Mogelpackung Widmer-Schlumpf

Es war ein Freudentag für die Grüne und die SP im Parlament, als die Bündner Finanzdirektorin Eveline Widmer-Schlumpf am 12. Dezember 2007 anstelle von Christoph Blocher in den Bundesrat gewählt wurde. Die linke Ratshälfte jubelte, die anderen machten lange Gesichter. Eveline Widmer-Schlumpf sei ein Kind der Linken, repetiert seither die SVP. Die Linke kontert, man habe mit ihr eine Bürgerliche gewählt, eine langjährige SVP-Regierungsrätin, die auch in der Partei hohes Ansehen genossen habe.

Was ist sie nun? «Ich bin nicht jemand, der die grossen Auseinandersetzungen sucht. Ich arbeite lösungsorientiert, darum wohl diese Wahl», erklärte sie noch am selben Tag. Damit grenzte sie sich implizit von der SVP ab, welche die Auseinandersetzung permanent sucht. Und auch in den darauffolgenden Jahren distanzierte sich Widmer-Schlumpf, die ein halbes Jahr nach der Wahl von der SVP ausgeschlossen wurde, immer wieder von der SVP-Politik.

So bezeichnete sie in einem «Arena»-Auftritt 2008 die Bilateralen als Erfolgsmodell und stellte sich hinter die Personenfreizügigkeit. Beides war von der SVP von Beginn weg bekämpft worden. Zwar verlangt die staatstragende Rolle einer Bundesrätin die Unterstützung der Bilateralen. Doch ein Bundesrat von Christoph Blochers Gnaden, wie zum Beispiel Ueli Maurer, würde diese Aussage nur im Notfall und unter dem Druck des Kollegialitätsprinzips machen.

Die Linke sollte nicht weiterhin darauf beharren, Eveline Widmer-Schlumpf sei als Paradepolitikerin der SVP in den Bundesrat gewählt worden. Denn das war sie nie.

Widmer-Schlumpf informiert die Presse über die Position des Bundesrats zur Ausschaffungsinitiative.

Widmer-Schlumpf informiert die Presse über die Position des Bundesrats zur Minarett-Initiative, 10. November 2009.

Auch sagte Widmer-Schlumpf, sie sei klar der Meinung, dass sich der Staat für ausserfamiliäre Kinderbetreuung einsetzen müsse. Das freute wieder die Linken, die SVP ist dagegen. Kein Wunder, wurde Widmer-Schlumpf mehrmals von der Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr, die am linken SP-Flügel politisiert, gelobt. Einmal liess sich Widmer-Schlumpf von Fehr beraten und ergänzte die Pflegekinderverordnung um einen Passus, der als «Lizenz zum Kinderhüten» für rote Köpfe sorgte. «Da sind wir zu weit gegangen», entschuldigte sich Widmer-Schlumpf nach der ersten Vernehmlassung.

Als Eveline Widmer-Schlumpf diesen Sommer als Zünglein an der Waage den AKW-Ausstiegsentscheid des Bundesrats besiegelte, tat sie dies nicht – oder nicht nur – aus wahltaktischen Gründen. Mochte BDP-Präsident Hans Grunder in der AKW-Frage nach Fukushima eine Kehrtwende vollzogen haben; Eveline Widmer-Schlumpf hatte sich schon lange davor von der AKW-Industrie distanziert. Der Bau neuer AKW habe für sie keine Priorität, sagte sie kurz nach Amtsantritt. Sie favorisiere den Ausbau der Wasserkraft.

Bei der linken Ratshälfte punktete Eveline Widmer-Schlumpf diesen Sommer auch mit den Vorschlägen zur Bankenregulierung. In einem für den Bundesrat ungewöhnlich scharfen Ton präsentierte sie im Parlament das Massnahmenpaket und kritisierte gleichzeitig das Verhalten der UBS-Chefetage und die Bonuspolitik der Grossbanken. Bald beklagten sich die Banken, mit Widmer-Schlumpf sei schwieriger zu kommunizieren als mit linken Bundesräten wie Simonetta Sommaruga. Widmer-Schlumpf sei das grösste Problem für die Grossbanken.

Widmer-Schlumpf machte auch Zugeständnisse beim Sparprogramm, weil der Bund mehr Geld eingenommen hatte als erwartet, und sie beantragte – wie dies die Linke forderte – dem Bundesrat eine Korrektur der missglückten Unternehmenssteuerreform II, bei der das Stimmvolk falsch informiert worden war. Die bürgerliche Mehrheit im Bundesrat war dagegen. Dass sich Eveline Widmer-Schlumpf gegen die Minarettinitiative und die Ausschaffungsinitiative aussprach, ist mit dem Kollegialitätsprinzip zu erklären. Sie engagierte sich aber auch mit Überzeugung gegen die parteiunabhängige Unverjährbarkeits-Initiative, die bis weit über die Mitte hinaus unterstützt wurde.

Die Linke sollte nicht weiterhin darauf beharren, Eveline Widmer-Schlumpf sei als Paradepolitikerin der SVP in den Bundesrat gewählt worden. Denn das war sie nie. Das lässt sich mit den Sachzwängen der Regierungstätigkeit erklären, oder damit, dass Widmer-Schlumpf nach ihrer Wahl bei SP und Grüne in der Schuld stand. Klar ist auch, dass die SVP in den letzten vier Jahren noch weiter nach rechts gerutscht ist. Jedenfalls: Wenn es der BDP nicht gelingt, sich einer Mitte-Fraktion anzuschliessen, die Anrecht auf zwei Bundesratssitze hätte, sollte Widmer-Schlumpf ihren Sitz im Dezember zur Verfügung stellen.

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295 Kommentare zu «Mogelpackung Widmer-Schlumpf»

  • Emil Roduner sagt:

    Wenn alle Linken so wären wie EWS, dann hätte ich mit den Linken keine Probleme und würde fleissig links wählen.

    • Als SVP-Mitglied hat man allen Grund, Fr. Widmer zu verfluchen; sie hat ihre eigenen Interessen über die ihrer damaligen Partei gestellt. Der 14.12.11 wäre also die Gelegenheit, Fr. Widmer in die Wüste zu schicken wobei -sollte nicht das Wohl der Schweiz im Vordergrund stehen? Die Leistungsbilanz von Fr. Widmer überzeugt mässig, jene von Hrn. Schneider hingegen verdient das Prädikat ‚miserabel‘. Die SVP könnte Grösse zeigen und das Wohl der Schweiz über ihre Rachegelüste stellen und somit Hrn. Schneider ersetzen wobei -warten wir den 23.10.11 einmal ab…

      • Giachino Thomas sagt:

        Ich bin zwar kein SVP-Fan, aber wenn mehr aus ihrer Partei so argumentieren würden wie sie, wäre das ein gewinn für die ganze Schweiz!!! wie sagt man so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt…

      • Blocher hat auch seine eigenen Interessen über die der Partei gestellt, indem er eine gute und beliebte Bundesrätin mitsamt Teilen der eigenen Partei zum Teufel jagte.

        • Hr. Heimers, das ist Käse.
          Der Entschluss, die SVP Graubünden auszuschliessen, wurde vom Zentralvorstand (http://www.svp.ch/g3.cms/s_page/78790/s_name/zentralvorstand) nach einer Abstimmung getroffen. Hr. Blocher hat und hatte bei dieser Abstimmung eine Stimme, nicht mehr.

          • Dave sagt:

            Vielleicht meint Herr Heimers gar nicht Widmer Schlumpf, sondern Frau Metzler! ?

          • kurt mäschli sagt:

            Sie sind mir ein schöner Träumer Herr Derek Richter. Wie, wo und was gemacht wird bestimmt Blocher, basta! Stramm gestanden, so wird abgestimmt!

          • gustave sagt:

            Egal, wie man über Frau Widmer-Schlumpf denkt, eines ist klar: Gegenüber ihrem Vorgänger Blocher ist sie eine klare Qualitätssteigerung – die klar beste Bundesrätin seit langem. Schade, dass die SVP-Blocher-Genossen dies nicht einsehen können oder wollen. Zu was die Blocher Hörigkeit alles führt…

        • Stefan Herzog sagt:

          Zu Ihrer Information: Blocher repräsentiert wie kein anderer die Seele des durchschnittlichen SVP-Wählers. Deshalb ist er DAS Sprachrohr der Volkspartei. Mit „eigenen Interessen“ hat dies wenig zu tun, eher damit, dass sich seine Interessen mit dem von ca. 30% der Schweizer decken.

          • Frank Z. Marg sagt:

            Einer Partei eine „Seele“ zusprechen ist das Eine. Aber zu meinen, diese Seele vertrete vor allem einer, ist ein demokratiepolitisches Problem.

          • Zimmermann sagt:

            Ja Kurtli…wenn DUUUU das sagts ist es wohl so.
            Oder drückt dich bloss das Hundehalsband, damit Du nur dämlich jaulen und nicht beissen kannst?
            Oder ist Dein linkes blindes Auge unter der risengrossen Scheuklappe schon so zugeschwollen dass automatisch die Schnautze aufgeht. Hirnloser gehts wohl kaum DU Guter

        • James Raynor sagt:

          Hmm ich würde eher sagen, Herr Blocher hat seine eigenen Interessen zu denen der Partei gemacht 😉

        • Alois Brandenberg sagt:

          BR Widmer-Schlumpf macht ihre Arbeit bestens, wie auch die Vorgaengerin von Blocher !! Ich gratuliere schon jetzt zur Wiederwahl von Frau Widmer-Schlumpf, sie gehort in den Bundesrat !!!!

      • Urs Stotz sagt:

        Herr Richter, dass das Konkordanzsystem wieder eingerichtet wird, und diese Spielchen um die Bundesratssitze endlich aufhören, ist im Interesse der Schweiz. Eine 3% Partei hat keinen Anspruch auf einen Bundesratssitz. Mit der Annahme der Wahl zum Bundesrat hat Widmer-Schlupf nicht nur der SVP, vielmehr hat sie der Schweiz geschadet.

        • Winkler Thomas sagt:

          Frau Eveline Widmer-Schlumpf wurde als SVP-Bundesrätin gewählt, ich glaube, das geht immer wieder vergessen. Die SVP ist daher 100% selbst schuld wenn sie nur einen Bundesrat stellt. Das Volk wählt die Eidgenössische Bundesversammlung und diese Wiederum wählt den Bundesrat, also ist die Abwahl von Christoph Blocher der Volkswille und nicht das, was 30% der Schweizer wollen oder glauben zu wollen.

    • sepp z. sagt:

      Und andersrum: Wenn alle Rechten so wären wie EWS, wären sie mir tief sympathisch.
      Im Ernst: Ihre Positionen sind einfach näher beim Volk als bei der Grossfinanz: Bankenregulierung, Unternehmernssteuerreform, pragmatische Familienpolitik… während demgegenüber die übliche FDP/SVP Politik immer ein Tritt in den Volkshintern ist.

      • Jan Maurer sagt:

        @ Richter: Genau, und die SVP handelt schon exakt nach dem Eigeninteresse der Milliardäre Blocher, Frei etc, da hat es keinen Platz mehr für eine, die die Frechheit hat, sich für die Schweiz einsetzen zu wollen.

      • Harald Helm sagt:

        Ja die EWS ist pragmatisch. Dank Rechten Politikern wie ihr, die die Vernunft gebrauchen und Volksnah sind kann man sich als Linker endlich wieder Visionen einer besseren gesellschaft zuwenden anstatt halbrechts zu stimmen um die üblen Rechtspopulisten zu neutralisieren. Da wären : Grundeinkommen , Verstaatlichung sämtlicher Natürlicher Ressourcen, Gratis zugang zur Bidlung – Das ganze Lebenlang, Ausländerstimmrecht, Vollständige Transparenz von Politik- und Parteifinanzierung, Abschaffungung des Bankgeheimniss und Integration in Europa.

        • Zimmermann sagt:

          Ja Harald…erst glaubte ich wirklich dass Sie das ernst meinen was sie so zusammenbrutzeln ……und ausserhalb unsere Galaxie leben.
          Nun aber weiss ich bestimmt, dass Sie nur den Giacobbo machen, linke Fantasie-Geschwüre sauglatt vorgetragen
          Und Pragmatisch ist mittlerweile so ein lustiges Wort wie liberal kann von jedermann überall angewendet werden und bedeutet nichts

      • Zimmermann sagt:

        Und andersrum, wären alle Bürger solch verdrehte Gutmenschen wir der Seppli, dann haben sie nichts anderes als einen richtigen Tritt in den Hintern verdient.( oder trägt der einfach riesengrosse Scheuklappen auf dem blinden linke Auge)
        Seit bald 4 Jahren lügt mauschelt die Bündner Lügnerin hintergeht Volk und Parlament, unterstellt wenn ihre Unfähigkeit nicht mehr zu leugnen ist, allen anderen ihre Schweinereien, und nette Sepplis applaudieren weil Tamedia Ringliers und das Weck-TV es so vorkäuen.-gell
        Lieber Seppli es scheint, ein Schildbürgervolk hat wohl doch die Regierung die es verdient

        • Zimmermann sagt:

          Das Lustigste allerdings an der ganzen Sache ist, dass FDP WirLiebenalle-Filzparlamentarier dem Rattenfänger und Duce-Experten mit dem Erker im Gesicht auf den Leim krochen und Blocher mit abwählten.

          Und sauglatt, wie die „Freie Presse Holding“( früher NZZ) jede kantonale Sektengründung der BSE oder wie die sich nun gerade nennen, bejubelte und jeden Flop jede Lüge der Bündner Permanentlügnerin huldigte, um nun mitanzusehen wie nun ihre Stil-und Anstands-Koalitionäre der Vernunft, lösungsorientiert ihren Johan abwählen.

        • felix sagt:

          herr zimmermann, wieso denn so emotional? etwas mehr sachlichkeit würde der sache wesentlch mehr dienen!

        • Weder Hans sagt:

          ZImmerli, Sie haben wohl ein ziemlich grosses Problem… Anstand ist nicht Ihre Stärke und damit wissen wir auch schon, aus welcher populistisch verhetzten Ecke Sie hervorkriechen. Traurig, solche Schweizer meinen, sie seine echt, dabei sind sie nur die nützlichen Idioten der Mächtigen. Seit bald 30 Jahren betrügt, hetzt und hintergeht die SVP die Bevölkerung und spaltet unser Land. Wäre an der Zeit, konstruktiv vorzugehen und verbindend zu wirken… aber diese Hoffnung muss wohl fahren gelassen werden bei dem intellektuellen Horizont der rechten Schreiberlinge…

          • Zimmermann sagt:

            Werderli….die Wahrheit schmerzt anscheinend bei lieben intellektuellen Linken sehr lösungsorinetiert.
            Allerdings….super wie Du meine Tatsachen widerlegt hast…so wie es halt Staatsvasallen und Speichellecker seit Jahren tun……. sie unterstellen und diffamieren ……… mag auch eine Stärke sein, und vor allem soooo stilvoll anständig- gell

          • Weder Hans sagt:

            Na Zimmermann, das ist ja wunderbar, können sie sich hier im linggen News-Netz so enervieren… holen Sie sich kein Magendarmgeschwür, sicheinen prädestiniert zu sein…PS: Tatsachen oder Meinungen… das ist hier die Frage…. übersteigt wohl Ihren Horizont, trotzdem frohes Sein weiterhin…

          • Heini Müller sagt:

            @Weder Hans

            Was Zimmermann hier betreibt nenn man „Trolling“. Forumtrolle finden Anerkennung wenn auf ihre bewusst provokativen Posts reagiert wird, was sie dann zu noch mehr provokativen Posts animiert. Ignorieren ist die einzige Lösung des Problems. Lesen sie dazu die Wikipedia (Troll, Internet)

    • Judith Köppel sagt:

      Frau Blumer, stehen Sie auf der SVP-Gehaltsliste? Wenn ein solcher Artikel in der Weltwoche stehen würde, könnte ich das nachvollziehen – wollen Sie nicht wechseln?

      • Felix Blunschli sagt:

        Können Sie Ihren geistreichen Beitrag auch mit sachlichen Argumenten, bzw. mit dem Widerlegen von Frau Bliumers Ausführungen substanziieren?

        • Ich stimme Frau Köppel zu: Der Artikel von Frau Blumer ist völlig einseitig und stimmt teilweise nicht mit der Faktenlage überrein!

          So behauptet Frau Blumer, die SVP sei immer gegen die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit gewesen. Das ist natürlich Blödsinn! Die SVP hat da einen richtig schönen Zickzack-Kurs gefahren und gewisse Exponenten wie Peter Spuhler sind immer noch für die Personenfreizügigkeit!

          Solche unausgewogenen Artikel gespickt mit Halbwahrheiten sind typisch für die Weltwoche. Frau Blumer sollte sich einen Übertritt tatsächlich überlegen…

          • Claudia Blumer sagt:

            Stimmt, SVP-Exponenten haben sich anfänglich hinter die Bilateralen gestellt. Aber das ist nicht der Kern des Beitrags. Wo hat EWS in den letzten 4 Jahren auf SVP-Kurs politisiert?

        • Zimmermann sagt:

          Ja der Heini ist schon trollig, schon im FDP-Blogg kam der mit seinem lustigen Post, hat zwar wie auch jetzt nichts zum Thema zu vermelden, aber er ist ja unser trollig Lustigste. Meine Posts sind nie provokativ, sonder entsprechen einfach der Wahrheit, aber damit tun sich ja die ganz Guten immer sehr schwer
          Und bei eben diesem FDP Blogg vermeldete dieser Heini seinen Stuss, die Anwürfen des Stammtisch-Ursli und des Seppli’s unterstützend, ein paar Stunden später bestätigten Starbatty und Grübel die Zimmermann-Version.
          Aber was für Linke niicht sein darf, darf nicht sein ist doch trollig gell

    • Zimmermann sagt:

      Lügen steckt bei derer Sippe in den Genen
      Schon der Alte belügte das Volk bei der Vignetten-Einführung
      Der (Pferde) Apfel fällt nicht weit vom Stamm
      Auch deren Schweinereien im Pünt unterschlägt unsere Medien-Einheitsbrei-Kloake tunlichst, waren sie ja schliesslich, speziell Weck SF TV SRG DDR SSR idée suisse sevice publique und Ringlier-Filz, welche bei der Aliesch-Affäre tüchtig mitschmierten
      Es geht auch gar nicht ums Können, Frisurmässig passen die 4 Versagertanten perfekt zur Bananenrepublik..die gesamte Welt lacht sich halb tot über das sauglatte Völkchen, das sich diese Clique leistet

      • Fischer Johannes sagt:

        Nicht so grob, lieber Herr Zimmermann, sonst geht unter, was Sie an Wahrheiten sagen. EWS sucht, entgegen ihrer Aussage, die Auseinandersetzungen. Sonst hätte sie sich ja nicht als Rammbock der Linken, der CVP und der 16 FDP-Parlamentarier bei der Abwahl von Blocher zur Verfügung gestellt. Im Vorfeld der BR-Wahlen sagte sie zu Parteipräsident Ueli Maurer, sie könne doch ein Wahl nicht annehmen, weil sie wisse, sie habe dann die SVP-Fraktion nicht hinter sich. Wer hat dann in verräterischer Weise die Wahl angenommen? Die BDP-Leute begreifen das immer noch nicht. Vor allem die Veräter in GR.

      • Realist sagt:

        Dummermann was Sie da von sich geben scheinen Sie aus der Kloake zusammen gekratzt zu haben. Klugscheisserei wäre noch intelligenter.

  • Es ist einfach so: EWS ist KEINE SVP-Politikerin. Sie hat jedoch keine Würde und keinen Stolz dann hätte sie das AMT niemals angenommen. Eine Sesselkleberin wie andere – unangenehm. Ihr Vater hatte KLASSE – sie liegt weit daneben.
    ewz

    • Joseph Müller sagt:

      Richtig! Im diesem Zusammenhang drängt sich folgendes Zitat von Esther Vilar auf: „Frauen haben keine Ehre“.

    • adrian sagt:

      Nach so vielen Jahren immernoch nachtragend? Obwohl, mich freuts nach so vielen Jahren immernoch, dass sie den Zwängel-Chrigi vom Herrliberg rausgeworfen haben. (Ja, Schadenfreude ist eine schöne Freude)

      • Rüdiger Kraus sagt:

        Nachtragend? Nein eher beschämt, was mit meinem Steuergeld „konstruktives“ gemacht wurde. Ihr Grund, was wohl der einzige Grund scheint, warum er herausgeworfen wurde, zeugt nicht gerade von Grösse. Dasselbe gilt für die politisch-korrekten Jubel-Politiker. Sie stehen wenigstens dazu. Die Jubel-Politiker probieren bis heute, anständige Rechtfertigungen zu plazieren (er war nicht kollegial) und demaskieren sich nur noch mehr…

        • adrian sagt:

          Der Bundesrat ist ein Kollegium. Chrigi vom Herrliberg konnte und kann nicht kooperativ arbeiten. Bei Ihm gilt: My way or the Highway. Also Geschäftsleiter kann das je nach Modell Sinn machen, in der Politk jedoch total unbrauchbar. Wir brauchen keinen Führer (Ausser all die wiessen Schäfchen mit braunen Gedanken in der SVP). Begreift das, oder bleibt draussen im Regen.

          • Hans-Peter Gruber sagt:

            Die Linke hat immer wieder das Kollegialitätsprinzip (KP) als Grund für die Abwahl Blochers hervorgebracht. Und auch ich als Bocher unterstützender Bürger gebe ihnen da recht. Der Bundesrat MUSS ein Kollegium sein. Jedoch hat die Linke für mich jegliche Glaubwürdigkeit verloren als Frau Calmy-Rey das so gelobt KPverletzte indem sie Herrn Merz mit dem Messer in den Rücken fiel bei der Libyen-Affäre. Die Linke hätte da die Konsequenzen ziehen müssen und Calmy-Rey den sofortigen Rücktritt nahelegen müssen. Aber mit ihrere Nicht-Reaktion wurde bewiesen, dass es ihr nie um das KP ging!

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Noch einer der wahrscheinlich als Fliege getarnt, alles über CB herausgefunden hat. Ich könnte dies nicht über mich sagen. Dann noch schnell den Schäfchen-Vergleich platzieren, welchen meine schwarze Frau, wie auch das gros Afrika, auch anstrengt, wenn einer Ihrer schwarzen Mitmenschen, aus der Reihe tanzt…

          • Tobi sagt:

            @adrian
            Sag mal, Adi von wo-auch-immer, wieso betonst Du in jedem Posting dass Blocher von Herrliberg ist?
            Einversüchtig? Wolltest Du da mal hinziehen und hast keine Wohnung / Haus whatever erhalten? Neid? Missgunst, deshalb die Schadenfreude?
            gruss und nimms mal n bisschen lockerer!

          • M. Bättiger sagt:

            Wer so schreibt, zeigt, wo die wahren „Anständigen“ politisch stehen und wer tatsächlich „Respekt vor Andersdenkenden“ hat. Sie nicht. Sie bringen v.a. Phrasen aus dem äussersten linken Rand – einfach nur Beleidigungen. Aber wenn Sie sich im politischen Diskurs nicht anders auszudrücken wissen…

      • B.Bannier sagt:

        Und mich freuts von Jahr zu Jahr mehr dass die CH ,dank Hr. Dr. Blocher, der SVP und der Mehrheit der CH-Bürger nicht in der EU ist.
        Wenn hier Würde und Ehre hochgehalten würde, sollten jetzt einige BundesrätInnen anstand beweisen.

        • Thomas sagt:

          Wieso sind wir dank Blocher nicht in der EU? Wir sind wegen unserem Volk nicht in die EU. Die Schweizer Bürger haben einen EU-Beitritt seit jeher abgelehnt. Dafür brauchts keinen Blocher. Viele Linke waren auch strikt gegen einen Beitritt, da es im Linken Lager noch immer viele Globalisierungsgegner gibt. Nur weil Blocher ein prominenter Gegner eines Beitritts war und ist, ist das noch lange nicht ihm zuzuschreiben.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            Und jetzt kommen sie von überall und waren schon immer gegen die EU und wollen dieses Thema (wir waren auch schon vor der Misere der EU, gegen die EU) bewirtschaften, so wie sie schon probierten auf den Ausländer-Kriminalitäts-Zug aufzuspringen. Aber ja, sie haben absolut Recht zu behaupten, dass CB nichts mit den Anti-EU-Ressentiments zu tun hat. Es ist eher so das die Parteien und deren Wähler, lieber auf die SVP reagieren, anstatt selber zu agieren. Somit hat ihre These schon etwas Wahres…

        • Alain sagt:

          Ich bin auch froh sind wir nicht in der EU. Im Moment wird dir das aber jeder Schweizer mit gewissem Menschenverstand auch so bestätigen.

          Dass dies aber ein Verdienst der SVP und Herrn DR (das muss erwäht sein..) Blocher ist stimmt definitiv nicht!

          Trotzdem: Vielen Dank der Mehrheit der CH-Bürger, dass wir nicht in der EU sind… Da geb ich ihnen recht Herr Bannier.

      • Schweizer sagt:

        Wenn einer lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht. Bei EWS habe ich keine Rachegefühle, aber Mitleid als Lügnerin in die Geschichte einzuziehen. Die armen Enkel.

    • J. Murer sagt:

      Dann haben Sie aber sofort Herrn Blocher auf allen Listen zu eleminieren, wer ist wohl der Sesselkleber? Blocher oder EWS?
      Aber es ist schon so: wer bezahlt, befiehlt.

      • Mirjam Stähli sagt:

        Wenn man die Positionen der BDP studiert wird schnell klar, dass diese links ist. Die vier grössten Parteien sind jedoch die SVP, die SP, die FDP und die CVP- für einen Bundesratssitz ist die BDP nun mal zu klein.

  • Chris Ehrenberg sagt:

    EWS ist eine Nestbeschmutzerin. Sie hat ihre eigene Partei verraten. Sie hätte zumindest vor Annahme der Wahl mit der Parteileitung sprechen müssen. Das hat sie nicht. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie die nächste Hinterlistigkeit in Szene setzt. Sie mag in ihrem Fach gut sein, aber sie ist unglaubwürdig und trauen kann man einer solchen Person nicht. Sie gehört definitiv nicht in den BR. Es gibt weit bessere und vorallem solche, die zu ihrem Wort und ihrer Partei stehen.

    • Richi sagt:

      Ich möchte aber einen Bundesrat, der zum Volk steht und nicht zu einer Partei – das Volk ist der Souverän und nicht die Partei oder gar ein Parteiführer. Was für Zustände herrschen, wenn die Partei über allem steht, sollten Sie ausder Geschichte des „grossen Kantons“ oder der Oststaaten gelernt haben.

      • zeller rolf sagt:

        Unser politisches System ist gut, nur das mit dem Volk ist ein anderes Sache. Wir haben doch die Situation das je rund 30% unverrückbar ganz links oder rechts stehen. Sie gewinnen letzlich nie wirklich Wahlen. Entscheiden können nur der Rest in der Mitte. Ein klassisches Beispiel ist der Ständerat,dort hat die Mitte knapp 75% der Sitze aber auch nur ca. 30% der Wähler.Aus dieser Sicht ist EWS leider die personifizierte Realpolitik.

        • Zimmermann sagt:

          Das ist ja das Problem in der Schweiz..und darum sind die Wischiwaschi Parteien auch so schwindsüchtig, einmal links einmal rechts einmal rauf einmal runter. ist wohl kaum das was dem Bürger vor der Wahl versprochen wurde.
          Es gibt nur eine Möglichkeit, Regierung und Opposition.
          Dann könnten die Wischiwaschis nicht immer mit dem Aufspringen abwarten, bis ersichtlich ist in welche Richtung der Zug sich bewegt.
          Da sich nun neben den Original Wischiwaschi auch noch Neu- und Tutti-frutti Wischiwaschi im Filz tummeln, wird regieren nur noch schwieriger und jede Sekte bringt noch Wünschli an

          • Zimmermann sagt:

            So würde wie ausserhalb von Bananenrepubliken, der Wahlsieger die Regierung bilden, oder die Verlierer-Koalition der Vernunft regiert ohne SVP…… Versager müssten Konsequenzen ziehen, würden in der Versenkung entsorgt, und nicht wie der an der komischen Krankheit leidende Moritz für seine Amts-Deals den Abzocker machen
            Wäre doch lustig wenn Speichellecker wie die Stadt Zürcher Vollenwyder Lauber die sich noch immer Bürgerliche schimpfen als 5.Rad am Sozikarren für deren Flops herhalten müssten. Solange aber die bösen Bankster für alle Wünsche zahlen sind Urban-Zürich’s Wähler glücklich

  • Endlich mal eine Journalistin, die sagt was Sache ist. Bravo!

  • Erich Schlumpf sagt:

    EWS ist sicher keine schlechte BRin. Was an ihr anlastet ist die Annahme der Wahl. Das macht man als Politikerin, welche zu einer Partei steht einfach nicht. Es gibt einen klaren Grund warum SP und Grüne EWS aufgestellt haben: sie ist links der SVP angesiedelt und war kein Hardliner. Ich bin nicht der Meinung, dass die SVP mehr nach rechts gerutscht ist. Das Problem ist, dass die SVP viele Initativen gewinnt und der Rest des Parlaments diese dann nicht umsetzen will. Darum muss die SVP zu immer extremeren politischen Mitteln greifen. Wortwahl, 2. Abstimmung, etc.

    • adrian sagt:

      Die SVP ist nach rechts gerutscht, das ist unbestreitbar. Als Oppositionspartei funktioniert die SVP ja auch und hat berechtigung; als Staatspartei ist sie ein „nein-sagender“ Witz. Vielleicht wird ja ER, der Einizige, DER WAHRE ERRLÖSER vom Herrliberg noch Ständerat und rettet die SChweiz vor dem UNtergang. Dann müssen Sie die Kuppel in Bern noch etwas Erhöhen, damit Sein EGO Platz hat.

      • Schweizer sagt:

        adrian; Es kommt immer auf den eigenen Standpunkt an, wo wir die Sichtweite haben. Das heisst zum Ja oder Nein. Auf jeden fall will das Parlament grundsätzlich den Volkswillen nicht umsetzen. So wegen „Nein“-Sager. Beispiel SP „Ausländergesetzt“ auch Nein usw. oder??

      • M. Bättiger sagt:

        Ein wenig mehr NEIN zu sagen wie die SVP, hätte der Schweiz durchaus geholfen. Aber ich weiss, Intelligent sind nur Nicht-SVPler. Die haben dann auch gesagt, es komme zu keiner Masseneinwanderung (stieg um 400%), die NEAT koste 8 Mrd. (nun 24), Schengen bringe mehr Sicherheit, wir müssen das Nationalbankgold verkaufen und EUROs, $ kaufen. Das Schengen-Info-System koste 8 Mio (nun 100), wir werden die Ventilklausel bei Bedarf ziehen, die Kohäsionsmilliarde sei eine Einmalzahlung (nun schon um 290 Mio erweitert), mit dem Zinsbesteuerungsabkommen mit der EU sei das Bankgeheimnis gerettet…jaja

  • Edith Habermann sagt:

    Eveline Widmer-Schlumpf ist kein Kind der Linken, aber auch keine SVP Bundesrätin. Sie ist einfach nur eine Opportunistin, die ihre eigene Partei belogen hat und einen Pakt mit dem Teufel eingehen würde, wenn es der eigenen Karriere nützt. Das reicht nicht als Qualifikation für eine Bundesrätin und stiftet nichts als Unfrieden in einem sonst schon schwierigen Umfeld. Und der einzige rote Faden im Parteiprogramm der BDP ist, dass man konsequent gegen die SVP wettert.

    • Peter Mueller sagt:

      Danke Frau Habermann, perfekt auf den Punkt gebracht, dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Sugi sagt:

      Frau Habermann: Danke für Ihren „weisen und sehr zutreffenden“ Kommentar.

      • Hans Käslin sagt:

        Passt genau Frau Habermann, EWS ist wegen ihrer Schlauheit und ihres egoistischen Eigeninteresses und ihrer flexiblen Meinung bestens qualifiziert als Politikerin. Sie wird auch gerne die Hilfe ihrer linken Freunde erneut in Anspruch nehmen um nur weiterhin im Amt bleiben zu können. Das sie damit im Gegenzug weiterhin die Linken unterstützt sie (EWS) nur im Amt belassen um der SVP zu schaden ist ihr egal solange der Platz am Fressnapf erhalten bleibt,

    • Chris Ehrenberg sagt:

      Amen, Frau Habermann. Kurz und bündig auf den Punkt gebracht, Danke.

  • Jeanclaude sagt:

    Auch wenn der Artikel darauf abzielt, Argumente zu liefern, EWS sollte ihren Sitz zur Verfügung zu stellen, liefert er nur eine Menge von stichhaltigen Argumenten, die diese Bundesrätin als geradlinig, lösungsorientiert und konsequent auszeichnen. Wenn die SVP auch einen Anspruch auf einen BR-Sitz aber keine valablen Kandidaten hat, sollte einer der andern farb- und erfolglosen Bundesräte und nicht EWS ersetzt werden. Wie dem auch sei. Der qualitative Aufwärtstrend des Bundesrates wird ab Dezember wohl gestoppt werden.

    • PlainCitizen sagt:

      Sie zerschlägt geradlinig funktionierende Organisationen, ist bei ihrer Karriere lösungsorientiert und wechselt darum konsequent das Departement.
      Sie schafft es, bei Regen unter den Schirm einer anderen Person zu flüchten und dann so zu tun, als ob der Schirm von ihr käme.

    • sepp z. sagt:

      jeanclaude, nicht umsonst hat sie unter den 7 bundesräten die besten umfragewerte beim volk.

      • Zimmermann sagt:

        Seppli Seppli,,, die hat die besten Werte laut der Mainstream-Einheitsbrei-Kloake.( PS bis vor kurzem hatte das auch das Kopftüechligrosi und das Duschgel Dorissli)
        Im lieben linken netten Tagi sprachen sich noch ganze 51% für den Verbleib der Bündner Dauerlügnerin im BR aus…..bei der Zensur, bei der Linkslastigkeit entspricht das einer Abwahlempfehlung…logo ist diese Umfrage längst in der Versenkung deponiert….weil ja angeblich das Volk so glücklich ist mit der lügenden Mauschlerin

  • Philipp Rittermann sagt:

    mal abgesehen davon, dass frau ews NIE die intressen der svp vertreten hat; brauchts 2 neue, unverbrauchte svp-hardliner im bundesrat um der durch die linke verursachten kostenexplosion einhalt zu gebieten.

    • adrian sagt:

      … druch die Linke verursachte Kostenexplosion? Agrarsubvention, , Krankenkasse, Militärausgaben, fliesst alles in SVP Taschen. Nein Danke, nicht noch mehr Vetterliwirtschaft à la SVP.

      • M. Bättiger sagt:

        Tja Hr. „Adrian“ (ich verstehe, dass Sie bei solchen Beiträgen nicht mit Ihrem richtigen Namen hinstehen wollen). Die Krankenkassen steigen wegen den Linken, die den Katalog ständig ausbauen. Das Militärdepartement wiederum ist das einzige Departement, welches weniger Ausgaben ausweist und tatsächlich spart (die anderen Departemente verlangsamen nur das Ausgabewachstum). Und ob all die Biobauern tatsächlich nur SVPler sein sollen, ist einmal Ihre Behauptung. Immer erstaunlich, wie sich Leute, die sich selbstgefällig als Intelligent darstellen und SVPler als blöd, die Fakten so nicht kennen.

    • Hardliner… das fehlt grad noch. Meinetwegen soll die SVP zwei Sitze haben, aber bitte fäihige Leute wählen, beim jetzigen SVP BR vermisse ich Qualifikation. Ob der Freiburger Holzhändler da mehr bringt? Tja, auf jeden Fall muss EWS wiedergewählt werden. Auf Herrn Schneider hingegen können wir gut verzichten. Der ist ja eigentlich eine Schlaftablette.

    • Christoph Züllig sagt:

      P. Rittermann: Sie haben die Anmerkung „Vorsicht, Satire!“ vergessen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, oder einfach ross und reiter nennen – z.b. rutz & zanetti oder heer & tuena.

        • Philipp Rittermann sagt:

          …warum denn satire -> der werte herr cüpli-sozialist leuenberger ist ja jetz im vr der implenia – DAS ist eine wahre satire!

          • Auguste sagt:

            hmm…, nein, philipp rittermann, wahre satire ist, wenn einer, der immer mit beinahe schmerzverzerrtem gesicht schleifchen über autobahnen oder vor tunneleingängen durchschneiden musste, an verwaltungsratssitzungen der implenia teilnimmt und sich vermutlich noch ernsthaft überlegt, ob die tantiemen als schmerzensgeld vielleicht sogar von der steuer absetzbar sein könnten.

          • Philipp Rittermann sagt:

            ja auguste – *grins* wo sie recht haben, haben sie recht!

          • Christoph Züllig sagt:

            @ Rittermann: Echt beispielhaft, wie Sie mit hieb- und stichfester Logik Ihre Forderung „Wir brauchen hartgesottene Rechtsaussen-Polithooligans im Bundesrat“ begründen können und nicht einfach in banaler Art mit einem schlaffen Witzchen von diesem Unsinn ablenken müssen…

          • Roman sagt:

            …nicht nur 2, es bräuchte mindestens 4 davon für 8 bis 12 Jahre, damit die Mehrheit der Stimmbürger sich davon überzeugen kann, wie gut die tatsächlich sind. Jene, die danach noch aus dem Krater kriechen können, werden wieder wissen, wo Gott hockt.

          • Philipp Rittermann sagt:

            tja, herr züllig – ich schaue halt eben, dass die message auch für meine linken und linksradikalen mitkommentatoren klar verständlich ist.

  • tommaso sagt:

    Es stimmt nicht, dass die SVP die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit schon immer bekämpft hat. Nach dem EWR-Nein hat Blocher den Bundesrat aufgefordertt, „zu verhandeln“, was dieser auch tat. Vor der Abstimmung zu den Bilateralen 1 verkündete er zwar, die Verträge seien schlecht, aber er empfahl keine Ablehnung. Und vor der ersten PFZ-Abstimmung sagte er, dannzumal als Bundesrat: „Wir sollten es wagen.“ Voilà, wer sind jetzt die wahren Opportunisten?

  • Susanne Lüscher sagt:

    Frau Widmer-Schlumpf ist ohne Frage eine gute BR. Sie betreibt die Politik der ursprünglichen SVP bevor diese Partei von Herrn Blocher gekauft ist und sehr stark nach rechts gerutsch ist. Die heutige SVP gehört nicht mehr in den BR, da unsere System die Bereitschaft zum Kompromiss verlangt und nicht die Kompromisslsigkeit der heutigen SVP. Wohin dies führen kann, zeigen zur Zeit die Repuplikanr in den USA sehr gut.

  • PlainCitizen sagt:

    Frau Widmer Schlumpf ist immer dort, wo es gratis Blumen abzuholen gibt. Und die verteilt sie dann grosszügig, wie wenn sie sie selber gekauft hätte.

    • adrian sagt:

      Die riesigen Agrarsubenventions und Armeegelder fliessen ja direkt in die SVP Vetterli Taschen, da muss WIdmer-SChlmupf schauen wo sie noch Blumen kriegt …

  • Holger Ohnmacht sagt:

    Egal, welcher Partei sie angehört bzw. angehörte, für mich ist EWS eine machtbesessene Person, die um jeden Preis Bundesrsätin werden wollte, auch wenn sie vorher ’die Schwiegermutter verkaufen musste’. Im übrigen habe ich heute einen Kommentar von Alt-Bundesrätin Elisabeth Kopp gelesen. Darin schrieb sie u.a. „Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Abwesenheit der Landesregierung kaum jemandem auffallen würde.“ Kurz gesagt: Niemand ist unersetzlich und bei Bundesräten merkt man gar nicht, ob sie anwesend sind oder nicht.

    • Robert Schuetz sagt:

      Niemand ist unersetzlich, auch wenn es dem Ego schmerzen mag. Jetzt muesste man eigentlich nur noch die alte Garde davon ueberzeugen…….

  • adrian sagt:

    Würde die SVP aufhören zu „zwägele“, und würde BRs aufstellen die auch für die anderen Parteien wählbar sind, hätten Sie Ihren Sitz/Sitze. Also keine Hardliner, sondern wählbare aufstellen udn konstruktiv mitmachen. Problem: Die SVP funktioniert nur als Oppositionspartei, als Sammelbecken der Kleingeistigen und Unzufriedenen.

    • Stefan Studer sagt:

      Oje, bei solchen Bedingungen können aber auch keine Grüne- oder SP-Politikerinnen und Politiker Bundesrat werden. Es sei denn, sie distanzieren sich vollständig von ihrem eigenen Parteiprogramm, Stichwort Armeeabschaffung, Kapitalismusabschaffung usw. Und einem Politiker, der so etwas macht, nur um Bundesrat zu werden, würde ich auf keinen Fall vertrauen.

      • Alain sagt:

        @ Stefan Studer

        Es sind nicht die Linken die den Kapitalismus abschaffen. Es sind die Finanzmärkte die den Kapitalismus von innen heraus zerstören…

        Was folgt danach?

  • Christian Nogler sagt:

    Ich bin ganz überrascht, dass die TA Redaktion einen solchen Beitrag publiziert .. .. da stehen die Linken und ihre heissgeliebte EWS gar nicht TAlike aus .. ..

    • Auguste sagt:

      hmm…, dass ist so wie mit den kritischen leserbriefen in der weltwoche – die dienen dort auch nur als pluralistische tropfen in einem rechten gesinnungsmeer.

  • Hanns Schweizer sagt:

    Es gab Zeiten, da wurden die Pools hinters Haus gebaut, dem sozialen Frieden zu liebe, und man machte Politik miteinander, suchte sachlich und eben schweizerisch eine gute Lösung ohne Geschrei, die für Stadt und Land, für Reich und Arm, für Konservativ und Liberal in Ordnung war. Da frage ich Sie alle, egal welcher Himmelsrichtung Sie angehören, wo ist dieser Friede geblieben? Die einen machen auf Pop-Politik, die anderen verschliessen gerne die Augen.. und der Rest? Wundern sich, dass es so ist wie es eben ist? Wenn es einen Verrat gibt, dann tragen Ihn wohl alle, denndas ist eine Demokratie!

  • Mal gefragt: Wenn Frau Widmer Schlumpf keine SVP-Politikerin war, wie konnte man sie aus der SVP ausschliessen? Und wenn schon immer so klar war, dass sie nicht im Sinne der SVP politisiert, warum wurde sie trotzdem in der Partei toleriert?

    • adrian sagt:

      Weil es neben dem braunen Zürcher Flügel auch noch gemässigtere Strömungen gab in der SVP. Konservativ, Werterhaltend. Die sind zur BDP gewecheselt udn haben den Rest rechts liegengelassen.

      • kopp sagt:

        Adrian@ Deine Links-Gesinnung kann einem langsam aber sicher an die Nieren gehen. Nimm einen Kaffee und vergiss einen (grossen) Moment das Schreiben und kommentieren. Bitte!

        • adrian sagt:

          Ich bin nicht links gesinnt, sondern traditioneller FDP Wähler. NUR ist die SP zurzeit völlig ungefährlilch für unsere Demokratie, da Sie sich in ideologischen Grabenkämpfen und Unfähigkeit zerfleischt.
          Was ich der SVP vorwerfe ist eine Verhurung der Politik, desavourierung jedes andern politischen Lagers und ein gefährliches nationalistisches Spiel mit dem Feuer. Der Wähler wird mit Emotionen geködert, es soll „aus dem Bauch“ gewählt werden“ Mich bringt der zürcher Flügel der SVP regelmässig zum erbrechen mit Ihrem selbstgefälligen Vulgarismus.

          • Marc Fessler sagt:

            Lieber Kopp
            Geistige Dünnbrettbohrer und Lügner wie Adrian einfach links liegen lassen und nicht beachten. Damit sind sie am meisten bestraft. Gruss MF

          • Marc Müller sagt:

            Der FDP is wohl die grösste Gefahr für die Schweiz. Das merkt man schon wie Sie Herr Adrian politisieren. Stramm Links.
            Wo der FDP Liberal sein sollte, enstehen immer mehr Regeln, einschränkungen, steuererhöhungen unsw.
            Die FDP ist ja auch einen grossen Ableger der NEBS. Die FDP möchte die Schweiz regelrecht in der EU Führen. Der Liebe Merz hat das Bankgeheimnis verkauft, die K. Keller-Sutter schiesst gegen die Einwandergesetze unsw.

          • adrian sagt:

            Ja Herr Müller, das haben Sie brav rezitiert aus dem Parteiblatt. Wäre schön wenn Sie hier auch mal ein paar eigene Gedanken anbringen. (Natürlich dürfen Sie diese erst bei der Parteleitung zensurieren lassen).

          • Marcel sagt:

            Bitte Adrian, vergiss den Kaffee und schreib weiter.

          • M. Bättiger sagt:

            Wenn die SP so ungefährlich ist frage ich mich, warum der Linksextremismus in der CH 2x so stark ist wie derjenige von Rechts. Ich frage mich, warum nur die Plakate der SVP verschmiert werden, warum nur die SVP-Parteizentrale zerstört oder zugemauert wird. Warum SVP-Politiker zusammengeschlagen werden oder deren Bremskabel zerschnitten werden. Man fragt sich, warum an SVP-Anlässen Rauchbomben gezündet werden etc. Verhurung der Politik? Ja, dank links. Die Wahlplakate der Linken kennne Sie ja wohl auch: Leichenberge, Mafiaopfer, blutverschmierte Leuthard, Giftgefäss mit Totenkopf und SVP-Kürzel

    • Hans Hugentobler sagt:

      Herr Eyholzer bitte nicht so schwere Fragen stellen. Damit ist der gemeine SVP-Sympathisant überfordert.

      • Herr Hugentobler. Sie ist auch für mich schwer zu beantworten. Drum die ernsthafte Frage.

        • Hans Hugentobler sagt:

          Frau Widmer-Schlumpf hat sehr wohl im Sinne der SVP Graubünden politisiert, welche aber bekanntlich nicht immer gleicher Meinung war mit der SVP Zürich, EWS hat auch als Regierungsrätin geholfen Stimmen für die SVP zu generieren. Selbstverständlich hat sie auch dem entsprechen einen Teil ihre Gehaltes als Regierungsrätin in die Kasse der SVP eingezahlt. Was ihr grösster Fehler war, sie hat es sich erlaubt eine eigene Meinung zu entwickeln und nicht einfach den Vorgaben der Parteileitung nach zu plappern.

          • So ähnlich würde ich das wohl auch formulieren wollen. Aber irgendwie klingt das aus der erzürnten SVP-Ecke anders. Und die bürgerliche Begründung für «ist und war keine SVP-Politikerin» versteh ich ganz im Ernst bis heute nicht.

    • Chris von Bloch sagt:

      Nun es erstaunt wenig wie das ging. Sicher für viele Anhänger der Partei (SVP) schwer zu kapieren. Aber einfach erklärt ist es so, dass die Partei wie eine (CH) Flagge an der Fahnenstange die Richtung einschlägt voher der Wind gerade kommt. Weg des geringsten Widerstandes. EWS brauchte nicht nur die sogenannten linken Stimmen für Ihre Wahl, sondern auch die Stimmen aus der politischen Mitte. Übrigens war es noch eine viel grössere Ungerechtigkeit mit der Abwahl von Ruth Metzler beziehungsweise der Wahl von Blocher seinerzeit.

  • Silvie Blake sagt:

    Widmer-Schlumpf ist ein Trojanisches Pferd.

    • Joseph Müller sagt:

      Touché: Eine zutreffende Metapher!

    • adrian sagt:

      Das heisst Sie wurde extra von der SVP reingeschickt um das Bundeshaus zu erobern? Oder Sie, Frau Blake, sind SVP Wählerin und kennen die (Geschichts)Bücher nur vom Höhrensagen.

      • Buser Heinrich sagt:

        Adrians Statements verraten seine politisch Verbohrtheit. Sicher hat er auch noch die Aktion „Fairness im Wahlkampf“ unterschrieben. Obwohl seine Syntax und Grammatik zu wünschen übrig lässt – seine Ideologie könnte direkt von der Antifa und aus der Reithalle Bern stammen.

        • adrian sagt:

          Ja Herr Buser, danke für die Blumen. Lieber Inhalt als Syntax, aber ich empfehle Ihnen bei der Syntax zu bleiben, dann müssen Sie sich den Kopf nicht zerbrechen zum Inhalt. (Oder im Falle der SVP, Leerhalt). Und ideologisch habe ich bisher noch nichts zum Besten gegeben, das haben Sie sich in Ihrer Scheinwelt zusammengedacht.

          • Silvie Blake sagt:

            adrian nicht nur ideologisch haben sie noch nichts zum Besten gegeben, eher überhaupt nichts. Da hört man ja den keifenden linken Kampfhund heraus. Die Geschichtsbücher kenne ich nicht vom Höhrensagen, wie von Ihnen unterstellt, sondern vom Hörensagen.

    • PlainCitizen sagt:

      Das würde ja heissen, dass da was drin ist.

      • Markus Döbeli sagt:

        Ist als Verschwörungstheorie gar nicht so abwegig. Die SVP könnte ihre Wahl nicht abgelehnt haben, um dann 4 Jahre lang Opposition inszenieren zu können, und unliebsame Elemente wie Schmid und EWS (und weitere Berner und Bündner Kollegen) aus der SVP zu ekeln. Und jetzt 4 Jahre später das Unschuldslamm zu spielen und einen Sitz zu fordern. Aber im Taktieren war Calmy-Rey schon immer schneller…

  • Sehr geehrte Damen und Herren:
    Bei der letzten Wahl wurde von der S.V.P gesagt.Wer die Whl animmt der nicht aufgestellt wird.muss die S.V.P verlassen.Haben die meisten das vergessen.Es war so.Nicht das Geschwätz nachher. Sie wusste nicht mal im Zug das Sie von den linken ( Hämmerli Fehr und co aufgestellt wurde.Sie musste nur noch ja sagen, aber für die linken.Und das ist nicht ehrlich. Basta.
    Ich hoffe auch der normale Bürger wo ncuht S.V.P ist hat das vergessen.Ich hoffe die Wähler denken daran. Sie ist zwar keine schlechte Bundesrätin aber zu wenig stoz auf den Charakter.Otto Lüscher

  • Martin Frey sagt:

    Für einmal eine gute, v.a. sachliche, fundierte Analyse zu Widmer-Schlumpf, die man als Bundesrätin gut, schlecht, oder wie ich sehr mässig finden kann. Als Kuckucksei wurde sie gewählt und war aus linker Sicht jetzt 4 Jahre lang der erwünschte Dorn im Fleisch der SVP. Dem sollte jetzt aber Genüge getan sein, denn den aus linker Sicht erwünschten Effekt hat sie mit der Abwahl von Blocher längst erfüllt. Alles andere ist pure, machiavellistische Heuchelei, die die Glaubwürdigkeit dieser Parteien nicht stärkt. Fakt ist, dass eine BDP (wie auch eine EDU, EVP) auf einen BR-Sitz keinen Anspruch hat

  • Josef Müller2 sagt:

    Simpel und Einfach: EWS war bei der Wahl SVP Politikerin und als solche wurde Sie gewählt. Der Parteiausschluss ist das Problem der SVP und selbst verschuldet da ja nur die Wahl Blocher oder gar nichts offeriert wurde. (Erpressung) Wählt das Parlament neben UM nochmals einen SVP Politiker haben wir 3 SVP oder SVP nahe Vertreter im Parlament.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und wieder könnte man den antiken holzpferdvergleich gewürzt mit einem kräftigen schuss verschwörungstheorie bemühen – aber wahrer wäre wohl auch der nicht.

  • Reda El Arbi sagt:

    Naja, natürlich ist EWS links. Aus der Sicht der SVP ist jetzt sogar Ueli Maurer in Gefahr ein linker zu werden. Wenn man sich rechts der SVP positionieren würde, fiele man aus dem Universum.

    Aber wie schon jemand sagte. Sche***egal, zu welcher Partei sich eine Politikerin zählt, solange sie sich für die Mehrheit des Volkes einsetzt, ist sie ok. Ach ja, die SVP ist NICHT die Mehrheit.

    Dieser Blogpost ist ein ziemlich guter Leistungsausweis der BRin…

  • Marie V.Roth sagt:

    Ich mache mir um Frau EWS keine Sorgen. Sie hat dem Land grosse Dienste geleistet. Sie hatte Rückgrat und Persönlichkeit genug, einer antidemokratischen Parteilleitung zu trotzen und anschliessend dem Land mit guter, pragmatischer Arbeit zu dienen. Sie wird, wann auch immer, das BH hoch erhobenen Hauptes verlassen können. Wir werden wieder dort sein, um ihr zu danken. Das Pamphletchen von FRau Blumer und die Wadenbeissereien ihrer ehemaligen Partei werden daran nichts ändern können 😉 Die Frau hat bereits heute Geschichte geschrieben. Chapeau!

    • Kari sagt:

      Sie haben eigentlich bereits alles gesagt, Frau Roth. Ich kann mich nur anschliessen. Gerade in diesen Tagen braucht die Schweiz die fähigsten Leute in der Regierung. Frau Widmer gehört unzweifelhaft dazu. Dass sie dieses Amt angenommen hat, obwohl sie in ihrem schönen Bündnerland hätte bleiben und sich manchen Ärger hätte ersparen können, auch dafür gebührt ihr mein uneingeschränkter Respekt. Sollte sie im Dezember abgewählt werden, wäre das ein Sieg der Dummheit. Leider gibt es auch davon in der Schweiz nicht wenig.

    • Auguste sagt:

      hmm…, ob frau ews bereits geschichte geschrieben hat, lasse ich mal offen, aber dass wir es uns nicht leisten können fähige bundesräte abzuwählen, darüber dürfte in diesen Zeiten kein Zweifel herrschen. dem stimmt seit 2007 sogar die svp vorbehaltlos zu.

      lassen wir uns nicht von dubiosem konkordanzgeschwafel blenden, solange jede partei eine eigene formel dafür hat, und sehen wir zu, dass bundesrätin ews zum wohle des landes in der regierung weiter arbeiten muss. und wenn sie dabei noch geschichte schreibt, umso besser. jemand den die banken nicht mögen, kann so schlecht nicht sein.

      • Marie V.Roth sagt:

        Vielleicht betrachten Sie die Dinge aus einem etwas zu „ideologischen“ Blickwinkel. Die Frage ist nicht, ob die Banken EWS mögen oder nicht – Ich denke, die Banken respektieren sie sehr – auch nicht, ob Ihnen die Poliktk von Frau EWS generell eher gefällt oder missfällt. Geschichte hat sie beretis geschrieben und die Würdigung der Bedeutung dieser Frau (innenpolitisch) wird bestimmt viele Historiker – in Zukunft 😉 beschäftigen.

        • Auguste sagt:

          hmm…, wenn das im umkehrschluss bedeuten würde, dass ihre vernünftige politik eine ausser rand und band geratene schlüsselindustrie des landes wieder in ruhigeres fahrwasser führt, und damit die risiken für uns alle etwas berechenbarer werden – wohlan – dann sollen sich von mir aus dereinst eine ganze horde historiker mit der „aera ews“ auseinandersetzen.

          in der zwischenzeit gilt es aber den volksvertretern unmissverständlich klar zu machen, dass wir im dezember die fähigsten leute in der regierung haben wollen und nicht das resultat parteipolitischen geschachers in der „bellevue-bar“.

  • Christoph Züllig sagt:

    Schon immer wurden Bundesrät(inn)en gegen den Willen ihrer Partei in die Regierung gewählt. Natürlich weiss das Frau Blumer. Hoffentlich weiss sie noch, dass man zum Wohl der Schweiz den schlechtesten je gewählten Bundesrat dringend loswerden musste und dass auch Frau Widmer-Schlumpf seither rechts und bürgerlich politisiert. Und dass es in diesem Land keine „linke Ratshälfte“ gibt, sondern allenfalls ein linkes Ratsviertel. Weshalb die Autorin all das ausblendet, dafür aber zum Teil die SVP-Rhetorik herunterbetet, wird sie selbst wissen. Vielleicht ist dieser Artikel eine Mogelpackung?

    • Rüdiger Kraus sagt:

      Aber noch nie wurde dieses Vorgehen damit begründet, dass es vorher auch schon stattgefunden hat. Und dass eine Partei die sich neu einen 2ten BR-Sitz sicherte (2003), sich anhören musste, dass deren Kandidat nicht wiedergewählt wurde (2007), weil man ja selber auch schon geholfen habe, Frau Metzler nicht wiederzuwählen (dabei war dies die logische Konsequenz des Stimmverlusts von Darbelley CVP). Oder vergesse ich da etwas Herr Züllig?

      • Christoph Züllig sagt:

        Was sich irgendeine Partei anhören muss, deren offizieller Kandidat irgendwann nicht gewählt wird, interessiert mich hier nicht. Die Wahl von Frau Widmer-Schlumpf sehe ich in der Rückschau als Notbremse, weil der damals amtierende SVP-Despot untragbar geworden war. Dass die SVP die Nachfolgerin ausschloss, mag erstaunen, ist aber typisch für eine Sekte. Dass man dort seither vor Fanatismus und Rachedurst fast zerplatzt, zeugt weder von Selbstkritik noch Vernunft, und dass man allerlei Dolchstosslegenden wie Monstranzen vor sich her trägt, hat am äussersten rechten politischen Rand Tradition.

        • Rüdiger Kraus sagt:

          Also ist ihr Statement unter der Kategorie „Subjektive Wahrnehmung“ einzuordnen. Schliesslich beziehen sie sich auf die Notbremse, welche man eigentlich auch für Couchepin und/oder Calmy-Res hätte einsetzen können. Aber eben in einem Land wo Hayek der liebe Milliardär ist und der andere Wirtschafts-Hai, welcher zusätzlich noch Politiker ist, der böse Milliardär ist, verwundert einem diese SVP-Allergie nicht. Die anderen Parteien sind in diesem Fall wie Hayek und scheinen Narrenfreiheit zu geniessen…

          • Auguste sagt:

            hmm…, da sehen sie nur mal, was für ein tolerantes völkchen hier lebt, rüdiger kraus.

          • Christoph Züllig sagt:

            Jede Wahrnehmung ist subjektiv, deswegen schrieb ich ja auch z.B. „…sehe ich in der Rückschau als…“. Immerhin berücksichtige ich in meiner Analyse Aspekte, die Frau Blumer „vergessen“ hat. Die drei von Ihnen erwähnten Personen spielen hier keine Rolle, da sie meines Wissens keiner fanatisierten rechtsnationalen Politsekte angehören (dass ich Letztere für brandgefährlich halte, hat nichts mit Allergie zu tun) und man Notbremsen nur im äussersten Notfall anwenden darf. Dabei ist es mir egal, ob jemand Milliardär, Politiker, Unternehmer oder meinetwegen auch gescheiterter Kunstmaler ist.

  • EWS hätte wohl kaum Ja zu einer Wahl gesagt, wenn nicht zwei ihrer Bündner Parteikollegen (damals noch SVP) ausgegrenzt worden wären. Die führende SVP-Seilschaft hatte damals so richtig begonnen, alle nicht linientreuen Parteimitglieder kalt zu stellen. Das begann mit dem „halben Bundesrat“ Samuel Schmid, der mit fiesen Methoden aus dem Amt geekelt wurde. Die BDP wäre wohl blöd, würde sie vor der NR-Wahl eine Kandidatur von EWS zurückziehen. Je mehr nun die Wahl von EWS in Frage gestellt wird, desto mehr profitiert die BDP, hoffen wir dass dies auf Kosten der SVP geschieht.

  • Hans Hugentobler sagt:

    Frau Blumer hat den gleichen Denkfehler wie die meisten SVP-Wähler. Alles was nicht SVP ist, ist links.

    • Peter Huber sagt:

      Genau. Es gibt auch noch rechts von der SVP. Schweizer Demokraten zum Beispiel.

      • adrian sagt:

        Nein, rechts von der SVP gibt es nichts mehr. Die Schweizer Demokraten und die Auns sind sogenannte „geschütze“ Werkstätte für geistig verwirrte. Dazu gehören übrigens die AL und PDA auch, die sind nämlich auch auf einem Auge blöd.

        • M. Bättiger sagt:

          Und was gibt es Links von der SP/Grünen? Auch nur geschützte Werkstätten? Und was ist die Schlussfolgerung daraus?

          • adrian sagt:

            Langsam und genau lesen, habe es oben bereits beschrieben: AL und PDA, selbes Programm einfach Braun mit Rot ersetzen. Schlussfolgerung daraus: Den Wohlstand und das Glück der Schweiz haben wir uns durch die Zusammenarbeit verschiedener Interessen und Parteien erarbeitet. Die Extrempositionen sind der Allgemeinheit immer schädlich.

          • M. Bättiger sagt:

            Ach, dann bezeichnen Sie die SVP als braun? Oder hab ich da jetzt auch falsch gelesen? Auf welches Strafurteil stützen Sie diese diffamierung? Ein einziges Urteil (wir haben ja den Rassismusartikel) reicht mir schon. Danke!

    • Martin Frey sagt:

      Hat sie das gesagt? Wohl kaum. Fr. Blumer hat lediglich korrekterweise herausgearbeitet dass EWS in vieler Hinsicht kein bürgerliches Gedankengut vertritt, sondern linken Positionen eher nähersteht. Oder wollen Sie das bestreiten? Ihnen und anderen Blogschreibern würde es zur Abwechslung mal guttun, wenn Sie sich inhaltlich mit anderen Meinungen auseinandersetzen als einfach selber eine populistische Unterstellung rauszuposaunen. Auch wenn Ihnen das schwerfallen mag. Leute die einfach nur auf Andersdenkende einbashen sind selber die grössten Populisten.

      • Hans Hugentobler sagt:

        @Frey: Gegen AKW stimmen hat nichts mit linker Politik zu tun, viel mehr mit gesundem Menschenverstand. Solange das Entsorgungsproblem nicht gelöst ist, macht es keinen Sinn neue AKWs zu bauen. Wenn man die Banken mehr an die Kandarre nehmen will ist das keine linke Politik, es ist einfach nur logisch. Die Banken haben ja bewiesen, dass sie mit den ihnen gewährten Freiheiten nicht umgehen können.

        • Martin Frey sagt:

          @Hugentobler: Ob das Einstehen gegen neue AKW und dafür das Beziehen von Atomstrom aus Frankreich oder das Anheizen der Klimaerwärmung mit Gaskohlekraftwerken mit gesundem Menschenverstand zu tun hat ist Ansichtssache, hier aber nicht das Thema. Wie auch das jüngste Banker-Bashing der Finanzministerin (!). Beides sind seit Jahren klassisch linke Positionen, die in keiner Art und Weise von SVP wie auch FDP geteilt werden. Und nur darum geht es, auch in dem Artikel, wenn Sie ihn gelesen haben. Kaum Zufall, dass mit nahendem Wahltermin sich die Positionen von EWS immer weiter rotgrün annähern.

          • Hans Hugentobler sagt:

            @Frey: Nur weil eine Politikerin in einigen Themen, nach der Bewertung der neuen Fakten, ihre Meinung ändert ist sie nicht automatisch links. This Jenny, SVP Nationalrat, war ja auch ganz klar für die Waffeninitiative, deshalb würden Sie ihn aber nicht als linken Politiker bezeichnen. Frau Widmer-Schlumpf ist eine Politikerin mit einer klaren bürgerlichen Einstellung. Sie ist aber nicht eine willfährige Parteisoldatin, sie erlaubt sich auch eine eigen Meinung und vertritt diese.

          • Martin Frey sagt:

            Natürlich hat jeder Mensch das Recht seinen Meinung zu ändern, soll er auch, und ich schätze Menschen die eine eigene Meinung auch gegen den Mainstream vertreten. Wenn nun jemand wie der Ständerat Jenny punktuell andere Meinung vertritt stört das niemanden. Wenn man jedoch in den meisten relevanten Themen sich von SVP-Positionen verabschiedet hat, muss diese Person einfach dem Mitte-Links-Lager zugerechnet werden und nicht dem SVP-Kuchen. Und damit hat EWS nicht nur gemäss arithmetischer sondern auch nach der vielzitierten inhaltl. Konkordanz im BR nichts mehr verloren.

  • hans widmer sagt:

    EWS entstammt einer Kultur, in der die SVP die Staatstragende Partei war. Dabei waren die Exponenten in der Lage pragmatisch Probleme anzugehen, und Lösungen zu finden.
    Leider wurde dann die vernunftsbasierte Bündner Variante der SVP, von Christoph Blocher und seinen Mannen gekauft und in eine „Christoph hat immer Recht“-Sekte verwandelt.
    Leider sind die Zeiten der Staatstragenden Parteien vorbei.
    Ich wünschte mir für die folgenden Wahlen einfach, dass sich jeder Stimmberechtigte ERNSTHAFT überlegt, ob er wirklich hinter seiner Wahl stehen kann, oder ob er nur in blinder Wut handelt.

  • adrian sagt:

    … ich bin nicht sicher ob man bei SVP-Wählern das Wort Denkfehler brauchen kann …

    • Ueli Luginbühl sagt:

      Es spricht auch nicht gerade für ihr Denkvermögen, wenn sie eine Wählergruppe pauschal als Idioten hinstellen. Personen wie sie, die politisch Andersdenkende sofort als nicht ganz klar im Kopf darstellen, sind, mit Verlaub gesagt, keinen Dreck besser, als diejenigen, die er kritisiert. Schönen Tag noch.

      • adrian sagt:

        NEIN. Der Wahlerfolg der SVP basiert genau darauf, dass die Leute über den Bauch wählen. Emotionen werden geschürt, Feindbilder aufgebaut. Der SVP wähler ist nicht dümmer als andere Wähler, nur entscheidet er mit dem Bauch und nicht mit dem Kopf.

        • hans widmer sagt:

          Genau Adrian
          Die SVP Wähler sind nicht blöd. Im Alltag sind sie durchaus fähig vernünftig zu Entscheiden. In der Politik lassen sie sich komischerweise von diffusen Angstgefühlen und einer gewissen „Früher war alles besser“-Nostalgie treiben, ohne dabei Argumente auch nur im Ansatz beachten zu wollen.
          Bis jezt konnte ich noch jeden SVP Anhänger umstimmen, falls er sich ein bisschen Zeit nahm und zuhören wollte.
          Irgendwie brauchen sie dieses wohlige „sich aufregen“ über Probleme, die eigentlich keine sind, um nur nicht zu fest an die wirklichen Probleme zu sehen. Vernunft setzt sich durch.

  • Albert Kummer sagt:

    Es ist gut möglich, dass das Volk EWS wählen würde. EWS politisiert populistisch nach der Windfahne der Volksstimmung und tritt an jeder Hundsverlochete auf. Ist EWS das SVP-Vorbild für die Volkswahl des Bundesrates?

    • Auguste sagt:

      hmm…, also so flatterhaft, wie sie ihn darstellen, albert kummer, scheint mir der hiesige souverän nicht zu sein – sonst müsste man das mit dem wahl- und stimmrecht ja wirklich mal überdenken.

      soweit ich mich entsinnen kann – im albisgüetli war die bundesrätin noch nie, oder?

  • Hans Zahner sagt:

    erstens: abwarten, was die wahlen bringen. zweitens: die meistens wähler haben nicht vergessen, was das intrigantenstadel (sp/grüne/cvp) mit dem herrliberg-chrigi veranstaltet haben und werden SVP auf ihren wahlzettel schreiben (ich zumindest). drittens: wenn die svp keinen zweiten sitz erhält, wird sie hoffentlich endlich ihre drohung wahrmachen und das politische system ändern und in die opposition gehen, was mit 30% wähleranteil auch seine wirkung entfalten wird. viertens: nein, adrian, mich interessiert deine meinung nicht, du hast zu allem eine meinung, aber von nichts eine ahnung!

    • Auguste sagt:

      hmm…, das flirten mit der opposition hat sich die svp nach dem feldversuch im anschluss an 2007 ganz schnell wieder abgeschminkt – der schuss ging nach hinten los. in der politik zählt nur die macht, alles andere ist bloss schall und rauch. erstaunlich wie wenig sie von den strategien und taktiken der partei verstehen, die sie wählen wollen, hans zahner.

    • adrian sagt:

      Danke Herr Zahner, es freut mich, dass meine Aussage Sie so beeinflusst hat. Guet Züpf beim nächsten Buurezmorgä!

    • Marcel sagt:

      Und nicht vergessen! Beim Ankreuzen immer mit gestrecktem rechten Arm.

  • Jacques Labranche sagt:

    Je crois Madame Widmer-Schlumpf plus indépendante: elle n’agit pas en fonction de ceux qui l’ont soutenue au moment de son élection. Je pense que c’est une femme discrète qui connait bien ses dossiers et qui travaille. S’il y a une difficulté à la classer sur la ligne gauche/droite, cela démontre son indépendance.

    • Chappuis Jean-François sagt:

      Vous avez entièrement raison, Eveline Widmer Schlumpf c’est une bûcheuse, qui ne s’en laisse pas compter et travaille avec acharnement et connait très bien ses dossiers !
      La qualifier de femme de gauche est à mon humble avis un peu fort comme qualificatif.
      Sa position au Conseil Fédéral est inconfortable. Cet automne elle sera exposée à tous les dangers lors de sa réélection au CF et pourrait faire les frais de ces alliances contre-nature qui se profilent.
      Ces qualités sont reconnues de tous, à l’exception de l’aile dure de l’UDC qui ne lui pardonne-pas d’avoir accepter son élection !

  • Markus Döbeli sagt:

    Der Artikel zeigt wunderbar, weshalb das System der Schweizer Deomkratie ein Auslaufmodell geworden ist: Als Vertreterin einer Partei kann und muss man immer auf der Parteilinie sein (links oder rechts), sonst ist man abnormal. Eine politische Gesinnung zu haben, heisst aber nicht immer alles was von den Strategen serviert wird abzunicken, sondern seine eigenen Position und Meinungen zu entwickeln. Das macht einen echten Politiker aus, genau dies verkörpert EWS, ob sie bei der SVP, BDP, oder NPD ist.

    • Kaspar Tanner sagt:

      Das Hauptproblem mit EWS ist ihr fehlender Charakter. Wie Sie vermutlich wissen, wäre Francois Matthey von der Bundesversammlung zum Bundesrat gekürt worden, er hat aber im Interesse der SP darauf verzichtet und Ruth Dreyfuss Platz gemacht.
      Frau Widmer-Schlumpf fehlte diese Grandezza.
      Aber wenn Sie kranhaften Ehrgeiz und Illoyalität mit „Unabhängigkeit“ gleichsetzen, dann stimmt natürlich Ihre Aussage.

      • Paul Meier sagt:

        Dann hatten aber zahlreiche SP-Bundesräte einen fehlenden Charakter. Ich meine die HH Tschudi, Ritschard und Stich seien alle gegen die Wahlempfehlung der SP gewählt worden. Ihre Argumentation haut nicht. Man kann auch das Problem des damals und wohl auch heute noch inkompatiblen Herrn BR Ch. Blocher nun nicht einfach zum Problem ESW machen.

        • Mr. Moser sagt:

          @ Meier
          1. Tschudi wurde gewählt nachdem der offizielle SP-Kandidat sich nach 2 Wahlgängen zurückgezogen hatte.
          2. An dem tag wo Ritschard gewählt wurde, wurde auch von der CVP und der FDP nicht die offiziellen Kandidaten gewählt.
          3. Bei Stich stimmt das Argument ein wenig aber er wurde von der Partei getragen, es war eine ersatzwahl und die SP hatte nur EINE Kandidatin.
          4. Es gab nur 4 Abwahlen von Bundesräten, die ersten Drei wurden u.a. aufgrund von wechselnden Parlamentsmehrheiten abgewählt. Bei Blocher war dies anders, seine Partei hatte bei den Wahlen zugelegt.

      • Markus Döbeli sagt:

        Sorry, sie verstehen die Argumentation nicht. Es geht mir nicht darum, EWS zu verteidigen bzw. wie sie zu kritisieren. Was im Dezember geschieht ist mir so lang wie breit. Aber die Art, wie EWS politisiert, ist m.E. hervorzuheben, als sehr modern und den heutigen Gegebenheiten angepasst. Wie bereits jemand weiter oben schrieb: sie kann auch bei der Abwahl erhobenen Hauptes aus dem BuHa hinauslaufen, wahrscheinlich 6% Anteil im NR (das ist mehr als die FDP mancherorts in Deutschland!!) und erfolgreiche, eigenständig und objektiv politisierte 4 BR-Jahre, was will man mehr.

        • Auguste sagt:

          hmm…, ich will, dass sie weiterarbeiten muss – kein team der welt wirft seine besten spieler ohne not raus. hören wir doch endlich auf, uns etwas vorzumachen, rund um uns herum wanken staaten und wir spielen beleidigte leberwürste auf der insel der glückseligen, die soeben ihre währung in höchster not künstlich an den bröckelnden euro hängen musste . ja spinnen denn hier bald alle?

  • Manuel Lehmann sagt:

    Bürgerlich oder nicht spielt mir als Parteiloser (Mitglied von parteifrei.ch) gar nicht so eine Rolle – mir graut davor, wenn im Bundesrat die Nein-Sager und Neoliberalen in der Mehrheit wären. Bürgerlich ist nicht gleich bürgerlich. Und ein Teil der Bürgerlichen hat sich stark verändert in den letzten dreissig Jahren (Tea-Party, SVP). Wir brauchen doch eine lösungsorientierte Politik, die auf menschlichen Werten basiert (unserer Verfassung!). Und kein Herumreiten auf diesem unseligen Links-Rechts-Schema.

  • Paul Meier sagt:

    Die Familie Widmer Schlumpf sind Vollblut SVP-Mitglieder. Die SVP-Bundesrats-Tochter und jetzige Bundesrätin ist nach wie vor eine gebürtige SVP-lerin.
    Es ist einfach eine Unverschämtheit, dass die SVP sie wegen der Art der Wahl aus der Partei ausschliesst und nun quasi einen DRITTEN Bundesratssitz will.
    Lest die Geschichtsbücher. Die besten SP-Ex-Bundesräte wären alle parteilos wenn die SP ebenso borniert reagiert hätte, wie das die Schlaumeierpartei SVP getan hat. Die SVP hat zwei Sitze. Maurer und Widmer und damit hat es sich.

    • Elisabeth Hasler sagt:

      Ja, sie ist eine Vollblut-Politikerin nach ALTEM SVP-Stil. Sie verkörpert die alte, vor-blocherische SVP, die auch mit einer links des Freisinns positionierten Partei wie den Bündner Demokraten bestens zusammenarbeiten konnte und die man – anders als die heutige SVP – ohne zu zögern als echte Volkspartei bezeichnen konnte.
      So liegen die Dinge. BR EWS ist weder eine Linke, noch eine Rechte, sondern eine bürgerliche Konsenspolitikerin. Solche braucht es im Bundesrat, keine Parteisoldaten.

  • Thomas Hanhart sagt:

    Das bemühte Einordnung von EWS in ein rechts-links Schema lenkt nur von der Tatsache ab, dass diese hervorragende Politikerin einen pragmatischen und vernünftigen Kurs fährt und das ziemlich kompetent. Wenn diese Frau wegen des aktuellen Parteiengezänks geopfert wird, dann muss keiner dieser Polit-Plapperis mehr von Konkordanz oder Wahl der Besten in den BR reden. Und Ihr lieben Journis habt es jetzt in der Hand, Eure Sensationslust einmal zu Gunsten politischer Mitverantwortung zurückzustellen. Statt sich auf den grossen „Politpoker“ zu freuen, haltet doch einfach mal die Bälle etwas flacher.

  • Walter Boshalter sagt:

    Ad 1: EWS meistert ihre Hausaufgaben souverän. Ad 2: Die Wahl von EWS gab dem Politbüro der SVP zu Herrliberg eine Steilvorlage die längst anberaumte Säuberung vom liberalen Teil der Partei einzuleiten. Ad 3: Ob EWS links, rechts, oben, unten, hinten oder vorn politisiert ist piepegal solange sie ihr Amt als Dienst am Volk versteht. Ad 4: Natürlich wird sie um die Wiederwahl kämpfen. Who cares (™), es ist schliesslich ein politischer Akt.

  • Stefano Csaszar sagt:

    Es gibt einen grundsätzlichen Denkfehler bei der SVP: Betreiben von Empörungsbewirttschaftung ohne nur annähernd anständige und nachhaltige Lösungen zu realisieren. Die Auschaffungsinitiative ist ein Beispiel wie ein Gesetz keine Lösung des Problems bringt. Die Schweiz hat einmal mehr wegen der SVP international keine gute Figur gemacht. EWS ist ein lösungoriertierten Menschern, dem es nicht passt wenn nach KB-Manier unartikulierten Diktate folgen muss. Was wird aus der SVP werden wenn ihr Deus ex machina abdanken wird?

  • Rolf Schumacher sagt:

    Eine intelligente, unabhängige, weise Politikern ist EWS, kein Wunder also, dass sie von der $VP unter Dauerbeschuss steht. Die $VP Geier kreisen wilde Kreise und schauen scharf nach UNTEN auf die Erde, um eine Beute auszumachen. Ein weiser Mensch zieht seine Kreise einfach eine Stufe höher als die Geier und fliegt so sicher und unbeschwert ausserhalb des Blickfelds der griesgrämig neidischen Giermeute. Blocherskrone wurde vom Parlament (Volksdelegierte) demokratisch-legitim weggefegt, das ist ein klares Zeichen. EWS hat das BR-Mandat herausragend zum Wohl des Landes genutzt.

  • Elisabeth Hasler sagt:

    Frau BR EWS entstammt einer Familie, die in der Person ihres Vaters, Hr Alt-BR Leon Schlumpf, in einer Partei beheimatet war, die sich etwas links vom Bündner Freisinn positionierte – der Demokratischen Partei GR – eine echte Volkspartei mit breitem Themenspektrum – die 1972 mit der damals noch nicht von Zürich aus ferngesteuerten SVP fusionierte. Von daher gesehen, bekennt sich Frau BR Widmer bloss zu ihren Wurzeln, die sie und andere in der sich thematisch immer stärker verengenden SVP nach Zürcher Muster verleugnen musste. Wer kehrt nach Auslandaufenthalten nicht gerne in die Heimat zurück?

  • Michael Siegel sagt:

    Was hat EWS bis jetzt geleistet? Im JPD wurden vor allem Dirktoren gefeuert und als sie für ihr tun gerade stehen sollte, ist sie ins Finanzdepartement abgehauen. Auch dort ist noch nichts nennenswertes zu hören, ausser dass sie Steuerverträge aushandelte, von denen die Schweiz und die Wirtschaft gar nichts hat. Im Weiteren schafft sie das Bankgeheimnis systematisch ab. Freude daran hat höchstens die Partei, welche den Kapitalismus überwinden will. Zudem steht sie für eine Micropartei die BDP, welche kein Programm hat und rein vom Konkordanzgedanken aus im Bundesrat nichts zu suchen hat.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Lieber Hr. Siegel. Die Zukunft ist immer ein unberechenbares Buch mit sieben Siegeln. Ein stures engstirniges aggressives Parteiprogramm verhindert jegliche sinnvolle Zukunftsgestaltung. Notorische Strategie auf dem Reisbrett ist ein Spiel an der Unberechenbarkeit der Natur vorbei. Von einem der absolute Sicherheit vorgaukelgt, wird man ganz sicher arg verschaukelt. Siehe als Beispiel Blochner-Spuhlers UBS-Kuckuskei, welches im Moment den BR erneut beschäftigt. Blocher hat Mia aus dem UBS-Deal gesogen für Land und Volk ist die grobfahrlässige Blocher-Brandstifterei eine echte Bedrohung.

      • Markus Döbeli sagt:

        @ Siegel: Da muss ich zünftig widersprechen. Gerade das Aushandeln der versch. Steuerdeals ist ein absolutes Novum und ein riesen Fortschritt für die Positionierung der Schweizer Politik auf internationaler Ebene. Auch beim Bankgeheimnis, einem uralten Zopf, hat man (nicht nur EWS) endlich gemerkt, dass dessen Aufrechterhaltung der Schweiz längerfristig nur Schaden bringt und zur Zerschlagung des Schweizer Bankensystems führt. Und a propos Mikropartei: 5-6% Wähleranteil in 4 Jahren zu gewinnen, ist absolut rekordverdächtig!

  • Dieter Bachmann sagt:

    Frau Blumer schreibt ja als Bloggerin und nicht als Journalistin, und daher darf sie hier billige rhetorische Schummeleien anwenden, und tut das auch. Zuerst soll die Aussage der Linken überprüft werden, EWS sei „eine Bürgerliche“. Und als Conclusio wird behauptet, die Linke „beharre darauf“, EWS sei „eine Paradepolitikerin der SVP“. Hm. Natürlich ist EWS eine Bürgerliche und keine Linke. Und ebenso natürlich ist sie längst keine „Paradepolitikerin der SVP“ mehr. Jeder Liberale ist für Schengen, und jeder Heimatschützer gegen AKWs, das hat null und nichts mit linker Politik zu tun.

  • Elisabeth Hasler sagt:

    Die kleinen Parteien BDP & auch glp werden in den kommenden Wahlen im Vergleich zu den herkömmlichen Parteien gut bis sehr gut abschneiden, da bin ich mir fast sicher. Beide haben eine schmerzhafte Emanzipationsgeschichte hinter sich, die sie in ihrem Willen, etwas Neues auf die Beine zu stellen, beflügelt. Überstandene Emanzipationen machen fast immer stärker, realistischer, motivierter. Der frische drive spricht viele Leute an, die genug haben von der ewigen Laviererei der Etablierten, siehe aktuell wieder bei der Abzockerinitiative, der Bereinigung des Finanzplatzes oder in der Atomfrage.

  • Christian Nill sagt:

    Und für diese Erkenntnis, dass Widmer-Schlumpf eine Mogelpackung ist, haben gewisse Journalisten tatsächlich 4 Jahre gebraucht?! Aber schön zu sehen, dass man auch beim Tagi schlauer wird.

  • Buser Heinrich sagt:

    Interessant, dass hier ein Adrian die SVP-Wähler in übelster Art diffamieren kann. Widerlegt man seine abstrusen Beiträge, werden sie nicht veröffentlicht. Peinlich….

    • Auguste sagt:

      hmm…, probieren sie es einfach in der „schweizerzeit“, buser heinrich – geduldigeres papier gibt es im ganzen land nicht.

    • adrian sagt:

      Ja Herr Buser, die Wahrheit tut manchmal weh. Ich würde Ihnen empfehlen nicht mehr den Tagi zu lesen, dann dürfen Sie weiter in Ihrer Scheinrealität weiterleben. Empfohlen: Zürcher Landbote, Schweizerzeit & Weltwoche. (Die Weltwoche wird ja farblich passend auf braunem Umweltpapier gedruckt)

  • AMF sagt:

    Liebe Frau Blumer,
    Sie sind mir eine rechte Rosinenpickerin! Ihr Beitrag ist absolut überspitzt dargestellt, in dem einfach ein Sammelsurium von Geschäften von Frau Widmer dargestellt wird, die sie „nicht-svp-konform“ behandelte (Jaja ich weiss, in Blogs wird provoziert und übertrieben. Trotzdem will ich hier seriöse News lesen.).
    Im Grossen und Ganzen ist Frau Widmer definitiv in ein bürgerlich-konservatives Lager einzuteilen. Nur dies kommt ihrem Gedankengut auch wirklich gerecht.
    Alles andere zu behaupten ist lächerlich und zeugt nicht von grossem Hintergrundwissen.

  • M.N. Dietrich sagt:

    Rechts – links – links – rechts… was für ein einfaches Weltbild hier doch präsentiert wird. Kein Wunder, sind auch viele Posts unter jeder Gürtellinie.
    Die Diskussion sollte eigentlich keine Parteiendiskussion sein, sondern eine Personen- und somit auch eine Leistungdiskussion. Ich bin kein Fan von Fr. Schlumpf aber ihr Leistungsausweis ist nicht schlecht. So gesehen müsste man eher die Leistungen von Hrn. Ammann und v.a. jene von Herrn Maurer unter die Lupe nehmen. Der Bauch sagt: beide könnten abgewählt werden. Letzterer hat sogar mehr Zeit gehabt, ins Amt zu kommen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, versuchen sie es mehr mit dem kopf m.n. dietrich – ihr bauchgefühl taugt nichts. br maurer ist gerade daran, das bestmögliche für seine „beste armee der welt“ heraus zu holen. politisch taktierte schon lange keiner mehr so schlau auf jenem posten. dass tiefer frieden für armeen fluch und segen bedeuten, wird sich nie ändern.

      br schneider-ammann hat hinter den kulissen wahrscheinlich nicht wenig dazu beigetragen, dass sich die snb durchrang, die 1.20er marke des euro/chf wechselkurses bis auf weiteres zu verteidigen. ein äusserst gefährliches unterfangen, aber wohl notwendig.

  • Annette Heim sagt:

    Wenn die Linken wollen, dass Widmer-Schlumpf in der Regierung bleibt, können Sie sie ja auf den Platz von Sommaruga setzen und diese aus dem Bundesrat abziehen. Wäre auch für das Land besser. Am besten wäre es aber, wenn gleich beide aus dem Bundesrat entfernt und durch kompetente und integre Persönlichkieten ersetzt werden.

    • Auguste sagt:

      hmm…, zeigen sie mir bitte die schlange mit kompetenten und integren persönlichkeiten mit bundesratsformat, annette heim. woher kommt bloss dieser unsinnige glaube, dass ausgerechnet die schweiz mit grossartigen führungspersönlichkeiten im übermass gesegnet sein soll? und was ewige regierungsumbildungen am ende zeitigen, können sie ja in italien dieser tage anschaulichst verfolgen – die stehen auf der kippe.

  • sandro gasser sagt:

    mit fug und recht kann man, muss man die charakterliche eignung dieser bündner dame in zweifel ziehen. ebenso ihre kompetenz, den sonst hätte sie nicht ihr amt als justizministerin wie eine heisse kartoffel an die unerfahrene nicht juristin sp br somaruga übergeben. der leistungsausweis ist mehr als dürftig und selbst hartgesottene svp hasser könnten sich in einer stillen minute überlegen, ob der nutzen eines verbleibens ews als bundesrätin wirklich im interesse unseres landes ist. abgesehen davon, ob die bdp mit 3000 mitglieder eine br verdienen? cvp chef darbelley meint ja, das sagt alles!

    • Auguste sagt:

      hmm…, sind es nicht die wähler/innen die über das gewicht einer partei entscheiden und nicht die eingetragenen mitglieder?
      blättern sie mal wieder im staatskundebuch, sandro gasser.

  • Klaus Reinmann sagt:

    Meiner Auffassung nach haben die Parlamentarier gegenüber dem Stimmbürger und Steuerzahler auch einen Auftrag,indem mit den vorhanden finanziellen Mittel sparsam und effizient umgegangen wird.In diesem Sinn verurteile ich jegliche fachlich unbegründete Bundesrats-Abwahlen innerhalb den ersten 4 Jahren,dies ist reine Geldvernichtung!Tatsache ist dass SP,CVP und Grüne Frau BR EWS vor 4 Jahren entgegen der SVP in den Bundesrat gewählt haben, alsi ist es auch IHRE Bundesrätin.Damit wäre auch klar, dass für den neu zu besetzenden SP-BR-Sitz die SVP mit einem Romand wie z.B. NR Rime zu besetzen ist!

  • Blick von Aussen sagt:

    Rechtsparteien gibt es nicht!
    Warum nicht?
    Es gibt nur Linke, denn alle Politiker sind doch lediglich linke „Repeaters“ (Nachplapperers), die das eingehämmertes Fremdprogramm aus ihrem „Verstand“ (linkes Gehirn) herunterleiern. Ein Rechter ist jemand, der seine eigene Integrität aus dem göttlichen Bewusstsein (rechtes Gehirn) empfängt und äussert. Alles klar?

  • Reto Schmid sagt:

    Im Grunde ist doch die ganze Diskussion, ob EWS vielleicht doch noch irgendein Schlupfloch findet, um sich im Bundesrat zu halten, eine reine Phantomdiskussion. Sie ist Mitglied einer Splitterpartei, es gibt absolut keine Legitimation für ihre Wiederwahl, der einzige, völlig destruktive Grund für ihre Wahl 2007 war, der SVP Schaden zuzufügen. Eine moralische Legitimation hat sie schon gleich gar nicht, sie ist vor der ganzen Schweizer Öffentlichkeit als Intrigantin enttarnt worden, die jeden hintergeht, wenn es ihr nützt. Man sollte dieses unrühmliche Kapitel EWS endlich zu den Akten legen.

  • David Bopp sagt:

    „Die Linke sollte nicht weiterhin darauf beharren, Eveline Widmer-Schlumpf sei als Paradepolitikerin der SVP in den Bundesrat gewählt worden.“ Diese Aussage ist mir neu, ich habe sie noch nirgends gehört bis jetzt.

    Trotzdem kann man sagen, dass EWS zwei wichtige Eigenschaften einer Bundesrätin hat: sie vertritt mit ihrer Haltung einen Anteil der Bevölkerung, und sie ist zur Kollegialität fähig.

    • max sagt:

      Das mag wohl sein, aber sie vertritt explizit nicht die Haltung derer, als deren Vertreterin von nota bene anderen Parteien gewählt worden ist. Das wäre übrigens etwa so, als würde die bürgerliche Seite Kurt Schildknecht (ja, der hat ein SP Parteibuch) in den Bundesrat wählen und bei Beschwerden der SP dann antworten, schliesslich habe man ein SP Mitglied gewählt.

  • Marc Fessler sagt:

    Wenn ich mir die gesammelten SVP Bashings hier so anschaue, merke ich eines: Neid!!! Der Erfolgreiche wird angefeindet weil sein Kurs stimmt.
    Was EWS anbelangt ist sie eine machtverliebte Person die sich nur um ihren Machterhalt kümmert, alles unter dem Deckmantel der Selbstlosigkeit.
    Ich frage mich wieviele böse Posting nun kommen?

    • Tom sagt:

      Wieso sollen wir unsere Zeit mit dem Beantworten von solch einfachem, gehaltlosen Geschreibsel vergeuden? Wenn Sie Schmerzen lieben, gehen Sie ein SM-Etablissement 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, oder tun sie sich filippos jekami-arena oder claudio zanettis orale endlosschleifen für fünf minuten an. sie wissen ja: sie könnten ein masochist sein, wenn sie von anfang bis ende dabeibleiben.

  • Maja sagt:

    Eines ist klar die Amerikaner wissen, dass im Dez. BR-Wahlen anstehen und BRin Schlumpf wieder gewählt werden will und das wird sie nur wenn sie die Bedürfnisse der SP befriedigt. Das bedeutet kein Bankgeheimnis mehr in der Schweiz.

    • Auguste sagt:

      hmm…, das ende des bankgeheimnisses trägt nicht die initialen ews – aber mit drei buchstaben liegen sich nicht so falsch, maja.

    • Christoph Züllig sagt:

      Genau! Die bösen Amis, die böse Widmer-Schlumpf, die böse SP. Wir haben also eine neue Achse des Bösen. So einfach ist die Welt.

  • René Obi sagt:

    Es gibt hier drei Aspekte.
    1. Wahlen sind erst noch.
    2. Frau Widmer-Schlumpf ist eine der besseren Bundesräte, die die Schweiz je hatte. Auch wenn sie etwas sehr rechts ist (mit Ausnahmen)
    3. Die Arithmetische Konkordanz sieht so aus: Rechts mit SVP und FDP bei ca. 44% 3 Sitze, Links mit SP und GP bei ca. 28% 2 Sitze, Mitte mit CVP, EVP, GLP, BDP bai ca. 28% 2 Sitze.
    Von mir aus kann ein zweiter SVPler für den blassen Schneider-Ammann kommen. Bitte aber einen der wenigen mit Anstand und Verstand. Spuhler will nicht, leider.

    • Martin Frey sagt:

      Hr. Obi, der BR wird bei der arithm. Konkordanz aus den 4 wichtigsten wählerstärksten Parteien gestellt, und nicht aus allen Parteien. Ansonsten müssten alle noch so skurrilen Parteien auch dazugerechnet werden. Bsp. gefällig? MCG, Lega, EDU, HPS DSP, AL, PDA… Aber auch dann stimmt ihre Milchbüchleinrechnung nicht.

      • Auguste sagt:

        hmm…, kleines quizzli: esoterischer begriff, der bei schweizer regierungswahlen gerne fälschlicherweise mit mathematik in verbindung gebracht wird?

    • Reto Wanner sagt:

      Zufälligerweise gehören wohl alle Bundesräte der SVP und der FDP nach Ihrer linken Logik zu den „schlechteren“ Bundesräten. Darum behalten Sie Ihren unqualifizierten Käse doch besser für sich. Wenn CVP, EVP, GLP, BDP neuerdings dasselbe sind, so sollen sie fusionieren. Tatsache ist, dass allein die CVP genügend Stimmen für einen Bundesrat auf sich vereinigt, nämlich mickrige 14%. Die anderen Parteien haben NULL Anrecht.

      • M.N. Dietrich sagt:

        Hr. Wanner, dies ist so aber nicht richtig. Und v.a. haben wir ein Mehrparteiensystem. Es täte uns sehr gut, wir würden kompetente Leute wählen und nicht Parteien. Auch wenn die so genannten Mitteparteien in den gleichen Topf geworfen werden, so sind sie nicht gleich. Und man muss auch nicht immer alle Parteien die nicht SVP sind, als links bezeichnen. Die bdp ist bürgerlich-rechts – aber immerhin hat sie Anstand.
        Am besten wäre sowieso, man würde als BR seine Parteizugehörigkeit fallen lassen & nur seine eigene Kompetenzen einbringen.
        Die gehässigen Worte, wie u.a.die Ihrige, sind eine Last.

  • Reto Schmid sagt:

    Im Grunde ist doch die ganze Diskussion, ob EWS vielleicht doch noch irgendein Schlupfloch findet, um sich im Bundesrat zu halten, eine reine Phantomdiskussion. Sie ist Mitglied einer Splitterpartei, es gibt absolut keine Legitimation für ihre Wiederwahl, der einzige, völlig destruktive Grund für ihre Wahl war, der SVP Schaden zuzufügen. Eine moralische Legitimation hat sie schon gleich gar nicht, sie ist vor der ganzen Schweizer Öffentlichkeit als Intrigantin enttarnt worden, die jeden hintergeht, wenn es ihr nützt. Man sollte dieses unrühmliche Kapitel EWS endlich zu den Akten legen.

  • Tolga Erken sagt:

    Frau Blumer. Sie haben wirklich gar nichts verstanden. seit die SVP 2003 die usprüngliche Zauberformel von 1959 durchbrochen hat, ist diese Aufteilung nach Parteienstärke in keinster Weise relevant. Eigentlich ist das wichtigste, dass die Bundesräte durch die Vereinigte Bundesversammlung gewählt werden, egal welcher Partei sie angehören. Es müssen einfach die Leute in den Bundesrat, welche dieses Land vorwärts bringen und die EWS zähle ich zu diesen Bundesräten. Ich bin weder links noch rechts orientiert sondern auch lösungsorientiert… und in keinster Weise ist dies die SVP

    • Tolga Erken sagt:

      …ich korrigiere: und in keinster Weise ist dies die „Blocher-SVP“

    • M. Bättiger sagt:

      1. Nicht die SVP hat Fr. Metzler abgewählt, sondern die vereinigte Bundesversammlung!
      2. Frau Metzler wurde abgewählt, weil die CVP seit über 6 Jahren im Bundesrat übervertreten war!
      3. Es hat immer einen touch Selbsgefälligkeit, wenn man sich selber als „lösungsorientiert“ darstellt und es Anderen abspricht.
      4. Nein, ich finde es wichtig, dass die mathematische Konkordanz beibehalten wird. Dies ist eine stärke der CH im Gegensatz zum Ausland, sorgt für politische Stabilität und ist insbesondere deshalb wichtig, weil das höchste politische Amt eben nicht durch die Bevölkerung bestimmt wird

    • Zimmermann sagt:

      Schön, dass jemand der nun wirklich keine Ahnung hat, anderen vorwirft nichts zu verstehen.
      Einfach der Reihe nach,…. damit es auch der Tolga schnallt.
      Mit Blick auf die Wahlschlappe im Oktober 99 traten Cotti/Koller im April ab. Deiss/Metzler folgten nach.
      Im Oktober wurde die SVP wie erwartet die stärkste Partei.Gutmenschen sagten dann..man könne doch die 2 Wischiwaschis nach nur ein paar Monaten nicht abwählen. Metzler wurde wie ausser dem Tloga jedermann weiss vom Duschdorissli/Cina/Stähelin/Deiss-Klüngel zum Abschus freigegeben, selbst linke Frauen verweigerten ihr die Stimme

  • Federico Karrer sagt:

    Für mich bleibt EWS eine problematische Person. Wenn jemand „seiner“ Partei die politische Karriere zu verdanken hat, lässt sie sich nicht mir Hilfe der SP und der CVP in den Bundesrat wählen. Menschen mit einem solchen Verhalten leiden unter einem Charakterfehler und gehören nicht in die Politik. Es gibt auch CVP-Politker, welche mit diesem Makel behaftet sind.

    • Walter Dobler sagt:

      Zum Glück muss sich jede Person auch mit Hilfe anderer Parteien wählen lassen. Dies heisst nicht, dass sie unter einem Charakterfehler leiden, sondern, dass man ihnen zutraut, etwas weiter als nur über den Partei – Tellerrand zu blicken. Bundesräte müssen vor allem für das Land und erst in zweiter Linie für die Partei arbeiten. Viele $VP Politiker und -anhänger scheinen dies leider nicht zu begreifen. Für mich ist der Artikel von Frau Blumer sehr $VP lastig (schon deshlab, weil sie das Vokabular der $VP unverdünnt übernimmt)

  • Schaedler Josef sagt:

    Kommentar aus Liechtenstein: Frau Widmer-Schlumpf ist eine erstklassige Bundesraetin.
    Ich hoffe und bin sicher, dass sie wiedergewaehlt wird. Sie hat Charakter und Fachwissen.

  • Vania Kohli sagt:

    Kurze Richtigstellung zum ersten Satz des Artikels: Es geschah NICHT am 12. September (das ist mein Geburtstag) sondern am 12. Dezember – an meinem Hochzeitstag ;-)))

  • M. Bratschi sagt:

    Gewählt wurde sie als SVP-Frau, sie macht eine stramm bürgerliche Politik. Zudem bietet sie der SVP die Chance für einen weiteren 4 jährigen Wahlkampf, wenn sie wieder gewählt würde.
    Andere Parteien wie die SPS und die KK/CVP mussten jahrzehnte auf eine angemessene Vertretung von bürgerlichen und freisinnigen Gnaden warten. Schlussendlich geht es der SVP um Rache – und wenn sich dabei ein dritter Sitz ergattern liesse, würde sie dies auch noch als Konkordanz verkaufen.
    Das ständige Gejammer der SVP geht mir auf den Nerv!

  • M. Bättiger sagt:

    Widmer-Schlumpf ist für mich schon aus charakterlichen Gründen unwählbar. Dies zeigt einerseits die offensichtliche Anlehnung an die Linke, um die Wiederwahl zu verbessern. Dies zeigt sich auch im Umgang mit langjährigen Mitarbeitern des ehem. Departementes, die dieses verlassen mussten oder aus Ärger verliessen. Und dies zeigt u.a. der Umstand, dass Fr. Widmer-Schlumpf die Wahl annahm. Als Parteimitglied, welches der SVP viel zu verdanken hat bezüglich ihrer Politkariere auf Kantonaler Stufe, dürfte Loyalität eigentlich vorausgesetzt werden. Aber scheinbar war die Karriere wichtiger.

    • Walter Dobler sagt:

      Hier ging wohl vergessen, dass EWS in der kantonalen $VP sehr starke Unterstützung genoss. Leider wurde ja dann die graubündner $VP in Sippenhaft genommen und gesamthaft ausgeschlossen. Ich habe diesen Schritt für völlig undemokratisch – aber typisch $VP – gehalten.

      • max sagt:

        Abgesehen von Ihrem schaurig witzigen $ (ist Ihnen das nicht etwas peinlich?), scheinen Sie vergessen zu haben, dass die Bündner SVP diese Frau vorgängig ja nicht vorgeschlagen hat. Soviel zum Rückhalt. Das Päckli hat diese Frau denn auch nicht mit ihrer Kantonalsektion gemacht, sondern mit dem politischen Gegner. Und das, lieber Herr Dobler, hätte keine Partei akzeptiert. Da wurde doch z.B. Frau Lieberherr wegen viel geringerer Differenzen zur ach so toleranten SP rausgeschmissen.

        • M. Bättiger sagt:

          Richtig. Ebenso wurde nicht die „SVP-Graubünden in Sippenhaft ausgeschlossen“, sondern der Ausschluss erfogte einzig, um Fr. WS auszuschliessen – alle Anderen konnten sofort wieder der neugegründeten SVP-Kantonalpartei beitreten. Und wissen Sie max: Menschen mit Kindergartenniveau schreiben SVP eben mit Dollarzeichen und finden sich dabei schaurig kreativ. Naja…

          • Markus Döbeli sagt:

            Ich hätte eine Frage an Sie Herr Bättiger und an unzählige andere Blogger in diesem Forum, welche gebetsmühlenartig immer wieder die gleichen Argumente gegen EWS ins Feld führen: Ihr Charakter, ihre Entlassungen im Dpmt, Illoyalität. Woher haben Sie das? Stand dies auf einem Zettel, der in den Briefkasten geworfen wurde? Weil diese Argumente haben mit der jetzigen politischen Situation relativ wenig zu tun, sondern zielen nur auf die Person. Dabei sind gerade die parteilichen Geplänkel viel entscheidender im Dezember.

          • max sagt:

            Lieber Herr Döbeli, man kann sich natürlich auch dumm stellen. Bei dem Verhalten dieser Frau, ist es logisch, dass auch Ihre Person angegriffen wird. Mit der jetztigen politischen Situation hat zu tun: Diese Frau vertritt die Wählerschaft, die sie vertreten sollte nicht (Blick ins Zeitungsarchiv genügt). Es mag ja sein, dass Sie und andere diese Frau toll finden, aber dann müssten Sie halt BDP, und nicht SP, CVP, Grüne etc. wählen. Ansonsten sind Ihre Interessen im Bundesrat über- und meine untervertreten. Und um Interessenvertretung geht es im Konkordanzsystem.

          • Markus Döbeli sagt:

            (Kommentar zu max 18:20) Ihre Antwort befriedigt micht nicht. Mir geht es eher darum, dass immer in genau gleicher Reihenfolge hintereinander diese Argumente ins Feld geführt werden, als würden jene irgendwo auf einem Zettel stehen und werden dann kommentarlos von den EWS-Kritikern abgeschrieben. Ich will darauf hinaus, dass man sich seine eigene Meinung bilden muss, und nicht eine bereits vorgefertigte übernimmt. Und ich sage nicht, dass nur EWS-Gegner sich manchmal so verhalten, diese Praxis findet man links wie rechts, leider hat sich unser politisches System dahin verändert, sehr schade.

          • max sagt:

            Lieber Herr Döbeli, vielleicht ist diese Reihenfolge auch dem zeitlichen Ablauf geschuldet, den Zeitungsberichten, dem berühmten DOK Film? Wer weiss das schon. Wie Sie allerdings darauf kommen, dass dies darauf schliessen liesse, dass die Schreibenden keine eigene Meinung haben, weiss ich nicht. Das finde ich erstens ziemlich gewagt und zweitens ziemlich frech. Oder haben Sie auch keine eigene Meinung, nur weil Sie sich auf Artikel im z.B. Tagi beziehen? Dass Sie alles, über was Sie schreiben, aus unmittelbarer Nähe selbst erlebt haben, wollen Sie doch wohl auch nicht behaupten.

          • Markus Döbeli sagt:

            Entschuldigen Sie max, aber wenn in diesem doch sehr kleinen Forum ca. 30 Personen fast identische Texte verfassen, dann sieht das für mich verdächtig bzw. so aus, als wäre das irgendwie vorgefertigt. Aber im Gegensatz zu Ihrem doch sehr unfreundlichen Diskussionston greife ich Sie nicht persönlich an, sondern ich ziehe dies ja eben in einen grösseren Kontext, dass sich die politische Kultur leider in Richtung von vorgefertigten Meinungen (links wie rechts) verschlechtert hat. EWS versuchte mit einer gegen alle Seiten unabhängigen/offenen Politik dagegen anzukämpfen, das Resultat kommt im Dez

          • max sagt:

            Selbstverständlich ist mein Diskussionston „unfreundlich“, dass ist ja das mindeste bei einem Wähler der xxxx (bitte lustigen Namen selbst einsetzen)Partei. Sie hingegen sprechen uns äusserst freundlich eine eigene Meinung ab, wittern eine Verschwörung (Zettel im Briefkasten). Wenn mir soviel Stil und Anstand entgegenschlägt, muss ich ja scheitern!

          • Markus Döbeli sagt:

            max, was würden Sie eigentlich sagen, wenn ich SVP-Mitglied wäre? Wäre doch durchaus möglich, auch SVP-Mitglieder können EWS cool finden, aber das geht in Ihrer, Entschuldigung, vorgefertigten Weltansicht nicht. Das ist genau das, was ich an der heutigen politischen Kultur (auch im BuHa) verabscheue. Wenn man SP wählt, dann muss dann xxxx gut finden, wenn man SVP wählt, dann muss man yyyy gut finden. Wenn man eine andere Meinung zu etwas, dann ist man abnormal. Vielleicht ist es Ihre Schweiz, wie Sie sie sich vorstellen, meine Schweiz ist das nicht.

          • max sagt:

            Wen Sie cool finden und wen nicht, ist mir, mit Verlaub, ziemlich egal. Auch wenn Sie SVP-Mitglied wären (was Sie kaum sind). Allerdings ging es in dieser Diskussion nicht um einen Coolfindwettbewerb, sondern darum, dass Sie (jetzt kommt’s) „Andersdenkenden“ schlicht die eigene Meinung absprechen. Dazu gehört auch, dass ich offenbar im Gegensatz zu Ihnen eine „vorgefertigte Weltansicht“ habe (wie war das mit den persönlichen Angriffen?). Da ich mir etwas überlege, bevor ich jemanden wähle, liegt es übrigens in der Sache, dass ich jemanden, der das Gegenteil vertritt nicht ganz so cool finde.

          • Markus Döbeli sagt:

            Ach kommen Sie max, sie finden ja auch, dass ich als „Andersdenkender“ unmöglich in der SVP sein kann. Warum denn nicht? Ich finde Sie auf jeden Fall auch cool, ich möchte auch von ihren Kommentaren etwas mitnehmen. Nochmal im grösseren Kontext: Meine Schweiz ist, wenn links und rechts zusammenarbeiten, wenn man einander zuhört und dann von seinen evt. gegenteiligen Meinungen profitiert und zusammen eine Lösung findet. Genau dies versucht EWS in ihrer Politik tagtäglich, genau diese Praxis findet aber heute bei vielen Leuten (links wie rechts) keinen Anklang mehr.

          • max sagt:

            Lieber Herr Döbeli, ich unterstelle Ihnen allerdings nicht, fremdbestimmt zu sein. Ihre Idealisierung dieser Frau teile ich überhaupt nicht, sie hat im Gegenteil mit ihrer Aktion ein Zusammenwirken von Linken und Bürgerlichen wenn nicht verunmöglicht, dann zumindest erschwert.
            Zu der von Ihnen gewünschten Zusammenarbeit: wie sähe die denn zwischen SP und SVP aus? Wir treten ein bisschen in die EU ein? Wir haben nur jedes zweite Jahr eine Armee? Es braucht Richtungsentscheidungen, und die muss mommentan halt die sog Mitte treffen. Meistens drückt sie sich aber davor und jammert über Stilfragen

        • Walter Dobler sagt:

          Mein „schaurig witziger $“ bei $VP schreibe ich, seitdem die $VP in ihren Chefetagen hauptsächlich ziemlich bis ganz vermögende Schweizer einstellt. Ich könnte für SVP auch schreiben: Seilschaft Vermögender Politiker ! Zur Frage der bündner $VP: Es ist ja umso schlimmer, wenn die bündner $VP aus der Partei ausgeschlossen wurde, selbst wenn sie EWS nicht vorgeschlagen hat. Wofür wurde sie dann „bestraft ? Mir scheint, dass eine politische Partei, die ihrerm politischen Gegner nicht die Freiheit der Wahl gewährt, unserer Demokratie in der Schweiz grossen Schaden zufügt.

          • max sagt:

            Seit wann hat die SVP denn „hauptsächlich“ Reiche in den Chefetagen? Wie reich war z.B. Herr Ullmann. War der auch reich? Hm, wissen Sie nicht. Hätten Sie das nur mal in Erfahrung bringen können, dann hätten Sie vielleicht schon viel früher SVP mit $ schreiben können. Und es wäre nie der Verdacht aufgekommen, Sie wären lediglich ein weiterer Hilfswitziger, der auch mal was schreiben wollte.

          • max sagt:

            Noch was, Herr Dobler, gem. Statuten der SVP kann ein einzelnes Parteimitglied von der Bundespartei nicht ausgeschlossen werden. Da sich die bündner SVP, respektive ihre Chefetage, lieber mit dieser Frau solidarisierte, war ein Parteiausschluss unumgänglich.
            Keine andere Partei hätte das Verhalten dieser Frau tolerieren können, auf Kantonsebene hat das z.B. die SP mit Herrn Wehrli gemacht, der allerdings seine Wahl nicht mit dem politischen Gegner ausgekungelt hat. Auf Bundesebene fehlt bei den anderen Parteien schlicht der Mut, die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen.

  • Es tönt fast wie vor 4 Jahren: EWS eine Verräterin? Das Volk scheint anders zu denken. EWS würde hinter D. Leuthard und S. Sommaruga an 3. Stelle gewählt, das sagen die neuesten Umfragen. Ich bin zuversichtlich, dass die SP grossmehrheitlich der Versuchung widersteht, mit der SVP ein Päcklein zu schnüren und EWS durch einen SVP-Mann zu ersetzen. Lieber das Risiko eingehen, einen der beiden zustehenden BR-Sitze zu verlieren, als die politische Glaubwürdigkeit zu verspielen. Die SP dürfte zusätzlich punkten – sie steht ja bereits gut da -, würde sie vor den Wahlen klar für EWS Position beziehen.

    • Mr. Moser sagt:

      Das gfs hat auch gesagt das die Minarettinitaive nicht durchkommt, warum soll EWS dann vom Volk gewählt werden? Abgesehen davon, war Sie als Vorsteherin der Justiz federführend im Bundesrat und hat z.B. diese Niederlage direkt zu verantworten!

  • Marthaler Fritz sagt:

    Warum wird der Vertretung im Bundesrat dermassen viel Gewicht auferlegt. Ein Bundesrat oder eine Bundesrätin kann ja gar nicht von alleine etwas umsetzen. Eine starke Gruppierung im Parlament z.B. die SVP mit fast 30% Wähleranteil könnte mit der Ausrichtung auf Sachpolitik mit andern Partnern Mehrheiten finden die den Bundesrat letztlich zwingen entsprechende Umsetzungen vorzunehmen. Nicht vergessen darf die seit Jahren leider verfolgte Personifizierung und Abkehr von der Sache. Damit hat die SVP im Bundesrat ein Klima geschaffen, das es für ihren jetzigen Vertreter äusserst schwierig macht.

  • Lucien Michel sagt:

    Die SVP war schlichtweg dumm, ihre fähigste und kompetenteste Vertreterin in unserer Landesregierung infolge gekränkter Eitelkeit aus der Partei zu werfen. Es wäre seit Jahrzehnten das erste mal, dass die SVP einen Bundesrat hätte, der dieses Amt auch wirklich erfüllt und auszuüben weiss.

    • Reto Schmid sagt:

      Die SVP war schlichtweg klug und entschlossen genug, auch unter Abschätzung der langfristigen politischen Entwicklungen die egozentrische und unfähige Intrigantin aus der Partei zu werfen. Dies wird vielleicht auch etwas dazu beitragen, dass die Wahl Widmer-Schlumpfs hoffentlich für Jahrzehnte die letzte derartige Pervertierung von Anstand, Vernunft und Wählerwillen bleibt.

      • Zimmermann sagt:

        Reto…Du musst wissen dass für den Michel alles alle und jedermann gut ist …der nicht der SVP angehört oder andersrum…was nach SVP tönt oder riecht ist für den Michel ein Saumichel

    • max sagt:

      Lieber Herr Michel, dumm wäre die SVP gewesen, wenn sie diese Frau ausgeschlossen hätte, und es jetzt bereuen würde. Tut sie und ihre Wählerschaft aber nicht. Also ist dieser Entschluss aus Sicht der SVP und der Wähler, die sie vertritt richtig gewesen. Dass Sie dies als Fehler sehen, ist jetzt nicht ganz so wichtig, schliesslich haben Sie auch vor dem Ausschluss kaum SVP gewählt. Und vielleicht haben Sie die Güte, es uns zu überlassen, von wem wir explizit NICHT vertreten sein wollen.
      Müsste doch für Leute, die so viel anständiger, stilvoller und sachlicher sind als wir, ein Klacks sein.

  • Rudolf Mühlemann sagt:

    Man könnte sich die Finger wundschreiben. Es bringt aber nichts. Fakt ist in der Tat, das EWS nie eine in der Wolle gefärbte SVP-Frau war. Sie konnte also auch nicht als solche gewählt werden. Vor vier Jahren wurden von der Linken und den von dieser beeinflussten Bürgerlichen ein nicht ganz sauberes Spielchen gespielt. Ob EWS ihre Sache als Bundesrätin gut gemacht hat, wage ich nicht zu beurteilen. Es könnte aber sein, dass sie durchaus im Durchschnitt der eher mediokren Regierungsmannschaft angesiedelt ist. Dass die Annahme der Wahl damals für die Bundesratstochter attraktiv war, leuchtet ein

    • Reto Schmid sagt:

      Ich würde Widmer-Schlumpf durchaus eine enorme Abgebrühtheit, Rücksichtlosigkeit und dazu ein beträchtliches schauspielerisches Talent attestieren. Im Grunde wirft die Wahl solcher zweifelhafter Persönlichkeiten ein bezeichnendes Licht auf die Schweizer Gesellschaft, in der solche Gestalten nicht nur toleriert werden, sondern sogar bis in politische Spitzenämter aufsteigen können und ihr Verhalten auch noch von manchen Menschen bejubelt wird.

      • Baldomir Gabalzar sagt:

        @Schmid: Dass Sie als SVP Parteisoldat das so sehen kann ich durchaus nachvollziehen. Komplexe Zusammenhänge zu analysieren war noch nie die Stärke ihresgleichen, darum sind Sie auch so leicht manipulierbar.
        Die Annahme der Wahl durch EWS hat nichts aber auch gar nichts mit den Atributen zu tun die Sie ihr zuschreiben. Es war die einzige Möglichkeit den Schaumschläger Blocher von den Schalthebeln der Macht zu entfernen und der konstruktiven Politik der Bürgerlichen wieder zum Durchbruch zu verhelfen. In diesem Sinne ist sie wie Winkelried.

        • Rüdiger Kraus sagt:

          @Baldomir Gabalzar. Mir kommt eher der Begriff „Heimli-Pheiss“ in den Sinn, wenn ich an EWS denke und nicht der Winkelried. Das die Frauen auch nicht gegen die Habsburger zogen, macht wohl auch nichts oder? Aber sich zu rechtfertigen, indem man den anderen die Fähigkeit abspricht politisieren zu können, erscheint mir ein bisschen Grössenwahnsinnig. Ich war mal SP-Wähler. Dann FDP. Und diese Wahl unterstütze ich die Pol-Parteien, weil mir das politisieren in der Mitte, zuwenig konsequent ist und ich die Mitte nicht gestärkt sehen möchte. Aber jemanden ausschliessen? In der Schweiz?

        • max sagt:

          Winkelried hat seine eigenen Leute nicht verseckelt. Und selbstverständlich sind alle, die SVP wählen, dumme Parteisoldaten. Dass Sie das als Vertreter der Anständigen und stilvollen so sehen, kann ich nachvollziehen.

  • Baldomir Gabalzar sagt:

    Die Frage ist doch, soll eine in Finanzfragen fachlich hervorragende Bundesrätin abgewählt und durch eine Holzhändler aus dem Welschen ersetzt werden, der aus einer Partei deren Programm lautet „egal was die anderen aufs Tapet bringen, wir sind dagegen“ kommt. Und dies gerade jetzt wo die Amis auf der Matte stehen und es gewaltig ächzt im Umfeld des Euro. Ich kann da nur an die Vernunft appelieren, den sonst guet nacht am sächsi….

  • Rolf Leu sagt:

    „Schweizer wählen SVP“ so einfach, klar und für den Dümmsten verständlich. Doch hat diese Partei den Namen Schweizer für sich gepachtet, man müsste dann den übrigen 70% noch erklären was sie sind:. Ausländer, schwarze Schafe, Muslime, Kosovaren. Dass viele Schweizer nur das ganz Einfache begreifen und verstehen wollen ist eigentlich schade für die Schweiz.

    • Rüdiger Kraus sagt:

      „Du Mami, ich will in die Disco“ Mami sagt „Nein du darfst nicht gehen“ Junge sagt „Aber der Thomas darf auch gehen“…In etwa so kommt mir das jammern rein, wenn Schweizer und Andere sich darüber aufregen, wenn eine Partei definiert, wie sie die Schweizer sieht (gibt es gar nicht „die Schweizer“, ansonsten viel Glück bei der empirisch gestützen Definition). Früher waren es diesselben, die alles schweizerische als hinterwäldlerisch und bünzlig verschrien, und die SVP dissten. Und jetzt drehen alle das Fähnlein und wollen ein bisschen vom „Swissness“-Kuchen (sowieso ein skuriller Begriff)…

  • Ursula Schüpbach sagt:

    Wenn es das Parlament nicht schafft, eine derart gute Bundesrätin nochmals zu wählen, dann ist bei mir die Politverdrossenheit wohl wieder mal beim Höchstwert angelangt.

    • Zimmermann sagt:

      Liebes Ursi…warum steht das bloss nicht auf der Titelseite……………so eine weltbewegende Nachricht……..
      und was ist wohl derart schlecht für Dich……………… wenn die unterirdische Bündner Lügnerin derart gut sein soll ?!?!

  • Marc sagt:

    Guten Tag Redaktion. Ich möchte das die Beiträge von einem Adrian und Marcel gelöscht werden.
    Grund:
    Wiederholt diffamieren sie anderen als Faschist und Nazi:
    Was schreibt z.b Marcel als Reaktion auf den Beitrag von Herrn Zahner: „Und nicht vergessen! Beim Ankreuzen immer mit gestrecktem rechten Arm.“
    Ich bekomme sehr stark den Eindruck das die Tagi diese äusserungen unterstützt, und dies macht von der Tagi…, ja was wohl.

  • Frank Z. Marg sagt:

    Frau Widmer Schlumpf hat wie viele SVP-ler gemerkt, dass Blocher weg muss. Er ist ein gefährlicher Polit-Miliardär. Sie hat diese Aufgabe gelöst, mit Êigeninteresse verknüpft (Bundesrätin werden) und ermöglicht, dass die Führerabhängigen innerhalb der SVP nun unter sich bleiben müssen, weil mit ihr die BDP gegründet wurde. Frau Widmer Schlumpf gebührt Dank. Sie hat die Schweiz von einem Polit-Tyrannen befreit.

    • Zimmermann sagt:

      Ja lieber Frank, auch wenn Du Dein Geschnorr noch bis zu Deinem Todl wiederkäust….. wenn Du nicht vorher daran verwurgest…………….es wird nicht „wahrer“……….DU Tyrannen-Experte Du

  • Ruedi Bosshard sagt:

    Also, nach dem – ziellosen – „Chindergartenzüg“ vom letzten Samstag, dessen (Neben-)Kosten (Polizeien aus dem halben Land etc.) und und, und – eigenartigerweise – der Steuerzahler berappen muss, bin ich entschlossen, bei den Wahlen im Oktober keinem SVP-Grind die Stimme zu geben. Lieber – allenfalls – siebenmal mehr einem seinerzeit von ihr selbst provozierten BDP-ler! . Was hat sie sich da dabei selbst eingebrockt, und beharrt trotzdem nach wie vor auf einen „Anspruch“ (?) auf einen 2. Sitz? Welch Paradox! ! Deshalb, der SVP zum Trotz: EWS „im Dutzend“! („Sälber tschuld!)

    • Zimmermann sagt:

      Ach bitte bitte bitte lieber Ruedeli sei doch nicht so böse mit uns………….und genau …….einfach mal jemandem so die Stimme geben…….einfach so zum trötzele……………..sälber tschuld

    • max sagt:

      Ich würde Ihnen, lieber Herr Bosshard, empfehlen, keine sieben Stimmen für die BDP abzugeben. das kann zu Problemen führen. Schade ist, dass Sie, der Sie so offensichtlich bis 2007 SVP Wähler waren, dieser Partei nun den Rücken gekehrt haben.

  • Reto Meier sagt:

    Die Frage ist doch, soll eine in Finanzfragen fachlich hervorragende Bundesrätin abgewählt und durch eine Holzhändler aus dem Welschen ersetzt werden, der aus einer Partei deren Programm lautet “egal was die anderen aufs Tapet bringen, wir sind dagegen” kommt. Und dies gerade jetzt wo die Amis auf der Matte stehen und es gewaltig ächzt im Umfeld des Euro. Ich kann da nur an die Vernunft appelieren, den sonst guet nacht am sächsi….

    • Zimmermann sagt:

      Genau Meier ……………in Finanzfragen fachlich hervorragende Bundesrätin ……….kannst Du das präzisieren………oder schwafelst Du einfach Mainstream-Einheitsbrei-Kloake-Geschnorr nach…………guet nacht am sächsi
      Anscheinend ist für Dich eine im Staatsfilz abzockende in der Privatwirtschaft Unbrauchbare das leuchtende Beispiel des guten Bürgers….da ist natürlich ein selbständiger Unternehmer nur dummes Zeugs….gell ….guet nacht am sächsi

      • max sagt:

        Lieber Herr Zimmermann, ich kann Ihren Aerger über solch durchsichtige Lobhudeleien gut verstehen, aber ein Gang tiefer würde doch auch gehen, meinen Sie nicht?

  • Maria Halder sagt:

    Ich habe die Nase voll von den Linken wie den Rechten. Wir braucen Politiker mit einem Verstaendnis fuer Finanzen, den Mut einen eigenen Schweizerischen Weg zu gehen und der Voraussicht, dies zum Wohl des ganzen Landes zu tun. Ich sehe weit und brei niemanden, der das wirklich kann. Nur Weicheier und zoegerliche Flaschen. Oder Leute, die ihr eigenes Sueppchen kochen, egal, was es koste. Ich finde, es braucht eine Quote fuer Parteilose.

  • Frederik Sörensen sagt:

    Lösungsorientiert sollen Bundesräte und Parlamentarier sein. Ich habe da mal ein paar Fragen. Warum wartet das Ausländerproblem seit vier Dekaden, dass es gelöst wird? Warum wartet das Krankenkassenproblem seit bald zwei Dekaden dass es gelöst wird? Sind UBS und CS für den nächsten Bankencrash gerüstet? Wie steht es mit der Arbeitslosenversicherung, der 2. Säule, bei der AHV, bei der IV usw? Nur ein ideologisch Verseuchter sagt, dass wir ein Lösungsorientiertes Parlament haben. Ein bekennender Nichtwähler.

  • Helmut Melzer sagt:

    Widmer-Schlumpf ist eine bürgerlich, konservative Politikerin, die von der SP als wählbar gehalten wurde. Wer sich aber die Positionen der SVP anschaut, muss aber sehr schnell erkennen das solche Politiker in dieser Partei keinen Platz haben. Die SVP ist eine Rechts populistische Partei mit einem latenten Neigung zum Rechtsextremismus. Widmer-Schlumpf hat damit nichts zu tun, sie vertritt bürgerlich konservative Werte ohne z.B. Ausländerhetzkampagnen zu betreiben. Und ich glaube das es noch mehr Politiker in der SVP gibt, denen der eingeschlagene Kurs von Blocher immer mehr zuwider ist.

    • Zimmermann sagt:

      Helmut Helmut danke vielmals für Deine netten Ausführungen. Danke vielmals…Und ist die Erde nun auch noch immer eine Scheibe……Du weisst es sind viele Menschen gefoltert und getötet worden, weil sie DIESE Tatsache bestritten.
      Genau so kommt mir Dein Geschreibsel vor…..uralt wiederlegte Phrasen dreschen……oder bist Du einfach zu faul um selber nachzudenken?

      • Walter Dobler sagt:

        Herr oder Frau Zimmermann – bitte mässigen Sie sich und bleiben Sie bei der Sache. Es ist schlechter Stil – und leider ist der immer wie mehr in der Politik ebenfalls zu finden – Personen zu beleidigen, wenn die sachlichen Argumente fehlen

  • Ich stelle fest, dass die sogenannte „Reporterin“ hier miserabel recherchiert hat oder ganz einfach bewusst die Fakten verfälscht!

    1. Frau Blumer behauptet, die SVP sei von Anfang an gegen die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit gewesen. Gerade die der Zickzack-Kurs der SVP im Vorfeld der Personenfreizügigkeitsabstimmung zeigt wie lächerlich diese Behauptung ist. Zudem hat die SVP gewisse Bilaterale Abkommen immer unterstützt!

    Bitte richtig recherchieren, Frau Blumer!

  • 2. Frau Blumer nennt hier ein paar wenige Beispiele bei denen EWS gleicher Meinung war wie die Linke und tut dann so als wäre das immer der Fall. Das ist unseriöser Journalismus, Frau Blumer!

    3.Ein Bundesrat soll keine Parteipolitik betreiben, sondern die Interessen des Landes vertreten! Genau das macht EWS im Gegensatz zu ihrem Vorgänger!

  • Edi Gerber sagt:

    Liebe Redaktion, liebe MitleserInnen, ich frage mich ernsthaft, ob die peinlichen, ausfälligen und primitiven Beleidigungen von ‚Zimmermann‘ wirklich online gestellt werden müssen. Diese Unperson muss sich offensichtlich abregen und vielleicht ist das auch katharsisch für diese Person, aber alle anderen an diesem Hassniveau teilhaben zu lassen ist mehr als fragwürdig. Zimmermann agiert nach dem SVP-Leitsatz ‚töibele – schtriite – plaage.‘ Schlicht nicht das Niveau eines Schweizers, sollte man denken. Bitte schicken Sie der Person ‚Zimmermann‘ Hilfe, sie hat sie dringendst nötig !

  • Hans Hasler sagt:

    Bei der Wahl von Wittmer-Schlumpf hat die SVP ein zutiefst undemokratisches Verhalten gezeigt. Eine Wahl, in der nur eine einzige Person zur Wahl steht, ist lächerlich und einer Demokratie nicht würdig. Sowas kennt man sonst nur von Diktaturen, die sich pseudomässig „legitimieren“ wollen.

    • max sagt:

      Genau, Herr Hasler, Sie haben Recht! Nur eine kleine Frage: Wieviele Kandidaten hat die SP für die Wiederwahl von Frau Calmy portiert? Oder Für Herrn Leuenberger? Oder die CVP für die Wiederwahl von Frau Leuthard? Oder nehmen wir die FDP für Couchpin? Es scheint, Sie haben da ein Wespennest getroffen. Undemokratisches Verhalten wo man auch (nicht)hinschaut!

      • Hans Hasler sagt:

        Zur Wahl stehen und von der Partei portiert werden sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
        Bei so ziemlich jeder Bundesratspartei sich schon Kandidaten gewählt worden, die nicht von der Partei vorgeschlagen wurden. Die Wahl wurde jeweils akzeptiert. Faktisch sind stehen immer mehrere Personen zur Wahl. Ausser bei der SVP.

        • Zimmermann sagt:

          Hasler…..dümmer ( oder verlogener) gehts wohl nicht…….
          – Der Sozi- Matthey musste seine Wahl ablehnen
          – Als Brunner nicht gewählt wurde durfte es nur noch eine Frau sein.
          – Wischiwaschi -Duschdorissli war eine Einerkandidatur
          – Bei der Wahl des vergesslichen handlungsfähigen Zwischenmenschlichen portierte die SVP Rita Fuhrer und Eberle
          – und nun soll es laut lösungsorientierten Stil und Anstandslieben der Koalition der Vernunft eine SVP-Auswahl benötigen von nach Wischiwaschi-Kriterien festgelegten Bedingungen

  • max sagt:

    Welche Partei hat es akzeptiert, dass bei einer Wiederwahl ein vom Gegner vorgeschlagener Kandidat gewählt wurde, Herr Hasler?
    Da hätte ich doch gerne eine Antwort. Dass bei einer Neuwahl nicht immer die vorgeschlagenen Kandidaten gewählt wurden, hat auch die SVP akzeptiert (Schmid).
    Ob es wirklich schlau ist, nur um einer Partei zu schaden, jemanden zu wählen, der die betreffende Parteimeinung freundlich gesagt marginal vertritt, dürfte man sich auch fragen. Zudem scheinen gewisse Parteien die gross veranstalteten, superdemokratischen Hearings vor den Wahlen etwas wenifer ernst zu nehmen.

  • max sagt:

    Was Sie zu den von mir angesprochenen Wahlen der Bundesräte Calmy, Leuenberger, Leuthard oder Couchpin sagen, die ja Ihrer Definition gemäss alle diktatorische Züge tragen, zu sagen haben, ist mir jetzt voll durch die Lappen gegangen. Oder haben Sie, Herr Hasler, darauf vielleicht gar nicht geantwortet?

  • Schuchig, Egolf sagt:

    Endlich gibt es mit Frau Widmer-Schlumpf eine Bundesrätin, die einen eigenen Kompass hat und sehr pragmatisch argumentiert.
    Sie ist unabhängig von parteipolitischen Gängelbändern und läuft ohne von oben verordnete Scheuklappen durch die Landschaft.
    Dies ist gerade im Verhältnis zu der sie kritisierenden Partei äusserst wohltuend, deren Vertreter doch sehr häufig im Gebrauch von Satzbausteinen und Argumentationsschablonen auffallen; Parteisoldat passt hier sehr gut.
    Es bräuchte viel mehr Menschen in der Politik, wie Fr. Widmer-Schlumpf, die die üblichen Links-Rechtskategorien überwunden haben.

    • Zimmermann sagt:

      Ja Egolf……….. aber was nützt es wenn der Kompass kaputt ist und alle paar Tage in eine andere Richtung zeigt

      • Lucien Michel sagt:

        Ja, lieber Zimmi, was, in einer (jedenfalls ehemals) ziemlich «gruusigen» Eckkneipe oder einem verrauchten Tabakladen irgendwo hinter dem Bahnhof von Uster als Stammtischgegröhle noch angehen könnte, nimmt sich hier im Blog einer doch ernst zu nehmenden Zeitung ziemlich exotisch aus. Vielleicht sollten Sie mal probieren, Ihre (genau so berechtigten wie alle anderen) politischen Ansichten etwas klarer zu formulieren.

        • sandro gasser sagt:

          by the way, lieber lucien michel, ich finds ok wenn zimmermann mit seiner ordinären schreibweise andere ärgern darf, auch wenn es zuweilen kontaproduktiv ist. und ich finds ganz toll ! das er dies im TAGI tun darf. zuviel wird leider in den anderen (redaktionellen) kommentarseiten zensuriert bezw. nicht veröffentlicht, auch wenn es noch so nett geschrieben und formuliert wurde. a propos nett: franz hohler hat ja da mal was geschrieben. meinungsfreiheit (wenn ich hier vom thema abweichen darf) ist nicht etwas exotisches, wichtig ist, das sie gelebt werden kann. freiheit ist nicht umsonst.

  • Hans-jörg Kalt sagt:

    Das ewige links rechts und Couleur Geplänkel zeigt genau woran die Politik der CH krankt. Zauberformel, Kollegialprinzip, Nacht der langen Messer, etc. Schneidet mal diese alten Zöpfe ab. Man soll Frau und Mann wählen die sich als Macher/inn herausstellen. Frei von Verbindungen, Allianzen Kartellen, und Konzernen. Die Arbeit leisten, dass dem Land und deren Bewohner zu gute kommt. Positives Denken und Handeln kann nur erzeugt werden wenn man_n/Frau frei von zwängen ist.

  • Beat sagt:

    Sie soll ihren Sitz nicht „zur Verfüung stellen“. Es ist schwierig einen Ersatz für EWS zu finden der halbwegs hinreicht. Die Schweiz braucht das jetzt dringender als die doofe Konkordanz.

  • Heiniger Peter sagt:

    Für mich ist EWS die mutigste Frau seit langem.

  • Peter sagt:

    Politiker sind doch alle verlogen. Von Links nach Rechts belügen sie das Volk jahraus und jahrein und holen sich den Steuerfranken. Wenn die Politiker ohne Lohn arbeiten würden, wären sie echte Politiker. Denen geht es doch nur um eines, unserem Geld und nicht unserem Wohl. Sonst wäre in unserem Land einiges anders, als es jetzt ist. Schaut mal, wer noch für die Schweizer einsteht und nicht in die EU gehen will. Von mir aus können alle in die EU gehen, welche unbedingt wollen. Dann gibt es ein wenig mehr Platz für uns Schweizer in der Schweiz. GopferTELLi, wacht endlich auf!

  • Peter Bratschi sagt:

    Wenn man die Abgangsrede des abgewählten Blocher sich zu Gemüte führt, dann weiss man ganz sicher, dass da kein Staatsmann abgewählt wurde. Ersetzt wurde er durch eine Frau, welche der Problemlösung und nicht der Parteibüfflerei verpflichtet ist. Also wiederwählen.

  • Ruedi vo Stette sagt:

    Diese im totalen Machtrausch stehende Frau Widmer soll gescheiter freiwillig den Sessel räumen im BR hat sie nebst einigen anderen Damen und Herren keine Berechtigung mehr.
    Schaut doch mal auf ihre Hände…die verraten sehr vieles…

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