Kinder getrennt lebender Eltern vor Armut schützen

Das Positive zuerst: Die meisten Unterhaltspflichtigen zahlen Alimente zuverlässig. «Das ist für mich selbstverständlich», erklärte mir kürzlich ein Bekannter. «Ich will nicht, dass meine Kinder mit schlechteren Chancen aufwachsen, weil ihre Mutter und ich nicht zusammen leben.»

Trotzdem ist die Trennung der Eltern das grösste Risiko für Kinder, in Abhängigkeit von Sozialhilfe zu geraten. 85 Prozent der Kinder wachsen bei der Mutter auf, die schon vorher für ihre Betreuung zuständig war. Ein Viertel lebt unter der Armutsgrenze, obwohl alleinerziehende Mütter deutlich mehr Lohnarbeit verrichten als Mütter in Paarfamilien. Das zeigt nicht nur, dass die Löhne zu niedrig sind. Auch die Alimenten sind so gering, dass sie Armut nicht verhindern.

Studien zeigen jedoch, dass die finanzielle Lage geschiedener Väter nicht schlechter ist als die der übrigen Bevölkerung.

Eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind. (Keystone)

Mit dem gesetzlichen Mindestunterhaltsbeitrag erhält das Kind rechtlichen Anspruch auf ausreichenden Unterhalt: Eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Kind. (Keystone)

Manche Alimentenzahlenden erleben die Ausgaben für ihre Kinder als Zumutung. Dass sie oft als Zahlväter diskreditiert und als in Not gedrängte Opfer dargestellt werden, bestärkt sie darin. Studien zeigen jedoch, dass die finanzielle Lage geschiedener Väter nicht schlechter ist als die der übrigen Bevölkerung. Die Kinder aber werden durch unzuverlässige Alimentenzahlungen in Notlagen und emotionalen Stress gebracht. Oft fühlen sie sich vom Vater zurückgewiesen und im Stich gelassen. «Du bist mir nichts wert», lautet die Botschaft, die sie wahrnehmen.

Verantwortlich für das hohe Armutsrisiko ist aber auch das Unterhaltsrecht, das die getrennt lebenden Eltern bei der finanziellen Verantwortung für die Kinder nicht gleichermassen in die Pflicht nimmt. Viele Kinder erhalten deshalb zu wenig oder gar keine Alimente und haben nur die Mutter, die für sie sorgt. Das benachteiligt sie gegenüber den Kindern in Paarfamilien, die sich auf zwei Eltern verlassen können.

Die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Revision des Unterhaltsrechts stärkt genau diesen Anspruch des Kindes auf Unterhalt von beiden Eltern. Das ist ein entscheidender erster Schritt in die richtige Richtung. Um jedoch die Armutsfallen für die Kinder zu beseitigen, muss das Gesetz dafür sorgen, dass auch die getrennt lebenden Väter – und mit der gesellschaftlichen Entwicklung zunehmend auch Mütter – genug zum Lebensunterhalt ihrer Kinder beitragen, und beitragen können. Dazu ist ein gesetzlicher Mindestunterhaltsbeitrag nötig, der jedem Kind bei der Trennung der Eltern zusteht.

Ein solcher Mindestunterhaltsbeitrag hilft getrennt lebenden Vätern und Müttern, die Mühe haben, die nötigen Alimente zu zahlen: Dank ihm können sie mit Hilfe der Alimentenhilfe für ihre Kinder sorgen. Der Grund: Mit dem gesetzlichen Mindestunterhaltsbeitrag erhält das Kind rechtlichen Anspruch auf ausreichenden Unterhalt, der entsprechende Alimentenvorschüsse erst möglich macht.

Die Höhe des Mindestunterhaltsbeitrags muss sich an dem orientieren, was das Kind zum Leben braucht. Das Jugendamt des Kantons Zürich zum Beispiel rechnet für den Lebensunterhalt eines Kindes mit mindestens 1035 Franken pro Monat –Kinderbetreuungskosten nicht eingerechnet. Ein Mindestunterhaltsbeitrag in der Höhe der Halbwaisenrente von zurzeit 928 Franken pro Monat würde somit den von Armut bedrohten Kindern getrennt lebender Eltern eine entscheidende minimale Sicherheit bieten.

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156 Kommentare zu «Kinder getrennt lebender Eltern vor Armut schützen»

  • Housi Burgherr sagt:

    Und da ertönt er wieder: der Ruf nach dem Staat! Im Leben Mist gebaut oder einfach keinen Bock mehr? Kein Problem, das wird von irgendeiner Behörde finanziert. Schliesslich sind wir ja dazu verpflichtet. Sind wir das wirklich? Bin ich als Steuerzahler dazu verpflichtet, mit meinem Geld Leute zu unterstützen, die sich um ihre Pflichten und um jegliche Vernunft foutieren, die sich ihren Kinderwunsch leichtfertig erfüllen, ohne je über die Finanzierbarkeit nachgedacht zu haben?

    • Martinez sagt:

      Wenn der Mann „Mist“ baut und die Alimente nicht zahlt und sich nicht um den Nachwuchs kümmert, kann man ja die für die zurückgelassenen Kinder sorgende gleichzeitig hart arbeitende Mutter samt ihrer „Brut“ verrecken lassen, wenns trotz allen Bemühungen nicht reicht? Sie müssen wohl aus der SVP-Ecke kommen. Erbärmlich – Ihre Einstellung mein lieber Herr Burgherr!

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Wer sagt denn, dass zwingend
        >der Vater
        – „Mist“ gebaut hat?
        – nicht allenfalls die viel zu hoch aufgebürdeten Alimente gar nicht zahlt kann?
        – sich nicht um den Nachwuchs kümmert oder kümmern möchte?
        >die Mutter
        – wirklich für die Kinder sorgt? oder nicht primär für sich selbst?
        – hart arbeitet? (das müssen & tun die wenigsten angesichts der extrem mütterfreundliche Rechtspraxis)
        – überhaupt ein Verrecken riskiert (sie haben ja Anspruch auf grosszügige Sozialfürsorge)
        Sie müssen wohl aus der extrem blind-feministischen Ecke kommen – was ebenso erbärmlich ist.

        • luisa sagt:

          Ich gehöre zu den Ihrer werten Meinung nach wenigen, hart arbeitenden, alleinerziehenden Mütter. Hören und staunen Sie: in meinem Umfeld arbeiten allen Mütter. Die alleinerziehenden aber um einiges mehr als die in Beziehung lebenden. Mit extrem blind-feministisch hat das gar nichts zu tun, nur mit der Realität, Herr O-Bendel.

          • Thomas Müller sagt:

            dein Kommentar würde ganz klar für das Modell des gemeinsamen Sorgerechts der Kinder sprechen, ein Modell, welches schon seit Jahrzehnten von der ganzen politischen Frauenlobby mit allen Mitteln bekämpft wurde. Das sexistische einseitig zu Gunsten der Frauen zugewiesene Sorgerecht ist menschenrechtswidrig, wurde zu lange von unserem rechtssystem erzwungen und erst jetzt via Strassburg muss es fallen.

    • Boban sagt:

      was heisst hier leichtfertig? Solange die Ehe noch funktionierte konnten wir unsere Kinder gut halten. Bei einer Trennung oder Scheidung (die man ja nicht vorherein plant) fallen halt mehr Kosten an. Man kann nicht alles im Leben vorhersehen oder planen. Den Kindern wird normalerweise genügend zugesprochen an Alimenten, was aber immer vergessen wird ist, das man der Mutter auch was zahlen muss/soll und dort liegt der Hacken. Als Alimentenzahler weiss man nicht wo das Geld hinfliesst, zugunsten der Kinder oder Mutter.

  • max sagt:

    Ehescheidungen sind sowieso schon zu billig. Die Eltern sollen sich das überlegen, bevor sie sich aus Langeweile und wegen Oberflächlichkeiten verkrachen. Das Problem kann sehr einfach gelöst werden: Wer scheiden will, muss pro Kind ein Depot von Fr. 150’000 hinterlegen, sonst bekommt das Paar die Bewilligung vom Richter nicht.

    Mit saloppen Sätzen macht man Probleme nicht weg:

    Studien zeigen jedoch, dass die finanzielle Lage geschiedener Väter nicht schlechter ist als die der übrigen Bevölkerung.

    Solche Studien gehören in die Kategorie „schlechte Wissenschaft“. Wenn andere Leute aus anderen Gründen andere Dummheiten begehen, die sie ebenfalls in finanzielle Not bringen, dann heisst das noch lange nicht, dass Ehefrauen leichtsinnig die Väter aus dem Haus werfen dürfen.

    • Daniel Keller sagt:

      Das Depot wäre dann konsequenterweise bei der Heirat zu hinterlegen. Und bei der Geburt jedes Kindes.

    • Boban sagt:

      @max. Wenn jemand 150’000 Depot hinterlegen könnte für ein Kind, dann kann man auch genügend alimente zahlen. Wenn ich soviel Geld hätte würde ich sogar freiwillig mehr zahlen für die Kinder. Habe ich nicht und darum lebe ich am Existenzminimum damit ich den Kinder meine Alimente zahlen kann. Ausserdem muss ja die Mutter auch noch finanziert werden. Der Staat muss die Zahlern büssen, die die Alimente nicht zahlen obwohl genügend vorhanden wäre. Wenn eine Trennung oder Scheidung besser für die Kinder ist als den ganzen Streit und Missstimmung zu hören, dann sollte man sich scheiden lassen.

  • Remo sagt:

    Frauen wollen Kinder, dann bezahlt die Kosten Bitte auch! Diese jammer Tanten!

    • Boban sagt:

      Auch ich wollte Kinder, bin aber keine Frau!

      So ein dämliche Aussage voller Neid! Uebrigens wer zahlt die Altersvorsorge wenn keine Kinder nachkommen?

    • Robert sagt:

      Keine Reaktionen auf Deinen Provok-Comment? Nicht traurig sein, nimms sportlich!

  • Miriam Berlinka sagt:

    Leider wie befürchtet einmal mehr ein etwas einseitiger Bericht vom Vater der nicht zahlen will und falls dann viel zu wenig und unregelmässig. Schade Frau Hausherr – genau mit solchen Berichten und Forderungen erreicht man wenig bis gar nichts. Wie sie richtig schreiben müssen beide Seiten gleichermassen in die Pflicht genommen werden, aber „nicht nur“ bei der finanziellen Verantwortung. Und hier ist doch genau der Knackpunkt. Wer will schon nur zahlen und keine Rechte haben?

    • Muller Sandra sagt:

      Haben Sie den Artikel gelesen? Es steht, dass die meisten pünktlich zahlen… Väter haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten, und das nicht nur finanzieller Art. Leider haben viele Väter das Gefühl, dass das Geld alleine zählt. Ich kenne keine Mutter die ihrem Kind nicht kauft was es braucht – auch wenn der Vater gar nichts zahlt.

      • Hans Meier sagt:

        Gerschiede Vaeter sollen *Rechte* haben bei uns? Ja, wo leben Sie denn? Als Mann zahlt man und haelt ansonsten die Schnauze.

        • S.Kiehl sagt:

          Ich bin eine Frau, wurde geschlagen, konnte es vor Gericht nicht beweisen,verliess mein Mann daraufhin, er bekam das Sorgerecht und ich darf auch bezahlen und die Schnauze halten.

      • stefano flury sagt:

        die allgemeine richtung des artikels ist gut, hat aber einige grundsätzliche
        fehler. die meisten paare haben ja kinder aus lliebe nund freude. eine scheidung/
        trennung ist für väter, mütter und kinder schwierig. aber es ist eine tatsache, dass
        männer die schlechteren karten haben. vor 2000 geschiedene väter haben meist
        keine rechte, nur zahlungspflichten. entscheidend ist, das die eltern auch
        nach der trennung gut miteinander auskommen und reden können.

        alleinerziehende und singleväter mit hohen alimenten sitzen im gleichen boot.
        der staat soll helfen, wo es sinn macht und nötig ist!

  • Tom sagt:

    Ich bin wenn schon für kostenfreie Krippe und nicht für Direktzahlungen, sonst bleibt das Kinderhaben/Ehe weiter eine Versorgungsinstitution. So werden Frauen angehalten, einer richtigen Arbeit nachzugehen, das fördert die Emanzipation und die Selbständigkeit.

  • Kaspar Tanner sagt:

    „Die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Revision des Unterhaltsrechts stärkt genau diesen Anspruch des Kindes auf Unterhalt von beiden Eltern.“
    Ich verstehe das nicht ganz. Der eine oder der andere Elternteil ist ja schon per Gerichtsbeschluss zum Zahlen verurteilt.
    Was will Frau Hausherr also? Dass in Zukunft die Gestapo den säumigen Zahler (oder die säumige Zahlerin) abführt und die Zahlungswilligkeit erprügelt?
    Oder dass – wieder einmal – der Steuerzahler für die verfehlte Lebensplanung einzelner Individuen aufkommt?
    Ist das die Idee?

  • martin m. sagt:

    Ich bin im Gegenteil der Meinung, Väter, die ihre Kinder nur jedes zweite Wochenende sehen dürfen, sollen ihre Unterhaltszahlungen an die Kindsmutter drastisch kürzen können.

    • Krogh sagt:

      „… nur jedes zweite Wochenende…“? Wann macht endlich jemand eine Untersuchung davon, wieviele Väter die Kinder viel häufiger sehen *wollen*? Und berücksichtigt dabei auch, dass „in die Pflicht genommen werden“ nicht nur um zwei Sachen – Gled und Friezeit mit den Kids – geht, sondern um vieles mehr, dass viele Väter nicht machen: Bleib mal zu Hause wenn das Kind krank ist. Geh zu Elternabende und mach mit in Schulveranstaltungen. Organisier die Freizeitaktivitäten und bring und hol die kleinen an diesen Sachen. Geh mit ihnen zum Zahlarzt. Usw usw! Mamis müssen auch arbeiten!

      • Wochenendpapi sagt:

        @Krough
        Mach ich alles immer noch. Habe unser Kind seit es 8 Monate alt ist mehr als hälftig betreut und wurde durch die Scheidung trotzdem zum Wochenendpapi degradiert. Musste extrem laut poltern ( normales konstruktives Benehmen wird ignoriert ) damit ich unser Kind am Mittwoch Nachmittag sehen darf. Hatte nur einen Freund, der gleichzeitig Vater wurde und Teilzeit arbeitete. Wir trafen uns ca. 1 Mal die Woche mit den Kids, war grossartig, jederzeit gerne wieder ! Mit allen Kinderkrankheiten Trotzphasen, usw. Würden Sie dies auch machen ohne Sorgerecht ?

        • Wochenendpapi sagt:

          Ach ja und ich zahle deutlich mehr Alimente als der Vater der Halbschwester meines Kindes, der sich nie um sein Kind kümmerte. Im Nachhinein völlig blöd von mir. Meine Ex hatte keine Mühe mithilfe der Vormundschaftsbehörde mir das Kind wegzunehmen und 4 Tage die Woche in eine Krippe zu stecken. In der heutigen Entväterungsgesellschaft kein Problem und natürlich alles zum Wohle des Kindes. Hat ganz bestimmt nichts mit Systemfehlern und falschen Anreizen zu tun 😉

        • Wochenendpapi sagt:

          Ach ja, ich zahle mehr Alimente als der Vater der Halbschwester meines Kindes, der sich ausser zahlen nicht um sein Kind kümmerte. Meine Ex-Frau hatte keine Mühe mir das Kind mithilfe der Vormundschaftsbehörde wegzunehmen und 4 Tage die Woche in eine Krippe zu stecken. Es lebe die Entväterungsgesellschaft powered by Kinderkrippenindustrie und Frauenzentralen ! Alles zum Wohle des Kindes natürlich, mit Systemfehlern und falschen Anreizen hat dies natürlich nichts zu tun 😉

    • Muller Sandra sagt:

      Rechnen Sie doch mal aus wie viel Geld und Zeit die meisten Mütter in ihre Kinder investieren…

      • Boban sagt:

        Auch ich würde meine Kinder öfters sehen. Nur kann ich nicht. Ich arbeite 100% damit ich die Alimente und meinen Unterhalt zahlen kann. Also bleiben noch die Wochenenden. Ich kann die Kinder nicht jedes Wochenende haben, auch ich brauche mal Zeit für mich, für meinen HAushalt für mein soziales Leben. Ich habe 3 Wochen Ferien mit den Kinder. Mehr will ich nicht, denn auch ich brauche mal eine oder 2 Wochen Ferien nur für mich. Es ist nicht eine Frage des Wollens sondern zu Teil auch des Könnens. Die Frauen die den Vätern die Kinder vorenthalten, müssen sich nicht über zuwenig Freizeit beklagen!

      • patrik mathys sagt:

        @Krogh
        Mache ich alles immer noch, schon vor der Scheidung seit unser Kind 8 Monate alt war mind. hälftig, wurde trotzdem nach Schema F zum Wochenendvater degradiert und musste extrem laut poltern ( konstruktives, normales Verhalten wird nicht gehört ), damit ich mein Kind zusätzlich den Mittwoch Nachnittag sehen darf. Zahle mehr Alimente als der Vater der Halbschwester meines Kindes, der sich nicht um sein Kind kümmerte. Nur so nebenbei, ich hatte nur einen Freund, der gleichzeitig Vater wurde und auch Teilzeit arbeitete. Jederzeit gerne wieder ! Würden Sie dies auch machen ohne Sorgerecht ?

  • berger sagt:

    il faudrait prélever la pension des enfants directement sur le salaire. Il n‘ a pas d’autre solution sur laquelle on puisse compter de par sa ponctualité.

    • max sagt:

      @berger

      Leider kann ich nicht genug französisch. Was Sie vorschlagen, wird in der Deutschschweiz regelmässig gemacht. Hier heisst das „Lohnpfändung“.

  • Roland sagt:

    Alleinerziehend ist ein Begriff den es so eigentlich gar nicht gibt.
    Alleinerziehend ist niemand, entweder helfen die Eltern, Freunde, Staat oder der Ex. (zeitlich und/oder finanziell)

    Klar ist es nicht mehr so einfach wie zu Zweit, aber es ist in den meisten Fällen die Konsequenz der eigenen Entscheidung.

    Wir sollten die Trennungen nicht noch einfacher machen als sie heute eh schon sind, indem das Geld schon bereit steht.

  • Philipp Rittermann sagt:

    jede(r) hat heute das gefühl ein „anrecht“ auf kinder zu haben. ob man das will und es sich auch leisten kann, wird meines erachtens in vielen fällten wenig bis gar nicht seriös geklärt. hier beginnt im falle der trennung schon das problem. fazit: eigenverantwortung heisst, auch im „worst-case“, zumindest finanziell mit eigenen mitteln die alimente bezahlen zu können!

  • Stefano Franscini sagt:

    Nimmt man als Beispiel eine 4 Köpfige Familie die sich trennt, sind die Ursachen für das Abrutschen in die Sozialhilfe nach Scheidung sehr schnell erkannt. Wie soll ein normaler Arbeiter mit einem Nettolohn von ca. 5’000.– 2 Wohnungsmieten bezahlen? wenn selbst die kleinste 2.5 Zimmerwohnung SFr. 1’500.– kostet? Dazu die KK von ca. 900.–, Essenkosten 1000.–
    Und schon ist der Lohn weg. Dazu eine Frau die nichtst oder wenig arbeitet, und schon sind beide arm. Das heutige Scheidungsrecht produziert nur Verlierer.

    • Guten Tag Stefano Franscini.., nicht das Gesetzt produziert Verlierer. Es ist als grosse Verantwortungslosigkeit zu werten, wenn Eltern mit CHF 5’000.- 4 Nachkommen produzieren. Wenn Sie mit dem Auto auf die Strassen wollen, dann müssen Sie eine Fahrschule besuchen und das Wissen unter Beweis stellen. Bevor Sie Vater werden, sollten Sie verantwortungsvoll alle Konsequenzen abklären und nicht einfach drauflos produzieren. Es ist kein Menschenrecht die Armut vor Familiengründung missachten zu dürfen.

      • Marco Webber sagt:

        Herr Singenberger: Eine „4 köpfige Familie“ hat nur ZWEI Kinder und nicht „VIER Nachkommen produziert“!
        In meinem Fall ist meine Ex-Frau dafür verantwortlich, dass wir geschieden wurden. Ich als Vater hatte die Konsequenzen abgeklärt und wusste, wieviele Kinder ich mir leisten kann. Und nun hat mich das Gesetz zum Verlierer gemacht, weil man gegen solche Frauen, die nach 20 Jahren „eine Veränderung / mal was Neues“ auf unsere Kosten brauchen, einfach nichts tun kann und keine Rechte hat!
        Herr Franscini hat völlig recht und Sie schiessen in die falsche Richtung – wie es alle immer tun!

      • max sagt:

        Dazu kommt noch, dass heutzutags die meisten ihre ersten Kinder mit 28 oder älter haben. Sie hatten also seit der Berufslehre 8 oder 10 Jahre Zeit, Geld zu sparen.

        Wer dann herumjammert ist ehrlich selber schuld. Er hat sein Geld vertublet mit Ferien, Unterhaltungselektronik oder mehrmals wöchentlich mit nächtelangem Saufen und Holeien in Bars und Dancings.

        Weiter sind die ganz allermeisten Eltern selber für ihre Trennung verantwortlich. Hinterlassen- und Waisenrenten werden jedenfalls nicht besonders oft beansprucht.

      • Muller Sandra sagt:

        Eine vierköpfige Familie hat zwei Kinder und nicht vier… Sie meinen also nur Reiche sollen Kinder haben dürfen? Ich bin der Meinung lieber weniger Geld und mehr Zeit als den ganzen Tag in der Krippe oder bei der Nanny, damit die Kohle stimmt.

        • Sehr geehrte Frau Sandra Müller. NEIN.., das meine ich nicht. Reich und Arm ist relativ. Aber als Sozialfall vor Familiengründung heben die Eltern die Pflicht zur Prüfung der Tragfähigkeit. Sie kaufen sich auch kein Auto, Haus, Möbel oder Einrichtungen die mindestens 18 Jahre lang monatlich etwa 1’000.- kosten und verdienen weniger als 5’000.-. Die Steuergelder sind nicht dazu einbezahlt worden, damit man die geplanten familiäre Misswirtschaften ausgleichen kann.

          • luisa sagt:

            @singenberger: Dass Sie Kinder mit der Anschaffung eines Autos oder anderem materiellem Klimbim vergleichen, sagt einiges über Sie aus. Natürlich leben wir heute in der Zeit, wo alles designt wird, auch die Familie. Trotzdem ist das Bekommen von Kindern etwas grundsätzlich anderes als, das Erwerben eines Prestigeobjekts zum Zwecke der Egobeweihräucherung. Das Kinderkriegen liegt uns Frauen sozusagen im Blut, die Natur hat’s so eingerichtet und so werden die Kinder auch dann geboren, wenn man nicht bis auf 20 Jahre finanziell vorgeplant hat. C’est la vie.

        • Marcel Bachmann sagt:

          Ja genau, jeder soll so viele Kinder haben wie er sich es leisten kann. Wenn das Einkommen des Mannes nicht reicht so soll die Frau ebenfalls arbeiten gehen. Gemeinsame Ursache, gemeinsame Verantwortung. Gleichberechtigung in jedem Sinne, im finanziellen wie auch bei der Betreuung der Kinder. Der Steuerzahler soll für Leute in Not aufkommen, nicht aber für jene Leute die sich der Verantwortung entziehen und von anhin nicht rechnen können. Bevor man Kinder in die Welt setzt muss man erst mal die Rechnung machen.

        • Nico Meier sagt:

          Es geht nicht darum, dass nur Reiche Kinder haen sollen aber ich finde es auch recht komisch, dass ein Mann mit 5’000 netto das gefèhl hat er könne mit diesem Lohn 4 Personen durchbringen.
          Bei jeder Anschaffung die ich tätige muss ich mir die Folgekosten überlgen nur beim Kinder bekommen soll das keine Rolle spielen Frau Müller wo leben Sie?

      • Stefano Franscini sagt:

        Wenn eine Familie unter einem Dach wohnt reichen 5000.– netto für 2 Kinder und 2 Erwachsene. Sicher kein Luxusleben aber es reicht für das Notwendige. Die Probleme beginnen jedoch nach einer Scheidung wenn sich die Wohnkosten verdoppeln. Es ist das Gesetz das Verlierer produziert, weil es keine Rücksicht mehr nimmt wer Schuld an einer Scheidung trägt. Das die Konsequenzen des heutigen Scheidungsrecht spühren die Männer am Härtesten, dannach die Kinder. Müssten die Frauen heute die Konsequenzen Ihres Fehlverhaltens, welches zur Scheidung führt tragen, würde die Scheidungsrate drastisch sinken.

        • Lynn Mc Lochlean sagt:

          @ Stefano Franscini

          5000.- für eine Familie mit 2 Kindern ist schon sehr knapp; man muss ja auch die regionalen Mieten berücksichtigen.

          Wie wollen Sie denn die Schuld an der Scheidung bewerten? Ist diejenige Person schuld welche die Scheidung einreicht, oder diejenige die sich total danbeben benimmt und den Anderen/die Andere so zur Scheidung treibt? Fakt ist doch, dass nach einer Scheidung Kinder gut versorgt werden müssen unabhängig von der Schuldfrage.

  • Pascal Meister sagt:

    Moment, wenn ein Kind ab 1000 Franken aufwärts kostet, weshalb muss dann der Mindestunterhaltsbeitrag bei 928 Franken liegen?? Wohl eher bei 500 Franken, wenn die Lasten gleichmässig verteilt werden – selbstverständlich zu erhöhen, wenn jemand voll arbeitet und die andere Person nichts arbeiten kann oder wenn das Einkommen sehr ungleichmässig ist.

    • Marco Webber sagt:

      Lastenverteilung? Schön wär’s! Das müsste endlich so geschehen!
      Grundsätzlich wird nur der Unterhalt für die Ex-Frau einkommensabhängig angepasst (also beide Einkommen berücksichtigt). Für die Kinder muss immer der Mann alleine aufkommen – wenn das geändert würde, würden einige Frauen vielleicht anfangen mitzudenken und damit aufhören, Scheidungen aus Langeweile und Abenteuerlust zu verursachen.

      • Lynn Mc Lochlean sagt:

        Bei der Gleichverteilung der Lasten müsste aber auch der Zeitaufwand berechnet werden. Man kann nicht von einem Elternteil verlangen für die Hälfte der Kosten aufzukommen und gleichzeitig auch zu (fast) 100% für die anfallende Arbeit verantwortlich zu sein (Betreuung, kochen, putzen, waschen)

  • René Widmer sagt:

    Es wäre doch so einfach: Die gesetzliche Kinderzulage auf CHF 1000.- pro Kind erhöhen. Dies wäre schon längst überfällig, um junge Eltern zu unterstützen. Als positiver Nebeneffekt würde bei Scheidungen der finanzielle Druck auf die Eltern massiv abnehmen und die Kinder könnten anständig versorgt werden.

    • Markus sagt:

      Gut Herr Widmer, dann zahlen sie jedem Kînd 1000.- aber belästigen sie mich nicht damit. Es sind nicht meine Kinder.

      • Hans sagt:

        Ist es Ihre Baustelle,, sind es Ihre neuen Billetautomaten, sind es Ihre neuen Flugzeuge usw. für die Steuergelder sonst noch gebraucht werden? NEIN. Also, was regen Sie sich auf. Verteilt auf die ganze Bevölkerung kostest Sie das weniger wie 1Fr.

  • Rolf sagt:

    Wenn eine Familie 5000 Franken im Monat verdient und 3 Kinder hat, dann liegt auch nicht 1035 pro Kind drin. Ist wohl ein bisschen übertrieben, dieser Betrag.

  • Martin sagt:

    Nicht einfach eine Ehe scheiden.

    • raetus sagt:

      Genau, lieber gar nich heiraten

    • Marcel Bachmann sagt:

      yep genau, Finger weg vom Ehevertrag… Alimente für Kinder ist sicherlich OK, eigentlich sollte die Frau zu 50% belastet werden, sofern Mann 50% das Kind betreut und wenn nicht soll Mann eben die ganze Alimente bezahlen. Aber die Frau soll für ihr Einkommen selber sorgen, sie ist ja schliesslich Mitverantwortlich.

  • maia sagt:

    Die Halbwaisenrente beträgt zwischen 464 und 928 Franken. Warum soll sich der Mindestunterhalt an der Höchstrente orientieren? Können Sie die Studien nennen, die belegen, dass es geschiedenen Vätern finanziell nicht schlechter geht, als den übrigen? und wenn das Kind die Botschaft bekommt „Du bist mir nichts Wert“ – dann denke ich, dann bekommt es die wohl von der Mutter vermittelt, doch kaum vom Vater, der oft soviel Alimente zahlen muss, dass er von seinem Gehalt kaum mehr leben kann. Mindestens wenn er kein Grossverdiener ist.

  • Mélanie sagt:

    Enfin une loi qui va dans le sens des enfants !! Mes parents sont divorcés depuis 15 ans et à mes 18 ans, j’ai dû aller au tribunal pour obtenir … 200.- de pension alimentaire par mois alors que je suis en formation !
    Aujourd’hui, 6 ans plus tard, c’est le Bureau de recouvrement des pensions alimentaires (donc l’Etat de Vaud) qui paie ma pension.
    Vivement qu’une telle loi soit acceptée pour permettre un meilleur calcul des pensions alimentaires.

  • Roland K. Moser sagt:

    Ich habe Jg. 67 und bin ein uneheliches Kind. Das Geld war immer knapp. Der Alkohol und die Medikamente bei meiner Mutter nie. Von den Sozialämtern wurde ich immer abgewimmelt. Als ich als 12-jähriger auf dem Sozialamt in Ebikon Hilfe gesucht habe, weil ich mit Nahrungsmittel- und Schlafentzug gefoltert wurde, hat die Empfangstussi gemeint, es müsse auch misshandelte Kinder geben, weil ihnen sonst die Kunden ausgehen. Ich sehe dort massiven Handlungsbedarf: Alleinerziehende Eltern müssen alle 6 Monate einen Drogen- (auch Alkohol) und Medikamententests machen. Bei Suchtverdacht Kinder weg!!!

    • Markus sagt:

      Ich gehe da noch weiter, logisch wäre, wenn die erziehungberechtigte Person nicht fähig ist für die Kinder zu sorgen, sollen sie zur Adoption freigeggeben werden. Es könnte sein, dass bei dieser Zukunftsperspektive die eine oder andere scheidungswillige Frau sich doch nicht Scheiden lassen will. Auf einmal wäre dann ein neuer Lover doch nicht so wichtig.

    • Deborah sagt:

      Bravo! Das sehe ich auch so!

    • John Wild sagt:

      wow..wenn dem so ist wei sie das beschreiben Herr Moser….wow dan find ich das verdammt krass was Ihnen mit 12.jahren an den Kopf geworfen wurde…wie kann man so eine herzlose antwort kriegen o nur schon äussern…da sieht man mal wider wie unser Statt tickt.

      • Roland K. Moser sagt:

        Das war nicht das einzige Mal, dass ich so eine Antwort erhalten habe. Auf demselben Sozialamt war genau 1 Person das Problem. Bei anderen Sozialämtern läuft es nicht viel besser.

    • Marcel Bachmann sagt:

      Bin absolut Ihrer Meinung! und auf den Ämter gehören nur noch qualifizierte Mitarbeiter, jene mit neutraler und professioneller Einstellung. Die Ämter gehören unter strenge Beobachtung neutraler Qualitätssicherungen.

    • Lea sagt:

      Also bei meinen Nachbarn waren einfach Vater und Mutter drogenabhängig. Das hat doch nichts mit Alleinerziehend oder nicht zu tun. Und wo war ihr Vater? Dem machen sie keinen Vowurf? Er hätte sie ja auch raushohlen können, oder hat er sich schon vorher zu tode gesoffen? Ihre Geschichte tut mir wirklich leid, aber Alleinerziehende zu diskriminieren hilft leider wirklich nicht. bei meinem Nachbarn war der Junge zum Glück unter der Woche im heim. Aber da muss das Jugendamt in die Pflicht genommen werden.

      • Klicki sagt:

        Ein Vater ohne elterliche Sorge ist nicht berechtigt, seine Kinder „rauszuholen“. Entweder findet das Jugendamt von sich aus, dass etwas gemacht werden muss, oder es passiert nichts, in der Regel jedenfalls. Väter, die ihre Kinder zu sich holen möchten, wollen nur Alimente sparen (so wird das meistens gesehen).

      • Roland K. Moser sagt:

        Mein Vater: Im September 1966 war meine Grossmutter von ihrem Alki-Ehemann getrennt lebend oder schon geschieden. Weil er die Zahlungen selten machte, weil er alles versoff, und die Miete ausstehend war, wandte sich meine Grossmutter an das Sozialamt in Emmenbrücke. Die Antwort des für Sie zuständigen Beamten: ich weiss, dass Sie Anspruch auf Sozialhilfe haben, aber ich gebe sie ihnen nicht. Die Grossmutter nimmt als die 15 1/2 Jahre alte bildhübsche Tochter und verkauft sie Peter M. für 100.–. Was meinen Sie, wie oft ich diese Geschichte von meiner Mutter gehört habe?

        • Roland K. Moser sagt:

          Ich habe den ledignamen meiner Mutter. Peter M. heisst mit Nachnamen anders. Das M. ist eine zufällige Übereinstimmung.

        • Roland K. Moser sagt:

          Hatte leider keinen Platz mehr. Ich bin das Ergebnis der für Fr. 100.– verkauften Tochter. Juristisch haben ich keinen Vater, weil mein Vater natürlich die Vaterschaft ablehnte. Ist ja auch logisch: Zu dieser Zeit konnte man eine Vergewaltigung nicht beweisen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Alleinerziehende Eltern: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Alleinerziehende mit einem Suchtproblem von den Sozialämter geschützt werden.
        Natürlich gehört auch in anderen Familien mit Suchtproblemen eingegriffen. Suchproblem Nr. 1 ist Alkohol.

  • John Wild sagt:

    Die Kinder aber werden durch unzuverlässige Alimentenzahlungen in Notlagen und emotionalen Stress gebracht. Oft fühlen sie sich vom Vater zurückgewiesen und im Stich gelassen. «Du bist mir nichts wert», lautet die Botschaft, die sie wahrnehmen.
    sorry wie wenn ein kleines Kind nur am geld nachrent…ist das wertschätzung 2012 ? die wir unseren kindern bei bringen? zahlen ok. aber wichtiger ist doch dass das kind begreift das der fater/Mutter immer für das kind da ist..ist doch wichtiger alls Geld. Mir jedenfalls war das geld nie wichtig als Kind sondern dass mein Vater da war…

    • Daniela L. Gerber sagt:

      ….es gibt nicht nur kleine Kinder die von einer Scheidung betroffen sind. Ich war damals 18 und Geld spielte eine Rolle für meine Ausbildung / Zukunft. Liebe zukünftige Eltern, überlegt Euch doch bitte vorher ob Ihr es Euch überhaupt leisten könnt Kinder zu haben, besonders im Falle einer Scheidung.

  • Frau Anna Hausherr.., das grösste Armutszeugnis ist, dass 50% von den geschiedenen die Ehefrau fremd ging. Eine Ehefrau kann 1’000x den Mann mit andern betrügen und der Staat belohnt sie mit Scheidung auf Kosten des betrogenen Ehemanns. Das ist ein Armutszeugnis. Hinterher haben wir die unbeachteten Randalierer und Chaoten aus zerrütteten Verhältnissen auf den Strassen. Es wäre an der Zeit die Frauen über moralisch korrektes Verhalten zum Schutz der eigenen Kinder aufzuklären.

    • John Wild sagt:

      Bravo Herr Singenberg gehe mit Ihnen einig. Ps: ev. sinds nicht mal die Kinder die dan auf der strasse randalieren sondern die betrogene Fäter die die schnauze voll haben nur alls geldsack hin zu halten und vom Statt nix erwahrten dürfen…nicht die kleinste hilfe.

    • Fiona Berger sagt:

      Das grösste Aramutszeugnis ist, dass 50% der geschiedenen Männer ebenfalls fremdging.
      Nach ihrem veraltetem Weltbild isst das dem Mann aber ja sichere gestattet- nicht wahr?
      Die Frau soll Zuhause sitzen und die Klappe halten, dann ist schon alles gut.
      Kommen sie vom hohen Ross runter!

      • Hans sagt:

        kommen sie vom hohe Ross. bei einem Mann bedeutet ein Seitensprung meist nicht mehr wie eien Abwechslung. Das Ziel, der Plan. ohne Rücksicht auf Verluste, einfach so zu Selbstverwirklichung eine neue Beziehung einzugehen ist dann doch eher eine Sache der Frau

  • Daniela L. Gerber sagt:

    Bin nach der Scheidung meiner Eltern in finanzielle Nöte geraten…war zum Zeitpunkt der Scheidung bereits 18. Anspruch auf Alimente hatte ich wegen meiner Volljährigkeit nicht automatisch – hätte meine Eltern auf Unterhalt einklagen müssen – tolle Idee! Anrecht auf Stipendien hatte ich nicht, auf dem Papier war Geld da (Haus), mein Studium mit obligatorischem Auslandsemester konnte ich mir abschminken. Das Scheidungsrecht ob alt (wie in meinem Fall) oder neu deckt die Bedürfnisse der Kinder unzureichend ab! Dazu kommt der emotionale Stress der zerstrittenen Eltern – tolle Lebenschule!

    • Peter Spahr sagt:

      Ihre Eltern hätten ja auch frewillig zahlen können? Denkbar, dass Sie an der Unwilligkeit Ihrer Eltern nicht unschuldig sind, Ihre larmoyante Anspruchshaltung lässt mich dies jedenfalls erahnen.

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Soll man (frau) es NOCH einfacher machen, sich scheiden zu lassen? Auf Kosten der MÄNNER, denen die Kinder von der Mutter BEWUSST enthalten werden? Ist DAS richtig? Je weicher und sicherer der FRAU die Hängematte bereitet wird, auf der sie sich danach ausruhen KANN, desto lockerer lässt sie ihren Mann im Stich, sollte er z.Bsp. mal IHRE Hilfe brauchen… DAS geht in unserer Gesellschaft keinesfalls! ER hat für die Famile zu arbeiten, SIE arbeitet für SICH! Schön, wenn das nach der lockeren Scheidung nicht mehr geht! Was bin ICH froh, noch keinen Fr. Alimente gezahlt zu haben! Gruss aus Indien!

  • Francesco sagt:

    jedes kind soll die gleich viel haben finde ich richtig. was mich stört ist dass die mutter jahrelang nicht zum arbeiten gezwungen werden kann. das gemeinsame sorgerecht würde heissen dass ich als vater dieses recht auch beanspruchen könnte? wenn man für das kind mtl. zb 1500.- budgetiert heisst das 750.- zL Vater und 750.- zL Mutter. Für sich muss man selbst sorgen, das kann heute auch die Frau (zu mindest in der Schweiz). Mehr soll der eine Elternteil nur zahlen müssen wenn er seine 50% Betreuungsaufg.nicht nachkommen möchte. Nicht Vater oder Mutter, Elternteil 1 u 2. Nur dann wäre es fair.

  • Jan Beran sagt:

    Welche „Studien“ zeigen einen solchen Unsinn? Der Scheidungsgesetz benachteiligt die Väter klar. Die Frauen, welche Kinder gebären können, sind gesund und könnten nach einer kleinen Kinderpause 100 % arbeiten und so die Kosten für die Kinder mit dem Vater teilen. Aber welche Frau will es schon? Es ist viel einfacher, wenn das Geld ohne Anstrengung kommt. So wird der Mann zum staatlichen Bigamist. Er unterhält seine Ex Frau und seine neue Beziehung. Die Ex Frau kann sich beim Kafee überlegen, ob sie dem Vater das Besuchsrecht entziehen soll, das gemeinsame Kind wird von ihm doch so verwöhnt.

    • chocolate sagt:

      Ach so, wenn eine Studie die eigenen Vorurteile nicht stützt, dann ist sie Unsinn? Einige (selbst erlebten) Anekdoten machen eben noch keine Realität…
      In der Sache gebe ich Ihnen allerdings teilweise recht: Beide Eltern arbeiten 100%, ABER: die Zeit, die die Kinderbetreuung beansprucht, wird angerechnet oder noch besser: geteilt! Auch für die Kinder die beste Lösung!
      Ausserdem: Wenn die Männer schon vor der Scheidung ein gleichberechtigtes Familienmodell gelebt hätten (beide arbeiten und teilen sich die Betreuung), würde das Problem erst gar nicht auftreten.

      • Boris Keller sagt:

        Chocolate. Ich kann Ihnen ein gutes Dutzend geschiedener Väter präsentieren, die genau das von Ihnen beschriebene Familienmodell gelebt haben und die nach der Scheidung ihre Kinder nur jedes zweite WE sehen durften. Und das ausnahmslos auf Betreiben der Mütter, die genau wussten, was sie tun: sie bekommen mehr Alimente und nehmen dem Vater das, was er über alles liebt um auch in Zukunft ein probates Druckmittel zu haben. Das Wohlbefinden der Kinder spielt dabei überhaupt keine Rolle. So sieht die Realität aus!

  • DONATI sagt:

    entièrement d’accord pour verser la pension alimentaire. Mais pourquoi la verser lorsque les enfants ne sont pas chez leur mère pendant les vacances ?

  • Ralf Messerli sagt:

    Besteht die Forderung Frau Hausherrs darin, dass, falls ein Alimentenzahlender nicht in der Lage ist, den Minimalunterhaltsbeitrag zu leisten, der Staat den Rest beisteuern soll bis das Kind seine Ausbildung beendet hat? Ich kann mir vorstellen, dass da jährlich ein hoher dreistelliger Millionenbetag zusammen käme – wenn nicht noch mehr. Bezahlt der Staat nicht bereits Kinderzulagen, Schulen, Ausbildungsstätten? Der an sich nicht überaus anspruchsvolle Akt des Kinder-in-die-Welt-stellens löst bei einigen offenbar eine unbegrenzte Anspruchshaltung aus.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Leider darf hier Frau Hausheer als Vertreterin der Geldforderinnen wieder einmal einfach ihre Behauptungen verbreiten – sie werden aber auch durch das x-malige Wiederholen nicht wahrer. Hier die dringend nötigen Richtigstellungen:
    1. Die meisten Kinder getrennter Eltern wachsen nicht bei der Mutter auf, weil diese schon vorher für ihre Betreuung zuständig war – und schon gar nicht weil es für sie so besser wäre, sondern einfach weil die Mutter dies so will. Das in alten Rollenbildern verhaftete CH-Justizsystem bietet ihr leider freie Hand für jede Schandtat um ihr Obhuts-Ziel zu erreichen.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      2. Allein obhutsberechtigte Mütter leisten nicht mehr Lohnarbeit als Mütter in Paar-Familien: Ca. 75% der Mütter schulpflichtiger Kinder sind nämlich gemäss SAKE erwerbstätig; getrennte Mütter dürfen nach – längst nicht mehr zeitgemässer – BGer-Rechtsprechung aber nicht zur Erwerbstätigkeit gezwungen werden, solange das jüngste Kind nicht das 12. Lebensjahr vollendet hat. Und genau diese nicht zu eigener Erwerbstätigkeit willigen Mütter sind es, welche die paritätische Kinderbetreuung, die Versorgungsautonomie und das gemeinsame Finanzieren der Kinderkosten verweigern und damit Armut schaffen.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        3. Keine ernsthafte Studie kann zeigen, die finanzielle Lage geschiedener Väter sei nicht schlechter als die der übrigen Bevölkerung! Unterhaltspflichtige Väter werden im Mankofall – und dieser ist bis hin zu 100K-Einkommen schnell der Normalfall bei zwei zu finanzierenden Haushalten – gerichtlich meist auf bzw. unter das betreibungsrechtliche Existenzminimum gesetzt. Ergo müssen sie alle kinderbezogenen Kosten (BR-Wege, Ernährung, med. Versorgung, Kleider, Aktivitäten, …) aus ihrem pers. Existenzminimum finanzieren und erhalten weder Geld für die Bezahlung der Steuern noch Steuererlass!

        • Lukas O. Bendel sagt:

          4. Die Geldversorgung – egal ob über Alimente oder Sozialfürsorge – findet zwischen Erwachsenen statt; und diese Ebene ist strikt von den Kindern fernzuhalten: Dem Kind ist egal, woher das Geld kommt, solange seine elementaren Bedürfnisse befriedigt werden; und es weiss nicht, wie viel Geld es zum Leben braucht. Hier zeigt A. Hausheer ihren wahren Charakter, denn das Kind leidet erst, wenn es die Negativität der Obhutsberechtigten direkt abkriegt, sei es weil diese über den alimentensäumigen Elternteil herzieht oder weil diese dem Kind einredet, es sei dem Alimentenpflichtigen nichts wert!

          • Lukas O. Bendel sagt:

            5. Das Ziel müsste doch sein, dass den allermeisten Kindern beide Eltern sowohl bzgl. Betreuung wie auch Finanzierung als „Verlässlich-für-sie-Sorgende“ erhalten bleiben. Doch gerade A. Hausheer vom SVAMV lehnt lautstark nicht bloss den GeCoBi-Revisionsvorschlag für die gemeinsame elterliche Sorge, wonach ohne anderslautende schriftliche, und nicht gegen das Kindeswohl klar verstossende Übereinkunft der Eltern, nach einer Trennung beide Elternteile sich paritätisch in Kinderbetreuung und hälftig in die Kinderfinanzierung teilen sollten, sondern ist generell gegen die geS als Regelfall.

  • Muller Sandra sagt:

    Was für kranke Kommentare! Damit eine Beziehung scheitert braucht es immer zwei. Die leidtragenden sind iIMMER die Kinder. Sie sollen nicht in Armut leben müssen, Kinder sind unsere Zukunft. Ich kenne persönlich nur Einelternfamilien die ihre Kinder liebevoll erziehen, aber etliche Kinder die mit beiden Eltern aufwachsen und täglich psychische und physische Gewalt erleben, niemand schreitet ein. CHF 1’000.- Kindergeld für alle – und Erziehungscoaching für alle – es wird viel zu oft weggeschaut.

    • Markus sagt:

      Was für ein blöder Kommentar. Für eine Beziehung brauchts zwei, für eine Trennung reicht einer. In aller Regel trennt sich heute die Frau vom Mann, meist wegen Kleinigkeiten. Und ihre feministisch geprägten Klischees, dass der Mann böse ist und die Frau gut, können sie aus ihrem Hirn löschen.

  • Luzi Müller sagt:

    Was nie bei solchen Berechnungen einfliest, ist das der Vater trotz ,im Normalfall, 2 Wochenenden im Monat mit den Kindern keine angemessene Wohnung in seinen Berechnungen des Unterhalts angeben kann. Eine 1 1/“2 Zimmer Wohnung ist auch nicht gerade Kindergerecht. Und laut Steuergesetzt ist er plötzlich wieder ledig.

  • Klicki sagt:

    Eigentlich sollten beide Elternteile gleichermassen an den Unterhalt der Kinder beitragen. In der Regel wird dann angenommen, dass die Deckung des „Barbedarfs“ gleichwertig zu „Pflege und Erziehung“ ist. Nach den Tabellen des Zürcher Amtes für Jugend ist der Barbedarf je nach Alter und Kinderzahl aber wesentlich höher. Nimmt man die Tabelle zum Nennwert, muss der gesamte Bedarf inkl. Pflege und Erziehung herangezogen und auf die Eltern aufgeteilt werden. Je nach Kinderzahl und Alter kommt man bei einer 50:50-Aufteilung auf Unterhaltsbeiträge von 758 bis 1058 Franken. Was Frau Hausherr als Mindestunterhalt wünscht, ist also eher ein Maximalunterhalt.
    Über die Zahlen des Amtes für Jugend kann man sicher streiten. Wenn man sich aber darauf bezieht, dann bitte nicht selektiv zu Lasten der Unterhaltspflichtigen.
    Übrigens hat das statistische Armutsrisiko alleinerziehender Mütter einiges damit dazu zu tun, dass Gerichte und Sozialhilfebehörden davon ausgehen, dass Mütter mit Kindern unter 6 Jahren generell keiner Erwerbstätigkeit nachzugehen brauchen. Zwar stehen mittlerweile an vielen Orten gute und staatlich subventionierte Kinderkrippen schon für Kleinkinder zur Verfügung, aber handkehrum gilt die Nutzung dieses Angebots als unzumutbar…

    • Boban sagt:

      Mütter müssen gemäss Bundesgerichstbeschluss erst arbeiten, wenn das jüngste 10 Jahre alt ist. (3. Klasse).
      Die Frage die wir uns stellen müssen: Ist es besser das Kind fremdbetreuen zu lassen oder in der Obhut des Elternheims. Wo hat man mehr Einfluss auf das eigene Kind?
      2. Was bringt das dem Kind wenn die Mutter arbeiten geht um den Lohn gleich bei der Krippe abzuliefern? Ergo eine Frau arbeitet um die Krippen zu unterstützen? Würde ich auch nicht machen!

      • Klicki sagt:

        1. Wenn das Geld knapp ist (und das ist es bei fast allen Paaren nach der Trennung), ist nicht die Frage, was besser, sondern was gut genug ist. Wenn Krippen nicht „gut genug“ wären, müsste man sie schliessen.

        2. Dank der staatlichen Subventionen muss eine Alleinerziehende eben nicht den ganzen Lohn der Krippe abgeben. Niedrigverdienerinnen zahlen in BS wenige hundert Franken für einen Krippenplatz.

      • Klicki sagt:

        Habe mich gerade kundig gemacht. Sie haben recht, die Grenze ist bei 10 Jahren! Das ist krass. Da haben die Schulkinder Blockzeiten und Mittagstische, aber das Bundesgericht findet, dass der Mutter nicht einmal 20% Erwerbstätigkeit zumutbar sind. 5A_6/2009, Urteil vom 30. April 2009

        Übrigens, Krippen werden an vielen Orten subventioniert, so dass sie für Alleinerziehende erschwinglich sind und man bei weitem nicht den ganzen Lohn abgeben muss.

      • Sportpapi sagt:

        @Klicki: Sie haben völlig recht. Und statt die Zumutbarkeit angesichts der ausgebauten und subventionierten Betreuungsmöglichkeiten wieder einmal zu überdenken, wird dieses Recht, daheimbleiben zu können nun auch auf nicht verheiratete Mütter ausgedehnt – aus Kindswohl. Zu Ende gedacht eine Bankrotterklärung für die Betreuungsinstitutionen.

    • chocolate sagt:

      Ein geteiltes Arbeitsmodell muss schon während der Ehe verfolgt werden, damit es danach Erfolg haben soll. Das heisst: Erwerbsarbeit und Betreuungsarbeit schon während der Ehe teilen, dann klappt es auch danach. Es gibt aber zu viele Paare (und dabei durchaus auch viele Männer!), denen es bestens passt, wenn die Frau zu Hause den Kram macht…Wenn mann das während der Ehe akzeptieren, danach dann nur nicht jammern!

      • Klicki sagt:

        Die erwähnte Rechtsprechung gilt unabhängig vom Arbeitsmodell während der Ehe.

        Wenn eine Mutter mit kleinen Kindern sich entscheidet, dass sie ganz für die Kinder da sein will, hat sie das Recht dazu! Egal was vorher abgemacht wurde. Da kann der Vater auf ein geteiltes Arbeitsmodell pochen so lange er will.

      • Klicki sagt:

        @Boban: Habe mich gerade kundig gemacht. Sie haben recht, die Grenze ist bei 10 Jahren! Das ist krass. Da haben die Schulkinder Blockzeiten und Mittagstische, aber das Bundesgericht findet, dass der Mutter nicht einmal 20% Erwerbstätigkeit zumutbar sind. 5A_6/2009, Urteil vom 30. April 2009

        Übrigens, Krippen werden an vielen Orten subventioniert, so dass sie für Alleinerziehende erschwinglich sind und man bei weitem nicht den ganzen Lohn abgeben muss.

        PS. Antwortfunktion kaputt?

  • lucius mayer sagt:

    Was heute schon bei nicht wenigen Frauen üblich geworden ist, aus Torschlusspanik und / oder aus finanziellen Gründen Männern gegen deren Willen Kinder anzuhängen, wird durch garantiere Alimenten wesentlich gefördert. Männer, die solchen Machenschaften aus Liebesblindheit und / oder Naivität zum Opfer fallen, sind selbst für ihre Dummheit verantwortlich und werden sie noch teurer als bisher bezahlen müssen. Die garantierte Alimente wird auch die blühende Sexbranche der Wirtschaft wesentlich unterstützen.

  • Franz Weber sagt:

    Männer wenn ihr heutzutage noch heiratet seid ihr nicht nur naiv sondern einfach nur DUMM! Sollte doch jeder begriffen haben dass wir nur ausgenutzt werden!!

  • Remo sagt:

    Hier sieht man, dass Frauem immer vom Mann Abhängig ist und die Frauen Leben gut davon. Als Mann würde ich sofort denn Job schmeissen und von der Fürsorge Leben. Ich habe „Der dressierte Mann gelesen“das hat gereicht!

  • Ali Ferkous sagt:

    Die Liste wird immer länger: erst soll der Staat knapp 1’000.– pro Kind und Jahr garantieren, später soll das Kind in der Schule einzelgefördert werden, da „hochbegabt“, die Musikschule soll gratis sein, die Tagesbetreuung und die Ferienversorgung auch, später kommt dann noch die fastgratis Uni dazu… Wer soll das bezahlen? Die schwäbische Hausfrau hätte da ihre Bedenken, ob sie ihr Haushaltbudget noch hinkriegt – aber heute will ja niemand mehr Hausfrau sein und de facto wird von der Sozialhilfe abhängen als intelligenter Schachzug abgefeiert…

  • Daniel Meyer sagt:

    Grundsätzlich sollte ein Familienhaushalt mit Kindern nur unter der Bedingung aufgelöst werden dürfen, wenn die finanzielle Sicherheit der Kinder sowie beider Elternteile ausreichend geregelt werden kann. Einzige Ausnahme: Ehen, deren Fortführung trotz Mediationsgesprächen für einen Ehepartner nicht mehr zumutbar sind. Wobei eine langweilig gewordene Ehe durchaus zumutbar ist. Ergo: Wer es sich nicht leisten kann, soll eine Zweckgemeinschaft weiterführen und sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit in ein neues Liebesabenteuer stürzen.

  • Boris Keller sagt:

    Dieser Artikel strotz nur so von Plattitüden und tendenziösen Falschinformationen, die gleich noch mit einer angeblichen Studie, deren Quelle natürlich nicht genannt wird, untermauert werden. Und diese Frau ist Zentralsekretärin des SVAMV! Sie sollte ihr Amt umgehend niederlegen.

  • Dani sagt:

    Kinder vor Armut schützen? Ich bezahle 1800SFr an Alimenten für mein Kind. Das Geld geht direkt ans Sozialamt. Mutter erhält vom Sozialamt für Mutter+Kind die vorgesehene Sozialhilfe. (3600Sfr, KK, Miete, Alles inkl.)
    Was glaubt ihr? Lässt das Sozialamt etwas Geld locker für einen Sportverein? Für Musikunterricht? Für ein Ferienlager?….NEIN. Das bezahle ich zusätzlich, weil ich möchte, dass mein Kind normal aufwächst. Wie reich ich bin? Es bleibt mir nicht mehr als einem Sozialhilfebezüger. Egal, bin glücklich und verbringeviel Zeit mit meinem Kind. Von Frau-Hausherr-Kolumnen muss ich xxxxxx

  • Mario sagt:

    Warum so kompliziert?
    Für immigrationswillige Ausländer sind pro Kopf und Jahr (!) 30.000,- sfr Unterhaltssicherung taxiert, deren Nachweis jedes Jahr auf’s Neue zu erbringen ist. Hab ich mal unterschreiben müssen für jedes Familienmitglied einzeln !
    Wie wäre es wenn man Herrn und Frau Schweizer uns Ausländern zu diesem Thema gleichstellte?
    Btw. haben Ausländer dann noch kein Bezugsrecht auf Ergänzungsleistungen, wer etwas anderes erzählt kennt das Gesetz nicht.
    Im Gegenteil, Schwierigkeiten bei der Unterhaltssicherung bedingen Aberkennung der Aufenthalts-Bewilligung.

  • Matthias Studer sagt:

    Komischerweise kenne ich mehr Männer die nach einer Scheidung unter oder beim Existenzminimum leben als Frauen. 13. Monatslohn muss monatlich ausbezahlt werden, auch wenn der Lohn in 13 Tranchen kommt. Dann wird in der Regel der Wochenendaufenthalt nicht von den Alimenten abgezogen. Schliesslich ist das mit dem Abholen und verköstigen doch ein rechter Betrag. Vielleicht sollte man mal ausrechnen was ein Kind effektiv kostet und diese Kosten nicht nur auf die Männer abwälzen. Irgendwie ist ihre Aufstellung und Meinung an der Realität weit entfernt.

    • Boris Keller sagt:

      Der Artikel ist voller Plattitüden und tendeziöser Falschinformationen, welche mit „Studien“, deren Quelle nicht genannt wird, untermauert werden, um ihnen den Anschein von Seriosität zu verleihen. Einfach absurd, was da Frau Hausherr von sich gibt.

  • Blanc sagt:

    Je pourrais éventuellement être d’accord avec cela SI et je dis bien SI la mère est OBLIGEE d’utiliser la pension pour l’enfant et que le père soit en droit de demander des justifications et en faire part au Juge si nécessaire. Je suis une femme… mais j’ai aussi des connaissances qui vont chez le coiffeur chaque semaine, s’achète des habits, font des sorties… et pour ainsi dire rien pour leur enfant (habits trop petit, chaussure trouée (si si !), aucune sortie / sport prévu pour l’enfant.
    Pourtant Mme gagne un peu plus de 5’800.- net par mois,……

  • Reto May sagt:

    Da ich keine Kinder habe, könnte mir mal jemand sagen was alles in diesen 1035 CHF drin ist?
    Essen, Krank.Kasse, Kleider u. was noch?

    • Matthias Studer sagt:

      Ich kann nur sagen, dass in den meisten Kantonen Mensch ca. 1100 Franken Sozialhilfe bekommt. Das ist der Betrag, der ein Erwachsener kostet. Mir kann niemand erzählen, dass ein Kind im Durchschnitt fast so viel kostet wie ein eine erwachsene Person.

      • Chräbbi sagt:

        Stimmt… Kinder kosten mehr

        • Matthias Studer sagt:

          Aha? Bis jetzt habe ich nur gegenteiliges gehört und auch ich als dreifacher Vater sehe das nicht so. Bei dieser Aussage frage ich mich, wo die Kleider usw. gekauft werden.

  • klaus sagt:

    „carte blanche“ tönt einwenig nach „Blankocheck“.

  • Jean-Fran*çois chappuis sagt:

    La pension alimentaire doit être décente pour l’entretien des enfants. Qu’elle soit versée par le père ou la mère en fonction de la garde des enfants!
    Il y a des mères de famille qui avaient trois enfants à charge et touchaient que 975 Frs par mois pour l’ensemble. Cette situation était considérée comme normale par certaines organisations.
    Chercher l’erreur?

  • Gerda Schuurman sagt:

    Bevor man kopflos Kinder in die Welt setzt, sollte man sich überlegen ob dieses wehrloses Geschöpf wohl eine Zukunft hat. Und zwar auch im Falle einer Scheidung, oder wenn der Vater des kleinen Kindes sich aus dem Staub macht.

    • Boris Keller sagt:

      Zeigen Sie mir eine einzige Frau, die sich solche Gedanken macht. Wenn die biologische Uhr tickt, setzt doch bei denen der Verstand komplett aus

      • Gerda Schuurman sagt:

        ich, Boris Keller, bin eine solche Frau. Ich habe mir bei anderen angesehen was es heisst Kinder zu haben und habe dann bewusst verzichtet. Und bis heute will ich aus diesen Gründen immer noch keine Kinder.

  • Reto Tischhauser sagt:

    Kein normaler Vater möchte seinen Kindern die Unterhaltszahlungen verweigern. Alimente für die Mütter von älteren Kindern sind aber immer ungerechtfertigt.
    Es braucht endlich ein vollstreckbares Besuchsrecht. Leider können in der Schweiz die Mütter den Vätern nach Belieben das gerichtlich verfügte Besuchrecht verweigern ohne dass sie irgendwelche Sanktionen zu befürchten hätten. Ganz anders zB in Deutschland. Wenn das eine Mutter in Deutschland probiert schreitet das Jugendamt mit drastischen Massnahem ein. Bei wiederholungen wird ihr kurzerhand das Sorgerecht entzogen und dem Vater übertragen

  • Keller sagt:

    klar ist, dass im REgelfall eine Ehe schlicht zu risikoreich ist. In den meisten Fällen wollen die Frauen, die ebenfalls regelmässi Druck auf die Heirat machen, scheiden und allenfalls Kasse machen. Nach dem neuen Recht wird es dann zusätzlich so sein, dass ein Zusammenwohnen nicht mehr drin liegt. Die Risiken steigen auch diesbezüglich. Die Ehe ist der einzige Vertrag,der jederzeit und belieibg aufgelöst werden kann, der eigentlich nur Verpflichtungen enthält. Man muss sich halt diesen Verhältnissen anpassen.

  • Martin sagt:

    Die meisten Ehen fallen doch auseinander weil einer oder manchmal beide einfach zuviel Materielles wollen! Seid doch bescheidener und freut euch an den Kindern – welche doch eigentlich die Zukunft sein sollten und dementsprechend aufwachsen und erzogen werden muessen.
    Kinder haben heisst – sein eigenes Ego kontrollieren, beherschen zu koennen.

  • Bettina Ramseier sagt:

    Was ist denn Armut? Gemäss behördlichem Schweizer Dekret (Sozialdirektorenkonferenz) sind die untersten 20% Steuerzahler arm, unabhängig davon, wieviel jemand verdient oder versteuert. Es gehört in der Schweiz zum einklagbaren Menschenrecht, einen neuesten 42″ Flatscreen TV mit Kabelanschluss und 120 Kanälen zu haben, dazu ein iPhone mit bezahltem Abo durch die Sozialhilfe, sattes Geld zum Ausgehen (Teilnahme am gesellschaftlichen Leben!) etc etc. Und weinerliche Stories wie dies sollen helfen, die Sozialhilfe noch üppiger sprudeln zu lassen. Was für eine widerliche Sozial-Abzocke!

    • Matthias Studer sagt:

      @B ettina Ramseier. Sie haben keine Ahnung was es heisst von der Sozialhilfe zu leben. Ich mache Ihnen einen Vorschlag, warum leben sie freiwillig nicht mal ein halbes Jahr nach dem Sozialbudget? Nicht nur ein Monat, sondern etwas länger. Dann wissen sie, was das heisst.
      Das Budget ist einfach berechnet. Wenn sie alleinstehend sind, haben sie 1’100 Fanken zur Verfügung. Miete und KK können sie direkt zahlen. 1’100+Miete+KK. Zusätzliche Personen haben dann weniger zur Verfügung. Sie können die genaue Formel aber sicher bei ihrer Wohngemeinde nachfragen.
      Viel Spass

  • D.Divorne sagt:

    „Cela constitue un désavantage par rapport aux enfants élevés par des couples, qui peuvent s’appuyer sur les deux parents.“
    Cela n’est pas un désaventage, c’est une CONSEQUENCE. Tous les choix que nous faisons ont des conséquences. Par contre il est inégal, dans le monde que nous vivons, de différencier le père de la mère en terme juridique. Il doit être spécifier en tant que „parent“.
    1035 francs par mois!?! Si seulement les couples toujours marié et non séparé pouvaient avoir cela pour les enfants! Ce sont les enfants des couples qui seront désaventagé par apport à ceux qui ne le sont plus!

  • Hellish sagt:

    Wer heute in diesem Land,. mit dieser Anti-Männer-Gesetzgebung noch Kinder hat, ist über das Risiko informiert und somit selbst schuld und soll sich hinterher auch nicht beklagen.

  • Boris Keller sagt:

    Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Beharrlichkeit, Ausdauer und Fantasie ein ganz bestimmter Typ Frau nach Geldquellen (Exmann, Staat, Wirtschaft, Gesellschaft im allgemeinen) sucht, um sich ihr Leben möglichst ohne Gegenleistung finanzieren zu lassen. Würden sie auch nur einen Bruchteil dieser Energie in konstruktive & faire Lösungen investieren, hätten wir eine Menge Probleme weniger

    • Ingo sagt:

      Boris: da magst du vollkommen Recht haben. Sind Frauen erst mal verheiratet,haben Kinder, lassen sich viele „gehen“ u fallen dann in das „zum Wohl des Kindes“ Auffangnetz u jammern, dass sie a) ständig die Kinder haben, Papa sich nicht kümmert, sie aber das alleinige Sorgerecht beanspruchen und die Kids nur 14 tägig am Wochenende abgeben wollen, da sie ja sonst evtl. b) arbeiten gehen könnten, c) womöglich sich Ihren Unterhalt selbst finanzieren müssten und Kosten fürs Kind mitfinanzieren könnten. Dann lieber 50% Nachmittags Kinder betreuen + 100% nacheheliche Alimente nehmen.Ist Einfacher.

  • Sabine sagt:

    Alle reden von den „armen“ zahlenden Vätern. Meine Tochter wartet nach 5 Monaten immer noch auf Unterhaltszahlungen. Der „liebevolle“ Vater kümmert sich weder um das Kind noch die Mutter. Jetzt arbeitet die Tochter 50%, wir Grosseltrn hüten den 1 1/2 jährigen, währedne der tolle Vater seinen ganzne Lohne verprasst und seine kleine Familei mit Wohnung und Schulden, seine Schulden, sitzen lässt. Ja, ein toller Vater mit viel Verantwortungsgefühl…

    • Ingo sagt:

      Hallo Sabine: 1. seine Schulden sind und bleiben seine. 2. Wenn er kein Geld hat und Schulden angehäuft hat, hatten sie wohl auch als Familie kein Geld und Schulden 3. Schön wenn sich Opa+Oma um die Enkel kümmern können 4. dann könnte ja die Mutter evtl. 100% Arbeiten und somit selbst für den Unterhaltfür sich und Kind sorgen. Warum sollte auch ein Vater sich um die Mutter seiner Kinder kümmern müssen? Schliesslich können auch viele Alleinerziehende Väter ohne Oma+Opa Ihre Kinder entsprechend versorgen und finanzieren. Verantwortug haben beide Eltern. Ohne gem. Sorgerecht , einer weniger.

    • maia sagt:

      sicher schwierig für ihre Tochter und solche Fälle gibt es natürlich. Aber ich denke, dass Ihre Tochter Hilfe bekommt. Sie kann nämlich Alimentenbevorschussung beantragen, sie kann die Einforderung der Alimente durch das Amt fordern und sie bekommt sicher auch von ihrer Umgebung Unterstützung. – Kinder die bie ihren Vätern aufwachsen bekommen meist keine Alimente. Ich habe einmal gelesen, dass nur 20% der Mütter, deren Kinder beim Vater aufwachsen Alimente zahlen. Es gibt Väter die vom Amt hören: Sie wollen jetzt doch nicht noch Alimente für die Kinder von der Mutter fordern, wo doch schon

    • maia sagt:

      wo doch schon die Kinder bei ihnen wohnen (und die Mutter sie nur alle 14Tage sehen kann) und auch die Gesellschaft findet das meist so richtig. – Interessant übrigens, dass die alleinerziehenden Väter meist noch so jammern, wie alleinerziehende Frauen.

  • Ingo sagt:

    Ja, gemeinsam sollten die Alimente min 1000 bezahlt werden, das finde ich auch. Aber gemeinsam heist auch, dass Mütter, deren Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen un in Ortschaften, in deinen es einen Mittagstisch oder Nachmittagsbetreuung gibt zwingend >60% Arbeiten gehen müssten, um das finanzielle Wohl der Kinder zu sichern. Und nicht noch nachehelichen Unterhalt bis das jüngste Kinder 10/12 oder 16 Jahre alt ist einfordern und sich dann wundern, dass Papa nur 800 statt 1000 fürs Kind bezahlen kann. Genauso wäre die Betreuung von Mutter & Vater zu gleichen Teile zu regeln.

  • Alfred Siffert sagt:

    I. Zuerst mal: Scheidung. Hier fängt es schon an, dass die Anwälte oft unverschämt abzocken. Ich habe in einer Kanzlei gearbeitet und selber entsprechende Klagen/Konvetionen geschrieben mit Copy-Paste hat man 2 Stunden. Meine Chefin (Millionärin) hat für meine 2 Stunden plus die Verhandlung und 2-3 Smalltalks mit den Klienten 8000-xxxxx Tausend genommen. Warum gibt es keine Gratis-Scheidung vom Staat mit 100 Franken / Stunden für den Anwalt. So ist oft schon das wenig ersparte weg und dann noch Sorgerechtsstreitereien, zwei Wohnungen etc. etc. Hier müsste man mal für faire Tarife sorgen.

    • Daniela L. Gerber sagt:

      Genau – die Anwaltskosten (Kampfscheidung – ca. 20’000.-) haben meine Eltern fast ruiniert, resp. wären bei uns Kindern besser investiert gewesen…

  • Peter Steiger sagt:

    Oft sind viele Arbeitgeber extrem familienfeindlich. Mein Direktor hat mir gesagt, ich solle mehr Arbeiten und dafür soll halt die Frau hinter den Herd, wo sie hingehört. Ja, ein Direktor vom einem Bundesamt (metas). Solche familenfeindlichen Harcore-Elite-Männer sollte man in die Arktis schicken (arme Eisbären…). Vor 6 Monaten hab ich gekündet und sofort mit Glück wieder eine 60%-Stelle (als Lehrer) angefangen. Hier müsste einfach mehr flexibilität sein, damit beide arbeiten können. III: Kinderrente: lieber 2% mehr Steuern und weniger Armee, dafür jedes Kind 1000 Franken Zuschuss. Punkt.

  • Freddy sagt:

    Pas d’accord pour un minimum obligatoire.
    Les conventions signées et validées par la justice de paix sont justes.
    De plus, il est possible de les faire modifier lorsque la situation d’un des parent change, en plus ou en moins.
    Ras le bol de ne faire que payer et de même pas pouvoir me payer un peu de vacances.
    Je ne sais même plus ce qu’est un restaurant ou un cinéma. Une fois que j’ai tout payé, il me reste 600 CHF par mois pour manger et sortir.

  • Roland K. Moser sagt:

    Kinder getrennt lebender Eltern vor Armut schützen? Kinder getrennt lebender Eltern vor dem Erziehungsberechtigen Elternteil und vor den Sozialämtern schützen. Das ist meine Erfahrung.

  • Deki Semokton sagt:

    Entièrement d’accord pour fixer un seuil minimal pour autant qu’il ne soit pas trop élevé ce qui du coup défavoriserait les enfants vivant avec leur parents, surtout dans le cas de familles ayant plusieurs enfants.
    Mais alors dans ce cas, fixez également un plafond !! Je connais de nombreuses femmes qui abusent largement des lacunes de la loi et qui touchent des pensions absolument hors de proportions par rapport aux coûts de l’enfant, surtout dans le cadre des Mesures Protectrices de l Union Conjugale qu’elles n’hésitent d’ailleurs pas à prolonger au délai maximum pour encaisser le maximum.

  • In der CH glaubt frau, jedes Problem mit Geld lösen zu können. Vorallem mit Geld von anderen. Statt dass sich Frau Hausherr Gedanken über die Ursachen, nämlich die hohe Scheidungsrate, machen würde, wird einfach Vater Staat zur Kasse gebeten. Wie billig! Das ist reine Symptombekämpfung. In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass 80% aller Trennungen/Scheidungen von Frauen initiiert werden.

  • M. Spindler sagt:

    Die Gesetze sind immer noch leider zu Gunsten der Frauen!! Die Frauen bekommen die Kinder und wir Väter müssen bezahlen. Wenn wir nicht bezahlen kommt die Gemeinde und macht das Inkasso…bis hin zu einer Strafe. Was passiert wenn die Mutter die Kinder beeinflusst und jedes zweite Wochenende nicht an den Vater rausgibt? Nichts, ich als Vater kann nichts machen – also – entweder ist Gleichberechtigung angesagt, sprich Geld gegen Besuchsrecht – oder der Mann kann autonom die Alimente kürzen wenn die Frau selbstherrscherisch agiert!

  • Hans sagt:

    Einseitiger blöder Artikel. Die wahren Probleme einfach tod geschwiegen. Zahlen und keine Rechte. Bravo! Sie haben das Problem echt nicht erkannt. Ihre Statistik verwundert mich sehr. Da ich in meinem Umkreis der Normalverdiener nur zahlende Väter kenne, die auf dem Existenzminimum leben. Jedoch alle zahlen Ihre Alimenten pünktlich. Einfach schon darum, um nicht zu riskieren, das Kind nicht sehen zu können.

  • Sabine sagt:

    Hallo lieber Ingo

    Du hast recht, warum sollte ein Mann für die Frau Unterhalt zahlen müssen. Sie kann selber arbeiten. Mein Enkel ist aber erst 1 1/2 Jahre alt, also noch sehr klein. Ich bin der Meinung, dass der Vater vor allem dem Kleinen zahlen soll, denn der kann ja nichts dafür. Er braucht Windeln usw. Ich arbeite 100% , mein Mann ab nächsten Monat auch. Er war bis anhin ohne Arbeit, da konnte er schön auf den Kleinen schauen, jatzt muss er wahrscheinlich in die Krippe. Das Traurige daran ist, dass der Kindsvater nicht mal nach dem Kleinen fragt, er ist also ohne Verantwortungsgefühl.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Es gibt die Möglichkeit als Erwachsene und Eltern die Verantwortun für die Familie wahrzunehmen und nicht die Familie ausenanderreissen.

    Wir sind mit normalem Einkommen, 18 Jahre nur mit einem, nie in die Armut abgestreift!

    Ich sehe nicht ein, warum von meinen Steuern getrennte Familien finanziert werden sollen, nur weil die Eltern so Egoistisch sind, Verantwortung verweigern, anstatt für die Familie einzustehen, und sich „Verwirklichen“ wollen!

  • Anna Karrer sagt:

    Ich hatte während Jahren ein Büro in Gemeinschaft mit einem Scheidungsanwalt. Leider ist es wirklich so, dass sich viele Väter aus der Verantwortung stehlen. Inzwischen bin ich selbst geschieden, weil mein Ex-Mann gerne neu starten wollte. Seither renne ich dem Geld hinterher, obwohl ich mich um unser gemeinsames Kind kümmere und voll arbeite. Und da ich während der Ehe mehr verdient und daher mehr in die Pensionskasse einbezahlt hatte, durfte ich davon auch noch die Hälfte an meinen Ex-Mann abgeben. Seit der Scheidung hat er nicht ein einziges Mal nachgefragt, wie es seiner Tochter geht.

  • Erich Meier sagt:

    Solche Forderungen werden Frauen wohl nur ermutigen, sich noch öfters scheiden zu lassen. Den Ehemann einfach wegwerfen und die Moneten abkassieren, predigen Feministinnen doch als Standardrezept, wenns irgendwelche Probleme in der Ehe gibt. Dass das Wohl der Kinder dazu noch als Vorwand benutzt wird, ist sehr traurig.

  • Meyerhans sagt:

    Toll. Und kommen sog. Flüchtlinge oder Familiennachzug, produzieren Kinder im Akkord, und der Steuerzahler soll für alles aufkommen. Die Mindestbeträge kommen dabei gar nicht den Kindern zugute. Denn dann müsste man Heller und Pfennig jeder Ausgabe der EX oder des EX mit einem Rudel von Beamten prüfen, die ohnehin wenig taugen. Anderes Beispiel: Die Stadt Zürich gibt sehr viel Geld für die Schule aus, mit dem Ergebnis, dass die Ausbildung an der Volksschule ständig nach unten saust. Es geht bei allem eben nicht nur um Geld, Aber solche Gesetze begründen x Jobs für Linke beim Staat.

  • kemberley dorsey sagt:

    Bon – ich habe darauf verzichtet, die diversen kommentare zu lesen, da mir ein vorhergehender beitrag der BAZ online noch zu sehr in den knochen nagt.
    kinder von asylanten, welchen es verboten ist, auf einem spielplatz zu spielen.
    vielleicht hat der eine oder andere von euch diesen beitrag auch gelesen.

    ich rufe euch nun auf, da ich für die kinder in dem besagten asylheim spielzeug sammeln möchte.

    sollte jemand von euch sachspenden zur verfügung stellen wollen (im kanton basel-stadt)
    dann wendet euch bitte an kemdorsey@gmail.com

    die kinder werden es euch danken

    • Daniela Cavalleri sagt:

      Liebe Kemberley
      ich habe ganz viele Spielzeuge die meine Kinder nicht mehr brauchen abzugeben. Sie sind noch in sehr guten Zustand.
      Wären Sie interessiert?
      Grüsse
      Daniela Cavalleri

  • Stefan Caamano sagt:

    Die heutige Gesetzeslage reduziert das Vatersein auf eine Unterhaltzahlung. Dies ist meines Erachtens sehr gefährlich… das gemeinsame Sorgerecht per Gesetz ist die richtige Lösung – sowohl in finanzieller, als auch in emotionaler Hinsicht. Für alle Beteiligten.

  • diva sagt:

    wohlgemerkt, steht die im artikel erwähnte alimentenbevorschussung NICHT jedem kind zu. ist die mutter fleissig und verdient sie über ein bestimtes mass hinaus selber, dann bekommt sie weniger bis gar nichts vorgeschossen, wenn der kindsvater plötzlich nicht mehr zahlt. so ist das mit passiert! von gleichstellung der kinder von alleinerziehenden. das ich nicht lache. alleinerziehende sind in diesem wohlstandsstaat menschen zweiter klasse. man wirft zwar nicht mehr steinen nach ihnen, aber das ist dann auch schon alle. ps. ich rede aus gelebter erfahrung.

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