Wo sind die linken Journalisten?

Es war an einem Verlegertag um die Jahrhundertwende in Montreux, als der bekannte welsche Journalist Eric Hoesli eine launische Rede hielt. Zwei Drittel seiner Journalisten-Kollegen würden links wählen, führte er dabei unter anderem aus, das hätte eine zufällige Umfrage unter seinen Kumpels ergeben. Was als Anekdote gedacht war, erhielt alsbald das Siegel der Wissenschaft. Obwohl zumindest dem Schreibenden keine ernsthafte empirische Untersuchung zur politischen Einstellung der Schweizer Journalisten bekannt ist, gilt seither als unumstössliche Tatsache, dass Journalisten links sind, zumindest der so genannte Mainstream. Erstaunlicherweise wird dies weit herum geglaubt, sogar von Journalisten. Wie ist es dazu gekommen?

Die Deutschschweizer Presse der Nachkriegszeit war eine Parteipresse, meist aufgeteilt in zwei Lager: Freisinn oder CVP. Es gab zwar auch das «Volksrecht» der SP, doch das Blatt war bedeutungslos. Als sich der «Tages-Anzeiger» im Laufe der 60er-Jahre als so genannte Forumszeitung etablierte – will heissen, weder freisinnig noch christkatholisch war – war er quasi automatisch links.

Linkssein ist zum Berufsrisiko geworden.

Niklaus Meienberg, Schreck der Chefredaktoren und Vorbild der Jungjournalisten. (Bild: Keystone)

Die 68er-Rebellion hinterliess auch in den Medien ihre Spuren. Niklaus Meienberg war nicht nur der Schreck von Chefredaktoren und Verlegern, er wurde auch zum Vorbild der jungen Journalisten. Im Zuge der Watergate-Affäre wurden zudem Enthüllungs- und anwaltschaftlicher Journalismus auf den Redaktionsstuben – oder wahrscheinlicher, in der Beiz – diskutiert, ja es gab sogar Ansätze von Basisdemokratie und feministische Sprachkritik. All dies beschränkte sich damals mehr oder weniger auf Zürich, auf den «Tages-Anzeiger», das «Magazin» und die damals linksliberale «Weltwoche». Und selbst an diesen vermeintlichen Horten des Sozialismus war Linkssein nur bei schönem Wetter und wohl dosiert erlaubt. Der rabiate Meienberg wurde vom «Tages-Anzeiger» mit einem Schreibverbot belegt, und bei heissen Themen wie Armee und Banken wurde gekuscht.

Trotzdem hatten damals linke Journalisten wahrscheinlich zwar viele heimliche Sympathisanten, waren aber niemals in der Mehrheit. In Zürich sorgte die NZZ dafür, dass die freisinnige Kirche im Dorf bleib, in Basel wurde die «Nationalzeitung» gemeuchelt, und auf dem Land duellierten sich weiterhin FDP- und CVP-Blätter. Der «Blick» übrigens wurde damals von Peter Uebersax nicht nur mit strenger Hand, sondern auch stramm rechts gegen Chaoten und Grüne geführt. Anders als heute hatte der «Blick» damals auch noch Einfluss.

Auch die neoliberale Revolution hat ihre Spuren hinterlassen. Der linke «Tages-Anzeiger» lebt heute von seinem Ruf, die linksliberale «Weltwoche» ist ein SVP-Kampfblatt geworden, ebenso die «Basler Zeitung». Ausser der unverwüstlichen «Wochenzeitung» und ein paar Nischenblätter herrscht auf dem linken Spektrum gähnende publizistische Lehre. Selbst die Idole haben gewechselt. Roger Köppel hat bei Jungjournalisten Niklaus Meienberg als Idol abgelöst, zum Glück nur vorübergehend. Bei den letzten drei Wahlen zum Journalisten des Jahres gab es zwei Mal Sieger aus dem sehr rechten Lager.

Wer heute noch von einer linken Mehrheit beim journalistischen Mainstream spricht, muss daher unter groben Wahrnehmungsstörungen leiden. Einer, der dies tut, ist Kurt W. Zimmermann. Dabei hat der ehemalige Solothurner Primarlehrer eine distinguierte Journalistenkarriere hinter sich: Reporter bei der «Schweizer Illustrierten», als die noch eine wirklich gute Zeitschrift war, Chefredaktor der «SonntagsZeitung», Gründungsvater des «Facts» und von TV3, Geschäftsleitungsmitglied der Tamedia.

Mit schöner Regelmässigkeit verbreitet Zimmermann in seiner «Weltwoche»-Kolumne zum Gaudi seiner Golfplatz-Freunde das Bild des Journalisten als linken Müssiggänger. Das sieht dann wie folgt aus: Sie oder er kommt morgens um 11 Uhr verkatert auf die Redaktion, verabschiedet sich nach Lektüre der wichtigsten Zeitungen zum Nobelitaliener, kommt am späten Nachmittag leicht angeheitert zurück, schreibt dann einen faktenfreien Leitartikel gegen Banken oder Manager, um sich schliesslich wieder ins Nachtleben zu verabschieden.

All dies wäre harmlos, gelegentlich sogar witzig, hätte sich die Presselandschaft in den letzten Jahren nicht grundlegend verändert. Unter den aktuell herrschenden Bedingungen ist das Bild des linken Müssiggängers zynisch, ja obszön geworden. Auf dem Arbeitsmarkt haben Journalisten derzeit miserable Karten, auf den Redaktion herrscht Angst. Sparrunden und Entlassungen sind alltäglich geworden. Deshalb erntet ungläubiges Staunen, wer jungen Journalisten von anwaltschaftlichem Journalismus erzählt. Linkssein ist alles andere als lustig, es ist zum Berufsrisiko geworden.

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282 Kommentare zu «Wo sind die linken Journalisten?»

  • Markus Hugentobler sagt:

    Ja, Herr Löpfe, wenn Sie jeden Journalisten als rechts apostrophieren, der sich rechts von Ihnen befindet, bleiben natürlich nicht viele Linke übrig …

    • Werner Sugi sagt:

      Wau Herr Hugentobler, da haben Sie aber den Nagel voll auf den
      richtigen Kopf getroffen.
      Einen zutreffender Kommentar ist gar nicht mehr möglich!
      Danke Herr Hugentobler.

    • Walter Schreiber sagt:

      Lustig, dieses Argument aus dem Mund eines Rechten zu vernehmen, die sonst alles andere als links bezeichnen, das nicht der Parteiideologie folgt. Wirklich lustig, Herr Hugentobler… da bleibt der Verstand glatt auf der Stecke.

      • Yves Namel sagt:

        Tja, Walter, da können Sie schreiben, wie Sie wollen: Der Herr Löpfe ist bestimmt links – krampfhaft werden Argumente, die gegen seine Sicht sprechen, ausgeklammert in seinen Beiträgen. Und erstaunlicherweise finden dann kritische Blogeinträge zu solchen Artikeln ihren Weg nicht auf die Website des Tagi… Zufälle gibt’s!

      • Stocker Marianne sagt:

        Schon ist der erste Linke da, der Andersdenkenden mangelnden Verstand unterstellt. Bravo lieber Walter
        Den sonst so selbstgerechten Linken, die stets verkünden wieviel „intelligenter“ sie als die Anderen seien, ist das linke Seldwyla-Medienfilz-Gesabber zu peinlich, also ist es „rechts“.
        Nicht Scham über Staatshörigkeit und SVP-Phobie der Schreiberlinge-Mehrheit,…die es eh nicht geben kann…, wühlt auf, sondern dass Leute sagen dürfen, was den Linken nicht passt….ohne dafür zensuriert oder vor den Richter gezerrt zu werden.

        • Olaf sagt:

          Der Autor hat ja gar nicht gesagt, die Journis seien alle rechts oder die linken unter ihnen gäbe es nicht. Er räumt bloss mit einem Mythos auf und schildert die heutige Entwicklung des Berufs. Seht es doch ein wenig ironisch… Das Titelbild sagt ja schon vieles! Unabhängig von der eigenen politischen Einstellung ein – vor allem journalistisch – gelungener Artikel!

      • R. Merten sagt:

        @W.Schreiber- früher war Ph. Löpfe ein bekannter Wirtschaftsournalist, der mit fachlichen Qualitäten brillierte und seine politischen Ueberzeugungen im Hintergrund behielt. Heute ist das nicht mehr der Fall. Heutzutags fällt mir der Journi nur noch mit seinen politisch linken Angriffen vor allem auf die SVP auf. Ist es möglich, dass beim Tagesanzeiger die Redaktoren von Res Strehle unter Druck stehen und sich verpflichtet fühlen, die linkslastigen Ansichten zu vertreten? Der Tagi könnte ja einmal die Verfilzung am Universitätsspital oder an der UNI mit all den unfähigen Professoren recherchie

      • Patrick Leonardi sagt:

        Ach Frau Stocker, die Gleichungen Intelligent=Links und Dumm=Rechts stimmen natürlich nicht.

        Aber es gibt doch umwerfende Evidenz dafür, seltsamerweise.

        • Adrian Humboldt sagt:

          Es gibt Links = jung, rechts = alt. Fallls jung und rechts, ist was schiefgelaufen, falls alt und links, ist man hängengeblieben.

          • parteiloser sagt:

            alt und links = hängengeblieben…

            … oder er hat seine prinzipien und ändert seine meinung nicht für alles, was einem etwas mehr einbringt

    • lui casutt sagt:

      @hugentobler: danke für ihre perfekte antwort! that’s it.

    • Reto Derungs sagt:

      „Zmitts i Gring“, kann ich da nur sagen. Bravo, Hugentobler.

  • Ben Zibble sagt:

    Die Bürgerlichen denken halt ihr ganzes Leben lang das sie recht haben weil sie ständig unter ihres gleichen sich aufhalten und Tag für Tag Bestätigung suchen und erhalten für ihr tun und denken. Denkt jemand dann anders wird ihr flugs mit der Faust im Sack ausgestossen, ignoriert, man ist schnell verunsichert und zieht sich wieder in die bekannten Gruppenstrukturen (Vereine) zurück.
    .
    Den linken ist all das völlig wurscht. Andersdenkende sind stets willkommen um im gemeinsamen Wettstreit neue Lösungen und Ansätze finden zu können. Das hat nichts mit verkrampftem andersein wollen zu tun,.

    • Schmid sagt:

      Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Genau das hab ich auch schon oft gedacht. Unter seinesgleichen fühlen sich Kleinbürgerliche und Weltfremde fast schon national oder gar global bestätigt und so wird aus der subjektiven Interpretation plötzlich eine objektive – meinen die.

      • Sergio Padovano sagt:

        Phauch Zibble, Andersdenkende sind stets willkommen?!?! …….hä?
        Ausser sie sagen was sie denken und handeln danach……dann setzt die linke Hetze ein, die Nazi-/Rassisten-Anwürfe, Unterstellungen Diffamierungen etc.
        Und genügt dies nicht, knüppeln unter Mainstream-Applaus und……. Schmid unter „objektiver Interpretation“…….linke Schlägerbanden die Andersdenkenden zusammen…..eben wie einst als weltoffene urbane Sozen die Paradieschen errichteten, denen die Seldwyla-Linken noch immer hinterher hächeln.

      • Beat Bannier sagt:

        War auch sehr schön zu beobachten am Comedie-Auftritt Tschäpät`s, kein einziger Buh-ruf ob den degutanten „Witzen“ der selbsterklärten überdurchschnittlich Gebildeten.

      • tina koller sagt:

        Zibble: Wunderbar gesagt! „Andersdenkende sind stets willkommen um im gemeinsamen Wettstreit neue Lösungen und Ansätze finden zu können“. Genau in den (ex) sozialistischen Ländern wir DDR, UDSSR, Kuba, Nordkorea etc. sind und waren ja Andersdenkende hochwillkommen und werden dann im „gemeinsamen Wettreit“ (aka GULAG) von der Falschheit ihrer Ideen Überzeugt. Klappt das mal ausnahmsweise nicht, gibt ja immer noch Plan B, Erschiessen oder zu Tode arbeiten. Merken Sie eigentlich noch, was Sie da zusammenschreiben?

        • Eli Habegger sagt:

          Die von ihnen genannten Länder wären und sind Dikaturen. Undemokratisch, respressiv, verbrecherisch. Ein kleine Oberschicht profitiert oder profitierte. Das hat für mich eher rechtsnationale Tendenzen, auch wenn die Etikette eine andere war.

          • Clemens Battaglia sagt:

            Ohhhhh, ein ganz gewagter Übersprung, Kompliment! Wenn also ein kommunistischer Staat seine Bürger knüppelt, wird er flugs rechtsnational? Schade, dass Honecker und Konsorten das nicht mehr lesen können, das hätte Stimmung gegeben!

          • Ratthon sagt:

            Wissen Sie, überall wo ein Linker etwas Schlechtes macht, wird ein anderer Linker nicht müde werden zu erwähnen, dass die schlechte Tat gar nichts mit links zu tun hat. Der ‚Linke‘ versteht links als Gütesiegel, projeziert sein Weltbild in diesen Begriff, er erhebt sich daher in arroganter Unbescheidenheit zur selbstgerechten Instanz, die bestimmt, was richtig ist und was falsch ist und weiss, was für die Anderen gut ist, während der ‚Rechte‘ auf seine Vorteile bedacht ist und in der Regel keinen Hehl daraus macht und im Vergleich geradezu ungehobelt und berechenbar erscheint.

          • tina koller sagt:

            Habegger: Ach so, also einfach gesagt: Schlecht = Rechts, Gut = Links. Wenns mal umgekehrt wäre, dann vertausche Links mit Rechts. So schön, ich mag einfache Lösungen!

          • Kaspar Tanner sagt:

            Herr Habegger,
            Ich habe ja früher einmal links gewählt. Aber selbst in meinen rotesten Zeiten habe ich die Linken dafür verabscheut, den Diktatoren im Ostblock zu huldigen.
            Wenn Sie nun die haarsträubende Rechtfertigung nachliefern, dass linke Diktatoren eigentlich rechts sind, bedeutet das in Ihrer Logik, dass die SP Faschisten die Hand geschüttelt hat.
            Man kann es drehen oder wenden wie man will: Die Linke kommt immer flach raus.

          • Patrick Leonardi sagt:

            Naja, das stimmt wohl schon irgendwie, Habegger, wenn man das Gejaule hier so hört. Allerdings ist das mir recht egal. Was mich eher interessiert: Die sozialistischen Staatsdiktaturen waren nicht das, was man heute mit „links“ meint. Linke wollen keine Ausgrenzung, sie respektieren Demokratie und Menschenrechte. Und so hat die SP mit Nordkorea höchstens so viel zu tun wie es die FDP hat.

          • Ernesto Pauli sagt:

            Genau Leonardi, da schmücken sich die Linken mit dem Namen der Schlächtercliquen des letzten Jahrhunderts, lobhudeln die Internationale wie einst die linken Massenmörder, die gaaanz „intelligenten“ Sozen pilgerten zu Kürsli nach Ostberlin/Moskau, die jetzt im Filz installierten 68er greifen zu den typischen Sozi-Methoden; verunglimpfen, diffamieren, ausgrenzen, Unterstellungen, Schlägertrupps, Enteignungen und zum Verbots/Bürgerkontroll-Gulag etc…und der gute Leonardi meint, die Pösen waren die Anderen …..oder die sollten sich wohl jetzt noch umbenennen….. in SVP —oder?

    • David Stoop sagt:

      Zuerst mal kräftig und in globo über alle Bürgerlichen runterhauen und dann behaupten, dass Andersdenkende willkommen sind? Sie machen exakt das, was Sie dem Gegner vorwerfen! Sie verallgemeinern und sondern anhand von ideologischen Kriterien aus, wer und was Ihnen passt. Alles, was anders ist, wird dann einfach abgelehnt und entweder als „bürgerlich“ oder „neoliberal“ beschimpft. Traurig auch, dass Sie zwar aggressiv ausgrenzen, aber sich dann noch als offen für anderes darstellen wollen.

    • damian meier sagt:

      Interessant Herr Zibble, dass Sie die Linken so einschätzen. Früher, vor einem Vierteljahrhundert, hätte ich Ihnen recht gegeben. Doch Heute empfinde ich die Linken als – verzeihen Sie meinen Ausdruck – eher pseudo-progressiv. Andersdenkende werden als ungebildet und ewiggestrig abgetan. Sie reden von Lösungen Herr Zibble. Nur wo sind denn die Resultate? Meinen Sie die primitiven Grabenkämpfe gegen die SVP? U. a. deshalb ist für mich die SP seit 20 Jahren (wie auch die SVP) ein rotes Tuch und schlichtweg unwählbar. Fände es an der Zeit, dass die SP wieder zurück zu Ihren Wurzeln finden würde.

      • R. Bärtschi sagt:

        Hallo Hr. Meier. Es gibt sowohl Linkskonservative wie auch Rechtskonservative. Beide Seiten sehen zuerst in die Vergangenheit. Nur den Wert einer Sache bestimmt die Zukunft.

      • Héloise Ripley sagt:

        Sehe ich genauso. Wo sind die Revoluzzer geblieben, die mit Leidenschaft für die (aus ihrer Sicht ) gute Sache gekämpft haben? Heute sehe ich da einen biederen, staatstreuen und moralisierenden Klüngel, der uns mit Verboten und Abgaben das korrekte Leben beibringen will. Schade.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Herr Zibble,
      Die Bürgerlichen sind also rechthaberisch, geistig inzüchtlerisch, selbstbestätigend, latent aggressiv, aktiv ignorant, unsicher und Gruppentiere, die nur in Vereinen (igitt!) aufblühen können.

      Merken Sie eigentlich was? Sie sind hochgradig arrogant und machen Andersdenkende – halt Bürgerliche – zu Neandertalern. Und gleichzeitig erklären Sie, wie tolerant Sie sind.

      Mal ganz im Ernst, mein lieber Ben: Definieren Sie mir „Andersdenkende“. Ich denke anders als Sie – nämlich libertär – aber nach Ihrem Dafürhalten bin ich ein primitives A..loch.

      Und Sie wollen offen sein?

    • Martin Frey sagt:

      Stramm Linke sind die intolerantesten Menschen die es gibt, Hr. Zibble, und stehen bezüglich Intoleranz den SVP-Rechtsauslegern in nichts nach. Andersdenkende werden verachtet, geschmäht und mundtot gemacht, das Ggt. zu behaupten ist nicht nur eine Mär sondern schlicht faktenwidrig. Die Linken sind immer „gegen“ etwas, und beziehen nach dem Bankrott der reinen sozialist. Lehre einen Grossteil der Selbstlegitimation daraus. Antifa, anti-AKW, anti-SVP, anti-Israel, anti-USA, anti-Polizei, anti-Weltwoche usw. Man muss sich schon selber im gleichen Ideologiesumpf sonnen um dies nicht zu erkennen.

      • Trachsel sagt:

        Guten Tag
        Wie einfach Sie und viele Andere ALLES darstellen. Wer ermoeglicht es mir als Unternehmer Geld zu verdienen??
        Sind es nicht die vielen Arbeiter und Angestellte, die durch taeglichen Einsatz mir dies ermoeglichen, dass
        sie dafuer auch anstaendig entloehnt werden, solte doch selbstverstaendlich sein. Arrogant finde ich, wenn man
        diese nachher als Linke bezeichnet, wenn sie auch einen anstaendigen Lohn beziehen moechten und dafuer leider
        kaempfen muessen. AHV, Arbetslosenkasse, Sozialwese, usw. sind doch da fuer viele ein anstaendiges Leben zu fuehren. Ist fuer Sie Solidaridaet fremd

        • Thomas Müller sagt:

          Herje nie im Leben sind Sie Arbeitgeber.
          Als Arbeitgeber wüssten Sie nämlich das SIE für die Höhe der Entlohnung Ihrer Arbeiter zuständig sind. (Nicht die Linken)
          Sie wüssten auch das hohe Gehälter (Finanzdienstleister, Anwaltskanzlei, Unternehmensberatung) sie NICHT zum Linken abstempeln..
          Vor allem wüssten Sie aber dass nicht nur Ihre Mitarbeiter Ihnen Ihr Gehalt ermöglicht sondern Sie auch das der Mitarbeiter..
          Immerhin haben Sie ja mit eigenem Geld das Unternehmen gegründet das Sie zum Arbeitgeber macht. (angeblich)

      • Martin Frey sagt:

        @Trachsel: Ach du meine Güte! Lesen Sie doch meinen Beitrag nochmals. Ich habe mit keinem Wort etwas gg. Arbeitnehmer gesagt, im Ggt. Und gute Arbeit soll gut entlöhnt werden, da gebe ich Ihnen recht. Glücklicherweise ist das in unserer bürgerlich-freiheitlichen CH weitgehend der Fall. Arbeitsvertrag ist bei uns Arbeitsvertrag, und die Löhne sind in aller Regel sehr gut. Aber Sie irren sich wenn Sie meinen, Arbeitnehmer seien normalerweise auch Linke. Die meisten klassischen „Büezer“ sind heute keine Linkswähler mehr, weil sie sich durch die rotgrünen Parteien nicht mehr vertreten fühlen.

    • r.merten sagt:

      Andersdenke sind willkommen … Solange sie zahlen- gell Hr Zibble. Dass das Geld zuerst erarbeitet werden muss- das wissen die meisten Sozis nicht. Wie kann man denn sonst fast 1 mio ausgeben für einen idiotischen Hafenkrank in ZH ! Selbstverantwortung und Verhältnismässigkeit kennt man bei den Linken nicht. Fordern ist Trumpf statt Eigenleistung !!

      • Eli Habegger sagt:

        Die Bürgerlichen subentionieren masslos mit Steuergeschenken Reiche und privilegierte Firmen. Diese verkaufen dies dann wie sie als Eigenleistung! Die BürgerInnen (links wie rechts) zahlen dies dann mit schlechten Leistungen oder höheren Gebühren. Das ist unverhältnismässig.

        • r.merten sagt:

          Anrr dass Reiche ein vielfaches an Steuern zahlen wie viele Sozis und Sympathisanten- das ist dann nicht erwähnenswer- gell Hr. Habegger- zum zahlen sind sie gut genug- aber dass sie noch verunglimpft werden ist mehr als unanständig !Weg mit dieser Neidkultur !!

        • Patrick Leonardi sagt:

          Steuergeschenke sind also in Ordnung, solang sie an Reiche gehen (die Armen haben ja eh nix davon)? Ja, ok, merten.

          Bürgerliche als masslos subventionierend darzustellen ist keine Verunglimpfung, das ist bestenfalls eine persönliche Ansicht.

    • Hans Wuersch sagt:

      Meine Erfahrungen sind genau anders – ich erlebe Linke überhaupt nicht als tolerant gegenüber Andersdenkenden und ich stelle fest, gerade im urbanen Umfeld, dass sich Linke inzestuös in ihren Kreisen bewegen. Gut, es ist auch schwierig, sich in der Stadt Zürich wo anders als in Linken Kreisen zu bewegen…
      Da Linke sich moralisch überlegen sehen, können sie andere politische Meinung wohl schwer akzeptieren, da diese konsequenterweise dann als moralisch unterlegen gesehen werden müssen.
      Im rechtsbürgerlichen Lager ist man diesbezüglci unverkrampft und sieht die Sache sportlich.

    • Paul Jenni sagt:

      Den ersten Teil Ihres Posts unterschreibe ich sofort. Mit dem zweiten Abschnitt beweisen Sie ungewollt, dass es bei Ihnen auf der Linken Seite genau gleich ist wie am rechten Stammtisch – die halten sich nämlich auch für total aufgeschlossen 😀

    • Ralph Suter sagt:

      Dass Sie das nicht gecheckt haben ist erstaunlich: Jeder, der sich politisch äussert, glaubt recht zu haben. Egal welcher politischen Richtung er angehört. Ich habe noch nie mit einem Linken geredet, der gesagt hat, er wisse nicht, ob er richtig liege, er wolle mal ein paar seiner Sichtweisen von einem Andersdenkenden hinterfragen lassen 🙂 Das Problem ist, dass man dem Andersdenkenden unterstellt, dass es ihm mehr um Rechthaberei, als Wahrheitsfindung geht, was Sie durch ihren Kommentar gerade glänzend unter Beweis gestellt haben…

    • Hans Müller sagt:

      Ja klar, „Andersdenkende sind stets willkommen“, schöner kann man sich selbst nicht beweihräuchern und verklären. Ist ja klar, die Linke ist natürlich ach so viel besser als die „Rechtspopulisten“.
      Bei so viel Mangel an Selbstreflexion wundert mich schon gar nichts mehr.

    • Héloise Ripley sagt:

      Wirklich? Also SVP NR Fehr zum Beispiel würde ich jetzt nicht raten, eine 1. Mai-Nachdemo zu besuchen, zwecks geinsamem Wettstreit zur Suche neuer Lösungen.

    • Kurt Hauser sagt:

      Köstlich Herr Zibble, Ihre Selbstironie, …..hmmm das war doch ironisch gemeint, oder?

  • Ben Zibble sagt:

    Links sein ist eine Lebenslange Anstrengung, sagt mal jemand treffend… schön! packen wir es an und hoffentlich werden alle Schreiberlinge zu Meienbergs der mehr als oft treffende Analysen machte… seit der Zeit Meienbergs sind noch die Neoliberalen Abzocker, Eigenverantworter, Selbstnutzenmaximierer kurz die Megaschmarotzer der Gesellschaft hinzugekommen. das lässt sich leider Wunderbar mit Rechts, Bürgerlich, Mitte und Links verbinden und alle machen mit. Da wäre auch Meienberg erschlagen worden. Frische Nahrung zum Denken sollte uns allen die Verhandlungen zu TAFTA, TTIP und CETA geben.

    • Thomas Stäubli sagt:

      Kein Wunder, ist linkssein anstrengend, diese Einstellungen basiert ja auch vorwiegend auf negativen Emotionen und Charakterzügen sowie Selbstverleugnung: Neid, Intoleranz, Jammerei, Einmischung ins Privatleben anderer, Besserwisserei, ständiger Rechtfertigungsdruck bezüglich der eigenen moralischen Überlegenheit usw. Und bei den ganz linken, Kommunisten kommt noch die realitätsfremde Fremdwörterwerferei dazu.

    • Ike Conix sagt:

      Bei den Meisten hört die „lebenslange“ Anstrengung spätestens in der Mitte des Lebens auf. Sie kennen wahrscheinlich den Spruch „wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch links ist ….“.

      • Alain Burky sagt:

        Das mit den 20/40 ist auch ein-leuchtend. So mit der Zeit gehen Gefühl und Verstand eine Art Symbiose ein, auch im Sinne:
        „Gut gemeint – ist eben nicht das Gleiche wie – gut gemacht“ (bien fait).

  • Hans Duss sagt:

    Wo die linken Journalisten sind?
    Ganz einfach: vornehmlich bei TA Media und Ringier.

    • Thomas Stäubli sagt:

      Auch SRF ist zu 80-90% von Linken durchsetzt.

      • jojo schmid sagt:

        Na dann, Duss und Stäubli, belegen Sie den Unsinn, den Sie hier – auf Befehl ? – verlauten lassen. Und definieren Sie bitte ‚links‘. Echt, was hier abläuft ist schlimmer als jede Satire, die Dummheit feiert Urständ, die Parteisoldaten kriechen aus ihren Löchern, um den täglichen Rufmord zu begehen und sich selbst als unbelehrbare Propaganda-Soldätchen zu produzieren. Wär’s nicht aus der braunen Ecke, wär’s echt lustig…

        • Fabz sagt:

          Links ist, wenn mehr Umverteilung, höhere Sozialleistungen und höhere Steuern positiv beurteilt werden. Links ist wenn Ein- und Ausgaben nichts miteinander zu tun haben. Links ist Offenheit gegenüber Minderheiten. Links ist schliesslich der Wunsch nach einem EU-Beitritt.

          Persönlich teile ich diese Meinungen teilweise und teilweise nicht.

          Diese Postulate werden vom Medien-Mainstream (Tagi, Blick, Gratiszeitungen, SF-Gruppe) jedoch klar vertreten und diese stehen damit für meine Warnehmung mehrheitlich links. Das ist soweit kein Problem – würde nicht öffentlich das Gegenteil behauptet.

          • adlerauge sagt:

            Hören Sie doch auf, rechts der Mitte gibt es auch genügend Themenfelder, bei denen Ein- und Ausgaben nichts miteinander zu tun haben. Stichwort Armee oder Landwirtschaft,

      • Jonathan Ammann sagt:

        ja, das mag stimmen, wenn man alle, die eine liberale und offene weltauffassung haben, als links bezeichnet.

    • Ben Zibble sagt:

      Lieber Hans! weisst Du denn was Links ist?
      .
      Es ist nicht einfach alles Rechts von Dir… oder war das jetzt doch Links von Dir? Der Witz mit Ringier ist echt gut… Ringier ist Links? Nein so was… und der TA soll es auch sein?

    • David Stoop sagt:

      TA Media und Ringier sind kommerzorientierte Unternehmen, keines der beiden macht für mich einen „linken“ Eindruck. Es werden keine linken Positionen vor Wahlen vertreten, wie man schön an der eher negativen Berichterstattung zu 1:12 sehen konnte (wäre ja ein Kampfthema für linke Positionen gewesen). Vielmehr dürfte ein Massengeschmack beliefert werden, welcher naturgemäss linke und rechte Positionen einschliesst.

    • Hans Duss sagt:

      Ich finde es recht frech, dass hier jemand in meinem Namen postet. Es ist nicht das erste Mal.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Duss,
        Ich verstehe Ihren Ärger… aber es gibt – telsearch-Recherche sei dank! – 60 Telefoneinträge allein unter „Hans Duss“.
        Gut möglich, dass es einer der anderen 59 waren…

    • E. Meier sagt:

      Auch unter nicht linken Journalisten ist es leider gang und gäbe, dass sie linke Positionen vertreten (müssen) – denn nur diese gelten heute als politisch korrekt und sozial. Früher stand „links“ für staatskritisch, heute für Gutmenschentum und Meinungshohheit. Die kritischen Geister findet man heute höchstens noch in den wenigen als rechtsliberal verhöhnten Medien.
      RECHTSSEIN IST HEUTE FUER EINEN JOURNALISTEN EIN BERUFSRISIKO.

  • Widmer sagt:

    Natürlich ist der Tages Anzeiger nicht links „angehaucht“ Herr Strehle ist es ja auch nicht…

    • Heller sagt:

      nach ihrer Lesart ist demnach die WW ein rechtsfaschistisches Propagandblatt…

      • Hans Duss sagt:

        Lesen Sie den Tagi und nennen Sie uns linke Positionen. Zum Beispiel als Stadt-Chef Edgar Schuler über Monate Wolff und Badran fertig gemacht hat? Oder als der Tagi bezüglich „Tanz dich frei“ wie bei allen entsprechenden Vorfällen ausschliesslich die Sicht der Polizei verbreitete und sich weigerte, mit Augenzeugen auch nur zu reden? Moubotz, extrem links.
        Vielleicht wäre es an der Zeit, die Scheuklappen abzulegen, die Seifenblase des „rechten Kitschs“ (C. Seibt) zu verlassen und den Blick offen auf die Realität zu richten.

  • Johannes Blatter sagt:

    „Obwohl zumindest dem Schreibenden keine ernsthafte empirische Untersuchung zur politischen Einstellung der Schweizer Journalisten bekannt ist…“ Diese Quelle ist demnach als nicht ernsthaft zu bewerten? http://www.presseverein.ch/uploads/2011/09/Bachelor-Diplomarbeit_Politische_Orientierung_von_Deutschschweizer_Journalisten.pdf Oder, zusammengefasst: http://www.presseverein.ch/2011/09/parteivorlieben-schweizer-journalisten/

  • Simone Zeller sagt:

    Ist etwa so wie mit den „Leerern“ gell Löpfe.
    Schüler, deren Eltern sich gegen den Missbrauch ihrer Kinder für politischen Aktionen, durch gutmenschliche Neu-/Alt-68er-Lehrer, wehrten, wurden mit schlechten Noten abgestaft.
    Familien die nicht dem Multikulti-Wahn der Guten, der Anti-SVP-Phobie und dem allgemeinen Gutmenschentum frönten, grenzte der „Leerer“-Filz aus.
    Als Multikulti in den Schulen installiert war, jammerten die plötzlich über fehlende Erziehung Leistungsbereitschaft und Anstand der Jungen, und genossen ihr Burnout.

    • Peter Frick sagt:

      Sie müssen ein gestörtes Verhältnis zu Ihren ehemaligen „Leerern“ haben. Ich kann mich nicht beklagen, meine Lehrer waren alle sachorientiert, aufgeschlossen und eher wertkonservativ.

    • Felix sagt:

      danke, das triffts doch…

      • Hans Duss sagt:

        Meine Lehrer also auch. In Primar- wie Mittelschule hatte ich genau EINEN Lehrer mit einer ansatzweise linken Position. Unser Geschichtslehrer im Gymnasium verkaufte uns sogar die Schweizer Mythen wie Tell und Winkelriet als unbestreitbare Fakten, und ein Engagement gegen die Armee, gegen AKW und gegen die Banken ind Südafrika wurde meinen jüngeren Geschwistern schlicht untersagt.
        Vielleicht sollten Sie sich eher mit der Realität als rechtem Wunschdenken befassen – immer alles schlechtzureden, nur damit das vermeintliche eigene Elend erträglicher wird, bringt nix.

  • Felix sagt:

    Dann entspricht das Wettern gegen die Weltwoche als Kampfblatt der SVP also nicht mehr einer tendentiell links geprägten Einstellung?

  • „Links“ hiesse, die Journalisten hätten eine politische Gesinnung. Das war einmal, als die DRS-direktoren Blum und Schellenberg den „engagierten Journalismus“ erfanden. Ihr erklärtes Ziel war, nicht mehr die Fakten zu berichten, sondern das Publikum zu manipulieren und die Welt zu verändern.

    Das KGB unterhielt eine Akademie zur Forschung, welche zurechtgebogene Wahrheit nötig war, den Kalten Krieg zu gewinnenJournalisten plapperten freizügig die Propaganda aus Moskau nach.

    Heutige Journalisten kopieren die immer selben Klischees aus den 70ern. Sie sind gesinnungslose Konformisten.

    • Um es noch nachzulegen:

      Die von den KGB in den 60er und 70er Jahren entwickelten und von den Herren Blum und Schellenberg in den Schweizer Journalismus eingeführten Methoden der Desinformation hatten durchschlagenden Erfolg.

      Die Hirnwäsche war dermassen sauber, dass die Lügen von damals zur Wahrheit von heute geworden sind. Die Journalisten von heute sind so einfältig, dass sie es nicht einmal merken, wenn sie heute nachäffen, was früher einmal eine linke Position war.

      :::: Die USA sind böse, Isreal ist schuld, Bosse sind gierig, Naturwissenschaften schaden der Welt, AKW sind vom Teufel.

    • Ewig kolportiertes journalistisches Klischees ist das von der abgeschlossenen Schweiz, die sich angeblich für Europa und die Welt öffnen müsse.

      Ex-Fernsehdirektor Schellenberg vor 4 Jahren im Interview: Ziel des „engagierten Journalismus“ der 70er war, die Bunkermentalität der Schweiz aufzubrechen.

      Die Wahrheit ist, die Schweiz ist mit Europa vernetzt wie kein anderes Land. Unser Handel je mit F und D ist ein Vielfaches des Handels zwischen den beiden Ländern. Der Ausländeranteil übersteigt den der anderen Länder um ein Mehrfaches. Wir reisen, sprechen fremde Sprachen.

      Linke Miesmacher!

      • samuel höhener sagt:

        Ich hoffe, sonst geht es Ihnen gut…. ich rate zur Entspannung und vielleicht ein wenig selbstkritischerer Analyse, allerdings zweifle ich, dass man mit einem jahrzehntelang desinformierten rechtsbürgerlichen Gedankengut als Rucksack überhaupt noch fähig ist, Propaganda von Fakten zu unterscheiden. Rechter Miesepeter oder was…? Good night and good luck, kann ich da nur sagen.

      • Schmid sagt:

        Jetzt aber, Sie! Hören sich gerne selbst reden – so der Eindruck.

      • Peter Richter sagt:

        @ Juerg Brechbuehl
        Sie bringen es auf den Punkt!
        Nachdem ich jahrzehntelang die weite Welt bereisen durfte, kenne ich kein internationaleres Land als die Schweiz!
        Das CH-Abschottungsthema und das CH-Inseldasein der Linken ist von vorgestern.

    • Ben Zibble sagt:

      Juerg; Seit wann wissen Sie das mti dem KGB?

  • Roger Möschler sagt:

    Na ja – die linken Journalisten werden einfach von ihren Lebenslügen eingeholt. Die selber auferlegten Denkverbote und das dümmlich-tägliche SVP-Bashing lösen keine Probleme und langweilt jeden potentiellen Abo-Kunden. Hinzu kommt, dass mittlerweile auch die EU-Beitritts-Jubeltruppe immer mehr von europäischen Arbeitnehmern verdrängt werden.

    • Beat Müller sagt:

      Dafür können wir ja in den Leserkommentarspalten dümmlich-tägliches Linkenbashing lesen – am liebsten immer auf den Mann oder die Frau spielen – faire sachliche Argumente sind in Ihren Kreisen meist Fehlanzeige!
      Zum Glück gibt es noch Journalisten die den Mut haben diese doppelzüngige SVP zu demaskieren, was allerdings auch nicht all zu schwer fällt bei der verlogenen Doppelmoral dieser Partei!

  • Fredi Moser sagt:

    Ich gehe sogar noch weiter. Mindestens 9 von 10 Journalisten sind links. Links der SVP…
    Bei strammen rechten Journalisten kommen mir nur Köppel, Somm, Akeret und Gilli in den Sinn.

    • Peter Murpf sagt:

      Interessant, dass niemand auf die Gesinnung der Zeitungen eingeht. Mit wenigen marginalen Ausnahmen waren diese bürgerlich und ich gehe davon aus, dass eine linke Gesinnung bei einem bürgelichen Patron keine Chance hat. Aber seit die SVP als Mitte-Partei gilt mit all den integrierten, ehemaligen“friedlichen“ und „gemässigten“ SD, Autopartei und PNOS Parteigängern sind die NZZ, die Weltwoche, die BAZ, etc. alles linke Zeitunge geworden. Neutraler Journalismus wie bei der Tamedia ist im vergleich dazu ein komunistisches Kampfblatt. Wer 1% von der Meinung von CB abweicht ist linksautonom!

  • Dani Keller sagt:

    Jeder umgibt sich (teilweise unbewusst) mit „Gleichgesinnten“. Man empfindet dann dieses Umfeld als „normal“ und schaut nicht mehr über den Tellerrand hinaus. Eine objektive Beurteilung ist nicht mehr wirklich möglich. Diese „Inzucht“ gilt für alle: ob links, rechts, mitte, aber ebenso in Firmen usw.

    • will williamson sagt:

      Das Sprichwort sagt’s ja schon: Gleich und Gleich gesellt sich gern.
      Im gleichen Sinne meinte kürzlich ein Kommentator in einem deutschen Blog:
      „Wir lassen uns ja leicht betören, von Meinungen, die wir gern hören….“

    • Urs Lehmann sagt:

      Gibt es Objektivität überhaupt? Wenn ja, wie wird sie definiert, und durch wen? Oder wäre „fair“ oder ähnliches vielleicht passender?

  • Marcel Zufferey sagt:

    Lassen wir die Kirche mal im Dorf stehen, lieber Herr Löpfe: Bitte ‚mein schatz hat’s grün so gern‘ googlen. Dann stösst man auf einen viel sagenden Artikel in der Medienwoche: Je nach Studie sind zwischen 40 und 60 Prozent aller deutschen Journalisten irgendwo zwischen grün und rot orientiert.

    • Blanche Wu sagt:

      Witzigerweise hat die RAF auf das Axel Springer Quartier einen Anschlag verübt. In diesem Quartier hatte es aber viele „linke“ von den Unis damals. Aber halt zu rechts für die RAF. Je nach Blickwinkel kann einer welcher links ist, rasch in die rechte Ecke rutschen und umgekehrt. Sogar bei Stalin rutschten hardcore Kommunisten plötzlich in die rechte Ecke…oder wurden dorthin gestellt. Man muss aufpassen wie man die Situation anschaut.

    • Marcel Bühler sagt:

      Hach, die Medienwoche. Ein Leuchtturm der Ausgewogenheit, Relevanz und Objektivität. Von knochenharten, knochenehrlichen und hart recherchierenden Journalisten gemacht, die nur aus Bescheidenheit auf eine Karriere bei der FAZ verzichten. Ehrenwort! Mindestens so gut wie die Weltwoche. Ach was. Noch besser. Vor allem so viel lustiger und origineller! Ein Feuerwerk, Herr Zufferey, da haben Sie recht!

  • Max Moser sagt:

    Wer ganz links sitzt, für den sind alle anderen rechts…

    • Benno Stechlich sagt:

      Wer hat noch einmal aus FDP und der CVP linke Parteien gemacht? In der CH gilt ihr Spruch wohl bloss wenn mann links und rechts austauscht, zumindest sehen das 70% der Wähler der CH so.

  • Roy Suter sagt:

    Sie blenden den gebührenfinanzierten Staatsjournalismus aus …

  • Katy Ammann sagt:

    Lieber Herr Löpfe, seien Sie nicht so bescheiden, Sie sind ein leuchtendes Beispiel für linken Journalismus, herzliche Gratulation

  • Hans U. Schoch sagt:

    Ich glaub, Herr Löpfe ist nicht mehr im Bilde, was die Leser unter dem Begriff ‚Linke Journalisten‘ verstehen. Lesen Sie doch einmal Ihrer Konditionen betr. der Veröffentlichung von Leserkommentaren durch und vergleichen Sie diese mit der Praxis, wie sie bei Ihnen angewendet wird !!! Ich bin doch nicht der Einzige, dessen Kommentare kaum je veröffentlicht werden. Was Ihre Zeitung als Information verkauft, ist mehrheitlich Meinungsmanipulation.

  • Ben Zibble sagt:

    Zudem gibt es noch die Untersuchungen mt dem Titel „The Moral Matrix“ welche aus Umfragen mit tausenden von Leuten in vielen Ländern zum Schluss der Auswertungen zum Schluss kam, das Soziale Aspekte bei den Menschen in allen Ländern (gerade speziell auchd en famosen Kapitalistischen) der wichtigste Aspekt war den es bei den Verantwortlichen aus Volksvertretern, Politik, WIrtschaft, Wissenschaft, Soziologie für die Gesellschaft zu erfüllen gilt. Gier, Profite, Eigennutz, Gewalt, Kriege waren dem untergeordnet. Auf einen Nenner gebracht, die aktuelle Gier und Abzockerei ist vielen zuwieder !

    • David Stoop sagt:

      Das hat nichts mit rechts-links zu tun. Selbst die Anliegen der SVP bestehen beinahe ausschliesslich aus „Sozialen Aspekten“. Zudem gibt es keine kapitalistischen Länder, da der famose Kapitalismus nirgendwo je gelebt wurde. Der Westen lebt eine soziale Marktwirtschaft als Standard. Dabei geht es stets um die Abwägung zwischen der Freiheit des Individuums (inkl. Selbstverantwortung) und der Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft (inkl. staatlicher Kontrolle).

  • r.merten sagt:

    Auch aus objektiver Sicht sind die meisten Tagesanzeiger-Journalisten links. Ich kann mich nicht erinnern, dass politische Vorstösse der SVP oder angedachte Sparmassnahmen je einmal positiv und konstruktiv kommentiert worden wären. Zudem werden oft kritische bürgerliche Leserbriefe nicht veröffentlicht !!

    • Reto sagt:

      Ach wissen Sie, Ihre Wahrnehmung ist genauso ghettomässig wie die anderer. Man horcht auf, wenn jemand behauptet, die objektive Sicht der Dinge zu vertreten und dann derart patzt. Nicht dass ich den TAGI verteidigen möchte, dafür ist er zu schal und zu bedacht darauf, wirtschaftlichen Playern nicht zu sehr auf den Füssen herumzutrampeln, aber als aufgeschlossener und politisch unabhängiger darf ich Ihnen mitteilen, dass unendlich viele missliebige Kommentare zensiert werden. Und wer SVP mit bürgerlich gleichsetzt, hat sich gleich noch einmal als nicht ernst zu nehmenden ‚Bürgerlichen‘ geoutet!

  • Roland K. Moser sagt:

    In den Zensurstuben hocken die linken Journalisten.

    Im Newsteil von Bazonline/Tagesanzeiger bin ich gesperrt (In den Blogs nicht), do. in der NZZ. Grund: Ich schreibe für Freiheit und Demokratie.

    • samuel höhener sagt:

      Das war jetzt aber ein rechter Schenkelopfer, Moser. Ihre Tiraden als Geschreibsel für Freiheit und Demokratie zu bezeichnen ist doch mehr als nur gerade an den Haaren herbeigezogen, wir kennen Sie, Herr Moser… Selbstverklärung in solchem Ausmasse ist meist pathologischer Natur…

    • Sergio Padovano sagt:

      Geht wohl vielen Leuten ähnlich….man nehme nur die Artikel, bei denen Blocher Mörgeli oder SVP im Titel steht. Da sabbern sich stil-und anstandsvolle lösungsorientierte „intelligente“ Linke immer unter gefühlten 99% strammen Partei-Apparatschiks ihre Gutmenschen-Seele voll.
      Zur Auflockerung wird ab und zu noch ein nicht so „intelligenter“ Beitrag durch die Zensur geschleust.
      Da würden wohl gar Prawda und Neues Deutschland zusammen ……vor Scham erröten.

    • Roland K. Moser sagt:

      Und ich bin sicher nicht der Einzige! 🙂

      Noch besser: In den letzten zwei Blogs im Politblog wurden mehrere meiner Kommentare nicht freigeschaltet, weil sie in direktem Zusammenhang mit dem Thema gestanden sind, aber politisch nicht links sind. 🙂

    • Fredi Moser sagt:

      Nein, Herr Moser.
      Sie fallen immer wieder durch beleidigende, unter die Gürtellinie zielende Kommentare auf.

      • Hannes Müller sagt:

        Woher wissen Sie das? Er wird ja zensiert.

      • Roland K. Moser sagt:

        Beispiele bitte. Danke.

        • Fredi Moser sagt:

          „3 Millionen Einwanderer und eingebürgerte Einwanderer müssen repatriiert werden. Anschliessend ist die Bevölkerung auf 5 Millionen zu stabilisieren.“

          „Frankreich hat in den letzten 200 Jahren Deutschland 4 (vier!) mal militärisch angegriffen: Ca. 1797 Napoleon, 1870, 1914 und 1939. Es ist offensichtlich, welche Nation Europas entwaffnet werden muss.“

          „Genau deshalb wurde der von F und GB angezettelte 2. Weltkrieg in die Länge gezogen.“

          „Wenn F und GB entwaffnet werden, braucht es keine EU.“

          Das sind der Kürze wegen nur 4 Zitate von ‚Roland K. Moser‘. Wer die ganzen Beiträge liest…

          • Roland K. Moser sagt:

            Was soll an diesen Kommentaren beleidigend und unter die Gürtellinie zielend sein?

          • Roland K. Moser sagt:

            Betreffend 1914 hatte ich übrigens nicht Recht. Ich hatte es falsch in Erinnerung. Frankreich hat die Kriegserklärung Deutchlands provoziert.

          • Fredi Moser sagt:

            Wer z.B. für den 2. Weltkrieg behauptet, F und GB hätten diesen angezettelt, beleidigt die Kämpfer und Opfer auf aliierter Seite. Wer 3 Millionen Einwohner der Schweiz ausschaffen (repatriieren) will, bewegt sich unter der Gürtellinie.

            Wer die ganzen Kommentare von Ihnen liest, stellt fest, dass Sie sich tief im braunen Sumpf befinden.
            Auch wenn Sie dies natürlich in Abrede stellen und nun sicher der Meinung sind, ICH ziele auf unter die Gürtellinie und beileidige SIE, beende ich hier die Diskussion mit Ihnen.
            Sie haben um Beispiele gebeten – ich habe sie geliefert..

          • Roland K. Moser sagt:

            @ Fredi Moser:
            Den Beginn des 2. Weltkriegs kann man an verschieden Punkten setzen. Ein Historiker wird Ihnen das bestätigen. Und ich setze diesen Punkt auf den 3. September 1939 als GB und F Deutschland den Krieg erklärten.

            Die Forderung nach der Repatriierung von 3 Millionen (eingebürgerten) Einwanderern ist für sie unter der Gürtellinie – Für mich aufgrund der Überbevölkerung nötig.

            Brauner Sumpf: Im Gegensatz zu Ihnen will ich die Demokratie ausbauen. Ich kann also gar kein Brauner sein.

    • Beat Müller sagt:

      Moser: Sie können sich trösten – schon hunderte meiner Kommentare gegen rechts wurden nicht veröffentlicht – vor allem wenn die BAZ die Oberaufsicht aufs Newsnet hat – ist aktuell glaub Mittwoch und Freitag – dafür kommen dann oft sehr primitive rechtsbürgerliche Kommentare durch – immerhin werden sie ab und zu noch gelöscht, wenn man sie meldet und begründet wieso sie beleidigend sind!

  • Rüdiger Kraus sagt:

    „Auch die neoliberale Revolution hat ihre Spuren hinterlassen. Der linke «Tages-Anzeiger» lebt heute von seinem Ruf, die linksliberale «Weltwoche» ist ein SVP-Kampfblatt geworden, ebenso die «Basler Zeitung». “

    Ja ja. Wasser predigen und Wein saufen. Nächster

  • Fässler Daniel sagt:

    «Tages-Anzeiger» soll Links sein? Anhand der Kommentatoren ist dies für mich eine düstere SVP-Kampfarena. Anscheinend hat die jahrzehntelange Diffamierung von „Linken“ in den Hirnen der Bürger diese Spuren hinterlassen. Die Macht der Propaganda.

    • Hans Duss sagt:

      Das bringts auf den Punkt. Im Newsnet-Forum befällt einen angesichts der unverhohlenen Menschenverachtung und des Hasses der Rechten das nackte Grausen. Es ist wirklich zu einem tiefbraunen Sumpf verkommen.

  • Marcel sagt:

    Ich glaube eher das Herr Löpfe die Realität nicht ganz wahrnimmt. Die woz als einzige linke Zeitung zu beschreiben ist grotesk. Der tagesanzeiger ist eindeutig links positioniert. Wenn man allein schon die wirtschaftliche Beiträge von Herrn Löpfe liest erkennt man deutlich ein Denkrichtung die eine sozialistisch orientierte wirtschaftslehre entspringt. Bei politische Themen die die USA betreffen ist Obama noch immer das non plus Ultra. Und wenn es mal wieder eine Svp Initiative gibt muss man nicht lange raten in welche Richtung Beiträge geschrieben werden.
    Was ich mich aber frage, ist…..

  • Hans Meier sagt:

    Was heisst hier „Mär von den linken Journalisten? Ich war mal als Journalist am Medienausbildungszentrum MAZ in Kastanienbaum/LU. Claude Longchamps machte eine interne Umfrage bei den 18 anwesenden Journalisten über ihre politische Einstellung. Nur einer (ich) war NICHT LINKS. Noch andere Beweise?

    • samuel höhener sagt:

      Na ja, wenn einem angehenden Journalisten eine unverbindliche Umfrage am MAZ genügt, um Journalisten generell als links zu desavouieren, wirft dies nur ein doch eher düsteres Licht auf die bescheidenen intellektuellen und investigativen Fähigkeiten von Ihnen als rechtem Journi. Das eigene Berufsverständnis entlarvt, sich selber entblösst, toll, ‚rechte‘ Journalisten sind wohl eher Parteisoldaten …?!

  • Marcel sagt:

    …. Wieso tut Herr Löpfe sich so schwer zuzugeben dass die tagesanzeiger (und auch er selbst) in seine Denkweise linksgeprägt ist. Ich dachte immer das die linke Stolz darauf waren das moralische Recht immer an ihre Seite zu haben, und in dem Sinne das Linke als das gute betrachten und die Rechte als das böse.

  • Bär sagt:

    Gibt es eigentlich auch seriöse Versuche, die politische Ausrichtung einer Zeitung zu untersuchen. Ob Journalisten links oder rechts wählen ist kein guter Indikator, da Journis ja nicht ganz frei schreiben dürfen. Wenn 100% der Arbeiter bei Fiat links wählen würden, würde das noch nicht heissen, dass die Unternehmung links ausgerichtet ist, da die Arbeiter nicht viel zu sagen haben. Man müsste bei Zeitungen wohl schauen, wieviele Artikel zu politischen Themen weiter links oder weiter rechts sind als der aktuelle Bevölkerungsdurchschnitt. Gibt es so was?

  • Zürcher Hanspeter sagt:

    Da Philipp Löpfe selbst links ist, musste seine Feststellungl so ausfallen. Vor lauter linken Bäumen sieht er den oberlinken Wald nicht mehr!

  • André Albrecht sagt:

    Wie wahr. Die Journalisten und deren Blätter sind schon längstens auf der „rechten“ Seite gelandet. Wer heute über linke Journalisten herzieht (eine beliebter Vorgang bei strammen SVP-Mitgliedern, die sogar die Aargauer Zeitung/Nordwestschweiz als links bezeichnen), der verwechselt das Wort kritisch mit links. Wenn ein Journalist sich kritische Gedanken macht und Misstände aufdeckt, ist er automatisch links in den Augen der rechten Mehrheit. Offenbar würden diese Damen und Herren am liebsten nur ihr eigenes Parteiprogramm lesen in den Blättern – alles andere ist linke Hetze. Unabhängiger, kritischer Journalismus hat nichts mit links oder rechts zu tun, trifft aber logischerweise oft die Machthaber, die in der Schweiz immer noch zum grösseren Teil auf der rechten Seite zu finden sind. Das die dann über „linksunterwanderte“ Medien fluchen, ist reines Ablenkungsmanöver oder einfach Dummheit.

    • Peter Frick sagt:

      Ihre Analyse trifft voll ins Schwarze!

      • Hans Duss sagt:

        Das bringts tatsächlich genau auf den Punkt, merci!

      • Felix Albrecht sagt:

        Dem Kommentar meines Namensvetters ist nichts hinzuzufügen. Leider ist ein Grossteil der heutigen Bevölkerung nicht mehr in der Lage, solch intelligenten Texten wie denjenigen von Herrn Löpfe resp. Herrn Albrecht folgen zu können. Stammtischpolemik hat es da wesentlich einfacher, weil man sich nicht wirklich mit etwas auseinandersetzen muss!

        • Yves Namel sagt:

          @Felix Albrecht: Dein Passus „solch intelligenten Texten wie denjenigen von Herrn Löpfe resp. Herrn Albrecht“ gefällt mir am besten – das ist Ironie vom Feinsten…

  • Dan Bourque sagt:

    Vermutlich sind sogar mehr als 2/3 der Journalisten links, vergessen hat der Autor noch Radio und TV, beides fest in linker Hand. Ebenfalls sehr speziell an der Schweizer Medienlandschaft ist, dass das national-konservative Lager, sprich die SVP, medienmässig kaum vertreten ist, international eine Anomalie, man denke nur an England (Sun etc., nahe bei den Tories), Deutschland (Bild, nahe CDU) oder auch an die USA (Fox, Republikaner). In der Schweiz ist sogar der Boulevard links der Mitte anzutreffen, fast überhaupt keinen Sinn macht und die immer kleinere Bedeutung des Blicks erklärt.

    • Oreg Meyer sagt:

      Mit der Weltwoche als Vereinszeitung sehen Sie die SVP unterrepräsentiert?

      Im Übrigen ist die CDU sicher keine nationalistische Partei sondern weit von SVP-Positionen entfernt.

  • Eli Habegger sagt:

    Gut beobachtet. Gerade in Regionen wie dem Wallis, der Zentralschweiz oder auch Basel oder Fribourg überwiegt politisch rechter Gefälligkeitsjournalismus. In der Zentralschweiz mit dem faktischen Monopol der Luzerner Zeitung mit ihren Kopfblättern in anderen Kantonen wird sogar aktiv und einseitig Politik gemacht. Ist zwar nicht deklariert, ist aber so. Kritische Journalisten, die im Wirtschafts- oder bürgerlichen Politestablishment anecken, gibt es kaum noch bzw. sie trauen sich nicht, um den Job nicht zu verlieren.

  • Clemens Battaglia sagt:

    Herr Löpfe bestreitet in Form eines Rundumschlags die Linkslastigkeit und liefert gleichzeitig mit seiner „Würdigung“ der Weltwoche den Beweis dafür. Die Leserinnen und Leser haben ein feines Gespür für den (meist abwesenden) Willen vieler Journalisten, alle Standpunkte unvoreingenommen darzustellen und Kommentare mit eigenen Standpunkten klar zu kennzeichnen. Wenn Herr Löpfe meint, dass wir aus der Wahl der Worte nicht auch die Meinung des Journalisten erkennen können irrt er sich gewaltig. Sein unprofessioneller Umgang mit anderen Meinungen ist jedenfalls DDR-würdig!

    • Peter Frick sagt:

      Die Würdigung der Weltwoche tut Ihnen weh? Klar doch. Sie ist unersetzlich. Sonst würde man gar nicht mehr wissen was stramm rechts ist.

  • Ursula Wyss sagt:

    Weltwoche = SVP Kampfblatt ??? Auf welchem Planeten leben sie? Sie und ihre „Tagi-Spezialisten“ haben es ja nicht geschafft, die Machenschaften von Herr Zuppiger aufzudecken. Uuuups, Herr Zuppiger ist ja bei der SVP !!! Wie kann das Kampfblatt seinen eigenen Politiker entlarven? Sie sind einfach Eifersüchtig, dass sie diesen Fall nicht selber aufdecken konnten.

    • Peter Frick sagt:

      Ich vermute dass Zuppiger von Insidern ausgeschaltet wurde. Man hat erkannt, dass seine Wahl in den BR ein zu grosses Risiko gewesen wäre.

      • Hans Duss sagt:

        Die Vermutung liegt nah, denn er wäre wohl gewählt worden – und die SVP will nichts weniger als einen zweiten Bundesrat, denn sie müsste dann die kindische Märtyrerrolle verlassen und sich tatsächlich konsensorientiert politisch betätigen. Und das geht nicht mehr, nachdem sie 20 Jahre lang ihre Fankurve aufgehetzt hat. „Ach, wir Armen! Keiner hat uns gern!“ – so lässt sich das Gebaren der SVP und ihrer Zeloten auf einen Punkt bringen. Man hätte vielleicht nicht 20 Jahre lang Ausgrenzung und Diffamierung des Gegners zum Programm machen sollen.
        Nun, hoffen wir demokratisch auf die neuen Kräfte.

  • Ronnie König sagt:

    Es ist schon weitgehend so! Wenn ich die Artikel lese, dann fehlt oft ein Teil der Fakten, denn die zu erwähnen würde eben ein linkes Bild ergeben. Also wird weggelassen. Der Werbung zuliebe, denn davon leben die Medien. Oder man bleibt ein Nischenanbieter wie die Woz. In der doch eher rechtskonservativen Schweiz wird als deutlich rechts angesehen, was eigentlich schon braun ist! Kein gutes Zeichen! Geld ist alles, darum gehts hauptsächlich und die Verfassung kommt im besten Falle an zweiter Stelle. Wer solcherlei kritisiert gilt oft schon als links. So sind leider die Fakten. Schade.

  • Dave sagt:

    Sie, Hr. Löpfe, sind der Anführer, dann folgen alle TA-Journies, ein grosser Teil der NZZ, praktische alle SFR-Journis (die werden sogar ab und zu SP-Nationalräte…), von den WOZ-Journies gar nicht zu sprechen. Habe ich da noch jemanden vergessen? Die welsche Schweiz müssen wir ja nicht explizit erwähnen oder…?

    • Oreg Meyer sagt:

      Wie weit rechts muss man stehen, um die konservative NZZ als links zu bezeichnen?

    • Pedro L. sagt:

      Ja, sie haben z.B. folgende zwei Personen vergessen: Maximilian Reimann und Filippo Leutenegger. Die passen wohl nicht in Ihr Links-Rechts-Schema?!

  • Christian Favre sagt:

    A mon avis c’est plus compliqué que cela et l’on serait étonné de constater parfois que ce que l’on attribue à la gauche ne l’est pas toujours. Par exemple dans le cas de Meienberg on sait qu’il a été extrêmement critique envers la Suisse pendant la Seconde Guerre mondiale, comme toute la gauche d’ailleurs. La vérité est

  • samuel höhener sagt:

    Danke! Wurde Zeit, dass mal wer mit diesem von rechts erfundenen und zelebrierten Märchen Schluss macht. Die Propagandawelt der Rechten ist mehr als nur ein Ärgernis, wer jetzt noch immer an der Mär festhält, setzt sich dem Verdacht aus, entweder unendlich naiv oder aber ein billiger Polemiker zu sein.

    • r.merten sagt:

      Es haben halt nicht alle Leute die Intelligenz, Hr. Höhener, eindeutige Sachverhalte als Realittät zu sehen. Dass die Linken die schlechte Departementsführung von Stadträtin Stocker mit all den offensichtlichen Missbräuchen nicht kritisiert haben- ja sogar noch verteidigt haben, ist eine Schande !!!

  • Andy Meier sagt:

    „Linkssein ist alles andere als lustig, es ist zum Berufsrisiko geworden.“ Tatsächlich? Also der Tagi ist doch wohl eher links anzusiedeln und scheint sich ganz gut darin zu gefallen. Zumindest bei dieser Zeitung herrscht kein Berufsrisiko für linke Journis.

    • Ronnie König sagt:

      Vieles was ich eher der Mitte zurechne, erachtet die Mehrheit als links! Das ist eben falsch. Wirklich links ist eher zu suchen in der Schweiz, einem doch konservativen Land, wo selbst sogenannte Linke für mich bürgerlich-liberal erscheinen. Ich habe auf dieser Welt schon wirklich Linkes gesehen, es viel mehr links, als was wir hier im Mainstream erleben. In der Schweiz wird liberales Denken schnell als links diffamiert, man will sich so Diskussionen entziehen, den Fakten entfliehen und Träume erhalten. Interessanterweise, nach einer gewissen Verzögerung, kehrt aber bei der Mehrheit doch Vernu

    • Blanche Wu sagt:

      Vielleicht machen Aktionäre Druck auf gewisse Tendenzen. Vielleicht passt Wirtschaft und links sein nicht zusammen und daher das Risiko? Die Zeitungen kämpfen ja immer mehr um Marktanteile. Nun ist das Internet da und das ist eine Bedrohung…Leser Rückgang, etc. das Umfeld wird härter und ist nicht mehr einfach trendy. Jetzt muss man alles geben, damit man überhaupt etwas verkaufen kann. Das böse Internet eben…

  • Bettina Ramseier sagt:

    Löpfe behauptet als linker Journalist einen nicht-existierenden linken Journalismus. Er ist Partei und persönlich betroffen: unkritisch, distanzlos, und seine „Analyse“ ist ein ideolotisches Pamphlet und Zeugnisdes Linksjournalismus. Was nicht der Überwindung des Kapitalismus dient, ist neoliberal und des Teufels!
    Der Blick ist ein selbsterklärtes prononciert linkes Boulevardblatt.
    Der linke Tagesanzeiger ist zu einem Kampfblatt der SP, Grünen, von Greenpeace und Gewerkschaften mutiert.
    80% der Journalisten sind gewerkschaftlich organisiert und verbreiten permanent sozialistische Ideologie

  • Steinegger sagt:

    Herr Löpfe, ich nehme an, Sie würden auch sich selbst nicht als linken Journalisten bezeichnen. Wenn dem tatsächlich so ist, dann ist Ihr Koordinatensystem vielleicht einfach – wie soll man sagen? – ein wenig verschoben.

  • E. Meier sagt:

    Ich bezweifle, dass ein Grossteil der Journalisten links wählt. Sicher weiss ich allerdings, dass sich heute kaum einer staatskritisch äussert, sondern mit grosser Regelmässigkeit auf die SVP und die Banken einhaut.

  • Ben Zibble sagt:

    Ist noch zu addieren das sich die politische Landschaft in den letzten Jahren zusammen mit dem Neoliberalen Zeitgeist weit in ein authoritär bürgerliches Spektrum des Gesellschaftlich möglichen verlagert hat. Es gibt eigentlich in ganz Europa keine sozialistisch links kommunistischen Parteien mehr die irgendeine poltische Relevanz hätten. Die heutigen parteien gehen mit ihren eigenen Bürgern (mit fremden sowieso) authoritäer und insgesammtmieslicher um als so mancher Dikator von früher es je getan hätte. Das was kocht ist, das die Menschen dem authoritären nicht wirklich gefolgt sind.

  • Maria Ostan sagt:

    Druckfehler: Soll launig heissen, nicht launisch…..

  • houdini sagt:

    „…gähnende publizistische Lehre.“ 😉

  • Simon Meister sagt:

    Sich selber zu analysieren und sich links oder rechts einzuordnen ist schwer. Hat man eine linke oder rechte Gesinnung, ist das für einem selber der Normalzustand und man hat Schwierigkeiten noch extremere Positionen auf seiner Seite richtig einzuordnen. Die Linken besetzen dazu noch Themen wie Menschenrechte, Umweltschutz, Gerechtigkeit… und taxieren sich selber als gut. Ihre Zeitung ist links, teilweise extrem links. Angefangen von Ihrem Chefredakteur. Dieses Problem wird sich lösen, wenn die städtischen Linken (ihre Leser) nicht mehr so links sein werden.

  • Ray Hufschmid sagt:

    Also jetzt mal ehrlich, der Tagi ist (eher) links. So wie die meisten Medien. Der Blick war in den 80er Jahren rechts, heute ist der Ringier Verlag links. Er ist heute einfach chic, links eingestellt zu sein. Rechts ist gleich braun, hinterwäldlerisch, rückständig, EU-feindlich, all das was nicht in den linken Stadt Chic passt. Das Fernsehen ist neutral, aber es gibt heute ganz gewiss mehr „linke“ Medien als früher. Gerade der Autor dieses Blogs ist ganz klar pro europäisch (EU) und hält auch nichts von der FDP oder SVP. Das merkt man ja nur schon, wenn man seine Texte liest.

  • Martin Berlinger sagt:

    Einerseits kann ich Ihrem Artikel beipflichten. Andererseits sehe ich immer öfter schlecht bis gar nicht recherchierte Artikel (vielleicht als Ergebnis des Zeitdrucks?). Zudem sind Zeitungen, wie auch Online-Medien zunehmend mit Trash gefüllt, oder mit billigem Empörungs- oder Anteiljournalismus, eben mit dem, was wir früher als Seite 12-Artikel bezeichneten.

    • Blanche Wu sagt:

      die Qualität hat ganz klar nachgelassen. Weniger ist mehr würde ich sagen. Vielleicht wären Wochenblätter im Moment besser. Wie die Weltwoche. Die Journis haben mehr Zeit für Recherche und können Artikel sauber schreiben. Wenn jeden Tag Infos her MÜSSEN und man sich noch mit dem Internet herumplagt, dann kann die Qualität nur nachlassen. Wirklich gute Artikel gibt es schon sehr lange nicht mehr. Hie und da einen. Wochenblätter müssen vermehrt her. Die Tageszeitung hat wohl langsam ausgedient.

  • Theater Jetzt sagt:

    Dieses olle scharz/weiss macht die ganze Welt braun.

  • Hans Gerber sagt:

    Zuerst sollte in einem solchen Artikel geklärt werden, was Links und Rechts ist. Wenn man unter Links soziale Sicherheit und zwangsweise mehr Staat und unter Rechts unternehmerische und persönliche Freiheit, und damit weniger Staat, versteht, dann stimmen die Aussagen von Herrn Löpfe nicht mehr – Dann ist es sogar fragwürdig, ob die SVP eine Rechts-Partei, oder doch nur ein Interessensvertreter-Verein ist. Wie auch immer, Journalisten sind im besten Fall Beobachter aber sehr selten Unternehmer und das selektioniert natürlich eher linkes Gedankengut.

  • Martin Frey sagt:

    Es wirkt amüsant wenn ausgerechnet Ph. Löpfe sich bemüssigt fühlt, das Bild des linken Parteischreibers zu entkräftigen. Er der mir spontan in den Sinn kommt, wenn ich seinen zweitletzten Abschnitt lese. Auch in der Sache irrt Hr. Löpfe, denn es gibt Untersuchungen zu den polit. Ansichten von Journalisten in der CH wie auch in D. Bei hoher Dunkelziffer (denn die Hardcore-Parteischreiber wollen dies wohl eher nicht transparent machen) bestätigt sich das Bild, das ein objektiver und kritischer Betrachter auch so bekommen muss. Mehr als die Hälfte der Medienschaffenden sind Anhänger von rotgrün.

  • Hefti Rolf sagt:

    Schoen waere es von den linken Journalisten, wenn sie in ihrem Artikel die Namen dieser rechten Journalisten preisgeben wuerden. Besonders waere ich an einer genauen Liste der Zeitungen intressiert, in welchen diese rechten Journalisten schreiben „duerfen“ sollen. Vielen Dank. (Abgesehen von Weltwoche, oder anderen Wochen- und Nischenblaettern selbstverstaentlich.)

  • Alex Zatelli sagt:

    Heutzutage ist alles links, was den Verstand gebraucht.

  • Pascal Meister sagt:

    Wenn man sich überlegt, dass gemäss Wahlergebnissen immer noch die Mehrheit bürgerlich bis rechtspopulistisch wählt (FDP, SVP, Teile der CVP und Kleinparteien), dann ist die Analyse sicher korrekt, dass dieses Verhältnis bei der Gesamtzahl Journalisten anders ist. 30% der Jounalisten als SVP-Wähler, dazu 15% für die FDP? Nie im Leben…!

    • Hans Duss sagt:

      Tja. SVPler wählen halt andere Laufbahnen. Wer den eigenen Profit in den Vordergrund rückt, den verlockt der Journalismus nicht, denn der ist furchtbar schlecht bezahlt.
      Hinzu kommt, dass es unsere Rechten notorisch mit den Fakten nicht so genau nehmen und offensichtliche Bildungslücken nicht stopfen – es ist haarsträubend, wie viel Ignoranz sich in den Foren manifestiert. Man brüstet sich sogar noch damit, z.B. den EGMR bei der EU zu verorten. Wer derart viel Energie auf die Pflege seiner Vorurteile verwendet, lässt sich durch Fakten ungern stören.
      Schlechte Voraussetzungen für Journalismus.

      • Jasmin Sager sagt:

        Herr Duss. Sie schreiben, dass man sich durch Fakten ungern stören lässt. Nun, wo sind denn die Fakten im Beitrag von Hr. Löpfe? Sie sind nirgends! Es gibt aber durchaus Fakten zum Thema. So z.B. die Untersuchung von Roger Blum am Institut für Medienwissenschaft der Universität Bern, die Diplomarbeit von Thomas Schlitter zum Thema der pol. Ausrichtung der Journalisten oder Vergleichsstudien aus dem Ausland wie diejenige des Homberger Instituts für Journalistik etc. Diese Fakten zeigen aber, dass tatsächlich die Mehrheit der Journalisten links steht. Und Ihre Fakten sind genau welche, Hr. Duss?

      • Martin Frey sagt:

        Der Journalist ist ein Mensch, der seinen Beruf verfehlt hat. – Otto von Bismarck.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Ich bin eher zur Überzeugung gelangt, dass die CH-Presse — aber auch das Schweizer Fernsehen — nach dem Mauerfall und im Schatten des auch in Europa marodierenden Wirtschafts-Liberalismus auf eine Markt-ist-geil Linie umgeschwenkt ist. Beim TA geschah der Bruch praktisch von einem Tag(i) auf den nächsten, im Fernsehen eher schleichend. Es scheint manchmal, als ob eine interne „Sprachregelung“ verlangt, den Markt als höchste Form sozialer Ordnung in positivem Licht darzustellen und öffentliche Betriebe (Strom, Wasser, PTT, …) als Anomalität, die es auszumerzen gilt.

  • Roman Müller sagt:

    Ausgezeichneter Blog. Besten Dank!

  • Pam Wüthrich sagt:

    Welches ist eine der letzten Publikation, welche wichtige politische Debatten anreisst, gegen den linken Städtefilz anschreibt, guten Journalismus Heimat und Gastbeiträgen von unterschiedlichster politischer Ausrichtung Platz bietet: Richtig, die Weltwoche. Einfach nur infam, wenn Herr Löpfe diese fett als SVP-Kampfblatt bezeichnet (bewusst mitschwingend: dumpfer, rechter Populismus). Allein diese Aussage disqualifiziert den Schreiberling als befangen und auch den Rest des Artikel entspricht nicht meiner Wahrnehmung.

  • Thomas Rilke sagt:

    Guter Artikel. Ich habe ihn mit Interesse gelesen. Natürlich gibt es ein paar linke Journalisten, aber auch solche der rechten Seite. Das Bild der linken Journalisten ist in der Tat ein Zerrbild. Interessant finde ich es, dass ja gerade im Tagi, der immer noch als linke Zeitung gilt, viele rechte bis sehr rechte Onlineschreiber ihre Meinungen kundtun. Was mich eher stört ist, dass gerade der Tagi etablierte Parteien hofiert, allen voran die SP oder FDP, auch die SVP kommt viel zu Wort. Neue – oder nicht ideologische Parteien wie (vor allem) die glp werden regelmässig unkritisch „verrissen“

    • Peter Richter sagt:

      Können Sie mir einen Journalisten oder gar eine Journalistin von der eher rechten Seite beim Tagi nennen, vielen Dank!

  • Niklaus Schweizer sagt:

    Herr Löpfe, bitte! Wollen Sie uns Lesern jetzt wirklich vorgaukeln, Ihr Berufsstand habe keinen deutlichen Linksdrall?
    Dann schauen Sie doch mal hier:
    http://medienwoche.ch/2011/10/13/welche-parteien-die-journalisten-lieben/
    Eine solche statistische Auswertung ist allerding gar nicht nötig. Die Nähe zu allem Linken- und mag es noch so abstrus sein – zeigt sich in den selbsternannten Qualitätsmedien immer wieder. Man braucht da nicht Linguist zu sein, um so (un)tief zu blicken.
    Wir Leser sind nunmal wirklich nicht so blöd, wir ihr Journalisten uns manchmal zu glauben scheint.

  • Carl Just sagt:

    Gratuliere Philipp, Du hast es genial auf den Punkt gebracht – schon fast ein Grund, den Tagi wieder zu abonnieren. Herzlich Carl

  • Peter Kaegi sagt:

    Herr Löpfe, klar sind die Journalisten weder links noch rechts. Da keine Redaktion mehr eigenständig ist, befürchtet jeder Journalist entlassen zu werden, falls er/sie in einem Artikel persönlich äussert. Da übernimmt man lieber eine PR-Meldung von einem linken Sekretariat über Mörgeli und Co. und stellt sie in den Lokalteil der Zeitung. Oder vor den Wahlen werden die zu publizierenden Artikel nach der persönlichen Lieblingspartei ausgewählt. Die Leser im Forum hacken dann schon auf dem Gegner herum, da braucht der Journalist nicht noch persönlich Stellung zu beziehen.

  • Niklaus Schweizer sagt:

    Herr Löpfe. Da haben Sie den Artikel von Zimmermann aber nicht ganz richtig verstanden. Er schreibt da nämlich, dass sich infolge des Stellenabbaus in den Redaktionen die Bohèmejournalisten heute noch an einer Hand abzählen liessen.
    Grund für den Stellenabbau sind die Konkurrenz durch das schnelle und oft kostenfreie Internet, das Moralisieren und Stigmatisieren von politisch anders Denkenden durch den Mainstream sowie eine nicht allzu ausgeprägte Kritikfähigkeit. Was
    im Newsnet an missliebigen (nicht rassistischen) Kommentaren gelöscht wird, geht auf keine Kuhhaut.
    Liefert Qualität!

  • damian meier sagt:

    @Herrn Löpfe; Warum werden in den linken Medien und Foren immer kritische, aber sachliche Beiträge nicht publiziert? Der Tagi ist ein Musterbeispiel. Ich meine, wenn doch die linke Ideologie so das Mass aller Dinge wäre, müsste man doch aus Überzeugung offen für Diskussionen sein. Haut man jedoch den Rechten oder den Neoliberalen ans Bein, wird der Post garantiert veröffentlicht. Ein Schelm der Böses denkt!

  • jojo schmid sagt:

    Das übliche Gebashe der indoktrinierten Basher gegen Links. Wobei ‚links‘ für diese Schreiberlinge ident ist mit Kommunismus, Sozialismus, verwerflich. Das Lächerliche daran ist, dass es längst nicht mehr um Inhalte geht, sondern um Positionen, die überquellen vor leeren Worthülsen und – recht eigentlich – selbstdemaskierender inhaltsleerer Polemik. Damit setzen sich alle Linksbasher ins rechte Licht und werden von diesem geleitet, ohne zu realisieren, wie sie sich der Lächerlichkeit preisgeben. Realsatire pur, danke !!!

    • Tom Baumeler sagt:

      Realsatire ist wohl mehr, wenn ein Linker den Anderen vorwirft, dass es ihnen nicht um Inhalte, sondern um Positionen geht. Dieses, für den politischen Diskurs doch recht mühsame Verhalten, verorte ich aus mannigfaltiger Erfahrung dann doch eher bei den Linken.

      • stefan flühmann sagt:

        @Baumeler: Ihre Weltsicht in Ehren, aber sie scheint mir doch eher eine Phantasiewelt zu sein, ein gewünschtes Abbild einer Realität, die nur als Ideologie in den Hirnen der Rechten rumspukt. Eigenartige Sicht der Dinge haben Sie da, Herr Baumeler, sehr eigenartig…

  • Alfred Siffert sagt:

    Beim Bund ist es z.B. offensichtlich: wenn ich Leserbriefe schreibe und insbesondere die FDP negativ darstelle, so ist das ein Killer-Kriterium. Verzichte ich auf eine FDP-Kritik oder auf negative Kommentare von Käser & Co., dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Leserbrief publiziert wird, enorm. Wenn man gegen Personenfreizügigkeit, Ausländer oder für Polizei, Militär etc. schreibt, ist eine Publikation einfacher. Wären die Medien links, wäre es anders. Zudem: Medienschaffende verdienen wenig und sind oft arbeitslos: das macht konservativ und systemtreu-dankbar, wenn man mal Job hat.

  • Urs Wollenmann sagt:

    Sagen Sie mal, Herr Löpfe, das was sie hier geschrieben haben, glauben Sie hoffentlich nicht selber? Lesen Sie mal das

    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/bundesrat-maurer-ausgepfiffen-1.18150128

    aber vorallem die Kommentare dazu. Da steht auch einiges über die „Tagi“-Zensur, die es selbstverständlich nicht gibt, nicht wahr?

  • Claudius sagt:

    Niklaus Meienberg als Beispiel für das links-rechts Schema greift zu kurz. N.M. war vor allem ein kritischer Freidenker, gar ein Libertärer.. Siehe auch sein kritisch/hartes Interview mit François Mitterand und seine Achtung für Charles de Gaulle.

  • Marc Goldinger sagt:

    Die Erkenntnis von Herr Löpfe hat etwa denselben Stellenwert wie wenn Dr. Marlboro herausfindet, dass Rauchen nicht gesundheitsschädlich ist…

  • Hansli sagt:

    Als Linker wird heute bezeichnet, wer nicht in der SVP-Sekte ist. Heisst bereits Fakten die nicht ins Weltbild passen, werden als linke Propaganda bezeichnet.

    • r.merten sagt:

      Ja Hansli- die Linken sind halt das erwählte Volk- Kritik und Realität sind nicht geschätzt- lieber gute Steuerzaler verunglimpfen- gell Hansli !!

    • Peter Jauns sagt:

      Und Ihre Aussage stützt sich auf was genau? Dass Journalisten heute mehrheitlich links sind, lässt sich an zahlreichen Studien erkennen. 4 Studien wurden z.B. hier im Forum erwähnt (wenn Sie es denn lesen) – offenkundig hat Hr. Löpfe keine einzige zur Kenntnis genommen. Es ist aber auch unglaublich schwierig, für 1 Minute auf Google zu suchen. Propaganda, Hr. „Hansli“ ist es, solche Artikel zu schreiben und jedwelche Studien zu ignorieren und so zu tun, als gäbe es keine um dann mit blossen Behauptungen das Gegenteil herbeizuschreiben.

  • Lahor Jakrlin sagt:

    Völlig realitätsfreier Quark. Entscheidend sind die Masse der Monopolmedien (SRG) und Tagestitel. Und da wählen MINDESTENS 85% der Journis SP oder Grüne, sind für den ÖV, gegen Kernkraft und ignorieren keine auch inhaltsleere Gewerkschaftsmeldung.
    DAS zählt, und nicht die Selbstdeklaration in Blogs wie diesem Löpfetext.

    • Hans Duss sagt:

      Warum werden dann in den Medien so wenig linke Positionen vertreten?
      Was die Leute wählen, ist egal. Was sie schreiben (dürfen), zählt!
      Als Altlinker erkenne ich linke Positionen – und ich vermisse sie. Viele Rechte aber verwechseln Fakten und kritisches Hinterfragen bereits mit „links“ – das liegt in der Natur der Sache, wenn man einer Partei nachläuft, die ausschliesslich über Lügen, Diffamierung und millionenteurer Hetzpropaganda funktioniert und der der konstante Wahlkampf wichtiger ist als konsensorientierte Tagespolitik. Kritik an der SVP ist dann immer „Bashing“, egal wie gerechtfertigt

      • Benjamin Wilkomirsky sagt:

        Als Neulinker erkenne ich linke Positionen – und ich sehe sie dankbar überall: im Staatsfernsehen SFR, in allen Publikationen von Tamedia, und seit einem Jahrzehnt auch beim Blick und allen Ringier-Blättern. Viele Altlinke und Grüne aber verwechseln Fakten und kritisches Hinterfragen bereits mit “rechts” – das liegt in der Natur der Sache, wenn man Parteien wie SP, Juso und Grünen nachläuft, die ausschliesslich über Lügen, Diffamierung und journalistengewerkschaftlicher Hetzpropaganda funktionieren und denen Linksfundamentalismus & Ideologie wichtiger ist als konsensorientierte Tagespolitik.

        • Franz Hose sagt:

          @Jakrlin, @Wilkomirsky Die Journalisten schreiben nur. Die Redaktoren verändern, suchen aus, streichen und entscheiden was überhaupt geschrieben wird. Inserenten und Besitzer definieren die grundsätzliche politische Ausrichtung, denn sie haben den Geldfluss in der Hand. Um eine Linke Presse zu haben, müssten nicht Journalisten, sondern Kapitalgeber und Redaktoren links sein. Zumindest Kapitalgeber dürften aber in der Regel ein wirtschaftliches Interesse haben. Würden sie als Kapitalist einen Sozi für seine wirtschaftsfeindliche Propaganda-Storys bezahlen?

  • Urs Wollenmann sagt:

    Ach ja, ich habe noch vergessen zu erwähnen: Ich halte Niklaus Meienberg für den besten Schweizer Journalisten der letzten Jahrzehnte. Er hat wunderbare Reportagen geschrieben, und seine Bücher (Reportage-Sammlungen) stehen bei mir im Bücherschrank, schon ziemlich verfledert vom vielen Wieder-Lesen. Was für eine gewaltige Sprach-Kraft.

  • Peter Richter sagt:

    Jeder der hier nicht auf der linken Linie Kommentare schreibt, weiss wie äusserst links ausgerichtet die Journalisten sind,
    z.B. anhand von zensurierten Beiträgen bis zum abwinken!
    Ein Linker soll doch probehalber einmal versuchen BR Sommaruga zu kritisieren, bei ex BR Leuenberger ging nie eine Kritik durch. Früher in Prawda-Zeiten wurde dieses Vorgehen als Manipulation bezeichnet!

    • Hans Duss sagt:

      Mit Verlaub, kann erscheint ein Artikel über Sommaruga, häufen sich die hasserfüllten grauenhaften Kommentare der Rechten auf Newsnet. Sie wird beschimpft, als unfähig verschrien, man nennt sie despektierlich nur „die Klavierspielerin“ … Vielleicht suchen Sie auf Newsnet nach „Sommaruga“, lesen die entsprechenden Kommentare und revidieren dann Ihr Urteil. Wenn nicht, ist es mit Ihrer Realitätswahrnehmung nicht weit her.
      Ferner sind es nicht die Journalisten, die zensieren, der Job wurde ausgelagert. Und die Foren haben mit dem redaktionellen Teil wenig zu tun.

      • Peter Richter sagt:

        @ Hans Duss
        Als „Klavierspielerin“ bezeichnet zu werden ist nicht gerade die Höchstrafe, sicher kein Vergleich mit der braunen Ecke
        oder der Nazivegleich wenn die Gegenargumente fehlen.
        Herr Duss, es geht nicht nur um die Kommentare es geht primär um den Inhalt der Artikel.
        Aber Sie werden mich sicher auf einen sehr kritischen Sommaruga TA-Artikel aufmerksam machen können?
        Oder etwa doch nicht?
        Bei ex BR Leuenberger werden Sie garantiert nichts kritisches finden, obwohl er in allen Dossiers nur Milliardenschulden hinterlassen hat.
        Merken Sie eigentlich nicht wie manipuliert Sie werden?

  • Facchinetti sagt:

    nennt mir mehr als 3 Zeitungen die Links sind . SVP und das Bürgerliche Lager haben das schon lange verhindert .Blocher und co sind sicher nicht links

  • tina koller sagt:

    Eigentlich ist es ja egal, ob eine Zeitung Rechts oder Links ist, Hauptsache man weiss woran man ist. Was ich aber nicht goutiere: Dieses ständige „wird sind ja gar nicht links“, v.a. vom Tagi (wie hier auch wieder) gerne benutzt. Die Berichterstattung z.b. bei Volksinitativen der letzten Jahre (1:12, Waffen ins Zeughaus, Steuerwettbewerb) war ganz klar deutlich links, 2-4 Wochen vor der Abstimmung gibts dann fast täglich einen Artikel zum Thema, auch hier meistens mit klarer Linksausrichtung. Dagegen ist nichts einzuwenden, nur sollte man nacher auch dazu stehen.

  • Manuel Lehmann sagt:

    Diese Wahrnehmung könnte auch daher kommen, dass für viele SVP’ler links sein bereits bei der CVP und BDP beginnt..

  • Felicitas Balmer sagt:

    Menschen kategorisieren Menschen, wenn das eigene Selbstbewusstsein noch nicht ausgereift ist. Für reife Menschen ist es weder nötig Andere zu kategorisieren, noch Andersdenkende zu kritisieren. In dem Sinn sind solche Verhaltensweisen, sprich kategorisieren und kritisieren, ein Kompensationsverhalten um eigenes Unvermögen zu kaschieren. Dass man sich dann mit Gruppen identifiziert, welche Menschen mit identischem Kompensationsverhalten umfassen, ist ein Hinweis darauf, dass man eine Bestätigung/Unterstützung benötigt, um das eigene Verhalten, die eigenen ‚Werte‘ zu rechtfertigen.

  • urs sagt:

    ob links oder rechts. Die meisten heutigen ‚Journalisten‘ sind in den Journalismus eingestiegen, weil es heute schwieriger geworden ist, Wirt zu werden und einen Gast zu betreuen als Click mit scharfen Titeln ohne Recherche zu generieren. Ausnahmen wie Sie (zusammen auch mit etlichen Rechten) bestätigen die Regel.
    Mein Lieblingsbeispiel aus dem Jahr 2013 ist die ‚Thurgauer Vergewaltigung eines 5 oder 6 jährigen‘. 2-3 Tage Titelseite, dann Funkstille, keine Sau, kein Journalist will überhaupt wissen, ob dies nicht eine gefakte Nachricht war..

  • Peter H.Kuhn sagt:

    Wie man eine solche Frage beim Tagesanzeiger überhaupt stellen kann ist mir schleierhaft. Näher dran geht ja fast nicht mehr! Oder sind sie etwa die Einzigen im Land?

  • Ralph Suter sagt:

    Ich glaube, dass in jedem Journalisten ein kleiner Meinungsmacher steckt. Denn jeder Artikel läuft auf ein kleines Fazit hinaus. In welche Richtung dies tendiert, hängt vornehmlich davon ab, welche Tatsachen man betont und welche man eher beiläufig erwähnt oder ganz weglässt oder wen man wie zitiert. Ich stelle dabei fest, dass die meisten Autoren um Glaubwürdigkeit bemüht sind. Dass sie dem Ball, der ein Artikel ins rollen bringt, einen kleinen links- oder rechtsdrall versetzen, kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Schade ist nur, dass viele Leser glauben der Ball fliege gerade.

  • Max Stirner sagt:

    Die Rechten verdächtigen alle, die nicht täglich Ausländer raus und härtere Strafen für Verbrechen mit vielen Ausrufezeichen schreiben, als Linke. Ich persönlich verdächtige sowieso jeden, der ab und zu sein Hirn benutzt, als potentiellen Linken.

  • Andreas Weber sagt:

    Na, es gibt schon Studien, die belegen, dass Medien grossmehrheitlich links stehen. In der Schweiz beispielsweise die Diplomarbeit von Thomas Schlitter (Ergebnis: 37% wählen SP, 17% die Grünen, Grünliberale 22%, SVP 6%). Auch in Sachfragen zeigt sich, dass viele links stehen. Z.B. sind 2/3 der Journalisten gegen die Armee. In Deutschland (wohl vergleichbar mit der CH) gab es 2005 eine Studie des Homburger Instituts für Journalistik (Ergebnis: dem bürgerlichen Lager neigen gerade einmal knapp 15% der Journalisten zu). Dass Journalisten mehrheitlich links stehen, erkennt aber auch so jeder.

    • Hans Duss sagt:

      Es sind zweierlei Schuhe, was jemand wählt und was er schreibt (schreiben darf). Ihre Zahlen haben keinerlei Aussagekraft.

      • Andreas Weber sagt:

        Aha. Wenn sich also in einer Befragung 76% der Journalisten selber (sic!) dem politischen Lager von Grünen/Grünliberalen/SP zuordnen, hat das also keinerlei Aussagekraft? Das glauben Sie ja nicht einmal selber!

        • Hans Duss sagt:

          Doch, natürlich. Die tägliche Zeitungslektüre zeigt das klar. Jeder von uns muss sich beim Broterwerb dem Arbeitgeber anpassen, ich selbst habe als Autokritiker jahrzehntelang auch für die Autoindustrie gearbeitet.
          Ihr Ansicht ist äusserst naiv.
          Wie gesagt: Es zählt nicht, was man wählt, sondern was man dann tatsächlich schreibt. Lesen Sie die Zeitungen mit offenen Augen und nennen Sie linke Positionen – bei Zeitungen, die samt und sonders auf die Werbeeinahmen durch Konzerne angewiesen sind, die alles andere als links stehen.
          Viele rechts der Mitte verwechseln fundierte Kritik mit „links“.

          • Andreas Weber sagt:

            Naiv ist einzig zu glauben, die politische Ausrichtung eines Menschen haben keinen Einfluss auf dessen journalistische Arbeit und Würdigung von politischen Ereignissen, Sachverhalten, Forderungen etc. Ist ja wirklich lächerlich, was Sie hier verfechten. Da erübrigt sich jede Argumentation.

        • Paul Burtscher sagt:

          Mal ganz abgesehen von der ziemlich schwachen Rückmeldungsquote dieser besagten Arbeit: Wollen Sie uns wirklich weismachen, dass Grünliberal links steht. Kann ja wohl nicht Ihr ernst sein.

  • Mike Meier sagt:

    Hallo Herr Löpfe. Journalisten stehen vor allem SP und Grünen nahe. Dieses Vorurteil lässt sich erhärten, eine kurze Internetrecherche hätte was gebracht: http://medienwoche.ch/2011/10/13/welche-parteien-die-journalisten-lieben/

  • Kobler Marcel sagt:

    Zum Glück gibt’s noch die Weltwoche,die einzige nicht linke Zeitung in der Schweiz.

    • Franz Hose sagt:

      Schlecht recherchiert, Herr Kobler. Die Weltwoche ist seit 2002 ein Wochenmagazin, keine Zeitung. Zudem ist sie bei weitem nicht die einzige „nicht linke“ Zeitung der Schweiz.Zu behaupten, die BaZ wäre heute links ist einfach Schwachsinn.Zu behaupten die NZZ wäre links ebenfalls. Woran machen sie fest, dass «sonst alle» links sind? Das erinnert mich an die Behauptung, dass die ganze Schweiz von linken politiker diktiert würde. Um so etwas zu glauben muss man sich schon extrem von der Realität abschotten. Immer dieses «alle links».Fast schlimmer als das «alle rechts» geplapper von Links-aussen.

  • sandro gasser sagt:

    nun freu ich mich auf die replik des rechten kurt w. zimmermann. in der weltwoche natürlich. schade das es heute um links und rechts geht, dabei sollte es um die freiheit, toleranz, gesunden menschenverstand, ideologiefreiheit etc. gehen, also um die zukunft der gesellschaft schweiz. missstände aufdecken ist journalistische pflicht, die 4. gewalt im staate versagt kläglich. ausser ein paar mutigen persönlichkeiten. egoistisches verhalten, das ausnützen der position, dass sich laben am staatsfuttertrog ist salonfähig geworden. leistung, integrität, ehrlichkeit ist heute obsolet. ICH, ICH, ICH!

  • Bruno Bänninger sagt:

    Die Linken und Grünen behaupten die Journalisten seien Rechts orientiert.
    Die Rechten behaupten, die Journalisten seien Links orientiert.
    Tatsache ist, leider gibt es keine politisch 100% neutralen Journalisten, egal in welchen Medien. Neutrale Berichterstattung
    Jeder Mediennutzer kann sich selbst ein Urteil bilden und entsprechend die Quelle wählen für seine Infos.
    Es ist immer interessant zu vergleichen wie ein Linker Journalist berichtet und dann mit der Berichterstattung eines Rechten zum gleichen Thema zu vergleichen.
    Irgendwo in der Mitte liegt die objektive Wahrheit.

  • Alexander sagt:

    Es soll einmal einen Mafiosi gegeben haben, der sagte, dass es das organisierte Verbrechen nicht gäbe.

  • Verena Wehrli sagt:

    Ich finde diesen Artikel eine Ungeheuerlichkeit. Sämtliche Fakten (es gibt in Tat und Wahrheit etliche Studien zum Thema – eine wurde oben in einem Beitrag verlinkt) sprechen gegen die Behauptung des Journalisten. Eine einfache Googelsuche bringt in 2 Minuten etliche Fakten, Diplomarbeiten und Studien zum Thema – aber nichts von alle dem wird erwähnt. Fakten dermassen zu unterdrücken grenzt schon fast an vorsätzliche Manipulation und Desinformation der Leser. Ich kann es kaum fassen. Das ist mehr als unseriös!

    • Marcel Bühler sagt:

      Wer hat diese „Fakten, Diplomarbeiten und Studien zum Thema“ verfasst? Welche Fragestellung steckt dahinter? Welche Interessen vertreten die Autoren? Sind z. B. die Studien quantitativ oder qualitativ? Mit welcher Hypothese? Welcher Erkenntnis? Gibt es anderslautende Studien, Meta-Studien? Von wem?
      Und nicht zuletzt: Sind all diese factoids überhaupt relevant?
      Das sind Fragen, die Sie vermutlich unseriös, ungeheuerlich, manipulativ etc. finden.
      Man nennt es trotzdem Journalismus. Bei dessen Ausübung beschimpft zu werden, deutet oft auf Qualität. Allseitiges Lob deutet auf Versagen.

      • Jürg Lutz sagt:

        @ Bühler
        Eine Studie ist in erster Linie einmal eine Studie. Jede Studie kann hinterfragt werden – aber Hr. Löpfe nennt ja nicht einmal die Studie respektive gnoriert diese und deren Ergebnisse vollständig und behauptet stattdessen einfach das Gegenteil. Hàtte er die Studie und deren Resultat genannt aber das Ergebnis durch Fakten in Frage gestellt oder entkräftet, wäre es ja ok. Aber genau das tut er nicht. So simpel kann man es sich als Journalist schlicht nicht machen. Journalismus heisst, sich mit Fakten auseinanderzusetzen, nicht, diese zu ignorieren und das Gegenteil zu behaupten.

  • Herr Schmid sagt:

    Für Philipp Löpfe scheint es keine politische Mitte zu geben.

  • B. Folda sagt:

    Danke, Herr Löpfe. Es ist klar, dass das den Fans der Weltwoche und BaZ nicht in den Kram passt, aber das macht nichts! Allerdings muss, genau genommen, in Anbetracht der Entwicklung in unseren Nachbarländern davon gesprochen werden, dass es eigentlich völlig egal ist, welche Werthaltung ein Journalist hat, sobald dieser kritisch und unabhängig ist, gefährdet er sich selbst, s. http://www.zeit.de/2013/52/deutschland-pressefreiheit-freie-journalisten.

  • Heinz Ueltschi sagt:

    Herrn Löpfe ist also die Studie von Herrn Thomas Schlitter (einfach googeln) nicht bekannt, gemäss derer die Selbstdeklaration der angefragten Journalisten ergab, dass lediglich 6% der SVP nahestehen und 75.9% der SP/Grünen/Grünliberalen? Man staunt doch sehr!

    • Armando Pirovino sagt:

      Nur 6 SVP-Prozent? Komisch: Wieso schafft es denn die GRÖSSTE Partei der Schweiz nicht, dass wenigstens 1/4 der CH-Journis „richtig“ denken und schreiben? Sind daran auch wieder die anderen Parteien schuld? Oder die Ausländer? Oder EWS? Bräuchte es vielleicht einen „Vertrag mit den Verlagen“? Auch einen einseitig unterschriebenen? Danke für eine volksnahe Antwort.und konstruktive Vorschläge von der erdrückenden Mehrheit der Kommentator/innen, die sich hier über die falsch gestrickten, bzw. linksrum verstrickten Medien beklagt.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Es gibt m.E. 2 Sachverhalte, die die These der linken Journalisten zu stützen scheinen: Erstens tendieren linksgerichtete Personen eher zu einer „altruistischen“ Berufswahl wie Lehrer, Journalismus, Pflege, usw., und weniger zu einer, bei der der zu erzielende Verdienst das wichtigste Kriterium ist und wo man daher eher „rechte“ findet. Zweitens sind Linke weniger Obrigkeitshörig und in der Tendenz eher kritischer als Rechte. Kritik gegenüber Autoritäten wie Gott, dem Markt, der Armee, dem Nachtwächter- und Überwachungsstaat, dem Leistungsträger usw gelten daher als tendenziell „links“.

    • Franz Hose sagt:

      Danke Herr Sommer für einen der wenigen sachlichen Kommentare hier. Genau so ist es. Die Kehrseite ist aber, dass Zeitungen von Inserenten leben und es sich nicht leisten können negative Berichterstattung gegen Dauerinserenten und Sponsoren zu veröffentlichen. Daneben gibt es noch das Problem, dass Konzerne wie N*stle meist nicht kritisiert werden können,wegen befürchteter Klagen und Prozesse, die sich immer weniger leisten können und wollen. Redaktionen erscheinen deswegen oft tendenziell rechts. Nur anhand von Inhalten ist es schwer Journalisten oder Zeitungen einzuschätzen. Es geht um Geld.

  • Armando Pirovino sagt:

    Da niemand hier LINKS + RECHTS definiert eine Testfrage: Wo steht Klaus Schwab, Begründer des WWF Davos innerhalb dieses Schemas, wenn er vor 2 Jahren sagte: „Der Kapitalismus passt in dieser Form nicht länger zu unserer Welt!“ Anders gefragt: „Könnte es sein, dass es zwischen LINKS + RECHTS ein paar Grautöne gibt?“ Oder noch anders: „Ist man gleich ein Kommunist, wenn man am Lack des Kapitalismus kratzt oder ihn gar in Frage stellt?“ So sind auch fragende Journalisten natürlich schnell „links“. Eine „rechte“ Frage wäre: „Sie sind hoffentlich auch der Meinung, unser Kapitalismus sei perfekt!“

  • Hubert Schoch sagt:

    es ist halt verführerisch zu denken, man sei selber neutral. Dann steht schnell keiner mehr links von „man“.
    es ist ein netter Versuch von Herr Löpfe, etwas einfach gestrickt, aber eben nett

  • Knaus Karl sagt:

    Wo ist das Märchen? Wenn man sich in den letzten Jahren als Gegner von Obama und EU, gegen Klimahysterie….
    sich aber eher positiv Vietnam, Reagan, Bush jun., Irak-Krieg, positiv zur CH im 2. Weltkrieg, Maurers Rede vor Verlegern und Journalisten usw. äusserte und schrieb, war man ein Aussätziger! Journalismus ist seit langem und heute im Übermass linkslastig.
    Wo ist die Mär, dass es mehr als wenig „anderes“ haben soll als Links?

  • Lucien Michel sagt:

    Na ja, wenn alles, was nicht auf der stramm geführten Linie von BaZ, WW oder rechts davon steht als «links» bezeichnet wird, wimmelt es natürlich nur so von «linken Journalisten»

  • KasparTanner sagt:

    So lange Niklaus Meienbergs Schreibe dem linken Mainstream entsprach, wurde er publiziert. Er blieb aber immer ein unabhängiger Kopf; sein Aufsatz „Blochen in Assen“ zeugt von Lebenslust und eigenem kreativen Denken und Schreiben. Nachdem Meineberg in Oerlikon von Schwarzafrikanern spitalreif geprügelt und schwer verletzt wurde, äusserte er sich kritisch zur Zuwanderung und zur Verharmlosung, ja Negierung der Asylantenproblematik. Nach seiner berechtigten Kritik an der Kriminalität der Schwarzafrikaner wurde M. von allen Linken ausgegrenzt und erhielt ein Publikationsverbot bei Tagi, WOZ etc.

  • Claudio Zurini sagt:

    Eine Studie von Hr. Schlittler zeigt, dass rund 75% der Journalisten der SP, Grünen und Grünliberalen nahe stehen, 26% der Mitte (BDP, CVP,FDP) und 6% der rechtskonservativen SVP. Auch gibt es Studien über die politische Einordnung der Medienerzeugnisse (der Tagi steht ganz links) und es gibt Vergleichsstudien aus unseren Nachbarländern Deutschland und Österreich, die ein ähnliches Ergebnis zeigen wie dasjenige von Hr. Schlittler.

    • Keller sagt:

      Wenn der Tagi links ist, bin ich der Kaiser von China!

      • Claudio Zurini sagt:

        Ich freue mich, den Kaiser von China hier im Forum angetroffen zu haben.
        PS: eine 2011 durchgeführte Untersuchung von Roger Blum am Institut für Medienwissenschaft der Universität Bern führte zum obgenannten Ergebnis betreffend politischer Einteilung der Medien respektive des Tagis.

      • Pablo Gruenmann sagt:

        @Keller: Kaiser von China? Das ist heuzutage schwer möglich; höchstens im übertragenen Sinne, hohes Mitglied das KP-Büros von China. Das wäre aber hart, weil diese Mitglieder misstrauen sich gegenseitig – schwer.

    • Roland K. Moser sagt:

      Haben Sie Links dazu?

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Eine Studie von Hr. Rodler zeigt, dass 53 Prozent der Journalisten nicht wählen und 27 Prozent die Bundesratsparteien nicht kennen. Ferner gibt es Vergleichsstudien, die besagen, dass 67 Prozent der Medienkonsumenten nicht wählen gehen und 36 Prozent die Bundesratsparteien nicht kennen. Ausserdem beweist eine Studie von Hr. Davoser, dass 69 Prozent der Blogger und Kommentatoren deren Namen mit Z beginnt und mit i endet (sie stehen ganz rechts), sich der Desinformation verschrieben haben und das Internet mit sinnfreiem Faktenschrott füttern.

  • Rene Wetter sagt:

    Ob jemand als links ist oder nicht kommt immer auf die eigene Positionierung an. Für gewisse Leute sind alle die nicht so rechts sind wie Roger Köppel oder Markus Somm, als „Linke“ einzustufen

  • Ernst Hafner sagt:

    Dann müssten wir auf dem besten Wege sein die „political correctness“ in den Müllsack werfen zu können. wovon ich bisher noch nichts bemerke. Selbstverständlich sind in den Mainstreammedien die Linken die Bremser für realitätsbezogenen Journalismus. Schönschreiberei und Lügnerei über den so tollen Multi-Kulti-Wahn werden noch ausgiebig gefrönt.

    • Franz Hose sagt:

      «Den so tollen Multi-Kulti-Wahn». Was für eine Aussage. Sie wissen aber schon, dass die Schweiz per definition schon immer Multi-Kulturell war. Das ist Förderalistisch, weil ansonsten jemand eine Gesamtkultur für dieses mehrsprachige Land mit unterschiedlichsten Lebensweisen, Bräuchen und kulturellem Hintergrund definieren müsste. Was ist für Sie denn Beispiel für diesen Wahn? In Vietnam produzierte deutsche Turnschuhe? Die ethnisch fremden Klängen von Jazzmusik? Dönerbude und China-Restaurant? Helfen Sie mal bitte weiter. Sonst ist das nur unreflektiertes aggressives Phrasengedresche.

  • Peter Jauns sagt:

    „Ausser der unverwüstlichen «Wochenzeitung» und ein paar Nischenblätter herrscht auf dem linken Spektrum gähnende publizistische Lehre“, meint der Artikelschreiber. Nun, eine Untersuchung von Roger Blum am Institut für Medienwissenschaft der Universität Bern zeigt ein anderes Bild. Aber da Hr. Löpfe ja keine Recherchen betreibt, hat er die Studie halt nicht zur Kenntnis genommen. Dasselbe gilt für alle anderen Studien in diesem Bereich, die hier im Forum z.T. verlinkt sind. Gehört es nicht zu einem seriösen Journalismus, dass man sich minimal informiert?

  • Pablo Gruenmann sagt:

    Was soll diese Larmoyanz? Auch andere Berufsgruppen waren schon einem starken Strukturwandel ausgesetzt. Vielleicht mit mehr Qualität berichten (Recherche) – also mehr leserorientiert.

  • E. Meier sagt:

    Nachdem Rechtssein heute für einen Journalisten ein Berufsrisiko ist, würde Meienberg heute wohl in der BAZ oder Weltwoche schreiben. Kritische Geister werden heute, wie in den 68er Jahren, vom Mainstream ausgegrenzt und lächerlich gemacht. Geändert hat sich am System wenig, nur die Optik hat sich verschoben.

  • Zürcher Hanspeter sagt:

    Ich bin überzeugt, dass die Besitzer des TAMEDIA Verlages in ihren Herzen politisch rechts stehen und daher der SVP oder FDP die Stimme geben. Schliesslich möchten sie ja ihre Vermögen bewahren und nur die Rechten sorgen sich um die Reichen. Weil sie aber glauben mit einer linken Presse in städtischen Regionen finanziell Erfolg zu haben, lassen sie solche Leute wie Löpfe und Strehle ihre Arbeit unbescholten tun. Schade, dass die Besitzer der TAMEDIA zu mutlos sind, um zum Beispiel beim Tagi
    eine rechtsstehende Redaktion zu installieren. Dies wäre doch interessant!

  • Andi Egli sagt:

    Sie hätten Journalist werden sollen, dann gäbe es wenigstens einen linken Journalisten…

  • Niklaus Schweizer sagt:

    Man kann uns Durchschnittsleser eben nicht toujours als intellektuell Herausgeforderte betrachten, ständig moralisieren und einseitig indoktrinieren, mässig Substantielles berichten, das liefern, was alle liefern, die eigene Sicht als Analyse vorgeben und dann noch darauf hoffen, dass dafür bezahlt wird. Das Gleiche gibt’s nämlich im Internet und in den Zeitungsständern am Bahnhof umsonst. Wenig hilfreich ist es auch, sich wider die Evidenz als neutral und unparteiisch zu bezeichnen. Liefert Qualität, statt es bloss zu behaupten.

  • Meinrad Lacher sagt:

    Wer nicht sehen will, dass wir eine linke Schreiberzunft haben, macht schlicht und einfach Realitätsverweigerung.

  • Werner Graf sagt:

    Das, durch viele Jahrzehnte bürgerlich rechts bzw antilinks, antikommunistisch gewaschene Gehirn funktioniert sauber indoktriniert. Wenn ihm „H“ eingeimpft ist, dann ist alles andere von „A“ bis “ Z“ links, egal ob es wirklich links ist.
    Meine Meinung ist rechts, deine Meinung ist links.
    Ein Träumer wer so noch an politische Problemlösungen glaubt.

  • Yves Namel sagt:

    Das Problem mit Links ist doch eigentlich einfach: Niemand kann für die nicht nachhaltigen Forderungen der Linken, würden sie umgesetzt, je die Verantwortung übernehmen – nicht einmal die Linken selbst. Plädiert wird für die Einebnung der Ungleichheiten, was nur auf Kosten der Eigenverantwortung geht. Dadurch würden immer mehr und immer gewichtigere Entscheide einem kleinen Grüppchen Politiker und Beamten übertragen. Eindimensionale Sichtweisen würden Einzug halten und die Gesellschaft gestalten. Bis die Gesellschaft vor die Hunde geht. In einer freiheitlichen Gesellschaft passiert das nicht.

  • Oreg Meyer sagt:

    Mit der national-konservativen Weltwoche und der liberal-konservativen NZZ stehen die mit Abstand auflagenstärkste Wochenzeitung und die einzige Qualitätszeitung der Schweiz rechts der Mitte. Da kann sich doch niemand ernsthaft beschweren, rechte Positionen wären im journalistischen Mainstream nicht vertreten.

  • iskra sagt:

    Ja,ich frage mich auch, wo sind die Links-Journalisten ? Zum Beispiel bei der Monopolzeitung der Innerschweiz, der Neuen Luzerner Zeitung………….lagsam, aber sicher nach rechts abgedriftet !

  • Michael Berg sagt:

    Journalisten haben heute einen anderen Kompass. Statt Links und Rechts ist Pro- und Contra-EU Thema.

  • Sandro sagt:

    Votre article est une blague ?

    http://news.search.ch/inland/2001-09-22/les-journalistes-votent-a-gauche

    „Les journalistes votent à gauche 22.9.2001

    Les journalistes suisses votent deux fois plus souvent à gauche que leurs lecteurs, selon un sondage de MIS Trend commandé par „Le Temps“ et la TSR et publié samedi dans le journal.“

  • Ben Boelle sagt:

    Amüsiert liest man dieses Gezänk von Leuten, die in einer Welt von Gazetten, Mikrofonen, Telekameras und Laptöppli-Tastaturen
    leben, die Menschheit in Gläubige und Ungläubige einteilen und grossenteils wenig zu sinnvoller Wertschöpfung und zum Erhalt der Grundlagen unserer Lebensqualität beitragen. Einige der hier auftretenden Kommentatoren schreiben täglich mehr als ein halbes Dutzend Beiträge zu jedem Thema allein in dieser Zeitung !

  • Hansruedi Fürst sagt:

    Man stelle sich vor, es auch gebe rechte Journalisten und die würden so tragische Fälle wie „Carlos“ politisch ausschlachten. Dies wochen- und monatelang. Gibts in der Schweiz nicht. Oder der arbeitsscheue Professor Mörgeli wäre ein linker Schmarotzer, der womöglich noch seinen Fall nach Strassburg weiterzieht. Zum Glück herrscht in der Schweiz diese tolerante, menschenfreundliche Rechte, und nicht diese rechtsnationalen Rabauken die tagtäglich die Kommentarspalten der onlinemedien belagern und bei jedem SVP-Thema tausende likes und Kommentare abgeben. So wegen linken Medien und so

  • Gertrud Schneider sagt:

    Es ist richtig, was Herr Löpfe sagt. Ausser der WoZ und dem Gegenstück zur BaZ gibt es keine Zeitungen mehr, in denen auch die linke Sicht der Dinge zum Zuge kommt. Das betrifft ebenfalls die Kulturberichterstattung, die nur noch aus PR-Artikeln für Entertainment, also für Business, besteht – besonders schlimm in den Gratiszeitungen, die von uns via Werbegelder quersubventioniert werden. Dafür dass wir diese Zeitungen direkt oder indirekt bezahlen, ist dies ein Schlag ins Gesicht der Leser, die politische Ausgewogenheit und relevante Themen aus Kultur und Wissenschaft vorziehen.

  • Marco Bless sagt:

    Zu behaupten, die Mehrheit der Journalisten und Blätter wären klassische Linke, halte auch ich für einen Unsinn. Die Wahrheit liegt ganz woanders:
    Zwischen der klassischen Linken und der ebenso klassischen konservativen Rechten liegt eine ganze Menge Raum für allerhand scheinheilige „Mitte“. In der Politik gibt es zwar alternative Strömungen, aber sicher keine „Mitte“. Darin versteckt sich alles mögliche. Und diese verkappte Mitte ist im Laufe der letzten Jahrzehnte ungeheuerlich nach links gerutscht oder, um korrekter zu sein, sie unterstützen linke Politik – einfach unter anderen Vorzeichen.

  • Xaver Barmettler sagt:

    Herr Löpfe
    wollen Sie allen Ernstes behaupten, der Artikel
    http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/wenn-der-name-zur-fallgrube-wird-1.18215848
    hätte nur 1 Kommentar provoziert?
    Meiner wurde auch zensiert.

  • Keller sagt:

    Ein typischer Linker ist vor allem Löpfe. Wer kennt einen nicht linken Journalisten vom Tagi? Gibt es nicht. Die Journis sind ja wohlgefällige Cheerleader des lingslastigen Zürcher Stadtrats.

  • Domenico sagt:

    Der Löpfe bewegt sich auf SVP Niveau. Alles rechts von ihm (bzw. links von der SVP) ist rechts (bzw. sozialistisch).
    Der Chef der öffentlich finanzierten SRG (heisst die immer noch so?) ist ja wohl der Inbegriff eines Linkselitären. Der muss sich von Löpfe nicht verstecken.

  • Leider verwechselt Philipp Löpfe „anwaltschaftlichen Journalismus“ mit „Linkssein“. Anwaltschaftliche Berichterstattung bedingt, dass man sich informiert, recherchiert. Linker Journalismus hingegen besteht aus feiger Anpassung an ewiggestrige Denkschemen.

  • Fabz sagt:

    Ist der Artikel ernst gemeint? Löpfe ist doch der Gegenbeweis seiner eigenen These! Es ist ja sein gutes Recht politisch links zu stehen, aber einfach das Gegenteil behaupten aber immer und nur linke Positionen vertreten passt nicht zusammen.

    • Heinrich Vogelsang sagt:

      Löpfe ist eine Ausnahme, er kann sich eine eigene Meinung leisten, anders als alle Nachwuchsschreiber bei Südostschweiz Luzerner Zeitung und was es sonst noch alles gibt auf und in dem Lande.

  • Mark Mathis sagt:

    Wie wahr das alles ist 🙁 Den letzten Abschnitt und den letzten Satz kann ich aus eigener Erfahrung unterschreiben.

  • Heinrich Vogelsang sagt:

    Wer sich heute als Medienschaffender betätigt, prosituiert sich mit allergrösster Wahrscheinlichkeit und arbeitet tendenziell zu einem Hungerlohn dem Klassenfeind zu. Den Tettamantis und Blochers, den Gnomen von Bahnhofs- und Falkenstrasse, den Erben der Medienpioniere und den Lebruments dieses Landes. Ausser WoZ und einigen Kleinstmedien verfolgen alle Medien dieses Landes das Ziel herrschende, und vorab rechte Eliten zu stützen und zu stärken. Die meisten Journalisten arbeiten mit einer Schere im Kopf, sie zensurieren sich selbst, deshalb ist es egal, welche Gesinnung sie theoretisch haben.

  • Fritz sagt:

    Wer nicht Links manäveriert bekommt kein Jop bei Ringie und CO 100%TIG………….SOO TRAURIG ABER WAHR!!!

  • Lahor Jakrlin sagt:

    Allen, die Löpfe glauben oder am linken Mainstream zweifeln, sei diese repräsentative Studie zur Lektüre empfohlen. http://www.presseverein.ch/2014/01/jungjournalisten-als-sp-waehler/

  • Freie Schweiz sagt:

    Der Marsch durch die Institutionen war erfolgreich. Jetzt sind sie Schläfer !!

  • Franz Hose sagt:

    War ja zu erwarten, dass gleich ein riesiges Polemikgedresche durch die Kommentare geht. Wer etwas von Journalismus versteht und die aktuelle Realität kennt, weiss, dass das oben geschriebene durchaus sehr nahe an die Realität kommt. Als gelernter der Druckbranche weiss ich und bestätigen sämtlichen Kollegen und die Journalisten, die ich ebenfalls kenne, genau das was oben steht. Das ist in den Kommentaren aber nichts wert. Sofort wird reflex artig: «Der ist ein Saulinker!» kommentiert und darauf «du bist ein rechter Faschist» gekontert. Gratulation ihr habt euch alle sofort demaskiert.

  • markus roth sagt:

    auf die gesinnung der journalisten kommt es nicht drauf an, sondern wem die zeitung gehört und was diese denken und erreichen wollen. so einfach ist das.

  • Hofstetter Christian sagt:

    Eine mutigere und zugleich zutreffendere Analyse kann man nicht machen. Ich mag ihre Artikel, Herr Löpfe. Es kommt nicht von ungefähr, dass sie diese Analyse gewagt haben. Besten Dank.

  • Ruedi sagt:

    Wo sind die linken Journalisten?

    Die arbeiten beim Tages-Anzeiger! – Das ist offensichtlich! – Da bevorzugt zu Gunsten von Links geschrieben wird!

    Aber sie sind Unschuldig – das ist der hochgradig ansteckende Linke Virus der in der Stadt Zürich grassiert – gibt es dafür eigentlich noch kein Impfstoff?

    Also die Frisur vom Niklaus Meienberg ist voll Cool! – Kann man von der Frisur her Rückschlüsse auf die Gedanken machen?

    Das wäre toll wenn alle linken so eine Frisur hätten – dann wären die Linken leichter erkennbar für alle welche von diesem ganz Linken Virus noch nicht angesteckt sind!

  • Bernhard Ecklin sagt:

    „Links sein ist zum Berufsrisiko geworden..“. Diesen abstrusen, weinerlichen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da schreibt die riesige Mehrheit der Journalisten wie Herr Löpfe im Gleichklang mit Trittbrettfahrern des Zeitgeistes aus Politik und Wirtschaft seit Jahrzehnten gegen alles an, was nach Selbstbestimmung, Neutralität im allgemeinen, und bürgerliche Politik im speziellen riecht an, und versucht nun, da ihr das Volk nicht mehr alles abnimmt, sich als mutige, verfolgte Minderheit darzustellen. Wenn das nicht Zeichen eines ausgeprägten Sinns für Humor ist..was dann?

  • Peter Richter sagt:

    Warum verweist Herr Löpfe nicht auf eine der grössten Studien zu diesem Thema, vom Hamburger Institut für Journalistik?

    Politischen Sympathien von 1500 Journalisten in Deutschland im Jahr 2005:

    Grüne 35,5%
    SPD 26%
    CDU 8,7%
    FDP 6,3%
    Sonstige 4%
    Keine Partei 19,6%

    Sicher wurde die Studie in Deutschland durchgeführt und liegt einige Zeit zurück,
    aber ein Berufsstand verändert sich nicht innerhalb weniger Jahre, auch in der Schweiz nicht.

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