Amerikanisierung der Schweizer Waffenkultur

Die zeitliche Nähe zwischen dem Schulmassaker in Newtown vom 14. Dezember und dem Blutbad im Wallis sowie die demonstrative Waffenbrüderschaft von National Rifle Association (NRA) und Pro Tell werfen die Frage auf: Drohen der Schweiz amerikanische Verhältnisse? Wenn es zwischen den beiden waffenreichen «Sister Republics» einen historischen Unterschied gibt, dann liegt er in der Frage der persönlichen Selbstverteidigung. Der Einsatz der Schusswaffe für private Zwecke ist eine amerikanische, aber keine schweizerische Tradition. In den USA gründet der Waffenbesitz in der Eroberung neuer Gebiete und in den dabei entstandenen Wild-West-Zuständen. In der Schweiz wurzelt er in den Landsgemeinden, wo die Waffenfähigkeit mit der politischen Zugehörigkeit verknüpft war. Dies hatte zur Folge, dass Schusswaffen – abgesehen von der Jagd und dem Sport – ausschliesslich für gemeinschaftliche Zwecke eingesetzt werden durften.

Seit einigen Jahren wird diese Tradition ausgerechnet von den Traditionalisten ausgehöhlt. Im Mai 2006 begründete der Pro-Tell-Präsident und NRA-Sympathisant Willy Pfund den privaten Waffenbesitz mit der Auflösung von Polizeistationen: «Der Einzelne trägt mit der persönlichen Waffe zur Sicherheit bei, weil der Staat nicht überall verfügbar sein kann. Der einzelne kann sich auf diese Weise verteidigen.» («Sie + Er» vom 28. Mai 2006)

Ein Jahr zuvor hatten Pro-Tell-Mitglieder die groteske Ausweitung des Rechts auf Selbstverteidigung in Florida durch Gouverneur Jeb Bush begrüsst. Nach dem Zuger Attentat vom September 2001 argumentierten Waffenfans, dieses hätte verhindert werden können, wenn Mitglieder des Kantonsrates bewaffnet gewesen wären. Frank Leutenegger, der aktivste Waffenlobbyist in der Romandie, erklärte am 21. September 2006 gegenüber dem «Hébdo»: «Wenn sie gefährdet sind, verteidige ich meine Frau, meine Kinder, meinen Hund, meine Katze.» Und fügte dem bei: «Sagt man bei Pro Tell nicht, dass eine Pistole einem Telefonat an die Polizei vorzuziehen ist?»

Um amerikanische Verhältnisse in der Schweiz zu verhindern, braucht es eine unmissverständliche Absage an die private Selbstverteidigung.

Seine eigensinnigen Aktionen waren immer in den kollektiven Widerstand eingebettet: Wilhelm Tell aus dem Musical. (Quelle: Keystone)

Seine eigensinnigen Aktionen waren immer in den kollektiven Widerstand eingebettet: Wilhelm Tell aus dem Musical «Tell». (Quelle: Keystone)

Vor zwei Jahren stellte das Abstimmungsplakat der SVP mit der Frage «Waffenmonopol für Verbrecher?» und dem hämisch grinsenden Pistolero mindestens unterschwellig das staatliche Gewaltmonopol in Frage. Wie stark die Vorstellung, Schusswaffen dienten der privaten Selbstverteidigung, inzwischen verbreitet ist, zeigen die Blogs zu Waffenthemen. «Es käme mir nie in den Sinn, eine meiner Waffen abzugeben. Bei dem Gesindel, das sich überall herumtreibt». («Blick online» vom 4. Mai 2009) Sätze wie dieser sind ins gängige Repertoire der Waffennarren eingegangen.

Wie radikal der Bruch ist, den Pro Tell, SVP und andere Kreise vollziehen, illustriert ein Rückblick in die Schweizer Geschichte. Selbst die Wilhelm Tell betreffenden Chroniken, Theaterspiele und Lieder zeigen, dass dessen häufig eigensinnigen Aktionen in den kollektiven Widerstand eingebettet waren. Besonders aufschlussreich ist Johann Heinrich Schweizers «Chronologia Helvetica» aus dem Jahre 1607. Um jeglichen Verdacht, Tell hätte aus privaten Motiven gehandelt, zu zerstreuen, behauptet der Autor, der Meisterschütze hätte gegenüber dem Landvogt Persönliches bloss erwähnt, um den Schwurbund, dem er sehr wohl angehört habe, nicht zu verraten. Friedrich Schiller verdeutlichte diesen Kerngehalt seiner eidgenössischen Quellen, indem er in sein Drama «Wilhelm Tell» die negative Gegenfigur des Johannes Parricida einführte. Dieser hatte aus durchaus legitimen, aber privaten Besitzansprüchen seinen Onkel umgebracht. Auch in Gottfried Kellers «Das Fähnlein der sieben Aufrechten» hat die «Ordonnanzflinte» eine ausschliesslich öffentliche Funktion. Der berühmte Spruch, der Bürger habe «selber vor die Haustür zu treten», meint nicht die Verteidigung des Privathaushaltes, sondern die der Republik.

Diese bislang zu wenig beachtete Privatisierung des Waffenzwecks hat eine soziale und eine politische Ursache. Die Individualisierung der Gesellschaft hat zur Folge, dass das Verhältnis zu den Waffen egoistischer wird und damit an öffentlichem Gehalt verliert. Mit der militärisch sinnlos gewordenen Heimabgabe der Ordonnanzwaffe verliert der Waffenbesitz seine wichtigste staatliche Funktion. In dieses doppelte Vakuum treten die private Selbstverteidigung und die persönliche Selbstjustiz. Deren politische Rechtfertigung baut insbesondere bei «einsamen Wölfen» die Hemmschwellen ab. Das macht die Enttabuisierung des Waffengebrauchs für private Zwecke besonders gefährlich.

Um amerikanische Verhältnisse in der Schweiz zu verhindern, braucht es zusätzlich zur massiven Abrüstung und zur lückenlosen Registrierung der Schusswaffen eine unmissverständliche Absage an die private Selbstverteidigung. Insbesondere Pro Tell und SVP sind herausgefordert, sich auf das staatliche Gewaltmonopol zurück zu besinnen und sich von den Vorstellungen der US-Waffenlobby zu distanzieren.

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305 Kommentare zu «Amerikanisierung der Schweizer Waffenkultur»

  • Christoph Scherrer sagt:

    Ich persönlich WILL amerikanische Verhältnisse. Die persönliche Freiheit ist wichtiger als der sowieso scheiternde Staat. Da sich der Bürger nicht mehr auf den Staat verlassen kann, muss er selber die Milttel haben, sich selbst zu wehren und für Recht und Ordnung zu sorgen. Was wir in der Schweiz brauchen, ist ein „second Amendment“ in der Verfassung. Und Josef Lang ist sowieso ein Landesverräter und soll gefälligst die Klappe halten!

    • Andreas M Müller sagt:

      Sie scheinen weder unsere Verfassung, nochde amerik. wirklich zu kennen: Das 2nd Amendment besagt bloss, dass Waffenbesitz im Rahmen einer „well organised militia“, einer Art Nationalgarde (oder eben Milizarmee) erlaubt ist für die „to the security of a free State“. Da steht nichts von privaten Waffenarsenalen mit denen in Bürgerwehren Jugendliche in Kapuzenpullover abgeknallt werden. Auch die Idee, man hätte die Armeewaffe zu Hause um den Einbrecher zu verschiessen, ist falsch und hat so nie existiert.

      • Stefano Franscini sagt:

        @Müller Ihr Zitat des second Amendment ist so nicht korrekt. Es lautet wie folgt.: „A well regulated militia being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms shall not be infringed.“ Da steht ganz klar: Das recht der Bürger Waffen zu halten und zu tragen, darf nicht beschnitten werden.
        Weiter „The Supreme Court of the United States has ruled that the Second Amendment protects an individual right to possess and carry firearms.“ Dazu gibt es Urteile des Bundesverfassungsgerichtes aus den Jahren 2008 und 2010. Das sind die Fakten.

        • Andreas M Müller sagt:

          @Franscini : Natürlich habe ich korrekt zitiert (Ihre Wiederholung bestätigt dies sogar!). Ihre Übersetzung ist so mangelhaft wie klassisch: Den 1. Teil einfach weggelassen! Dieser steht nämlich zwingend im Zusammenhang mit dem 2. Teil!

          • Beat Eichelberger sagt:

            Herr Müller, das ist schwachsinn. Der 2. Verfassungszusatz entstammt einer Zeit, als sich einzelne Bürger bewaffneten und zu einer Miliz organisierten. Das hat nichts mit Nationalgarde oder einer Milizarmee zu tun, die vom Staat geleitet oder kontrolliert werden. Es gibt den Bürgern ganz klar das Recht auf Waffenbesitz. Dieses Recht stand auch in der CH Bundesverfassung bis Anfang der 90er.

      • Walter Roth sagt:

        Leider liegen Sie mit Ihrer Aussage falsch: Gerade das Recht auf Waffenbesitz darf nicht verletzt werden, und nicht nur im Rahmen einer Miliz, sondern uneingeschränkt. Demzufolge impliziert es gerade private Waffenarsenale besonders.

        • Andreas M Müller sagt:

          Quatsch! 1. Habe ich richtig zitiert! 2. Steht der erste Teil des Satzes mit der militia ganz klar im Zusammenhang mit dem zweiten. Somit war die URSPRÜNGLICHE IDEE, dass diese Waffen im Zusammenhang mit einer Milizverteidigung des LANDES gehalten wewrden sollen, nicht für individuelle Minirambos zur Bekämpfung ihrer Minderwertigkeitskomplexen.

        • Andreas M Müller sagt:

          Da liegen Sie falsch! 1) der erste Satzteil steht im Zusammenhang mit dem zweiten Teil. 2) Das recht ist also NUR IM ZUSAMMENHANG mit der Landesverteidigung zu verstehen und nicht auf individueller Basis.

          • Walter Roth sagt:

            Nein Herr Müller, bei allem Respekt, aber Sie liegen leider mit Ihrer Aussage völlig daneben. Das 2nd Amendment besagt wörtlich der freie Waffenbesitz von jedem einzelnen Bürger, und nicht in Voraussetzung, zum Zweck einer Miliz. Auch die mehrheit der Bundesrichter sind dieser Auffassung.

      • Roberto Pirelli sagt:

        @ Müller
        Offensichtlich kennen Sie die amerikanische Verfassung noch weniger, denn das 2nd Amendment besagt wortwörtlich: „A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.“ Dabei bezieht sich „the right“ unmissverständlich auf „the people“ und nicht auf „A well regulated militia“! Vom Schweizer Waffengesetz haben Sie leider eine ebenso grosse Ahnung, denn Artikel 3 besagt: „Das Recht auf Waffenerwerb, Waffenbesitz und Waffentragen ist im Rahmen dieses Gesetzes gewährleistet.“ Also ein Recht darauf!

        • Andreas M Müller sagt:

          @Pirelli: Wer lesen kann ist im Vorteil: Ich spreche von den Armeewaffen zu Hause!!!!!!!! Und dass diese nicht dafür gedacht sind, Einbrechre zu verscheuchen, sondern den heute nicht mehr existenten BöFei!

      • Walter Roth sagt:

        Da in den Bill of Rights nur Individualrechte beschreiben werden, also Rechte, die von Einzelpersonen wahrgenommen werden, ist es deshalb nur logisch, dass das Second Amendment hier keine Ausnahme darstellt und auch das Recht des Waffenbesitzes nicht nur im Zusammehang mit der Miliz, sondern insbesondere Individuen zusteht. Demzufolge besagt das 2nd Amendment, dass der private Waffenbesitz nicht eingeschränkt werden darf. Jegliche waffenrechtliche Restriktionen sind Verfassungswidrig.

    • René sagt:

      Jo lang ist ein permanenter Nörgeler. Gewaltverbrechen kommen überall vor- mit oder ohne Waffengesetz. Verbrechen mit Waffen sind bis heute eher die Ausnahme. Bei Verbrechen kommen sehr viel mehr Messer etc. zur Anwendung. Da will man auch nicht alle Messer verbieten! Kaum passiert irgendwo ein Unglück werden von den Linken neue Gesetze gefordert. Jo Lang soll sich lieber den wichtigen Problemen der CH widmen und z.B. dafür besorgt sein, dass endlich Ordnung in die Asyl- und Sozialpolitik kommt. Aber ich habe von ihm noch nie gehört, dass er diese Probleme lösen will!.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Klappe halten? Landesverräter? Weil Ihnen sein Engagement und seine Einstellung nicht passen? Moubotz, solche Musterdemokraten wie Sie müssen unbedingt bewaffnet werden, da fühle ich mich als Linker doch grad viel sicherer!

      • René sagt:

        Ja, Hr. Schwarzenbacher, die Genossen haben all unsere Problem schleifen lassen- deshalb ist die Kriminalität dermassen angestiegen- nicht zuletzt durch Ausländer. Wenn Sie nur das eine Mal dies nicht abstreiten könnten. Diese linke Verblendung führt uns noch in den Abgrund. Durch die sozialistische Laisser-faire-Politik fühlen sich viele Bürger verunsichert und es ist deshalb nicht verwunderlich, wenn sich immer mehr Leute bewaffnen, um ihr Eigentum zu schützen. Machen Sie endlich die Augen auf, Hr. Schwarzenbacher. Mit linken Schlagwörtern ist es nicht mehr getan!

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Wir Linken waren seit der Gründung des Bundesstaats in der Minderheit. Alle Legislativen, die meisten Exekutiven und die gesamte Judikative hatten immer eine satte bürgerliche Mehrheit. Ihr Sprüchlein, René, können Sie an Ihrem Stammtisch machen – aber doch bitte nicht einem gebildeten Menschen gegenüber. Verblendung? Schlagwörter? Sehe ich nur bei Ihnen – wie bei den meisten Rechten. Die Verunsicherung, die jetzt herrscht, ist viel mehr auf jahrelange rechte Hetze zurückzuführen als auf die Realität.
          Und lesen Sie Scherrers Beitrag und meine Antwort noch mal: Waffen für diesen Antidemokraten?

          • Heinz Meier sagt:

            Was für ein linker Prolet. Zum Glück haben Sie in dieser Frage die Basis nicht hinter sich. Die Politik mag noch rechts sein. Aber die Verwaltung ist schon lange links. Linker gehts nicht. Haben Sie schon mal einen VBereichsleiter der Verwaltung kennengelernt der versucht in seinem Bereich Personal zu sparen. Das geht doch nicht, so kann er gar nicht aufsteigen.

        • A. Grob sagt:

          „sozialistische Laisser-faire-Politik“ ? Mehr Widerspruch geht kaum…

    • Jan Holler sagt:

      Was ist denn das für ein sinnleeres Gebrabbel? Natürlich können wir uns auf den Staat verlassen. Leute wie Sie behaupten einfach, dass es nicht so sei, wohl wider besseres Wissen. Und was ist überhaupt heutzutage ein Landesverräter? Jedes Land braucht solche Menschen wie J. Lang. Wir leben von der Pluralität. Das macht unsere freie Gesellschaft erst aus. Es wäre grauenhaft, wenn es nur solche wie Sie gäbe, die meinen selber definieren zu können, wer ein rechter Schweizer ist und den Finger latent am Abzug haben. Wenn J. Lang die Klappe halten soll, dann Sie schon lange vorher.

      • Roland K. Moser sagt:

        Man kann sich nicht auf den Staat verlassen.
        Wie lässt es sich sonst erklären, dass ich als Kind und jugendlicher jahrelang misshandelt wurde und trotz meiner Bemühungen von den Sozialämtern nur abgewimmelt wurde? Z.B. mit folgenden Begründungen:
        Es muss auch misshandelte Kinder geben, sonst gehen uns die Kunden aus. Wärst Du ein Spanier oder Italiener würden wir dir helfen, aber Du hast ja Verwandte in der CH.
        Du musst halt damit umgehen können, dass dein Pflegevater (Pycho-Off) Schiessübungen auf Dich macht und du nicht weisst, ob die pistole geladen ist oder nicht, du bist 18 und ein Mann.

      • Thomas Roth sagt:

        Wieso kann man dem Staat vertrauen? Das ist doch nur ein System das aus Menschen besteht? Wieso sind diese Menschen, die den Staat vertreten vertrauenswürdiger als die Menschen die Waffen legal besitzen? Wieviele Staatsangestellte sind Sportschützen? Wieviele von denen sehen die Waffe nur als Sportgerät? Das Konstrukt Staat ist weder ein Hirn- noch eine Ethikersatz und generieren tut er diese Dinge schon gar nicht. Die Absage an die private = persönliche Selbstverteidigung ist eine Absage an das Recht der Unversehrtheit. M oder ohne Waffe spielt keine Rolle.

      • Heinz Meier sagt:

        Wenn er doch nur sagen/schreiben würde: Dass ist meine ansicht.

    • Stefan Gisler sagt:

      Ihre Auffassung von Demokratie ist also, dass Andersdenkende als Sie selber Landesverräter sind und einen Maulkorb erhalten? Recht und Ordnung gehört alleine in die hoheitliche Gewalt der Polizei, Sie selber sind nicht befugt mit Waffengewalt dafür zu sorgen. Das scheint mir klug so, wenn Sie schon in einem Blog die Contenance nicht halten können. Sie wollen US-amerkanische Verhältnisse mit viel schlechterer Sicherheit? Ich bevorzuge die Schweiz, wo ich nicht fürchten muss, dass ich auf der Strasse jederzeit bewaffneten Selbstjustizlern begegne.

    • Hermann sagt:

      Haben sie schon einmal in den USA gelebt?

      • Peter sagt:

        wer alle tassen im schrank hat… fragt sich nur warum dieser kommentar überhaupt veröffentlicht wurde, sollte wohl die meinung des blogers untermauern, bei nächster gelegenheit wird dann wieder nicht veröffentlicht.

    • iskra sagt:

      Mit dem Ausdruck „Landesverräter“ sollte ein verantwortungsbewusster Staatsbürger vorsichtig umgehen, Christoph Scherrer, auch wer die Klappe halten soll und wer nicht. Wie ist das denn mit den „Landesverrätern“, die ganze Talschaften an Ausländer verkaufen ? Und wer hat ihnen denn noch geholfen, mit der Lockerung der Lex Koller ? Wenn sie schon amerikanische Verhältnisse wollen, dann wandern sie doch aus in ihr gelobtes Land !

    • David Arjuna sagt:

      Der Staat garantiert eben die persönliche Freiheit auch für Menschen ohne Knarre im Halfter. Ich denke wir haben uns als Menschen ein wenig weiterentwickelt und brauchen unsere Konflikte weder mit verbaler noch mit Waffengewalt zu lösen. Mit Worten wie „Landesverräter“ für eine Ihrer Steinzeitmeinung zum Thema Schusswaffengebrauch und persönlicher Freiheit abweichende Haltung beweisen Sie genau, wie wichtig es ist, dass der Staat Grenzen setzt. Ich persönlich sehe überhaupt keinen Grund dafür, dass eine Privatperson irgendwelche Schusswaffen besitzen soll: Der Besitz dieser gehört verboten!

    • Armando sagt:

      Es kann gut sein, dass dann Opfer Ihrer eigenen Waffenmanie und Ihres Selbstverteidigungswahns werden. Mit persönlicher Freiheit hat Waffenbesitz nichts zu tun, mit Gewaltbereitschaft aber schon. Gehen Sie mal in die USA oder nach Brasilien, Sie werden Ihre Meinung schnell radikal ändern.

    • Hermann sagt:

      Ihre Ausagen lassen mich vermuten, dass sie die USA nicht wirklich kennen. Oder Sie wuerden es nicht begruessen, wenn sie nachts zuhause bleiben, weil Sie damit rechnen muessen in bestimmten Vierteln abgeschossen zu werden. Mein Sohn kam letzthin mit einem Einschussloch im Auto nach hause. Und das im zivilisierten Silicon Valley.

  • Markus Häfliger sagt:

    Ich hab mal einen Film gesehen, wo nur die Polizei und das Militär bewaffnet waren. Ein Traum für einen Pazifisten. Wie hiess der FIlm nochmal?? Ach ja: Schindler’s Liste

    • Walter Bossert sagt:

      Filme sind das Eine, das reale Leben etwas anderes. Filmfanatiker kommen mit der realen Welt oft nicht zurecht,als Kompensation ist der Film aber gerade ideal, man kann sich die Richtung selbst aussuchen . Das dieser Film dann oft nur von einer, ebenso fehlbaren Person wie wir alle, gemacht wurde stört sie keineswegs!

      • Patrick Frei sagt:

        Leider ist die Realität noch schlimmer als Filme. Oder sagen Sie doch mal all jenen Opfern von Genoziden (Juden, Armenier etc.), das reale Leben sei schon nicht so schlimm…. Diese Leute wurden alle zuerst entwaffnet und hatten danach keine Chance mehr, sich zu verteidigen. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sich so etwas in der Schweiz ereignen würde, aber ich bin auch nicht dafür, die ganze Macht irgendwelchen Politikern zu überlassen.

      • Walter Roth sagt:

        Soll das heissen, die nat. sozialistischen Verbrechen haben nie stattgefunden?

    • Roland k. Moser sagt:

      Das war alles nur halb so schlimm. Der Sozialist Stalin hat 1932/33 kurzspitz 14 Millionen Menschen ermordet. 7 Millionen davon allein im Winter 1932/33. Niemand hatte eine Waffe um sich zu verteidigen. Die ganze sozialistische Sowjetunion basierte darauf, dass niemand Waffen hatte.
      China? Kuba? DDR? Nordkorea? Alles sozialistisch Müllhalden. Der erste Schritt dazu ist die Entwaffnung der Bevölkerung.

      • Raphael Metz sagt:

        Wenn wir nicht nur die Bevölkerung sondern auch die Armee entwaffnen, müssen wir uns nicht mehr gegen unsere „bösen Machthaber“ verteidigen. Problem gelöst

    • Andreas Weibel sagt:

      Ein sehr schwaches Argument. Nie vorher und nie nachher gab es in Deutschland so viele Waffen in den Händen der Menschen wie während dem Dritten Reich. Geholfen hat das offensichtlich niemandem.

      Das Problem ist doch: Die meisten Menschen sind verantwortunsvoll genug, dass man ihnen eine Schusswaffe anvertrauen könnte. Aber genau diejenigen, welche heute am lautesten nach Waffen für alle schreien, sind auch diejenigen, welche am gefährlichsten für unsere Demokratie sind.

      • Stefano Franscini sagt:

        Mag ja sein das im 3 Reich viele Waffen in den Händen von „Menschen“ waren. Nur dumm, das es Juden, Anarchisten, Sozialisten, Staatsfeinden usw. verboten war Waffen zu besitzen. Die Waffen waren ausschliesslich in Händen von SA, SS, Wehrmacht und NSDAP-Parteifunktionären und -Bonzen, welche damit Ihre Ziele durchsetzten. Für alle andern gab es für verbotenen Waffenbesitz lange Haftstrafen für Staatsfeinde und Juden die Todesstrafe. Interessant auch das sowohl Stalin, Hitler und Mao grosse Freunde von strengen Waffengesetzen waren.

      • Andy sagt:

        Also: wenn sich Rechte bewaffnen dann ist es zum Schutz von Vaterland und Eigentum, wenn sich Linke bewaffnen sind es Terroristen. Von mir aus soll sich jeder bewaffnen… sagt hier jemandem der Terminus Stadtguerilla der RAF (basierend auf Maos Guerillakriegsführung) etwas?

        • Der Terminus sagt mir nichts. Aber wenn ich „Mao“ lese, sehe ich rot.
          Mao war Sozialist und nicht Kommunist, denn Kommunismus bedingt Demokratie. Und Mao hat zwischen 80 und 100 Mio Menschen ermordet.

    • Markus Niederberger sagt:

      Reductio ad Hitlerum. Godwins Law nach nur 45 Minuten erfüllt. Gratuliere!

  • Martha Gottschalk sagt:

    Sehe ich anders, Herr Lang.
    Heutzutage ist es nun einmal so, dass Gewaltbereitschaft hoch ist – kann man täglich in verschiedeneen Medien nachschauen. Leider ist es auch so, dass auch Polizeipräsenz immer weiter ausgehölt wird, also politisch oft nicht gewünscht ist.
    Also muss der Souverän selbst für seinen Schutz sorgen dürfen. Und der Souverän ist, das vergessen leider diverse Politiker vor allem aus dem linken Spektrum gerne, die Bürger.
    Daraus leite ich das Recht ab, bei Unbescholtenheit Waffen besitzen zu dürfen.

    • Peter Pfrunger sagt:

      Genau Herr Gottschalk, sehen sie sich mal Herrn Scherrers Kommentar an. So Gewaltbereit wie er sich gibt fände ich es gut, wenn nicht mit Schusswaffen bewaffnet wäre. Es ist aber zu befürchten, dass er mehrere davon hat und auch bereit ist sie gegen jeden zu benutzen, der nicht nach seiner Fasson denkt und als Landesverräter eingestuft wird.

      • Marco Bless sagt:

        Herr Pfrunger,wenn Sie alles so genau anschauen,bevor Sie Schlüsse daraus ziehen,wie Sie das mit dem Namen von Frau Gottschalk gemacht haben,dann verstehe ich auch,warum Sie Angst vor anderen Leuten haben.

  • Walter Bossert sagt:

    Der Herr lang hat natürlich recht! Die Verteidigung, ob privat oder das ganze Land ist Sache der Polizei und des Militärs! Der gleiche Herr Lang möchte aber das eine ganz abschaffen und das andere sicher nicht fördern, sonst würde in seiner Umgebung nicht so viel von Polizeistaat geredet! Auf der anderen Seite nimmt das Umfeld dieses Herr Lang in Kauf, dass mit Tausenden Einwanderern halt auch gefährlichere Elemente zu uns kommen! Da kann man sich durchaus die Frage stellen,soll ich mich zu Ehren unseres Herr Lang einfach abmurksen lassen?

  • Anton Schneider sagt:

    Herr Lang, wer schützt uns vor Ihren Gedanken? Welche Hysterie wollen Sie heraufbeschwören? Wer weiss denn schon, was oder wer Pro-Tell ist? Weil einige Hitzköpfe – wie Sie auch, von der freien Meinungsäusserung gebrauch machen und bezüglich Waffenbesitz mit der Regelung in den USA sympathisieren, wollen Sie, dass andere Abbitte leisten? Herr Lang, sind sie der bessere Mensch? Ihr unbeirrter unerschütterlicher Glaube, dass das Staatsmonopol immer gerechter und besser mit dem eigenen Volk umgeht ist ebenso beängstigend!. Selbstverteidigung verbieten? Dritten verweigern Sie Hilfe?

    • Knut Atteslander sagt:

      „Herr Lang, wer schützt uns vor ihren Gedanken?“ …solche Sätze sind für mich beängstigend!

      Um das geht es doch schliesslich, das tun ist gefährlich. Ich kann hier in der Schweiz ohne Angst vor Gewalt das Haus verlassen, weil ich weiss niemand tut mir was.
      Sich zu bewaffnen weil man denkt es könnte jemand da drausen sein der mir böses will, der ist einfach nur ein Feigling – um es machohaft auszudrücken: kein Mann.

      • Marco Bless sagt:

        Schon mal daran gedacht,dass die meisten Schusswaffenbesitzer ihre Knarre nicht mit in den Ausgang nehmen? Und schon einmal darüber nachgedacht,dass dies bereits jetzt verboten ist?
        Und last but not least, warum hat denn ein richtiger „Mann“, wie Sie, Angst vor Sätzen?
        „solche Sätze sind für mich beängstigend“
        Aber dann anderen ein Angsthasentum vorzuwerfen,das passt zu solchen,wie Ihnen.

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Mit der militärisch sinnlos gewordenen Heimabgabe der Ordonnanzwaffe verliert der Waffenbesitz seine wichtigste staatliche Funktion…“: Rote Schaumschlägerei. Gerade die Waffe zu Hause ist der Schrecken jeden militärischen Angreifers.
    „…braucht es zusätzlich zur massiven Abrüstung und zur lückenlosen Registrierung der Schusswaffen eine unmissverständliche Absage an die private Selbstverteidigung…“ Rote Schaumschlägerei und: Haben Sie das Gefühl ich verzichte auf private Selbstverteidigung und lasse mich von Flüchtlingen oder deren Nachfahren ausrauben oder verprügeln?

    • M. Schramm sagt:

      Ein lustiger Schrecken, wenn keine Ordonanzmunition gelagert werden darf, Herr Moser. Offenbar sind sie einfach nur schlecht uninformiert. Auch die Munition müsste zu Hause seperat von der Waffe weggeschlossen werden. Sie sind einfach nur eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit!

      • Sugi sagt:

        M. Schramm : GLAUBEN macht seelig…
        Träumen Sie nur weiter!

        • MIke Schorsch sagt:

          Sie lagern zu Hause also widerrechtlich Munition für ihr STGW?

          • Es ist nicht gesetzeswidrig, zu Hause Munition für sein StGw zu haben. Die Taschenmunition muss abgegeben werden. Das tut auch jeder und genau deswegen hat auch jeder mindestens 200 Schuss für sein StGw zu Hause. Ich habe leider keines mehr. Aber ich kann ja eines kaufen 🙂

      • Daniel Caduff sagt:

        Wie geht das eigentlich mit der Selbstverteidigung? Ausserhalb ihrer vier Wände brauchen Sie einen Waffentragschein, um eine Schusswaffe mit sich zu führen. Die sind nur relativ schwer erhältlich. Armeemunition wird nicht mehr nach Hause abgegeben und bei allen privaten Schusswaffen ist die getrennte Aufbewahrung von Waffe und Munition Pflicht. Ich vermute, dass wir ziemlich viele Kriminelle in der Schweiz haben, die illegal eine geladene Waffe zu Hause lagern. Natürlich nur, um sich vor Kriminellen zu schützen…. Gibt’s eigentlich Beispiele für gelunge Selbsverteidigung mit einer Waffe?

        • Heinz Meier sagt:

          Ja die gibt es. Schon etwas länger her. Da hat ein EFH Besitzer gemerkt, dass der Böse Bube mit einer Leiter ins Schlafzimmer einstieg. Darauf hat sich der EFH Besitzer lautstark bemerkbar gemacht, seine Waffe geladen und nachdem der böse Bube so schnell wie vermutlich noch nie die Leiter herrunterrutsche einen Warnschuss in sein Grundstück wo er sicher war, dass der Boden nicht hart ist abgegeben. Da wuchs auch ein Busch und hinter diesem Busch versteckte sich der zweite böse Bube. Der wurde tötlich verletzt. Jetzt raten Sie mal was dem EFH Besitzer blühte.

      • Roland k. Moser sagt:

        Ganz im Gegenteil natürlich wie immer. Die Taschenmunition darf nicht mehr zu Hause gelagert werden. Ich erwarte aber von jedem, der ein StGW zu Hause hat, dass er auch mindestens 200 Schuss dafür hat.

      • Roland K. Moser sagt:

        Die Taschenmunition muss abegeben werden. Im Waffengeschäft kann man sich aber mit Munition eindecken. 🙂

      • Heinz Grobi sagt:

        Herrliche Diktion : „schlecht uninformiert…..“

    • Marco Casutt sagt:

      „Gerade die Waffe zu Hause ist der Schrecken jeden militärischen Angreifers.“

      Ich finde auch, dass Humor hier viel zu klein geschrieben wird. Danke für die Aufheiterung, Herr Moser.

    • Raphael Metz sagt:

      Rauben schweizer nicht aus? Wesshalb müssen immer die Aussländer die bösen sein? Die Waffe zuhause WAR der Schrecken jedes Angreifers,wird aber leider immer mehr der Schrecken ihres Nachbarn oder ihrer Kinder in dieser kranken Welt. Weniger Waffen, weniger Tote.

  • Kaspar Tanner sagt:

    Weil in der Schweiz die 6500 Gefängnisplätze belegt sind (Belegungsquote 90 %, die restlichen % sind vermutlich nicht bewohnbar), sind bedingte Strafen selbst bei Vergehen wie Körperverletzung die Norm. Mehr Polizei und härtere Richter bringen nichts – es fehlen schlicht 4-5000 Plätze.
    Wer schlecht beleumdet oder mittellos ist, kann in der Schweiz de facto straffrei agieren. Unsere Politiker – und ich rede hier nicht nur von der SP/GPS – tun nichts dagegen.
    Wenn unser Staat auf das Gewaltmonopol verzichtet, ist das ok. Dass ich aber dann bewaffnet sein will, ist ebenso selbstverständlich.

    • Armando sagt:

      Herr Tanner, wir leben nicht im Wilden Westen. Wenn jeder sich das gleiche Recht herausnimmt, wie Sie das beanspruchen, haben wir bald Zustände wie im Wilden Westen und haufenweise Tote. Wollen Sie das wirklich? Schon jetzt haben wir pro Jahr viele Tote durch Schusswaffen, nicht nur Suizide. Nach Ihrer Lesart sollen es noch viel mehr werden.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Werter Armando,
        Um ein paar Beispiele zu zeigen: In Basel ist ein Möchtegern-Vergewaltiger (4 Versuche nach Tramfahrten) zu einen Jahr Gefängnis verurteilt worden. Diesen Sommer ist er wieder draussen und hat vlt. mehr Glück.
        Ein Paranoid-Schizophrener hat in Basel vor dem Bahnhof einen Mann niedergestochen. Das war sein zweites Opfer. Da er krank, therapieresistent, alkoholabhängig und hochgefährlich ist, wäre er ein Kandidat für die Verwahrung. Der Richter gab ihm aber noch eine Chance…
        Diese Justiz ist eine Einladung zur Selbstjustiz. Ich werde die Einladung bei Bedarf annehmen.

  • Sven E. sagt:

    Typischer Missrauch einer Schlagzeile zur Selbstprofilierung eines Abgewählten. Die US Verfassung, die Basis der dortigen liberalen Waffengesetze ist, ist 225 Jahre alt und es hat in all der Zeit keine „Amerikanisierung“ der Verhältnisse in der Schweiz stattgefunden; daran ändert auch die zufällige Nähe zweier unabhängiger Ereignisse nichts. Hier Parallelen ziehen zu wollen, ist ausgemachter Schwachsinn.

  • Doris Meier sagt:

    Versteh ich das richtig Herr Lang:
    „unmissverständliche Absage an die private Selbstverteidigung.“
    Wenn ich an Leib und Leben bedroht werde, muss ich mich abstechen lassen?
    Wenn das so weitergeht, ist die Schweiz leider bald der letzte Ort auf der Welt wo man noch mit ruhigem Gewissen leben kann.

    • Heinz Meier sagt:

      ein sozialistisch „regierter“ Staat ist darauf angewiesen, dass die Bürger nicht bewaffnet sind. In der DDR hatten die Angehörigen der Armee im Normalfall keine Munition weil sich die Führung vor den eigenen Leuten fürchtete.

  • Jaggi sagt:

    Da zeigt die Linke kranke Ideologie mal ihr wahres Gesicht! Den Bürger entwaffnen kommt nur jemandem in den Sinn, der unlautere Absichten hat. Denn für die Linken sind Bürger welche sich wehren könnten ein Hindernis für die Einführung der Diktatur durch den Staat! Und da kommt jeder Zwischenfall mit Waffen der Antidemokratischen, Staatsgläubigen Gesellschaft gelegen. E

  • Thomas Meier sagt:

    Wenn ich mir die Debatten in den Kommentarspalten nach dem Blutbad im Wallis vor Augen führe, so befürchte ich, dass die Waffennarren, die meinen, ihre Freiheit als Privatperson mit der Kanone in der Hand verteidigen zu müssen, in der Schweiz sogar noch stärker in der Überzahl sind als in den USA. Objektive Befunde, dass der vermeintliche Schutz dann doch eher Familien- und Nachbarschaftsdramen bewirkt, wenn der eigne Affekt ausser Kontrolle gerät, nützen nichts. Bei diesem Thema siegt die Emotionalität. Und die sagt dem Bünzli: Eine Knarre in der Faust erhöht mein Sicherheitsgefühl. Basta.

    • René sagt:

      Der Staat muss für alles zuständig sein, gell, Hr. Th. Meier. Den Bürger bis zum letzten Detail überwachen und ihm sagen, was er zu tun hat. Die Auswirkung dieser linken Doktrin konnte man in der ehemaligen DDR beobachten. Dass es immer noch Bürger gibt, die nichts von Selbstverantwortung und Unabhängigkeit wissen wollen erstaunt mich. Kaum passiert ein Verbrechen oder ein Unfall schreien die Genossen nach neuen Gesetzen. Ob sinnvoll oder nicht spielt keine Rolle. Beispiele gibts zuhauf. Th. Meier sollte die Welt bereisen und so den Blick öffnen.

      • Sugi sagt:

        René : Besten Dank für Ihren sehr zutreffenden sehr guten Kommentar.
        Komisch und sehr fragwürdig ist nur, dass die Genossen bei Schiesereien
        von Ausländern in der Schweiz sich weder bemerkbar machen,denn sonst
        ihren ehrenwerten Hinterteil bemühen. Fazit = Verlogenheit pur.

      • Thomas Meier sagt:

        Lieber René, leider sehe ich in ihrem aufgeregten Text nichts als ideologischen Käse. Der wird eben nicht nur links, nein auch rechts fleissig angerührt, statt sich um die Sachlage wirklich zu kümmern. Selbstverantwortung heisst für mich in diesem Kontext, auf ein Mordwerkzeug im Hause zu verzichten. Bereisen Sie doch mal in Ruhe die Welt, z.B. Somalia, und dann berichten Sie, was die selbstgerechten Bürger dort mit ihren Waffen in der Hand ohne funktionierenden Staat so alles anstellen.

      • Zora Mattis sagt:

        Was soll Herr Meier denn angucken gehen? Die DDR? 🙂 Der Staat ist seit jeher für das Gewaltmonopol zuständig, das ist insofern nichts neues. Früher hat man ihm das auch noch zugetraut. Heute gibt es leider wieder viel zu viel selbsternannte Cowboys. Wenn Sie irgendwann mal in der Zeitung ein positives Output eines Waffensgebrauchs lesen, geben Sie mir Bescheid, gell!

      • Armando sagt:

        @ René: Nein, Sie sollten die Welt bereisen, gehen Sie mal nach Südafrika oder Brasilien, zählen Sie die Toten, die während Ihrer Ferien mit Schusswaffen umgebracht werden und Sie werden Ihre Meinung radikal ändern, da bin ich absolut sicher.

    • r.meier sagt:

      thomas meier,sie beleidigen konstant unsere schweizer bürger,nun sind es die bünzlis,ich glaube immer mehr,dass sie ein bezahlter kommentarschreiber sind und den auftrag haben zu hetzen,leider sind sie nicht der einzige,aber diese linke masche wurde bereits erkanntich ,ich hoffe,andere leser von kommentaren oder schreibern in diversen linken zeitungen,nehmen sie nicht mehr ernst ,sowieso nicht mehr mit dem daumen nach oben,so blöd sind wir nämlich nicht

    • Heinz Meier sagt:

      Herr Meier hat selbst eintschieden, dass er keine Waffen haben will.
      Darf ich auch selbst entscheiden ob ich Waffen haben will? Und sei es nur um einen Suizid auszuführen. Oder ist es verträglicher wenn als suizid „Personenschaden“ in der Zeitung steht weil ich keine Waffe mehr habe. Bei Personenschaden frag ich mich immer ob hier der Lokführer gemeint war

  • Stadelman Reto sagt:

    Die Gefahr der Amerikanisierung besteht tatsächlich. Erst gestern habe ich einen Kommentar gelesen in dem geschrieben stand, dass Waffenbesitz das „Recht“ des Schweizer Bürgers sei… Was natürlich nicht stimmt… Es ist ein PRIVILEG und kein Recht!
    Ein Privileg das bleiben soll versteht sich, aber darum geht es jetzt gar nicht. Der Kommentar zeigt exemplarisch auf, dass einige unserer Waffenbesitzer sich in der Rhetorik der Tea-Party annähern…
    Und wer ist daran unter anderem Schuld? Richtig, SIE Herr Lang! Hören Sie endlich auf, allen ihr Weltbild aufzwingen zu wollen!

    • Stadelman Reto sagt:

      Lassen Sie es endlich gut sein! Fordern Sie ein nationales Waffenregister und fertig. Alles andere ist kontraproduktiv und kommt in unserer individualisierten Gesellschaft sehr sehr schlecht an… Sie steigern den Pro Waffenfanatismus nur noch!

      • Marlis sagt:

        Reto: Nationales Waffenregister- ist unglaublich teuer und bringt wenig. Kanada hat jahrelang an einer Registration gearbeitet, alle guten Bürger haben sich zähneknirschend gem,eldet und bezahlt- die Gauner haben gelacht und haben ihre Waffen versteckt- und genau so würde es in der Schweiz sein. Glauben Sie ein Krimineller würde freiwillig seine Waffen registrieren? Er kann sowieso ALLES schwarz kaufen. Die Dummen wären wie immer die ehrlichen Bürger.

        • Stadelman Reto sagt:

          @Marlis
          Mag schon sein, aber dann kann man wenigsten KLAR unterscheiden zwischen Waffenbesitzern und Kriminellen. Momentan ist das ja kaum möglich. Wenn aber legaler und registrierter Waffenbesitz möglich ist, dann kann die linke auch nicht andauernd maulen die bösen Waffenbesitzer seien schuld an allem. Es sind dann klar Kriminelle Menschen die für Gewalttaten verantwortlich sind. Das stärkt also letztlich die Position der Waffenbesitzer.

          • Heinz Meier sagt:

            das nennt man nicht kriminell sondern ziviler Ungehorsam. (Hat mir ein Polizeibeamter gesagt).
            Oder war Graf Stauffenberg ein krimineller.

  • sepp z. sagt:

    Scheint mir eher ein Nebenschauplatz der unfähigen Politik.
    Weil man die Amerikanisierung der Boni, Arbeitskultur und Abzockerei auf der Teppichetage nicht verhindern kann, will man jetzt halt sonstwo erfolgreich dagegen sein.

  • Toni Müller sagt:

    Noch selten habe ich sol ein Stuss gelesen, wie im Zusammenhang mit den Schussopfern von Saillon VS. Ich bin kein Waffenfanatiker! Was hat aber z.B. ein Zentrales Waffenregister mit Saillon zu tun? In Saillon war der Unfall rein Innerkantonal, in einem Weiller mit vielleicht 50 Einwohnern! Da kennt jeder Jeden! Ein nationales Waffenregister bringt absolut nichts, ausser mehr Kontrollstaat. Und dagegen bin ich! Ich fühle mich immer mehr bewdrängt von Leuten die „mein Bestes wollen“ wie Joe Lang. Das passt zu seiner Einstellung das der Täter das eigentliche Opfer ist. Schande über Joe Lang!

    • Stadelman Reto sagt:

      Warum sind Sie gegen ein Register? Ich bin dafür das unser Land wissen darf, wer eine Waffe besitzt. Hier ist Kontrolle klar besser als Vertrauen! Und Sie als stolzer Waffenbesitzer hätten ja auch keine Nachteile davon. Kurz mal in einem Waffenladen oder der Polizei vorbeigehen und fertig. Danach sind Sie ein gänzlich unverdächtiger Waffenbesitzer. Was stört Sie also daran? Bitte schreiben Sie jetzt nicht vom bösen bösen Staat…

      • Marlis sagt:

        Reto: stolzer Waffenbesitzer- von mir aus. Auch wenn SIE alle Waffen legal registrieren, 100% normal sind und ihre Waffen sicher hinter Schloss und Riegel aufbewahren- es gibt mehr als genug die weder das eine NOCH das andere tun-
        und vor denen habe ich Angst.
        Auch ein Register nützt da NULL.

      • Heinz Grobi sagt:

        In Deutschland gibt es neuerdings – verdachtsunabhängige – Kontrollen von unbescholtenen Waffenbesitzern. Das kann jederzeit und ohne Voranmeldung erfolgen. Wer die Beamten nicht hereinlässt, verliert dadurch seine sog. waffenrechtliche Zuverlässigkeit. Hausdurchsuchungen sind normalerweise nur mit richterlichem Erlass zulässig. Deutschland bezeichnet sich als Demokratie !

        • MIke Schorsch sagt:

          Quellenangaben fehlen wieder einmal.

          • Laszlo Tolvaj sagt:

            Ist hier zu lang für eine komplette Wiedergabe, aber googeln Sie doch ganz einfach „§ 36 WaffG“, dann haben Sie es auf Ihrem Bildschirm.

          • MIke Schorsch sagt:

            „Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen haben außerdem der Behörde zur Überprüfung der Pflichten aus den Absätzen 1 und 2 Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden. Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.“ – Danke. Das geht in Ordnung. Waffenbesitzer gefährden die schliesslich auch öffentliche Sicherheit.

      • Heinz Meier sagt:

        Registrierung kommt immer vor Konfiszierung

  • Martin Dallbach sagt:

    Was Lang und seine linke Freunde nicht sehen (wollen) ist, wie fragil der Deckel unserer „zivilisierten“ Gesellschaft ist und wie leicht ebendiese zusammenbrechen kann (z. B. nach Naturkatastrophen, Klimawandel, etc). Der Zusammenbruch wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Und dann bin ich grottenfroh, eine Waffe zu besitzen, denn dann gelten nur noch 2 Gesetze: 1. „Wer eine Waffe hat wird niemals hungern“ und 2. „Wer seine Schwerter zu Pflugscharen schlägt, wird pflügen müssen für diejenigen, die es nicht getan haben“.

    • Janina Vogel sagt:

      Verstehe ich Sie richtig, Herr Dallbach, sie wollen sich bewaffnen, weil sie den Untergang der Zivilisation befürchte? Hmmm… ich glaube, da gibt es einen Namen für Leute wie Sie… wie heissen die nochmals… Survivalisten! Na dann, viel Spass mit Ihren Waffen in Ihrer Ruinenlandschaft, Herr Mad Max! Ich, für meinen Teil, würde es in diesem Fall vorziehen zu sterben statt in solch einer postapokalyptischen Hölle für eine Dose Bohnen sich gegenseitig die Köpfe einschlagen zu müssen…

      • Heinz Meier sagt:

        Frau Vogel machen Sie die Augen auf. Scheuen Sie nicht mal etwas kritischer hinter unsere Infrastruktur zu schauen. Was passiert wenn in Zürich mal 24h kein Strom mehr fliesst. Nichts mehr einkaufen, nichts mehr licht. Ich glaube kurz darauf ist Anarchie in Zürich. Im Februar 2012 (da war es mal lange sehr kalt) hätte es nur noch wenig gebraucht und ein grosser black out wär da gewesen. Unsere Eltern haben schon vor vielen Jahren gesagt. Vorsorge schützt vor Sorge. (Notvorrat/Sicherheit/Energie)

    • Zora Mattis sagt:

      Haben Sie zuviel Emmerich-Filme geguckt? Mir wird Angst und Bange, wenn ich höre, dass Sie eine Waffe besitzen. Ihre „Gesetze“ sind schaurig und gehen auch noch weit an der Realität vorbei. Bei Extremsituationen wären viele froh gewesen, sie hätten statt all der Waffen einige Pflüge und Nahrung mehr produziert.

      • Martin Dallbach sagt:

        @Mattis: Sie haben wohl nichts begriffen. Mit der Waffe kann ich mir die Nahrung (und noch anderes) holen, und zwar bei denen, die eben keine Waffen haben (weil sie als linke Gutmenschen nur an das Gute glaubten und sich selber entwaffneten). Nach dem Zusammenbruch wird wieder eine neue feudale Ordnung entstehen, so wie nach dem Untergang Roms. Es wird eine herrschende Klasse geben, die Waffen hat (und darum herrscht), und darunter solche, die für die Herrscher schuften. Früher hiessen diese Klassen Aristokratie und Leibeigene. Wenn Sie lieber Leibeigene sein wollen, ist das Ihr gutes Recht!

        • Zora Mattis sagt:

          Ich studiere Geschichte, ich weiss, wie es früher gewesen ist 🙂 Ihre Phantasie ist wohl grenzenlos. Zum Glück werden wir diese nicht gemeinsam teilen. Ich glaube nämlich nicht an einen Zusammenbruch der Zivilisation. Klopfen Sie also mit ihrer Waffe an eine andere Tür um ihr Essen einzutreiben.

          • Heinz Meier sagt:

            Also wenn die Zivilisation nicht zusammenbricht hat er mit seiner Waffe lediglich eine Fehlinvestition getätigt. Weiter passiert gar nichts. Und bei Ihnen? Was passiert mit Ihnen wenn es doch passiert?

  • Philipp Rittermann sagt:

    blödsinn. wer zu einer (illegalen) waffe kommen will, hat in der ch eine, und zwar locker innert 3h. die meisten nicht registrierten waffen werden übrigens in der schweiz von ausländern verkauft. dies wird aber meist tot geschwiegen. eine verschärfung des waffengesetzes wäre reine symptombekämpfung – und eine unwirksame dazu. die gewalt hat meist soziale ursachen und da unsere gesellschaft je länger je degenerierter wird ist diese unschöne entwicklung wahrscheinlich auch nicht aufzuhalten – unpopulär, aber wahr.

    • Roland K. Moser sagt:

      Natürlich sind in der Regel die Feuerwaffen in illegalem Eigentum das Problem und die legalen nicht. Um aber alle entwaffnen zu können, werden die Tatsachen verdreht.

    • Patrick Frei sagt:

      Ach, so einfach ist das? Dann geben Sie uns doch mal einen Anhaltspunkt, wo und wie Sie innerhalb von drei Stunden eine Waffe besorgen wollen! Immer diese unbewiesenen Weisheiten von selbsternannten Experten. Ich würde mal behaupten, Sie haben weder eine Waffe noch hätten Sie eine Ahnung, wo Sie eine besorgen wollen, aber es tönt halt gut, auch wenn es mit der Realität nichts zu tun hat.

      • Philipp Rittermann sagt:

        sie behaupten falsch – in beiden punkten. gehen sie doch bitte mal etwas unter die leute im einschlägigen milieu; dann werden sie vielleicht feststellen, dass ich gar nicht so falsch liege. von der warmen theoretiker-stube aus, ist dies aber natürlich schwer zu beurteilen….lieber herr frei.

        • MIke Schorsch sagt:

          Rittermann: Ein Verweis über ein einschlägiges Milieu genügt nicht. Sie haben schlichtweg keine Ahnung, wie Sie Ihre Behauptung mit Fakten stützen können.

  • David Müller sagt:

    @Josef Lang: Einen netten Text haben Sie da geschrieben, dabei vergessen Sie aber ein paar Dinge. Sie erwähnen in ihrem Text 4x die SVP, ich möchte Sie daran erinnern, dass es vor nicht all zu langer Zeit eine Abstimmung bezüglich „Schutz vor Waffengewalt“ gab. Diese wurde ABGELEHNT! Und zwar nicht von der SVP, sondern von der mehrheit der Stimmbevölkerung. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis.
    Ich verstehe auch nicht wieso nach dieser Schrecklichen Tat nun wieder alle Waffengegner aus ihren Löchern gekrochen kommen, es handelte sich um eine illegale Waffe, was nützen da strengere Waffengesetze?

  • lucius mayer sagt:

    Dass sich die SVP, Interessenvertreterin des Geldadels, die Republikanische Partei der USA zum Vorbild genommen hat, ist notorisch. Mit Themen wie Waffen lenkt sie geschickt von der zunehmenden Umverteilung nach oben ab. Oft vergisst frau den Ursprung der «Waffeneuphorie». Früher durften nur Adelige in der «Zivilgesellschaft» Waffen tragen. Durch die Revolutionen von 1789 und folgende erstritt das Bürgertum das gleiche Privileg. Es waren Schwerter und gelegentlich schwere, unbequeme Vorderladepistolen, niemals moderne Schuss- oder gar Kriegswaffen!

    • Markus Boll sagt:

      Schwerter und Vorderlader waren die Modernen Kriegswaffen von 1789. (Da gab es noch kein StGW)

    • Wieso durften nur die Adligen (die Mehrbesseren) Waffen tragen? Damit man die anderen ausbeuten konnte.

    • René sagt:

      Dass die JUSO ein anderes Weltbild haben ist allen bekannt, Hr. Mayer. Dass sie aber die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen ist fahrlässig. Die Linken möchten halt einen Staat, der den Bürgern von der Wiege bis zum Grab alles vorschreibt und der Bürger ohne Probleme gratis leben und sich ohne Rücksiicht auf andere verwirklichen kann. Wer das allles bezahlt interessiert die Genossen nicht. Diese Theorien und Thesen, Hr. Mayer, sind Bockmist und lässt die Leute nur noch kopfschütteln!

    • @lucius mayer: Als Kriegswaffe der nachrevolutinären Zeit dienten auch bäuerliche Utensilien, wie Sicheln, Güllengohn, Stöcke, (Stecklikrieg im Kulturkampf). Den Möglichkeiten sind eben keine Grenzen gesetzt. Als Frau würde mich der Ursprung der Waffeneuphorie schon etwas näher interessieren?

  • Peter Steiner sagt:

    Das ist einfach wieder nur ein Artikel um die SVP zu verunglimpfen. Es gibt keinerlei Wunsch oder Tendenzen in der SVP, das staatliche Gewaltmonopol in Frage zu stellen oder die Bürger als schiesswütige Privatarmee herumlaufen zu lassen. Historisch anders gewachsene amerikanische Verhältnisse wollen wir hier aus guten Grunde nicht. Und hier uralte erfundene Geschichten von Wilhelm Tell heran zu ziehen, macht den Artikel auch nicht besser. Grüne, beschränkt euch doch auf Themen, die euch betreffen und lasst mal euren Hass auf die SVP beiseite. Ich kann das Gejammere langsam nicht mehr hören.

  • frei s sagt:

    als nichtbesitzer irgendwelchen „tödlichen potentials“ (waffen) verlange ich kompensationshandlungen der regierung. da jeder schuss (chäpslipistole inkl.) sofort auf fbi- und kontrollstaat umgedeutet wird, wer profitiert ? wallis belegt: dieser mann war unter aufsicht (vormund), waffen wurden schon entzogen …strengere auflagen gibt’s nicht. die kontrollanwandlung (natürlich ) von links, zeigen nur die konzeptlosigkeit und vorallem die wertlosigkeit der linken. wir brauchen arbeit und stabilität. dies sind alles spielwiesen von berner sesselpupser welche sonst um ihr „verwaltungssalär“ bangen

  • Andreas M Müller sagt:

    Herr Jo Lang,
    Ihre Einleitung ist fehlerhaft, wenn Sie schreiben “ In den USA gründet der Waffenbesitz in der Eroberung neuer Gebiete…“. Das ist nicht wahr. Vielmehr ist der Waffenbesitz auf die Zeit des amerik. Sezessionskrieges gegen England zurückzuführen. Das 2nd Amendment besagt denn auch „“A well regulated Militia being necessary to the security of a free State, the right of the people to keep and bear Arms shall not be infringed“, d.h. es war den Bürgern erlaubt Waffen zu haben im Rahmen der „well regulated militia“, den Milizstreitkräften gegen eine mögl. engl. Invasion. …

  • Polemik pur. Ist auch nicht anders zu erwarten von Joe Lang. Kein Ton über die Ursachen des Dramas. Es ist einfach nur widerlich.

    • Baumann Werner sagt:

      Bezeichnend ist auch dass z.B. bei der Bluttat vor nicht langer Zeit, wo ein Ausländer seine Ehefrau und eine Sozialarbeiterin erschoss, niemand der Links-Grünen forderte, im sogenannten Ausländermilieu häufige Kontrollen machen. Da hört man gar nichts, schweigen ist usus. Widerlich finde ich, so eine Tragödie für die persöhnliche Profilierung zu nützen. Pfui!

      • Kaspar Tanner sagt:

        Wenn die Linke konsequent wäre, hätte ich mit ihr keine Mühe.
        Es ist aber so, dass sie bei folgenden Themen die „Zero-Tolerance“-Politik der SVP problemlos nachahmt: Umweltschutz, Autotuning und Autowahl, Steuerhinterziehung und -betrug, Minderheitsmeinungen von rechts, Flexibilität der Arbeitsrechte, Sonntagsarbeitsverbote, Frauenmisshandlung – und Waffenbesitz.
        Umgekehrt ist sie total locker wenn’s um Vandalismus, politischen Extremismus von links und religiösen Gruppierungen, Hooliganismus, Drogenhandel, Ausländer- und Internetkriminalität geht.
        So was kann ich nicht ernst nehmen.

  • Hans sagt:

    Das Bedürfnis nach Waffen zur Selbstverteidigung entsteht nicht einfach so im luftleeren Raum. Dazu kommt es erst dann, wenn der Staat die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr ausreichend gewährleisten kann.
    Leider ist das hierzulande dank Schengen, Kuscheljustiz und falschen Prioritäten bei der Polizeiarbeit immer weniger der Fall. Dort muss man ansetzen, wenn man amerikanische Verhältnisse vermeiden will!

    • walter peter sagt:

      Diesem Beitrag kann ich 100% zustimmen

    • Simon Boringbread sagt:

      Sicherheit der Bürger? Wo genau leben sie denn? Wird bei ihnen täglich auf sie geschossen? Werden sie den täglich mit Pistolen bedroht? Oder sind sie auch so ein kurz angebundener Bürger, der sich nicht mit Worte und notfalls mit Fäuste wehren kann? Einer der wohl lieber schiesst bevor er fragt?

      Angst ist eine Krankheit und die Schweizer sind bereits höchstgradig krank!

      Ich habe ehner Angst vor allen Psychopathen in der Schweiz die eine Waffe tragen!!! Viele sehr viele haben ilegale Waffen, von Ak47 bis Colt kann der Bürger alles haben..

      • Thomas Roth sagt:

        Tägliche Gewalt gibt es für Sie nicht? Hier aus der Kriminalstatistik 2011: 9’520 Körperverletzung oder 26 pro Tag / 230 Tötungsdelikt oder 2 in drei Tage / 52’730 Einbruchdiebstahl oder 144 pro Tag etwas mehr als 17’000 Autos inbegriffen / 12’437 Einschleichdiebstahl oder 34 pro Tag / 3’113 Raub oder 8 pro Tag / 290 Freiheitsberaubung und Entführung oder mehr als 2 in drei Tage / 1’403 sexuelle Handlung gegen Kind oder 3 pro Tag / 606 sexuelle Nötigung oder 4 in drei Tagen / 552 Vergewaltigung oder 4 in drei Tagen. Wieviele Menschen mit den indirekt Beteiligten sind wohl betroffen?

        • Hermann sagt:

          Gratuliere, die Schweiz hat die USA uebertroffen….

          • Thomas Roth sagt:

            @Hermann Aus Ihren Kommentaren entnehme ich, dass Sie in den USA wohnen. Ja, die Schweiz ist auf das Niveau der oberen Liga der kriminelle Städte in den USA gestiegen. Bei Raub, wo immer Drohung, Gewalt oder illegale Waffen im Spiel sind hatte die Schweiz letztes Jahr ca. doppelt soviele wie NY City bei ähnlicher Bevölkerung, weniger Dichte und im gleichen Zeitraum.

  • Walter Bossert sagt:

    Die Entwicklung im Fall Daillon zeigt, dass viel zu schnell ge und verurteilt wird. Vergleicht man die heutige Meldung mit der ersten,dann könnte diese bedauerliche Geschichte einen ganz anderen Verlauf nehmen! Deshalb hat diese Zeitung schon mal den Kommentatoren ihren Beitrag verweigert. Bekanntlich bedeutet aber nichts sagen ( dürfen ) auch etwas!

  • Andreas M Müller sagt:

    … Von der Idee her geht diese well organised militia in die selbe Richtung wie die noch heute existierende Milizarmee. Genausowenig wie in der CH ist in den USA per Verfassung eigentlich und ursprünglich die Waffe nicht für die Selbstjustiz, bzw. Verteidigung von Haus und Hof, sondern vielmehr für die Landesverteidigung gedacht. Wer etas anderes sowohl in der CH und in den USa behauptet hat die Verfassung nicht verstanden. Der Zusatz „well organised militia“ wird leider oft von den Waffentragenden unter den Tisch fallen gelassen.

  • Ruedi Strickler sagt:

    Wer eine Schusswaffe kauft, ist bereit, sie zu benutzen. Also ist jeder, der eine Knarre hat, ein potenzieller Mörder. Da helfen keine Ausreden!
    Mein Eindruck: Männer, die Schusswaffen benötigen, haben ein ziemlich ernstes sexuelles Problem. Sie sind nur „potent“ wenn sie wissen, dass sie eine Frau mit ihrer „Penisverlängerung“ bedrohen und zwingen können.

    • Walter Boshalter sagt:

      Wer eine Stichwaffe kauft, ist bereit, sie zu benutzen. Also ist jeder, der ein Küchenmesser hat, ein potenzieller Mörder. Da helfen keine Ausreden!
      Mein Eindruck: Männer, die Stricknadeln benötigen, haben ein ziemlich ernstes sexuelles Problem. Sie sind nur “potent” wenn sie wissen, dass sie eine Frau mit ihrer “Penisverlängerung” bedrohen und zwingen können.

    • Daniel Root sagt:

      Nach Ihrer Logik ist jeder, der zwei Hände besitzt, ein potentieller Mörder. Meine Frau schiesst übrigens besser als ich, mit ihrer Schusswaffe hat sich mich trotzdem noch nie bedroht, wenn sie Sex wollte…

    • Walter Bossert sagt:

      Herr Strickler, könnten Sie uns jetzt noch erklären, was sich denn die an Schützenfesten mitschiessenden Frauen verlängern!

    • Hans P. Grimm sagt:

      Selten so was blödes gehört!

    • Ououou! Ihnen geht es schön schlecht.

      • Ernst Ryser sagt:

        Lieber Ruedi, ich wäre ja auch gerne ein so richtiger Mann wie du! Leider bin ich erblich vorbelastet: Als stolzer Schützenpräsident ist mein Vater wohl immer mit dem Karabiner zu Mutter gegangen, sonst würde es mich gemäss deinem Eindruck gar nicht geben. Und meine Schwester hat kürzlich Rattengift gekauft – ist sie eine potentielle Giftmischerin??

  • Daniel Root sagt:

    Selbstverteidigung ist ein Menschenrecht und ich werde mich und meine Familie selbstverständlich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen, falls ich mich jemals mit einer tödlichen Bedrohung konfrontiert sehe. Dass Josef Lang für sich darauf verzichten will, ist seine Entscheidung, die ich respektiere, aber ich kann nicht akzeptieren, dass er mir dieses Recht absprechen will.

    • Marco Casutt sagt:

      „ich werde mich und meine Familie selbstverständlich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen“

      Soweit so gut. Die Frage ist ja nur, ob Schusswaffen zu den zur Verfügung stehenden Mitteln gehören sollen. Ich denke nein, zumal sie in der Vergangenheit ja nie zur Selbstverteidigung eingesetzt wurden, sondern vor allem für Mord und Totschlag.

  • Edith Habermann sagt:

    Jo Lang ist ein Träumer. Ein lückenlose Registrierung aller Schusswaffen wäre zwar wünschenswert, bleibt aber eine Utopie. Zudem stellt sich die Frage, ob eine registrierte Waffe weniger gefährlich ist als eine unregistrierte. Und sind es nicht gerade die Linken, welche sich immer stark machen für Gewalttäter, sofern sie über einen Migrationshintergrund verfügen. Die praxisfremde und überholte Weltanschauung der Alt 68-er ist Wegbereiter für mexikanische Verhältnisse in der Schweiz, und diese sind noch weit schlimmer als amerikanische Verhältnisse. Lieber Jo Lang, es ist Zeit aufzuwachen!

  • Peter Bichler sagt:

    Der Drang zum Übertreibungswahn hat nun mal der Josef Lang…..wenns nicht die Waffe ist wirds dann einfach ein „Ersatzgerät“ sein, welches auch seinen Zweck erfüllt…..

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Lieber Herr Bichler, Joe Lang betrachte ich als einen unserer intelligentesten, anständigsten Politiker und ich wünschte mir, die Schweiz hätte mehr davon. Seine historisch dokumentierten Aussagen mit Übertreibungswahn zu betiteln spricht nicht gerade für Sie. Was kriminelle Energie in Zusammenhang mit Waffenbesitz bedeutet, musste Joe Lang leider selber erfahren. Das Problem ist zu komplex, als dass es mit einem Sätzli wie dem Ihrigen abgehandelt werden kann.

    • Roland K. Moser sagt:

      Z.B. der Schweizer, der keine Einwanderung und keine Flüchtlingsströme mehr will und die Demokratie behalten und demzufolge ausserhalb der EU bleiben will.

  • Markus Eberle sagt:

    Ich halte eigentlich auch nichts von Waffen in Privatbesitz. Aber sind wir doch mal ehrlich, Hr. Lang. Es ist ihre Partei (und die SP), die jeden und jede in die Schweiz lassen und die jedem/jeder den CH-Pass in die Finger drücken wollen. Mit den massiven Einwanderungswellen aus dem Balkan seit den 90er-Jahren ist auch die Kriminalität massiv gestiegen, wie ein Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik belegt. Kein Wunder sorgt der Bürger heute dafür, dass er sich selber schützen kann. Die Richter und Politiker helfen ihm nämlich ganz sicher nicht.Im Gegenteil, heute gilt Täterschutz…

  • Markus Boll sagt:

    Zitat: Der Einsatz der Schusswaffe für private Zwecke ist eine amerikanische, aber keine schweizerische Tradition.
    Dem kann ich nicht Rechtgeben, sehen sie doch mal all die Chilbi und Jubiläumsschiessen die seit jeher praktiziert werden, organisiert und durchgeführt von Privaten.
    Oder das Feldschiessen, das grösste Schutzenfest der Welt, mit lauter Privaten teilnehmern.

  • Walter Bossert sagt:

    Ich würde es auch sehr begrüssen, wenn einmal im Detail ALLES im Zusammenhang mit einem diesen bedauerlichen Vorfälle abgeklärt und veröffentlicht würde und nicht nur das was der linken Seite gefällt! Gibt es zum Beispiel auch so etwas wie eine Datenbank wo alle eingehenden Meldungen im sozialen Bereich registriert werden, oder können die zuständigen Sozialarbeiter jederzeit sagen, ich weis von nichts? Ich weis von Leuten, welche gleich mehrere Anfragen gestartet haben!

  • Marlis sagt:

    die Argumente der US Waffenlobby sind genau so lahm wie der Schweizer Waffennarren. Die Verfassung nur halb lesen und für sich interpretieren und voila- schon hat man einen Grund mit einem Schiessgewehr herumzufuchteln. Alle Waffennarren sind potenzielle Mörder von mir aus gesehen- wenn man mit Waffen argumentieren muss hat man ein grosses Problem, bei Männern meist sexueller Natur…meiner ist grösser als deiner?
    Dass der Mörder von Dallon einmal Hauptmann war sollte einige zum Schweigen bringen- oder besser FRAGEN stellen wie so etwas vorkommen kann. Amokläufer und Armee?

  • Thomas Meier sagt:

    Eines ist klar: Ich lebe in einem Land, in dem die Angst vor Kriminalität gigantisch ist. Die Gründe dafür sind vielschichtig und einer davon ist die exorbitante Kriminalitätsrate gewisser Migrantenkulturen. Kriminelles Verhalten wird auch grundsätzlich zu lasch bestraft. Da liegt ein Versagen der ganzen politischen Klasse vor, nicht nur der Linken, denn die ist ja in der Minderheit. Hier muss der Hebel angesetzt werden! Die Lösung liegt nicht in einer möglichst breiten Verteilung von Schiesseisen auf die selbstgerechten Rechtschaffenen. Denn wer garantiert mir diese Rechtschaffenheit? Niemand

  • Peter Colberg sagt:

    Zitat: „dass das Verhältnis zu den Waffen egoistischer wird und damit an öffentlichem Gehalt verliert.“ Nein. Länder wie GB, die ein durchgreifendes Verbot von Schusswaffen haben, beobachten eher einen markanten Anstieg der Gewalt Kriminalität mit der Verwendung von illegalen Waffen. Schweizer Bürger haben ein gesetzlich festgelegtes Recht zum Selbstschutz, wo der private Waffenbesitz (hauptsächlich zum Sportschiessen und der Jagt) in einer Zeit unkontrollierter Einwanderung und stark steigender Kriminalität, eine legitime ergänzung ist. Die Polizei kann mangels Finanzen nicht überall sein.

  • Manuel Braun sagt:

    Ich schätze mal, Pro Tell oder ähnlich haben aufgerufen, hier zu kommentieren … Hoffe ich zumindest, ansonsten sieht man da wirklich, wie schmal der Grad zwischen Zivilisation und Verrohung ist.
    Nur zum Argument, dass Waffenbesitz nötig sei, um die Demokratie zu verteidigen und dass der Staat nicht zu Böse werden kann: Wenn dieses Argument stimmen würde, wären Irak (unter Hussein und heute) oder Afghanistan super-demokratische Paradiese.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Der Staat hat ja heute das Gewaltmonopol und wo ist er denn, wenn die Gewalttaten passieren? Ich bin sicher nicht für die uneingeschränkte Waffenabgabe, sehe durchaus die Problematik bei der Anwendung, will aber das Recht auf persönliche Selbstverteidigung nicht aufgeben, auch wenn ich, wenn immer möglich die Polizei rufe und hoffe sie ist früh genug da. Die meisten Regierungen, die die Sympathie der Linken geniessen bauen auf Gewalt auf, natürlich wollen die keine Waffen in privater Hand. Uebrigens, wieso nennt sich der forsche, moderne Jo Lang plötzlich wieder Josef Lang?

    • Heinz Meier sagt:

      Sehr gut gesagt. Das adäquate Mittel gegen einen potentiellen Angreiffer zu wählen ist nicht immer einfach. Bin ich körperlich fit, kann es mal die Faust gegen ein Messer sein. Bin ich aber nicht so fit, eventuell krank oder behindert, kann ich mich nicht so einfach wehren. Soll ich mich dan in die Opferrolle begeben und leiden oder eventuell doch mit Schusswaffe wehren.

  • John J Feller, SCV sagt:

    Zusammenfassung:
    Hammer/Beil und Baseball Schlaeger toeten (US Statistik seit mehr als 20 Jahren) konstant wesentlich mehr als Schusswaffen.
    Haende und Faeuste mehr als doppelt soviele wie Hammer/Beil/Baseball Schlaeger.
    Was alles wollen denn die Netten noch verbieten.
    Obama will nun ein zentrales Waffenregister machen. In Canada sollte er nachfragen. Dort hat eine Regierung vor rund 10 Jahren auch eine derart glorreiche Idee. Die Kosten wurden zuerst mit 300.000$ voranschlagt, dann stiegen diese immer mehr auf schliesslich mher als 3Milliarden $. Auf Anraten der Polizei: Uebung abgebrochen

  • Peter Spahr sagt:

    Wahrscheinlich ist die zeitliche Nähe von Sandy Hook USA und Daillon CH kein Zufall, ja. Statt über Waffenrecht, wäre es darum auch viel sinnvoller, über die nahezu schuldhafte Verantwortung der Medien zu diskutieren. Die Berichterstattung über solche Taten verstösst regelmässig gegen die Empfehlungen der Fachleute: den Täter nicht namentlich bekannt geben, keine Charakterbeschreibungen des Täters, auf detailierte Schilderung des Tatablaufs verzichten, genaue Anzahl Opfer möglichst nicht bekanntgegeben, kein Erstellen einer „Rangliste“/Vergleich mit anderen derartigen Taten.

    • Peter Spahr sagt:

      Der Kneubühl-Prozess wird heute auch zur Frontpage-Headline. So wird sichergestellt, dass die Aufmerksamkeitsökonomie um die Amok-Taten funktioniert – Täter und Medien arbeiten Hand in Hand, um erstens Auflage, zweitens Aufmerksamkeit (aus Sicht des Täters für sein Anliegen oder seine Person) und drittens zukünftige Taten zu generieren.

  • Lucien Michel sagt:

    Was hat privater Waffenbesitz mit «Freiheit» oder gar «Menschenrecht» zu tun? Rein gar nichts! Freiheit wovor, Freiheit wozu? Die Waffe erfüllt einen einzige Zweck: töten. Also gehört sie ausschliesslich in die Hände von professionellen, gut geführten und kontrollierten Sicherheitskräften und, von mir aus, von ausgebildeten gewissenhaften Jägern, Wildhütern, Sportlern. Waffenbesitz mit Freiheit zu verbinden ist eine Wahnidee. Ein Menschenrecht ist auch die Freiheit vor der Bedrohung durch Waffen. Jede Waffe in privatem Besitz, legal oder illegal, ist eine zu viel.

    • Tobias Melliger sagt:

      Wer sich fragt, wozu Freiheit, der hat Freiheit nicht verdient.
      Eine Waffe erfüllt nicht nur den Zweck des Tötens, sondern z.B. auch der Abschreckung. Glauben Sie, dass jede einzelne atomare Waffe gebaut wurde, um sie abzufeuern? Dann gute Nacht… Dies als Meinung unabhängig ob ich für oder gegen Waffenbesitz bin.

      • Lucien Michel sagt:

        Die Frage heisst nicht «Wozu Freiheit?» sondern «Freiheit wozu?», kleiner aber feiner Unterschied! Lesen hilft. Wofür wird eine Waffe denn gebaut, wenn nicht um abzufeuern?

        • Thomas Roth sagt:

          @Lucien Michel Oh, zum Glück sind sie zum Abfeuern gebaut. Die Aufgabe ein kleines Ziel aus Stahl, Papier oder Holz in oder aus aus der Bewegung zu treffen, auf grosse Distanze oder nahe im Rennen um Genauigkeit, Geschwindigkeit und Zeit im Wettkampf zwischen einem oder mehreren sportlichen Gegner ist eine formidable und faszinierende Herausforderung, die perfekte Harmonie mit dem Gerät, Sicherheitsbewusstsein, Koordination, Präzision, Konzentration und Fitness abverlangt. Zen in the way of Pistol Shooting. Morgen ist mein Schiesstag und ich freue mich darauf.

          • Hugo Schaller sagt:

            Das Kind im Manne: Sie Kindskopf mit Wildwest- und Cowboy-Traumfantasien ! Kinmdergartenwiedeholung wäre sinnvoller!

  • w.hueppi sagt:

    Viel mehr Menschen in der Schweiz sterben durch Messerstiche oder werden damit schwer verletzt. Dies ist aber aus politischen Gruenden kein Thema, weil man sich noch eine Rassismusklage einhandeln koennte. Selbstvertaendlich bin ich auch fuer eine Verschaerfung des Waffengesetzes, aber man sollte die Haupttaeterwaffe fuer Mord nicht vergessen.

    • Hans Maag sagt:

      Stichwaffen im Waffengesetz (WG): Gemäss Art. 4. WG gelten Dolche mit symmetrischer Klinge als Waffen, Gemäss Art. 5 ist deren Erwerb verboten. Ich schrieb damals ans EJPD, das Wort „symmetrisch“ sollte gestrichen werden, da sonst Krummdolche keine Waffen seien und deshalb frei verkauft werden könnten. Eine EJPD-Juristin, Frau Rusterholz antwortete: Nein, Krummdolche würden als gefährliche Gegenstände gelten, das genüge. Gemäss WG Art. 4.6. werden sie nun wie Werkzeuge, Haushalts- und Sportgeräte eingestuft, die sich zur Bedrohung und Verletzung von Menschen eignen. Sie sind frei verkäuflich.

  • Paul Schmied sagt:

    Ich finde es Schade, dass Herr Lang dieses Tragische Ereignis zur politischen Stimmungsmache auszuschlachten versucht. Es ist aber so, dass gerade der besagte Fall beweist, dass die Waffengesetze streng genug sind und die Tat eines psychisch angeschlagenen, der von den Behörden korrekterweise entwaffnet worden ist, kann wohl kaum dazu dienen, eine „Amerikanisierung“ der Verhältnisse herbeizuschreiben. Diese ganze Waffenrechtsdebatte lenkt vom eigentlichen gesellschaftlichen Problem ab, worüber ich viel Lieber mit allen Seiten, auch der Antiwaffen-Front, diskutieren würde…

  • Hans P. Grimm sagt:

    Das Prolem ist schon, dass man sich heute nicht mehr auf den Staat verlassen kann. Heute werden aus Kriminellen Opfer gemacht und aus Opfern Täter!

    Die Justiz schützt Täter und spricht den Opfern jegliches Recht auf Unversehrtheit ab, also wird man gezwungen sich um Selbstschutz zu kümmern!

  • Anja Dräger sagt:

    seid ihr eigentlich alle verrückt geworden? als frau ist für mich der private waffenbesitz der männlichen bevölkerung privat eines der grössten risiken überhaupt. wenn es konkret um statistisch begründbare gefahr ginge müsste man als allererstes einmal so vorgehen, dass man die hauptträger der verbrechensstatistik, nämlich die männliche bevölkeung, ent-waffnet und konsequenterweise nur die frauen bewaffnet, da diese weniger zu gewalt-, überfall- und amoktaten neigen aber meistens zu den leidtragenden gehören. na, immer noch dafür?

    • Thomas Roth sagt:

      Ja genau, hinter jeder Amoktat, hinter jedem Dikdator und jedem grossen Verbrechen ist eine Misere mit einer Frau (oder mehrere), die intrigant Menschen gegeneinander auspielt ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Ich glaube nicht, dass Frauen die Waffen wollen. Sie lassen lieber die (Blöd) Männer das Ding ausschiessen und entscheiden sich dann für den Sieger. Soviel zur rosaroten Opferrolle der Frau.

      • Heinz Meier sagt:

        Natürlich haben es die Frauen leichter, können risikoloser ihr Intriegenspiel oder wie sie es auch immer nennen wollen treiben wenn die Waffen verschwinden. Aber vorsicht: Dann fallen die Giftmorde (fast immer von Frauen) in der Statistik plötzlich viel stärker auf.

    • Stadelman Reto sagt:

      Und natürlich ist Frau Dräger auch wieder hier. Und Sie verschwendet wie schon in anderen Beiträgen keine Minute um gleich mal klar zu machen: Männer sind Schweine! Feministinnen an die Macht!
      Jaja, sehr Lösungsorientiert ihr Ansatz, wie immer bei Feministinnen…

  • Hans Maag sagt:

    In jedem Land ist der Souverän bewaffnet. In der Schweiz sind wir, das Volk der Souverän. Behalten wir also das Recht auf die Waffe, bleiben WIR, das Volk, der Souverän. Nur 3 Beispiele aus dem Ausland: Deutschland: 1938 wurde das Nazi-Reichsgesetz zur Entwaffnung der Juden erlassen, 5 Mio Ermordete / Vergessen wir nicht Pol Pot, diesmal ein linker „Befreier“: 1 Mio Unbewaffnete ermordet / Und was passierte in Syrien, die herrschende Klasse liess auf unbewaffnete Demonstranten schiessen.

  • Beat Eichelberger sagt:

    Unglaublich, mit was hier Jo Lang den Waffenbesitz in Abrede zu stellen versucht. Die Selbstverteidigung ist ein ganz klares Recht. Sie hat auch absolut nichts mit dem staatlichen Gewaltmonopol zu tun. Jeder Bürger, jede Bürgerin hat das natürliche Recht (und das geschriebene), sich selber im Falle eines Angriffes auf Leib und Leben zu verteidigen. Dazu gehören die entsprechenden Mittel, eben die Waffen. Das Recht auf Waffenbesitz war bis vor wenigen Jahren in der Bundesverfassung verbrieft. Nicht Jagd+Sport, sondern Schutz war der Grund. Schutz des Individuums und der Gemeinschaft.

  • Simon Boringbread sagt:

    Amerikanische Verhältnisse haben wir schon lange… Die NEUE WELTORDNUNG NWO ist das erklärte Ziel, international verknüpfter Machtträger.
    Die „amerikanisierung“ hat bereits in den 60er angefangen… Die Paranoi des amerikanischen Systems hält bis heute Einzug und wir von vielen Politikern als Vorbild angesehen.

    Wer eine Waffe hat, braucht diese früher oder später!!!!!!!

    • Hans Maag sagt:

      Was soll das Amerika-Bashing? Die USA haben im 2ten Weltkrieg wesentlich zur Befreiung Europas beigetragen, über 300 000 Amerikaner sind dabei gefallen. Zudem haben sie sehr wahrscheinlich mit ihren in Europa stationierten Truppen eine Besetzung durch die Sowjets verhindert.. Wenn das Volk die Schwerter abgibt, wird es von denen beherrscht, die ihr Schwert behalten haben.

  • Andreas Braun sagt:

    Privatpersonen, welche Waffen besitzten, gefährden die öffentliche Sicherheit und somit ist dies zu unterbinden. Nur weil ein paar Leute hobbymässig rumballern müssen, rechtfertigt das nicht den Tod von Menschen. Im Ernst, Schiessen ist völlig rückständig, kauft euch ein Videospiel, wenn ihr es nicht lassen könnt! Ausserdem ist es offensichtlich wie gefährlich Waffen sind. z.B. leiden 10% der Bevölkerung an psychischen Problemen. Diese Probleme treten aber oft erst später (sprich nach dem Waffenkauf) auf. Einfach nur grotesk, dass wir psychisch kranken Menschen Waffen geben…

    • Martin Cesna sagt:

      Im Vorlauf und anlässlich Akutexazerbation von psychischen Krankheiten häufen sich tatsächlich Schlaflosigkeit und Ängste. Sie können der Erkrankung lange voraus gehen.
      Schiessen als Verteidigung zur Kultur machen zu wollen ist übrigens auch dumm: Wenn ein Einbrecher weiss, dass er erst vom Hund bis zur Oma alles erschiessen muss, bevor er sich in Ruhe bedienen kann, wird er es tun. Dem sagt man Gewalteskalation. Ein paar Brillianten verlustig zu werden ist nicht schön, aber die halbe Familie auf dem Friedhof besuchen zu können danach ist eine Tragödie.

    • Stadelman Reto sagt:

      Wie lange wird es dauern, bis Sie dann auch Videospiele, die bei ihnen wohl eher „Killerspiele“ genannt werden, verbieten wollen? Es geht nicht um öffentliche Sicherheit bei dieser Debatte. Es geht um „meine Meinung gegen deine Meinung“… Ich bin darum auch klar gegen ein Totalverbot. Der Mensch besitzt viele Dinge „einfach so“. Aber nur Waffenbesitzer müssen das andauernd rechtfertigen. Seien Sie tolerant! Und wenn es Sie „beruhigt“: Die Wahrscheinlichkeit in der Schweiz bei einem Verkehrsunfall zu sterben ist immer noch 7-8 Mal höher als die Möglichkeit durch Schusswaffen zu sterben…

  • Markus Eisenring sagt:

    Ein friedliches Zusammenleben von vielen Personen, die sich weder näher kennen noch verwandt sind, ist eine grossartige zivilisatorische Errungenschaft. Es funktioniert nur, wenn sich die grosse Mehrheit dieser Menschen „von sich aus“, d.h. innen geleitet, an Regeln der Gewaltfreiheit hält. Diese Haltung kann mit Waffen nicht erzwungen oder bewahrt werden. Wer nur sich selbst oder gerade noch die eigene Familie als seinen Lebenskreis betrachtet und diesen nach eigenem Gutdünken mit Waffen schützen will, fördert (wohl ohne es zu wollen) geradezu die oben erwähnten mexikanischen Zustände.

  • Abdel Thuma sagt:

    Jawoll, Herr Lang! Die lückenlose Registrierung aller Waffen ist das Ei des Kolumbus. Aber unbedingt auch all die illegal erworbenen, die von Kriminellen und potentiellen Amokläufern. Ebenfalls empfehlenswert ist die Registrierung und Fichierung von auffälligen Randständigen, Psychopathen, Schizophrenen, manisch Depressiven, Verhaltensauffälligen und last but not least Drogenkonsumenten. Dann haben wir 100%ige Sicherheit.

    • Stadelman Reto sagt:

      @Thuma
      Die Registrierung von Waffen bringt vor allem Eines: Man kann klar unterscheiden zwischen Kriminellen Waffenbesitzern und normalen Bürgern die nunmal gerne ein Schiesseisen haben. Auch kann man verhindern das legal gekaufte Waffen in die Illegalität „abtauchen“. Ein Register IST sehr wichtig. Und es ist sehr schade das Waffenbesitzer es nicht befürworten. Das wäre ihre Möglichkeit ihre reine Weste nach aussen zu tragen. Sie könnten dann voll umfänglich mit dem Finger auf die Täter zeigen und sagen: „Das war das Werk Krimineller. Wir haben nichts damit zu tun.“

      • Paul Schmied sagt:

        Ich hätte als Waffenbesitzer grundsätzlich kein Problem mit einem Register. Das Problem ist, dass Leute wie Josef Lang ein Problem mit mir haben, weil ich Waffenbesitzer bin. Die bisherige Entwicklung im Waffenrecht hat stetige Verschärfungen beim Erwerb und Besitz von Waffen mit sich gebracht und nach jeder vollzogenen Verschärfung wurde die nächste verlangt, ohne dass im Verlauf ein Zuwachs an Sicherheit eingetreten wäre. Als Waffenbesitzer steht man primär unter Generalverdacht. Ich lehne ein Waffenregister ab, weil sich die Antiwaffen-Front damit nicht zufrieden geben wird.

        • Heinz Meier sagt:

          Ein Register, und sei es noch so gut verkauft, ist der Vorläufer zur totalen Entwaffnung. Dann hat der Staat ja alle notwendigen Informationen. Ein Register kommt für mich nur in Frage wenn ein Besitzrecht in der Verfassung verankert ist.

          • Daniela sagt:

            Also dann hat das registrieren von Autos auch dazu gefuehrt dass allen ihr Auto weggenommen wurde?

  • Alain Michel sagt:

    Mir sind Waffen egal. Ich sehe aber durch Vorstösse wie die Waffeninitiative vom letzten Jahr rechtsstaatliche und freiheitliche Grundprinzipien gefährdet. Das Fehlverhalten einzelner führt zur Bestrafung aller. Ganz nach dem Motto: Was mir nicht gefällt, soll für alle verboten sein! – Hier wird leichtsinnig eine Ordnung zur Disposition gestellt der wir letztlich die hohe Sicherheit und Lebensqualität unseres Landes verdanken.

  • hans nötig sagt:

    Nicht Waffen töten, sondern Menschen. Nicht jeder der eine Waffe besitzt (oder Ego-Shooter zockt) ist ein potentieller Amokläufer. Es braucht, das kann vermutlich jeder an sich selbst erkennen, so einiges bis man zu einer derart drastischen Tat schreitet.
    Die Auslöser sind ja auch jedesmal private oder gesellschaftliche Probleme, worauf aber in keinem Fall darauf eingegangen wird. Denn würde man das Problem einmal an der Wurzel packen müsste man vielleicht echt einmal etwas ändern, statt Alibi mässig einfach Waffen verbieten (nicht als Plädoyer für Waffenbesitz verstehen bitte!) zu wollen.

  • Martin Cesna sagt:

    Angst ist der Hauptgrund, weshalb man Waffen braucht. Genau diese Angst ist es dann aber, die den Rest der Kultur zerstört. Wie kann man ruhig spazieren gehen, wenn man ständig Todesgefahr wittert? Das Resultat ist das Gefühl eines dauernden Krieges, überall Feinde, niemandem mehr vertrauen und dann das Sterben der Liebe und Mitmenschlichkeit.
    Lächerlich wird es, wenn man seine Katze noch mit der Knarre schützen will. Bei Unvorsichtigkeit der Katze oder eines der eigenen Kinder greift der Wehrhaft-Reflex halt dann auch dort. Die Katze zu beerdigen ist traurig, sein eigenes Kind aber noch mehr.

  • Beat Eichelberger sagt:

    Auch passt die Tatsache, dass das Waffentragen zwecks Selbstschutz bis Ende 1998 in ca der Hälfte der Kantone völlig frei war, nicht zu den wirren Theorien von Lang. Auch das ignoriert Jo Lang wissentlich, um seine abstrusen Theorien aufzustellen. Waffenbesitz in der Verfassung diente vor Allem auch dem Zweck, dass sich das Volk wenn nötig gegen eine tyrannische Regierung erheben kann. Waffenbesitz ist ein individuelles Recht, kein kollektives und schon gar kein Monopol des Staates. Jedes tyrannische Regime in der Geschichte begann mit der Entwaffnung der Untertanen.Es geschieht wieder.

  • Henri Villiger sagt:

    Nicht doch Jo, die amerikanische Waffenkultur fusst wie die schweizerische auf Revolutionen gegen Tyrannen, auf dem Willen des Volkes selbstbestimt zu leben. Die Amerikaner erhoben sich gegen die Zölle und Gängelungen des Englischen Imperiums, die Schweizer gegen die Zölle und Gängelungen des Habsburger Reiches. Die Verteidigung „eroberter“ Gebiete kam erst viel später.
    Nicht zu vergessen ist der in den USA stark verankerte Gedanke dass sich die Regierung gefälligst vor dem Volk zu fürchten hat um nicht gegen dieses zu regieren, deshalb stehen auch Milizen im 2nd Amendment.

  • Walter Roth sagt:

    Wie wäre es einfach mal mit Fakten.
    Bei 8893 Verwundungen von Menschen im Jahr 2009, und die gibt es ja auch, waren nur gerade 34 Verletzungen von einer Kugel verursacht, das sind 4 Promille.

    Luxemburg.

    Die Mordrate in Luxemburg ist trotz totalem Waffenverbot für private Bürger wesentlich höher als in den übrigen Ländern der EU…..nämlich 2.1 auf 100‘000 Einwohner, im Gegensatz zu 1.2 in Israel und 1.1 in der Schweiz, welche die tiefste Rate aufweist.
    Also hat das Waffenverbot auch in Luxemburg den gewünschten Effekt klar verfehlt.
    Keine Waffen aber doppelt hohe Mordrate.

  • Walter Roth sagt:

    Und wie sieht das in den Australien aus.
    Australien zog 1996 insgesamt 640.381 private Schusswaffen ein und vernichtete sie zum Preis von 500 Millionen Dollar. ( Entschädigunegen usw. )

    Bereits 1997 stieg die Zahl der Gewaltverbrechen um 3,2 Prozent und Überfälle nahmen um 8,6 Prozent zu. Bewaffnete (!) Raubüberfälle legten satte 44 Prozent drauf.
    Makabrer Spitzenreiter ist der Staat Victoria, in welchem Schusswaffendelikte sogar um 300 Prozent anstiegen. Dagegen gab es in Australien in den 25 Jahren vor 1996 unter anderem bei bewaffneten Raubüberfällen einen stetigen Rückgang.

  • Hermann sagt:

    Allerdings gibt es einen interessanten Unterschied zwischen den amerikanischen Taetern und dem Taeter von Daillon. Die US Schuetzen sind meist sehr jung und haben Beziehungsprobleme in Familie oder Schule. Der Taeter von Daillon aber war Hauptmann in der Schweizer Armee, von der er traumatisiert wurde. Geisteskranke gibt es wohl auf beiden Seiten, interessant ist einfach, woher sie kommen….

  • Walter Roth sagt:

    England.
    In England geschah die Entwaffnung der Bürger 1997. Damals wurden rund 162.000 Kurzwaffen eingezogen und weitestgehend vernichtet. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Entschädigung von etwa 95 Millionen Pfund.
    Allein im Zeitraum von September 1998 bis September 1999 stieg die Kriminalität in London um 22 Prozent und die bewaffnete Kriminalität um zehn Prozent.
    Bei »Kontakt-Verbrechen« ( Raub, sexueller und gewalttätiger Überfall ) liegt der Anteil in England und Wales mit 3,6 Prozent deutlich vor den USA mit 1,9 Prozent.
    Anm… 55/100 ..55 Delikte auf 100-tausend.

  • Walter Roth sagt:

    USA

    Dort löste eine Liberalisierung der Waffengesetze ende 1970er-Jahre in vielen Bundesstaaten eine gegenteilige Entwicklung aus.
    So gab es 1992 noch 13.945 Gewaltdelikte, so lagen diese bei fallender Tendenz seit 1989, ….im Jahr 2001 nur noch bei 7.210 Taten. Der Rückgang beträgt 48,3 Prozent.
    Insgesamt ging in Florida von 1987 bis1995 die Zahl aller Tötungsdelikte um 22 Prozent und Taten mit Schusswaffengebrauch sogar um 29 Prozent zurück.
    Das alles wäre so wohl nicht möglich wenn Jo Lang mit seinen Aussagen richtig läge……..!!!!!!

  • Walter Roth sagt:

    Man schätzt übrigens die Waffendichte in den USA auf ca. 90 Waffen zu 100 Einwohner.
    In der Schweiz auf 60 zu 100 Einwohner womit sie Platz 2 belegt. Es gibt aber auch höhere Schätzungen die gleichauf mit den USA liegen.
    Deutschland schätzt man auf ca. 30 zu 100, hat aber eine ganz wesentlich höhere Gewaltrate als die Schweiz.
    Seit 40 Staaten in den USA das verdeckte Waffentragen (!!) wieder erlaubt haben, sind die Kriminalitätsraten drastisch gesunken. Z.B. die Tötungsdelikte in New York ….minus 79%, in Los Angeles…. minus 68% oder in Chicago…… minus 46%.
    Quelle : FBI – Statistik.

    • Mike Hinterwalder sagt:

      Tja, wenn es denn in Illinois (wo Chicago liegt) überhaupt ein Concealed Permit gäbe … so viel zu Ihrer Statistik, Herr Roth. Der Rückgang der Kriminalität ist auf die verbesserten polizeilichen Ermittlungsmethoden, die Bekämpfung der Korruption in der Polizei und das härtere Durchgreifen zurückzuführen. Überhaupt ist es sehr fragwürdig, ausgerechnet die USA mit ihren exorbitant hohen Zahl an Schusswaffentoten und -verletzten als Beispiel anzuführen …
      Wie tauglich verdeckte Waffen in Amateurhänden sind, zeigt YouTube: „Concealed Carry permit holders live in a dream world“. Anschauen!

      • Roberto Pirelli sagt:

        Das Chicagoer Beispiel zeigt wunderbar auf, dass strenge Waffengesetze eben auf der ganzen Linie versagen. Obwohl Chicago die US-weit striktesten Waffenverbote hat, wurden allein im letzten Jahr über 500 Menschen erschossen. Dies ist das Resultat einer linken Verbotspolitik, die nicht fähig ist sich zuzugestehen, dass die meisten dieser Morde entweder drug-related oder gang-related oder eben beides sind. Mit solchen Waffengesetzen hat man nur die gesetzestreuen Bürger zu Freiwild jedwelcher Kriminellen degradiert.
        P.S. das YouTube-Video ist übrigens abgekartet…

        • Daniela sagt:

          LINKE Verbotspolitik in Chicago??? Really? Wo haben Sie das her? Chicago die US-weit striktesten Waffenverbote? Das ist schwer zu glauben–I mean we are talking about Chicago, USA, right?

      • Daniela sagt:

        Oder in New York! Sie sind sicher den wahren Gruenden fuer den Rueckgang der Kriminalitaet in New York, Los Angeles, etc. viel naeher als Walter, oder sogar spot on. Neuere Studien deuten auch auf Verbindung zwischen dem Verbot von Bleifarbe und Rueckgang der Kriminalitaet. Bleivergiftung verursacht Veraenderungen in genau jenen Hirnzonen verantwortlich fuer Impulskontrolle und kritisches Denken. Und als die erste Gruppe die weniger/keine Bleifarbe „leckte“ als Kleinkinder das Kriminalalter erreichte hatten wir eine markante Senkung anstatt erwarteten Erhoehung. (Sorry-sehr vereinfacht.)

    • Stadelman Reto sagt:

      Auch das glaube ich Ihnen nicht. Diese Statistiken habe ich nämlich nicht auf offizielen unabhängigen Webseiten gefunden. Sie fallen auf Propaganda der NRA herein. Wenn es wirklich so wäre wie Sie sagen, gäbe es kaum so eine Debatte um Schusswaffen.

    • MIke Schorsch sagt:

      Von wegen. Aber: Seit die Schweiz das Waffentragen verboten hat, sind die Tötungsdelikte statistisch drastisch gesunken.

      • Paul Schmied sagt:

        Statistik der Tötungsdelikte, die von der Polizei über die Jahre 1982-2008 registriert worden sind:

        http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/lexikon/lex/2.Document.161036.xls

        Die Zahl schwankt zwar von Jahr zu Jahr, im Allgemeinen ist aber ein stetiger Aufwärtstrend zu beobachten. Das grundsätzliche Verbot, Waffen zu tragen, hatte also keinen Messbaren Impact auf die Tötungsdelikte und das wäre ja wohl eigentlich das Ziel solcher Massnahmen. Auch die Körperverletzungen haben im selben Zeitraum zugenommen. Also bitte Fakten, Fakten, Fakten 😉

        • Die Bevölkerung ist aber auch gewachsen, durch Importiererei fremdester nicht-kompatibler Kulturen.

          • Paul Schmied sagt:

            Naja, diese Untersuchung konzentriert sich hauptsächlich auf die Veränderung im Bereich der mit Schusswaffen begangenen Verbrechen. Nimmt man also die Tötungsdelikte her, besagt die Studie, dass der prozentuale Anteil der Schusswaffen zurückgegangen ist. Das war zu erwarten (Ich hätte sogar mehr als die Fortsetzung eines Abwärtstrends erwartet) und genau da liegt das Problem. Für Sie und mich ist doch die Zusammensetzung der Tatmittel absolut unerheblich. Oder glauben sie Ausbluten durch ein Messer ist ein schönerer Tod? Spannend wäre gewesen, zu welcher Alternative gegriffen worden wäre.

          • Roberto Pirelli sagt:

            Tja, Herr Schorsch, da sind mir die Statistiken des Bundes lieber als solche die irgendein „Rechtsprofessor“ mit Partikulärinteressen in den Medien herumstreut.
            Sie mögen keine Schusswaffen und entscheiden keine zu besitzen, das ist Ihr gutes Recht. Trotzdem, wenn jemand gewaltsam in Ihr Zuhause eindringt, wird eines der ersten Dinge, die Sie tun, die folgende sein: Die mit Schusswaffen ausgerüstete Polizei herbeirufen. In der Zwischenzeit ist sich jedoch jeder am nächsten, nach dem Motto: Wenn Sekunden zählen, ist die Polizei nur Minuten entfernt.

          • M. Schorsch sagt:

            Schmied: Die Wirkung einer Schusswaffe lässt sich nicht durch durch irgendwelche andere Hilfsmittel substituieren. Sie erzählen (wissenschaftlichen) Unsinn.

          • Roberto Pirelli sagt:

            Lieber Schorsch, Deine Faktenresistenz und verblendete Antiwaffen-Ideologie à la Brady Campaign ist ja schon beinahe lächerlich. Deiner Logik nach (mehr Waffen = mehr Verbrechen) müssten ja an einem eidgenössischen Schützenfest (=hohe Schusswaffendichte) die Besucher/Teilnehmer nur so dahingemetzelt werden. Hingegen wird nicht einer Person auch nur ein Haar gekrümmt. An linken Demos hingegen (=absolutes Waffenverbot = extrem tiefe Schusswaffendichte) werden Gewalttaten aller Art verzeichnet. Was verstehst du eigentlich nicht daran, dass sich Kriminelle nicht an Gesetze halten?

    • Roland K. Moser sagt:

      Link zur Quelle bitte. Danke.

  • Thomas Schmid sagt:

    Als Wild-West Zustände bezeichne ich die Unruhe welche im Rahmen von Schengen und der PFZ entstanden ist. Vermögenseinbussen wegen Diebstählen aus Häusern, Autos, Koffern etc. Nötigung von Privatpersonen im öffentlichen Verkehr auf Plätzen und Strrassen, bitte SCHWEIGEN, ODER oder einen UMWEG eingschlagen, es könnte am Ort X zu tätlichen Übergriffen kommen, wenn man nicht klein beigibt. Wenn z.B. das bernische Waffenbüro sagt, es brauche zum erteilen einer Waffentragbewilligung einen Handelsregisterauszug – CHF $ Deken! – dann braucht man sich nicht zu wundern wenn es Widerstand gibt.

  • Walter Roth sagt:

    In Israel waren nach dem Ma’alot-Massaker Stimmen zu hören, die strengere Waffengesetze forderten. Doch die Politik dort sprang über ihren Schatten und liberalisierte die Gesetze stattdessen, Lehrer und andere Erwachsene dürfen seitdem auch in Schulen Waffen führen. Wie sich zeigte, wird der Spuk beendet, wenn man die Täter dem Risiko aussetzt, auf bewaffnete Opfer zu treffen. Was soll man von Politikern halten, die stattdessen die Opfer per Gesetz zur Wehrlosigkeit zwingen? Gegen gewalttätige Verbrecher ist Politik nicht die Lösung; wenn die Politik den ……………

    • Stadelman Reto sagt:

      Das funktioniert nur dann, wenn jeder Bürger mit einer Waffe herumläuft und weiss mit ihr umzugehen. Das wäre dann so zusagen ein „Gleichgewicht des Schreckens“. Nur realistisch ist dieses Szenario nicht. Stellen Sie sich mal vor, wenn jede Lehrperson in der Schweiz mit einer Schusswaffe herumlaufen müsste…
      Und darum ist auch ihre Idee nicht gut. Eine weitere Liberalisierung ist keine Lösung. Mal ganz abgesehen davon dass das Hochrüsten danach mit anderen Mitteln weitergeht… Wie im kalten Krieg mit den Atomwaffen…
      Kommen sie mal schnell weg von der NRA Propaganda bitte.

  • Walter Roth sagt:

    teil 2.

    ……verbrechern wehrlose Opfer garantiert, dann ist sie das Problem.

    Ich könnte damit endlos weiterfahren, nur leider geht das nicht mit 500 Zeichen Kommentaren.

    Ich denke aber, alleine schon die paar Fakten werden jeden um nachdenken bringen.
    Es ist nicht das betsrebend er Politik Opfer zu vermindern, sondern das Volk unter seine Fuchtel zu zwingen.
    Wollten sie OPfer wirklich vermindern, sie würden mit Motionen und Parlamentarischen orstössen versuchen endlich diejeingen zu entwaffen die unsere Gefängnisse schon zu 2/3 bevölkern und die seit je eine Waffen besitzen dürfen.

  • Walter Roth sagt:

    teil 2.

    ……Verbrechern wehrlose Opfer garantiert, dann ist sie das Problem.

    Ich könnte damit endlos weiterfahren, nur leider geht das nicht mit 500 Zeichen Kommentaren.

    Ich denke aber, alleine schon die paar Fakten werden jeden um Nachdenken bringen.
    Es ist nicht das bestreben der Politik Opfer zu verhindern, sondern das Volk unter seine Fuchtel zu zwingen.
    Wollten sie Opfer wirklich verhindern, sie würden mit Motionen und parlamentarischen Vorstössen endlich diejeingen zu entwaffen suchen, die unsere Gefängnisse schon zu 2/3 bevölkern und schon immer hier keine Waffen besitzen durften.

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Im Gegensatz zu den meisten hier war ich Zeuge eines Amoklaufs – der Täter war ein knapp 20-jähriger Schweizer, der grade Urlaub von der RS hatte, die Waffe sein Sturmgewehr.
    Was nun die angebliche Sicherheit betrifft, die einem eine Waffe verleihen soll: Die Waffe muss getrennt von der Munition aufbewahrt werden, das schlägt arg auf die Reaktionszeit. Und würde der ungeübte Bürger dann tatsächlich die Oberhand gewinnen über einen zu allem entschlossenen Kriminellen? Man schaue auf YouTube: „Proof that Concealed Carry permit holders live in a dream world“ – totales Versagen der Bewaffneten.

    • Roberto Pirelli sagt:

      Sehr geehrter Herr Schwarzenbacher, ohne polemisch klingen zu wollen, aber mit einer Waffe als Selbstverteidiger für sich selbst und Dritte wären Sie der bessere Augenzeuge gewesen. Das von Ihnen angegebene YouTube-Video ist übrigens ein abgekartetes Spiel, denn der „Amokläufer“ weiss bereits von Anfang an auf welche Person er bei Eintritt sofort zu schiessen hat. Auch wurden „Studenten“ genommen, die ungeübt im Umgang mit der Schusswaffe sind. Was weiterhin dagegen spricht, ist, dass mit einer Ausnahme sämtliche „mass shootings“ der letzten 20 Jahre in sogenannte „gun free zones“ geschahen.

      • Albert Schwarzenbacher sagt:

        Klar. Ich wäre auf jeden Fall gegen einen wild um sich schiessenden Durchgeknallten und seine Serienfeuerwaffe angetreten – mit einer 7.65, die ich zuerst zuhause hätte holen müssen. Ich war lange genug Sportschütze, um diese Situation realistisch einschätzen zu können.
        Das Video zeigt nicht nur Unerfahrene – und die meisten US-Waffenträger haben keinerlei Erfahrung mit dem Ernsteinsatz und haben ihr Adrenalin nicht im Griff. Im Gegensatz zum vorbereiteten und zu allem entschlossenen Täter, der nichts zu verlieren hat. Und die tote Mutter des US-Amokläufers besass auch fünf Waffen, nicht?

        • Roberto Pirelli sagt:

          Verzeihen Sie meine Offenheit, aber als Sportschütze haben Sie keine Ahnung von bewaffneter Selbstverteidigung, weil das statische Sportschiessen nichts mit der Dynamik einer bewaffneten Konfrontation gemein hat. Schade, dass Sie als unbewaffneter Zuschauer nicht hilfeleistend haben eingreifen können, als Sportschütze hätten Sie vielleicht die Möglichkeit gehabt den „Durchgeknallten“ mit einem gezielten Schuss auszuschalten und damit einige Leben retten. Der US-Amokläufer hat übrigens bis zur Verübung der Bluttat gegen mind. 6 Gesetze verstossen, ein weiteres Gesetz hätte nichts daran geändert

          • M. Schorsch sagt:

            Bewaffnete Selbstverteidigung Herr Pirelli. Sie wissen hoffentlich, dass sie in der Schweiz Munition seperat wegschliessen müssen (obwohl Ihre Voten hier durchaus das Gegenteil belegen). In den USA würde vor allem eine gesetzliche Einschränkung der leichten Verfügbarkeit der Schusswaffen etwas verändern. Es nützt nichts, wenn Sie dümmliche NRA-Parolen nachzubeten.

  • Zurbrügg sagt:

    Immer wieder dieselben stumpfsinnigen, ideologisch hirnverbrannten Ideen der Linken lesen zu müssen ist echt ätzend! Keinem der für die Entwaffnung der Bürger ist, geht es um Sicherheit, sondern nur darum, den Bürger zu entmündigen, und den allmächtigen Staat noch mächtiger zu machen. Ich bin für die Abschaffung des Staates, so wie wir ihn heute haben, denn es geht eindeutig in Richtung Staatsdiktatur!

    • Stefan Gisler sagt:

      Also die Demokratie abschaffen und alle Macht den mit den meisten Waffen? Das sind postapokalyptische Szenarien …

      • Heinz Meier sagt:

        Das war sicher nicht gemeint. Ich denke der Angestellte soll den Cheff respektieren bzw der Staat soll den Souverän respektieren. (Souverän = Chef/Staat = Angestellter) und nicht umgekehrt. Das Gleichtgewicht hier stimmt nicht mer so richtig

    • iskra sagt:

      Zurbrügg: Es lebe die Anarchie oder die Staatsdiktatur wie Franco oder Mussolini oder Berlusconi ???

  • Nikolai Prawdzic sagt:

    Wie stellen sich denn die Gegner Langs ihre Schweiz vor? In jedem Dorf Bürgerpatrouillien, Milizen, die über Recht und Unrecht mit der Waffe in der Hand selber entscheiden, den Staat nur als bürokratischen Feind ansehen und nach ihren eigenen Gesetzen schalten und walten wollen? – Das wäre das Ende der heutigen demokratischen und rechtsstaatlichen Schweiz, die wir heute kennen. Und übrigens, der Staat, dass sind wir, wir Wählerinnen und Wähler, die gemeinsam beschliessen und gestalten. Ich danke Herr Lang, dass er uns auf die erfundene Waffentradition der Waffenlobby aufmerksam gemacht hat.

    • Roberto Pirelli sagt:

      Lieber Nikolai, so stellen Sie sich die Verhältnisse bei einem liberalen Waffengesetz vor. Wissen Sie wie man dies in der Fachsprache nennt? Projektionsängste! Sie stellen Ihre Ängste und Avversionen über jegliche Vernunft und Realität. Ich möchte Sie und die Leser dieses Blogs daran erinnern, dass bis vor 1999 in über der Hälfte aller Schweizer Kantone das Waffentragen nicht nur bedürfnisfrei sondern absolut frei, also ohne jegliche Bewilligung, war. Dies ganz ohne WildWest-Schiessereien um Parkplatz-Lücken! Die damaligen Kriminalitätsstatistiken verzeichneten viel tiefere Verbrechensraten.

    • Heinz Meier sagt:

      Da haben Sie nich eine rosa Brille an. Natürlich hat jedes Volk den Staat oder die Regierung die es verdient. Aber wir sind schon lange nicht mehr der Staat. Der hat sich nämlich mit einer grossen Eigendynamik vom Volk verabschiedet und durch den linken Staatsangestelltenfilz eine grosse Machtfülle angeeignet.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Ich gehe davon aus, dass mein Arzt, Automechaniker, Elektriker usw. in der Lage sind, mit einer Waffe verantwortungsvoll umzugehen. Falls dies nicht der Fall ist, möchte ich mich von diesem Arzt nicht operieren, diesen Mechaniker nicht meine Auto warten und diesen Elektriker nicht meine Hausinstallation machen lassen. Für Fraunen noch ein kleiner Hinweis, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Freund nicht verantwortungsvoll mit einer Waffe umgehen kann, dann trennen Sie sich von ihm und zwar sofort! Uebrigens, Polizisten sind auch nur Menschen, könnten also ihre Waffe auch missbrauchen.

  • Werner Zumbrunn sagt:

    Praktisch niemand hat etwas gegen eine lückenlose Registrierung von Waffen. Aber die „private Selbstverteidigung“ – nicht nur mit Schusswaffen- zu verbieten, kann nur dem Kopf eines weltfremden Idealisten entspringen. Herr Lang vergisst deshalb auch Art. 15 unseres Strafgesetzbuches, der auch noch gestrichen werden müsste: „Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.“

  • Walter Bossert sagt:

    Weder im Falle eines medizinischen, noch einem sozialem Problems kommen solche Eskalationen wirklich von einem Tag auf den anderen. Oft wird auch noch Oel ins Feuer getröpfelt wenn jemand schon ein wenig angeschlagen ist. Es ist aus meiner Sicht Falschheit so zu tun als ob jede Person, welche es nötig hätte rechtzeitig die richtige Hilfe erhält denn so gut ist nun unser soziales Netz auch wieder nicht wie gerne behauptet wird, vor allem das direkte Umfeld spielt eine grosse Rolle. Zb. Wie viele verbrachten wohl den Silvester ganz alleine vor der x-ten Flasche Wein? Bei dieser Bevölkerungsdich

  • Nicole Wermelinger sagt:

    Im Artikel über den Täter von Daillon http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Taeter-von-Daillon-war-Hauptmann/story/14321575 fielen mir 2 Sachen auf, 1. „Der Vormund des Täters wusste nichts über sein Waffenarsenal“
    Wusste er etwa auch nicht das ihm im 2006 sämtliche Armeewaffen abgenommen wurden?
    2. Gemäss diesem Artikel wurde der Täter durch ein obskures gewalttätiges Initationsritual am Ende seiner Offiziersschule
    nachhaltig traumatisiert, bis zum Punkt wo er dienstuntauglich wurde und aus der Armee ausgeschlossen wurde.

  • Nicole Wermelinger sagt:

    befassen. Es kann nicht sein das vor lauter Datenschutz Vormundspersonen nicht umfassend über ihre Schützlinge informiert sind, und es darf nicht sein das die beste Armee der Welt „Initiationsriten“ pflegt wie man sie sonst nur aus der russischen Armee kennt. Wenn aus einem begeisterten jungen Offiziersanwärter im Handumdrehen ein gebrochener IV-Rentner wird, dann liegt da doch wohl etwas sehr im Argen.Es wäre die Aufgabe der Presse als die 4. Macht im Staat diese Dinge zu recherchieren und aufzuklären anstatt Politikern wie J. Lang eine Plattform zum Stimmenfang zu offerieren.

  • Christian Duerig sagt:

    Herr Jo Lang hat sich verirrt. Er erachtet es für möglich, dass die Schweiz amerikanisiert werden könnte. Herr Jo Lang, haben Sie den Grössenwahn?
    Ich behaupte schlicht: Sie kennen die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Geschichte nicht. Bitte schauen Sie sich in den kommenden Monaten den Film „LINCOLN“ von Steven Spielberg an. Für die kommenden Tage empfehle ich ihnen die „Donner Party“. Sie werden feststellen, dass wir nie so etwas in unserer Geschichte vorfanden. Beginnen Sie auch „Hell On Wheels“ zu schauen. 2013 kommt die 3 Staffel auf den Markt. Crigs

  • Nicolas Pidoula sagt:

    Wir haben fast 100’000 Menschen in unserem Land, die eine Waffe wollen, sie aber nicht zugesprochen bekommen, weil sie gefährlich sind. Es ist richtig, dass es diese Art von Kontrolle gibt. Es ist weiterhin wahr, dass im Falle einer Selbstvertedigung, bei der der Angreifer zuschaden kommt, der sich Verteidigende meistens viel härter an die Kasse kommt, als der Angreifer. Selbstverteidigung wird in der Regel eher bestraft als belohnt. Von amerikanischen Verhältnissen kann keine Rede sein. Herr Lang verplaudert sich dann beim Ordonanzgewehr. Da zeigt sich dann, wes Geistes Kind er ist.

  • Dani Winter sagt:

    Art. 33 StGB
    „Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff
    bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in
    einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren…“

    Und deshalb schon ist auch privater Waffeneinsatz durchaus legitim.

    JL über Waffenbesitz schreiben zu lassen ist in etwa dasselbe wie den Papst in die Diskussion über Verhütungsmittel
    einzuladen.

  • Baslerbebbi sagt:

    Nur Diktaturen haben ein Waffenverbot, aus Angst vor einem Volksaufstand. Hätten die Juden im dritten Reich Waffen gehabt, wären sie so einfach deportiert worden (siehe Warschau). Hitler wollte ein Waffenregister um nach ein paar Jahren die gemeldeten Waffen einzuziehen. Stalin war extremer, eine Waffe in Privatbesitz bedeutete oft die Todesstrafe.

    • Stefan Gisler sagt:

      Ein zynischer Blog! Mehrfach haben die von Nazi-Deutschland verfolgten Menschen versucht, sich mit Waffen gegen Deportation und Eroberung zu wehren. Leider erfolglos wie die brutale Niederschlagung im Warschauer Ghetto zeigte.

      Historischer angebrachter wäre ein Hinweis, dass zu viele Waffen in falschen Händen und ohne demokratischen Staat zu Chaos und Gewalt führen (Somalia, Afghanistan, etc.).

      • Heinz Meier sagt:

        Kein zynischer Blog sondern Real live, Oder wäre es besser gewesen die Ghettobewohner hätten sich wie Schafe also wehrlos abtransportieren und vergasen lassen. Die wenigen bewaffneten waren natürlich Chancenlos aber sie haben ihre Haut teuer verkauft.

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Also eine Armbrust sollte schon Jeder dabei haben in der Schweiz! So als guter helvetischer Kompromiss. Verhindert sicher viel Gewalt, wenn man auch SIEHT, dass da Jemand bewaffnet ist…

    Warum eigentlich NICHT? Schöne Hightech Modelle, Made in Switzerland, klar! In diversen Farben, glitzrig, ein weiteres cooles Statussymbol. Auch im Hirschlederetui für den Ausgang…

  • Rene Wetter sagt:

    Hier wird der gleiche Schwachsinn geschrieben wie die Leute von der NRA von sich geben.
    Es wird oft mit „Selbstverteidigung“ argumentiert. Kann mir einer der Waffenfans einen Fall nennen wo in der Schweiz jemand sich erfolgreich mit der Schusswaffe verteidigt hat?

    • Beat Eichelberger sagt:

      Ja, der letzte der gross in den Medien aufgebauschte war der Fall Fabienne Z. Normalerweise werden diese Fälle aber nicht in den Medien gebracht. Entspricht nicht der Redaktionsmeinung.

    • Beat Eichelberger sagt:

      Falls Sie noch einen zweiten Fall wollen, ungefähr im Juni 2012, Zürich, Hausbesitzer schiesst Einbrecher in die Flucht.

    • Beat sagt:

      Bravo! Der Platz ist frei. Bitte Ihr Fanatiker mit den Kommentaren weiter oben. Schreibts Euch von der Seele. Wie habt Ihr das angestellt dass ihr schneller wart als der Angreifer? Das ist wirklich nicht zum glauben. Verantwortungsvoller Waffenbesitz ist ganz OK aber beim Lesen dieser Blog Kommentare mutiere ich dann plötzlich doch noch zum Waffengegner. Haben wir wirklich so viele Psychopathen mit einem Schrank voller Waffen wie sich hier outen? Oder habt Ihr alle einfach einen ganz speziellen Humor?

    • Beat Eichelberger sagt:

      Ja, die zwei jüngsten Beispiele die es auch in die Presse schafften waren der Fall Fabienne Z., sowie ein Hausbesitzer in Zürich der einen Einbrecher in die Flucht schoss.

    • Heinz Meier sagt:

      die gibt es tatsächlich. Aber das erfolgreiche Wehren hatte juristische Konsequenten für den der sich gewehrt hatte.

  • Roberto Pirelli sagt:

    Sehr geehrter Herr Lang

    Welche amerikanischen Verhältnisse wollen Sie denn nicht in der Schweiz? Diejenigen wie im Bundesstaat Connecticut, das bereits seit Jahren ein Verbot sogenannter „assault weapons“ eingeführt hat und das Newton-Massaker damit dennoch nicht verhindern konnte oder diejenigen wie in Chicago, eines der US-Städte mit striktesten Waffenverboten und über 500 Schusswaffenmorde im Jahr? Ja, da sind mir die Schweizer Verhältnisse als man bis 1999 in über der Hälfte aller Schweizer Kantone bedürfnisfrei eine Schusswaffe geladen auf sich tragen konnte, wesentlich sympathischer…

    • Sam Pirelli sagt:

      Guten Tag. Es ist kein „Roberto Pirelli“ gemeldet in der Schweiz. Bitte suchen Sie sich ein neues Pseudonym und besudeln Sie meinen Familiennamen nicht mit rechter Propaganda. Merci.

  • Hans sagt:

    An alle, welche Herr Lang zustimmen: Wollt ihr euch und euere Familien abstechen, zu Tode oder zum Krüppel schlagen oder erschiessen lassen? Tatenlos dastehen und zuschauen, was mit einem Familienmitgliedoder sonst jemandem passiert ? Seid ihr tatsächlich so dumm oder einfach nur zu feige euch zu wehren? Dann seid ihr schlimmer als die Täter!

  • In den USA kommen jährlich zwischen 30‘000 und 40‘000 Menschen durch Schusswaffen um. Auf die Schweiz hochgerechnet wären das 765 Menschen! 2011 gab es 69 Tötungsdelikte in unserem Land, wovon 60 durch Schusswaffen. Wer sich in der Schweiz amerikanische Verhältnisse wünscht, hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Waffennarren – der Massenmörder Breivik aus Norwegen war ja auch einer! – mit Argumenten in die Schranken weisen. können. Wir werden die Unterschriften für eine neue Initiative zusammenbringen, diesmal wird uns auch das Volk zustimmen.

  • Christoph sagt:

    Die Gründerväter von 1848 hielten es für wichtig dem Bürger die Waffe zu belassen, damit die Politik sich selbst mässigt und falls nicht, der Bürger für seine Freiheit und die Wahrung seiner Rechte das richtige Werkzeug in Händen hält. Die Waffe im Haushalt des Bürgers ist der Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens und Garant für den freiheitlichen Gedanken.
    Nicht nur einzelne Bürger sind verantwortungsloser geworden, auch Politiker kennen ihre Grenzen bisweilen nicht mehr. Gilt von Links bis Rechts. Reziproke Evolution, gewissermassen.

    • Thomas Meier sagt:

      Die Logik der zivilen Waffenträger ist teilweise erschreckend. Solche Leute könnten einem schon fast Angst einjagen. Wie wenig braucht es dort noch, um in eine Wahnwelt à la Kneubühl abzugleiten…? Hallo, aufwachen, der Western ist vorbei. Sätze wie: „Die Waffe im Haushalt des Bürgers ist der Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens und Garant für den freiheitlichen Gedanken“ sind nun wirklich grenzwertig. Hallo Vertrauen? Wie buchstabiert man das schon wieder…

      • Roland K. Moser sagt:

        Ihr Hass gegen Freiheit und Demokratie ist schon nicht mehr grenzwertig – Er ist weit darüber hinaus. Sie wollen doch sicher den EU-Beitritt und den damit zusammenhängenden Demokratie-Abbau?

      • Roland K. Moser sagt:

        Die habe ich vergessen (bin am Kochen):
        – Wieso wollen Sie eigentlich nur diejenigen entwaffnen, welche legal eine Waffe in ihrem Besitz haben?
        – Wieso blenden Sie aus, dass auch im Fall Daillon die Drogen (Alkohol und Marihuana) die hauptsächliche Rolle gespielt haben?
        – Was ist in der Kindheit und Jugend des Täters geschehen? Einfach so knallt niemand 3 Leute ab. Die moderne Psychologie weiss das.
        – Im Fall Daillon kamen illegal erworbene Feuerwaffen zum Einsatz. Ist Ihnen das klar?

        • Thomas Meier sagt:

          Auch wenn das jetzt von gestern ist, dennoch eine Antwort auf Ihre vielen Fragen: Kaffeesatz- und zwischen den Zeilen lesen ist ein schwieriges Geschäft. Die Fragen, die Sie mir stellen sind abstrus und unnötig. Weder bin ich für einen EU-Beitritt noch für Demokratie-Abbau. 1992 habe ich gegen den EWR-Beitritt gestimmt. Ich behalte mir vor, sachlich jede politische Frage zu beantworten und renne nicht blindlings irgendwelchen Bauernfängern von links oder rechts hinterher. Und eine Sache ist für mich klar: Eine Schiesseisen ist eine Mordwaffe. Deshalb muss ihre Verbreitung eingeschränkt werden.

  • marcel meier sagt:

    hallo
    an alle sissis und rechten maulhelden hier; wenn ihr männer seid, habt ihr zwei fäuste um euch zu verteidigen.
    wer gleich eine knarre braucht um sich zu verteidigen ist entweder ein weichei, hat zuviele western gesehen oder ist zu lange bei der armee gewesen.
    john wayne gibt es nur im film.

    • Roberto Pirelli sagt:

      Erzähl dies mal einer schmächtigen 50 Kilo schweren Frau, die sich gegen einen 90 Kilo schweren Triebtäter oder gegen einer Bande, deren Mitglieder auf eine Gruppenvergewaltigung aus sind. Oder erzähl dies mal einem Taxifahrer, dem für sein lächerliches Fahrtgeld in der Kasse der kalte Messerstahl an die Gurgel gehalten wird oder dem U-Bahnbenützer, der zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort steht, weil eine Gruppe vollgekokster gewaltbereiter „Mitbürger“ sich wieder mal als Zeitvertreib und Auslassventil ein Opfer suchen.
      Aber eben, sinnleere Kommentare findet man nur bei Waffenhassern.

      • Roland K. Moser sagt:

        Wing chun Kung Fu hilft. Ich war in den 80ern mal in einem Probetraining bei der damaligen KARK, heute SKEMA. Roli Krauer hat mir eine kleine dünne Frau hingestellt, ca. 1,55 gross, ich bin 1,70 gross. Ziel war, mir zu zeigen, wie einfach und effizient Wing Chung Kung Fu ist. Ich musste Sie dann angreifen. Sie hätte mich locker vermöbelt, ohne grosse Anstrengung – locker vom Hocker.
        Indiana Jones mit dem Revolver ist natürlich einfacher 🙂

    • Heinz Meier sagt:

      ich bin ein Mann, habe zwei Fäuste, bin an den Rollstuhl gefesselt und habe stark Asthma. Die Polizei braucht 15 Minuten bis sie nach einem Anruf von mir hier ist. Würden Sie bitte zu mir ziehen und mir Ihre Fäuste leihen. Gegebenenfalls auch gegen einen bewaffneten Gegner?

  • Bombardella sagt:

    Was kann ein Herr Lang für die Waffengeschichte, ist auch nur ein Diener seines Herrn. Vor einer Armbrust gab es das Grieschische Feuer. Die Pfaffen erfanden das Schießpulver und die Kirche entwickelte die Kanonen weiter bis Gott mit uns drauf stand. Geschichte heißt sie zu verstehen und nicht als Schnurrendreher auftreten und dafür noch kassieren. Waffe kann ein gerade gebogener Schürhaken sein. Der Verbieger brauch hierzu weder den Segen noch das Gesetz. Kein Staat brachte je eine Statistik heraus warum Menschen Selbstmord wegen Regierungs-Unfähigkeit beginnen.

  • Martin sagt:

    Sehr geehrter Herr Wetter,
    da es in der Schweiz genau so wie in Deutschland denMenschen verboten ist eine Waffe zu tragen, kommt der Verteidigungsfall natürlich auch sehr selten vor. Frei nach dem Motto: Lass Dich ruhig totschlagen, sich zu wehren gefällt der Obrigkeit nicht und wäre daher so wie so illegal. Private Waffenbesitzer, haben keine Weltkriege angezettelt oder Völkermorde begangen, das waren und sind ideologiegesteuerte, machtbesessene Politiker. Private Waffenbesitzer wurden und werden zuvor registriert und danach enteignet, das macht es der Staatsmacht und ihrenSchergen einfacher.

  • Ich befürworte die Einführung eines zentralen Alkoholiker- und Drogenkonsumenten-Registers. Zweck ist die Erhöhung der Sicherheit. Wer eingetragen ist, darf z.B. keine Schusswaffen erwerben oder in Besitz haben. Das zentrale Register könnte gleichzeitig auch den Sozialämtern, Polizei, Armee, Strassenverkehrsämtern, Aero-Club usw. für ihre Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Allerdings muss man einem Alkoholiker oder Drogenkonsumenten auch eine Chance geben. Wer 2 Jahre suchtfrei ist, erhält einen Vermkerk, dass er wieder z.B. Schusswaffen erwerben und besitzen darf.

    • Ralph sagt:

      Noch ein Register mehr,noch mehr Schnüffelstaat und noch mehr Vorschriften, ich bin strikte dagegen. Geschulte Mitarbeiter der Waffengeschäfte können sehr wohl erahnen oder sogar merken, wenn ein „labiler“ potentieller Kunde im Laden vorspricht und eine Waffe kaufen will. Wenn so ein „Kunde“ jedoch eine Waffe kaufen will, kriegt er in der „Unterwelt“ jederzeit das Gewünschte, wenn er bezahlen kann. Ergo, das Register macht keinen Sinn und kreiert nur noch mehr teure Bürokratie und fürstlich bezahlte,unkündbare Beamte und von denen gibt es schon viel zuviele!

    • Das auch noch:
      Die Kombination von illegalem (!) Waffenbesitz und Alkohosucht und Konsum anderer Drogen scheint immer wieder zu solchen Handlungen zu führen.
      Das Waffengesetz zu verschärfen wird demzufolge gar nichts bringen – Unnötige Zeit- und Ressourcenverschwendung. Hingegen würde obgenanntes Register mutmasslich helfen, die Sicherheit zu verbessern. Nicht nur in Bezug auf den Gebrauch von illegalen Feuerwaffen sondern auch allgemein und z.B. im Strassenverkehr.

  • Cybot sagt:

    Sicherheit… Ja, hätte die Mutter des letzten Amokläufers doch bloss mehr als nur fünf Waffen gehabt, dann hätte sie ihn bestimmt aufhalten können.

  • Gion Saram sagt:

    Für mich ist dieser Vorfall in Daillon nicht ein Grund die Waffengesetze der Schweiz zu überdenken sondern die Art und Weise wie unsere Offiziere im Militär ausgewählt und ausgebildet werden und die Art und Weise wie unsere Behörden bevormundete Personen betreuen. Bin ja mal sehr gespannt ob die soeben begonnene Professionalisierung der Vormundschaftsbehörde und ihre Umbenennung in wirklich etwas bringt.

  • Thomas Roth sagt:

    1. Der Schiessport hat offensichtlich ein Imageproblem. Das hatten die bewaffneten und unbewaffneten Kampfarten vor dem 19 Jh. auch zumal im Neokonfuzianismus ab dem 16 Jh. alles kriegerische verpönt war. Alle rümpften die Nase. Kriege gab es wie immer aber die eigene Bevölkerung konnten besser kontrolliert werden. Dies führte dazu, dass die Kampfkünste im 19 Jh. in Kampfsporte mutierte. Immer noch effektiv als Selbstverteidigung, vielleicht sogar besser bezüglich Training und sicher verfeinert bezüglich Philosophie. Es gibt einige Formen in denen Schusswaffen ab dem 16 Jh. integriert waren.

  • Thomas Roth sagt:

    2. Die heuteigen Kampfsporte propagieren einen „way of life“ mit einer bestimmten pazifistischen Phylosophie und Fokus auf Disziplin, Konzentration, Zurückhaltung, Perfektionierung der Technik und Beherrschung des Übungsgeräts wie Speere, Schwerter, Pfeilbogen, tägliche Gegenstände die als Waffe benutzt werden und eben wie im Hojutsu Feuerwaffen. In Kampfsportarten wird der kämpferische Aspekt in einem sportlich fairen und sicheren Umfeld gepflegt und es haben sich akrobatische Künste daraus entwickelt. Der Selbstverteidigungsaspekt ist nur einer von vielen ist aber ganz klar vorhanden.

  • Thomas Roth sagt:

    3. Politisch links und rechts sind Kampfsporte gerade wegen dem phylosophischen Teil bezüglich Gewaltausweichen beliebt. Es scheinen alle zu wissen, dass es zur Beherrschung einer Kampfsportart Jahre braucht, tausende von Wiederholungen und viel viel Einsatz. Dies ist beim Schiessen genau gleich. Tausende von Trockenübungen, tausende von Schuss, tausende Repetitionen, Sicherheitstraining, Ausdauertraining, Formentraining, Meditation usw. sind notwendig. Der Standard bezüglich Gewalt ist bei den Schützen gleich hoch wie bei anderen Kampfsportarten z.B. dem japanischen Bogenschiessen

  • Hermann sagt:

    Mir faellt auf, dass in den USA wie auch in Dillon, die Taeter oft den Kontakt zur Umwelt verloren haben und hochgradig paranoid sind, bis hin zu paranoider Schizophrenie. Fuer mich bedeutet das, dass die Probleme nicht zuerst beim Waffenbesizt sind, sondern bei der Entwicklung unserer Kulturen, die so etwas leichter erlauben, als in alten Zeiten. Ich denke Vereinsamung und falsche Wahrnehmung der Umwelt sollten ernster genommen werden als wer welche Waffe hat.

  • Franz sagt:

    Nur weil nun ein offenbar Drogenabhängiger Straftäter, der nicht Legal Waffen besitzen durfte, ein paar Menschen erschiesst, wird hier so ein Terz gemacht? Da hat doch ganz offenbar der Staat versagt, die Sicherheit der Bevölkerung zu bewahren. Komisch, warum hat der Mann sich bloß nicht an das Gesetz gehalten, welches ihm Verboten hat Waffen zu haben?

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Übrigens: Leibacher, der in Zug 14 Menschen und sich selbst erschoss, argumentierte im Vorfeld ebenfalls mit der Notwendigkeit des Widerstands gegen den Staat. Man nennt es auch Querulantentum.

    • Thomas Roth sagt:

      Nein Leibacher war als er abdrückte Psychopat der Amok lief. Sie können Querulanten nicht alle in die zukünftige Amok Kategorie werfen. Querulanten, benehmen sich nur nicht entsprechend einer vorausgesetzten Norm als Reaktion gerechtfertigt oder nicht auf Prozesse oder Vorgehen von Behörden oder Insititutionen, meist in der Form von Wiederstand oder Verweigerung. Es ist eine Art individuelle zivile Ungehorsamkeit gleich wie kollektive Demonstrationen gegen Entscheidungen wie Stellenabbau, AKWs oder Asylwesen und als solches sicher mühsam aber wertvoll für die Demokratie solange Gewaltfrei.

  • Thomas Roth sagt:

    4. Kampfsporte werden geübt als Mittel zur Selbstverwirklichung wie andere Sportarten, zur Erlangung bestimmter Fähigkeiten wie Ausdauer, Respekt für den Menschen, Konzentrationsfähigkeit und Beherrschung der Kunst, des Geräts und die Herausforderungen die daraus entstehen. Es ist ein Ausdruck der menschlichen positiven Kreativität, der Fähigkeit Kriegskünste in Sport & Akrobatik umzuwandeln. Schiessen gehört dazu, ist wie Taekwondo, Boxen oder Judo in mehreren olympischen Disziplinen vertreten, hat eigene Weltmeisterschaften in vielen Kategorien vom dynamischen- bis zum Präzisionschiessen

    • Martin Cesna sagt:

      Putzsport wird geübt als Mittel zur Selbstverwirklichung wie andere Sportarten, zur Erlangung bestimmter Fähigkeiten wie Ausdauer, Respekt vor dem Dreck, Konzentrationsfähigkeit und Beherrschung der Kunst, des Geräts und die Herausforderungen die daraus entstehen. Es ist ein Ausdruck der menschlichen positiven Kreativität, der Fähigkeit Reingungsskünste in Sport & Akrobatik umzuwandeln. Putzen gehört dazu, ist wie Bohnern, Wischen oder Poieren in mehreren reinigenden Disziplinen vertreten, hat eigene Putzmeisterschaften in den Kategorien vom dynamischen- bis zum Präzisionsputzen.
      statt Knarre!

      • Thomas Roth sagt:

        Martin Sie können wirklich jedes Wort ersetzen wie Sie wollen. Zen im Putzen, Schrauben anziehen, Nägel einschlagen, Waschen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der Mensch in der Lage ist Tätigkeiten kreativ zu zweckentfremden und in positive Aktivitäten zu verwandeln. Wieso ist für Sie das Gerät so wichtig und nicht die Tätigkeit und der Mensch, der das Gerät, ein lebloser Gegenstand in positiver Weise benutzt? Im übrigen werden mehr Leute mit Haushaltgegenständen ermordet als mit Knarren. Putzen Sie ruhig weiter. Ich selbst würde aber nie so eine gefährliche Sportart betreiben.

        • Martin Cesna sagt:

          Es tut mir leid, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Dieser Bloc ist nach zwei Mehrfachmorden entstanden wo nun die Rolle und Zugänglichkeit von Waffen diskutiert wird. Es war mir leider nicht anders möglich, Ihrem eher sportlichen Blick dazu etwas entgegen zu setzen. Passte Ihr Blick zum Aspekt der Ermordeten?
          Zum Gerät: Gerät und Möglichkeit macht halt oft die Versuchung, das beten manche sogar heute noch. Wo das Verantwortungsgefühl niedlich ist, braucht es ein Zaun, wie bei kleinen Kindern.
          Naja, wende man sich anderen Dingen zu….

  • Christian Weiss sagt:

    Da kann man wieder mal von einem Politprofi lernen. Um aus einem Verbrechen oder Unglück politisches Kapital zu schlagen, sollte man nicht erst warten, bis die Leichen kalt sind, geschweige denn warten, bis man weiss, was wirklich passiert ist.

  • Hans Maag sagt:

    Das Ganze ist eine Vorbereitung zur Armeeabschaffung. Vergessen wird nur, dass jedes Land eine Armee hat, ist es nicht die Eigene, so ist es eine Fremde.

    • Martin Cesna sagt:

      Dieses alte Schild in irgendeinem Zeughaus schlummert wohl schon länger im Sperrmüll, wo es auch hingehört. Schweiz erobern? Man mache die paar grössten Banken flach und bringe per Teuerung die grössten Betriebe zum emigirieren und überschwemme das Land mit Opium o.ä. zur allgemeinen Beruhigung.
      Das ist viel billiger als jeder Panzer und das Zielland könnte sogar noch mitmachen mittels eigener Dummheit. Wie waren wir doch stolz auf unsere Banken! …und unsere fehlenden Gesetze!
      Stolz ist manchmal ähnlich wie Blindheit.

    • Roland K. Moser sagt:

      Sehe ich auch so.

  • Mir ist da etwas in den Sinn gekommen für Chantal Galladé:
    Also: Wenn künftig die Käufe und Verkäufe von allen Feuerwaffen im Kanton des Verkäufers als auch des Käufers gemeldet werden müssen, wäre das doch ein grosses Plus? Zur Sicherheit nochmals: Der Käufer muss in seinem Kanton melden, dass er eine Feuerwaffe gekauft hat und gleichzeitig auch angeben, von wem er sie gekauft hat. Dasselbe muss der Verkäufer in seinem Kanton machen.
    Das Problem der illegalen Waffen ist damit immer noch nicht gelöst, aber wie mir scheint interessiert das auch niemanden, vor allem die Linken nicht?

    • Korrektur:
      “ Das Problem der Feuerwaffen in illegalem Besitz ist damit immer noch nicht gelöst, aber wie mir scheint interessiert das auch niemanden, vor allem die Linken nicht?…“

  • Sebastian Schneider sagt:

    Ich halte dem privaten Waffenbesitz auch für eine heikle Sache, aber ein Gewaltmonopol für den Staat? Im Falle der USA denke ich, hätte dies katastrophale Konsequenzen. In der Schweiz macht das schon mehr Sinn, hier hat ja nicht ein Mann fast die gesamte Staatsgewalt. Dennoch halte ich nicht viel vom staatlichen Waffenmonopol. Vor Allem weil man statt den Leuten solche Dinge vorzuschreiben, ihnen eher eine Art Training für weniger Gewaltbereitschaft und/oder den richtigen Umgang mit Situationen bei denen eine Schusswaffe beteiligt ist. <>

    • Roland K. Moser sagt:

      Das Problem in der Schweiz ist ähnlich gelagert wie in den USA. Wenn sich ein paar Parteien „verbrüdern“, haben wir das Problem auch.

  • Walter Roth sagt:

    Ein Gewaltmonopol für den Staat ist sehr bedenklich und darf meiner Meinung nach nie mehr geschehen. Zu gross ist das Missbrauchsrisiko. Man führe sich die Staaten vor Augen, welche ein Gewaltmonopol hatten: DDR, Sovietunion, NS-Deutschland, etc.

  • Ich befürworte ein zentrales Register und eine zentrale Unterbringung der Asyl- und Flüchtlings-Touristen und Sans-Papiers. Dann weiss man immer wo jeder ist und keiner kann mehr untertauchen.
    Hopp Hopp Zack Zack!!!

  • Roberto Pirelli sagt:

    Sehr geehrter Herr Joe Lang, beantworten Sie mir bitte diese eine Frage: Seit wann hat die Hilf-, Schutz- und Wehrlosigkeit eines Opfers gegenüber kriminellen Gewalttaten einen höheren Stellenwert als die berechtigte Abwehr eines rechtswidrigen Angriffes erlangt? Selbstverteidigung ist entgegen Ihrer hoplophoben Haltung kein amerikanisches Klischee, sondern ein naturgegebenes Recht, sei dies in Miami, Hannover, Innsbruck oder in Langenthal. Oder sind Sie der Auffassung das die Zahlen der kantonalpolizeilichen Kriminalstatistiken getürkt sind und Phantomzahlen darstellen?

  • Alexander sagt:

    Jo Lang hat leider wenig Ahnung von der ganzen Thematik betreffend USA. Es gibt keine „Amerikanisierung“ weil es in den USA zig Waffengesetze gibt, teils unterschiedlich von County zu County. Fakt ist, dass in über 40 Staaten der USA das concealed carry oder open carry (verdeckte bzw. offene tragen) von Waffen erlaubt ist durch Normalbürger, dort die Kriminalitätsrate tief ist. Aber ausgerechnet in Städten wie New York, Chigago oder Washington DC wo es allgemein nicht erlaubt ist als Normalbürger Waffen zu tragen, ist die Kriminalitätsrate hoch, warum wohl.

  • Alexander sagt:

    Zu Waffen zwecks Selbstverteidigung, auch hier hat Jo Lang leider wenig Ahnung. In unserem Nachbarland Oesterreich ist eine Waffe die man erwerben will zwecks Selbstverteidigung Zuhause, ein von den Behörden anerkannter Bedürfnisgrund. In der Tschechei dürfen seit jüngerer Zeit nach einer Prüfung Normalbürger sogar Waffen in der Oeffentlichkeit führen (verdeckt) und dort ist es viel einfacher als bei uns für Normalbürger einen Waffentragschein zu bekommen. In den USA gibt es den Spruch; When seconds count, help is only minutes away. Genau so sehe ich das auch.

  • Markus Niessen sagt:

    „…braucht es eine unmissverständliche Absage an die private Selbstverteidigung“ ! Klarer kann man sich nicht gegen ein grundsätzliches Menschenrecht aussprechen!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.