Eine Vignette für 100 Franken ist dringend nötig

Der Abstimmungskampf rund um die Preiserhöhung für die Autobahnvignette wirft unüblich hohe Wellen. Angesichts der Tatsache, dass die monatliche Mehrbelastung für die Autofahrer nur gerade 5 Franken betragen würde, mag das Ausmass der Debatte erstaunen.

Obwohl die Preiserhöhung das Portemonnaie der Autobahnbenutzer nur unwesentlich belastet, wird der Bund dank dieser Einnahmen den Unterhalt und Arbeiten auf insgesamt fast 400 Kilometern Kantonsstrassen von nationaler Bedeutung finanzieren können. Diese Last, die auf 300 Millionen Franken jährlich geschätzt wird, wird heute noch von den Kantonen getragen.

Es sei eindringlich daran erinnert, dass es bei der kommenden Abstimmung einzig und allein darum geht, diese Kompetenzübertragung anzunehmen oder abzulehnen. Sämtliche anders gelagerten Argumente sind Lockvögel, die es gewissen Gegnern der Vorlage erlauben sollen, die Debatte in eine andere Richtung zu lenken. Sie richten das Augenmerk insbesondere auf die Transparenz der Geld­flüsse, die aus den verschiedenen Strassenabgaben hervorgehen, oder auf die übermässige Belastung der Autofahrer durch allerlei Abgaben – obwohl über die meisten dieser Abgaben in Volks­abstimmungen, die vor 20 oder sogar 40 Jahren stattgefunden haben, entschieden wurde.

Ich bin überzeugt, dass die Reisen, die der Alltag von uns fordert, die Verwendung eines Autos ebenso voraussetzen wie die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

Abstimmungsplakat in Genf, 24. Oktober 2013. (Keystone/Martial Trezzini)

Die Schweiz braucht ein effizientes Strassennetz: Abstimmungsplakat in Genf, 24. Oktober 2013. (Keystone/Martial Trezzini)

Die Feststellung drängt sich auf, dass sich in diesem Zahlenstreit Personen, die an sich gegenteilige Meinungen vertreten, zusammengetan haben und jetzt gemeinsam die Preiserhöhung für die Vignette bekämpfen. Bei einigen herrscht das Gefühl vor, es gebe langsam aber sicher zu viele Abgaben, die den Strassenbenutzern aufgebrummt werden. Sie sind der Meinung, sie müssten mehr geben, als sie im Gegenzug dafür erhielten. Sie fragen sich, ob es vernünftig sei, dem Staat noch mehr finanzielle Mittel zuzugestehen, wenn man der Meinung ist, man bezahle ohnehin bereits zu viel.

Diese Argumente verfangen und verleiten noch unentschiedene Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, den Vorlagengegnern zu folgen. Das ist nachgerade paradox, weiss man doch, dass solche Leute die ersten sind, die nach mehr Investitionen für die Strasse schreien, um den Unterhalt oder den reibungslosen Verkehrsfluss garantieren zu können, indem beispielsweise die Anzahl der Engpässe reduziert wird.

Die dogmatischsten unter den Vorlagengegnern vertreten die Meinung, man müsse die finanziellen Mittel für die Strasse zurückfahren, um den weiteren Ausbau des bestehenden Strassennetzes zu beschränken. Eine politische Gruppierung schlägt sogar vor, die Nutzung von Autos durch Lenkungsabgaben zu verteuern, vergisst dabei aber, dass diese Verteuerung die sozial schlechter gestellten Klassen trifft, indem sie den Zugang zum Automobil beschränkt. Das Auto ist für zahlreiche Familien und Einzelpersonen ein unverzichtbares Mittel der sozialen Interaktion.

Die Mobilität ist eine Quelle von sozialer Ungleichheit. Es wäre an der Zeit, dass sich die Dogmatiker einmal in die Lage und den Alltag von uns allen versetzen. Verfügen wir denn alle über Arbeitsplätze, Geschäfte und Schulen in der Nähe unseres Lebens- und Wohnortes, die erst noch durch einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr untereinander verbunden sind? Ist es realistisch, diesen An­spruch zu vertreten?

Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass dieses Argument die Unterschiede, die zwischen uns bestehen, zu wenig respektiert. Ich bin überzeugt, dass die Reisen von A nach B, die der Alltag von uns fordert, die Verwendung eines Autos ebenso voraussetzen wie die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, der in sämtlichen Regionen bevorzugt und ausgebaut werden muss. Die Bevölkerung, die in den Agglomerationen wohnt, sollte ihren Lebensstil nicht der Bevölkerung aufdrücken, die auf dem Land oder in den Bergen wohnt. Unser Lebensort ist einer Wahl entsprungen, die zu treffen wir ein Recht haben und die uns von keiner Ideologie aufgezwängt werden darf.

JA stimmen für die Verteuerung der Vignette heisst, über ein effizientes Strassennetz verfügen zu können, für das der Bund die Verantwortung trägt und das sämtliche Kantone und Hauptverkehrs­achsen unserer Nachbarländer miteinander verbindet.

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144 Kommentare zu «Eine Vignette für 100 Franken ist dringend nötig»

  • Mark Keller sagt:

    Es heisst Autobahnvignette. Man muss die Vignette haben um auf den Autobahnen fahren zu „dürfen“. Es ist also eine Abgabe in explizitem Zusammenhang mit den Autobahnen. Somit muss das Geld für Bau und Unterhalt der Autobahnen verwendet werden. Es ist nicht einzusehen, warum die Einnahmen der Autobahnvignette für den Bau von anderen Strassen verwendet werden sollen! Deshalb NEIN zu dieser Mogelpackung. Wenn das via Strassenverkehr eingenommene Geld in Milliardenhöhe auch für die Strasse verwendet würde, hätte es für Bau und Unterhalt genügend finanzielle Mittel. Deshalb nochmals ein NEIN.

    • Dont steal sagt:

      Absolut einverstanden. Ergänzung: zuerst sollen jetzt Kantonsstrassen in Bundes-„Obhut“ übernommen werden (als Zückerchen für ein Ja zur Vig.-Erhöhung) und dann Roadpricing auf den alten + neuen „Bundesstrassen“ einführen (= Plan des BR) mit unabsehbaren ökonomischen Konsequenzen für die ländlichen Regionen, wo die Bevölkerung auf ein Auto angewiesen ist, weil sich diese Gebiete ganz einfach nicht mit ÖV erschliessen lassen (zu disperse Bev-Verteilung). Mein Fazit zum BR/Parlament: „Dont‘ steal – the government hates competition!“

    • Nico Meier sagt:

      Warum sträubt sich die Politik die Geldflüsse offenzulegen?
      Ich will alle Abgaben der Autofahre sehen und will wissen wo diese Abgaben hingehen.
      Wenn diese auslegeordnung ergeben sollte, dass sämmtlich Einnahmen aus dem Strassenverkehr nicht reicht für die Finanzierung der Strassen so bin ich für Erhöhungen auch bei der Mineralölsteuer. Aber bevor diese Offenlegung nicht gemach twird werde ich mich gegen jede Vorlage wehren die eine Erhöhnung der abgaben zum Ziel hat!

      • André Milani sagt:

        Wo das Geld hingeht ? 18 % öffentlicher Strassenverkehr und Eisenbahn – 3 % Umwelt, Landschaft, Verschiedenes – 43 % Bundeskasse – 9 % Kantone – 24 % Nationalstrassen – 3 % Haupt-Orts-und Bergstrassen

  • Mark Keller sagt:

    Zitat: „…Es sei eindringlich daran erinnert, dass es bei der kommenden Abstimmung einzig und allein darum geht, diese Kompetenzübertragung anzunehmen oder abzulehnen…“ Diese Aussage ist schlicht FALSCH und eine TÄUSCHUNG des Stimmbürgers. Genau darum geht es NICHT. Es geht einzig und allein um die Preiserhöhung der Autobahnvignette. Scheinbar ist es für gewisse Politiker von BR über NR bis SR neuerdings übliche bei Abstimmungen solche Nebelpetarden zu verschiessen. Dies ist verantwortungslos und eines gewählten Volksvertreters unwürdig.

    • walter.schneider sagt:

      Werter Herr Keller. Ungefähr 400 km Strasse wird neu in die Hohheit des Bundes gelangen, also ins Nationalstrassennetz aufgenommen. Gewisse Leute interpretieren das nun mal als Kompetenzübertragung, was sie de jiure auch ist. Nur, das ist halb so wild.

      Bedenken Sie, unabhängig davon, ob wir von Politikern richtig informiert worden sind oder nicht, Frau Doris Leuthard hatte Recht als sie sagte, dass eine Ablehnung der Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette eine stark steigende steuerliche Belastung auf Benzin bedeutete.

      • stefan anslinger sagt:

        das problem mit der kompetenzübertragung ist ja, dass die kantone die steuern nicht um den entsprechenden betrag senken. wir bezahlen ja jetzt schon für diese strassen. einfach dem kanton.
        und jetzt sollen wir quasi nochmals für die gleichen strassen einen abgabe liefern? es geht weniger um die Preiserhöhung der Autobahnvignette als um eine finanzielle entlastung der kantone….
        und ich will grundsätzlich nicht zweimal für das selbe zahlen…

    • Hugentobler M. sagt:

      Herr Keller. Ihrer Aussage stimmt so nicht. Die Übertragung der 400km Strassen an den Bund sind an die Finanzierung durch die Erhöhung des Vignettenpreises gekoppelt. Fällt diese dahin, verbleiben die 400km bei den Kantonen. Auch die geplanten Umfahrungsstrassen, z.Bsp. Morges – Lausanne. Deshalb sind Politiker der betroffenen Kantone so epicht drauf, dass die Erhöhung angenommen wird. Die Kosten für die lokale Verbesserung zahlt die ganze CH. Dazu kommt, dass über teure Sonderwünsche von Direktbetroffenen beim Bund nicht kant. abgetimmt werden muss. Die ersten sind bereits eingetrudelt.

  • Hanspeter Meister sagt:

    Die Meinung von Herrn Francais „Eine Vignette für 100 Franken ist dringend nötig“ kann ich insofern nicht teilen, weil die Politik immer das Gefühl hat, Einnahmen zu generieren, um dann zweckentfremdet einzusetzen. Interessant wäre einmal eine Erfolgsrechnung zu sehen, wo und wie die Einnahmen hingehen. Des Weiteren wäre eine Erhöhung auf CHF 70,00 vollumfänglich ausreichend gewesen. Vergesen darf man gleichzeitig auch nicht, dass die Einführung der Strassen-Vignette eine zeitlich begrenzte Sache war. Und wie üblich, wurde die Strassen-Vignette auch nach Ablauf der Frist zeitlos weitergeführt.

    • Raimund W. Ritzi sagt:

      Genau wie das Tempolimit 80/120 km/h. Dies wurde seinerzeit wegen des angeblichen Waldsterbens befristet eingeführt und existiert noch heute. Den Wald gibt’s auch noch. All‘ diese Maßnahmen sind repressiv und gehen an der Wirklichkeit vorbei.
      Als ob die reiche Schweiz das Autobahnnetz nicht unterhalten könnte ohne SFR 100.– Vignette ! – Nein zu dieser Willkühr !

  • R. Huber sagt:

    Auch wenn die Meinung unpopulär ist, finde ich auch das 100Fr im Jahr gerechtfertigt ist. Es ist nur wenig mehr oder weniger als man für EINE Fahrt durch Frankreich, Italien oder Kroatien zahlt.
    Allerdings fände ich es doch angebracht, wenn Anhänger für PKW weiterhin 40Fr zahlen. Insbesondere für Handwerker. Auch Motorräder könnte man für einen reduzierten Tarif prüfen. In meinem Fall, Auto, Anhänger, Motorrad, Lieferwagen (Wechselnummer) kommen anfang Jahr 400Fr stattt 160 zusammen. Das schmerzt dann schon, dabei fahren (ausser dem Anhänger) nie zwei Sachen gleichzeitig.

    • walter.schneider sagt:

      Werter Herr oder werte Frau R. Huber. Der Hinweis, die Benutzung französischer Autobahnen sei billiger mag aufs Erste stimmen; nur, dort sind Unterhalts-, Ersatzteil- und Betriebskosten für ein Auto wesentlich tiefer. Dazu kommt, dass parallel zur Autobahn immer gut gebaute Hauptstrassen liegen.

      Also, nur der Hinweis auf die u. U. höheren Autobahngebühren im Ausland ist, wenn nicht ganz ehrlich, so doch sehr verzerrend.

      • hans füglistaller sagt:

        sie haben wohl nicht verstanden, herr schneider. herr huber sagt ja ganz klar, dass es in der schweiz in einem jahr nur soviel kostet, wie kurz einmal durch frankreich zu fahren. ihr kommentar macht keinen sinn.

    • beat graf sagt:

      Herr Huber, Oesterreich, Frankreich und Italien haben ein anderes Finanzierungssystem. Meist auf privater Basis.
      Allerdings begreifen dies die Schweizer nie…..Lesen Sie doch mal was auf dem Ticket, z.B. in Frankreich auf der Rückseite steht.

    • André Milani sagt:

      In Frankreich werden die Autobahnen von privaten Gesellschaften finanziert, gebaut und betrieben. Die Autofahrer bezahlen, die Aktionäre kassieren und reiben sich die Hände wie dies in einer Sendung im franz. Sender M6 zum Vorschein kam.

  • Hagmann sagt:

    Nein, es ist dringend nötig, dass man solche FDPler abwählt und durch solide, bodenständige, sozialvertrãgliche
    SVP Mannen und Frauen ersetzt

    • Nico Meier sagt:

      Ja stimmt 100.- sind ja nicht viel und für einen FDP Bonzen wären auch 1’000 oder 10’000 im Jahr kein Problem man hats ja!

      • Guido Meier sagt:

        Ich bin ernsthaft für eine Vigniette von CHF 1’000, dann wären nicht so viele Leute auf der Autobahn!

        Für eine Erhöhung auf CHF 100 kann ich mich nicht erwärmen, ich finde die Vigniette ist nämlcih ausländerdiskriminierend: Für einmal durchfahren müssen die gleich viel bezahlen wie Schweizer und Schweizerinnen, die das ganze Jahr meine Autobahn verstopfen…

  • Markus Boll sagt:

    Wir haben mit der eigentlich für den Ausbau Befristeten 20.- Vignette für den Aubau und Unterhalt bezahlt, dann nochmals mit der 40.- Vignette, dann ca. 1993 mit einem Aufschlag von 20RP/Lieter Benzin, und jetzt sollen wir nochmals Bezahlen? Warum plötzlich sollte diesmal das Geld in die Strasse fliessen? Nicht zuletzt würde die LSVA alleine Reichenfür alle Ausbauten plus Unterhalt, ohne Vignette! Es wurde also schon 4x für den Ausbau Bezahlt (ohne LSVA 3 mal).
    Und man bedenke was Frau Leuthard gesagt hat, das Benzin wird sowiso teurer, egal ob die neue Vignette kommt oder nicht.

    • walter.schneider sagt:

      Werter Herr Boll

      Abhängig vom Vignettenpreis werden die Steuern auf Benzin steigen, bei Annahme des höheren Preises etwas weniger, bei Ablehung zur Erhöhung des Vignettenpreises eher mehr.

      • Marc Weinmann sagt:

        Falsch Herr Schneider. Der Benzinpreis wird sowieso sehr stark steigen. Wer glaubt, dass die Vignettenpreiserhöhung die Erhöhung der Mineralölsteuer, CO2-Abgabe etc. eindämmt, der glaubt an den Weihnachtsmann. Schliesslich gibt es in Bundesbern noch einiges zu finanzieren, welches mit dem Verkehr nix zu tun hat. War ja mit der Verzinsung der Mineralölsteuereinnahmen, welche „zweckgebunden“ waren und deswegen „ausgesondert“ wurden, auch so, die Zinsen flossen in die allgemeine Bundeskasse.

  • Walter Bossert sagt:

    Wenn die Preiserhöhung für die Vignette die einzige Anzahl- bedingte Kostensteigerung der nächsten 10 Jahre wäre, dann würde ich mit Freude JA stimmen. Leider ist das nur ein sanfter Anfang! Da aber viele künftige Zusatzkosten in Steuererhöhungen oder in Kürzungen der Lebensqualität versteckt sind, werden viele ungläubig nach dem Grund fragen. Angenehm aufgefallen ist mir dass es ein FDP,ler für einmal lassen konnte, mit dem Auszug der Firmen zu drohen!

  • beat graf sagt:

    Ist sowieso nur Lug und Betrug. Ich stimme dagegen. Zudem schlagen im Kt. Zürich die MF-Gebühren im nächsten Jahr massiv auf. Bei einem Vignettenpreis von neu Fr. 100.– plus Mehrkosten der MF von rund Fr. 280.– sind das Fr. 340.– Mehrkosten.
    (Fr. 60.– Mehrkosten Vignette plus Fr. 280.– Mehrkosten Strassenverk.-Gebühren im Kt. Zürich).

    • Sacha Meier sagt:

      Herr Graf, Ihnen ist offenbar noch der kommende Aufschlag der Mineralölsteuer für Treibstoffe zur Kompensation verbrauchsärmerer Fahrzeuge entgangen. Laut Frau BR Leuthard wird das in mehreren Schritten von insgesamz 35 Rp./L passieren. Mit (vermutlich) 10 Rp./L wird schon nächstes Jahr gestartet.

  • Peter Vogel sagt:

    Im Gegenteil,wir brauchen überhaupt keine Vignette sondern eine Deckung der Kosten über den Treibstoff. Wer viel fährt bezahlt mehr, wer grosse und schwere Fahrzeuge fährt auch.

    • walter.schneider sagt:

      Werter Herr Vogel

      Das sog. Verursacherprinzip macht auf den ersten Blick Sinn,nur, sozial ist das nicht. Das Verursacherprinzip fördert die Zwei-Klassen-Gesellschaft und von der Autobahn profitiert auch der (etwas überspritzt gezeichnet) der velofahrende Umweltschützer, der ausschliesslich in seiner lokalen Umgebung einkaufen geht.

      Würde, wie Sie vorschlagen, das Verursacherprinzip gelten, wäre eben jener Velofahrer durch höhere Preise seiner Lebensmittel betroffen, würde die Initiative hingegen angenommen, nicht.

      • Peter Vogel sagt:

        Eben. Wenn der velofahrende Umweltschützer von der Autobahn profitiert, müsste er also auch seinen Teil beitragen. In ihrem Beispiel durch höhere Preise. Fair.

      • Hans Müller sagt:

        @ Schneider: Der velofahrende Umweltschützer bezahlt die Transportkosten mit dem Preis des Produktes, das er einkaufen geht. Also bezahlt er die Autobahn auch mit. Das Verursacherprinzip funktioniert auch in diesem Fall.

  • sugus sagt:

    Gebetsmühlenartig hört man immer das Gleiche. Bei den Meisten geht die Ablehnung nicht primär gegen die Fr. 100.-, sondern um die fehlende Transparenz des eingenommenen Geldes. Und natürlich auch, dass die Vignette nicht pro Nummer, sondern pro Fahrzeug erhoben wird. Zudem, so meine ich, könnte auch Geld gespart werden, wenn es keine Kleberli, sondern eine elektronische Lösung gäbe. Also, zuerst wollen wir alle wissen, WOHIN genau das eingenommene Geld fliesst. Basta!

  • Ruedi sagt:

    Die Vignette ist Relikt aus dem letzten Jahrtausend und gehört abgeschafft. Verkauf, Kontrolle und die blödsinnige Kleberei jedes Jahr stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag. Das ziel, mehr Geld von Ausländern zu bekommen hat man verfehlt, denn die Ausländer kaufen viel weniger Vignetten als angenommen. Und wir zahlen doppelt. Der Preis ist auf den Treibstoff umzulegen, das ist gerecht, denn dann zahlt mehr wer mehr fährt und die Ausländer zahlen auch weil sie bei uns tanken, denn das Benzin ist hier billiger. Schluss mit der Kleberei!

    • Raimund W. Ritzi sagt:

      Völlig richtig, lieber Herr Ruedi. Die Kleberei und deren Kontrolle sind einem fortschrittlichen Land wie der Schweiz unwürdig. Die Touristen haben sowieso schon unter hohen Preisen zu leiden und reisen vermehrt anderswohin, jetzt noch die „Super-Vignette“ – da haben die Leute noch weniger Lust, nach Graubünden oder ins Tessin zu fahren !
      Mit der Gebühr für den Gotthard könnte man erher leben, weil diese spezifisch ist und einleuchtet.

  • simon sagt:

    Ja die 3 Milliarden die der Bund in den Strassenbau und Unterhalt steckt, können mit den 9,5 Milliarden die der Bund von den Autofahren einnimmt nie und nimmer finanziert werden… oder…

  • Joachim Schippers sagt:

    Die Vignette ist ein Instrument um auch Ausländer an den Kosten der Autobahnen zu beteiligen. Wenig Ausländer werden zukünftig die 100 Sfr.Vignette kaufen, die meisten werden weiterhin 40Sfr. ausgeben. Auch Schweizer, die Ihren Anhänger 1-2 mal in den Ferien verwenden, werden ebenso darauf ausweichen. Vernünftig und professionell wäre zukünftig einen Bundesanteil auf die Verkehrssteuern zu entrichten. Ziel muss sein den Verkehr von den Kantonsstrassen auf die Autobahnen zu lenken. Ich hoffe, dass die 100Sfr. Vignette an der Urne versenkt wird, sie ist verkehrspolitisch blanker Unsinn

    • Ruedi sagt:

      Diese Ausländerbeteiligung ist nur ein Vorwand, das hat noch nie funktioniert. Ausländische Verkehrsteilnehmer zahlen schon mit dem Kauf von Benzin sehr viel an unsere Strassen, nämlich rund 10x mehr als mit der Vignette. Leider wird das vergessen resp. unterschlagen. Der Anteil der Vignetten, die durch Ausländer gekauft werden beträgt rund ein Drittel dessen, was man einmal gerechnet hatte. Vor allem, weil dieselben sehr viel häufiger kommen als angenommen.

  • maja sagt:

    Es geht gar nicht um die 100 Franken sondern um die Zweckentfremdung der Gelder, die die Autofahrer seit Jahrzehnten für den Gebrauch der Strasse bezahlen. Irgendwann kommt halt die Retourkutsche.

  • Claudia Meyer sagt:

    Es geht schon lange nicht mehr nur um die Fr .5.- Preiserhöhung im Monat,oder Fr.1.25 in der Woche wie Befürworter auch schreiben.Vertrauen ist verloren gegangen,weil über Jahre Motorfahrzeugsteuern zweckentfremdet werden,mit der Vignette wird es wohl nicht anders sein.Mit dem :“ Wenn ihr die Fr 100.- ablehnt, werden wir eben das Benzin um 6 Rappen erhöhen.“wird von vielen als Erpressung angesehen.Die Aussage von Frau Leuthard mit Fr.100.- sind wir im Vergleich zur EU immer noch günstig,hat die BZ gestern auch widerlegt.

    • walter.schneider sagt:

      Werte Frau Meyer

      Die Erhöhung der Steuern auf Benzin um 6 Rp. / Liter fallen an, wenn die Preiserhöhung der Vignette angenommen wird. Wenn nicht werden die Benzinsteuern wesentlich mehr steigen, nämlich um 15 Rp. / L, sofern ich korrekt informiert bin.

      • Claudia Meyer sagt:

        Herr Schneider,lehnt das Volk die Verteuerung der Vignette ab,wird der Liter Benzin 6 Rappen teurer.
        SO ODER SO plant der Bundesrat mittelfristig eine Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags um 12 – 15 Rappen pro Liter. BZ vom 19.10.

      • Joachim Schippers sagt:

        Richtig. Und wenn eine Erhöhung der Mineralölsteuern stattfindet, dann Tanken alle im angrenzenden Ausland bevor sie in die Schweiz einreisen.

        • Ruedi sagt:

          Heute ist es noch umgekehrt aber auch Schweizer werden es tun wenn sie sowieso im Ausland einkaufen…..Eigengoal nennt man das!

  • W. Huber sagt:

    Immer wieder interessant wie gewisse Politiker argumentieren. Sollen doch erst mal die Gelder der heutigen Vignette NUR für den Strassenbau und -unterhalt eingesetzt werden, dann werden wir sehen, was noch notwendig ist. Dazu kommt die KfZ-Steuer, welche die Kantone einnehmen. Wieviel davon geht ins Strassenbudget? Ausser den Autofahrern wird für alle Geld ausgegeben ohne Steuern zu verlangen. Teure Velowege und automatische Parksysteme für Velos: der Velofahrer zahlt keinen Rappen. Ausbau des ÖV, der auch danach konstant überlastet ist: zahlen die Nutzer für den Ausbau? und, und, und…..

  • Stefan Baumann sagt:

    Bislang hatte ich das NEIN der Gruenen nicht verstanden. wenn es allein um die Übertragung von Verantwortung an die Kantone geht (und damit der lokalen Bevölkerung faktisch die Möglichkeit entzogen wird, sich gegen Ausbauten zu wehren), verstehe ich diese Position jetzt. Besten Dank!

  • Zurbrügg sagt:

    Wenn die Steuern und Abgaben der Autofahrer auch wirklich Zweck gebunden verwendet würden, hätte es weit genug Geld für den Unterhalt und Ausbau. Die Erhöhung ist nichts weiter als ein weiterer Raubzug auf den Individual Verkehr, die Mehreinnahmen werden ganz bestimmt wieder Zweck entfremdet, wie wir es uns gewöhnt sind. Es ist ein Fass ohne Boden, denn jede Mehreinnahme führt bei den öffentlichen Diensten erstmals zur Aufstockung von Arbeitsplätzen, zwecks Erhöhung der Staatsquote. Das Ziel scheinen Griechische Verhältnisse zu sein.

  • Hellmuller sagt:

    Cela fait longtemps que nous n’avons plus de réseau routier performant contrairement à ce qui est affirmé ici. Le paradoxe que vous relevez est en fait un leurre. S’il est vrai que l’entretien et la fluidité de la route requièrent des fonds, il est tout aussi vrai que nos infrastructures sont dépassées depuis longtemps et que nous avons tout sauf l’impression que nos autorités traitent ce sujet avec le sérieux et la diligence requis.

    Le jour où la liaison Genève- Lausanne passera à 8 voies de même que la liaison Zurich-Berne, je voterai OUI à une vignette plus chère, pas avant!

  • Abdel Thuma sagt:

    Ein effizientes Strassennetz bekommen wir also für die Vignettenerhöhung? Wer’s glaubt, wird selig. Das ist alles nur Abstimmungspropaganda.

  • Roland K. Moser sagt:

    Zum Glück steht für den Strassenbau und -unterhalt genügend Geld zur Verfügung, das zum Unglück leider für unnötiges wie das Asyl- und Flüchtlingsunwesen „veruntreut“ wird.

    Ich stimme NEIN zur Fr. 100.– Vignette, weil die Erhöhung überhaupt nichts mit dem Strassenausbau und -unterhalt zu tun hat.

  • Paul Müller sagt:

    Wie wäre es, einfach die 2/3 die in der Bundeskasse landen, effektiv in den Strassenbau zu pumpen? Dann müsste die Vignette nicht teurer werden.

  • Erich Meier sagt:

    Im Grunde genommen stimmen wir weniger über eine Erhöhung der Vignettengebühr als vielmehr über eine generelle Gebühren- und Steuererhöhung ab. Die Abstimmung ist bloss ein Testfall, ob die Bevölkerung Preiserhöhungen (auch massive !) für Elektrizität (wegen „Energiewende“), Benzin, Heizöl, CO2- und alle möglichen und unmöglichen Lenkungsabgaben, Steuern, Krankenkassenprämien usw. zu schlucken gewillt ist. Darum ist es besser, den Anfängen zu wehren und „Nein“ zu stimmen.

  • Friedrich Lorenz sagt:

    Ich greife nur einen Punkt heraus. Die berühmten 400 km Kantonsstrasse, die neu der Bund übernehmen will.
    Deren Unterhalt und Ausbau wird heute von den Kantonen bezahlt, d.h. letztlich von den Automobilisten via kantonaler Motorfahrzeugsteuer. Neu soll dies nun aus dem Ertrag der Vignette bestritten werden.
    Gut, gut.
    Dann müsste nach den Regeln der Logik aber im Gegenzug die Motorfahrzeugsteuer entsprechend reduziert werden, denn den Kantonen entstehen auf den abgegebenen Strassenzügen keine Kosten mehr. Was machen die denn mit dem eingesparten Geld ?

    • Reto sagt:

      Das ist der springende Punkt! Wenn es hier nur um den Uebertrag von 400km von den Kantonen an den Bund ginge, entstünden keine Mehrkosten. Die Kantone müssten die Steuern reduzieren, was Sie niemal machen werden, darum NEIN!

    • Hugentobler M. sagt:

      Anlässlich einer entsprechenden Anfrage an die BPUK kam die Antwort, dass die Kantone politisch gewollt dafür in anderen Bereichen, z.Bsp. Gesundheitswesen, durch den Bund übertragene Kosten stärker belastet werden. Damit subventioniert eine teurere Vignette die höheren Belastungen, welcher der Bund den Kantonen aufbrummt. Auch wenn zukünftig die 100.- ausschl. für die Strassen verwendet würden, subventioniert die Vignette damit indirekt andere Kosten der öffentl. Hand. Somit haben wir die Wahl zwischen höheren Bundesabgaben (Vignette, Benzinabgaben) oder höhere kantonale Steuern:(

    • André Milani sagt:

      dann müsste eigentlcih jeder Autofahrer eine Gutschrift erhalten – oder ?

  • Dani Winter sagt:

    Ich fasse mal zusammen:
    2 x Auto (auf Wechselschild) = schon mal 120.- zusätzlich
    3 x Anhänger = 180.- zusätzlich
    Und das obwohl ich maximal mit einer „Garnitur“ zur selben Zeit fahren könnte.
    Überzeugen Sie mich weshalb ich dem zustimmen sollte? Und das obwohl damals versprochen wurde dass die heutige Vignette nur temporär sein.

  • steve huber sagt:

    Der Herr Francais hat es nicht geschnallt. Es geht nicht um Strassenausbau oder dergleichen, es geht einzig und allein darum, dass für den gemeinen Bürger alles immer teurer wird. Wenn man gleichzeitig eine Wechsel- / Monats- / oder 10-Tagesvignette einführen würde, gäbe es 80% JA. Unsere Herren und Damen in der Politik interessiert das aber mal gar nicht. Und genau das kann ich nicht ab und werde NEIN stimmen. Und bitte, bitte, hört auf alles immer auf Monate und Tage runter zu rechnen. Das ist eine gewaltige Blendung!

  • hazet sagt:

    Dringend nötig? U.a. damit so unnütze Projekte wie die Totalsanierung der alten Gotthardpassstrasse finanziert werden können. Geldverschleuderung pur! N E I N so nicht!

  • michael klein sagt:

    Abgeleitet von der ebenfalls heissen Debatte im grossen Kanton zu einer Einführung einer Vignette frage ich mich auch hier, was passiert mit den staatlichen Einnahmen aus der Kfz-Steuer und den Steuern auf Benzin ? Werden die alle so korrekt verwendet ? oder wird damit etwas querfinanziert, sodas letztendlich zu wenig für die Strassen etc. übrigbleibt ? Und hat man sich auch ausgerechnet, wie viele Transitfahrende dann ohne Vignette durch’s Land fahren werden ? Oder wieviel es kosten würde, wenn man deswegen zusätzlich Kontrolleure einstellen würde ?

  • Thomas Hartl sagt:

    Das Konzept der Autobahnvignette ist schlecht. Sie unterscheidet nicht zwischen denen, die täglich hunderte Kilometer fahren, und jenen, die einige male im Jahr auf die Autobahn angewiesen sind. Das ist, wie wenn jeder SBB Kunde gezwungen würde, ein GA zu kaufen. Gerechter ist eine Finanzierung über die Treibstoffzölle. Damit gäbe es auch keinen Anreiz, das Auto bei jeder Gelegenheit zu nutzen, satt situationsabhängig jeweils das optimale Transportmittel auszuwählen.

    • Marco Tschirren sagt:

      Ok, einverstanden. Aber gleichzeitig wird die Finanzierung des ÖV ausschliesslich über den Billetverkauf geregelt. Als Landbewohner habe ich keine Lust mehr, den städtischen ÖV zu finanzieren, den ich vielleicht ein, zwei Mal im Jahr nutze. Bei uns ist der ÖV inexistent, wir sind auf das Auto angewiesen.

  • paul m. sagt:

    Die Erhöhung für die Vignette ist völlig gerechtfertigt. Damit können wir dann nämlich die Steuersubventionen für die Unternehmenssteuerreform III finanzieren.

    • Peter Richter sagt:

      @ paul m.
      Einnahmen für die Auto-Verkehrsinfrastruktur sind bereits heute zu genüge vorhanden,
      wenn nicht permanent Milliarden in das Fass ohne Boden ÖV abfliessen würden!
      Um die Unternehmenssteuerreform III zu verstehen braucht es ein wenig aktive Erfahrung im Wirtschaftsgeschehen,
      Unternehmenssteuergewinnen werden vornehmlich reinvestiert und kreieren daher neue Arbeitsplätze,
      die Unternehmenssteuerreform generiert daher auf längere Frist höhere Steuereinnahmen.

      • paul m. sagt:

        @Richter, neue Arbeitsplätze und neue Steuereinnahmen, das funktioniert nur, wenn die Zuwanderung so weitergeht. Also müssen sich die bürgerlichen Wähler mal für oder gegen Zuwanderung entscheiden.

        Zu welch absurden Geschehnissen die Unternehmenssteuerreform II und ihre Vorläufer geführt hat, sehen Sie etwa bei den grössten börstenkotierten Schweizer Immobilienfirmen. Da sind Firmen mit einem Portfeuille von 6 Mia Fr. und mehr, aber demgegenüber mit einem Aktienkapital von nur 1-2 Mio Fr(!). An dieser Absurdität sieht selbst ein Laie, dass es da bloss um Steuervermeidungsvehikel geht.

  • Burgener_M sagt:

    Eigentlich finde ich, dass Sie Recht haben. Ich würde die Initiative annehmen …. würde. Wäre da nicht der bittere Beigeschmack, dass das meiste Geld, das den Autopendlern und -fahrern aus der Tasche gezogen wird, zweckentfremdet zum Einsatz kommt. Würde das Geld tatsächlich in den Strassenverkehr und Strassenausbau fliessen: sofort. Und wäre da nicht die kindische Erpressung mit dem Benzinpreis … (der vielleicht so oder so angehoben wird) … ja, dann würde ich JA stimmen. So wird’s aber ein NEIN.

  • Frank sagt:

    Toute personne en suisse qui possede une voiture et qui l’utilise pour se déplacer peut payer CHF 60 en plus par année pour la vignette. Pretendre le contraire est tout simplement faux.

  • Martin sagt:

    Wir sind auf zwei Fahrzeuge angewiesen – die Mehrbelastung, die dieses Jahr auf uns als Familie zukommt, ist für uns kaum mehr tragbar. 120 Fr. pro Monat kommen z.B. für die Krankenasse dazu. Die plus 120 Fr. für die Vignette tun Ihnen, lieber Herr Français, vielleicht nicht weh (auch dank gratis GA) – uns aber schon.
    Zudem führt eine Gebührenerhöhung in keinster Weise zu einer Effizienzsteigerung des Strassennetzes. Der Ausbau scheitert in aller Regel am Bürgerwillen (praktisch jede Vorlage zum Bau neuer Strassen wird abgelehnt). Um Schlaglöcher zu stopfen, braucht es keine teurere Vignette.

    • iskra sagt:

      Was heisst denn auf zwei Fahrzeuge angewiesen ? Wohnen sie etwa schön weit darussen in Gottes freier Natur am Waldrand ?

  • Rene Nägeli sagt:

    Es wurde uns vor Jahrzehnten einmal weisgemacht, die Vignette sei für ausländische Autos gedacht die nur die Schweiz durchfahren. (Siehe Deutschland heute). Was herauskam sehen wir heute an den Autoscheiben aller schweizerischen Autos.
    Uebrigens sind die Autobahnen durch verschiedene Mineraloelsteuern auf dem Benzin schon längst bezahlt

    • Gilbert sagt:

      Sehr geehrter Herr Nägeli

      Wir sprechen hier nicht von der Finanzierung der Autobahnen, sondern von Kantonsstrassen, welche zu Nationalstrassen werden. Die geplanten Umfahrungen sind ebenfalls keine Autobahnen, sondern auch Nationalstrassen. Bitte das nächste Mal besser informieren, falsche Fakten bringen niemandem etwas.

      Mit freundlichen Grüssen Gilbert

  • Christian Weber sagt:

    Für die Garantie des reibungslosen Verkehrsflusses sind Baustellen, um präventiv völlig intakte Strassen neu zu teeren, weil das Budget irgendwie verbraten werden muss, keineswegs eine Hilfe.

  • Frei Sigrid sagt:

    Ich wäre ebenfalls für einen Preis von CHF 100.–. Dass jedoch die Verkehrsabgaben ab 2014 massiv erhöht werden, wird nirgends erwähnt. So kostet neu ein Wohnmobil (3.5 t) fast das Dreifache als bisher (neu CHF 1138.–, vorher 427.–). Wir fahren jeweils ca. 6 Wochen im Jahr (Wechselnummer mit Fahrzeug 1300 cm3!!) mit dem Wohnmobil, welches ja ebenfalls eine Vignette benötigt. Also wo bleibt hier die richtige Information????

  • Kurt Müller sagt:

    Im Artikel fehlt eine Erklärung, weshalb z.B. die Gotthardpassstrasse, die ja wirklich nur touristischen Belangen dient, totalerneuert werden soll (bevor eine zweite Gotthardröhre entsteht, notabene). Genau solch haarsträubende Projekte entziehen der Argumentation für eine teurere Vignette jedwelche Grundlage.

  • Leonardo sagt:

    Was erwarten Sie eigentlich von einer Person die bei Annahme der 110 Frankenvignette noch mehr Geld zum Verteilen zur Verfügung hat?
    Er soll sich lieber dafür einsetzen, dass der Betrag der von Anfang eingenommen wurde NUR für den Zweck verwendet wird, für den er auch bestimmt war und immer noch ist.
    Für die Projekte denen dann die entsprechenden Gelder fehlen, muss man sich dann eben offiziell und mit dem SOUVERAEN (Ihre Vorgesetzten sind wir das Schweizer Volk!) abstimmen. Und Sie sind verpflichtet, das auszuführen war WIR wollen! Deswegen wurden Sie auch gewählt!

  • Remo Schnellmann sagt:

    Wie wäre es, zuerst die Ursache (Masseneinwanderung) in den Griff zu kriegen? Sind wir CHer eigentlich so blöd oder benehmen wir uns nur so?

    • Peter Richter sagt:

      In der Schweiz haben wir einen massiven Milliarden-Kapitalabfluss z.B. beim ÖV, Asylwesen und bei der falsch angesetzten Entwicklungshilfe, in diesen Bereichen sind Veränderungen angesagt, sonst steht die nächste Steuererhöhung bereits vor der Tür.

  • Sacha Meier sagt:

    Man muss die Sache ganz einfach pragmatisch sehen: Mit dem unumkehrbar gewordenen Landesgeschäftsmodells des zuwandernden Konsums haben wir ein gesamtes Bevölkerungswachstum von rund 2.5% p.a.. Laut KOF sind 75% davon direktes Wirtschaftswachstum. Damit entwickeln wir uns zum Mega-Stadtstaat und auf den Bund kommen auch Lasten einer Megametropole zu (z.B. flächendeckende S-Bahn). Bei stes sinkender Mineralölsteuer wegen sparsameren Autos müssen die Bundeseinnahmen halt durch die Vignette zu Fr.100 und eine Anhebung der Mineralölsteuer um bis 35Rp/L (vgl. Rechnung BR Leuthard) angepasst werden.

  • Erwin sagt:

    Haben die in Bern gepennt?! Man hätte schon längst d.Vignette um 20 u. später nochmals um 20 Franken erhöhen sollen! Aber nein, jetzt soll sie plötzlich 150% höher sein.
    Insgesamt aber finde ich schon, dass die Nat.-Strassen-Planung mehr als nur seltsam ist. Es wird immer so geplant, dass grade mal das Gröbste gemacht wird, anstatt mal RICHTIG für die ZUKUNFT zu bauen. So hört d.Flickerei, noch ein bisschen vergrössern, noch ein bisschen verbreitern nie auf!

    • Martin sagt:

      Schön das sie in einem Landesteil wohnen und fahren wo die Strassen verbreitert und vergrössert werden. In der Region Zürich wird das Geld der Autofahrer für Verschmälerung, Spurabbau, Rotlichter, Parkplatzabbau und Verlangsamung ausgegeben.

  • Ottokar Mettler sagt:

    Wenn das Geld für das Strassennetz so dringed gebraucht wird soll erstmal auch mehr Geld der bisherigen Vignette an das Strassenetz gehen und nicht ein Grossteil an die SBB und andere Orte, das ist die richtige Lösung, nicht den Preis der Vignette mehr als verdoppeln und immer noch das Geld missbräuchlich aufteilen.

    Sind wir dann soweit, dass das Geld nicht mehr reicht obwohl alles an das Strassennetz geht bin ich gerne bereit auch wieder mehr für die Vignette zu bezahlen.

  • Peter Steiner sagt:

    Der Artikel zeigt gut das Dilemma der heutigen Politik: Politiker die in ihren Denkschemata gefangen bleiben und es nicht schaffen über den Tellerrand hinauszudenken.
    Solange wir genügend Geld in der Staatskasse für die UST II haben, sehe ich keinen Grund dem Bürger schon wieder in die Taschen zu greifen.
    Meines Erachtens hat die Wirtschaft ein grösseres Interesse am Ausbau der Infrastruktur, wer etwas will, soll auch dafür bezahlen.
    Aber die FDP lebt immer mehr das was der SP immer vorgeworfen wurde, man ist sehr verschwenderisch im Umgang mit dem Geld das andere verdienen.

  • Hansjörg Lehner sagt:

    Wie wäre es mit einer Einführung einer Aktiengewinn-Steuer?
    Damit liessen sich einige ‚Pendenzen‘ von grossen Defizitbeiträgen ohne
    zusätzliche Steuerbelastung der ‚Kleinen‘ gleich mitfinanzieren.

    • Peter Richter sagt:

      Naiver Beitrag, Herr Lehner!
      Dann werden Aktien nicht mehr in der Schweiz gehandelt und mein CH-Depot wandert ebenfalls aus der Steuerhöhle weg.
      Einige 10’000 Banker dürften mit Ihren Forderungen die Jobs verlieren und dann wird von Ihrer Seite wieder über die bösen Banken gejammert.
      Wie wär es mit sparen?
      Unsere Staatskasse oder z.B. die Stadt Zürich verfügen bereits heute über unglaublich hohe Steuereinnahmen.

  • Joe Amberg sagt:

    Quatsch mit Sauce. Absurde 150% Preiserhöhung, um das Geld dann – wieder – für was ganz anderes auszugeben. Kompletter Unfug.
    Ich bezahle schon heutejedes Jahr den Preis eines GA an den ÖV (als Autofahrer und Steuerzahler) ohne irgendeinen Gegenwert dafür zu erhalten. Es langet! Der ÖV soll endlich seine Kosten selber tragen!!

  • Thomas Aebersold sagt:

    Ich fahre einen Smart und 2 Motorräder, jedoch nie alle 3 Fahrzeuge gemeinsam. Alle sind umweltfreundlich und nehmen um die 5 Liter. So, ich soll also CHF 300.- jährlich zahlen obwohl ich mit den Töffs nur im Sommer unterwegs bin?!!! Euch hats „ins Hirni gschneit“

    • Matthias Steinberger sagt:

      Lieber Herr Aebersold
      Ich bin meiner Lebtag noch nie mit dem Töff auf eine Autobahn oder Nationalstrasse und brauchte deshalb dafür auch nie eine Vignette. Da Sie offenbar nur im Sommer unterwegs sind nehme ich an, Sie fahren Töff aus Spass und den gibt es auf der Landstrasse zur Genüge. Also reicht eine Vignette für den Smart.

  • Hansjürg sagt:

    Herr Français, ehem. Parlamentarier von Lausanne, nun in der Executive als Chef der Baudirektion, ehem. Parlamentarier des Kantons Waadt, nun auch Nationalrat und Mitglied in der Geschäftsprüfungkommission und Kommission für öffentlichen Bauten, Sie haben sicher einen Chauffeur, Dienstwagen und soviele selbst zugesprochene Spesen, dass Ihnen eine Erhöhung um 150% nichts ausmacht. Unsereins, die seit vielen Jahren nur Lohnerhöhungen um die 0,6 bis 0,8% Prozent erhalten, welche alleine von den Erhöhungen der KK-Prämien weggefressen werden, ist das aber nicht egal. Mein Zettel hat schon ein Nein.

  • Hugo Huber sagt:

    Ich hätte für die Vignette gestimmt, die Fr. 100.- halten sich in Grenzen. Da ich aber zwei Motorräder mit Wechselnummer eingelöst habe sehe ich keine Grund bei nur einer Nummer und somit nicht gleichzeitg möglicher Benutzung der Autobahn zwei Mal die Vignette zu bezahlen! Darum NEIN! Dass ich für Auto und Motorrad zwei Mal bezahlen muss, bei zwei Nummern, ist für mich ok.

  • dominik reinhard sagt:

    Statt einen Vignettenpreis für alle – ob Seltenfahrer oder Vielfahrer – müsste man lieber an den EInfallachsen von Städten und Grossaglomerationen ein Roadpricing einführen. So würden viel Nutzer mehr bezahlen als Gelegenheitsfahrer. Wenn man z.B. für die Zufahrt nach Zürich oder Bern z.B. 1 Franken bezahlen müsste, dann wären das bei 200 Fahrten eine Pendlers im Jahr 200 Franken – dies wäre gerechter, da ja viele Pendler auch mit ÖV gehen könnten

    • Martin sagt:

      Auch Wenig Fahrer brauchen funktionstüchtige Strassen. D.h. die Strassen müssten auch gebaut werden wenn sie nur einmal pro Jahr die Strasse befahren und kaputt gehen würde die Strasse auch durch Erosion, Salz und Unkraut. Das befahren der Strasse mit Autos unter 400 Kilo Rad Last belastet die Strasse kaum, sorgt aber dafür, dass das Unkraut nicht wächst.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Herr Francais argumentiert wenig originell: das Herunterrechnen auf wenige Franken im Monat (gerne auch immer wieder als ‚moderat‘ bezeichnet) hängt uns schon ziemlich zum Hals heraus, das machen alle, die mehr Geld wollen! Als FDP’ler würde es Herrn Francais auch gut anstehen, nicht einfach aus den Gegnern Dogmatiker zu machen (was für einen verächtliche Betitelung von politisch Andersdenkenden), sondern eine sachliche Berechnung zu Hilfe zu nehmen. Und siehe da: Autofahrer finanzieren den Staat, und zwar nicht zu knapp! Wie war das noch mit dem FDP-Slogan: mehr Freiheit, weniger Staat?

  • Erich Deiss sagt:

    Eine Vignette ist prinzipiell abzulehnen, weil alle gleich viel bezahlen müssen, ob man einmal im Jahr oder jeden Tag die Autobahn benützt. Eine entsprechende Erhöhung der Benzinsteuer wäre richtiger und gerechter und erst noch viel einfacher und mit viel weniger Administration durchzuführen. Deshalb NEIN zur Autobahn-Flatrate.

    • Kurt Müller sagt:

      Die Erhöhung der Benzinsteuer ist auch nicht gerechter als eine Vignette, denn das würde ja voraussetzen, dass man mit dem vollen Tank v.a. auf Nationalstrassen fährt. Am gerechtesten sind Mautstationen oder Mautbalken mit elektronischer Abbuchung. Es wäre ohnehin wünschenswert, wenn in Europa ein einheitliches elektronisches System installiert würde, so dass man beim Grenzübertritt entweder gar nichts ändern oder allenfalls nur eine Chipkarte austauschen muss.

  • Bea Habegger sagt:

    Die Vignettenerhöhung ist eine reine versteckte Steuererhöhung. Die öffentliche Hand/der Staat soll endlich lernen mit den zu Verfügung stehenden Ressourcen auszukommen, statt immer mehr den Selbstbedienungsladen (real arbeitende Bevökerung) anzupumpen!

  • Julie sagt:

    All das ist bis jetzt Salamitaktik gewesen mit der Autobahngebühr weil wir ja die Strassen Gebühren auch noch dazu haben z.b. im Tessin mit Wechselnummer wird das grössere Auto voll berechnet + das zweite nochmals 50% obwohl man nicht ohne Nr.auf der Strasse stehen kann, darum bin ich total gegen diesen Aufschlag. Wir werden ohnehin schon genug Abgezoggt zu welchem Recht?

  • jacob sagt:

    eine riesige mogelpackung. da will man dem volk gerade eine neue steuer für alles mögliche unterjubeln. in den nächsten jahren wird das kleberli dann stetig verteuert, immer mit dem argument es bräuchte ja meue strassen bzw. diese müssten aufgrund der ach so starken benutzung viel intesiver unterhalten werden. das kleberli gehört weg. besser und ehrlicher wäre es wohl die treibstoff steuern zu erhöhen. wer viel fährt und einen dicken brummer fahrt zahlt mit, verbraucher orientiert, das setzt anreize für den effizienten umgang mit strasse und treibstoff.

  • friedel sagt:

    ob 40, 70 oder 100 stutz – das ist de fakto ein nebenschauplatz. das wirklich tragische an dieser geschichte ist die tatsache, dass es bis auf wenige ausnahmen kaum eine/n politiker/in gibt, die es begreifen, dass diese vignette das mahnmal ist, wie die autofahrer und bürger von ihnen angelogen und -sorry- verarscht werden. ein temporär eingeführtes „chloiberli“, das wie vieles andere auf simple art geld in die kasse spült, wurde nie mehr abgeschafft und nun auch noch dazu missbraucht, das volk zu erpressen (br leuthard). irgendwann ist gut, irgendwann fertig – der zeitpunkt scheint gekommen!

    • André Dünner sagt:

      Kommt mir fast so vor wie die europäischen Rettungsfallschirme. Eimal als kurzfristige Lösung gesehen, später als nützliche Geldquelle, schliesslich permanent einer Gewohnheit unterworfen. Das ist einfach Mensch in seiner urigsten Phase. Das wissen Regierungen, das wissen Wirtschaftskräfte das wissen kaum Völker.

      Jedoch ahnen sie was. Und dass sie es ahnen ist gut. Besser jedenfalls als „Kaufmännische Kalkulation“. Dort wird ein Gewinn bzw. Verlust hineingerechnet. Wir sind nun auf der Verlust produzierenden Seite angelangt.

      Traurig aber wahr, die PR wusste dies. Oder nicht?

  • Thévenaz sagt:

    N’oubliez jamais que cette vignette était PROVISOIRE !!!!!!!

  • Dave sagt:

    Herr Francais vergisst wohl, dass es hier um mehr als die 5 Franken im Monat geht! Es geht hier ums Prinzip! Die Autofahrer liefern dem Bund und Kantonen jährlich ca. 9 Mia (!) Fr. ab. Dieses Geld geht nur zu einem Drittel in den Strassenverkehr und Unterhalt zurück. Der Rest versickert irgendwo in den Abgründen der Staatsapparates. Die Autofahrer sagen NEIN zur Erhöhung auf Fr. 100 um diesen Missstand nicht weiter zu fördern. Es sollen doch bitte zuerst mal die 9Mia. in die Strassen zurückkommen, dann schauen wir weiter ob es noch mehr Mittel braucht.

  • Matthias Bosshard sagt:

    Nein zur Vignette , Ja zur Milchkuh initiative !
    Geld genug ist vorhanden, ich lasse mich nicht anlügen. Die Zweckentfremdungen müssen aufhören.
    Die Radar Gelder gehören übrigens den Gemeinden auch entzogen für den Strassenunterhalt, nur wenn es nicht mehr rentiert und Unkosten verursacht, hört dieser Blitzerwahn auf und es wird sinnvoll an gefahrenstellen geblitzt!

  • Daniel Niederer sagt:

    NEIN zur Erhöhung der Vignette, stattdessen soll die Mineralölsteuer erhöht werden. Verursachergerecht statt Giesskannenprinzip.

  • Fredi Gurtner sagt:

    Ja es ist nötig dass die Vignette 100 Franken kosten soll. Damit wird auch verhindert dass in den nächsten Jahren schon wiederum darum gekärt werden muss.Im übrigen müssen für alle alpenquerenden Tunnels eine separate Maut erhoben werden(Nachbarländer)

  • Gianni Weidmann sagt:

    Soeben komme ich zurück von 8 Tagen Badeferien in Ungarn. Allein von Milano bis Trieste habe ich 30 EURO bezahlt (plus bis und um Milano einige EUR, plus Rückweg mal 2). Durch Slowenien kostete ddas Monatstiket 30 EURO. Also für gut eine Woche einiges über 100 CHF. Nur der Schweizer ist so dumm und bezahlt alles selber und lässt die Ausländer zum Discountpreis über die Autobahnen blochen. Oesterreich verlangt 80 EURO aber schon am Arlberg beginnts mit Zusatzkosten die sich an jedem Pass wiederholen. Also sind100 CHF im europ. Vergleich sehr günstig. Lachhaft diese Diskussionen in CH.

    • Mireille sagt:

      Hallo Gianni & Co
      Un argument pour le moins destiné à des idiots est que de dire „puisqu’en Europe, tel pays, tel service est plus cher que chez nous, alors il faut que nous aussi augmentions nos prix“! Si vous fonctionnez avec tel argument, alors, s.v.p., prenez aussi l’exemple inverse où les prix sont MONS CHERS qu’en Suisse et baissez ces prix-là aussi en Suisse! (Exemple: viande, etc.)

  • Eduard Daetwyler sagt:

    Eine Mogelpackung par excellence, die dem Stimmbürger da vorgelegt wird: Die zusätzlichen Einnahmen durch die teurere Vignette werden einzig und allein für den Unterhalt von 400 km bereits bestehenden (!) Autobahnen verwendet, die der Bund von den Kantonen übernimmt. Engpässe werden nicht beseitigt, dringend nötige Erweiterungen der Strasseninfrastruktur werden ebensowenig vorgenommen. Die Autofahrerinnen und Autofahrer werden abgezockt und der Dank dafür ist, dass sie weiterhin im Stau stehen werden. Zu solchen Machenschaften gibt es nur ein klares NEIN!

  • michael klein sagt:

    ich frage mich, warum in keinem land die einfache lösung genommen wird, kfz- und strassensteuer dem benzinpreis aufzuschlagen. das wäre das verursacherprinzip par exellance. wer viel fährt zahlt viel – inländer wie ausländer. wer sein auto nur in der garage bewundert zahlt nichts. mit der klitzekleinen ungerechtigkeit, das motorradfahrer mit ihren zwei rädern genausoviel zahlen wie ein vierrädriges gefährt könnte ich gut leben, obwohl ich motorrad fahre.

  • John Zysset sagt:

    NEIN !!! Die 100 Franken Vignette ist absolut NICHT nötig ,die Geldvernichtungsmaschine in Bern soll einfach das Geld dass sie von den Autofahrern erhält, auch für Strassen brauchen !!! Jeder und alles was sich in der Nähe der Strassen oder Schienen bewegt profitiert vom Geld das der Autofahrer bezahlt !!! Frau Leuthard benutzen sie das Geld der Autofahrer für die Strassen und sie werden sehen ,sie haben bei weitem genug Geld für die Strassen zu Verfügung !!! Sie wollen „den Batzen und das Weggli“ und das ist für mich ein „No Go“ !!

  • markus steigmeier sagt:

    Solch eine massive Erhöhung ist unnötig, wenn man tagtäglich sieht, wie an Strassen gebastelt wird: Poller, Inseln mitten in der Strasse, Kanalisationsschächte ersetzen und neu teeren, und das alles vor dem Winter, während dem ohnehin wieder Frostsprengung und neue Risse drohen. Die meisten Strassen können so gelassen werden wie sie sind. Vorab arme Kantone wie auch der Bund können hier massiv sparen.

  • Henry Kropf sagt:

    Etwas vom ärgerlichsten ist die Argumentation: «Kostet Euch ja nur 5 Franken pro Monat oder 17 Rappen pro Tag». Können wir dann nur für diejenigen Tage bezahlen, an denen wir die Autobahn benützen. Fakt ist: Auch die kleinen täglichen Mehrbelastungen, welche uns die Politik und die politiknahen Betriebe in den letzten Jahren dauernd aufbürden (Billag-Gebühren für alle, Autobahn-Vignetten, Erhöhung der SBB-Preise, Erhöhung der Postgebühren, (z.B. für ein Päckli oder die Nachsendung bei einem Umzug, Erhöhung der MwSt., Erhöhung des IV-Lohnabzug, etc.) gehen am Ende des Monats ins Geld.

  • Daniel Blattmann sagt:

    Definitiv NEIN. Aus der Mineralölsteuer fliessen Gelder in den Bundeshaushalt und ÖV. Zuerst soll ALL dies Geld OHNE Ausnahme in den Strassenverkehr flessen. ÖV soll sich selber irgendwie finanzieren, NICHT aber mit Geldern der Autofahrer also z.B. mit Geldern von mir. Ein Autokilometer kostet rund CHF 0.70. Somit ist der ÖV viel zu billig. Die politischen Befürworter für den Ausbau des ÖVs mit Abbau des Individualverkehrs sollen vollumfänglich selber für ihr realtitätsfremdes Bestreben aufkommen.

  • Stefan W. sagt:

    Ich denke auch, dass es um die viel grundsätzlichere Frage geht, ob die Zweckbindung aufgehoben werden soll. Ich finde es gefährlich, wenn der Staat bei der Vignette zulangt, weil er es dort eben kann, anstatt zunächst einmal zu definieren, wieviel Quersubventionierung aus dem motorisierten Strassenverkehr in alle möglichen anderen politischen Projekte überhaupt politisch erwünscht ist. Anders herum gefragt: Wieso nur 100.-? 200 oder 500 wäre doch auch ein schön runder Betrag? Und das wären ja bloss 50 Rappen bzw. 1.36 Franken pro Tag, also wirklich nichts, worüber man sich aufregen sollte.

  • Lionel sagt:

    Chaque année, la Confédération prélève des impôts, taxes et redevances pour un montant de 9,5 milliards de francs auprès des usagers de la route. 70% de cette somme reviennent à la caisse générale de la Confédération et des cantons ou au financement des transports publics.

    Si le réseau routier à besoin d’argent, qu’il diminue la somme versée aux transport public! On paie cette vignette pour l’autoroute, pas pour les routes cantonales ou les chemins de fer!!!

    Autant prendre l’argent chez Billag pour financer le tunnel du Gothard!

  • Anna Meier sagt:

    Ich habe kein Auto und werde trotzdem nein stimmen. Wenn eh nur ein Drittel der Einnahmen bisher in den Unterhalt der Strassen geflossen ist, dann sieht es mir eher dananch aus, dass nicht mal die bisherigen Vignettenpreise berechtigt waren! Irgendwo müsste das ganze restliche Geld (die übrig gebliebenen 2/3 der ganzen letzten Jahre) ja liegen… benutzt doch dieses für den Unterhalt der Strassen…. ach nein, geht nicht, habt ihr ja schon für irgend einen anderen Brunz ausgegeben! Und solchen Leuten soll man noch mehr Geld anvertrauen? ich denke nicht…. 🙁

  • Bruno Bänninger sagt:

    Über diese Fakten lohnt es sich nachzudenken:
    1. Gemäss eidg. Finanzverwaltung bezahlen die Autofahrer seit 2011 mehr als sie kosten. (SDA v. 01.11.13)
    2. Im Strassenbaufond liegen aktuell rund 3,5 Milliarden ungenutzt.
    3. Zumindest Dringlichkeit und Nutzen der Umfahrung Chaux de Fonds – Le Locle sind schleierhaft.
    4. Die zusätzlichen Einnahmen aus der 100.- Fr.-Vignette müssen nicht explizit „zweckgebunden“ ausgegeben werden.
    5. Mit Fr. 100.–/Jahr fahren wir immer noch billiger als unsere Nachbarn in F, I, A u.a.
    Überlegen, Abwägen, Entscheiden und wichtig: ZUR URNE GEHEN!

  • Hans sagt:

    Warum erheben wir nicht endlich Maut-Gebühren auf der Nord-Süd Achse?
    Damit liesse sich meiner Meinung nach der Unterhalt der Strassen ohne weiteres finanzieren.
    Maut-Stationen vor den Strassentunnels wären schnell erstellt.
    Untenstehend die Zahlen vom UVEK betreffend
    jährlichem Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Nord-Süd-Routen. Stand 2011:
    Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel 677’148 Fahrzeuge
    Simplon-Passstrasse 865’261 Fahrzeuge
    Gotthard-Strassentunnel 6’306’300 Fahrzeuge
    San-Bernardino-Tunnel 2’457’194 Fahrzeuge
    Gotthard-Passstrasse 689’189 Fahrzeuge

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Ich wehre mich gegen dieses dauernde Steuer-Splitting. Nein, nicht Ehepaar-Splitting, sonder die Methode, die Steuern einigermassen tief zu halten, worüber wir ja sooo glücklich sein müssen, und daneben diverse Abgaben einzuführen oder unverschämt zu erhöhen. Damit zu drohen, dass die Treibstoffabgabe massiv steigen werden, falls die Erhöhung der Vignette abgelehnt wird, ist Blödsinn. Wer die Grundrechenarten mitgekriegt hat, kann selber feststellen, dass für 60.- pro Autofahrer die Treibstoffabgabe nur minimal erhöht werden müsste.

  • Bruno Ganz sagt:

    Gepflegt wird vor allem dort ständig, wo noch längst nicht gepflegt werden muss. Man sollte endlich einmal eine Untersuchung starten und die Politiker, welche das Geld sinnlos aus dem Fenster werfen zur Rechenschaft ziehen. Bei Gunzgen allerdings wo seit über zehn Jahren die Autobahn holprig ist wird nun endlich einmal die Strasse gepflegt. Sehr paradox, ich glaube allerdings and künstliche Beschäftigung und Schikane von Autofahrern.

    PS wenn mal gebaut wird dann steht monatelang die Ausrüstung herum, getan wird aber nichts!!!

  • gross marie-jacqueline sagt:

    franchement, pour se rallier des partisans à la vignette, pourquoi ne pas proposer en paralèlle une „mini-vignette“ pour les touristes et les motards, qui n’utilisent les autoroutes que momentanément. Cela permettrait aux personnes qui ne roulent qu’en été ou aux personnes de passage de payer 50.- au lieu de 100.- ce qui paraît assez justement réparti

    • A Marie-Jacqueline, c’est une proposition, mais comment enregistrer les automobilistes qui utilisent fréquemment ou très peu les autoroutes ? A mon avis un nouveau prix fixé à 50 CHF devrait amplement suffir. Ceci tout en remarquant les énormes sommes que chaque citoyen verse directement ou indirectement à la Confédération. Si une 2ème voie du tunnel du Gothard se réalise, prévoyons donc une taxe de passage pour tous les véhicules, aller-retour. Une solution comme une autre !

  • Hans Schaffner sagt:

    Die Preiserhöhung der Vignette ist klar abzulehnen. Geld ist mehr als Genug vorhanden. Man sollte es nur nicht für Luxus und unnötige Projekte zum mFenster hinaus werfen. Z. B. Für den sogenannten Rückbau der Hauptstraße zwischen Solothurn und Biel
    oder Solothurn und Lyss mit unzähligen Schikanen bei den Dorf Aus und Einfahrten. (Gepflästerte Luxusinseln für Fußgänger usw. usw.)

  • Beat Stocker sagt:

    Ein Ausbau der Verkehrskapazitäten wird nie ausreichen, wenn nicht endlich eine vernünftige Raumplanungspolitik geführt wird. Wenn einzelne Gemeinden über ein Mehrfaches der Wohnplätze in Arbeitsplätzen verfügen, ist der Ruf nach Verkehrsinfrastruktur einfach kurzsichtig.
    Vielleicht ist ein Halt zwecks Überlegung, wo wir hin wollen und wie wir dies tun sinnvoller, als immer grössere/teurere Pflaster auf die Verkehrsinfrastruktur zu kleben.

  • Ben Müller sagt:

    Herr Francais sagt, man solle sich nicht von Argumenten blenden lassen die besagen, dass der Autofahrer sowieso bereits zu viel bezahlt. Man kann dann weiterlesen bis die Augen brennen, aber eine Begründung zu dieser Aussage folgt nicht. So kann man auch argumentieren, unter dem Motto ‚ich befehle euch meine Meinung‘. Natürlich hat er recht wenn er sagt, dass es auch um eine Kompetenzübertragung geht. Aber eben nicht nur. Es geht auch um die 60 CHF pro Jahr mehr! Und dass sich manche fragen wo genau denn eigentlich das viele Geld aus Strassenverkehrs- und Benzinabgaben versickert ist logisch.

  • Tek Berhe sagt:

    Ich sage nein zur Erhöhung. Es ist reisst Tür und Tor für weitere Erhöhungen auf. Irgendwann wird man sagen, dass unsere MwSt, im Vergleich zu der anscheinend, nach oben offenen EU-Satzspektrum zu tief sein und wir immer noch besser dran wären, da wir ja nur z.B. auf 16% verdoppeln und noch weit weg von den 20% anderer EU-Länder wären…! NON!

  • H. Plüss sagt:

    Ein grundlegender Faktor geht bei dieser Diskussion stets unter.
    Dies betrifft die finanziellen Folgen, die wir ALLE, bei Annahme von 100 Franken pro Vignette, Mitfinanzieren müssen.
    Sämtliche Transport- und Lieferfirmen, Taxi-, Kurier- und Aussendienst Unternehmen, Post-, Sanitäts-, Feuerwehr- und Polizeifahrzeug Dienste, werden die entstehenden Mehrausgaben auf die Konsumenten abwälzen. Dienstleistungen, Lebens- und Unterhaltskosten, welche in der Schweiz ohnehin schon überteuert sind, steigen weiter in das Bodenlose.
    Wann gedenken Herr und Frau Volksvertreter, für das Volk einzustehen, statt es auszubeuten??
    Scheint wohl auch ein Mythos zu sein, wer ihnen ihr Gehalt erarbeitet…

  • Dimitri Papadopoulos sagt:

    Alles Blabla. In einem liberalen Staat braucht es einen wirklich guten Grund, um dem Bürger Geld aus der Tasche zu ziehen. In diesem Falle ist er nicht gegeben, da das Geld für den Strassenbau bereits eingezogen wird. Dass es für den ÖV und die Allgemeine Bundeskasse entfremdet wird ist schlimm genug, und DORT sollte der Hebel angesetzt werden. Es geht nicht darum,ob die Strassen den wahren Bedürfnissen entsprechend ausgebaut werden, sondern ob dafür der Bürger extra zahlen soll oder nicht besser das Geld, das dafür vorgesehen ist, verwendet werden soll statt es wie jetzt abzuzweigen.

  • NEIN und nochmals NEIN an diese Erhöhung zu 150%. Man ist in der Schweiz im Prinzip Anti-Abzocker, aber dies ist nichts anders. Bekannterweise es ist mehr als genug Geld vorhanden, um endlich unser miserables Strassennetz instandzustellen. In der Schweiz bezahlt man überall und für alles direkte und vorallem indirekte Steuern: Z.B. auf Treibstoff, Fahrzeugschilder, Vignette, Einkommen, Vermögen und ziemlich sicher auf Rauchwaren. Was soll denn das ? Nicht eingleisig fahren, vorallem nicht nur für die NEAT !!

  • Josef Rutz sagt:

    Solange Geld ein „MEDIUM DER MACHT“ für private Banksters bleibt, werden Regierungen und die Lakaien-Politiker immer neue Wege ausdenken Geld einzutreiben um die parasitischen Forderungen für „Zinsen“ (Staatsschulden) an diese kleine aber unsäglich mächtige Gruppe einer internationalen Hochfinanz zu bedienen. Deshalb müssen wir jetzt alle solchen Intrigen (wie diese pseudo Erhöhung der „Autobahn-Vignette“) durchschauen und ablehnen! Wir fordern jetzt die sofortige Abschaffung des parasitischen „Zinssystems“ ein Verbot aller privaten Banken und die Ausstellung einer neuen „zinsfreien Währung“!

    • Was das parasitäre Bankensystem angeht mit dem verderblichen Zinsenszinssystem muss ich Ihnen recht geben.Wenn Sie ihn noch nicht kennen schauen Sie sich einen Vortrag bei YouTube von Andreas Popp an.Er hat 1000x Recht, wie aber Umsetzen, wenn wir alle darin verwickelt sind.Darum ist dieser Satz von Charles DeGaules völlig überholt: Nationen haben keine Freunde nur Interessen. Im Gegenteil, wir brauchen in Zeiten der globalen Probleme wirklich gute Freunde. KEINE Nation kann nur ein einziges Problem dieser Welt lösen. Egoistisch vielleicht für sich kurzfristig, aber auf Dauer noch schädlicher.

  • Hans Müller sagt:

    Mehr Geld für Strassem = mehr Strassen = mehr Verkehr. Von Strassen und Verkehr haben wir schon mehr als genug, darum habe ich NEIN gestimmt.

  • Peter Müller sagt:

    Als Autofahrer bezahle ich Strassenverkehrs-Steuern, Steuern auf dem Benzinpreis und die Vignette, bin also fest im Würgegriff der Steuervögte die so über drei Schrauben verfügen an denen sie drehen können. Ich bin für das Verursacher Prinzip, aber dann bitte richtig! Weil abzusehen war dass es so weit kommen würde, musste man schon gegen die Einführung der Vignette und muss man ganz entschieden gegen diese Erhöhung sein. Das ist die falsche Schraube.

  • Markus Boll sagt:

    Für alle die hier immer Frankreich mit den teuern Autobahnen hervorheben, 1. Sind Autobahnen in Frankreich Privat und die Betreiber erwirtschaften Millionengewinne, 2. Zahlt man in Frankreich keine Strassenverkehrsabgaben. Würden diese im gegenzug wegfallen würde ich sofort Ja stimmen. (Bezahle ich doch über 4000.- Strassenverkehrsabgabe pro Jahr für meine 3 Autos.)
    Auch in Italien oder Kroation ist es lächerlich was man da pro Jahr bezahlen muss, ein bekannter bezahlt 87€ pro Jahr für sein PW.
    Man könnte sich stattdessen an Deutschland oder den USA orientieren, die kennen beide keine Vignette

  • André Milani sagt:

    Der Kanton Wallis soll 16 millionen Franken erhalten wenn diese Erhöhung angenommen wird. Selbstverständlich werden die Automoblisten dieses Kantons eine Gutschrift erhalten, oder etwa nicht ?

  • 100 CHF und dann ein Jahr freie Fahrt auf unseren sehr teuren und guten Autobahnen sind wirklich nicht zuviel verlangt. In Italien verlangen die privaten Autobahnen, wo es hunderte von Km nur geradeaus geht mehr als 200 CHF für einmal Süden und zurück. Bau und Unterhalt, sowieso mit den Folgen der Erderwährmung sollen nun wirklich von ALLEN Nutzern bezahlt werden. Ich wäre sogar für Tunellgebühren, weil auch da durch die Verschiebung der 0ºGrad Grenze nach Oben, grosse Herausvorderungen auf uns zukommen werden. Erdrutsche auf Strassen und Tunelleingänge. Wieso sollen nur wir die Kosten tragen.

    • André Milani sagt:

      Sie haben noch nicht verstanden, dass In Italien ein anderes Finanzsystem herrscht. Die Autobahnen werden von privaten Gesellschaften finanziert, gebaut und betrieben. Die Autofahrer bezahlen, die Aktionäre kassieren und reiben sich die Hände, In der Schweiz haben die Autofahrer alle Autobahnen bereits mittels Steuern bezahlt, dies bis zum letzten Rappen !

  • Ulrich Schweizer sagt:

    Richtig ! Das Autobahnnetz muss gepflegt werden, aber nicht so wie in der Schweiz. In anderen Ländern wird halt mal der Belag erneuert. Bei uns wird die Autobahn an der gleichen Stelle luxuriös neu gebaut mit Ersatz von allem. Das ist schon geschehen bei einem Autobahnstück, das nicht einmal 20 Jahre in Betrieb war. Wenn in Deutschland eine Autobahn neu gebaut wird, dann ist sie nachher breiter und gestreckt. Gemäss Leuenberger-Doktrin muss möglichst viel Geld mit Sanierungen ausgegeben werden und möglichst wenig für das was dem Automobilisten etwas nützt.

  • Peter H. sagt:

    Ja, natürlich will die FDP die Fr.100.- Vignette. Warum? Gerade die FDP war federführend am durchboxen der Personenfreizügigkeits-Initiative. Wohl wissend, dass deren Annahme später Infrastruktur-Ausgaben in Milliarden-Höhe auslösen wird (Bauen, Strasse usw.). Damit können die unehrlichen Supporter wieder massiv Geschäfte machen. Die Nachteile und enormen Probleme hat dabei das Volk. Viele Milliarden der Abgaben der Autofahrer gehen in die allgem. Bundeskasse und nicht in den Strassenunterhalt. Geld ist somit absolut genügend vorhanden! An der PFZ ist aber vor allem auch die SP hauptschuldig!

  • Paul Steiner sagt:

    Überall finden gutbetuchte Politiker noch etwas „Platz“ für eine kleine Gebührenerhöhung und das bei mehr oder weniger stagnierenden Löhnen. Wenn alles jedes Jahr teurungsbereinigt nur „unmerkbare“ 10% teurer wird, sind nach 10 Jahren einfach 10% weniger Fränkli im Beutel – das geht so mittel- / langfristig nicht auf.
    Darum bin ich gegen jegliche Aufschläge, welche den Bürger mittelfristig armer werden lassen.

    Klar, dass Politiker wie Olivier Français das anders sehen, aber er verdient ja nur schon mit seiner NR Entschädigung das 1.5 fache eines Normalverdieners.

  • Peter H. sagt:

    Ja, natürlich will die FDP die Fr.100.- Vignette. Warum? Gerade die FDP war federführend am durchboxen der Personenfreizügigkeits-Initiative. Wohl wissend, dass deren Annahme später Infrastruktur-Ausgaben in Milliarden-Höhe auslösen wird (Bauen, Strasse usw.). Damit können die unehrlichen Supporter wieder massiv Geschäfte machen. Die Nachteile und enormen Probleme hat dabei das Volk. Viele Milliarden der Abgaben der Autofahrer gehen in die allgem. Bundeskasse und nicht in den Strassenunterhalt. Geld ist somit absolut genügend vorhanden! An der PFZ ist aber vor allem auch die SP mitschuldig!

  • o. bamert sagt:

    Eine der unsinnigsten Steuern, die es gibt, weder gerecht noch sinnvoll – Sozialisierung der Kosten statt effektive Verrechnung. Bei einem Benzinzuschlag gibt keine zusätzlichen Unkosten (Eintreibung, Kontrollen) und gerechter wäre die Besteuerung überdies.

  • Werner Berger sagt:

    Über die 100 Fränkli für Personenwagen könnte ich ja noch hinwegsehen, dass aber jedes Motorrad und Anhänger, die ja nun wirklich nicht 365 Tage auf der Autobahn fahren, auch den selben Betrag zahlen sollen, geht meiner Meinung nach dann doch zu weit. Das war vielleicht auch das Killerkriterium an der letzten Abstimmung.

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