Der Gipfel der Anbiederung

Im Frühling, als er in Sachen China-Freihandel den Gipfel vor Augen hatte, stellte Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann fest: «I feel good». Good fühlt sich seit Jahren ein Grossteil der Schweizer Wirtschaft, der mit China gute Geschäfte macht. Ob mit Touristen, Uhrenkäufern, Kunden von Maschinen oder Pillenabnehmern – wenn der Chinese kommt, rollen die Schweizer die roten Teppiche mit Goldmaschen am Laufmeter aus. Das ist ja an und für sich eine gute Sache. Die Konsumenten aus dem Reich der Mitte schaffen bei uns Arbeitsplätze und steigern unser BIP.

Allerdings beschleicht einen in letzter Zeit ab und zu ein komisches Gefühl, wenn Schweizer Politiker oder Manager von China schwärmen. Dieses «I feel good» von Schneider-Ammann versprühte nebst schelmischer Freude auch irgendwie etwas Unterwürfiges. So nach dem Motto: Ich kleiner – aber schlauer – Minister hab den übergrossen Chinesen an Land gezogen. Demnächst haben wir einen Hub für den Renminbi – oder wie wärs mit chinesischen Kampfjets, damit wir noch mehr Gegengeschäfte machen können?

Alles was recht ist, lasst uns mit den Chinesen geschäften. Aber bitte mit Nüchternheit und Verstand.

Bundesrat Schneider-Ammann und der chinesische Wirtschaftsminister Gao Hucheng nach der Unterzeichnung des Freihandelsabskommens in Peking, 6.Juli 2013. (Keystone/Alexander F. Yuan)

Etwas mehr Distanz zu China wäre angebracht: Bundesrat Schneider-Ammann und der chinesische Wirtschaftsminister Gao Hucheng nach der Unterzeichnung des Freihandelsabskommens in Peking, 6. Juli 2013. (Keystone/Alexander F. Yuan)

Die Freude an den asiatischen Käufern und Investoren ist inzwischen so gross, dass man hierzulande sogar Berge – zwar nicht versetzen – aber zumindest erhöhen will. «Chinesen sei Dank: Die Rigi wächst auf 1800 Meter an», titelte die «Zentralschweiz am Sonntag». Die Story dahinter: Die Rigi und eine Bergregion in China tauschen gegenseitig einen 10 Tonnen schweren Felsen aus. Beim bekannten Schweizer Berg wird der auf die Spitze gesetzt, so dass die Rigi diese eingebildete magische Marke von 1800 Meter überschreitet.

Was ums Himmels willen haben sich hier PR-Leute nur gedacht? Die Rigi, der Hausberg der chinesischen Gäste in Luzern, soll chinesischer werden? Will man diesen Gästen etwa deren Heimweh lindern? Oder glauben die Tourismusleute in der Zentralschweiz, dass der Wiedererkennungseffekt die Chinesen in Hochgefühle versetzt? Nein, dieser tonnenschwere Felsentausch ist der Gipfel der Anbiederung – und das Leibblatt der Zentralschweizer bedankt sich auch noch dafür. Besuchen die Chinesen wirklich den chinesischen Garten in Zürich? Würden wir den nachgebauten Ballenberg in China besuchen? Ums Himmels willen, nein!

Alles was recht ist, lasst uns mit den Chinesen geschäften. Aber bitte mit Nüchternheit, Verstand – und ohne Bergtausch. Lasst uns eine gesunde Distanz wahren zu dieser fremden Kultur. Die wirtschaftliche Entwicklung dieses Giganten ist atemberaubend rasant. Die gesellschaftlichen Veränderungen werden künstlich gebremst, die Politik und das politische System sind noch steif und starr. Gut möglich, dass es in China bei dieser Konstellation auch wieder zu sozialen Verwerfungen, zu Aufständen kommt. Und dass die mächtige Zentralregierung in Peking nicht so reagiert, wie das unser westliches Verständnis verlangt. Dann wollen wir zwar immer noch Partner sein, aber keine Busenfreunde – und schon gar nicht unterwürfige, sich anbiedernde.

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134 Kommentare zu «Der Gipfel der Anbiederung»

  • Maiko Laugun sagt:

    Selbst wenn eine gewisse Anbiederung vorhanden ist. Diese ist mir lieber als das und unterwürfige Hofieren der erpresserischen Busenfreunde aus dem Westen. Von China aus ist mit Ueberraschungen zu rechnen, mit Erpressungen aber nicht.. Es wäre weltfremd, bei einem Abkommen auf kritische Punkte innerhalb von China hinweisen zu wollen. Westliches Denken funktioniert in hier nicht und eine Einmischung von Aussen wird niemals zugelassen. China hat sich stark gewandelt, auch im Inland. Es geht in atemberaubenden Tempo wirtschaftlich vorwärts. Gut so! Gruss von einem Ausland-Schweizer in China!

    • Mike Brunner sagt:

      Es kommt wirklich nicht gut an, wenn der Westen in China mit dem Zeigefinger aufläuft, insbesondere wenn Punkte kritisiert werden, die der Westen früher oder teilweise sogar noch heute nicht besser machen. Man kann beratend helfen oder Investitionen tätigen, aber ein Auftritt als Schulmeister ist arrogant und deplaziert.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Brunner: Man stelle sich mal die umgekehrte Situation vor: China würde von der CH die Abschaffung der direkten Demokratie und eine Einführung eines Einparteiensystems verlangen. Was würden da all die Gutmenschen und Weltverbesserer in der Schweiz davon halten? China vergisst geschichtliche Ereignisse nicht. Das Schlimme ist, dass viele im Westen ihre eigene Ueberheblichkeit in der Denkweise gar nicht als solche wahr nehmen. In fernen Ländern registriert man dies aber sehr wohl!

        • julie mueller sagt:

          @laugun ziehmlich skurril was sie da schreiben. als frau eines chinesen kann ich ihnen nur sagen, dass sie sich besser mit china auseinander setzten sollen. das chinesische volk entpricht nicht dem chin regime, welche vom voilk gar keine demokratische legitimation hat. viele, selbst regierungsangestellte wäre froh, wenn der westen stärker auftreten würde und die elementaren menschenrechte und rechtsstaatlichkeit einforderte. ebenso muss die tibetische kolonie entkolonialisiert werden. 10 grösstes land, der erde in die unanbhängigkeit entlassen. geld macht offensichtlich bei westlern blind

          • Maiko Laugun sagt:

            @Mueller: Als Ehemann einer Chinesin und in China wohnend, darf ich Ihnen sagen, dass der grösste Teil der Bevölkerung an Politik wenig bis gar nicht interessiert ist – und dies hat nichts mit dem System zu tun. Chinesen in China sind an guter Arbeit und Geld interessiert und sonst an gar nichts. Das ist die Realität die ich hier täglich erlebe. Westliche Ideologie macht tatsächlich blind. Es ist aber nicht die wirtschaftliche, es ist die ideologische Sichtweise welcher offensichtlich auch Sie persönlich verfallen sind.

          • Sergio Padovano sagt:

            Ja Julie, als mit einer Schweizerin verheirateter Schweizer wird mir Angst und Bange, wenn sich unsere sogenannten „Diplomaten“ weltweit überall so unterwürfig anbiedern, dem Gutmenschenvolk das sowas „“gewählt““ hat, versprechen, sie tun dies alle nur um dem Volke zu dienen, und der gesamte Mainstream dann wie die chinesischen Staatsmedien solche Komödienstadl noch abfeiern.
            Und beim Schwiegersohn -Unternehmer wusste man ja schon vor dessen „“Wahl““, dass der, ausser die Tochter eines Unternehmers zu heiraten, halt einfach nichts kann. Darum passte der ja so gut in diese „“Regierung““

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      mag sein, herr laugun. ich sage ihnen 2 dinge aus persönlicher erfahrung. 1) viele ch-unternehmen haben da schon einen riesen-schuh rausgezogen und wurden nur so lange geduldet, bis der know-how transfer von statten ging. b) spätestens dann, wann die ersten kinder hier mit schwermetallvergiftungen im spital landen, geht das geschrei los. ausserdem ist das umweltverhalten der chinesen schlicht nicht existent. erst wann der binnenmarkt in china gesättigt ist; bzw. die chinesen über nachhaltigkeit nachzudenken beginnen, könnte man über ein abkommen sprechen. also so rund in 15 jahren.

      • Maiko Laugun sagt:

        @Rittermann: China ist weder das Paradies noch ein Musterknabe. Das wird hoffentlich niemand behaupten, auch ich selber nicht. Es bleiben aber nur 2 Varianten: Entweder man akzeptiert dieses Land wie es ist und geht mit ihm eine wirtschaftliche Beziehung ein – mit allen damit verbundenen Risiken die Sie selber erwähnt haben – oder man lässt es aus ideologischen Gründen sein. Einen Mittelweg gibt es nicht. Es ist also müssig, über China als solches zu diskutieren. Genau diesen Punkt scheinen eben viele nicht zu begreifen.

        • ROST sagt:

          Herr Sergio Padovano
          Was Sie hier publizieren ist weit unter der Gürtellinie. Erstens kennen Sie unsern Wirtschaftsminister nicht mal persönlich und zweitens beleidigt man jemanden den man nicht kennt, nicht einfach, weil er einem vielleicht unsympathisch ist. Dies mal zur Richtigstellung. Herr Schneider Ammann hat dafür gesorgt das ich über viele Jahre Arbeit hatte. Ich pünktlich meinen Lohn bekam und sich um das Wohl aller Mitarbeiter gekümmert. Er hat über Jahrzehnte das Geschick der Firma bestimmt und hervorragend geleitet. Glauben Sie allen ernstes, das ist nicht Bundesrat tauglich?

          • A.Hasler sagt:

            Sehr geehrter Herr Rost
            sie verwechseln da etwas Herr Ammann hat ihnen keine Arbeit gegeben, Sie sollten seiner Frau dankbar sein.

        • Anton March sagt:

          @Laugun: ich finde daß wir uns von der bereits eingefleischten Meinung trennen müssen daß das wo wir uns im Niveaufeld befinden oben ist und alles Andere unter uns. Es ist die westliche Überheblichkeit die uns, in unserem von in Entwicklungsländern getragenen Wohlstand und Gutmenschentum schwelgend, spätestens dann für andere lächerlich macht wenn wir fingerzeigend auf die Fehler anderer aufmerksam machen und unsere westliche Moral hinter der demokratischenFassade selbst verwerflich und menschenverachtend ist wenn man nur z.B. an fingierte Kriege, Todesstrafe und Guantanamo denkt.

        • Anton March sagt:

          Die Chinesen sind ein stolzes Volk welches schon zu Zeiten eine Hochkultur hatten als wir noch von den Bäumen kackten.
          Ich glaube daß unsere westlich Sicht der Dinge daß wir die Schaumkrone der Erdbevölkerung sind und der Chinese gerade mal genug Intellekt dafür hätte einen Kugelschreiber zusammen zu setzen, bzw. stolz darauf wäre in Augenhöhe auf unserer Seite stehen zu dürfen ein typisch westlicher, überheblicher Trugschluss ist. Die Chinesen schauen auf uns herab und dieses Milliardenvolk hat uns bald technisch und wissenschaftlich überholt.

          • Roger Furrer sagt:

            Ihre Recherchen stimmen so nicht, ohne westliche Technik und Innovation wären die Chinesen immer noch als Collies unterwegs wie vor 100 Jahren. Sie kopieren wie sie nur können, lernen schnell und machen es hoffentlich bald wie die Japaner, die ihre Umweltprobleme in den Griff bekommen haben, sonst behüte uns Gott vor diesem Moloch und Dreckschleuder, der ohne Berufsethos auf Teufel komm raus produziert und die Welt mit Ramschware überschwemmt.
            Ich habe hier in Malaysia ernste Probleme damit, Qualitätswerkzeug zu finden, dass NICHT Made in China wäre.

        • Anton March sagt:

          Es ist nicht so wie wir Europäer vielleicht meinen daß Chinesen uns als Halbgötter ansehen so wie die Deutschen vielleicht denken daß wenn ein US-Amerikaner furzt wir das als Gottesgeschenk dankbar wahrnehmen müssen und vorbildlich in unsere Kultur integrieren sollten. Nein, die Chinesen machen ihre eigene Sache und pfeifen auf den Westen. Es ist die leise Strategie der Chinesen, welche sie irgendwann an die Weltmacht, technologisch und wissenschaftlich dem Westen weit überlegen, bringen wird. Sicherlich anfänglich durch Kopie von Technologie u. Wissen – danach frägt später niemand mehr.

          • Anton March sagt:

            Bezüglich der Raubkopien westlicher Technologie durch China sollte sich der Westen demütig verstecken. Wenn die westliche Weltmacht auf der Technologie des Nazideutschland, verschleppung von ehemals dem Nazionalsozialismus dienenden Wissenschaftlern (Wissen von der Rakete bis zum Düsenflugzeug) und u.a. wissenschaftlichen bzw. medizinischen Ergebnisse aus menschlichen Versuchen unter der Naziherrschaft beruht, dann sollte dem Westen der Zeigefinger abfaulen wenn er den in Richtung Osten hält. Eine ungeheuere Heuchelei sich dieser Technologie zu bedienen und andere an den Pranger zu stellen.

        • Arthur Gubler sagt:

          Herr Laugun, ich kenne China seit 1965 und habe Jahrzente mit ihnen zusammengearbeitet. Ich habe nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht und auch erlebt, wie über sie faustdick gelogen wird. Darum gebe ich ihnen in jeder Beziehung recht!

    • K.A. Barett sagt:

      @Maiko Laugun: Absolut vernünftig, was Sie schreiben! Wir tun uns etwas gar schwer mit der Wirklichkeit in Europa. Wir wären die ersten Mohikaner, die alle guten und moralischen Grundsätze über Bord werfen würden, wenn es uns wirtschaftlich und dadurch auch sozial wirklich und fühlbar schlechter ginge. Bis es soweit ist, können uns bequem über die Fehler Dritter echauffieren.

    • Cybot sagt:

      Mit Erpressung ist nicht zu rechnen? Glauben macht selig, wie? Aus dem Westen hätte noch viel weniger irgendwer damit gerechnet. Aber von China zu erwarten, dass sie sich auf ewig nur freundlich und uneigennützig verhalten werden, ist schon mehr als naiv. Guck dir nur mal die chinesische Politik in Afrika an.

      • Schon schlimm was die EU mit der CH macht. Über 100 Sonderabkommen und Extrawürste. Da ist China wesentlich umgänglicher mit seinen Nachbarn bzw. „assimilierten“ Volksgruppen. Der Anspruch auf praktisch das gesamte Südchinesische Meer wurde freundlich kommuniziert. Auch politisch gesteuerte anti-Japan Demonstrationen haben unkompliziert das Ansinnen China’s dargestellt. Der Ausverkauf der Natur und der Gesundheit der Bevölkerung ist zudem weit weg von Europa und somit ebenfalls ganz im Sinne der CH. -Ironie Ende- In der Tat ist in China viel möglich, doch bzgl. Politik heisst es Maul halten!

    • M. Jugnitz sagt:

      „Von China aus ist mit Ueberraschungen zu rechnen, mit Erpressungen aber nicht“
      Wenn Sie in China leben sollten sie es eigentlich besser wissen.

    • Roberto Flatt sagt:

      BRAVO Herr Laugun! Wenn ich mir denke, wie unsere „amerikanischen Freunde“ die ganze Welt und insbesondere unser Land manipulieren, ausspionieren, angreifen mit Facts, die in den USA geschützt werden, dann ist mir eine echte Partnerschaft mit China und den südostasiatischen Staaten viel lieber. Ich gratuliere Herrn Bundesrat Schneider und seinem Team!

      PS Handelszentrum für die chinesische Währung in Europa zu werden, würde uns wohl wieder etwas mehr Respekt einbringen bei den momentan doch recht arroganten europäischen Nachbarn!

    • Daniel Naef sagt:

      @Laugun: Ich bin ebenfalls von diesem Land angetan, stelle aber fest dass die äusseren Veränderungen deutlich schneller sind als die Anpassung der inneren Strukturen. Ich hoffe Sie haben auch gesehen, dass in China nicht alles Gold ist was glänzt. So wie die Chinesen zurecht auf Ihre Zivilisationsgeschichte stolz sind, können wir sehr wohl unsere Institutionen stärker hervorheben welche uns nicht nur Wohlstand gebracht haben, sondern um die uns auch vermehrt Chinesen beneiden.

    • Franz Mueller sagt:

      Jetzt schlägts aber dreizehn, mir fällt der Kiefer vor Ehrfurcht runter! Von mir aus den Felsen aus China dorthin pflömmen, was solls. Der Gerechtigkeit halber möchte ich jedoch ein Stück der Chin. Mauer in Orginalhöhe nachgebaut, mindestens 200 m lang, vor dem Bundeshaus sehen! Damit auch mich an der Unterwürfikgeit unserer Regierung hohnlachend beteiligen könnte. Es lebe der Gesslerhut! Den aber grüsste Willi Tell nicht, das lernte ich schon in der 2. Primar,als kleiner Häfelischueler.

  • Hans Peter sagt:

    Und jetzt reist auch noch unser oberster Heimatschützer Ue-Li nach China. Mal schauen wie er denen den Schmus bringen wird…

  • John Basler sagt:

    Das ist genau das was mir als Schweizer den Verleider macht ,unsere Politiker machen überall unterwürfig das „Böckli“ ! Wenn ich als Geschäftsmann unterwürfig Verhandlungen führen würde ,wäre ich von Anfang an in der schlechteren Position ,und wenn es umgekehrt wäre würde ich davon profitieren und hätte den Deal gewonnen ! Gerade bei den Chinesen wird Unterwürfigkeit als Schwäche gesehen !! Diplomatie in Ehren aber Diplomatie hat NICHTS mit Unterwürfigkeit zu tun und das sollten sich unsere Politiker endlich einmal hinter die Ohren schreiben!

    • Maiko Laugun sagt:

      @Basler: Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Knallhart verhandeln müssen aber die Unterhändler und nicht die Politiker selbst. Es liegt also an den Delegierten, das beste Ergebnis für das eigene Land auszuhandeln. Dass ein Bundesrat sich nach Vertragsabschluss politisch anständig und korrekt verhält, ist dann nur noch eine Formsache der Höflichkeit.

    • Lea sagt:

      Sie scheinen nicht viel Ahnung von asiatischer Kultur zu haben. Gespielte Unterwürfigkeit gehört dort zum guten Ton. Junge sind unterwürfig gegenüber älteren, Geschäftsleute gegenüber Politikern etc. Und ja heisst entweder ja oder nein oder du kannst mich mal. Kommt man nicht aus Asien weiss man nie, was sie gerade meinen. Unsere Politiker haben sich Honig ums Maul schmieren lassen und einen für die Schweiz schlechten Vertrag unterschrieben. Merken es aber immer noch nicht….

      • John Basler sagt:

        OK ich denke was Chinesische Gepflogenheiten anbelangt haben Sie sicher mehr Erfahrung als ich ,für mich ist Unterwürfigkeit ein Zeichen von Schwäche ,nichts desto trotz schäme ich mich immer wieder aufs neue wenn ich einen von unseren Kaspern von Bern kleinlaut ohne Selbstvertrauen mit Ausländischen Politikern am Verhandeln sehe ! Wir sind die Schweiz und es sollte absolut keinen Grund geben sich dermassen Devot Ausländischen Politikern gegenüber zu verhalten ,ich erwahrte von unseren Politikern das sie mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und ein gesundes Selbstvertrauen an den Tag legen !

        • Lea sagt:

          @ Basler Da haben sie auch wieder recht. Mir sind die Auftritte unserer Politiker bei Verhandlungen auch peinlich.

  • Silvia Bopp sagt:

    Ueli maurer machts richtig. Wir wollen und müssen mit den Chinesen ein tolles Verhältnis aufbauen. Der markt ist gross und unsere Chancen stehen gut. Die Menschenrechtsdiskussion kann am Rande geführt werden. Ein Land mit über einer Milliarde Menschen ist nicht so flexibel wie die Schweiz. Also lasst den Chinesen mehr Zeit. Sie entwickeln sich in die richtige Richtung. Ich habe volles Vertrauen. Die Aussagen von Herrn Chapman beachte ich als falsch und voll von diesem unerträglichen Gutmenschentum.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Was bitte hat der Artikel mit „Gutmenschentum“ zu tun? Und die Menschenrechte erwähnt Chapman nicht mal. Frau Bopp, Ihre Scheuklappen und Vorurteile sind so überwältigend, dass Sie nicht einmal mehr in der Lage sind, einen Text zu verstehen. Es erstaunt aber nicht, Sie funktionieren halt genau so wie Ihre Lieblingspartei: Man soll sich die Vorurteile nur nicht durch Fakten trüben lassen, wäre ja schade darum. Nur: Eine vernünftige Debatte wird dadurch im Keim erstickt – aber das wollen Sie wohl.

      • ostwienerli sagt:

        Danke Herr Schwarzenbacher für Ihre Worte. Anerkennung eines GUTMENSCHEN, der echt und ehrlich als guter Mensch über die Schlechtmenschen wie Frau Bopp gerne den Kopf schüttelt und eigentlich gar nicht mehr auf diese blöden Pauschalisierungen antwortet.

      • Massoni Kuno sagt:

        ja Herr Schwarzenbacher, ich kann Ihnen voll zustimmen. Interessant wirds erst, wenn China dann an Schneider-Ammann
        Maschinen verkauft, die von ihm ursprünglich mal in CH fabriziert wurden. Apropos Menschenrechtsdiskussion; Frau Bopp,
        Sie scheinen mir wirklich ein schwaches Geschichtsgedächtnis zu haben. Oder haben Sie nie von Tibet, Spratly-Islands etc.
        gehöhrt? Oder chin. Wanderarbeiter? Rotchina gegen ganz Südostasien von Taiwan bis Indonesien um ein paar Inselchen.
        Ja, man spricht halt aus, was einem am liebsten ist.

    • Liliane Affolter sagt:

      Wie bitte: „Die Menschenrechtsdiskussion kann (muss aber nicht?) am Rande diskutiert werden“, Was bitte hat denn Herr Maurer (ich bin nicht per du mit ihm!) bisher so „richtig“ gemacht? Ich sehe einen dauergrinsenden Mann, der sich vor allem wichtig macht. Tolle Leistung wie gewohnt von diesem Herrn! Ich rate Ihnen dringend: gehen Sie in eine Bibliothek, leihen sie sich Bücher aus oder lesen sie Artikel über China mit den Themen: Menschenrechte, Tibet, Tierhaltung, Umweltschutz etc. so kommen Sie kostengünstig zu etwas Weiterbildung. Ein Tipp von einer weiteren unerträglichen Gutmenschin

  • K.A. Barett sagt:

    Johann Schneider-Ammann macht es auch dann, wenn er etwas richtig macht, nicht allen recht. Da steckt eine gewisse Tragik drin. Weil er so ist, wie er ist, nämlich etwas ungelenk, hölzern, nicht mainstreamig/links und geschliffen, ist er kein guter Verkäufer seiner selbst. Natrülich sind die Chinesen keine Musterschüler in Sachen „Demokratie und Rechtsstaat“. Wenn ich aber selbst wählen könnte zwischen Mao’s China und dem heutigen Reich der Mitte, würde ich mich nicht für Mao entscheiden. Ein Grossteil der CH-Wirtschaft fühlt sich gut? Ist das schlecht? Das sind wir nämlich alle selbst!

  • Mike Brunner sagt:

    Etwas mehr Distanz zu China? Ich denke das würde dem Bundesrat insbesondere bezüglich der EU guttun. Ich vertraue China, Russland etc. nicht mehr oder weniger als den guten Freunden aus alten Zeiten, den Wölfen im Schafspelz, die es schlussendlich auch nur auf das Geld hier abgesehen haben, was zwar legitim ist, aber dem nicht naiv entgegengetreten werden sollte.

    • K.A. Barett sagt:

      @Mike Brunner: Wölfe im Schafspelz? Schafe im Wolfspelz gibt es nicht! Bleiben wir realistisch: Wer hat es in letzter Konsequenz nicht aufs Geld abgesehen? Auch wir selbst nicht! Schlitzohrigkeit plus Heuchelei ergibt nicht Moral! Um unseren so lieb gewonnenen Wohlstand überhaupt erhalten zu können, müssen wir Geschäfte machen – weltweit! Mit falschem Moralismus können wir uns nicht am Leben erhalten. Und: „Der Mensch ist des Menschen Wolf“, (Titus Maccius Plautus, 250-184 v. Chr.) Auch die guten Menschen sind davon icht ausgenommen!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    es macht keinen sinn überhaupt mit china zu geschäften; ausser man ist vorort und kontrolliert die jungs dort rund um die uhr. die qualitätsschwankungen der güter sind enorm. des weiteren muss man sich vor einem know-how transfer hüten, ansonsten „copy-paste“ zum einsatz kommt. die chinesen sind alles andere als faire handelspartner. der ganze müll von da dorten wird uns überschwemmen, mit allen meist negativen konsequenzen. das vorgehen „unseres….“ bundesrates bez. des freihandelsabkommen ist naiv, rein monetär orientiert und leider alles andere als nachhaltig.

    • Lea sagt:

      Dachte nicht, dass ich ihnen in diesem Leben mal noch Recht geben würde, aber mit diesem Kommentar haben sie ausnahmsweise ins Schwarze getroffen. Die Chinesen ziehen uns mit einem Lächeln über den Tisch und wir sagen noch artig Danke. Dafür dürfen wir dann Abfall importieren und Hitech und know-how den Chinesen in den Rachen werfen.

  • Fritz Blasimann sagt:

    Von Herr Chapman könnte man zwischendurch auch ein wenig mehr Distanz zur EU und Gutmenschentum erwarten.

    • Rainer Kobel sagt:

      Da haben Sie recht. Erstaunlich, dass diese Leute dann kein Problem darin sehen, wenn wir uns einem reinen EU-Gericht unterordnen, automatisch – auch auf bestehende Verträge – EU-Recht übernehmen ohne jedwelche Mitbestimmung. Unser Steuerrecht oder den Finanzplatz auf Erspressungsdruck der EU ändern. Fremden Staaten auf Druck sogar erlauben, hier Erbschaftssteuern einzutreiben oder wie bei der LEX USA unser Verfassungs- und Strafrecht auszusetzen. All diese unglaublichen Forderungen stellte China – das böse, böse China – nie.

  • Herbert Ott sagt:

    Lieber China als die EUdssR !!!

  • Peter Luginbühl sagt:

    Naja, ich kann Herr Chapman nur zustimmen, allerdings könnte man dies auch auf die EU übertragen. Leider hört da die Kritik beim Tagi jeweils auf, eigentlich ist diese einseitigkeit sehr Schade.

  • Meyerhans sagt:

    Und: sind die Menschenrechte in den USA, Japan, im Nahen Osten, Indien und Pakistan tatsächlich so viel besser dran? Denkste

    • hansi sagt:

      an meyerhans. In China existriert kein Menschrechte. Einen Vergleich mit demokratische Länder zuziehen erübrigt sich. USA, JAPAN und insbesondere INDIEN mit CHINA zu vergleichen grenzt entweder an Dummheit oder Ignoranz oder beides zusammen.

  • Walter Sahli sagt:

    Wieviele Freunde die Kommunisten heutzutage doch haben! Es ist noch gar nicht so lange her, da kriegte jeder, der die Schweiz kritisierte, zu hören, er solle doch ein Billet Moskau einfach lösen. Heute stehen diese Sprücheklopfer in China Schlange und bezeichnen China-Kritiker als Gutmenschen….

    • Maiko Laugun sagt:

      @Sahli: Kann es sein, dass Sie in der Zeit etwas stehen geblieben sind? Die meisten sind schon im 21. Jahrhundert angekommen. Wenn Sie das auch schaffen und die Augen öffnen, dann werden Sie vielleicht sehen, wie stark sich diese Länder verändert haben und wie schnell das vor allem in China vorwärts geht. Kommunistisch ist in China übrigens nur noch der Name der Partei und der Mittelstand steigt schneller als wir hier Kommentare schreiben können. Heute sind also Gutmenschen diejenigen, welche diese Veränderungen noch nicht bemerkt haben.

      • Walter Sahli sagt:

        @Laugun: ein netter Propagandatext haben Sie da geschrieben. Warum lesen Sie ihn nicht laut auf dem Tian’anmen Platz vor? Die chinesischen Behörden würden Ihnen sicher applaudieren, so unkommunistisch wie die im 21Jh ja sind, oder?

        • Maiko Laugun sagt:

          @Sahli: Lesen Sie doch nochmals in Ruhe Ihren eigenen 1. Kommentar durch und dann meine Antwort darauf. Vielleicht merken Sie dann etwas. Erzählen Sie uns doch bitte, wie kommunistisch die heutige Regierung in China ist und was die konkreten Auswirkungen deren Politik auf die Bevölkerung sind. Ich gebe Ihnen dann gerne eine reale Antwort aus meinem täglichen Leben in China. Danke schon im voraus. P.S. Wenn Sie das nicht können, dann muss ich leider annehmen, dass Sie selbst – um bei Ihrem Sprachgebrauch zu bleiben – ein Sprücheklopfer sind, also das was Sie anderen vorwerfen.

  • bayer sagt:

    Lieber Herr Chapman
    Was die die Eidgenossen definitiv nicht brauchen sind Ratschläge masochistischer Journalisten, welche den Peinigern die Wünsche von den Augen ablesen!
    Was wir auch nicht brauchen sind Überheblichkeit, Demütigungen, Belehrungen, Erpressungen, Abzocke und Bespitzelung durch unsere „Freunde“ EU und USA.
    Loser scheinen sich zu Loseren hingezogen.
    Wer`s noch nicht gemerkt hat: Die Zukunft geht in China, Afrika, Russland, Indien etc. ab.

  • Matti Hoch sagt:

    Es ist einfach zum Kotzen, was alles um des lieben Geldes willen gemacht wird. Menschenrechte? Noch nie gehört!? Alles muss dem schnöden Mammon weichen! Im Prinzip müssten wir alle chinesischen Produkte boykottieren, weil sie zu überteuerten Preisen verkauft werden und einige in Gefangenen-Lagern hergestellt werden. Aha, das will natürlich niemand wissen!! Logisch, offenbar haben die Medien auch eine Zensur, über diese traurigen Tatsachen zu berichten. Ob dieser Artikel veröffentlicht wird?Hauptsache der Rubel, oder der Renminbi rollt….

    • Fabian Ruch sagt:

      Zu „Menschenrechten“ und internationalen UNO-Normen gehört auch die Souveränität von Staaten. Die EU aber achtet unsere Souveränität nicht (automatische Rechtsübernahme gefordert, Unterwerfung unter EU-Gerichte etc.). Also auch kein Handel mehr mit der EU? Wie sieht es mit den Menschenrechten im arabischen Raum aus? Mit den USA (Guantanomo etc.)? Wie mit den Menschenrechten in Südamerika? Türkey? Russland und Co. Oder all den Linken Regimen von Kuba bis Venezuela? Ja, dann sollte die CH vielleicht nur noch mit Lichtenstein Handel treiben. Obwohl, das ist ja ein „Königreich“.

      • K.A. Barett sagt:

        @Fabian Ruch: Genau auf den Punkt gebracht, Gratulation! Wir wollen uns von jeglichem Zynismus fernhalten, aber viele Zeitgenossen leben wirklich auf einem anderen Stern; beziehungsweise, im unbekannten Land „Utopia“.

        • Matti Hoch sagt:

          @Ruch u. @ Barett….Menschenrechte sind essentiell! Wenn ein Land Handel mit einem anderen Land treibt, das die Menschenrechte flagrant immer und bewusst verletzt, macht sich dieses Land (CH in unserem Fall!) an den Verletzungen der Menschenrechte mitschuldig! Ich meine nicht, dass man keinen Handel betreiben soll, aber dass dieser Handel mit der klaren Auflage geschieht, dass die Menschenrechte endlich eingehalten werden! Die Mammonsjünger aller Welt scherrt das keinen Deut!! Moral gibt es bei ihnen nicht mehr! Aber, alle müssen einmal vor einen gerechten Gott treten, und dann???

          • Maiko Laugun sagt:

            @Hoch: Menschenrechte sind eine westliche Erfindung und wurden bis zum geht nicht mehr ausgereizt. Was für Sie essentiell ist, hat in Asien gar keine Bedeutung. Entweder man treibt Handel mit einem Land ohne Forderungen auf andere Punkte bezogen oder man lässt es eben sein. Ist das so schwierig zu begreifen?

  • Anton Keller sagt:

    Matthias Chapman, kennt die chinesische Mentalität nicht. Chinesen können sehr, sehr gute Partner sein, wenn man ihre Mentalität versteht. Sie vergessen auch nach Jahren nichts, auch im Positiven.

    PS: Besuchen wir die Schweizer Häuser im Ausland?

  • Arthur Gubler sagt:

    Hat Herr Chapmann überhaupt eine Ahnung wovon er spricht. Hat er noch nicht gemerkt, dass unsere sogenannten Freunde uns wie einen Schurkenstaat behandeln. Vermutlich glaubt er an die Märchen der Exiltibeter, Erfahrung hat er aber keine. Es ist Zeit, wenn wir neue Freunde suchen und das sind die Russen und die Chinesen, das sieht sogar Prof. Albert Stahel so.

  • mars simon sagt:

    Ach wie weh das tut das die „Rechten“ so einen guten Draht zu China entwickelt haben. Ach, tut das den „Linken“ weh!
    War doch China immer eine Domäin der Linken in den 70igern bis in das Jahr 1990!
    Nun passt das Bild von China, dem Modernen, plötzlcih nicht mehr in das Schema.
    Macht doch lieber mal eine Demo wir wir es in den 70zigern machten gegen die USA und deren Politik wie Rassismus und Snowden, Guantanamo.
    Ach wie bequem immer nur auf der SVP rumhacken.
    Wie tief seit ihr gefallen und zum Bünzli dekradiert!

  • Kontangnewa C. sagt:

    Herr Chapman, hoffentlich werden wir in Zukunft von den grossen Busen aus Fernost nicht erdrückt…zum Glück ist die CH weit entfernt von China, denn dort hätte sie als Insel mitten im kommunistischen Mutterland nicht ansatzweise eine Chance auf irgendeine Form von Unabhängigkeit…

  • julie mueller sagt:

    mein mann ist chinese aus hangzhou,ich bereiste china oft, spreche auch fliessend chinesisch. mein mann sagt folgendes: „hört im westen endlich auf, den chinesen den roten teppich auszubreiten. in die börse in zürich gehört kein chinazentrum. erhöht den druck bezüglich der menschenrechte, fordert rechtsstaatlichkeit in china und fordert ebenso den abzug aus dem von china besetzten 10 grössten land der erde, tibet. tibet ist eine erroberungskolonie chinas und mit kolonialisten vermeidet den handel, das gibt nämlich schmutzige finger! lasst euch von geld nicht blenden!“

    • Jörg Wirz sagt:

      Dies ist die eine Seite.
      Auf der anderen leben in China auch sehr, sehr, sehr viele Menschen, die ähnlich leben wie wir in der Schweiz. Die sich wie wir über das politische System ärgern und gerne die Welt bereisen (wie wir)….
      Die Schweiz darf sich diesen Menschen nicht verschliessen und sollte die Gastfreundschaft hochhalten und verbindende Gesten wie z.B. ein Fels völkerverbindend nutzen. – Daraus kann etwas entstehen, das unsere Werte eher erkennen lässt als Weltpolizist oder Besserwisser zu spielen und somit Brücken abzubrechen, das ist mE kontraproduktiv.

      • MIchael Meister sagt:

        Die Schweiz soll die Gastfreundschaft hochhalten? Dazu muesste die Gastfreundschaft in der Schweiz erst einmal auf ein gewisses Niveau gebracht werden, siehe andere Diskussionen im Tagi wenn es um Hotel, Tourismus etc. geht. Dort ist der einhellige Tenor, dass gerade die Schweizer Hotellerie bezueglich Freundlichkeit, Gastfreundschaft und auch Offenheit gegenueber „Fremden“ bedenklich gegen Null geht.

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Fast die Häfte der Kommentare wirft Chapman „Gutmenschentum“ vor, dabei erwähnt er in seiner nüchternen Analyse die Menschenrechte nicht mal. Und etliche SVPler sind derart enttäuscht, dass ihre Partei nicht erwähnt wird, dass sie einen Zusammenhang herbeifantasieren, weil sie sich in ihrer Opfermentalität betrogen fühlen. Wie soll so ein vernünftiger Diskurs stattfinden? Wir haben tatsächlich Probleme zu lösen – aber mit diesem krankhaften Wahn, dieser extremen Paranoia verunmöglicht ihr diese Arbeit. Patriotismus sieht anders aus – das ist Egomanie.

    • Fritz Blasimann sagt:

      Herr Schwarzenbacher, der einzige der bis jetzt von SVPler spricht sind sie! Werfen hier andersdenken schon wieder alles mögliche an den Kopf und bezeichnen sie als Verhinderer für Kompromisse. Haben sie schon mal etwas von Selbstreflexion gehört? Und übrigens, wer öfters mal einen Artikel von Herr Chapman liest, weiss weshalb er als Gutmensch bezeichnet wird. Zu ihnen passt besten der Kommentar von mars simon 9.08!

      • mars simon sagt:

        @Blasimann ich beziehe mich in meinem kommentar nicht auf Herrn Chapman sondern auf die anderen Leserkommentare hier im Blog. Die welche die Globalisierung vergöttern solange sie von der EU ausgeht. Andernseits eine öffnung verhindern wollen die nicht EU konform ist.

    • Maiko Laugun sagt:

      @Schwarzenbacher: Nehmen Sie es doch mit Humor und die SVP-Jünger weniger ernst. Diese Partei ist straffer und ideologischer organisiert als es kommunistische Parteien früher im Osten je waren. Den treuen Parteisoldaten der SVP selbst ist das gar nicht bewusst.

    • Ursula Vogt sagt:

      Ich frage mich, welche Meinung Sie vertreten und was uns der Artikelschreiber sagen will. Sollen wir keinen Handel mit China mehr betreiben? Ich glaube nicht, dass damit die Menschenrechtslage gestärkt wird (vgl. Nordkorea). Auch ist mir schleierhaft, was er als „Anbiederung“ auffasst – die Worthülse „I feel good“ oder ein gegenseitges Projekt von Bergregionen? Das kann er ja kaum wirklich als zu kritisierende Anbiederung darstellen! Erstaunlich auch, dass wir mit einem 2.5x so grossen Wirtschaftsraum wie die EU geschäfften können ohne PFZ, Kohäsionszahlungen, Automat. Rechtsübernahme etc.

  • Walter Schneider sagt:

    Es gab eine Zeit, da folgten die USA moralischen Prinzipien: Sie anerkannten die illegitimen Kommunisten in China nicht.

  • Brunner Peter sagt:

    Mir scheint, dass einige Politilker aus der Schweiz, nicht mehr alle Hühner auf der Veranda haben.

  • f.a. blume sagt:

    heute kaufen SIE noch bei uns ein … ab morgen produzieren SIE es selbst … ab übermorgen brauchen SIE uns nicht mehr, da SIE uns in IHREN eigenen entwiklungen ersäufen können
    .
    dank dem S-A -freihandelsabkommen müssen / dürfen wir noch deren überproduktion auch von giftigen lebensmitteln abnehmen
    .
    zum guten schluss erklären DIE uns was menschenrechte sind
    und wie wir die bei uns umsetzen müssen
    .
    OBS. kauft nur weiter diese chinaware

    • Fritz Blasimann sagt:

      und sie haben ihren Kommentar vermutlich grad auf einem PC oder Smartphone geschrieben, dessen Bestandteile zum Teil bestimmt auch aus China stammen.
      Chinesen kopieren natürlich nur, wenn man mit ihnen Handelsabkommen hat. Ohne Handelsabkommen kämen die Chinesen niemals auf die Idee einfach Produkte aus dem Westen zu kaufen und zu kopieren. Nein hä? Dies ist nur mit Handelsabkommen möglich………

    • zurbruegg peter sagt:

      Ausnahmsweise mal voll Ihrer Meinung!

    • Marco Bless sagt:

      lach.. da spricht der Ahnungslose. Ohne China geht heute gar nichts mehr in Sachen kommerzieller Elektronik.
      Und ich bin mir nicht sicher, ob gerade Sie, Blume, zu denen gehören, die früher, als noch in Mitteleuropa produziert wurde, sich für eine teure Grundig oder Revox entschieden haben, wenn es auch die wesentlich preisgünstigeren Panasonic usw. aus Fernost zu kaufen gab.
      Unterdessen interessiert es mich schon gar nicht mehr, ob uns China einst die Rechte diktieren wird. Diejenigen, die uns im Westen diktiert werden, klingen mir jedenfalls näher dem Totalitarismus, als jene Chinas.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Wie blind muss man eigentlich sein, um in den Chinesen „neue Freunde“ zu sehen? Die CH wird sich noch gehörig wundern! Das ständige Versagen der CH in Bezug auf einen vernünftigen Umgang mit der EU führt offenbar nicht zu einem Hinterfragen der eigenen Haltung (wäre ja auch ganz was Neues), sondern nur zu einer immer kurzsichtigerer und verblendeterer Sichtweise. Da dies die Domäne der Rechten ist, gehe ich mal davon aus, dass die Mehrzahl der naiven chinafreundlichen Kommentare von dieser Gattung stammt. Und von wegen „Gutmensch“: 1000x lieber ein sogenannter Gutmensch, als ein Rechter!!

    • Marco Bättiger sagt:

      Tja, ich als Rechter (aufRechter) bin froh, bin ich nicht ein Linker (ein Linker ist ein hinterlistiger Mensch). Und wenn ich mir so unsere „alten Freunde“ ansehe, die nur noch mit Drohungen, Beleidigungen, Forderungen und Erpressungen an einen souveränen Staat wie die Schweiz herantreten – dann ist es vielleicht wirklich Zeit, sich neue Partner (nicht Freunde, die gibt es bei Staaten nicht) zu suchen und vermehrt zu „diversifizieren“.

    • mars simon sagt:

      Herr Leinemann, sagen sie mal was ist an der EU so tolles? Konnte mir bis anhin in den EU Ländern noch niemand erklären ! (ausser Politikern)

      • Gunnar Leinemann sagt:

        @Simon: Sie scheinen keine realistische Vorstellung von China als Staat zu haben, sonst würden Sie die Absurdität ihrer Frage selber bemerken. Die EU hat sicher viele Mängel, aber verglichen mit China glänzt sie regelrecht. Thema Menschenrechte, Umweltschutz usw… aber falls Sie einer dieser Rechtskonservativen sind, dürften Ihnen diese Themen wohl egal sein.
        @Bättiger: Viel niveauloser als die Wortspielerei mit „Rechten“ und „Linken“ geht es kaum noch. Peinlich.

        • mars simon sagt:

          Im gegensatz zu Ihnen habe ich dort gelebt!
          Wo ist da der Unterschied zu wesstlichen demokratischen Diktaturen?

          • Daniel Naef sagt:

            Inwiefern trägt „dort gelebt“ zu Ihren Argumenten bei? Den Unterschied werden Sie spätestens dann feststellen, wenn Sie ihren Pass mit dem eines nicht-demokratischen Landes eintauschen.

  • Sven E. sagt:

    „Lasst uns eine gesunde Distanz wahren zu dieser fremden Kultur“. Das Credo eines Bünzlis. Unsere Uhren dürfen sie kaufen, aber ihnen mit Herzlichkeit und Offenheit begegnen? Fehlanzeige. Fremde Fötzel.

  • Rainer Leicht sagt:

    Steimandli-Bauen als völkerverbindendes Element! Neben dem chinesischen Fels kommt noch ein indischer, dem zur Seite ein pakistanischer… Und wo sonst als auf der Regina Montium?

  • Rüdiger Kraus sagt:

    „Made in China“ steht auch auf Monsieur Chapmanns Tastatur. Intertnet (wo uns CIA und NSA ausschnüffeln) benutzt er auch. Schon ein bisschen perfid, da jetzt loszujammern, wenn man selber Produkte von Hegemonien konsumiert

  • Walter Meier sagt:

    Wer selbst noch nie in Asien gelebt und gearbeitet hat kann und darf niemals autorisiert werden mit Asiaten auf hoher Ebene Geschäfte zu tätigen, geschweige denn zu politisieren !!! Es ist deshalb müssig, wenn so unerfahrene Politiker Staatsbesuche in China machen.
    Liest man all die Kommentare, vermisst man total die Sachlichkeit. Alles artet in kleinkariertes Politgeplänkel aus gegenseitige Vorwürfe und schuldzuweisungen. Erinnert an Kinderstreitereien

    • Maiko Laugun sagt:

      @Meier: Wie oben schon mal geschrieben: Es sind die Unterhändler die verhandeln und nicht die Politiker selbst. Es muss also darauf geachtet werden, dass die vom Bundesrat zur Verhandlung gesendeten Delegierten Erfahrung in Asien haben. Die Staatsbesuche von Bundesräten als solches sind nur Kulisse.

  • Rainer Kobel sagt:

    Ein sehr merkwürdiger Artikel. Man erachtet es als Anbiederung, wenn sich 2 Bergregionen austauschen und aus PR-Gründen „Bergspitzen“ – notabene Gegenseitig! – austauschen? Das ist kritik- oder warnwürdig? Auf der anderen Seite haben solche Journalisten Null Probleme, wenn sich die CH einem reinen EU-Gericht unterordnen will, automatisch EU-Recht übernimmt, auf Druck der EU unser Steuerrecht anpasst, Kohäsionszahlungen leistet, den EU-Rettungsschirm mit Milliarden füttert und sich dann noch als Rosinenpicker beschimpfen lässt. DAS ist Anbiederung auf Kosten unserer Selbstbestimmung!

  • Meinrad Lacher sagt:

    Anbiederung an China? Sich deswegen aufregen? Warum auch, das ist doch die einzige Strategie, die dieser Bundesrat, insbesondere die 3 Damen, bestens beherrscht. Interessant ist nur, dass ich von Herr Chapman noch nie einen entsprechenden Artikel gelesen habe, wenn sich der BR gegenüber der EU vor Anbiederung überschlägt……

  • Walter Meier sagt:

    Wenn ich hier lese, dass jemand volles Vertrauenn in die Chinesen hat, kann es sich nur um jemand handeln, der noch nie in Asien gelebt und gearbeitet hat. Nur so lernt man Asiaten kennen. Man muss mit Asiaten noch vorsichtiger sein als man es mit den Amerikanern hätte sein sollen.
    Wir brauchen Zusammenarbeit an anllen Fronten. Dabei muss aber die Sachlichkeit und der gesunde Menschenverstand an erster Stelle stehen. Unsere Generation hat aus Geldgier schon zuviel zerstört was unsere Vorfahren mit Schweiss und Blut für uns aufgebaut haben.

    • mars simon sagt:

      Super, diese tiefsinneige Erkenntnis!
      „Man muss mit Asiaten noch vorsichtiger sein als man es mit den Amerikanern hätte sein sollen.“
      Ich habe dort gearbeitet und muss sagen dort gilt eine Abmachung!
      Zumindestens dort wo die CHinesen die Wirtschaft lenken.
      Ich spreche nicht von Packistan, Indien. Die ehemaloge Grossmacht USA aind wieder ein anderes Pflaster.
      Die wissewn nicht mal wo die Schwiz ist!

  • Fabian Ruch sagt:

    Die Chinesen sind auf jeden Fall nie so anmassend, arrogant und beleidigend gegenüber der Schweiz aufgetreten, wie unsere „Freunde“ aus der EU. Die uns bei jeder Gelegenheit als Rosinenpicker beschimpfen und daneben nur unerhörte Forderungen stellen – von automatischer Rechtsübernahme über die Unterwerfung unter das höchste EU-Gericht bis zur Zahlung von 18 Mrd. via IWF für den EURO-Rettungsfonds oder die Kohäsionszahlungen, Anpassungen unseres Unternehmenssteuerrechts etc. Offenkundig hat die EU keinen Respekt vor souveränen Staaten. DAS könnte man doch mal kritisieren, Hr. C (statt Berg-PR)

    • Hermann Bucher sagt:

      @Fabian Ruch: Warten wir doch einfach mal ab. Das Spiel mit den Chinesen hat doch gerade erst begonnen!

  • Ich erlaube mir nicht von PROSTITUTION und nicht von Anbiederung zu sprechen:
    Wir haben GOTTLOB ein ziemlich strenges Tier.- sowie Umweltschutzgesetz.
    Leider wird dieses nun mit diesem Vertrag umgangen:
    Da werden Wassermelonen importiert, welche explodieren, weil vollgepumpt mit Dünger und Pestiziden! Da wird Hühnerfleisch, Schweinefleisch usw… aus Käfighaltung (Tierquälerischer Haltung) importiert! Einen Vorteil hat das Fleisch, da die Tiere mit Antibiotika und andern medizinischen Mitteln vollgepumpt sind, können wir uns den Gang zum Arzt sparen,!

    • Ursula Vogt sagt:

      Käfighaltung gibt es – trotz „Ausstiegsziel“ auch noch in der EU. In der EU werden Tiere auch massenhaft eingepfercht, den Hühnern die Schnäbel abgeschnitten, Kühe sehen ihr ganzes Leben kein Sonnenlicht, Transporte durch halb Europa, Tierquälerei noch und nöcher. Gleichzeitig sind es dann aber gerade Leute wie Sie, v.a. aus linken Kreisen, die in Deutschland einkaufen gehen und die SVP dafür kritisieren, dass sie den hiesigen Bauernstand – und damit unsere strengen Tierschutzgesetze – unterstützen.

      • Frau Vogt, bin leider mit Ihnen einverstanden! Sogar noch bei uns in der Schweiz wo Schweine eingepfercht werden und dies trotz abgelaufener Uebergangszeit! Nur nicht mehr in diesen Mengen wie in China, Ungarn usw..-! Dies ist leider Tatsache, denn auch bei uns gibt es KORRUPTION en Masse!

    • da wir ja die Medikamente auch so zu uns nehmen! Kommt hinzu, dass die Menschenrechte, Tibet usw mit FUESSEN getreten werden!

    • Walter Bossert sagt:

      Vielleicht ist das als Angewöhnung an die Zukunft in der Schweiz gedacht, damit wir dann schon immun sind ,wenn es so viele Menschen in der Schweiz hat, dass auch wir nicht mehr anders produzieren können um alle zu ernähren.

  • zurbruegg peter sagt:

    Danke Herr Chapman. Diese Anbiederung an das Diktatorische, Menschenverachtende Riesenreich ist absolut peinlich und erniedrigend! Unfassbar, dass ausgerechnet die Bürgerlichen Bundesräte und Politiker in China zu Kreuze kriechen! Da sind mir die Linken lieber, welche immerhin nur in die EU wollen, was uns auf jeden Fall weniger Ärger bringen würde!

    • Marco Bättiger sagt:

      Worin sehen Sie einen Anbiederung? Hab es noch nicht verstanden! Der gegenseitige Austausch von Bergregionen? Wusste nicht, dass Gegenseitigkeit „Anbiederung“ ist. Eine Anbiederung sehe ich nur gegenüber der EU. Da ist man sogar bereit, den eigenen Rechtsstaat, die eigene Suveränität aufzugeben. Ja man erachtet es sogar als notwendig, unser Steuerrecht anzupassen, automatisch fremdes Recht ohne Mitsprache zu übernehmen oder sich dem Europäischen Gerichtshof zu unterziehen. Tja, mir ist die EU diesbezüglich überhaupt nicht „lieber“. Das „böse“ China jedenfalls stellt solches nicht.

  • Hermann sagt:

    Zum Glück ist die Schweiz ja sooo viel besser als China. Es gibt ja keine menschenverachtende Strassenprostitution in der Schweiz, oder Lohndumping bei Ausländern, oder Abschieben von Immigranten in Isolationshaft in den Bergen. Oder kriminelle Beihilfe zu Steuerbetrug. Nein, die Schweizer sind Heilige und sollen endlich der Welt beibringen, wie man sein soll…..

    • Marcel Zürcher sagt:

      Ich denke lieber Hermann, dass wir von chinesischen Praktiken noch weit weg sind. Denn Ihr Kommentar wäre in China nie erschienen und sie hätten Besuch erhalten. Weiter mag ich mich auch nicht erinnern, wann in der Schweiz eine öffentliche Erschiessung im Fussballstadion stattgefunden hätte…

  • Max Homberger sagt:

    Der Freisinn und das übrige Grosskapital huldigt den Kommunisten – das war nicht immer so!

  • Hans Müller sagt:

    Wann kommt die Fortsetzung zum Thema: Gipfel der Anbiederung des Bundesrates bei der EU?

  • Christoph Bremser sagt:

    Ue-Li ist ein wahrer Patriot. Er würde sogar seine Grossmutter für eine Fünfliber verkaufen, wenn’s ihm nur nützt.

  • Raphael Keller sagt:

    BP Maurer in der Tagesschau: „China hat auch ein politisch relativ stabiles System, als einziges dieser Länder in dieser Region“. Das ist so falsch, dass es auch von George W. Bush stammen könnte. Wollen wir uns wirklich von Herrn Maurer im Ausland repräsentieren lässen? Hilfe!!

    • Walter Bossert sagt:

      Das habe ich auch gedacht, das ist dann halt wenn man sich vorher nicht orientiert. Aber halten wir im doch zu gute, dass er trotz allem so weit gereist ist.

    • Max Brüllhardt sagt:

      Herr Maurer macht in der Tradition von BR Merz aussenpolitisch Furore oder (Horrore..). Spästenstens dann wenn es peinlich wird sollte ihn jemand stoppen bitte

  • Joachim Mueller sagt:

    Wir sind bei den Chinesen wesentlich besser aufgehoben als beim Westen.Chinesen hassen es, wenn sich das Ausland bei Ihnen einmischt und lassen es, wie die Geschichte zeigt ebenfalls. (Thaiwan, Korea, etc. gehörten zu China, daher nach Chinesischem Verständnis Inland) Nur weil die Kultur und das Politsystem anders sind ist das nicht apriori zu verurteilen. Eine gut geführte Diktatur kann besser sein als eine Demokratie (In keinem Unternehmen herrscht Demokratie, weil’s nicht funktioniert). Unsere Kultur und Erfahrung führte zur Demokratie,vlt. ist das in China anders.Nicht unsere Entscheidung!

    • Raphael Keller sagt:

      Taiwan war nie ein Teil der Volksrepublik China! Das Territorium der heutigen VRC war Teil der Republik China. Diese kontrolliert heute nur noch ein Teil des ehemaligen Staatsgebietes, nämlich die Insel Taiwan.

  • Vincenzo S.O. Asien sagt:

    Die Chinesen (die Regierung) planen langfristiger and gehen subtiler vor als der Westerner (the foreign devils). Als Freund legen sie die Hand auf deine Schulter und lehnen sich mehr und mehr darauf bis der kleinere Partner sich nicht mehr bewegen kann.
    Im Suedchinesischen Meer, das sie voll in Anspruch nehmen, findet dies z.Z. statt wo sie alles freundschaflich regeln wollen.
    Tschou En Lai soll gesagt haben was er gefragt wurde was er von der franzoesischen Revolution haelt:“ It’s too early to tell“.
    Ein abschliessendes Urteil ueber China steht noch lange aus.

    • Marco Bless sagt:

      Ich denke, da haben Sie was verwechselt. Es war der Franzose „Mitterrand“, der das Zitat geprägt hat, mit Sicherheit kein Chinese.
      Selbst, wenn der von der französischen Revolution genaue Kenntnisse hätte – was sollte denn das Motiv sein, ausgerechnet einen Chinesen nach den Folgen der französischen Revolution zu befragen.
      Schreiben Sie doch nicht so einen erfundenen Hafenkäse, bitte.

  • Walter Kunz sagt:

    Der Gipfel der Anbiederung, was allerdings gar nichts Neues ist, bedenkt man doch wo sich die Schweiz bis jetzt schon überall angebiedert hat.?

  • Maria sagt:

    Da die Schweiz unter staendiger Attacke der USA und der EU steht, macht es Sinn, sich nach Verbuendeten umzusehen, China und Russland sind stark genug, um den Amis die Stirn zu bieten. Ich hoffe nur, unsere Helden im Bundeshaus haben eine Strategie fuer die Zukunft. Es gibt da draussen keine Freunde, nur Interessen. Ich persoenlich kriege Brechreiz wenn ich an die Amis denke und die EU ist faktisch eine Buerokraten-Diktatur, wo Vertraege nach Lust und Laune gebrochen werden und Demokratie nur ein hohles Wort ist. Ich sehe also keinen Anlass fuer eine weitere Anbiederung nach Westen.

    • Martin Berlinger sagt:

      Uiiiii … da werden Sie aber noch viel mehr Brechreiz bekommen, wenn Sie sich der x-tausendfachen aktiven Mithilfe zum Steuerbetrug durch unsere Grossbanken bewusst werden. Und derselbe Brechreiz wird gar nicht mehr aufhören, wenn Sie die Menschenrechtssituation in China ansehen. Da wünsche ich Ihrer Verdauung doch gute Erholung.

  • Marco Bless sagt:

    Anbiederei? Wegen eines Freihandelsabkommens, das den Linken nicht passt?

    Wenn es nach mir ginge, kann man den ganzen Laden an die Chinesen verscherbeln. Das ist mir zumindest nicht mehr zuwider, als die ständige Anbiederung an die USA und die EU.

    Da schreibt aber kein Chapman von „Anbiederung an die USA/EU“… warum eigentlich?

  • Matthias Stauffer sagt:

    Die Aussicht von der Rigi aus ist wunderschön. Die Rigi wurde aber auch total verschandelt mit zwei Zahnradbahnen, die bis zur Spitze fahren und mit unzähligen, teilweise hässlichen Bauten. Auch das Botta-Bad auf Rigi Kaltbad finde ich äusserlich auch nicht sehr attraktiv. Und jetzt noch so einen Unsinn als Tüpfelchen auf dem „i“! Wenn ich die Rigi wäre, würde ich glatt zu Vulkan mutieren und diesen Stein im hohen Bogen wegkatapultieren!

  • wagenbach sagt:

    Von Meinrad Inglin, der als Innerschweizer Realist seine Landsleute trefflich beschrieben hat, stammt der Satz, dass die Schweizer von ich aus die Berge nicht so hoch gebaut hätten. Er rechnet weder mit den Chinesen noch mit dem neu entfachten neoliberalen Geschätssin a la HSG

  • Walter Bossert sagt:

    Was die Chinesen betrifft hat Herr Chappmann absolut recht. Mir sind genau die gleichen Gedanken durch den Kopf gegangen als ich Herrn BR Schneider sah. Schon damals schrieb ich die Schweizer regierenden hätten von Diplomatie keine Ahnung mehr, denn solches Getue wird von den Chinesen sicher registriert und passt ganz und gar nicht in deren Geschäftsregeln! Viele haben scheinbar noch nicht mal verstanden warum die Asiaten immer lächeln. Aber das ist letztlich nur eine Fortsetzung einer langen Reihe von Anbiederungen, andere lecken den EU- Gewaltigen die Solen .

  • MarcoValser sagt:

    Man wird den Eindruck nicht los dass der Autor was Ganz anderes nicht behagt-am Schluss des Beitrages heisst es noch „man verkauft Berge“, dafür reicht anscheinend schon ein kleiner Steinbrocken! Seltsame Vergleiche die Herr Chapmann da zieht.

  • Stefan sagt:

    Als ich Kollegen hier in China von dem Felsen ezählte haben sie gelacht und es war sofort klar, dass sie sicher nicht auf die Rigi gehen werden. End of the story.

  • Martin Berlinger sagt:

    Ich kann dem Artikel nur beipflichten. Ergänzend dazu scheint mir auch grösste Vorsicht am Platz. China ist bevölkerungsmässig rund 500x so gross wie die Schweiz und hat keinerlei Skrupel, massivsten Druck aufzubauen, wenn es seine Interessen durchsetzen will. Die Schweiz hat zur Zeit keine Verbündeten. Und China wird ganz sicher auch keiner werden. Wer das glaubt, glaubt noch an den Storch. Ein böses Erwachen würde unweigerlich folgen.

  • Thierry Deshusses sagt:

    Le problème qu’en Europe nous voulons toujours le beurre et l’argent du beurre…. des Chinois. Désolé, mais je renifle un petit air d’hypocrisie dans cet article.

  • Ganz einfach: China setzt sich damit auf die Spitze unserer steinernen Basis – und sahnt kräftig ab. Es war einmal eine Zahnärzte Softwarebude. Ein cleverer Programmierer gründete sie, das Programm echt stark, der Programmierer war aber eine Null in Sachen Vermarktung. Eines schönen Tages kam eine andere Forma und setzte sich wie ein Keil – auch auf dem Logo – auf die Gründerfirma – nur – der neue Inhaber war die noch grössere Null in Sachen PR und Kundenpflege. Heute ist die Softwarebude im Rachen eines noch grösseren Fisches. Die Kundenpflege immernoch gleich mies…

  • Marco Arbeitnehmer sagt:

    „lasst uns mit den Chinesen Geschäften“

    Ich mache keine Geschäfte mit Chinesen und Chapman auch nicht, trotzdem wählt er die Wir-Form für mich und ihn. Aber „lasst die Schweizer Kapitalisten mit den Chinesischen Kapitalisten Geschäfte machen“ tönt halt nicht so gut und profitabel für mich und den Herrn Chapman. Schön, wenn man sich noch etwas einbilden kann als Sprachrohr von denen da oben.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Rigi ist bekannt und Musterbeispiel für den Konglomerat.

    Es braucht wenig unternehmerischen Geist um ein solches Stück irgendwo aus der Rigi rauszuhauen, natürlich in den Abmessungen des im Artikel erwähnten China-Steins oder grösser, und diesen auf dem Gipfel aufzustellen.

  • R. E. Knupfer sagt:

    Ri-gi Shan – Aufstockung auf 1800 m à la chinoise ! … bizarr, welche Auswirkungen der Liebesentzug durch unsere amerikanischen Freunde zeitigt hierzulande; … nichts ist zu peinlich, um sich bei den neuen Freunden aus dem Reich der Mitte einzuschleimen; beflissen macht man devot den Kotau und vergisst darob, dass man in Fernost mit Unterwürfigkeit bloss seiner Würde verlustig geht; … mittlerweile brechen sie im Wochentakt zur Wallfahrt nach China auf, unsere Bundesräte, bereits deren vier, um dort türklinkenputzend, wie Staubsaugervertreter, um Zuneigung zu betteln, – unappetitlich !

  • iris sagt:

    sagen wir es mal so, unsere westliche oder CH Denkart und Werte auf China oder Asien zu kopieren funtioniert nicht und ist arrogant. Statt anderen zu sagen was sie tun oder lasssen sollten, funktioniert es doch am besten wenn man hoeflich (konfrontation ist in Asien verpoent) aber knall hart verhandlet dabei seine eigene Kultur und Werte vorlebt und vertritt. Chinesen sind stolz CHinesen zu sein, mir scheint, uns Schweizern geht das ab – resultierend in Unterwuerfigkeit oder Defensive – Respektiere andere aber auch sich selber..das fuehrt zu Respekt..nicht Anbiederung oder Bevormundung.

  • Peter Müller sagt:

    Waren gestern auf der Rigi! Hat zuviele Chinesen dort! Diese Leute kennen keinen Anstand und keine Hilfsbereitschaft: die wollten nicht mal Platz machen, als wir mit dem Kinderwagen in die Bahn einsteigen wollten. Da musste ich die erst anschreien, dann sind die zur Seite gegangen. Das führt soweit, dass irgendwann die Einheimischen und die „angenehmen“ Touristen nicht mehr kommen. In Grindelwald gibt es Chinesenhotels mit abwaschbarnen Möbeln und ohne Teppichboden. Chinesenhotel, weil niemand sonst dort Urlaub machen will!

  • Herbert Schuhmacher sagt:

    1800 m? Absolut phntasielos! 1888 m müssten es mindestens sein.

  • Peter Aufenast sagt:

    Ausgerechnet mit China, das die Menschenrechte mit Füssen tritt, Systemkritiker hinter Schloss und Riegel gesetzt werden, Kinderarbeit an der Tagesordnung ist und Korruption bis zum geht nicht mehr, soll unser Land Geschäftsbeziehungen pflegen. Vor 30 Jahren legte China den Grundstein für die Öffnung der Volksrepublik zum Westen und verordnete dem Land eine Wirtschaftsreform und machte aus einem Bauern- einen Industriestaat.

    Der Wandel vom Agrar- zum Industriestaat dauerte in der Schweiz etwas länger und war mit Massenarmut, Kinderarbeit, Ausbeutung und Arbeitskämpfen konfrontiert. Kritik??

  • Angela Nussbaumer sagt:

    Ich finde es zum Rückwärtsessen.
    Punkt.

    … nein, eigentlich Ausrufezeichen!

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