Bringt ein Burkaverbot mehr Sicherheit?

(Keystone/Gabriele Putzu)

Gefährlicher Stoff: Viele betrachten die Gesichtsverhüllung als Sicherheitsrisiko. (Keystone/Gabriele Putzu)

Es geht vor allem um westliche Werte, abendländische Kultur und Religionsfreiheit. Doch weil es bei diesen Dingen kein objektives Richtig oder Falsch gibt, reden die Befürworter des Burkaverbots noch über etwas anderes: über Sicherheit, unsere Sicherheit.

Sechsmal fiel der Begriff «Sicherheit» in den kurzen Voten der beiden Befürworter Walter Wobmann (SVP, SO) und Roberta Pantani (Lega, TI) am Dienstag im Parlament, zweimal sprachen sie von Terrorismus. Niemandem dürfen Menschen in einer Burka zugemutet werden, bei denen unklar sei, «ob sie Mann oder Frau, harmlos oder gewalttätig, bewaffnet oder unbewaffnet sind», sagte Wobmann. Bei einer PR-Aktion auf dem Bundesplatz stellte Wobmann die Burka als typische Tarnung von Terroristen mit Sprengstoffgürteln dar.

Die Sicherheitslogik der Intellektuellen

Man könnte das als Geschmacklosigkeit abtun. Doch diese Logik taucht auch bei anderen Befürwortern des Verbots auf, und zwar bei Intellektuellen. Die französische Philosophin Elisabeth Badinter sagte dem «Tages-Anzeiger»: «Das Anti-Burka-Gesetz kommt mir in Zeiten des Terrorismus wie eine Selbstverständlichkeit vor. Es geht auch um Sicherheit.» Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, brachte die Burka mit den Terrororganisationen al-Qaida, Taliban und Islamischer Staat in Verbindung. «Um die Sicherheit» geht es auch den Schweizer Bischöfen, die sich vor zwei Wochen ebenfalls in die Debatte einbrachten.

Ein Burkaverbot bringt also Sicherheit vor islamischem Terrorismus? Bisher haben sich die Befürworter nicht die Mühe gemacht, einen Zusammenhang zu beweisen. Obwohl es sie gibt, die weiblichen Terroristinnen; Frauen, die sich verhüllt auf Märkten unter die Menschenmenge mischen und in die Luft sprengen. Zum Beispiel in Kamerun. Es handelt sich um Mädchen, acht, zehn oder zwölf Jahre alt, denen die Schergen der afrikanischen Terrororganisation Boko Haram Sprengstoffgürtel um den Bauch binden.

Burka als Sicherheitsrisiko?

Und in unseren Breitengraden? Eine Woche nach dem Bataclan-Attentat meldeten die Medien: Die erste europäische Selbstmordattentäterin heisst Hasna Aitboulahcen, 26-jährig, Französin mit marokkanischen Wurzeln. Sie wurde offenbar in kürzester Zeit radikalisiert, trug in den letzten Monaten ihres Lebens einen Gesichtsschleier und gewährte ihrem Cousin, dem Drahtzieher der Anschläge, Unterschlupf. Nur: In die Luft gesprengt hat sich Hasna Aitboulahcen gemäss jüngeren Erkenntnissen nicht. Sie starb durch den Sprengsatz eines anderen Attentäters.

Gab es je einen männlichen Selbstmordattentäter, der sich eine Burka überzog? So abstrus das scheint: Das gab es tatsächlich. Im Juli 2015 sprengte sich ein Mann in der zentralafrikanischen Republik Tschad in die Luft und tötete 14 Menschen. Wenige Wochen zuvor hatte die tschadische Regierung das Tragen von Burkas verboten – aus Sicherheitsgründen.

In Frankreich und Belgien existieren Burkaverbote, die entsetzlichen Anschläge konnten trotzdem nicht verhindert werden. Und die Attentäter von Paris, Nizza, Ansbach, Würzburg, Madrid und Brüssel waren alles Männer. Männer, die sich, wenn überhaupt, als Westler tarnten. Und die Befürworter erklären uns, beim Burkaverbot gehe es um Sicherheit, unsere Sicherheit, um Terrorismus, al-Qaida und den IS. Den Beweis, dass von verhüllten Frauen tatsächlich eine Gefahr ausgeht, bleiben sie bis heute schuldig.

123 Kommentare zu «Bringt ein Burkaverbot mehr Sicherheit?»

  • Martin sagt:

    Ein Burkaverbot bringt mehr Sicherheit, weil die Polizei bei einer Personenkontrolle das Gesicht der Frau sehen kann. Es entfallen mühsame Diskussionen und es vereinfacht die Polizeiarbeit. Zudem setzt es ein Signal an diese Leute, dass diese Werte hier nicht toleriert werden. Die Burka ist sowieso keine Vorschrift im Islam und von daher ist es auch kein Problem, sie und andere Gesichtsschleier, zu verbieten. Die Terroristen sind trotzdem meist Männer. Der Terrorismus wird mit dem Burkaverbot bloss in den Köpfen der Muslime bekämpft. Es ist eine Art Weckruf und auch ein Zeichen dafür, dass weitere Diskussionen um eine solch radikale Interpretation der Religion unerwünscht sind.

    • Albert Schwarz sagt:

      Bei einer Polizeikontrolle muss man sein Gesicht ohnehin zeigen. Nächster Punkt bitte.

      • Martin sagt:

        @Schwarz: Sie wissen schon, was der Sinn & Zweck der Burka ist? Damit keine fremden Männer die Frau anschauen können. Bei einer Polizeikontrolle ist keine Polizistin dabei und schon geht das Theater los. So ist das kein Thema mehr.

    • Christoph Bögli sagt:

      Blöderweise ist diese Konfrontation genau das, was (religiöse) Extremisten wollen. Wenn Fanatiker zur kritischen Selbstreflexion fähig und zugänglich für Zeichen und Argumente von aussen wären, wären sie ja keine Fanatiker und das Problem würde gar nicht existieren. Stattdessen spielt so etwas den Extremisten eher in die Hände, denn die predigen ja gerade ein „die“ gegen „uns“ des bösen, muslimfeindlichen, kreuzzüglerischen Westens..

      • Martin Frey sagt:

        Die Extremisten können Sie so sowieso nicht beeinflussen Herr Bögli, deren Meinung über uns und die Welt ist in jedem Fall gemacht.
        Es geht aber nicht zuletzt auch um die grosse, schweigende, und unter den Extremisten leidende Masse der wenig radikalen-friedliebenden bis säkularen Muslime, die momentan einen schweren Stand haben.
        Wenn nicht wegen uns, dann solten wir wegen denen den Wertekampf nicht fürchten. Alles andere wäre für diese Leute, deren Schicksal ungleich schwieriger ist als unseres, nämlich ein Dolchstoss in den Rücken.

    • Martha Hess sagt:

      Eine Burkaverbot ist nicht primär eine Bedrohung. Das ist gar nicht das Problem. Schindler wendet einen üblen und schäbigen propagandistischen Trick an. Er stellt bei der Frage wegen eines Burkaverbotes das Sicherheitsrisiko in den Mittelpunkt, um von den eigentlichen Problemen abzulenken & auf diese gar nicht einzugehen. Rigorose Kleiderzwänge für Frauen sind nichts anderes als Frauenmisshandlungen. Abgesehen von der Unterdrückung & vom psychischen Terror hat es für viele verschleierte Frauen gesundheitliche Folgen, weil die Bildung von Vitamin D stark reduziert ist. Die Burka ist für diese Frauen ein reales Risiko, die der Author offenbar so sehr verachtet, dass er ihnen keine Menschenrechte zugesteht. Kindsmisshandlungen sind auch dann verboten, wenn dadurch andere nicht gefährdet sind.

      • Hanspeter Müller sagt:

        „Rigorose Kleiderzwänge für Frauen sind nichts anderes als Frauenmisshandlungen.“ Darum befürworten Sie rigorose Kleiderzwänge. Und das mit dem Vitamin D ist schlicht quatsch. Das entsteht nicht im Kopf. Der grösste Teil der Haut am Kopf ist eh von Haaren bedeckt und in unseren Breitengraden sind alle unterversorgt im Winter.

        • Annalena sagt:

          Wie kann eine jahraus jahrein von Kopf bis Fuss verhüllte Person genügend Vit. D bilden? Die Betroffenen sind nicht nur im Winter unterversorgt, aber das macht für misogyn eingestellte Männer e keinen Unterschied, nicht wahr Herr Müller.

          • Heidi Herrmann sagt:

            Soviel ich weiss geht es beim Burkaverbot um die Kopfbedeckung und nicht um den Rest des Körpers. Und der Kopf reicht nicht aus für eine genügende Vitamin D Produktion. D.h. umgekehrt, ein Burkaverbot kann nicht mit dem Vitamin D begründet werden. Das sind die Fakten. Wenn Sie Fakten für misogyn halten kann ich nicht helfen. Aber so ganz diskret eine Beleidigung einstreuen ohne dass Sie mich kennen tut gut, nicht wahr?

          • Annalena sagt:

            In den 20er Jahren war er Brauch, Säuglinge in Tücher einzuschlagen, zu fäschen, wie das im Berndeutschen heisst. Rachitis, so wurde damals die Verformung der Knochen wegen V-D Mangels genannt, war ein verbreitetes Übel. Man erkannte den Nutzen der Besonnung und hat die Kleinen ausgepackt. So weit so gut. Haben Sie schon mal eine Frau mit Gesichtsschleier, T-Shirt und Jupe gesehen? Wohl kaum, die stecken unter einem sackartigen Gebilde, teils mit Handschuhen. Sie werde gesichtslos und unkenntlich gemacht. Wenn das nicht gesundheitsschädigend und frauenfeindlich ist, was dann. Wenn Sie sich durch mein Statement für Freiheit und Eigenständigkeit beleidigt fühlen, werde ich das überleben Heidi Herrmann.

  • Karl Rektor sagt:

    Das Bild zeigt keine Burka sondern einen Niqāb. Bitte bei solch sensiblen Themen genau bleiben.

    • Luzia Keller sagt:

      Das stimmt, es ist keine Burkaträgerin auf dem Bild. Aber wieso ist dieses Thema so sensibel für Sie, Karl Rektor?

  • Rolf Rothacher sagt:

    Es geht nicht um Sicherheit, sondern um Integration und damit um Kommunikation. Der Mensch ist auf die Mimik angewiesen, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Niqabs und Burkas sind Ausdruck strengst-verstandener Religiosität, die den Glauben ÜBER ALLE ANDEREN DINGE stellt. Wir in Europa haben jedoch die Säkularisierung hinter uns gebracht (mit viel Gewalt, Blut und Tränen) und dürfen nicht zulassen, dass eine Parallel-Gesellschaft zwischen uns entsteht, die das Ziel hat, unsere Säkularisierung rückgängig zu machen! Es geht nicht um den Islam versus Christentum, sondern um Staat und Religion und wer die Macht hat.
    Mit einem Verhüllungsverbot schützen wir nicht zuletzt alle gemässigten Muslimen in der Schweiz, die durch salafistische Prediger zunehmend unter Druck geraten!

    • Albert Schwarz sagt:

      Wann genau sprachen Sie je mit einer Frau im Niqab? Ah, es geht um irgendein erfundenes Prinzip? So, so. Was genau unterscheidet Sie von einem Islamisten? Auch die wollen Zwang ausüben, um irgendwelche frei erfundenen Prinzipien durchzusetzen.

    • Anh Toàn sagt:

      „Der Mensch ist auf die Mimik angewiesen, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen“

      Genau, darum habe ich, wie viele andere ein Konto bei swissquote, speichere meine Daten auf Dropbox, und habe mindestens die Hälfte meiner Kunden, in eine Tätigkeitsfeld, welches auf Vertrauen basiert (Treuhänder), noch nie persönlich getroffen.

      Die meisten wirklich schwer Kriminellen tragen Anzug und Krawatte, wir sollten eher die als Burkas verbieten.

      • Stadelman Reto sagt:

        Anzug und Krawatte sollten verboten werden oder die welche sie tragen?
        Spass bei Seiten: Ohne Mimik IST es schwer zu kommunizieren. Gerade jetzt in diesem Moment in dem ich diese Zeilen schreibe, wissen sie ja nicht, ob ich ein Mann oder eine Frau bin. Ob ich 30, 40 oder 70 bin. Ob ich etwas mit einem ironischen Lächeln schreibe, oder mit hervorstehenden Adern und hochrotem Kopf.
        Davon abgesehen: Wie viele dieser Frauen, die einen Niqab tragen „dürfen“, haben wohl uneingeschränkten Zugang zum Internet oder ein eigenes Telefon? Selbstverständlich ohne dass der Ehemann beides überwacht bzw. „Konsequenzen“ nötig sind, wenn die Frau es „falsch“ verwendet…

        • Anh Toàn sagt:

          Ach und wenn wir verbieten, dass die Niqab tragen, bekommen die Internetzugang und Telefon, das nicht vom Mann kontrolliert wird?

          • sugua sagt:

            Nein, aber die kommen dann auch nicht unbedingt zu uns. Vielleicht wollen wir nicht, dass die Probleme des ISLAMS zu uns getragen werden. Wäre ja auch möglich.

  • Eli Habegger sagt:

    Nationalkonservative Schweizer Männer wollen Frauenrechte und Sicherheit? Zur Erinnerung: Blocher kämpfte gegen das Frauenstimmrecht – die BGB sowieso. Maurer bezeichnet seine Frau als Haushaltsgegenstand. Progressive Familienmodelle und Frauenrollen werden von der SVP behindert, verurteilt oder belächelt. Die Scheinfrauenversteher nutzen doch nur die Gunst, um mit Scheinlösungen Wählerstimmen zu gewinnen.
    Abgesehen davon finde ich die Burka oder den Niqab als unsäglich – Kleidervorschriften sind mir ein Graus, ob vom Staat her oder von religiös-gesellschaftlichen Zwängen her! Die Sicherheit wird auf jeden Fall nicht erhöht – das ist ein Scheinargument der rechten Eiferer.

    • Dieter sagt:

      Dazu enttäuschen wenn schon vorab linke Politiker/innen welche das Burkaverbot aus ideologischen Gründen ablehnen . Ausgerechnet jene Kreise welche sich angeblich für Frauenrechte politisch stark machen ! Mit einem Burkaverbot wird hingegen endlich ein Zeichen gesetzt , dass das tragen einer Burka welches nur zur Unterdrückung der betroffenen Frauen dient , nichts in unserer hiesigen offenen und liberalen Gesellschaft zu suchen hat .

      • Hanspeter Niederer sagt:

        Meine Worte. Die verunsicherten Linken müssen reflexartig alles ablehnen, was von der SVP kommt – auch wenn die Forderung ein zentrales Anliegen der Linken – Frauengleichberechtigung – betrifft. Mit solchen ideologischen Scheuklappen ist dieser Verein dem Untergang geweiht.

        • Eli Habegger sagt:

          Verunsichern lassen sich die weissen Schafe auf den SVP-Plakaten, welche sich von der Angstpartei auch Angst einjagen lassen. Als stolze Schweizerin lasse ich mir Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie nicht von Bonsai-Machos schlecht reden und schlecht machen. Wenn Niederer&Dieter Frauen stärken wollen, dann erwarte ich von Ihnen vollen Einsatz gegen Sexismus, für mehr Kinderbetreuungsplätze, für faire Löhne etc. etc. – aber das wird nie kommen. Stattdessen machen sich SVPler über das Aussehen von Frauen lustig, die sich politisch engagieren etc. etc.

          • Stefan Baumgartner sagt:

            Gemäss ihrer Darstellung müsste Frau Saida Keller Messahli und Imam Mustafa Memeti ebenfalls SVP Wähler sein. Wie kann das sein, dass zwei Personen die sich alltäglich mit dem Islam beschäftigen und wohl den Durchblick etwas mehr haben als sie Frau Habegger für ein Verbot sind?

        • Christoph Bögli sagt:

          @Niederer: Die Linke steht solchen Verboten tendenziell kritisch gegenüber weil Verbote solche gesellschaftlichen Probleme kaum zu lösen vermögen, was auch in diesem Fall zutrifft, und weil es halt primär um populistische Polemik geht. Um zu glauben, dass so ein Verbot ernsthaft die Frauenrechte stärkt und mehr ist als ein weitgehend wirkungsloses Verbot, muss man schon sehr naiv sein. Dass diese Vorstösse ausgerechnet von Leuten kommen, die ansonsten Gleichberechtigung und Frauenrechte an jeder Ecke bekämpfen und sich andernorts ständig über angeblich unsinnige Verbote beschweren, macht die Sache halt vollends zur Farce..

          • Max Benz sagt:

            Herr Bögli,
            wenn ich sie richtig verstehe, wären sie, und viele andere auch, wahrscheinlich für ein burkaverbot, wenn die befürworter der burka von den
            “ Leuten kommen, die ansonsten Gleichberechtigung und Frauenrechte an jeder Ecke bekämpfen und sich andernorts ständig über angeblich unsinnige Verbote beschweren“

          • Christoph Bögli sagt:

            @Benz: Nein, ich bin generell gegen Verbote, die in die persönliche Freiheit eingreifen. Religiöse und politische Extremisten sind ein Problem, aber dieses lässt sich leider nicht mit ein paar plumpen Verboten von Kleidern oder Insignien lösen. Weshalb freiheitlich denkende Menschen auch nie auf so eine Idee kämen. Der spezifische Absender ist dabei irrelevant, es ist höchstens witzig in diesem Fall, wie offensichtlich heuchlerisch dieser agiert..

      • Hanspeter Müller sagt:

        „Mit einem Burkaverbot wird hingegen endlich ein Zeichen gesetzt“ Die Frage ist bloss was für eines. Sie setzen damit ein Zeichen, dass in der Schweiz die Frauen nicht nur weniger verdienen und nicht die gleichen Karrierechancen haben, sondern auch dass die Frauen nicht einmal selber entscheiden dürfen was sie tragen. Kurz gesagt, Sie setzen ein Zeichen dass hier ganz demokratisch die gleichen Verhältnisse gelten wie sich die Islamistischen Kreise erträumen.

    • Stadelman Reto sagt:

      Um so schändlicher ist es, dass eine Partei wie die SVP sich selber als Partei der Frauenrechte aufspielen kann. Es zeigt das Versagen der linken Parteien auf ganzer Linie. Lieber dogmatisch gegen alles sein, was auch nur entfernt nationalkonservativ ist, als vernünftig echte Probleme behandeln. „Nazi“ schreien die modernen Linken lieber zu viel als zu wenig, aber „Extermist“ wird Ihnen nie über die Lippen kommen. Kein Wunder wenn man bedenkt, wie extrem das eigene Gedankengut aus historischer Sicht auch schon war… Das ist es, was die Linken in diesem Land immer unglaubwürdiger hat werden lassen. Schade. Denn dass die SVP ein Wolf im Schafspelz ist, wissen viele. Aber Alternativen sind viel zu selten…

  • Dieter sagt:

    Das Burkaverbot ist Grundsätzlich zu begrüssen auch wenn dies betreffend Sicherheit nur einen geringen Einfluss haben wird. Doch vielmehr wird damit klar kommunziert, dass das tragen einer Burka welches nur zur Unterdrückung der betroffenen Frauen dient, hier in unserer offenen und liberalen Gesellschaft keinen Platz hat. Jene hiesigen politischen Kreise welche sich gegen das Burkaverbot wenden, sowie dies als teil der Religionsfreiheit interpretieren, liegen falsch. Dazu enttäuscht vor allem die oft ideologisch geprägte Einstellung vorab meist linker Politiker/innen und einigen wenigen Bürgerlichen. Ausgerechnet jene politischen Kräfte welche sich angeblich für Frauenrechte stark machen widersprechen sich selbst beim Thema Burkaverbot, da diese Kreise in Wahrheit andere Ziele anstreben!

  • Beat Schenker sagt:

    Wegen vielleicht 0,0025% im Verhältnis zur Schweizerischen Bevölkerung, wovon der grosse Teil wohl eher weniger als einen Monat anwesend sein wird, müssen wir ein solches Theater veranstalten.
    Anscheinend haben wir keine grösseren Probleme zu lösen. Uns geht es wirklich gut.

    • Walter Boshalter sagt:

      Korrekt. Und einmal eingeführt wird ja nur die temporär mit 0.0025% Anwesenden betreffen. Also stört’s nicht weiter. Und in Zukunft kann viel Energie zur Diskussion darüber gespart werden weil die Sachlage eindeutig geklärt ist.

  • Michael Moore sagt:

    Es geht bei einem Verbot (von Burka, Niqab usw.) auch nicht um Sicherheit in erster Linie. Es geht darum, dass muslimische Frauen in der Schweiz sich nicht verschleiern müssen. Mir kann niemand sagen, dass alle Frauen es mögen eine solche Bekleidung zu tragen. Ausserdem ist der Islam im Abendland nur zu Gast und muss sich unseren Gepflogenheiten anpassen. Ja, in der Schweiz tragen auch Grossmütterchen manchmal noch ein Kopftuch. Auch Ordensschwestern kennen eine ähnliche Kopfbedeckung. Aber diese werden auch nicht verboten. Es soll auch niemand mit der „Fasnacht“ anfangen, dort vermumme man sich ja auch. Dies ist Schweizer Tradition und ist tief verwurzelt in der Geschichte. Nehmt das Verbot mit Fassung. Immerhin ist dies nicht Saudi Arabien sondern die schöne Schweiz.

    • Gerhard Engler sagt:

      @Moore: Sie schreiben richtig, dass es hier nicht um Sicherheit geht (übrigens nicht einmal in zweiter Linie) und Sie schreiben richtig, dass die Kopfbedeckung von Ordensschwestern nicht verboten wird. Aber können Sie mir erklären, warum muslimische Kopfbedeckung verboten sein soll, christliche hingegen nicht? Und wegen der Tradition: gehören High Heels und Tätowierungen zur CH-Tradition? Sollte man die auch verbieten? Vor 50 Jahren hätte sich noch niemand getraut, so rumzulaufen.

      • Walter Boshalter sagt:

        Relatv simpel: Bei christlichen Ordensfrauen sehe ich die Nasenspitze, bei Niqab/Burkaträgerinnen nicht. Un da ich in meinen religiösen Gefühlen als orthodoxer Diskordianist zutiefst verletzt werde wenn ich die Nasenspitze meines Gegenübers nicht sehe gehört die Vollverschleierung verboten.

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Immerhin ist dies nicht Saudi Arabien sondern die schöne Schweiz.“. Genau. Wo die Frauen weniger verdienen, die schlechteren Karrierechancen haben, und wo man Frauen vorschreibt wie sie sich zu kleiden haben. Wo die gleiche Partei, die behauptet sich für arme unterdrückte Burka-Frauen einzusetzen die eigenen Frauen im Regen stehen lässt wenn es darum geht griffige Gesetze zu schaffen um die Gleichberechtigung einzuführen. Wo die gleiche Partei verantwortlich ist, dass die Frauen als letzte in Europa stimm- und wahlberechtigt wurden. Ich nenne das verlogen. Wie nennen Sie das?

  • Martin Frey sagt:

    Eine etwas gesuchte Argumentation, nach meinem Geschmack. Selbstredend ist eine Ganzkörperverschleierung nicht per se ein Sicherheitsrisiko und das Argument der Burkaverbotsbefürworter etwas gesucht. Erkennungsdienstlich ist es trotzdem relevant, als Polizei müssen sie ganz nahe hingehen und sich in Diskussionen verwickeln lassen, bieten demnach auch Angriffsflächen für plötzliche Messerangriffe wie es umlängst passierte.
    Aber der Umkehrschluss des Autors ist ebenso gesucht. Nur weil es bis dato in Westeuropa keine Selbstmordattentate durch Burkaträgerinnen gab, heisst das noch lange nicht dass das nicht passieren wird. Bis vor kurzem hätte wohl auch kaum jemand erwartet, dass man mittels Sattelschlepper kilometerlang makabres Gotcha mit Feuerwerksbesuchern betreiben kann.

    • Martin Frey sagt:

      / Denn es gibt für alles ein erstes Mal.
      Angesichts des Umstandes, dass es immer mehr glühende, zu allem bereite IS-Anhängerinnen gibt, ist der Sicherheitsaspekt whs. doch nicht so falsch wie dargestellt.
      Letztendlich steht aber nach meinem Empfinden der Kommunikationsaspekt im Vordergrund. Wer schon mal mit Niqab-Trägerinnen zu reden versuchte, kennt das unangenehme Gefühl. Eine authentische offene Kommunikation ist eigentlich unter einer solchen Prämisse nicht möglich.
      Ob es dafür ein Burkaverbot in der Verfassung braucht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Ein „Burkaverbot light“ wie es die Unions- Innenminister anstreben, bei dem die Vollverschleierung etwa im öffentlichen Dienst, in Schulen und auf Ämtern untersagt wird, würde meines Erachtens völlig reichen.

  • Peter Krummbuckel sagt:

    Nein, es bringt nicht unbedingt mehr Sicherheit. Es setzt aber ein Zeichen, dass wir hier in Mitteleuropa eine offene Gesellschaft führen, wo es keinen Platz hat für politisch-ideologisch-religiöse Parallelgesellschaften. Ein Verhüllungsverbot ist aus meiner Sicht auch eine wichtige Prävention gegenüber dem Ansinnen einer zum Teil radikalen Minderheit, die die Einführung der Scharia in Mitteleuropa fordern könnte. Ich war auch für das Minarettverbot, obwohl mich diese Türme als Türme nicht gestört hätten. Doch dort, wo solche Türme wachsen, wächst unweigerlich auch die Forderung nach der Einführung der Scharia und damit käme es zu einer politisch-rechtlich- religiösen Parallelgesellschaft, die unweigerlich zu Streit, Unruhen und auch zu Bürgerkriege führen.

  • Alexandra Weber sagt:

    Wer daran zweifelt ist wahrlich ein Dummkopf!
    Was alles kann unter diesem Fahnen verborgen werden? Mann oder Frau? Killer oder Dieb? Gutgesinnt oder schlechter Mensch?
    Alles möglich zudem gehören diese Fahnen nicht in unsere christliche Kultur.
    Darum sollen alle diese Menschen in ein Land wo diese Hudeln hin gehören und akzeptiert werden. Lasst die Schweiz in Ruhe.
    ewz

  • Martin Landolt sagt:

    kommt nach London und sieht euch um… Ich wohne hier. Wenn ich mit dem Motorrad mein Benzin zahlen gehe, ziehe ich mein Helm ab. Nicht nur ist das Pflicht, es ist Anstand. Ich zeige Gesicht, bin eine öffentliche Person mit nachweisbarer Identität. Die Errungenschaft der Westlichen Welt, meine eigene Person zu sein.
    Burka/Niqab tragen ist in dem Vereinten Königreich ein klares absichtliches Zeichen des nicht-integriert seins. Und was Sicherheitsmassnahmen angeht: Verhüllte Autofahrerinnen sind schlimmer als mobiltelefonsprechende Fahrer. Leider hatte ich keine Kamera dabei, als aus einem aufs Dach umgekippten Auto eine beburkte Frau rauskroch…

  • Nedwed Peter sagt:

    Wer eine Waffe oder einen Sprengstoffgürtel verstecken will, kann dies unter jedem weiten Kleid, Mantel etc.. Von einer Burka geht kein grösseres Risiko aus. Und dass man das Gesicht nicht sieht, stellt man z.B. auch auf Skipisten fest (Schal, Sturmhaube, Skibrille, Kappe, Helm) oder an Fussballmatches, wo es „Fans“ gibt, die mit Schal und Kapuze das Gesicht verhüllen. Sollte man vermutlich alles streng verbieten?

    • Felix Rothenbühler sagt:

      Geschätzt ist wohl der Rucksack das meist verwendete Behältnis für Attentate. Gefolgt von Koffern.
      -> Sofort verbieten!
      Interessant wäre auch mal zu erheben, wie viele Leute an Hemd und Krawatte sterben. Diese westliche Kleidervorschrift ist grauenhaft. Da ich mich in der Regel weigere, Krawatte zu tragen, ist mir sowohl eine Karriere z.B. im Finanzsektor wie auch als Politiker absolut verwehrt! Diskriminierung pur!!!

  • Peter Mueller sagt:

    Es gibt, soviel ich weiss, ja bereits ein Vermummungsverbot, welches der gewaltbereiten Extremistenszene wegen eingeführt wurde. Eine Burka/Niqab und verwandtes stellt eine Vermummung dar. Eigentlich dürfte solche Kleidung ja bereits nicht getragen werden. Trotzdem, ich denke, mit diesem Verbot wird nur ein einziges Zeichen gesetzt: Islamfeindlichkeit. Klar, mit IS und Konsorten ist nicht zu spassen, aber deswegen ein spezielles Burka/Niqab Verbot zu erlassen scheint mir da schon ein wenig zuviel des Guten. Es würde vollkommen reichen, das Vermummungsverbot auch auf diese Kleidungsstücke auszuweiten, also kein tragen der Burka im öffentlichem Raum. Ich denke, damit könnten auch alle denkenden Muslime leben und es würde uns gut anstehen, anderen Kulturen mehr Respekt entgegenzubringen

    • Barbara sagt:

      „andere Kulturen respektieren“… Eskimos, Maori, Buschmänner, Pardon, auch Buschfrauen natürlich, Sinti, Roma, Indianer – das wäre schon ein grosser Schritt. Aber es muss doch wirklich nicht auf unserem Grund und Boden ausgerechnet die Weltsicht eines arabischen Kriegsherrn sein. Was Kultur ist und was religiös verbrämte repressive Ideologie, wäre nämlich auch zu überdenken. Das Sicherheitsrisiko ist Nebensache, denn richtig, es gibt auch ohne Burka oder Niqab genug Möglichkeiten für Terrorakte. Vor allem ginge es doch darum, gewisse Grundregeln unseres sozialen Lebens zu schützen. Von mir aus dürften gerne mit der Vollvermummung auch Hotpants und Knutschen in der Öffentlichkeit verboten werden, dann hätten die Muslime wieder einen Trost, und alles wäre ein bisschen normaler.

  • Lucien Michel sagt:

    Die Annahme, oder eher die Behauptung, ein Burkaverbot bringe mehr Sicherheit ist schlichtweg gaga. Die meisten Terroranschläge in Europa mit islamistischem Hintergrund wurden von Leuten in billigen Turnschuhen und ebensolchen Jeans verübt, also wären wenn schon ebendiese Kleidungsstücke zu verbieten.

    • Walter Boshalter sagt:

      Da haben sie vollkommen recht. Wobei: Momentan scheinen die Fachspezialisten des IS selbst eine Regelung zu erlassen, welches das Tragen von Burkas/Niqabs in der Nähe sicherheitsrelevanter Installationen (Checkpoints, IS-Büros etc.) untersagt – nachdem zwei Burkaträgerinnen IS-Repräsentanten erschossen haben. Die ahnen irgendetwas…

  • Jan sagt:

    Man hat es schon nach der angenommenen Minarettinitiative gesehen: Viele Integrationsprobleme waren auf einen Schlag gelöst, die Schweiz ist seither ein viel sicherer und besserer Platz. Deshalb ist auch ein Burkaverbot sinnvoll.

    • Luzia Keller sagt:

      Das ist ironisch gemeint, Jan? Wie altbacken das sich anhört und wie da auf einen Schlag mit einem Burkaverbot Integrationsprobleme gelöst werden sieht man überall dort, wo es ohne plausiblen Grund verboten wurde. Es kommt zu Terroranschlägen TROTZ Burkaverbot. Wie denn das? Augenreiben und die Wurzeln des Übels einfach ignorieren. Das ist Vogel-Strauss-Politik und nichts dazu gelernt. Solche Politiker können ruhig zu Hause bleiben und Haushalt führen üben, dann wäre ihren Frauen am ehesten geholfen. Zu mehr reicht nämlich ihre Argumentation nicht. Wo geht es dabei um Frauenrechte verteidigen?

  • Erenst Fluri sagt:

    Ich möchte einfach nur Gleichberechtigung in diesem unseren Land, haben abgestimmt über ein Vermummungsverbot und haben es angenommen ergo sind Burkaträger auch vermummt . Kommt dazu dass sogar Imane dies nicht für nötig befinden also hat es auch nichts mit dem Islamischen Glauben irgend etwas zu tun, nur Unterdrückung eines Menschen durch irgend welche Extremisten!

  • Waltr Tuchschmid sagt:

    Was soll das geplaenkel zwischen den politischen Parteien. Hier geht es nur um Islamfreundlichkeit „JA oder Nein“. Zudem sollte eine Zeitung sehr genau untrscheiden zwischen BURKA und NIQAB. Burka ist zu verbieten.

  • Martin Bär sagt:

    Ein Burka-Verbot bringt mehr Sicherheit, weil es den extremistischen Islam in die Schranken weist und der erste Schritt ist, gegen eine Parallelgesellschaft!

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Ein Burka-Verbot bringt mehr Sicherheit, weil es den extremistischen Islam in die Schranken weist“ Seit wann können Sie mit einer Kleidervorschrift Ideen im Kopf beeinflussen? Das ist etwa so wie wenn eine Ungläubige in Nonnentracht plötzlich zur Heiligen wird oder ein Mann in Anzug und Kravatte zum Abzocker. Mit dem Verbot bewirken Sie nur, dass die Frauen zu Hause bleiben müssen, deshalb keine Chance auf Integration haben und in einer Parallelgesellschaft leben müssen. Also genau das Gegenteil von dem was Sie wollen.

      • Martin sagt:

        @HP Müller: Jetzt müssen Sie mir nur noch sagen, dass Frauen, welche dazu bewegt werden eine Burka oder sonstigen Schleier und Burkini zu tragen, sich in irgend einer Form in unserer Gesellschaft integrieren! Moslems, die sowas praktizieren, sehen in uns Ungläubige, mit welchen sie sich sicherlich nicht abgeben. Moslems, die solche Schleier für Frauen haben möchten, kennen ihre eigene Religion nicht, denn es heisst „Eine edle Frau bedeckt ihr Haupt.“ Von Gesichtsverschleierung ist da nirgends die Rede. Also weg mit dem Terroristengewand.

        • Luzia Keller sagt:

          Martin, Terroristengewand? Belegen Sie diese ungeheure Aussage oder Sie sind ein Ketzer! Diese Frauen leiden schon genügend in ihrem Heimatland und Sie plappern hier von solchen Ungeheuerlichkeiten? Drehen Sie doch Ihre Zentralheizung auf Null und lassen so dem Terrorismus keine Chance mehr. Aber das ist zu viel verlangt, nicht wahr?

          • Martin sagt:

            @Keller: Lesen Sie den Koran, dort steht geschrieben, dass „eine edle Frau ihr Haupt bedecken soll“, nicht einen Vorhang vor der Visage tragen! Hätten Sie sich ernsthaft mit dem Islam auseinander gesetzt, würden Sie mich nicht so angreifen und hätten es verstanden. Begrüssen Sie auch FGM? War zur Zeit der Pharaonen der letzte Schrei! (siehe Webseite WHO) Menschen zu zwingen eine Burka oder sonstige solche Gewänder zu tragen, grenzt an Körperverletzung. Es ist Frauenunterdrückung wie im Bilderbuch und Sie als Frau wollen das tolerieren? Aus Ihnen werde ich nicht schlau.

          • Luzia Keller sagt:

            Lesen Sie entsprechende Passagen in der Bibel und meine Aussagen hier. Hören Sie auf, Phrasen zu dreschen, Martin. Es gibt praktisch KEINE Burkaträgerinnen hier in der Schweiz und wenn ja, dann als Touristinnen. Haben Sie diesen Sachverhalt verstanden? Es gibt nicht mehr Sicherheit wegen einem lapidaren Burkaverbot, ok?! Es gibt Terroranschläge aus Gründen des Raubtierkapitalismus, des Kolonialismus, des Raubzugs auf Ressourcen wie Öl in Afghanistan etc. Wir wurden bisher evtl. verschont, weil wir früher ein armes Bauernvolk waren und nicht Länder überfallen haben und/oder in Weltkriege involviert waren. Also bitte mehr denken, wieso IS entstanden ist. Nein, ich verteidige das mit keiner Zeile, sondern versuche etwas mehr Sachlichkeit und Fakten der Anschläge aufzuzeigen.

          • Annalena sagt:

            Frau Keller, wahrscheinlich sind die meisten der Niqab-oder ähnliche Vollverschleierungsträgerinnen als Touristinnen in der Schweiz. Sie dürfen aber gerne auch zu Hause bleiben. Wer sich nicht mit den Gepflogenheiten des Gastlandes auseinandersetzt und sich anzupassen bereit ist, braucht auch nicht zu reisen, er hat nicht besonders viel davon. Und da ich mich nicht zu verhüllen gedenke, reise ich auch nicht in die entsprechenden Länder, die das von mir verlangen. Diese Freiheit hat jeder.

          • Martin sagt:

            @Keller: Am Schluss kommen Sie mir dann noch damit, dass es gegen die Menschenrechte verstösst, die Burka & co zu verbieten… Hören Sie doch auf mit Ihrer heuchlerischen politischen correctness. Noch haben wir fast keine, also ersticken wir die Ausbreitung gleich im Keim. Es gab mal eine Zeit, da trugen Frauen im Iran & Afghanistan auch keine Burka; schauen Sie wie es heute aussieht! Selbst Kemal Atatürk hat die Burka und andere Gesichtsschleicher, ja sogar das Kopftuch, in der Türkei verboten. In einem muslimischen Land. Also können wir das noch lange. Ich sehe Ihr Problem nicht und weshalb Sie dieses Terroristengewand so verteidigen. Und was ich hier schreibe, das sind Fakten.

          • Luzia Keller sagt:

            Annalena, die bleiben zu Hause mit oder ohne Burkaverbot. Weil von ihnen keine Gefahr ausgeht, sondern praktisch nur von fanatischen Männern. Es gibt nicht mehr Sicherheit mit einem lapidaren Burkaverbot.

            Martin, ich habe andere Sachverhalte beschrieben und Zusammenhänge. Sie schreiben an meinen Argumenten vorbei.

            Sie gefährden den sozialen Frieden mit Ihrer Hetze und sollten damit aufhören! Ich sehe selbstverständlich wie Sie die Gefahr und deren möglichen Folgen für unsere offenen westlichen Gesellschaften. Aber solche Verbote nützen nichts, sondern Handelsverträge müssen eine entsprechende Klausel enthalten zum Schutz z.B. der Frauenrechte im jeweiligen Land. Ein lächelndes Händeschütteln der Aussenminister bei Staatsverträgen reicht da nicht!

          • Martin sagt:

            @Keller: Sie haben überhaupt nicht argumentiert, sondern mir von Beginn weg Hetze unterstellt! Ich dresche keine Phrasen, dass sind eher Sie. Wir haben wenige Frauen die das tragen, also fällt das verbieten einfacher. Die Burka und die anderen Schleier, sind Kleidungsstücke, die in gewissen Teilen der Welt üblich sind, aber sie haben rein gar nichts mit dem Islam zu tun. Minarette übrigens auch nicht. Wir haben bis jetzt noch keine Anschläge in der Schweiz, weil wir den Terrorismus & den Drogenhandel nicht bekämpfen, so wie das die USA, England und Frankreich tun. Trotzdem können wir die Schleier verbieten, da sie keinerlei Einfluss auf den Tourismus und die Religionsfreiheit haben.

        • Luzia Keller sagt:

          Martin, Sie haben eine Burkaträgerin mit einer Terroristin in Burkagewand an die Wand gestellt und zum Abschuss freigegeben. Merken Sie eigentlich nicht, was Sie mit so einer Aussage wie „Also weg mit dem Terroristengewand“ angezettelt haben?! Das ist primitiver Populismus und deshalb eine Hetzkampagne üblen Stallgeruches. Mässigen Sie sich in der Wortwahl.

          • Martin sagt:

            Erstens habe ich nie eine Burkaträgerin zum Abschuss freigegeben, zweitens haben Sie das so „frei interpretiert“ oder wie ich sage, unterstellt und drittens haben Sie mir ganz bestimmt nicht meine Wortwahl vorzuschreiben! Sie sollten erst einmal lesen lernen, bevor Sie hier anfangen, Leute erziehen zu wollen. Ihre Unterstellungen sind eine Frechheit.

          • Annalena sagt:

            In einem haben Sie natürlich recht, Frau Keller. Menschenrechtsverletzungen sollten natürlich Handelsabschlüsse beeinflussen oder unmöglich machen. Drum dürfen meinetwegen die reichen saudischen Familien mit samt den vollverschleierten Damen ihr Geld gerne anderswo ausgeben. Sie könnten es zu Hause zum Beispiel in die Löhne ihrer „Hausangestellten“ investieren.

  • Max Benz sagt:

    Die franzosen haben diese sinnlosen diskussionen schon lange hinter sich. Sie haben auch erheblich mehr erfahrung mit dem islam, islamisten und burkaträgerinnen. Der sicherheits-aspekt war auch dort nicht der wichtigste.

    Und sie haben das burkaverbot. Müssen wir nun hier das rad wieder neu erfinden ?

    • Paul Levi sagt:

      Ja, die Franzosen haben ein Burkaverbot und wurde dadurch das Zusammenleben mit den Muslimen besser? Gab es deswegen weniger Terroranschläge? 2x Nein!

    • Christoph Bögli sagt:

      @Benz: Leider sind die Franzosen auch das Land mit den grössten Problemen in der Frage, war am stärksten betroffen von Anschlägen und stellt sich, wie in anderen Bereichen, besonders inkompetent an. Und das soll ein leuchtendes Beispiel sein?

      • Beat Schenker sagt:

        Statt Leute auszugrenzen sollte man Ihnen die Möglichkeit bieten voranzukommen wie ein normaler Franzose. Es ist in Frankreich ein rein Soziales Problem. Aber in einem Land wo es zum Teil einen Unterschied macht dem richtigen Christlichen Glauben anzugehören um nicht ausgegrenzt zu werden wird es woll etwas dauern bis etwas in dieser Richtung pasiert.

  • Fritz Margot sagt:

    Ich denke, es geht darum, den öffentlichen Ausdruck von extremen Gesinnungen, so gut es eben geht, einzuschränken. Diese Frauen werden nicht nur einfach gezwungen. Sie haben z.T. selber eine solche Haltung. Im Unterschied zum Christentum, den der laizistische Staat definitiv in die Schranken gewiesen hat („kastriert“ hat), ist das beim Islam noch nicht der Fall. Wir müssen dieser aggressiven Religion harte Grenzen setzen, wenn wir Freiheit und Demokratie einigermassen schützen wollen.

  • Margot sagt:

    Der IS hat aus Sicherheitsgründen die Totalverhüllung verboten in einigen relevanten Bereichen der besetzten nordirakischen Stadt Mossul. Grund dafür ist, dass in den vergangenen Monaten mehrere IS-Kämpfer, darunter zwei hochrangige Mitglieder der islamischen Mörderbande, von Frauen, die sich ihnen in Vollverschleierung näherten, getötet wurden. Es ist richtig das Männer in Paris, Brüssel, usw. die Attentäter waren, aber das sind die Freunde / Ehemäner solcher verhüllten Frauen. Diese „Burka – Toleranten“ können nicht einen Schritt weiter denken.
    Der Präsident des Albanisch Islamischen Verbands Schweiz, Mustafa Memeti, stellt sich hinter das Burkaverbot: «Es ist absurd, eine Burka zu tragen. Sie ist theologisch nicht zu begründen und gehört nicht zu den islamischen Verpflichtungen.»

  • Alfred Montenegro sagt:

    Ich denke der Kommentar wurde publiziert, weil er wahr ist…

  • Charles Neuer sagt:

    Vor zwei Wochen konnte man in englischen Zeitungen lesen, dass der IS selbst in seinen Hochburgen wie Mosul das Tragen der Burka innerhalb von Gebäuden verboten hat…! Grund: Es gab damit einfach zuviele Attentate auf IS-Kommandeure. Tja, soviel zur Sicherheitfrage aus Sicht des IS.

    Ich arbeite im Kleinbasel und bin daher tagtäglich hier unterwegs. Ca. einmal pro Woche sehe ich eine Person mit Niqab, und nein es ist nicht immer dieselbe Person. Dabei erinnere ich mich immer gerne an die süffisant-überhebliche Aussage von Guy Morin (Stapi BS) in Basel noch NIE eine so verschleierte Person gesehen zu haben. Vielleicht hat nach seiner tollen Polit-Karriere mal Zeit für ein paar Morgenspaziergänge im „minderen“ Basel???

    • Paul Levi sagt:

      Wow, einmal pro Woche sehen Sie eine Person mit Niqab. Trotzdem gehen Sie noch nach Kleinbasel? Ganz ohne Personenschutz? Wieso rufen Sie nicht die Polizei?
      Es ist schon beängstigend, dass in einem touristischen Ort wie Basel so eine Burka/Niqab-Schwemme gibt. Irgendwo in der Pampa würde man das verstehen, aber ausgerechnet im Basel ist das sehr verwunderlich.

  • Charles Neuer sagt:

    An alle die hier in liberaler Manier nichts von Kleidervorschriften halten: In Deutschland z.B. sind sogar gewisse Kleidermarken verboten (weil offenbar Rechtsextreme diese gerne tragen würden).
    Nun, wie steht es damit?
    Ich halte prinzipiell nichts von Kleidervorschriften, auch nicht solche wie sie in Deutschland gepflegt werden. Ich hoffe, viele Liberale stimmen mir hier uneingeschränkt zu.

    • Oreg Meyer sagt:

      Thor Steinar ist in Deutschland nicht verboten. Nur zwei Parlamentsgebäude und einige Fussballstadien darf man damit nicht betreten.

  • Belo Zibé sagt:

    Es geht nicht im Grunde nicht um Kleidungsvorschriften, sondern im expliziten Fall darum,was sich mit Burka, Niqab usw. in unsere weitgehend säkularisierte Welt einzuschleichen und zu etablieren droht.
    Es sind auch keinerlei Zugeständnisse der sich darunter verbergenden religiösen Weltanschauung erkennbar.Im Gegenteil, sie werden von der neuen Heimat eher noch erwartet, wenn nicht sogar erzwungen.
    Und jene, welche in beinahe schon militanter Weise die eigenen religiösen Symbole aus Schulen verbannen, aus Weihnachtsmärkten Wintermärkte machen, winken ihnen noch freundlich entgegen.

  • Luzia Keller sagt:

    Eine Frau ist gefährlich und wenn sie gar Hillary Clinton heisst, dann hat sogar ein Oliver Stone Angst vor ihr. Ja, so viel zum Thema Burkaträgerinnen und Gefährlichkeit, die sie anscheinend in die ganze Welt auszustrahlen vermögen. Wenn die wüssten, dass alleine ihre Anwesenheit in einer Burka sämtliche Rechtsradikale in die Flucht schlägt, dann müssten eigentlich Frauen täglich in eine Burka schlüpfen und durch die Strassen spazieren. Wer macht mit?

    • Hanspeter Müller sagt:

      Wenn das Burkaverbot kommt werde ich regelmässig mit einer unterwegs sein. Ich lass mir doch von niemandem vorschreiben wie ich mich zu kleiden habe!

    • Luzia Keller sagt:

      Gut so, Hanspeter Müller! Es ist eine Kleidervorschrift, die nichts bringen wird ausser das Verpulvern von unseren Steuergeldern für eine unsinnige Abstimmung mehr. Dafür arbeiten wir nicht! Wenn ein Burkaverbot national eingeführt wird, dann muss auch das Fasnachtskostüm verboten werden und alles was damit zusammenhängt.

  • AlfredFrei sagt:

    Bei einem Burkaverbot sind lange Umhänge und Kopftücher ja nicht verboten, nur die Gesichtsschleier. Möchte mal siehen, wie jemand eine Bombe unter einem Gesichtsschleier verbirgt.

  • Frau Freedom sagt:

    I think that muslim people MUST rest in their countries and in their world.

  • Linus Huber sagt:

    Ob Probleme mit Burka, dem Verteilen von Koranen oder dem Bau von Minaretten, dies sind einzig Ausdruck eines anderen Grundproblems, welches nicht angesprochen wird, respektive aus falscher politischer Korrektheit und falsch verstandenen Menschenrechten angesprochen werden darf. Es geht nicht um den einzelnen Menschen in sich, sondern um das Ausmass an aus einer Kultur mit intoleranter und totalitärer Grundeinstellung stammenden Zuwanderern, welches die graduelle Zerstörung der gesellschaftlichen Kohäsion, des kulturellen und sozialen Friedens erzeugt. Einer Kultur der Intoleranz mit Toleranz zu begegnen, grenzt an Selbstaufgabe.

    • Anh Toàn sagt:

      Also: Wir müssen unsere Werte (Toleranz, Menschenrechte) aufgegeben, um diese zu verteidigen: Unsere Werte sind also nichts wert.

      • Linus Huber sagt:

        Nicht unbedingt, aber das Ausmass der diesbezüglichen Zuwanderung muss sich in Anwendung des Rechtes auf Assoziationsfreiheit an der Verträglichkeit für die gesellschaftliche Kohäsion und den kulturellen und sozialen Frieden messen.

    • Hanspeter Müller sagt:

      Wenn das so ist macht es ja wirklich Sinn, ein Stück Stoff zu verbieten und damit eine Kultur der Toleranz zu verraten um eine Intoleranz zu bekämpfen. Das ist wie ein Feuer mit einem Zündhölzchen löschen zu wollen. Wirklich brilliant.

      • Linus Huber sagt:

        Das ist nicht der Inhalt meiner Aussage, sondern dass das Ausmass der Zuwanderung ein entscheidender Faktor für den kulturellen und sozialen Frieden und damit der gesellschaftlichen Kohäsion darstellt. Die Bekämpfung ist einzig Symptom des darin zugrunde liegenden Problems, welches man aus diversen Gründen nicht ansprechen will.

        • K.A. Barett sagt:

          @Linus
          Völlig d’accord mit Ihrer Argumentation. Manchmal kratzt man sich hilflos am Kopf, wenn man gewisse Kommentare liest, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben.

        • Hanspeter Müller sagt:

          Ich habe Ihre Aussage schon verstanden. Aber warum bekämpfen Sie dann nicht das Problem sondern flüchten sich in die Bekämpfung einer kompletten Nebensächlichkeit? Reiten Sie auch gegen Windmühlen, wenn Sie die Bise aufregt?

          • Linus Huber sagt:

            @ Hanspeter

            Ich teile nicht Ihre Einstellung, dass das gute Funktionieren im Sinne von sozialem und kulturellem Frieden der Bevölkerung eine Nebensächlichkeit darstellt, sondern ein wichtiger Faktor im Festlegen des Ausmasses an Zuwanderung spielen muss. Ich bekämpfe gar nichts, sondern erkläre einen hierarchisch höher liegenden Zusammenhang, welcher nicht adressiert wird. Burkaverbot oder nicht ist von untergeordneter Bedeutung, sondern die Diskussion darüber ist einzig ein Symptom.

            Ich nehme nicht an, dass Sie die Meinung vertreten, dass die Schweiz die Kontrolle über ihre geographischen Grenzen, welche eine der Hauptaufgaben einer Regierung darstellt, verloren hat.

  • Kurt Meier sagt:

    Wir sind ein vorwiegend christliches Land. Fremde sind bei uns willkommen. Aber sie haben sich uns anzupassen und nicht wir ihnen. Wir haben wunderschöne Bräuche, für die einen sind es religiöse, für die anderen einfach schöne Bräuche, wie z.B. Weihnachtsmarkt, Adventskranz etc.. Es ist absolut inakzeptabel, wenn ich von einer Lehrerin erfahren muss, dass sie keinen Adventskranz mehr aufstellen darf, da es die Gefühle von Moslem verletze. Diese sollen dann in ein Land mit ihren Gebräuchen auswandern. Wir haben uns schon viel zu stark angepasst.

    • Luzia Keller sagt:

      Wir sind ein christiliches Land auf dem Steuerpapier und die Kirchen leeren sich jedes Jahr mehr von praktizierenden Christen. Wir bezahlen Kirchensteuer und sind noch weit weg von Trennung Kirche und Staat. Sie wollen demnach etwas sich Auflösendes bewahren, was so nicht mehr praktiziert wird. Weihnachtsmärkte sind längst Kommerz geworden mit allem was das Wirtschaftsherz zum pulsieren bringt. Fangen wir doch besser wieder an, einfache besinnliche Weihnachten zu feiern und wenig sich zu schenken. Dann darf auch ein Adventskranz überall aufgestellt werden als warme Lichtquelle für erkaltende Schweizerherzen.

      Die Schweiz wurde weltberühmt durch humanitäre Traditionen und nicht durch inhumane Kaltherzigkeit. Wir wären ein verarmtes Bauernvolk geblieben. Bitte nie vergessen!

      • Annalena sagt:

        Ist es ein Akt humanitärer Traditionen, einem Mann zu gestatten, seine Frau/ Tochter/ Schwester unter einer Vollverschleierung verschwinden zu lassen? Und versuchen Sie einmal, in einem arabischen Staat einen Adventskranz aufzustellen, als warme Lichtquelle für erkaltete Islamistenherzen? Was finden Sie so toll am politischen Islam, dass Sie seine Auswüchse durch alle Böden verteidigen müssen?

      • Luzia Keller sagt:

        Annalena, es gibt nicht mehr Sicherheit mit einem Burkaverbot in der Schweiz. Es ist Unsinn und hilft den betroffenen Frauen wirklich nichts. Ich verteidige unseren sozialen Frieden und in keiner Zeile rückständige Traditionen wie eine Vollverschleierung! Lesen und verstehen von Sätzen gehört zur Grundausbildung in der Schweiz.

        • Annalena sagt:

          Nützt es dem sozialen Frieden, wenn immer mehr Menschen in der Schweiz dem politischen Islam huldigen und die weiblichen Mitglieder unserer Gesellschaft diffamieren? Sagen Sie mir, was wir machen können ausser verbieten ( Beschneidung des weiblichen Genitals, Ehrenmord, Zwangsverheiratung, Verhüllung). Es geht doch überhaupt nicht um mehr Sicherheit, es geht um das Recht aller Frauen, unversehrt und selbstbestimmt ihr Leben zu führen.

  • Esther Müller sagt:

    Die Burka/Niquab ist extrem frauenverachtend. Sie will die Frau entmenschlichen, ihr das Gesicht wegnehmen und zu einem auswechselbaren „Ding“ machen. Es gibt keine Frau die das wirklich freiwillig macht.
    Es geht immer um Zwang oder um Brain-Washing (Ich will Allah gefallen). Es gibt bei den Frauen kein natürliches Bedürfnis sich so zu verhüllen. Ziehen wir doch als Vergleichsgrösse die Atheistinnen dazu: Anzahl Gesichtsverhüllte? Keine!

    • Luzia Keller sagt:

      Richtig! Das ist frauenverachtende Tradition – kein religiöser Hintergrund notabene! – und sollte mit einem Ölembargo aus jenen Ländern boykottiert werden . Es sind sehr viele unterdrückende Elemente die wir als Handelspartner mit Öllieferungen „einkaufen“. Wenn eine Muslima hier als Touristin in unser Tourismusland kommt mit einem Niqab (wie im Bild dargestellt), dann ist das ungewohnt für uns Einheimische. Sie darf jedoch nicht daran gemessen werden, ob sie nun ein Niqab trägt (= mehr Stoff) oder ob sie sich ausziehen soll auf Befehl. Das ist ein feiner elementarer Unterschied. Wir haben praktisch kaum Burkaträgerinnen als Touristinnen hier. Es ist viel verwerflicher, zu viel nackte Frauenhaut zu zeigen als Touristin als verhüllte Haut. Oder wollen Sie das bestreiten?

      • Esther Müller sagt:

        Sie haben meine Argumente nicht verstanden. Nacktheit ist nicht entmenschlichend oder entindividualisierend (Höchstens vulgär). Mein weiss immer noch es handelt sich um „Susi“, auch wenn die halbnackt dasteht. Können Sie von Weitem sagen, oder auch von ziemlich Nahe, ob das nun Fatima oder Aiche ist, die da unter dieser „Verdinglichungsrobe“ wandelt?

      • Luzia Keller sagt:

        Sie können meinen Argumenten nicht folgen, denn es ist viel komplexer als Sie nur annähernd auf die Wurzeln des Übels eingehen wollen oder können. Es gibt nicht mehr Sicherheit wegen einem lapidaren Burkaverbot, ok?! Es gibt Terroranschläge aus Gründen des Raubtierkapitalismus, des Kolonialismus, des Raubzugs auf Ressourcen wie Öl in Afghanistan etc. Wir wurden bisher evtl. verschont, weil wir früher ein armes Bauernvolk waren und nicht Länder überfallen haben und/oder in Weltkriege involviert waren. Also bitte mehr denken, wieso IS entstanden ist. Nein, ich verteidige das mit keiner Zeile, sondern versuche etwas mehr Sachlichkeit und Fakten der Anschläge aufzuzeigen.

        • Annalena sagt:

          Wir rauben das Öl nicht, Frau Keller, wir bezahlen an der Zapfsäule den geforderten Preis, den die OPEC selber festlegt, plus einen saftigen Gewinn für die entsprechende Industrie. Wir dürfen nicht immer die Verantwortung für jedwelche Misere in dieser Welt übernehmen. Auch wir leiden unter Raubtierkapitalismus und müssen Sorge tragen, dass nicht Korruption in einem unerträglichen Mass in unserer Politik Einzug hält. Aber die Chinesen können wir für unsere Fehlentwicklungen nicht verantwortlich machen.

        • Kurt Meier sagt:

          @L Keller Sie unterstellen diversen Kommentatoren, dass sie Ihren Argumenten nicht folgen können. Sie kommen nicht auf den Gedanken, dass Sie die Fakten nicht erkennen, wollen, können. Ich denke das Problem ist erkannt und alle freiheitsliebenden und zukunftsbewussten Menschen müssen dagegen kämpfen.

        • Luzia Keller sagt:

          Wenn man mir unterstellt, Argumenten nicht folgen zu können, weil man selber auf sehr dünnem Eis zu argumentieren versucht, dann kontere ich entsprechend. Das ist mein gutes Recht und ich verteidige meine geliebte Schweiz auf meine Art, Kurt Meier. Mit Heuchlern und Ketzern diskutiere ich normalerweise nicht länger und vor allem nicht auf diesem Niveau.

          • Esther Müller sagt:

            Frau Keller: Wie tun also etwas gegen den Raubtierkapitalismus in dem wir zulassen, dass Muslimas entmenschlicht und entindividualisiert werden? Hää?
            Und in wieweit leidet nun die islamische Region besonders unter Ihrem besagten Raubtierkakapitlismus? Mir scheint doch, dass sich da ganz andere Menschen eher beklagen könnten, als die Wahabbiten-Scheichs!! Die wären doch ohne diesen eher im Kamelhandel tätig und wir müssen uns nicht mit dieser unsäglichen Strömung auseinandersetzen.

          • Susanne Brunner sagt:

            Es geht darum, dass eine Touristin aus dem Nahen Osten sich bitte schön auch an unsere Gepflogenheiten anpassen kann und auf die Vollverschleierung verzichtet – aus Höflichkeit! Das machen wir auch – wir rennen auch nicht durch die Strassen von Kairo oder Dubai in Hotpants. Ausserdem hat der Fall Tessin gezeigt, dass Saudi Arabien sehr verständnisvoll reagiert hat und seinen Landsleuten empflohlen hat im Tessin auf das Tragen des Nikabs zu verzichten. Einige Frauen sind darüber sicher auch froh gewesen!! Denn nicht alle dort drüben gefällt es immer unter Tüchern rumlaufen zu müssen.

          • Luzia Keller sagt:

            Es ist lächerlich, unschuldige Frauen doppelt zu unterdrücken, indem ihnen Kleidervorschriften auch im säkularen Westen aufgezwungen werden. Sie legen die Verschleierung als Touristin freiwillig ab wie Beispiele aus dem Tessin zeigen. Dazu braucht es kein lapidares Burkaverbot in der Verfassung(!), weil es nicht mehr Sicherheit garantiert.

  • K.A. Barett sagt:

    Nicht wenige Journalisten, auch Journalistinnen, haben noch immer nicht begriffen, worum es geht. Nämlich? Nein, nicht um Sicherheit, sondern um eine politischen Machtanspruch.
    Saida Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam und deshalb „Rotes Tuch“ für die ewiggestrigen, nach rückwärts gewandten (männlichen) Taktgeber des Islam, spricht sich ganz klar f ü r ein Burka-Verbot aus. Sie weiss, wovon sie spricht.
    Saida Keller-Messahli ist eine erbitterte Gegnerin des politischen Islam, der im Westen nichts verloren hat; wirklich rein gar nichts.
    Wir Europäer haben das Recht, eine bestimmte, unheilvolle Entwicklung a) explizit nicht zu wollen und b) mit allen legalen Mitteln zu bekämpfen.

  • sugua sagt:

    @ Felix Schindler

    „…Den Beweis, dass von verhüllten Frauen tatsächlich eine Gefahr ausgeht, bleiben sie bis heute schuldig…“

    Der Umkehrschluss gilt aber auch, Felix Schindler. Es erstaunt, dss diejenigen, die nicht zu allem Mulitkulti heutzutage immer noch irgendwie asozial gelten, Menschenverachter und ewige Nörgler. Vielleicht trauen wir wir ganz einfach gewissen Situationen nicht. Ist das so daneben?

  • u.b. sagt:

    Vor 40 Jahren haben wir ueber den heiligen Krieg gelacht. Heute steht dieser immer naeher an unseren Grenzen. Wie viele illegale Hass Prediger,bezahlt von Tuerkei,Kosovo,Saudi Arabien, wo Frauen kein Auto fahren duerfen etc. haben wir heute schon in der Schweiz. Wie lange hat die Schweiz gebraucht,um eine einigermassen gut funkzionierende KULTUR mit gleichberechtigung aufzubauen. Alle die,die diese eintoenige aufgezwungene diktatorische Mode toll finden sollen doch einfach in diese Regionen ziehen,dort koennen sie dann en halbe Rote mit enem Cervelat gnuesse. Selbst Erdo…ist ein befuehrworter, des heiligen Krieges Weltweit zu beenden. Die vielen selbsternanten moechtegern Diktatoren wollen in Ihrem Wahn alles zerstoeren.Das Leben beginnt erst nach dem Tode. Aufpassen,Praevention WICHTIG

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Wie lange hat die Schweiz gebraucht,um eine einigermassen gut funkzionierende KULTUR mit gleichberechtigung aufzubauen.“ Also wenn wir ganz ehrlich sind sind wir noch mitten drin, oder nicht? Und wer bremst die griffigen Gesetze um in dieser Sache weiter zu kommen?

  • Linus Huber sagt:

    Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, wie ein Flüchtlingssystem, in welchem die gesellschaftliche Akzeptanz garantiert ist, auszusehen hat.

    Altruismus muss auf der persönlichen und nicht staatlichen Ebene liegen und der Staat organisiert/unterstützt einzig. Z.B. Ein Auffanglager von z.B. max. 3000 Personen. Daraus kann jeder Schweizer bei Erfüllen von Mindestkonditionen aus altruistischen Gründen jemanden, welcher nach seiner Überzeugung am hilfsbedürftigsten zu sein scheint und seinen Möglichkeiten zu helfen entspricht, auswählen, welchen er für ein Jahr integriert und vom Staat mit einem monatlichen Beitrag von chf1k unterstützt wird. Wer länger als 1 Jahr im Auffanglager haust, und wer sich bei der Integration widerwillig verhält, wird ins sichere Ausland entlassen.

  • Susanne Brunner sagt:

    Ich finde es abstossend und unheimlich, wenn jemand mit einer Burka/Nikab rumläuft. Es ist der Ausdruck eines gewaltsamen frauenverachtenden Islams, den wir alle hier nicht wollen. Es ist auch ein Ausdruck der Verachtung unserer Werte und Weltanschauungen, ja allen Nichtverschleierten gegenüber, wenn man hierher kommt und sich so nicht anpassen will.
    Das wäre, als würde man im Iran unbedingt im Bikini rumlaufen wollen. Das ist doch grotesk. Jegliche Vollverschleierungen ob Burka oder Nikab sollten klar verboten werden. Ohne wenn und aber.

    • Luzia Keller sagt:

      Es gibt nicht mehr Sicherheit mit einem lapidaren Burkaverbot, Susanne Brunner. Das ist einfach nur lächerlich angesichts der echten Probleme in der Schweiz wie Raubtierkapitalismus, Rohstoffhandel, Hochpreisinsel, lausiger Familienpolitik etc.

  • Punto Claro sagt:

    Hier geht es in erster Linie nicht um Sicherheit..wir leben hier in einer neuzeitlichen Volksgemeinschaft..diese freiheitliche Kultur darf nicht mit irgend welchen religiösen Vorgaben gestört werden..vor allem nicht durch radikalisierte „Religonsfreiheiten“ eingeschränkt werden..die Öffentlichkeit darf nicht durch vermummte Leute behindert werden..jedes personelle Gegenüber muss visuell identifiziert werden können..das sind die wichtigsten Anliegen..dazu kommen einige andere Punkte..wenn man sieht, männliche Begleiter von Burkas zwei drei Schritte hinter/davor in Topmode laufen, dann stimmt etwas nicht..diese Männer gehören auch in altzeitliche Bekleidung gesteckt..gleiche Rechte gleiche Pflichten für Mann und Frau..wollen wir das wieder abgeben?

  • Lorenz Trachsel sagt:

    Es geht weder um westliche Werte, Religion, nicht um Sicherheit oder Hygiene, noch um Kleidungsstücke. Es geht a) um das menschliche Antlitz als Hauptträger von Humanitas, und b) um Mimik, zentral auch für das Tier Homo sapiens. Es ist für mich irritierend, dass diese einfachen Facts (politisch) hüben wie drüben ignoriert oder verwässert werden.

  • Charles Pelagio sagt:

    Wie würden verhüllte muslimische Frauen wohl reagieren, wenn sich im Bus oder in der Bahn ein Mann neben sie setzt, mit bis zum Hals heruntergezogener schwarzer Wollmütze und lediglich einem ausgeschnittenen Sehschlitz? Wäre ein Versuch wert…
    Und es gibt gute Gründe, wie z. B. reichlich Sozialhilfe, Krankenversorgung, Sozialsysteme etc., weshalb Muslime ein europäisches Land für ihren Lebensmittelpunkt gewählt haben, sonst wären sie in ihren Ländern geblieben. Wenn es hier mit der jeden Monat pünktlich überwiesenen Sozialhilfe für Muslime so lebenswert ist, kann man auch erwarten, dass das noch friedliche Miteinander zu hiesigen Bedingungen nicht ständig infrage gestellt wird.

  • Abbas Schumacher sagt:

    Ist doch kein Frage, klar ist eine Burka ein Sicherheitsproblem! Sonst würde ein Muslimisches Land wie Marokko nicht die Burkas verbieten! Weiss doch keiner, wer unter dieser Burka steckt? Mann, oder Frau, könnte neu auch ein Attentäter sein? Glaube kaum, dass deswegen weniger Saudis in die Schweiz in die Ferien kommen, die Frauen würden sogar darauf pochen, in die Schweiz zu gehen um hier frische Luft atmen zu können. Wir müssen einmal eine klare Linie verfolgen, hier in Europa zeigen wir Gesicht, fertig Pasta!

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