Der grösste Stau ist in den Köpfen

Der Verkehr ist eine gigantische Wachstumsmaschine: Wir reisen immer weiter, schneller und differenzierter. Heute legt ein Schweizer im Inland jeden Tag 37 Kilometer zurück, davon fast die Hälfte zu Freizeitzwecken. Zählt man die Auslandreisen hinzu, sind es täglich 55, jährlich also 20’000 – eine halbe Erdumrundung. Die Diagnose ist klar: Mobilitätssucht im fortgeschrittenen Stadium. Rezepte dagegen liegen zwar bereit, sie anzuwenden käme jedoch einem Griff in den Giftschrank gleich. Diesen Eindruck vermitteln zumindest die meisten Politiker – unabhängig ihrer Parteicouleur.

Jüngstes Beispiel: In Zürich sollen das Rosengartentram und ein bis zu vierspuriger Autotunnel den Verkehr verflüssigen. Bereits wird das Projekt als Coup des rot-grünen Zürcher Stadtrats und des bürgerlichen Regierungsrats gefeiert: Die linke Stadt und ihre Fussgänger erhalten ein weiteres Tram, der bürgerliche Kanton und seine Autofahrer einen neuen Tunnel.

So weit, so normal: Das Ausbaudogma beherrscht die Schweizer Verkehrspolitik. Linke und Bürgerliche verhalten sich wie zwei Süchtige, die sich gegenseitig jede weitere Mobilitätsspritze gönnen. Nicht zufällig macht die Mobilität in der Schweiz inzwischen 40 Prozent des Energieverbrauchs aus. 2000-Watt-tauglich ist das nicht. Trotzdem verschicken rot-grüne Politiker auf Facebook wie selbstverständlich Feriengrüsse aus den entlegensten Winkeln der Schweiz und dem Rest der Welt. An diesem Widerspruch zwischen grüner Politpropaganda und gelebter Wirklichkeit scheint sich niemand ernsthaft zu stören. Ebenso ist es im rot-grünen Zürcher Stadtrat kein Tabu, Autotunnels zu befürworten, wenn im Gegenzug der Ausbau des öffentlichen Verkehrs erfolgt. Dass dies in einer «Gesamtschau» sinnvoll sein soll, wie die federführende Stadträtin Ruth Genner (Grüne) sagt, leuchtet nur bei einer Wachstumsstrategie ein.

Wer Mobilität konsumiert, soll dafür bezahlen – und zwar möglichst die ganzen Kosten.

Autos stauen sich auf der A3 in Richtung Chur, 11. Mai 2008. (Keystone/Walter Bieri)

An der Dominanz des Autos wird sich nichts ändern: Autos stauen sich auf der A3 in Richtung Chur, 11. Mai 2008. (Keystone/Walter Bieri)

Denn die Erfahrung belegt: Neue Strassen und Schienen erzeugen neuen Verkehr, der wiederum neue Wege nötig macht. Da können sich die rot-grünen Städte noch so sehr für ihre Förderung des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs hochloben: In einer «Gesamtschau» lösen auch sie das Verkehrsproblem nicht. Die Autos fahren munter weiter – einfach um die Stadt herum. An der Dominanz des Autos wird sich nichts ändern: Auch 2030 werden noch immer drei Viertel der zurückgelegten Kilometer auf das Auto entfallen, wie Experten voraussagen.

Wie rasant die Wachstumsspirale dreht, zeigt die Statistik: Zwischen 1960 und 2010 ist die Bevölkerung in der Schweiz um den Faktor 1,5 gewachsen, von 5,4 auf 8 Millionen Menschen. Die Zahl der Fahrzeuge hat sich in derselben Zeitspanne mehr als verfünffacht. Wäre die Zunahme im Gleichtakt erfolgt – es gäbe lediglich 1,5 Millionen Fahrzeuge. Tatsächlich waren es letztes Jahr aber 5,8 Millionen.

Diese überproportionale Zunahme ist der Grund, warum sich das Verkehrsproblem so verschärft hat. Doch kaum ein Politiker getraut sich das offen zu sagen – aus Rücksicht auf die Wähler, die wahlweise Auto, Tram, Bus oder Velo oder alles zusammen fahren. Und so müssen andere Sündenböcke her. Die SVP etwa macht für das Verkehrsproblem in erster Linie die Zuwanderung verantwortlich. Wohl im Frühjahr stimmt der Souverän über die Masseneinwanderungsinitiative der Volkspartei ab. Es würde kaum überraschen, wenn die SVP überfüllte Züge und Blechkolonnen zum Sinnbild einer ihrer Ansicht nach verfehlten Ausländerpolitik machen würde. Ob der Souverän da ein Ohr für die weit unbequemere Wahrheit hat? Der Zustrom von Ausländern wirkt zwar in der Tat verschärfend, treibende Kraft ist er aber nicht.

Ehrlicher wäre es also, das fatale Wechselspiel zwischen subventioniertem Kapazitätsausbau und wachsenden Mobilitätsansprüchen zu beenden. Wer Mobilität konsumiert, soll dafür bezahlen – und zwar möglichst die ganzen Kosten. Nur so erhält Mobilität wieder einen angemessenen Wert, wird der Umgang mit ihr nachhaltiger, im besten Fall wirklich nachhaltig. Umgekehrt soll belohnt werden, wer die Ressourcen schont. Der Pendlerabzug in der Steuererklärung etwa gehört ganz abgeschafft. Statt Strassen und Schienen weiter auszubauen und nach den Launen des föderalistischen Wunschkonzerts zu priorisieren, müssen die Verkehrsströme intelligenter gelenkt werden – mit differenzierten Preisen nach Zeiten und Strecken.

Zu solch radikalen Schritten werden die Politiker jedoch kaum bereit sein, solange der Verkehr einigermassen fliesst. Noch ist der grösste Stau nicht auf den Strassen, er ist in den Köpfen.

// <![CDATA[
document.write("„);
// ]]>

141 Kommentare zu «Der grösste Stau ist in den Köpfen»

  • Abdel Thuma sagt:

    Ja, ja. Wir haben’s gehört. Wir fahren nur so zum Spass rum, mehr Strassen bringen mehr Verkehr und die Zuwanderung hat nix damit zu tun. Amen!

    • Nico Meier sagt:

      Meine Kollegen und ich fahren die meisten Kilometer nich in der Freizeit sondern auf dem Weg zur Arbeit.
      Da die Mieten in den zentren explodieren können viele mit mittleren bis tiefen Einkommen sich eine Stadtwohnung mehr leisten.
      Daher sind wir darauf angewiesen zu pendeln im auto oder im ÖV.

      • tim meier sagt:

        Der übliche Denkfehler: die höheren Mietkosten dürften die Pendelkosten aufheben. Zeit & Nerven werden durch einen Umzug in die Nähe des Arbeitsortes auch noch gespart.

      • André Dünner sagt:

        Ich wäre bei der Wohnungs-/Verkehrsfrage optimistischer seit ich dieses Jahr die Supercamper in den USA gesehen habe. Fahren, stehen, haben mächtig Wohnraum zu bieten und ein Kleinfahrzeug ist angehängt. Und dann lohnt sich sogar eine Vignette.

    • Volle Zustimmung da haben so einige wenigstens den Kernüberblick längst verloren. Die Schweiz hat ein für die Zukunft verheerendes Kernproblem. Eine masslose innere Überdehnung .Mit diesem Begriff sind offensichtlich die allermeisten total überfordert. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Erinnert sehr an Kühe auf der Weide. Solange es Gras gibt sind die Viecher zufrieden, ist die Weide leergefressen machen die Viecher Muhhhhhh. Dann brechen die Viecher aus geht das nicht müssen die Viecher verhungern. Jeder vernünftige Bauer beschränkt seine Viecherzahl auf den Weideertrag. Amen.

      • André Dünner sagt:

        @Hans von Atzigen

        In vielem gehe ich mit Ihnen einig. Was aber machen Sie, wenn die Viecher muhen, weil ihnen der Nachbarbauer das Land abgrabscht? Dieser Grossbauer möchte expandieren. Umweltschutz im Massstab seiner Interessen betreibt er. Was fern seiner Ranch passiert interessiert ihn, wenn er sich betroffen fühlt.

        Es gibt Orte die entweder (entschuldigen Sie den Ausdruck) absaufen, austrocknen oder vom Föhn durcheinander gebracht werden. Ein paar Grossbauern hocken in der Schweiz. Sind unter anderem mitverantwortlich für einige Szenarios. Die schlimmste Erfindung war der Stacheldraht.

  • Hans Müller sagt:

    So ist es. Aber das Problem sind nicht die Politiker, sondern die mobilitätssüchtigen Wählerinnen und Wähler. Da beisst sich die Schlange in den Schwanz.

    • Franz Mueller sagt:

      Es kommt knüppeldick für alle PW-Lenker in der CH, die dauernd umher fahren! Zur Buez und dann erst noch SA/SO, Ferien auch noch! Unser kleines Land verträgt nicht mehr Karossen- im Gegenteil wir müssten dringend abbauen! In Singapore fahren nur noch sehr Reiche durch die Mio-Stadt, alle andern müssen mit dem ÖV ausrücken. Die Stadt gibt kaum mehr Nr.Schilder heraus, wenn einer aufhört, kann ein Reicher eine NR. beantragen, sicher ist es keineswegs, dass er sie auch kriegt. Auch hier in der CH müssen wir eine teure Städtemaut einführen, wie in London! Das hilft, wetten?

      • Martin sagt:

        Haben wir die Feudalherrschaft doch nicht besiegt? Wissen sie, im Iran werden Frauen die vergewaltigt wurden gesteinigt und jetzt? Müssen wir alles schlecht nachmachen?

      • Willy Brauen sagt:

        Ist das Ihr Demokratieverständnis? Wünschen Sie sich die Schweiz als Stadtstaat mit vielleicht 20 Mio Einwohner? Eine Diktatur würde das Problem doch auf einen Schlag lösen, oder? Müsste man nicht endlich die ungebremste Zuwanderung reduzieren – alle kommen mit dem Auto! – und der, seit Jahren vernachlässigte Ausbau der Infrastruktur, Strasse wie Schiene, vorantreiben? Mit einer Städtemaut bei uns machen Sie die Wirtschaft in der Stadt kaputt. Schweizerstädte sind nicht vergleichbar mit London, Paris oder New York.

    • André Dünner sagt:

      Und wer ist in der Exekutive, Legislative und der Finanzindustrie früher oder später am werkeln?
      Hat so ganz nebenbei Links zur Lobby und baut tüchtig mit am Verkehr?

      Politiker machen öfters den Weg frei für die Industriellen oder Gewerbetreibenden.

      Sie vergessen einfach dass es dazu auch noch ein Volk gibt. Oder nennt sich dies nun Human Resources?

  • Stefan W. sagt:

    Das Mantra, dass mehr Strassen zu mehr Verkehr führen, ist ungefähr gleich viel wert wie die Behauptung, mehr Zahnärzte führen zu mehr Karies. Würde es stimmen, dann wäre auf denjenigen Strecken, deren Ausbau jahre- und jahrzehntelang politisch verhindert wurde, kein Mehrverkehr entstanden. Das ist aber ganz offensichtlich nicht der Fall. Offensichtlich gibt es ein viel höheres Mobilitätsbedürfnis, als früher, da gebe ich Ihnen Recht. Aber Ursache dieses Bedürfnisses ist kaum die Tatsache, dass Verkehrswege gebaut wurden, sondern es sind eine Vielzahl von Einflüssen, die mitspielen.

    • Stefan Moser sagt:

      Überall dort, wo die Ärztedichte hoch ist, sind die Gesundheitskosten höher. Überall dort, wo man auf der Strasse die Kapazität erweitert, wird anschliessend mehr Verkehr als vorher gezählt. Kann man mehr als zwei Augen zukneifen, um diese Tatsachen zu ignorieren?

      • Lucky Luciano sagt:

        Es war die Rede von mehr Ärzten und mehr Krankheiten. Ist es eine heutige Erscheinung dass Menschen mobil sind? Mobilität ist beim Menschen im Urinstikt. Ob es im Öv, Pw, Velo oder und zu Fuss; Menschen werden immer eine Mobilitätsbedürfnis haben. Aus welchem Grund auch immer.

      • Martin sagt:

        Sie sind also dafür, dass weniger Ärzte zugelassen werden, damit die Gesundheitskosten sinken? Im gratis Gesundheitswesen würde das vielleicht noch funktionieren ab er nicht beim Autofahren wo jeder gefahrene Kilometer bezahlt werden muss.

      • André Dünner sagt:

        Der Spiess kann auch umgedreht werden. Es werden zuviele Menschen befähigt, sich ein Auto anschaffen zu können. Werden diese Vehikel verkauft wird es eng auf bestehenden Strassen. Also müssen neue her. Doch Sinn macht es nicht: es gibt keine Flächen mehr um Feldfrüchte anzubauen und dann werden sie importiert. Genau nach dem Selben Strickmuster. Das selbe im Ausland/der Welt. Ein anderes kennt man ja nicht.

  • Joe Amberg sagt:

    „Die Politik begegnet diesem Problem einzig mit einem Ausbau der Infrastruktur.“ Bitte zurück auf Feld 1: die einzig greifbare Wirtschaftspolitik der Schweiz ist zur Zeit „Ausbau der Menge dank Massenzuwanderung“. Das geht soweit dass sogar die permanenten Qualitätsverschlechterung der Wirtschaftsleistung (BIP pro Kopf!) in Kauf genommen wird. Und nun soll für die Infrastuktur plötzlich etwas anderes gelten? Wieso denn??

  • Marcel Zufferey sagt:

    Sehr schöne Träume: Und Nestlé verlegt dann seinen Hauptsitz von Vevey nach Niederbuchsiten im Kanton Solothurn..? Weil’s so wenig Arbeitsplätze hat aufm‘ Land? Mann, Herr Redaktor: Schau mal ins Portemonnaie von uns Normalverbrauchern! Es verdienen nicht alle 150’000 Franken brutto im Jahr! Die Krankenkassenprämien- ein Klacks für dich, ich weiss- haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt, die Wohnkosten im Kanton Züri schiessen ungebremst in die Höhe… und jetzt soll auch noch die Mobilität sauteuer werden? Und Ende Jahr beklagt man dann wieder stagnierende Reallöhne nicht..?

    • Andrea S. sagt:

      Ich teile diese Meinung, gehe aber sogar noch weiter! Die Krankenkassenprämien haben sich mindestens verdreifacht in den letzten 20 Jahren, die obligatorischen Abzüge vom montalichen Lohn steigen Jahr für Jahr an, da ja auch die Pensionskassen noch zusätzlich saniert werden müssen, weil ja die entsprechenden Verwaltungsräte & Co. ihre Aufsichtspflicht zu wenig wahr genommen haben. Mir erscheint es eher so, dass MANN/FRAU sich „arbeiten“ gar nicht mehr leisten kann weil es zu teuer wird wenn alles zu Lasten der Arbeitnehmer geht! Tragisch, dass diejenigen die arbeiten immer die Dummen sind!!!!

  • Pescio Guido sagt:

    Der Stau sei in den Köpfen. Richtig, und zwar bei all denen, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass die Schweiz mit 8 Millionen Einwohnern definitiv an die „räumliche“ Kapazitätsgrenze angekommen ist. Dort ist die „Mutter“ aller Probleme. Mit Preiserhöhungen, Lenkungsabgaben und was es da alles noch für herrliche Abzockerei-Phantasien gibt, werden sich dann nur noch die Besserbetuchten Mobilität leisten können. Haben wir dann den sozialen Stau?

    • Remo Peter sagt:

      Da haben Sie wohl eine Passage überlesen: „Zwischen 1960 und 2010 ist die Bevölkerung in der Schweiz um den Faktor 1,5 gewachsen, von 5,4 auf 8 Millionen Menschen. Die Zahl der Fahrzeuge hat sich in derselben Zeitspanne mehr als verfünffacht. Wäre die Zunahme im Gleichtakt erfolgt – es gäbe lediglich 1,5 Millionen Fahrzeuge. Tatsächlich waren es letztes Jahr aber 5,8 Millionen.“

      • Peter Schmid sagt:

        @R. Peter. Lassen Sie mich das erklären. Wenn in einer Bevölkerung die Mehrheit der Familien zwei Autos besitzt, kommt es zu einer Plafonierung der Fahrzeuge. Allfällige zusätzliche Fahrzeuge sind dann insofern nicht mehr Verkehrsrelevant, als dass soviewo niemand mit zwei Fahrzeugen zugleich unterwegs sein kann. Diese Plafonierung war in der CH vor der PFZ (2007) im Gange. Nun sind aber seither 500’000 NEUE Menschen mit ihren Fahrzeugen eingewandert (zusätzlich noch ca. 150’000 Grenzgänger!). Die Daten von 1960 heranzuziehen ist also völliger Mumpitz.

        • René Audergon sagt:

          Ja und in den 60.er Jahren hatten nicht alle Eltern ein Auto. Heute fast alle und ihre Kinder und teilweise deren eigene Kinder auch..Also mehrere Autos pro Familie.

  • Horst Grüning sagt:

    Super Kommentar! Ehrlich und schonungslos auf den Punkt gebracht!
    Ich wünschte, daraus würde eine ganze Bewegung.
    Je schneller, desto besser.
    Und Mobility würde die Autos übernehmen – im Verbund mit dem OeV; ganz und gar zu Recht.

    Zum Vergleich: In der Region Osaka-Kobe-Kyoto fährt die Hankyu-Privatbahn ohne Subventionen.
    210Yen= 2SFr kosten 17km Fahrt. Sie erreicht 1/9 des CO2-Ausstosses des Autos pro Personenkilometer.

    Ein begeisteter Wenignutzer dieser neuen Art der Auto-Mobilität

    • Martin sagt:

      Zürich- Bern wäre auch ohne Subvention zu Betreiben. Das Schweizer Verkehrsnetz besteht aber nicht nur aus der Strecke Zürich-Bern

  • Beat Müller sagt:

    Alles schön und nett, aber wo genau kommen noch zusätzliche 200’000 Wohnungen in Zürich her, für die Pendler? Und zwar auch in Zürich nah der Arbeitsplätze – von Affoltern ins Seefeld pendeln ist ähnlich wie Winterthur Seefeld, aus SIcht Zeit!
    Der Hebel ist viel mehr da
    Wir können sicher einiges sparen an Mobilität. Am einfachsten mit Homeoffice, kann und will natürlich jeder, aber doch viele. Oder mit Bestellen im Internet und Schicken lassen. Ich habe aber nicht vor, das nach irgendwelchen 2000W Wünschen auszurichten.

  • O.Huwyler sagt:

    Jeden Tag gibt es im Kanton Zürich 30 Autos mehr. Und jetzt will der Bundesrat, dass die Leute schom mit 16 Auto fahren dürfen.
    Und immer mehr Ausländer kommen in die Schweiz. Und wir sollen jetzt büssen, für solche Fehlentscheide.
    Problemlösung: Erst ab 19 Autofahren. Stop der Einwanderung. Bis 85 Jahre Auto fahren.

    • Hans sagt:

      @Huwyler: Jetzt überlegen Sie sich mal, wie Jugendliche zwischen 16 und 19 sich schon ein eigenes Auto leisten können. Der Effekt auf den Gesamtverkehr wäre nicht einmal spürbar.

      • chris sagt:

        @hans: ach, wirklich? Sie glauben also allen ernstes, dass es nicht genügen eltern oder geschwister gäbe, die ihren sprösslingen/kleinen geschwistern das leasing lsen würden, welches die dann ab dem ersten lohn wieder zurückzahlen dürften (wenn überhaupt)? Ihre zuversicht möcht ich haben!

        • Steve sagt:

          @hans: Ich hab mit 19 begonnen fest neben der Uni zu arbeiten. Mit diesem Geld konnte ich mir bereits ein eigenes AUto im selben Jahr leisten.

  • alexander meier sagt:

    Wenn wir die Mobilität nicht fördern sondern bestrafen, werden die Balungsräume noch mehr bevölkert und die Preise der Mieten etc. steigt noch mehr. Es liegt nicht im Interesse aller Schweizer, dass die gesamte Bevölkerung in Städten wohnt, aber genau dies wäre dann mehr oder weniger der Fall. Wir brauchen Mobilität, aber zeitgemäse. Für mich heisst dies, dass wir z.B. eine Metro zwischen Basel, Zürich und Genf bauen. Es braucht neue Wege, nicht die alten ständig mehr belasten.

  • Wolfgang Pohle sagt:

    Was Herr Haene fur die Zukunft will kommt bei mr nicht rueber. Billiges Benzin und Riesenmotoren sind wohl auch Ihm heilig. Wir brauchen zuerst einmal gratis oeffentlichen Nahverkehr. Das wird in den Staedten und Doerfern und Agglomerationen etwas aendern.

    • Gar nicht wahr! Die Belgische Stadt Hasselt (70’000 Einw.) musste 2013 ihre Gratis-ÖV abschaffen. Der Gratis-ÖV hat die Stadt in den Ruin getrieben! Seit 1997 waren alle ÖV gratis. Die Kosten übernahm zuerst die Region/Provinz und der Betreiber, dann aber müsste langsam die Gemeinde alles übernehmen. Das werden jährlich über 4 Millionen € sein, damit es weiter „gratis“ ist!

  • Anton Schneider sagt:

    Danke, ein ideologiefreier Beitrag der einem den Spiegel vorhält.

    • Fritz Blasimann sagt:

      ideologiefrei?! guter Lacher!! Herr Häne will auch nur das Auto verbieten und die Probleme der PFZ schönreden. Er hat zwar das Holz nicht auf der gleichen Bühne wir Rot/Grün, wenns darum geht, ist er aber noch einiges ideologisierter!

      • Hans Fallada sagt:

        die haltung „ich darf alles und dann wenns mir passt ohne rücksicht auf die nachfolgenden generationen“ ist dann keine ideologie?

  • Markus sagt:

    Solange ein Arbeitsweg von 2 Stunden (pro Weg) als zumutbar angenommen wird, ist es fragwürdig ob die Politik etwas unternehmen sollte. Den Pendlerabzug abzuschaffen wäre da, gelinde ausgedrückt, schizophren… Herr Häne, sie sind sicher bereit die 4 Stunden zu fahren um ihre Kinder nicht aus der gewohnten Umgebung zu zerren und nehmen dafür gerne die vom Staat aufgebrummten Kosten (in Form wegfallender Pendlerabzüge) in Kauf. Bitte zuerst alle Seiten eines Themas analysieren, den Stau im eingenen Kopf lösen und erst dann drauf los schreiben! 😉

  • Robert Mosimann sagt:

    Es gibt eine wirksame Massnahme gegen den übermässigen Verkehr: Die Zuwanderung und Anlockung von Firmen muss sehr stark eingeschränkt werden. Das wissen alle, aber niemand ausser der SD und teils SVP wagen es darüber zu diskutieren.

    • Remo Peter sagt:

      Sie haben folgende Passage überlesen: „Zwischen 1960 und 2010 ist die Bevölkerung in der Schweiz um den Faktor 1,5 gewachsen, von 5,4 auf 8 Millionen Menschen. Die Zahl der Fahrzeuge hat sich in derselben Zeitspanne mehr als verfünffacht. Wäre die Zunahme im Gleichtakt erfolgt – es gäbe lediglich 1,5 Millionen Fahrzeuge. Tatsächlich waren es letztes Jahr aber 5,8 Millionen.“

  • Walter Bossert sagt:

    Damit meint der Herr Häne wohl bloss Lenkung bis zum nächsten Kollaps. Oder dann verteuern bis das nur noch Grossverdiener das Privileg auf Mobilität haben. Eine weitere Variante wäre ein Verschiebung der Arbeitszeiten, was dann heissen würde rund um die Uhr arbeiten, rund um die Uhr viel Verkehr wie dies bereits in vielen Ländern so ist. Nein Herr Häne, das kann nicht die Lösung sein! Nur ein Wachstumsstop, wirtschaftlich wie Einwohnermässig ist die Lösung!

  • Matthias Bosshard sagt:

    Wie war das noch „Verursacher gerecht“ Leider wird ja nicht einmal 50% der Autosteuer der Strasse zugeführt, seit 10 Jahren rückgebaut, Parkplätze abgebaut, verpennt Tunnels zu bauen. Roadpricing ist unsozial und bietet freie Fahrt für Reiche! Die SBB jammert wg zu wenig Geld, wird aber Quersubventioniert, erhöht ständig die Preise und versteckt Reingewinn mit Tricks. Die Löhne der Manager steigen stetig, das Volk einfach Dummverkauft! Privatisierung sei Dank.
    Geld ist genug da es muss nur richtig verteilt werden und klar ist, leben mehr Menschen hier, brauchts mehr Strassen das ist Fakt.

  • Roger sagt:

    Und die Arbeitgeber die Ihre Arbeitsplätze immer mehr zentralisieren und somit ihre Arbeitnehmer zum Pendlen zwingt wird von der Politik nicht in die Pflicht genommen. Da wird der Arbeitnehmer wieder zum Buhman gemacht.

  • Felix Stucki sagt:

    Der Pendlerabzug in der Steuererklärung abschaffen, dafür kann mit den höheren Einnahmen die Bahn ausbauen, dass ist mal ein erster Schritt. Ein Ausbau der Infrastruktur kann auch ohne Erhöhung der Steuersätze geschehen, die sind jetzt schon fast zu hoch. Wir müssen bei den Abzügen ansetzen, hier gibt es einen Wildwuchs, verursacht von den Parteien in ihrem Klientel- Denken. Um die Parteien zu bremsen bei der Erfindung immer neuer Abzüge sollte man über einen Mindeststeuersatz nachdenken, z.B. 20% Steuern auf die Nettoeinnahmen als Minimum bei allen Einkünften über 100’000 Franken.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Zuerst einmal sollten die direkten Subventionen im öffentlichen Verkehr gestrichen werden. Anschliessend muss die Infrastruktur von Strassen und Schienen auf Wiederbeschaffungswerte hochgerechnet und mit Verzinsung und Amortisation umgelegt werden. Bei beiden müssen jedoch Gütertransporte weit höher belastet werden als heute, weil sie die höchsten Schäden verursachen.
    Für Luft und Lärm muss dagegen nichts eingerechnet werden, denn Bundesrat und Parlament können entsprechende Verordnungen erlassen, um beide noch besser zu schützen.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Teilweise richtig, nur: niemand, wirklich niemand setzt sich täglich freiwillig dem Pendler-Stress aus (ich mache übrigens an die 30’000 Km/Jahr, 3/4 mit dem Zug). Die Wirtschaft hat sich regional völlig unterschiedlich entwickelt und damit diese Bewegungen (jahrzehntelang von Wirtschaft und Politik hoch gelobt) provoziert. Was sie propagieren ist nichts Anderes als die Bestrafung derjenigen, die ihre Qualifikation mobil anbieten und die Belohnung derjenigen, die sich mit dem heimischen Lagerfeuer begnügen und Stagnation als verdienstvoll ansehen. Warum sind so viele Berner Beamte? Eben!

  • Martin sagt:

    Wann hört die Hetze gegen die arbeitenden Pendler endlich auf? Das Auto hat uns Wohlstand gebracht, auch wenn diese von Menschen mit Stau im Kopf nicht so gesehen wird, Wir leben und arbeiten nun mal nicht mehr auf dem Bauernhof, darum hat sich unser Arbeitsweg verlängert. Zudem müssen heute auch Mütter arbeiten gehen. All das hat dazu geführt, dass wir heute pro Kopf weiter fahren MÜSSEN. Die Logik einfach keine Verkehrsweg zu bauen, damit es weniger Verkehr gibt, ist genau so Menschen verachtend, wie wenn wir keine Spitäler mehr bauen, in der Hoffnung es würden dann weniger Kranke geben.

  • Patrick Tanner sagt:

    Seit Einf. der PFZ 2007 ist der Mobilitätskonsum zu rund 80% durch das Bevölkerungswachstum und nur zu 20% durch den steigenden Pro-Kopf-Verbrauch bestimmt. Gemäss BfS haben sich von 2007-2011 die Personenkm auf Strasse, Schiene und Wasser von rund 113,2 Milliarden auf 121,8 Milliarden um 7,6% erhöht. In der gleichen Zeit hat sich die ständige Wohnbevölkerung um 5,9% erhöht. Damit sind rund 80% des gestiegenen Mobilitätskonsums seit Einführung der vollen PFZ durch das Bevölkerungswachstum verursacht, und nur rund 20% der Verkehrszunahme wird durch den gestiegenen Pro-Kopf-Konsum verursacht.

    • Patrick Tanner sagt:

      Auch bei der Zersiedlung wird uns von den Zuwanderungsbefürwortern Sand in die Augen gestreut: Die Arealstatistik des Bundes zusammen mit der Statistik der ständigen Wohnbevölkerung ergibt folgendes Bild: Am Wachstum der Siedlungsfläche war das Bevölkerungswachstum von 1965-1982 zu 18%, von 1982-1994 zu 72%, und von 1994-2006 zu 77% beteiligt. Seit der vollen PFZ im 2007 kennen wir keine aktuellere Arealstatistik, aber der Anteil dürfte deutlich über 80% liegen. Salopp gesagt haben unsere Eltern und Grosseltern sich grössere Wohnungen gebaut, heute bauen wir primär für die Zuwanderung.

    • Patrick Tanner sagt:

      Wer trotz dieser Sachlage am Argument festhalten möchte, dass der Wohnflächenkonsum pro Kopf der bereits hier Lebenden eine besondere Schuld für die Zersiedelung trifft, sollte die ZKB-Studie zur Immigration lesen. Auf Seite 98f wird dargestellt, dass die neue Zuwanderung aufgrund der PFZ die Haushaltgrösse von früher 2,9 Personen auf 2,2 Personen senkte und damit die Wohnflächen pro Kopf am Beispiel des Kanton Zürich mit rund 66 m2 der Zugezogenen aus den neuen Herkunftsländer deutlich über dem kantonalen und schweizerischen Mittel liegt. Das sind die Tatsachen, die immer verschwiegen werden.

    • Rene Wetter sagt:

      @Tanner: Gibts irgend eine Fehlentwicklung in der Schweiz von der Sie glauben dass sie nicht auf die PFZ zurückzuführen ist? Sie rattern ständig die gleichen Zahlen runter und blenden das aus, was Ihnen nicht genehm ist. Nie ein Wort zur Zuwanderung auch Nicht PFZ Ländern, nichts zur Tatsache dass die Fahrleistung pro Kopf massiv gewachsen ist. Wir könnten die PFZ abschaffen und dann würden auch Sie endlich begreifen, dass sich nichts aber gar nichts ändern würde

      • Patrick Tanner sagt:

        @Wetter, das Problem ist die hohe Nettozuwanderung, die nun Mal zu 77% durch die PFZ-Zuwanderung verursacht wird und nur zu 23% durch die Drittsstaatenzuwanderung. Aber Sie haben natürlich recht, dass auch die Drittstaaten-Zuwanderung immer noch zu hoch ist, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Bundesbern mit der PFZ versprochen hat mit dem Dreikreise-Modell, die Drittstaatten-Zuwanderung massiv zu drosseln, was nicht stattgefunden hat. ECOPOP verlangt nicht die Kündigung der PFZ sondern eine Nettozuwanderungsbegrenzung zu 0,2% der Gesamtbevölkerung, also jährl. 16000 Nettozuwanderung.

        • Rene Wetter sagt:

          Damit haben Sie eigentlich eingestanden dass eine Aufgabe der PFZ nichts ändern würde. Wenn man die Zuwanderung aus den übrigen Ländern trotz der Tatsache dass die Schweiz dort frei entscheiden kann nicht zurückgeht geht die Zuwanderung nach Kündigung der PFZ auch nicht zurück. Ein wichtiger Grund ist auch das Internet: Alle Stellenportale sind weltweit einsehbar und Bewerbungen einfach, das war vor 10 Jahren noch anders. Das wird aber nie thematisiert. Noch was: Ich behaupte mal dass die 23% Nicht EU Bürger uns mehr Probleme verursachen als die 77% EU Bürger.

      • Patrick Tanner sagt:

        Und zudem, werter Herr Wetter, sollten sie auch den Mehrverkehr der massiv höheren Anzahl Grenzgänger (ca. 300000 Grenzgänger) berücksichtigen, was Sie natürlich wohlweislich verschweigen. Ich mache nicht für alle Fehlentwicklungen der Schweiz die PFZ verantwortlich, die nota bene vom CH-Stimmvolk mehrmals angenommen wurde. Aber die fast vierfach so hohe Nettozuwanderung seit Einführung der PFZ ohne Kontingente im Mai 2007 hat die viele Fehlentwicklungen aggraviert. Das CH-Stimmvolk hat das Recht direktdemokratisch mittels der zweckmässigen ECOPOP-Initiative diese Fehlentwicklung zu mildern.

        • Rene Wetter sagt:

          Nehmen wir mal an wir würden ECOPOP durchsetzen. Die meisten Fehlentwicklungen (Zersiedelung, Umweltverschmutzung, Verkehrsprobleme..) würden weitergehen. Wen nehmen wir dann als Sündenbock wenn es keine Zuwanderung mehr gibt?

          • Patrick Tanner sagt:

            @Wetter, Sie scheinen religiös geprägt zu sein, da Sie immer von Sünde und Sündenböcken sprechen. 1. Die Zuwanderer sind nicht „schuld“ oder „sündig“ an den negativen Effekten der viel höheren Nettozuwanderung dank PFZ, sondern, wenn man schon einen „Schuldigen“ gemäss Ihrem Weltbild finden muss, der CH-Stimmbürger der der PFZ zugestimmt hat. Andererseits kann man auch dem CH-Stimmbürger keinen Vorwurf machen, weil er die zukünftigen negativen Effekte noch gar nicht kennen konnte. 2. Mehr Strassen verursachen noch mehr Verkehr, da haben Sie recht. Die Fehlentwicklung lässt sich nur abbremsen.

      • Peter Schmid sagt:

        @R. Wetter. Herr Tanner hat schon recht. Noch vor ca. 1/2 Jahr hat die Presse jeweils die Fahrzeugzahlen von 1980 herangezogen um zu „beweisen“ dass der zusätzliche Verkehr nur wegen uns Schweizern entstanden ist. Nun vor den ersten PFZ-Abstimmungen wird noch eins draufgesetzt und man zieht inzwischen schon die Zahlen von 1960 zu rate. Dass in den letzten 10 Jahren der Stau trotz massiven Strassenbau (Knonaueramt, Westumfahrung, Baregg) noch zugenommen hat ohne dass wir urplötzlich alle ein 4tes Auto gekauft hätten, wird einfach unterschlagen (aber das ist dann wohl auch nicht genehm).

        • Patrick Tanner sagt:

          Danke Herr Schmid, die Statistiken der zugelassenen Fahrzeuge (Autos, Motorfahrzeuge etc.) sind nochmals eine der vielen schlaumeierischen Desinformationen der Zuwanderungsbefürworter, um angeblich zu beweisen, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Verkehrsaufkommen und dem Bevölkerungswachstum gäbe. Auch wenn jemand 2 oder mehr Fahrzeuge besitzt, kann er auf einmal mit nur einem Fahrzeug am Verkehr teilnehmen. Wir werden vor den Zuwanderungsbegrenzungsinitaitiven mit noch mehr propagandistischer Desinformation eingedeckt und falls dies nichts nützt, kommt sicher die Angstkampagne.

        • Rene Wetter sagt:

          @Schmid: Sie verstehen anscheinend nichts vom Verkehr. Die Staus haben nicht trotz dem Ausbau der erwähnten Autobahnen zugenommen sonder wegen dem Ausbau. Der Stau verlagerte sich vom Baregg zum Gubrist (war vorherzusehen) Zu Bareggstauzeiten gabs keine PFZ, er war täglich. Durch den Westring und die Autobahn im Knonaueramt wurden weiter Verkehrsströme angezogen. Man hat die Zufahrten verbessert und den Nordring so gelassen wie er in den 80er war. Ist es wirklich so schwierig das zu verstehen oder will man aus ideologischen Gründen nicht?

          • Peter Schmid sagt:

            @R. Wetter. Ideologisch ist es wenn man nicht erkennt dass es bei weitem nicht nur zu einer Stauverlagerung vom Baregg zum Gubrist gekommen ist, sondern dass der Verkehr zwischen Urdorf und Wintherthur schon beinhahe chronisch nur noch zwischen „stockender Kolonnenverkehr“ und „Stau“ läuft. Auch hat der Westring nicht mehr Verkehrströme angezogen, sondern leitet bloss den ganzen Verkehr um Zürich herum. Ideolgisch ist es wenn man die Autos der ca. 500’000 Neuzuzüger sowie der ca. 150’000 neuen Grenzgänger ausblendet und alles den Schweizern unterschiebt. Fahren Sie mit 2 Autos gleichzeitig?

        • Martina Puls sagt:

          ¨Haben diese erhöhten Verkehrsaufkommen nicht indirekt auch mit der Erhöhung der Scheidungsraten zu tun? Mal überlegen, dass durch ca. 50% Scheidungsrate in CH auch entsprechend mehr Wohnraum und Mobilität entstanden ist. Das Problem der Staus ist viel komplexer als angenommen hier.

          Zudem sei die Frage erlaubt: wo wohnen Zugewanderte denn vorwiegend? Auf dem Land mit eigenem Auto oder eher in der Nähe des Arbeitsortes ohne Auto und mit öV? Welche Arbeitsplätze sind gemeint, welche die PFZ angeblich angezogen hat? Falls das Spitäler und Gastronomie betrifft, wäre das nur zu unserem Nutzen!

  • Hans sagt:

    Das Projekt Rosengartenstrasse ist ein reines ÖV- und Quartieraufwertungsprojekt. Die Kapazität für den Strassenverkehr wird nicht erhöht.

  • Patrick Tanner sagt:

    Der Autor berücksichtigt absichtlich die Statistik seit 1960, also für den Zeitraum von 53 Jahren (sic!). Er könnte auch noch weiter zurückgehen, z.B. seit 1930. Dann hätte das Verkehrsaufommen um über 1000% zugenommen und das Bevölkerungswachstum nur um den Faktor 2, also 100%. Ab einem gewissen Zeitpunkt der Sättigung, also seit ca. 15 Jahren geht nämlich das Verkehrsaufkommen fast parallel zum Bevölkerungswachstum einher, resp. wird zu ca. 80% durch dieses verursacht. M.a.W. es handelt sich beim Artikel um eine erneute PFZ- und Zuwanderungs-befürwortende propagandistische Desinformation.

  • Herbert Fritz sagt:

    Dass 80’000 neue Mitbewohner pro Jahr in der Schweiz mehr Verkehr verursachen, mehr Wohnfläche beanspruchen und mehr Energie verbrauchen, ja, das ist ein Märchen der SVP

  • Andreas Kadosch sagt:

    Eine Aussage eines „Verkehrsexperten“ und schon rieseln die Artikel der Verblödungspropaganda. Natürlich trägt die Zuwanderung masgeblich zum Verkehrsaufkommen bei. Den es braucht mehr Essen mehr Wahren und auch Häuser etc. für jeden weiteren Zuzüger. Die Politik unternimmt auch keinerlei Anstrengung in anderer Richtung, wie „home office“ und geshiftetem Arbeitsbeginn und -ende, oder gegen den Transitverkehr, beinahe doppelt so viele LKW als vereinbart durchqueren die Schweiz jährlich. Es gäbe diverse Möglichkeiten den Verkehr zu verbessern, aber der Bürger soll die Kröte schlucken.

  • Thomas Hartl sagt:

    «Wer Mobilität konsumiert, soll dafür bezahlen» – Im Prinzip richtig, aber dann muss auch dafür gesorgt werden, dass zahlbare Wohnungen in Reichweite der Arbeitsplätze verfügbar sind. Dazu ist entweder ein massiver staatlicher Eingriff in den Wohnungsmarkt nötig, oder Mindestlöhne, die eine teuere Wohnung ermöglichen. Werden einfach die Kosten für Mobilität erhöht, führt das direkt in den sozialen Abstieg.

  • R. Sigg sagt:

    So lieber Herr Häne Pendeln verteuern, damit wir schön da wohnen, wo wir arbeiten. Dieser Vorschlag riecht auch nicht gerade nach Innovation. Die Frage ist doch, wie ein Normalverdiener in Zürich oder Zug eine anständige Wohnung finden soll, die er von seinem Gehalt auch noch finanzieren kann. Ich wohne seit fast 20 Jahren in einem sogenannten Hochsteuerkanton und pendle, da Steuern, Miete Krankenkasse und GA günstiger und Zeitverlust (SBB, ZVV etc) immer noch günstiger sind als eine anständige Wohnung in der Region Zürich. Wann wird Wohnen in Zürich und Umgebung wieder bezahlbar?

    • iskra sagt:

      Der hohe Bodenpreis schlägt in jedem Produkt zu Buche, vor allem in den Mietzinsen. Solange wir in der Schweiz kein soziales Bodenrecht ( Nutzungsrecht statt Eigentum ) haben, wird Wohnen in Zug, Zürich u.a. immer teurer. Und das wird wohl so bleiben !!!!!!!

  • Fabian Thüring sagt:

    Hallo
    Ihr Punkt: „…hat sich mehr als verfünffacht“

    Folgendes dazu:
    – Dies wiederspiegelt nur die Situation CH, darin fehlen die FZ welche aus dem Ausland her pendeln (z.B. Privat/Lastwagen)
    – Hat in anderen Staaten der Verkehr abgenommen?
    – Pendeln die Leute gerne?
    – Warum fahren mehr Lastwagen?

    Finde immer den gleichen Kern: der Globalisierungswahn treibt die Leute auf die Strassen. Nichts mehr wird lokal konsumiert, produziert etc. alles aus Distanz, sogar Dienstleistungen kauft man in der Distanz ein….

    Fazit:: Fördert lokales produzieren und konsumieren (DL u. Güter)!
    Grus

  • R.v.Schumacher sagt:

    Endlich jemand der wagt, das Gesetz auszusprechen, dass mehr Strassen und Bahnen mehr Verkehr nach sich ziehen und weiterer Ausbau damit nichts nützt. Die einzige Konstante in der Verkehrsplanung ist die Staufrustration der Verkehrsteilnehmer: Ab wie langen Wartezeiten im Stau fahren sie nicht mehr. Aber das ist schon lange bekannt. Ein immer grösser werdender Anteil unseres Einkommens verwenden wir für den Transport zur Arbeit. Gleichzeitig zerstört die Mobilität unsere Wohngebiete. Was haben wir eigentlich unter dem Strich von dieser grenzenlosen Mobilität?

    • alter sagt:

      Die haben wir uns nicht ausgesucht! Würde viel lieber hier im Dorf arbeiten… Nur gibt es hier nichts zu tun… Dies war mal anders… Nun, wenn sich alle Firmen in der City zusammenstauchen, dann müssen wir halt dort hin pilgern! Glauben Sie ernsthaft daran, dass wir uns gerne jeden Tag in die Blechlawine stürzen? Solche Masochisten sind wir auch nicht!

  • C. Geisseler sagt:

    Richtiger Ausbau ist die Lösung.
    Unser Nationalstrassennetz wurde in den 60gern geplant und ist noch nicht wirklich fertig gebaut. Die Planung war so gut, dass die heutigen Autobahanen, trotz dem massiven Anstieg des Verkehrs, in der Lage sind den Verkehr (ausser in Stosszeiten) zu bewältigen. Mit einem gezielten Erweiterung des Autobahnneztes an den neuralgischen Punkten würde der Verkehr auf den Autobahnen fliessen und die übrigen Strassen würden entlastet. Probleme lösst man mit praktischen, realisierbaren Ansätzen oder schiebt sie Jahrzehnte vor sich hin!

  • Peter Schmid sagt:

    Der weitaus grösste Teil der Mobilität wird nicht „konsumiert“ sondern ist ein notwendiges Übel; nämlich das Pendeln zum Arbeitsplatz. Seit wir Schweizer zur namenlosen Arbeits-Manöveriermasse degradiert wurden, ist es geradezu ein Luxus wenn der tägliche Arbeitsweg mit dem Velo oder zu Fuss bewältigt werden kann. Die Anzahl Fahrzeuge ist weltweit seit 1960 stark angestiegen (wenn Sie 1901 nehmen sogar noch stärker! Erstaunlich was?), interessieren würde aber z.B. der Zuwachs seit Beginn der PFZ, und dort wäre dann der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Anzahl Fahrzeuge doch etwas klarer.

  • Gerhard Engler sagt:

    Man kann geteilter Meinung sein, ob wir kurz vor dem Verkehrskollaps stehen. Manila zeigt, dass man auch mit noch mehr Verkehr „leben“ kann. S. Häne hat aber völlig recht: es ist ein Unsinn, gleichzeitig von Energiesparen und Umlagerung auf den öV zu sprechen und trotzdem neue Entlastungsstrassen zu bauen. Es gehr nur enweder oder. Leute wie M. Leuenberge und R. Genner zeigen, dass auch die links-grünen davon ausgehen, dass der heutige Verkehr nicht reduziert wird, sondern weiter wächst.

  • alter sagt:

    Nur weil Sie genug Geld verdienen und sich eine Wohnung in der City leisten können, haben Sie nicht das Recht die weniger privilegierten so schlecht zu reden. Wir können es sich nicht leisten in der City zu wohnen, dennoch müssen wir arbeiten. Zur Arbeit gelangen wir nur mit dem Auto. Weshalb? Weil wir mit dem ÖV vier Mal umsteigen müssten und 2.5x so lange benötigen würden. Wir arbeiten 8.5h pro Tag haben 2h pro Tag Anfahrtszeit, einkaufen, etc. müssen wir auch noch… Sagen wir mal im Schnitt sind wir 12h ausser Haus. Was ist mit Schlaf/Erholung/Pers.Hygiene & Familie?!! Ego!!!

  • Patrick sagt:

    Auch Herr Häne stimmt in den momentanen Lobgesang auf die Verteuerung der Mobilität ein, ohne dass dies allerdings irgendein Problem für den Pendler lösen würde. Was ist denn dessen Option? Eine Wohnung in Zürich zu kaufen, wo er arbeitet oder vielleicht arbeiten muss, da er nicht jeden Tag eine andere Stelle (mehr) findet? Was ich in dem ganzen gleichtönigen Geschwurbel völlig vermisse, ist z.B. der Ansatz, dass Arbeitsstellen wieder vermehr dezentralisiert werden müssen, z.B. mit steuerlichen Anreizen an Unternehmungen. Das würde langfristig billiger kommen als der ewige Ausbau.

  • Martin sagt:

    Von den 4.3 Mio zusätzlichen Fahrzeugen sind 2.7 Mio Roller (seit 2005) und knapp 1Mio Elektrovelos. Früher brauchte ein Velo keine Nummer, und Roller fahren heute viele weil es einen Bruchteil des öv Ticket kostet. (Und man damit sehr gut Abkürzen kann)
    Aber schön das der Artikel versucht uns weiszumachen das es 5 Mio Autos zu viel gibt, bei 8 Mio einwohnern. Dazu kommt das es Egal ist ob ich zum Alltagsauto noch ein Sportwagen und ein SUV habe, fahren kann ich nur mit einem Auto auf einmal.

  • alter sagt:

    Ich finde, Sie sollten sich mehr mühe geben bei Ihren Recherchen. Oder ist es gewollt so gegen den kleinen Mann zu schiessen? Niemand pilgert gerne jeden Tag in die City! Niemand! Wir müssen, weil unsere Arbeitgeber von unseren Volksvertretern (so sehr vertreten Sie unsere Meinung auch nicht…) Vergünstigungen und Geschenke erhalten haben, wenn Sie alles an einen Standort zusammen ziehen um mehr Steuer in der selben Gemeinde zu schröpfen… Schweizweit gesehen bezahlen diese Unternehmen weniger jedoch für die Gemeinde lohnt es sich! Wer finanziert dies? Der „Kleine Mann“ mit Transportkosten!!

  • Fritz Blasimann sagt:

    Wer behauptet, dass fast alles Freizeitverkehr ist, hat einfach keine Ahnung. Sorry sehen sie nur auf die Strasse. Staus am Morgen und Abend! Das ist Pendlerverkehr! Für das ist sicher nicht die Konsumgesellschaft schuld, sondern die Wirtschaft. Mit ihrem Angriff auf Rot/Grün haben sie aber recht. Man muss denen nur ein neues Tram versprechen und dann sind die auch für einen Tunnel. Mit ihrer Logik, dass mehr Strasse und Schienen mehr Verkehr bringt und nicht die Zuwanderung, sind sie voll daneben. Hier kann man ihnen genau gleich Ideologie vorwerfen, wie sie es den anderen vorwerfen!

  • Kaspar Tanner sagt:

    Seit Jahrzehnten werden im Rahmen des Finanzausgleichs Milliarden in strukturschwache Randregionen gepumpt, die mit dem Geld nicht lebensfähige Gemeinden mit teuren Infrastrukturen – beispielsweise Strassen – erschliessen oder Steuern senken, auf dass etwas mehr Geld von den Wirtschaftszentren abfliesst.
    Der Finanzausgleich ist wie die Sozialhilfe ein System, das Trägheit überproportional gut entlöhnt. Man muss nur rote Zahlen schreiben – und schon kommt Geld.
    Das Leben auf dem Land ist immer ein Minusgeschäft. Es wäre an der Zeit, den FA abzuschaffen. Dann regelt sich alles von selbst.

    • Clemens Battaglia sagt:

      Der erste Teil ihres Beitrags ist nicht schlecht (als Berner begreife ich teilweise ihren Unmut). Leider hören sie dort auf, wo es eigentlich erst interessant wird. Was bitte regelt sich von selbst und wie? Dass aus strukturschwachen Regionen dann alle in die Stadt drängen? Dass niemand mehr ausserhalb der reichen Städte lebt, es sei denn in Armut (selber schuld)? Dass die Schweiz dann in zwei Teile zerfällt, die durch Zäune getrennt sind? Okay, können wir versuchen. Dann wünsche ich ihnen in ihrem Ameisen-Ghetto mit astronomischen Lebenshaltungskosten viel Vergnügen!

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Battaglia,
        Wenn es keinen FA gäbe, wären schon vor 30 oder 40 Jahren sehr viele Leute in die Zentren gezogen. Die Verdichtung einer Stadt wäre schon damals aufgegriffen worden und man hätte heute sicher eine passable Lösung gefunden – und sich Milliarden an unnötigen Infrastrukturen erspart.
        Weil nichts oder gar das Gegenteil gemacht wurde, sieht das Mittelland heute wie Los Angeles aus und dank Zuwanderung und steigendem Platzbedarf wird die Verdichtung trotzdem kommen.
        Und die schwachen Regionen haben bis heute nichts getan, um stärker zu werden – ausser Steuerflucht zu begünstigen.

  • markus müller sagt:

    den pendlerabzug abschaffen und die öv noch teurer machen – ja mein herr häne, das ist mit sicherheit genau die lösung um weniger autoverkehr zu produzieren. so von wegen stau im kopf 😉 es gibt keine lösung für weniger verkehr. solange die weltbevölkerung wächst, und solange wir auf ein wachstumsgetriebenes wirtschaftssystem setzen, solange wird sich gar nichts ändern sondern nur verschlimmern.

  • Christian sagt:

    Die Idee der Streichung des Pendlerabzugs kann nur von einem reichen Städter kommen.
    Bei einem Benzinpreis von 10. — werden die Mieten in den Städten explodieren, die Pendler werden ihr Erspartes in den Arbeitsweg investieren und dann arbeitslos werden und das Land wird buchstäblich zum Stillstand kommen.
    Das Übel muss an der Wurzel gepackt werden, sonst wird das nix.
    Zuerst sollten die nötigen Grundlagen geschaffen werden, z.b. viel günstiger Wohnraum in den Städten oder bessere Verteilung der Arbeit.
    Sie versuchen CH zu ersticken, das ist keine Lösung, sondern führt zur Revolution! Dumm!

    • Felix Stucki sagt:

      Nach der Marktwirtschaft funktioniert doch das so: zuerst eine Verteuerung der Mobilität, dadurch wollen die Leute wieder vermehrt in und um die Stadt wohnen wollen. Die erhöhte Nachfrage löst dann in der Stadt den Bau- Boom aus. Aus meiner Sicht bin ich aber auch dafür, dass zuerst der Wohnraum in der Stadt geschaffen wird, dass ist aber schon fast Plan- Wirtschaft.

      • Christian sagt:

        Ja Herr Stucki, genau, Planwirtschaft
        Die Betonköpfe denken ja auch bei Ihren Planspielen so.
        Ich bin aus verschiedenen Gründen vor 20 Jahren von Basel aufs Land gezogen, aber hauptsächlich wegen der Familie und der Kinder. Heute sind wir hier gut eingerichtet und haben unser persönliches Umfeld hier.
        Leider gibt es meinen Job nicht im Umkreis von 50km, also muss ich pendeln.
        Allerdings nicht in die Agglo und trage auch nicht zum Stau bei wieso soll ich mehr zahlen?
        45 min Weg mit dem Auto nie Stau, mit ÖV wäre das nicht denkbar (4Std).
        Immerhin habe ich 1 Tag Homeoffice/Woche, das hilft

  • Sacha Meier sagt:

    Es ist eine unabänderliche Tatsache, dass die Bevölkerung im Schnitt um 2…2.5% p.a. wächst. Davon ist rund 1% Zuwanderung und etwa 1% wird durch den Geburtenüberschuss von Zuwanderern erzielt, die replikationsfreudiger sind, als wir Schweizer. Damit liegt die Bevölkerungs-Verdoppelungszeit bei ca. 35…28 Jahren. Das Strassennetz muss wegen der Zersiedelung, bzw. der Tendenz zur Stadtstaatbildung, als gebaut angesehen werden. Spielraum gibt nur noch beim ÖV. Damit ist es richtig, dass die Politik den MIV mit Benzinpreisen um 7…10 Fr./L auf die Schiene holen will; wegen der Versorgungssicherheit.

    • Alain Michel sagt:

      Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, Hr. Meier. Aber so „unabänderlich“ und gottgegeben ist das Bevölkerungswachstum nicht. Dem Stimmvolk werden voraussichtlich im nächsten Jahr gleich zwei Volksbegehren vorgelegt, die Instrumente bieten die Bevölkerungsexplosion auf einen nachhaltigeren Kurs zurückzuführen: Einerseits die Volksinitiative des Vereins ECOPOP, andererseits die Masseneinwanderungsinitiative der SVP. – Ich werde BEIDE Vorlagen annehmen!

      • Sacha Meier sagt:

        Herr Michel, Ich denke nicht, dass eine der beiden Initiativen angenommen werden wird – und wenn, würde sie wegen übergordneten Rechts (bilaterale Verträge) nicht umgesetzt. Selbst im unwahrscheinlichen aber gleichwohl möglichen Fall einer Begrenzung der Einwanderung, würde dieser Entscheid mehr schaden als nützen. Schliesslich leben wir in einer nahezu deindustrialisierten Konsum-Hochpreisinsel, in der innovativ-wertschöpfende Produktion längst Geschichte ist. Vielmehr würde die Bauindustrie zusammenbrechen und wir sässen genau dort, wo Spanien heute ist: 30% statt 3% Arbeitslosigkeit.

  • Frank Müller sagt:

    Würden die vollen kosten übertragen, müssten die öv-ticketpreise um mind. 100% angehoben werden und die direkten kosten des autos würden nur um wenige % steigen: der verkehr auf den strassen würde zunehmen und der öv einbrechen. es muss in viel bessere verbindungen im öv investiert werden und die strasse darf nicht mehr ausgebaut werden. in den letzten 50 jahren wurden fast 2’000 km neue schnellstrassen gebaut, für die eisenbahn keine 200 km, in der schweiz gibt es bereits 70’000 km strasse, aber keine 5’000 km eisenbahn. solange öv nicht ausgebaut wird, hat er keine chance gegenüber strasse

    • Felix Stucki sagt:

      Hr. Müller, wo wollen Sie die paar tausend neue Bahnkilometer bauen? Ausser Sie bauen überall U- Bahnen verursacht das doch auch Lärm und braucht Land!

      • Frank Müller sagt:

        eigenartig: für strassen hat es immer noch genug land für den ausbau, z.b. im laufental, wo für 1 milliarde sfr eine umfahrungsstrasse gebaut wird, für 50 mio ein autobahn-vollanschluss mit brücke, in basel unter dem rhein eine neue entlastungsautobahn, die H2 bei liestal, der ausbau der a1 auf 6 spuren. seit 50 jahren (!) will man zwischen basel und delsberg die eisenbahn auf doppelspur ausbauen, damit die ICN züge nicht mehr aufeinander warten müssen und schneller fahren können und bei der s-bahn der 15 min takt eingeführt werden kann, wird wohl nie passieren. kann mir das jemand erklären?

    • Fritz Blasimann sagt:

      Wollen sie die neuen Gleise in Frankreich oder Deutschlaund bauen?! Wo wollen sie in der CH noch neue Bahnlinien schaffen? Es hält ja schon in jedem zweiten Kaff ein Zug und in jedes andere zweite Kaff fährt ein Bus.
      Übrigens… die Mehrheit der ÖV benutzen auch Strassen und nicht Gleise!

  • Erich Meier sagt:

    Der Ausbau der Verkehrswege ist keine Lösung ? Dann muss aber auch die Bevölkerungsdichte eingefroren werden. Da diese hauptsächlich wegen Immigration wächst, muss der Hebel zwingend zuallererst hier angesetzt werden !

  • Hannes Müller sagt:

    Dass man die allmählich demente Mutter besucht und ihr hilft, länger selbständig zu wohnen, zählt wahrscheinlich auch zu den Freizeitfahrten.

    • Walter Schneider sagt:

      Werter Herr Müller.

      Dieser Gedanke ging mir auch durch den Kopf. Ich befinde mich in ganz ähnlicher Situation.

  • Rosa Rettich sagt:

    Die Forderung hat einen Denkfehler: Wir MÜSSEN pendeln, weil Otto Normalbürger sich die Wohnungen in den Ballungszentren nicht leisten kann. Also wenn man sich das Pendeln dann auch nicht mehr leisten kann, kann man sich es halt nicht mehr leisten, arbeiten zu gehen. Was für eine verrückte Welt.

    Einfacher wäre es, wenn sämtliche Bürogummis, Studenten etc. vermehrt von zu Hause aus arbeiten könnten. Und da haben Sie dann wieder Recht; da besteht wirklich noch ein Stau in den Köpfen.

  • Eduard Daetwyler sagt:

    Mitnichten ist der Stau in den Köpfen. Es staut bei den Geldflüssen. Würden die vom privaten und gewerblichen Strassenverkehr generierten Mittel zweckgebunden eingesetzt, gäbe es keine Verkehrsprobleme und Mobility Pricing, eine teurere Vignette sowie höhere Treibstoffsteuern wären überflüssig. Dann könnten nämlich nicht nur die bestehende Strasseninfrastruktur optimiert, sondern auch noch die leidigen Flaschenhälse beseitigt werden. So gesehen greift dieser Blog nicht nur zu kurz, er ist schlicht und ergreifend zu eindimensional.

    • Tom sagt:

      Das klingt reizend, aber mehr Infrastruktur hat in jedem Land zusätzlichen Verkehr gebracht. Beispielsweise verbessert sich an der Schnittstelle Autobahn – Stadt rein gar nichts, wenn die Autobahn mehr Spuren aufweist. Als Autofahrer gehe ich davon aus, dass in den nächsten 5 – 10 Jahren endlich ‚road pricing‘ kommen wird. Das wird mir mehr bringen als vollmundige Versprechungen der Bauzunft. Wie man es macht, haben die Bürgerlichen in Stockholm gezeigt.

  • Michi sagt:

    Solange im Schnitt nur 1.2 Personnen in einem 5 Plätzigen Auto sitzen, solange sollten die Strassen nicht ausgebaut werden. Die meistens Staus enstehen durch die Bequemlichkeit, mit seinem eigenem Auto überall alleine hinzufahren und die Strassen zu verstopfen. Wenn nur jeder 10te eine Fahrgemeinschaft mit einem Arbeitskollegen bilden würde, gäbe es wohl massiv weniger Stau. Aber die Bequemlichkeit bzw. Egoismus in der heutigen anonymen Zeit sind wohl zu gross um diese einfache Effizienzsteigerung von sich aus einzuleiten und kann wohl nur durch eine staatliche Annordnung eingeführt werden

    • Fritz Blasimann sagt:

      Ja es ist Bequemlichkeit, dass ich täglich 10 min mit dem Auto ins Geschäft fahre und nicht über 1 Stunde mit ÖV! Und diese Bequemlichkeit lass ich mir auch nicht verbieten. Schliesslich ist mir meine Freizeit mehr Wert als täglich 2 Stunden im Bus zu sitzen! Daran werden auch Ignoranten wie sie nichts ändern. Dass meine Firma dort in der Pampa sitzt, können sie sich bei der Politik bedanken. Egoismus ist, wer meint nur seine Fortbewegung wäre legitimiert und alles andere nicht. Und nur weils ihnen nicht passt, zügle ich jetzt nicht mit 5 Arbeitskollegen zusammen, damit mein Auto voll ist!

      • Michi sagt:

        Wenn sie in der „Pampa“ arbeiten haben sie wohl auch weniger ein Problem mit dem Stau.Und ich will ihnen auch nicht vorschreiben den ÖV zu benutzen, sondern nur zum nachdenken anregen, dass es auch mit einfachen Mitteln der Verkehr drastisch reduziert bzw. ohne Milliarden Investitionen verflüssigt werden kann. Und ich habe absolut kein Problem damit, wenn sie anstatt 1h ÖV lieber das Auto als Verkehrsmittel wählen. Ich fahre schliesslich auch lieber mit dem Velo zur Arbeit als mit dem Bus, da schneller und nebenbei noch Energieeffizienter, aber man wird halt zwischendurch nass.

        • Fritz Blasimann sagt:

          Dann sollte man aber auch nicht alle Autofahrer als bequeme Egoisten bezeichnen! Ein einfaches und funktionierendes Mittel wäre, die Einwanderung zu bremsen. Denn der Faktor 5 der Autozunahme wird nicht wie vorgeworfen, nur durch die Spassgesellschaft generiert. Vielmehr sind es neue Firmen mit neuen Mitarbeitern inkl. Fuhrpark. Ein grosser Anteil an Autos wird gewerblich genutzt und nicht privat.

      • Remo Peter sagt:

        Wenn Sie per Auto Ihren Arbeitsplatz in 10 Minuten erreichen, könnten Sie dies in 15-20 Minuten per Velo auch, und könnten sich dafür das Strampeln auf dem Fitnesscenter-Ergometer sparen.

    • Hans sagt:

      @Michi: Vor ein paar Jahren gab es im Parlament einen Vorstoss, bei Autobahnanschlüssen Parkierungsanlagen zu bauen um die Bildung von Fahrgemeinschaften zu erleichtern. Leider wurde dies abgelehnt.
      Andere Anreize, wie z.B. die in den USA omnipräsenten HOV-Lanes (High Occupancy Vehicle Lane = Spur für gut besetzte Fahrzeuge) sind hierzulande gar nicht möglich, weil die Strassen immer nur mit einer oder maximal zwei Fahrspuren pro Richtung geplant und gebaut werden.

      • Michi sagt:

        Solche Parkierungsanlagen gibt es aber zum Beispiel in Matzingen (A1) und in Frauenfeld (A7). Soviel ich weiss, wird die in Matzingen sehr rege benutzt (sehr schlechte ÖV-Verbindung nach ZH / SG) und die in Frauenfeld anscheinend fast gar nicht (sehr gute ÖV-Verbindungen nach ZH). Sind jetzt nun alle Fahrgemeinschaftswilligen in Frauenfeld schon mit dem ÖV unterwegs oder sind die Parkanlagen einfach zu wenig bekannt?
        Die HOV-Lanes finde ich auch super, meiner Meinung nach müssten die Pflicht sein beim Ausbau von Autobahnen auf 3 Spuren.

        • Martin sagt:

          Der ÖV in Matzingen ist sehr gut ausgebaut, in 50 Min sind sie im Hauptbahnhof Zürich und in 30 Min in Winterthur, sie müssen nur einmal umsteigen. Auch nach Wil (15 Min) und St Gallen (45 Min) ist er nicht schlecht, halbstunden Takt von 4:40 bis 24:00 Uhr und neue Züge. Das Problem ist, es gibt an den Bahnhöfen kaum bezahlbare Parkplätze, in Frauenfeld wurden die Parkgebühren verdoppelt.

  • Fritz Blasimann sagt:

    Zudem ist es eine Frechheit zu unterstellen, dass der Faktor 5 bei der Autozunahme auf die Spass und Konsumgesellschaft zurück zuführen ist! Ich wette mit ihnen, dass der Grossteil an Fahrzeugen Firmenfahrzeuge sind! Man könnte ja mal für den gleichen Zeitraum einen Vergleich zwischen Niederlassungen ausländischer Firmen und der Zunahme von Autos machen. Bin mir zimelich sicher, dass der Faktor sehr ähnlich wäre! Und dann sind wir eben doch wieder bei der masslosen Einwanderung!

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Ursache des Staus befindet sich wirklich in den Köpfen.

    Anstatt die Einwanderung endlich zu stoppen und rückgängig zu machen, wird die Einwanderung absichtlich noch mehr angeheizt, obwohl wir jetzt schon mindestens 40 % aller Lebensmittel importieren müssen, weil in der Schweiz 8 statt 5 Millionen Menschen leben.

    • Walter Schneider sagt:

      Werter Herr Moser. Sie argumentieren immer mit der Einwanderung. Das ist m. E. wenig sinnvoll. Es spielt letztlich keine Rolle, ob der Zug (oder die Strasse) von vom Ausland Zugezogenen oder von Schweizern benutzt wird. Was Sie möchten ist ein Stopp des Bevölkerungswachstums.

      Sehen Sie, wenn wir also ein Problem mit den Verkehrskapazitäten haben, dann müssen wir nicht Anzahl der Menschen reduzieren sondern die Transportkapazitäten erhöhen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Mit den verbliebenen 1,1 Millionen Hektaren Landwirtschaftsland kann die Schweiz zwischen 4,4 und 5 Millionen Menschen ernähren. Ab welcher Grösse der Bevölkerung ist die Schweiz überbevölkert?

      • Walter Bossert sagt:

        Herr Schneider, Ihr letzter Satz ist symbolisch ! Ausbauen bis zum geht nicht mehr! Aber endlich anerkennen dass der Mensch das einzige Wesen auf dieser Erde ist, welches in seiner vollkommenen Dummheit seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört,käme nie in Frage. So wie es aussieht, haben viele noch nicht mal begriffen, dass diese Verkehrsmttel auch noch Treibstoff benötigen etc.

  • Walter Schneider sagt:

    Ich fahre die allermeisten Kilometer beruflich. Jene, die ich privat abspule, mache ich weil ich ein Familienmitglied pflegen muss.

    Privat, zum Vergnügen noch herumfahren? Nein, danke.

  • Hans sagt:

    Ich vermute mal schwer, dass Herr Häne sich den Luxus leisten kann, in der Nähe seines Arbeitsplatzes und dem seiner Partnerin oder seines Partners zu wohnen.
    Viele haben diese Möglichkeit – aus welchen Gründen auch immer – nicht.
    Gemäss RAV gelten Arbeitswege bis zu zwei Stunden pro Weg(!!) zumutbar.
    Was die Verkehrsverteufler zudem regelmässig vergessen: Verkehr bedeutet Wohlstand. Ohne eine moderne, leistungsfähige und bedarfsgerechte(!) Verkehrsinfrastruktur wäre unser heutiger Lebensstandard schlicht nicht möglich.

  • Nadine Binsberger sagt:

    Weil wir pro Person immer mehr Wohnraum benötigen, vergrössern wir künstlich die Siedlungsgebiete, auch ohne Zunahme der Bevölkerung. Die Abstände zwischen uns und unseren Lebenspunkten (Arbeit, Einkauf, Freunde, Ausgang, etc.) werden so massiv vergrössert. Das führt logischerweise zu längeren Fahrstrecken und erhöhter Mobilität. Darum steigt die Mobilität weit überproportional zur Bevölkerung.

    • Walter Bossert sagt:

      Frau Binsberger das ist nun wirklich absoluter Q…. Schauen Sie sich doch einmal die Abstände zwischen den einzelnen Wohnblocks an! Da spielt es absolut keine Rolle ob da ein Block 2-3 Meter breiter gebaut wird. Das würde auf 100 Wohnblocks neben einander auch nur 200- 300 Meter ausmachen! Das sind bloss haltlose ausreden, welche erst noch den Profiteuren sehr dienlich sind!

  • Peter Glarner sagt:

    Jetzt fühlen sich plötzlich alle befähigt, über das Thema zu schreiben. Und zwar im Sinne der freien Marktwirtschaft, nachdem die Lobbyistin BR Leuthard alle gedanklichen Barrieren zum Thema eingerissen hat. Es ist klar, dass die Verteuerung des Wohnraums in den Agglos (wo die Arbeitsplätze sind) gewünscht ist, das bringt einen fetten Profit. Es ist klar, dass der massive Ausbau der Infrastruktur gewünscht ist, auch das bring einen fetten Profit. Und der Benzinpreis von CHF10 und die Streichung des Pendlerabzugs bei den Steuern hilft der maroden Bundeskasse ohne die Elite wirklich zu stören.

  • Ralph Weingarten sagt:

    Wieder ein Blog indem ein Vorschlag gemacht wird ohne sich irgendwelche Gedanken zu machen, wie das umzusetzen ist und was das für Folgen haben könnte. Und ausserdem voll von leeren Worthülsen wie z.b. „nachhaltige Mobilität“….

  • Christopher sagt:

    Eine zukunftsweisende Möglichkeit könnte etwa ein Kleinbussystem sein, welches im 5- oder 10-Minuten-Takt an bestimmten Wartestellen (überregional) Pendler etc. abholt und mittels eines ausgeklügelten logistischen Systems an die gewünschten Orte befördert. Mit dieser Methode könnte der sinnlose Individualverkehr um Faktoren reduziert werden. Selbst die Autoindustrie könnte mit eleganten, wohldesignten Fahrzeugen davon profitieren. Resultat: Weniger Lärm, weniger Platzverschleiss, kein Ausbau mehr des Strassennetzes, angenehme soziale Kontakte. Schonung der Ressourcen.

  • Stefan Moser sagt:

    Die Hälfte des Privatverkehrs ist Freizeitverkehr. Zählt man all diese dazu, die zu faul sind, ihre zwei bis drei Kilometer Arbeitsweg auch mal mit dem Velo zurück zu legen, sind es wohl 2 Drittel. Es ist unglaublich zu sehen, wie sich Homo sapiens ab 18 Jahren und einem unterzeichneten Leasingvertrag nur noch im Stande sieht, sich mit 1,2 Tonnen Blech fortzubewegen. Wären viele Autofahrer nicht dermassen faul, hätten wir kein Verkehrsproblem – denn dann könnten alle Handwerker, Schichtarbeiter und der ganze Transportverkehr staufrei fahren.

    • Marc sagt:

      so ein Stuss! Der Verkehrskollaps auf ALLEN Verkehrsträgern findet hauptsächlich während der Pendlerzeiten statt, wenn alle zur Arbeit fahren und wieder zu Hause. Nicht alle haben das Glück, im gleichen Haus oder nebenan arbeiten zu können. Bei einem durchschnittlichen Arbeitstag von 9 Stunden ist es verständlich, wenn man für den Arbeitsweg möglichst wenig Zeit aufbringen will.
      Mit der Verteuerung der Mobilität werden lediglich Unternehmenssteuerreformen etc. finanziert.

      • Walter Bossert sagt:

        Eine früher von unserer Generation noch praktizierte Möglichkeit wäre noch das Auto voll aus zu lasten in dem Kollegen unterwegs mitgenommen werden! Damit würden die Staus rein theoretisch auf einen Viertel schrumpfen!

  • jonas graf sagt:

    im artikel liegt eine gewisse wahrheit, die politisch seit jahrzehnten ignoriert wird. im norden werden jedoch nicht nur pendler zur kasse gebeten sondern auch firmen. diese müssen sich markant am öv beteiligen. bei gleichen vorschlägen würde hier weltuntergang gefeiert.
    weiter kommt dazu dass von den arbeitnehmenden ohne augenzwinckern arbeitswege von 2 stunden verlangt werden. ebenso können in den sogenannt gut erschlossenen gebieten wohnungsmieten astronomische höhen erreichen – ohne bezug zu irgend einer realität. alles von einer bürgerlichen mehrheit gewollt, geschützt und gefördert!!

    • Walter Bossert sagt:

      Die hohe Nachfrage nach Wohnungen wird von ganz links bis ganz rechts gefördert! Aber es ist immer am einfachsten den jeweils Anderen die Schuld zu geben, damit sich gar nichts ändert. Rechts kommt man zu mehr Einnahmen und links zu mehr Steuern , Arbeitsplätzen und abhängigen Stimmbürgern.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Die US-Architekten Eric Hoewler und J.M. Yoon haben mit ihrem „City-Dossier Boston“ eine Vision entwickelt, wie ein mobilitätsfreundliches Ballungsgebiet von Boston bis Washington (53 Mill. Einwohner) funktionieren könnte. Das Ziel ist es, daraus ein konkretes Pilotprojekt vor Ort zu entwickeln und umzusetzen. Der nächste Schritt wird sein, eine umfassende to-do-Liste für interessierte Ballungsgebiete zu erarbeiten.
    Unseren sog. Verkehrsfachleuten und den Politikern muss dringend empfohlen werden, dieses Dossier zu studieren und mitzuverfolgen bevor sie weitere Pflästerlipolitk anordnen.

  • ralph kocher sagt:

    ES ist wie mit dem Alkohol. Mass halten erzwingt Vernunft und/aber da fast gratis dummerweise in erschwinglichen Mengen verfügbar. Kanalisieren? Fremdwort. Wie machen sie jeweils aus dem Exzess ein Beispieldasein? Siehe nach im psychol. Nacherziehungsbereich…

  • Joachim Schippers sagt:

    Mobilität ist die Grundlage für eine wirtschaftlich erfolgreiche Schweiz. Die verkehrstechnische Aorta der Schweiz, die N1 ist mit zwei Spuren in der Nordumfahrung hoffnungslos unterdimensioniert. Der Konstruktionsfehler am westlichen Ende des Gubrist mit Zufahrten von ZH und Wettingen führen schnell zu Staus. Staus passieren auch immer dort, wo aus 3 Spuren weniger werden. Ich denke an Winterthur. Alles kommt immer zu spät und ist unterdimensioniert. Viele Menschen leiden weil der Verkehr von Dorfkern zu Dofkern geführt wird anstatt aussen herum.

  • Hans Müller sagt:

    Herr Häne: Die Zahl der Motorfahrzeuge/Kopf ist seit ca. 10J mehr oder weniger konstant (2003: 0.664 Mfz/Kopf, 2012: 0.697 Mfz/Kopf). Die absolute Anzahl der Mfz hat in diesem Zeitraum aber trotzdem von 4.9 auf 5.6 Mio. zugenommen. D.h. die Zunahme der Mfz ist seit 10 Jahren zu mind. 66% auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen. Ich bin kein SVP-Anhänger, aber es nervt mich, wenn Statistiken falsch zitiert werden, nur um die negativen Folgen der Einwanderung ausblenden zu können. Die überproportionale Zunahme der Mfz war 1960-1980 (+2Mio!), weil Mfz für Normalbürger zahlbar wurden.

  • jack sagt:

    Vor 70 Jahren wurden die weichen gestellt.Und so wie ich aus anderen Zeitungen entnehme Sollen Leute nach Nord Afrika beordert werden um Allfällige Flüchtlinge auf zu nehmen und ein Angenehme Überfahrt zu Gestalten,Equalle Jugend Straftäter in der Schweiz.

  • Schneeberger sagt:

    Danke an Stefan Häne für die klaren Worte. Kleine Ergänzung, Zitat: „Der Zustrom von Ausländern wirkt zwar in der Tat verschärfend, treibende Kraft ist er aber nicht.“ – Nein, treibende Kraft ist das gewollte Heilige Ewige Wirtschaftswachstum und die damit gesteuerte Bevölkerungszunahme. Auch Linke und viele Grüne sind in der gedanklichen Wachstumsfalle. Probleme werden damit IMMER verschärft und bestenfalls VERLAGERT (örltich oder zeitlich). Wenn man endlich das Verkehrsangebot palfonieren würde, dann könnte sich das System endlich mal selber regeln, wie das sonst die Marktgurus immer wollen.

  • Näf josef sagt:

    Stau und Klima gehen Hand in Hand. Wie der Stau ist der Klimawandel Realität. Das Klima ist kein Wetter. Der Klimawandel ist
    ein Trend und hat viel mit unserer Lebensweise zu tun. Der Trend ist, die Temperatur steigt. Das Wasser wird immer wärmer und
    kann den Co2 nicht alles aufnehmen. Die Temperatur sollte im Mittel nicht über 2Grad steigen. wenn wir dies in den nächsten
    20 Jahren nicht erreichen, werden wir Irreversible Veränderungen erleben. wir müssen unsere Gesellschaften dazu bringen, sich
    gewaltig zurück zunehmen. Anzufangen eine Energiewende zu betreiben, die den Namen verdient.

  • J.Meijer sagt:

    Machen sie das „Auto-Zug-usw.fahren teuerer mit viele hohe Steuer,hohe Benzin kosten,hohe Strafe fuer das falsche fahren im Auto,wie auch in einige Eu-Laender,dann sehen sie dass auf die Strassenbahnen nur ein Paar auf die Autobahnen fahren vor 9.00 und nach 18.00 Uhr.Vielleicht Sie selbst nur alleine.

  • J.Meijer sagt:

    Die Ch geht nicht mit der Zeit mit.Wenn die Einwohner,und auch Arbeiter-zahlen nach 5 oder 10 nur sinken,dann gehen wir im Mittelatter zurueck.Rundum befinden sie sich dann wie in einen anderen Planet.Dass ist jetzt schon im Gang in diese Welt.

  • J.Meijer sagt:

    Warum keine Unterirdische Parkplatze in den Bergen fuer die Autos von Auslaendische Besucher.Wenn sie die Ch besuchen wollen koennen sie nur weiter mit Metro,Schnellzug,Bus.Und Staus: auch unterirdische Strassen unter die alte Strassen.Eigene bahnen fuer Ov daneben.

  • Berger Kai sagt:

    Ja, die Verkehrspolitik. Kein anderes Thema wird mit so einer grossen Doppelmoral behaftet sein. Ich wäre immer noch dafür, einen nationalen Autostreiktag durchzuführen. Kein Autofreier Sonntag, sondern z.B. Mittwoch um den volkswirtschaftlichen Nutzen des Automobils aufzuzeigen. Zwei Beispiele: Der Jahrzehntelang geforderte Benzinverbrauch sinkt. Folge: Mineralölsteuer steigt weil die Einnahmen sinken. Zu hohe Geschwindigkeit ist ein Problem und muss stark kontrolliert und gebüsst werden. Folge: Die Autofahrer fahren korrekt und die Busseneinnahmen sinken. Nun ändert man die Signalisationen.

  • Peter H. Kuhn sagt:

    Es merkt nun bald jeder, wer mit der extremen Zuwanderung das grosse Geschäft macht: Die Economiesuisse- Firmen und jene, die die brutale Überschwemmung unseres Landes mit immer mehr Zuwanderern aus sozialistisch-internationalistischen Gründen gut finden. Beide scheren sich keinen Deut um die immer schlimmer werdende Situation für die Bürger und für unser Land. Da sind Profitgier einerseits und völlig abwegiger, rücksichtsloser Sozialismus die einzigen Triebfedern! Von beiden weiss man, dass sie unser Land schliesslich in den Abgrund führen werden. Die einen immerhin mit vollen Taschen!

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.