Et s’il n’y avait plus d’agriculteurs en Suisse?

Au cours des débats au Conseil national sur la nouvelle politique agricole, quelques élus ont calculé la contribution des exploitations agricoles familiales suisses au produit intérieur brut ainsi que les coûts qu’elle génère.

Arrêtons-nous un instant et imaginons: et si la dernière famille d’agriculteurs mettait pour toujours la clé sous la porte, et que, pour des raisons de coût, plus personne ne voulait mettre en valeur les terres de notre pays?

Des forêts de chênes et de frênes couvriraient à nouveau l’ensemble du plateau. Pendant nos promenades à pied ou à vélo, nous ne serions plus arrêtés par le beau panorama et les prairies fleuries. Nous pourrions nous concentrer pleinement sur le sport. Des épicéas pousseraient sur les hauteurs, et des arbustes dans les montagnes. Et comme il y a de toute façon trop d’accidents de ski, on pourrait aussi renoncer totalement à ce sport dangereux.

Les familles d’agriculteurs suisses savent que leurs prestations sont appréciées de la population et lui en sont reconnaissantes.

Le dur travail des agriculteurs suisses doit être reconnu. Un paysan aux petits soins de ses pommes de terre dans le Seeland bernois. (Image: Keystone)

Nos aliments? Nous pourrions les faire venir à bas prix de l’autre bout de la planète. Là, pas besoin de respecter des normes strictes de protection des animaux, de l’eau et de l’environnement. Et dans ces pays, l’élevage animal peut profiter pleinement de l’utilisation d’antibiotiques. Grâce aux hormones de croissance, on peut produire de la viande bon marché.

Quant aux anciens agriculteurs, ils trouveraient tous du travail au sein des communes et des cantons: ils seraient chargés de dégager les rues des plantes et de tondre l’herbe ainsi que les arbustes qui s’aventureraient sur les sentiers de forêt. Et ce, bien sûr, pour des salaires suisses tout à fait raisonnables. Une pensée à courte vue prendrait enfin l’ascendant sur une pensée durable, à long terme. Quelles en seraient les conséquences sur la qualité de vie dans notre pays? Qui pourrait souhaiter une telle évolution?

Les familles d’agriculteurs suisses savent que leurs prestations sont appréciées de la population et lui en sont reconnaissantes. Les agriculteurs travaillent beaucoup, mais ils restent modestes. Ils aiment la nature et les animaux. Ils sont très attachés à la culture et aux traditions. En Suisse, de plus en plus de gens veulent faire partie de ce groupe, et ainsi retrouver quelque peu leurs racines.

Lors des délibérations sur la politique agricole, le Conseil national a longuement délibéré sur l’avenir de l’agriculture suisse. Quels objectifs faut-il fixer? Que signifient des aliments sains produits en Suisse, ou encore un beau paysage? Quelle est l’importance de la biodiversité animale et végétale pour la population de notre pays? L’agriculture suisse peut-elle coûter 1 franc 20 par jour et par personne?

Qu’en pensez-vous ?

131 commentaires sur «Et s’il n’y avait plus d’agriculteurs en Suisse?»

  • Sutter Emil dit :

    Das heutige System der Direktzahlungen und Subventionen in der Höhe von über 5 Milliarden Franken JAEHRLICH an die Bauern ist unverschämt und nicht mehr zeitgemäss. Ist es doch gerade die SVP, die immer nach Eigenverantwortung ruft (KVG etc.)! Die Landwirtschaft sollte stufenweise der freien Marktwirtschaft ausgesetzt werden und die daraus resultierenden Einsparungen dem Steuerzalhler gutgeschreiben werden!!!

    • François Longchamps dit :

      Ja, 5 Milliarden sind zuviel, aber leider sind es nur gerade 1.5 Milliarden, welche beim Bauer ankommen, der Rest von 3.5 Milliarden wird für die Administration und die Kontrolle aufgewändet. Reden wir mal von Kontrolle: z,B. ein Weinbaubetrieb hat ca. 35 Lesekontrollen pro Jahr, 2 Kellerkontrollen, 1 Hygienekontrolle, 2 Bio- oder IP-Kontrolle, also ca 10’000 CHF Kontrollen pro Jahr, dies für 10’000 CHF Subventionen. Dann noch die Administration, beim Kanton, beim Bund. Ein wahrer Kontrollwahnsinn. Wegen unserer so strikten Lebensmittelverordnung sind unsere Produkte 2 Mal teurer als Europa.

    • Konrad Schläpfer dit :

      @Sutter Emil
      Solange wir in der Lage sind über 3 Milliarden Entwicklungshilfe,mehr als 1 Milliarde für den Asyltourismus pro Jahr auszugeben können wir uns auch die Landwirtschaft leisten!

      • Hans Müller dit :

        Dann können die Bauern ja nur hoffen, dass die Ausgaben für Asylwesen und Entwicklungshilfe nicht sinken, denn sonst würde dieses « super Argument » für die Rechtfertigung der Agrarsubventionen wegfallen. Es ist schon erstaunlich, wie man Landwirtschaftspolitik mit Asylwesen und Entwicklungshilfe begründen kann.

    • J. Meyer dit :

      Ein Vorschlag zum Diskutieren: Einem grossen Teil der Bevölkerung sind die Landschaft und die Berge sehr wichtig, siehe auch bfs.bern, identitätsbarometer. Wie wärs, wenn wir nur noch Bio- und Bergbauern subventionieren? Es ist kein Allheilmittel, aber würde es nicht folgendes bewirken: Mehr Biodiversität, kein Butterberg (biokühe sind nicht so leistungsstark) und wenn schon Import von Kraftfutter, dann ist es zumindest bio. Ergo: Biolebensmittel würden für fast jedermann erschwinglich …

      • Maja dit :

        Sorry, aber diese Rechnung geht so gar nicht auf. Keine Butterberge weil wir nur noch Biobauern subventionieren?? Ein schlauer Bauer wandelt bei einer solchen Massnahme seinen Betrieb einfach in einen Biobetrieb um. Und die Idee, dass Bio günstiger wird ist, ich kann es nicht anders sagen, auch Schwachsinn. Die Idee der Agrarreform geht übrigens in diese Richtung. Direktzahlungen würden absofort stärker an Leistungen wie nachhaltiges Bewirtschaften gekoppelt. Gute Idee, oder?

  • Andreas Gehrig dit :

    Völliger Unsinn, am besten ist es für die Natur, wenn man sie sich selbst überlässt. Ich seh auch nicht ein, wieso es eine Kuh so viel besser in der Schweiz (teilweise im Stall) als in Argentinien auf der Pampa haben soll. Alles Lügen die den Verbrauchern in Zusammenhang mit der ach so tollen schweizer Landwirtschaft aufgeschwatzt werden. Nachhaltig ist die Versorgung sowieso nicht, wie soll man bei einer so hohen Bevölkerugsdichte diesem Anspruch in Zukunft nachkommen?

  • Lucas Kunz dit :

    Was darf sie kosten?

    Z.B. mit Atrazin oder mit Kolibakterien verseuchtes Grundwasser. Oder ein Milchsee und ein Butterberg. Oder eine tote Monokultur. Oder …..

  • Maurus Ebneter dit :

    Klar, die Landwirtschaft darf uns CHF 1.20 pro Kopf und Tag kosten. Das sind dreieinhalb Milliarden pro Jahr und 60’000 Franken pro Hof. Es kann aber nicht sein, dass die Konsumenten und das Gastgewerbe die Bauern noch zusätzlich mit weiteren Milliarden verdeckt subventionieren. Fleisch kostet bei uns drei Mal so viel wie in Deutschland, Gemüse oft vier Mal so viel. Niemand verlangt Tiefstpreise wie in unserem Nachbarland, aber auch die Landwirte haben sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen!

  • Erwin Zehnder dit :

    Blumenwiesen. Das gabs mal vor 50 Jahren. Zumindest im Mittelland haben die Bauern diese gründlich ausgerottet. Landschaftspflege sieht anders aus und kostet für meinen 3-Personenhauslhalt keine 1300.– pro Jahr.
    Das Land pflegen ja, aber nicht so wie es die Bauern heute tun. Auf Teufel komm raus teure Produkte produzieren, die niemnd kaufen will, so sieht das doch aus in der Schweizer Landwirtschaft. Selbstversorgung ist eh unmöglich. Warum kann das nicht akzeptiert werden?

  • Susann dit :

    Die mit Gülle zugeschütteten Maisfelder entzücken visuell nicht gerade. Da nehme ich gerne Eichenwälder in Kauf.
    Vom anderen Ende der Welt wird jetzt zwar nicht das Fleisch hergekarrt, sondern einfach die Futtermittel für die Tiere. Statt die zehnfache Menge an Soja zu importieren, wäre es doch substanziell besser (auch geschmacklich) gleich Fleisch aus Südamerika zu holen.
    Ausserdem können wir davon ausgehen, dass es sich für Bauern (nach einer Konsolidationswelle) absolut profitabel in der Schweiz wirtschaften liesse. Andere Länder machen’s vor.

  • Kurt Schmid dit :

    Ach was für eine schöne heile Welt. Diese hat einen stolzen Preis, alleine Direktzahlungen/Subventionen und die höheren Preise ergibt eine Summe von über 7 Milliarden im Jahr. Für was? Tierschutz, Gewässerschutz exklusiv in der Schweiz. Eine Beleidigung für viele EU Bauern. Bescheidenheit, die Maschinenparks, die stolzen Häuser vieler Bauern errinnern uns kaum daran. Die Versorgungssicherheit seit Jahren auf stabilen 60%. Wahrheit oder Lüge? Für die Importierten Futtermittel braucht es eine Fläche die ebenso gross ist wie die gesamte Agrarfläche der Schweiz. Nicht Mythos sondern Wahrheit ein

  • Anton Schneider dit :

    Die 1.20 entsprechen nicht den Vollkosten der Steuerzahler. Es gibt sie, die sehr reichen Bauern, die durch Subventionen legal noch reicher werden. viele Betriebe sind so klein, dass der Bauer nicht darauf beharren kann, davon zu leben. Wenn das korrigiert werden könnte, wäre das grossartig und der SP wäre ein liebstes Ziel genommen.
    Im Vergleich der Kosten und Umverteilungen in der Landwirtschaft und dem Gesundheitswesen sind die Kosten für die Landwirtschaft nur ein Klacks. Aber es ist einfach die wirklichen Herausforderugnen in Gesundheit und Altersversorgung mit den Bauern zu übertünken.

  • Walter Boshalter dit :

    In der Schweiz sind alle Spezialisten für alles. Wenn man sich qualifizierte Aussagen von Politikern jeder Couleur, Lobbyisten, Medienfachleuten oder auch Kommentatoren in Onlineforen ansieht weiss einfach jeder besser über Kernenergie, Kriegsfliegerli, Wirtschaftskrisen, PFZ, Kleinkindererziehung oder eben auch Landwirtschaft bescheid als der andere. Daher netter Artikel, aber in Wirklichkeit ist Landwirtschaft ganz anders.

    • Don Promillo dit :

      Hallo ihr lieben Leute
      Leider habe ich diesen Blog erst heute entdeckt.
      Ich habe mir die Beiträge mal durchgeschaut, und muss schon sagen dass ich schon ein wenig erstaunt bin.
      So viele Leute die Glauben, ach so klug zu sein. Mit all Ihren Ideen und Vorschlägen…
      Nun Ihr Lieben, ist es denn nicht so, dass genau die Leute die jetzt die guten Ideen bringen um die Landwirtschaft abzuschaffen, und alle Lebensmittel Importieren wollen, die ersten sind die Schreien wenn es nicht mehr genug zu Essen gibt. Momentan scheint dies ja nicht der Fall zu sein.
      Aber wer weiss wie es in 30 Jahren aussieht?

  • Hans Müller dit :

    Herr Ritter, es gibt zwischen keinen Bauern und hochsubventionierten Kleinbauernbetrieben noch ein paar sinnvolle Alternativen. Grössere aber dafür weniger Betriebe könnten die genau gleiche Leistung zu sehr viel tieferen Kosten erbringen. Und erklären Sie mir doch bitte auch, warum ich als Steuerzahler die Produktion von Überschüssen (Milch, Butter, Käse) inkl. deren Verwertung berappen soll. Und zeigen Sie mir doch bitte im Mittelland eine der erwähnten Blumenwiesen. Ich sehe vor allem tote Agrarsteppe, denn die Bauern « sind schliesslich Produzenten, keine Landschaftsgärtner ».

    • Hans Fritz Schnyder dit :

      Es gibt sie die Kleinbauernbetriebe, die eben kostendeckend wirtschaften. Die zum Beispiel nicht die grossen und teuren Traktoren fahren. Diejenigen die nicht von den grosszügigen Subventionen und Investitionskrediten leben, die beispielsweise für neue grosse Ställe – um die Milchseen nicht austrocknen zu lassen – von Staates wegen ausgeschüttet werden. Von wegen tiefere Kosten bei kleineren Betrieben! Die DZ werden schliesslich auch nach Fläche ausbezahlt. Ein kleinerer lebt viel weniger von der öffentlichen Hand und muss innovativ sein.

  • Felix Halter dit :

    Tatsache ist, dass die Schweizer Landwirtschaft als verwöhnte und verhätschelte Branche bis heute stets einen Sonderstatus genoss. Während andere Branchen sich hart den sich veränderten Strukturen und Marktlandschaften stellen müssen ist der Grossteil der Schweizer Bauern stur und verweist auf seine Tradition, anstatt sich mit Innovation dem Markt zu stellen (es gibt Ausnahmen). Das ist ein Anachronismus, der abzuschaffen ist. Qualität setzt sich immer durch und der Konsument ist mündig! Nach wie vor werden Milchseen und Fleischberge geschaffen, auch der ökologische Preis ist viel zu hoch.

    • marusca dit :

      Genau So ist es. Und dann noch dieses ewige Gejammer. Dabei können es sich die Landwirte immerhin leisten, die meisten Arbeiten von Lohnfirmen verrichten zu lassen, die mit ihren immer gewaltigeren landwirtschaftlichen Vehikeln (die vor Jahren noch Polizeibegleitung benötigt hätten) unsere ländlichen Gebiete Tag und Nacht mit unvorstellbaren Lärmimmissionen zu terrorisieren. Von den beschädigten Strassen, deren Instandstellung dann auch wieder mit dem Geld der Allgemeinheit berappt werden muss ganz zu schweigen. Diese Mästerei der Bauern mit unseren Steuergeldern muss doch endlich aufhören.

    • Francesca Mettier dit :

      Genau so ist es. Und immer dieses ewige Gejammer von der vielen schweren Arbeit und dem geringen Einkommen. Als ob alle andern nichts arbeiteten. Dabei können es sich die Bauern dank der üppigen Direktzahlungen ja seit vielen Jahren bestens leiste., die meisten ihrer Arbeiten von Lohnfirmen verrichten zu lassen, die mit immer gewaltigeren Vehikeln unsere ländlichen Gebiete mit unvorstellbaren Lärmimmissionen terrorisieren und die Strassen beschädigen, die dann wieder mit dem Geld der Allgemeinheit repariert werden müssen. Diese unsägliche Mästerei der Schweizer Bauern muss endlich aufhören.

  • Roland K. Moser dit :

    Aktuell müssen mindestens 75 % der Lebensmittel importiert werden, damit 75 % der Bevölkerung nicht verhungern. Wer das sinnvoll findet, gehört verwahrt.
    http://www.reorganisation.ch/selbstversorgungsgradderschweizmitlebensmittel.html
    http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_103/103_39_Bilanztrick.pdf
    Der Selbstversorungsgrad der Schweiz muss von diesen 25 % auf mindestens 80 % angehoben werden.
    Dies durch:
    – Repatriierung aller Ausländer und eingebürgerten Ausländer
    – Renaturierung der dadurch freiwerdenden Fläche
    – 100 % Einwanderungs- und Einbürgerungsstopp ab sofort

    • Hans Müller dit :

      « Repatriierung aller eingebürgerter Ausländer… » Bis zu welcher Generation zurück? Ich hoffe, Sie kennen Ihren Stammbaum, sonst fliegen sie eventuell auch noch raus.

      • Roland K. Moser dit :

        Dank den Subventionen müssen wir nur 75 % der Nahrungsmittel importieren. Fallen die Subventionen weg stirbt auch die Landwirtschaft und wir müssen 100 % der Nahrungsmittel importieren.
        Daran hätten natürlich die Linken sehr Freude, denn auf den 1,1 Millionen (jetzt noch) Landwirtschaftsland könnten dann mehrere Millionen von Asyl- und Flüchtlingstouristen und Wirtschaftsflüchtlingen aus der EU untergebracht werden.

    • Steiner dit :

      Was soll der Unsinn mit der Eigenversorgung, wollen Sie auch Autos, PC, Bananen Kokosnüsse und sonstige Sachen Produzieren. Wir leben nicht mehr im 18. Jahrhundert sondern im 21 Jahrhundert!

      • Roland K. Moser dit :

        Wieso soll es sinnvoll sein, ein Land zu verbetonieren und überzubevölkern, nur damit man aus der ganzen Welt 75 % der Lebensmittel für dieses Land importieren muss, weil die eigene Landwirtschaft zu klein ist, um dieses überbevölkerte Land mit Lebensmitteln zu versorgen?

    • tommaso dit :

      Ich möchte aber nicht von lauter « reinrassigen » Schweizern wie Sie umgeben sein. Sie können sicher sein, ich und viele adere würden die Ausweisung unserer ausländischen und eingebügerten Freunde aufs Äusserste bekämpfen… Aber vielleicht würden Sie ja Gutmenschen wie mich ebenfalls deportieren, und mit Schlüer und Mörgeli alein auf weiter Flur einen neuen Rütlischwur abhalten…?

    • Roland K. Moser dit :

      Meine Forderung erscheint vielleicht plausibler, wenn man sich das Interview mit Jean Ziegler und sein neues Buch zu Gemüte führt. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Jetzt-kann-ich-sagen-wer-die-Halunken–sind/story/11541543
      Leider hat Jean Ziegler jemanden in der ganzen Kette vergessen, welche auch mitverantwortlich für Hunger in der Welt sind: Diejenigen, welche importierte Lebensmittel kaufen und diejenigen, welche die Lebensmittelimporte in Schutz nehmen. Die Spekulanten verdienen sich nur eine goldene Nase, weil auch die CH 75 % der Lebensmittel importieren muss.

    • Chun G. Aman dit :

      Das ist jetzt aber schampar radikal, was Sie da postulieren. Fast ein Bitzeli unschweizerisch…

    • Roland K. Moser dit :

      Wir müssen die paar wenigen Bauern subventionieren, weil die Bauern zu wenig verdienen, weil Lebensmittel importiert werden,
      – die in Billiglohnländern von « Sklaven » und/oder von Kindern produziert werden, und diese Lebensmittel somit zu billig sind
      – weil in den Herkunftsländern dieser Lebensmittel die Worte « Tierschutz » und « Tierquälerei » nicht verstanden werden, weder akustisch noch inhaltlich
      – weil die Transportkosten viel zu niedrig sind und die durch den Transport verursachte Umweltverschmutzung nicht in den Trandportkosten inbegrinffen ist.

    • J. Meyer dit :

      @ Roland Moser: Meinen Sie, es ginge den Bauern besser, wenn es weniger Menschen in der Schweiz gäbe, die diese Produkte dann auch kaufen? Und gehen Sie dann jeweils mit Ihrer ganzen Familie im Sommer/Herbst für einen Hungerlohn den Bauern bei der Ernte helfen? Und wo machen Sie denn bitte die Grenze, wer ein echter Schweizer ist, wenn’s nicht der Schweizer Pass sein soll? Ich glaube, Sie müssen ein bisschen weiter denken, als einfach nur den Ausländern die Schuld für alles geben, was irgendwie schief läuft…

      • Roland K. Moser dit :

        Ich gebe nicht den unterbezahlten Ausländern schuld, welche nur importiert wurden, um den Arbeitsmarkt auszuhebeln und so abzuzocken und die Schweiz zu verbetonieren und um so nochmals abzuzocken.
        Fakt ist, dass wir unsere Landwirtschaft subventionieren müssen, wegen dem Lohn-, Preis- und Währugnsgefälle und weil die Transporte zu günstig sind. Somit sind nämlich die ausländiischen Lebensmittel viel zu günstig – Ohne Subventionen wäre der Preisunterschied zu den importierten Lebensmitteln noch grösser.
        75 % der Lebensmittel müssen importiert werden – Ist das für Sie noch gesund?

  • Roland K. Moser dit :

    Wieso dürfen in der Schweiz billige Lebensmittel, z.B. Eier, in Umlauf gebracht werden, welche nicht den hiesigen strengen Produktionsbedingungen entsprechen?
    Bei Autos ist es so, dass sie auch die gesetzlichen Anforderungen erfüllen müssen, damit sie in Verkehr gebracht werden dürfen. Wieso gilt dies nicht bei den Lebensmitteln?

    • Meyerhans dit :

      glauben Sie tatsächlich, die Produktionsbedingungen für Autobestandteile etc. in x-Ländern würden den schweizerischen Arbeitsrecht entsprechen? Nicht entfernt. Die Schweizer Landwirtschaft ist schlicht ineffizient. Auch die Eier müssen im ERgebnis den Schadstoffen entsprechen. Kontrolliert aber weder bei den inländischen noch bei den ausländischen wirklich jemand.

  • Meyerhans dit :

    Herr Ritter, weil sie ein selbstständigerwerbender Beamter sind, und zudem noch CHF 130’000 zusätzlich beziehen. Staatlich garantiertes Einkommen. Die Landwirtschaft muss ganz einfach Eigenverantwortung übernehmen. Und das tut sie nicht. Vielmehr sollen die Steuerzahler deren Hobbys finanzieren. Wer baut, muss auch zahlreiche Auflagen wegen der Umwelt erfüllen, und er erhält keine Subvention. Letztlich müssen alle wie auch immer genannten Subventionen, die man heute aus politischen Gründen anders nennt, gestrichen werden. Diese Privilegieen sind heute durch nichts mehr begründet.

  • Köbi Sperling dit :

    Es gibt Rechnungen, wonach uns die schweizerische Landwirtschaft unter Berücksichtigung aller Kosten ein Mehrfaches der genannten 1.20 pro Kopf und Tag kostet. Aber lassen wir das.
    Die schweizerische Landwirtschaft kostet uns schon lange einen tüchtigen Batzen und sie darf auch in Zukunft Einiges kosten.
    Aber: Wer zahlt, befiehlt! Das Eine ohne das Andere geht nicht.

  • von Ah Carlo dit :

    Nein, Herr Ritter, von der Schlaumerei der Bauernlobby hat man nachgerade die Nase voll. Beispiel Landschaftspflege: Wandern Sie auch? Dann müsste Ihnen auffallen, dass es auf den Alpen zuviele Kühe hat (in der Schweiz etwa 200’000 zuviel!), dass aufgrund der Ueberdüngung die Flora kaputtgeht, dass die Hänge destabilisiert werden, Land versumpft, Blacken und Sauerampfernplantagen spriessen, Wanderwege kaputt gehen…Ich könnte Ihnen genug weitere Beispiele der Landschaftszerstörung durch unsere Landwirtschaft nennen. Das sagt Ihnen einer, dessen Vater 12 Jahre Aelpler war …

    • Emil-N dit :

      Ich bin mit diesem Kommentar absolut einverstanden, bezueglich der Zerstoerung der Bergwiesen durch zuviel Jungvieh. Fehlgesteuerte Subventionen provozieren ein solches naturzerstoererisches Verhalten der Bauern. Leider machen sich Bauern oft zuwenig Gedanken ueber die Akzeptanz ihrer Produkte beim Konsumenten; dabei sollten sie mehr ueber deren Bedarf lernen und gleichzeitig ihre umwelt- und qualitaetsbewusste Produktion im Vergleich zu namenloser Importware vermitteln. So etwas geht aber nur ausserhalb der margenreduzierten, aber mit Subventionen bequemen Abhaengigkeit von Grossverteilern.

    • Hs Ulr Schmutz dit :

      @ Carlo : Danke für Ihren Kommentar. Da kann ich ihnen voll beipflichten. Zur Zeit haben wir etwas über 1 Million Kühe und Rinder, ein Tierbestand der völlig überrissen ist und zu einem unverhältnismässig hohen Nitrat- und Phosphat-Eintrag in den Boden führt.. Die Bodenproben aus verschiedenen CH-Regionen belegen in den letzten Jahren eine wachsende Tendenz zum sauren Milieu. Der Futter-Mittlel Bedarf für diese Tierbestände ist rein unmöglich aus schweiz. Produktion sicher zu stellen.
      Ueber 400’000 ha Ackerland hat die CH-Landwirtschaft im Prinzip im Ausland gepachtet. Selbstversorgung ?

    • Siegrist Jürg dit :

      Seit dem Wahlen-Anbauplan belasten die Landwirte den Steuerzahler in einem Ausmass, der längstens nicht mehr tragbar ist. Aus eigener Erfahrung ist mir bekannt, dass Landwirte im Vergleich zu Unselbständigerwerbenden einen geradezu lächerlichen Betrag versteuern. Zudem haben sie noch andere unzählige Vergünstigungen und Privilegien, wie z.B. in der IV: Im Kanton Bern wird eine sogenannte Hauspraxis angewendet, d.h., vom Gesetz wird abgewichen. Mit der heutigen Landwirtschaftspolitik wird ein exzessiver Heimatschutz betrieben. Die Landwirte sind im wahrsten Sinne des Wortes privilegierte Beamte

  • Müller dit :

    Endlich schreibt mal jemand was Sache ist! Jedermann fühlt sich kompetent um über diesen Beruf mit zu reden. Die Gesellschaft verkommt zum reinen Zahlendenken, alles andere wird ausgeblendet! Ich bin kein Bauer, fahre aber mit meiner Harley durch unsere gepflegte von Profis betreute Landschaft, geniesse dabei diese wunderbaren abwechslungsreichen Bilder – Seelenmassage pur!

  • Michi Müller dit :

    Äusserst magere Kost, die uns dieser Bauern-Lobbyist da vorsetzt…

    Lasst uns weiterhin kräftig Subventionen bezahlen, damit die schweizerischen Lanwirte tonnenweise Tierfutter vom anderen Ende der Welt herkarren, das sind wir ihnen einfach schuldig…

    • Roland K. Moser dit :

      75 % der Lebensmittel müssen importiert werden. Ein Grossteil der Futtermittel auch. Weil die Schweiz überbevölkert und zubetoniert ist.
      Mit den noch vorhandenen 1,1 Millionen (1’100’000) Hektaren Landwirtschaftsland lassen sich allerhöchstens 2,2 Millionen (2’200’000) Menschen ernähren. Boden für die Kleiderproduktion ist nicht inbegriffen. Merken Sie was?
      Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit Lebensmitteln beträgt also nur maximal 25 %. Was merken Sie auch noch?

  • B. Habegger dit :

    Landwirte/Bauern BEWIRTSCHAFTEN eine kostbare Ressource unseres Landes. Vorab SP sowie linke Politiker, div. Verbände etc. versuchen auch iin diesem Lebensbereich nur noch eigene Bürokratien aufzublasen und mit durch Druck und Zwang auf die Agrarpolitik einzuwirken um auch diesen Bereich zu BEACKERN. Wie bereits Asylante-/bzw. Ausländerthematik und das Gesunheitssystem dieses Landes. Wie immer ersichtlicher mit wenig Erfolg, bzw. mit immer höheren Kosten in allen Bereichen. Schade!

    • Hans Müller dit :

      Herr Habegger, haben Sie neben der gewohnten Linken- und Asylantenschimpftirade (gääähn) auch noch irgendwelche Argumente?

      • B. Habegger dit :

        An Subventionen der Bauern bastelt man, sie stören, nicht aber bei unsinniger Bürokratie und leider ist es so, dass Links hier das Zugpferd ist. Wie immer offensichtlicher wird.

      • Werner Sugi dit :

        Hans Müller: Anscheinend befürchten Sie mit Ihrem Klientel
        weniger « Mittel » zu erhaschen… unter dem Motto: nehmen
        ist seeliger als geben.
        Herr Habegger brings richtig auf den wunden Punkt.

    • Steiner dit :

      Ist dies die Argumentation « Im Gesundheitsbereich und im Alylantenbereich läuft es schlecht, werden Mio verschleudert, dann dürfen wir im Landwirtschaftsbereich auch Mia verschleudern » ???
      Super Argument, Sie haben mich fast überzeugt!

    • Joe Koller dit :

      @Habegger: Sie BEWIRTSCHAFTEN das Land eben nicht, sie VERWALTEN es eben bloss da sie durch (bisher) völlig fehlgeleitete Subventionen überhaupt keinen Anreiz haben marktgerecht und für die Bedürfnisse der Kunden zu produzieren. Bsp: « Ist doch egal wenn die Milch die ich produziere weggeschüttet wird oder den Butterberg weiter anwachsen lässt, ich bekomme ja den finanziellen Zustupf für das Tier so oder so. » Deshalb ist es gut dass das Parlament hier endlich die notwendigen Korrekturen vornimmt. Auch die geschützte Werkstatt Landwirtschaft muss ihre Strukturen anpassen – wie alle andern auch.

  • Meyer dit :

    Ich mag Eschen- und Eichenwälder.

    • Jonas Brunner dit :

      Das hab ich mir auch gedacht. Was ist falsch an Eschen- und Eichenwälder? Und warum sind Blumenwiesen besser? Ich wurde auch noch nie von einer Blumenwiese vom Sport machen abgelenkt…

  • Karl Knaus dit :

    Und die Subventionen für den öffentlichen Verkehr von 6-7 Mia Fr. oder die Prämienverbilligungen von 3-4 Mia pro Jahr? Und weitere Subventionen an Kultur usw. usw. usw.?
    In Anbetracht dieser Zahlen sind obige, meist mit Halbwahrheiten durchsetzten Beiträge niederträchtig!

    • Hans Müller dit :

      Das typische Argument, wenn einem nichts mehr einfällt: man zeigt einfach auf die anderen. Herr Knaus, es geht hier aber um die Landwirtschaft und nicht um Krankenkassen, Kultur, etc. Also erklären Sie mir doch bitte mal, warum ich die Produktion von Überschüssen und deren Verwertung finanzieren soll.

  • Werner Sugi dit :

    Mich erstaunen die negativen Zeilen sehr. Vorab, ich bin kein Bauer.
    Doch alles was der Bund für uns Schweizer ausgibt und bezahlt wird,
    wird unaufhörlich fast auf eine gemeine Art in Frage gestellt und verteufelt.
    Ob es die Landwirtschaft, die Armee, für junge Familien, für die Alten
    usw geht da wird aus allen Rohren geschossen. Wo sind aber dann dieselben
    Meckerer wenns um die Miliarden, hunderte von Milionen geht die ins
    Ausland ohne jeglichen Gegenwert gebuttert werden oder im Inland in
    die Asyl-Industrie fliessen? Was ist aus den Schweizern für eine kranke
    Gesellschaft geworden…

    • Hans Müller dit :

      Herr Sugi, könnten Sie mir bitte noch erklären, was das Asylwesen mit der Landwirtschaft zu tun hat?

      • Werner Sugi dit :

        Herr Müller: Bitte lesen Sie nochmals meinen Beitrag,
        dann den Kopf etwas schräg halten und dann: das wärs…

        • Hans Müller dit :

          Herr Sugi, das Thema hier ist die LANDWIRTSCHAFT und nicht das Asylwesen. Verraten Sie mir doch mal, warum ich als Steuerzahler eine Überschussproduktion von Milch bezahlen soll und dann nochmals mit Steuergeldern die Verwertung dieser zuviel produzierten Milch bezahlen soll. Und erzählen Sie mir jetzt nicht, dass weniger Asylanten den Milchsee verkleinern würden.

    • Yoo Pa Dy Dooda dit :

      …aber wir Schweizer sind doch so gute Menschen und wollen ueberall helfen….nur bei den eignen Bauern wollen wir kuerzen

    • Joe Koller dit :

      Dies ist halt die momentane Politik der SVP und von Teilen der FDP, direkt der Tea-Party in Amerika abgeschaut: Der Staat soll und muss möglichst klein gehalten werden. Dazu werden dem Staat laufend Mittel entzogen und alle Ausgaben des Staates werden per se als überflüssig dargestellt – egal ob im Asylwesen, ÖV, Strassenverkehr, Gesundheitswesen, Landwirtschaft, etc. Das Ziel dieser Parteien liegt in der vollständig liberalen Marktwirtschaft, der Staat hat keine Aufgabe mehr, alles soll privatisiert werden. Wer das will… soll weiterhin (Rechts-)bürgerlich wählen.

  • Jan Holler dit :

    Eine etwas billige und den Leser für nicht ganz voll nehmende Argumentation, das Kürzen der massiv überhöhten Subventionen mit dem drohenden Verschwinden aller(!) Bauern zu entgegnen. Kann man von einem Politiker eigentlich nicht erwarten, dass er sich um eine differenziertere Auseinandersetzung bemüht? Oder liegt das daran, dass der gute Herr Ritter selber nicht so recht weiss, wie er die Steuermilliarden zugunsten der Bauern rechtfertigen kann?
    Wenn wenigstens das teure Schweizer Fleisch eine angemessene Qualität hätte! Stattdessen saftet das Fleisch auch noch um einen Drittel aus. 🙁

  • Emil-N dit :

    Insgesamt ein schwacher Blog von Markus Ritter, der ausser Jammern so gar keine fuer Bauern und Steuerzahler gangbaren Wege aufzeigt. Dass Bergbauern in der Effizienz der Produktion nicht mit Grossbetrieben aus Ostdeutschland oder Frankreich mithalten koennen ist ja wohl klar – aber das bedeutet doch, dass sie andere Produkte oder Qualitaeten anbieten muessen, die auch vom Konsumenten wahrgenommen und entsprechend bezahlt werden. Gegen Zustupf vom Staat fuer verantwortungsvollen Unterhalt der Landschaft (ohne Ueberweidung und Ueberduengung) hat, so glaube ich, niemand etwas einzuwenden.

  • Lorena dit :

    Es gibt keine Landwirtschaft, die nicht subventioniert wird – weltweit.

    • Carlo von Ah dit :

      Doch! Neuseeland. Die haben die Subventionen von einem Tag auf den anderen auf Null heruntergefahren. Heute sagen Ihnen Landwirte dort, dass sie sich schämten, jemals Subventionen einkassiert zu haben. Und nicht zu vergessen: Diese Bauern exportieren ihre Produkte zu gut 80% aus dieser weltfernen Gegend mit Erfolg in die ganze Welt! Das sind eben echte Unternehmer! Fragen Sie sie doch mal; es hat auch Schweizer darunter.

  • Martina Siegenthaler dit :

    Ich mag Kühe mit Hörnern.

    • @Martina Siegenthaler

      Hörner bei Kühen geht nicht wegen dem Tierschutz. In den Freilaufställen gehen die Kühe aufeinander los und wenn sie Hörner hätten, dann täten sie sich verletzen. Aber die Freilaufställe sind vom Tierschutz so befohlen.

  • Franz Brunner dit :

    auf der rechnung der garage steht stundensatz von neu 130 statt bisher 110–« goht’s eigetli noh? »–für IT / anwälte 300-400/std bezahlen, « chame nüüt mache »–aber wenn das brot 5 rappen teurer wird, « scho wider türer wäg dene puure »—dabei könnten unsere bauern den weizen gratis zur mühle fahren, das brot würde keinen rappen billiger—und wenn das fleisch bei uns teurer ist, dann sicher nicht weil die bauern einen unverhältnismässig hohen preis bekommen—bauern bezahlen unsere hohen preise ja auch (dort wo sie arbeiten), da haben sie auch kein interesse an tieferen preisen, oder?

  • anton dit :

    Was wäre wenn der Staat allen Bauern Ihre Dächer mit Solarzellen verbaute/finanzierte/subventionierte und dadurch den Bauern ein gutes Grundeinkommen ermöglichte. Weiter könnten wir auch Biogasanlagen erstellen usw. Gleichzeitig würden wir dann die Energiewende unterstützenen…Dann hätte die LandwirtschaftS -Subventionierung für uns alle einen grossen Wert resp. wäre Sinnvoll.

  • raetus dit :

    Mir ist eine geschützte Landwirtschaft wichtiger als eine geschützte Pharmaindustrie

  • Iten dit :

    Unglaublich was hier so zu lesen ist!!
    Erstaunlich wie viele scheinbar wissen, wie ein Bauer/in Alltag so aussieht! Sollen doch alle diese « netten » Besserwisser einmal für ein paar Wochen ins Landwirtschafts-Business einsteigen. Mal sehen wie die anschliessenden Kommentare aussehen würden.
    Bleiben wir doch einfach konstruktiv und kümmern uns um den eigenen « Mist ».

    • Hans Müller dit :

      Ich möchte auch mal neben dem Markt vorbeiproduzieren können und dann vom Staat dafür bezahlt werden. Und wenn ich so ins Parlament schaue und sehe wie stark übervertreten dort die Bauern sind, dann frage ich mich schon manchmal woher diese die Zeit nehmen.

  • Yves Namel dit :

    Genau, Herr Ritter: Jene, die nichts von der Landwirtschaft verstehen, sollen gefälligst den Mund halten. Die Landwirte, ihre Lobbyisten und ein paar Staatsdiener im BLW werden schon wissen, wie man am besten das Geld verteilt. Ihre Argumente hier belegen nur eins: Sie vergleichen Aepfel mit Birnen (und das als Landwirt!). Und wenn Sie schon die hohe Umwelt- und Gesunheitsqualität hervorheben, erklären Sie doch bitte schön mal, weshalb die Schweiz denn eines der am schlimmsten von BSE heimgesuchten Länder war. Werdet Unternehmer, Ihr Landwirte, und verzichtet zum Grossteil auf Subventionen!

  • Rudolf Mühlemann dit :

    Die Schweizer Agrarwirtschaft befindet sich in einem Dilemma, und mit ihr die Schweizer Landwirtschaftspolitik. Nüchtern analysiert: Wenn man davon ausgeht, dass in Europa ewiger Frieden herrschen wird, muss man die Armee abschaffen und mit ihr die aktuelle Landwirtschafts-Politik. Die Volkswirtschaft könnte dadurch wahrscheinlich um 12 Milliarden Franken entlastet werden; per anno! Unter Berücksichtigung der Friedens-Hypothese, die vom einer friedlichen Entwicklung ausgeht, wäre auch die Entwicklungshilfe in Frage zu stellen. Weitere 4 Milliarden p.a. Das Paradies ist zum Greifen nah!

  • Daniel Rüttimann dit :

    Besten Dank für diese ehrliche Carte Blanche. Herr Ritter listet darin genau auf, dass die Leistungen der Bauern landschaftspflegerischer Art sind und die Tierhaltungsbeiträge abgeschafft werden können (er listet im obigen Text keinen einzigen Grund auf, warum diese beibehalten werden sollten). Warum haben Sie im Parlament nicht gleich argumentiert?

    Daneben schliesse ich mich den diversen anderen Kommentaren an, welche fordern, dass Bauern endlich wie Unternehmer denken und handeln!

  • Urs dit :

    Ich kann der Argumentation nicht ganz folgen, obwohl die Aussichten auf Eichenwälder ja sehr verlockend erscheint. Meiner Meinung nach, wird sich die Branche einfach konsolidieren. Im Mittelland werden ein paar wenige grössere Betriebe übrig bleiben, die aber in der Gesamtheit die Produktionsmenge beibehalten können, dafür aber wohl günstigere Preise erzielen können. In den Tourismusregionen ist es nicht primär Aufgabe der Gemeinden die Alpen am Zuwachsen zu hindern, sondern im ureigenen Interesse der Tourismusbranche. Die werden sicherstellen, dass Skipisten und Wanderwege nutzbar bleiben.

  • Steiner dit :

    Es braucht eine neue Strategie. Sämtliches Landwirtschaftsland sollte verstaatlicht werden ( gegen eine vernünftige Entschädigung) Bauern können das Land vom Staat pachten. Damit ist sichergestellt, dass alle Bauern auch motiviert sind und nicht durch Erbschaft zum Bauern gezwungen werden. Weiter wird damit auch neue Bauern eine Chance gegeben! Der Staad kann je nach Bedarf Subventionen auf Produktionen bezahlen, welche auch Sinnvoll sind. Es sollten Produktionen und Mengeneinheiten sein die unseren Regionen entsprechen!! Grundsätzlich spricht in der heutigen Zeit nichts gegen Importe.

  • Urs dit :

    Im Flachland werden die Gemeinden teilweise dafür sorgen, dass die ehemaligen Landwirte bei der Gestaltung und Erhaltung der neu hinzugekommenen Grünflächen mithelfen. Und schliesslich werden die neuen grösseren Landwirtschaftsbetriebe auch Arbeitskräfte benötigen. Es wird also auch in der Landwirtschaft eine Entwicklung durchgemacht, die im Handwerk und Industrie seit dem 19. Jahrhundert stattfindet: Arbeitsteilung. Dabei wird die Produktivität gesteigert und die Kosten gesenkt. Zu unser aller Vorteil.

  • Tom Spyri dit :

    Als Konsument möchte ich natürlich in einer intakten Umwelt und in einer gepflegten Landschaft leben. Die Tiere müssen artgerecht gehalten werden. Die Nahrungsmittel müssen gesund und frei von giftigen Rückständen sein. Die Landwirte sollen gut verdienen und dürfen stolz auf ihre Leistungen sein. Dies gilt es zu erreichen und dafür bin ich auch bereit angemessen zu bezahlen. Die Realität ist weit davon entfernt. Die Höfe sind zu klein. Teure Maschinen stehen herum. Die Löhne sind tief, die Bauern unzufrieden. Meist hält man vom modernen Tierschutz nicht viel, hält sich aber für tierliieb. etc.

  • Keller dit :

    Die Schweizer Bauern verdienen so gut, das sie In Deutschland Agrarland kaufen können und die Agrarerzeugnisse subventioniert in die Schweiz einführen können! Ein supper Geschäft!

  • Stefan Graf dit :

    Ich kenne mich mit der Landwirtschaft nicht aus, sehr wohl aber mit dem Gesundheitswesen. Ich würde mich freuen, Herr Ritter, wenn Ihre Partei Ihre Argumentation auch auf das Gesundheitswesen übertragen würde, also nicht immer nur jammern, was es kostet, sondern sagen, was es für dieses Geld leistet. Ich weiss, das verlässt das Thema des Blogs ein bisschen, aber wäre doch eine spannende Diskussion, oder?

  • kurt spring dit :

    in meinen Ferien in Adelboden habe ich Wildheuer (!) angetroffen, die vom steilen Hang mühsam Heuballen heruntertrugen. Schön, dass die ihr Hobby noch pflegen, aber wieso sollen wir das (auch noch) zahlen? Landwirtschaft ja, aber nicht um jeden Preis. Die Oesterreicher machen vor wie’s geht. Wenn wir schon überall die Europäer nachäffen, warum nicht auch hier?

    • Hans Müller dit :

      Sie tragen das Heu runter? Chapeau! Ich kenne ein Beispiel von Wildheuern, wo das Heu nachher mit dem Heli runtergeflogen wird!!!

    • Günther Gafner dit :

      Ja dann stehen sie einmal im Winter unter das benannte Gebiet! Würde niemand dieses Land pflegen und bewirtschaften käme die ganze weisse Pracht subito nach unten! Genau das ist der Grund dass auch diese Gebiete gepflegt werden. Man könnte ja alternativ Lawinenverbauungen in die Landschaft pflastern, was auch nicht gratis zu haben ist, aber wollen Sie das?

      • Hans Müller dit :

        Ja, ja, Wildheuen als Ersatz für Lawinenverbauungen. Hand auf’s Herz Herr Gafner, den Quatsch glauben sie doch selber nicht! Auf die Lawinen hat es keinen Einfluss, ob in dem Gebiet geheut wird oder nicht. Eher im Gegenteil. Wenn das Gebiet unterhalb der natürlichen Waldgrenze liegt und nicht bewirtschaftet wird, so würde mit der Zeit Wald aufwachsen und einen besseren Lawinenschutz als Wald gibt es nicht.

        • Markus Meier dit :

          Bravo Herr Müller, der Wald der dort entsteht muss ja nicht gepflegt werden. Wo ist also der Unterschied? Anstatt ein Landwirt die Wiese pflegt kommt ein staatlicher Forstbetrieb, der den Wald aufforstet. Dementsprechend ist eine Nutzung des Landwirten sinnvoll, oder wollen Sie vor Ihrem Ferienhaus im Oberland einen Wald?

  • Yoo Pa Dy Dooda dit :

    die Loesung ist ganz einfach, zahlt den Bauern einen anstaendigen Preis fuer ihre Produkte, dann brauchen sie keine Subventionen. Der Wohnblockbewohner will tiefe Lebensmittelpreise und keine Subventionen. Man bedenke die Riseninvestitionen eines Bauern bevor er einen Liter Milch abliefern kann. Kein Schuhmacher koennte dies mitmachen oder gar ueberleben.

  • Felix Lisser dit :

    Die Bauern sind die einzigen gesunden, arbeitsfähigen Menschen, die einfach so subventioniert werden, bloss weil sie diesen Beruf wählen und dies freiwillig, unabhängig von ihren Qualifikationen und dem ökonomischen Nutzen. Der Nutzen ihrer Tätigkeit ist qualitativ, ökonomisch und gesellschaftlich unklar. Gäbe es bessere oder billigere Alternativen? Und was spricht eigentlich gegen Anstellungsverträge für alle qualifizierte Bauern als Staatsdienstleister mit Qualifikationsgesprächen, Zielvereinbarungen und normal kündbaren Arbeitsverträgen?

  • Hansli dit :

    Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Wir haben eine Agrarwüste die der Natur keinen Platz einräumt. Wir subventionieren die Zerstörung unserer Natur bis die letzte blühende Alpwiese unter Gülle ertränkt wird. Das dafür noch Ökobeiträge kassiert werden ist klarer Missbrauch.

    Ich kenne keinen einzigen Bauer der mit seinen paar Hektaren ausgelastet ist. Die arbeiten alle Teilzeit woanders. Diese Kleinstbetriebe sind ein eigentliches Arbeitslosenbeschäftigungsprogramm. Jeder Bauer könnte alleine mehrere hundert Hektar bewirtschaften. Alles andere ist Sozialismus.

  • Hs Ulr Schmutz dit :

    Herr Ritter :
    1. Einmal mehr wird uns der Mythos aufgetischt, dass die Tierhaltungs-Vorschriften im europäischen Umland unter
    den schweiz. Standards liegen. Sehen Sie Sich dazu auf Youtube mal folgenden Video-Clip an : ferme des vialars,
    Die Rindfleisch-Produktion in Frankreich erfolgt wesentlich nachhaltiger als in der Schweiz.
    2. Immer wieder ist der Landw.-Lobby gelungen, eine Limitierung der Direkt-Zahlungen nach Vermögen und Einkommen
    abzuwürgen. Dass ein Landwirt , mit einem Einkommen von 130’000 CHF und mehr, noch Direktzahlung kriegt, ist schlicht weg
    absurd !

  • Hansli dit :

    Als Anmerkung: In Neuseeland wurden die Subventionen auf 0 heruntergefahren und die Landwirtschaft existiert immer noch. Nun erzielt die Landwirtschaft sogar Überschüsse.
    Wir haben hier nur ein Strukturproblem mit ca. 80 bis 90% überzähligen Bauern. Da würden einige Leistungsfähige Bauern übernehmen. Die Berglandwirtschaft müsste natürlich aufgegeben werden, aber die flächendeckende Besiedlung ist sowieso ein teurer Witz.

    • Markus Meier dit :

      Wollen Sie die Schweiz mit Neuseeland vergleichen? Wissen Sie, ich kenne einige gute Bekannte, welche in Neuseeland auf den angeblich gut laufenden Betrieben gearbeitet haben. Man kann schon billig produzieren mit vielen Hektaren und schlechtem Tierschutzvorschriften, welche noch schlecht eingehalten werden. Ich zahle für Produkte lieber mehr und seh dafür keine halb toten Kühe auf dem Feld oder im Stall!!

  • Jeanclaude dit :

    Dass die Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielt, ist jedem Schweizer klar und wird auch geschätzt. Aber das ewige Gejammer des Bauernstandes, welcher sich über die Probleme der andern Arbeitnehmer foutiert (der Staat subventioniert in der Privatwirtschaft keine Stellen) und politisch auf der Seite milliardenschwerer (Ver-)Führer steht, gehen auch objektiven Bürgern längst auf die Nerven.

  • Jack Häring dit :

    Das dauernde Jammern der armen Agro-Subventionsempfänger, pro Steuerzahler mehr als Fr. 1000.–, hängt mir zum Hals raus. Schaut man sich ihren überdimensionierten Maschinenpark an, fast durchschnittlich 3 Traktoren pro Betrieb,U.S.W., sieht man wo ein schöner Teil unseres Geldes landet. Zum Dank werden wir bis in alle Nacht und auch Sonntags von diesen lärmigen Ungeheuern belästigt, Gestern am Sonntag musste einer sogar noch Jauche ausführen. Arrogantes Bettelvolk. Nicht alle, es gibt auch vernünftige und anständige Landwirte, aber die werden leider immer weniger.

    • Markus Meier dit :

      Das die CH- Landwirtschaft, was die Maschinen angeht überdimensioniert ist, hat einen einfachen Grund: Die Löhne! Ein Angestellter kostet locker 60000.- pro Jahr. Der will noch Ferien und hat 1,5 Tage pro Woche frei, ist teilweise krank und bei der heutigen Mentalität kaum bereit zu Arbeiten. Sie sind Bauer und müssen nun entscheiden, ob Sie 2 Personen anstellen, um die anfallenden Arbeiten zu erledigen, oder ob Sie den Maschinenpark aufrüsten (halt überdimensioniert), die Arbeit jedoch selber ausführen können. Sie wollen mir ja nicht sagen, dass jeder Bauer 100000.- pro Jahr in Masch. inv.!?

  • Manuel Lehmann dit :

    Die Wissenschaft weiss, dass mit dem momentanen (und steigenden) Konsum von tierischen Produkten wir unsere Probleme nicht in den Griff bekommen. Ich würde Markus Ritter unterstützen, wenn unsere Bauern vor allem Gemüse anbauen würden anstatt sich gegen notwendige Veränderungen zu sträuben. Und wenn nur noch wenige Tiere gehalten würden, liesse sich da und dort vielleicht sogar aufforsten (Eichen- und Eschenwälder haben durchaus auch nützliche Funktionen).

    • R. Bachmann dit :

      Permakultur wie es Sepp Holzer in Oesterreich in der 2. Generation praktiziert wäre für viele Bauern eine Alternarive. Er hat Obstplantagen auf 1100m über Meer.

  • Chun G. Aman dit :

    « Too big to fail », « too important to fail »; – wenn Sie keine anderen Argumente für eine – wie ich meine – zügellose Subventionierungspolitik der Agrar-Lobby haben, dann tun Sie mir leid.
    Natürlich ist die Landwirtschaft sehr wichtig, aber was die Schweizer Bürgerinnen und Bürger dafür berappen müssen, ist jenseits von Gut und Böse. Ich denke, hier wäre weniger wirklich mehr, es würde die Innovationskraft des ganzen Standes stärken. Klar gibt es sehr gewitzte und schlaue Bauern, die immer wieder neues ausprobieren und damit auch erfolgreich sind, aber leider gibt es eine Mehrzahl, die nur auf Subventionen vertrauen und denen der Besitz « des grössten Traktors im Dorf » noch immer das Wichtigste ist.
    Ich selbst habe einen bäuerlichen Hintergrund und ich habe miterlebt, wie ein Familienmitglied von einem ehemals stattlichen Bauern zu einem der zehn führenden Agrar-Industriellen aufgestiegen ist. Motor dieser sagenhaften Verstärkung wirtschaftlicher Potenz waren Zwangsenteignungen von SBB, Eidgenossenschaft und Gemeinde, die märchenhafte Abgeltungen bezahlten.
    Und was macht er? – Kartoffeln und Schweinemast. Ergänzt sich ideal.
    Er wohnt inmitten seines Besitztums und auf dem Mond; – in einem Umkreis von mehreren hundert Metern steht kein einziger Baum…

  • Gunnar Leinemann dit :

    Wohl in kaum einem anderen Land werden die Bauern so verhätschelt, wie in de Schweiz. Hier kann ein Bauer von einem Betrieb leben, der woanders ein Hobby-Betrieb ist! Subventionen schrittweise abbauen, Landwirtschaft nur dort betreiben, wo es lohnt (das geht auch ökologisch)…und ja, auf nicht genutzten Flächen wächst wieder Wald – und? Wald ist in jeder Hinsicht gut!
    Die Bauern sind zudem noch unverschämt: Sie wollen Geld, aber keine Vorschriften, sie wehren sich gegen vermehrte Ökologisierung, gegen Landschaftspflege, gegen unsinnige Direktzahlungen… nur gegen Geld wehren sie sich nicht!

    • Gunnar Leinemann dit :

      äh… muss mich korrigieren, natürlich wehren sie sich NICHT gegen unsinnige Direktzahlungen, sondern gegen deren Aufhebung oder Einschränkung… wäre ja auch sonst mal ganz was Neues.

  • Hermann Ortis dit :

    Was Sie hier zum Besten geben, sind billige Clichés, denen heute kaum mehr ein Bürger aufsitzt. Eine Studie der eidg. Forschungsanstalt hat ergeben, dass es nur einen Bruchteil an Direktzahlungen bräuchte, damit alles Land weiter bewirtschaftet wird. Wo versickern also diese Milliarden (genau: 2 Mia/Jahr)? Sicher nicht in einer ökologischen Produktion, denn da sind wir Schweizer, die deutlich mehr Pestizide und Dünger einsetzen als unsere EU-Bauernkollegen, keineswegs Spitze, wie Sie behaupten. Warum setzt sich die CVP – oder Sie – so unkritisch für die Verschwendung von Steuergeldern ein?

  • Zimmermann dit :

    In unserer Gegend arbeiten über 80% der Bauern auch noch bis zu 100% in einem anderen Beruf. Sieh stehen am Morgen um 05.00 Uhr auf um den Stall zu machen, nach Feierabend wird nochmals mehrere Stunden auf dem Hof gearbeitet. Und am Wochenende…. Der grosse Teil der Arbeit lastet auf der Frau. Warum arbeiten die Bauern wohl sonst auch noch? Wer von ihnen, liebe Schreiber, kann mit 30’000.- Einkommen eine Familie durchbringen? Die 30’000.- sind übrigens die Direktzahlungen, die die Familie pro Jahr bekommt. Alle, die hier gegen die Bauern wettern, sollen dies einmal 1 Monat lang machen!

    • Peter Baldinger dit :

      30’000.- ?
      Solche Einträge nehmen Ihnen vielleicht noch einige unwissende Stadtmenschen ab.
      Ein durchschnittlicher Bauernbetrieb kassiert bereits für die Milchverwertung mehr als das doppelte!
      Dazu kommen Schlachtvieherträge, Ernteerträge,
      Subventionen pro Hektare 1200.-, pro Kuh 900.-, für Brachflächen, pro Baum usw. usw.
      Diese Rechnung ist schnell gemacht Herr Zimmermann …..

    • Jeanclaude dit :

      wenn lediglich die Direktzahlungen aus dem « Krampf » herausschauen und sonst nichts, deutet das darauf hin, dass der Betrieb nicht rentiert und die 30000 Franken sind als staatliche Erhaltung einer falschen Struktur zu betrachten. Bleiben Sie bei Ihrem 100% Job, um welchen manche froh wären und geniessen Sie Ihre Wochenende zur Erholung.

    • Hans Müller dit :

      Wenn ich vom Staat für mein Hobby 30’000 CHF erhalten würde, würde ich jubeln, nicht jammern! Die Hobbybetriebe müssen eben verschwinden und das Land von grösseren Betrieben bewirtschaftet werden. Das wäre, bei gleicher Leistung, effizienter und günstiger.

    • Yves Namel dit :

      Tja, lieber Zimmermann: Erklären Sie mal den Schweizerinnen und Schweizern, weshalb wir Ihr 80%iges Hobby, das Bauern nämlich, subventionieren sollen? Quälen Sie sich nicht länger und geben Sie das Bauern auf. Oder übernehmen Sie andere Flächen und werden Sie zum Grossbauern, der nicht dem Steuerzahler auf dem Säckel rumhockt. Ich weiss, diese Argumente werden Sie nicht gelten lassen. Macht nichts. Irgendwann haben wir dann kein Geld mehr, Ihnen Ihr Hobby zu finanzieren. Spätestens dann ist dann Schluss – womöglich aber auch mit Ihrem 100%-Beruf.

  • Daniel dit :

    Interessant wie viele sich über hohe Preise und Subventionen regen. Unsere Löhne sind auch entsprechend, das kann man nicht immer mit dem Ausland vergleichen. Das Subventionen auch im Ausland bezahlt werden, habe ich hier aber doch nicht gelesen. Es ist sicher nicht ein super System wie das heute läuft, aber ich weiss wie die Bauern arbeiten. Ich glaube nicht das mancher der Kommentarschreiber die Arbeit um 06.00Uhr beginnt und Abends bis gegen 20.Uhr Feierabend hat.Und mehrheitlich draussen,nicht im warmen Büro.Auch schon mal richtig gearbeitet? all die Müllers,Halters und Co?

    • Peter Baldinger dit :

      Danke für den Tagesablauf!
      Vor 50 Jahren hätte Ihre Beschreibung noch zugetroffen.
      Das Bauern heute viel arbeiten müssen ist ein Mythos aus vergangener Zeit!
      Nebenbei eine Mästerei betreiben oder gleich den ganzen Nachbarbauernhof zusätzlich übernehmen……kein Problem.
      Was machen moderne Bauern eigentlich im Winter den ganzen Tag?

      • Markus Meier dit :

        Dieser Kommentar ist eine Frechheit! Bauern, die im Besitz von Nutzvieh sind weisen locker solche Arbeitszeiten auf. Achja im Winter tun die Bauern nicht etwa nichts, die meisten besitzen Wald, und das der aufgeforstet wird, darüber sind ja wohl Sie auch froh!? Zudem, meines Wissen fressen Tiere auch im Winter Futter, geben auch im Winter Milch. Weiter tätigen viele Bauern Reparaturen an Maschinen, Unterhalt an den Gebäuden in Form von Eigenleistung. Kommunale Arbeiten wie Schneeräumung machen ebenfalls Landwirte. Also den Landwirten wird es nicht langweilig, bitte zuerst informieren!!

    • Hans Müller dit :

      Und Sie Daniel, haben Sie schon mal richtig gearbeitet? Ich meine unter marktwirtschaftlichen Bedingungen, nicht in einer staatlich geschützten Werkstatt. Wenn ich so ineffizient arbeiten würde wie die Bauern, dann müsste ich auch von morgens um 6 bis abends um 8 arbeiten. Klar, für’s Gejammer ist das natürlich super. Der Strukturwandel muss weitergehen. Weg von den Kleinbetrieben zu Betrieben mit einer vernünftigen Grösse, welche qualitativ hochstehende Lebensmittel herstellen und zur Umwelt Sorge tragen. Das würde ich mich auch gerne was kosten lassen. Als Konsument und als Steuerzahler.

      • Roland Müller dit :

        Und Sie Herr Müller? Haben Sie auch was zu tun, oder können Sie sich nur als Agrar- Experte vorweisen, der nichts anderes zu tun hat als über die Landwirtschaft zu wettern? Herr Müller bringen Sie mal konkrete Vorschläge, die aber durchdacht sind. Mit Fläche steigern ist es nicht gemacht, bedenken Sie zusätzliche Arbeitskräfte, Maschinen etc. Innovativ sein: also los, konkrete Vorschläge. Ich verstehe in welche Richtung Sie gehen wollen und Ansatzweise haben Sie ja Recht. Jedoch Zuhause im Sessel zu sitzen und zu sagen, man muss, man soll etc. ist doch ziemlich einfach und kann jeder!

    • Yves Namel dit :

      Och, und Du, Daniel? Entweder bist Du selber einzigartiger Landwirt, oder Du bist ihrer Argumentation einfach auf den Leim gekrochen. Es gibt tatsächlich noch ein paar Leute, die genauso hart arbeiten wie die Bauern. Und, da es eh zuviele Bauern gibt: Wenn Euch das zuviel wird, gebt es doch einfach auf – vielleicht tut Ihr uns allen einen Gefallen. In der heutigen Schweiz soll doch niemand müssen (ausser einer Person, die hier aber nichts weiter zur Sache tut).

  • Roland K. Moser dit :

    Wer importierte Lebensmittel kauft verstärkt den Hunger in der Welt http://www.derbund.ch/wirtschaft/konjunktur/Jetzt-kann-ich-sagen-wer-die-Halunken–sind/story/11541543 und sorgt dafür, dass wir unsere Landwirtschaft noch mehr subventionieren müssen.
    Es ist einfach wie immer. Die Lebensmittel, welche in die Schweiz importiert werden, fehlen anderswo und sorgen dort für Hunger – Nicht nur die Spekulanten.

    • Yves Namel dit :

      @Moser: Ich würde jetzt nicht unbedingt irgendetwas auf die abstrusen Theorien von Ziegler abstützen wollen. Obwohl, wenn ich mir Ihre Beiträge so durchsehe, versteht man natürlich, weshalb Ihnen der Ziegler nahesteht. Vielleicht sollten Sie einfach den Planeten wechseln – Sie sind auf dem falschen, denn Ihre Argumente sind auf dieser Menschen-Welt nicht einsetzbar. Der Ziegler behauptet zwar auch, er kenne die Menschen. Er kann aber unmöglich die Erdenbewohner meinen, sonst muss er blind sein.

  • Beat dit :

    Leider bleibt der Artikel die Antwort schuldig auf die Frage die in der Ankündigung gestellt wird. Die Bereitschaft für Lebensmittel Wertorientierte Preise zu bezahlen ist in unserer Gesellschaft verloren gegangen. Die Verbreitung von industriell verarbeiteten Lebensmitteln und der daraus resultierende Druck auf die Produzentenpreise haben mit dazu beigetragen wie die allgemeine Akzeptanz einer Entwicklung wo prozentual die Ausgaben für Lebensmittel jahrzentelang gesunken- während die Lebenskosten gestiegen sind. Also: Die Frage nach dem Warum ist dieselbe wie die nach den günstigsten Preisen.

  • Kurt Ochsner dit :

    Laut Avenir Suisse verdient die Landwirtschaft pro Jahr 2 Mrd. Fr. ohne jegliche Arbeit durch die Aufwertung von Landwirtschaftsland zu Bauzonen. Das Geld stammt von den späteren EFH-Bewohnern und Mietern. Selber wohnen die Bauern auf nicht eingezontem Land. Wenn sie aufhören, können sie ihre eigentlich zweckgebundenen Bauten frei vermieten. Solche Privilegien stören nebst allem anderen hier Erwähnten auch noch. Man müsste diesem Berufsstand zurufen: Der 2. Weltkrieg ist vorbei!

  • Vigneron dit :

    Votre question est brillante, bien que rhétorique, mais je répondrai quand même pour le plaisir : Oui. Et je trouve qu’on pourrait même offrir le café.

  • Ruedi dit :

    Danke Zimmermann&Daniel

  • Martina Siegenthaler dit :

    Ich rege mich weder über hohe Preise noch Subventionen auf, vorausgesetzt, wir haben es noch mit Bauern zu tun. Was ich hier sehe, rieche und höre entspricht jedoch in keiner Art und Weise mehr dem, was ich unter bauern verstehe.
    – Laufställe in Bergregionen mit Kühen ohne Hörnern
    – Gegüllte, fast blumenleere Wiesen
    – Lärm von Gebläsen (eher selten sieht man noch einen Rechen)
    – Mottfeuer
    – Abfälle im Wald etc.
    Sicher arbeitet eine Bauernfamilie im Schnitt härter und länger als wir und doch wage ich die Frage: Wäre eventuell weniger doch mehr?

  • Günther Gafner dit :

    Ja wo versickern die vielen Subventionen? Sicher nicht bei den Bauern auf die in diesem Blog eingedroschen wird! Nutzniesser sind die vielen Organisationen,Verbände und sonstigen Schmarotzern! Vorne wird den Bauern 1 Fr. gegeben und hinten kassiert man 1.50 Fr. ab. Früher sah die Kette beim Fleisch z.B so aus: Bauer/Mästerei – Metzger – Konsument. Heute hat es meistens noch etliche Zwischenhändler dazwischen die Fröhlich, ohne Leistung, abkassieren. Ich denke bevor man auf die Bauern einprügelt sollte man einmal die ganzen Organisationen die abkassieren unter die Lupe nehmen.

    • Martina Siegenthaler dit :

      Also, liebe Bauern, lasst Euch etwas einfallen und schaltet die Zwischenhändler aus.

  • Hans Peter Meier dit :

    Es hat zuviele Bauern in der Schweiz, welche eine zu kleine Bodenfläche bewirtschaften. Die Bauern müssen mit Hilfe des Bundes zum Markt zurückgeführt werden. Die steigende Produktivität mit immer besseren Maschinen erlaubt es, grössere Flächen zu bewirtschaften und Ställe mit mehreren hundert Kühen zu halten. Kleibauern im Flachland haben keine wirtschaftliche Existenz mehr. Sie produzieren viel zu teuer. Die Landwirtschaftsnostalgie können wir uns nicht mehr leisten.

  • Andreas Meier dit :

    Bauern profitieren immer. Wenn ich ihre mittlerweile geschichtlich belegte Rolle im 1. Weltkrieg so sehe, wo sie massiv Kriegsgewinnler waren und notabene das eigene Volk verhungern liessen um höhere Preise zu erzielen, frage ich mich schon wieso wir diesen Berufsstand so hätscheln. Wettbewerb täte nur gut.

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