Das nukleare Risiko in der Schweiz: Unnötig und inakzeptabel

Vor Fukushima empfahl das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) eine Schliessung unserer Atomkraftwerke nach einer Betriebsdauer von 40 bis 50 Jahren – aus Sicherheitsgründen. Um deren Abschaltung gewährleisten zu können, schlugen die Betreiber die Planung von zwei neuen Atomkraftwerken vor. Nach Fukushima wurde allerdings klar, dass der Bau von neuen Nuklearanlagen in unserem Land nicht mehr denkbar ist.

Drei Jahre später ist die Überraschung gross. Folgt der Nationalrat seiner Umweltkommission, könnten unsere alten Atomkraftwerke – jene, die man vor Fukushima für veraltet hielt – von regelmässigen Betriebsverlängerungen bis zu einer Gesamtlebensdauer von über 60 Jahren profitieren! Es würde schlicht und einfach keine verbindliche Planung mehr existieren, wann die Atomkraftwerke vom Netz genommen werden sollen. Ein solcher Entscheid des Nationalrats wäre unverständlich. Fukushima müsste uns zu grösserer Vorsicht mahnen. Nun geschieht aber genau das Gegenteil: Man zieht in Betracht, unsere alten Atomkraftwerke länger zu betreiben, als dies jemals vorgesehen war.

In der Schweiz hätte ein derartiger Unfall wegen der Kleinräumigkeit und der hohen Bevölkerungsdichte katastrophale Konsequenzen.

Das älteste Kraftwerk der Welt: Beznauin Aargau. (Keystone/Alessandro Della Bella)

Das älteste Kraftwerk der Welt: Beznau, im Kanton Aargau. (Keystone/Alessandro Della Bella)

Beznau wurde vor 45 Jahren in Betrieb genommen und ist damit das älteste noch laufende Atomkraftwerk der Welt. Genau wie Mühleberg entspricht auch Beznau den heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Überall auf der Welt werden Atomkraftwerke nach einer durchschnittlichen Betriebszeit von 30 Jahren vom Netz genommen – wenn sich nicht schon vorher ein Unfall ereignet. Fünf der 500 in Betrieb genommenen Reaktoren haben ihren Lebenszyklus tatsächlich mit einem Unfall beendet, bei dem sich eine Kernschmelze ereignete. In der Schweiz hätte ein derartiges Ereignis wegen der Kleinräumigkeit und der hohen Bevölkerungsdichte katastrophale Konsequenzen.

Die Bevölkerung einem derartigen Risiko auszusetzen, ist unannehmbar, umso mehr, als Alternativen existieren. Diese Woche hat der Nationalrat über verschiedene Massnahmen abgestimmt, die – wenn sie glaubhaft umgesetzt werden – einen raschen und sicheren Atomausstieg ermöglichen würden: nationales Interesse für die Nutzung erneuerbarer Energien, Erhöhung der Mittel für deren Entwicklung, Bonus-Malus-System zugunsten von Energieeinsparungen. In den Schubladen des Bundes befinden sich über 30’000 Projekte zu erneuerbaren Energien in der Warteschlaufe. Mit ihnen könnte dieselbe Strommenge produziert werden wie mit unseren drei ältesten Atomkraftwerken, die wir so rasch als möglich vom Netz nehmen müssen. Worauf warten wir noch?

Dass die Betreiber der Atomkraftwerke ihre Anlagen so lange wie möglich betreiben wollen, um Gewinne einzufahren mit einer Energie, deren Risiken allesamt von der Gemeinschaft getragen werden und um deren Abfälle sich die kommenden Generationen werden kümmern müssen, kann man nachvollziehen. Was soll man aber von den Politikern halten, die die Bevölkerung einem nuklearen Risiko aussetzen, das sowohl unnötig als auch inakzeptabel ist? Das Volk wird darüber befinden. Die Grünen sind – sollte der Nationalrat an diesen Bedingungen festhalten – fest dazu entschlossen, den Stimmbürgern eine Initiative zu unterbreiten, die die Schliessung unserer in die Jahre gekommenen Atomkraftwerke nach 45 Jahren Betriebsdauer fordert.

210 Kommentare zu «Das nukleare Risiko in der Schweiz: Unnötig und inakzeptabel»

  • Maier Tom sagt:

    es ist nun wirklich Zeit die AKW abzuschalten. Wir haben die Technik, wir haben die Mittel und wir haben die Möglichkeiten dazu, .. aber haben wir auch den Willen? Wir hoffen es braucht keinen Denkzettel in Form eines Unfalles um diesen Willen zu wecken, dies wäre nun wirklich nicht zu wünschen. Unsere Politiker habens im Moment in der Hand.
    Abfälle und Rückbau der AKW sind schon genug Hypotheken für unsere Kids, bitte nicht noch mehr!

    • Noldi Schwarz sagt:

      In Deutschland wurden bis heute zur Erzwingung der Energiewende bereits 420 Mia. EUR Steuergelder ausgegeben. Und wie viele Euros erhielt die Kernkraft-Forschung? Keinen einzigen Cent. Es wird nach dem Prinzip Gut und Böse gehandelt. Und das nennt man dann Fortschritt. Deutschland rechnet mit weiteren Investitionen in der Höhe 70 bis 80 Mia. EUR. Das kümmerst weder die USA noch China. Der technologische Vorsprung wird dort entstehen und kommerziell umgesetzt. In der Zwischenzeit optimieren Braunkohlekraftwerke das Klima. Der willer zur Wende sieht definitiv nicht so aus.

      • Gerhard Engler sagt:

        Keine Gelder für Kernergie-Forschung? Meines Wissens hat die deutsche Regierung Milliarden ausgegeben für Gorleben, Asse und Kalkar.

        • Anton Schneider sagt:

          Das ist keine Forschung, sondern der gescheiterte Versuch eine Endlager zu errichten. Alle wollen eines, nur nicht vor der eigenen Haustüre.

          • Hans Maier sagt:

            Sowohl die Forschung als auch die Errichtung von AKW wurden in Deutschland massiv gefördert – in etwa in der Höhe aller Gewinne, die die Stromkonzerne mit den Anlagen eingefahren haben. Wer die Entsorgung und den Abriss zahlt, ist genauso unklar wie die Frage wo die Abfälle gelagert werden können.

    • Für unsere und für kommende Generationen ist die produzierte Radioaktivitätsmenge entscheidend, da diese bei einem schweren Unfall freigesetzt werden kann. Die täglich produzierte Radioaktivitätsmenge vergleicht der Atomphysiker Prof. Dr. Richard L. Garwin mit der Radioaktivitätsmenge einer Atomexplosion: «a reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion», somit produziert ein Atomkraftwerk täglich eine Radioaktivitätsmenge entsprechend derjenigen von vier Hiroshima-Atombomben. Auf http://SolarPeace.ch ist eine Umfrage die bestätigende Antwort des ENSI.

      • sanchez sagt:

        Radioaktivität wird nicht produziert, Uran ist schon vorher radioaktiv. Durch die Benutzung in KKW wird insgesamt die Radioaktivität auf der Erde vermindert (aber bei der Herstellung von Brennstäben natürlich konzentriert).

    • Ampèrechäferli sagt:

      Ich bin der Meinung, dass unsere Kernkraftwerke weiterhin sicher betrieben werden können. Leider ist den Grünen entgangen, dass sie Elektroautos,Elektrotöfflis etc. etc fordern. Das braucht aber Strom! Natürlich werden die Grünen aber auch die ersten sein die motzen wenn Windparks, Wasserkraftwerke usw. gebaut und ausgebaut werden müssen. Am lautesten werden sie wenn der Bioentsafter oder der Staubsauger nicht mehr zu gebrauchen sind weil kein Strom mehr da ist. Unsere Kinder werden es uns Danken wenn sie im Dunkeln und Kalten sitzen und der PC, Iphone, usw. unbrauchbar werden!!

      • Meier sagt:

        Diese Ausführungen sind weder differenziert noch tragen sie zu einer Lösungsfindung bei…wettern und mit dem Finger zeigen ist immer einfacher als gemeinsam intelligente, nachhaltige Lösungen zu suchen/ finden (obwohl es auch nicht schwierig war herauszufinden, aus welcher Ecke dieser Winde wehte…)
        Angst dass meine Kinder wieder mit der Öllampe im Dunkeln umher irren werden habe ich auf jeden Fall nicht…

      • Christian Krieg sagt:

        Ja, wir reden dauernd von Sparen, damit wir hehre Ziele auch erreichen können, in Wirklichkeit steigt der Bedarf an elektrischer Energie stetig. Realistisch gesehen besteht z.Z. keine technische Möglichkeit, unseren Bedarf mit herkömmlicher Technik zu decken: entweder wir steigern den CO2-Ausstoss (verfeuern wie nördlich von uns Kohle für mehr Strom) oder wir pflastern auf jedes Dach Module und beten, dass die Sonne immer scheine, oder wir investieren in neue Technologie. Inzwischen gibt es Ansätze für viel sicherere atomare Energie, aber das wird unterdrückt. De Föifer und ’s Weggli gaht nöd.

        • Beat sagt:

          Hr. Krieg, niemand unterdrückt die Entwicklung neuer Technologien. Die neuen nuklearen Technologien benötigen einfach viel länger bis sie reif sind, weil heute zu Recht nicht mehr akzeptiert wird, dass sie auf einem vergleichsweise niedrigen Sicherheitsstandard in Betrieb gehen. Im Moment ist deshalb der Stand der Dinge so, dass während der letzten 25 Jahre die Entwicklung der Photovoltaik die nuklearen Technologien überholt hat. Somit macht es entschieden mehr Sinn bis auf Weiteres in diese einfacheren Technologien zu investieren.

    • Zenobius sagt:

      Kein Problem Maier Tom. Allen Kernenergie-Gegner den Stecker raus und die Probleme sind gelöst!

      • Aschi sagt:

        Es handelt sich nicht um ein Energieproblem. Strom können wir stets genug kaufen. Auch der Strompreis ist zweitrangig. Es geht bei den Alt-AKW um ein Riskmanagement. Wer das unverantwortlich hohe Risiko verdrängt, oder mit Jodtabletten argumentiert, hat zu wenig „Energie“ um vernünftig zu denken.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Entweder ist eine Anlage sicher und dann kann sie betrieben werden oder sie ist unsicher, dann muss sie sogleich und ohne Verzug abgeschaltet werden. Dazwischen gibt es nichts. Darum sind feste Betriebsbewilligung für so und so viele Jahre vom Grundsatz her falsch. Ein Atomkraftwerk ist kein Auto, das man noch etwas länger fahren lassen kann, bis zur nächsten Inspektion oder einem Defekt. Ein Atomkraftwerk muss immer betriebsbereit und sicher sein. Dafür ist das Ensi zuständig und hat bislang auch zusammen mit den Betreibern eine hervorragende Arbeit geleistet. Ich vertraue beiden weiterhin.

    • stromär sagt:

      hmm, naja hervorragend ist wohl anders. Lucens 21.01.1969, der bislang als 8 schlimmster Atomunfall der Welt. Ausgelöst durch drastische Selbstüberschätzung seitens der Atombehörden der Schweiz. Grösstenteils erfolgreich unter den Teppich gekehrt.

      • D. Schmid sagt:

        Was Sie also sagen ist dass der letzte signifikante Unfall 45 Jahre zurückliegt und beim achtschlimmsten Unfall weltweit niemand einer unzulässigen Strahlendosis ausgesetzt war und zu Schaden kam?
        Wenn andere Methoden der Stromerzeugung nur eine solche Sicherheitsbilanz hätten!

        • Markus Hutmacher sagt:

          Wenn sie die langfristigen Schäden von Tschernobyl betrachten, kann man Ihre Aussage im besten Fall als zynisch abqualifizieren.

          • Hannes Müller sagt:

            Unsere Reaktoren sind anders. Da kriegen Sie jenen U fall nicht hin.

          • Linus Huber sagt:

            Na ja, dann sollte es ja auch willige Versicherer geben, welche das Risiko eines Umfalls zu relativ tiefen Prämien versichern würden. Leider wären solche Prämien jedoch derart hoch, dass die AKWs gar nicht mehr rentierten.

          • André Dünner sagt:

            Genau so empfinde ich dies auch.
            Und nicht nur auf die Schweiz bezogen.
            In Energiefragen zu Junkies geworden? Entweder passen wir den Verbrauch nach unten, oder wir schrauben die Produktion nach oben an. Im Idealfall wohl eher beides nach unten. Oder, die Strahlung kann um massive Mengen reduziert werden. Auch jene der Konmutation wurde weitgehendst der Kostenfrage wegen ausgeschlossen. Fragt sich jedoch, wenn aus Abfällen wiederum Elektrizität hergestellt werden kann und gleichzeitig radioaktive Masse abgebaut wird, was kostet mehr? Jahrtausende lang behüten und -wachen?

    • Das ENSI und die meisten Atomkraftwerke haben bei einer Umfrage schriftlich mitgeteilt, dass sie die in den Atomkraftwerken produzierten Radioaktivitätsmengen nicht kennen. Somit können sie das Risiko der Atomkraftwerke nicht beurteilen und auch keine adäquaten Sicherheitsmassnahmen vornehmen. Die AKW müssten folglich sofort abgestellt werden. Die fehlende Sicherheit der AKW zeigt sich auch in der Verteilung der Jod-Tabletten. Die Umfrage einschl. der Korrespondenz mit ENSI und Atomkraftwerken ist auf http://SolarPeace.ch/20110901_UmfrageSchweizAKWRadioaktivitaet.htm veröffentlicht.

      • Beat sagt:

        Hr. Rehfuss, die Antworten die ENSI und die Verantwortlichen der AKW die angeschrieben worden sind waren weder ausweichend noch in irgend einer Weise falsch, sondern die Fragestellung war falsch. Radioaktivität ist nicht etwas das in Kernkraftwerken hergestellt wird, deshalb kann die Frage so falsch sie gestellt wird auch nicht richtig beantwortet werden. Die Frage ist vergleichbar mit der Frage nach der Gefährlichkeit des Tempos mit dem die Erde durchs Weltall fliegt. Geben Sie doch einmal das Risiko an das für die Menschheit durch das Tempo der Erde im Weltall entsteht!

        • Die täglich produzierte Radioaktivitätsmenge vergleicht der Atomphysiker Prof. Dr. Richard L. Garwin mit derjenigen einer Atomexplosion «a reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion» und resümiert «Reactor accidents… too horrible to think about.». Somit produziert ein Atomkraftwerk täglich eine Radioaktivitätsmenge entsprechend derjenigen von vier Hiroshima-Atombomben. Auf http://SolarPeace.ch/20110901_UmfrageSchweizAKWRadioaktivitaet.htm ist die schriftliche Umfrage bei ENSI und AKWs, Quellenangaben, Links und u.a. die bestätigende Antwort des ENSI.

          • sanchez sagt:

            Herr Rehfus:
            Entschuldigen Sie bitte, aber Sie verstehen meiner Meinung nach zu wenig von Radioaktivität für diese Diskussion.
            Wenn im Reaktor Radioaktivität stattfindet, also ein Atomkern zerfällt, so wurde nicht „Radioaktivität produziert“, die dann dort bleibt und später gefährlich sein könnte, das ist ein völlig falsches, geradezu kindisches Bild.
            Im Gegenteil: Der im Reaktor passierte Zerfall, der zur Energieproduktion genutzt wurde, ist damit passiert und wird nie wieder stattfinden können.
            Das erinnert mich an Leute, die glauben, dass in ihrem Essen schädliche Mikrowellen drin sind…

          • Aschi sagt:

            Sanchez: Bei den alten Brennstäben kann Plutonium geerntet werden für A-Waffen. Deshalb propagierte Präs. Eisenhover die AKW weltweit. (Loblied auf wirtschaftliche, friedll. Nutzung). Länder welche bei Westinghouse oder General Elecric AKW’s kauften, mussten sich verpflichten, die abgebrannten Brennstäbe durch die Atommacht aufbereiten zu lassen. Dazu subventiionierte der USA-Steuerzahler die AKW’s. Was aus dem Plutoniumberg wurde ist bekannt. Kosten wurden über den Militäretat wieder eingespielt. Clever… für die USA, UK, Frankreich UdSSR. Wieso soll der Iran keine AKW betreiben? Alles klar?

    • Guido Mahler sagt:

      Mein Vertrauen in die Ensi ist gleich Null. Am Samstag nach dem GAU von Fukushima hat doch der oberste Chef der Nuklear-Sicherheit in der Schweiz in der Tagesschau-Sondersendung behauptet, es könne in Fukushima zu keiner Kernschmelze kommen. Das sei unmöglich. Er kenne den Reaktor-Typ – und den Betreiber. Und der hätte ihm das gesagt.
      Wenn das von der Ensi als „unmöglich“ bezeichnete Ereignis kurz danach eintrifft, dann möchte ich wissen, wann ein GAU in der Schweiz – „sehr umwahrscheinlich“ – eintreffen wird.

      • sanchez sagt:

        Hat er das wirklich gesagt? Dann lag er ja ziemlich falsch. Haben Sie mir eine Quelle?

      • Aschi sagt:

        Das ENSI liess auch am Radio verlauten, es habe zu wenig Personal um die AKW genauer zu überwachen! ENSI, FINMA, Talsperrenaufsicht schauen nicht genau hin, weil die vorgesetzte Regierung (BR, Parlament) es so will. Will man Parteispenden nicht aufs Spiel setzen? Mit unserer Sicherheit wird jedoch russisches Roulet gespielt. Keiner würde in ein Flugzeug steigen wenn die Absturzwahrscheinlichkeit 3% beträgt (NR Nordmann). 150 Ausserbetriebnahmen 5 Kernschmelzen ->3%. 5 AKW in CH-> Wahrscheinlichkeit 15% oder 1:7 ! Bürgerliche Politik?Frauenstimmrecht, AHV wurden gegen Konservative erkämpft!

  • Peter S. sagt:

    Zu erwähnen wäre noch, die (fürsorglich …) als „Einlullungs-Pflästerli“ abgegebenen Tabletten, welche im Ernstfall einzunehmen sind.
    Eine Augenwischerei und Verniedlichung der vorhandenen und prekären Tatsache eines Unfalls.

    • Beat sagt:

      Hr. Peter S. Das hat mit Verniedlichung überhaupt nichts zu tun. Die Vergrösserung des Gebiets in dem die Bevölkerung mit diesem Mittel versorgt worden ist stellt vielmehr die Wahrnehmung der Verantwortung dar, die es gegenüber den Menschen gibt. Niemand behauptet schliesslich dass mit der Einnahme von Jod alle Probleme eines nuklearen Unfalls gelöst werden können. Es geht einzig darum dass die Menschen ihre Schilddrüse sättigen falls es zu einem Unfall kommt, so kann die Ausscheidung von radioaktiven Isotopen beschleunigt werden. Nur eine Reaktion auf das Gelernte also.

      • Lieber Beat: Das ist richtig und gleichzeitig das Problem. Ganz offiziell wird auf der Webseite der Jod-Tabletten mitgeteilt: „Die Kaliumiodidtabletten bieten allerdings keinen allgemeinen Schutz gegen Strahlung, die von aussen auf den Körper einwirkt.“. Somit ist kein Schutz gegeben, denn das Problem ist „Strahlung, die von aussen auf den Körper einwirkt“. Die Verteilung der Jod-Tabletten zeigt allerdings eindeutig, dass die Atomkraftwerke nicht sicher sind (vgl. http://SolarPeace.ch/20041112_AKWundJodTabletten.htm).

        • Beat sagt:

          Hr. Rehfus, es ist ganz falsch zu sagen dass „das Problem die Strahlung ist die von aussen kommt“. Richtig muss gesagt werden, dass JEDE Strahlung, der ein Mensch ausgesetzt wird, potenziell ein Problem ist. Es ist beispielsweise bekannt dass radioaktives Jod ein wichtiger Bestandteil des Ausfalls bei Unfällen ist. Somit sind die Jodtabletten ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge, sie reduzieren die Belastung von innen. Die Verteilung dieser Tabletten bestätigt gar nichts in Bezug auf die Sicherheit oder Unsicherheit der Kraftwerke. Es ist auch ohne dies klar dass es Risiken gibt.

        • sanchez sagt:

          Da sind Sie auf ein Fake reingefallen, Herr Rehfus:
          Diese Seite ist nicht die offizielle Seite mit Informationen zu Jodtabletten, sondern eine (geradezu kriminelle) Fälschung, welche die Bevölkerung verunsichern soll. Es gibt für wichtige Entscheidungen nichts Schlimmeres als eine verängstigte, schlecht informierte Bevölkerung…

          • Beni Schärer sagt:

            Hihihihi. Der ist nicht schlecht. Herr Rehfuss selber ist nämlich ein Mitautor von genannter Seite. Sie bezichtigen also indirekt Herrn Rehfuss, die eigene Site zu fälschen. Der ist nun wirklich fast nicht zu überbieten!

  • Walter Bossert sagt:

    Ja Frau Goumez,so ist es! Deshalb ist es vollkommen unverständlich und paradox wenn sich selbst grüne Politiker dafür einsetzen das in Zukunft noch mehr Menschen in der Schweiz leben und Strom verbrauchen ! Schon als es um das AKW Kaiseraugst ging, wurde uns von Ihrer Seite gepredigt, man müsse nur sparen, seither ist der Verbrauch Sprunghaft angestiegen. Das ist Ihre Logik!

    • Kurt Meier sagt:

      Bossert, Sie lassen keine Gelegenheit aus , indirekt über die Ecopo-Schlappe zu jammern . Warten Sie doch noch 2.5 j
      bis zur Umsetztung der MEI .

      • Walter Bossert sagt:

        Welche sicher nicht umgesetzt wird, das hat ja die EU bereits Deutsch und deutlich gesagt,aber auch ich kann sagen, nach mir die Sindflut!

  • Veglia Rizzi sagt:

    Viel mehr Angst als das aufgebauschte nukleare Risiko macht mir die Verschandelung unserer schönen Schweizer Landschaften mit Abertausenden von riesigen Drehungeheuern inkl. dem dazu nötigen Wald von Strommasten und Erschliessungsstrassen für Bau und Wartung. Sogar Naturschutzgebiete sollen dafür geopfert werden. Alles nur um den Strom massiv zu verteuern, unsere Wirtschaft zu schädigen und Arbeitslosigkeit in grossem Stil zu schaffen, weil unsere Industrie nicht mehr konkurrenzfähig ist.

    • Tom Müslin sagt:

      Ihre Ansicht ist für mich absolut unverständlich. Was nützt ihnen ein schöne Landschaft, wenn sie radiaktiv verstrahlt ist?
      Diese alten Atomkraftwerke müssen so schnell wie möglich abgestellt werden. Das Risiko ist einfach zu gross, da nützen die paar Jodtabletten auch nichts mehr…

      • Hannes Müller sagt:

        Die natürliche Strahlung in der Schweiz ist etwa auf dem Niveau von Fukushima nach dem Unfall

        • Beat sagt:

          Hr. Müller, Ihre Aussage ist mehr als zynisch. Fukushima liegt bekanntlich fast 60Km vom Kraftwerk entfernt und es liegt auch eine Bergkette dazwischen, dazu noch westwärts, der Ausfall vom nuklearen Unfall hatte also gewissermassen „Gegenwind“ um dorthin zu gelangen. Dass in der Nähe des Kraftwerks immer noch ein paar Dutzend Dörfer nicht bewohnt werden können weil die Belastung über den Grenzwerten liegt, verschweigen Sie.

          • Hannes Müller sagt:

            Sehen Sie sich mal die Strahlenkarten an. Dann sehen Sie, dass es so ist wie ich schrieb. Die Karten findet man auf dem Web.

      • peter wiesendanger sagt:

        frau rizzi, es gibt keine sichere atomenerie. was broduziert unsre wirtschaft noch wenn alles verstrahlt ist. Jodtabletten? und wo sollen die menschen leben wenn alles versäucht ist? ich staune immer von neuem vor diesem verdrängen, der gefahren wie sie die kernenergie ausstrahlt.

      • Christian Weiss sagt:

        Herr Müslin. Wir haben 5 aktive Kernreaktoren. Wo bitte ist deswegen die Landschaft verstrahlt?

        Dass man hingegen, um das Kernkraftwerk Leibstadt durch Windkraft zu ersetzen, etwa 2000 5-MW-Riesenpropeller aufstellen muss, ist Realität.

        • Beat sagt:

          Hr. Weiss, das was SIe als Realität hinstellen ist nicht Realität. Erstens ist es nicht vorgesehen die gesamte Leistung eines 1GW Kraftwerks mit Windenergie in der Schweiz zu ersetzen, zweitens kann bei modernen Schwachwindanlagen mit 2000 und mehr Vollaststunden pro Jehr gerechnet werden und nicht bloss mit wenig über 800h wie Sie offenbar angenommen haben. Damit ist gesagt dass der hypothetische Ersatz eines 1GW Kraftwerkes mit weniger als 1000 5MW Windanlagen möglich ist. Trotzdem, es ist natürlich nicht mit dieser Anzahl Windenergieanlagen in der Schweiz zu rechnen.

    • Linus Stamm sagt:

      Die „Drehungeheuer“ können aber, sobald gescheite Alternativen vorhanden sind, in kürzester Zeit wieder abgebaut werden, haben also einen „provisorischen Charakter“. Dies klappt bei Atomkraftwerken nicht. Ich betrachte Windkraftanlagen wie wir sie heute kennen, lediglich als „Zwichenlösung“.

    • sanchez sagt:

      Ich finde Windräder eigentlich recht hübsch! 🙂 Ansonsten haben Sie aber natürlich Recht.

  • Hans Gasser sagt:

    Definitiv und raschmöglichst ausser Betrieb setzen sollte man die museumsreifen Monumente energiepolitscher Weitsicht. Lieber nicht zuwarten bis zu einem gravierenden Störfall. Die Allgemeinheit hat dann immer noch genug Probleme am Hals: der aufwändige AKW-Rückbau etwa oder die einigermassen biossphärensichere Verlochung der hochgiftigen, tausendjährig strahlenden Abfälle. Wenn „Grüne“ sich dieser Frage bemächtigen, besteht allerdings die Gefahr, dass sie Gegnern einer zügigen Abschaltung paradoxerweise in die Hände arbeiten.

    • Hans Gasser sagt:

      2/ Zu viel Stammeswettkampf-Romantik beherrscht auch den hiesigen Politikbetrieb. Parteien monopolisieren bestimmte politische Positionen und ziehen dann wie unversöhnliche Stämme in die Schlacht. Besser unzeitgemässe Parteienfolklore zurückdrängen und angesichts der brennenden Problematik hier individuelle Koalitionen bilden von Fall zu Fall.

  • Hans Gasser sagt:

    2/ In unserem Politikbetrieb herrscht zu viel Stammeskampfromantik. Parteien okkupieren bestimmte politischen Positionen und ziehen dann wie unversöhnliche Stämme in die Schlacht. Besser unzeitgemässe Parteifolklore zurückdrängen und angesichts der brennenden Problematik individuelle Koalitionen bilden von Fall zu Fall.

  • Hans Gerber sagt:

    Sie haben natürlich Recht, Frau Thorens Goumaz. Sich etwas anderes wünschen wäre ja in der heutigen Zeit moralisch nicht vertretbar. Wunschdenken ist aber leider oft nicht mehr als träumen. Aufwachen und rechnen ist erlaubt, aber vielleicht mit einem Schock verbunden.

  • Philipp Rittermann sagt:

    „worauf warten wir noch…?“ auf ein realistisches szenario, welches a) zahlbar und b) machbar ist. ich denke, sowas wird kaum von den grünen ideologen kommen.

  • The American sagt:

    Was sind die Alternativen? Öl & Gas? Wohl kaum. Wasser ist begrenzt und alle anderen Methoden sind entweder wetterabhängig oder liefern zuwenig Energie. Unser Energiehunger scheint grenzenlos zu sein. Bevor nicht ernsthaft Strom gespart wird sollte nicht einfach abgeschaltet werden. Der Strom, den die Schweiz dann bezieht kommt ja sicher auch nicht aus Berbächlein.

    Was also tun? Ein neues AKW bauen um die Brücke in die Zukunft (der Atomausstieg muss langfristig das Ziel sein) zu schlagen? Tönt paradox, könnte aber eine Möglichkeit sein.

    • Hans Gerber sagt:

      Nach einem Super-GAU (was keine Fiktion mehr ist!) im Mittelland wären auch Sie froh, es hätten anstatt veralteter AKW andere Kraftwerkanlegen existiert.

      • The American sagt:

        Tönt ja alles gut Herr Gerber, aber was bitte sind die Alternativen in einer Zeit, wo jede und jeder total elektrisch und elektronsich vernetzt ist, die Bildschirme immer grösser werden und jede technische Errungenschaft mit zunehmenem Stromverbrauch verbunden ist? Abschalten = Strom aus dem Ausland = unsichere Herkunft und möglcherweise unsichere AKWs. In den 80ern gab es mal einen Spruch: „Was kümmern mich AKWs, mein Strom kommt ja aus der Steckdose“. Daher als ersten Schritt: Energie sparen, aber bitte ernsthaft.

        • Kurt Meier sagt:

          Genau , das Problem ist , dass viele nicht wissen , welche Geräte wieviel Strom verbrauchen. Meine Mutter sel. hat uns Kinder
          immer gesagt Licht löschen , während sie stundenlang mit ihrem 2000-Watt Bügeleisen stundenlang sogar die Waschlappen
          platt gemacht hat.

    • Hans Gasser sagt:

      Ökologisch optimierte Anlagen zur Verbrennung von Kohle und Gas sind unendlich umweltfreundlicher als Uranspaltanlagen selbst der neusten Generation. Sie und nicht AKW ermöglichen den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft. Inhärent/total sichere Reaktoren wird es nie geben. Lieber temporär etwas mehr CO2 in der Luft, als wachsende Mengen hochradioaktiver Substanzen im Boden, welche kommende Generatione während tausender Jahre überwachen dürfen. Zweifellos ein Privileg.

      • Hannes Müller sagt:

        Äh, doch, die inhärent sicheren gibt es. Wenn eine Anlage im Störfall sich sicher runterfährt, ist sie sicher (fail safe, wie man ddas so schön nennt. Bei den aktuellen ist das noch nicht passiv gegeben, aber unter Aufsicht. (Passiv ist da ein technischer Ausdruck, lässt sich geeignet im www suchen)

  • Daniel Tannacker sagt:

    (1) Wenn man „von vorne“ beginnen könnte, sollte man vielleicht tatsächlich keine AKW mehr betreiben. Aber frühzeitig abschalten? Wieso? Man muss einsehen, dass AKW’s moralisch überlegen sind: wenn etwas passiert, trifft es ungefähr diejenigen Leute, die auch den Strom konsumierten (räumliche Nähe), und auch ungefähr diejenige Generation, die den Strom konsumierte (zeitliche Nähe). Bei der Alternative (fossile Brennstoffe) sind die Opfer räumlich (in der CH leiden wir „nur“ indirekt unter dem Klimawandel) und zeitlich (ein paar Generationen später) weit weg…Motto: „Nach mir die Sintflut“

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Die Kernergie ist im Betrieb aufwendig und im Störfall eminent gefährlich, das Risiko ist einfach nicht tragbar. Nach dem Auslaufen der Betriebszeit ist ein Rückbau eigentlich nicht möglich, da das verstrahlte Material nicht adäquat entsorgt werden kann. Wir wollen aber alle Energie in Haushalt, Handwerk und Industrie. Deshalb sollten wir uns auf Energieformen konzentrieren, die relativ ungefährlich in Betrieb und leicht rückbaubar sind. Dies sind immer noch Wasserkraft, Solarenergie zu Wärme- und Stromgewinnung sowie Windenergie. Wer sich am „Spargel“ stört, sollte seine Geräte abschalten.

  • Daniel Tannacker sagt:

    (2) Auch wenn man sich die Anzahl Opfer vergangener Katastrophen ansieht, relativiert sich einiges: aufgrund Tschernobyl starben ca. 50 Menschen direkt, und ca. 4’000-30’000 Menschen indirekt (Langzeitfolgen; je nach Modell). Aufgrund Fukushima starben keine Menschen direkt, und ca. 130 indirekt.Aufgrund des Klimawandels sterben ca. 300’000 Menschen – und das JÄHRLICH!!! Auch wenn die Nuklearkatastrophen schlimm für Menschen und Umwelt sind, stehen sie doch in keinem Verhältnis zum Klimawandel. So kommt es raus, wenn Philosophinnen Energiepolitik spielen wollen, werte Frau Adèle Thorens Goumaz

    • Chrigu sagt:

      Schön gesagt, Herr Tannacker. Schön zu sehen, dass Realisten und klar denkende Menschen noch nicht ganz ausgestorben sind!

      • Aschi sagt:

        Oel und Kohle werden von den bevölkerungsreichen Ländern bis zur Neige aufgebraucht, Klima hin oder her. Wir in den reichen Ländern können das auch mit AKW’s nicht verhindern. Dank unserer Technik sind wir heute in der Lage genügend erneuerbare Energien zu nutzen. Wenn wir es wollen. Erdbeben, Klima, Vulkanausbrüche haben wir nicht im Griff. Die unverantwortlichen Risiken von Alt-AKW in unserem 50 km Umkreis können wir jedoch ausschliessen. Wer klar denkt dem empfehle ich http://www.energisch.ch Es läuft die Zeitbombe namens „Metallversprödung“ in Mühleberg, Beznau. Risse im Druckbehälter wachsen.

    • Peter sagt:

      So harmlos ist es auch wieder nicht. Da gibt es eine Studie vom BAG die rechnet mit 200 zusätzlich zu erwartenden Krebstodesfällen in der Schweiz als Folge der Auswirkungen von Tschernobyl.
      Quelle bag.admin.ch :“20 Jahre nach Tschernobyl Die Auswirkungen auf die Schweiz“

    • Wüthrich sagt:

      Meine Güte! Eine solche Argumentation ist einfach nur grauenhaft. Bei Tschernobyl sind ja nur etwa 3’000 Menschen gestorben. Ganze Gegenden sind dort seither für 1000 Jahre unbewohnbar. Wollen Sie nach einem Unfall in Mühleberg in die französische Schweiz oder an den Bodensee zwangsumgesiedelt werden?

      • Helga Hanson sagt:

        @Wüthrich – „oder an den Bodensee zwangsumgesiedelt werden?“ Sicher nicht, denn bei einem Südwestwind, der ja meist vorherrscht, wären auch der Bodensee und große Teile von Süddeutschland verseucht und daher unbewohnbar. Leider hat radioaktive Verseuchung keinen Respekt vor Grenzen. Hoffentlich trifft nie ein, was leider nicht ausgeschlossen ist!

    • sanchez sagt:

      Da haben Sie natürlich Recht, die Nuklearenergie hat die beste Rate in Sachen Tote/GWh, noch vor Solar- und Windenergie. Das Schlimme an einem Reaktorunfall sind die Evakuationen, gerade in der dichtbesiedelten Schweiz, nicht die Toten – ich gehe davon aus, dass die CH-Behörden ein wenig geschickter als in Tschernobyl reagieren würden (und dass die CH-Reaktoren wenigstens ein Bisschen Beton um den Reaktor haben), so dass es in der CH bei einem Reaktorunfall kaum oder gar keine Tote geben würde (ähnlich wie in Lucens).

      • sanchez sagt:

        Allerdings müsste man dann (wie gesagt im schlimmsten Fall) Bern evakuieren (je nach Wind auch Biel, Murten, Neuenburg, Olten…), was natürlich auch eine gewaltige Katastrophe wäre.
        Man könnte natürlich die Grenzwerte für eine Evakuation massiv nach oben erhöhen (da die schädliche Wirkung von geringen Dosen von Radioaktivität beim Menschen meiner Meinung nach von der Bevölkerung extrem überschätzt wird), aber damit kommt man leider beim heutigen antiwissenschaftlichen Klima nicht durch.

    • Aschi sagt:

      Der Klimawandel ist für ferne Welt-Regionen ein Drama. Eine Kernschmelze im Mittelland würde grosse Teile der Schweiz unbewohnbar machen. Für beide Probleme können wir etwas unternehmen. Am wirksamsten werden die Kräfte bei uns eingesetzt, wenn die AKW möglichst schnell vom Netz genommen werden. Aber zuviele Leute glauben noch, sie hätten die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Fehlerrechnung und den Zufall, voll im Griff. Das könnte ein böses Aufwachen geben, wenn wir uns die Jodtabletten in die Ohren stopfen müssen um keine schlechten Nachrichten mehr zu vernehmen.

  • Simon Bieri sagt:

    „Dass die Betreiber der Atomkraftwerke ihre Anlagen so lange wie möglich betreiben wollen,…, kann man nachvollziehen.“
    Da die AKWs in öffentlicher Hand sind, erschliesst sich mir diese Logik so nicht. Mit den AKWs wird Geld vernichtet, bereits jetzt mit den tiefen Grosshandelspreisen und besonders, wenn der Rückbau zu finanzieren ist. Die Politik erhofft sich mit einem langsamen AKW-Ausstieg höhere Versorgungssicherheit und Netzstabilität sowie geringere Auslandabhängigkeit. Und in der Tat: dafür nimmt die Politik erhöhte GAU-Risiken in Kauf…

    • Aschi sagt:

      NZZ vom 14.12.2014: AKW-Strom kostet im Durchschnitt 5,7 Rp/kWh, (6,3 Rp. ab 2015) der Marktpreis 4,4 Rp./ kWh. Swissnuclear rechnet mit 18,9 Mrd Stillegungs- und Entsorgungskosten. Die Rückstellung beträgt 0,3 Mrd. pro Jahr. Da erst 5,3 Mrd. ausgewiesen sind (zT. als Immobilien, KW usw.) verbleiben 13,6 Mrd anzusparen. Das dauert 45 Jahre, Teuerung und Falschinfos des AKW-Kartells nicht berücksichtigt. Die AKW’s haben nach Stillegung nahezu gleiche Fixkosten (Jahrzehntelang). Mit Stromverkauf zu hohen Preisen an Haushalte und KMU sollen Verluste (vor drohendem Konkurs) verkleinert werden.

  • Chrigu sagt:

    „Genau wie Mühleberg entspricht auch Beznau den heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr.“

    Bitte, Frau Goumaz, verbreiten Sie keine Lügen! Der Grund für das hohe Alter der Schweizer AKWs ist die ständige Aktualisierung aller sicherheitsrelevanten Systeme und das Nachrüsten neuer Systeme. Mühleberg verfügt über Sicherheitssysteme (SUSAN zum Beispiel. Ich kenne einen der Ingenieure welche SUSN entwickelt haben, persönlich.) welche einen deutlich moderner sind als alle Sicherheitssysteme von Fukushima. Mühleberg hat einen besseren Hochwasserschutz als Fukushima, welches am Meer gebaut war.

    • Aschi sagt:

      Hast du das dünne Röhrchen der Wasserfassung des AKW in der Aare noch nie gesehen. Das verstopft bei nächsten Hochwasser mit Treibholz. Eine alternative Kühlwasserversorgung fehlt. Die Feuerwehr soll dann aufmarschieren. So ein fragliches Konzept ohne Redundanz gibt es wohl weltweit keines.

  • Peter sagt:

    Die korrekte Risikobewertung ist eigentlich einfach, man geht kein Risiko ein wo man nicht mit den Konsequenzen leben kann.

    • sanchez sagt:

      Na ja, das tönt zwar auf den ersten Blick einleuchtend, Peter, aber dann könnte man ja auch nicht autofahren oder Sex haben…
      Ausserdem gibt es auch ein Risiko, wenn man keine Atomenergie benutzt: Viele Tote und massive Überschwemmungen bei einem Dammbruch, viele Tote wegen Atemwegskrankheiten wenn man auf Kohle, Öl und Erdgas setzt, Brände, Unfälle bei der Installation und ein Riesenhaufen Abfall nach 30 Jahren wenn man auf Solarenergie setzt… und massive Einschränkungen falls es wider Erwarten doch zu einem Energie-Engpass kommen sollte. Es ist also nicht so einfach wie sie es darstellen.

      • Aschi sagt:

        Peter hat Recht. Es geht um die Konsequenzen, ob wir bereit sind sie allenfalls zu tragen. Wahrscheinlichkeit x Auswirkungen = Risiko. Alle drei Zahlen sind für die Schweiz unzulässig hoch (in der üblichen Gleichung für Risiko), wenn es am AKW geht.

  • Dominique kim sagt:

    Man könnte ja mal LED-Leuchten und andere Sparmaßnahmen (standby Modus von Geräten, Klimaanlagen und Weihnachtsbeleuchtung und ähnliches verbieten) gesetzlich erzwingen, also mal reduzieren. Und unter dem Strich mal rechnen was eingespart wird, und dann schauen wie weiter. Aber der Bericht ist einfach dagegen, dies ist doch nicht seriös, aber von Grün angehauchten kann man vielleicht nicht mehr erwarten!

    • Markus Hutmacher sagt:

      Mit der heute üblichen Technik können sie, wenn sie wollen, ohne enorme finanziellen Klimmzüge den Energieverbrauch des Gebäudeparks auf die Hälfte bis eine Drittel reduzieren.
      Der nächste energiepolitische Streit wird um die Mobilität sein. Aber da bin ich,dass alle möglichen, und seine sie noch so vernünftig, Einschränkungen der Konsumenten von den rechtsbürgerlichen bekämpft werden

  • De Saintmichel Lovis sagt:

    Mag sein, dass dies ein älteres AKW ist. Durch konsequente Nachrüstung und beste Wartung weist es indessen einen der höchsten Sicherheitssdandards weltweit auf. Ich will nicht unsere sicheren, gut ausgerüsteten AKWs aufgeben, um dann mitzuerleben, wie im Ausland – vor allem im Osten, z.T in möglichen und tatsächlichen Kriegsgebieten! – unsichere, von schlecht qualifiziertem Personal geleitete AKWs wie Pilze aus dem Boden schiessen!

  • Patricia Galli sagt:

    Die Welt wird nie ohne Risiko sein. Meiner Meinung nach ist das grösste Risiko die Überbevölkerung.

    In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt. Alleine in Indien wächst die Bevölkerung alle 6 Monate um 1x die Schweizer Bevölkerung. In Indien sind mehrere neue Atomkraftwerke im Bau oder in der Planung.

    Solange die Grünen die Augen vor der Überbevölkerungs-Problematik verschliessen (man erinnere sich an die Ecopop-Nein-Kampagne der Grünen) ist kein Hoffungsschimmer am Horizont.

    • Kurt Meier sagt:

      Sie glauben doch nicht im Ernst , dass Ecopop mit den untauglichen Massnahmen die Überbevölkerunder Welt ( ja Sie reden
      von der Welt) messbar beinflusst hätten ?

      • Patricia Galli sagt:

        @Meier: Sie haben meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden. Die Grünen verschliessen permanent die Augen vor der Überbevölkerung (auch nachdem der Ecopop-Abstimmungskampf vorbei ist). Es spielt auch keine Rolle, ob die Schweiz Gewicht hat bei der Bevölkerungsexplosion. Die globale Bevölkerungsexplosion ist da – auch wenn mache glauben mit Kopf in den Sand stecken könne man die Problematik ausblenden…

        • Kurt Meier sagt:

          Sorry Frau Galli , ich mag schon den Ausdruck Bevölkerungsexplosion nicht . Bei einer Explosion gibt es in der Regel einen lauten Knall ,und etwas fällt in sich zusammen . Das weltweite Wachstum ist ein Problem , dass sich nicht mit Schlagwörtern
          lösen lässt . Ich warte auf ihren Vorschlag !

          • Patricia Galli sagt:

            „..weltweite Wachstum ist ein Problem..“ Schon mal eine erste gute Erkenntnis, denken Sie weiter so, dann müssen Sie irgendwann gar nicht mehr warten bis ich Ihnen was sage.

            Vermultich passt Ihnen Explosion nicht, weil Sie verstehen was exponentielles Wachstum ist. Zu viele Leute verstehen aber exponentielles Wachstum nicht, darum ist „Explosion“ eine gute Analogie.

          • Marcel Senn sagt:

            Frau Galli: Zumindest in der Schweiz haben wir eher das Gegenteil von exponentiellen Wachstum nämlich den exponentiellen Zerfall wenn man mal nur die Schweizer/Innen betrachten. Mit einer Geburtenrate von 1.43 Kindern pro Eidgenossin sind wir über 30% unter dem Sollwert von 2.15 K/F – schon nach etwa 12 Generationen bleibt so von einer Bevölkerung von 100% noch jämmerliche rund1.4% (100%*12^0.7)!
            .
            Wir Eidgenossen leiden also unter einer Bevölkerungsimplosion. Hätten wir nicht noch all die vielen Einbürgerungen würden wir vermutlich noch schneller aussterben als Eidgenossen!

          • Patricia Galli sagt:

            Herr Senn, bitte überprüfen Sie Ihre Rechnung nochmals, wenn für die Schweiz weniger als 1% Bevölkerungswachstum resultiert, dann haben Sie falsch gerechnet.
            Und öffnen Sie Ihren Blick über die Schweiz hinaus: Was in der Welt draussen passiert, hat mehr Einfluss bei uns als unsere Energie wende oder Nichtengeriewende.

          • Marcel Senn sagt:

            Galli: Da gibt es nichts zu überprüfen – wenn die schweizer Frauen weiterhin in den nächsten 300 Jahren zu wenig Kinder gebären, dann sterben die Eidgenossen in 12 Generationen praktisch aus. Innerhalb des globalen Wachstums gibt es eben auch gegenteilige Entwicklungen (ist nicht nur in der CH so sondern auch in F, Ital, D, Span etc) – Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, die vielen Kinderlein werden v.a. in Asien und Afrika gemacht – in Europa sieht das etwas anders aus

          • Marcel Senn sagt:

            Galli Nachtrag: Da ist mir doch tatsächlich in der Formeldarstellung ein kleiner Fehler unterlaufen: richtig ist 100%*0.7^12 – sorry — aber das ändert ansonsten an der Aussage nichts, um eine Bevölkerung stabil zu halten muss eine Frau eine standartisierte Geburtenrate von 2.15 K/F haben — in Afrika und Asien werden diese Werte vielerorts (v.a Indien, Indonesien und fast ganz Afrikaua. ) übertroffen, in Europa sind wir fast überall drunter (ausser Frankreich, das noch 2 K/F hat und den Wert fast erreicht)

    • Martin Cesna sagt:

      Doch, dann sollte man die alten Dinger noch mindestens 100 Jahre weiter laufen lassen. Wenn’s dann den Deckel hebt, ist hernach hier Ruhe wie in Tschernobyl. Dann vermehren sich nur noch die Kaninchen und Mäuse in genügender Anzahl.
      Damit wäre per GAU auch ECOPOP genüge getan.
      Die Schweiz würde zu einem Naturschutzpark von strahlender Schöheit!

      • Patricia Galli sagt:

        @Cessna: Von mir aus können als alten Kernkraftwerke ersatzlos abgebaut werden. Aber das Abstellen kollidiert brutal mit der Realität: Die Bevölkerung wächst und der Strombedarf wächst, sogar die reiche Schweiz braucht Jahrzehnte um genügend alternative Energiequellen zu erschliessen. Alle 10 Jahre wächst aber die Weltbevölkerung um 100 x die Schweizer Bevölkerung. Z.B. Indien hat kein Geld für Windräder, Indien verbrennt Kohle, oder baut Kernkraftwerke, das ist das Resutlat der Bevölkerungsexplosion.

        • Martin Cesna sagt:

          Im Winter könnte man die AKWs wohl abstellen, wenn konsequent Wärme nur noch in Wärme-Kraft-Maschinen erzeugt werden dürfte. Ein Wirkungsgrad von 10% genügt für das Meiste wohl.
          Die gute alte Dampfmaschine hat aus meiner Sicht noch mindestens ein zweites Leben verdient, da es bisher die einzige Wärme-Kraft-Maschine ist, die ihren Brennstoff vollständig verbrennt.!

          • Patricia Galli sagt:

            In 3 Jahren könnten wir genügend Öl- und Kohle-Kraftwerke bauen, um die KKW abzuschalten. Das ist der schnellste Weg.

          • C. Herrmann sagt:

            Ein AKW IST eine Wärmekraft-Maschine, genaugenommen sogar eine Dampfmaschine. Den vollständig verbrennenden Brennstoff müssen Sie mir erklären, der ist mir wohl unbekannt, jedenfalls solange man keine Sonne zur Hand hat. Die 5’800 K würden Ihnen aber wohl ein Loch in den „Hosesack“ brennen…

          • Martin Cesna sagt:

            @Herrmann:
            Ein AKW verrennt seinen Brennstoff derartig unvollständig, dass dieser noch jahrhundertelang Probleme macht.
            Die alte Dampfmaschine, mit Holz oder Kohle befeuert, heizt das Wasser und schafft den Dampfdruck, der dann den Kolben drückt.
            Diese Heizwärme müsste sich aus dem Heizkessel holen lassen. 10% davon würde Strom, der Rest heizt das Haus.
            Da der aktuelle Betriebsstoff Wasser ist, kommen wir so nicht über 100°. Wenn es Öl wäre, kämen wir auf 250°, was Wasser spielend verdampfen lassen würde. Das im Wärmetauscher gekühlte Öl wird im Heizkessel erneut geheizt.

          • Martin Cesna sagt:

            @Galli: Mit einem eigentich einfachen Zwischengerät zwischen Heizkessel und Heizungskreislauf braucht es kein Heizkraftwerk. Das Ding steht schon in jedem Keller.
            Wahrscheinlich müsste aber Öl statt Wasser durch die Schlangen fliessen, damit man auf die höheren Temperaturen käme, damit Wasser verdampfen kann.
            Oder man lässt im Dampfmaschinenkessel ein anderes Medium verdampfen, wie Alkohol o.ä.?

  • Martin Frey sagt:

    Persönlich ziehe ich ein altes AKW in der CH einem modernen in, sagen wir, Griechenland, allemal vor. Zudem wäre es an der Zeit, dass sich auch die Grünen einigen, welches ihr wichtigstes umweltpolitisches Ziel ist. Wollen sie die Klimaerwärmung erst nehmen, sowie Landschafts- und Naturschutz? Oder auf Teufel komm raus den Atomanstieg anstreben? Denn alles zusammen geht nicht. Das Gegenteil zu behaupten kann bestenfalls als ideologische Verblendung abgetan werden.

  • Hans Käslin sagt:

    Die fundamentalistisch radikale Politik der Grünen ist ein wesentlicher Grund für das Dilemma in der Schweizer Stromwirtschaft. Es ist die grüne Politik die den Neubau verhindert hat, der die drei in der Tat veraltete Kernkraftwerke ersetzen sollte. Die Grünen wollen uns bei dem aktuellen Bevölkerungszuwachs weismachen dass Stromsparen möglich ist.
    Die realen Verbrauchszahlen beweisen klar das Gegenteil. Realpolitik ist aber nicht die Domäne der Grünen und die Tatsache das die Schweiz sich nicht mehr selber versorgen könnte interessiert diese Vogel Strauss Politiker nicht.

  • Stevens sagt:

    Ach dieses Gejammer wieder…. Die SP und die Grünen sind so was von selber Schuld, dass man jetzt in dieser Situation ist.
    Wie haben die sich von BDP und CVP übertölpeln lassen mit einem angeblichen Atomausstieg, der in Wirklichkeit gar keiner ist.
    Die Stimmung nach Fukushima war soooo schön: Hurra ein einig Volk von Atomaussteigern, Mitte, Linke, alle Zusammen. Nix mehr mit bösem Gegeneinander…
    Willkommen in der Realität, liebe Grüne. Und jetzt kämpft für den Atomausstieg.

    • Wehrli sagt:

      Die grünen sind eben leider Melonengrün (innen Rot), daher haben Sie nie einen nennenswerten Einfluss auf unsere Politik. Immer muss noch irgendein sozi-Schischi ins Paket mitgeschnürt werden. Wobei, bin eigentllich froh, dass die Ökoterroristen nichts zu sagen haben …

  • Zur beliebten Aussage «Unsere KKW laufen, solange sie sicher sind. Für diese Beurteilung haben wir das ENSI.» ist festzuhalten: Das ENSI und die meisten Atomkraftwerke haben bei einer Umfrage schriftlich mitgeteilt, dass sie die in den Atomkraftwerken produzierten Radioaktivitätsmengen nicht kennen. Somit können sie das Risiko der Atomkraftwerke nicht beurteilen und auch keine adäquaten Sicherheitsmassnahmen vornehmen. Die Umfrage und die Korrespondenz mit dem ENSI und den Atomkraftwerken ist auf http://SolarPeace.ch/20110901_UmfrageSchweizAKWRadioaktivitaet.htm veröffentlicht.

    • Zur Beurteilung von AKW-Risiko und Sicherheitsmassnahmen ist die produzierte Radioaktivitätsmenge entscheidend, da diese Menge bei einem schweren Unfall freigesetzt werden kann. Die täglich produzierte Radioaktivitätsmenge vergleicht der Atomphysiker Prof. Dr. Richard L. Garwin mit der Radioaktivitätsmenge einer Atomexplosion: «a reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion», somit produziert ein Atomkraftwerk täglich eine Radioaktivitätsmenge entsprechend derjenigen von vier Hiroshima-Atombomben. Auf SolarPeace.ch ist auch die bestätigende Antwort des ENSI.

      • Hannes Müller sagt:

        Kommt allerdings bei der Wirkung drauf an ob die Radioaktivität auf einen Chlapf freigesetzt wird oder kontinuierlich, wenn sie überhaupt freigesetzt wird.

      • Rolf Rothacher sagt:

        Nach Ihrer Logik müsste die Bevölkerung von ganz Japan nach Fukuschima längst im Grabe liegen. Bei einer solchen Risiko-Bewertung hätte die Schweiz kein einziges Wasserkraftwerk mit Staudamm gebaut. Auch die Eisenbahn wurde vor 170 Jahren als gesundheitsschädlich eingestuft. Und als die ersten Unfälle passierten, wollten Politiker diesen Irrsinn stoppen. Heute gehört die Eisenbahn zu den sichersten Transportmitteln. Jede neue Technik wird durch Unfälle belastet. Doch der Mensch ist fähig, seine Lehren daraus zu ziehen. Ängstlichkeit war noch nie ein guter Ratgeber.

      • Beat sagt:

        Hr. Rehfus, wenn Sie die falsche Frage stellen werden Sie immer die falsche Antwort kriegen. Es gibt „DIE Radioaktivitätsmenge“ gar nicht. Ausserdem ist die Strahlung, solange sie im Reaktorgebäude bleibt, nicht relevant. Was es gibt sind Radioaktive Isotope, also chemische Elemente die aus einem Grund (z.B. Neutronenüberschuss) nicht stabil sind. Und dann gibt es per se instabile Elemente. Entscheidend für die Sicherheit sind ganz andere Dinge, z.B. zuverlässige Kühlung, Abfall – Entsorgung und letztlich die Langlebigkeit und Strahlung der Isotope im Abfall.

        • Der US-Atomphysiker Prof. Dr. Richard L. Garwin beantwortet die Frage nach der produzierten Rsadioaktivität eindeutig «a reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion» und resümiert «Reactor accidents… too horrible to think about.». Somit produziert ein Atomkraftwerk täglich eine Radioaktivitätsmenge entsprechend derjenigen von vier Hiroshima-Atombomben. Auf http://SolarPeace.ch/20110901_UmfrageSchweizAKWRadioaktivitaet.htm ist eine schriftliche Umfrage bei ENSI und AKWs, Quellenangaben, Links und u.a. die bestätigende Antwort des ENSI.

  • Daniel R. sagt:

    Mit dem Bau von AKW haben wir das Überleben der Spezis Mensch untrennbar mit dem Fortbestand unserer Zivilisation verknüpft. Theoretisch würde ein Genpool von einer Mio. Menschen ausreichen, um nach einer globalen Katastrophe unsere Art als solches zu erhalten. Dank unseren AKW besteht aber auch diese Möglichkeit nicht mehr. Ein mehrere Tage andauernder, globaler Stromausfall aufgrund eines heftigeren Sonnensturms und hunderten AKW fliegen die Dächer weg. Dazu die ganzen Abklingbecken, die nicht mehr gekühlt werden. Ein hausgemachtes Risiko, dass das Ende der Menschheit zur Folge haben wird.

    • Wehrli sagt:

      Ein Genpool von 500 Menschen reicht aus für das Überlebene, es gab schon in den Anfängen solche kleine Zahlen. Ihr Beitrag ist wunderschön polemisch, wissenschaftsfremd und höchstens für einen Hollywood film geeignet. Viel Glück beim Weltuntergang.

      • Daniel R. sagt:

        Aha, AKW und Abklingbecken brauchen also keine Stromversorgung zur Kühlung? Und wieso Glück? Bei einem globalen Stromausfall, der länger als drei Tage dauert, hilft nur noch ein Atombunker. Entlarvend, dass Sie sich ausgerechnet meinen Kommentar zum Zerpflücken ausgesucht haben, offenbar habe ich voll ins Schwarze getroffen.

  • Frank Kurz sagt:

    Klar, abstellen! – Ohne Alternative. – Das heisst: Keine PCs, keine Tablets, keine E-Bikes, keine E-Autos, keine Handys, etc. – Heuchlerisch ist einfach, die AKWs in der Schweiz abstellen zu wollen und dann den Fehlstrom im Ausland zu beziehen….

  • Stefan Anslinger sagt:

    Ist ja alles schön und gut und wünschenswert. aber das berner stimmvolk hat sich mit über 60% zustimmung gegen die sofortige stillegung von mühleberg ausgesprochen. und das obwohl die pro-mühleberg propaganda so was von haarsträubend war. mehr oder minder klar wurde gesagt, dass sie keine ahnung haben, wie man das ding abstellt… nicht gerade vertrauenerweckend. ebensowenig die weigerung von mühleberg, daten herauszurücken oder sich am nationalen strahlen-messnetz zu beteiligen…
    ich bezweifle, dass es da national besser aussieht.

  • Werne Fricker sagt:

    Obwohl ich in der Nähe von Mühleberg wohne, habe ich überhaupt keine Angst. War seinerzeit noch im innersten Teil des AKW, kurz bevor es in Betrieb ging. Die Arbeitnehmer wohnen in der nächsten Umgebung des AKW, haben auch EF-Häuser bauen lassen. Ich habe absolutes Vertrauen in diese Leute. Laut einer deutschen (Gefälligkeits-)Studie aber hätte das AKW schon in den 80er-Jahren abgestellt werden müssen. Und es läuft immer noch. Die Pannen selber hatten ja überhaupt nichts mit dem Kern der Anlage zu tun.

    • Martin Cesna sagt:

      Nett, Ihr Vertrauen.
      Ich selber definiere Risko aus den Komponenten der Häufigkeit und des Ausmasses.
      Wenn eine dieser Komponenten die üblichen Grössen sprengt, kann Glauben oder Vertrauen eine Lösung sein.
      Sollte die Häufigkeit aber „1“ werden, muss man sich mit dem Ausmass auseinander setzen, auch wenn die Häufigkeit bisher sehr klein war.

  • Arne Tvedt sagt:

    Was soll man da sagen ? Die 5 bis jetzt eingetretenen Kernschmelzen in kommerziellen AKWs (5 betroffene Reaktoren, 3 Standorte/ Störfälle) waren allesamt Resultat übertriebener Technikgläubigkeit und massloser Selbstüberschätzung. Da passt die Schweiz bestens ins Bild. Unsere AKWs und ihre Betreiber sind NICHT den Amerikanischen oder Japanischen Überlegen. Die Technologie stammt grossteils aus den USA, Nachbesserungen beheben nicht konzeptionelle Mängel oder die Materialermüdung im Primärkreislauf und die Mentalität unserer Betreiber/ Aufsichtsbehörden ist quasi identisch mit der in Japan.

  • J. Wigger sagt:

    Da wird behauptet, unsere KKW seien sicher. Andererseits werden Jod- Tabletten verteilt. Das ist Widerspruch in Reinkultur. Oder kann ein KKW Befürworter diesen Widerspruch entkräften? Bin gespannt auf Erklärungen.

    • Veglia Rizzi sagt:

      In West- und Mitteleuropa hat es noch nie einen Störfall gegeben, bei dem schädliche Mengen an Radioaktivität freiwurden. Das zeigt, dass die Sicherheitsanforderungen sehr hoch sind. Dass Jodtabletten abgegeben wurden, zeigt, dass die Behörden auch gegen das sehr geringe Restrisiko Vorsorgemassnahmen treffen. Sonst bräuchte man ja für Autos, Seilbahnen, Kranen, Flugzeuge, Sprengstofffabriken usw. auch keine Haftpflicht. Es gibt keine Energieform, die völlig problem- und risikolos ist.

    • Martin Müller sagt:

      Es behauptet niemand, der bei Sinnen ist, unsere KKW seien absolut sicher. Sie sind nach dem aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft sicher. Wie überall gibt es jedoch ein Restrisiko, weil wir schlicht nicht alles wissen. Deshalb ist die Jodtablettenverteilung trotz sicherer Werke als Prävention angebracht. Wer sich des Restrisikos bewusst ist, kann damit umgehen und es täglich weiter minimieren. Mit der Behauptung, unsere KKWs seien sicher einen Widerspruch zur Jodtablettenverteilung zu konstruieren halte ich für hetzerisch.

    • Hannes Müller sagt:

      Panikmached. Ich habe de Tabletten fortgeworfen. War übrigens bis vor ein paar Jahren Gegner, aber seit etwa 2005 halte ich selbst die aktuelle Technik für ausreichend sicher. Neu wäre natürlich besser, weil dann der Faktor Mensch noch besser ausgeschaltet werden kann (eigensichere Anlagen, die passiv runterfahren)

    • Max Wartenberg sagt:

      Der Entscheid Jod-Tabletten zu verteilen war ein politischer Entscheid und in der Politik sind Widersprüche gang und gäbe.

    • The American sagt:

      Sicherheitsmassnahmen sind nie ein Widerspruch, denken Sie an Sicherheitsgurten oder Rettungsboote. Und dies obwohl Fliegen und Schifffahren mit angesehenen Unternehmen als sicher gelten.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Die Jodtabletten verteilt hat derselbe Bundesrat, der auch ohne Parlamentsbeschluss und ohne Volksabstimmung und in kopfloser Panik den Atomausstieg beschlossen hat und diesen seitdem als „Energiewende“ verkaufen will.
      Die fünf Werke abzuschalten, dürfte pro Kopf der Bevölkerung mehr als 10’000 Franken kosten, die innerhalb von 20 Jahren abzuschreiben sind. Jeder Einwohner muss also in Zukunft mit rund 700 Franken Mehrkosten pro Jahr rechnen und erhält dafür auf dem Papier etwas mehr Sicherheit, dafür verunstaltete Landschaften und höheren CO2Austoss im Ausland.

    • Chrigu sagt:

      Also so kompliziert ist das nun auch wieder nicht…

      Sie geben mir sicher Recht, dass Schweizer Züge sehr sicher sind!? Weshalb haben sie denn eine Notbremse?
      Unser Stromnetz ist dank Sternstruktur sehr, sehr sicher. Wieso gibt es Notstromversorgungen?

      ALLES im Leben birgt ein Restrisiko und da, wo man dieses Risiko mit einfachen Mitteln noch weiter minimieren kann, macht eine Massnahme Sinn. So einfach ist das.
      Das Restrisiko des ältesten Schweizer AKWs ist geringer als das der meisten neueren AKWs im Ausland. MB wurde nach Fukushima von den Japanern besichtigt. Als Referenz für Sicherhei

      • J. Wigger sagt:

        Den Begriff des Restrisikos kenne ich sehr wohl und bin im Allgemeinen auch bereit, diese Risiken zu tragen – ausser für die KKW. Und da bin ich bekanntlich nicht allein. Fragen Sie mal eine Versicherungsgesellschaft, Eine Technik, die sich nicht versichern lässt, ist schlicht und einfach unverantwortlich.

        • The American sagt:

          Sie mögen nicht allein sein, aber die Befürworter von KKW sind es auch nicht. Es gibt auch Leute, die kein Flugzeug besteigen weil sie das Restrisiko nicht eingehen wollen. Somit liegt es bei jedem einzelnen ob er/sie mit dem Risiko eines nuklearen Zwischenfalls, leben kann oder will. Aber daher kommen jedenfalls die Jodtabletten.

      • Das Restrisiko ist das Risiko. Die täglich produzierte Radioaktivitätsmenge vergleicht der Atomphysiker Prof. Dr. Richard L. Garwin mit derjenigen einer Atomexplosion «a reactor in one day produces as much radioactivity as a 50-kt nuclear explosion» und resümiert «Reactor accidents… too horrible to think about.». Somit produziert ein Atomkraftwerk täglich eine Radioaktivitätsmenge entsprechend derjenigen von vier Hiroshima-Atombomben. Auf http://SolarPeace.ch/20110901_UmfrageSchweizAKWRadioaktivitaet.htm ist eine Umfrage bei ENSI und AKWs, Quellenangaben, Links und bestätigende Antwort ENSI.

      • Aschi sagt:

        @Chrigu: Vergleiche Bericht über Japanerbesuch in Mühleberg auf http://www.energisch.ch Die Japaner (Politiker der betroffenen Region in Japan) waren verblüfft über die grossen Risiken die wir hier eingehen, die mangelnde Redundanz und Katastrophenvorsorge usw..

  • Max Wartenberg sagt:

    „über 30’000 Projekte in der Warteschlaufe“. Warten wir mal ab, bis ein Teil dieser Projekte realisiert wird und damit soviel Strom erzeugt wird um 1 AKW zu ersetzen, dann bin ich voll dafür, das erste AKW vom Netz zu nehmen. Keine ideologische Hauruck-Aktionen. All die Massnahmen zur Stromeinsparung finde ich gut. Die Politiker sollten sich auch bewusst sein, dass Energie für den Menschen ebenso notwendig ist wie Lebensmittel. Strom muss reichlich verfügbar und günstig sein, darf nicht zu einem Privileg der Reichen werden.

  • Martin Müller sagt:

    Die gute Frau macht den klassischen, aber wissenschaftlich nicht haltbaren Kurzschluss „alt = unsicher“, um damit auf Stimmenfang zu gehen. Nirgendwo auf dieser Welt wurde mehr in die Substanz der Kernkraftwerke investiert, als hierzulande. Das KKW Beznau ist trotz seiner 45 Jahre besser im Schuss, als manch neueres Werk im ehemaligen Ostblock.

  • Hans Ermst sagt:

    Wegen mir braucht es auch keine AKWs zu geben. Was hingegen schlichtwegs falsch ist, dass es echte Alternativen zu AKWs ausser fossiler Energien gibt. Rein objektiv gesehen ist man bei Alternativenergien noch viel weniger weit als üblich gedacht wird. Der Energieverbrauch im heutigen Stil kann mit ihnen bei weitem nicht gedeckt werden. Das wissen auch die Gegner der AKW, die uns weiss machen wollen, dass das Abschalten kein Problem ist. Was sie verschweigen ist, dass die den Stromverbrauch und damit Die Wirtschaft, unsern Wohlstand und sehr viele Arbeitsplätze einfach abwürgen wollen.

  • David Stoop sagt:

    Schon als nach Fukushima der Bundesrat die „Energiewende“ verkündete, habe ich verwundert festgestellt, dass der BR einen 50-jährigen Betrieb als „Verkürzung“ sah un d dies obwohl man die AKWs nur für 40 Jahre Lebensdauer gebaut hatte. Da wurde noch nie mit sauberen Karten gespielt und man plante von Anfang an Verlängerungen bis nach der Zeit des jetzigen Bundesrates (nach mir die Sintflut). Dabei weiss man seit Tschernobyl, dass man in der Schweiz keine AKWs mehr bauen kann. Dass es heute nicht ohne gehen soll, ist doch einfach die lausigste Planung, die möglich war.

  • Ulrich Schweizer sagt:

    Man hat es halt versäumt, rechtzeitig mit dem Bau eines neuen AKW’s zu beginnen welches locker Mühleberg und die beiden Beznau ersetzen könnte. Da waren die Finnen gescheiter. Dagegen haben wir 2 bis 3 mal soviel Geld in den Gotthard verlocht, welcher bald nur neue Kosten bringen wird.

  • Achim Frill sagt:

    Ich kann die Beteuerungen vom hohen „Schweizer Standard“ nicht mehr hören. Wo fand der erste weltweite GAU in einer Versuchsanlage statt? Wo bohrt man Löcher für Feuerlöscher in Sicherheitshüllen? Wo ist die Geld-und-Energielobby so über beide Ohren mit der Politik verfilzt? AKWs in der Schweiz sind nicht sicherer als anderswo, und immer bleibt das Restrisiko Mensch. AKWs in dichtbesiedelten Gebieten zu betreiben, grenzt an Menschenverachtung und totaler Ignoranz. Mag sein, dass Öl, Kohle und Gas nicht sauber sind. Aber bei einem Unfall muss nicht das ganze Land für immer (!) evakuiert werden.

    • Christian Weiss sagt:

      Ja. Im Versuchsreaktor Lucens kam es zu einer Kernschmelze. Und das Resultat? Sind jetzt ganze Landstriche für Millionen Jahre unbewohnbar, wie die Atomgegner gebetsmühlenartig immer wieder erzählen?

      • Martin Ingelmann sagt:

        Weiss, sie haben in der Tat Talent, abzulenken und schönzureden. Sie faseln hier in diesem Blog immer wieder von Objektivität. Dann seien Sie mal objektiv, indem Sie eine Besichtigungsreise zur Reaktorruine Tschernobyl buchen. Passieren Sie die Schranke zur gesperrten Zone und ziehen Sie sich während der langen Busfahrt zum Reaktor die Landschaft rein, die hochvergiftet und für ewige Zeiten nicht mehr bewohnt werden darf. Sehen Sie dort Landwirte? Blühende Gärten? Schöne Häuser, glückliche Menschen? Nein? Dann haben Sie Objektivität, was entfesselte Atomkerne anrichten!

      • Aschi sagt:

        Während der Teilkernschmelze und der Entsorgung im Berginnern, (30 Jahre Dauer) wurden auch Ingenieure geschädigt (Staatsgeheimnis)? Radioaktives Wasser tritt nun aus dem Berg aus, stand vor etwa 1 Jahr in der Presse. Hat man vorher nie gemessen, die Ergebnisse verheimlicht oder sind es nun Spätfolgen für Jahrtausende?

  • Aschi sagt:

    Ing. Mayer war der höchster Überwacher der AKW in Deutschland. Er hat die CH-AKW untersucht und eine beängstigende Mängelliste erstellt. Sofort vom Netz, seine Schlussfolgerung. Die AKW wollen das Volk jedoch erpressen. Sie warten möglichst lange mit der Stillegung zu, bis das Volk sie (gegen möglichst hohe Entschädigungen) erzwingt. Das M. Plank-Institut berechnet das Risiko (R) einer atomaren Verseuchung in Europa.mit 2% pro Jahr. R=W x A. Die Wahrscheinlichkeit (W) einer Kernschmelze ist sehr hoch und unbeherrschbar. Die Auswirkungen (A) im Rayon Bern und Beznau wären verheerend.

  • Danilo sagt:

    D und die CH sind noch die einzigen Länder, die am Atomausstieg festhalten. Selbst Japan baut wieder neue AKWs!Jeder Mensch mit einem gesunden Menschenverstand ist für die Abschaltung von AKWs.Aber erst wenn wirklich ein effizienter und sauberer Ersatz gefunden wurde. Solar und Windenergie können Sie vergessen, es kostet die CH bereits Mia an Subventionen. Wasserkraft wurde dadurch zu teuer und muss jetzt auch noch subentioniert werden,das kann doch nicht euer Ernst sein!Auf diie neue Generation von AKWs muss man setzen.Sonst werden wir bald in F Strombezüger und die lachen sich ins Fäustchen

    • Roberto Newghbour sagt:

      Sie gehören genau in die Gruppe Mensch, die immer nur in GELD denkt. Alles wird nur an der Rentabilität gemessen. Sogar die Sicherheit. Aber wenn alles verseucht ist, können Sie Ihr Geld dann fressen?? Und hören Sie bloss auf mit „neuen AKW-Typen“. Das dachte man – technikgläubig – auch schon vor 40, 30, 20 und 10 Jahren. Trotzdem erlebte die Welt innerhalb dieser Zeitspanne bereits 4 GAU`s (Lucens, Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima). Haben Sie noch immer nicht genug?!!! Kernspaltung ist brandgefährlich und das wird allein schon aus physikalischen Gesetzmässigkeiten auf ewig so bleiben.

      • Christian Weiss sagt:

        Lucens = 0 Tote, Harrisburg = 0 Tote, Fukushima = 0 Tote. Was wollen Sie uns damit sagen? Eine objektive Risikoabwägung täte den Atomgegnern gut. Für den Laien nur mal als Tipp: Schauen Sie sich auf Wikipedia die Listen zu Unfällen mit Talsperren und Unfällen in Bergwerken an. Dann sehen Sie vielleicht mal, dass bei jeder Energieerzeugungsform ein Restrisiko besteht und Menschen zu Schaden kommen, aber nirgendwo die Gefahr geringer als bei der Kernkraft ist. Gerade die hysterische Angst vor der Radioaktivität hat dazu geführt, das über jede kaputte Lampe in einem AKW berichtet wird = Störfall.

        • Achim Frill sagt:

          Warum erwähnen Sie denn Tschernobyl nicht? Damit ihr Statement besser dasteht? Fragen Sie doch mal die zehntausende Liquidatoren von damals, wie es denen heute so geht. Alle toppgesund, gell? Ihr Vergleich mit der Wasserkraft ist derart an den Haaren herbeigezogen, dass man ihn eigentlich ignorieren sollte. Produziert Wasserkraft für Jahrtausende unbewohnbare Landstriche? Erzeugt sie Abfälle, die auch nach 100`000 Jahren noch höchstgiftig sind? Erzeugt Wasserkraft Krebs? Hören Sie bitte mit „Objektivität“ auf, wenn Sie sich diese nur mit „Wikipedia“ angeeignet haben.

  • Walter Janach sagt:

    Der gezielte Absturz eines Grossflugzeugs ist ein bekanntes Risiko: Dieses Risiko ist extrem klein aber trotzdem nicht null.
    Was bis heute nicht öffentlich diskutiert wird ist der Amoklauf eines Insiders im Kontrollraum eines AKWs. Die Ereignisse am 11. September 2001 waren im voraus genau so undenkbar. Daher müsste das Risiko Amoklauf im AKW wegen den noch grösseren möglichen Folgen in die öffentliche und die politische Debatte aufgenommen werden.

  • andersen sagt:

    Ja, die Kernkraftwerke in der Schweiz sind gut im Schuss, es bleibt aber immer ein Restrisiko.

    Klar wartet ich auf ein Haarföhn mit Solarzellen, aber der Wissenschaft ist noch nicht so weit, dass sie eine Alternative im Gepäck hat, wie man der Strom, wie bei der Kernkraft auch speichern kann.
    Die Menschen in der Fukushima -Evakuationszone machen der Zeit eine Million Genmanipulationen pro Sekunde.
    Wobei, man weiss, dass jeder Mensch täglich Milliarden von neue Lymphozyten produziert, mit dem wir bösartige Keime abwehren können.
    Nun, dieser Unfall hat ein Denkstoss gegeben, ein Herausforderung

  • andersen sagt:

    ….eine Herausforderung für die Wissenschaft und der Forschung.

  • Wenn auch für viele Leute nicht unmittelbar bedrohlich aufgefasst, ist das Risiko eines Atomunfalls real vorhanden. Eine Kernschmelze würde ein Grossteil des Landes auf einen Schlag unbewohnbar machen. Es gibt keinen Grund dieses Risiko weiter einzugehen, da die Technologien vorhanden sind, ohne Atomstrom auszukommen. Ich würde die AKW’s sofort abschalten. Es gibt dann zwar vorübergehend tatsächlich eine Stromlücke. Es würde der Bevölkerung durch Stromausfälle 1:1 vor Augen geführt, dass Stromsparen keine theoretische Übung darstellt, sondern wirklich notwendig ist.

  • Achim Frill sagt:

    Beim Schweizer geht die Sicherheit doch immer vor. Alles ist geregelt, jede Eventualität doppelt und dreifach abgesichert. Man will keinerlei Risiko eingehen, nichts „Kollege Zufall“ überlassen. Aber bei der gefährlichsten Art, der Atomkraft, scheinen gewisse Kreise komplett dem Pokergeist verfallen zu sein. Es ist wirklich kaum zu glauben, wie man diese verfluchte Technologie in einem dichtbesiedelten Land am Leben zu erhalten versucht. Wollt ihr wirklich, dass es eines Tages heisst: „Wir haben euch immer gewarnt?“ AKW`s vom Netz: NOW !!!!

  • Fritz sagt:

    Was, es sollen Alternativen bestehen? Machen wir uns doch nichts vor. Die falsch verstandene grüne Politik, welche CO-2-Ziele opfert, wenn es politisch grad ins Kalkül passt, und einen Flutwellen-Gau opportunistisch zu einem Atomunfall umdeutet, wird von der Mehrheit der Bevölkerung nicht mitgetragen. Ich hoffe, die Politik erarbeitet ein Gesamtkonzept inkl. Netzausbau und Entsorgung alter AKW’s. Dies soll breit diskutiert und darüber an der Urne befunden werden.

  • Franz sagt:

    Fukushima wurde durch das drittstärkste Erdbeben verursacht, welches jemals die Erde erschütterte. Über Fukushima würde heute kein Wort verloren, hätte es die Tsunami nicht gegeben. Niemand würde ein Wort verlieren über Ausstieg aus Kernergie und sonstwelchen lebensfernen Phantastereien. Es gibt die totale Sicherheit nicht. Damit müssen wir leben.

    • Nein, damit müssen wir eben nicht leben! Wenn der Stromverschwendung endlich konsequent ein Ende gesetzt wird, dann können wir mit erneuerbaren Energieformen auskommen. Es muss und ist machbar. Man muss bloss wollen. Immer wenn der Mensch in Not ist, werden viel schneller als sonst neue Lösungen gefunden. Man braucht etwas Mut und dann geht es. Ich will nicht weiter mit diesem Atomrisiko leben!

    • Gerold Stratz sagt:

      Stimmt Herr Franz, die „totale Sicherheit“ gibt es nicht. Z.B. Leben wir morgen früh noch!?
      Aber die „scheinbar kalkulierte“ (Un) Sicherheit können wir vermeiden.
      Das AKW Beznau hatte z.B. schon Störfälle wegen Hochwasser (Kühlsysteme ausgefallen)
      Dieses System arbeitet mit dem Kühlwasser aus der Aare. Wenn dieses von aussen bewusst oder durch
      einen Klima-Unfall unterbrochen wird, haben wir die gleiche Situation wie in Fukushima. Ausfall des Kühlsystems.
      Dann nützen auch die Jod-Tabletten, vom VBS-Ueli Maurer verteilt, nichts.
      Dann besser ein Flasche Schnaps kaufen-und „Tschüüss“!

  • Bernhard Angermeister sagt:

    Ich stehe politisch ziemlich rechts und kann mit der grünen Religion recht wenig anfangen. Aber bei der Atomkraft hört bei mir der Spass auf. Ich habe keine Lust, eines Tages mein Haus binnen einer Stunde zu räumen und nie mehr betreten zu dürfen, so wie damals die Bewohner des Ortes Tschernobyl. Ich glaube keinen Sicherheitsbeteuerungen mehr, dafür gab es weltweit schon viel zu viele Unfälle mit der Kernspaltung.

  • Martin Gebauer sagt:

    Ich verstehe die Grünen nicht. Sie wollen die Atomkraftwerke abstellen im Wissen, dass wir nicht genügend „alternativen“ Strom produzieren können. Dass bedeutet, es müssen zur Stromgewinnung weiter fossile Energieträger verbrannt werden, resp. aus Braunkohle und Erdgas gewonnener Strom im Ausland eingekauft werden. Zudem sind die Grünen gegen eine Lenkung der Zuwanderung, dies im Wissen, dass immer mehr Menschen mehr Energie verbrauchen und die Umwelt belasten. Diese völlig unglaubwürdige Politik kann nicht aufgehen. Langfristig hilft nur Energie sparen. Und zwar rigoros!

  • Louis Odermatt sagt:

    Die Grünen können keine Verantwortung übernehmen, da sie nicht verstehen was sie fordern oder fördern: Sie verstehen nicht, dass es 2’500 an 150 m hohen Windturbinen braucht die AKW Mühleberg & Beznau zu ersetzen. Wo sollen die stehen? Dann braucht es nochmal 2’500 solcher 3 MW Rädli um Leibstadt zu ersetzen und schliesslich nochmal 2’000 zum Ersatz AKW Gösgen. Wer sollte das genehmigen? Wird die Bevölkerung nur 100 solcher Anlagen in den windbesten ( =schönsten) Gegenden akzeptieren?

  • rolf zeller sagt:

    Schön und recht, selbst wenn alle AKWs abgestellt sind bleibt keine 100km von der Schweizergrenze ein grosses atomares Gefahrenpotential vermutlich noch lange bestehen. Dort ist Radioaktivität gelagert die bewusst zur verseuchung der Umwelt hergestellt wurde. Ich spreche von der Force de Frappe die zu einem Teil in der Nähe von Lyon im Jura seit ca. 50. Jahren gelagert ist. Es ist bezeichnent, dass ich noch keinen jüngeren Menschen traf, der überhaupt wusst was FdF ist und niemand wollte diese Tatsache glauben, ob wohl man dies ganz einfach im Internet aufrufen kann.(z.B. auch Terroristen)

  • Hans Maag sagt:

    Der Begriff Atomausstieg ist ein Modewort der Grünen, richtig wäre „Ausstieg aus Uran-Kernkraftwerken“. Anstatt die erneuerbare Energie zu subventionieren, sollte das Geld in die Entwicklung von Thorium-Kernkraftwerken investiert werden, wie sie der Nobelpreisträger Carlo Rubbia vorgeschlagen hat. Diese sind fremdgezündet und können deshalb nicht durchgehen, zudem kann man damit auch den anliegenden Atomschrott auf eine tiefe Halbwertzeit bringen. Mein Vorschlag: Bei den nächsten Wahlen müssen mehr Physiker und Ingenieure anstelle der Juristen in den Bundes- National- und Ständerat.

  • Aschi sagt:

    Das Argument Stromversorgung soll bei einer Risikoabwägung überhaupt kein Gewicht erhalten. Strom kann immer genug bezogen oder produziert werden. Eine AKW-Kernschmelze bewirkt jedoch unbeherrschbare Folgen auf Jahrhunderte hinaus. Die russische Akademie der Wissenschaften hat die Folgen von Tschernobyl aufgelistet. Es geht um hunderttausende von Opfern oder Geschädigten bei den Liquidatoren und Mio bei der Zivilbevölkerung. In der Schweiz würde der gesamte Armeebestand nicht genügen als Liquidator. Unsere Regierung kann Zivilisten zwingen im Notfall einzugreifen. Jod=polit. Beruhigungspille!?

  • Louis Odermatt sagt:

    Die AKW Beznau und Mühleberg produzieren zusammen ca. 10TWh/Jahr. 1m2 Solarzellen (PV) produzieren bei uns etwa 100KWh/Jahr. Also braucht man zum Ersatz der 2 AKW ca. 100km2 reine PV-Fläche. Es gibt ca. 1,5 Mio Gebäude (aller Sorten) in der Schweiz. Wenn man annimmt, dass jedes dieser 1,5 Mio Gebäude PV nutzbar ist (was ja nicht stimmt), so müsste jedes Gebäude mit ca. 60 m2 Solarpanels bestückt werden! Damit hättet man aber nur die ältesten 2 AKW ersetzt, aber das Speicherproblem ( für den dunklen Winter und die 365 Nächte/y) noch überhaupt nicht gelöst. FAZIT: Nicht machbar! Nur teuer!

    • Aschi sagt:

      Unverständlich, dass man mit Kosten argumentiert, wo es um die Sicherheit von Mio Menschen, gegenüber einem unkalkulierbaren Risiko geht. Den Zufall bekommen wir nie in den Griff. Menschliches Versagen war an allen 5 Kernschmelzen bisher in hohem Anteil beteiligt. Zu glauben wir Schweizer seien gescheiter und zuverlässiger als die Deutschen oder Japaner grenzt an GW. Darwin empfahl: befass dich auch mit Ansichten welche deinen Überzeugungen widersprechen! Starres Gelddenken umgeht Risiken, Probleme und Nachhaltigkeit. AKW-Strom rentiert nicht mehr. Wann wird das von BKW & Co zugegeben?

    • Beat sagt:

      Hr. Odermatt, Sie haben zwar fast korrekte Zahlen (obwohl Beznau und Mühleberg zusammen wohl nie über 8.5 TWh geliefert haben), jedoch machen Sie falsche Schlussfolgerungen. Von den 1.5 M. Gebäuden gibt es sehr viele die viel mehr als 60m^2 Solarzellen aufnehmen können. Somit ist es überhaupt nicht nötig alle Gebäude auszurüsten. Dazu kommt, dass es sich durchaus lohnen kann wenn ohnehin überbaute Flächen (Beispiel: Lärmschutzwände entlang von Autobahnen) mit Solarzellen ausgerüstet werden. Es kann in der CH mit bis zu 24TWh Strom aus PV gerechnet werden! Damit ist aller Nuklearstrom ersetzt!

    • Beat sagt:

      Noch ein 2-tes Hr. Odermatt: Sie befürchten dass viele Dächer von Gebäuden nicht für Photovoltaik nutzbar sind. Welche genau? Die Denkmalgeschützten? Oder die Satteldächer die nicht nach Süden geneigt sind? Für letztere versichere ich Ihnen dass die Kosten pro m^2 Solarzellen in den kommenden Jahren noch weiter sinken werden und bald so gering sind, dass nach Osten und Westen geneigte Dächer nutzbringend belegt werden können. Zwar steigt so der Bedarf an Fläche da 100KWh nicht mehr möglich sind, aber pro kleines Haus sind so 150m^2+ möglich. Die Zukunft gehört der nicht-optimalen Photovoltaik!

      • Louis Odermatt sagt:

        Beat: PVauf allen Ch -Dächern, nur möglich falls man derartige Einspeisevergütungen wie D zur Verfügung stellt, aber das wird es- nach dem nördlichen Beispiel- nie mehr geben. Die PVoltaik wird in der Schweiz nicht gebraucht, da es genug Sommerwasserstrom hat und im Winter gerade die PV-Hausdächer nur zum kleinen Teil funktionieren. Man braucht im Winter ein verlässliches Bandstromproduktionssystem. So würde man (A) subventionieren UND (B) ein Bandstrom System (Importe oder Gasstrom) ebenfalls finanzieren müssen. Bei der Totalstromproduktion Mühleberg + Beznau haben Sie recht : 8,3TWh/Jahr.

  • Beat sagt:

    Es ist klar dass wir in der Schweiz keine neuen Kernkraftwerke bauen werden. Somit ist auch klar dass die bestehenden Kernkraftwerke dereinst abgestellt und entsorgt werden ohne dass Ersatz dafür vorliegt. Es ist nicht sinnvoll diesen Prozess über Gebühr zu beschleunigen. Wir können bis ca. Mitte 20-er Jahre die Energieproduktion der 3 ältesten Werke vollständig mit neuen erneuerbaren Energieformen ersetzen. Es ist ein Prozess der Zeit braucht. Die Risiken sind nicht grösser als vor Fukushima. Wir sind uns deren nur mehr bewusst. Gehen wir doch besonnen durch die Energiewende!

    • Aschi sagt:

      Die Metallverspödung und Rissbildung der Reaktordruckbehälter wächst jeden Tag, wie auch das Risiko einer Kernschmelze. Niergendwo auf der Welt wurde eine AKW-Druckgefäss so lange radioaktiver Strahlung ausgesetzt wie in Beznau und Mühleberg. Die Zauberlehrlinge im ENSI und den AKW-Teppichetagen wollen neue Grenzen ausloten. Hoffentlich geht das gut! Gefährliche „Laborversuche“ sollte man im kleineren Massstab durchführen statt 1:1 !!!

      • Louis Odermatt sagt:

        Das Argument mit der Versprödung des Reaktordruckbehälters (RDB) ist einfach falsch. Auf der ganzen Welt hat man fast 500 AKW. Der RDB und sein zeitliches Verhalten unter Neutronenbestrahlung gehören zu den best-untersuchten Gebieten. Es gibt klare Grenzwerte und Sicherheitsmargen, die nachzuweisen und einzuhalten sind. Die Qualität des RDB von jedem AKW weltweit wird laufend gemessen, so wie die Abnutzung von Bremsbelägen oder der Profiltiefe beim Autopneu. Bitte haltet Euch an die Wahrheit.

        • Aschi sagt:

          Der Metallbehälter kann grossflächig überhaupt nicht eingesehen werden, wegen hoher Strahlung oder fehlender Zugänglichkeit. Ein Reaktor gleicher Konstruktion lief noch nirgens so lange. In den USA und Japan werden Behälter nach weniger Betriebsjahren ausgewechselt? Sind unsere AKW sicherer? Für den GAU gibt es Chemikalientanks um dagegen zu halten. In Deutschland sind 4 Tanks pro Reaktor ausserhalb dem Reaktorgebäude angeordnet (Redundanz)! In CH ist nur 1 Tank, im Reaktorraum, der bei Brand ausfällt. Metallversprödung, menschliches Versagen = grösstes Risiko, gem. Experten und Betreibern

  • Unsere zuverlässigste und effizienteste Energiequelle ist die Sonne. Mit Sonnenkollektoren allein könnten mindestens die Hälfte der AKWs ersetzt werden. Übrigens eine gefahrlose, einfache Technologie. Würde man unsere Dächer zudem mit Fotovoltaik-Anlagen ausrüsten, den Wind und allenfalls Erdwärme nutzen, bräuchten wir keine AKWs mehr. Auch wenn wir die gleiche Strommenge konsumieren würden. Das wäre aber nicht einmal notwendig: Mit energieeffizienterer Beleuchtung und Geräten würde die Hälfte des Strombedarfs ausreichen. Das behaupte ich als promovierter Physikochemiker.

  • Hans Röösli sagt:

    Beznau gehört der Axpo und diese Firma ist zu 100 % im Besitz der öffentlichen Hand (Kantone).
    Warum werden hinter den KKW’s immer „geldgierige Strombarone“ vermutet? Wollen das staatsgläubigen Linken/Grünen einfach nicht wahrhaben, dass die allermeisten KKW’s faktisch staatliche Unternehmen sind??

    • Aschi sagt:

      Gewisse Banken sind auch im Besitz der Kantone. Die „Barone“ hocken im Management, den Verwaltungsräten und den Parteien, welche sich gegenseitig mit Bonis und VR-Honoraren und Parteispenden stützen. Wenn es dann schief geht, sind sie nie verantwortlich: der Schichtleiter im AKW , der Sachbearbeiter oder Buchhalter müssen dann den Kopf herhalten (Name an USA).Verantwortliche der AKW freuen sich schon auf die horrenden, übertriebenen Entschädigungen, wenn die Bürger ein AKW abstellen. Bei AKW Kaiseraugst flossen hunderte von Mio in die Säcke der falschen Leute. NR Blocher diente als AKW-Dealer!

  • Matthias Meier sagt:

    Der Grund, warum die AKW-Laufzeiten ausgerechnet nach Fukushima verlängert werden, ist völlig simpel und einleuchtend: Wir brauchen sie und den stabilen, sauberen Strom, den sie produzieren. Doch nach Fukushima glaubt niemand mehr, dass in der Schweiz noch ein neues AKW gebaut werden kann. Also muss man ihre Abschaltung so lange wie möglich hinausschieben, was uns mehr Zeit gibt, das Problem zu lösen bzw. darauf zu warten, dass jemand anders es löst. Die ideologische Zwängerei zum Atomausstieg hat damit paradoxerweise zu weniger Sicherheit für die Schweiz geführt.

  • Xaver Barmettler sagt:

    In ca. 10 bis 15 Jahren wird die Bevölkerung um ca. 15 % gewachsen sein. Das bedeutet auch mehr Ressourcenverbrauch in der Schweiz. Unter anderem wird der Stromverbrauch um ca. 15 % steigen.
    Die Schlussfolgerungen dürfen Sie selber ziehen.

    • Patricia Galli sagt:

      @Barmettler: Und Sie sprechen nur von der Schweiz. Indien beispielsweise hat mehr als die 100-fache Einwohnerzahl. In Indien ist das Bevölkerungsachstum 3%, der Strombedarf pro Kopf wächst pro Jahr um 5%, totales Verbrauchswachstum 8% pro Jahr.
      In 15 jahren wird Indien etwa bei 290% Stromverbrauch gegenüber heute sein.

  • Aschi sagt:

    @Meier: da gesetzlich vorgesorgt wurde, dass nach gewisser Zeit >20 Mrd-Entsorgungskosten der AKW an den Staat fallen, ist die Verzögerungstaktik klar.
    @Barmettler: die SVP, BDP und FdP stützen die AKW und Wachstum, ihre Einwanderungspolitik ist heuchlerisch. Bauern und Unternehmer stellen lieber Ausländer zu tiefen Löhnen an, statt Energiepolitik und Enenergiewende zu betreiben.
    Die richtige Frage lautet: Welche Sicherheit ist in Altreaktoren noch garantiert? Der weltweit erste „Laborversuch“ über die Versprödung der Reaktordruckhülle findet in Mühleberg und Beznau statt im Mstb = 1:1 !!??

    • Louis Odermatt sagt:

      Sie erzählen nicht die Wahrheit. Der Zustand der Reaktordruckbehälter wird in allen AKW auf das strengste und in periodischen Abständen kontrolliert. Das wird nach annerkannten Prüfverfahren durchgeführt und ist Stand der etablierten Technik. Dafür gibt es klare Regelungen, Grenzwerte und Sicherheitsmargen. Hier und sonst auf der Welt.

      • Aschi sagt:

        Der Behälter ist nicht grossflächig einseh- und prüfbar. Wieso halten diese Metalle in der Schweiz Jahrzehnte länger als anderswo (USA, Japan). Ich lasse mich jedoch gerne belehren, dass ich mich täusche und bitte um die Entsprechenden Expertisen, EMPA usw.. Ich wäre sehr beruhigt wenn die Metallversprödung kein Risiko darstellen würde. AKW-Betreiber haben mich auf das Versprödungsrisiko aufmerksam gemacht und nicht Greenpeace.

  • Matthias Meier sagt:

    Ich frage mich gerade: könnte man der Bevölkerung den Bau einer neuen Reaktorhülle inklusive eines neuen, modernen (= viel sichereren) Reaktors auf dem dem Gelände eines bestehenden, alten AKW (Mühleberg/Beznau) als „sicherheitsbezogenes Upgrade“ verkaufen? Wenn man die StimmbürgerInnen fragen würde, ob das AKW Mühleberg einen neuen Kernmantel bekommen soll – wie viele würden wirklich Nein stimmen? Und wenn man weiter fragen würde, ob weiter auch noch der Reaktor selbst verändert werden soll, so dass er passiv sicher ist und selbst bei einem Kühlungsausfall nicht schmelzen würde? Ja? Nein?

    • Aschi sagt:

      In USA und Japan wurden rissige Hüllen wie in Mühleberg ersetzt. Kosten 500 Mio Fr. Die BKW wollen diesen Betrag nie ausgeben. Das Volk hat ohnhin nichts zu sagen, Abstimmung ja oder nein. Kaum einer würde aber in ein 45 jähriges Fahrzeug noch viel Geld investieren.

  • Peter Wieland sagt:

    Frau Goumaz, selbstverständlich können wir weitere Kraftwerke bei stets steigendem Energiebedarf abschalten. In der Zwischenzeit können Sie sich gerne mit Ihrem Abschluss in Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaften an der kalten oder warmen Fusion versuchen. Viel Erfolg!

    • Aschi sagt:

      Strom aus dem Norden ist oft gratis. Sollte sich das ändern steigen die Strompreise und der Bau neuerer Energieanlagen (Erdwärme, Bio, Wind, Sonne) wird sich lohnen. Die heute hängigen Projekte in der Schublade von Frau BR müssten dann umgehend bewilligt werden statt unter Verschluss zu bleiben. 3 AKW könnten sofort vom Netz gehen. Im übrigen, lieber ein etwas wärmeres Klima als ein strahlendes Mittelland. Kohlestrom ist mir lieber als jener aus Uran. Mit dem Zufall einer Kernschmelze sollte keiner spielen. Fossile Brennstoffe und Uran werden zu Ende genutzt, weil „Geld-Menschen“ dumm sind.

  • Louis Odermatt sagt:

    Hängige EE-Projekte betreffen zum grössten Teil PhotoV. Die Ersetzbarkeit von AKWs hängt weniger von der zeitvariablen Stromproduktion(KWh/y) ab, sondern von der Bereitstellung zeitstabiler E-Leistung im Netz. Im Sommer wird die Schweiz bis auf weiteres mit CH-Wasserstrom versorgt und momentan mit PV-Strom aus D geflutet. Im Winter sind die Speicherseen geleert und tragen kaum bei. Das Problem ist also der Winter. Im Winter gibt es nur die folgenden 4 Alternativen: CH-AKW-Strom wie bisher, teure CH-Gaskraftwerke mit Putingas, teurer AKW-Strom aus F oder Kohlestrom aus D. So einfach ist das.

  • Aschi sagt:

    Alle 4 genannten Alternativen sind mir lieber als der Betrieb von Altreaktoren in der Schweiz. Als Zeitaufnahme mag manches das sie schreiben auch zutreffen. Ein Grund mehr die EE in CH massiv zu fördern oder wie die BKW sich an Windkraftwerken im Ausland zu beteiligen. Im übrigen werden in wenigen Jahren in F grosse Wasserturbinen auf dem Meeresgrund stehen, welche die starken Strömungen ausnützen. Auch da kann CH-Geld investiert werden. Wieso 100% Stromproduktionin in der Schweiz? Auch das Fressen kommt vor der Moral, wenn wir nur 60% Lebensmittel selber produzieren.

    • Louis Odermatt sagt:

      Ihre Argumente überzeugen mich nicht: Wasserturbinen auf dem Meeresgrund, 4,8TWh/y aus CH- Geothermie im 2035. Alles Träume & Utopien, die nett sind, aber kein einziges Problem lösen. Die real existierenden CH-AKW sind so gut nachgerüstet wie kaum andere AKW. Mit jeder günstigen KWh aus den CH-AKW wird bereits die Stilllegung & Entsorgung finanziert. Nur schlappe 7’500 Kubikmeter verpackter(!) hochradioaktiver Abfall aus 60 Jahren Betrieb ALLER CH-AKW. Das ist soviel wie ein 4 Familienhaus. No Problem das zu entsorgen in 600m Tiefe. AKW-CO2 Einsparung/Jahr = CO2 des CH-Gesamtverkehrs/Jahr.

  • Aschi sagt:

    Wir müssen die wichtigsten Probleme lösen, die Sicherheitsprobleme. Wirtschaftliche Aspekte kommen nachher. Das Trinkwasser ist noch wichtiger als der Strom. Die Endlagerung gäbe weniger Probleme, wenn die Wasserfrage definitiv geklärt werden könnte. Wasser dringt nach bisherigen Erfahrungen überall einmal durch alles. Lucens ist ein Beispiel, wie noch nach Jahrzehnten plötzlich Wasser radioaktiv aus dem Berg (Sandstein) fliesst.

  • Aschi sagt:

    Vermutlich ist jetzt alles gesagt worden aber noch nicht von allen.

    • Louis Odermatt sagt:

      Wie kommen Sie darauf ein Endlager 700m unter der Oberfäche mit Lucens direkt an der Oberfläche zu vergleichen?
      Lucens wurde ja materialtechnisch, auslegungsmässig und geologisch nicht als Endlager konzipiert. Das ist, wie wenn Sie von einem Lastwagen, der Sand geladen hat, behaupten er würde mit Sicherheit einen Achsbruch erleiden, nur weil ein Cinquecento, den man mit Sand füllte, auch einen Achsbruch hatte.

      • Aschi sagt:

        Jeder Vergleich hinkt, auch obiger. Es wurde sogar erörtert ob eine oberflächlige Lagerstelle nicht sicherer wäre, weil ständige Kontrollen möglich wären. Der Zugansstollen in noch so tiefe Lagerstätten durchschneidet diverse geol. Lagerungen und Wasserträger. Die Abdichtung für tausende von Jahren ist ein hoch komplexes Problem. Lucens war eine Felskaverne in Hügel und wurde dann ausbetoniert. War in der planenden Firma tätig, als die Teilkernschmelze erfolgte. Das sind eindrückliche Erfahrungen: Die Korrosion von „nichtrostenden“ Rohren nach wenigen Jahren führten zum Versagen der Kühlung!

  • Hans Lips sagt:

    Wir könnten die Umwelt hervorragend entlasten würden wir mindestens eine Million Ausländer wieder nach Hause schicken.Seit 1950 sind 3 Mio zugewandert, 300’000 waren schon da.Zuwanderer belsasten die Schweiz pro Jahr mit 10 Tonnen CO2 pro Person. 1 Mio Ausländer also 10 (Zehn)Mio Tonnen pro Jahr.2 Mio = 20 Mio To pro Jahr.Würde man das tun so bräuchten wir für viele Jahre keine neuen Kraftwerke, auch nicht solche mit Gas.

  • Hans Käslin sagt:

    Es kann nicht der Energiewirtschaft vorgeworfen werden dass die alten Kraftwerke nicht abgestellt werden.
    Die Grünen haben mit ihrer radikalen fast sektenartigen unrealistischen Art zu politisieren jeden Kompromiss verhindert, Man kann für oder gegen Kernenergie sein. Es gibt keine klimaneutrale Alternative die tauglich ist, die Versorgung sicherzustellen. Die Energiewirtschaft hat Verständnis gezeigt und in einem guteidgenössischen Kompromiss angeboten die drei alten abzustellen und zwei nach neuesten Standards entwickelte hinzustellen. Mit den Grünen kann man einfach nicht zusammenarbeiten.

  • Aschi sagt:

    Grün oder schwarz, wenn ein AKW abgestellt wird entfallen die flexiblen Kosten der Produktion von ca. 5 Rp./kWh. Diese Kosteneinsparung ist höher als der mittlere Stromnpreis in Europa. Mit jedem Tag CH-AKW Strom wird der Verlust grösser. Wieso wird aus wirtschaftlichen Gründen dem bösen Spiel kein Ende gesetzt? Damit spätere Generationen für die Verluste aufkommen und der Betrug am Steuerzahler möglichst spät publik wird. Die Kantone können als Aktionäre die Konkurse der AKW der Bundeskasse zuschieben, so sind dieGesetze heute.?

  • peter sagt:

    Den KKW Gegnern sind offenbar 3 wichtige Punkte entgangen, respektive nicht bis in ihr Bewusstsein vorgedrungen

    1. KKW liefern Bandenenergie rund um die Uhr auch in der Nacht, bei Regen, bei Schneefall und Windstille

    2. Der Strom wird dort erzeugt, wo er vorwiegend benötigt wird, und kann über das bestehende Netz gut verteilt werden

    3. KKW stärken unsere Unabhängigkeit vom Ausland, weil wenige Kubikmeter Uran lange halten, und ein KKW alle Jahre nur 1/3 seiner Brennstäbe ersetzen muss

  • Aschi sagt:

    1. Die Bandenergiei war ein Geschäft solange der überschüssige Strom gespeichert und teuer verkauft werden konnte. Oft hat es zuviel davon. BE kann auf dem Markt günstig bezogen werden, wenn er mangelt.
    2. MIt Solarstrom kann Mittagsspitzenverbrauch meist gut abgedeckt werden, wenn genug PV-Anlagen gegen den Widerstand der Stromkartelle gebaut werden können.
    3. Wieso 100% Strom in CH selber produzieren, wenn wir uns auch an EE-Anlagen im Ausland beteiligen können? In 3 Jahren könnte also ein Altreaktor einfach stillgegelgt werden? Die Eigenproduktion der CH-Nahrung seit >100 Jahren:60%

    • peter sagt:

      @ Aschi

      es geht um die Möglichkeiten, dass uns Energievorräte in Form von Uran über Jahre von Importen unabhängig machen, was in Krisenzeiten mit kurzfristigen Erdgasabschaltungen etc. ein unschätzbarer Vorteil zugunsten der Kernenergie ergibt

      • Aschi sagt:

        Nichts dagegen wenn die in CH im Boden vorhandenen Uranmengen für spätere Generationen und Krisen gespeichert werden. Brennstäbe werden jedoch im Ausland hergestellt und kaum bei uns in Reserve gehalten. Mit EE sind wir dann am wenigsten vom Ausland abhängig.

  • Berggeist BeO sagt:

    Atommüll wird in 20 Jahren nicht mehr strahlen!
    Die Transmutation ist keine Utopie mehr, denn Forscher haben ein
    Verfahren entwickelt, mit dem sie Atommüll unschädlich machen.
    Damit verlieren die Kernkraft-Gegner enorm viele Argumente.
    Aber mit der Intelligenz von heute gibt es in 1000 Jahren sowieso
    keine Menschen mehr weil sie die Erde zerstört haben werden,
    auch ohne Radioaktive Abfälle.

  • Berggeist BeO sagt:

    Energiewende 2050
    Es ist höchste Zeit, die fanatischen Sonne/Wind Geisterfahrer auf den Boden der Realität zurückzuholen.
    Der Wohlstand einer Industrie-Gesellschaft beruht auf preiswerter Energie. Die Kosten für alternative
    Energien sind zu hoch. Die Energiewende ist ein „unfassbar teurer Irrweg“ und schwächt den
    Wirtschafts-Standort SCHWEIZ ohne neues sicheres eigenes KKW.
    Die „Energiewende“ ist in der heutigen Ausrichtung ein Flop.
    Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren
    Energien wie bei der Kernenergie wäre die richtige Energiestrategie.

  • Aschi sagt:

    @ Bg BeO: Vielleicht gibt es in 1000 Jahren keine Menschen mehr. Uran und Oel werden vorher ausgehen. Bis es soweit ist können intelligente Leute mit EE gut leben, den nur ein Bruchteil der Lebenskosten entfallen auf die Energieversorgung. Streiten brauchen wir uns über die vernünftigste Energie kaum, sie setzt sich schon heute aus Kostengründen durch, wo nicht mit dem Preis betrogen wird (AKW-Strom ist extrem teuer ohne Staatsgarantie für die bald eintreffenden Konkurse. UK muss den 3-fachen Marktpreis subventionieren (bezahlen) für AKW-Strom.. -> Plu für A-Waffen-Erneuerung fällt an.

  • Berggeist BeO sagt:

    @ Aschi..Vielleicht wird Atommüll in 20 Jahren nicht mehr strahlen?
    Da die Transmutation keine Utopie mehr ist. Forscher haben bereits ein Verfahren entwickelt, mit dem
    sie Atommüll unschädlich machen. Damit verlieren die Kernkraft-Gegner enorm viele Argumente.
    Aber mit der Intelligenz von heute gibt es in 1000 Jahren sowieso keine Menschen mehr weil sie
    die Erde zerstört haben werden, auch ohne Radioaktive Abfälle.

  • Lukas Christen sagt:

    Übersehen wird gelegentlich: Das grösste, stärkste und schädlichste Kraftwerk ist noch immer die menschliche Tendenz nach materiellem Wachstum und vergänglichem Mehrwert zu streben.
    Wenn die Wende kommt, bei der Menschen ihre Energie weniger auf vergängliche und mehr auf beständige Werte setzen, dann braucht es weder Kernkraftwerke, noch Windkraftparks.
    Dass es gleichzeitig zur Wende bzw. zum Ende des Wohlstand führt, der mit dem Materialismus zusammenhängt, ist die „Nebenwirkung“, die gerne übersehen wird…

  • Aschi sagt:

    @L.C.: Wohlstand ist auch ein Bollwerk gegen Krieg und Gesetz des Stärkeren. Als „unterer Grenzwert“ des Wohlstandes sollte jeder Mensch etwa Nahrung, Wohnraum, Bildung, Arbeit, Friede, Gerechtigkeit, Gesundheitsvorsorge und etwas Freude geniessen können. Als „oberer Grenzwert“ materieller Werte war die 1:12 Initiative ein erster Ansatz, der von unserem Volk verworfen wurde. Aus meiner Sicht, haben wahrscheinlich falsche Vorbilder (C.B. und Co.) , Desinformation usw. da eine Rolle gespielt. „Beständige Werte“, brauchen ebenso erneuerbare Energie wie Wohlstand.

  • H.R.M. Gehriger sagt:

    Grosskraftwerke dienen der Machterhaltung durch Abhängigkeit des Volkes von Konzernen. Ausbeutung von nichterneuerbaren Ressourcen ist unnötig und eine Negierung des gesunden Menschenverstandes. Jedes neue Gebäude muss seinen Energiebedarf selber produzieren. Wind, Sonne, Biogasanlagen in jedem Quartier, Erdwärme, kleine Wasserwerke an jedem Bach. Speicherung in jedem Gebäude in Drucklufttanks, Warmwasser im Boden… in jeder E-Autobatterie wird Energie geladen, wenn sie verfügbar ist und ins Smart-Net abgegeben, wenn sie gebraucht wird. So frei und unabhängig sieht die Zukunft aus.

  • H.R.M. Gehriger sagt:

    Sinnvoll ist ein Gesetz, das für jedes neue Gebäude den Energiestandart Plus verlangt. Millionen von Lampen brennen sinnlos, wie Rolltreppen und Lifte, die nutzlos laufen. 30% des heutigen Verbrauchs ist sinn- und nutzlos. Weitere 30% gehen beim Transport verloren. Dezentrale Produktion an Ort bringt Sicherheit, Freiheit und Unabhängigkeit, wie Sauberkeit. Ich freue mich auf Teiche und künstliche Weiher entlang unseren Gewässern, die der Natur neue Räume bieten und – ohne Rendite für Konzerne – Strom produzieren wenn nötig und nebenbei Hochwassern vorbeugen können. AKWs nützen nur Konzernen.

    • Aschi sagt:

      @H.R.M.G: einverstanden. Banken, Konzerne, Milliardäre und Landbesitzer bestimmen unsere Energiepolitik, wie viele andere Lebensbereiche. Jährlich werden für ~20 Mrd CHF Ackerflächen in Bauland umgetauscht (1,5 m2/Sek.). Grossbauern bei Zentren, Banken, kassieren das Geld und sorgen für überproport. Interessenvertretung im Parlament und BR. V-D-C- Parteien verhindern die Offenlegung der Parteispenden (in USA, F, D, obligatorisch). CH schneidet im Korruptionsindex schlecht ab. Das „AKW-Dorf“ ist unser Vogt. Medienmogule, KW-und Parteiprofiteure wachen, dass es so bleibt mittels Desinformation!

      • Kurt Gschwind sagt:

        @Aschi: Wie lange soll denn der Wortwechsel noch andauern? Ist nicht langsam ausdiskutiert? Eine Volksabstimmung wird Klarheit geben. Wie immer sie herauskommt: So soll es sein!

        • Aschi sagt:

          @Kurt G.: Einverstanden, der TA-Betreuer und der Zensor bitten um Entlastung dieser Seite. Im Kt. BE wurde vom Volk schon abgestimmt. Vielleicht fällt der Entscheid für CH anders aus. Wenn neue Fachts auftauchen, würde ich sie weiterhin gerne zur Kenntnis nehmen. Noch so gerne möchte ich mich belehren lassen, dass meine Bedenken gegenüber den Alt-AKW unbegründet sind.

  • Anton Keller sagt:

    Wir haben erfahren, dass wir bald von 8 Mio. Einwohner auf 9. Mio Einwohner kommen. Wie gedenken die Grünen die Energielücke zu schliessen?

  • Aschi sagt:

    Der Strompreis auf dem Euromarkt ist unter dem CH-Preis. Nahrung produzieren wir zu 60% in CH. Wieso Strom nicht dort beziehen wo er günstigster ist? Bei Umstellung auf Fotovoltaik, Windstrom, Geowärme usw. kannj CH-bedarf zu >120% gedeckt werden ohne AKW. Die Betreiber-Direktoren der Alt-Reaktoren wären am meisten erleichtert wenn die Finanzer die Stillegung der Anlagen bewilligen würden. Das Risiko der Metallversprödung der Druckbehälter ist ihnen bewusst sowie die Unmöglichkeit etwa 30% der Stahlbehälteroberfläche auf Risse zu untersuchen. Dividende ->Börsenkurse sind da wichtiger!

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