Chers pendulaires, déménagez, s’il-vous-plaît!

Des milliards pour le tronçon Zurich-Berne, des milliards pour les gares de Berne et de Bâle, un projet de plusieurs milliards à Lucerne, où il est prévu qu’un tunnel passe sous le lac des Quatre-Cantons et débouche dans la gare centrale flambant neuve: est-ce que l’argent serait récemment tombé du ciel? Ou est-ce que la Suisse, pays du rail, est en train d’en faire trop pour la mobilité tant vantée de ses habitants ?  

Peu importe le montant: vous pouvez dores et déjà oublier l’idée que les trains soient moins remplis. Le nombre de passagers des CFF – dont l’augmentation atteindra quoi qu’il en soit les 100 pour cent d’ici 2030, ce qui plutôt inquiétant – devrait encore continuer de grimper. Comme cela a toujours été le cas.  Et dans ce nouveau monde merveilleux des pendulaires, vous continuerez donc de vous bousculer pour avoir des places libres et d’être compressés dans des sièges étroits, pour des billets dont le prix vous fait cauchemarder; des voisins continueront de vous énerver avec leurs ordinateurs portables; des enfants pleurnicheurs avec leur perpétuelle question: «Maman, quand est-ce qu’on arrive?»  

Vous pouvez économiser cet argent si vous devenez plus mobile, et si vous osez un petit déménagement 

Marre d'être serrés comme dans des sardines dans les transports publics? Eh bien déménagez! (Keystone)

Voila une excellente question: quand sommes-nous chez nous? Dans le train ou sur la route, pour se dépêcher d’aller chaque jour au travail en étant pourtant conscient que la vraie vie se déroule là-dehors sous nos fenêtres ? Au travail, où nous passons la plus grande partie de notre journée? Ou à la maison, où nous ne faisons pas grand-chose d’autre à part dormir? Ce n’est peut-être pas la durée du trajet qui fatigue de nombreux pendulaires, mais le fait de ne pas savoir où est leur place.  

Déménagez! Au moins un peu. Un nouveau travail à l’autre bout de la Suisse? Prenez une chambre au lieu de faire le trajet chaque jour et accordez-vous une promenade relaxante après votre travail au lieu d’affronter la foule dans la gare souterraine. Vous avez peur de la solitude? Créez une colocation pour pendulaires! Ou alors inventez un modèle économique lucratif: l’immobilier pour les personnes mobiles. «Pension Pendolino – Bienvenue!»  

Des régions de pendulaires florissantes, pour ainsi dire. Et, honnêtement, qu’est-ce qui peut bien vous manquer de votre appartement de banlieue habituel? Vos amis? A l’avenir, vous leur parlerez en direct gratuitement et en couleur grâce à un pressement de bouton sur votre Iphone 25. Et la famille? Vous la voyez le vendredi soir, au plus tard, et la perspective des retrouvailles est finalement la plus grande des joies. D’autant plus que votre conjoint doit lui-même travailler à l’extérieur pour assumer les frais d’essence et de billets de votre mode de vie trépidante.  

Vous pouvez économiser cet argent si vous devenez plus mobile, et si vous osez un petit déménagement. Vous avez peur de perdre vos racines? Ce n’est pas grave: on sait que notre maison se trouve là où est notre cœur. Et là, on ne fait pas référence à l’organe qui se situe à gauche de la poitrine, sous la poche de votre chemise dans laquelle se trouve votre stupide billet.

254 commentaires sur «Chers pendulaires, déménagez, s’il-vous-plaît!»

  • Tena Koe dit :

    Nein bitte nicht zügeln. Es hat schon längstens genügend Einwohner in und um Zürich.
    Arbeitsplätze dezentralisieren und Häuser in die Höhe bauen. Sonst wirds vollends unbewohnbar in der Schweiz.

    • Tina dit :

      Ja genau, weil Zürich der einzige Arbeitsmarkt in der Schweiz ist *kopfschüttel*

      • Michael Meienhofer dit :

        Nein nicht jetzt zügeln! Wer hat beim letzten Zügeln, Hand aufs Herz, wo die Prioritäten gesetzt? Ganz einfach nachrechnen und sich Fragen, warum bin ich mit dem Pendeln unzufrieden. Nicht den OeV anprangern, die Leistungen wären schlecht, der kann sich Flächendeckend nicht im Zeitfenster mit den Wirtschaftseskapaden messen. Viele Mitarbeiter wechseln die Arbeitsplätze fast wie Hemden, gezwungenermassen. Die Wirtschaft lässt das Kalt, freie Marktwirtschaft ist ja Trumpf und da wollen alle davon profitieren. Womit wir wieder bei der Ausgangslage angekommen wären. S’Bescht drus mache !

      • Marcel dit :

        Genau, weil Zürich eben für viele Jobs der einzige Arbeitsmarkt ist *auchkopfschüttel*

  • cristiano safado dit :

    Ehemann und Ehefrau wohnen in Basel. Beide arbeiten in Basel und er verliert seine Stelle. Das Arbeitsamt zwingt ihn in Zürich eine Stelle anzunehmen. Soll nun die Ehefrau ihre Stelle in Basel kündigen, damit beide nach Zürich ziehen könnten (sofern überhaupt eine Wohnung gefunden wird)? Bitte auch als Journalist etwas mehr denken.

    • Hans Hugentobler dit :

      Nein Herr Safado, Sie müssen nicht umziehen. Sie können auch eine gewisse Zeit Pendeln und diese dazu nutzen, sich einen neuen Job in Basel zu suchen. Hat noch einen weiteren Vorteil, man muss nicht den erst besten annehmen. Da man ja wechseln darf und nicht muss.

      • cristiano safado dit :

        Realitätsfremd Herr Hugentobler. Wenn Sie gezwungen werden, eine Stelle in Zürich anzunehmen vermutlich deshalb, weil es in Basel im betreffenden Gewerbe zu wenig Arbeitsplätze gibt.

        • Hans Hugentobler dit :

          Das kann durchaus sein, dass es in dem Zeitpunkt, zu dem man die Stelle an nimmt keine passende in Basel hat. Wer sagt aber, dass sich innerhalb eines Jahres nicht ändert? Zurzeit werden in allen Branchen Personal gesucht. http://www.jobs.ch, http://www.alpha.ch, http://www.jobscout.ch, http://www.topjobs.ch helfen weiter.

          • bohrerin dit :

            und wenn einem die arbeit in zürich gefällt und dem anderen in basel? scheiden lassen? oder einen job in der nähe annehmen, der nicht stimmt und dafür, als kompensation 3x im jahr malediven????? was raumplanerisch und wirtschaftspolitisch verbockt wurde von den « grossen » sollen jetzt die « kleinen » ausbaden, nur damit sie einen fensterplatz haben? hier schreibt mal wieder jemand aus einer sehr priveligierten situation heraus….

          • Moritz Richter dit :

            @bohrerin, nein, dann kann man auch pendeln, nur sich dann bitte nicht beklagen, wenn man das Pendeln nciht von den Steuern abziehen kann, wenn man im Stau steht oder das ÖV Ticket zu teuer ist, oder man keinen Sitzplatz im Zug hat. Danke.

    • Jack Walter dit :

      Wenn beide Partner eines Paares erwerbstätig sind, wird es schwierig bis unmöglich Wohnort und Arbeitsorte zu konzentrieren. Dummerweise hat die SVP eine Lösung: der Mann fährt mit dem Velo zur Arbeit, die Frau macht den Haushalt und besorgt die Kinder.

      • dan meier dit :

        Ja, der Bevölkerug vorzuschreiben, wie sie zu leben hat, ist eine super Lösung. Falls Sie es dummerweise nicht einsehen wollen, auch auf Verordnung der SVP hin gibt es keine heile Welt. Wie es kommt, dass Sie denken, dass wir nur die richtige Partei wählen brauchen und plötzlich sind die Jobs in Velo-Distanz und alle Frauen Heimchen am Herd, find ich erstaunlich denkfaul und fantasiearm.

    • Margot Helmers dit :

      Und die Kinder die Schule / Lehrstelle wechseln? Und was ist mit dem sozialen Netz? Freunde, Nachbarn, Heimatgefühl? Nicht zu Ende gedacht, das Leben spielt sich nicht auf dem Reissbrett ab

    • Tina dit :

      Oder wie oben beschrieben eine Wochenwohnung zu nehmen

      • neil dit :

        Liebe Tina, da bevorzuge ich doch gleich die Scheidung. Da kann meine Frau sich ja einen Papa in der Nähe suchen. Ich meine, wenn meine Wohnung am Wochenende leer steht, ist dies nicht gut, so wegen kalten Betten. Jedoch müssten dann mal ein paar 100’000 Kleinwohnungen gebaut werden. Allerdings müsste man dann eine Zweitwohnungsermässigung einführen, ev.mit Geschiedenenbonus. Da ich als Geschiedener dann nicht auch noch die Wochenendzüge belaste, kann ich mir ja endlich das GA sparen und das Auto meiner Frau abschaffen. Möbel und Küchengeräte brauche ich keine, Kaffe gibts bei Tina 🙂

    • Louis Bonjour dit :

      Kann ich nur unterstreichen. Der « Reporter für Mobilität » hat von der Realität, dass sich Unternehmen immer schneller verändern und bei jeder « Welle » Leute entlassen, KEINE AHNUNG. Insofern kann man nur davon warnen, dem Arbeitgeber a priori hinterherzuziehen. Ausser der Stelle ist man dann schnell auch noch das soziale Umfeld los.

      • Markus Schneider dit :

        Was ist an einem Umfaled « sozial », das Sie bereits fallen lässt, bloss weil Sie keine Stelle mehr haben?

  • Thomas Struntz dit :

    Leider haben nicht alle Leute einen überdimensionierten Lohn und können sich eine Wohnung in Zürich leisten, die 30 min ausserhalb halb so viel kostet. Selbst mit einem Auto kommt man noch billiger weg, mit dem ÖV sowieso.

    • Melanie Meier dit :

      30min pendeln liegt auch ohne Probleme drin. Man hat auch innerhalb der Stadt manchmal Arbeitswege über 30min! Aber jeden Tag von Bern nach Zürich pendeln oder von Biel nach Zürich – das ist übertrieben.

      • Paul Wodak dit :

        Liebe Frau Meier, gemäss RAV kann Arbeitsweg auch 2 Stunden dauern. Ich pendle jeden Tag von Kloten nach Rotkreuz das sind 1.26 X 2 Stunden meinen Sie das ist übertieben. Glauben Sie mir Arbeitslos zu sein ist noch schlimmer und RAV hilft Ihnen mit demutigung, Frust, Selbsmord Gedanken wie in Opfikon.Wenn der Berater 7000 fr Per Monat verdient und hat keine passende Ausbildung sind die Personen geliefert. Daher sparen Sie ihre Worte

        • Beat Zahnd dit :

          Lieber Herr Wodak,
          Was spielt es für die 99% Arbeitenden für eine Rolle was das RAV fordert? Die Richtlinien des RAV spielen nur für arbeitssuchende Arbeitslose eine Rolle, was bei der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage ein Kuriosum ist.

    • Beni Schwarzenbach dit :

      Ja klar, es hat schliesslich auch jeder den Anspruch (und offenbar das gottgegebene Recht), über seine Verhältnisse zu leben: 3,5-Zimmer-Wohnungen mit Dachterasse für Singles, 5-Zimmer-Wohnung für Paare mit 1 Kind und einen riesigen Garten. Liegt es tatsächlich an Ihrem Lohn oder vielleicht doch eher an Ihren Ansprüchen? Ausserdem müssen Sie nicht zwingend in Zürich wohnen, wenn Sie hier arbeiten. Der Vernunft wäre bereits genüge getan, wenn Sie in den Agglo-Gürtel rundherum ziehen würden. Aber vermutlich kämen Sie erst zur Vernunft, wenn man Ihnen die Autobahn in ihr Dorf wegnehmen würde.

  • diva dit :

    herr raabe, WO leben sie eigentlich? kein normalverdiener, der gezwungen ist zu pendeln, kann sich eine zweitwohung leisten in DIESEM land. mit normalverdiener meine ich leute, die zwischen 3500 und 4500 franken brutto verdienen. und das ist das gros der pendler. schön ist ihre idee ja. ich habs eine zeitlang gemacht, veriente aber auch dementsprechend.
    nein, was wir brauchen ist, da arbeiten können, wo wir leben. die dezentralisierung von arbeitplätzen, die nicht dringend an eine örtlichkeit gebunden sind.

    • Hans Hugentobler dit :

      Wo leben Sie eigentlich Diva? Das Gross der Arbeitnehmer verdient heute mehr als CHF 4’500.– im Monat. Der durchschnittliche Monatslohn in der Schweiz beträgt CHF 5’700.–. Die Meisten Lehrlinge die diese Sommer aus der Lehre kommen und in Ihrem Beruf arbeiten verdienen mehr als CHF 4’000.–/Mt.

      • Markus dit :

        « Der durchschnittliche Monatslohn beträgt 5700.-« ! Wo leben Sie Herr Hugentobler? Herr Vasella und ich verdienen Duchschnittlich im Monat 2’005’000.-, soviel zur Aussagekraft des statistischen Monatseinkommen in der Schweiz.

        • Hans Hugentobler dit :

          Ich lebe in der Schweiz und Sie Markus? Ich muss Ihnen recht geben, ich muss die CHF 5’700.– korrigieren, es sind CHF 5’800.–. Sehen sie hier: http://tinyurl.com/36bxyz3 und das sind die Zahlen aus dem Jahr 2009. Wie sie beim durchlesen feststellen werden, verdienen nur 10% der Arbeitnehmer unter CHF 3’800.–/Mt. und nur 10% der Arbeitnehmer über CHF 10’000.–/Mt. Es tut mir leid wenn ich Ihr Weltbild korrigieren muss.

          • Markus dit :

            Sorry Herr Hugentobler, sie liegen, bzw. lesen die Statistik falsch. Die Hälfte der Arbeitnehmenden verdienen unter 5’800, der Durchschnit in dieser Katergorie dürfte bei unter 5000 liegen. Ich kenne niemanden z.B. im Gastgewerbe oder in der Pflege der darüber liegt. Zudem sind das Bruttolöhne, netto dürfte dies bei 4’500 liegen. Suchen Sie sich mit diesem Lohn eine 4.-Zi. Wohnung für eine Familie in Zürich. Entweder benötigen sie ein Zweiteinkommen oder sie ziehen aufs Land und Pendeln.

          • Markus Schneider dit :

            @Markus: MIt einem derartig lächerlichen Lohn eine Familie zu « gründen » sollte verboten sein. Solche Leute finanzieren sich doch schon im voraus übers Sozialamt. Und wer braucht die Kinder solcher Leute, die selbst zum Familiegründen zu dumm sind? Niemand.

      • Hans Peter dit :

        Und wollen Sie etwa noch 1200 Sfr. zusätzlich bezahlen für eine Einzimmerwohnung in Zürich? Oder mit 50 immer noch in einer WG leben? Herr Hugentobler?

      • Edith Widmer dit :

        Diva hat schon Recht mit den Löhnen, sie haben keine Ahnung das es Leute gibt die weniger verdienen. Frau Bundesrätin Leuthard hat ja das Pendeln probagiert im andern Departement, jetzt erzählt sie genau das Gegenteil im neuen. Jetzt will sie die Pendler auch noch bestrafen.

        • Hans Hugentobler dit :

          Es tut mir leid Frau Widmer, aber ich muss Ihr Weltbild korrigieren. Mein Beruf ist Personalberater, ich vermittle Menschen Arbeit. Vom einfachen Büezer bis ins Mittlere Kader. Daher weiss ich sehr gut wie das Lohngefüge in der Schweiz aussieht. Wenn Sie mir nicht glauben, können Sie es hier nachlesen: http://tinyurl.com/36bxyz3

      • over dit :

        Herr Hugentobler – Statistiken sind sicherlich nicht ausschlaggebend – diva hat hat Recht, die meisten Pendler nach ZH sind im tieferen Segment zu suchen (Verkäufer und TZ)

      • Roman dit :

        Der Mathematikunterricht liegt bei Ihnen wohl schon etwas weiter zurück, Herr Hugentobler. Wenn zB 3 Leute 3500 Franken verdienen und ein einziger 12300 , dann läge der Durchschnittslohn exakt bei Ihren 5700 Franken. Will heissen, der Durchschnittslohn taugt nichts um Ihre Behauptung zu begründen.
        Nehmen wir das Beispiel Detailhandel: von 5700 Franken können abgesehen von einigen überbezahlten BackOffice-Mitarbeitern selbst Teamleiter, die bis zu 20 Mitarbeiter führen, meist nur träumen und auch die Geschäftsführer der vielen kleinen Filialen arbeiten sehr selten für mehr als 5000 Franken.

        • Andreas dit :

          Leider scheint der Mathematikunterricht bei Ihnen ebenfalls schon eine Weile zurückzuliegen.

          Die Statistik (Schweiz. Lohnerhebungsstudie 2008) auf welche sich Herr Hugentobler bezieht besagt, dass der MEDIAN-Lohn bei CHF 5’700 liegt.
          Ein Medianlohn von CHF 5’700 bedeutet dass die Hälfte der Bevölkerung mehr, und die Hälfte der Bevölkerung weniger als CHF 5’700 verdient. Dies hat den Vorteil dass Auswüchse wie Herr Vasellas Lohn nicht die Statisitik verfälschen…

          • Martin Cesna dit :

            Die Hälfte-Hälfte-Idee der Statistik stimmt nur, wenn die Gauss-Glockenkurve symmetrisch ist. In Realität dürfte die Kurve eher die Form einer Maus haben, wobei Herr Vasella vermutlich an der Schwanz-Spitze zu finden ist. Die andere dickere Seite betrifft die ärmere (oft kinderreichere) Bevölkerungsgruppe, die halt weniger Geld zur Verfügung hat.
            Es dürfte dieser lange Schwanz dieser Maus sein, der die Statistik unstimmig macht. In jedem Land gibt es Reiche, aber hier gibt es prozentual wohl mehr davon als sonst üblich.

          • Hans dit :

            @Martin Cesna: Nein, Herr Cesna, beim Median ist es immer so, dass genau die eine Hälfte mehr und die andere Hälfte weniger verdient. Ob Herr Vasella eine oder 50 Millionen im Jahr verdient, verändert den Median kein Iota.
            Genau deswegen nimmt man eben den Median und nicht den Durchschnitt/Mittelwert, denn auf den Median haben ein paar seltene Ausreisser keinen Einfluss.

        • Julia Rickenbach dit :

          Der Durchschnitsslohn wird nicht die ganze Lohnsumme zusammen durch Anzahl Erwerbstätige berechnet, sondern der Lohn in der Mitte aller Erwerbstätiger. Vasella und Co. spielen deshalb keine Rolle, sondern viel mehr die Kassiererin.

      • Mark Keller dit :

        Hans Hugentobler, kennen Sie die Minimallöhne die gemäss Gesamtarbeitsverträgen in Branchen wie Gastgewerbe, Detailhandel, Reinigung etc. gezahlt werden? Im Gastgewerbe ist der Mindestlohn für Ungelernte CHF 3’383 und Gelernte CHF 3’567 bis 3’823. Eine 100% Festanstellung bekommen die wenigsten. Es wird mit Teilzeitmitarbeitern und Aushilfen gearbeitet (auch in renomiertesten Hotels und Restaurants). Immer wieder wird versucht diesen Mindestlohn noch zu drücken, indem nicht korrekte Stundenlöhne ausgerichtet od Ferien-, Feiertags-, Nacht- und Überzeitzuschläge nicht korrekt abgerechnet werden.

        • Hans Hugentobler dit :

          Ja Herr Keller ich kenne die Mindestlöhne und ich weiss auch, dass es dort auswüchse gibt. Ich finde auch, dass man das bekämpfen muss. Das ist aber nur ein kleiner teil der Arbeitnehmer, im einstelligen Prozentebereich. Man ist aber geneigt aus solchen negativen Beispielen auf die Algemeinheit zu schliessen. Ist wie bei den Banken. Da hat auch nur ganz kleiner Teil der völlig überrissene Löhne, trotzdem hat die ganze Branche einen schlechten Ruf.

          • Mark Keller dit :

            Was ich oben bezüglich Mindestlöhnen (übrigens Bruttolöhne) geschrieben habe, betrifft also nur einen kleinen Teil der Arbeitnehmenden? Nach BFS arbeiten zirka 17% der Männer und fast 60% der Frauen für einen Lohn von weniger als CHF 4000! Dies ist alles andere als vernachlässigbar (Zahlen von 2008)!

          • Pascal Hauser dit :

            All Ihre Aussagen über Statistik mögen korrekt sein Herr Hugentobler, auf dem Papier mag das alles super aussehen, aber sie haben auch bestimmt schon all den Leuten mit dem kleinen Lohn einfühlsam erklärt dass sie nunmal einem unbedeutend kleinen Prozentsatz angehören, deswegen unwichtig sind und sich doch bitte einfach selbst um ein besseres Leben kümmern sollen.

  • Roger Walser dit :

    Man muss nicht « Zügeln », man kann sich auch einfach eine Stelle in der nähe seines Wohnortes suchen. Geht nicht!? Weshalb? Weil man in Zürich CHF 1’000.–/Mt. mehr verdient als in St. Gallen. Wenn Sie Kosten fürs pendeln und das plus an Steuern abziehen bleibt nicht mehr viel übrig. Dafür sitzt man dann jeden Tag länger als zwei Stunden im Zug. Ich habe auch lange gependelt, heute habe ich einen Arbeitsweg von zwei Kilometern.

    • Wendel dit :

      Herr Walser, wenn Sie mir einen Job als DB-/Sysadmin im Umkreis von 5km von Andelfingen finden, dann sind sie mein persönlicher Held.

      • Roger Walser dit :

        Herr Wendel es ist durchaus möglich, dass es heut und morgen keinen passenden Job für Sie in der Region Andelfingen giebt, aber vielleicht übermorgen. Wenn man aber nicht sucht wird man ihn nicht finden. Vielleicht finden Sie auch einen Arbeitgeber der zwar in Zürich ist, der Ihnen die Möglichkeit bietet ein gewisses Teilpensum zuhause zu arbeiten. Des weiteren bieten alle Stellenplatformen, wie jobs.ch, ostjob.ch usw. die Möglichkeit einen Mailback-Service einzurichten. Der Sie über passende Stellenangebote informiert.

      • Papi der Dritte dit :

        Wendel, gerade als DB/Sysadmin hat man den nahezu idealen Job für ‘working from home’. Da gibt es sogar solche die ihr System in Zürich von Thailand aus managen. Technisch gesehen ist das überhaupt kein Problem.

        • Manuel First dit :

          @Der Dritte: Das Problem ist, dass man das nicht in allen Firmen machen kann. Mein Job (Softwareentwickler) wäre auch ein schönes Beispiel für Homeoffice, darf aber nicht. Komplett zu Hause geht natürlich aus einigen verständlichen Gründen nicht, aber ein Tag pro Woche wäre schon mal nett.

          • Roger Walser dit :

            @First: Wer verbietet Ihnen sich nach einem neuen Arbeitgeber um zuschauen, der Ihnen diese Möglichkeit anbietet. Auch für Arbeitgeber gilt, wer ein schlechtes Angebot macht, kriegt keine guten Leute. Vielleicht geht es ein paar Monate, bis man eine entsprechende Stelle gefunden hat. Aber das sollte das kleinste Problem sein.

    • Michael Meienhofer dit :

      genau Richtig ! beim Pendeln ist es wie mit dem Autofahren – die Benutzer haben keine Ahnung von den Kosten, bezw. unnützen Stundenverlust pro Tag. Beim Einkaufen spring sie lieber für ein paar Münzen weniger, in ein anderes Geschäft und glauben, ein Schnäppchen gemacht zu haben.Wo bleibt da die Logik. Auch beim Planen kann man Geld verdienen und sogar viel, von der zeit gar nicht geredet.

      • Mark Keller dit :

        Sie unterstellen allen Pendlern pauschal, dass Sie freiwillig pendeln! Dies ist falsch. Ich wage zu behaupten, dass niemand freiwillig weite Strecken zur Arbeit pendelt. Jedermann will möglichst wenig Zeit für den Arbeitsweg aufwenden. Es sind ganz persönliche Umstände, welche die meisten Pendler zwingen zu pendeln. Und das Problem des Pendelns nur den Arbeitnehmenden anzulasten ist mehr als unfair. Vielmehr ist es die inexistente Raumplanung der Schweiz, welche diese Pendlerströme mit verursacht. Wohnen und Arbeiten in der gleichen Region ist leider für viele heute nicht mehr möglich.

        • Wie ich mit der Einwanderung, so hats der Marco Keller offenbar mit der Raumplanung.Und das verrückte ist,etwas entfernt, haben diese Dinge auch noch etwas miteinander zu tun. Nur unsere Meinungen gehen weit auseinander!

      • Verunsichert dit :

        die Benutzer haben keine Ahnung – da muss ich vehement widersprechen! Ich denke es gibt nicht viele die aus lauter Lust und Freude jeden Tag lange, unbequeme Fahrten im ÖV auf sich nehmen.Solang Arbeitsämter/RAv die Arbeitslosen dazu zwingen eine Stelle anzunehmen die einen Arbeitsweg (theoretisch, in der Praxis oft sehr viel länger!) von 2 Stunden liegt es nicht nur an den Arbeitnehmern. Und solange Arbeitgeber in immer weiter entlegene Orte umziehen weil dort die STeuern tiefer, der Boden billiger und der Gewinn dafür höher ist, wird sich an diesem System nichts ändern – leider!

        • Beat Zahnd dit :

          Was spielt es für die 99% Arbeitenden für eine Rolle was das RAV fordert? Die Richtlinien des RAV spielen nur für arbeitssuchende Arbeitslose eine Rolle, was bei der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage ein Kuriosum ist.

    • Markus dit :

      Schön für Sie wenn es geklappt hat, leider haben nicht alle einen Job den man einfach so wechslen kann, weil diese in bestimmten Regionen konzentriert sind.

  • Verunsichert dit :

    Was für eine bescheurte Idee! Umziehen – wohin- Kosten? Wohin sollen ältere Menschen ziehen- wohl am besten in abgelegene Bergtäler damit diejenigen die noch arbeiten müssen, in der Nähe ihrer Arbeitsstelle wohnen können. die Alten müssen ja nicht mehr zur Arbeit, haben unendlich viel Zeit und erst noch genügend Geld. Wenn sie dann mal unbedingt ihren Wohnort verlassen müssen, können sie problemlos eine längere, lange Reise auf sich nehmen.Wohin sollen Familien ziehen die schulpflichtige Kinder haben und ihr Arbeitgeber einen Standortwechsel für finanziell vorteilhaft erachtet?

    • e s dit :

      das Problem liegt woanders

      1. sind die meisten faul und träge und haben überhaupt kein interesse daran, die wohnung zu wechseln, da diese ja mit mieterschutzgesetz de facto subventioniert wird. deshalb gibt es viele genossenschaftswohnungen in zürich aus denen niemand weg will. die pensionierten bleiben und die arbeitenden pendeln.
      2. haben viele arbeitnehmer nicht den mut zu fragen, ob man einige zeit zuhause oder an einem näheren ort arbeiten kann. der chef hat seine schäfchen auch lieber eng um sich, denn dann meint er sie unter kontrolle zu haben. hier wäre etwas flexibilität wünschbar

      • Verunsichert dit :

        zu P. 1): die Wohnung und deren Umgebung ist für viele Menschen eine Art Heimat, ein Ort wo Kinder Freunde und nicht nur der Ort wo man Unterhosen wechselt und duschen kann!. Ausserdem wohin sollen die Menschen zügeln die in « grossen » Genwohungen wohnen, wenn es keine, hinsichtlich der Miete, vergleichbaren , kleineren Wohnungen gibt die sie mit AHV/Pension/EL bezahlen können. Umziehen kostet sehr viel Geld, gerade ältere Leute können das nicht mehr so locker flockig mit dem Mietauto selbst bewerkstelligen.Aus ihren Argumenten tönt eine finanzielle Sicherheit die nicht alle Menschen haben

    • Karlo dit :

      Rentner in die Berge, damit die Erwerbstätigen Wohnungen nahe der Arbeit finden? Die Idee ist gar nicht abwegig. Dadurch würden in den Bergen neue Arbeitsplätze geschaffen (z.B. in der Betreung, z.B. für jetzt noch arbeitslose, jüngere Städter) und es lohnte sich wieder, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Wohnen könnten die Neuen Bergler in den Ferienwohnungen, die eh die meiste Zeit leerstehen. Und das Gesundheitswesen würde entlastet, weil die älteren Leute dank der guten Bergluft länger gesund bleiben. Die Luft würde auch in der Stadt besser, weil weniger Leute pendeln müssen. Genial!

      • Karlo, das tönt alles irgendwie sympatisch, das dumme ist nur ,es muss einen oder mehrere Gründe geben warum dies nicht heute schon FREIWILLIG gemacht wird.Könnte es vielleicht in den Bergen rund doppelt so teuer sein? Zudem soll es auch heute noch vorkommen, dass Alte auch noch Familienangehörige haben. Fazit: Die schönsten Theorien sind nichts wert, wenn der Erdenker den Feldstecher verkehrt herum vor den Augen hält.

  • Verunsichert dit :

    Ich sehe schon die künftige Raumauft4ilung der Schweiz vor mir. Arbeitstätige in Häusern die ihrem Arbeitgeber gehören, möglichst auf firmeneigenem Gelände, inkl. Einkaufsmöglichkeiten und der notwendigen Infrastruktur (Schulen/Ärzte und Freizeitangeboten z.B Betriebsferien, alle in gemeinsamen Busreisen zu einen Arbeitgebereigenen Ferienlager). Möglichst alles angeboten vom eigenen Arbeitgeber. Da bleibt der Lohn gleich dort wo er herkommt.und unnützes Herumreisen erübrigt sich. Die nicht mehr arbeittstätigen verfrachtet man in firmeneigene altersheime möglichst in unterbesiedelte Gegenden

    • Carsten Albrecht dit :

      Das gab es schon einmal – in Deutschland, bei Krupp. Krupp-eigene Wohnsiedlungen mit zentralen Waschsalons und kleinen Detailhandelsgeschäften (genannt « Konsum », ausgesprochen « Konnsumm » mit Betonung auf dem « Konn ») und weiteren Geschäften.

    • Papi der Dritte dit :

      Das gibt’s ja fast mitten in Zürich schon – Firma fängt mit G an und hört mit oogle auf.

      • Verunsichert dit :

        ehrlich, habe ich nicht gewusst, gehört m.E. in die Zeiten die mit unliebsamen Erinnerungen verbunden sind!r

    • Verunsichert, die gleichen Arbeits und Ausgangskleider (natürlich von der Firma) haben sie noch vergessen!

  • peter saner dit :

    Herr Raabe
    Leider ist es nicht ganz so einfach, ein gelebtes Leben einfach von A nach B zu verlegen. Vieleicht hängt es damit zusammen, dass gewisse Menschen Wert auf ein Zuhause, Familie und Freunde legen.

    • Mirjam dit :

      Genau. Man kann ja nicht einfach das ganze soziale Umfeld auch noch zügeln. Wir leben auf dem Land, unsere Verwandten, Bekannten und Freunde alle im Umkreis von 20 Autominuten. Nur wegen des Jobs dann in die unbezahlbare Stadt zügeln, in den Lärm und Schmutz? Das soziale Netz abbrechen? Nur weil der Autor dieses Blogs das Glück hat genug zu verdienen um sich in Zürich eine Wohnung leisten zu können und gerne in der Stadt wohnt heisst das noch lange nicht dass diese Lebensart das Non plus Ultra sein muss. Sehr intolerant, diese Haltung!

      • Städterin dit :

        « Lärm und Schmutz »? In welcher Stadt arbeiten Sië denn? Zürich kann es nicht sein, alle meine ausländischen Besucher loben die Sauberkeit hier. Und wenn weniger Leute mit dem Auto durch die Stadt pendeln würden, hätten wir weniger Lärm und Abgase 😉
        Gut, ich selber mag pendeln überhaupt nicht, bin nach 2 Wochen schon in die Stadt gezogen. Und habe innerhalb der Stadt das Quartier gewechselt, um näher am Arbeitsplatz zu sein, weil ein kurzer Arbeitsweg für mich auch Lebensqualität bedeutet.

        Und wer von Dorf A zu Dorf B fährt ist übrigens auch Pendler…

        • Mirjam dit :

          Ich habe früher in der Nähe vom Wankdorf-Stadion in Bern gewohnt. Lärmig (Partygänger am Morgen um 03.00 Uhr), Tschuttimatchs, stark befahrene Strasse… Schmutzig (nach jedem Match tonnenweise zerbrochene Bierflaschen, menschliche Ausscheidungen an unserer Hauswand, benutzte Kondome ect.). Der Arbeitsweg war kurz, aber ich war froh als wir endlich aufs Land ziehen konnten. Weg vom Schmutz und Lärm des Stade de Suisse. Ich gewann durch den Umzug aufs Land an immenser Lebensqualität und würde nie wieder in die Stadt zügeln. Schon wegen meines sozialen Umfeldes welches nicht in der Stadt lebt.

    • Manuel First dit :

      Dazu hinkommt: Kaum hat man sich « neu eingelebt » wird man aus der Arbeit rausgeworfen, die Arbeit gefällt einem nicht und will selber gehen, die Wohnung wird einem gekündigt, etc. Dann wieder eine neue Arbeit wo ganz anders suchen oder halt ne neue Wohnung, die halt evtl. auch wieder weiter weg ist.

  • Ulrich Scheidegger dit :

    Lieber in die Arbeitlosigkeit, als sich dem Diktat der momentanen Herrschaften zu unterwerfen.

    • Papi der Dritte dit :

      na, DAS ist aber eine Lebenseinstellung ….

    • Georg dit :

      Diejenigen die sich « dem Diktat der momentanen Herrschaften unterwerfen » können dann ja für Dich aufkommen, was?!

    • Landschäftler dit :

      Na na na na, Herr Scheidegger; wenn Sie sich dem einen Diktat nicht unterwerfen möchten, dann wird Ihnen aber von anderer Seite her diktiert. Als gemeldeter Arbeitsloser müssen Sie: Jeden Monat mindestens 10 Bewerbungen abliefern, sich intensiv um eine andere Arbeit bemühen, Zum Kontrollgespräch erscheinen, sämtliche Arbeitsbemühungen stets nachweisen können, eine zugewiesene Arbeit – auch wenn sie Ihnen nicht liegt – annehmen; etc etc etc; wollen Sie das wirklich? Ich habe hier praktische Erfahrung, gebe gerne Instruktionen…….

      • Ulrich Scheidegger dit :

        Leider werden von Redaktion nicht alle gut gemeinten Kommentare freigeschaltet. Klar ist Arbeitslosigkeit keine Lösung. Aber es darf nicht sein, dass der Pendler zum Täter gemacht wird ob diesen Problemen. Wir werden dazu gezwungen Arbeit in entfernten Orten anzunehmen. Dazu müssen wir für das noch viel bezahlen und haben kein Anrecht auf einen Sitzplatz. Sollen wir uns dann als ordentliche Arbeitende zudem auch noch den Wohnort vorschreiben lassen? Es ist doch unerhört wie unmündig ein grosser Teil unserer Gesellschaft durch einen kleinen Teil dieser Gesellschft gemacht wird. Das ist Diktat!

  • Verunsichert dit :

    Das bringt Leben in unbesiedelte, schwach Gegenden, bietet den dort verbliebenen Menschen Arbeit und einkommen. Zudem wird die Innenstadt und die nahe Aglomeration frei für Arbeitstätige und es gibt keine Genratonenkonflikte mehr. Jedes Alter hat seine Region und unnötiges pendeln erübrigt sich. Wäre doch allen gebient und alle könnten sparen..

  • peter ess dit :

    Na ja … wohnt in Zürich und geht zu Fuss zur Arbeit und wenn die Anregungen des Schreiberlings Schule machen, frage ich mich, wer ihm dann den Capuccino und Gipfeli verkauft das er so nötig hat wenn er mit dem Laptop in der Lounge seine Vorschläge zur allgemeinen Lebensverbesserung erarbeitet. …. Die Selecta Maschine lässt grüssen.

  • Urs dit :

    Auch dieses Thema lässt sich wohl nicht zufriedenstellend lösen solange man alles mögliche freiheitlich-liberal bewerkstelligen will. Da wo ich wohne hat’s keine Firmen die meinem aktuellen Job entsprechen. Da wo ich arbeite hat’s keine Wohnungen die meinem aktuellen Einkommen entsprechen. Um wenigstens den Wohnungsaspekt in eine Umweltverträgliche Richtung bringen zu können hat es nicht mal die Siedlungspolitik geschaft hier in den vergangenen 20 Jahren akzeptable Ansätze zu liefern. Ich als Individuum stehe dem machtlos gegenüber. Was soll also die unrealistische Forderung bewirken?

  • Peter Deubelbeiss dit :

    …schon wieder so ein gescheiter(ter) Spezalist/Experte der in wenigen Worten die Welt umkrempeln zu wissen meint…oder soll dies evt. gar Satire sein?…Herr Raabe, bitte zügeln Sie…sich

    • Alex dit :

      Ich habe auch das Gefühl, das kann ja gar nicht ernst gemeint sein…

      • Daniel Donauer dit :

        Ich habe es auch gehofft, bin mir aber dabei nicht ganz sicher. Eines ist mir klar. Meint der Mensch es ernst, kann er einem nur Leid tun. Wenn nicht i.S.v. Satire, dann entschuldige ich mich an dieser Stelle und möchte anmerken, dass es Ihnen absolut gelungen ist Satire zu betreiben.

        • S-lee dit :

          Da es sich definitiv um eine Satire handelt verstehe ich die Aufregung nor bedingt. Zeigt aber schön auf, dass in diesem Bereich (kreative) Lösungen gefragt sind und wir in Zukunft wohl etwas umdenken und gewisse Abstriche in Kauf nehmen müssen.

  • Roland Steiner dit :

    Wesshalb sollen die Arbeitnehmer zügeln? Wer will schon in diesen Ballungszentren der Schweiz wohnen. Das Leben dort ist doch nicht lebenswert. Man sieht es doch an den vollen Zügen und Strassen am Wochenende. Alle Städter zieht es in es weg von der Stadt. Das Problem liegt doch an den Arbeitgebern und der Wirtschaft. Die haben doch die Arbeit zentralisiert. Viele Firmen auf dem Land sind eingegangen. Dabei spielt es doch für viele Bereiche keine Rolle wo gearbeitet wird. Auch könnten heute viele Jobs (mindestens teilweise) auch von zu Hause getätigt werden. Internet sei Dank.

    • sepp z. dit :

      in der Tat konzentriert sich die Wirtschaft immer mehr nur auf ihre Renditemaximierung. All die unangenehmen Begleiterscheinungen muss dann halt jemand anders ausbaden: Der Arbeitnehmer mit dem Pendeln, die Umwelt, der Staat durch das Mildern der Schäden (IV Zahlungen, Arbeitslosenkassen, Zuwanderung).
      Vorgestern wurde von der Avenir Suisse wieder eine lustige, von den globalen Firmen und der Immobilienwirtschaft gesponserte Studie vorgestellt: Die Lösung sei mehr Markt, kurzfristige Renditen… Gedanken zu einem etwas nachhaltigeren Wachstum macht sich der Markt halt nicht. Ein Systemfehler.

      • Verunsichert dit :

        Ja, ja Avenir Suisse mit den super Ideen! Noch höhere Mieten – was dann ? Können/Dürfen dan nur noch Gutverdienende in den Städten und naheliegenden Aglomerationen wohnen? Und die anderen sollen halt schauen wo sie bleiben, arbeiten und den Gewinn maximieren, ja das dürfen sie, aber andere Ansprüche haben sie nicht zu haben.

    • Lalipuna dit :

      Welch ein Unsinn. Das Leben in den Städten ist nicht lebenswert? Klar – drum will da ja auch keiner wohnen und die Wohnungen werden einem billigst nachgeschmissen, oder wie?? *kopfschüttel* Als Städter käme es mir nie in den Sinn, aufs Land zu ziehen. Was will ich da? Dröges Dorfleben? Nein danke. Das muss ja nicht für Sie, Herr Steiner, gelten, aber anscheinend doch für genügend andere…

  • Mirjam dit :

    Nicht jeder wohnt gerne in der lärmigen, schmutzigen Stadt und nicht alle verdienen so gut um sich eine fast unbezahlbare Stadtwohnung zu leisten. Wir sind gezwungen zum Pendeln – aus finanziellen Gründen. Und wir wohnen gerne auf dem Land und bieten unseren Kindern die Möglichkeit auf dem Land aufzuwachsen. Dafür nehmen wir gerne einen Arbeitsweg von 45 Minuten in Kauf. Wir sind von der Stadt aufs Land gezogen um dem Lärm und dem Schmutz zu entfliehen und weil es auf dem Land günstiger ist zu wohnen. Frisches Gemüse direkt beim Bauern ist günstiger als in den Lebensmittelgeschäftern.

  • paul rohner dit :

    Wie wäre es,wenn Arbeitgeber von St. Gallen,Basel,Luzern,Genf,Bern usw. Arbeitnehmer aus der Region einstellen würden. Dabei würde die nationale Pendlerei überflüssig werden.Es ist nun wirklich nicht einzusehen,wieso Arbeitnehmer durch eine Vorschrift der ALV, täglich 4 Stunden Pendlerei auf sich nehmen müssen.Wieso sollen Kinder immer wieder aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden.Wenn die Familie umgezogen ist,vielleicht schon wärend,kann jederzeit die Kündigung erfolgen. Diejenigen die leidenschaftlich für den öffentlichen Verkehr gekämpft,haben leider die Sache nicht zu Ende gedacht.

    • Mark Keller dit :

      Paul Rohner, wie wäre es wenn die Arbeitgeber Arbeitsplätze in den Regionen schaffen würden, wo die Menschen auch wohnen? Früher war dies viel mehr der Fall. In den nicht witschaftslastigen Regionen sind Arbeitsplätze aufgehoben worden. In den wirtchaftslastigen Regionen wurden Firmenniederlassungen zentralisiert und neue Firmen angesiedelt. Nach Ihrer Idee müssten die erwähnten Aglos noch mehr wachsen und die wirtschaftsschwachen Regionen würden noch schwächer. Es muss dringend anders geplant werden. Aber Sie haben recht, dass Wohnen und Arbeiten wieder näher zusammen liegen muss.

      • paul rohner dit :

        Markus Keller, Sie haben natürlich recht. Ich hätte auch kleinere Orte als Beispiel nennen können. Die Meinung war einfach, dass ich es nicht verstehe, dass Arbeitgeber nicht Arbeitnehmer aus der Region anstellen.

  • sepp z. dit :

    Das bürgerliche Credo lautet ganz klar: « Es gibt kein Recht, irgendwo wohnen zu wollen ». Wer die hohen Mieten am Arbeitsort (etwa in Zürich) nicht mehr bezahlen kann, muss halt wegziehen.
    Diese egoistische Politik zugunsten maximaler Bodenrenditen (sprich: hohe Mieten, Wohneigentumspreise) funktioniert nur, solange Pendeln für jedermann möglich ist. Wird Mobilität teurer, wirds recht bald die Wenigerverdienenden und den Mittelstand treffen. Lösungen dagegen hat SVP, FDP und co keine. (Ausser natürlich ein paar tausend Asylanten ausschaffen…)

    • Jean-Claude Villiard dit :

      Richtig, deshalb sollte man Pendler und Arbeitgeber die Pendler einstellen höher besteuern, da die auf die Infrastruktur angewiesen sind. Das eingesparte Geld ist dann für die teurere Stadtwohnung verwendbar. Ein Auto braucht man dann nicht, dazu gibt es in Car-Sharing Angebote.
      Arbeitsplätze vernichten? im Gegenteil, dadurch dass die Menschen weniger im Stau bzw. im Zug stecken haben sie wieder mehr Freizeit zur Verfügung, die Wirtschaft würde insgesamt davon profitieren.

      • Julia Rickenbach dit :

        Wie wäre es, auf die Subventionierung des Pendelns zu verzichten? Wir müssen eben auch nicht an bester Lage um und in den Städten Zonen für Einfamilienhaussiedlungen haben. Das versagt die Politik. Ich möchte mal sehen, welche Partei zustimmen würde, dass am Züriberg Hochhäuser gebaut werden dürften. Da machen auch die Linken und Grünen nicht mit.

    • Georg dit :

      @sepp

      Wenn Mobilität so teuer werden sollte, wird;
      a. Der Arbeitgeber die Kosten aus Eigeninteresse übernehmen.
      b. Falls diese zu hoch sind, Arbeit dezentral erledigen lassen.

      Nachfrage und Angebot…

      • sepp z. dit :

        @ Georg, ich bin skeptisch.
        In vielen Städten der Welt pendeln die billigsten Arbeitskräfte 4-5h pro Tag, um zu ihrer Arbeit zu gelangen. Meinen Sie, das kümmert die Arbeitgeber? Wer nicht willig ist, wird ersetzt.

      • Mark Keller dit :

        Georg, welches Eigeninteresse könnte ein Arbeitgeber haben die Mobilitätskosten seiner Miarbeiter zu übernhemen? Dies wäre höchstens dann der Fall, wenn er auf bestimmte Fähigkeiten eines Mitarbeiters angewiesen ist, und dieser die Firma sonst verlassen würde. Die wenigsten Arbeitnehmenden sind in dieser glücklichen Lage!
        Auch die Arbeit dezentralisieren wird ein Arbeitgeber nicht freiwillig. Dies ist mit Kosten verbunden, welche die Produkte verteuern (wie übrigens die Übernahme der Mobilitätskosten ebenfalls).
        Ein Produkt kann nicht beliebig teuer sein. Der Markt bestimmt den Preis.

  • Heinz Meier dit :

    « Norbert Raabe […] lebt in Zürich und kommt zu Fuss zur Arbeit.  »
    Schön für Sie. Sie sind dadurch ein qualifizierter Experte zum Thema Pendeln.

    Meiner Einer kann sich keine Wohnung in Zürich leisten, bzw hab ich keine Lust auf ein Rattenloch ohne eigenem Grün und nachbarschaftlicher Beschallung durch die Wand. Leider kann ich auch nicht ohne Weiteres meinen Job in der Stadtmitte künden und ich kann die Firma auch nicht dazu bewegen, auf einen Standort ausserhalb des Zentrums zu ziehen.

    Was bleibt übrig? Das verhasste Pendeln, ob ich nun will oder nicht!

  • Wendel dit :

    Wer kann sich denn eine Wohnung als Einzelverdiener in der Stadt Zürich leisten? Ausserdem will ich nicht vom Land in die Stadt ziehen. Also bleibt mir nur das Pendeln von irgendwo zwischen Schaffhausen und Winterthur nach Zürich. Mein Job kann ich nun mal leider nicht bei einem Bauernbetrieb in Velodistanz ausüben.

  • Jörg WIrz dit :

    Herr Rabe
    Ihr Modell habe ich vor 20 Jahren auch praktiziert, war sehr angenehm und gemütlich. Die Zeiten habe sich aber inzwischen leicht geändert, die Jobs wurden zentralisiert, leider. Jetzt gibt es DEN Trend: HOME WORKING!!!!. Im Homeoffice ist man perfekt vernetzt und erreicht Spitzenleistungen, schon mal davon gehört? – Alles was es dazu braucht sind moderne Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern vertrauen, die Cloud professionell nutzen und klar definierte Ziele setzen können. Die Züge sind leer und die Bits und Bytes fliegen schon heute in gigantischen Massen um die Welt und günstig!

    • Blanche Wu dit :

      Leider sind viele Arbeitgeber noch nicht so modern. Man muss halt seine Mitarbeiter sehen…;)
      Ausserdem kann man ja per Telefon miteinander sprechen und wenn ein Notfall ansteht trotzdem ins Büro reisen (aber dann ausserhalb der Stosszeiten). Es gäbe genügend Dienstleistungsunternehmen (wo Zürich ja viele hat) wo man von daheim lösen könnte. Ausser Callcenter, IT Support, etc. aber der normale Bürojob würde ohne Probleme daheim bewältigt werden können. Weniger Stress wegen Pendeln, Effizienter da man um 07.00 anfangen kann anstatt um 08.00 wegen Arbeitsweg, etc.

      • Peter Büchi dit :

        In den USA gibt es sehr viele virtuelle Call Center. Warum um Gottes Willen soll man um zu telefonieren in ein Büro gestopft werden? Auch IT Support geht ausser bei Hardware perfekt remote.

        Aber was weniger klappt ist 100% home office, eine Mischung muss her. Den der Mensch braucht um innovativ zu sein die Stimmulation aller Sinne durch andere Menschen.

    • Marcos dit :

      Bei Home-Office sehe ich folgende Nachteile:
      – die Decke würde mir auf den Kopf fallen
      – kein sozialer Kontakt
      – kein Austausch von Ideen
      – kein eigentliches Team mehr
      – ich würde den ganzen Tag im Internet herumsurfen, Fernsehschauen etc…

  • Peter Berger dit :

    …käme der Tag X und es käme zu diesem Szenario, wäre es zwingend den Politikern das gratis GA sowie die weiteren Spesen zu streichen. Ebenso den dazugehörenden, spesenfreien Fahrzeugpark. Es ist ja auch zumutbar, dass alle dann in Bern wohnen. Ebenso würde ich den Steuernzahler gleichstellen wie die Firmen. Dies würde heissen, nur das versteuern was man tatsächlich besitzt. (Bank- Postkonto ausweis) Somit wäre auch hier eine Gerechtigkeit gewährleistet und das wäre zumutbar.

    • Julia Rickenbach dit :

      Wieso soll ich mit meinen Steuen Ihr Pendeln subventionieren?

      • Mark Keller dit :

        Sie subventionieren mit Ihren Steuern das Pendeln nicht. Der Steuerabzug für den Arbeitsweg soll demjenigen helfen, der für seinen Arbeitsweg mehr aufwenden muss, als andere. Wenn es Sie steuerlich günstiger kommt zu pendeln, dann pendeln doch auch Sie. Mit Ihrer Logik könnten die Ledigen auch sagen, wieso sie mit dem höheren Steurtarif die anderen Steuerpflichtigen subventionieren. Oder die verheirateten Zweiverdiener, wieso Sie mit der Progrssion die verheirateten Einverdiener subventionieren.

      • Jasmin Loser dit :

        Genauso gut könnte ich Sie fragen: Warum soll ich Schulen für Ihre Kinder subventionieren? Wieso soll ich Spitäler für Ihre Krankheiten subventionieren? Wieso soll ich Altersheime für Ihre Eltern subventionieren? Mit unseren Steuern finanzieren wir öffentliche Ausgaben für die Allgemeinheit, deren Bedürfnis ist Arbeiten, was möglicherweise pendeln bedeutet, Kinder kriegen und ausbilden lassen, Menschen betreut zu wissen etc.

      • Hans dit :

        Natürlich wird die Pendlerei subventionert und zwar gleich mehrfach:
        1. Sind die ÖV-Tarife bekanntlich bei weitem nicht kostendeckend. Jedes Jahr fliessen Milliarden von Steuergeldern in den ÖV.
        2. Wenn ich pendle, dann kann ich die Kosten von den Steuern abziehen. Wenn ich höhere Wohnkosten in Kauf nehme um in der Nähe des Arbeitsplatzes zu wohnen kann ich gar nichts abziehen. Auch dies ist eine indirekte Subventionierung der Pendlerei.

  • Alain Burky dit :

    Was ist das Gemeinsame am Pendeln und « im Stau stehen » ?
    Praktisch niemand macht das gern, aber die Umstaende sind nicht immer so …

    • Hannes dit :

      Was oft vergessen wird: Selbst wenn man in der Stadt eine Wohnung sein eigen nennen kann, bedeutet das noch lange nicht eine kurze Pendlerzeit. Innerhalb von Zürich pendelt man schnell einmal 30 Minuten mit öV und Auto sowieso. Wer also nicht Velo-kompatibel ist, kommt zum Schluss, dass (1) er 30 Kilometer ausserhalb von Zürich eine günstigere Wohnung findet, (2) die Pendlerzeit mit öV und Auto dieselbe bleibt sowie (3) die Kosten sich kaum unterscheiden, da lokale Abonnements und GA praktisch gleich teuer sind (das Auto bedarf sowieso keiner Rationalität).

  • Alain Burky dit :

    Auch das Pendeln innerhalb Zuerich kann ja schoen lange dauern (z.B. Oerlikon – Uetlihof).
    In Paris sagen sie « metro – boulot – dodo » (etwa: metro, chrampfe, schlafen).

  • Caroline Egger dit :

     » Nehmen Sie sich ein kleines Zimmer statt jeden Tag zu pendeln  »
    Ja, wo sind sie denn, die herzigen, ruhigen kleinen Zimmerchen, die Herr Raabe, der Schreibknecht von Auftraggebern, die er nicht nennen darf, in seinem süffigen Artikelchen beschreibt? Hat er einen Geheimtipp? Normalerweise bezahlt man allein für ein mieses WG-Zimmer in GE oder ZH um die tausend Franken oder mehr!
    Ein weiterer Propagandeartikel, der die Leute darauf einstimmen soll, in etwa so zu leben, wie es « verunsichert » in seinem Post von 7.33 beschreibt.

    • Jasmin Loser dit :

      Keine schlechte Idee. Muss man aber erst kriegen und bezahlen können. Ab einem gewissen Alter mag man auch ein eigenes Bad haben und ist nicht (mehr) WG-tauglich.

  • Ruprecht dit :

    Hahaha… Anscheinend regt dieser Text die Gemüter. Dabei ist es wunderbar, wie der Autor die, natürlich teilweise fiktive, sozio-ökonomische Entwicklung der CH beschreibt. Freysinger meinte es ernst, hier ist doch Sarkasmus und Übertreibung im Spiel. Obwohl das Problem an sich, mit dem ÖV, natürlich besteht. Angesichts der wirtsch. Lage vieler scheint es verrückt soviel Geld auszugeben. Andererseits ist die Schweiz nicht der einzige (Stadt-) Staat der boomt. Vielerorts hätte man rückwirkend wohl lieber früher mit der Entwicklung der Infrastruktur begonnen. Allgemein ist unsere Entw. verrückt.

    • Oliver Jones dit :

      😀 LOL! schade hat er nicht noch auf das egoistische Verhalten der Pendler aufmerksam gemacht die durchs tägliche Reisen einen höheren carbon footprint verursachen und so uns allen die Umwelt zerstören :-p

      • Maria Halder dit :

        Die Schweiz ist das einzige Land der Erde, wo sich Leute tatsaechlich ueber ihren carbon footprint Sorgen machen. Wie sie sehen, wird die Umwelt in der CH auch so zerstoert. Und Egoismus? Sie scheinen ja dann keinen carbon footprint zu haben?

  • McWide dit :

    Das Gegenteil müsste erfolgen… Holt die Arbeit wieder zurück nach hause!

  • Umdenker dit :

    Danke Herr Raabe
    ihr Anstoss zum Umdenken tut unserer Gesellschaft gut! Nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch wir Arbeitgeber sollten beginnen umzudenken. Könnte es nicht sogar eine Chance sein, den Firmensitz aus dem Zentrum zu verschieben und möglichst lokal Personal zu rekrutieren? Mit kurzen Arbeitswegen gewinnt die Firma Pluspunkte auf dem Arbeitsmarkt und gleichzeitig verbessern sich durch die erhöhte Lebensqualität der Mitarbeiter Zufriedenheit, Produktivität und Stimmung im Unternehmen…

    Keine Fantasie, wir haben es gemacht und es funtioniert gut, nur eben Umdenken ist nötig.

    • Alain Burky dit :

      Chapeau!
      Ich hoffe, Sie werden Nachahmer finden …

    • Manuel First dit :

      Chapeau! die Zweite.
      Wer ist « wir »?

    • Mark Keller dit :

      Umdenker, da haben Sie für Ihr ganz spezifisches Unternehmen sicher recht. Bravo! Aber man müsste jetzt noch wissen in welcher Branche Sie tätig sind, und welche Grösse Ihr Unternehmen hat. Nicht überall lässt sich die Produktivität durch eine Dezentralisierung setigern. Dass Sie mich nicht flasch verstehen, ich bin ein Fan von zusammen wohnen und arbeiten. Mein Arbeitsweg beträgt übrigens 3.5km, per Fahrrad zurückgelegt und dies schon Jahrzehnte.

    • Verunsichert dit :

      Chapeau 3: solche Arbeitgeber sind aber nicht in der Mehrheit, speziell nicht die Gerossen! Bei KMU noch zu finden, aber die haben vermutlich eh nur noch eine sehr kurze überlebens Chance, die werden von Multis ausgerottet oder kaputt gemacht. Ich habe jahrelang im Nachbatdorf gearbeitet, den Weg zu Fuss oder mit dem Velo gemacht bis dr Betrieb aufgekauft wurde,und die Arbeitspöätze wegrationalisiert wurden- Konsequenz = Pendeln um den Arbeitsplatz nicht ganz zu verlieren

      • Marcos dit :

        Finde ich eine tolle Einstellung. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchmal nicht leicht ist, lokal jemanden zu finden wenn man manchmal ja schon auf Nicht-EU Ausländer ausweichen muss (in meinem Umfeld der Fall)

  • Carlo Brunietti dit :

    Super-Idee, Herr Raabe! Da brauche ich jetzt nur noch ihre Adresse und den Wohnungsschlüssel! Was, kein Platz? Genau das habe ich bei der Suche nach einer Wohnung in ZH eben auch immer gehört! Fazit ihrer Schreibe: gäääähhhhn!

  • Tom Dubach dit :

    Ich arbeite in Zürich, im Kreis eins. Bitte mir genau hier eine Wohung zur Verfügung stellen! Ich stelle es mir schon vor, hoch über dem Paradeplatz…

  • Hanspeter Elmer dit :

    Ich habe selten so einen Mist gelesen. Die Familie sehen sie am Freitag wieder – Vorfreude ist die schönste Freude? Erklären Sie das mal meinen kleinen Kindern… Ziehen Sie in die Nähe? Ja klar, ich verkaufe das Haus, ziehe in eine Gegend, die doppelt so teuer ist, verliere mein soziales Umfeld und meine Kinder ihre Freunde. Sonst noch einen Wunsch? Das Problem mit dem ÖV und den teuren Mieten lösen wir nur dann, wenn wir die Zuwanderung endlich stoppen. Aber solch ein Lösungsansatz passt anscheinend nicht in Kopf eines Linken. Der labert lieber ums Thema herum.

    • sepp z. dit :

      Hören Sie auf mit den Märchen. Kein bürgerlicher Politiker will die Zuwanderung stoppen.
      Zu gut verdienen alle daran:
      Gemeinden (mehr Steuern), Bauern (die neuen Immobilienmillionäre), Baufirmen und Industrie, das ganze Gewerbe, die grossen Arbeitgeber (billigere Arbeitskräfte), Wohneigentümer (der Wert ihrer Wohnung oder ihres Hauses steigt), Banken (Hypothekenvolumen steigt)….
      fällt ihnen auf, dass das ausnahmslos die klassische bürgerliche Klientel ist? Und was genau ist nun der Lösungsansatz der bürgerlichen und rechten?

      • Hans dit :

        @sepp: Damit stellt sich unweigerlich die Frage, weshalb die Linken die Zuwanderung auch nicht stoppen wollen…

    • Mark Keller dit :

      Toll schon wieder jemand der die Sündenböcke ausgemacht hat. Ist ja auch einfacher alles den zugewanderten Ausländern in die Schuhe zu schieben (die übrigens nur gekommen sind weil Firmen hier Arbeitsplätze anboten und anbieten), als endlich die Raumplanung (damit verbunden Wirtschaftsplanung, Verkehrsplanung, etc.) in der Schweiz in den Griff zu bekommen.

      • Hanspeter Elmer dit :

        @ Sepp: Ich behaupte nicht, dass die Bürgerlichen wirklich an einer Lösung interessiert sind. Aber immerhin singen sie nicht immer das hohe Lied der PF. @ Mark Keller: Raumplanung alleine nützt gar nichts. Wir haben begrenzte Landressourcen und die kann man nicht vergrössern. Klar, man kann verdichtet Bauen, bis wir so Leben wie die Japaner und man nicht mehr erkennt, wo Konstanz aufhört und Genf beginnt. Wir haben aber auch noch eine Verwantwortung gegenüber unseren Kindern, denen wir noch so etwas wie naturbelassene Gegenden « vererben » sollten. Aber das ist Menschen wie Ihnen völlig egal.

        • Mark Keller dit :

          Hanspeter Elmer, Sie denken viel zu eng. Man könnte problemlos alle aktuellen EinwohnerInnen der Schweiz und noch einige mehr auf der Fläche des Kantons Solothurn unterbringen. Da bleibt ne Menge Platz für Landwirtschaft und naturbelassene Gegenden für die Kinder und Kindeskinder. Das Hauptproblem ist die Enge im Kopf der SchweizerInnen. Was nützt mir eine heile Ballenberg Schweiz, wenn ich ohne wirtcshaftliche Zukunftsperspektive in der Schweiz, diese verlassen muss?

          • Mark Keller, Sie suggerieren den Eindruck von Tolleranz und Menschlichkeit gegenüber Ausländern. Diejenigen Menschen welche bereits in der Schweiz wohnen möchten Sie aber per Staatsbefehl in Kaninchenställen, möglichst hoch gestapelt, unterbringen ohne Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Einzelnen.Wer da eine Enge im Kopf hat, das kann man ganz gut auch anders sehen.Aber alles deutet darauf hin, dass Sie einen direkten Nutzen, von der Zuwanderung haben, analog der Arbeitgeber welche diesen Umstand ausnutzen.Was weiter mit den Leuten geschieht ist Ihnen sch… egal!

      • Verunsichert dit :

        zugewanderten Ausländern in die Schuhe zu schieben = m.E geht es nicht grundsätzlich um die Zugewanderten, sondern ehr un diejenigen die die Zuwanderer zu uns rufen/locken! Und alles um Löhne tiefer zu halten, die Konkurenz der Arbeitnehmer anzutreiben, und vor allem den eigenen Gewinn zu maximieren. Leute die kommen brauchen Wohnraum, Platz im ÖV, in Spitälern, später in Altersheimen, es braucht mehr Einkaufsmöglichkeiten. Die Rechnung für das vielgelobte, ständige Wachstum bezahlt der Normalbürger. Den Nutzen streichen einige wenige ein!

        • Hanspeter Elmer dit :

          @ Verunsichert: Ich mache den Zugewanderten keinen Vorwurf, sondern kritisiere die Personenfreizügigkeit, die eine solch massive Zuwanderung erst ermöglicht. Genauso wie die Personenfreizügigkeit es den Arbeitgebern überhaupt erst ermöglicht, die Arbeitnehmer wie eine austauschbare Ware zu behandeln und Lohndumping zu betreiben. Und es ist nun mal das Gesetz von Angebot und Nachfrage, die Löhne drücken und Mieten in die Höhe schrauben. Früher oder später werden wir ohnehin nicht darum herumkommen eine weltweite Geburtenkontrolle einzuführen…

  • Rose dit :

    Lösung: PFK kündigen.

    • Peter Fries dit :

      PFK? Wie Pfeffernde Fürsorgekommission oder (viele) Packete für Kinder?

      Eher PFZ… Aber gut haben Sie auch Ihren Beitrag geleistet…

    • Lalipuna dit :

      Und dann wird weniger gependelt oder wie? Herr lass Hirn regnen…!

      • Hanspeter Elmer dit :

        Tja, wenn der Herr wirklich Hirn regnen lassen würde, dann würden vielleicht mehr Menschen begreifen, dass durch die massive Zuwanderung auch der öffentliche Verkehr immer mehr an seine Grenzen gelangt. Schliesslich pendeln ja nicht nur Einheimische, sondern auch Zugezogene. Vielleicht würde man dann auch erkennen, dass wir unsere knappen Landressourcen verbauen, Mieten unbezahlbar werden und die Löhne dank des Konkurrenzdrucks sinken. Herr lass Hirn regnen, für die Zukunft unserer Kinder, die sonst in einer Betonwüste aufwachsen, dem Altar der Personenfreizügigkeit.

  • Das ist doch wieder einmal typisch! Ein Problem sehen, gleich eine Lösung bereit halten. Aber der Journalist überlegt sich nicht, warum so viele Menschen pendeln. Vielleicht weil diese durch wirtschaftliche Gegebenheiten dazu gezwungen werden?!! Auf dem Land zu wohnen und in der Stadt zu arbeiten lohnt sich deutlich mehr als in der Stadt zu arbeiten und da auch zu leben. Durch horrend hohe Mieten und KK- Beiträge, so wie durch hohe Lebenserhaltungskosten gezwungen, ziehen die Menschen aufs Land. So fern die Städte nicht günstiger werden zum Leben werden die SBB die Zugstrecke. ausbauen müsse.

  • Daniel Donauer dit :

    unglaublicher schlechter Artikel mit unglaublich schlechten und auch falschen Vorstellungen über die Realität. Kein Wunder kann man von den Medien immer weniger erwarten. Weiter so, sie schaufeln sich damit immer mehr das eigene Grab der Unglaubwürdigkeit und Interessenlosigkeit.

  • Markus dit :

    Es gibt viel Wegpendler, die in Zürich wohnen und z.B. in Bern in der Bundesverwaltung arbeiten. Die jetzige Stadtpräsidentin C. Mauch hat das jahrelang gemacht, und sie ist nicht die einzige. Die Chefin Personenverkehr SBB lebt im Kreis 5. Wegen diesen Leuten sind die Züge überfüllt. Dabei ist Bern eine tolle Stadt und der Horizont würde sich erweitern. Aber die Leute meinen, ohne die Szenenbeizen in Zürich können sie nicht leben. Als ich für ein Jahr in Chur gearbeitet habe, nahm ich dort während der Woche ein Zimmer in einer WG. Gute Erfahrung.

    • Mark Keller dit :

      Lieber Markus, der Pendlerstrom verläuft ja wohl eher von Bern in Richtung Zürich als umgekehrt, oder irre ich mich da? Und wo wohnten Sie am Wochenende? In Bern? Die Fahrzeit Bern Zürich dauert ja minimal auch 2:20 Stunden. Wo findet man in Zürich ein Zimmer in einer WG für unter CHF 275 (dies sind die mtl. kosten eines 2.Kl GA)?

    • Lalipuna dit :

      Unsinn. Es sind wohl kaum die Szenebeizen. Pendle seit fast 10 Jahren von Zürich nach Bern – Wohnung in Bern kam nie in Frage da Frau/Familie/Freunde in Zürich, und Job in meinem Arbeitsbereich ist in Zürich (leider) keine Option. Davon abgesehen wäre Bern für mich keine Stadt zum Wohnen, aber das ist meine persönliche Meinung. Das Pendeln ist sowieso absolut kein Problem: Es wird zwar ab und an voll, aber es gibt immer einen Sitzplatz. Morgens Kaffee/Gipefeli/Zeitung im Zug – perfekt!

  • Marcel dit :

    Suchen Sie mir also eine bezahlbare Wohnung in Zürich? Das ist ja super! Besten Dank! 😉

  • Peter Steiner dit :

    Ich frage mich ob tatsächlich viele Journalisten und Exponenten im Bereich Mobilität sozial verarmt sind, weder Freundschaften noch Vereinsmitgliedschaften kennen?
    Ich ziehe nicht weg weil ich an meiner Wohnung hänge, sondern weil ich mein soziales Umfeld schätze.
    Arbeit ist für mich ein notwendiges Übel, meine Freizeit will ich mit Freunden verbringen und auch mal etwas trinken können ohne von Fahrplänen abhängig zu sein.

  • Daniel Küttel dit :

    Warum gibt es eigentlich nur 2 Optionen? Warum gibt es nur Pendeln oder an der Ortschaft des Arbeitgebers wohnen? Warum werden die Firmen nicht moderner und bieten den etwas weiter entfernten MA die Möglichkeit der Heimarbeit? Schon wenn das nur 2 Tage die Woche sind, dann würde dies schon eine Menge ausmachen.

    • Mark Keller dit :

      Da haben Sie recht Daniel Küttel. Dies kommt langsam. Es kann aber nicht in jedem Beruf Heimarbeit geeistet werden. Dies ist eher für kopflastige, computerbasierte Tätigkeiten möglich, die nicht in einem Team zu erledigen sind. Wenn die Heimarbeit für die Firma mit Mehrkosten ohne geichzeitige Produktivitätssteigerung verbunden ist, wird sie dieser eher ablehnend gegenüber stehen.

  • Minder Ruedi dit :

    Zeit haben alle gleich viel, ist nur eine Frage des Umgangs. Zeit ist Geld stimmt auch nur bedingt, das Produkt ist entscheidend, Preis/Leistung/Qualität.
    In 20 Jahren werden die Züge halb leer fahren, denn wer kann wird 2-3 Tage die Woche Home Office machen, ich mache dies schon heute.
    Meetings kann man koordinieren, oder macht LiveMeetings mit der entsprechender Infrastruktur, ist heute schon alles kostengünstig vorhanden. 200 km für ein 1-stündiges Meeting ist heute bei Vielen noch die Regel, kompletter Schwachsinn, hier müssen sich die Firmen selber an der Nase nehmen, Selbstverschulden.

    • Mark Keller dit :

      Sehr gut, aus Ihrer Warte haben Sie recht. Es macht auch Sinn, was Sie sagen (richtig eingesetzt). Aber nicht alle Pendler sind Büroangestellte. Ich wage zu behaupten, dass die Mehrheit aller Jobs, eine physikalische Präsenz vor Ort in der Firma bzw. im Geschäft bedingen.

  • Rolf Schumacher dit :

    Der Mensch lässt sich ganz sicher in der Mobilität nie einschränken. Es würde absolut nicht verstanden, wenn die Abgaben an den Staat immer grösser würden, aber die Mobilität mit Restriktionen eingeschränkt würde. Die swiss-Metro muss deshalb gewollt werden. Frau Leuthard ist falschen Berater ausgesetzt (SBB-Lobyisten). Die SBB-Pflästerli-Politik ist keine Lösung. Es braucht den unterirdischen Stollen Genf-Bern-Zürich-St- Gallen-Chur, Basel-Zürich-Luzern-Lugano und Genf-Lausanne-Sion-Brig-Thun-Bern. Wir haben das Wissen und die Mittel, um dieses Projekt umzusetzen.

  • Markus Kaufmann dit :

    Ich habe der Schweiz geholfen und bin wegen der Arbeit von Thun nach Bern gezogen. Und wie wird es mir gedankt? Höhere Steuern, höhere Krankenkassenprämien, weniger Arbeitswegabzug, teurere Miete, kleinere Wohnung. Aber ausser der Steuerverwltung hat mich keiner willkommen geheissen 😉

    • Daniel Küttel dit :

      Beinhart, aber dennoch musste ich gerade lachen. Das ist so blöd vom Staat dass es schon fast wieder lustig ist.

  • sandro gasser dit :

    ein launisch, sarkastischer gemeinter artikel der reflektiert. was sind das alles für griesgrame, die diesen blog tot ernst nehmen? ich meinerseits finde es ja schade, das die stadt zürich die anzahl parkplätze so stark reduziert. die sozialdemokraten verweigern dem armen pendler noch die letzte möglichkeit, ein dach über dem kopf zu haben. das autodach.

    • Mark Keller dit :

      Vielleicht liegt es daran, dass die vielen Pendler, welche es in der Realität wirklich gibt, es gar nicht lustig finden, dass die Politik versucht die Pendlerströme allein auf Kosten der Arbeitnehmenden einzudämmen. Ich glaube, die meisten Pendler würden nicht pendeln, wenn sie wirtschaftlich und sozial vertretbare Alternativen hätten! Sind Sie Pendler?

  • Frank Müller dit :

    Warum eigentlich wird so oft am Bahnpendeln herumgehackt? Bahnpendeln ist sicher nicht schuld an der Zersiedelung und am Verkehr in der Schweiz. 70% des gesamten Verkehrs in der Schweiz wird mit MIV sprich Auto gemacht, 20% mit ÖV. Die Bahn macht gemessen an den Tagesdistanzen 15% and an der Anzahl Personen 6% aus!! 45% (!!) des gesamten Verkehrs geht auf Kosten der Freizeit, 25% für Arbeit und Ausbiildung, ein Viertel davon wird mit Bahn gemacht: d.h. dass Bahnpendeln nur für 6% des Verkehrs verantworlich ist. Also kann Bahnpendeln nicht an der Zersiedlung schuld sein, sondern das Auto!

  • Peter Büchi dit :

    Sehr geehrter Herr Raabe

    Es freut mich für Sie dass Sie in Zürich wohnen und zur Arbeit laufen können. Haben Sie Familie und brauchen Sie daher etwas mehr Platz (die Kinder sollen ja in Ruhe Hausaufgaben machen können)? Haben Sie eine Partnerin die dummerweise einen Job sonstwo hat? Können Sie mir verraten wie Sie die Tatsache ändern dass es in Zürich 160’000 mehr Arbeitsplätze als Wohnmöglichkeiten hat, Tendenz steigend. Ich freue mich auf Ihre konstruktiven Vorschläge!

  • Frank Müller dit :

    Für das Strassennetz in der Schweiz wurden schon mehrere 100Milliarden ausgegeben, warum sind ein paar Mia für ÖV zu viel? Es ist doch sinnvoller, mit ÖV unterwegs zu sein als mit Auto! Das heutige Bahnnetz stammt vielerorts aus dem vorvorigen Jahrhundert (!), warum soll das nicht modernisiert werden? Im Laufental wird die Strasse ausgebaut, seit 50 Jahren will man die Bahn ausbauen, was zu teuer sein soll. 10km Autobahnbau kostet heute 1 bis 3 Milliarden Franken, der Ausbau der Bahn für ganze Schweiz kostet so viel wie 20km Autobahn, bei der Bahn wird gejammert, beim Auto nicht. Warum nur?

  • T.Lion dit :

    Ja ich werde umziehen aber nicht in der Schweiz sondern nach Kanada. Da ist man wenigstens noch frei und kann auch noch mit dem Pferd ausreiten ohne das es jemanden stört. Ich benütze sowiso nur meine Autos weil ich keine Lust habe die überteuerten Fahrkarten der Bahn zu bezahlen und es hasse in überfüllten Zügen zu reisen. In der Schweiz wird es sowiso immer kälter und unfreundlicher und überall nur Neid und Missgunst sowas brauche ich nicht.

  • Rolf Schumacher dit :

    Die Zeiten der SVP-Mentalität: Trostpflaster fürs Volk und gigantischer Selbstbedienungsladen für die Elite sind gezählt. Ich will eine CH, die wieder mutig Projekte anpackt, die allen dienen. Eine CH die aufrichtig KMUs unterstüzt und dafür optimale Rahmenbedingungen schafft. Ich will keine CH die bloss einer schmalen Elite dient und zb 60 Mia Löcher für die Fehler einer geldgiereigen verantwortungslosen Politelite stopft und sie dafür nicht zur Verantwortung zieht. Die Swissmetro wäre mehr als nur ein moderner Pendlerschnellzug, sondern mutiger Aufbruch in eine neue Zeit.

  • Armin Müller dit :

    Berner sollen sich eine Stelle in Bern suchen, Basler in Basel und soweiter, kann ja nicht sein, dass auf einmal das ganze Land nach Zürich muss, es gibt genügend Personen im Raum Zürich, welche die Stellen in Zürich ausüben können.
    Aber jeder Käsersohn meint das er heute in Zürich studieren muss, weil er nicht mehr dreckig werden will, Quintessenz davon sind mittelmässige Studienabgänger welche sich in Zürich breitmachen und sich als Superstädter aufführen.

    • Manuel First dit :

      Herr Müller, wir haben alle Recht auf Bildung…
      Und ich wage zu bezweifeln, dass die Quailtät eines Studenten abhängig von der Herkunft dessen ist.

      Bin aber einverstanden, dass sich Bernen in Bern eine Stelle suchen usw – nur ist das leider nicht immer, je nach Branche sogar eher selten, der Fall.

    • Mark Keller dit :

      Die meisten Berner suchen zuerst eine Stelle in Ihrer Region. Wenn’s aber keine Stelle gibt, ist man gezwungen sich auch andernorts nach einer Stelle umzusehen.
      Armin Müller, sind Sie da so sicher, dass es in Zürich genügend Arbeitnehmende für die zu besetzenden Stellen gibt? Die Arbeitgeber beschäftigen in der Regel nicht irgendwelche Arbeitnehmer, sondern diejenigen, welche am Besten für eine bestimmte Stelle geeignet sind. Für die Stelle eines IT-Supporters ist ein Käser sicher ungeeignet. Ein Metzger kann kaum einen geniessbaren Käse herstellen.

    • Verunsichert dit :

      toll, nun haben wir noch eine weitere Gattung der sündenböcke gefunden! Neben den Zugewanderten sind jetzt auch noch die zugewanderten Käsersöhne und Bauernbuben schuld an der Wohnungsnot in Zürich. Wie gut bat eine frühere Bloggerin: Herr lass Hinr regnen! Ich schliesse mich dieser Bitte an.

  • Miroslav dit :

    Viele Stellen liessen sich auch mit Homeoffice abdecken.
    Das Problem dabei ist nicht die Infrastruktur, sondern das Arbeitsmodell und das fehlende Vertrauen in die Mitarbeiter, dass sie Zuhause auch wirklich wie im Geschäft arbeiten.

  • Untel dit :

    Il n’y a pas de petit déménagements. Je prêche plutôt pour la décentralisation du travail, le télétravail, l’atelier à la maison. l’anéantissement des chaînes de montage au profit des ateliers reliés, la destruction des méga-projets qui demande des tas de personnes au même endroit. Un journaliste à oeuillères, un de plus.

  • Richtiger Ansatz von Hanspeter Elmer und Rose: Zuwanderung stoppen, PFK kündigen!
    Ich hatte während eines Jahres eine 2-Zimmerwohnung in der Region Zürich gesucht, aussichtslos trotz über 120 Anmeldungen … nichts erhalten. Jetzt wohne ich am Bodensee, schön und preiswert, im eigenen Haus mit Garten. Umziehen werde ich bestimmt nicht. Entweder im « Home-Office » arbeiten oder baldmöglichst meinen Arbeitsplatz in die Region verlegen. Täglich stundenlang zu pendeln ist wirklich unerquicklich. Ausserdem sind Umgangsformen, Hektik, Lärm und Gestank in Zürich alles andere als attraktiv.

  • Felix Jongleur dit :

    Ich pendle gerne von St. Gallen nach Zürch (80%) und werde dies auch noch eine ganze Weile tun. Oftmals wird gesagt, man habe weniger « Sozialzeit » und ähnliches. Ich schäte die Zeit, die ich für mich habe, lese, höre Radio, schaue aus dem Fenster, tip top. Irgendwann wenn Familie aktueller wird etc. wirds dann aber sicher mal eine Anpassung geben, falls eine passende Stelle gefunden wird. Alles halb so wild und eine wie ich finde kuriose Diskussion.

    • Reto Nauser dit :

      Alles halb so wild, solange die Allgemeinheit für Ihre Kosten aufkommt, und Sie vom Steueramt auch noch belohnt werden. In der Tat kurios.

    • Mark Keller dit :

      Sie sagen es, für einen jungen Single alles halb so wild. Die Schweizerische Arbeitnehmerschaft besteht aber nicht primär aus jungen Singles.

  • Reto Nauser dit :

    Das Argument der nicht bezahlbaren Wohnungen in Zürich ist meist vorgeschoben. Viele wollen in Zürich arbeiten weil sie dort mehr verdienen, und auf dem Lande im Grünen wohnen. Dann darf man sich einfach nicht über das Pendeln beklagen. Meist reiner Egoismus.

    • Verunsichert dit :

      Das Argument der nicht bezahlbaren Wohnungen in Zürich ist meist vorgeschoben – schön dann helfen sie mir doch eine bezahlbare Wohnung in Zürich zu finden – herzlichen Dank

  • Steffi77 dit :

    Cher Monsieur, Je veux bien déménager à Genève pour ne plus faire les trajets quotidiennement depuis Lausanne si vous me trouvez un appartement, ce qui est devenu quasiment impossible.

    Votre proposition est très jolie sur le papier, mais impossible à réaliser.

    • laurent31 dit :

      Peut-être trouverez-vous l’appartement d’un habitant de Genève travaillant à Lausanne, qui aurait décidé de faire la même chose…
      Pour moi, c’est ça la mobilité (déménager), et pas de faire des centaines de km chaque semaine.

  • Reto Nauser dit :

    Ein Freund von mir wohnt in Biel und arbeitet in Zürich. Pendelt jeden Tag und das schon seit Jahren. Das ist doch verrückt! Der verdient das 3-fache wie ich und ich verdiene nicht so schlecht…. von wegen finde keine bezahlbare Wohnung. Streicht endlich die Pendler-Abzüge bei den Steuern, dann bessert sich das null-komma-nichts.

    • S-lee dit :

      Pendlerabzüge streichen und die effektiven kosten der Mobilität einkassieren. D.h. im Öv verdrifachen sich die Preise und das Benzin kommt auf rund CHF 3.20 pro Lter zu stehen. Lösungen werden erst gefunden, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Vorher ist der Mensch viel zu bequem!

      • Mark Keller dit :

        Tolle Lösung! Wo kommen die Wohnungen in der Nähe des Arbeitsplatzes her bzw. wo die Arbeitsplätze in der Nähe der Wohnungen? Das Verhältnis von Wohnungen zu Arbeitsplätzen im richtigen Branchenmix pro Region muss stimmen. Ein Ingenieur, möchte auch als Ingenieur arbeiten können und nicht gezwungen sein sich nach einem Job als Kellner, Verkäufer oder Briefträger in seiner Region umsehen zu müssen, nur wiel er sich das Pendeln oder die Wohnungen an Orten mit Ingenieurstellen nicht leisten kann.

    • Manuel First dit :

      Ich pendle pro Tag knapp 2 Stunden. Ich darf 450 Franken vom Einkommen abziehen. Naaaaja, so ein grosses Zückerli ist es auch wieder nicht…

    • Georg dit :

      Die Wohnungspreise in den Zentren explodieren wenn der Abzug gestrichen wird. Zudem sind das Gewinnungskosten ohne die das Einkommen nicht erzielt werden könnte.

    • Mark Keller dit :

      Reto Nauser, höhre ich da etwa ein wenig Neid in Ihrem Kommentar? Sie schreiben nichts über Ihren und den Job Ihres Freundes. So lässt sich auch nicht beurteilen wie der 3-fache Verdienst zu verstehen ist. Meines wissens klafft die Lohnschere zwischen Zürich und Biel für einen vergleichbaren Job nicht soweit auseinander.

      • Reto Nauser dit :

        Ich bin selbstständig Erwerbend, lebe und arbeite in Zürich. Er ist leitender Angestellter einer Versicherung. Und nein, ich möchte (um kein Geld dieser Welt) mit ihm tauschen…

  • Georg dit :

    Der Geheimtipp:

    Man zieht nach Olten um und baut sich dort einen neues Umfeld auf. Nicht schwierig, in Olten ist man rasch heimisch und akzeptiert. Der Vorteil besteht darin, dass man innert 30 min per ÖV in Zürich, Basel, Bern und Luzern ist und daher in Zukunft beim Jobwechsel nicht mehr umziehen muss. Wohnraum ist günstig, man ist nahe an der Natur und die Altstadt ist schön.

    • Markus Harmann dit :

      Dann behalten Sie den geheimen Tipp lieber für sich, sonst explodiert bald auch Ihre Miete in Olten. Oder haben Sie in Immobilien investiert und warten auf solvente Mieter 😉 ?

  • Roland Di Dario dit :

    Pendeln ist eine persönliche Angelegenheit. Ein sehr verständliches Beispiel ist zum Beispiel, wenn die angenehmen friedlichen Berner in Zürich arbeiten. Ein Ding der Unmöglichkeit, nach Zürich zu wohnen! Ok, es gibt solche, doch die meisten Berner machen das nicht. Was ich auch verstehe. Denn die Kultur, Mentalität der Berner ist sowas von grundanders als jene der Zürcher. In Zürich ist der Ton forsch, aggressiv und in Bern sehr sanft. Wie soll sich da jemand also wohl fühlen in Zürich? Allenfalls könnte man in die Nähe ziehen oder in die Mitte. Doch zwingen kann man niemanden! Pendeln also!

    • Lalipuna dit :

      Das geht vielen Zürchern andersherum genauso – kenne einige die mit mir jeden morgen nach Bern pendeln.

      • Roland Di Dario dit :

        Ja, aber Bern ist sehr schön und die Leute sehr nett im Vergleich zu Zürich.

        • Dänu dit :

          Lieber Roland, die Zürcher sind nur forsch und aggressiv, wenn ihnen ein arroganter Berner dauernd erklären will, wie viel besser es in Bern ist.

  • Mark Aurel dit :

    Oh ja, lasst uns zügeln! Der Mann muss nach Zürich, die Frau nach Bern und die älteste der drei Kinder nach Basel. Eine super Idee!

  • Lily Maria Minka dit :

    SUPER Idee, Herr Raabe! Die Löhne sind ja bei allen so hoch, dass sich alle eine Zweitwohnung locker leisten können und Wohnungsknappheit gibt es ja auch nicht in den Städten… Ich finde Ihre Idee ziemlich naiv und realitätsfremd. Da können wir ja gleich alle unser Sozialleben aufgeben und im Büro wohne. In anderen Ländern pendeln die Leute noch viel mehr. Nicht jeder findet einen passenden Job gleich in der Nähe seines Wohnortes, ausserdem wollen heute auch nicht mehr alle das ganze Leben bei der gleichen Firma arbeiten. D.h. dann soll man alle 2 Jahre umziehen? Wir sind nicht alle Nomaden..

  • Daniel Eicher dit :

    Symptombekämpfung ahoi! Wie ein Vorredner bereits richtig anmerkte, wären neue Arbeitszeit/-platzmodelle wesentlich hilfreicher, Stichwort ‘Home Office’, dort wo möglich, sinnvoll und natürlich auch gewünscht. Ich erkenne diesbezüglich null Anstrengung und Motivation seitens der Politik, hier wirklich anzusetzen. Eigentlich eine Blamage für ein Land mit diesen Möglichkeiten! Aber lieber alle Jahre wieder irgendwo ein Loch bohren…

  • Roger dit :

    Warum zügeln ? ich denke es braucht auch eine initiative des Arbeitsgebers ,.Warum muss immer alles Zentral sein ?
    Es muss doch für alle stimmen ….

    • cristiano safado dit :

      Arbeitgeber verlangen Mobilität und Flexibilität von den Arbeitnehmern. Sie selbst sind jedoch weder das Eine, noch das Andere. Das zeigt sich schon nur wenn es darum ginge, Büroarbeiten von zu Hause auszuführen zu können. Am wichtigsten ist es den Arbeitgebern, dass die Arbeitnehmer pünktlich um fünf vor sieben am Morgen am Arbeitsplatz sind. Die meisten Arbeitgeber wurden infolge ihrer Sturheit und nicht wegen ihres fachlichen Könnens Chef.

  • Philippe D. dit :

    Diese Pendlerei ist echt Quatsch! Die Zürcher sollten endlich über Ihren eigenen Schatten springen und endlich damit beginnen Hochhäuser zu bauen. Richtige von 200-400 metern Höhe.

  • Markus Harmann dit :

    Herr Raabe ist weit von der Lebensrealität vieler Menschen entfernt. Für manche, gerade ungebundene Singles, mag zügeln Sinn machen, für Familien mit Kindern eine Zumutung. Vor drei Jahren habe ich es meinen zugemutet, jetzt wechsle ich wieder den Job. Wieder zügeln, nachdem die Kleinen sich gerade wieder eingelebt haben? Forget it! Lieber 2 Std. tägl. SBB. Wegen der hohen Kosten muss man fragen, welche Projekte brauchts wirklich für die Mobilität, und welche sind eher Luxus und Geschenke an gewisse Bauunternehmungen. Hier Unnötiges streichen bringt mehr als auf Mobilität verzichten.

  • Sonny dit :

    Firmen sollten sich ausserhalb der Städte niederlassen. Am besten in die Mitte von Zürich und Basel. Hat folgende Konsequenzen
    Firmen können steuerliche Vorteile gewinnen, günstigere Arbeitnehmer da Arbeitsort nicht mehr in der Stadt ist sondern auf dem Land, Grenznähe zu Deutschland und Frankreich.
    Problem für Stadt gelöst und die Firmen profitieren… und ich auch 🙂
    Ich find sowieso nur das gut was für mich profitabel ist, nur ich zähle

    • Markus Harmann dit :

      Das trifft nur solange zu bis Sie zum nächsten Mal Ihren Job wechseln. Dann aber stehen Sie wieder vor der Wahl: zügeln oder pendeln, wenn neue Firma nicht direkt neben der alten liegt. Und bei jedem Jobwechsel zügeln ist kaum zumutbar mit Familie.

    • M. Bättiger dit :

      Mit anderen Worten, statt die Landbevölkerung soll nun die Stadtbevölkerung pendeln – auch eine « Lösung ». Damit man dann nicht soviel pendeln muss wird einem dann sicher gesagt, man solle doch nun den Wohnsitz von der Stadt neu an den Arbeitsort verlegen. Man baut dann neue Städte um die Firmen herum (denn diese ziehen ja Personen und Kapital an) und das Spiel kann von neuem Beginnen.

      • Sonny dit :

        Genau, das Problem wäre dann wieder für einige Jahre vom Tisch. Würde aber teilweise durchaus Sinn machen.

  • Gene Amdahl dit :

    Herr Raabe sollte das Ganze zu Ende denken und sich ernsthafte Gedanken machen warum wir einem Verkehrskollaps zusteuern. Die vorhersehbare Masseneinwanderung ist eines der Grundübel. Die Folgekosten unübersehbar.

    • Richtig , alle jetzt in der Schweiz lebenden würden langfristig profitieren,wenn wir alle Einrichtungen in der Schweiz endlich von einer scheinbar zwingenden Zuwachsrate abkoppeln würden.Das ist möglich!! Die zuständigen Organe müssen sich halt ein wenig anstrengen, vorallem schon weil dies ohnehin einmal getan werden muss.Das wäre sicher sinnvoller als utopischen Zielen nachzurennen und immer höhere Miliardenbeträge in zweifelhafte Ausbauprojekte zu stecken.

  • Yves Lentzy dit :

    C’est quand même incroyable comme les valeurs se sont inversées ces dernières années. Avant, c’était la norme, c’était leur rôle, les services publics étaient là pour aider les clients et les satisfaire et trouvaient les solutions à nos problêmes.
    Maintenant c’est l’inverse. A nous d’aider les services publics, qui n’en sont pratiquement plus et qui sont gérés pour faire du business, alors que c’est contraire à leurs statuts. A nous de nous dépatouiller pour trouver des solutions , à leur petits problêmes.
    Désolé ils sont payés pour ça, et avec nos impots en plus.

  • Yves Lentzy dit :

    Re: suite et fin
    Ca a commencé par la Poste, il n’est pas si loin le temps ou la postière collait les timbres et ficelait les paquets….
    Indignons nous, les CFF ont des cerveaux pensants à salaires de quatre zéros, qu’ils se mettent au boulot, fassent leur preuves et justifie leurs salaires élevée. Plus de rames, plus de wagons, plus de trains et AU MEME PRIX.
    Non mais!

  • peter gerber dit :

    Nicht nur die Pendler sind Schuld, dass es Stosszeiten mit Verstopfungen gibt, sondern auch die Firmen. Beispiel: Galexi war in Bern und Zürich, sie haben zentralisiert und vorsorglich einen Parkplatz für über 300 Autos gebaut. Von wo kommen die Arbeiter jetzt? Mein Vorschlag: Wer über 30km pendelt muss eine Mehrsteuer zahlen, dessen Arbeitgeber auch. Das Geld würde für den Verkehr gebraucht.
    Somit müssten wirklich die Verursacher der Verstopfungen zur Kasse gebeten werden und nicht die andern.

  • Hans Gross dit :

    Umziehen? Idealerweise schon, aber kann sich eine Familie wie meine eine Wohnung im Zentrum von Zürich, Genf oder Lausanne leisten? Mobilität gibt es so oder so, aber wenn wir die Preise stark erhöhen wechseln viele aufs Auto: Das bedeutet Lärm, Gestank, Stau, Verspätungen usw. Daher gibt es nur eines:ÖV- Unterstützung durch den Staat, denn dieser Service public ist die beste und gerechteste Lösung!

  • Johann Jud dit :

    Nein, nicht zügeln ist die Lösung, Grenzen schliessen, wir sind zuviele Menschen in der Schweiz.

  • Karin dit :

    Ich pendle gerne und habe ganz klar ein Zuhause, wo ich mich « Daheim » fühle. Ich habe zum Glück flexible Arbeitszeiten und habe deshalb genug Platz in den Zügen.

  • Michael Schender dit :

    Selten so einen weltfremden Artikel gelesen! Wenn in der heutigen Zeit häufiger Arbeitsplatzwechsel an der Tagesordnung ist, dann kann man sich gleich scheiden lassen und die Kinder ins Heim stecken. Wäre dann wohl auch eine Lösung in den Augen des Autors. Schwachsinn…

  • laurent31 dit :

    Demain, on rase gratis !

  • M. Bättiger dit :

    Ja, früher hiess es, ihr müsst mobil sein! Heute heisst es, bleibt lokal. Früher hiess es, man müsse die Regionen stärken, heute heisst es, wir müssen Mega-Citys haben. Früher hiess es, wir müssen Öl sparen, heute heisst es: nein, nein, Strom müsst ihr sparen. Komisch auch, dass zwar (wen erstaunt es hier), der SVP wieder eins ans Bein getreten wird aber über die rasante Zuwanderung wird kein Wort verloren. Aber was solls – wenn die Schweiz dank dieser um 2,5 Mio Menschen steigt, hat dass sicherlich keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr und die Platzfrage. Lustig.

  • de dandi dit :

    Schon unglaublich zu glauben das zügeln dieses pendel Problem lösen könnte. Wenn denn uns die Politiker wiedermal plagen mit so einem NonSens, schlage ich vor, dass wir keine Kinder mehr in diese Welt stellen. Die braucht es ja eh nicht……..

  • zydania dit :

    Meine Kunden sind in der ganzen Schweiz verstreut und so ist Pendeln für mich ein MUSS; völlig egal was hier für seltsame Wohntheorien angepriesen werden. Ich kann einzig schauen, dass ich möglichst zentralen Anschluss an Zug und Autobahn habe.

  • Jojobricolo dit :

    On pourrait tenir le même propos, mais dans le cadre d’un sketch. Monsieur Raabe a probablement la possibilité de nous offrir des logements sur Lausanne, Genève ou Berne ? Enfin, on parle de prix abordables à un salaire moyen (4500.-). Avec 1500.- de loyer pour un trou miteux, plus les autres charges, je crois qu’être pendulaire relève plutôt du droit à une certaine dignité. En ce qui me concerne, je préfèrerai vivre près de mes amis plutôt qu’au chevet de mon lieu de travail. Encore une idée au Raabe !

  • Jasmin Loser dit :

    Die Meinungen im Blog unterscheiden sich von meinen persönlichen Erfahrungen. Hier muss ich mich fast entschuldigen, weil ich täglich ca. 3.5 Std. pendle. Oder aber, ich kann nichts dafür, weil ich ja so wenig verdiene, nur in Zürich meinen Job ausüben kann und auf dem Land leben muss. Mein persönliches Umfeld bedauert mich wegen fehlender Lebensqualität. In Wahrheit liebe ich meinen Job und meinen Wohnort so sehr, dass ich die Pendelei in Kauf nehme. Steuern spare ich keine: Abziehen kann ich nur, was ich auch ausgebe (GA) und in Basel sind die Steuern viel höher, als in Zürich.

  • M. Bättiger dit :

    Anstatt dass man den CHern vorwirft, dass Sie an dem Ort wohnen, wo es ihnen gefällt (oder wo sie leben müssen weil es günstiger ist, oder weil das Elternhaus dort ist) oder von Ihnen verlangt, ihre Gewohnheiten (jeder Jahr neu) zu ändern, jenachdem, welche politische Zielsetzung gerade aktuell ist, könnte man auch einfach die Zuwanderung wieder auf ein vernünftiges Mass senken. In meiner Jugen waren noch 6 Mio Leute in der CH. Heute sind es gegen 7,8 und bald schon sollen es 10 Mio sein. Und heute in den Medien: Zuwanderung aus Ost-EU-Staaten verfünffacht (seit Mai 2011 gilt auch da die PFZ)

  • schön dit :

    à ce problème(?) il n’y a pas de solution correcte, trouver une place de travail en dehors du périmètre de son domicile c’est déjà ce que font la majorité des suisses ,louer seulement une chambre pour la semaine de travail ,il faut avoir les moyens .
    il y a plus de 30 ans les politiques incitaient les suisses à chercher du travail à plus d’une heure de trajet de chez-eux ,maintenant on leur demande de rester près de chez-eux mais là les places de travail sont plus que rare…

    qui a une meilleur idée ?????

  • Michael Listening dit :

    Wie konnte es eigentlich so weit kommen, dass nach Jahrzehnten der sich stetig verschlimmernden Wohnungsknappheit (insbesondere in Sachen günstiger WG-Wohnraum, Herr Raabe) nicht nur aber eben ausgerechnet im grössten Arbeitsmarkt der Schweiz, Zürich, der Ball nun auf so absurde Weise den Arbeitnehmenden zugespielt wird? Leuthards Bemerkungen zur Mobilität hätten ein paar kurze vernichtende Glossen und Karikaturen in genau diese Richtung verdient gehabt. Stattdessen wurde ihre vom tatsächlichen Problem ablenkende Stossrichtung aufgegriffen und dominiert nun schon seit Wochen die Medien.

  • Ramel sagt dit :

    Die besten Sitzungen sind im Zug im Speisewagen. Es gibt Branchen die es, dank Internet, erlauben den Zug als rollendes Büro zu nutzen. Ich habe keine Probleme mit Pendlern. Ich denke 80 Prozent der Arbeitenden sind in irgendeiner Form Pendler sofern Sie nicht von zu Hause aus arbeiten. Es kann so gesagt auch ein zur Arbeit pendelnder Fussgänger, der mit Smartphone, emailcheckend, bei Rot über den Zebrastreifen pendelt nerven… Liebe Leute finde es süpi

  • M. Bättiger dit :

    Genau wegen solchen Schwätzern wie Raabe sind wir in diesem Dilemma. Er war sicher jubelnd an forderster Front, um die Personenfreizügigkeit einzuführen. Nun, da sie völlig aus dem Ruder läuft wird sie mit keinem Wort erwähnt (dafür der übliche Seitenhieb an die warnede SVP) und man hächelt sich in lächerliche Lösungen wie diejenige, dass man doch einfach umziehen soll. Und wenn dann der nächste Journalist, welcher die PFZ lobsingend herbeischrieb einen Artikel zur Wohnungsnot und dem Anstieg der Mietpreise verfasst, dann rät dieser, mann solle doch mehr pendeln. Zum davonlaufen!

  • Baum dit :

    ja der liebe Norbert ist auch so Träumer und wenn er keine Haare mehr hat, dann zieht er vielleicht eine Strickmütze an und schläft ein! In der USA reisen die Leute Stundenlang…. in Deutschland in Frankreich auch! Die Transportmöglichkeiten müssen sich der neuen Lage anpassen, aber schnell! Oder die Kantone ziehen um, die Firmen ziehen um … oder wie wär es mit « Arbeitslager und Schlafstelle während der Woche » ? Das Wochenende zuhause! Das ist die Zukunft!

  • An alle werten Visionäre, als vor langer Zeit die Computer erfunden wurden, hatte man uns ungebildeten mit Nachdruck erklärt,wenn dieses Gerät einmal überall installiert sei könne der grösste Teil der Bevölkerung von zu Hause aus arbeiten. Realität. Wir sind noch nie so weit arbeiten gegangen! Die Skeptiker sagten ,es werden viele Arbeitsplätze wegrationalisiert. Realität: Leute welche mühe mit der Bildung haben, finden kaum noch eine befriedigende Arbeit,und wenn,werden sie auch noch von « Familienbetrieben » unterboten.

  • Peter Schenk dit :

    Norbert Raabe Äusserungen sind in etwa gleich hilfreich unrichtig, wie die Ratschläge der meisten Bänker in den letzten Jahren. All diese kurzsichtigen Hirngespinste haben keine Lösungen sondern nur Probleme geschaffen. Jedes weitere Wort erübrigt sich, derart falsch ist die Sichtweise dieser Leute.

  • Stefan Luccio dit :

    Déménager ? Avec la crise du logement ? C’est beau de rêver 8) … Je vous en prie, redescendez sur terre … nous sommes contraints d’aller travailler pour subvenir à notre misérable vie avec notre misérable salaire pour payer notre petit 2 pièces à 1700.-
    Avec la révolution informatique du cloud nous devrions tous faire du télé-travail ça pollue moins et on gagne du temps, donc de l’argent (ahh rentabilité quand tu nous tiens …)

    • Max dit :

      Le teletravail sera fait depuis l’Inde ou la Chine…
      Le cloud se fait hacké trop facilement..
      Restons LOCAL..

      • Stefan Luccio dit :

        Faut pas s’inquiéter y’a du cloud aussi en Suisse. Et le développement offshore c’est pas tellement ça …

  • Peter dit :

    Hey Mann, komm mal auf den Boden runter! Wunderschön, drauflos zu schwadronieren, losgelöst von der Realität…. Schon mal Massenentlassungen wegen Firmenschliessunugen erlebt? Jedesmal zügeln inkl. Schulwechsel der Kinder? Da bleibt man lieber an Ort, steckt einen Radius von z.B. 50 km, ab innerhalb dessen eine neue Tätigkeit aufgenommen wird. Konsequenz: Pendeln. So resultiert eine gute Lebensqualität in heimatlicher Umgebung und die Unwägbarkeiten des Arbeitslebens fallen weniger ins Gewicht. Gleichbleibener Wohnort = Lebensqualität. Pendeln = Flexibilität. Auch ein Ansatz, oder?

    .

  • alligator dit :

    verdichtetes Wohnen ist umweltfreundlicher.Zersiedlung verursacht immer mehr Strassen,Schienen u Pendlerströme.Grün denken heisst:man soll möglichst dort wohnen,wo man arbeitet.Es ist lächerlich,dass in einer Stadt wie Zürich ein einziges Hochhaus à Prime Tower steht.Es müssten mindestens 200 solche Hochhäuser herumstehen.dies müsste übrigens nicht hässlich sein,schaut Städte wie Vancouver an, wo elegante Hochbauten neben Grünflächen u Parkanlagen wie Stanley PARK or Q.E. Park stehen. Altstadt kann so bleiben wie sie ist,es gibt genügend Raum in Oerlikon, Schwammendigen,Altstetten usw

    • alligator,eigentlich sagen Sie es gleich selber was von dem verdichteten Bauen zu halten ist! Die Theoretiker versprechen sich kürzere Arbeitswege, was zum Teil auch zutreffen würde,gleizeitig würde das Bedürfniss in der Freizeit etwas anders zu sehen als nur der Beton von gegenüber. Eben weit entfernte Gegenden, was ich durchaus verstehen kann.

      • alligator dit :

        Bevölkerung der Stadt Zürich verdreifacht sich täglich, weil gigantische Pendlerströme nach Zürich fahren.Am abend fährt diese Masse wieder heim.Das ist schlicht idiotisch.Dichtetes Bauen heisst nicht Hässlichkeit. Man kann grosse Stadtparks u diverse Dach -u Balkonbegrünung realisieren.Esgibt Beispiele wie Vancouver oder Sydney,wo man dichter baut u trotzdem daneben viel Erholungsraum wie grossflächige Stadtparks u Stadt-Aquarien bietet.während man noch in einigen Quartieren v. Zürich immer noch alte hässliche Einzelhäuser sieht, die grua u hässlich sind u viel Raum beanspruchen.

        • Was die alten Häuser betrifft haben Sie sicher recht, anzufügen wäre auch noch das diese Häuser energetisch sicher nicht optimal gebaut sind.Da giebt es aber eben auch noch die Ortsbild und andere Einsprecher.Aus Erfahrung weis man auch, dass Neuwohnungen für die ehemaligen Mieter nicht mehr bezahlbar sind! Dann sind halt einfach andere am pendeln.

          • alligator dit :

            genau aus diesem Grund wäre Verdichtung optimal,wenn es viele richtige Hochhäuser gebaut werden,wird mehr Wohnraum geben.Ausserdem werden für die arbeitenden Bevölkerung viele Kosten wie Benzinkosten, Fahrzeugversicherung etc.wegfallen,da in der Stadt praktisch alle mit TRAM, Buss u Velo zur Arbeit fahren können. charakteristisch bedeutende Gebiete wie Seebecken u Altstadt kann erhalten bleiben,dafür in Stadtteilen wie Altstetten, Oerlikon,Affoltern,Schwammendigen,Seebach etc Gebäuden ab 130-180m Höhe bauen lassen!Gleisbereiche wie bei Hardbrücke können mit Grünflächen überdacht werden usw

  • C »est aux pendulaires de se rapprocher de leur lieu de travail, alors qu’il y a pas si longtemps l’ont nous prônaient à tous vents le contraire!
    Vivement que les pendules soient remisent à l’heure et que les dirigeants des transporfts publiques revoient leur copie…
    Cela commence à bien faire: Après les PTT, c’est les CFF qui n’assument plus!
    J’aimerai bien savoir comment rappatrier les pendulaires à Genève ou Lausanne, car il n’y a plus un logement disponible à des prix abordables…

  • Chappuis Jean-François dit :

    Cerise sur le gâteau! C’est aux pendulaires de se rapprocher de leur lieu de travail, alors qu’il y a pas si longtemps l’ont nous prônaient à tous vents le contraire.
    Vivement que les pendules soient remisent à l’heure et que les dirigeants des transports publiques revoient leur copie…
    Cela commence à bien faire: Après les PTT, c’est les CFF qui n’assument plus!
    J’aimerai bien savoir comment faire pour rapatrier les pendulaires à Genève ou Lausanne, car il n’y a plus un logement disponible à des prix abordables…

  • MARFAK dit :

    certains politiciens proposent de travailler plus à cause du franc fort , ils vous restent a aménager votre appartement dans le train ou votre voiture et vous rendre dans votre maison pendant vos petites vacances pour enlever les toiles d’araignées et la chose est réglée .

  • Anna dit :

    « Norbert Raabe (…) lebt in Zürich und kommt zu Fuss zur Arbeit.  » Hahaha, das wollte ich gerade sagen als ich den Artikel las: Sie mussten garantiert nie eine längere Strecke pendeln und wissen gar nicht wie das ist. Wie schön wenn man sich einbilden kann zu wissen wovon man spricht und irgendwelche lustigen Ideen hat, die extrem schwierig umsetzbar sind, da sie total neben der Realität sind.

  • Doro dit :

    Endlich!! Endlich mal ein vernünftiges Statement Ich bin definitiv eine Züglerin. Bin in den letzten 10 Jahren 5x umgezogen. Dazu muss der Mensch sich endlich fragen, wieviele Dinge er eigentlich braucht zum Leben. Mir haben bis jetzt 25 Kartons gereicht, inklusive Bürokram und Erinnerungen. Und ebenso soll sich jedermal fragen, wieso alle Welt über Work-Life-Balance redet und keiner sie lebt?! Die Pendler bestimmt nicht! Und die Geschichte mit den ach-soviel-günstigeren Grundstückspreisen ist genauso ein Humbug, wenn man dafür die Aufwändungen richtig rechnet. Ergo…?

    • Urs Leutwiler dit :

      Sie sind alleinstehend und haben keine oder erwachsene Kinder, richtig? Falls ja, rennen Sie ausser Konkurrenz!

      • Doro dit :

        Da täuschen Sie sich; im Gegenteil! Unsere beiden Kinder (heute 15 und 18) sind stärker und selbstbewusster und haben jeden Schul- und Freundewechsel prima gemeistert – mit Spitzenleistungen in Schule, Sport und Musik übrigens! Wir arbeiten beide 100%. Es ist eine Frage der Organisation, die sogar 3x Hausbau und -wiederverkauf beinhaltet hat. Die ganze Familie hat nur profitiert. Was meinen Sie denn, wie unterforderte, unselbstständige Kinder, die im immer gleichen, öden Umfeld aufwachsen, sich entwickeln? Die Familienpolitik muss – und darf! – in diesem Land selbst an die Hand genommen werden

  • Ernst Dittmar dit :

    Ich bin jetzt selbständig und arbeite von zu Hause aus über den Computer. Ich mache auch die Verhandlungen und die Geschäftsabschlüsse über den Computer. Ich habe gar keinen Arbeitsweg mehr. Die vielen Büros verschandeln unsere Schweiz und sind völlig unnötig. Die meisten Büroarbeiten könnte man problemlos von zu Hause aus erledigen. Ein Umdenken ist notwendig. Und heute noch eine Investition in Geschäftsliegenschaften zu tätigen, könnte für einen Investor den Ruin bedeuten. Die alten, ausgetretenen Pfade funktionieren nicht mehr. Wo bleibt der Mut zu Neuerungen?

  • Carlo dit :

    Ce désengagement progréssif des CFF vis-a-vis de la clientele me rèvolte, (les PTT l’ont dèjà fait depuis un moment) si vous voulez vraiment qu’on déménage comme vous dites,faudrait d’abord construire des logements a prix abordables, vous pouvez le faire vous-meme puisque les milliards vous en avez,de ce fait ça vous ferait des rentrées d’argent qui serviront a moderniser les infrastrucutures ferroviaires, tout en menagent votre clientèle, elle vous dira merci plus tard et ça vous fera du meme coup une bonne publicité.

  • Christian dit :

    S’adapter au monde du travail en évolution toujours plus rapide, des entreprises qui se ferment, des métiers qui disparaissent, aux chômeurs prenez ce qu’on vous donne … et maintenant déménagez à chaque fois que votre entreprise délocalise, ferme une succursale, …. comment fait-on quand on a un travail à Lausanne et que son épouse est mutée à Fribourg ? retombez un peu dans la réalité arrêtez ce sensationalisme à outrance !! dans quel but ? réglez un problème de société ou juste faire un peu parler de vous ??

  • Urs Leutwiler dit :

    « Er lebt in Zürich und kommt zu Fuss zur Arbeit.  » Wie schön für ihn… Wie er das wohl sehen würde, wenn er seinen offenbar gutbezahlten Job und seine offenbar günstige Wohnung verlieren würde? Aber als Aussenstehender lässt sich ja gut reden.

    Diese Vorstellung der unendlichen Freiwilligkeit nervt. So vieles ist von aussen aufgezwungen und lässt sich weder mit positivem Denken noch mit Meditieren beheben. Alleinstehende sind am flexibelsten, aber sobald Partner/in und Kinder im Spiel sind, wirds oft sehr schwierig. Wenn dann der Lohn noch tief ist sowieso. Zürich ist eh nur für Reiche.

  • Vinciane FRUND dit :

    Plutôt que de charger le pendulaire, on pourrait renverser le paradigme : le cadre professionnel s’adapte aux nouvelles technologies. Cela concerne aussi le cadre politique : on attend par exemple avec impatience les propositions d’admin.ch pour l’organisation des sessions parlementaires en visioconférence.

  • Max S dit :

    Was soll denn die Pendlerei und/oder Züglete? Bürojobs ohne Kundenkontakte können schon mit den heutigen Mitteln (Internet, Videoconferencing) von zu Hause aus erledigt werden. Der Paradeplatz in Zukunft also gähnend leere Bürowüste, allenfalls noch ein Luxemburgerlidepot? Vielleicht schon bald! Man sollte beizeiten damit anfangen, Individual- und öffenttlchen Verkehr zurückzubauen und stattdessen Velowege anzulegen. Denn wenn es z.B. kein Erdöl mehr hat, so gibt es auch viel weniger Auto zu fahren. Die Elektrokisten drehen den Trend auch nicht, weil zu teuer, zu langsam, keine Reichweite.

  • Alain Burky dit :

    Seinen staendig wechselnden Arbeitsplaetzen hinterherzuegeln zu muessen
    (durch Kontrollwahn/Zenralisierung, Fusionitis, Visionitis provoziert), kann als unabhaenig Junger ja noch seinen Reiz haben.
    Irgendwann hat man jedoch genug – auch wegen der sozialen Verankerung.

    • Alain Burky dit :

      Nachtrag:
      Auch die Firlmen duerften sich etwas bewegen (d.h. dezentralisieren),
      um gute Leute behalten, resp. rekrutieren zu koennen.
      (mit Einsatz moderner Technik geht das ganz gut).

  • Ngabo dit :

    « Chers pendulaires, déménagez, s’il-vous-plaît! » Facile à dire! Comme si les pendulaires étaient trop idiots pour y penser. Aussi pertinent que de dire « Chers malades, guérissez, s’il-vous-plaît ».

  • maybereal dit :

    L’auteur souhaite régler le problème des transports en accentuant celui de la crise du logement… Pas très malin à mon avis.

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