Eine 11-Millionen-Schweiz im Jahr 2050?

Unsere Gegner kritisieren die Ecopop-Zuwanderungsregel als «radikal, extrem, starr». Auf die Rückfrage, welches Bevölkerungswachstum sie anstreben oder wie viele Menschen zum Beispiel 2050 in der Schweiz leben sollen, verweigern sie aber Antworten und verteidigen den Status quo.

Seit der vollen Personenfreizügigkeit 2007 liegt das jährliche Bevölkerungswachstum bei über 80’000, was in zwölf Jahren eine weitere Million und bis 2050 eine Wohnbevölkerung von rund 11 Millionen gäbe. Die laufenden Erweiterungen der EU sowie die Absicht, eine echte Personenfreizügigkeit ohne Arbeitsbedingung einzuführen, werden das Wachstum weiter erhöhen. Gedämpft werden könnte es nur noch durch eine markante Verkleinerung des Wohlstandsgefälles, das heisst durch eine starke Wohlstandssenkung in der Schweiz.

Auch eine gut gemeinte Raumplanung könnte der Restnatur nicht mehr helfen.

Noch hat es Platz: Schweizer Freibad im August 2012. Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Noch hat es Platz: Schweizer Freibad im August 2012. Foto: Alessandro Della Bella. (Keystone)

Eine 11-Millionen-Schweiz in 35 Jahren mit einem Siedlungsbrei von Genf bis St. Gallen finde ich extrem, eine Politik, welche nur das quantitative Aufblähen der Wirtschaft will und jede Frage nach dem Wohl der Bewohner und der Bewohnerinnen totschweigt, ist er-starr-t, gefangen in einer anachronistischen Wirtschaftswachstumsneurose. Dass dabei die Natur radikal verdrängt wird und das Artensterben weitergeht, ist unvermeidlich, weder gut gemeinte Raumplanung noch der mit Millionenspenden finanzierte und von Hochhäusern umgebene Froschteich von Pro Natura können der Restnatur da noch helfen.

Die Ecopop-Initiative würde die jährliche Nettozuwanderung auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung senken und so die Bevölkerung bis 2060 auf rund 9 Millionen anwachsen und dann aufgrund des Sterbeüberschusses langsam sinken lassen. Dies ist praktisch identisch mit dem mittleren Bevölkerungsszenario des Bundes von 2010, welches von vielen Parteien als Orientierung für die Langfristplanung verwendet wird. Wer Ecopop als extrem bezeichnet: Sind es auch unsere Parteien oder der Bund?

In der EU betrug die Nettozuwanderung nur 0,18 Prozent (2010) respektive 0,16 Prozent (2011) der Wohnbevölkerung, die Ecopop-Limite von 0,20 Prozent ist also höher. Bezeichnen die Ecopop-Kritiker die EU ebenfalls als extrem abgeschottet? Interessant ist auch, dass in letzter Zeit verschiedene Politiker und Politikerinnen den EU-Migrationssaldo als Referenzgrösse für die Schweiz nannten: Sind diese Personen aus der SP, BDP und anderen Parteien Isolationisten?

Dabei könnte die Schweiz mit einer Nettozuwanderung auf europäischem Niveau erst noch mehr Bruttozuwanderung zulassen, weil der hohe Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund zu einer jährlichen Abwanderung von rund 1 Prozent der Bevölkerung führt, was bei einer Nettozuwanderung von 0,2 Prozent eine jährliche Bruttozuwanderung von 90’000 bis 100’000 Leuten erlauben würde. Zum Vergleich: Gemäss Bundesamt für Migration arbeiteten 2012 nur 22’000 Zugezogene in medizinischen oder pflegerischen Berufen oder in solchen mit höherer Wertschöpfung (Finanzspezialisten, Ingenieure, Manager, Lehrer, Handwerker, Verwaltung usw.). Wer diese konkreten Zahlen kennt, sieht, dass Wirtschaft und Medizin genauso wie humanitäre und soziale Bedürfnisse auch mit der Ecopop-Limite in Gang befriedigt werden könnten.

Die Ecopop-Limite gilt im dreijährigen Mittel. So dürfen einzelne Jahre auch deutlich höher liegen, zum Beispiel wegen eines starken Wirtschaftszyklus oder einer humanitären Krise, aber es muss wieder kompensiert werden.

Die vergangenen Wochen zeigten, dass Politiker und Politikerinnen aller Parteien unwillig sind, die hohe Zuwanderung zu senken. Da die MEI die Kontingentshöhe dem Bund respektive dem Parlament überlässt, ist schon heute klar: Ohne Ecopop wird Bundesbern das Bevölkerungswachstum nicht mässigen. Deshalb ein Ja zu Ecopop, zu einer massvollen und flexiblen Politik!

242 Kommentare zu «Eine 11-Millionen-Schweiz im Jahr 2050?»

  • J.Meijer sagt:

    Es wird in 2050 wie in Holland Amsterdam,wo heutzutage 15 millionen Menschen leben. Aber wissen die Leute sicher dass es noch dasselbe ist wie Heute? Die Welt ist die letzte 100 Jahre stark veraendert.Aber nicht in die Kriegsgebiete.Wo das Westen Waffen verkauft,usw.Hoffentlich haben wir dann keine Kriege mehr.Sind die Kriegslaender wieder modern aufgebaut und reich.Dann bleiben die Menschen am liebsten zu Hause,wollen sie nicht mehr fluechten nach Europa,und der Ch.

    • W.Grab sagt:

      B.Bueler hat seinen Rhetorikkurs mit Bravour bestanden! Alles logisch klingende Argumente! Dabei kommen die Gefühle aus dem Kopf: der Dichtestress: Singapore hat 5 Mio Einwohner auf einer Fläche des Zürcher Unterlandes/Weinland und ist gleichzeitig die grünste Stadt der Welt! Neben den grossen „Urwaldflächen“. Eine Vision zum Ökologischen Überbauungskonzept wäre förderlicher als die Ecopop Initiative. Überbevölkerung: hier hat die Schweiz kein Problem, sondern die Erde. Ihr fehlen die grossen Epidemien und Kriege zur Bevölkerungsdezimierung. Gute Gesundheitsversorgung steigert Bevölkerungzahl.

      • Cornelia Keller sagt:

        Singapur ist ein Stadtstaat und und hat keine „Urwaldflächen“! Das einzige Naherholungsgebiet ist eine vorgelagerte Insel wo sich die Leute an freien Tagen dicht an dicht drängen. Die allermeisten Singapurer sehen kein Stück Himmel wenn sie aus den Fenstern ihrer Wohnung schauen sondern wenige Meter weg die graue Betonwand des nächsten Mega-Hochhauses. Die Wohnungsgrösse wird zugeteilt, zwei Personen kriegen nicht mehr als zwei Zimmer auf minimaler Fläche. Weil sehr viele Kulturen hier leben, sind die Gesetze absolut rigide, die Strafen sehr hart. Singapur hat eine miserable Lebensqualität!

        • Cornelia Keller sagt:

          Es ist geradezu pervers Singa als Beispiel zu bringen. Singapur funktioniert überhaupt nur „dank“ eines sehr repressiven Regimes das jede Unzufriedenheit radikal unterdrückt. Singapurer sollen arbeiten und konsumieren – Schluss. Alle „kleinen“ Vergnügen unseres Alltags können sie dort sofort vergessen: Waldspaziergang, Kaffe trinken im Garten, Schwumm in der Aare, mit dem Velo fahren ohne akute Lebensgefahr. Singa ist der wahrgewordene Traum Kapitalistischer Führer!

          • Bravo Frau Keller, sie haben perfekt in Worte gefasst, auf was uns unsere sogenannte Regierung zusteuert..!

          • hansjuerg sagt:

            Sehr gut in Worte gefasst Frau Keller. Auch ich kenne Singapur und die „vorgelagerte Insel“ (Sendosa) eine etwas andere From von Disneyland. Mir ist ein Rätsel, wie jemand sowas als erstrebenswert bezeichnen kann.

          • W.grab sagt:

            Liebe Frau Keller, ich habe viele Jahre in Singapore gelebt und viele interessante stundenlange Wanderungen durch wilden sekundär-Urwald gemacht, sogar nur ein paar Schritte vom Wohnhaus. Etwa 2/3 der fläche ist bewaldet, wild. Mit vielen Naturbrücken von Fleck zu Fleck. Sogar Sentosa hat wilde Routen, sie müssen nur 50meter neben Disnaeland untertauchen. Das grösste Gebiet, die Central Catchment Area sit so weitläufig, dass man sich leicht virren kann und schlimmstenfalls nicht mehr am selben Tag zurückfindet. Trotz der hochverdichteten Bauweise ist Singapore eine „Green City“

      • Aha, „gute Gesundheitsversorgung steigert Bevölkerungszahl“! Sie waren anscheinend im gleichen Rhetorikkurs wie Herr Bühler. Wenn unsere Gesundheitsvorsorge so gut ist, wieso sind den bald alle Menschen krank und leiden an irgend etwas und wieso steigen dannn die „Gesundheitskosten“ jedes Jahr immer mehr, und mehr, und mehr?

      • Roman R. sagt:

        Singapur ist alles andere als „grün“. Wer diese Insel wirklich kennt, weiss dass es seine Umbebung regelrecht aussaugt. So eine Insel kann nur überleben indem es andere ausbeutet. Wasser wird von Malaysia abgesogen, die Arbeitskräfte welche es sauber halten kommen aus Johor Baru, einer Stadt gleich neben Singapur und vergleichsweise dreckig. Um ihre Prunkbauten zu realisieren schütten sie Inseln auf mit Sand aus dem Meer und erodieren so eine ganze Inselgruppe (Arte: Sand – Die neue Umweltzeitbombe). Zudem ist dort der grösste Frachthafen welcher alles andere nötige herbeischafft. Öko? Niemals

      • Martin sagt:

        Ich habe in Singapore gearbeited. Nein Danke sage ich zu diesem Platz. Das einzig gute sind die Bestarfungsmassnahmen gegen Vanadalen, da koennen wir noch einiges dazulernen.

      • Daniel Werther sagt:

        Da bemängelt doch einer wahrhaftig das Fehlen von Epidemien und Kriegen, welche unsere Bevölkerungszahlen in Grenzen halten sollten.

  • Meier John sagt:

    Solange die Wirtschaftelite nur durch die Geldbrille sieht; sie immer noch an mehreren verdient; Verdrängte sie nicht interessiert, d. Spätfolgen nicht sehen will (Landsch.Verbauung; viele mit finanziellen Lücken im Alter), so wird sich nichts ändern. Darum Egomanen nicht mehr wählen/durchstreichen, Transparente, ehrliche wie z. B. Th. Minder gehören als Volksvertreter nach Bern. Wie ich gestern im TV gesehen hab’: Blocher hat ein Herz für die Nation u. TV zeigte, dass Kanada zig Qualifizierte angeworben hat, heute arbeiten sie nicht mehr auf diesem Beruf. Nein wir müssen ein Chaos verhindern

  • Remo Schnellmann sagt:

    Das einzige was falsch ist, ist, dass die 11 Millionen erst 2050. Die werden früher geknackt! Sehr viel früher! Meine Unterstützung ist garantiert. Dieser Schneeballsystemwahnsinn in der CH muss aufhören.

    • Sacha Meier sagt:

      Herr Schnellmann, die Zahl von 11 Millionen dient eigentlich nur als Volchsberuhigungspille. Bei den SBB rechnet man mit 17 Mio. und beim SECO (inoffiziell) sogar mit 25 Mio. Nimmt man den gegenwärtigen Bevökerungszuwachs von 2.3% (Stand 2013) ergibt das 2050 bei einer gegenwärtigen Bevölkerung von 8.75 Mio. nach Adam Riese rund 20 Mio. – also ziemlich genau zwischen den beiden Schätzungen. Die Nebelgranate mit den viel zu tiefen Werten funktioniert immer, weil des gewöhnliche Volch kaum Ahnung von Mathematik hat. So konnte der Bundesrat diese Technik auch bei der Einführung der PFZ benutzen, indem er den Einfluss unserer sorgsam gepflegte Hochpreisinsel auf die Zuwanderung schlicht ausklammerte.

      • Remo Schnellmann sagt:

        So denke ich auch Herr Meier und das Rechnen war ist und bleibt meine Stärke. Mich würde mal wunder nehmen mit welchen Zahlen unsere Baronin von Münchhausen, beim Atomstromausstieg rechnet.. Naja, auch da wird es Gläubige zu genüge geben die jede Zahl glauben. Wir müssen dringend diesem jetzigen Zustand einen Riegel schieben. Für unsere Nachkommen!

    • r,meier sagt:

      11 milionen werden es im jahre 2030 sein,ein kleiner Irrtum,sorry

  • Marcel Senn sagt:

    Ich habe vor ca 3 Wochen ein ausführliches Mail an Ecopop geschrieben, wie ihr die demographische Altersproblematik der CH lösen wollt und auch die tiefe Geburtenrate von 1.43 Kinder pro Frau pro Eidgenossin (resp. 1.53 inkl Auländerinnen (1.85 K/F) lösen wollt – habe keine Antwort bekommen!
    .
    Wir haben eine Altersstruktur in einer Urnenform – 2036 wird diese Urnenform den Zenith erreichen, infolge der Babyboomerjahrgänge 1945-1971.
    Eine intelligente Bevölkerungspolitik wäre die CH auf 9.1 – 9.3 Mio bis 2036 hochzufahren und dann bis 2060 stabilisieren – dann hätten wir eine gesunde Säulenform

    • Roland K. Moser sagt:

      Das Demografie-Problem mittels Bevölkerungswachstum zu lösen ist sicher das 100 % Falsche. Wenden Sie diese Lösung mal für den ganzen Planeten an.

    • Meier John sagt:

      Überbevölkerung u. gerechtere Ressourcenverteilung müssen ein Thema werden. Im Westen sind die Alten zu einer Last geworden, dies nur weil alles durch die Geldbrille definiert wird. Von Alten können Politiker/Wirtschaft halt nicht mehr so viele Einnahmen generieren, denn die Haushalte verlangen nicht den Grössenwahnkonsum. Da müssen halt einige mal sich die Frage stellen: „warum Sie überhaupt geboren sind?!“ Nämlich um dazu zu lernen. Immaterielle Werte müssen wieder Gewicht bekommen… Man staune, in China werden Alte über die Pension beschäftigt u. sie erhalten eine Würde, kein Thema Material

      • Martin Müller sagt:

        Von wegen „in China werden Alte über die Pension beschäftigt“. Die müssen einfach arbeit damit sie überleben. So ganz ohne Altersvorsorge und mit minimalsten Sozialleistungen können sie nur Leben, wenn sie arbeiten.
        Auch braucht ein deratiges Wirtschaftswachsum Arbeiter. Mal sehen wenn in China der Wachstun ein wenig ins Stocken kommt…

    • Margot sagt:

      Die Grundlage für solche Überlegungen ist, dass die Zuwanderer jung und gut ausgebildet sind.
      Sind sie aber nicht, steht sogar im Text, und sieht man vor in der Öffentlichkeit.
      Pensionskassenexperte Prof. Jansen hat dazu seine Berrechnungen vor wenigen Monat in SRF / ECO „Zuwanderung wird die AHV auf lange Sicht belasten“ dargelegt. Kann man googeln, wollen muss man selber.
      Dieses Jahr wird es zu einer erneuten Zunahme der Gesundheitskosten kommen. Der Familiennachzug von Grosseltern schlägt zu Buche. AHV bekommen diese nicht, aber mit der ersten KK Prämie vollen Zugang ins Gesundheitswesen.

      • Marcel Schmid sagt:

        Zu glauben, dass mit Ecopop und weniger, insbesondere jungen Zuwanderern die Kosten für Renten und Gesundheit stabilisiert oder sogar gesenkt werden könnten ist einfach falsch. Das Gegenteil ist der Fall! Durch die demografische Entwicklung und Ecopop wird eine rasche und deutliche Überalterung der Gesellschaft stattfinden, was logischerweise auch zu höheren Kosten für Gesundheit, Medizin und Pflege sowie AHV und Rentensysteme führen wird. Und die Frage ob er eine intelligente Zuwanderung oder die starre Ecopop-Lösung mit höheren Kosten und Rentenalter möchte, muss jeder für sich entscheiden.

        • Meier John sagt:

          @Marcel Schmid: Zu meinen mit dem Umlageverfahren könnten mit der AHV alle Probleme gelöst werden, ist falsch. Die CH als das zu teuerste Land der Welt, wird schmerzlich gezwungen mit den Kosten/Preise im Inland runter fahren zu müssen, denn fährt sie mit diesem Grössenwahnsinn weiter wird sie einerseits nicht mehr mit dem Ausland konkurrenzfähig bzw. wettbewerbsfähig bleiben, anderseits werden die Kosten dann eines Tages nur noch von der Elite bezahlbar sein. Roboter werden irgendwann die Arbeiten grösstenteils verrichten. Nachbarschaftshilfe mit staatl. Finanzierungsunterstützung wär auch wa

    • Beno Meier sagt:

      Herr Senn, sinkt der Wohlstand, oder passiert ein gröberes Desaster steigt die Geburtenrate wieder!

      Es ist schlicht nicht vertretbar von einer konstanten Geburtenrate
      von 1.43 Kindern auszugehen.

      • Marcel Senn sagt:

        Meier: Meier wieso nicht vertretbar — seit 1975 war die zusammengefasste Geburtenziffer von Eidgenossinnen nie mehr über 1.56 — 2001-2003 sogar bei minimalistischen 1.22 – Googel Sie doch mal BfS Zusammengefasste Geburtenziffer
        .
        Wir sind ein aussterbendes Volk — habs neulich mal hochgerechnet – bei den Quoten schaffen wir es vielleicht sogar, dass im Jahre 2291 – zum 1000 jährigen Jubiläum des Rütlischwurs der letzte Eidgenosse von Ausländern zu Grabe getragen wird! Dann werden wir Geschichte sein!

        • André Dünner sagt:

          So schön dass es bereits Kalkulationen darüber gibt was bis 2291 geschehen wird.

          Bei diesem rasanten Tempo wie der Ressourcenabbau stattfindet müssen sich solche Überlegungen nicht einmal einstellen und Wirklichkeit werden. Binnen 20 Jahren bei jenem Tempo ist ein Klimawandel/-erwärmung nicht mehr reversibel. AHV? Für wen noch? Wenn Millionen baden gehen oder in Dampf aufsteigen?

          Das Thema ist nicht brandheiss und wurde bereits vor mehr als 30 Jahren benannt. Was aber heiss ist ist die stete Ignoranz es beflissentlich wegzuschieben.

          Mit Geld lässt sich vieles erreichen; machen wohl kaum.

    • Roland sagt:

      ach, echt jetzt? nach ihrer Logik kommen dann ja nur Junge als Zuwanderer! Und wie wollen Sie denn die Bevölkerung 2036 stabilisieren, wenn wir es schon jetzt kaum schaffen?
      Und wenn die Initiative immer noch gleich viel oder sogar mehr Zuwanderung zulässt als bereits jetzt, dann muss diese nachjustiert werden

      • Margot sagt:

        In Uruguay mit 19,9 Einwohner pro km2 lassen sich am PC wunderbare Rechenmodelle erstellen.
        Die Einwohner der Schweiz erleben den Alltag hingegen!

        • Beat Müller sagt:

          Liebe Frau Helmers: In 10 Tagen lande ich im Ihrer Dichtestresshölle Schweiz aus Buenos Aires kommend, wo auf 3880km2 13 Mio Menschen wohnen (ist mein Zweitwohnsitz hier am Rio de la Plata) – also kann ich sehr wohl beurteilen, was „Ihr“ ach so armen Schweizer alles durchleiden müsste – und zwar nicht nur am PC – sondern „en vivo“!
          Und ich werde fast drei Monate Ihr fast schon unerträgliches Schicksal teilen müssen in der Dichtestresshölle von Mitteleuropa!
          .
          PS In Uruguay haben wir erst 18.9 EW/km2 und noch nicht 19.9 zum Glück, sonst müsste man vermutlich auch bald Massnahmen treffen

          • Marcel Senn sagt:

            Helmers: Sorry da war mein Besuch aus der Schweiz noch eingeloggt, darum kam sein Name – habs nicht gemerkt:

            Gut ich mache mich vielleicht etwas lustig über Ihre Dichtestressneurose – aber Sie machen sich ja auch lustig resp. verniedlichen meine CO2 Neurose resp den menschlich verursachten Klimawandel – nur gibt jeder Schweizer pro Jahr mind. 5 Tonnen CO2 ab – das entspricht immerhin dem Körpergewicht von 70 Immigranten…ist doch auch nicht einfach „nüt“ – für Sie scheinbar schon, für mich nicht – und beim Dichtestress vice versa!

    • Max Bader sagt:

      Herr Senn, der durchschnittliche Einwohner, egal ob Ausländer oder Schweizer, bezieht wesentlich mehr Geld aus der AHV als er einzahlt. Bei der Pensionskasse ist es das gleiche. Zudem werden die heutigen Einwanderer ausgerechnet dann in Pension gehen, wenn wir auch bei der AHV die grössten Probleme haben. Viele Einwanderer haben zudem starke Beitragslücken. Aus demografischen Gründen nützt uns nur Einwanderung von Babies ohne ihre Eltern. Da das aber nicht geht, wären Massnahmen zur Erhöhung der Fertilitätsrate am wichtigsten.

    • Remo Schnellmann sagt:

      Ganz ehrlich Herr Senn. Mit solchen Fragen würde ich meine Zeit auch nicht verplemperln.

    • Peter Richter sagt:

      @ Marcel Senn
      Wenn Sie bedenken, wie viele Milliarden der Ausbau der Infrastruktur durch die Masseneinwanderung kostet, z.B. Verkehr, Bildungswesen, Sozialwerke (!), Polizei, Justiz, Strafvollzug, Gesundheitswesen usw. usw…..glaube ich schon, dass wir mit diesen zig-eingesparten Milliarden, eine Lösung für die demographische Altersproblematik gefunden hätten.
      Denkanstoss:
      Unsere AHV wurde Ende der 40er Jahre gegründet und auf eine solide Basis gestellt, ohne nennenswerten Ausländeranteil.

    • Sokar Zamfli sagt:

      Herr Senn, der Bundesrat hat die zu niedrige Geburtenrate schon 1993 gemildert, indem er den Flüchtlingen aus dem Jugoslawien-Konflikt, samt ihren Familien ein ausserordentliches Niederlassungsrecht zugesprochen hatet. Das gleiche wurde mit Tamilen versucht. Bloss klappte es da mit der Inegration schlecht. Weil sich der Normschweizer heute wegen des gnadenlosen sozialdarwinistischen Job-Verdrängungsettbewerbs kaum mehr Kinder leisten kann, müsste der BR das demographische Problem mit einem konzertierten Import von jungen, replikationsfreudigen Flüchtlingen aus Afrika, Syrien, etc. begegnen.

  • Felix Stucki sagt:

    Diesmal warte ich noch ab, aber er hat wohl recht, in Bern wollen sie es einfach nicht verstehen. Die Wirtschaft könnte starke Signale liefern, will auch nicht, es läuft doch gerade so gut für sie. Was soll sich die Wirtschaft um die Sorgen der Leute kümmern, ist doch nicht ihr Problem. Zum Glück gibt es noch Leute wie Benno Büeler!

    • Roland sagt:

      Abwarten hilft uns leider nicht weiter, HANDELN JETZT ist angesagt! Wie uns das Geschacher rund um die MEI aufzeigt, ist leider niemand in der Politik und Wirtschaft gewillt Gegensteuer zu geben. Deshalb muss die Korrektur an der Urne erfolgen

  • Roland K. Moser sagt:

    Dann bin ich mal gespannt, wie das Leben in einer 11-Millionen-Schweiz sein wird.

    • Pandora Weber sagt:

      werd ich Gott sein Dank nicht mehr erleben müssen.
      Was ich tun kann – ich habe zur MEI Ja gestimmt, werde das auch bei Ecopop tun und hoffen das einige unserer „lieben“ PolitikerInnen auch noch zur Vernunft kommen.
      Hat mit Rückwärtsdenkend oder gar rechtsextremen Gedankengut nichts zu tun, sondern nur mit gesunden Menschenverstand.

      • Andre Meier sagt:

        @Moser: nicht viel anders als heute. Die Schweiz ist ein kleines Land, aber es wird stark übertrieben hier. Auch 11 Mio. verteilen sich noch gut auf die Siedlungsfläche der Schweiz. Belgien z. B. ist viel kleiner und hat 11 Mio. Einw. In den IStädten und Agglos mehr in die Höhe bauen, effizientere Raumplanung und 11 Mio. sind kein Problem.

        • Felix Wirz sagt:

          Meier@ Was Sie bei Ihrer Überlegung vergessen: Die Schweiz besteht im Gegensatz zu Belgien mehrheitlich aus nicht besiedelbahren Flächen wie Felsen, Gletscher, Seen, etc.

      • Roland K. Moser sagt:

        Genau.
        Nur das Problem wird auch durch die Ecopop-Initiative nicht gelöst: Die Schweiz ist überbevölkert.

        • Beat Müller sagt:

          Moser: Dichtestress beginnt im Kopf — es gibt halt viele Menschen auf diesem Planeten – die CH ist noch lange nicht überbevölkert – noch nicht mal die ganzen Baulandreserven sind überbaut — da hat es noch 20% Spielraum — da passen locker noch 2-3 Mio rein

          • Roland K. Moser sagt:

            Seit die Bevölkerung die 5 Millionen Grenze überschritten hat, gibt es keine Bauland-Reserven mehr. Die Schweizer Landwirtschaft kann 5 Millionen Menschen ernähren. Die Schweiz ist also um 3 Millionen Menschen überbevölkert.

          • Peter Pfrunger sagt:

            Herr Moser immer noch ihr altes Lied das sie singen. Ihnen wurde schon so oft Fragen gestellt und Gegenargumente geliefert aber sie weigern sich standhaft mit- und weiterzudenken und erst recht darauf einzugehen und die Fragen zu beantworten.
            Sie sind genau die Zielgruppe von Herrn Büeler; Menschen die sich etwas von ihm vordenken lassen und garantiert nicht selber das Vorgekaute nochmals überdenken.
            Es ist ja so angenehm, wenn man seine Meinung hat oder vorgedacht bekommt und zu anstrengen diese anhand von neuen Fakten und Argumenten immer wieder zu überprüfen.

          • Roland K. Moser sagt:

            Herr Pfrunger
            Dann liefern Sie doch mal ein Argument, wieso die um 3 Millionen Menschen überbevölkerte Schweiz noch weiter überbevölkert werden soll.

          • Herr Moser es ist natürlich äusserst faul einer Frage mit einer Gegenfrage auszuweichen und zeigt schon da, dass die Chance zu einer vernünftigen Diskussion hoffnungslos ist, weil ihnen klar ist, dass ihre Aussage absurd ist.
            Trotzdem:
            Die Schweiz ist nur in ihrem Gehirn um 3 Millionen überbevölkert.
            Wenn sie die Nahrungsversorgung als Mass für die Zahl nehmen wieso nicht auch die zB. Energieversorgung oder die Versorgung mit Dienstleitungen aller Art?
            Ist es, dass sie ihre Ausländerfeindlichkeit nicht eingestehen wollen oder bloss blöde Provokation?
            Egal! Es passt zu Ecopoop.

        • Hans Früh sagt:

          Die CH kann sich nicht selbst ernähren. Deshalb sind wir noch lange nicht überbevölkert. Die CH wäre heute noch mausarm, hätten unsere Vorfahren nicht bemerkt, dass unsere Stärken anderswo liegen, als in der Landwirtschaftlichen Produktion. Und mit diesen Stärken kann die CH noch weit mehr Menschen ernähren, als dies heute der Fall ist. Menschen, die anderswo keinen Unterhalt finden.

        • Sokar Zamfli sagt:

          Herr Moser, die Schweiz ist bestimmt nicht überbevölkert – z.B. im Vergleich zu Monaco oder Singapur. Alleine in London leben heute über 8 Mio. Menschen – und niemand hat dort Dichtestress. Das SECO hat schon 2012 Berechnungen angestellt und festgestellt, dass bei einer konsequenten Anwendung des vom Volk gutgeheissenen RPG bei verdichtetem Bauen 80…120 Mio. Menschen in der Schweiz leben könnten. Wir würden dann einfach ein Stadtstaat. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario ist sehr gross, weil wir über eine unantastbare kartellistisch-oligopolistische Hochpreisinsel verfügen.

          • Vor allem hat Herr Moser dann das Problem, wenn er die 3 Millionen repatriiert hat, dass keiner mehr weiss wie man das Essen aus dem Boden bekommt und wie man so eine harte Arbeit 12 Stunden am Tag verrichtet und keiner mehr weiss wie er die paar Kopfsalate dann noch bezahlen will, wenn sie zu Schweizer Löhnen und mageren Ernte vom Feld kommen. Am Schluss muss er auch noch die restlichen 5 Mio. repatriieren, weil eine Schweiz ohne Ausländer kann keinen 5 Millionen ernähren.

          • Cornelia Keller sagt:

            Herr Pfrunger,23:58 was mir an Ihrer Antwort nicht gefällt ist, dass Sie zwischen Schweizern und Ausländern unterscheiden. Es sind alles Menschen, AUCH SCHWEIZER SIND MENSCHEN.
            Im Jahr 1900 betrug die Einwohnerzahl der Schweiz 3 Mio, Bewohner grossmehrheitlich Schweizer, Mechanisierung keine und die Kartoffeln kamen dennoch aus dem Boden. Übrigens, schon mal etwas von Permakultur und dergleichen gehört?

          • Frau Keller zwischen 1850 und 1900 wanderten ca. 330’000 Schweizer – mehr als 10% – aus der CH aus. Hauptsächlich Bauernfamilien. Der Agrarsektor schrumpfte und vielen Menschen in der Schweiz blieb nicht auf dem Teller als warme Luft.
            Dank den deutschen Akademikern und Selbstständigen, Handwerkern und Italienern die zur selben Zeit einwanderten konnte die Schweiz erst industriell Entwickelt werden. Fachkräfte aus Deutschland und England stellten Know-how und persönliche Handelsverbindungen zu anderen Gebieten in Europa her, Italiener bauten die moderne Schweiz.
            DE Anteil in Zürich 1910 = 21%

      • Beno Meier sagt:

        Darum auch ECOPOP! Je grösser die Ignorierung durch das Establishment, desto radikaler die zukünftigen Initiativen.
        Schlicht und einfach!

      • ira sagt:

        Oh Gott, mal wieder der gesunde Menschenverstand. DAS Totschlagargument. Es wäre mir so viel lieber, wenn die Rückwärtsdenkenden und Fremdenfeinde wenigstens dazu stehen würden, was sie sind. Durch ihren ständigen Hinweis darauf, dass sie keine Fremdenfeinde seien, anerkennen sie ja eben, dass fremdenfeindlich sein scheinbar nicht wünschenswert sei. Wenn sie sich dann aber trotzdem dahingehend verhalten und äussern, ist das ja im Grunde genommen ziemlich paradox.

        • Peter Pfrunger sagt:

          So ist es!
          Ich habe noch nie einen Antwort von Fremdenfeinden und Rechtsextremen auf die Frage bekommen weshalb sie sich dagegen wehren als Fremdenfeinden und Rechtsextremen beschrieben zu werden.
          Auch die Ecopooper wehren sich gegen diese Beschreibung.Dabei sehe man sich bloss ihre Plakate mit einem riesigen schwarzen Fussabdruck, der Richtung Europa zielt an, die vermitteln sollen, dass die Schwarzen in Afrika für den schlechten ökologischen Fussabdruck verantwortlich seien.
          Die Initiative gaukelt vor eine Umweltinitiative zu sein ist aber bloss absolut menschenverachtend.

          • Beno Meier sagt:

            Ira und Pfrunger einfach unverkrampft die ECOPOP Abstimmung abwarten. Vorbeugende Rundumschläge mit der Nazikeule sind hilflos und garantiert kontraproduktiv.
            Zudem wartet Herr Moser immer noch auf eine Antwort 😉

          • Herr Meier die Nazikeule hat sich ganz von alleine in ihrem Gehirn materialisiert.
            Sagen sie was sie auf dem Plakat sehen und was sie in Kombination mit dem Abschnitt des Initiativtextes, der die „Familienplanung“ zum Thema hat, daraus lesen.
            Der Link zum Plakat ist bei meinem Namen, falls sie es noch nicht gesehen haben.

          • Felix Wirz sagt:

            Sie machen es sich halt äusserst einfach. Alle die nicht ihre Meinung teilen sind Fremdenfeinde, Rassisten, etc… Ihre Haltung schadet ja den bereits hier lebenden Menschen. Wenn ich sie mit der gleichen Logik kategorisiere sind sie nichts anderes als Innländerfeinde!!

  • Mark Zurflüh sagt:

    Das klingt wie vor 50 Jahren als die selben altbackenen Leute zum gleiche Lied anstiessen. In der Schweiz werden irgendwann 11Mio Menschen leben. Der Verein ECOPOP zwingt uns in ein Korsett und die nächste Generationen darf die Suppe ausfressen. Mit 1.53 Kindern pro Frau bekommen wir ein grösseres Überalterungsproblem. Eine Lösung für dieses Problem wird mit ECOPOP keine präsentiert, es wird nur Augenwischerei betrieben, und die anderen sollen es lösen. Durch solch kurzsichtiges Denken opfern wir die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

    • Meier John sagt:

      Das Überalterungsproblem kann nicht ständig mit Bevölkerungszustrom gelöst werden. Denn Raum u. Ressourcen lassen dies gar nicht zu. Die CH muss endlich Visionen entwickeln wie z. B. wie kann man alte Leute weiterbeschäftigen, dabei darf und muss die Triebfeder nicht das Geld sein, sondern die vorhandenen individuellen Ressourcen jedes Einzelnen. Andere Länder sind sowohl von der Bildungunterstützung als auch in vorerwähnter Hinsicht viel weiter, weil sie nicht in wohlstandgekränkter, übersättigter Gesellschaft aufgewachsen sind. Sie mussten erfinderisch werden, weil die Grundbedürfnisse

    • Pandora Weber sagt:

      und die nächste Generationen darf die Suppe ausfressen und dies in Gesellschaft von 11 Millionen MiteinwohnerInnen!!!!
      Herrliche Aussichten – danke schön!

    • Markus Petersen sagt:

      Kurzfristiges Denken?! Wir sind süchtig, abhängig vom Import von immer mehr jungen Arbeitskräften, um die Mängel des bisherigen Systems zuzudecken (nämlich, dass es nicht nachhaltig ist). Nun zeigen sich erste Entzugserscheinungen – und sie sagen uns, wir sollen doch einfach noch mehr Stoff nehmen, dann sei das Problem gelöst! Dadurch wird KEIN EINZIGES Problem gelöst, sondern nur herausgeschoben und verschlimmert. Irgendwann jedoch muss jemand die Suppe mal auslöffeln – und sie schreiben hier von „Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder“. Mir stehen die Haare zu Berge!

      • Mark Zurflüh sagt:

        M. Petersen: Wie ich schon schrieb; Das klingt wie vor 50 Jahren als die selben altbackenen Leute zum gleiche Lied anstiessen. Die Früher-war-alles-besser-Strategie funktioniert einfach nicht, da die Welt schon lange nicht die selbe ist wie anno dazumal. Die Frage muss anders lauten, warum kommt der Stoff zu uns? Weil wir einiges besser machen als andere Länder. Wir sind so Erfolgreich wie kaum ein anderes Land. Nur eine Wirtschaftliche flaute oder das erstarken der europäischen Wirtschaft löst das Problem, letzteres ist nur eine Frage der Zeit. Mir ist zweites lieber. viel spass beim kämmen.

        • Markus Petersen sagt:

          @Zurflüh: Ob früher alles besser war, kann ich nicht beurteilen, da ich erst 26 bin – ich bezweifle es allerdings. Ich jedenfalls will nicht in die 60er zurück. Das alles ändert aber überhaupt nichts am Fakt, dass unsere Wirtschafts- und Bevölkerungspolitik ein Schneeballsystem ist. Dies wissen wir – so glaube ich – beide. Offenbar ist ihnen aber ein Staatseingriff zuwider, weshalb sie lieber auf die Selbstregulation der Wirtschaft setzen. Und hier zeigt sich dann wohl der Unterschied zwischen uns beiden: Ich traue der Selbstregulierung des Marktes schon lange nicht mehr.

  • Walter Roth sagt:

    Selbstverständlich werde ich Ecopop an der Urne unterstützen.
    Es ist mir klar das die Zuwanderungsinitiative derart missachtet werden soll das sie als nicht umgesetzt gelten muss. Und nach den Wahlen 2015 wird jeder Wille in diese Richtung völlig abhanden kommen.

    Also wir müssen weiter kämpfen, denn in einer 11 Millionen Schweiz werde ich nicht …………

    Ohne Natur und Erholungsraum, ohne Landwirtschaft, ohne Wald werde ich zum gestressten ……………. (….sag ich nun lieber nicht.)

    • Mark Zurflüh sagt:

      Lieber Herr Roth

      Die Abstimmung fand im Februar 14 statt, heute haben wir faktisch Juni 14. Ergo sind ERST knappe 5 Monate vergangen und sie schreien dass die MEI derart missachtet wird? Wie wollen Sie das wissen wenn die Initianten der Regierung eine Umsetzungsfrist bis 2017 gewährten? Das klingt wie ein schlechtes JA-Argument für die ECOPOP-Initiative. Und die 11 Millionen werden kommen, ob wir dann noch leben ist eine andere Frage.

      • Hans sagt:

        Herr Roth, die MEI soll im Wortlaut umgesetzt werden – was die SVP (perfid wie immer) als „hinterhältig“ bezeichnet. So komisch funktionieren die von Ihnen Gewählten. Es ist aber kein Wunder, dass sie das können: Ihre Wählerschaft ist offenbar gänzlich uninformiert, wie Sie hier jeden Tag aufs Neue beweisen. Zumindest gehe ich zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie sich schlicht nicht informieren und auf die billige verlogene Propaganda reinfallen – andernfalls müsste man meinen, dass Sie bewusst lügen … Beides hingegen lässt die Demokratie zur Farce werden.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Liebe ECOFLOPP`ler, was tut Ihr sonst noch, um das Artensterben zu verhindern? Welche anderen ökologischen Projekte habt Ihr? Richtig – keine! Artenschutz allein über eine Bevölkerungsreduktion (oder ehrlicher, Reduzierung der Ausländer) zu betreiben ist blödsinnig, simplifizierend und schlicht dumm. Der grösste Rückgang in der Artenvielfalt fand übrigens in den 70ern statt! Bitte lasst uns doch in Ruhe, mit Euerm Öko-Nationalismus, den im Übrigen jetzt sogar schon die NPD betreibt. Eure Gesinnung ist klar, da hilft auch das grüne Mäntelchen nicht.

    • Beno Meier sagt:

      Tja, dummer Weise es ist vor allem eine Art welche dringend einer Reduktion bedarf werter Leinemann. Danach gibt’s automatisch wieder
      mehr Fröschli zum streicheln für den Restbestand 😉

    • Blanche Wu sagt:

      Herr Leinemann: Mir ist eigentlich egal von wo die Menschen kommen, welche in der CH leben. Aber mir ist nicht egal, wenn wegen immer mehr Menschen die Natur misshandelt, zubetoniert und ausgeraubt wird. Da hört bei mir die Menschenliebe irgendwann auf. Egal ob schwarz, weiss, gelb, rot der Mensch ist. Ob homosexuell, hetero oder asexuell. Ich möchte nicht die schöne CH Natur wegen übermässiger Einwanderung opfern. Man hat nirgends mehr Ruhe, die Tiere in den Wäldern werden aufgescheucht, etc. etc. und da der Mensch sowieso dazu neigt sich ungehobelt gegenüber der Natur sich zu verhalten…

      • Markus Petersen sagt:

        Lieber Herr Leinemann: Haben Sie den Artikel und somit das Beispiel vom Pro-Natura-Hochhausteich gelesen? Exakt das ist es, was sie hier propagieren. Ecopop will mitnichten Artenschutz allein über Bevölkerungsreduktion betreiben – die „klassischen“ Mittel sind ebenso wichtig. Was sie aber wollen, ist Artenschutz PLUS die 11-Mio-Schweiz – und das ist schlicht utopisch. Sysiphos war da effektiver.

    • Herr Grunnarr Leinemann, Ihre Gesinnung ist ebenfalls klar, glasklar: Nieder mit der Schweiz und nieder mit den Schweizern!! Sie müssen uns Schweizer verstehen, wir lieben die Natur, wir lieben unser Land, wir sind auch nett zueinander, weil es uns allen bis vor ca. 10 Jahren gut ging. (Wieso leben Sie denn eigentlich hier? Nur wegen dem Geld? Diejenigen, welche hier aufgewachsen sind, merken sehr gut, dass es den Schweizern immer schlechter geht. Genau wegen Leuten wie Ihnen, die meinen, man müsse unbedingt die selben dämlichen Fehler machen, wie die umliegenden Länder. Ecopop ja, glasklar!

      • Felix Stucki sagt:

        Nein, Andrea H., Hr. Leinemann muss uns nicht verstehen, es ist ihm überlassen. Leute wie er sind wegen Geld und Einkommen zu uns gekommen, nun sind sie beleidigt weil sie mehr Dankbarkeit erwarteten haben. Sein Frust wird er nun regelmässig hier los. Alles was nicht lupenrein auf deren Linie ist einfach in die braune Ecke stellen, so funktionieren er und seine Kollegen. Ein einfaches Weltbild ist auch ein Weltbild!

      • ira sagt:

        Wieso Fehler der umliegenden Länder? Ich schlage vor, Sie siedeln nach Frankreich um. Die sind doch jetzt mal wirklich auf einem guten Weg, nicht? Ausländer werden interniert, damit Sie, Frau Hersberger, nicht mehr so schlimme Minderwertigkeitskomplexe haben und auch in Zukunft nicht lernen müssen, Kritik anzunehmen und differenziert zu argumentieren, sondern schön die nationalistische Keule schwingen können. Schon ein einziges Mal überlegt, ob Ihre Unzufriedenheit etwas mit Ihnen selbst zu tun haben könnte? Aber nein, wieso auch?

        • Herr Ira (Kommt Ihr Name vielleicht von Irren?) Man merkt Ihren Kommentaren an, dass Ihre außerordentliche Intelligenz und Weitsicht in keiner Weise zu überbieten ist! Hut ab! Besonders sticht heraus, dass Sie viel gereist sind. Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Ihnen bei Ihren scharfen Beobachtungen, während Ihrer Frankreich Reise wohl etwas wichtiges entgangen ist. Den Franzosen geht es schlecht! sie haben eine extrem hohe Zahl von Arbeitslosen. Unzufriedenheit, oder Minderwertigkeitskomplexe haben wohl kaum dazu geführt. Bei Ihrem Scharfsinn werden Sie sicher wissen warum!

          • Beno Meier sagt:

            IRA=Irish Republican Army und die wollten die totale Unabhängigkeit
            von Grossbritannien. Ähnlich den Schweizern gegenüber fremden Richtern, im Gegensatz zur IRA aber ohne Terrorakte!
            Nun sollte man uninformierten Mitmenschen aber keinen Vorwurf machen, wenn sie nicht genau wissen was ihr Pseudonym eigentlich bedeutet, also
            eine gewisse Nachsicht walten lassen.

      • Caraillo Gazzo sagt:

        @Hersberger: als Super-Schweizerin sollten Sie wissen: das „scharfe S“ kennen wir hierzulande nicht. Ich frage mich also: sind Sie Schweizerin oder nur ein Troll.

  • Philipp Rittermann sagt:

    das sehe ich auch so. „unser…“ bundesrat agiert nicht nachhaltig und lässt sich von den hausinternen lobbyisten am gängelband herumführen. (man hat ja die aussicht auf ein lukratives vr-mandat, nach der abdankung….). der elite-lobby der spekulanten, banker und multinationalen konzern-managern muss hier einhalt geboten werden. von hohen gewinnen und maximierten renditen haben unsere kommenden generationen nichts. ich werde ecopop auf jeden fall annehmen.

  • Maik Schärer sagt:

    Die Hochrechnerei ist hanebüchen. Die Geschichte zeigt, dass Zuwanderung bzw. Bevölkerungswachstum über einen Zeitraum von 40 Jahren niemals linear verläuft. Von 1960 bis 1970 wuchs die Schweizer Bevölkerumg um 840’000 Einwohner. Das ist der grösste Bevölkerungszuwachs im Zeitraum von 10 Jahren in der Schweiz. Hätte man dies 1970 hochgerechent so wie Herr Büeler dies macht, dann hätten 2010 9,6 Million Personen in der Schweiz leben müssen (tatsächlich warens 7,9). Dies sollte jedem klarmachen, dass diese Hochrechnung pure Angstmacherei ist und nichts mit der Realität zu tun hat.

    • Margot sagt:

      Früher gab es Kontigente! Heute haben wir die PFZ, seitdem hat sich vieles verändert wie man am Bevökerungswachstum sieht.
      In den letzten 20 Jahre sind 140 000 wertschöpfende Arbeitsstelllen verschwunden, dafür wurden 270 000 beim Staat geschaffen; eine ungesunde Entwicklung.
      Ausserdem hat sich in dem Zeitraum die Sozialleistungsquote auf 39% der Ausgaben verdoppelt.
      Auch das BIP zeigt das der Konsum im Verhältnis zum Bevölkerungswachstum rückläufig ist.
      Über diese Realität diskutieren wir!

    • Andre Meier sagt:

      @ Schärer: natürlich haben sie recht. Aber viele Leute schalten wohl ihr Hirni nicht ein. Auch bei der MEI hat die SVP völlig unrealistische Ausländerzahlen projeziert, leider sind viele Leute darauf reingefallen.

      • Hans sagt:

        Margot, bitte belegen Sie diese Fantasiezahlen. Im Übrigen wird auch beim Staat Wert geschaffen – solche Staatsfeindlichkeit ist schlicht dämlich und extrem antidemokratisch. Diese frei gwählte Blindheit führt z.B. dazu, dass Leute wie Sie zum Beispiel Bildung und Infrastruktur schlicht unterschlagen. Nimmt mich wunder, wo Ihr Stammtisch steht, der Ihnen solche Dummheiten durchgehen lässt. An meinem würde nur schallend gelacht.
        Es wurden z.B. im Dienstleistungsbereich über 400’000 Stellen geschaffen – dass die Industrie ausgelagert wird, ist dem bürgerlich-rechten Profitdenken geschuldet.

        • Margot sagt:

          @Hans: Da sitzt man am PC und schafft es nicht selber zu googeln…:
          „Das entzauberte «Beschäftigungswunder» Von Robert Mayer am 16.04.2014.
          Das hat nichts mit Staatsfeindlichkeit zu tun, sondern mit Volkswirtschaft! Diese Stellen kosten und sind alles andere als nachhaltig.

    • Roland sagt:

      wenn schon Zahlen und Statistik dann aber bitte auch richtig, werter Herr! Tatsache ist, dass die ständige Wohnbevölkerung immer schneller zugenommen hat! Details unter bstat.ch

      • Maik Schärer sagt:

        Was ist denn an meinen Zahlen falsch? und welche Details soll ich unter bstat.ch nachlesen? Ich habe nie bestritten, dass die Zuwanderung in den letzten Jahren zugenommen hat. Aber es ist naiv, davon auszugehen, dass sich die Zuwanderung in den nächsten 40 Jahren nicht verändert. Es gibt keinen Punkt in der Geschichte der Schweiz, an dem die Zuwanderung für 40 Jahre nahezu gleich ist. Das ist auch fast unmöglich, da es sehr viele verschiedene Faktoren gibt, die die Zuwanderung beeinflussen.

        • Markus Petersen sagt:

          Sie haben völlig Recht, Herr Schärer. Wie Büeler in seinem Text ebenfalls beschreibt, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer noch stärkeren Einwanderung in Zukunft auszugehen. Umso wichtiger ist Ecopop.

    • Max Bader sagt:

      Herr Schärer, die Prognose ist aber realistisch, wenn die Einwanderung so weitergeht (man handelt es so wie bisher). In den 70er Jahren hat man massive Restriktionen eingeführt. Sonst hätten wir im Jahre 2010 9.6 Mio. Einwohner gehabt. Damals nahm der Bundesrat noch Rücksicht auf die Bevölkerung im Gegensatz zu heute.

      • Maik Schärer sagt:

        Herr Bader, es gibt viele Faktoren, die die Zuwanderung beinflussen, eine Prognose auf 40 Jahre hinaus ist fast unmöglich. Der gesamte Text oben basiert aber genau auf dieser Annahme. Ich gehe mit Ihnen einig, dass der Bundesrat teilweise am Volk vorbeipolitisiert. Das alleine ist aber noch lange kein Grund, die Ecopop-Initiative anzunehmen.

  • Thomi Brandler sagt:

    BÜNZLI-Schweizer?
    In London leben 11 Mio Menschen auf einer Fläche kleiner als der Kanton Zürich. Und in der Schweiz gibt es noch lange viele Gegenden, wo man stundenlang zu Fuss unterwegs sein kann, ohne jemanden anzutreffen. Liebe Befürworter dieser Jux-Initiative: Geht ein bisschen raus, reist herum, erweitert euren Horizont 🙂

    • Blanche Wu sagt:

      Wer sagt dass die Zustände in London, Hongkong, etc. normal sind? Nur weil sie sie gibt, ist es noch lange nicht normal, wenn Menschen auf so engem Raum leben müssen. Es ist absolut widernatürlich. Bei Hühner und Kühen geht man auf die Barrikaden wenn Massentierhaltung gemacht wird, was auch völlig korrekt ist. Aber beim Menschen ist es kein Problem, wenn er virulent sich auf dem Planeten ausbreitet und danach in Massenhaltung (Städte) leben muss.

      • Andre Meier sagt:

        @Wu: Wiedernatürlich? Ich bitte sie, es lebt sich sehr gut in London! Hong Kong ist schon etwas extrem, aber die Schweiz ist Lichtjahre von solchen Zuständen entfernt. Wenn ihnen die Stadt zu eng ist, gehen sie doch in die Berge, davon gibts ja in der Schweiz viele. Jedem das Seine, aber lassen sie die Stadt, Stadt sein.

        • Blanche Wu sagt:

          Ich möchte damit sagen, dass die Städte unserer Zeit nicht mehr normal und natürlich sind. Der Mensch entfernt sich somit immer mehr von der Natur und hat keinen Respekt und Achtung vor ihr. Man wirft bsp. den Müll einfach so ins Gebüsch und ein Schwan welcher dann am Plastik knabbert erstickt kläglich. Super! Nur weil Menschen so überheblich und respektlos sind…diese Zustände kann man auf der ganzen Erde beobachten. Der Mensch kommt, nimmt, verschmutzt und hat das Gefühl er hätte das Recht dazu. Und solche Megastädte wo Kinder nicht mal mehr wissen woher der Apfel kommt…fördern das Proble

    • Ammon Samuel sagt:

      Sie sind ja von allen guten Geistern verlassen, wenn Sie es nur schon wagen, so etwas zu schreiben !
      Einen solchen Blödsinn habe ich selten gelesen. Sie können doch London nicht als Vertgleich zu unserer Schweiz hinzuziehen. Und wer um Himmelswillen will einen solchen Zustand mit Mega-Städen. Wenn Sie das als normal und gut empfinden, empfehle ich Ihnen, umgehend auszuwandern !

    • Felix Wirz sagt:

      Und von was leben die Londoner?? Von Luft und grünem Banknotensalat?? Schon mal daran gedacht, das auch Flächen für die menschliche Ernährung vorhanden sein müssen?? Oder wollen Sie noch mehr Lebensmittel den Armen in den Drittweltländern wegnehmen, damit hier weiter gebaut werden kann??

      • Peter Pfrunger sagt:

        Herr Wirz in den Drittweltländern wird der Europäische hoch subventionierte Agragüberschuss derart billig verschachert, dass die Bauern dort nicht mehr konkurrenzfähig produzieren können!
        Das ist auch vielmals der Flüchtlingsgrund, den die Menschen dort dazu veranlasst den Weg nach Europa zu versuchen.
        Gegen diese Marktverzerrenden Methoden und Existenzgrundlage enziehenden Handeln sollten diese Ecopooper mal Initiativen starten. Nur ist solche gar nicht ihr Anliegen. Es geht denen nur um ihr eigenes Gärtli und gegen Menschen, die ihnen da hinein gucken könnten – besonders wenn diese dunkle Ha

        • Felix Wirz sagt:

          Und weil es da, wie von Ihnen beschrieben, ein tatsächlich vorhandener Missstand gibt, haben wir alles Recht der Welt in unserem Land weiterhin die besten Ackerböden für Infrastruktur- und Wohbauten welche all die Zuwanderer benötigen, zu opfern. Die Anderen sollen zuerst schauen, nur nicht wir…. immer dieselbe Leier…

          • Inwiefern schränkt die Ecopoop Initiative den Gebrauch von Ackerböden für Infrastruktur- und Wohbauten ein?
            Ein kurzes Zitat aus dem Initiativtext reicht.
            Ich weiss da kann ich lange warten …
            „Die Anderen sollen zuerst schauen, nur nicht wir…. immer dieselbe Leier…“ sprechen sie damit den Umstand an, dass der Initiativtext tatsächlich verlangt, dass die Anderen zuerst schauen sollen und gefälligst weniger Kinder machen und wenn sie nur einen Franken für Verhütungs“hilfsgüter“ annehmen sie eben nur neun Franken für sauberes Wasser bekommen, dass sie dann bei Nestlé kaufen dürfen?

          • Felix Wirz sagt:

            Pfrunger@ Mit diesem Kommentar machen sie deutlich, dass sie den Initiativtext selber nie gelesen haben… Zum Kulturland: Eine Million zusätzliche Menschen in der Schweiz bedeutet den Bau von entsprechenden Wohnbauten, Arbeits- und Gewerbebauten, Einkaufsmöglichkeiten, Wasserufbereitungsinrichtungen, Kläranlagen, Anlagen zur Stromproduktion, und den Ausbau der Strassen- und Bahninfrastruktur. Dort wo diese Menschen jetzt leben, existiert die nötige Infrastruktur grossteiles bereits.
            Sie finden die Förderung von FREIWILLIGEN Familienplanung, darunter versteht man das zur Verfügung stellen von

          • Felix Wirz sagt:

            dazu notwendiger Bildung und Verhütungsmitteln also schlecht?? Im Gegensatz zu uns( wir können seit 60 Jahren selber bestimmen wann und wie viele Kinder wir haben) sollen diese Menschen weiterhin nicht darüber verfügen dürfen?? Dass wir durch den Kulturlandverlust immer mehr gezwungen sind, genau denen das Essen wegzunehmen, finden sie aber ok?? Seltsames Gerechtigkeitverständnis…..

          • Herr Wirz, hier der ganze Initiativtext:
            I Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

            Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl

            1 Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

            2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.

          • 3 Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.

            4 Er darf keine völkerrechtlichen Verträge abschliessen, die gegen die Bestimmungen dieses Artikels verstossen oder Massnahmen verhindern oder erschweren, die zur Erreichung der Ziele dieses Artikels geeignet sind.

            II Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt geändert:

            Art. 197 Ziff. 9 (neu)
            9. Übergangsbestimmung zu Artikel 73a (Bevölkerungszahl)

            1 Nach Annahme von bla, bla bla

          • Wo steht im Initiativtext (ja, genau über den stimmen wir ab und nicht über sonstige Versprechen)irgend etwas über Kulturland oder Bodenversiegelung oder auch nur ein Wort zur Umwelt?
            Unter 3 steht aber, dass mindesten 10% der Gelder, die in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessen, in die „Förderung der freiwilligen Familienplanung“ müssen.
            Das heisst nur, dass die Frauen nicht mit vorgehaltener Waffe zwangssterilisiert werden sollen. Es heisst aber auch, dass wenn sie nicht für Fr. 100.- diese beziehen, das Dorf den Brunnen für Fr. 900.-nicht finanziert bekommen kann.

          • Cornelia Keller sagt:

            Herr Pfrunger, der Art. 73a der neu eingefügt werden soll steht doch in direktem Zusammenhang mit dem Art. 73 der bereits heute in der BV steht. Bei Art 73 handelt es sich um den sog. „Nachhaltigkeitsartikel“. Neu soll der noch ergänzt werden mit Fokus auf die ANZAHL Menschen/Ressourcenverbraucher/Konsumenten die auf einem Niveau gehalten werden soll bei dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt werden können. Dies weil es eben zu kurz greift nur den Verbrauch einzuschränken.

          • Cornelia Keller sagt:

            Art. 73 Nachhaltigkeit
            Bund und Kantone streben ein auf Dauer ausgewogenes Verhältnis zwischen der Natur und ihrer Erneuerungsfähigkeit einerseits und ihrer Beanspruchung durch den Menschen anderseits an.

            Den Text zur Raumplanung finden Sie in Art. 75

          • Felix Wirz sagt:

            der Geburten selber bestimmen?? Solange Frauen ab 14 mit Kinder erziehen beschäftigt sind, wird eine Ausbildung für sie nie möglich sein. Die Kinder können sie daher mehr schlecht als recht ernähren. Wir in der CH können seit 60 Jahren über die Anzahl und den Zeitpunkt unserer Geburten selber entscheiden. Dass dies die Menschen in den Drittweltländern auch können, wollen sie nicht? Woher nehmen sie dieses vermeidliche Recht, das nur uns zuzustehen scheint??

          • Peter Pfrunger sagt:

            Frau Keller stimmen wir über den Artikel 73 ab oder haben die Initianten der Ecopoop Initiative irgend etwas mit dem Artikel 73 zu tun?
            Nein!
            Sie möchten ihn um den Artikel 73a erweitern der Null Vorgaben zur Umwelt macht aber einschneidende gegen Menschen.

        • Felix Wirz sagt:

          Pfrunger@ Um die Umwelt geht es im Abs.1. „Natürliche Lebensgrundlagen“. Definiert wird das mit Boden, Luft, Wasser u.Ä. Der Absatz sag aus, das auf dem Gebiet unseres Landes der Mensch mit seiner Umwelt nachhaltig umgehen und diese nicht überlasten soll. Die Bevölkerungszahl soll um dies zu gewährleisten, in einem entsprechenden Rahmen gehalten werden. Zur freiwilligen Familienplanung: Da sie das Wort „freiwillig“ offenbar nicht verstehen, rate ich ihnen die entsprechende Definition auf Wikipedia oder in einem anderen Lexikon nachzulesen.

          • Herr Wirz ich verstehe das Wort freiwillig und ich weiss sogar seine Bedeutung im Kontext mit den anderen Worten zu verstehen. Was der Absatz aussagt ist ganz alleine ihre Interpretation. Konkret steht da nichts. Gewisse prominete Parteiexponenten würden das Wischiwaschi nennen.
            Die Ecopoop Initiative schränk nicht den Ressourcenverbrauch ein sondern die Zahl und vor allem die Art der Menschen, die sich am Kuchen beteiligen dürfen. Gefressen ist er am Ende aber trotzdem ganz aber eben nur von uns alleine, damit wir uns über unsere dicken Bäuche beklagen können.

          • Felix Wirz sagt:

            Doch Herr Prunger, es steht da konkret FREIWILLIGE FAMILIENPLANUNG. Und da sie ja nach ihrer Aussage das Wort „freiwillig“ verstehen und auch interpretieren können, muss ich sie bitten, auf die Verbreitung von solchem Quatsch wie oben (31 Mai 00:12) in Zukunft zu verzichten. Zudem ist der Initiativtext von spezialisierten Juristen verfasst, die wissen schon was sie tun.

    • r.meier sagt:

      sie haben etwas vergessen,london hat ein Hinterland,es ist also möglich,dass diese Stadt mal 30 Millionen einwohner haben könnte,und es gäbe immer noch keine Platznot,das ist kein jux,da ich London und umgebung sehr gut kenne,

    • Bescheidener sagt:

      Herr Brandler, wenn Sie mcih so bezeichnen wollen, dann bin ich mit meinen 20 Jahren halt ein Bünzli-Schweizer. Übrigens ich wandere sehr viel und war auch schon in London, eine schöne Stadt für max. eine Woche, länger hält man es da nicht aus. Und das mit dem Wandern: natürlich können Sie das, durch Wälder zwischen Gletscherspalten, auf Seen (ja darauf kann man weder wandern noch bauen, sind doch ca.1484 in der Schweiz) lässt sich halt nicht bauen. von den ca. 43000 qkm in der Schweiz, lassen sich knapp 15000 als Wohnungsfläche nutzen, wenn überhaupt.

  • Meier John sagt:

    Ressourcen- u. Güterverteilung wird in Zukunft eine Frage werden. Zu welchem Preis auf welchem Raum? Die EU hat’s schon lang geschnallt, darum betreibt sie die Grundidee „eines freien Personenverkehrs“¨! Diese greift aber nicht, weil gerade Länder mit grossem freien Raum wenig zum Wirtschaftsmotor beigetragen haben. Da ist die Schweiz mit dem stärksten ein gefundenes Fressen etwas zu holen so lange es für Einige noch etwas zu holen gibt. JA zur Ecopop-Initiative, NEIN zur Personenwanderschaft u. zur Rosinenpickergesellschaft und NEIN zur Verschachtelung eines kleinen Landes wie die Schweiz!

  • Wale sagt:

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, werde ich das Jahr 2050 nicht mehr erleben. Trotzdem, es hat mir schon Heute zu viele Einwohner in der Schweiz! Die Käfighaltung bei Tieren ist nicht mehr erlaubt. Jetzt sollte sie eigentlich nur noch für die Menschen Verboten werden. Wenn wir die gesteckten Ziele, ohne Ecopop, erreichen möchten, müssen wir nur noch unsere derzeitige Regierung in die Binsen schicken!

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Annahme der Initiative ist ein erster Schritt.

    • Beno Meier sagt:

      Sagen wir mal, ein weiterer Schritt.

      • Mark Zurflüh sagt:

        sagen wir noch „in die falsche Richtung“

        • Roland K. Moser sagt:

          In die richtige Richtung. Der nächste Schritt ist der 100 % Einwanderungsstopp und der übernächste die Repatriierung der 3 Millionen Einwanderer und eingebürgerten Einwanderer.

          • Lea sagt:

            Als letzten Schritt kommen dann alle seit 1291 eingwanderten Schweizer dran, damit die verbleibenden 1001 Eidgenossen in einer ökologischen Schweiz ohne Dichtestress leben können.

            ps. Wer ich hoffe noch immer, dass die Initianten vor der Endlösung stoppen und sagen: Sorry, aber die Welle haben wir nur erfunden um eure xenophobie sichbar zu machen.

          • Markus Petersen sagt:

            @Lea: Versuchen wir’s mal mit einem ganz unideologischen Gedankenexperiment: Tun wir so, als ob Sie sich Gedanken über die Überbevölkerung und das Bevölkerungswachstum machen würden. Nun gibt es 2 Treiber dieser Entwicklung: Ursache A sorgt für über 75% des Wachstums und Ursache B für die restlichen 25%. Wo setzen sie an? Bei A oder bei B?

          • Roland K. Moser sagt:

            Wie lösen Sie das Problem der überbevölkerten Schweiz? Jeden Tag müssen zwingend Lebensmittel für 3 Millionen Menschen importiert werden.

          • Und immer noch müssen wir 100% des Erdöls und 100% des Urans und 100% der Automobile und 100% der Schoggibonen importieren so, dass wir ihrere Logik folgen auch 100% der Menschen in der Schweiz repatriieren müssten.
            Auch immer noch ignorieren sie 100% aller Fragen und Argumente, die sie zu ihrer wirklich dummen Aussage präsentiert bekommen.
            Raten sie einmal zu wie vielen Prozenten sie das lächerlich macht?

          • Roland K. Moser sagt:

            Herr Pfrunger.
            – Es ist weltweiter Standard, die Überbevölkerung an den vorhandenen und importieren Lebensmitteln zu messen.
            – Ohne Erdöl, ohne Uran ohne usw. hat noch jeder gelebt. Ohne Essen nicht.

            Wenn wir die landwirtschaftliche Nutzfläche zubetonieren und gleich dicht besiedeln wie aktuell die Siedlungsfläche, leben danach 35 Millionen Menschen in der Schweiz. Und wir importieren dann tagtäglich 100 % der Lebensmittel für 35 Millionen Menschen. Ihre Vision.

            Meine vision ist die 5-Millionen-Schweiz.

          • Felix Wirz sagt:

            Pfrunger@ Die Welt endet eben nicht am Horizont, auch wenn Sie das zu glauben scheinen. Ist Ihnen klar, dass wir die benötigten Lebensmittel vielfach denen wegnehmen (müssen), die sie dringend selber benötigen?? Andere (Inder, Brasilianer, etc,) verhungern, damit Sie und ihresgleichen weiter von einer total verbauten und zubetonierten Schweiz träumen können…. Ist das sozial??

          • Herr Moser lassen sie mich meine Visionen selber kreieren.
            Mal sehen wie viele echte Schweizer sie ohne Ausländer, Öl, Uran usw. Verpflegen.
            Die 5 Millionen Schweiz war 1955. Auch damals wurden Agrarprodukte en mass importiert.
            Herr Wirz ja, es ist Sommer. Das mag der Grund dafür sein, dass sie sich auf extrem dünnen eis bewegen. Sie sollten sich zuerst nach einem Fundament aus einigen Fakten umsehen, bevor sie ihr Tänzchen weiter tanzen.

          • Felix Wirz sagt:

            Pfrunger@ Es geht nicht um Schweizer und Ausländer, oder habe ich das irgendwo geschrieben?? Es geht um die Anzahl Menschen in unserem Land, unabhängig der Herkunft. Also lassen sie die Nazikeule beiseite. Über die von ihnen erwähnten Fakten verfüge ich übrigens bereits, kümmern sie sich doch mal um ihre. Übrigens wird auch in hundert Jahren 2 und 2 immer noch 4 geben, auch wenn sie weiterhin beharren, dass es 3 ist…

          • Rene Wetter sagt:

            @Moser: Sind Sie sicher, dass Sie ein ausreichend „reiner“ Schweizer sind, um nicht repatriiert zu werden? Wie würde wohl die anderen Länder auf solche „Repatriierungen“ reagieren? Im besten Fall indem Sie alle Auslanschweizer gleichfalls „repatriieren“. Das wäre eine Art ehtnische Säuberung wie sie sonst nur in Diktaturen vorkommt. Sie sollten mal sehr gut nachdenken was Sie da fordern; Sie könnten bei so einem System plötzlich unter die Räder kommen

  • Cornelis Bockemühl sagt:

    Wenn einem irgendwelche Zahlen nicht passen sollen sie per Gesetz einfach passend gemacht werden! Z.B. das Bevölkerungswachstum der CH. Um irgendwelche Gründe, Hintergründe und Realitäten braucht man sich da ja nicht zu kümmern…

    Aber wenn man schon am willkürlichen Zahlenschrauben ist: Warum ausgerechnet die ausländischen Zuwanderer? Und nicht z.B. den CO2-Ausstoss, den jährlichen Flächenverbrauch, die Zahl der neu zugelassenen Autos, und und…??

    Sehr einfach: Da müssten wir uns ja SELBER drum kümmern, während die Zuwanderung ANDERE betrifft!

    Wirklich sehr praktisch!!

    • @Bockemühl 09:32: Endlich ein vernünftiger Kommentar hier. Ecopop tut so, als ob sie „radikal“ wäre, radikal = an der Wurzel packend. Aber sie ist das pure Gegenteil davon. Die Wurzel der Probleme ist der stetig steigende Ressourcenverbrauch von denjenigen, die es sich leisten können – und das sind in der Schweiz mit Abstand v.a. die Schweizer. Aber die patriotisch verblendeten denken halt, dass sie das Recht hätten, „ihre“ Umwelt selber beliebig zu verkonsumieren.

      • Anton Schneider sagt:

        @Binsberger: Dann hat die CH für Sie zu viele CHer, die im eigenen Land die eigenen knappen Ressourcen effizient bewirtschaften und damit die CH zu einem Magneten für Zuwanderer gemacht haben?
        Eine unmissverständliche Einstellung!

        • @Schneider 10:55: Immerhin tut Ecopop so, als ob die Umwelt ihr das wichtigste Anliegen sei. Dann darf man auch mal sagen, wer diese Umwelt am meisten belastet (nämlich wir selber). Aber man darf auch ehrlich sein und sagen: ich will meine Umwelt ungeteilt selber verbrauchen. Dann ist das Umweltgesäusel der Ecopop aber eine Farce. Übrigens: 60% der von uns verursachten Umweltzerstörung, betreiben wir im Ausland.

          • Cornelia Keller sagt:

            Frau Binsberger, lesen Sie doch einmal Art.73 der BV, das ist der Artikel über Nachhaltigkeit und den gibt es bereits. Ecopop braucht ja wohl nicht eine Initiative zu starten über etwas das bereits in der Verfassung steht. Weil immer nur der Fokus auf dem zu-hohen Verbrauch liegt, fand es Ecopop wesentlich, dass ZUSÄTZLICH die Anzahl Verbraucher ins Blickfeld gerückt wird. Deshalb, als ERGÄNZUNG Art 73a, über den wir abstimmen werden. Der ökologische Fussabdruck bemisst sich nun mal einfach durch Anzahl Verbraucher x Verbrauch x Stand techn. Effizienz (PS:hier je kleiner umso höher).

      • Roland K. Moser sagt:

        In der Schweiz ist nicht der pro Kopf Verbrauch das Problem, sondern die Anzahl Köpfe. Die Schweiz ist um 3 Millionen Menschen überbevölkert.

      • André Dünner sagt:

        Sie geben meinen Überlegungen Platz sich zu bestätigen Frau Binsberger

        Geht es dermassen weiter wie bisher, wird die Geschichte zu einem Ressourcenkrieg. Was wiederum Platz schafft für Neid, Gier, „Schutz des „Eigenen“ und einige andere Nebenfolgen mehr.

        Seit mindestens einiger Zeit entstand der Gedanke eines Ökologischen Fussabdruckes. Abgeleitet vom Ressourcenbedarf und der Ressourcenverfügbarkeit. Letztes Jahr war zu lesen, dass welweit alle seit dem 21. September auf Kredit der 2015 gewonnen Ressourcen lebten. Meine Frage dazu: Wie kann man von etwas leben das noch nicht gewonnen wurde?

    • Markus Petersen sagt:

      @Bockemühl: Die Fokussiering von Ecopop auf die Einwanderung ist nur logisch, ist doch die Einwanderung mit Abstand der Haupttreiber unseres Bevölkerungswachstums. Dieses wiederum ist einer der drei Multiplikatoren für jegliche Art von Ressourcenverbrauch in Sachen Energie, Boden etc. (Konsum pro Kopf * Anzahl Köpfe * Technologiefaktor = Gesamtverbrauch). In den letzten Jahrzehnten wurden SÄMTLICHE Fortschritte in Sachen Konsumverhalten und Technologie vom Bevölkerungswachstum wieder ausgeglichen oder gar verschlimmert. Es ist also essentiell, auch hier anzusetzen – und genau das tut Ecopop.

      • @Petersen 11:16: Welche „Fortschritte“? Die Zentren werden immer weniger, aber immer grösser. Ihre Peripherien ebenso. Dadurch verlängern sich sich die Wege zwischen Wohn- und Arbeitsplatz – was wiederum zu Strassenbauten führen muss, etc. Dies gälte auch bei gleichbleibender oder sogar sinkender Bevölkerungszahl. Denn wenn die Menschen pro Kopf immer mehr Flächen und Ressourcen konsumieren, nützt auch eine kleinere Bevölkerungszahl nichts mehr. Es gibt keine Fortschritte sondern nur Rückschritte, solange wir nicht bei uns selber den Hebel ansetzen.

        • Markus Petersen sagt:

          @Binsberger: Sie haben Recht: Die Schweiz bewegt sich auf immer weniger Zentren mit immer mehr Peripherie / Agglo hin; das Pendeln nimmt deshalb zu. Ihre Behauptung, das hätte mit der Bev.Zahl nichts zu tun, ist hingegen nicht korrekt. Niemand pendelt freiwillig; bei sinkender Bev.Zahl würden die Menschen weg aus der Agglo und wieder in die Städte ziehen, wo sich ja heute immer weniger Menschen eine Wohnung leisten können (und genau deshalb in die Agglo gehen). Apropos: Der Pro-Kopf-Wohnflächenverbrauch der CH stagniert seit dem Jahr 2000 praktisch (2000: 44qm, 2012: 45qm).

        • Remo Wagner sagt:

          Frau Binsberger, in regelmässigen Abständen wird versucht, an allen 3 Hebeln zu schrauben: Raumplanung, Zweitwohnungsinitiative, Labelpflicht Geräte, Sparlampen, steuerliche Fehlanreize zum Pendeln reduzieren, minim energ Sanierung Gebäude, etc. Die Liste ist fast beliebig lang. Jeder kleine Fortschritt wird v.a. seitens Wirtschaft ( Baumeister-, Gewerbe-Hauseigentümerverband, economiesui, etc etc) bekämpft, verzögert, marginalisiert. Gleichwohl wurden Fortschritte erzielt die letzten 30 Jahre! Aber es reicht nie und nimmer, nicht wahr? Wir haben keine beliebig viele und lange Hebel. Den Luxus, einen von wenigen kurzen Hebeln (die stetig wachsende Bevölkerung) aus ideologischen Gründen nicht ebenfalls zu nutzen, können wir, die wir nicht den erwähnten einflussreichen kurzsichtigen Verhindererverbände angehören, nicht mehr leisten. Und ich glaube, insgeheim weiss dies mittlerweile jeder, auch die aktuellen Profiteure des Wachstums.

  • Mike sagt:

    A propos Geburtenrate: Warum wohl setze ich keine Kinder in die Welt? Weil ich das meinem Nachwuchs nicht mehr zumuten will! Der Mittelstand hat in der Schweiz auf längere Sicht keine Zukunft mehr. Mir ist es heute schon zu eng und ich wohne in einer ländlichen Region! Wir verscherbeln die Schweiz Stück für Stück und merken es nicht mal…

  • Markus Petersen sagt:

    Mir kommt die Schweiz vor wie ein Junkie – vor langer Zeit haben wir mal mit der Droge „Junge Menschen importieren“ angefangen und gemerkt, dass der Stoff echt gut ist: AHV, Wirtschaft, alles fühlte sich so gut an. Mittlerweile sind wir schwerstabhängig geworden; konsumieren 5x so viel wie unsere Nachbarn. Nun kommt Ecopop und verlangt ein Zurück zum Normalzustand – und was passiert? Von Links bis Rechts sind alle empört und sprechen von „radikal“ – ihre Lösung: Die Droge einfach weiter nehmen, sonst könnte der Entzug ja weh tun. Unglaublich!

  • Ammon Samuel sagt:

    11 Millionen Einswohner – Das wäre ja die reinste Horrorvorstellung. Aberf leider sind wir bei dieser verfehlten Einwanderungs-Politik auf dem besten Wege dazu ! Es ist nur zu hoffen, dass die angenommene MEI in vollem Umfange umgesetzt wird und nicht wieder seitens gewisser Parteien auf die Tränendrüsen gedrückt wird. Es kann doch nicht erstrebenswert sein, dass wir unser so jetzt noch schönen und lebenswertes Land komplett zubetonieren !

    • @Ammon 10:10: Ecopop verhindert nicht, dass wir Schweizer unseren stetig wachsenden Flächenverbrauch reduzieren. Die Zubetonierung wird praktisch ungehindert weitergehen, selbst wenn die Menschenzahl in der Schweiz sinken sollte. Relevant ist der Lebensstil der Vermögenden, nicht die Anzahl Ausländer.

      • Markus Petersen sagt:

        @Binsberger: Ich freue mich, ihnen mitteilen zu können, dass sogar der Tagi kurz nach Annahme der MEI auch feststellte, dass ca. 2/3el bis gar 3/4el unseres zusätzlichen Wohnraumbedarfs auf Kosten des Bevölkerungswachstums (sprich: Der Einwanderung) gehen. Da sie bestimmt nicht faktenresistent sind, freue ich mich, sie somit überzeugt zu haben (bei Unsicherheit: Einfach ungeniert googeln). Einen schönen Tag noch!

        • @Petersen: meinen Sie den Artikel, der behauptet, dass die armen Schweizer von den Einwanderern aus den Städten vertrieben und gezwungen werden, auf dem Land ganze Häuser mit viel Umschwung zu bauen?

      • Margot sagt:

        @Binsberger: Mehr Menschen = mehr Wohnungen = mehr Autos = mehr Infrastruktur.
        Die Anzahl der Vermögenden steht in keinem Verhältnis zum Bevölkerungswachstum.

        • @Margot 10:44: Sie gehen davon aus, dass jeder Mensch gleichviel Fläche und Ressourcen konsumiert. Das ist weit weg von der Realität. Diejenigen, die einwandern, leben im Schnitt viel bescheidener, als die Schweizer. Ausnahme: die vermögenden Einwanderer, die auch von Rechts willkommen sind und manchmal sogar sofort eingebürgert werden.

          • Margot sagt:

            Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch ein Minimum an Fläche und Ressourcen braucht.
            Diejenigen, die einwandern, leben am Anfang im Schnitt viel bescheidener als die Schweizer. Aber das Ziel ist ja den Lebensstandart der Schweizer zu erreichen, und nicht den von z.B. in Portugal oder Afrika beibehalten.

          • @Margot 11:22: Erstens wissen Sie vermutlich, wie „einfach“ es ist, solche Ziele hier zu erreichen. Zweitens: selbst wenn dieses Ziel für die meisten Einwanderer erreichbar wäre: was ist für die Umwelt der Unterschied, ob jemand innerhalb oder ausserhalb der Schweiz die Umwelt verbraucht?

      • Beno Meier sagt:

        Werte Binsberger, wenn also 80’000 Menschen weniger pro Jahr einreisen
        geht der Flächenverbrauch praktisch ungehindert weiter? Wegen den Vermögenden und dem allgemeinen Lebensstil!?

        Wodurch wird man dermassen indoktriniert um danach so etwas ernsthaft zu verbreiten?

  • Moritz Barth sagt:

    @Binsberger
    Es ist ganz klar nachzulesen, dass der grösste Anteil des Flächenbedarfs aufgrund der Zuwanderung entsteht! Die Vermögenden sollen also die Verantwortung für den Platzbedarf von über 80’000 Zuwanderern (netto!) übernehmen? Das ist gelinde gesagt einfach nur Schwachsinn.
    Die Ecopop mag sich vielleicht etwas radikal anhören, jedoch ist unser volksmissachtender BR bei weitem extremer. Es braucht eine Rückbesinnung auf unsere wahren Werte! Die Wirtschaft und das ewige Gejammer kann mich kreuzweise.

    • @Barth 10:46: Natürlich, entschuldigen Sie bitte! Ich habe ganz vergessen, dass die wachsenden Einfamilienhaus-Siedlungen in den Peripherien (Zersiedelung) praktisch ausschliesslich von Einwanderern gebaut werden…

      • Margot sagt:

        Ganz einfach, Frau Binsberger. Der Unterschied für mich und meine Nachfahren ist, dass ich in dieser Umwelt lebe. Während in anderen Ländern ganze Landstriche austerben.
        Es geht nicht nur um das Machbare, sondern um Lebensqualität. Und die sinkt rasant in verschiedenster Hinsicht!

        • @Margot 12:24: Es ist ein Irrtum zu meinen, die Umweltzerstörung mache an nationalen Grenzen halt. Selbst wenn wir in der Schweiz gar kein Öl mehr verbrennen würden, würden unsere Gletscher schmelzen und immer stärkere Stürme und Hochwasser uns heimsuchen und immer weitere Permafrosthänge abrutschen. Ecopop trägt da überhaupt nichts dagegen bei. Ecoflop sozusagen.

  • Hans Früh sagt:

    Ein Blick in eidg. Statistiken genügt, um die Einstellung der Ecopop-Initianten als Nabelschau von Gartenzwergen zu entlarven. Fast 60% aller Gebäude mit Wohnnutzungen in der CH sind Einfamilienhäuser. Und da soll mit Raumplanung nichts zu machen sein?! Es gibt ausserhalb des CH Gartenzauns unzählige Beispiele, von verdichtetem Bauen, das viel schönere, lebenswertere und ökologisch sinnvollere Quartiere hervorgebracht hat, als unsere langweiligen Einfamilienhäuserghettos. Die Frage ist nicht, ob 9 oder 11 Mio Menschen sondern, ob 9 Mio Angsthasen oder 11 Mio moderne und weltoffene Schweizer.

    • Markus Petersen sagt:

      Herr Früh – selbstverständlich wäre mit Raumplanung etwas zu machen. Wir können auch noch mehr Verdichten. Und dann, im Jahr 2050, mit 11Mio Einwohnern und supertoll verdichtetem Wohnraum – was dann? Dann sind wir doch noch viel abhängiger von der Wirtschaftsdroge Einwanderung; ein Rückgang auf ein vernünftiges Niveau noch viel schmerzhafter. Sprich: Es wird einfach weitergehen. Auf 13Mio im Jahr 2070. Und auf 18 im Jahr 2100. Und dann? Raumplanung kann die Verbetonierung nur temporär aufhalten oder abschwächen, ist aber KEINE nachhaltige Lösung. Idee: Warum nicht Ecopop UND Verdichtung?

      • Hans Früh sagt:

        Die Verbetonierung hat stattgefunden, bevor die Schweiz ein Einwanderungsland geworden ist und die Zersiedelung der Landschaft haben wir ‚Urschweizer‘ uns selbst ganz alleine zuzuschreiben. Zu wenig wurde dem Wildwuchs aus
        Wer würde die Altstadt von Bern als ‚versandsteint‘ bezeichnen. Nein sie ist wunderschön und zu Recht ein Weltkulturerbe. Es liegt in unseren Händen, mit heutigen Mitteln die Schweiz architektonisch zu gestalten.
        Darauf sollten wir unsere Kräfte konzentrieren und nicht versuchen die Bevölkerungsentwicklung durch gesetzliche Mauern zu regulieren.

        • Cornelia Keller sagt:

          Ich habe über 20 Jahre in der Berner Altststadt gelebt. Das Schöne an dieser Wohnlage ist ganz wesentlich, dass man der Aare entlang nach Thun fahren kann durch schöne Auenwälder, dass man mit dem Tram an den Fuss des autofreien Hausberges Gurten fahren kann, dass Wanderwege vom Zentrum hinaus in die Natur führen und dass man in nur 1h im Berner Oberland ist mit dem Zug. Kurz: die Lebensqualität im verdichteten Zentrum (von Bern und überall) basiert wesentlich auf der umliegenden Landschaft.

          • @Keller 14:43: Genau. Auf der umliegenden Landschaft, die aber immer mehr von Schweizern zersiedelt wird.

          • Cornelia Keller sagt:

            Ob die Landschaft von Schweizern, Afrikanern oder Asiaten zersiedelt wird spielt doch nicht die geringste Rolle! Sie wird zersiedelt Punkt. Ich verstehe nicht worauf Sie hinaus wollen oder sehen Sie alle Ausländer und Immigranten als arm, bedauernswert und anspruchslos und alle Schweizer als fett, selbstgerechte und wohlhabend an? Selbst wenn es so wäre, so ein, zwei Generationen später dürfte eine gewisse Durchmischung stattgefunden haben… PS: wie SIe andernorts schrieben: ein „Aufstieg“ geht nicht immer easy, nur: wir haben indische Ingenieure, deutsche Ärztinnen, die sind schon oben.

          • @Keller 17:01: Richtig, es spielt keine Rolle, wer zersiedelt. Fact ist aber, es sind die Schweizer. Und was macht jetzt Ecopop dagegen? Ein Ecoflop…

          • Cornelia Keller sagt:

            @Binsberger, da sind Sie wirklich nicht mehr up to date, was ich Ihnen auch nicht verdenken kann, da Sie vermutlich nicht in so einem Hüsli wohnen. Gibt meines Wissens auch keine Daten. Sehr viele Deutsche verdienen gut, haben Kinder und wohnen so gern auf dem Land wie viele Schweizer. Aber auch viele „Secondos“, die hier ausgebildet wurden leben in EFH’s, ok, viele natürlich mit Schweizer Pass. Aber wie gesagt, schauen Sie mal kurz über den Tellerrand hinaus: auch die Kinder heutige Immigranten werden eingebürgert, ausgebildet und ein Grossteil davon wird ein Häuschen wollen.

    • Margot sagt:

      Tzzz….11 Mio moderne und weltoffene Schweizer….
      Es sind aber keine Schweizer, sondern Multikulti Bewohner….

      • Hans Früh sagt:

        Zzz.. Ich habe ganz vergessen, dass es ja anscheinend verschiedene Klassen von Menschen gibt, Schweizer und weniger geeignete Menschen, um hier zu leben. Sehr geehrte Margot, weshalb wohl hege ich den Verdacht, dass gerade hinter dieser Initiative, die Angst vor dem und den Fremden die treibende Kraft ist. Dabei haben uns die Einwanderer mehrheitlich gut getan. Die Schweiz ist durch sie erfolgreicher, interessanter und bunter geworden. Die Gespräche mit den Mitmenschen spannender und das Essen vielfältiger. Und ich kann immer noch ohne Angst haben zu müssen abends in der Stadt rumspazieren.

        • Felix Wirz sagt:

          Allein der Gedanke an eine Schweiz MIT Lebensqualität (Grünflächen und Freiraum, Platz für Tiere und Pflanzen) ist wohl schon rassistisch, oder??

        • Beno Meier sagt:

          Werter Früh ich kann die Neigungen eines grünen Entwicklungshelfers durchaus nachvollziehen.
          Aber noch bunter, noch erfolgreicher, noch interessanter
          und noch spannendere Gespräche sind zu viel des Guten. Darum wird
          nun in gut schweizerischer Bescheidenheit diskret ein Riegel geschoben,
          damit auch andere Länder die Chance haben an solch unverdientem Glück teilzuhaben 😉

    • Roland sagt:

      ach tatsächlich? Sie wissen aber sicher auch, das die Schweiz ein Volk von MIETERN ist und die tiefste Eigenheimquote in Europa aufweist!!

    • Gemäss Arealstatistik 04/09 Ausgabe August 2013 hat Schweiz 13’500 ha Ein- und Zweifamilienhäuser, dazu 56’000 ha Umschwung. Die Mehrfamilienhäuser belegen mit Umschwung 32’300 ha. An der gesamten Siedlungsfläche von 308’000 ha machen die 1- und 2-Familienhäuser inkl. Umschwung also lediglich 23% aus (Tendenz sinkend), Wohnbauten insgesamt belegen rund einen Drittel der Siedlungsfläche. Auch wenn es aus Sicht Raumplanung löblich ist, Wohnraum zu verdichten — es ist nur ein kleiner Teil unserer Siedlungsfläche.

      • Hans Früh sagt:

        Nun 69’500 ha für Einfamilienhäuser und Umschwung sind immerhin 8 mal die Fläche der Stadt Zürich. Da könnten bei guter Verdichtung 2 Millionen Menschen hausen und es bliebe immer noch genügend Grünfläche für Erholung und Urban gardening. Bezgl. Sinkender Tendenz zitiere ich nichmals das BFS: Der Anteil der Einfamilienhäuser am gesamten Gebäudebestand nahm zwischen 1970 und 2012 von 40% auf 58% zu. Von den neu erstellten Gebäuden mit Wohnungen sind im Jahr 2012 63% Einfamilienhäuser. Seit 1990 sind im Schnitt jährlich 11 100 neue Einfamilienhäuser entstanden.

        • Cornelia Keller sagt:

          Und was sagt uns das? Dass sehr viele Menschen wünschen in einem Haus mit Garten bzw. Häuschen mit Gärtchen zu wohnen. Ich würde sogar vermuten, dass eine überwältigende Mehrheit diese Wohnform mindestens für gewisse Lebensphasen bevorzugen würde wenn sie nur die Mittel dazu hätte. Dies erscheint mir auch nicht weiter verwunderlich, hat doch die Spezie Mensch während weitaus der längsten Phase seit es sie gibt genau so gewohnt, zuerst in Höhlen, dann auf Pfählen, in Katen etc. Und nun wollen Sie uns sagen, dass dies total verwerflich ist weil damit nicht die max. Anzahl möglich ist?

          • @Keller 16:04: Ecopop behauptet, sie hätte etwas mit Ökologie zu tun. Tatsache ist, dass die vielen Hüsli in der Schweiz das Gegenteil von ökologisch sind. Selbst wenn die Schweiz nur 1 Mio. Einwohner hätte, wäre es viel ökologischer, wenn sie sich auf städtische Zentren konzentrieren würden, als dass alle im ganzen Land verstreut ein Hüsli hätten. Die Infrastruktur und die Wege für eine solche zerstreute Gesellschaft ist sehr viel aufwändiger.

          • Cornelia Keller sagt:

            Nochmals zur Erinnerung: Ihre Ahnen und meine haben während mehreren Millionen Jahren in Hüsli gewohnt ohne irgendwelche ökologischen Nachteile. Ausserdem ist es ein eigentümliches Vorurteil, dass diese Hüsli die reine Katastrophe sind für die Natur. Kommt halt etwas auf die Details an: Naturgärten in der Schweiz sind nachweislich wertvoll für zahlreiche Vögel und Kleintiere. Klar, jene Gärten mit Tujahecke und Schotter schneiden da weniger gut ab.

          • Hans Früh sagt:

            Guter Erklärungsansatz, leider aber nicht ganz zu Ende gedacht. Unsere Urahnen lebten nämlich in Sippschaften und teilten sich sowohl Behausung, Güter als auch ‚Garten‘. Heutige Einfamilienhäuser mit Mami, Papi, Selin und Kevin als alleinige Bewohner, Mehrfachgarage, eingezäunten Gärten und privatem Geräteschuppen haben damit so wenig zu tun, wie ein Zoobesuch mit dem Leben in der Kalahari. Eine Wohnblock mit gut vernetzer Nachbarschaft und gemeinsamer Nutzung des Umschwungs, entspricht da schon eher der menschlichen Natur.

          • Cornelia Keller sagt:

            …und hier noch die „genaue“ Zahl: 7’236’860’534 , Geburten am 31. Mai bis 7.45: 111’213

      • Lea sagt:

        @Benno: Obwohl Ein und Zweifamilienhäuser fast doppelt soviel Platz brauchen, leben mehr Menschen in Mehrfamilienhäusern. Dazu kommt noch, dass bei verdichtetem Bauen massiv weniger Strassenfläche pro Person nötig ist.

  • Heinz Butz sagt:

    Die Zuwanderungsquote in der EU ist tiefer als die angestrebte in der ECOPOP-Initiative, also was gibt’s da zu bemängeln? Ich persönlich habe in der Schweiz innerhalb meines Lebens die Verdoppelung der Einwohnerzahl erlebt (von 4 auf 8 Mio). Meine Grosskinder werden das ebenfalls erleben auf 16 Mio und ihre Grosskinder auf 32 Mio Einwohner. Ist dann ein Leben hier noch möglich und wünschenswert? Ich denke NEIN!

    Begrenzen wir also solange es noch möglich ist und lasst uns nicht auf einen grossen Krieg hoffen, der in der Folge wieder die richtigen Verhältnisse einpendelt.

    ECOPOP JA

    • @Butz 11:08: Die Ecopop-Initianten sind derselben Logik verfallen, wie die Wirtschafts-Wachstumsprediger. Nur die einen wünschen sich exponetielles Wachstum und die anderen fürchten sich vor ihm. Beide verstehen aber offenbar nicht, dass es exponentielles Wachstum schlicht und einfach nicht gibt.

      • Felix Wirz sagt:

        „dass es exponentielles Wachstum schlicht und einfach nicht gibt…….. “

        Jawas… und wie nennen Sie den die in der Realität unbestritten immer schneller werdende Zunahme der Bevölkerung, wenn nicht exponentiell?? Durch Verharmlosung werden Probleme im allgemeinen nicht besser….

        • @Wirz 11:55: Wir könne gerne im Jahr 2070 nochmals zurückblicken und darüber reden. Es gibt kein stetiges exponentielles Bevölkerungswachstum. Klar: wenn sie nur einen Ausschnitt betrachten – z.B. die Geburtenraten von April bis Juli eines selben Jahres – dann könnte man es zuweilen meinen. Aber man darf daraus nicht schliessen, dass im Dezember 4x oder 8x soviele Kinder zur Welt kommen, wie im Juli.

          • Bescheidener sagt:

            Frau Binsberger ich habe kürzlich eine Wanderung unternommen und bin durch ein Dorf gekommen (namentlich Oberwil/BL, zudem ist wandern in der Nordwestschweiz ohne stetigen Lärm von den ganzen Menschen kaum mehr möglich). Aber zu meinem Punkt: ich sah ein Mehrfamilienhaus (mehrstöckig mit ca 80 qm Garten, welches schon ca 20 Jahre steht) der Garten war für den Bau eines zweiten Mehrfamilienhauses ausgesteckt. Gemütliche Grillabende im Garten entfallen nun für Alteingessessene sowie Neuzuzüger. Wollen Sie dies auch im Rest der Schweiz ? Lebensqualität Ade.

          • @Bescheidener 17:28: Sie schreiben mir aus der Seele! Wenn all die Hüsli-Menschen sich in die Stadt in grosse Mehrfamilienhäuser begeben würden, dann gäbe es plötzlich soooooo viel neuen siedlungsfreien Raum, dass alle raus könnten und die Natur geniessen und grillieren, etc. Aber wenn jeder ein eigenes Hüsli braucht, dann hats halt bald keinen Platz mehr für Ausflüge.

          • Felix Wirz sagt:

            Binsberger@ Die Welt endet eben nicht am Horizont, auch wenn Sie das zuweilen glauben. Studieren Sie mal die Bevölkerungsentwicklung unseres Planeten in den letzten 200 Jahren, dann wissen Sie was gemeint ist. Handlung täte dringend Not. Ansonsten wird das exponentielle Bevölkerungswachstum dort enden wo jedes exponentielle Wachstum endet: In der Katastrophe!

        • Bescheidener sagt:

          Ach Frau Binsberger, ich redete von Mehrfamilienhäusern (ca. 4-6 stöckig wenn ichs recht im Kopf hatte). Ausserdem hats in Oberwil kaum Hüsli sondern fast nur Wohnungen (die grösste Fläche wird von einem hohen (ausländischen) Kandermitarbeiter eines Pharmakonzerns für seine Villa gebraucht). Ausserdem wenn Sie es von der Geburtenrate haben, Ausländerinnen gebären mehr als Schweizerinnen.

          Ich wohne in einem Reihenhüsli (wir sind zu viert, brauchen im Schnitt also wenig Platz).

          Sie wollen also alle in Stadtwohnungen ohne Privatsphäre pferchen? Wer profitiert denn von soviel Zuwanderung?

  • Theo Peter sagt:

    Ganz klar JA zu Ecopop. Wenn die Regierung nicht fähig und willens ist, die MEI umzusetzen. Die ungezügelte Einwanderung von jungen und billigen Arbeitskräften und das Übermass an Ausländern – man ist ja langsam fremd im eigenen Land, ist für ältere CH Arbeitnehmer schlicht desaströs.

    • ira sagt:

      Und da kommt er wieder durch. Der braune Giftzwerg im grünen Mäntelichen. Hmmm, was genau haben Ausländer noch einmal mit Umweltschutz zu tun? Wie, nix? Ah, naja.

      • Markus Sauer sagt:

        @Ira: Die überwiegende Mehrheit des umweltzerstörenden Bevölkerungswachstums gründet in der Zuwanderung; nur ein kleiner Teil ist unser eigener Nachwuchs. Entsprechend ist es nur logisch, dort anzusetzen, wo der Effekt am grössten ist. Selbst eine 1-Kind-Politik würde das Bevölkerungswachstum in der Schweiz nicht mal annähernd so stark bremsen wie Ecopop. Die xenophoben Auswüchse, welche sie hier orten, sind eine Fata Morgana.

        • @Sauer 14:50: Aber was will denn die Ecopop? Ausländer-Geburten verhindern? Nein. Nur Einwanderung beschränken. D.h. die Kinder kommen dann woanders zur Welt, verbrennen Erdöl – und schon schmelzen unsere Gletscher wieder etwas mehr. Was trägt Ecopop dagegen bei? Die Erderwärmung kennt keine nationalen Grenzen.

      • Beno Meier sagt:

        Da man Bürger nicht aus dem Land schmeissen darf, bleiben nur noch die
        Ausländer werte Irish Republican Army. Das heisst es wird weniger Strom
        verbraucht, weniger Auto gefahren, weniger Land verbaut, weniger Züge verstopft, weniger Wasser verbraucht, weniger Häuser ausgeraubt, weniger konsumiert, weniger Nahrung importiert, weniger Familien nachgezogen….
        Bei Lichte betrachtet hat „der Ausländer“ evtl. doch mit Umweltschutz zu
        tun! Nächste Frage.

        • Ira sagt:

          Herr Meier, auch wenn Ihnen Namen abseits von Urs, Ueli, Ruedi, Regula und Christoph ein Graus sein mögen, Ira steht in diesem Fall nicht für Irish Republican Army, sondern ist ganz einfach ein Vorname.

  • Entwicklungen in der Schweiz: Die Bevölkerung wächst langsamer, als die Anzahl Wohnungen. Jede Wohnung beherbergt immer weniger Menschen. Gleichzeitig braucht jedes Individuum immer mehr Wohnfläche. Das bedeutet: die Zersiedelung würde auch passieren, wenn die Bevölkerung nicht zunehmen würde. Das heisst, dass das Problem nicht an der Bevölkerungszunahme hängt, sondern… wer merkt’s?

    • Felix Wirz sagt:

      Das heisst das es an beidem liegt und zwar zu ca. 75% an der Zuwanderung und zu ca. 25% an dem Mehrflächenverbrauch. Oder wollen Sie behaupten, dass die frisch Zugezogenen im Wald in Zelten hausen??

      • @Wirz 12:29: Gegenfrage: wenn die Zugezogenen nicht zuziehen würden, würden sie dann gar nirgends mehr wohnen? Eben. Und dort würden sie genauso Ressourcen verbrauchen, wie in der Schweiz. Die Klimaveränderung wird von uns allen verursacht und macht nicht Halt an den schweizer Grenzen. Wir Schweizer verursachen 60% unserer Umweltverschmutzung im Ausland. Wer aus Umweltschutzgründen die Einwanderung bremsen will, hat die Umwelt gröbstens missverstanden.

        • Mario F. sagt:

          Nadine, erstens gratuliere ich ihnen das ihre Kommentare immer veröffentlicht werden im TA, sie treffen einfach den Mainstream der TA Journalisten.
          In dem erstem Quartal 2014 bereits wieder plus 20’000 Migranten. Sagen sie mir mal wo finden die alle Arbeit. vor kurzem stand hier noch ein Inländer hat eine Verweildauer von ca. 7 Monaten bevor er eine neue Stelle findet, es ging um Fachkräfte! Und wo wohnen die alle? Wo schicken die die Kinder in die Schule Kita etc. wo?
          Uns sie behaupten das es nicht auf Kosten der Natur gehen würde. Privat Häuser wollten sie ja auch verbieten, alle in Blocks

        • Felix Wirz sagt:

          Sie meinen also wir können hier ruhig alles zubetonieren, weil es ja an einem anderen Ort auf der Welt dafür mehr Natur gibt?? Der Klimawandel wird durch eine Zuwanderungsbeschränkung tatsächlich nicht besser. Es gibt aber auch in der Schweiz eine Tier und Pflanzenwelt, und die möchte ich im Gegensatz zu Ihnen erhalten. Umweltschutz besteht nicht nur im globalen. Wer gibt uns Menschen eigentlich das Recht uns in einem Land wie die Schweiz dermassen breit zu machen dass alles Andere verdrängt wird??

          • @Wirz 22:38: Welche Tiere und Pflanzen wollen Sie in einer Hüsli-Schweiz denn schützen? Z.B. die Katzen, die Hunde und die Kanarienvögel? Wenn alle Hüslibewohner in stadtnahen Mehrfamilienhäusern leben würden, gäbe es enorm viel mehr „Natur“.

          • Bescheidener sagt:

            Nochmal Frau Binsberger, Ihre Theorie mag ja duchaus stimmen (Alle Einfamilienhäuschen plattwalzen und die Fläche renaturieren, sowie alle Einwohner egal wie hart Sie arbeiten evtl. sogar in 1.5 – 2.5 Stadtwohnungen pferchen usw). Spielen wir dieses Szenario mal durch. Was machen dann Ihre Grosskinder wenn wir dann 15 Mio Menschen hier haben? (Auch Mehrfamilenhäuschen und Wohnblocks brauchen Platz). Ausserdem sind Sie mit dieser Ausrichtung eigentlich dafür dass es bald mehr Ausländer wie Schweizer in der Schweiz gibt?

          • Felix Wirz sagt:

            Nein Frau Binsberger, ich spreche nicht von ihrem Schosshund. Jeder zusätzliche Mensch in unserem Land braucht Fläche für Infrastruktur aller Art. Mit dem Wohnen allein ist es nicht getan. Es folgen Einkaufsmöglichkeiten, Mobilität (Strasse und Schiene), Anlagen für Freizeitvergnügungen, Kläranlagen und vieles mehr. All dies geht zu lasten unserer Grünflächen und unserer Natur. Was sie fordern ist, dass sich die Schweizer einschränken (z.B. Hochhaus anstatt Haus im Grünen) um zusätzlichen Platz für zusätzliche Zuwanderer zu schaffen. Ein Vorschlag der ganz sicher nicht mehrheitsfähig ist.

  • Jozef Kop sagt:

    Jedes grössere Unternehmen macht sich mit Vision, Mission und Strategie Gedanken darüber wie die Zukunft mittel- und langfristig aussehen soll.
    Die Politik scheint das für das Land, wofür sie Verantwortung übernommen haben, nicht zu können oder zu wollen. Was für ein armseliger Haufen

  • Lea sagt:

    Wieder ein Politiker der Wasser predigt und Wein säuft!
    Wer die Überbevölkerung begrenzen will und vier Kinder hat ist sowenig glaubwürdig, wie jemand im Einfamilienhaus der gegen die zubetonierung der Landschaft kämpft.

  • Peter Richter sagt:

    Die Ecopop-Initianten haben im Vergleich mit anderen Ländern in Europa, ausnahmslos alle Fakten auf ihrer Seite, da gibt es gar keinen Zweifel.
    Aus ideologischen Gründen und wirtschaftlichen Interessen werden unsere Medien Fakten mit einer Angstkampagne zersausen, siehe z.B. den Artikel von gestern „Die strengsten Einbürgerer von Europa“, da wird die Schweiz mit einer der höchsten Einbürgerungsquoten weltweit, als die strengsten Einbürgerer von Europa bezeichnet.
    Ecopop wird nicht an Fakten, sondern an der Medienpropaganda scheitern.

  • Philipp Löpfe sagt:

    Herr Büeler zeichnet das Schreckgespenst einer 11-Millionen Schweiz. Wer hält das ernsthaft für ein realistisches Szenario?
    Die Schweiz hatte in den letzten Jahren einen solchen Zustrom, weil es den europäischen Wirtschaften miserabel ging. Ich wette, dass mit der anziehenden Wirtschaft in Europa auch die Zuwanderung in die Schweiz sinkt. Und übrigens: Die Schweiz braucht Zuwanderung sonst sterben wir aus. Oder bevorzugen Sie eine 0-Einwohner-Schweiz, Herr Büeler?

    • @Löpfe 15:28: Ich halte das für realistisch, aber erst 2050. Und auch das nur, wenn die Schweiz sich neu strukturiert. Es braucht mehr kleine aber städtische Zentren und viel weniger besiedelte Peripherie. So gibt es mehr Stadt und gleichzeitig mehr Land. Auf Kosten der zu verschwenderischen Hüsli-Siedlungen. Dadurch verkürzen sich die Wege und somit sinkt der Dichtestress – trotz mehr Bevölkerung. Ecopop nützt da gar nichts dagegen, im Gegenteil: es fördert die heutige Zersiedelungsentwicklung.

  • Martin Cesna sagt:

    Es gibt eine sicher ebenso wirksame Technik mit noch stärkerer Wirkung als ECOPOP: Banken, Versicherungen und Spekulation fördern. Das verteuert die Bodenpreise bis ins Unbezahlbare, was zum Massenexodus der weniger Bemittelten führen wird. Die Produktions-Industrie wird sich dann schon längst verabschiedet haben, da zu teure Bodenpreise und zu hohe Löhne.
    Übrig bleiben wird eine Parklandschaft in der Maybachs und Ferraris herumfahren. Die ganze Schweiz ein einziger Kanton Zug! … und fast leer!
    Alles unter 20’000.- Fr. Monatseinkommen lebt auswärts.
    Na, ECOPOPianer?

    • @Cesna 15:59: Richtig, genau das ist der Effekt von ECOFLOP. Interessanterweise hat die stockbürgerliche Regierung des Kantons Zug schon vor einiger Zeit bemerkt, dass auf diese Weise keine Putzfrauen, keine Ladenkassierinnen, kein Elektronik-Service etc. mehr zuhause möglich ist, weil sich das benötigte Personal nicht in der Nähe niederlassen kann. Deshalb befürwortet sie staatlich subventionierte Billigwohnungen. Ihr Bild müsste man also noch mit dem gnädigerweise tolerierten Dienstpersonal ergänzen. (Und eigentlich ist es ja bereits heute so.)

  • Mario F. sagt:

    ECOPOP ist einfach nur Super!
    Präzise in der Definition,
    sauber umzusetzen, ich bin dabei.
    Die Politik will eine Heimat des Konsumrausches,
    des Massen Konsums,
    ich will mich an der Heimat Schönheit lieber berauschen.
    und das geht auch ohne immer zu kaufen!
    Ecopop ja das ist mein Ding!

  • Dieter Sprenger sagt:

    Auch wenn die Ecopop Initiative nicht gleich das gelbe vom Ei ist , zeigt diese in die richtige Richtung , da es auf die Dauer niemals so weiter gehen kann . Doch ausgerechnet jene Kreise welche sich angeblich für den Umweltschutz stark machen , lehnen diese Initiative aus purer Ideologie ab . Anscheinend bevorzugen die Ecopop Gegner einen übervölkerten Staat um in der Folge restriktive Umweltanliegen zu begründen um jeden einzelnen noch mehr einzuschränken ! Nur gut teilen die wenigsten diese paradoxe Philosophie !

    • @Sprenger 9:44: Es gibt geeignete und ungeeignete Mittel, die Umwelt zu schützen. Menschen von der Zuwanderung abzuhalten nützt der Umwelt nichts. Zugegeben: auch Zuwanderung zuzulassen nützt der Umwelt nichts. Aber genau das zeigt, dass die Zuwanderung schlicht kein Umwelt-Thema ist. ECOFLOP.

      • Dieter Sprenger sagt:

        Werte Frau Binsberger , wesshalb sollte weniger Zuwanderung unserer Umwelt und Natur nichts nützen ? Desto weniger Zuwanderung, desto weniger Überbauungen, Strassen, Verkehr, Wasserverbrauch, Energie – und Ressourcenverbrauch dadurch neue AKW`s kein Thema und weniger Abhängigkeit vom Ausland, weniger Vorschriften und mehr Bewegungsfreiheit für jeden Einzelnen usw. usf. ! Kurzum weit mehr Vor – als Nachteile . Auch wenn die Ecopop alle diese Vorteile nicht mehr bringen kann, da bereits zu spät, geht es damit immerhin in die richte Richtung ! Ausser für jene welche den Dichtestress brauchen .

  • swissness sagt:

    Die bisherige Masseneinwanderung ging auch eindeutig und nachweislich zu Lasten unserer Sozialwerke. Auf unseren bescheidenen 41.288 km² sind dann auch nur lediglich 25% der Fläche zur Besiedlung geeignet. Auf dieses sehr enge Korsett zwängt sich aber unterdessen über 2/3 der Bevölkerung. Nur wenige Regionen Europas sind dichter besiedelt als das Mittelland. Mit entsprechend grossen Nachteilen für Infrastruktur und Lebensqualität. Die Verlierer vom 9.Februar blockieren immer noch in antidemokratischer Manier die Umsetzung der MEI. Darum werde ich nun auch die ECOPOP unterstützen.

    • @swissness 9:50: „sehr eng“ ist es in der Schweiz nur für Leute, die für sich alleine zuviel Platz beanspruchen. Solche Ansprüche kann sich die Schweiz nicht leisten. Wir sind halt nicht in Kanada oder Australien – da können die ECOFLOPER täubelen wie sie wollen.

      • Bescheidener sagt:

        Ach Frau Binsberger, wo kann man sich so indoktrinieren lassen wie Sie? (Eine ernst gemeinte Frage)

        Hassen Sie die Schweiz/er/innen? Haben Schweizer kein Recht auf ein kleines Einfamilienhäusschen mit Garten (in ihrem EIGENEN Land wohlgemerkt), nur weil die Wirtschaftsobrigen den Hals nicht vollbekommen udn nur auf Zuwanderung setzen? Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass viele Schweizer im Ressourcenverbrauch bescheidener werden müssen. 1950 wohnten fast alle meine Verwandten in Häusern und trotzdem hatte es genug Natur. Die zu starke Zuwanderung in die Schweiz ist ein Fakt!

        • swissness sagt:

          Frau Binsberger, Sie machen einen Überlegungsfehler: 50% der bisherigen Einwanderung wurde von der Wirtschaft gar nie gerufen ( u.a uferloser Familiennachzug, Studenten, Erwerbslose). Nur dumm benötigen auch diese Leute unsere knappen Ressourcen, Wohnraum und Ärzte. Daher sind diese Leute auch ein Teil das Problems, wenn unsere Land immer mehr zersiedelt wird. Ganz zu schweigen von den hunderttausenden Sans Papiers und abgewiesenen Asylbewerbern, die unseren Wohnraum beanspruchen. Also, wer hat das Recht hier zu leben, aus welchen Grund, um unseren knappen Boden mitbenützen zu dürfen?!

          • Dieter Sprenger sagt:

            Ja Frau Binsberger, es scheint auf Grund von ihren Kommentaren tatsächlich so zu sein dass Sie uns Schweizer Einwohnern kein Einfamilienhaus oder mehr Freizeitraum gönnen (obwohl ich selber auch kein Hausbesitzer bin).Zudem wenn die Menschheit auf der Welt besser und gleichmässiger verteilt wäre,gäbe es für jeden immer noch genug Platz. Es kann jedoch niemals akzeptiert werden,dass einerseits eine gewisse Wirtschaftselite welche keine Grenzen kennt und andererseits politische Parteien aus ideologischen Gründen hier zu Lande eine möglichst hohe Bevölkerungskonzentration uns aufzwingen möchten !

          • @Sprenger 22:14: Natürlich doch. Gerade weil ich uns mehr Freizeitraum gönnen möchte, sollten die Hüsli-Menschen diesen Raum endlich freigeben und verfügbar machen, indem sie in die Stadt ziehen. Gleichzeitig verkürzen sich für sie die Wege, die Autostunden werden weniger – also mehr Raum, mehr Freizeit und weniger Dichtestress, weniger Lärm und weniger Abgase. Dies alles ist möglich auch ohne ECOFLOP.

          • Felix Wirz sagt:

            Ja Frau Binsberger, die Schweizer sollen sich alle einschränken, damit es noch Platz für unendlich viele Zuwanderer hat… Das ist ihre wahre Ideologie. PS. Hören sie mit dem Wort „Ecoflop“ auf, wir sprechen ihnen gegenüber auch nicht von Frau Dummsberger!

          • Cornelia Keller sagt:

            @Binsberger, 1. Juni, 01.42: “ ….sollten die Hüsli-Menschen diesen Raum endlich freigeben und verfügbar machen, indem sie in die Stadt ziehen“. . Eine gewisse Freiheit in der Wahl der Lebensform gehört zu den existentiellen Grundlagen eines modernen, demokratischen Rechtsstaates. Sie machen mir wirklich Angst mit Iher totalitären Gesinnung.

        • @swissness 19:34: Zitat „hunderttausende Sans Papiers und abgewiesene Asylbewerber“… entschuldigen Sie, ich habe erst jetzt gemerkt, dass Sie Ihre Kommentare unmöglich ernst meinen können… und ich bin drauf reingefallen…

          • Dieter Sprenger sagt:

            @ Binsberger ; Also so wie ich Sie verstehe müssten grössere Städte enstehen und alle Einwohner sollten dem zur Folge in grossen Mehrfamilienhäusern bzw. Wohnungen zusammengepfercht leben , damit nach gemäss ihrer Philosophie rund herum einige Natur – und Freizeitpärke eingerichtet werden könnten ? Wenn dem so ist Frau Binsberger wie Sie sich dies vorstellen , dann ist es hier nicht mehr Lebenswert . Seien wir doch einmal realistisch und ehrlich , damit lässt sich das Problem der hohen Zuwanderung nicht auf diese Art und Weise lösen nur weil gewisse Kreise dieses Tabu Thema umgehen möchten !

          • swissness sagt:

            Frau Binsberger, Ausländer die von der Wirtschaft gar nie gerufen wurden, Sans Papiers und abgewiesene Asylbewerber beanspruchen also Ihres Erachtens keinen Wohnraum?

        • iskra sagt:

          Bescheidener 15:54: Was heisst eigentlich in ihrem EIGENEN Land ? Die Schweizer, die kein Land besitzen,haben eben kein eiegenes Land. Warum soll ich sagen, die Schweiz ist MEIN Land ( ich besitze das Bügerrecht einer Schweizer Gemeinde) , wenn ich kein Land besitze. Die Schweiz ist nur MEIN Land, wenn die Schweiz den Schweizern ( allen ) gehört, und nicht ein paar wenigen ( egal ob Schweizer oder Nichtschweizer ).

          • Bescheidener sagt:

            Iskra, darf ich Sie nach Ihrem Alter fragen? Ich bin 20 und fühle mich diesem Land VERBUNDEN. Meine (Ur- und noch viel weiter) Grosseltern und meine Eltern haben stark dazu beigetragen dieses Land wirtschaftlich stark zu machen und für Ihre Nachkommen eine gute Grundlage zu bieten. Deshalb finde ich es Stossend wenn jemand kommt und mir sagt ich solle eine 2zimmerwohnung in der Stadt mieten um jährlich (offiziell) 80’000 Profiteuren(nicht nur negativ gemeint) Platz zu machen. Das viele dies nicht verstehen begreife ich (kaum Verhältnis zu (Gross-)eltern, Grosseltern im fremden Land usw.)

  • Irene feldmann sagt:

    Niemand hat die Kontrolle oder die Weitsicht 2050 der Schweiz zu sehen, man nimmt an und deshalb nun die ganze Panik??? Überlebt mal das 2014, dann sehen wir weiter…..

    • Marcel Senn sagt:

      Irene: Die Rentnerschwemme kann man heute schon voraussehen – bis 2050 – für sowas gibts ja Sterbetafeln und die Leute sind alle schon auf der Welt…gut Hitzewellen, Viren, Spitalchäfer u.a. kann man noch nicht so ganz voraussehen – Aber ab 2036 sind wir das komplette Altersheim – bei Ecopop – es müssten mindestens 35-40000 jüngere pro Jahr kommen – oder die Eidgenossinnen steigern die Geburten um fast 50% von 1.43 auf 2.15 K/Frau…- wieviele Kinder haben denn Sie schon, Irene?
      Die ab 2016 ff geborenen wären dann 2036 ff 20, wenn die letzten Babyboomer Jg 71 in Rente gehen

  • Hans Früh sagt:

    Eine Wirtschaft aus Produktion und Dienstleistungsektor, wie die Unsrige benötigt Arbeiter genauso dringend wie ein Bauer, der die Ernte einbringen muss. Kriegt sie diese nicht, ist bald Feierabend und zwar ohne Erdbeerdessert. Ecopop ist ein gesetzlicher Grenzwall, starr, wie dereinst die Berliner Mauer. Er wird uns zivilsatorisch und technisch den Schnauf nehmen. Lasst euch das von einem Grünen der ersten Stunde sagen: Die Natur einer der fortschrittlichsten Gesellschaften der Welt lässt sich nicht mit Rezepten retten, die aus stalinistisch-nationalsozialistischer Zeit stammen.

    • swissness sagt:

      Sie pauschalisieren total Herr Früh. 50% der bisherigen Einwanderung wurde von der Wirtschaft gar nie gerufen ( u.a uferloser Familiennachzug, Studenten, Erwerbslose). Nur dumm benötigen auch diese Leute unsere knappen Ressourcen, den knappen Wohnraum und das überlastete Gesundheitswesen. Daher sind diese Leute auch ein Teil das Problems, da auch diese unser Land immer mehr zersiedeln und unsere knappen Ressourcen beanspruchen.

      • Hans Früh sagt:

        Herr/Frau Swissness, Sie machen es mir ohne richtigen Namen schwer, ihrer schamlosen Verachtung von Studenten, Erwerbslosen und Menschen, die ihre Familie lieben, mit Anstand zu begegnen. Ich frage mich, wer Ihnen jetzt noch Demut und Dankbarkeit vor dem Glück, das ihnen hierzulande widerfährt, beibringen kann. Vielleicht ihr Chef oder ihre Mitarbeiter, wenn Sie nicht zu feige wären, sich hinter ihrem Pseudonym zu verstecken. Swissness, das ist in Ihrem Fall Schweiztümelei, die auf alles zielt, was nicht ihrem Geschmack entspricht. Pfuideibel!

        • swissness sagt:

          Herr Früh, es gibt nun mal kein universelles Menschenrecht darauf, dass jeder Erdenbürger der will in die Schweiz einwandern darf. Nicht einmal die klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada und Australien kennen den Freien Personenverkehr. Außerhalb der EU sind wir die einzigen mit diesem Unding. Großeltern, Tanten und Onkels gehören nun einmal nicht zur Kernfamilie,die aber bisher grosszügig unter dem Etikett Familiennachzug dazugerechnet wurden. Diese Nachzügler, Studenten und Erwerbslose wurden auch nicht von der Wirtschaft gerufen, aber beanspruchen trotzdem unseren knappen Boden.

          • swissness sagt:

            Nicht einmal in solchen klassischen Einwanderungsländern wie Australien und Kanada, darf mir nichts, dir nichts, jeder Student, Erwerbslose oder Verwandte 2. und 3.Grades einfach so einwandern, werter Herr Früh. Das macht auch in der Schweiz durchaus Sinn, da wir obendrein noch sehr wenig Platz haben. Qualität vor Quantität, was wirtschaftlich keinen Sinn macht bleibt ohnehin draussen. Für jeden und jede ist unser Platz einfach zu gering!

    • Dieter Sprenger sagt:

      Zu Bedenken ist jedoch auch dass es kaum für immer und ewig mit dieser Zuwanderungsspirale stetig nur Wirtschaftlich weiterhin so aufwärts gehen wird und kann. Zudem wäre es ein Armutszeugnis für die hiesige Wirtschaft deren zukünftigen Entwicklung nur einseitig auf eine hohe Zuwanderung auszurichten. Eines Tages könnte es unserer Wirtschaft so ergehen wie den Erdölexportabhängigen Staaten bei schwindenden Ressourcen. Bestenfalls dient dies nur begrenzt dem Profit der Wirtschaftseliten ! Auch wenn die Ecopop nicht das gelbe vom Ei ist , zeigt diese Initiative etwa in die richtige Richtung .

    • Rene Kunz sagt:

      Hans Früh sagt: „Eine Wirtschaft aus Produktion und Dienstleistungsektor, wie die Unsrige benötigt benötigt Arbeiter genauso dringend wie ein Bauer“? Herr Früh, die harte Arbeit unserer Vorfahren, die zur Entstehung und wirtschaflichen Stand der Schweizer Eidgenossenschaft einen umfassenden Beitrag machten war sicherlich nicht mit der Beabsichtigung und vorhaben Arbeit für weitere 5-15 Millionen Menschen aus dem Ausland, der ganzen Welt zu verschaffen. Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft und Finanzen der Schweiz vor 40-50 Jahren, bevor der Masseneinwanderung im viel besseren Zustand war.

  • Rene Kunz sagt:

    Es sind nicht mehr die zumutbaren vernünftigen Schweizer Bürger, nein, es sind nun seit Jahrzehnten die Macht- und Habgier besessen Schweizer Politiker und Bürger, die das Geschehen und die Verhältnisse in unserem Land zunehmend in ein Chaos und zukünftige, intrinsische multikulturelle Friedensstörung führen. Offensichtlich missachten nachlässig die Schweizer und EU Politiker mit Unbekümmertheit alle der vergangenen die gegenwärtigen multikulturellen Konflikte wie Trentino-Alto Adige/Südtirol, Türkei/Griechenland (Zypern), Türkei/Armenien, Balkan/Jugoslawien, Russland/Georgien, Afrika..usw.

  • swissness sagt:

    Die Vereinigte Verliererfront vom 9.Februar 2014 missachtet leider noch immer den Volkswillen. In antidemokratischer Manier möchte man die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative der SVP sabotieren. Dieses unstatthafte Verhalten war leider zu erwarten. Dabei ist diese sture Trotzhaltung der Verlierer nur Wasser auf die Mühlen von Ecopop. Die Gegner der MEI scheinen das aber nicht zu schnallen. Der Resourcenverschleiss und der knappe Boden werden so aber noch extremer. Die Zeit wird reif für die Ecopop-Initiative. Deren Erfolg manifestiert sich im Umgang mit der MEI.

  • J.Meijer sagt:

    Holland hat jetzt schon 15 Millionen Einwohner.Aber jetzt sieht man es wieder abbauen.Viele leere Laden in viele Doerfer und Staedte.Die Anzahl der Aeltern wird mehr steigen.Schon jetzt.Sie leben etwas laenger.Man hat jetzt schon weniger jungere um die Frage an Arbeit zu erfuehlen.Es gibt nur 1 oder 2 Kinder pro Ehepaar.Die Anzahjl wird stark reduzieren.En Mensch hat kein ewige Leben leider.Sonst wird es knapp.

  • J.Meijer sagt:

    Der Schweiz hat jetzt doch noch immer viel Natur? Auch wenn es um 12 millionen gibt.Wir koennen noch immer die Berge sehen,saubere Luft.usw.Und wird es auch noch in 2050 haben,dann leben viele von heute doch nicht mehr?

    • Dieter Sprenger sagt:

      Die Schweiz besteht aus Topographischen Gründen nur zu einem kleinen Teil mit bewohnbarer Fläche und lässt sich in keiner Art und Weise mit Holland vergleichen . Demnach ist es Unsinn zu behaupten , dass der bewohnbare Teil noch viel erträgt . Wenn schon wäre die EU dazu Verantwortlich dafür zu sorgen und eine Perspektive zu schaffen , dass die Bürger/innen von deren Mitgliedsstaaten nicht gezwungen sind aus Existenzgründen auszuwandern. Doch leider ist das Gegenteil der Fall und die EU fördert aus rein wirtschaftlichem Profitdenken diese unnötige und einseitige Binnenwanderung ihrer Völker !

  • André Dünner sagt:

    Kommt dies jemandem irgendwie bekannt vor?

    Halte die Menschheit unter 500 Millionen in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
    Lenke die Fortpflanzung weise um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.
    Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache.
    Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition + alles sonst mit gemäßigter Vernunft.
    Schütze die Menschen + Nationen durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte.
    Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln + internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen.
    … 1/2 …

  • André Dünner sagt:

    Kommt dies jemandem bekannt vor? II

    Vermeide belanglose Gesetze + unnütze Beamte.
    Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten + den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.
    Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen.
    Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
    Lass der Natur Raum
    Lass der Natur Raum.

    Georgia Guidestone

    Zur Abschlussfrage …
    Wie weit sind wir davon entfernt? Welches sind die nächsten Schritte und mit welcher Zieldefinition?

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