Japan und die Schweizer AKW-Debatte

Seit Tagen zittert die Welt um eine mögliche Grosskatastrophe rund um die Atomkraftwerke Fukushima und Miyagi. Das real erlebte weltweite Bedrohungsgefühl hat der Diskussion um die Risiken der Atomenergie eine neue Wendung gegeben. Mehr als alle Risikoanalysen führen die Bilder der evakuierten Bevölkerung und ihrer Helfer in Schutzanzügen der Welt vor Augen, welche Gefahren von der Atomenergie nach wie vor ausgehen.

Kein Wunder, versuchen die Befürworter einer Verlängerung der Betriebsbewilligungen in der Schweiz seit Freitag zu beruhigen: Hier sei die Situation ganz anders, schliesslich liege die Schweiz nicht über einer tektonischen Verwerfung. Sie hoffen, dass die Lage nicht eskaliert und die Bilder im schnell drehenden Medienkarussell bis zu den Wahlen im Herbst vergessen sind.

Die Gegner sehen das ganz anders: SP und Grüne erhoffen sich Auftrieb für die Wahlen im Herbst. Schliesslich hat die Welt unmittelbar vor dem 25. Jahrestag von Tschernobyl ein zweites Mahnmal für die Gefahren der Atomenergie erhalten.

Fukushima erinnert daran, dass sich die Versicherer nach wie vor weigern, die Schäden von Atomkraftwerken in unbegrenzter Höhe zu decken.

Wie sicher ist die Atomkraft? Explosion in Fukushima 1.

Die Gegner haben zwei nur schwer zu widerlegende Gründe auf ihrer Seite: Erstens hat die Renaissance der Atomenergie in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass inzwischen in sehr vielen Regionen der Welt neue Atommeiler geplant sind. Die befürchtete Stromlücke hat selbst Standorte mit hohem tektonischen Risiko wieder denkbar gemacht. Wenn Fukushima hier zu einem weltweiten Umdenken führt, wäre das weit wichtiger als die Frage, ob die Schweiz die Bewilligung für zwei Werke in einer Übergangszeit verlängert. Atomenergie ist längst keine nationale Frage mehr.

Und zweitens erinnert Fukushima daran, dass sich die Versicherer nach wie vor weigern, die Schäden von Atomkraftwerken in unbegrenzter Höhe zu decken. Die Branche erklärt ihre begrenzte Schadensdeckung damit, dass es bisher zu wenig Schadensfälle gab, um das Risiko zu modellieren und so die Prämie zu berechnen.

Ausserhalb der Branche kommt diese Botschaft ganz anders an: Die Dinger sind nach wie vor so brandgefährlich, dass jeder Versicherer – und erst recht Rückversicherer – bei unbegrenzter Haftung im Schadensfall den Konkurs befürchten müsste. Ähnlich wie der Umbruch in der arabischen Welt hat Fukushima dem Schweizer Wahlherbst eine neue Wende gegeben – diesmal nach links.

439 Kommentare zu «Japan und die Schweizer AKW-Debatte»

  • Mike sagt:

    In einem so kleinen, dicht besiedelten Land wie der Schweiz ist es wirklich äusserst fragwürdig wenn man da noch mehrere AKW’s hinstellt. Müsste man in Beznau in einem Radius von 20 km evakuieren wären davon über 350’000 Menschen betroffen. Noch schlimmer in Mühleberg, da wären es über eine halbe Mio Menschen, inkl. der Hauptstadt.

    • Ich bin ratlos sagt:

      Hinsichlich den differenzierten Diskussionen über Radien, km2, Halbwärtszeiten und Alternativstrom wird nur eines deutlich: Die Schweizer lernen es nicht. Atom-Lobby und den wirtschatlichen Nutzniesser sei dank. Darf ich mit einer Übersetzung behilflich sein? WIR NEHMEN MIT AKWS IN KAUF, DASS WIR UNS SELBST, UNSERE FAMILIEN, UNSERE KINDER UND ENKEL, UNSERE GESAMTE LANDWIRTSCHAFT GEFÄHRDEN, DEM TOD AUSLIEFERN UND FÜR JAHRTAUSENDE UNBEWOHNBAR MACHEN! Japan ist entwickelter als wir. Immer noch das Gefühl, uns könne das nie passieren, bloss weil wir nicht am Meer sind? Mein Beileid!

      • Andi W. sagt:

        An alle, die das Gefühl haben, unsere AKWs seien sicherer als diejenigen in Japan: Die Schweiz liegt im erdbebengefährdetsten Gebiet Europas. Das Epizentrum des letzten grossen Katastrophe-Bebens in der Schweiz ist viel näher an Gösgen, Leibstadt, Mühleberg und Beznau als das Epizentrum letzte Woche bei Fukushima lag. Hier eine Karte davon:

        http://www.gsoa.ch/themen/armee-und-zivildienst/01777/neue-kampfjets-statt-katastrophenschutz/

        • Erika sagt:

          Die Karte ist tatsächlich recht eindrücklich. Vorallem wenn man sich überlegt, dass es in der Schweiz jederzeit ein Erdbeben der Stärke 7.0 auf der Richterskala geben kann…

        • Mark Keller sagt:

          Ihr zweiter Satz ist nicht ganz richtig. Es gibt Gegenden in Europa die weit gefährderter sind. Zum Beispiel Süditalien. Gemäss dem Schweizerischen Erdbebendienst weist die Schweiz eine mittlere Erdbebengefährdung auf. Die höchste Gefährdung tritt im Wallis auf. Im Übrigen muss man nicht bis 1356 zurück zu gehen, um starke Erdbeben in der Schweiz zu finden. Das letzte stärkere Erdbeben mit einer Stärke von 6.1 trat im Januar 1946 in Ayant (VS) auf. Eine wesentlich interessantere Karte findet sich unter http://histserver.ethz.ch/download/ECOS_magnitude_map.jpg

          • Andi W. sagt:

            Ja, da hatte ich mich tatsächlich falsch ausgedrückt. In Italien und Griechenland gibt’s tatsächlich seismisch noch instabilere Zonen – beide Länder haben jedoch ihre AKWs bereits stillgelegt, resp. sie haben nie auf Atomstrom gesetzt.
            Die Karte der ETH ist tatsächlich ebenfalls interessant. Dass es um den Wohlensee (dh. bei Mühleberg) ebenfalls hin und wieder heftigere Erdbeben gab, wusste ich bisher nicht.

          • Die Karten des Schweizerischen Erdbebendienstes betreffend Erdbebengefährdung entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage! Die Karten enthalten bloss die überlieferten Ereignisse seit dem späten Mittelalter und die belegten Messwerte der Neuzeit. Diese Karte sagen somit bloss aus, dass es in jüngster Zeit in der Schweiz keine schwerden Erdbeben gab. Daraus abzuleiten, dass es keine solchen Beben geben könnte, ist so zuverlässig wie das Lesen der Zukunft im Kaffeesatz. Es gibt zahlreiche Hinweise dafür, dass im Jahre 260 Helvetien ein katastrophales Beben gewaltiger Grössenordnung erlitt!

        • Oliver Demuth sagt:

          1. Das AKW Fukushima wurde NICHT durch das Erdbeben zerstört!! Sondern durch die ungeheure Wucht des Tsunamis wurden die Notstromagregate weggerissen sowie die zur Kühlung benötigten Pumpen stark zerstört. Das AKW hat das Erdbeben ohne grösseren Schaden überstanden.
          2. Die Schweiz liegt mitten auf einer Kontinentalplatte warum sollte es dann zu solch starken Beben kommen, die nur an Subduktionszonen (unter und drüberschieben) etstehen? Die Nächste Bruchlinie ist der Rheingrabenbruch bei Basel, allerdings ist der schon seit hunderten von Jahren inaktiv, da geht es keinen Zentimeter auseinander

      • Lieber „ratlos“ glaubens Sie ernsthaft, dass es unsre Technik mit einer vierzigjährigen japanischen AKW-Technologie nicht aufnehmen kann? Wenn dem tatsächlich so wäre, könnten wir unsere High-Tech-Industrie einpacken und die Exporte einstellen. Fukushima ist ein vierzigjähirger Industriesaurier! Sowas kann man wohl kaum mit einen nagelneuen Kernkraftwerk vergleichen. Oder meinen sie das Autos von heute immer noch den gleichen Sicherheitsstandard aufweisen wie die Karren aus den 1960er und 1970er Jahren? Ich nicht.

        • Andi W. sagt:

          Herr Müller… Ihr Patriotismus in Ehren, aber leider zielt er an der Realität weit vorbei. Die AKWs in Leibstadt und Mühleberg sind vom selben Typ wie diejenigen in Fukushima. Die zwei Reaktoren sind sogar noch ältere Modelle. Und ehrlich gesagt denke ich: Wenn die Japaner es nicht geschafft haben, die AKWs zu sichern, können wir das garantiert ebenso wenig.

          • Ich war vor 2 Jahren in Japan und kam mir vor, als sei ich von der Steinzeit in eine ferne Zukunft gereist! Mein neues schweizer Handy war in Japan unbrauchbar, weil unsere veraltete Schweizer Technik in Japan nicht mehr unterstützt wird …! – Vermutlich ist Herr Müller nie aus Europa rausgekommen, dass er glaubt, die Schweiz sei noch immer Weltspitze! Das war einmal vor langer Zeit – Japan war vor der Katastrophe technologisch die Nummer 1! Daher ist Hybris ganz sicher nicht angebracht sondern bloss grösste Demut vor der Gewalt der Natur!

        • Andres Egger sagt:

          Herr Müller, Sie schwadronieren von „unserer“ Technik, von unserer „Hich-Tech-Industrie“?! Unsere CH-Industrie ist gar nicht fähig, Atomkraftwerke zu bauen. Wir kaufen diese im Ausland ein. Schlüsselfertig. Das Uran stammt auch nicht vom Pilatus oder vom Brienzer Rothorn. Aber vom Ausland. Und die Brennstäbe werden weder in einem Gotthardstollen noch auf dem Rütli aufbereitet. Aber im Ausland. Abhängigkeit pur. So oder so: Der Nutzung der Atomkraft zu vertreten heisst, die Apokalypse mutwillig in Kauf zu nehmen.

        • anaximander sagt:

          Wenn wir weiterhin auf Kernenergie setzen, Alexander Müller, müssen wir uns auf die Socken machen: wir brauchen keine verlängerten Laufzeiten der alten KKWs; wir brauchen zwei neue.

          • Rolf Raess sagt:

            Ganz richtig, da das Atomlobby und seine Freunde der SVP, FDP & CVP 30 Jahre lang alle Alternativ Energien abgeschmettert, verlacht (mit Fussball Nerd) und verunmöglichten. Selbst das Isolieren von Häusern (Minimal Vorschriften) wurde 30 Jahre verschleppt… Darum haben Sie recht, wir brauchen neue Atomkraftwerke… auch wenn Eisenhower (Republikaner aus USA) 1955 mit „atoms for peace“ in Genf, einfach die horrenden Kosten der Atombomben-Entwicklung auf die Zivilgesellschaft umlenken wollte, und wir sind darauf reingefallen.
            Jetzt sollen doch die Rechten und Bösen den Schlamassel richten.

        • stephan sagt:

          @ Alexander Mueller „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt)

      • Oliver Demuth sagt:

        Ich bitte sie!
        Die Schweizer AKW’s sind überaus sicher. Sie tuen ja gerade so als würde Morgen eines in die Luft fliegen. In Tschernobyl wurde auch die Umgebung verseucht, aber nicht für JAHRTAUSENDE, wie Sie das prophezeien. Die Natur hat sich unglaublich schnell wieder erhohlt. Heute gibt es dort Rotwild-Populationen, die sonst nirgends in solchen Regionen Russlands zu finden sind, zudem erholt sich die Natur prächtig.
        Eine Naturkatastophe die unseren Reaktoren gefährlich werden könnte ist ausgeschlossen, menschliches Fehlverhalten kann jedoch nie ausgeschlossen werden…

        • Markus H. sagt:

          Oliver Demuth
          So ein absoluter Quatsch, die Nauter erholt sich unglaublich schnell……..!?!? Wenn dem so ist können sie jetzt in Fukushima günstig Land erwerben, für ein Ferienhaus zu bauen oder so……. Schreiben Sie ihre Thread’s doch bitte in der BWK- oder AXPO Hauszeitung….

        • Alex Kramer sagt:

          Es würde mich brennend interessieren, was mit Ihrem Gedärm passiert, wenn Sie dieses Rotwild aus Tschernobyl ständig verzehren würden. Die Natur erholt sich in Stresszeiten nicht, sie reproduziert sich nur stärker; dies kann auch an Bäumen beobachtet werden. Ausserdem kann sich eine Wildpopulation sehr stark ausbreiten, wenn sie nicht mehr bejagt und gefressen wird.
          Dass die CH-AKW’s nicht so überaus sicher sind, mussten ja mittlerweile auch die Verantwortlichen hierzulande einräumen, z.B. springen auch hier die Notdiesel nicht an. Dies war ja die urspr. Ursache in Japan nach dem Tsunami.

      • M. Baumann sagt:

        Sie sprechen mir aus dem Herzen! Endlich jemand, der diesen absolut banalen Sachverhalt begreift und auf den Punkt bringt! Danke.

      • R. Qandiya sagt:

        Voll und ganz mit dem Kommentar einverstanden. Wir können nur hoffen, dass es uns nicht so wie in Japan ergeht, dass kurz vor dem Stilllegetermin des AKW Fukushima1 diesen Monats, eines unserer alten AKW’s durch irgend einen Störfall, es muss nicht ein Erdbeben sein (menschliches Versagen besteht zu jeder Zeit), Schaden nimmt. Wir, und alle Länder, die AKW’s im Lande stehen haben, sitzen auf jederzeit abrufbaren Atombomben. Abrufbar auf irgend ein im Nachhinein nicht erklärbares Ereignis! und nicht per Knopfdruck. Geldgier,Schlampereien,Vertuschungen,Verheimlichungen etc.tragen dazu bei.

        • Beat sagt:

          Die Summe der Aussagen und Antworten hier in diesem Blog macht mich noch fast trauriger als das Schicksal der Betroffenen. Die fast reine Polemik klingt wie der Anfang einer Welle die normalerweise wieder abklingt und verschwindet. Wenn wir so weiterfahren haben wir statt Lösungen bald entweder neue AKW’s, Strom aus ausländischen AKW’s oder Blackouts. Leider habe ich auch DIE Lösung nicht auf Lager, bin aber gespannt was die Befürworter des Moratoiums in den mehr als 20 Jahren seit da vorbereitet haben. Die Erwartung war ja wohl kaum dass die grossen Energielieferanten die Lösungen erarbeiten?

          • F. Bringer sagt:

            Und während erneuerbare Energien weiterhin verleugnet werden, haben die Deutschen PV-Anlagen heute mittag 30mal mehr Strom produziert als das AKW Mühleberg. Und am Mittag hat die Schweiz tatsächlich 5mal so viel Deutschen Strom importiert wie das AKW Mühleberg abgibt.
            swissgrid.ch/
            sma.de/de/news-infos/pv-leistung-in-deutschland.html

            Der Unterschied: Die Schweizer Stromlobby-Vertreter im Parlament und Bundesrat verhindern eine Deblockierung der erneuerbaren Energien (Kostendeckende Einspeisevergütung).
            bit.ly/ik2wlb
            bit.ly/dxHqdi

            Lieber mehr Schweizer Arbeitpslätze als mehr Restrisiken.

          • Beat sagt:

            @F.Bringer: Gemäss dem 2. Link sind 85 Nationalräte in der Lobby. Können Sie erklären wie diese gegen die Mehrhrheit Vorlagen blockieren können? Andererseits freut mich zu lesen dass die PV sich als Technologie immer mehr etabliert. Aber: Swissgrid importiert grad soviel Strom aus A & D, wie nach I exportiert wird. Die Importbilanz v. 2.3 GW wenn Sie so wollen, kommt aus Frankreich. Wie grün ist dieser Strom? der sma – liink hat heute nicht funktioniert, konnte mich dort nicht informieren. Erklären Sie bitte wie fehlende Kostendeckung PV Anlagen verhindert. Wer verleugnet ern.b. Energien?

          • Beat sagt:

            @F.Bringer: Es gibt möglicherweise noch ein Problem mit der Angabe der PV Leistung in D gemäss Ihrem Statement. Im von Ihnen angegebenen Link der Bundes-Netz-Agentur werden die Leistungen in MWp angegeben, was ich solange nicht anderes feststeht als die Lichtleistung (Photon) interpretieren muss. Die elektrische Leistung würde z.B. in MWe angegeben und ist um den Wirkungsgrad der Anlage tiefer. das dürfte etwa um den Faktor 5 herum sein. Wenn das so ist verstehe ich auch besser weshalb die gesamte Deutsche PV Leistung 2009 mit ca. 6 TWh angegeben wird, was nur ca. 2x Mühleberg ist. Gruss

    • eliane sagt:

      haben sie eigentlich gewusst, dass das bloggen in foren ebenfalls strom braucht..?

      • Martina Puls sagt:

        Ja eliane, um Wahrheiten offen zu legen muss man echt Kompromisse eingehen. Ihre zynische Bemerkung ist echt fehl am Platze und wirft ein schales Licht auf Ihre Gedankengänge.

        • eliane sagt:

          entschuldigen sie mal, oder haben sie etwa einen stausee in der badewanne? ein bisschen realismus bitte!

          • Petit sagt:

            Apropos realistisch Frau Eliane…

            Wie waere es wenn die Atommeiler adequat versichert sein muessten sodass ein Schadensfall wirklich gedeckt waere? Ich frage mich wie Sie die 1,8 Milliarden – bei Forderungen von (geschaetzten) mehreren Tausend Milliarden – verteilen wuerden…

            In der kleinen CH wuerde ein Schadensfall das halbe Land unbewohnbar machen – waere fertig Bio! Hoffentlich kommt es nicht soweit. Gruss

          • Markus H. sagt:

            eliane
            Hier zu schreiben braucht immer noch viel weniger als eine Poolheizung, Heizstrahler/Öfeli etc.etc. Also stehen Sie den wirklichen Stromvergeudern auf die Füsse und ihren Zynismus dürfen Sie sich sparen…. Bewahren Sie einfach die Verhältnismässigkeit eines/r Stromverbrauchers/in.

    • Das sehe ich anders Mike. Wir sollten die 30 bis 40 Jahre alten Oldtimer durch neue und sicherere Atomkraftwerke ersetzen.

      • Hans sagt:

        „Sicher“ und „Atomkraftwerke“ im gleichen Satz. Da könnte ich nur noch lachen, wenn mir das Lachen nicht im Hals steckenbliebe…

      • Karin sagt:

        Lieber Alexander Müller, und weil das alles ja soooo sicher ist, haben Sie ja auch in Ihrem Keller ein absolut „sicheres“ Endlager für den anfallenden Atommüll, ich möchte den auf jeden Fall nicht auch noch in meiner Nähe haben…

      • Dieter sagt:

        Wenn wir heute top moderne und „sichere“ AKWs bauten, wetten, dass diese in 30 bis 40 Jahren als unsichere Schrottlauben betitelt würden?
        Bei einer Technologie, welche die Umwelt für Jahrtausende verstrahlen kann, mit Fortschritten von einigen Jahrzehnten zu argumentieren, ist ziemlich unsinnig. Wenn auch in gewissen Kreisen mit Argumentationsnotstand sehr beliebt.

      • Urs Ingold sagt:

        Ja, bauen wir sichere, verantwortbare Atomkraftwerke! Technisch möglich. 1000m unter dem Boden, mit x Schichten Beton und Metallen darum. Kühlsystem 10fach redundant, alles vollautomatisiert durch Roboter. Ein System aller möglichen Fehler, entwickelt von den klügsten Köpfen und schnellsten Computern der Welt. Dazu eine religions-ordens-ähnliche „Hütergemeinschaft“, ausgestattet mit unglaublichen Ressourcen, um den Betrieb und die anschliessende Bewachung der Abfälle für die nächsten 10’000 Jahre zu garantieren. Äh…, sie möchten wissen, was das kostet?

    • Atomkraft ist eine alte Energiequelle, doch was ist mit den Neuen? Dauernde Pegelschwankungen in den Flüssen durch Wasserkraft schädigen stark die Laichentwicklung un Tierwelt. Halten die Grimselstauwehre ein Erdbeben aus? Was passiert, wenn diese brechen? Ich glaube wir sollten innehalten und Energiequellen suchen mit welchen wir nicht die Natur zahlen lassen, Übrigens Windräderparks sind für Vögel verheerend. Atomkraft nein, Windräder-, Wasserenergie nein. Bleibt nur noch Sonnenernergie…unsicher..So jetzt ist die ETH gefragt!

      • Hans sagt:

        Wenn ein Staudamm bricht, dann gibt es zwar massive Zerstörungen und einige tausend oder zehntausend Tote, aber sobald das Wasser abgelossen ist, kann man mit Aufräumarbeiten und Wiederaufbau beginnen. Bei einem AKW-Unfall werden Gebiete für Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte unbewohnbar. Kleiner Unterschied, nicht?

        • Ja Hans in diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht. Hingegen muss man daran denken, wie durch ein „Wassergau“ das Erdreich verschmutzt, mit Chemie verseucht wird. Diese gesundheitsschädigung ist auch nicht ohne. Wir leben in der Schweiz, bei einem Staumauerbruch wird genauso geheult wie bei einem AKW Unfall.

          • Nicht in erster Linie die ETH (die hat ihre Arbeit schon getan) sondern die Politik und die Industrie sind gefragt. Und nicht gefragt ist der Heimatschutz, der den Ausbau von Solarenergie nach Strich und Faden behindert! – Ich überlege mir aktuell eine Initiative in Zürich, welche verlangt, dass aus Heimatschutz (Ortsbildschutz wie es so schön heisst) weniger Gewicht als Solarenergie hat, das heisst, dass Bewilligungen für Solarzellen nur in absoluten Ausnahmefällen verweigert werden können. – Das Ziel muss sein: Jedes Dach ein Sonnenkraftwerk!

        • Rony Chater sagt:

          Japan besitzt rund 430 Staumauern (Stromproduktion und Wasserbewirtschaftung). Beim Verheerenden Erdbeben ist eine gebrochen, 5 hatten kleine Risse in der Krone, weitere hatten kleine und vernachlässigbare Schäden. Die meisten wiesen keine Schäden auf.
          In der ganzen Diskussion bezüglich AKW hat man nirgends vom gebrochenen Staudamm in Japan gesprochen, zumindest habe ich nirgends davon gelesen. Dies soll aber nicht als Aufforderung zur Stillegung von 80% der CH Wasserkraftwerke verstanden werden, sondern einfach als Hinweis auf einseitige Berichterstattung!!

      • Alex Kramer sagt:

        @ B. Hochuli, als Warnung vor zuviel Erwartungen:
        Wenn Sie bei einem ETH-Institut anklopfen wollen, dann müssen Sie sich an die Öffnungszeiten der dortigen Mitarbeiter halten:
        Vor 09:30 ist keiner da, nach 09:30 ist Kaffepause und anschliessend gruppenweise Besprechung, open End. Kurz danach (11:15) ist Mittagspause, am Nachmittag Tennis mit der Assistentin oder grausam wichtige Vorlesung. Probieren Sie’s morgen noch einmal, und Tschüss (könnte auch von Kishon sein).
        Auf jeden Fall war’s vor 20 Jahren so und ich bereue nicht, in die Privatwirtschaft gewechselt zu haben.

    • Liebe Leute, wir sind alle schuld am Desaster. NIemand entgegnet, wenn Frau Leuthart einfach behauptet, der Stromverbrauch wachse jedes Jahr um 2%. DAS IST KEIN NATURGESETZ! Sondern politischer Wille, der Wachstumswahn unseres Wirtschaftssystems! Nur in der „Krise“ sinkt der Verbrauch jeweils. 99,9% der Menschen glauben solchen Irrsinn und wollen gar nichts dagegen tun, aber die Konsequenzen (mehr Kraftwerke, mehr Abfall, mehr Risiken usw.) wollen sie auch nicht tragen!
      Die EINSICHT BEGINNT IM KOPF!

      • swissbelg sagt:

        Lieber wachstumskritiker. Keine Angst. Unsere Wirtschaft ist ein Schneeballsystem. Nach einer Weile stürzen die ein. ALLE.

      • Mike sagt:

        Stimmt genau. Hätten wir in den 1960er Jahren die Verbrauchskurve auf unsinnige 40 Jahre extrapoliert, müssten wir heute schwindelerregende Mengen an Strom verbrauchen, tun wir aber nicht. Denn die Technologieentwicklung ist nicht linear. Mit der Ausnahme von AKWs sind sehr wahrscheinlich die allermeisten mit Strom betriebenen Geräte in den letzten Jahren um Faktoren energieeffizienter geworden, wodurch bei gleichbleibendem oder besserem Standard der Energieverbrauch für gewisse Bereiche nicht wächst.

      • Dieter sagt:

        Genau.
        Ich kann mir gut vorstellen, dass unser Wohlstand dereinst leiden könnte, wenn die „Stromlücke“ eintritt, sprich Energie nicht mehr im Überfluss verfügbar ist. Aber mir schiene heilsam, diese „Risiken“ mal mit jenen zu vergleichen, die entstehen, wenn wir mit Hilfe von AKWs (und ungebremster Ölförderung) unbeirrt in die Zukunft weiter brausen.
        Unser Glück, dass wir die Beurteilung nachkommender Generationen nicht mehr zu hören bekommen werden…

      • Beat Wey sagt:

        Und was wollen Sie gegen den Wachstumswahnsinn der Politiker tun?

    • Walter Bossert sagt:

      Es gibt nur einen vernüntigen und nachhaltigen Weg aus dieser immer enger werdenden Energiefalle zu entkommen.Die immer rascher zunehmende Bevölkerung der Schweiz muss sofort gestopt und anschliessend ein geordneter Rückgang geplant und durchgeführt werden.Es giebt also für keine der politischen Parteien etwas zum triumpfieren, nur viel zu handeln.

  • Mike sagt:

    Ganz zu schweigen von einem Tschernobyl-Szenario. Da könnten über 1 Mio Menschen nicht nur vorübergehend obdachlos werden sondern dauerhaft, da ein Gebiet von 4‘300 km2 nicht mehr bewohnbar ist. Das entspricht einem Radius von 37 km, was bei einem solchen Vorfall in Beznau reicht um eventuell Zürich evakuieren zu müssen. Bei ungünstigen Wetterverhältnissen nicht nur die Stadt sondern die ganze Metropolitanregion. Nicht auszudenken!

  • Freiherr sagt:

    Eine der (vielen) Sumpfblueten der schizofrenen Lohndoemperpolitik, diesmal vor allem der Gruenen:

    Bei 5 Millionen Einwohnern waere die Luecke zwischen der Wasserkraft und den erneuerbaren Energien wirtschaftlich problemarm fuellbar. Fuer die Offenhaltung der Lohndoemperschlusen und insbesondere der Schleusen fuer Nachzueger aller (Un)art ohne Familienbande zu Schweizern kaempfen an vorderster Front ausgerechnet die Gruenen. Und mit jedem Einwohner mehr wird die seit Tschernobyl verantwortungslos mit atomaren Zeitbomben gefuellte Versorgungsluecke groesser….

    • Armin sagt:

      so ein Blödsinn, nicht jeder Mensch braucht gleichviel Energie, man kann also auch selber wenig Energie brauchen und deshalb guten Gewissens gegen Atomenergie sein. Was haben Sie persönlich gegen Versorgungslücken gemacht? (gibts die überhaupt in der Schweiz?) Nebst Energiesparen in Rechtschreibung?

      • Freiherr sagt:

        Auch 7,5 Millionen Energisspargruene brauchen das anderthalbfache an Energie wie 5 Millionen Energiespargruene (Anfaengermatematik).

        Druckfehler duerfen auch kommentarlos behalten werden. Dafuer stimmt die Matematik!

        • Markus H. sagt:

          Freiherr hören Sie auf mit Ihren Quatsch Aussagen. Ich weiss von meinem Wohnort, ich arbeite in der Stromverechnung, von mindestens zwei Einfamilienhäusern (von Schweizer/innen) bewohnt, wo PRO MONAT, über CHF1’000.- Strom verbraucht wird. Das zum Thema Anfängermatematik.

    • jörg waldvogel sagt:

      Erklären Sie mir doch bitte, was Ihr Kommentar mit dem Artikel zu tun haben soll. Die Grenze von 5 Mio Einwohnern für eine atomfreie Stromversorgung ist doch willkürlich gezogen oder haben sie dafür einen Beleg?
      Zweitens hatte die CH bereits 1960 mehr als 5 Mio Einwohner (google: „Bevölkerungswachstum Schweiz ; erster Link). Wo also bitte ist der Zusammenhang zwischen der Partei der Grünen, die es zum Zeitpunkt, als die CH noch 5 Mio Einwohner hatte, gar nicht gab, respektive deren Ausländerpolitik und der Katastrophe in Japan.
      Drittens stünde Ihr Haus wohl noch gar nicht ohne Zuwanderung.

      • Hans sagt:

        Der (offensichtliche!) Zusammenhang besteht darin, dass eine höhere Bevölkerung ceteris paribus auch eine höhere Umweltbelastung mit sich bringt! Daher ist es ein eklatanter Widerspruch, dass sich die Grünen für freie Einwanderung stark machen. Ob es jetzt um Energieversorgung, Luftverschmutzung, Zersiedelung oder was auch immer geht, tut nichts zur Sache – der Mechanismus ist immer derselbe. Man erinnere sich daran, wie seine Genossinnen und Genossen über Bastien Girod hergefallen sind, als er öffentlich auf diesen Widerspuch aufmerksam machte.

        • Menschen die in die Schweiz einwandern brauchen nicht mehr Energie, als wenn sie bei sich zu Hause blieben. Sie brauchen die Energie nur anderswo! – Wir haben es hier nicht mit einem Problem der Schweiz sondern einem Problem der ganzen Menschheit und dem ganzen Planeten zu tun!

      • Freiherr sagt:

        Danke, Herr Hans, fuer die Beantwortung zu Zweitens.

        Ad Erstens: Ich habe nie bestritten, dass auch bei 5 Mio. eine Luecke zu fuellen waere. Aber die waere viel leichte zu fuellen als bei 7,5 Mio., samt weiterem Zulauf dank auch von Gruenen offengehaltenen Lohndoemper- und Lohdnoempernachzugsschleusen.

        Ad Drittens: Nach dem Krieg hat die Binnenwirtschaft und eine dem vorhandenen Volk angepasste Exportwirtschaft mit einem Auslaenderbestand von unter 5 Prozent nicht nur alle lanesueblichen Beduerfnisse noch befriedigt, sondern gar die Kriegsschuld von weit ueber 100 % des BSP auf fast 0 a

        • jörg waldvogel sagt:

          Wenn ich mich recht erinnere, haben auch die SP, die CVP, und jetzt achtung: die FDP und der gesamte wirtschaftsliberale Teil der SVP dafür gesorgt, dass die Pfz angenommen, ausgedehnt und verlängert wird. Weshalb? Damit die Wirtschaft wächst und die Profite im oberen Kader steigen. Von diesem Geld haben die Grünen wohl am wenigsten gesehen. Kausal für die Einwanderungswelle ist also die Kampagne von economiesuisse, FDP und SVP, ohne die eine Mehrheit im Volk (bis in bürgerliche Kreise) nie zustande gekommen wäre.
          Die Grünen würden sich freuen, wenn sie tatsächlich soviel Gewicht hätten.

          • Hans sagt:

            Natürlich haben nicht nur die Grünen sich für die PFZ eingesetzt. Aber von einer Wirtschaftspartei wie der FDP erwarte ich nichts anderes. Die Wirtschaft will schliesslich billige(!) Arbeitskräfte. Von einer Partei welche sich den Schutz der Umwelt auf die Fahnen geschrieben hat, würde ich hingegen erwarten, dass sie den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdichte und Umweltbelastung erkennt und ernst nimmt. Die Grünen (und auch die SP!) sind in diesem Bereich absolut unglaubwürdig geworden.

          • jörg waldvogel sagt:

            antwort auf den letzten post von hans, da unter seinem kommentar der antwortbutton fehlt
            es handelt sich um eine interessengewichtung. bei der PFZ stecken die grünen ihre umweltpolitischen ziele zurück, um das funktionieren der schweizerischen wirtschaft zu stützen und dieser schwung zu verleihen. die natur tritt hinter das gesamtwohl zurück. im gegensatz zur FDP, die sich dafür einsetzt, dass ihre klientel den dadurch geäufneten überschuss abschröpft, während sich für den mittelstand gar nichts tut. warum genau fehlt denn in der schweiz geld für kleinere schulklassen oder mehr krippenplätze?

  • Nadine Binsberger sagt:

    Diejenigen, die jetzt eine politische Atomkraft-Diskussion für pietätlos halten, wollen das Thema tabuisieren. Sie tun dies auf dem Buckel von Millionen von zukünftigen Opfern. Das ist in allerhöchstem Mass unverantwortlich. In Japan ist dieses Wochenende sehr viel extrem schlimmes geschehen. Nichts davon war völlig unerwartet. Auf sehr starke Erdbeben folgen entsprechende Tsunamis. Darauf ist die Bauweise der japanischen AKW’s mehr als ausgelegt. Sie galt als extrem sicher. Tatsächlich ist sie es aber nicht. Atomtechnologie ist nicht beherrschbar.

    • Freiherr sagt:

      Erschwerend kommt hinzu, dass sogar die gemeingefaehrliche Energiegewinnung (auch Staumauern und Druckleitungen koennen platzen) je laenger je mehr privater Gewinnsucht ausgeliefert, statt staatlichem Sicherheitsprimat vorbehalten wird. 1902 wurden die SBB verstaatlicht, weil die Privatbahnen nicht nur mit Ueberfettung der Aktionaere finanziell gekeult, sondern wegen des Sparwahns auch immer gefaehrlichen wurden. Nach der Reprivatisierung werden dem S“B“B-Personal Verspaetungen statt Unfaelle maliert. Lieber 5 Minuten spaeter am Ziel statt 40 Jahre zu frueh im Grab scheint ausgedient zu ha

    • Claudio Crameri sagt:

      Die unabhängige Forschung zu gesundheitlichen Folgen durch chronische Niedrigstrahlung, die zu genetischen Schäden, wie Missbildungen und Krebs, sowie neurologischen, endokrinologischen und immunologischen Leiden führen kann, wird durch die WHO selbst verhindert. In Japan werden momentan genug Radionuklide freigesetzt (selber überprüfen – Karte nehmen, Distanzen und Messergebnisse eintragen und rechnen… ) die genau zu dieser Belastung führen.

      Vertraglich geregelt, wie sichs gehört in einer Welt der Juristerei.

      http://www.suite101.de/content/atomvertrag-knebelt-who-seit-50-jahren-a58267

    • Markus Schneider sagt:

      Noch weiss man überhaupt nicht, was in Japan wirklich geschehen ist oder noch geschieht, schon kriecht das linke Mauerkraut Binseberger wieder aus seiner Ritze und faselt von „Millionen von zukünftigen Opfern“ – woher haben Sie denn diese Zahl? Mit welcher Wahrscheinlichkeit soll das eintreten? Und wann?

      Und zum Abrunden erzählen Sie mir doch bitte mal, woher Sie eigentlich ihren Strom beziehen und wieviel Sie in den letzten Jahren eingespart haben? Es ist immer sehr einfach mit dem dreckigen Finger auf alle anderen zu zeigen und ihnen die Schuld zu geben. Sparen Linke etwa mehr Strom?

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Schneider 20:22: Die Atomtechnologie hat bereits Millionen Menschen-Opfer gefordert. Zuerst informieren, dann kommentieren… Und denken Sie, Ihre persönlichen Attacken interessieren irgendeinen der Leser? Sachlich bleiben bitte.

        • Markus Schneider sagt:

          Hallo? Sie reden nicht von bisherigen, sondern von ZUKÜNFTIGEN Opfern! Falls Sie sich nicht daran erinnern können, was Sie selber geschrieben haben, dann lesen sie es nach. Es steht immer noch da oben. Soviel zu Ihrem Verständnis von Sachlichkeit.

          Zählen Sie sich gar selber zu den Opfern der Atomtechnologie? Machen Sie doch wenigstens mal eine kurze Liste, wer diese Millionen bisheriger Opfer genau sein sollen, ob sie damit Tote, Verstrahlte, Bestrahlte oder bloss Verängstigte meinen. Und vergessen Sie nicht die Gegenrechnung: die Millionen Nutzniesser der Atomtechnologie.

          • Freiherr sagt:

            Von Atommissbrauchs- ueber Asbest- bis zu den Schleudertraumaopfern gibts viel mehr echte Opfer als von den Rentenklauversicherung gesundgeschriebene oder sonst ins Offside laufen gelassene. Wenn auch nicht soviele rentensparend Tote oder in den Selbstmord Getriebene, wie es neobraune Apartheider (Raepplispalt kommt vor Grundrechten) gerne haetten….

          • Markus Schneider sagt:

            Ja, aber wieviele? Und was haben Asbest- und Schleudertraumaopfer mit der Atomtechnologie zu tun? Ist da womöglich in der Zentrifuge was schiefgelaufen?

          • Nadine Binsberger sagt:

            @Schneider 14.3./23:21: Wenn es Sie WIRKLICH interessiert, dann informieren Sie sich. Die bisherigen Opferzahlen der Atomtechnologie gehen in die Millionen und die zukünftigen ebenso. Die Radioaktivität aus Tschernobyl ist heute noch praktisch genauso vorhanden, wie vor 25 Jahren. Die Radioaktivität zB in unserer Nahurngskette wirkt und wirkt und wirkt… gnadenlos gesundheitsschädigend.

          • Markus Schneider sagt:

            Was Sie hier ablassen ist Blabla und das wissen Sie auch. Was ist denn nun mit den von Ihnen beschrieenen angeblich ZUKÜNFTIGEN Millionen Opfern? Woher stammen diese Behauptungen? Ich glaube, Sie haben sich diese aus Ihren Fingern gesogen, genauso wie das übrige Gewäsch.

          • Markus H. sagt:

            Hallo Nadine lass Dich von dem Schneider nicht ins Bockshorn jagen, seinen Thread’s zufolge hat er wohl auch schon eine Dosis Strahlung abbekommen, sprich da kommt nur warme Luft……

          • Alex Kramer sagt:

            Herr Schneider, ich fand die Argumente von Frau Binsberger nicht daneben. Allerhöchstens verfrüht, aber auch dieses Argument zieht mittlerweile nicht mehr. Bei Tschernobyl, wo die radioaktiven Abfälle örtlich relativ begrenzt ins Grundwasser gelangten, spricht man von einem maximalen Level von 7. In Fukushima besteht mehr als nur die Möglichkeit, dass über das Meer mit riesigen Mengen an rad. Abfall / Kernmaterial aus den Reaktoren in den weltweiten Umlauf gelangt. Somit müsste die Skale wahrscheinlich auf 8 aufgestockt werden. Die ZUKÜNFTIGEN Langzeitfolgen werden unabschätzbar hoch sein.

          • Skeptiker sagt:

            @Schneider. Sie sind gegen AKW-Abschaltung. Nur das eigene Denken haben Sie offenbar schon längst abgeschaltet und plappern der Stromkonzern-Lobby deren PR-Sprüche nach. Was SIE von sich geben ist Blabla.

  • Raphaël Mahaim sagt:

    Quelle désolation. Non pas seulement de voir que les conséquences de l’accident nucléaire au Japon seront dans le meilleur des cas graves, dans le pire catastrophiques. Mais aussi de constater, une nouvelle fois, que l’être humain ne prend la mesure des erreurs qu’il commet que lorsqu’il est dos au mur. Cela fait des décennies que nous savons que la technologie nucléaire est dangereuse, et pourtant nous nous entêtons. Je repense à l’épisode de la marée noire dans le golfe du Mexique. Maintenant, plus personne n’en parle et on s’apprête à installer de nouveaus forages dans la barrière de corail

    • Philippe Calle sagt:

      Quelle désolation ? Un peu de sang froid que diable ! Toute technique (et non pas technologie) est dangereuse. Vous courrez au moins 100.000 fois plus de risques à traverser la route en bas de chez vous que de mourir d’une radiodermite. Les dizaines de milliers de disparus que l’on va déplorer au Japon ne seront pas morts de contamination radioactive. L’eau de mer, pourtant liquide parfaitement naturel s’il en est, les a déjà tous engloutis sans leur demander s’ils savaient nager. Vous parlez de la marée noire dans le golfe du Mexique, mais vous êtes-vous séparé de votre automobile depuis ?

  • Alfred Schuster sagt:

    Wer frei von Strom lebt, der schalte das erste AKW ab. Ohne Atomstrom wäre der technische Fortschritt schon vor Jahrzehnten ins Stocken geraten. Für die Zukunft gilt dasselbe.

    • Nadine Binsberger sagt:

      Atomstrom war kein technischer Fortschritt sondern ein technischer Irrlauf. Nicht alles was neu ist, ist fortschrittlich. Und was nicht erneuerbar ist (Uran IST nicht erneuerbar!), ist sowieso zeitlich klar limitiert, somit eine reale Sackgasse und somit wiederum nicht fortschrittlich, im Gegenteil. Zudem kann echter Fortschritt auch nicht von Millionen von Menschenopfern und gigantischen Umweltschäden ausgehen.

      • Philippe Calle sagt:

        Uran geht NICHT zu Ende. Wenn „ausgenutzte“ Brennstoffstäben aus einem Reaktor ausgetauscht werden, sind nur 3% des Urans ausgeschöpt. Eine gute Lösung ist die Wiederaufbereitung. Dann gibt es die Schnellbrüter (4. Generation), die mehr Energie abgeben, als sie selber benutzen und zugleich fast jeden „Atommüll“ verwerten können. So können wir noch mindestens 150 Jahre lang Strom mit Uran produzieren. Und dann soll die Fusion ohne radioaktive Reststoffe die Spaltung ablösen können. Sonnenenergie ist ja nicht anderes als Kernenergie.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Calle 14.3./22:49: Danke. Ich bin komplett anderer Meinung. Ihre Pläne sind angesichts des immer noch nicht absolut perfekten Menschen völlig utopisch. Was sagen Sie zu den gigantischen Menschenopfern und Umweltschäden? Meiner Ansicht nach sind das nicht die unerwartet eingetroffenen Restrisiken, sondern völlig normales, täglich stattfindendes menschliches Versagen. Das ist bei solchen Technologien die allergrösste Gefahr. Wie wollen sie menschliches Versagen verhindern? Indem Ausserirdische uns einen AKW-Autopilot sponsern?

        • Markus H. sagt:

          Calle waren Sie schon mal an einem Ort wo Uran abgebaut wird…..? Ja ja und nach 150 Jahren sind sie nicht mehr da, sollen sich doch die nachfolgenden Generationen um Ihren Dreck kümmern. Ok ist auch eine Einstellung………

    • Independent sagt:

      Das kann so sein. Es kann aber auch so sein, dass der Spardruck erst recht zu Innovationen und damit Arbeitsplätzen geführt hätte, die uns jetzt fehlen – und zwar im doppelten Sinne.

    • Armin sagt:

      hat man uns gefragt, nein man hat uns die so sicheren Atomkraftwerke aufgezwungen. Ich zahle mehr für Naturstrom und Sonnenenergie, meine Firma ebenfalls. Hätte man den technischen Fortschritt bei erneuerbaren Energien mit den Milliarden für Atomwerke und deren sündteuren Entsorgung, eingesetzt, wären diese Energien auch schon zwei drei Schritte weiter. Gebt doch endlich zu dass Ihr Euch in der Sicherheit getäuscht habt, nicht mehr als ehrlich sein

      • Markus Schneider sagt:

        Schön, dass sie „mehr zahlen“ für „Naturstrom“ (lachhaft, was soll denn das sein?) und „Sonnenenergie“. Können Sie mir auch sagen wo man solch tollen Strom für 7 Millionen stromhungrige Einwohner der Schweiz herkriegt, oder für 500 Millionen stromhungrige Europäer, die nun auch noch mit Strom autofahren wollen? Lösungen null, aber so tun als wüssten Sie Bescheid. Stimmt doch, oder?

        • Armin sagt:

          Markus Schneider, Sie könnten sich ja einfach mal über Alternative Strombezüge ohne Atomstrom informieren, braucht fast keine Energie, nur die nötige Offenheit. Das EKZ hat Angebote und vielleicht haben Sie auch schon mal von Energiesparen gehört? Null? Naja, NULL!

          • Markus Schneider sagt:

            Stellen Sie sich absichtlich doof? Sie glauben doch nicht im Ernst, dass mit den gegenwärtigen Angeboten an alternativen Energien die Weltwirtschaft auch nur eine Viertelstunde lang funktionieren würde? Wir brauchen keine Utopien, sondern gangbare Lösungen. Und ich habe nichts dagegen, wenn diese Lösungen sicherer als die bisherigen sind. Aber ich möchte auch wissen, wer für diese Sicherheit zahlen soll. Und vor allem auch: Wieviel.

            Vielleicht sollten die AKWs der Schweiz einfach mal eine Woche lang abgestellt werden, damit die Ökos aus ihren Traumgebilden erwachen.

          • Armin sagt:

            Jetzt haben wir die Umkehrlösung, in Japan haben sie jetzt ein paar Atomkraftwerke abstellen müssen, damit die Energie und AKW Turbos aus Ihrem Sicherheitstraum erwachen .,………

          • Markus Schneider sagt:

            In Japan gibt es derzeit 55 Atomkraftwerke und 50 Versuchsreaktoren. Davon wurden meines Wissens zwei abgestellt. Über die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Abschaltungen gibt der Nikkei-Index bestens Auskunft.

            Bezüglich Atomenergie hat nie jemand behauptet, es gäbe eine 100%ige Sicherheit, die gibt es nämlich nirgends – das wurde stets als Güterabwägung und kalkuliertes Risiko verkauft. Und so wird es auch bleiben. Genauso macht man es übrigens auch mit allen anderen Dingen. Wäre es anders, so dürften Atomkraftgegner überhaupt nicht in der Nähe von AKWs wohnen.

          • David sagt:

            Will heissen, wir nehmen allenfalls viele Tote in Kauf, um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten? Die Frage wäre da noch, was denn die Weltwirtschaft noch lebensnotwendiges produziert…mir wäre es lieber, die Produktion zuerst auf das lebensnotwendige zurückzufahren, dann neue Energiequellen aufzubauen, statt ständig mit dem Risiko eines Super-Gaus zu leben und dafür den Überfluss geniessen zu können…

          • Markus Schneider sagt:

            Ja, natürlich nehmen wir Tote in Kauf – das tun wir auch bei Kriegen, im Strassenverkehr, bei der Zulassung von Medikamenten usw. usw. Was ist daran falsch? Glauben Sie denn dass es irgendjemanden auf der Welt gibt, der IRGEND etwas relevantes tun kann, ohne dabei Tote in Kauf zu nehmen?

            Fragen Sie die übrigen 6’775’235’740 Teilnehmer der Weltwirtschaft, was sie von ihr lebensnotwendiges erwarten, ich bin bloss eine Einzelmaske. Und definieren Sie erstmal das „lebensnotwendige“ und wir werden sehen, wieviele Leute und vor allem WER GENAU sich dann noch mit ihrer Meinung anfreunden kann.

    • Juerg Brandenberger sagt:

      Was vor 40 Jahren noch als Fortschritt gesehen werden konnte ist es heute schon lange nicht mehr. Man sollte lernfähig bleiben! Auch wenn die Kernspaltung extrem viel Energie freisetzen kann, die Kosten / Nutzenrechnung ist negativ, das lehrt die Erfahrung, also müssen Konsequenzen gezogen werden und diese sind gnadenlos weg von einer Technik welche der Mensch nicht beherrst und nie beherrschen wird. Alles andere ist verantowortungslos! Dies gilt ganz besonders für Leute welche Versorgungslückenängste schüren nur um ihre Macht zu erhalten!

  • Hans sagt:

    Ich bin nicht vorbehaltlos für Atomkraftwerke, nur was sind die Alternativen? Wenn ich an einem anderen Ort lese: „In Österreich gibt es auf jedem Dach eine Solarzelle“, das ist so abstrus wie wenn die Leistung der Kinder einer Klasse durch eine Hirnzelle wesentlich erhöht würde. Leider, viele die schlicht keine Ahnung haben, merken nicht dass wir einen Energiebedarf haben der nicht einfach durch eine Solarzelle oder ein kleines Holzfeuer gedeckt werden kann. Jedes Lebensmitter welches wir verzehren hat viel Energie verbraucht, nicht nur die Erdbeeren die ich jetzt nicht kaufe. Hirn einachalte

    • Armin sagt:

      Auch Hirnzellen muss man benützen, und zudem erneuern sich Zellen. Essen Sie weniger oder kein Fleishc, keine Lebensmittel mit hohem Energieaufwand und machen Sie soviel Sie halt können für einen kleineren Eneregieverbrauch. Ob Sie eine Ahnung von Alternativenergie in Oestereicih haben bezweifle ich sehr, das sind nicht einzelne Solarzellen und kleine Feuerchen. Und dann haben die Össis erst noch die sündteure Entsorgung der strahlenden Werke gespaart. Ich glaube die haben das Hirn schon vor unseren Fantasie- und Mutlosen Alternativenergie-Verteuflern eingeschaltet

      • Markus Schneider sagt:

        Dabei sei mal dahingestellt, ob eine leere Hirnzelle wirklich erneuert werden muss und wo dabei der Nutzen liegt. Wozu bitte soll ich weniger Fleisch essen? Damit auch der siebenundzwanzigmilliardste Mensch auf dieser Erde sein schmackhaftes Algenmüsli von der UNO kostenlos (d. h. auf meine Kosten) aufgetischt kriegt?

        Genauso wie beim Essen sollte auch bei der Energie verfahren werden – genutzt wird, was da ist. Und wer aus dem Vorhandenen nichts zu machen weiss, der ist überflüssig. Die reine Existenz beweist doch noch niemandes Nützlichkeit.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Schneider 20:53: Ehrlich gesagt glaube ich Ihnen nicht, dass Sie tatsächlich so arrogant sind, wie Sie tun. Warum schreiben Sie solche verbitterten, inkompetenten Kommentare?

          • Markus Schneider sagt:

            Da kann ich nichts dafür, was Sie glauben. Mir konnte noch niemand den zweck erklären, warum die gesamte Menschheit weniger Fleisch essen soll. Nur damit der Erdball noch mehr Menschen aufnehmen kann, die auf Fleisch verzichten müssen – das ist für mich kein Grund. Meiner Ansicht nach soll auf Fleisch verzichten, wer es sich nicht leisten kann.

            Nach der Vegetarierlogik leben am Schluss 72 Milliarden Menschen auf der Welt und jeder bekommt täglich zwei Erdnüsse – falls die Ernte nicht verhagelt wurde. Das ist doch keine Perspektive. WENIGER ist mehr! Geburtenkontrolle: 2 Milliarden statt 20!

          • swissbelg sagt:

            In diesen einen Beitrag (und nur in diesem!) muss ich Herr Schneider Recht geben. Es gibt zuviele Menschen auf dieser Welt. Viel zu viele. Und die Lösung liegt nicht darim, vergeblich Resourcen für ungebremstes Wachstum zu suchen. Man sollte sichbesser damit beschäftigen, wie wir das Wachstumsproblem in den Griff kriegen bevor die Natur das erledigt.

        • Rabe sagt:

          Aha, und Sie versuchen Ihre Nützlichkeit durch Pseudointellektuellen-ich-bin-imfall-so-etwas-von-nicht-Mainstream-Gehabe unter Beweis zu stellen? Ihr Versuch überzeugt mich leider nicht ganz.

          • Markus Schneider sagt:

            Meine Nützlichkeit brauche ich ganz bestimmt nicht hier im Politblog unter Beweis zu stellen. Meine Nützlichkeit wird mir jedes Monatsende direkt auf mein Privatkonto bestätigt.

          • hoffman sagt:

            Nützlichkeit für wen?

          • Markus Schneider sagt:

            Nützlichkeit für den, der mir mein Gehalt überweist. Für wen sind Sie denn wirklich und erwiesenermassen nützlich?

          • hoffman sagt:

            Na auch für den Arbeitgeber, wen den sonst. Wolte es nur aufm Papier haben, weil sie so Richtung „Nützlichkeit überhaupt“ abgehoben sind wo ihre Nützlichkeit (wie auch meine) darin besteht, dass ein Kapital im Moment der Meinung ist mit Ihnen einen Profit machen zu können. Das kann sich schnell ändern Genosse Proletarier.

          • Markus Schneider sagt:

            Meine Nützlichkeit besteht auch aus anderem, aber nirgendwo wird die eigene Nützlichkeit so gut BEWIESEN wie per Gehaltsüberweisung. Und falls sich das tatsächlich mal ändern sollte, so lebe ich von meinem Ersparten – und ja: Dann beweise ich selber tatsächlich meine eigene Nützlichkeit.

  • corinne meyer sagt:

    sollte man nicht erstmal den unfall in japan GENAU analysieren, bevor man debattiert oder gar voreilig schlüsse zieht?

    • Nadine Binsberger sagt:

      Meine Analyse: Die Welt war sich sicher, dass das Restrisiko der japanischen AKW’s ganz extrem superklein sei. Dasselbe denken die Deutschen über ihre AKW’s. Die Schweizer sind ebenso von den ihren ganz begeistert. Das Super-GAU-Risiko auf jeweils 40 Jahre Laufzeit liegt bei deutschen AKW’s bei rund 0.1%. Bei den 150 AKW’s in der EU macht das rund 16%. Für die rund 440 AKW’s auf der Welt (abzgl. Fukushima I+II) wären es rund 40%. Das macht rund alle 22.6 Jahre ein Super-GAU. Der letzte war vor 25 Jahren (Tschernobyl).

      • Gabrielle Fischer sagt:

        Es gab auf dieser Welt nie ein Leben zum Nullrisiko-Tarif. Oder glauben Sie etwa, dass die Menschen in der Eiszeit es zu ihrem Vergnügen mit einem Höhlenbär oder einem wollhaarigen Nashorn aufnahmen? Damals stand man vor der Wahl, dass einzelne Gruppemitglieder sterben könnten oder der ganze Clan verhungert. Heute, bei 7 Mia Menschen, stehen wir vor dem Problem, dass alle Energie wollen. Die Atomenergie wird uns deshalb noch sehr, sehr lange begleiten, ob uns das gefällt oder nicht.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Fischer 17:49: 1/3: Um bei Ihrem Bild zu bleiben: Die Eiszeitmenschen haben wohl kaum mit den Höhlenbären und wollhaarigen Nashörnern friedlich zusammengelebt, wie wir heute mit unseren AKW’s. Sie sind entweder geflüchtet oder haben sie bekämpft. 2/3: Aber Ihr Bild hinkt ohnehin: unsere Gefahren bauen wir heute selber. Wenn wir das sein lassen würden, müssten wir weder vor ihnen flüchten noch sie bekämpfen. 3/3: Ihre Gleichung „je mehr Risiko desto mehr Leben“ finde ich angesichts der Situation in Japan äusserst geschmacklos.

        • Alex Hofer sagt:

          So sehr lange kann das nicht mehr sein. Wie Sie wahrscheinlich wissen, ist das Uranvorkommen nicht unendlich. Geschätzt wird, dass spätestens in hundert Jahren (manche sagen: schon in dreissig Jahren) zumindest der leicht erreichbare Uran ausgeht und ein weiterer Abbau problematisch oder zumindest massiv teurer wird. Es lohnt sich also, in ungefährlichere, bald auch billigere erneuerbare Energiequellen zu investieren.

      • corinne meyer sagt:

        ja, aber wie viele todesopfer hat nun dieser super-gau in japan bisher genau gefordert? beim erdbeben/tsunami weiss man ja mittlerweile, dass es über 10’000 menschen sind! aber beim brand im akw? wird hier nicht mit verschiedenen ellen gemessen?

      • Markus Schneider sagt:

        Frau Binsberger beim Rechnen: Man nehme „0.1 % Risiko“ und multipliziere mal 150 AKWs, das macht dann „rund 16%“ – wo sind Sie eigentlich zur Schule gegangen? Haben Sie überhaupt eine Ahnung von Wahrscheinlichkeitsrechnung? Ganz sicher nicht, denn bei Ihnen haperts ja selbst beim Addieren noch ganz gewaltig.

        Erklären Sie uns doch bitte mal wieviel Kilometer es von Ihrem Wohnort bis zum nächsten AKW sind – und warum Sie trotzdem immer noch dort leben.

        • Nadine Binsberger sagt:

          @Schneider 20:33: Wenigstens sind Sie aufmerksam. Korrekt wäre 0.106666…%. Aber das suggeriert eine unrealistische Genauigkeit (denn es handelt sich ja nur um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung). Allenfalls könnte man auf 0.11% aufrunden, aber das wäre dann zu Ihren Ungunsten. Und das wollen wir doch auch nicht, oder?

          • Markus Schneider sagt:

            Ihr Problem bei der Risikoberechnung ist, dass Sie nicht einfach Wahrscheinlichkeiten zusammenrechnen können. Denn wenn das so wäre, so bräuchte die Welt bloss 2000 AKWs zu bauen und was würde geschehen: Frau Binsberger würde ein 200%iges Risiko berechnen. Wer von Prozentrechnen sowenig Ahnung hat wie von Wahrscheinlichkeitsrechnung, der sollte es besser bleiben lassen.

          • Rabe sagt:

            Liebe Frau Binsberger, ich bin zwar auf Ihrer Seite, was die kritische Haltung gegenüber Atomkraft anbelangt, aber was die Wahrscheinlichkeitsrechnung betrifft, hat Herr Schneider recht. Die Wahrscheinlichkiet, dass Sie mit einem Wurf eine 6 würfeln ist zwar 1/6, aber bei 6 Würfen ist die Wahrscheinlichkeit nicht 1, dass Sie davon mindestens einmal eine 6 Würfeln. Diese Wahrscheinlichkeit berechnet sich aus dem Quotienten der Anzahl aller Kombinationen von 6 Würfen, in denen mindestens einmal eine 6 vorkommt geteilt durch alle möglichen Kombinationen.

          • Markus Schneider sagt:

            Lieber Herr Rabe, auch wenn das vielleicht aus meinen Äusserungen nicht immer direkt hervorgeht: ich bin absolut atomkritisch und diesbezüglich sohl auf Ihrer wie auf der Seite von Frau Binsberger. Aber darf deswegen jeder Schwachkopf jeden beliebigen Unsinn verbreiten? Wo ist denn die jetzt sofort einsetzbare Alternative zum Atomstrom, wo? Heute lassen die Schwachköpfe ihr Gewäsch ab und morgen ist es eh vergessen. Wo steckten denn die ganzen Atomgegner noch gestern? Und aus welcher Steckdose werden sie morgen ihren Strom beziehen? Und wer schreit nicht, wenn der Strompreis steigt?

    • Alex Kramer sagt:

      Was wollen Sie analysieren? Die akkuraten Daten, die Sie nie im Leben von Japan erhalten werden? Wollen Sie vor Ort einen Augenschein nehmen, um sich die gesicherte Information zu beschaffen? Lesen Sie im Internet (WikiPEDIA reicht für den Anfang) über die grossen, zivilen Reaktorkatastrophen nach, und Sie werden erstaunt sein, wie wenig gesicherte Info freigegeben ist. Mit dieser wenigen Info können Sie dann den Versuch starten, einen Prozess auf Schadenersatz, Körperverletzung zu führen. Sie werden verlieren, weil die off. Info / Berichtschreibung durch die Lobby diktiert ist!

    • Alex Kramer sagt:

      Als Nachtrag: In Harrisburg und Umgebung ist die Missbildungsrate und Leukämie überdurchschnittlich hoch, wie auch im französischen La Hague und im englischen Sellafield. Das sind sog. Best Friends-Nationen. In Tschernobyl dasselbe, allerdings ist der New Best Friend dort noch undurchsichtiger. An keinem Ort dieser Erde werden die Opfer dieser Katastrophen angemessen entschädigt, weil eben der Zugang zu akkuratem Akten verwehrt wird. An keinem Ort dieser Erde ist die Endlagerung vernünftig gesichert, da man den Strom zwar bezieht, von Abfällen jedoch nichts wissen will. Was GENAU wollen Sie?!

      • georg steiger sagt:

        es gibt auch mehr lungenkrebs im wallis als im aargau – obwohl es im wallis kein akw gibt. statistiken, zahlen, vermutungen, und vor allem verschwörungstheorien helfen nun herzlich wenig! danke herr kramer, aber ihr statement sagt nichts aus!

        • Nadine Binsberger sagt:

          @steiger 14.3./21:41: Genau. Und wenn ich im Wallis einem hungrigen Bären gegenüberstehe, dann ist nicht auszuschliessen, dass er mich frisst. Festzustellen ist dann bei mir erhöhter Blutdruck und Schweissausbrüche sowie beim Bären zunehmender Mundspeichel. Trotzdem besteht im Augenblick keinerlei Gefahr für meine Gesundheit. Über die noch bevorstehenden Augenblicke, brauchen wir uns nicht zu unterhalten, denn wer kennt schon die Zukunft……………….. ……. …… … . . .

        • Alex Kramer sagt:

          OK, Herr Steiger: Wenn also die Statistiken nichts aussagen, warum kommen die Statistiken in jeder pro-AKW-Risikoanalyse als unabdingbare Datenquelle vor? Erklären Sie das mal bitte.
          Rund um Tschernobyl und andere Stätten der Radioaktiven Verschmutzung (Tcheljabinsk, etc) liegt die Lebenserwartung bei 35 Jahren, anschliessend siegt der Krebs. Kontamination der Umwelt liegt bei Werten, wo Sie schreien würden, wenn man Sie dahin verfrachten würde. Und Sie reden von Statistik und Verschwörungstheorie? Unglaublich!
          Melden Sie sich doch als sog. Atom-Liquidator, wenn Sie der Sache so sicher sind.

        • Alex Kramer sagt:

          Hallo, Herr Steiger?
          Sie haben seit 4 Tagen eine Antwort offen, TEPCO sucht mittlerweile nach freiwilligen Liquidatoren. Erklärungen gemäss handelt es sich dabei um ein Himmelfahrtskommando, aber Sie könnten dabei als strahlender 51. Held Unsterblichkeit erlangen. Haben Sie nun Ihre Haltung gegenüber der Atomkraft geändert, nachdem die Informationen aus Japan in Bezug auf die tödliche Gefahr deutlicher geworden sind oder haben Sie sonst kalte Füsse gekriegt?

  • Markus Gnädinger sagt:

    Sollte das Containment (die Schutzhülle) halten, wäre dies der Nachweis, dass Kernenergie sicher ist.Wenn ein derart altes Atomkraftwerk einem Erdbeben der Stärke 9 und einem Tsunami von nie erreichten Ausmass trotz Überhitzung standhält, können wir davon ausgehen, dass der Kern wirklich unzerstörbar ist.
    Sollte das Containment doch noch bersten muss der Bau neuer Kraftwerke neu überdacht werden.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Gnädinger 17:22: Sollte das Containment NICHT halten, wäre das ein Mangelnachweis. Aber sollte das Containment halten, wäre das gar kein Nachweis. Wenn ich eine lädierte Brücke zufälligerweise ohne Schaden befahre, kann ich daraus auch keine definitiven Rückschlüsse ziehen. Der nächse Fahrer verhält sich vielleicht leicht anders als ich – und die Brücke stürzt ein… Wir haben die Atomtechnologie nicht im Griff und der Weg zur totalen Kontrolle ist offenbar mit Millionen Menschenopfern gepflastert. Und erreichen wir das Ziel je? Bevor das Uran ausgegangen ist?

      • Girafo Gondolfsky sagt:

        Ah, Logik. Endlich. Danke, Frau Binsberger.

      • Alex Kramer sagt:

        Der Mängelnachweis ist mittlerweile erbracht, es hat nicht gehalten, zumindest in einem Block nicht. Und die anderen köcheln noch vor sich hin? Ich halte die Berichterstattung und vor allem das Verhalten der jap. Regierung und von TEPCO als ein Riesensauerei. Viele Anzeichen deuteten schon vor dem Grossen Knall darauf hin, dass es dazu kommen muss. Mittlerweile sind es 4 Reaktoren die Ärger machen, mit der Option auf weitere 2.
        Mit Abstand das Übelste an der Sache empfinde ich die Nonchalance, das Wegdiskutieren und ins lächerliche Ziehen dieser Angelegenheit gewisser Autoren dieses Blogs.

    • Armin sagt:

      Sie machen es sich einfach. Ist denn wegen einer anderen Energiequelle schon so viel Leid, Kosten und Probleme entstanden? Wohlkverstanden schon vor Japan, und jetzt erst recht. Sind die Verstrahlten, die Verletzten, die Totel und die Umgesiedelten sowie die unermesslichen Kosten ein Nachweis der Sicherheit? Für mich nicht.

    • Rosmarie sagt:

      @Gnädinger: Nur halb fertig gedacht. Selbst wenn es nun stabil bleibt ist der GAU schon da! Wohin nun mit dem ganzen Atomabfall der hier „angefallen“ ist? Ich glaube die Mengen, die hier angefallen sind sprengen jede bisherige Planung. Und: wann kann man überhaupt daran denken, aufzuräumen, es strahl ja alles noch sehr lange. Das sind noch alles ungelöste Fragen, und das ohne Super GAU! Das heisst für mich: das System mag gehalten haben, aber die Lösung ist noch weit entfernt! Wer bezahlt das???

    • Alex Kramer sagt:

      Beim Siedewasser-Reaktor muss man sich im Klaren sein, dass der erzeugte Dampf, der auf die Turbinen geleitet wird, radioaktiv kontaminiert ist, da die Turbinen im gleichen Kreislauf mit dem Reaktor stehen. Somit ist das Risiko einer Leckage zur Atmosphäre ungleich grösser als bei einem Druckwasser-Reaktor mit getrennten Kreisläufen. Es war die Rede von durch Wasser unbedeckten Brennelementen, was den Schluss des Kühlmittelverlustes zulässt. Wenn ein Kühlmittelverlust eingetreten ist, muss es irgendwo ein Leck geben. Ich denke, das war die Ursache für das explodierte Reaktorgebäude und den GAU

  • mike kuster sagt:

    Hätte man die Forschungsgelder statt in Atomforschung in Erforschung erneuerbarer Energiequellen eingestezt, dann hätten wir, unter anderem Wasserschloss Europas, schon lange alternative Energie.

  • marius christen sagt:

    Es geht hier nicht um links oder rechts. Es geht um die Frage, ob Entscheide zukunftsfördernd oder zukunftsverhindernd sind. Unser Energiesystem auf Atomenergie zu bauen ist zukunftsverhindernd. Denn dadurch werden der Zukunft – wie gesehen – riesige, untragbare Risiken aufgehalst. Die Argumente sind nicht neu, sondern allesamt bekannt: Versicherungslücke, Gefahr nuklearer Verstrahlung, ungelöste Abfallproblematik. Neu dazu gekommen ist, dass beim Ausstieg eines solchen Grosskraftwerkes genau die Stromlücke entsteht, die man verhindern wollte. Also sind alternative Energien gefragt!

  • Martin Zehnder sagt:

    Für die Schweiz ist das Zeitalter der AKW in 30 Jahren vorbei. Neue wird es keine mehr geben. Das Volk macht nicht mehr mit. Anders in Frankreich. Ohne Volksentscheid kann ich mir das vorstellen. Ich frage mich aber definitiv, wie wir künftig zum Strom kommen. Von ausländischen AKW ist ja auch nicht sinnvoll. Und alternative Energieen bringen nicht diesen Anteil. Bleibt nur noch Rationierung und Verteuerung als Lenkungsmassnahme.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Zehnder 17:31: Gerade von Ihnen erwarte ich ein bisschen mehr Vertrauen in eine der wichtigsten Quellen unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands: Phantasie, Innovationslust und Fortschrittsdrang.

  • Thomas von Bergen sagt:

    Manchmal begreife ich uns Schweizer nicht. Fällt in China ein Sack Reis um, muss sofort darüber debattiert werden, ob man bei uns Reis verbieten sollte. Die Schäden am Atomkraftwerk in Japan entstanden vermutlich durch den Tsunami und nicht durch das Beben. Ausserdem werden wir in der Schweiz kaum je ein Beben dieser Stärke erleben. Einen Tsunami werden wir wohl auch kaum bei uns erleben. Ohne Atomkraftwerke werden wir den Strombedarf kaum decken können. Und wenn das soweit ist, werden euch Linken und Grünen hoffentlich als erstes die Elektroautos verboten.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Bergen 17:33: Ja Erdbeben und Tsunami sind schuld. Das gibt es bei uns nicht. In Japan gibt es das. Die Techniker dort wussten das auch und haben ihre AKW’s nach bestem Wissen und Gewissen sicher gebaut – mehr als sicher. Vermeintlich. Bei uns läuft das genauso: Risiken abwägen, Massnahmen skizzieren, umsetzen. Wir tun wirklich unser allerbestes. Trotzdem ist es passiert. Wir haben diese Technologie einfach nicht im Griff. Wir können nicht noch mehr tun, als unser allerbestes.

      • J. Wigger sagt:

        OK, Erdbeben und Tsunami waren wohl Primärursachen in Japan. Aber die eigentliche Katastrophe hatte eine viel simplere Ursache: A.) ein (grossflächiger) Stromausfall und B.) ein Versagen der Notkühlsysteme. Dieses Szenario ist auch ohne Erdbeben und Tsunami denkbar. Und wie man so hört, soll es mit den Notstromsystemen der Schweizer AKWs nicht überall zum Besten stehen.

        • Rabe sagt:

          Danke, endlich kapiert mal einer, dass das Beben ja anscheinend nicht den Reaktor schwer beschädigt hat, sondern schlicht die Stromzufuhr des Kühlsystems, samt Notzufuhren, zum Erliegen gebracht hat, und das ist nun wirklich nicht unrealistisch für die Schweiz, und auch sonst für kein AKW.

    • Armin sagt:

      Von Bergen oder eher hinter den Bergen? Das ist keine Frage mehr von Links oder Rechts. Das ist bereits eine Frage der Oekonomie? Atomstrom ist zu teuer (jeder Gau macht sie noch teurer und erst die Entsorgungskosten) Die Sicherheit ist so gut dass KEINE Versicherung allfällige Schäden deckt. Die denkende Wirtschaft hat bereits umgestellt auf Energiesparen und sauberere Energie. Augen aufmachen und selber denken ist gefragt.

  • Karl Eigenmann sagt:

    Heute morgen war ein interessanter Artikel noch online, worin zwei CH-Nationalräte (NR Bischof der CVP, Verwaltungsrat Gösgen, vom anderen habe ich leider den Namen vergessen FDP auch irgendwie in der Kernkraft-Lobby), sich überrascht zeigten, dass so etwas überhaupt passieren konnte… es ist für mich mehr als merkwürdig, dass dieser Artikel nicht mehr online ist. Was ist der Grund dafür Herr Res Strehle, Co-Chefredaktor des Tages-Anzeigers?

    • Freiherr sagt:

      @ Herr Eigenmann:

      Diese Herren und Damen sind seit 1971 fast immer nur noch „ueberrascht“. Obs ein absehbarer (wenn nicht gar selber miteingefaedelter) Polit-, Finanz- oder AtomGAU ist….

    • Martina Puls sagt:

      Herr Eigenmann, Sie fragen sich tatsächlich, was der Grund sein könnte? Sie wissen es sicherlich und ich weiss es und alle Anderen guten Willens wissen es bestimmt auch: die Atomlobby hat Maulkörbe verordnet und auch meine Beiträge in den jeweiligen threads sind massenweise nicht erschienen. Woran das wohl gelegen ist? Ich war wohl viel zu deutlich mit meinen Aussagen, denn 40’000 Generationen lang Atommüll erst abgebaut schlägt dem stärksten Befürworter den Herzschlag ausser gefecht. Ausser das Herz schlägt nur noch mit einem Beipass oder ist künstlich oder bereits scheintot oder…600

    • Rabe sagt:

      Tja, und der Herr Büttiker (FDP, VR eines KKW) gab zu Bedenken, dass ja Naturkatastrophen sich im Moment häufen würden. Der Arme weiss nicht mal, dass ein Erdbeben mit Tsunami nix mit der Klimaerwärmung zu tun hat (wobei ich keines hier verharmlosen will), und solche -entschuldigung- unterbelichtete Leute werden in den NR gewählt, und verdienen auch noch Geld mit der Kernkraft.

  • Atom war ein grosse Hoffnung. Günstig, endlos, sauber, wenig Risiken. Was ist davon geblieben?
    Günstig: Hoher Baupreis, teurer als Solar und Wind (ca. 3 Milliarden für 1000 MW), Unversicherbar, Rückbau kostet ca. viermal mehr als der Bau, also total ca. 10-15 Milliarden für 1000 MW.
    Endlos: Uran ist nur beschränkt vorhanden, ca. noch ein Jahrhundert.
    Sauber: Enorme Beton- und Stahlmengen, damit enorme CO2 Produktion. Abfallproblem für die absehbare Zukunft beherrschbar, aber niemals wirklich dauernd sauber lösbar.
    Restrisiko: Klein, aber evt. muss ganze CH evakuiert werden.
    Konklusion?

    • Martina Puls sagt:

      Endlich aussteigen und es wie die Österreicher machen: eine blühende Wirtschaft OHNE AKWs. Wie können das die konservativen Kräfte in diesem Nachbarland nur wirtschaftlich überleben? Man mache mal einen Ausflug nach Österreich und sehe auf jedem Hausdach und Schopf eine Solarzelle oder Photovoltaikanlage. Was, und die sind noch nicht verhungert und Duschen kalt? Nein, die waren einfach cleverer als wir Schweizer. So sieht es aus. Wir sind ein Entwicklungsland was erneuerbare Energien anbelangt und haben uns von der Atomlobby einlullen lassen. Jetzt kommt die Quittung – hart aber fair!!

  • Daniel Odermatt sagt:

    Pirmin Bischof (CVP/SO), Verwaltungsrat des Atomkraftwerks Gösgen, kritisiert Japan: Er verstehe nicht, dass ein stark erdbebengefährdetes Land so zahlreich Atomkraftwerke direkt an der Küste baue, wo die Erdbebengefahr besonders gross sei.

    Das Gute am Milizparlament ist ja, dass für jedes Problem ein Fachmann zugegen ist, der in Seismik und Klimatologie genug gewandt ist um auch mal belehrend aufzutreten. Während der Westwind bei einem Schweizer AKW-Unfall den ganzen Atomdreck in unsere grösste Stadt trägt.

    P.S. http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/world/japan/gshap.php

    • Freiherr sagt:

      Tja, Bischof ist ja – als FINMA-Baenksterkomplize – auch ein gewiefter Finanz“experte“….

      • Andreas Raschle sagt:

        @Freiherr: Was für ein geistreicher Beitrag?! Was hat dieFINMA, die Bankenkrise und die Boni-Diskussion bitteschön mit den jüngsten Ereignissen in Japan und der Kernenergie zu tun? Sollen tatsächlich die „bösen“ Banker wieder einmal die Sündenbocke für eine Katastrophe epischen Ausmasses sein und zugleich noch das Erdbeeben sowie für den Zunami ausgelöst haben? Bitte beim Thema bleiben.

        • Andreas Raschle sagt:

          Korrektur:
          Zitat – Sollen tatsächlich die “bösen” Banker wieder einmal die Sündenbocke für eine Katastrophe epischen Ausmasses sein und zugleich noch das Erdbeeben sowie für den Zunami ausgelöst haben? Zitat Ende.
          Es sollte heissen:
          Sollen tatsächlich die “bösen” Banker wieder einmal die Sündenbocke für eine Katastrophe epischen Ausmasses sein und zugleich noch das Erdbeeben sowie den Zunami ausgelöst haben?

          • Hinz sagt:

            @ Raschle – Nein, dieses Mal sind die „boesen“ Banker höchstwahrscheinlich nicht Schuld aber das System ist das Gleiche wie bei der Bankenkrise.
            Profite für Private – das Risiko trägt die Gesellschaft
            Ich wär halt auch hier für Kostenwahrheit – wenn die Stromkonzerne die gesamte Risikoprämie für ein AKW in die Atomstrompreise einrechnen würden, könnte sich sowieso niemand Atomstrom leisten und die Dinger werden aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschaltet.

    • Gunnar Jauch sagt:

      Herr Dr. Pirmin Bischof (NRCVP) schrieb im Februar in der Mittelland-Zeitung:
      “ Kernkraft kann nur mehrheitsfähig sein, wenn sie sicher und nachhaltig ist. Deshalb muss für die Tiefenlagerung der Abfälle eine nachhaltige Lösung absehbar sein. Ebenso muss die Gewinnung der Brennstoffe nachhaltig und nachvollziehbar sein.“

      „Sichere und nachhaltige Kernkraft“ ist ein Qxymoron. Dass Herr Bischof die Katastrophe von Fukushima bloss als ein Standortproblem dieser Reaktoren wahrnimmt, zeigt, dass er gar nichts begriffen hat; Politiker seines Schlages gibt’s leider zuhauf…

  • Rolf Strasser sagt:

    Der darwinistische Konfessionsteil der Gesellschaft geht davon aus, dass die Geologie auf Millionen von Jahren mehr oder weniger stabil ist. Der christliche Konfessionsteil geht aufgrund der Bibel davon aus, dass die Erde erst ein paar tausend Jahre alt ist und geologisch hochaktiv. Deshalb kann die darwinistische Weltanschauung Ja sagen zu AKWs und Atommüll. Das christliche Weltbild hingegen weiss, dass die Radioaktivität früher oder später den Menschen überall auf der Welt fundamental schaden wird. Zu einem schnellen AKW-Ausstieg gibt es aus christlicher Sicht keine Alternative.

    • Daniel Odermatt sagt:

      Eine äusserst eigenwillige Argumentation die dem „darwinistischen Konfessionsteil“ eine gewisse Retardiertheit unterstellt. Aber immerhin mit Ihrem Schluss kann ich mich anfreunden, das bin ich mir bei Kreationisten nicht gewohnt.

    • Markus Schneider sagt:

      Aus christlicher Sicht sollten wir ohnehin ganz anders leben als wir es tun: Die Banken dürften beispielsweise keine Zinsen verlangen, aber zeigen Sie mir mal die christliche Bank, die das umsetzt? Die Christen sind auch ganz und gar von Gottes Gnade abhängig und wenn es ihm also gefällt, wird er sie mit einem Blitzstrahl allesamt auslöschen und nur die Darwinisten übriglassen, denn Gott kann nach wie vor tun und lassen was ihm gefällt.

      Vielleicht lässt er seinen Zorn ja aber auch erstmal bloss an denjenigen Christen ab, die beim Bau von AKW mitgeholfen oder Atomstrom verbraucht haben?

      • Martina Puls sagt:

        @Markus Schneider
        Kennen Sie die Alternative Bank in Olten nicht? Sie feierte am 29. Oktober 2010 ihr 20-jähriges Jubiläum. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Jubiläumsschrift:

        Vor zwanzig Jahren am 29. Oktober 1990 hat die Alternative Bank Schweiz (ABS) in Olten ihren ersten Schalter eröffnet. „Es herrschte grosse Euphorie und Aufbruchsstimmung“, erinnert sich Thomas Bieri, 54,..(..).. Damals glaubten die wenigsten, dass diese alternative Bank mit ihrem sozialen, ökologischen und ethischen Geschäftsmodell lange auf dem Finanzplatz Schweiz bestehen könne… 600

      • Martina Puls sagt:

        Forts. 2
        Ihr stetiges Wachstum und ihr Erfolg beweisen aber das Gegenteil: Eine Bank kann auch sozial und ökologisch sowie transparent ausgerichtet sein und ohne Profitmaximierung äusserst erfolgreich wirtschaften…(..)..Im Bereich der erneuerbaren Energien hat sich die ABS ein spezielles Know-how erarbeitet und ist stark engagiert im Finanzieren von Fotovoltaik-Unternehmen…(..)..Die über 24’500 ABS-KundInnen wissen, was mit ihrem Geld geschieht und dass es Sinn macht. Denn die ABS publiziert sämtliche ausbezahlten Kredite und investiert in nachhaltige Projekte und Unternehmen…600

      • Martina Puls sagt:

        Forts. 3
        Dabei verzichtet sie auf Gewinnmaximierung und stellt konsequent ihre sozialen, ökologischen und ethischen Grundsätze in den Vordergrund. Neun Förderkreditbereiche profitieren von vergünstigten Konditionen, finanziert aus dem freiwilligen Zinsverzicht von KundInnen. Auf diesem ethischen Fundament bietet die ABS gesamtschweizerisch die üblichen Dienstleistungen einer Spar- und Kreditbank an. https://www.abs.ch/Prints/10/105_1031_20101029_MM_ABS_Jubil%C3%A4um.pdf

        Das darwinistische Gedankengut ist damit überholt und eine neue Ära hat begonnen.

        • Markus Schneider sagt:

          1. Die Alternative Bank ist keine CHRISTLICHE Bank.

          2. Im 20. Jahr ihres Bestehens hat die Bank gerade mal 25’000 Kunden. Zum Vergleich: Die ungeliebte UBS hat allein in der Schweiz 2’600’000 Privat- und 143’000 Firmenkunden. Oder: Die Schweizer Sozialdemokraten haben 35’000 Miglieder. Sind da tatsächlich 10’000 davon keine Kunden der Alternativen Bank oder haben die kein Geld?

          3. Rundum ein Erfolgsmodell. Allerdings nur für eine sehr alternative Definition von Erfolg.

          4. Neue Ären beginnen laufend. Nur kann sich schon kurze Zeit nach Ärenbeginn kaum mehr jemand daran erinnern.

          • Martina Puls sagt:

            Sie sind wohl ein Spassvogel und wollen meine Bemühungen verulken. Naja, was Sie unter christlich verstehen und die ethischen Grundsätze der Alternativen Bank sind mir schleierhaft. Wo ist der Unterschied?? Und Erfolg im herkkömmlichen Sinn ist überholt, Herr Schneider. DAS nennt sich Erfolg – nachhaltiger Erfolg. Ich weiss, das ist schwer zu verstehen. Aber die Mitgliederzahlen einer erst vor 20 Jahren mit innovativen Ideen neu gegründeten Bank mit einer Giga-Bank wie der UBS (entstanden aus zwei marroden Banken anno X!) gegenüber zu stellen ist mehr als lächerlich. Nachsitzen bitte! 600

    • Rabe sagt:

      So ein Unsinn: Man könnte es genausogut umdrehen: Darwinisten wissen, dass wir niemals alles wissen und beherrschen können, Gläubige denken, der liebe Gott schaut schon zum Rechten,allenfalls sind wir zu dumm, um es zu verstehen.

  • Die Alternativen sind schon heute auf ewig verfügbar, bezahlbar, und ohne vergleichbare Risiken:
    Wind, Solar, Geothermie, Energieeffizienz bei Gebäuden, Fahrzeugen und intelligenten Verteilsystemen, nachhaltige Biotreibstoffe.
    Das Ziel bis 2050 sollte das Energieautarke/-produzierende Gebäude sein, die Zeit reicht auch für alle Altbauten. Damit fällt die Hälfte des bisher zentral produzierten Strombedarfs weg.
    Für neue AKWs besteht bei uns somit kein Bedarf.
    Die Frage ist nach der Sicherheit der alten AKWs.

    • Andreas Raschle sagt:

      Ja die Alternativen sind zumindest teilweise verfügbar. Die Umweltschutzverbände sind schlicht gefordert zu verstehen, dass Alternativen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft einfach nicht spurlos in der Landschaft verschwinden. Es für mich schon seit langem unverständlich, dass genauso gegen diese Art der Energiegewinnung oponiert wird wie gegen KKW’s (sprich AKW). Wir können nicht einfach darüber hinwegsehen, dass auch hier Kompromisse gefordert sind. Ich wünsche mir die Alternativen aber die sollen bitte nicht einfach via Einsprachen und Verbandsbeschwerderecht torpediert werden!

  • Urs Dietschi sagt:

    Die Vorkommnisse in Japan führen uns vor Augen, dass diese unsichere Technologie nicht beherrschbar ist. Das Restrisiko ist zu hoch. Ungelöst ist auch die Entsorgung der Atomabfälle. Es gibt nur den Weg des Ausstiegs! Wie schon verschiedentlich erwähnt wurde, stehen die Atomlobbyisten in der Politik zukunftsweisenden Technologien im Weg. Angstmacherei vor einem Stromloch, Verlust an Lebensqualität etc. bis hin zu Arbeitsverlust wird ins Feld geführt. Kein Wort aber zum Verlust von Gesundheit und Lebensqualität den die Menschen bei einem GAU, so sie verstrahlt überleben, zu tragen haben…

  • Carlos Moretti sagt:

    Wer jetzt den Überraschten spielt, ist entweder schlecht informiert oder verlogen. Die Liste nuklearer Unfälle ist lang, u.a. gab es 1969 auch einen Zwischenfall in der SChweiz mit einer partiellen Kernschmelze. Hier die Liste:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unf%C3%A4lle_in_kerntechnischen_Anlagen

    • Freiherr sagt:

      Intressante und lange Liste!

      Ueber neun Zehntel der Unfaelle basiert – wie auch in vielen anderen Bereichen – auf menschlichem Versagen, bzw. wegen Personalsparwahn bei der Planung und Durchfuehrung von gefaehlichen Experimenten und Reparaturen. Typisch ist, dass dabei die Aufsichtsbehoerde gar mit gefaelschten Urkunden hinters Licht gefuehrt wird! Bonisuechtige Manaetscher und dividendengeile Aktionaere priorisieren den Raepplispalt ueber die Sciherheit. Man sperrte auch lieber die mit zu langen Praesenzzeiten unaufmerksame Barrierenfrau ein, statt ein bei offenen Schranken rotes Signal au

      • Andreas Raschle sagt:

        @Freiherr: Eine Frage; Sind sie Genetiker und Verschwörungstheoretiker? Sie kreuzen Nukleartechnik mit dem Finanzwesen und vermuten eine Verschwöhrung aufgrund von Geldgier.
        Ich kenne die von Herr Morreti genannte Liste auch. Ob nun wirklich 90% der Unglücke aufgrund menschlichen Versagens verursacht wurden möchte ich bezweifeln. Es steht nicht hinter jedem nur erdenklichen Unglück eine geldgeile Maschinerie!
        Lassen Sie’s doch einfach sein wenn Sie nicht über das wirkliche Problem reden möchten. Übrigens der Vorfall in der Schweiz fand in einem non-Profit Reaktor in Lucens/VS statt.

        • Alex Kramer sagt:

          Non-Profit ist ein wirklich gutes Wort im Zusammenhang mit Lucens.
          Es ging ja schliesslich um mehr, genauer um die Schweizer Atombombe, als weitere Zutat zum Mirage-Skandal Ende der 60er. Man wollte dort Plutonium erbrüten, damit auch wir in Moskau ein atomares Wort mitzureden gehabt hätten. Soviel zum damalig militärischen Grössenwahn der besten Armee der Welt.
          Die Infos dazu finden Sie übrigens auch bei Wikipedia, eventuell auch bei Wikileaks. Wahrscheinlich hat J. Assange gerade deswegen kein Postfinance-Konto erhalten?

          • Andreas Raschle sagt:

            Besten Dank für Ihre Info! Ich finde es sehr gut, dass auch mal jemand darüber spricht, dass die Schweiz noch ganz „andere“ Ambitionen gehabt hat…..
            Herzliche Grüsse

  • Carlos Moretti sagt:

    Ausserdem kann man nicht einfach per sofort aus der Atomenergie aussteigen. Fossile Energie ist auch nicht besser, und Wind- und Solaranlagen müssen erst einmal teuer gebaut werden. Selbstverständlich will aber niemand ein Windrad auf dem Hügel vor dem Haus, genauso selbstverständlich ist es für die Bürgerlichen, dass Forschung für erneuerbare Energie nichts kosten darf: Sparen immer, aber nie Strom.

    • Hans sagt:

      Sofort vielleicht nicht, aber innert weniger Jahre. Fossile Energie ist als Übergangslösung massiv besser, da viel risikoärmer: Beschleunigtes Bewilligungs- und Bauverfahren für Gaskraftwerke als Übergangslösung für die nächsten ca. 20 Jahre zur Vermeidung einer Stromlücke. Parallel dazu forcierter Auf- bzw. Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen (Sonne, Wasser, Wind, etc.) sowie Plafonierung der Bevölkerungszahl. Problemlos machbar, man müsste nur wollen…

  • Betschart Peter sagt:

    Ich schlage vor, dass wir beginnen an Stelle vom Umweltschutz, vom Menschenschutz zu sprechen. Die Umwelt müssen wir nicht schützen, die kann in x Milliarden Varianten weiter bestehen. Einfach wir Menschen und die mit uns verbundene Tierwelt ist dabei oder nicht. Es geht um uns und um nichts anderes. Zudem sollten wir vielleicht aufhören den FührerInnen nachzueifern die Wachstum um jeden Preis anstreben. Aber unsere „Eliten“ folgten lieber der Grostechnologie als die Vernetzung von verschiedenen lokalen Energieträgern und dem sorgsamen Umgang mit ihnen. Gabe für die Bauern auch ein Zusatzeink.

  • Marco Binder sagt:

    Ich möchte nicht entscheiden müssen, über die künftige Energiepolitik. Mit der Atomenergie sind wir in eine Sackgasse gefahren, aus der kaum noch rauszukommen ist. Man stelle sich mal vor, die Franzosen müssten ihre Dutzenden AKW abstellen. Die Wirtschaft wäre am Boden, nichts ginge mehr. Wir könnten noch ein paar Täler mit Wasser fluten aber ein Grossteil der Welt hat diese Möglichkeit nicht mal.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Binder 20:04: Die Wirtschaft läge nicht am Boden. In der Schweiz lässt sich ein ganzes AKW sparen, wenn man nur schon Energiesparlampen einsetzen würde. Es gibt sehr viel unnötigen Stromverbrauch wie zB Leuchtreklamen, Standby, etc. Ausserdem könnten Lifte und Rolltreppen rein mechanisch dank Gravitation nach unten Fahren und dabei Energie erzeugen. Evtl. reichts noch nicht um wieder rauf zu fahren, aber immerhin. Usw. Ein bisschen Erfindergeist und Innovation ist natürlich gefragt. Spannend, oder nicht? Die Wirtschaft käme endlich wieder mal kreativ in Fahrt!

      • Markus Schneider sagt:

        Könnte könnte könnte – listen Sie doch bitte mal auf, wieviel Strom Sie verbrauchen, wieviel man davon noch einsparen könnte, wie lange Sie schon arbeitslos sind und wie lange Sie noch Strom verbrauchen wollen, um ihre unnötigen Forumsbeiträge ins Internet zu posten. Denken Sie doch mal daran: Strom aus – nachdenken und ein gutes Post schreiben. Dann Strom an und abschicken und Strom ab. Wär doch was, wo Sie doch so eine Wahnsinnsstromsparerin sind?

        Auf Ihren Erfindergeist und Ihre Innovationskraft können wir ja vermutlich noch lange warten. Sollen’s also wohl mal wieder die anderen machen…

        • Armin sagt:

          Diese Energie die Sie verstömen, geladene agressive Energie, ich überlege gerade ob man Sie am Stromnetz anschliessen könnte um die Energie sinnvoll zu nutzen. Damit ich die klugen und sinnvollen Beiträge von Nadine B.zwischen den Abschaltpausen lesen könnte. 😉

          • Markus Schneider sagt:

            Meinetwegen – aber glauben Sie bloss nicht, dass Sie damit kostenlos zu wertvoller Energie kommen. Überlegen Sie besser wie ich es schaffe, so energiegeladen zu sein, dann können Sie ihr Nachttischlämpchen noch lange betreiben. 😉

  • Urs sagt:

    Ich bin sicher die Akteuere/Entscheider pro AKW Weltweit haben bereits oder arbeiten an Meinungsbildungsszenarien um die Zweifler äh Bürger wieder zur richtigen Meinung zu bringen. Es werden bald alle möglichen Spezialisten in den zur Verfügung stehenden Medien zu Wort kommen… EIn Professor da, ein Wissenschafler dort, ein Kommentar hier usw. Die Atomindustrie ist ein globales Mrd. Gschäft bei dem sich alle Länder einig sind das gegenseitig keine Entschädigungen ausbezahlt werden müssen sollte da mal was passieren. Nebst der „nicht“ vorhandenen Versicherungsdeckung im Schadenfall.
    600

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Urs 20:21: Ich denke auch, dass der atomfinanzierte PR-Tsunami sehr bald losgeht und unseren gesunden Menschenverstand ertränkt. Interessanter Artikel zu diesem Thema, der den Zusammenhang zwischen Plutonium und Plutokratie aufzeigt:

      http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/eingelullt-von-mr-pluto/

      • Urs sagt:

        Gar nicht dran denken darf man als Bürger/Steurzahler auch an die Folgekosten wie etwa die Entsorgung und Lagerhaltung. Wärend ein paar Aktionäre die Betriebsgewinne über Jahre abzwacken werden die Kosten gerne mal dem Steuerzahler auferlegt… Niemand will den Abfall in seiner Nähe haben so das die Nagra irgendwann per dekret einen Standort auswählen muss oder man bringt das Zeug einfach wieder in ein Land mit viel Armut und nicht vorhandenen Umweltstandards. AKW’s sind nicht sauber nur weil man die Emmissionen nicht sieht.

        • Freiherr sagt:

          Ob Atom- oder Finanzmisswirtschaftsgau: Die pirvaten Profiteure und die von ihnen geschmierten Politiker sacken in den guten Jahrzehnten die Risikopraemien ein; und wenns dann GAUt wird zur Rettung der Profiteure Volksvermoegen verschleudert und die Opfer muessen ihre Schaeden wietestgehend selber tragen…..

          • Alex Kramer sagt:

            Genau: Erz-liberal gedacht, so wie unser Ex-BR Villiger: Too-Big-to-Fail als Überlebensstrategie für die UBS definieren und vom willfährigen Parlament absegnen lassen. Wenn’s kriselt zahlt dann der Staat, den man in guten Zeiten gar nicht erst mit Steuern mitfinanzieren will. Wenn das Parlament bockt, dann droht man (Herr Grübel) mit Wegzug.
            Die Atomlobby macht’s ähnlich.
            Die Autoindustrie (GM, Opel, …) ebenso.
            Weltweit.
            Über die Art und Weise diskutiert man im erlauchten Kreise jeweils jährlich in Davos mit Gleichgesinnten. Die anders Denkenden sperrt man aus und kriminalisiert sie.

    • Markus Schneider sagt:

      Das ist genauso schlüssig wie die Behauptung, dass die Linken das Erdbeben und den Tsunami verursacht haben. Oder dass Sie ihre Antiatomstromartikel längst schon in der Schublade hatten und nur auf Fukushima gewartet haben, um endlich loszuschlagen. Natürlich werden die Befürworter von Atomstrom jetzt nicht plötzlich zu linken Schäfchen – und schon gar nicht, wenn Sie wie gegenwärtig von oben bis unten angepisst werden, damit Sie endlich einsehen sollen wie recht die Antiatompisser doch schon seit Jahren haben.

      Ich warte noch immer auf die Haushalte, die freiwillig zuhaus den Strom ABSTELLEN.

      • Urs sagt:

        Jaja, Strom bzw. Energiesparen ist ja gut und recht. Wirklich. Was aber soll den etwa das Stromsparen im Haushalt wirklich verursachen ausser äh eventuell ein warm wolliges Gefühl im Bauch? Die paar Watt die man zu hause so verbrutzelt sind nun wirklich zu klein um irgendeinen Einfluss zu haben… Genau so ein Witz wie die Energiesparlampen, dies obwohl die Beleuchtung lediglich 3% des Gesammtstromverbauchs ausmacht. Nun hat man Energiesparlampen und schmeisst einen Grossteil der Ersparnisse mit den nötigen Entsorgungesystemen wieder aus dem Fenster.

        • Freiherr sagt:

          …. plus Quecksilbervergiftung wenns eine „Spar“lampe putzt….

        • Urs Leuwiler sagt:

          Stromsparlampen sind wirklich nicht das gelbe vom Ei. Doch hat es mich fast hinten rausgehauen, als ich die letzte Stromrechnung bekommen hatte. Ich ging der Sache nach. 200 Watt Standby allein für meine Geräte. Und wenn ich dann die Computer noch tagein, tagaus laufen liess, waren es 1000 Watt Dauerleistung. Das ist kein Pappenstiel! Ich konnte nun meinen Energieverbrauch ohne Komforteinbusse bereits um einen Drittel senken. Ein paar Steckerleisten mit Schaltern und das konsequente Anwenden des „Hibernation“-Modus genügen bereits. Glauben ist gut, Nachmessen ist besser.

          • Urs sagt:

            Sehen Sie, genau das mache ich natürlich nicht. Schon seit Jahren schalte ich alles ab was ich nicht brauche, ausser ab und zu den Computer wenn da was laufen muss… nur nicht hysterisch werden beim Stromsparen und die 80/20 Regel beachten 🙂 Im Vergleich zu früher als man alles einfach gerne angeschaltet liess habe ich so sicher mehr als 50% eingespart und das mit fast 0 Anstregung. Was mir nun auf den Kecks geht sind die Standby Geräte bei denen der Hauptschalter an der Rückseite der Geräte ist, falls überhaupt vorhanden.

          • Martina Puls sagt:

            Das mit den Energiestromlampen war doch nur ein Schuss Opium fürs ‚dumbe Volk‘. Ruhig stellen, eine Beruhigungspille da, ein Pflästerli dort und das Popcorn hat wieder Platz vor dem schnurrenden TV. Ja, so macht das Leben viel mehr Spass in der Spassgesellschaft.

      • Alex Kramer sagt:

        Herr Schneider, Sie müssen ja nicht gleich auf alles verzichten. Es reicht ja vollkommen aus, wenn Sie im Keller das Licht löschen und den Kühlschrank nicht an die Sonne stellen. Ich denke, es braucht nur ein bisschen Vernunft als Konsument. Auch wenn wir von AXPO und Konsorten damit bestraft werden, dass die Preise für die elektrische Energie angestiegen sind.
        Auch das hat der mündige Stimmbürger mit verursacht, indem die Weichen auf liberale Privatisierung im Strommarkt gestellt worden sind. Man ist dem Ruf des Geldes gefolgt und wundert sich, dass es einem nun aus der Tasche gezogen wird…

        • Markus Schneider sagt:

          @Alex Kramer: Wundern Sie sich nicht, aber ich lebe recht energiebewusst, schliesslich habe ich keine Lust unnötiges zu bezahlen. Ander haben aber schon darauf hingewiesen: Der Anteil der Privathaushalte ist nicht entscheidend, denn die Industrie bzw. Firmen verbreauchen wesentlich mehr Strom als der Einzelne. Das heisst also: Der Einzelne muss sich auch klar sein, dass die Migros, dass McDonalds, dass H&M usw. Strom verbrauchen und dass das keineswegs immer in sparsamer Weise geschieht. Wer Produkte aus stromverschwenderischer Produktion kauft kann zuhaus noch lange sparen – es nützt nichts.

          • Alex Kramer sagt:

            Da haben Sie recht. Es gilt aber nach wie vor: bei sich selber anfangen. Damit gewinnt man die Legitimation, auf ungute Zustände hinzuweisen.
            Was mich freut, dass an dieser Stelle auch mal das überflussige Konsumverhalten unserer Gesellschaft angeschnitten wird. Bei uns gibt es wirklich jeden unnützen Scheiss zu kaufen, der zuerst mal hergestellt werden muss, was ja auch Energie verschlingt. Da muss man erst mal ein gesundes Konsumverhalten entwickeln, nach dem Motto, dass weniger mehr ist.
            Wenn der unnütze Konsum abgebaut ist, resultiert ein Minus im Wirtschaftswachstum…wer will denn das?

  • Mathias Forster sagt:

    Lieber einen Stromversorgungsengpass als eine Kernschmelze…!

    • winkelried sagt:

      Wow, sie brauchen 6 Wörter um alles zu sagen (!!!) Herzliche Gratulation. Die anderen Poster mit tausenden Worten könnten ihre Beiträge löschen.Für nichts, für gar nichts. Stürmihüng sagt ein Berner. Schluss jetzt.

  • p.m.bauer sagt:

    Meiner Meinung nach geht die Diskussion in die falsche Richtung. Es ist nicht wesentlich, ob es eine tektonische Verwerfung in der Schweiz gibt oder nicht. Die Schweiz hat andere Rahmenbedingungen, das leuchtet sogar jedem AKW-Gegner ein. Wesentlich ist doch, wie gut wir mit der Risikoabschätzung umgehen können. und da haben wir ein Problem: Unser Leben wird viel stärker von den Unabsehbaren, sehr seltenen Ereignissen bestimmt, als von den Statistisch berechenbaren und vorhersagbaren Ereignissen.

    • Freiherr sagt:

      Das Lohndoemper- und die Swissaer- und UBS-Debakel haben „bewiesen“, wie „gut“ oder gar „besser“ „wir“ mit einer Risikoabschaetzung umgehen koennen….

      Zwar sind unsere Naturwissenschafter (noch) zuverlaessig(er) als unsere Geistes“experten“ oder geschichts-, logik-, matematik-, fisik- und expertenrenitenten Wunschfantasiepolitiker. Aber ihre Erkenntnisse werden immer mehr und immer vorsaetzlicher missachtet. Und wenns so weiter geht ist die Erde bald wieder eine Scheibe, und wers leugnet landet auch im Politterrorkerker, wenn nicht gar wieder mal auf der Folterbank und dem HexeRscheiterhau

      • Andreas Raschle sagt:

        @Freiherr: Langsam wird es pathologisch. Hallo, das Problem ist die Kernenergie und nicht die Finanzwirtschaft. Ich würde an Ihrer Stelle langsam einmal über eine Therapie wegen Paranoia nachdenken.
        @P.M.Bauer: Ich bin Ihrer Meinung. Es ist in der Tat so, dass statistische Wahrscheinlichkeiten und Hochrechnungen nur bedinngt tauglich sind, verlässliche Voraussagen zu machen. Wer sich nur ein Wenig mit Statistik befasst hat, dem wird schnell klar, dass die Ergebnisse sehr schnell einmal (je nach Erwartung des Interessenten) hingebogen werden können.

        • p.m.bauer sagt:

          Es geht nicht einmal darum, dass die Statistiken „hingebogen werden“. Das machen die Parteien in ihrer Wahlpropaganda. Das Problem liegt selbst bei den „seriösen“ Statistiken. Wenn man Standartverteilungen nimmt, so haben die üblicherweise einen unendlichen Schwanz, in dem die Wahrscheinlichkeit zwar sehr sehr klein ist, aber nicht null. Und das sind Ereignisse, die Eintreten können, die man aber als vernachlässigbar klein Einschätzt. Nur scheint es so zu sein, dass diese Ereignisse, wenn sie denn eintreten, extrem Dominierend sind, und wesentlich in unseren Alltag eindringen.

        • hoffman sagt:

          Wenn sie bei Profiten, Risikoabschätzung und Lohndumping an den Finanzsektor denken, ist das alleine ihr Problem.

          • Andreas Raschle sagt:

            Mag sein, dass das alleine mein Problem ist. Ich empfehle Ihnen jedoch die vorhergehenden Post’s von Freiherr zu lesen bevor sie meine Kritik als mein Problem abtun. Danke für Ihren Input.

  • Meinrad Oswald sagt:

    Totaler Atomausstieg in der Schweiz und in Europa! Die Bevölkerung wäre mehrheitlich dafür, nur die von den Lobbyisten eingeseiften Poltiker nicht. Wir brauchen mehr Demonstrationen!

    • Andreas Raschle sagt:

      Nein wir brauchen nicht mehr Demonstrationen sondern wir benötigen vernünftige Umweltverbende die nicht jedes Projekt das die Landschaft verändert verteufeln. Wie steht es den mit Ihnen Herr Oswald, würden Sie eine Windkraftanlage vor Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung dulden? Wären Sie damit einverstanden wenn weitere Wasserkraftwerke zugunsten des „Atomausstiegs“ gebaut würden? Denken Sie einmal darüber nach. Herzlichen Dank.
      P.S.: Ich würde den Ausstieg aus der Atomenergie mit Freude begrüssen!

  • Peter Kunze sagt:

    Ich weiss nicht. Die Energieproblematik ist extrem komplex:

    – Energiesparen vs. Verzicht auf Lebensstandard
    – Energiesparen vs. Bevölkerungszunahme
    – Energiesparen vs. Ausbau der Elektromobilität
    – Fossilfreie, erneuerbare Energie vs. Grundlast / neue Pumpspeicherkraftwerke
    – Fossilfreie, erneuerbare Energie vs. neue Stromnetzausbauten
    – Fossilfreie, erneuerbare Energie vs. Bauvorschriften, Denkmal- und Landschaftsschutz

    Irgendetwas beisst sich einfach immer. Solange kein wirklicher Wille das ist, atomstromfrei zu leben,
    wird das ohne AKWs nix.

    • Martina Puls sagt:

      Und wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer. Es waren diesmal die Österreicher. Die können das ganz OHNE AKWs. Das wird wohl nix mit sämtlichen Argumenten mehr werden. Ausstieg. Punkt.

      • Peter Kunze sagt:

        Das wird wirklich nix. Produzieren doch die Ösis 22% ihres Bedarfs
        mit schnöder fossiler Technik und importieren weitere 16% als
        Atomstrom aus dem Ausland. Soviel zu Ausstieg und Punkt.

        • Martina Puls sagt:

          Da haben Sie nicht unrecht, Herr Kunze. Nur, es bleiben nach Ihrer Berechnung noch über 60% an Energie aus was denn wohl?? Ich nehme stark an: aus Solar-, Wind- und Wasserenergie. Und Österreich ist um einiges grösser als die Schweiz! Also nochmals: wie machen diese Ösis das nur und auch die ITALIENER übrigens. Die haben auch KEINE AKWs und überlegen sich den Neubau jetzt gründlicher als vor einer Woche.

          • Jaron Rafel sagt:

            Liebe Frau Puls. Die Oesterreicher erzeugen nur gering mehr Strom durch Wasserkraft (5-10%). Einen grossen Teil des Stromes welcher in der Schweiz durch AKWs gedeckt wird, wird durch thermische Stromerzeugung gewonnen (Kohle, Gas). Der Anteil an Wind- und Solarenergie ist lachhaft klein und bewegt sich im Prozentbereich. Summa summarum, was wir mit AKWs produzieren, das produzieren die Oesis mit fossilen Brennstoffen. Aber die Sache mit dem CO2 und dem Erdoel, das ist eine schleichende Sache die boeser als Fukushima enden wird. Da uebt man sich lieber in der Zwischenzeit in Atomhysterie.

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Kunze 20:47: Hm. Den letzten Satz verstehe ich nicht ganz. Auch mit AKW’s wird nix aus dem atomfreiem Leben…
      😉

  • Hans Merki sagt:

    Bin 100% dafür einen sofortigen Rückzug aus der Atom Energie zu planen,das heisst nicht nur die alten Kraftwerke.

    Freundliche Grüsse
    Hans Merki

  • Markus Berner sagt:

    Bundesrätin Doris Leuthard ist wieder in Hochform. Gestern noch erklärte sie, die Sicherheit der AKW’s in der Schweiz sei
    kein Problem, da sehr hoch. Heute fand sie, die Sicherheit müsse überprüft werden. Die Lobby und die bürgerlichen Politiker spielen jegliche Gefahren hinunter. In den Abstimmungsunterlagen Bern wurde kein Wort verloren über die Entsorgungsprobleme.
    Das Erdbebenrisiko ist sicher in der Schweiz kleiner als in Japan. Einbezogen muss ein solches Vorkommnis gleichwohl in die Risikoanalyse. Die Stimmbürger sollen für dumm verkauft werden. In Bern ist das nur schlecht gelungen.

  • üse sagt:

    es geht längst nicht mehr ums geld oder um die sicherung der energie. es gibt genug alternativen, die kurz vor der vollendung stehen, würde die nachfrage steigen (windkraft, wellenkraft, wasserkraft, kondensationsreaktor, sonnenenergie, wüstenkraftwerk, etc). man muss die menschheit zum umdenken bringen! wir produzieren abfall, der noch 100’000 jahre strahlt! oder anders gesagt, wenn der neandertaler atomkraft genutzt hätte, könnte man sich heute seinem atommmüll gefahrenfrei nähern. es geht nicht um uns, die nächste, übernächste generation. es geht um die zukunft der menschheit!!!!!!!!!!!!!!!

  • Urs Leuwiler sagt:

    Filippo Leutenegger und all die anderen schlauen Leute sollen doch bitte mal in wenigen oder meinetwegen auch in vielen Sätzen erklären, was in einem KKW eigentlich vor sich geht. Hmmm. Nicht ganz einfach, oder? Aber volles blindes Vertrauen und das auch noch rausposaunen. Ist der Normalbetrieb schon ein stetes Spiel mit dem Feuer, ein technisch kontrolliertes labiles Gleichgewicht, so wird der Havariefall dann eben zum unkontrollierbaren Risiko. Selbst wenn die eigentliche Kettenreaktion gestoppt werden kann, so ist da noch die Nachzerfallswärme, die schon viele Kernschmelzen verursacht hat.

    • Rabe sagt:

      Ihr Fachwissen in Ehren, aber in Japan sind sie mittlerweile bei Stufe 6 angekommen, die Realität hat also Ihre Ausführungen längst überholt

      • Alex Kramer sagt:

        Es gibt nationale Experten, welche schon gestern von Stufe 7 gesprochen haben. Heute hat man erstmals Statements vom SuperGAU gehört.
        Es würde mich nämlich interessieren, wie sich der hoch temperierte Stahl eines Reaktordruckgefässes kurz vor und während der Kernschmelze mit den korrosiven Eigenschaften von Meerwasser verträgt. In einem AKW wird nämlich sonst nur mit demineralisierten Wasser gearbeitet, was von den chemischen Eigenschaften her ziemlich weit weg ist von Meerwasser.
        Ein Indiz, dass auch für die Notkühlung nicht die erforderlichen Mittel vorhanden waren. Ich denke, 7 passt eher.

  • Urs Leuwiler sagt:

    Es gibt Leute, die sich fragen, warum in Japan so viele KKWs an den Küsten gebaut wurden. Und die outen sich selbst gleich als Kernenergiebanausen. Sowohl Druck- als auch Siedewasserkraftwerke benötigen grosse Mengen an Kühlwasser. Warum wurden wohl genau die Standorte Leibstadt, Beznau, Gösgen und Mühleberg für die Schweizer KKWs gewählt? Ist auch irgendwie nahe am Wasser gebaut, komisch…

    • Alex Kramer sagt:

      Sie sprechen von FDP-Ständerat und KK Leibstadt-Verwaltungsrat Rolf Büttiker?
      Ist eine Modeerscheinung in der heutigen Wirtschaft, dass der Chef nicht mehr weiss, wie sein Laden funktioniert und / oder von der angewandten Technik keinen blassen Schimmer haben. Ist ja auch egal, sofern die Kasse stimmt – FDP live!

  • Herbert Kuster sagt:

    Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.
    Beispiel: Im nördlichen Deutschland ohne Höhensonne wurde in einem einzigen Monat 2.13 GW Photovoltaik zugebaut:
    http://bit.ly/bejSPI Das entspricht der über fünffachen Leistung des AKW Mühlebergs.

    • Mark Keller sagt:

      Tönt gut. Nur haben wir ein Speicherproblem. Elektrizität muss immer noch genau dann erzeugt werden, wenn sie gebraucht wird. Die Photovoltaik liefert in unseren Breitengraden nur sehr schwankend Energie. Wenn in ganz Europa gegen Mittag die Hausfrauen zu kochen beginnen, fahren in unseren Speicherkraftwerken die Turbinen hoch, um die benötigte Energie zu produzieren.

      • Herbert Kuster sagt:

        Die Schweiz hat gemäss BFE eine Wasserpeicherkapazität von 8765 GWh. Das heisst, sollten Photovoltaikanlagen das AKW Mühleberg ersetzen, müsste die Sonnenfinsternis über 2.5 Jahre lang andauern bis die Schweizer Speicherkapazität aufgebraucht wäre.
        Ausserdem hat Photovoltaik den Vorteil, dass deren Strom am Tag die Speicherkraftwerke und die Netze lokal entlastet und während der Nacht nicht mit Verlust die Berge hinauf gepumpt werden muss und natürlich kein ausländisches Uran benötigt und keine teuren Endlager benötigt und keine hohen Rückbaukosten aufweist und keine Restrisiken birgt.

  • Kann man ein 40 Jahre altes Atomkraftwerk mit einen nagelneuen Atomkraftwerk überhaupt vergleichen? Haben heutige Autos immer noch den gleichen Sicherheitsstandard wie Autos aus den 1960er und 1970er Jahren? Sind heutige Autos immer noch die gleichen Dreckschleudern wie die damaligen Autos? Irgendwie kommt mir das bei der ganzen Diskussion etwas zu kurz. Die Leute tun ja gerade so als ob die Schweiz genauso in einer exponierten Gefahrenzone in Bezug auf Erdbeben, Vulkane und Tsunamis liegt wie Japan. Sie tun so als ob die Technik in den letzten 40 Jahren stehen geblieben ist.

    • Juerg Brandenberger sagt:

      Wie wär’s mit einem Blick nach Finnland und dem dortigen ultramodernen ERP (Europäischer Druckwasserreaktor), möchte man auch in der Schweiz gerne bauen! Bauverzögerungen, massivste Kostenüberschreitungen, als Folge daraus schlechte Materialien aus Polen, weil angeblich billiger,nun sicherheitsprobleme, etc. Bedarf nach der gleichen Erfahrung hier? Man erinnere sich an die qualitativ minderwertigen Abwasserrohre welche aus Kostengründen im Gotthard verbaut wurden und nun 1000 fache Folgekosten verursachen! Ob 40 jährig oder neu, nein Danke. wir sollten lernfähig bleiben!

    • H K sagt:

      Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen ohne Restrisiken, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.
      Z.B. Bayern mit mehr Strombedarf und weniger Sonne als die Schweiz hat übrigens bereits heute und nicht in 14 Jahren mehr Photovoltaikstrom-Anteil als die Schweiz Mühlebergstrom-Anteil hat.

    • Christian Dittrich sagt:

      (Teil 1)
      Eine berechtigte Frage. Leider nicht einfach, an verstaendliche, aber gleichzeitig serioese, Informationen zu gelangen. Ich habe hier
      http://gizmodo.com/#!5782238/giz-explains-is-it-possible-to-build-a-disaster+proof-nuclear-power-plant
      einen guten Artikel gefunden, und uebersetzt. Er enthaelt bei weitem nicht alles, was man zu dem Thema wissen kann (sollte?), bietet aber einen soliden Ausgangspunkt fuer weitere Recherchen.

      Ist es moeglich, ein katastrophensicheres Kernkraftwerk zu bauen?

      Niemand mag die Idee einer uber dem Globus verteilten, radioaktiv strahlenden Wolke. Dies ist

      • Christian Dittrich sagt:

        Dies ist schon einmal passiert (Tschernobly) und nun steht zu befuerchten, dass sich die Geschichte in Japan wiederholt. Seit den Vorgaengen in Russland sind die Reaktoren sicherer geworden – aber sind sie sicher genug?
        Die Situation in Fukushima ist leider duester und es sieht aus, als ob es noch schlimmer kommen wird. Als diese japanischen Reaktoren gebaut wurden, waren sie modern – die gute Nachricht ist, dass es schon Kernkraftwerke gibt, die wesentlich weniger Schadenanfaellig sind. Ein grosser Teil der heutigen Forschungsinvestitionen fuer Kernkraft fliesst in die Sicherheitsvorkehrungen

        • Christian Dittrich sagt:

          , und das ist gut so – denn wir sollten nicht auf Kernkraft ist verzichten.
          Die zur zeit fortschrittlichsten Reaktoren in Betrieb (“3. Generation”) wurden 1996 in Japan gebaut (leider 10 Jahre spaeter als der neueste Fukushima Daini-Reaktor) und konstruiert, um einer Reihe von Schadenursachen (natuerlichen und vom Menschen gepraegt) zu trotzen.
          Diese Kraftwerke sind so konstruiert, dass sie z.B. einem direkten Einschlag eines Flugzeugs widerstehen koennen, und sie sind auch resistenter gegen Erdbeben. Daneben besitzen sie optimierte Systeme, um die Wahrscheinlichkeit von Bedienungsfehlern zu v

          • Christian Dittrich sagt:

            vermindern. Neue Reaktoren zeichnen sich durch passive Sicherheitssysteme aus: sie enthalten sogenannte “core-catcher”die dafuer ausgelegt sind, totale Kernschmelzen zu ueberstehen. Im Notfall greifen sie ohne menschliches Zutun – aufgrund von physikalischen Gesetzmaessigkeiten (Konvektion, Gravitation, hoehere Temperaturebestaendigkeit).
            Probleme, die jetzt in Japan aufgetreten sind, wurden in neueren Kraftwerken bereits behoben. Allerdings existieren weltweit nur vier Reaktoren der neuesten Bauart, und stehen alle in Japan. Taiwan und die USA sind zwar dabei, ihre Reaktoren auf den technisch

      • Christian Dittrich sagt:

        technischen Stand dieser sogenannten “advanced boiling water reactors” (ABWR) zu bringen, es sollte aber angemerkt warden, dass auch diese Technik nicht mehr dem heute Machbaren entspricht: Wie schon erwaehnt, hat Japan seine ABWR’s Mitte der Neunziger Jahre gebaut.
        China investiert zur Zeit in den AP1000-Reaktor, welcher als etwas modernere Variante der 3. Generation betrachtet werden kann. Sollte in einem solchen Kraftwerk das Kuehlwasser ausfallen, wird das Problem strom- und pumpenunabhaengig geloest – ohne menschliches Zutun: Ueberschreitet die Temperatur einen Schwellenwert, wird Wasser

        • Christian Dittrich sagt:

          von einem hoeher gelagerten Tank eingeleitet, ein Beispiel fuer die vorher erwaehnten passiven Sicherheitsmerkmale.
          Weitere Beispiele: KERENA (Deutschland) ist mit einem sogenannten “core-catcher” ausgestattet, der im Falle einer totalen Kernschmelze dafuer sorgt, dass das radioaktive Material eingeschlossen bleibt. ACR (wartet auf Bauerlaubnis in Kanada) besitzt zwei voneinander unabhaengige System zum schnellen Abschalten sowie weitere passisve Sicherheitsmassnahmen. Es ist zu erwarten, dass einige solcher Kraftwerke innerhalb der naechten zehn Jahre fertiggestellt werden.
          Gleichzeitig bemue

          • Christian Dittrich sagt:

            Gleichzeitig bemuehen sich Regierungen und Konzerne weltweit, Risiken und Chancen zukuenftiger Technologien einzuschaetzen. So sind Reaktoren der dritten Generation lediglich “aufpolierte” Konstruktionen aelterer Bauart, wohingegen Reaktoren der vierten Generation grundlegend neu konstruiert sind. Diese Kraftwerke liefern Energie aus Uran, das schon einen Brennzyklus durchlaufen hat, und anstelle von Wasser soll nun Natrium oder Helium die Kuehlung uebernehmen.
            In noch entfernterer Zukunft liegt der sog. “traveling wave reactor, ein Reaktor, der theoretisch mit abgereichertem Uran funktioniert

      • Christian Dittrich sagt:

        Allerdings steckt diese Idee noch in den Kinderschuhen. Zur Zeit wird nach staatlichen Investoren gesucht, da Intellectual Ventures (der Erfinder) nicht plant, die Kosten ohne Beteiligung zu tragen.
        Die Entwicklung neuer Technologien nimmt viel Zeit in Anspruch: Gerade im Falle von Kernenergie sind hohe regulatorische Huerden zu nehmen. Obwohl die Sicherheitsstandards schon heute sehr hoch sind, werden sie im Licht der gegenwaertigen Ereignisse zukuenftig sicherlich noch strikter gehandhabt werden.
        Die vier kochenden Wasserreaktoren von Fukushima Daini wurden 1982, 1984, 1985 und 1987 gebaut.

        • Christian Dittrich sagt:

          Sie sind Reaktoren der zweiten Generation (mit einigen Verbesserungen der Konstruktion) und entsprechen damit dem, was man technisch von fanzoesischen und amerikanischen Kernkraftwerken erwarten kann. Sie sind viereckig und direkt auf dem Felsboden gebaut, Eigenschaften, die eine Konstruktion anfaelliger fuer Erdbeben macht. Im Inneren ist das radioactive Material in Keramik-Pellets gepackt, welches gegen Korrosion schuetzt und sich auf 3000 C erhitzt. 360 solcher Pellets warden dann in ein 3.6 m langes Metallrohr eingeschlossen, das bis zu 2200 C widersteht. Dieser Reaktorkern ist von einem 1

          • Christian Dittrich sagt:

            einem 15 cm dicken Stahlmantel umhuellt, der von einer weiteren 4 cm starken Stahlschicht umgeben ist. Dieser Behaelter ist wiederum von einer 1.5 m dicken Betonschicht umschlossen. Diese fuenf Schichten bilden den Ausgleichsbehaelter, den Tschernobyl leider nicht besass, und der jetzt in Japan droht, undicht zu werden.
            Sobald seismische Aktivitaeten ueber 5.0 auf der Richterskala detektiert werden, schaltet sich der Reaktor selbst ab, indem ein Neutronenabsorbierender Kontrollstab in den Reaktorkern geschoben wird. Dies ist auch in Japan geschehen. Allerdings muss der Kuehlkreislauf auch nac

      • Christian Dittrich sagt:

        auch nach “Abschalten” des Reaktors aufrechterhalten werden, um die Temperatur im Kern niedrig zu halten. Dies ist durch das Erdbeben verhindert worden, woraufhin die Dieselgeneratoren zum Einsatz kam. Diese wurden nach einstuendigem Betrieb aber vom Tsunami weggespuelt. Das dritte Sicherheitssystem kondensiert Wasserdampf, der zuvor von den Brennstaeben generiert wurde. Dies funktionierte, allerdings nur fuer eine beschraenkte Dauer, danach sank der Wasserpegel im Kuehlbecken zu weit ab, um das Funktionieren dieser Massnahme weiterhin zu gewaehrleisten, und die Brennstaebe heizen sich nun wei

        • Christian Dittrich sagt:

          heizen sich nun weiter auf. Gegenwaertig versucht die Tokyo Electric Power Company diese Erhitzung unter Kontrolle zu bringen.
          Das dreifache Scheitern der Sicherheitssysteme des Fukushima Daini-Reaktors waere bei einem Kraftwerk der dritten Generation nicht vorgekommen

          • Martina Puls sagt:

            Vielen Dank für diese umfangreiche Erklärung, Christian Dittrich! Leider kommen wir auch bei der höchsten Sicherheitsstufe und Wartung nicht um die Tatsache herum, dass die Endlagerung und Entsorgung unseren Nachkommen schwer auf dem Magen liegen dürfte. Es dauert ja über 40’000 Generationen(!), bis der letzte Rest abgebaut ist!! Wie wollen Sie das umgehen, auch wenn nichts passieren würde?! Und noch etwas wird da umgangen: die Gendefekte bei Kindern, die in der Nähe eines AKWs aufwachsen zerstören die Zellteilung langsam aber sicher. Wir Menschen löschen uns selber aus, aber wie!

          • Christian Dittrich sagt:

            Liebe Martina, der Text ist von mir lediglich uebersetzt worden und soll als Informationsquelle fuer eine sachbezogene Diskussion dienen. In Bezug auf die Ereignisse in Japan sind fuer mich derzeit noch zu viele Fragen offen, als dass ich dazu (oder die Zukunft der Kernkraft im Allgemeinen) eine Meinung aeussern wollte.

  • Bernhard Mathiuet sagt:

    Die ganzen AKW’s mit ihrer Kernspaltung sind von A bis Z ein irrsinniger Fehler. Der richtige Weg, den man hätte einschlagen müssen, war die Kernschmelzung, die gefahrlos und ausserdem noch produktiver ist, als die Spaltung. Die Sonne ist ein riesiger Kernschmelzreaktor. Aber die Herren wollten das schnelle Geld, statt noch ein paar Jahre in Kernschmelzforschung zu investieren. Sonst hätten wir jetzt problemlose AKW’s.

    • Alex Kramer sagt:

      Sie sollten Kernschmelzung nicht mit Kernfusion verwechseln.
      Vor der Kernschmelzung hat man berechtigterweise Angst, da aus einer Kontrollierbaren Masse von Kernbrennstoff eine Unkontrollierbare entsteht.
      Von der Kernfusion hat man überhaupt keine praktische Erfahrung. Nur schon die Aussicht, dass zur Erreichung eines funktionsfähigen Prozesses Energien notwendig sind, dass man mehrere Kernkraftwerke dazu bauen müsste. Irgendwie pervers, der Gedanke.
      Wie ein perpetuum mobile, dass man ständig anschieben muss?

  • Ulrich Schwendener sagt:

    Ich denke alle wären glücklich, wenn wir ohne Atomstrom auskommen würden. Niemand hat etwas dagegen, wenn kein rad. Abfall produziert wird. Wenn die benötigte Energie ohne Einbussen mit grüner Technologie produziert werden kann, können wir die AKW’s sofort stilllegen. Leider ist dies nicht der Fall. Die Politik hat es die letzten 20 Jahren versäumt die Weichen richtig zu stellen. Die Prioritäten wurden völlig falsch gesetzt. Gleicheitig blockieren Umweltverbände den Ausbau neuer Energieprojekte. Die Schuld tragen alle Parteien, den Schaden hat das Volk

    • Andreas Raschle sagt:

      Mann o Mann, endlich ein vernünftiger Blogeintrag. Ich gratuliere Ihnen, Sie haben die Problematik genau auf den Punkt gebracht und sprechen genau das aus was ich denke. Herzlichen Dank für Ihren Beitrag.
      Wir könnten nähmlich wirklich aber wenn denn halt ein Baum wegen einer Windkraftanlage gefällt werden muss hört das Verständnis bei den Umweltverbänden gleich wieder auf. Mit Forderunge Fix – Mit Umsetzen nix!

      • H K sagt:

        Tatsache ist, dass Windfarmen vornehmlich durch den Landschaftschutz verhindert werden. Deren Präsidentin Erika Forster ist nicht nur FDP-Ständerätin sondern Mitglied des Energieforums und der Aves. Organisationen welche sich vehement für den Ausbau der Uranabhängigkeit mit neuen, teuren, ausländischen AKWs in der Schweiz einsetzen: http://bit.ly/dxHqdi , http://www.sl-fp.ch/
        Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit vom Ausland mit neuen, teuren, ausländischen AKWs mit Restrisiken.

        • Andreas Raschle sagt:

          Nun ja, ich habe nicht behauptet das nur „Grüne“ den Ausbau der alternativen Energien behindern. Aber wenn z.B. Greenpeace sowohl gegen AKW’s als auch gegen den Ausbau der Wasserkraft demonstriert, dann ist meine Aussage nicht komplett falsch. Das Windfarmen durch den Landschaftsschutz (der Name sagts ja) verhindert werden ist eigentlich logisch. Welche politischen Lager in diesen Gremien und Verbänden vertreten sind ist mir egal. Es ist mir jedoch nicht egal wenn zugunsten der eigenen Interessen die Alternativen zur Kernenergie blockiert werden. Aus welchem Lager diese Blockade auch stammt.

          • Beat sagt:

            Ich befürchte dass am Beispiel Schweiz Windfarmen primär durch die Tatsache verhindert werden, dass sich das Terrain für solche in den allermeisten Fällen nicht eignet. Sicher setzen sich gelegentlich auch Interessenvertreter gegen solche Anlagen ein, aber wenn es DIE Lösung wäre, dürften diese wohl einen schweren Stand haben. Die Winde sind in der Schweiz zuwenig zuverlässig für eine gross angelegte Nutzung

  • Patrick Hürzeler sagt:

    Prinzipiell finde ich Energiesparen gut! Darum schreibe ich auch zum Niedertarif um 23:26 meinen Kommentar 🙂
    Ich möchte aber wissen, wie sich die sog. erneuerbaren Energien zusammensetzen? Ich glaube für Sonnenenergie braucht man doch Solarzellen? Wie % Anteil an diesen schwarzen Stromerzeuger macht das Erdöl aus?
    Um Windenergie zu erzeugen braucht es Windräder? Wie viel Erdöl/Stahl ist da verbaut? Wie entsorgt man Solarzellen wenn Sie defekt oder verbraucht oder wie auch immer zu Ende sind? Ich bin einverstanden mit anderen Energieerzeugern zu arbeiten – aber nennt sie nicht erneuebar…

    • Andreas Raschle sagt:

      Nun es wäre wirklich interessant einmal diesen Fragen nachzugehen. Ich denke „erneuerbar“ bezieht sich wohl nicht auf die Gerätschaft sondern auf die Umformung der vorhandenen, „erneuerbaren“ Energie (z.B. Wind) zu Strom. Bei Wind ist der eigentliche Energieerzeuger das Klima bzw. die Wetterlage. Ergo ist Wind korrekterweise im engsten Sinn auch nicht erneuerbar sondern er entsteht willkürlich durch die jeweilige Wettersituation. Der Begriff „erneuerbar“ ist also lediglich ein Synonym für wiederkehrende Energieformen ohne menschliches zutun.

    • Juerg Brandenberger sagt:

      Über Begriffe mag man streiten, vorallem wenn man diese näher untersucht stellt man Ungenauigkeiten fest. Lassen wir das! Ausser Kernspaltung und Erdwärme haben alle anderen uns bekannten Energiequellen ihren Ursprung im Fusionsreaktor, welcher in idealer Distanz schon seit Jahrmillionen wartungsfrei funktioniert. Die Sonne! Das Problem ist diese im Überfluss vorhandene Energie zu speichern, damit sie gezielt verwendet werden kann. Erdöl ist über Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie! Nicht erneuerbar, weil wir mehr verbrauchen als neu ensteht! Verwenden wir unseren gratis Fusionsreaktor!

      • Andreas Raschle sagt:

        Sie haben recht; Nutzen wir unseren gratis Fusionsreaktor. Die Frage von Herr Hürzeler war aber nicht welche Energie wir nutzen sollen sondern wie umweltverträglich z.B. die Herstellung und Entsorgung von Solarzellen sind. Das Speichern der Sonnenenergie ist sicher eine grosse Herausforderung. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Erzeugung von Wasserdampf mit Sonnenlinsen. Mit diesem Dampf kann Strom erzeugt werden und mit dem Strom letztendlich Wasserstoff und dieser kann in Brennstofzellen andererorts wieder zu Strom gewandelt werden. Der Transport von H2 ist jedoch sicherheitskritisch!

        • Patrick Hürzeler sagt:

          Herr Raschle hat meine Frage verstanden. Ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass die sogenannt umweltverträglichen Arten Energie zu produzieren eben nur scheinbar besser sind, oder wohl nur um den Faktor besser, dass nicht gleich eine atomare Verseuchung droht. Anders gesagt – auch in diesen Gebieten drohen uns dieselben Probleme (Entsorgung, Rohstoffknappheit, etc.) wenn auch vielleicht nicht in derselben Grössenordnung, was den Vergleich mit einer atomaren Verschmutzung zulassen würde.
          Anders ausgedrückt: Prinzipiell müsste sich die Gesellschaft ändern – weniger Strom brauchen…..

  • Christian Schaub sagt:

    Als Sofortmassnahme muss Beznau 1 sofort vom Netz!
    Das AKW ist noch älter als Fukushima und der Sicherheitslevel ist tiefer als in Japan…

    • Mark Keller sagt:

      Auf welchen Informationen gründet Ihre Aussage, dass bei uns der Sicherheitslevel tiefer ist als in Japan? Soll nicht in Japan die Betreiberfirma an der Sicherheit gespart und Kontrollen getürkt haben, wie in einer Sondertagesschau SF berichtet wurde. Ich habe keine Informationen, die einen Vergleich des Sicherheitslevels zulassen würde. Deshalb wäre es hilfreich, wenn Sie Ihre diesbezüglichen Informationen mit uns teilen könnten.

      • Christian Schaub sagt:

        Genau diese Logik der Atomfreunde ärgert mich masslos. Jetzt habe die Japaner geschluder, vorher die Russen in Tschernobyl oder halt die Amerikaner in Three Mile Island. Nur wir Schweizer arbeiten perfekt und fehlerlos. Wie seriös sind Ihre Quellen, oder sind es Schutzbehauptungen der Lieferfirma im Hinblick auf kommende Schadenersatzforderungen?
        Zu Ihrer Frage: Die Erdbebensicherheit von Beznau 1 ist auf (Richterskala) 6 ausgelegt. Die Japaner bauen ihre AKW’s ausgelegt auf 8.3
        Aber Sie werden mir jetzt erklären in der Schweiz gibt’s ja keine solchen Erdbeben.

        • Mark Keller sagt:

          Lesen Sie doch bitte meinen Beitrag genau. Es steht niergends drin, dass ich ein KKW-Freund bin. Ich habe Sie nur nach verfügbaren Informationen gefragt, welche einen Vergleich des Sicherheitslevels unserer KKW mit den japanischen erlauben. Vielleicht konsultieren Sie meinen früheren Beitrag mit der Erdbebenkarte mit den eingezeichneten Beben zwischen 250 und 2001. Die Gsoa sagt Stärke 5, Sie sagen Stärke 6, Bundesstellen sagen 7. Und ich weiss es nicht. Verlässliche Aussagen über den Sicherheitslevel von KKW in der Schweiz und Japan lassen sich aufgrund der Medienberichte nicht machen.

          • Christian Schaub sagt:

            Sind wir uns einig, dass Beznau 1 auf eine kleiner Erdbebenstärke ausgelegt ist, als den mehrfach kommunizierten Wert 8.3 für Fukushima?

      • Urso sagt:

        Herr Keller, auch in CH oder D werden Sicherheitsmängel in AKWs unter den Teppich gewischt. Solange Menschen gekauft werden können, wird der Mensch selber der grösste Risikofaktor bleiben. Wir müssen weg von AKWs, das ist eine tödliche Sackgasse. Und wir können zurück, wenn wir nur wollen. Alternativen gibt’s genug, leider wird aber eine sachliche Diskussion seit Jahrzehnten von der Energielobby und deren Polit-Marionetten auf Kosten unserer Zukunft mit Schmiergeldern zugeschüttet und im Keim erstickt. Klimaerwärmung vom Menschen gemacht? Waldsterben? Schweinegrippe? Alles nur Lügen!

  • wyss sagt:

    AKW sind Todsicher .Streicht Euer wahrscheinlichkeit sonst wo hin. Es ist eh zu spät .Mit der Habsucht und Gier haben wir längst verloren.Wir hinterlassen eine geschunde,dreckige Erde, ohne Reue .Hauptsache ich habe einen dicken Ranzen ein volles Bankkonto war überall als Te(rr)orist auf der Welt,fahre ein Panzer,bewohne eine Villa den ich will nicht so Willenlos sein.Kann zeigen wer ich bin und überfahre dabei mein…..ABSCHALTEN ALLER AKW. AUF DIESER WELT…..Es gibt genug Probleme mit der Entsorung. In die ERDE einbunkern oder ins Meer zuwerfen ist absolut Verantwortungslos.NO AKW

  • philip sager sagt:

    Zum Thema Beznau 1 und Zunamis gibts da noch eine schöne Pressemeldung der NOK:
    Am 9. August 2007 verhinderten Starkregen und Hochwasser die Notstrom-Versorgung des Kernkraftwerks durch das Wasserkraftwerk Beznau für rund 12 Stunden (NOK-Pressemeldung).
    Soviel zur Sicherheit unserer Kraftwerke, Beznau gehört abgeschaltetund zwar sofort..

  • Ledermann sagt:

    An alle, die sich jetzt so erstaunt zeigen: 1980 (!) erschien das Buch „Die Lektion“ von Rainer Paul zum AKW-Unfall in Harrisburg. Alle Gefahren waren schon damals bekannt. Das Buch ist noch erhältlich ….

    • Andreas Raschle sagt:

      Hallo Herr Ledermann, Haben sie auch noch ISBN Nummer? Das Buch würde mich sehr interessieren. Herzlichen Dank.

  • Da wird alles zuerst von diesen Lobbysten bedauert , und dann wieder schön geredet….Atomkraft ist ist unberechenbar, und sie wird es bleiben…..

    • Andreas Raschle sagt:

      Entschuligung aber Atomkraft ist berechenbar und sie wird es bleiben. Atomkraft ist jedoch nie wirklich beherrschbar!

  • Peter1 sagt:

    Bei der Debatte gilt es zu berücksichtigen, dass die Forscher für die nahe Zukunft erhöhte Erdaktivitäten und Klima-Extreme voruaussagen – also etwas, was in unseren Breitengraden im angekündigten Ausmass noch nie dagewesen ist (seit es Atomkraft gibt). Soviel zum Thema „DAS KANN BEI UNS NICHT PASSIEREN“.

  • Martina Puls sagt:

    Gestern kam in der Sendung ‚bei Beckmann‘ ARD eine äusserst interessante Aussage eines Atomexperten: es braucht nicht unbedingt ein Erdbeben, um die Stromversorgung in einem AKW runterzufahren, sondern es genügen schon extreme Trockenperioden von ca. zwei (2) Wochen! wie im Hitzesommer 2003, um dies auszulösen. Man merke sich diese Problematik, die wirklich schon dieses Jahr passieren kann. Also kein Regen über zwei (2) Wochen! kann Störungen und mehr in Beznau oder Mühleberg auslösen!! Wir sitzen neben einem Pulverfass und es kann jeder Zeit passieren!!! 600

    • Martina Puls sagt:

      Es diskutierten auch Betroffene aus Japan, die vor dem GAU geflüchtet sind und ihre Meinung, über die mehr als zögerliche Berichterstattung der japnischen Medien, um keine Panik auszulösen. Wer sich schlau machen möchte hier: 600
      Wiederholungstermine der Sendung von Montag, 14. März 2011

      Montagnacht auf Dienstag, 15.03.2011 | 00:25 Uhr (NDR)
      Dienstagnacht auf Mittwoch, 16.03.2011 | 01:00 Uhr (rbb)
      Freitag, 18.03.2011 | 10:15 Uhr (3sat)
      http://www.daserste.de/beckmann/wiederholung.asp

      Übrigens: Die „Beckmann“-Interviews der jeweils aktuellen Sendung finden Sie auch in der Das Erste Mediathek.

    • Mark Keller sagt:

      Keine Ahnung auf welche KKW’s der Experte sich in der ARD-Sendung bezog. Kann dessen Aussage einfach so auf Beznau und Mühleberg zu übertragen werden? Dies könnte nur beurteilt werden, wenn klar ist, wie die Versorgung mit dem benötigten Kühlmedium sichergestellt oder eben nicht sichergestellt ist.

  • philip sager sagt:

    gestern hat mich eine interessante Aussage eines Kommentators bei ZDF aufhorchen lassen. Es ging um die Stromversorgung in Deutschland und die Sicherheit der deutschen Atomanlagen. Laut seinen Aussagen können in Deutschland alle Atomkraftwerk ausgeschaltet werden, OHNE dass die Lichter ausgehen. Deutschland ist uns meilenweit voraus wenn es um Alternativenergien geht. wir hatten in der Schweiz doch mal einen Technologievorsprung! Wo ist der geblieben, wo bleibt der politische Wille sich zu bewegen? Wo bleibt die politische Unterstützung von Innovation? Wo sind unsere Vorausdenker?ThinkTank?

    • Martina Puls sagt:

      Es gab immer Menschen wie zB NR Rudolf Rechsteiner Basel, welcher vehement auf die Gefahren u im gleichen Atemzug auf die Verhinderer erneuerbarer Energien in der Schweiz hingewiesen hat – in den Medien voallem in der Arena!. Er wurde regelmässig mundtot gemacht bis ihm der Kragen geplatzt ist. Die Atomlobby hat ganze Arbeit geleistet, das ‚dumbe Volk‘ einzulullen und jegliche Störfälle in den hiesigen AKWs zu bagatelisieren oder überhaupt nicht zu publizieren. ThinkTank hier im Entwicklungsland Schweiz was erneuerbare Energien anbelangt? Verlorene Liebesmüh bisher, aber jetzt ist Schluss!!600

  • Tom Aebersold sagt:

    Zitat zur Erdbebensicherheit auf kernergie.ch, der Info Plattform von swissnuclear, einer Fachgruppe von swisselectric, sprich Alpiq, Axpo AG, BKW:
    «Durch sicheres Bauen und die sorgfältige Wahl des Baugrunds können Kernkraftwerke auch sehr starke Beben ohne wesentliche Schäden überstehen. Das belegen die Erfahrungen aus Japan und Kalifornien, wo vergleichsweise oft schwere Erdbeben auftreten.»

    • philip sager sagt:

      Tom, das muss ein Freudianscher Verschreiber gewesen sein.. an dem Text wird sich die Atomlobby noch lange die schuetteren Haare raufen..

  • Tom Aebersold sagt:

    KORREKTUR: http://www.kernenergie.ch
    sorry

  • Machen wir uns nichts vor: Das Thema Atomenergie ist definitiv gestorben, auch wenn die Atomindustrie noch Millionen in Imagekampagnen steckt. Selbst die getürkten Kommentare in den zahlreichen Online-Foren- und die gibt es ohne Zweifel- ändern an der erwähnten Ausgangslage nichts mehr. Wir werden grundsätzlich über die Bücher gehen müssen: Neue Lebens- und Wirtschaftsmodelle sind jetzt gefragt. Weniger ist mehr, lautet die Losung der Zukunft. Ob aus ökonomischen oder ökologischen Gründen ist einerlei. Die Beschleunigungsorgie der vergangenen 200 Jahre wird sich nicht mehr wiederholen.

    • steve walker sagt:

      Es gibt genau drei Wege, die wir nun einschlagen können:
      1.) Weiter Strom in AKW herstellen
      2.) AKWs stilllegen und durch fossile Kraftwerke ersetzen (Kohle, Gas, Öl)
      3.) Den fehlenden AKW-Strom durch alternative Energien ersetzen.

      Wenn man den Weg 3 einschlägt, ist der Bevölkerung klar zu kommunizieren, dass der Strompreis ab Kraftwerk von heute 5-10 Rp/kWh (AKW, Wasser) auf 50-80 Rp (Wind, Sonne) steigen wird. Das können Haushalte vielleicht verkraften, sicher aber nicht die Industrie. Die wird nach China/Indien verdrängt, welche auf den Weg 1+2 setzen. Die Folgen dürften klar sein…

      • JR sagt:

        Aber nur weil die Alternative Energie nicht gefördert wird und wir ein massives defizit haben darin. Aber man forscht ja lieber im Weltraum, in Umweltbewusste Sportbolieden wie im Auto Salon in Genf, und lanciert Elektroauto. Wo das hinfürt ist ja deutlich zu erkennen.

      • Urs sagt:

        Man könnte auch etwas weniger Strome exportieren so das für die hiesigen Verbraucher mehr bleibt. Erst danach müsste man ja über Kapazitätserweiterungen nachdenken. Heute aber erweitert man die Kapazitäten weil man den Strom verkaufen kann… und das wird gemacht. Mrd. werden da umgesetzt wärend man uns dauernd erzählt das bald der Strom ausgeht. Aber das stimmt so nicht. Also , je mehr wir Strom sparen deste mehr können andere an’s Ausland vekaufen. So sieht der Saldo für einige hier aus. Also, primär weniger exportieren, AKW’s abschalten und es reicht immer noch für alle hier.

        • steve walker sagt:

          1. Wir verbrauchen rund 40% Atomstrom. Der Exportüberschuss beträgt im Schnitt einige wenige Prozent, es gab auch schon Jahre, in denen wir Importüberschüsse hatten.
          2. Wenn der Export das Problem wäre und wir diesen unterbinden würden, dann wäre das Problem einfach auf die Nachbarländer verschoben. Ob zusätzliche AKWs in Italien sinnvoller sind als in der Schweiz?
          3. Elektrogeräte werden seit Jahren immer effizienter. Aber den eingesparten Strom verbrauchen wir durch Bevölkerungszuwachs und zusätzliche Ansprüche. Vor 20 Jahren hatte z.B. noch kaum einer private Klimaanlagen oder Homecinemas

      • Bruno sagt:

        Wenn die AKW Betreiber ihre geschaffenen Risiken von Betrieb und Endlager auch versichern und bezahlen müssen, wird der Atomstrom um einiges teurer als die alternativen Energien! Abgesehen vom verursachten Leid und Krankheitskosten von Folgeschäden. Siehe Tschernobyl etc.

    • Sie haben den vierten Weg vergessen, steve: Verbrauch senken, u. a. durch

      – Energiekonten mit Sperrlimiten sowohl für private als auch kommerzielle Verbraucher
      – Erheblich höhere Zusatzinvestitionen in alternative Energien mit dem Geld, dass für die neuen Kraftwerke budgetiert worden ist
      – Stromexporte beschränken
      – Autofreie Sonntage
      – Schaufensterbeleuchtungen in den Innenstädten nur noch bis max. 22.00 h
      – etc.

      Jetzt heisst es, kreativ werden und aufhören, ständig etwas von bestehenden Sachzwängen zu schwafeln!

      • Andreas Raschle sagt:

        Wow, wirklich kreativ. Sperrlimiten für Verbraucher – wirklich clever aber leider auch utopisch. Am besten ist es wohl wenn wir weder Arbeiten, noch Bahn oder Tram fahren, um 20:00Uhr allgemeines Lichterlöschen einführen und ins Bett gehent. Sorry aber der absolute Bringer sind die Autofreien Sonntage die sparen wirklich ultimativ viel Strom. Ich schlussfolgere daraus das es natürlich auch Bahn- nd Tramfreie Sonntage geben wird.

      • Es geht um das Thema Energie allgemein, Herr Raschle.

        Aber klar: Wir können natürlich auch weiterhin zwei (oder drei, der Sohn braucht ja auch eins) Autos pro Haushalt haben, eine separate Waschmaschine pro Person, äh, Zimmer, einen Tumbler, einen Ofen, zwei Mikrowellen, einen Kühschrank, drei Fernseher, drei Playstations, fünf Natels, mindestens einen Rasenmäher (lieber zwei), einen Hochdruck-Dampfreiniger, wenigstens drei elektrische Sonnenstoren, vierunddreissig Leuchten pro Quadratmeter Wohnraum, zwei Motorroller, einen Personenlift pro Wohnung, Akku-Bohrmaschinen, etc. chauffe, nicht?

        • Andreas Raschle sagt:

          Nun ehrlich gesagt ist es schon klar das in Ihrem Beitrag um den gesammten Energieverbrauch geht. Das ändert jedoch nichts an der Sachlage, dass diese Sparmassnahmen weder effektiv noch ökonmisch vertretbar sind. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin durchaus dafür mehr Energieeffizienz in den Alltag zu bringen. Das ist auch der Grund dafür, dass ich wo ich nur kann auf Effizienz setze. Auch besitze definitiv nicht die ganze Liste der Gegenstände und würde sie mir auch nie zulegen. Sehen Sie das Problem ist, die Energieproduktion mit vernünftigen [Ende Teil 1]

        • Andreas Raschle sagt:

          [Teil2] Alternativen zu ersetzen. Die Problematik mit fossilen Energielieferanten (Öl, Gas) wird sich über kurz oder lang von selbst erledigen! Der globale Energiebedarf an sich wird aber trotzdem weiter steigen und zwar nicht bei uns sondern in Ländern wie z.B. China oder Indien. Dagegen können wir hier schlicht nichts tun. Dies ist natürlich nicht als Freibrief für Energieverschwendung zu sehen oder als Entschuldigung dafür nicht’s zu tun! Ich habe da eine kleine frustrierende Zahl – 203 – Die USA ist um diesen Multiplikationsfaktor grösser. Überlegen Sie sich bitte die Verhältnismassigkeit.

          • Nadine Binsberger sagt:

            @Raschle 15.3./22:34: seit wann muss man jeden x-beliebigen luxuriösen vermeintlichen Bedarf unbedingt erfüllen? Während gleichzeitig zB Menschen verhungern? Der globale Drogenbedarf ist ebenfalls gestiegen. Finden Sie es gut, dass man dem nachkommt?

        • Andreas Raschle sagt:

          [Teil 3] Wie gross ist der Einfluss von Energiesparmassnahmen der schweizer Bevölkerung in diesem Kontext. Praktisch null. Dies zeigt doch ganz klar, dass das Sparen von Energie eine globales Problem ist und wie wenig Wert die Meinung der Schweiz zum Energiethema Wert ist, beweisen uns Staaten wie die USA oder China. Glauben Sie wirklich daran, dass ausgerufene Sparmassnahmen der Schweiz tatsächlich eine globale Signalwirkung haben? Sorry, ich für meinen Teil mache mir da keine Illusionen. Freundliche Grüsse

      • Alex Kramer sagt:

        Sie wollen nächtliche Beleuchtungen abschalten? Ich höre jetzt schon das Geschrei der Frauenverbände, dass frau sich wegen Dunkelheit nicht mehr sicher fühlen kann. Unsere Gesellschaft ist nicht nur wegen dem mengenmässigen Energieverbrauch in einer Sackgasse, sondern auch wegen des sozialen Verhaltens und persönlichen Sicherheitsansprüchen, die z.T. ziemlich kranke Züge angenommen haben. Wenn die Tageszeit und unser Lebensrythmus 24 Stunden am Tag erreicht, müssen Sie leider rund 50% beleuchten. Das sind gesellschaftliche Sachzwänge die Sie nicht wegdiskutieren können, leider!

    • Otto Liebschitz sagt:

      Ihr Argument „Atomenergie gestorben“ in Ehren, aber das habe ich im Leben schon zu oft gehört, als dass ich es noch glauben würde. Der Mensch ist bequem und träge.

      • Nadine Binsberger sagt:

        @Liebschitz 15.3./14:00: Der Mensch ist bequem. Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass die Atomenergie am Ende ist. Denn die alternativen Energien sind bedeutend weniger stressig.

        • Andreas Raschle sagt:

          @Binsberger 16.03/01:00: Meine Aussagen sollten eigentlich kar sein. Ich habe nie behaupted das jeder luxuriöse Bedarf erfüllt werden muss! Um es noch einmal klar zu sagen; Der Ausstieg aus der Atomenergie ist notwendig und richtig! Warum sind Sie der Meinung, dass Sie unter Einbeziehung anderer glober Problematiken (Welthunger und Drogenproblematik) an meinen moralischen Werten zweifeln dürfen? Haben Sie eigentlich auch den 3. Teil meines Kommentares gelesen? Ich bin genauso frustriert über die Machtlosigkeit wie Sie. Jedoch mache ich mir in Bezug auf die Welt einfach keine Illusionen mehr.

        • Alex Kramer sagt:

          Frau Binsberger, in Ihrer Aussage steckt ein Widerspruch. Der Mensch ist bequem. Stimmt, träge obendrein. Wenn die Trägheit das Denken überschattet, lässt sich der ich-will-günstig-und-vor-allem-alles-konsumieren-Mensch von seiner Handlungsweise nicht abhalten, geizt weiterhin geil durch die Gegend und schaltet in der Regel nie den Verstand ein.
          Wie denn auch? Das Fernsehen und andere Massenmedien haben eine derartige Volksverblödung (global) bewirkt, dass es für die Grosskonzerne ein Leichtes ist, den gestresst konsumierenden Blödling weiterhin zu angeln. Sorry für den Pessimismus.

        • Alex Kramer sagt:

          Noch was, von wegen Konsum und alles, jetzt und sofort:
          Es gibt einen Haufen Zeitgenossen, die leben nach diesem Motto: sie wollen ein grosses Auto, einen reichen Partner, schön sein, nicht arbeiten dafür und haben ein Aufmerksamkeitsdefizit oder sind auf Ritalin. Ich schätze, der grösste Teil unserer CH-Bevölkerung tickt so. Mama und Papa machen es vor, und sie wollen für die Kleinen nur das Beste. Was immer das sein mag, aber selbstverantwortliches Denken ist es sicher nicht.
          Unsere Gesellschaft ist hochgradig krank und wird wie die Römer untergehen. Nur der Knall wird etwas grösser sein…

  • Eron Thiersen sagt:

    Pragmatismus: Wenn Atomkraftwerke sicher sind, warum verweigern Gesellschaften wie SwissRE, Münchner Rück, AIG, Zurich, AXA die Versicherung? Es einfach und rational zu erklären ohne ideologische Hintergründe oder Absichten. Die Gefahr eines Unfalls oder Unglücks besteht immer und die Folgen von Strahlung beschneiden die Geographie über Jahrhunderte. Es wird immer wieder mit Kosten für den Konsumenten gedroht. Es wird jedoch verschwiegen, dass in der Kostenrechung für Stromproduktion mit Atomkraft die nicht versicherbaren Risiken ausgeklammert werden.

    • Urso sagt:

      100% Zustimmung. Die Glaubwürdikeit der AKW Befürworter könnte wesentlich gesteigert werden, indem :
      a) Die Risiken „versicherbar“ gemacht werden können, b) Verantwortliche Politiker und Betreiber in unmittelbarer Nähe eines alten AKWs Wohnsitz nehmen, c) dieselben nicht nur am Profit, sondern auch (persönlich) haftbar gemacht werden können, usw.
      Atomenergie ist eine Kombination von geldgetriebenenen Profiteuren und einer überkritischen chemischen Reaktion das von einem Restrisiko begleitet ist, welches der Mensch nicht im Stande ist, zu berechnen.

      • Martina Puls sagt:

        Genau die wichtigsten Punkte dargelegt, vielen Dank Eron und Urso! Die Verantwortlichen MÜSSEN sich verpflichten, für die Folgeschäden aufzukommen zB GEN-Veränderungen, Impotenz, Lymphdrüsenkrebsarten, Bodenschäden, etc. sowie selber in unmittelbarer Nähe eines AKWs wohnen!! Vorallem wegen dem Wohnsitz wurden meine Beiträge in den entsprechenden threads nicht veröffentlicht. Ich möchte ein Gesetz in Kraft gesetzt sehen, das die Verantwortlichen dazu verpflichtet!! Sonst passiert wieder nichts und der Volkswille wird übergangen. JETZT muss gehandelt und im Parlament Vorstösse kommen!! 600

        • Alex Kramer sagt:

          Wie schon erwähnt: die AKW’s gehören durch Beteiligungen von Gemeinden und Kantonen (mehrheitlich?) dem Volk. In der Regel haftet der Eigentümer (wir sind alle Teilhaber) für die entstandenen Schäden. Auf dieser Grundlage wird es weltweit schwierig sein, AKW’s zu verbieten, das wäre ja ein Eingriff in fremde Staatsgeschäfte.
          Es würde mich wundern, wenn im Falle des westlich orientierten Japan und seiner Energiefirmen irgend jemand auf dieser Welt eine Schadenersatzklage gegen TEPCO erheben wird und damit national und international Recht bekommen sollte.
          Wer würde denn bezahlen müssen? Wir alle

  • JR sagt:

    Raus aus der Atomenergie es gibt genug möglichkeiten alternative Energie zu erzeugen, aber niemand scheint das zu interessieren, Statdessen werden Elektroauto gebau, jeder der ein Elektroauto kauft muss ein Brennstab mit nach Hause nehmen und selber für die Entsorgung zuständig sein. Atomenergie ist ein Fass ohne Boden mit ungelöstem Abfallprodukt, aber wir Schieben ja lieber die Brennstäbe ein bischen in der Gegend herum sollen sich doch die anderen um die Entsorgung kümmern. Ach ja der Mond wäre ja auch noch eine Stelle wo wir unseren Abfall entsorgen könnten.

  • Bruno Weber sagt:

    Für mich ist die Schweizer Debatte über AKW unbegreiflich! Länder wie Österreich können ihre Stromversorgung auch lösen ohne AKW! Hier ist nicht eine so starke Stromlobby wie in der Schweiz. Zwei Punkte sollten unbedingt durchgesetzt werden: 1. derjenige Kanton der AKW-Bewilligung zulässt soll auch für die Endlagerung der Abfälle besorgt sein und zweitens die AKW Betreiber haben die Risiken eines Strahlenschadens zu 100% zu versichern, wie dies auch bei anderen Risiken gemacht werden muss. Den Staat oder der Bevölkerung alleine Haften zu lassen, aber die Gewinne einzustecken ist sehr einfach!

    • steve walker sagt:

      Österreich hat einmal ein AKW gebaut und sich darnach entschieden, es nicht in Betrieb zu nehmen. Stattdessen wird in grösserem Stil Strom aus ausländischen Kohle- und Atomkraftwerken importiert, zeitweise z.B. aus Tschernobyl. Tolles Vorbild…

    • Alex Kramer sagt:

      Herr Weber: Leben Sie nach dem (Globalisierer-)Grundsatz, dass man den Strom einfach einkaufen kann und sich über dessen Herstellung keinen Gedanken machen oder Skrupel haben muss? Oder sind Sie wegen der Zusammensetzung der Oesterreichischen Stromversorgung einfach nur schlecht informiert? Ich kann mich leider den Ausführungen von Steve Walker nur anschliessen.

  • philip sager sagt:

    und nochwas zur Sicherheit von Atomkraftwerken, das f’ängt schon beim Design an. Da stellen doch die Japaner 4 Reaktoren nebeneinander hin, einer geht hopps, sorry es sind ja schon zwei, gemäss Handbuch können jetz die restlichen zwei bis ans Ende der bewilligten Laufzeit betrieben werden, oder übersehe ich da etwas? So ein Schwachsinn würde nicht einmal einem Tiefbauzeichnerlehrling im 1. Lehrjahr einfallen, brachts dazu ein MBA? Bei Beznau 1 und 2 haben wir ja den selben Design aber da waren ja Jungs von der ETHZ am basteln..Also was gehört da abgeschaltet??

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein super-gau in fukushima würde wohl profanes helvetisches links-rechts gezeter zum thema atom-energie weit überstrahlen.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Nach den Erfahrungen von Cattenom, Sellafield, Harrisburg und wie sie alle heissen, wage ich die Prognose, dass es gleich weitergehen wird wie vor der Katastrophe. Wir wollen schliesslich unseren Lebensstil nicht ändern und Energie sparen. Traurig, aber das wahrscheinlichste Szenario.

    • steve walker sagt:

      Richtig. Nicht sparen und nicht mehr bezahlen wollen, das ist das Problem. Unser regionales Elektrizitätswerk bietet den Kunden an, Solarsstrom zu kaufen. Genutzt wird dieses Angebot von einigen wenigen Promille (!) der Kundschaft. Und dies in der atomkritischen Nordwestschweiz. Rumzetern ist halt einfacher, bequemer und vor allem billiger.

    • philip sager sagt:

      Otto, Freude herrscht hat da mal einer gesagt; das Undenkbare kann immer wahr werden, wenn die Mehrheit zusammenhält.. die Arabische Jugend macht es uns täglich vor, also bitte etwas mehr Zuversicht und Aktivität an den Tag legen und bei den Abstimmungen halt mal über den eigenen Schatten springen auch wenns dann ans Portmonai geht.

  • Adrian Weitnauer sagt:

    Weshalb betreiben wir Atomkraftwerke? Weil die Energie benötigt wird! Das Problem ist ganz einfach der Konsum! Das grösste Potenzial hat das Sparen und nicht ein immer grösseres Wachstum erneuerbarer Energie, zu deren Gewinnung auch immer mehr Rohstoffe benötigt werden. Zum Vergleich: das AKW Leibstadt produziert pro Jahr 9500 GWh elektrische Energie. Wollte man dies mit Solarenergie decken, wäre ein Solarzellenfeld nötig, das grösser als der Zürichsee ist! Wasser und Wind sind kaum zu steigern. Will jemand den Atomenergie-Verzicht, muss JEDER 40% elektrische Energie sparen. Nur so gehts

    • Chris sagt:

      Die Fläche des Zürichsee beträgt 88,17 km². Die Schweiz weist heute eine bebaute Fläche von 2790km², rund die Hälfte davon sind Gebäude mit Dächer auf denen man Solarzellen installieren kann, also rund 1400km². Ergibt ein Potenzial von rund 18 AKW’s.
      Um realistisch zu bleiben sagen wir mal 5 AKW’s…
      Jetzt braucht es nur noch einen Menschen, der darin für sich eine Chance entdeckt, damit abartig viel Geld zu verdienen, mit seiner Firma an die Börse zu gehen damit möglichst viele Anleger anzulocken welche möglichst viel Rendite daraus ziehen können. SO gehts.

      • Adrian Weitnauer sagt:

        Tatsächlich ginge dies rechnerisch. Bleiben zwei Probleme: 1. Rohstoff und Produktionskapazitäten für Solarzellen, Rahmen und Ständer oder im Falle solarthermischer Dampfkraftwerke Unmengen von Spiegeln, Rohren etc.. Das 2. Problem ist noch grösser: eine Solaranlage muss auf einen Spitzenwert dimensioniert werden, der im Tagesmittel nur 4 Stunden ansteht. Im Fall des Zürichsee-Solarkraftwerks wäre dies eine Leistung von 10 AKW Leibstadt, die irgendwo für ertragslose Zeiten zwischengespeichert werden muss. Somit brauchen wir neue Pumpspeicherkraftwerke! Ist dies erwünscht und sinnvoll?

        • Juerg Brandenberger sagt:

          Die Technik der erneuerbaren Energien steht erst am Anfang. Wenn das Geld welches man für neue AKWs brauchen würde da reinsteckt sieht vieles sehr schnell ganz anders aus! Solarpanels haben zur Zeit einen Wirkungsgrad von ca 16%. Bei Verdoppelung Letzeres braucht es nur noch die halbe Fläche. Solar beheizte Stirlingmotoren erreichen diesen Wirkungsgrad bereits. Wasserstofferzeugung mit Strom aus Sonnenenergie ist ziemlich effizient ca. 95%. Wasserstoff kann mit Fuelcells wieder in Strom verwandelt werden. In Kombination gibt es noch 100’000 andere Möglichkeiten alle ohne Nachteile der AKWs!

          • Alex Kramer sagt:

            @ Herr Brandenberger: Wasser-Elektrolyse zur Gewinnung von Wasserstoff ist so ziemlich das energetisch Ineffizienteste, was man sich derzeit vorstellen kann. Wasserstoff wird in grösseren Mengen mittels Plasma-Zerlegung aus Erdgas gewonnen, womit wir wieder bei Fossilen Energieträgern angekommen sind. Danach folgt die Speicherung, die nur in schweren Metall-Hydridspeichern sicher und verlustfrei erfolgen kann. Der Transport dieser Speicher ist teuer und ineffizient. Hochdruck-Speicher verlieren zuviel Inhalt durch die Diffusion, H2 ist schliesslich das kleinste Atom, hat sicher keine Zukunft!

        • Freiherr sagt:

          Diese Strom“veredelung“ (Hochpumpen von Wasser mit Billigstrom, Generieren wenn er am teuersten ist) leuft schon laengst in der Schweiz. Wahrscheinlch waere der Ausgleichsbedarf und damit Aufwand der Veredlung sogar geringer als beim auch in naechtlichen Niedrigverbrauchszeiten dauernd anfallenden Atomstrom,

      • Urs sagt:

        Echt, kein bischen Interesse die Stromproduktion und Lieferung in Aktionärs und Investoren Hände zu geben bzw. dies auch noch zu forcieren.

        Was denken Sie wie teuer der Strom wird wenn auch noch Renditen und Profite für masslos gierige Investoren generiert werden müssen… da dürften dann die Strompreise jährlich 10-20% und mehr steigen..

    • Mike sagt:

      Sparen ist das falsche Wort, Effizienz das richtige. Meine neuen LED-Spots verbrauchen 6W und ersetzen 35W Halogen-Spots. Minus 82%, nicht 40. Das Licht ist schöner und die Lampe strahlt nicht im Infrarotbereich. – Eine Wärmepumpe benötigt 30% der Leistung einer Elektroheizung – minus 70%, nicht 40. Warm ist’s genauso. – Wollten wir nach einem GAU weiter in der Schweiz wohnen bleiben, müssten wir die Zuglinie Genf-Zürich über Mailand umleiten, während mehreren Jahrzehnten. Und noch ein kleines Detail, Energie aus nicht erneuerbaren Quellen ist nicht erneuerbar.

    • Martina Puls sagt:

      Vielen Dank für diesen aufschlussreichen wie erschreckenden Link der Standorte von AKWs. Wir sind eigentlich verrückt, wenn wir noch länger hier wohnen. Ab nach Norden oder nach Süden – mir wird Angst und Bange, wenn ich mir das bildlich vorstelle!!

  • Peter Metzinger sagt:

    Das wirkliche Problem ist Sicherheit: die Sicherheit mit der die sich gegenseitig selbst ernennenden Reaktorsicherheitsexperten, immer wieder behaupteten, das was jetzt in Japan passiert, sei so unwahrscheinlich, dass man es als Restrisiko ausschliessen könne. Noch heute ist auf der Seite der Betreiber zu lesen: „Durch sicheres Bauen und die sorgfältige Wahl des Baugrunds können Kernkraftwerke auch sehr starke Beben ohne wesentliche Schäden überstehen. Das belegen die Erfahrungen aus Japan..“ (http://samu.li/egOzlt) Sie werden auch jetzt nichts lernen. Deshalb: abschalten!

    • Nadine Binsberger sagt:

      @Metzinger 15.3./15:27: Ja, abschalten! Aber vorher noch die Kühlsysteme auf Herz und Nieren überprüfen!!!

  • Karsten Meier sagt:

    Hätten wir das Zeichen von Tschernobyl vor 25 Jahren ernstgenommen hätten wir heute eine 100% ige erneuerbare Energieversorgung ! Ich hoffe wir habe es am Beispiel von Japan jetzt endlich begriffen. Wir müssen jetzt sofort umstellen !

  • Nik sagt:

    Solartermische Kraftwerke in den Wüsten von Nordafrika, aber Halt, das würde ja bedeuten wir müssten mit anderen Nationen zusammenarbeiten und das geht gegen unsere Wir-möchten-nichts-von ausserhalb-unseres-Landes-wissen-Mentalität.
    Leute wacht auf!! Die richtigen Probleme unserer Welt (also nicht du-darfst-keine-Minarette-bauen-Probleme) müssen international angegangen werden. Der Nationalstaat ist ein Auslaufmodell!

    • Richtig erkannt! Wir hätten alle Optionen offen, würden wir es endlich zu einer funktionierenden Weltgemeinschaft schaffen. Leider ist das aber nicht im Interesse einiger, welche andere Pläne hegen. So wurden durch die vermeinttliche Krise und der folgenden Neuverschuldung die Nationalstaaten wieder gefestigt (versklavt) und getrennt von einer Einheit, welche es aber bedürfte, um die Probleme weltweit zu lösen.

  • Juerg Brandenberger sagt:

    AKWs sind nur für die Betreiber interessant, weil diese die Macht Letzterer erhalten, für alle Andern, ganz besonders für die Kosumenten sind die Kosten viel zu hoch. Kosten fallen an, bei der Urangewinnung, – unmenschliche Bedingungen, – beim Transport und Aufbereitung, immense CO2 Belastung und unbeherrschbare Sicherheitsrisiken, beim Aufbau der AKWs, beim Betrieb und beim ungelösten Rückbau samt Endlagerung. Wie Japan, Tschernobil, Three Mile Island und ganz besonders Majak zeigen, lässt sich die Technik im entscheidenen Mom. nicht beherrschen! Lernfähige investieren in erneuerbare Energie.

  • Das Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ist die Aufsichtsbehörde des Bundes für die nukleare Sicherheit und Sicherung der schweizerischen Kernanlagen. Diese sagte noch am letzten Freitag, maximal tritt in Japan eine kleine Menge Radioaktivität aus. http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-tsunami-katastrophe/Im-schlimmsten-Fall-kann-es-zu-einer-Kernschmelze-kommen/story/20807730?dossier_id=885 Ich habe mir den Link extra beiseite getan, weil ich diese Aussage schon damals bezweifelte, leider bekomme ich heute recht.

  • H K sagt:

    Weil neuer Atomstrom trotz Milliardensubventionen zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: http://bit.ly/cF5ezk
    Die Schweiz produziert keine Reaktoren, verfügt über keine Uranminen, keine Anreicherungsanlagen und keine Wiederaufbereitungsanlagen. Atomenergie verliert Marktanteile – trotz jahrzehntelanger staatlicher Milliardenförderung – während erneuerbare Energie weltweit ausgebaut wird. http://bit.ly/cwMnGR

  • H K sagt:

    Wenn die Stromkonzerne und ihre Vertreter in Bundesrat und Parlament ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würden, würde sie alles daran setzen, dass die lächerliche Beschränkung von 0.45 Rappen pro kWh für bzw. gegen erneuerbaren Strom mit zukunftsfesten Schweizer Arbeitsplätzen und der Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern endlich aufgehoben würde.
    Leider aber verdoppeln sie lieber den Strompreis um neuen ausländische AKWs finanzieren und ihr Monopol ausbauen zu können: http://bit.ly/bHRi2b

  • Thomas Läubli sagt:

    Es mag sein, dass eine Naturkatastrophe in der Schweiz nicht dieselben Folgen zeitigte wie in Japan. Aber ich möchte daran erinnern, dass nach dem 11. September 2001 auch das Szenario einer terroristischen Attacke auf AKWs mittels Flugzeug diskutiert wurde. Was damals die Antwort der Experten darauf war, entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Daveiser sagt:

    Nun ich empfehle die altbewährten Kohlekraftwerke!
    Es ist unglaublich!
    Hier wird über die Grundsatzfrage der Stromversorgung diskutiert, währenddessen auf der anderen Seite unserer eierförmigen Kugel 1k’sende Spezies sterben.
    Hier zeigt die Natur ihre Macht und weist uns Zurecht. Manche Politiker denken, SIE haben Macht, doch es ist nur in unseren Köpfen so. Der Mensch wird genauso Aussterben wie einst die Saurier. Helft und Rettet was noch zu retten ist, Politisieren können wir später! Alles wird in Büchern stehn, sofern sie jemand lesen kann. Alles eine Frage der Zeit. Begreift es Endlich!

  • Nach all diesen Unfällen, Problemen bei der Abfall-Entsorgung und dem aktuellen Fall in Japan, ein Weiterführen der Atomenergie nur schon zu diskutieren, ist nicht nur höchst Zweifel erregend, sondern im höchsten Masse unverantwortlich. Wir hatten genug Zeit andere Wege einzuschlagen und haben sie nicht genutzt!
    Seit über 2 Jahren steht unsere I-Petition online, welche einen klaren Plan für eine bessere Zukunft aufweist.
    Unter Pkt 21. Fundierte Förderprogramme für neue und vor allem natur- und umweltgerechte Energiegewinnung. Schrittweiser Abbau und Ausstieg aus der Atomspaltungsenergie. etc

  • 21. Fundierte Förderprogramme für neue und vor allem natur- und umweltgerechte Energiegewinnung. Schrittweiser Abbau und Ausstieg aus der Atomspaltungsenergie. Sie ist durch andere Formen zu ersetzen. Durch Zerstörung können wir keine gesunden Energien ernten. http://www.humanshope.ch/228212.html

    • Der italienische Energiekonzern Enel hat ein Wasserstoff-Kraftwerk in Betrieb genommen. In der 47 Millionen Euro teuren Anlage fallen keinerlei Schadstoffemissionen an. Sie liefert genug Energie für 20’000 Haushalte. Das Kraftwerk hat eine Kapazität von zwölf Megawatt, als Nebenprodukte fallen lediglich heisse Luft und Wasserdampf an.

  • Herbert Peters sagt:

    Das bedenklichste ist doch, dass nach Berichten scheinbar die Techniker versagt haben. Niemand war dort, als kein Diesel mehr da für die Pumpe, die das Meerwasser pumpte (ganz nebenbei, wo hätte der Diesel hergebracht werden sollen?), und später wurde vergessen ein Ventil zu öffnen, welches hätte offen sein müssen.

    Für menschliches Versagen gibt es keine Sicherheitspläne.

    Ob der politische und wirtschaftliche Wille AKW’s abschalten wird? Zu wünschen wäre es!

  • Freiherr sagt:

    http://www.bernerzeitung.ch/wissen/technik/AKW-unter-Notkommando/story/11306825

    In der japanischen Atomzeitbombe „feiern“ die Kamikatze „froehlich“ Urstaend!

    Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch deren Hinterbliebene Hunger leiden muessen, nachdem sie fuer Kapitalschmarotz, Volk und Vaterland Gesundheit und Leben geopfert haben….

  • Samuel Stalder sagt:

    Tatsache ist, dass Atom-Strom von sich aus, von seiner Natur her, unglaublich gefährlich ist, da es eben von sich aus zerfallen will. Man muss mit Aufwand und Systemen diesen instabilen Zustand steuern. Fällt das System aus, dann macht es was es will und vergiftet die Umwelt, zerstört Erbgut für Dekaden. Die Lagerung von Abfällen dauert 10’000 Jahre. Macht Land unbewohnbar. Verbreitet unglaubliche Angst und Leid.Das ist ein Holzweg! Weg davon!
    Zunächst mit Gasturbinen-Kraftwerken und dann mit erneuerbaren Energien und Alternativen. z.B. Mikrokraftwerken in der Hausheizung.

  • Freiherr sagt:

    http://www.bernerzeitung.ch/ausland/die-tsunami-katastrophe/Rein-raus-Sonst-sterben-sie/story/19963037?dossier_id=885

    Und das war im flachen Land, nicht in noch kriminellerer Naehe von Millionen….

    Die Gruenen haben jetzt die Chance des Jahrtausends. Wenn sie rechtzeitig vor den Wahlen gegen den nur gewinnsuechtigen Stromfresserimport, und die selektive Entpflcihtung von Auslaendern und Frauen statt Schweizer Kindern (insbesondere Verdingarbeits- und sexsklaven) und Invaliden auf den Misthaufen ihrer Geschichte entsorgen….

  • Freiherr sagt:

    Ob an der Atomfront, oder gar an den Gynokratisierungsfronten, ich lese immer fast nur von Maennern, die Leib und Leben riskieren muessen. Wo bleibt denn da die immer – gerade von den Gruenen auch auf Kriegshetztrone – so lauthals reklamierte Frauenquote??

  • Walter Zaugg sagt:

    Ohne alle Kommentare gelesen zu haben: Anstatt Milliarden für den Bau neuer brandgefährlicher AKWs (und deren ungelöste Entsorgungsprobleme) zu verpulvern, seien diese Milliarden für die Installation von Sonnenkollektoren auf JEDEM Dach zu verwenden. Beginnen kann man bei den grossen Industriebauten. Und bitte kommen Sie mir jetzt nicht damit, dass dafür nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Das Rohmaterial für Sonnenkollektoren kommt auf dieser Welt viel viel häufiger vor als Uran! Noch etwas: ein vollständig mit Kollektoren bedachtes EFH produziert einen Stromüberschuss

    • Peter Kunze sagt:

      Noch so gerne auch auf jeder Fassade. Nur gibt es da ein klitzekleines Problem: Halten Sie mir die Bauvorschriften der Gemeinde, die Einsprachen der Nachbarn, das Geheul des Denkmal- und Heimatschutzes und das Gezeter der lokalen Öko-Fraktion wegen des Baus einer 5kV Zugangstrasse fern. Dann verspreche ich Ihne auch dass die Resourcenfrage sofort gelöst ist.

      • Walter Zaugg sagt:

        Ein Umdenken ist halt auch bei verklemmten Denkmalschützern von Nöten…. ALLE müssen umdenken. So kann es funktionieren.

    • Global Warming sagt:

      Herr Zaugg, das „Entsorgungsproblem“ ist technisch gelöst, Das Problem ist politischer Natur. Zudem könnte man den „Abfall“ in anderen Reaktortypen weiter verbrennen. Am Ende ist er nur noch 500 Jahre gefährlich und baut sich von selbst ab im Gegensatz zum CO2. Sonnenkollektoren sind in der Produktion extrem „dreckig“ und energiefressend. Was machen Sie abends im Winter? Grossmutters alte Petroleum-Lampe wieder mal in Betrieb nehmen?

  • Walter Zaugg sagt:

    Anlässlich der NR-/SR-Erneuerungswahlen im Herbst haben wir es in der Hand, Politiker zu wählen, die die sofortige Inangriffnahme der Alternativenergien befürworten und fördern, anstatt immer zu bremsen und die eigenen Pfründe zu sichern (vgl. Interessenbindungen von NR Christian Wasserfallen –> abwählen)!

  • Freiherr sagt:

    An vorderster Front sollten statt Wehrpflichtige eigentlich das Aufsichtsbehoerdenpersonal und die AKW-Aktionaere zwangseingesetzt werden. Die wuerden dann weniger anfaellig fuer Laissez-faire zur Gewinn- statt Sicherheitsmaximierung! Ebenso wie die Kriegsgeilheit von Grossfrauen rasant abnaehme, wenn sie wenigstens aus einer Wehrpflicht-Brutalisierung zum Kriegsgenuegen schon in Friedenszeiten eine Ahnung davon haetten, was Kriegfuehrung statt Kriegsverhinderung fuer die Opfer bedeutet….

  • Rea Hou sagt:

    es ist halt immer die frage, was wir als gesellschaft akzeptieren. niemand redet über die tausenden toten nach dem tsunami nur über die möglichen risiken der atomreaktoren. das tönt zynisch, aber es fragt auch niemand, warum so viele leute in einem massiv (erdbeben-)gefährdeten gebiet leben müssen. antwort: man lebt mit dem risiko. jetzt kann man fragen, wollen wir mit dem risiko atomkraft leben?ich nicht, aber dann müssen wir auch mit massiv höheren strompreisen leben und einen importstopp von strom aus frankreich machen! wir müssen endlich strom sparen und aufhören zu weinen!

  • hoffman sagt:

    Wusstet ihr überhaupt warum Strom sparen für den Schweizer Verbraucher so angesagt, modern, vernünftig und überhaupt moralisch gut ist?

    Elektrizitätsstatistik 2009:
    • Die 174 grössten Schweizer Stromunternehmen erzielten in den Jahren 2004 bis 2008 einen Reingewinn von total 10,2 Milliarden Franken oder durchschnittlich zwei Milliarden Franken pro Jahr (1 Milliarde = 1000 Millionen).

    • hoffman sagt:

      • Den Grossteil ihres Profits schöpft die Schweizer Stromwirtschaft aus dem Aussenhandel: In den Jahren 2004 bis 2008 summierte sich der Gewinn aus Import und Export allein auf insgesamt 6,4 Milliarden Franken oder im Durchschnitt auf 1,3 Milliarden pro Jahr; dies bei steigender Tendenz.

  • Monika L. sagt:

    Die Stromlobby bestimmt unser Leben! Unsere Politiker, Marionetten! Greenpeace und andere Umweltorganisationen machen schon seit Jahren auf den Unsinn und die Gefährlichkeit der AKW’s aufmerksam. Der Mensch lernt leider erst immer durch schlimme Katastrophen, der Mensch ist verblendet und egoistisch, er meint, alles zu wissen und zu beherrschen. Alternativen gibt es schon lange. Ja und wir Schweizer sind sowieso Weltmeister in Abfallentsorgung! So wird der Atommüll einfach in andere Länder gekarrt – weit weg von uns. Aufwachen – Solar, Wasser, Windenergie – für eine sauber Erde nach uns!

    • hoffman sagt:

      Das Märchen von der armen Regierung, die an den Fäden von Wirtschaftsinteressen hängt, ich kann es nicht mehr hören.. Die Schweiz will mit Strom Kohle machen und darum baut sie AKWs auf Regierungsbeschluss, meinen sie im Ernst die Politik sei Spielball von wirtschaftlichen Interessen? Die Politik ist der Generalorganisator der Wirtschaft, was hier wirtschaftlich passiert, das ist vom Staat gewollt, mindestens erlaubt wenn nicht geplant und in Auftrag gegeben.

      • Urso sagt:

        Märchen? „Die Schweiz will mit Strom Kohle machen….“ Wen genau meinen Sie mit „Schweiz“ ? Es sind die Konzerne (oder besser deren VR, Manager und Aktionäre) die um jeden Preis Kohle machen wollen und dabei jede Risiko-Diskussion mit Schmiergeldern zudecken. Denken Sie dass eine Axpo, BKW, Alpiq und wie sie alle heissen z.B. von BR Leuthard gekauft sind – oder ist es wohl eher umgekehrt ? Wenn sie das noch bitte erklären könnten, danke.
        Es sind die Grosskonzerne (Banken, Energie, Pharma, Oel, Atom, Waffen, usw.) die die Politiker kaufen um deren Interessen durchzudrücken.

        • hoffman sagt:

          Der Staat garantiert das Eigentum und reglementiert was geht und was nicht, gibt so Zeug in Auftrag und nimmt das Geld dafür in die Hand, ein Privater ist Befehlsempfänger und erst dann mal Kapitalist oder nicht. Sie meinen wohl Politiker hassen nichts mehr als riesige Profite von Grosskapitalen, die dem Staat Wachstum und Steuereinnahmen generieren. Und denken sich, dass jene, die das Gewaltmonopol verwalten, an der Leine derer sind, die das damit installierte Eigentum nach Vorschrift benutzen. In Wahrheit ist es umgekehrt und die Lektion bietet z.B. Chodorkowski.

        • Lena Schwarz sagt:

          Der Staat = die Regierung = die Schweiz sind die VR!
          Der Landbote, 16.3.2011:
          Dass Schweizer Volksvertreter beim Bund nicht nur das Volk vertreten, ist nichts Neues. Immer wieder von Neuem überrascht ist man jedoch, wie viele Fürsprecher gewisse Partikularinteressen haben. So gehören gemäss einer Zusammenstellung der Nachrichtenagentur SDA nicht weniger als 101 der insgesamt 246 Parlamentarier der Aktion für vernünftige Energiepolitik (Aves) an. Aves engagiert sich stark zugunsten der Nuklearenergie. 25 Volksvertreter sitzen zudem in Verwaltungsräten von Energieunternehmen.

    • Global Warming sagt:

      Monika L., reden ist gut, aber handeln Sie auch nach ihrer Überzeugung? Auf AKW Strom kann man mittlerweile bei vielen Stromlieferanten verzichten, natürlich steigt der Preis dadurch erheblich. Bezahlen Sie den höheren Preis? Womit glauben Sie wird momentan (22:10 Uhr) ihr Licht betrieben, mit Solar-Strom? Wasserkraft ist die einzige erneuerbare Bandenergie. Allerdings ist diese in der Schweiz kaum noch ausbaubar auch weil neue Projekte von den Umweltorganisationen/“Grünen“ blockiert werden. Deshalb bauen wir schon bald Gaskraftwerke und der Schweizer Strom ist nicht mehr CO2-frei.

  • Yves sagt:

    1. Wie kommen Sie auf die Idee, die AKW-Frage könnte national gelöst werden?
    2. Wollen Sie die Zeit um 60 Jahre zurückdrehen um wieder auf ca 5 Millionen Stöpsel zu reduzieren? Oder aber: Durchnummerieren, alle nummern X und Y werden gesammelt, markiert und ‚fortgebracht‘ (Bro‘ tip: ask OLAF)? Mit flankierenden Massnahmen wie Gebär-Kontingenten und Stacheldraht an der Grenze?
    3. Als echter Winkelriedler machen Sie sicher den Anfang und hüpfen als erster über die Grenze.
    4. Mir scheint, ihr Think hat mit einem Tank vor Allem eins gemeinsam: Bleiplatten vor dem Kopf.

    • Ende EU sagt:

      @ Yves: Wie viele Menschen kann man in der Schweiz mit Elektrizität aus erneuerbaren Ressourcen versorgen?

      • F. Bringer sagt:

        Über 100%.
        Alleine die Fläche die in der Schweiz in einem Jahr neu verbaut wird, reicht für die Abdeckung von 7% des Schweizer Stromverbrauchs mit Photovoltaik. http://3.ly/MZ3P
        Das sind 98% des Schweizer Strombedarfs in 14 Jahren bis ein neues AKW frühestens am Netz wäre.

        Wieviele Menschen kann die Schweiz aus 100% eigenem Uran, 100% eigenem Öl, 100% eigenem Gas und 100% eigener Nahrung versorgen?

        Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit vom Ausland mit Restrisiken.

        • Ende EU sagt:

          Ich glaube nicht, dass man 8 Mio Menschen damit durchbringt. Photovoltaik ist ein guter Zustupf zu anderen Quellen, die konstant sein müssen. Keine AKWs zu haben und dafür Atomstrom zu importieren ist auch nicht seriös.
          Ich glaube, es läuft nur über einen Rückgang der Bevölkerung.

          • Freiherr sagt:

            Zumindest ueber die Keulung der weiteren Explosion der Bevoelkerung mit Schliesung der Lohnsoemperschleusen und Beschraenkung des Nachzugs ohne Familienbanden zu Schweizern, statt (sellektiv nur!) mit Familienbanden zu Schweizern.

          • F. Bringer sagt:

            Die Schweiz hat mit 8765 GWh Speicherkapazität kein Stromspeicher Problem. Die Schweizer Speicherkraftwerke haben genügen Speicherkapazität um nahezu monatelange Sonnenfinsternisse ausgleichen zu können.

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit von aussereuropäischen und limitierten Energieträgern mit Restrisiken.

          • Beat sagt:

            Ich hatte mich vor .zig Jahren mit PV beschäftigt. Damals war es so, dass die sog. graue Energie, d.h. die Energie die von der Rohmaterialerzeugung bis zur Entsorgung für eine Photozelle benötigt wurde, annähernd so hoch war wie die Energie die über die gesamte Lebensdauer von Ihr umgewandelt werden konnte. Sie sind vermutlich ein Spezialist oder besonderer Förderer dieser Technologie. Könnten Sie nicht einmal die neuesten Stati in dieser und anderer Hinsicht vermitteln, so dass wir uns einen Fakten – basierten Überblick verschaffen können? lesen Sie bitte auch weiter oben, bin zurück.

          • Global Warming sagt:

            Genau, Photovoltaik ist ein Witz oder allgemein de-zentrale Energiegewinnung. Ressourcen mässig ist das eine riesige Verschwendung verglichen mit der Leistung dieser Anlagen. Das gilt auch für Wind. Die Menge Stahl für ein „Windrad“ ist enorm. Was erfolgreich sein könnte, sind Solarkraftwerke, bei denen eine Flüssigkeit erwärmt wird und am Ende erfolgt die Stromproduktion über eine Turbine, also ein normal thermisches Verfahren. Apropos Verschwendung: Ein Neuwagen-Kauf nur wegen tieferem Verbrauch ist sinnlos. Ca. 50% der Energie im Autoleben wird bei der Produktion verbraucht.

          • Beat sagt:

            @Global Warming: Es ist schade dass F. Bringer nicht mehr antwortet, jetzt wo es so schön konkret würde. Ich bin nicht gegen dezentrale Gewinnung. Z.B. sollten wir in der Schweiz mehr mit Wärmepumpen dezentral gewinnen um fossile Energieträger zu sparen. Leider benötigen diese viel Strom, ist aber immer noch viel sinnvoller als krampfhaft Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu bauen, wo doch die fossilen Energieträger wie geschaffen für mobile Anwendungen sind. Oel für Gebäudeheizumgen zu verbrennen ist enorm schade. Ist niemand da der heutige Werte für Wirkungsgrade und graue Energie der PV angibt?

          • Beat sagt:

            Inzwischen habe ich Wikpedia konsultiert, aber leider sind die Angaben eine Auswahlsendung wo jeder das rauslesen kann was er gerade möchte. Im Mittel scheint diese Technologie inzwischen etwa Faktor 7 der grauen Energie zu liefern, was ganz gut ist. Dies bei einer geschätzten „Amortisationszeit“ von 4 Jahren und einer Lebensdauer von 28 Jahren. Die Ausbeute von 1MWh/J bei 1KWp installierter Leistung besagt aber, dass für einen Mühleberg – Ersatz eine Leistung von ca. 2.8 GWp installiert werden müsste. Das ist in der Schweiz nicht in 1 Jahr, aber sicher schneller als Mühleberg 2 machbar.

          • F. Bringer sagt:

            Photovoltaik hat eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren (25 Jahre werden ja bereits vom Hersteller garantiert) und Schweizer Dünnschichtmodule können in lediglich einem Jahr die Energie produzieren, welche für Ihre Herstellung notwendig war.
            http://www.oerlikon.com/solar/thinfab/

          • F. Bringer sagt:

            Wenn die jetzigen fossilen Heizungen durch Blockheizkraftwerke und effiziente Wärmepumpen ersetzt werden, kann fast doppelt so viel Strom produziert werden, wie die 3 alten AKWs liefern und gleichzeitig der fossile Brennstoffverbrauch trotzdem noch um 20% reduziert werden:
            (Wir verbrennen 143% soviel Brennstoffe wie wir elektrische Energie verbrauchen.
            80%*50%*143%*(48.7%*420%+42%) =141% Wärmeenergie.
            80%*50%*143%*48.7% = 27.8% elektrische Energie.
            Die 3 alten liefern lediglich 14% elektrische Energie.)

            Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit mit Restrisiken.

          • F. Bringer sagt:

            Die Welt produziert 1300 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Das reicht für die Produktion von 13’000 GW Windturbinenleistung:
            http://www.vestas.com/en/annual-report-2010/non-financial-issues/as-green-as-it-gets/cost-of-energy.aspx
            Das sind etwa 37’000 AKW Mühlebergs JEDES Jahr.

            Und selbstverständlich benötigt die Fahrzeugproduktion wesentlich weniger Energie – ansonsten würde bei diesen gewaltigen Energiekosten kein einziges Auto mehr gewinnbringend verkauft.

          • F. Bringer sagt:

            Hier ist eine Studie welche sich auf mindestens 10 jahre alte PV-Produktionsdaten beruft:
            http://www.nrel.gov/docs/fy04osti/35489.pdf

            Schon lange bevor die GW Produktionsfabriken erstellt wurden, hat ein Photovoltaikmodul das mehrfache seiner Produktionsenergie produziert.

  • PlainCitizen sagt:

    „Die befürchtete Stromlücke hat selbst Standorte mit hohem tektonischen Risiko wieder denkbar gemacht.“

    Die kaputten Meiler wurden vor 40 Jahren aufgestellt, Herr Strehle.

  • Basta sagt:

    Ja, sofort alle Atomkraftwerke abstellen! Brauchen wir nicht. Wir haben Strom aus der Steckdose! Mit Moritz Leuenberger war die SP während vieler Jahre an prominenter Stelle im Bundesrat vertreten. M.L. hatte aber nichts unternommen, um eine genügende Stromversorgung ab 2020 zu gewährleisten. Den Ersatz der Glühlampen durch die umweltschädlichen Stromsparlampen war alles, was der SP-Ex-Bundesrat „beigetragen“ hatte. Die Partei, deren Exponenten ihre Aufgaben nicht gemacht hatten, soll doch bitte etwas weniger laut auftreten. Die SP trägt nichts zur Lösung des Energieproblems bei.

    • Freiherr sagt:

      Abgesehen von seinen persoenlichen Eskapaden, die bei BundesraetInnen immer mehr zu Regel werden, statt Ausnahmen bleiben, musste er sich dem Sparwahn der buergerlichen Mehrheit des Parlaments mit den neobraunen Apartheidern an der Spitze beugen. Auch bei der Ausduennung der Luftpolizei bis hin zum IOAC-widrigen Einsparen des Wachchefstellvertreters fuer die Nachtschicht und dem Wegsparen der Bremsproben bei den S“B“B.

      Fallen dann Flugzeuge vom Himmel oder stossen Zuege zusammen, werden ein paar Heloten statt die Sparwahner ohne Ruecksicht auf humane und gar finanzielle Verluste gehaengt

    • Walter Zaugg sagt:

      Basta, Sie machen es sich sehr einfach. Die bürgerliche Mehrheit in Parlament und Bundesrat bestimmen, wo es durch geht. Unter diesem Gesichtspunkt ist es – gelinde gesagt – eine Frechheit, die Schuld an den derzeitigen Zuständen M.L. in die Schuhe schieben zu wollen.

      • Freiherr sagt:

        Immerhin haette der Pausenclown (wenn die Aussenclownin gerade mal beim Clownen pausierte) aus Protest gegen das Kapttsparen der Sicherheit bei der Luftpolizei und den S“B“B und den Atomzeitbomben auch nach Lucens und Tschernobyl mit ueberlebenssichernder Rente zuruecktreten koennen. Waehrend entrechtete, enteignete und versklavte Exbeamte ohne Pansion auf der Strasse landen, wenn sie es noch wagen Recht und Gesetz ueber den Arsch des Vorgesetzten und gewaltentrennungsbrecherische gesetz- oder abkommenswidrigen Anmassungen von Gesetzesbrunzern zu widerstehen statt zu willfarhen….

  • Jens sagt:

    DIE EINFACHSTE aber radikale Methode ist auf die defekten Atomkraftwerke Atombomben oder Wasserstoffbomen werfen.. da ist zwar 50 km im Umkreis alles platt aber die Strahlen bleiben nur in dem Bereich

  • Freiherr sagt:

    Auch bei der Einwanderung hat sich der Wahn, dass der Buerger und der Staat fuer die Wirtschaft statt der Staat und die Wirtschaft fuer den Buerger da sein sollte. Da sollten die Gruenen rechtzeitig vor den Wahlen ueber die Buecher gehen.
    Dringend ist die Abschaffung der Apartheid gegen farbige Kernfamilien nur von Schweizern, waehrend die EUler ganze Sippen von Oma bis Enkel problemlos auch auf die Schweizer Sozialhaengematten nachziehen duerfen.

    Wie weit die Humanitaet nur fuer Auslaender weiter uebertrieben werden soll, kann offen gelassen werden. Jedenfalls hat die Wirtschaft aus dem v

    • Markus H. sagt:

      Freiherr leiden Sie unter Paranoia oder haben Sie schlicht etwas gegen andere Menschen. Japaner/innen sind auch anders als wir………..

      • Freiherr sagt:

        Noe, ich staune nur wie die Schweiz vor lauter Auslaenderverhaetschelung ihre eigenen Interessen und gar Buerger missachtet.

        Die meisten Rechtsstaaten pflegen nicht nur die Rechte der Auslaender, sondern sogar prioritaer die der eigenen Buerger und deren Kernfamilien. Kriminelle fliegen schon bei Bagatellen und Illegale landen bei Feststellung automatisch in Administrativhaft, bis sie ausreisen oder abgeschoben, oder ausgeliefert oder in U-Haft genommen werden….

  • Freiherr sagt:

    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Die-SVP-haengt-nicht-an-der-Kernenergie/story/25859189

    Dem GroePaz gings auch bei Kaiseraugst nicht um die Sicherheit der Basler. Er brachte es viel mehr fertig, dass der auf eine Bewilligung speckulierende Kapitalschmarotz entschaedigt wurde, obwohl eine Bewilligung nicht etwa schon erteilt und widerrufen oder verweigert wurde. Schon damals wurde der Kapitalschmarotz, GroePaz sei „Dank“, vorab vom Steuerzahler mit einem rechtskeulenden politischen „Deal“ beschenkt, ohne Verwaltung und Juxitz ihre Amtes walten zu lassen….

  • Silnie sagt:

    Umdenken ist gefragt. Ich bin gegen den Atomstrom. Weshalb erkranken immer mehr Menschen an Krebs und haben Probleme mit der Schilddrüse. Ich getraue zu sagen, dass ganz sicher viele Probleme, z.B. austreten von Atomaren-Stoffe bei verschiedensten Akw’s, vertuscht werden. Und ich glaube nicht, dass alle Akw’s vollkommen dicht sind. Da treten doch ständig schädliche Stoffe aus. Da bin ich mir fast sicher.

    • Global Warming sagt:

      Ja genau und die USA war nie auf dem Mond, die CIA hat Aids verbreitet und 9/11 war von der Bush Regierung organisiert.

      • Freiherr sagt:

        Jedenfalls haben die Viets Kambodscha nach ihrer Keulung der Roten Kmer paraktisch AIDS-rein hinterlassen. Dann verbreiteten die auch zum Auslanddienst zugelassenen HIV-Schleudern der US-Besatzerhorden in kambodschanischen Bordellen das AIDS-Virus.

        Bei 9/11 waren die Amis wenn nicht Mittaeter so zumindsest laessige Mitwisser und Zuschauer.

        In beiden Faellen ist nicht auszuschliessen, dass auch die CIA mit ihren blutigen Mordpfoten mitmischte….

  • Roland Stuber sagt:

    Die genau gleichen Diskussionen hatten wir hier schon Ende April + Anfangs Mai 1986. Jetzt wiederholt sich das ganze blabla wieder von vorne. Trotzdem wurde seit damals absolut nix dazugelernt! Die gleiche Lobby verteilt die gleichen Beschwichtigungen und Lügen und fördert die Abhängigkeiten, die Unwahrheiten, die undemokratischen Vorgänge und Verbandelungen in der Energiepolitik unserer CH und im Parlament..
    Die einzig WAHREN Befürworter dieser Technik melden sich sofort freiwillig in Fukushima/Japan für eine Woche freiwillig als Liquidatoren. Alles andere währen nur faule Lippenbekenntnisse

    • Thomas Rhinow sagt:

      Es gibt jedoch bedeutende Unterschiede zu 1986, die die Hoffnung zulassen, dass nicht wieder alles unter den Teppich gekehrt und in Vergessenheit geraten wird:
      1986 waren unsere AKW’s noch nicht veraltet und es standen (so viel ich weiss) keine AKW Neubauten unmittelbar zur Diskussion. Alternativenergien steckten in den Kinderschuhen und waren von wirtschaftlichkeit weit entfernt. Deutschland macht vor was heute mit ein bisschen Wille möglich ist: 17% der Stromproduktion aus erneuerbarer Energie (+370’000 Arbeitsplätze). Ein Jammer haben wir als Ex-Vorreiter hier den Anschluss verpasst.

  • Global Warming sagt:

    Es ist im Prinzip eine einfache Sache. Bauen wir keine neuen KKWs, werden anstelle von denen Gas-Kraftwerke gebaut. Oder anders gesagt in Sachen Klimaschutz ein gewaltiger Dämpfer. Sonne und Wind sind keine Alternativen, da sie keine Bandenergie liefern, also keine berechenbare, konstante Leistung. Der Strombedarf wird auch weiter steigen: Wärmepumpen brauchen Strom und Elektro-Autos ebenfalls. Ein Elektroauto betrieben durch ein Gaskraftwerk ist nicht CO2-frei. Ich persönlich bevorzuge das minimale Risiko eines lokal begrenzten GAU gegenüber der 100% sicheren globalen! Klimaerwärmung.

    • Silnie sagt:

      Ja schon, aber im Unterschied zu einem Super-GAU, wird die Klimaerwärmung früher oder später sowieso eintreffen. Das ist der natürliche Kreislauf. Hingegen, eine Verseuchung durch Atomare-Gifte, gehört ganz sicher nicht zu diesem Kreislauf. Und ich glaube die Folgen solch einer Atomkatastrophe sind weit verheerender. Denn danach wären Gebiete über Jahrhunderte nicht mehr Bewohnbar und Kinder wären von Missbildungen geplagt…

      • Global Warming sagt:

        Ich will Ihnen ja nicht zu Nahe treten, aber das mit den Missbildungen ist ein wenig lächerlich. Klar im Volksmund ist das üblich, aber mit der Realität hat dies nichts zu tun. Radioaktivität ist völlig natürlich und die war früher hier auf der Erde mal deutlich höher als jetzt. Ihre Ansicht zur Klimaerwärmung stimmt mich traurig. Die momentane Entwicklung ist alles andere als natürlich. Und ich könnte auch sagen, die Menschheit stirbt sowieso mal aus und „nach mit die Sintflut“.

        • Markus H. sagt:

          Hey Global Warming
          Gehen Sie doch bitte mal nach Niger (Afrika) und schauen wie VIEL CO2 es braucht um Uran abzubauen, von der Verseuchung der jeweiligen Arbeiter (Lebenserwartung 40) ganz abgesehen!!! Wenn ich dann solchen Stuss, wie Sie schreiben, lesen darf, gehen mir echt die Schuhbändel auf. Egoisimus hoch 20zig.

          • Beat sagt:

            @Markus H. Seit im Niger Uran abgebaut wird hat sich die Lebenserwartung insgesamt für die Bevökerung von 40 J (1970) auf heute 48 Jahre verbessert. (Quelle Weltbank, publicdata). Ich sage nicht die schauen gut zu ihren Arbeitern, da ich nichts darüber weiss. Ich meine nur, wenn Sie solche Behauptungen bringen sollten Sie die Quelle nennen und vielleicht sollte die Lebenserwartung nicht mit der Bevölkerung in Mitteleuropa verglichen werden wenn davon eine Aussage abgeleitet werden soll.

  • Rene N. sagt:

    Atomkraftwerke haben veraltete Technologie und die Fusion ist noch nicht gelungen Atomlobby seht ein ihr seid in die Sackgasse gegangen. Atommüll gehört in den Weltraum auch Atomkraftwerke und nicht mehr auf die Erde, Tja im Weltraum hat es Radioaktive Strahlung. Die Atomlobby soll Ihr Problem lösen und zwar das das Problem aus der Welt schaffen Ich meine Weltraum. Nasa und ESA haben Möglichkeiten. Gebt mir 50 Millionen und ich werde euch ein Projekt vorschlagen und Studie vorschlagen die das
    Problem löst. In 8 Jahren alle AKW abegschalet in der Schweiz. In 15 jahren alle Abfälle ensorgt etc.

    • Global Warming sagt:

      Das ist eine ganz gute Idee. Besonders wenn die Rakete explodiert, dann verteilt sich der ganze Müll schön über die Erde. Der Blog hier macht mich traurig, soviel Unsinn wird hier erzählt. Ich fasse Zusammen: Im Ozean versenken -> schlecht; tief im Boden in wasserdichten Gesteinsschichten und mehreren Bunkern vergraben -> schlecht. In den Weltraum schiessen -> gut. Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln.

      • Silnie sagt:

        Wo hin sollte es dann sonst gebracht werden. Haben Sie bessere Vorschläge? Denn nachhause nehmen will es wohl sicher niemand…

  • Markus Isler sagt:

    Sicher – nicht sicher – das ist gar nicht die Frage. Können wir das Restrisiko AKW in Kauf nehmen – nein. Wir beziehen als Einzelhaushalt Waterpower und somit geht kein Geld in die Atomindustrie. Wir Bürger haben den Power woher wir den Strom beziehen und welchen Anbieter wir unterstützen. Als Familie können wir uns keine Photovoltaik-Anlage leisten. Wir können aber dem EW unser Hausdach dafür zur Verfügung stellen. Hunderttausende solcher Anlagen gäbe Arbeit für Industrie und Gewerbe. Aber eben..Naturschutz, Umweltschutz, Ortsbildschutz = AKW-Schutz

    • Global Warming sagt:

      Der „Hauptschutz“ geht über das Portemonnaie und da schrecken selbst grosse Idealisten zurück, ca. 10x mal mehr für Solarstrom zu zahlen, kann sich auch kaum jemand leisten. Was auch fast niemand weiss, ist dass die Wasserkraft sehr lange intern zb bei NOK jetzt Axpo subventioniert wurde von den Gewinnen aus KKWs. Oder ohne KKWs gäbe es a) deutlich weniger Wasserkraftwerke und b) wäre der Strom aus diesen teurer. Apropos Auswahl des Strommixes. ich habe noch nie ein Angebot gesehen, dass nur aus Atomstrom besteht. Wieso? Genau weil das EW dies billiger anbieten müsste und weniger verdient!

      • F. Bringer sagt:

        Solarstrom ist tatsächlich viel billiger zu haben:
        solarzukunft.ch/

        Übrigens, die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte nicht nur über 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was über den Strom finanzierte Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom ausgezahlt werden: http://bit.ly/e6zMeL

        Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit vom Ausland mit Restrisiken.

  • urso sagt:

    Bautechnisch ist ein Gaskombi in nur 24 Monaten am Netz und liefert Strom mit dem doppelten Wirkungsgrad eines AKWs, ohne Risiko und ohne Abfalllagerungsproblematik. Es wäre also möglich die gesamte AKW Kapazität der CH in 3-4 Jahren komplett zu ersetzen, sollten Projekte subito lanciert werden. Da die Unterhaltskosten (Arbeitsplätze) aber höher sind als für AKWs, bedient sich die Atom-Mafia der Klima/CO2 Lüge. Mit der nächsten Lüge „Stromlücke“ werden wir dann erpresst, nach dem Motto: AKWs – oder zurück in die Steinzeit. Glauben Sie mir nichts ! prüfen SIE es selbst: siehe „Climategate“

    • Global Warming sagt:

      Klar, wenn man den Abfall einfach in die Atmosphäre bläst, dann hat man damit kein Problem. Klima-Lüge, das ganze ist einfach nur lächerlich. Jeder, der behauptet es findet keine Erwärmung statt, ist einfach nur dumm. Daneben deuten alle Anzeichen daraufhin das der Mensch schuld ist. Und wissen Sie, die Folgen betreffen die gesamte Erde nicht nur einen Kreis von 20 Km. Und die Chance ist 100%, dass es passiert.

      • urso sagt:

        Erderwärmungen und Abkühlungen hat es immer gegeben auf der Erde. Auch die Gletscher schmelzen kontinuierlich seit der letzten Eiszeit, das bestreitet niemand. Dass der Mensch hier aber die „Schuld“ haben soll ist nicht nur nicht erwiesen, sondern die Klimalüge wurde aufgedeckt, da z.B. falsche (manipulierte) Temperaturmessungen verwendet wurden.
        Dass Sie davon nichts in der Zeitung lesen hat den einfachen Grund, dass die Leute hinter dieser Lüge auf den Handel mit CO2 Zertifikaten setzen. Glauben Sie es nicht – überprüfen Sie es! Dann werden Sie verstehen was ich sagen will.

        • Global Warming sagt:

          Nur weil es einen kleinen Skandal gab, heisst das noch lange nicht, dass die Klimaerwärmung nicht stattfindet. Aber was soll ich noch sagen? Gegen Ignoranz und Idealismus nützt auch die noch so logische und noch so fundierte Argumentation nicht. Ist das gleiche wie mit religiösen Fanatikern, nur schlimmer, da es die ganze Menschheit aufs Spiel setzt.

          • Urso sagt:

            Bis vor kurzem war ich selbst noch von der „vom Menschen gemachten Erderwärmung“ überzeut. Nachdem ich über Climategate gelesen habe, weiss ich, dass man uns aufs Übelste angelogen hat. Hinter dem (Ablass)Handel mit CO2 Zertifikaten stecken Al-Gore und Pachauri, welche aber seither auffallend ruhig geworden sind, schon mal aufgefallen? Bitte lesen Sie doch selbst mal darüber. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie nicht mehr aus dem Staunen rauskommen. http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/12/wie-der-chef-des-uno-klimarats-von-der.html (so zum anfangen…)

  • urso sagt:

    Um der Abhängigkeit des Gasimportes zu entgehen, müssten im nächsten Schritt die wahren Potentiale der CH-Energieversorgung angegangen werden: Geothermie und/oder Wasserstoff/Brennstoffzellen. Beide genannten Energien sind schon seit Jahren im Einsatz, was aber von der Atommafia tunlichst verschwiegen – oder bekämpft („Versuch“ in Basel) werden.
    Windräder und Solardächer sind zwar auch OK, aber zu klein und zu „wetterlaunisch“ wenn es um zuverlässige Stromproduktion auf Knopfdruck geht. D.h. aber nicht, dass sie auch einen Beitrag leisten können.

    • Alex Kramer sagt:

      Habe schon weiter oben beschrieben, wie Wasserstoff gewonnen wird. Dies ist zwar in Verbindung mit einer Brennstoffzelle eine saubere Sache, aber nur, wenn man die Riesenmengen an Primärenergien zur Erzeugung von Wasserstoff ausser Acht lässt. Oder können Sie verraten, aus welcher natürlichen Quelle Sie den Wasserstoff anzapfen?
      Ich verstehe auch nicht, dass es Autokonzerne gibt, die auf diese Linie aufspringen. Sie kostet nachweislich ein x-faches mehr, nur um eine chemisch andere Form der transportierten Energie (im Tank) aus fossilen Energieträgern zu erzeugen, was nicht der Sinn sein kann.

      • urso sagt:

        Primärenergie kommt z.B. aus Off-shore Windparks – oder Photovoltaik in wüstengebieten mit Meeranstoss. Durch die Umwandlung in Wasserstoff wird Wind- od. Solarenergie speicher- und transportierbar und damit später auf Knopfdruck abrufbar. Der Gesamtwirkungsgrad bis zum Endverbraucher ist sehr hoch, bzw. viel höher als sämtliche bisherigen Energieformen. Doch, wo ist das Problem? Mit dieser Variante würden erneuerbare Energien die Monopolisierten Energien verdrängen, was wegen dem Wegfall der Profite durch die Lobbies bekämpft wird. Deshalb die „Stromlücke“…

        • Alex Kramer sagt:

          Bei Ihrer Ausführung sprechen Sie von Wind-u. Solarparks mit Meeranstoss und Abrufbarkeit per Knopfdruck; von der ganzen dazwischenliegenden Infrastruktur ist keine Rede.
          Fakt ist, dass sich der Gesamtwikungsgrad und die Betriebskosten einer H2-Anlage in der Wüste aus den Gestehungskosten (vor allem bei Solarenergie) zusammensetzt. Dazu kommen Lagerung, Transport, das erhebliche Gefahrenpotential von Wasserstoff, Ex-Schutz, etc. Was H2 in Verbindung mit Luftsauerstoff an Zerstörung anrichten kann, hat man soeben an ein paar Reaktoren in Japan miterleben können. Zu gefährlich das Ganze.

        • Alex Kramer sagt:

          Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin Atomkraft-Gegner, bin aber der Meinung, dass man nicht jeden Spleen mitmachen sollte. Es ist unter Umständen besser, den Ausstieg aus der Atomkraft sorgfältig anzugehen und dann konsquent durchzuziehen.
          Bezüglich H2 bin ich der Meinung, dass die Materialtechnischen Anforderungen derart hoch sind, dass sich ein alltäglicher Betrieb wegen Brand- und Explosionsgefahr nicht etablieren kann, weil die Aufwendungen zum sicheren Betrieb zu hoch sind. Wasserstoff versprödet den Stahl, Kunststoffe sind zu wenig dicht, Aluminium korrosionsanfällig auf Meerwasser.

          • Urso sagt:

            Das ist alles richtig was Sie sagen – aber wir können heute auf den Mars fliegen, per Genmanipulation alles erdenkliche herzüchten, unsere Erde mit A-bomben/ AKWs 1000 mal zerstören – aber wir schaffen es nicht, dass wir die H2 Speicherung und
            das Handling in den Griff bekommen? Das ist ein (schlechter) Witz! Wahrscheinlich reichten 10% der Forschungsgelder von all den obgenannten Unsinn, und wir hätten schon vor Jahren mit dem Grossumbau der Energieversorgung angefangen und die Welt wäre um einiges sicherer und friedlicher als heute. Aber das bleibt wohl ein Traum…

    • Global Warming sagt:

      Wie der Versuch in Basel endet (= Erdbeben) wissen wir ja. Ehrlich gesagt halte ich Geothermie für gefährlich da man eben genau keine Ahnung hat,was genau passiert…und auch keine Kontrolle.

      • Urso sagt:

        Sie möchten also behaupten, dass sich das Erschliessen dieser Energiequelle nicht lohnt, weil ein paar Häuser Risse bekommen haben? Klar ist es nicht schön, aber ist jemand ernsthaft verletzt worden? Was ist ein „Erdbeben“ von 3.x auf der Skala gegen eine Nukleare Verseuchung grosser Landflächen für alle Zeit? Ja, dumm, dass man dies gerade unterhalb einer Grossstadt machen musste….(oder war genau dieses Ergebnis vielleicht von der Atomlobby so gewollt?) Ich meine Geothermie muss dringend gepusht werden, aber bitte zuerst in unbewohnten Gebieten ausprobieren !

        • Global Warming sagt:

          Wurde in Fukushima jemand ernsthaft verletzt bis jetzt? Der Medienwirbel steht in keinem Kontext dazu. Für alle Zeit ist völlig lächerlich. Beim CO2 hingegen ist es eine Tatsache. Ich wollte vor allem darauf Hinweisen das „Alternativ-Energie“ nicht zwingend harmlos ist. Pro kwh Strom verursacht Windenergie sicher mehr Tote als KKWs. Stichwort Eisenabbau. Windräder sind extrem ineffizient in Sachen Leistung und benötigter Ressourcenmenge (=Stahl). Solarzellen sind extrem dreckig in der Herstellung, aber es gibt sowieso bessere Wege Sonnenenergie zu nutzen.

          • Urso sagt:

            So so, CO2 ist ein „tödliches“ gas, während beim Atom-GAU niemand getötet wird, Ja ? Sie haben aber auch schon von Tschernobyl gehört, oder? Die direkten Opferzahlen in Fukushima kennen wir dann vielleicht in 20 Jahren, die erwarteten Missbildungen von Lebewesen vielleicht in ein paar Generationen.
            Zum CO2: Mich würde es interressieren, ob Sie mir die CO2 Konzentration in unserer Atmosphäre nennen können. Dann würden Sie vielleicht selber erkennen, welchen Unsinn damit herbeigeredet wird. Danke für Ihre Antwort im voraus.

  • Charles Schnell sagt:

    Ich war bis anhin skeptischer Befürworter der AKW’s. Die Wende brachte Fukishima. Laut der internat. Energieorganisation IAEO ist die Wahrscheinlichtkeit eines Unfalles 1 : 1’000’000 Betriebsjahre. Die Realität sieht etwa wie folgt aus.
    Ich gehe von 200 AKW’s weltweit aus welche 40 Jahre Im Schnitt im Betrieb sind, was 8’000 Betriebsjahre entspricht. In dieser Zeit hatten wir nebst kleineren Störfällen 3 grosse, Tschernobyl, Harrisburg und aktuell Fukishima. Die Tatsache ist das etwa auf alle 8’000 Betriebsjahre 3 grosse Unfälle sich ereignen. Wahrscheinlichkeitsrechnungen ade!

  • David Buchmüller sagt:

    Es hat sich in Japan gezeigt: AKWs sind eine Schönwetter-Technologie. Wenn die Sonne scheint, läuft alles rund. Passiert etwas, sind selbst die Fachleute hilflos und der Technik ausgeliefert. So etwas darf nicht weiter betrieben werden. Ich überlege mir, was geschieht, wenn bei uns ein Atom-Unfall passiert. Wohin gehen wir dann? Auswandern nach Frankreich oder Deutschland? Dazu schweigen die Verantwortlichen. Ein grosser Atom-Unfall wäre ziemlich sicher das Ende der Schweiz, so wie wir sie kennen. Wollen wir das wirklich in Kauf nehmen?

  • Dieter Stokar sagt:

    Zum Thema „Sicherheit“:
    Risikoanalysen sind hochkomplexe Mathematik, basierend auf Unbekannten und Annahmen. Und somit anfällig für Wunschdenken und Manipulation.

    Betrachten wir die Sache doch mal von einer anderen Seite:
    Risikoanalysen dienen letztlich dazu, die Bau- und Betriebskosten von AKWs zu minimieren. Deshalb spielt es keine Rolle, ob es in der Schweiz Tsunamis geben kann, solche Faktoren sind zwecks Kostenreduktion schon längst eingerechnet.

    Und: es wäre zu schön, wenn die Gefahren immer brav aus jenen Richtungen kämen, aus denen wir sie erwarten. Und bitte immer schön einzeln…

  • Dieter Stokar sagt:

    Das Unwort des Jahres: „GAU“

    Alle reden vom GAU, dem „Grössten Anzunehmenden Unfall“.
    Die Öffentlichkeit hört „grösst“ – und versteht „grösst möglicher Unfall“ (Worst Case, schlimmer kanns nicht kommen).

    Die Fachleute meinen aber „Auslegungsstörfall“. D.h. der schlimmste Unfall, den die Sicherheitsvorkehrungen noch verkraften können. Was darüber geht, ist ein „Super GAU“. Dazwischen liegt ein fataler Ermessensspielraum, den die meisten übersehen – und die übrigen ganz offensichtlich liebend gerne unbeachtet lassen.

    • Dieter Stokar sagt:

      Und die Moral von der Geschicht:
      Pech wenn ein Super-GAU eintritt – konnte man ja nicht vorhersehen, brauchte man auch nicht einzukalkulieren, stand nämlich nirgends in den Auflagen…

  • Beat Wey sagt:

    Wieviele Personen können wir in der Schweiz mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen, ohne Strom importieren zu müssen?

    • F. Bringer sagt:

      Weit über 100%.
      Alleine die Fläche die in der Schweiz in einem Jahr neu verbaut wird, reicht für die Abdeckung von 7% des Schweizer Stromverbrauchs mit Photovoltaik. http://3.ly/MZ3P
      Das sind 98% des CH-Strombedarfs in 14 Jahren bis ein neues AKW frühestens am Netz wäre.
      Dann bleibt noch 60% Wasser, 5% Wind, 5% Biomasse, 5% KVA.

      Wieviele Personen kann die Schweiz aus 100% eigenem Uran, 100% eigenem Öl, 100% eigenem Gas und 100% eigener Nahrung versorgen ohne irgendetwas importieren zu müssen?

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit vom Ausland mit Restrisiken.

  • Renate Mäder sagt:

    Zur Zeit wird in der Schweiz 40 % der Stromproduktion mit AKW’s gemacht. Wir können nicht auf einen Schlag die AKW’s abstellen. Von einem Import aus dem Ausland ist abzusehen, da man sich erstens abhängig macht und zweitens ev. dreckige Stromproduktion bezieht. Ich bin der Meinung, die Leute sollen jederzeit sichtbar zu Gesicht bekommen wieviel Strom sie gerade brauchen, damit sie zum Strom sparen animiert werden. Ev. sollte man auch eine pro Person Stromverbrauch definieren und Leute die sparen belohnen mit Rabatten.

    • Martina Puls sagt:

      Von Importen aus dem Ausland ist abzusehen, da man sich abhängig macht? Hallo Frau Mäder, die Schweiz ist ein Binnenland und wir importieren fast sämtliche Güter des täglichen Bedarfs aus dem Ausland! Wir sind mehr als abhängig und müssen die Energieversorgung zusammen mit der EU regeln. Was soll dieses Denken in kleinen Dimensionen, wenn es um Energie geht? Ich fasse es nicht, dass man so argumentieren kann. Bitte informieren Sie sich wie freie Marktwirtschaft funktioniert – eher zwar unfreie Markt(miss)wirtschaft inzwischen, aber das ist ein Detail für Insider.

      • Freiherr sagt:

        @ Frau Puls:

        Ausnahmsweise Bingo!

        Fuer die Lohndeompergeilheit wird gar auf die Ernaehrungssuveraenitat verzichtet.

        Eine FDP-Nationalraetin hats in der Arena klar ausgedeutscht. Einen Atomzeitbomenausstieg gibts erst, wenn er fuer die Wirschaft nicht mehr am billigsten ist. Die CVP hat sich mit nur einer zweiten Garnitur angetreten wahltaktisch so geschickt wie die Pseudodusch- und -Exatomdoris aus der Affaere gezogen.

        Das heuchlerisch jaemmerlichste Bild gibt die sonst stramm kaptialschmarotzfreundliche und konsumentenfeinliche BDP ab, nur um den BR-Sitz der Verraeterin zu retten!

        • Nico sagt:

          Ihr Beitrag trieft vor Schreibfehlern und Polemik. Was meinen Sie mit „Lohndeompergeilheit“ ? Dieses Wort existiert nicht in der deutschen Sprache. Ich empfehle Ihnen einen Nachhilfekurs in Deutsch oder die Anschaffung eines Dudens.

      • Beat sagt:

        In der Tat sind Strom- Importe nur dann falsch, wenn wir in der Schweiz die AKW’s abschalten wollen. In dem Fall wäre es aber undenkbar, wie Fr. Mäder richtig feststellt. Wir benötigen also echte Alternativen und bessere Antworten als was wir hier im Blog bis jetzt haben. Ich fürchte dass wir sie heute nicht haben, nicht wegen der Strom – Lobby die hier so gern angegriffen wird, sondern weil die Lösungen noch nicht auf dem Tisch sind. Aus meiner SIcht sollte zudem Stromsparen nicht unbedingt 1. Priorität haben da wir zur Substitution von Öl in Zukunft mehr Strom brauchen.

        • F. Bringer sagt:

          In Deutschland wurde in einem einzigen Monat 2.13 GW Photovoltaik zugebaut:
          bit.ly/bejSPI
          Das entspricht der über fünffachen Leistung des AKW Mühlebergs. Nicht in 14 Jahren, sondern in einem einzigen Monat! Bayern mit mehr Strombedarf und weniger Sonne als die Schweiz hat übrigens bereits heute mehr Photovoltaikstrom-Anteil als die Schweiz Mühlebergstrom-Anteil hat.

          Der Unterschied: Die Schweizer Stromlobby-Vertreter im Parlament und Bundesrat verhindern eine Deblockierung der erneuerbaren Energien (Kostendeckende Einspeisevergütung).
          bit.ly/ik2wlb
          bit.ly/dxHqdi

          • Rolf Raess sagt:

            Ganz recht und weil das „Rechte“ Atomlobby (inkl. SVP, FDP,CVP) 30 Jahre lang alle Bemühungen sabotiert hat, Alternative Energien (inkl. Auch die Isolation von Häusern (Gesetze dazu)) sabotiert hat, brauchen wir jetzt halt die Atomkraftwerke. Vorschlag: jedem sein SVP-Atomkraftwerk auf’s Dach!

          • Beat sagt:

            @F.Bringer: Wenn ich richtig verstehe sind Sie der Meinung dass PV DIE Lösung ist? Wäre gut, aber ich sehe das noch nicht so klar. In der Schweiz sind meiner Meinung nach PV Anlagen nie verboten gewesen, es hat höchstens Einschränkungen im Rahmen von Denkmalschutz gegeben. Wieso also genau meinen Sie hat die Atomlobby hier in der Schweiz irgend etwas verhindert? Trotz Ihrem sachlichen Ansatz finde ich dies immer noch zu polemisch um ohne Prüfmöglichkeit die Frage abzuhaken. Wäre gut wenn diese Diskussion weitergeht, obwohl ich lange offline war.

  • Lena Schwarz sagt:

    Wir stehen heute schon vor einem Dilemma, welches meiner Meinung nach nicht gelöst werden kann. Mit Beznau 1 ist seit 42 Jahren das älteste AKW in der Schweiz in Betrieb. Die durchschnittliche Betriebsdauer dürfte höchstens 30 Jahre betragen. Das zeigt, dass dieses AKW auch heute schon überholt ist. Wenn 2013 dem Referendumsentscheid zugestimmt würde, wäre ein neues AKW frühestens 2025 betriebsbereit. Die Vertagung der Abstimmung führt zu einer noch längeren Phase, in der an keine Alternativen gedacht wird und die von Tag zu Tag gefährlicher wird. Man hätte schon viel früher umdenken müssen.

  • Lena Schwarz sagt:

    à propos: Eigentlich stehen uns sehr sichere Jahre bevor, wie Victor Giacobbo gestern in Giacobbio/Müller mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung vorgerechnet hat: Mit den Unfällen, die bereits passiert sind und statistisch nicht hätten passieren dürfen, haben wir jetzt mindestens 3000 Jahre ohne Unfall vor uns – Super. Diese Zahlen zeigen wieder einmal, wie lächerlich sich die Atomlobby hinter falschen Zahlen versteckt und der Bevölkerung weismachen möchte, wie sicher AKW sind. 300% Gewinnsteigerung der Lobby seit 2002. Das ist eine Zahl, über die gelacht werde müsste – auf Kosten der Bevölkerung

  • F. Bringer sagt:

    Atomenergie hat in den letzten 10 Jahren rund 30% Marktanteile verloren, weil sie verglichen mit anderen Optionen schlicht nicht mehr konkurrenzfähig ist: http://to.pbs.org/fKZaVM
    newsweek.com/2008/05/17/missing-the-market-meltdown.html
    Wichtig ist, dass die gewaltigen Subventionen an die Atomenergie endlich gestrichen werden und die Optionen, welche erwiesenermassen zu schnelleren CO2-Reduktionen pro investieren Franken führen, ernsthaft gefördert werden: bit.ly/cwMnGR
    bit.ly/hyr1YJ

    Lieber mehr Arbeitsplätze und mehr Unabhängigkeit als eine Erhöhung der Restrisiken.

  • Walter Weber sagt:

    Ich finde es einfach nur noch zum Kotzen! In Japan herrscht Leid, Trauer, Angst, Verwüstung etc. und wir haben in unseren Breitengraden nichts andres zu tun, als über einen Ausstieg aus der Atomenergie zu diskutieren. Die Diskussionen muss und wird es geben, aber heute gibt es noch andere Probleme in Japan zu lösen. Für politische Machtspiele bleibt noch genügend Zeit! Die Natur wird uns immer überlegen sein, aber man muss auch berücksichtigen, dass hier andere Geologische Gegebenheiten vorhanden sind als in Japan! Vorsicht und Sicherheit ist angebracht, überhastete Panik brauchen wir nicht!

    • F. Bringer sagt:

      Während in Japan Leid, Trauer, Angst und Verwüstung herrscht hat die Schweizer Atomlobby und deren Vertreter im Parlament nichts besseres zu tun, als die erneuerbaren Energien und Effizienzmassnahmen weiterhin zu verleugnen und zu blockieren.
      http://www.blick.ch/news/energie/artikel57014

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze als eine Erhöhung der Abhängigkeit vom Ausland mit Restrisiken.

      • Beat sagt:

        @F.Bringer: Ich verstehe nicht. Ich hatte mich schon gefreut dass es auch sachliche Diskussionspartner geben könnte, und jetzt das: Der Artikel dessen Link Sie eingesetzt haben sagt rein nichts zu dem aus, was Sie in Ihrem Abschnitt behaupten. Dazu noch ist er über 3 Jahre alt. Was soll das? Nach meiner Wahrnehmung ist das Gegenteil der Fall. Die AKW-Befürworter halten sich im Moment extrem zurück, was auch ratsam ist. Setzen wir die Diskussion doch lieber auf der sachlichen Ebene weiter. (siehe ganz unten, Thema PV) einverstanden?

  • Rolf Raess sagt:

    Wir brauchen dringend unsere und auch neue Atomkraftwerke, denn die Bürgerlichen haben mit ihrer 30jährigen Bekämpfung aller Alternativen den Schlamassel, auch in der Schweiz, angerichtet. Vorschlag: kleinere Einheiten, damit bei einem kommenden Gau nur ein Teil der Schweiz unbewohnbar wird…

    • F. Bringer sagt:

      Bayern produziert bereits heute doppelt soviel Strom mit Photovoltaik, wie das AKW Mühleberg.

      Ein neues, teures, ausländisches AKW ist keine Option, da es viel zu lange dauert bis es endlich Strom produziert.
      http://www.newsweek.com/2008/05/17/missing-the-market-meltdown.html
      Die Schweiz hat keine Uranminen, keine Wiederaufbereitungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen, keine Endlager und baut keine Reaktoren.

      Lieber Schweizer Arbeitsplätze mit Schweizer Technologie als eine teure Erhöhung der Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern mit Restrisiken.

  • Fabio Bonina sagt:

    Die Menscheit muss aus dem Atom-Programm aussteigen! Wir sitzen alle in einem Auto dass mit 200 km/h auf eine Wand zu rast, wenn wir JETZT nicht Bremsen rasen wir Ungebremst in diese Wand! Dass der Mensch so „beschränkt“ ist und sich und seine Umwelt, was er braucht zum Existieren, derart gefährdert ist mir ein Rätsel! Die Atomlobbyisten sind die grössten Verbrecher! Niemand hielt es für möglich dass am 11.9. ein Passagierflugzeug in die Twin Towers rast, warum sollte niemand auf die Idee kommen in ein AKW zu donnern??? Dass sollten sich die Atom Befürworter mal fragen!! Austieg Jetzt!!!!!!!

  • eric brandt sagt:

    Diese ganzen Spekulationen über Sicherheit, Erdbeben,Technik usw. Tut doch nicht so,als würde auch nur einer von euch wissen wovon er spricht. In Anbetracht der enormen irreparablen Schäden, die niemand wirkich abschätzen kann, kann es nur eine Haltung geben. Wir müssen die Prioritäten so legen, dass wir möglichst schnell aus der Atomenergie aussteigen können. das Risiko ist einfach zu hoch. Vor 30 Jahren sagte uns unser Physiklehrer, dass es absolut unmöglich sei, dass ein AKW explodiert. Das sind die Leute die heute sagen: „ich habe mir das nie vorstellen können dass sowas passieren könnte“

  • E. Hutter sagt:

    Wo sind eigentlich die Schweizer Ölbohrtürme? Machen wir uns doch nichts vor: Wir beziehen schon jetzt den grösseren Teil der
    Energie (Strom + fossile Energieträger) aus dem Ausland. In Zukunft werden z.B. vermehrt Oelheizungen (Energie aus dem Ausland) durch Wärmepumpen ersetzt. Eine völige Energie-Autarkie der Schweiz wird trotz der Förderung der einheimischen Energieträger (Spartechnologien ,Wasser, Wind, Sonne, Erdwärme) kaum möglich sein. Die zusätzliche Nutzung von Windstrom aus Offshore-Kraftwerken und Solarthermischen Kraftwerken (Desertec) verhindert eine Energielücke in der Zukunft.

  • Praktiker sagt:

    Natürlich können wir nicht morgen oder nächsten Wochen alle AKW’s abschalten. Wir müssen alle die Massnahmen treffen die seit Jahren von Stromlobby und deren Dienern im Parlament systematisch behindert und torpediert wurden: Effizienzsteigerung, Sparmassnahmen, Förderung Alternativenergien. Was letztere anbelangt: Heimatschutz, Denkmalschutz, Landschaftsschutz, usw. müssen in sich gehen. Die Kriterien zur Beurteilung von Einsprachen sind zu revidieren. Nur so wird es möglich sein den Anteil Atomstrom zu reduzieren. Keine Hektik beim Abschalten aber auch keine Trölerei bei Massnahmen.

  • Ende EU sagt:

    Gem. der Arena vom Freitag 23. März 2011 stammen 40 % des elektrischen Stroms aus AKWs. Wenn ich nun den Taschenrechner nehme und von derzeit 8 Mio. Menschen in der CH 40 % abziehe, komme ich auf 4,8 Mio. Menschen, welche ohne AKWs mit Elektrizität versorgt werden können. Wenn wir uns ein wenig einschränken, dürften 5,4 Mio machbar sein. Das ist der Stand von 1960. Die CH ist massiv überbevölkert!
    Leider ist mein richtiger Name immer noch gesperrt. Somit muss ich mit Ende EU schreiben.

    • F. Bringer sagt:

      Tatsächlich deckt Atomenergie lediglich 9% des Schweizer Energiebedarfs.

      Flugzeuge, Lastwagen, Autos, Traktoren, Baumaschinen, fossile Heizungen, Binnenschiffe hängen immer noch fast nie an Stromkabeln…

  • Tom sagt:

    Das Problem ist nicht primär die Kernspaltung selbst, welche ja rein abstrakt besehen eine geniale Form der Nutzung physikalischer Gesetze ist. Es ist der nicht zu beherrschende Katastrophenfall, der diese Technik zu einem Unding macht. Wenn sogar eine der Logik und Gewissenhaftigkeit so sehr verpflichtete Industrienation wie Japan nur noch „rätseln“ kann, was gerade in diesen havarierten Reaktoren abgeht, dann muss mir niemand Glauben machen wollen, wir hätten das hier besser im Griff. Allein das minimale Restrisiko ist einfach zu hoch. Wenn es passiert sind wir alle ganz arm dran.

  • Rickie Mottram sagt:

    Die Situation in dem Atomkraftwerk in Fukushima (Japan) wird immer bedrohlicher und in der ganzen Welt beten Menschen für die Einsatzkräfte vor Ort. Momentan macht die Twitternews der Tochter eines Helfers die Runde: Ihr 59 jähriger Vater hat sich freiwillig für den Einsatz in Fukushima bereit erklärt und setzt so seine Gesundheit für viele Menschen aufs Spiel. Jetzt gibt es auf dieser Website eine aufschlussreiche Diskussion, wie jeder selbst handeln würde. Würde man sein Leben opfern für eine große Anzahl Mitmenschen?

    • Freiherr sagt:

      Dazu sollten Maenner – aber nun gleichverpflichtet auch Frauen – nur im Krieg verpflichtet werden.

      Wie sagte doch Churchill als Kriegspremier „Ich glaube nur Statistiken, die ich selber gefaelscht habe.“ Soeben sind neueste Filme und Statistiken aus dem Luftkrieg ueber dem Dritten Reich entklassifiziert worden. Ein paar Monate vor der Invasion war die Luftwaffe noch weitgehen intakt. Da wurden die Bomber zu Tontauben (USAAF-Kommandant Doolittle: Jaeger sind zum Toeten da, nicht zum Schuetzen). Nach 25 Einsaetzen war die Kriegspflicht erfuellt. 75 Prozent der Bombardiere waren da tot oder ge

  • P. Müller sagt:

    In nächster Zukunft wird der Energiehunger de Menschheit rasant zunehmen, wenn wir Ärmeren unseren Wohlstand nicht vorenthalten wollen. Diese Entwicklung wird auf eine leistungsfähige und effiziente Stromproduktion angewiesen sein. Nur Kernenergie kann in naher Zukunft diese Energie ressourcenarm und umweltschonend liefern. Daher werden wir global mit den Risiken der Kernkraftwerken leben lernen müssen.

    Ich bin überzeugt, dass in 50-100 Jahren Fusionsstrom die heutigen Kraftwerke (nuklear, fossil, erneuerbar.. ) ersetzen wird, bis dahin werden wir aber auf Atomstrom angewiesen sein.

  • E. Hutter sagt:

    Ueber neueste Fortschritte bei weltweiter Verbreitung und Technologie der Fotovoltaik berichtet täglich: http://www.solarserver.de.

  • Jens Gloor sagt:

    Dass Atomenergie keine saubere Energie ist, zeigen Störfälle oder das hochproblematische Lagerungsproblem der Abfälle die z.T. über hunderte, gar tausende Jahre ‚in Schach gehalten‘ werden müssen. Günstig ist das auch nicht. Früher hatte man dem Müll noch in Fässer betoniert und im Meer versenkt – wie lange wird das wohl noch ’sauber‘ bleiben? Offenbar sieht die AKW-Industrie auch nur die schnellen Profite und danach kommt dann wohl die ‚Sintflut‘. Wenn nur die Schweiz aussteigt ist, das evtl. ein Anfang – aber kein konsequentes Konzept. Man sollte an Wasserstoff weiter forschen.

    • Beat sagt:

      @ Jens Gloor. Es wird laufend zum Thema Wasserstoff geforscht, aber die Gewinnung von Wasserstoff benötigt entweder fossile Energieträger oder elektrische Energie. Damit fällt er leider hier aus der Diskussion, da wir hier eine Lösung für Primärenergie suchen.

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