ist kein Zufall. Die Menschen wollen keinen Krieg, sie werden ausnahmslos von Regierungen in Kriege gedrängt. Oft mittels Lügen. Ausserdem gab es in Europa zwei Kriege: Jugoslawien und Ukraine
    2. sinnlose Frage
    3. auch zwei: WK I + WK II
    4. sinnlose Frage
    5. ja, wie jedem klar denkenden Menschen.
    6. bin lange danach geboren.
    7. Weiterführung der Demokratie, keine Erpressungen mehr aus Brüssel, keine geistesgestörten Schnapsnasen, die die Geschicke Europas leiten. Noch ein paar weitere gefällig?
    8. unterirdische Polemik
    9. noch unterirdischere Polemik
    10. nicht zu unterbietende Polemik
    11. Genau dafür wird es jetzt Zeit, danke für den Hinweis! Wenn wir die Psychopathen in den Regierungen endlich loswerden, steht dem auch nichts im Wege.
    12. im Masse

  • Linus Huber sagt:

    1. Ich glaube an keine Zufälle, sondern daran, dass die Gründung der EU durch die friedlichen Phase, welche einem schrecklichen Krieg folgte, ermöglicht wurde (und nicht, dass die EU Frieden stiftete).

    2. Siehe Punkt 1

    3. Warum fragen Sie mich etwas, was Sie ohnehin wissen?

    4. Schon wieder das gleiche; siehe Punkt 1.

    5. Warum soll man sich ueber Brexit ärgern oder freuen; es handelt sich um einen Volksentscheid, welcher offensichtlich durchgesetzt wird. Grundsätzlich ist die Durchsetzung von Volksentscheiden positiv zu bewerten.

    6. Ich bin zu wenig vertraut mit dem Sonderbund von 1847, um eine Meinung dazu zu äußern.

  • Manfred sagt:

    Es braucht zwingend entweder eine Weiterentwicklung der EU (z.B. Staatenbund, Finanzausgleich, etwas Demokratie/Mitbestimmungsrecht, etc.) – ähnlich der CH mit Bund und den Kantonen. Oder eine Rückbesinnung auf ein gemeinsames absolutes Minimum. Die EU steckt aus meiner Sicht heute irgendwo dazwischen fest. Grundsätzlich eine gute Sache, aber eben… entweder weiter oder zurück. OB die CH Mitglied sein soll oder nicht, da bin ich hinundher gerissen. Wir sind ja schon zu 95% drin, zwagsläufig ( auch wegen Mr. B.) haben aber gar nix zu sagen und können auch nix blockieren oder anregen…. das nervt…. usw. Die Bilateralen abschaffen geht aber auch überhaupt nicht, dann wäre gute Nacht CH.

  • Maurice Howald sagt:

    1. Es geht hier nicht um „Zufall oder nicht Zufall“. Vielmehr darf man aber davon ausgehen, dass viele Wege nach Rom führen. Warum also den via Brüssel nehmen und nicht einen bequemeren?
    3. Nur kalte Kriege
    6. Eher ja. Trotzdem sind zahlreiche Errungenschaften von (bzw. seit) 1848 nicht zu verachten.
    7. Vorteile sind nicht zwingend. Grundsätzlich ist die Freiheit der Völker aber zu begrüssen. Föderalismus ist besser als Zentralismus.
    8. Nein. Der Vergleich ist absurd.
    9. Meinungsfreiheit muss vor allem Platz haben. Diese wird durch diese Frage infrage gestellt.
    10. Absurde Frage: Mao war ja nur eine von vielen völlig verschiedenen politischen Katastrophen.
    11. Leider nicht. Das liegt aber nicht am Nationalismus an sich, wie oft behauptet wird.

    • Martin sagt:

      @Howald: Nr. 8. Ja, jeden Tag. Schweizer Bürger unter der Last der „Fachkräftezuwanderung“ und der Krankenkassen Prämien.

  • Fritz sagt:

    Wollt ihr dem Ausgang des Sonderbundkrieges nachtrauern? Eine gute Frage. Vor 170 Jahren entsprachen die Kantone im Grössenvergleich zur damals zählenden Welt (Europa und marginal Amerika) etwa der Schweiz heute im Vergleich zur Welt, die zählt (8 Milliarden Menschen). Es gibt keine Wahl. Entweder wir machen mit oder wir werden vergessen und verdörren. Und glaubt nicht den Schlauen. Monte Carlo oder Lichtenstein ist nur ein Traum. Dazu sind die 7 992 Millionen Menschen auf der Erde heute zu aufgeklärt.

  • Fritz sagt:

    Wollt ihr dem Ausgang des Sonderbundkrieges nachtrauern? Eine gute Frage. Vor 170 Jahren entsprachen die Kantone im Grössenvergleich zur damals zählenden Welt (Europa und marginal Amerika) etwa der Schweiz heute im Vergleich zur Welt, die zählt (8 Milliarden Menschen). Es gibt keine Wahl. Entweder wir machen mit oder wir werden vergessen und verdörren. Und glaubt nicht den Schlauen. Monte Carlo oder Lichtenstein ist nur ein Traum. Dazu sind die 7 992 Millionen Menschen auf der Erde heute zu aufgeklärt.

  • Dieter sagt:

    Zum einen sind EU Kritiker keine EU Hasser . Damit ist dieser Begriff eine Unterstellung und fehl am Platz . Zum anderen ist das einst gut gemeinte Friedensprojekt EU nur ein Label um ein neoliberales Wirtschaftssystem zu installieren und um Menschen wie moderne Nomaden mit der Binnenwanderung in wirtschaftliche starke Regionen zu locken und konzentrieren ohne Rücksicht auf deren kulturellen Hintergründe und deren dort bereits ansässigen Bevölkerung ! Der beste Garant für ein friedliches Europa ist das belassen der verschiedenen Nationalstaaten , jedoch mit guten Handelsverträgen welche nicht wie jetzt weit in die Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten eingreifen . Wie die ehemalige Sowietunion mit dem Zentralismus scheiterte , könnte auch die EU ohne Reformen scheitern .

  • Linus Huber sagt:

    7. a) Die Bürokraten in Brüssels wären endlich freigestellt um die Position, welche Ihnen in etwa entspricht einzunehmen: Hamburger flippen bei McDonalds.
    b) Wenigsten kommen nicht noch mehr an Bürokraten hinzu, welche sich zulasten der Allgemeinheit ein sehr angenehmes Leben einrichten.
    c) Die heutige Stimmung heisst: Dezentralisation. Nicht weil das eine Modebegriff ist, sondern weil die immer währende Zentralisation der letzten 30 Jahre uns in eine Sackgasse führte.

    8. Was soll solch eine idiotische Frage?

    9. Formierungsversuche jeglicher Art ist verwerflich und unmenschlich (Auch die Gegenbeispiele sind Formierungsversuche).

    10. Nein

    11. Immer wieder, z.B. nach dem 2. Weltkrieg bis heute.

    12. Sind Sie risikoscheu?

  • Anton Keller sagt:

    So wie die EU heute ist, ist sie schädlich für die EU-Länder und für die Schweiz. Offensichtlich fehlt es der EU an Reformwillen. Das „Friedensprojekt“ EU sorgt mit ihren finanziellen Beiträgen an Beitrittskandidaten (Ukraine und Türkei) für Kriege und Unruhe. Die EU erzwingt mit dem Euro eine Spirale der Löhne nach unten. Bin ich nun ein EU-Hasser?

    • Dieter sagt:

      Richtig Herr Keller , das ,, Friedenspojekt EU “ ist in Wahrheit nur eine schöne Fassade gegen aussen . Dahinter stehen reine wirtschaftliche und Machtpolitische Interessen. So entstand die Idee eines vereinten Europas mit dem Leitstaat Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg kommend von den USA um zum einen ein Bollwerk gegen die ehemalige Sowietunion zu bilden , zum anderen die wirtschaftlichen Interessen der damaligen Grossmacht USA auch auf europäischem Boden zu verankern . Diesbezüglich bin ich von den hiesigen Sozialisten und Linken enttäuscht, dass diese nicht den Durchblick haben und mit einem EU Beitritt der Schweiz auch neoliberales Gedankengut unterstützen . Nach dem Motto Hauptsache Multikulturell von oben verordnet . Nationalstolz ist in diesen Kreisen bereits ein Verbrechen .

  • Roland K. Moser sagt:

    Punkte 1 bis 4
    In der sozialistischen Sowjetunion gab es zwischen den einzelnen Republiken auch keine Kriege. Und den Sozialismus wollten ausser den gewalttätigen Politikern niemand.
    Do. sozialistische Europäische Union.
    Alle Kriege dieser Welt sind auf fehlende Demokratie zurück zu führen. Der Präsident hat die Macht eines Königs, und zettelt wie diese früher heutzutage Kriege an. Um Kriege zu verhindern, muss am also lediglich die europäischen Länder demokratisieren. Und zwar so, dass die Verfassung und die Gesetze auch Exekutive und Legislative eingehalten werden müssen.

    • Martin sagt:

      @Moser: Ja klar. Meinen Sie wirklich, die ganzen Gesetze befolgt irgendwer? Unsere Justiz kann sich gerade auf das unverhältnismässige Bestrafen von Verordnungen konzentrieren, bei allem was darüber hinaus geht, ist sie masslos überfordert und zieht den „auf diese Klage wird nicht eingetreten“-Joker! Unsere Demokratie und unsere Rechte sind bloss ein Witz! Wieso werden kriminelle Ausländer nicht längst ausgewiesen? Wegen den „sozialen“ Politikern. Obwohl das Volk es so an der Urne beschlossen hat. „Volkswille“ ist bloss noch eine leere Floskel. Politiker, Juristen, Polizisten usw. machen längst was sie wollen. Meinen Sie ernsthaft, ich glaube auch nur noch ein Wort aus deren Mund, nachdem ich x-Lügen von denen enttarnt habe? Ganz sicher nicht!

      • Roland K. Moser sagt:

        Dann sind wir schon 2!

      • Roland K. Moser sagt:

        Probieren Sie mal eine Anzeige gegen die Freundin eines Polizei-Postens zu machen.
        Dann existiert nicht mal die regionale Staatsanwaltschaft.
        Und wenn man beide wegen Amtsmissbrauchs bei der Oberstaatsanwaltschaft angezeigt hat, hört man nichts mehr, weil nichts passiert ist.
        So funktioniert unser Rechtsstaat.

        • Martin sagt:

          @Roland K. Moser: Das geht auch einfacher: Level 1: Versuchen Sie eine Anzeige zu tätigen, wenn bei ihnen eingebrochen wurde. Der Polizist wird sagen: „Machen wir nicht, ist kein Offizialdelikt.“ Level 2: Die Steuerverwaltung bucht Ihnen einfach Geld vom Konto ab. Darauf hin melden Sie sich und fragen nach, was los ist. Zwei Wochen später kommt die Kripo vorbei und nimmt Sie mit wegen „Drohung und Gewalt gegen Behörden und Beamte“. Level 3: Tätigen Sie eine Anzeige wegen „falscher Anschuldigung“. Die Staatsanwaltschaft wird antworten: „Auf die Klage wird nicht eingetreten“. So geht das die ganze Zeit… Und dafür bezahlen wir Steuern!

  • Herbert sagt:

    In EUROPA gab es die letzten 60ig Jahre keinen Krieg stimmt nicht ganz, die 4 Balkankriege 1991 bis 1999 waren in Europa.

    • Roland K. Moser sagt:

      Für den werten Autor ist die EU eben fälschlicherweise Europa.

    • Daniel Jung sagt:

      Stattgegeben. Immerhin aber gingen Frankreich und Deutschland nicht mehr aufeinander los. Und das waren die für Europa wohl fatalsten Kriege.

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 5. Freut Sie der Sieg der Brexiteers von 2016?
    Natürlich!
    Zu 6. Bedauern Sie die Niederlage des Innerschweizer Sonderbunds von 1847?
    Man hätte den Sonderbund auch machen lassen können, denn wieso hätten die keinen Alleingang machen dürfen? Es kommt mir vor, wie in allen sozialistischen Müllhalden (Ex-Sowjetunion, Syrien, Nordkorea, Kuba, China…), wo man mitmachen muss, und gar keine andere Wahl hat, weil man sonst nämlich im Namen des Sozialismus ermordet wird.
    Ich bin auch der Meinung, dass man eine Kanton problemlos und sofort aus der schweizerischen Eidgenossenschaft austreten lassen muss, einer das will. (Von mir aus könnte man auch alle EU-Kriecher-Kantone z.B. Zürich aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausschliessen)

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 7. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann prophezeite neulich im Interview mit der «NZZ am Sonntag», die EU werde «sich von selbst erledigen», die «Schlange Brüssel» werde «an der eigenen Monstrosität ersticken». Können Sie mindestens drei konkrete vorteilhafte Folgen eines solchen Erstickungstods für die Schweiz benennen?
    1. bestände für die Schweiz keine Gefahr mehr, eines EU-Beitritts gegen den Willen der Stimmbürger, weil die Bundes-Irrenhäusler machen, was sie wollen.
    2. würde das PFA wegfallen, und die Wirtschaft könnte nicht mehr so einfach die Fetisch-Objekte (Einwanderer) der Linken importieren, um den Arbeitsmarkt zu Gunsten der Arbeitgeber auszuhebeln.
    3. würde Europa nicht weiter in eine sozialistische Multi-Kulti-Müllhalde zerlegt, was für die CH sicher auch gut wäre.

    • Daniel Jung sagt:

      1. Sie scheinen kein Vertrauen zu haben in die „Irrenhäusler“, die wir, das Volk wählen
      2. Können Sie belegen, ob die Einwanderung uns eher Wohlstand beschert, oder wirklich nur Probleme bringt?
      3. Ich finde schon fast die Worte nicht mehr auf sowas. Sagen wir es mal so: Tolerant scheinen Sie keinesfalls zu sein, sich mal auf etwas neues einzulassen nicht Ihre Kompetenz

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 8. Haben Sie schon mal jemanden ersticken sehen? Finden Sie die Erinnerung angenehm?
    Finden Sie es angenehm, wenn die EU-Sekte weiterhin Europa und seine Kulturen zwecks Umvolkung vernichtet?
    Können Sie sich vorstellen, was ich mit den EU-Winslern in der Schweiz und Resteuropa am Liebsten machen würde?

    • Daniel Jung sagt:

      Oh jetzt wird es aber ganz schön! Jetzt bin ich schon fast überrascht dass dieser Kommentar überhaupt veröffentlicht wurde.

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 9. Laut Hürlimann will die EU ihre Bürger «areligiös, antifaschistisch, antikapitalistisch, ökofixiert, sozialistisch, homophil, feministisch, raucherfeindlich, ausländerfreundlich, multikulturell» normieren. Finden Sie, für Faschismus, Homophobie und Ausländerfeindlichkeit sollte doch eigentlich auch Platz sein?
    Wieso sollen nur der sozialistischen EU und ihren Kriechlingen genehme Meinungen/Gesinnungen erlaubt sein? Wenn man z.B. national-sozialistische Parteien verfolgen und unterdrücken muss, deutet dies z.B. darauf hin, dass diese Parteien mehrheitsfähig sind und das aktuelle Regime nicht erwünscht ist. Im Gegenzug wird die totalitäre und brandgefährliche Gewalt-Ideologie Islam gefördert. Lieben Sie das Risiko?

    • Daniel Jung sagt:

      Beantworten Sie die Frage Herr Moser, murksen Sie nicht drum herum – Finden Sie, für Faschismus, Homophobie und Ausländerfeindlichkeit sollte doch eigentlich auch Platz sein?

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 10. Apropos Brüsseler Sozialismus: Haben Sie schon Ihr von Jean-Claude Juncker handsigniertes Exemplar der Mao-Fibel erhalten?
    Fast richtig Herr Renz. Den Koran haben Sie vergessen, lieber Herr Renz, der Koran gehört auch noch dazu.
    Der Islam und der Sozialismus verbinden Wirtschaft und Politik und sind beide abgrundtief totalitär. Deshalb spinnen die pink-rot-grünen Linken auf den Islam.

    • Daniel Jung sagt:

      Die linken „spinnen“ auf den Islam? Eine andere Vorstellung zu haben über den Umgang mit Andersgläubigen ist nicht „spinnen“, nur eine andere Sicht auf die Dinge. Die Sie als Demokrat im Sinne der Meinungsfreiheit hoffentlich akzeptieren.

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 11. Gab es schon mal ein Europa der «unabhängigen, friedlichen, demokratischen Vaterländer»? Wenn ja, von wann bis wann?
    Nein das gab es bisher noch nicht. Und genau deshalb ist es höchste Zeit dafür.

    • Daniel Jung sagt:

      Und welche Rahmenbedingungen sind heute besser oder anders, um ein solches Experiment abermals zu wagen?

  • Roland K. Moser sagt:

    Zu 12. Lieben Sie das Risiko?
    Ich habe eine neue Brille. Optisch ehr stark angelehnt an eine der Brillen Heinrich Himmler’s.
    Jetzt wissen auch alle, wozu ich bereit bin, um Punkt 11 zu realisieren.

  • B. Weiler sagt:

    was ist mit dem Jugoslawien-Krieg?
    EU-Staaten bombardieren im Nahost.
    Wieviel Geld hat die EU in das Banken-System gepulvert?
    Wie entwickeln sich die Renten in Griechenland?
    Um wieviel sind die Militärausgaben in der EU gestiegen oder werden jetzt erhöht?
    Wie entwickelt sich die Armut, z.B. in Deutschland?
    Hat es heute mehr oder weniger Terroranschläge in der EU?
    Wie steht es mit der freien Meinungsäusserung in der EU?
    Sind die Medien neutral?
    Gibt es in gewissen EU-Ländern eine Oppostion? Oder wird diese gleich in die rechte Ecke verdammt?
    Darf man in der EU überhaupt gegegen das Regime sein?
    Demokratie bei den Handelsabkommen (siehe Gerichtsurteil)
    usw.
    Jede Medaillen hat zwei Seiten.

    • Daniel Jung sagt:

      Herr Weiler, das sind tatsächlich Probleme. Die Frage ist, wären diese eher schlimmer oder weniger schlimm in nationalistischen Staaten als mit einer EU? Das ist doch mal die Kardinalfrage der „Schimpferei“. Kritik ja, abschaffen nein, meine ich. (Und beitreten will ich auch nicht, noch angemerkt, aber Bilaterale mit der EU ja).

  • Martin sagt:

    Ich bin überhaupt nicht gegen die EU, aber es ist nichts für die Schweiz. Es gibt ein paar Dinge, die mich gewaltig an der EU stören, oder sagen wir mal, praktisch an all diesen grossen Vereinen wie EU, UNO, Nato usw. Die Mitglieder sind irgendwie nicht gleichwertig. Das nervt. Auch dass durch die Änderung vom EU Waffenrecht die Schweiz betroffen sein soll (wenn es denn stimmt) und solche Dinge eben. Zu Punkt 9. kann ich nur sagen: Das ist in der Schweiz schon lange so. Es ufert aus in eine Minderheiten Politik, welche das Gros der Bevölkerung nicht beachtet und das ist fatal. Zudem sind die ewigen Unterstellungen bspw. Rassist oder Nazi usw. einfach nur noch mühsam und lächerlich. Zudem sollte die EU mal irgendwie einen Plan haben.

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