Dreckiger Diesel in Afrika

A man seen pouring diesel into a container next to power generators at the Area 10 shopping centre in Abuja, Nigeria May 25, 2015. REUTERS/Afolabi Sotunde - RTX1EGZ8

Ein Mann füllt in Abuja, der Hauptstadt von Nigeria, Diesel ab. Foto: Afolabi Sotunde (Reuters)

Dieser Skandal lag lange schon in der Luft, vor allem in jener von Westafrikas rasant wachsenden Metropolen. Anders ist die riesige Resonanz kaum zu erklären, auf die unsere Grossrecherche über das trübe Treibstoffbusiness der Schweizer Rohstoffkonzerne gestossen ist. Der vieltausendfach geteilte Primeur des «Guardian» markierte Mitte September den Beginn einer von «Le Monde» über «Financial Times» bis zu «al-Jazeera» reichenden Berichterstattung über «Fuel too dirty for Europe sold in Africa». Diese «BBC»-Schlagzeile bringt auf den wunden Punkt, was die seit Jahrzehnten massiv unter den gesundheitsschädigenden Emissionen von extrem schwefelreichen Treibstoffen leidenden Menschen in Nigeria, der Elfenbeinküste, Senegal oder Mali am meisten erbost: dass ihre Regierungen nichts gegen ein giftiges Geschäftsmodell unternehmen, das regulatorische Doppelstandards schamlos ausnutzt und – nicht zufällig – primär von Genfer Handelsriesen wie Trafigura und Vitol betrieben wird.

Fortschritt in Ghana, Ministerrüge aus Holland

In Ghana zeitigt der steigende Druck einer empörten Öffentlichkeit erste politische Konsequenzen: Am Rande eines Workshops zur Verbesserung der Treibstoffqualität haben die zuständigen Behörden angekündigt, den Schwefelgrenzwert ab 2017 von bisher 3000 ppm (parts per million; Millionstel) auf 500 ppm zu senken. Das ist begrüssenswert, liegt aber immer noch 50-mal über dem europäischen Standard, der endlich auch für Afrika gelten muss. Kein Wunder, findet auch der Exekutivdirektor vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Erik Solheim, dieses Big Business «schlicht inakzeptabel». Auch in den Niederlanden sorgten die (für viele Menschen offenbar neuen) Fakten zur in Amsterdam und Rotterdam konzentrierten Produktion der toxischen Treibstoffe und deren Export nach Afrika für Aufruhr. Die holländische Handelsministerin Lilianne Ploumen etwa betrachtet das nach örtlichen Gesetzen zwar legale, aber illegitime Geschäftsmodell der Rohstoffhändler als «schwerwiegenden Skandal».

Zahmer Bundesrat, zaudernder Branchenführer

Und in der Schweiz? Der Bundesrat stellte in seiner Antwort auf eine Anfrage der Genfer Nationalrätin Lisa Mazzone (Grüne) klar: Hier domizilierte Unternehmen haben ihre soziale Verantwortung (CSR) so wahrzunehmen, wie es die UNO-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte fordern. Demnach müssen Firmen in Staaten, deren Umwelt- und Gesundheitsstandards die Einhaltung der Menschenrechte nicht gewährleisten, bei ihren Aktivitäten über die dort geltenden Gesetze hinausgehen, um die Rechte der Menschen zu schützen. Doch was tut Trafigura-CEO Jeremy Weir, der von bislang über 17’000 Unterzeichnenden per Petition aufgefordert wird, seinem CSR-Führungsanspruch endlich Taten folgen zu lassen? Er versteckt sich, wie branchenüblich, hinter der Einhaltung sackschwacher staatlicher Standards in den betroffenen Ländern.

Ein weiterer Schritt vor oder zwei zurück?

Deshalb bekommt Weir nächste Woche Besuch von einem Container aus der ghanaischen Hauptstadt Accra. Darin steckt etwas von jener Dreckluft, zu deren Verursachung sein Unternehmen dort massgeblich beiträgt. Vor genau zwei Jahren hatte Trafigura noch mit der Ankündigung verblüfft, man werde – freiwillig! – Zahlungen an Regierungen offenlegen. Und damit eine langjährige Transparenzforderung der globalen Zivilgesellschaft erfüllen. Nun ist es wieder November. und Trafigura hat die Chance, beim täglich Menschenleben kostenden Dirty-Diesel-Problem seine Mitbewerber weiter unter Druck zu setzen. Und so, als «First Mover», mit einem Reputationsgewinn aus dieser Skandalgeschichte hervorzugehen.

30 Kommentare zu «Dreckiger Diesel in Afrika»

  • Peter Meierhans sagt:

    Ein alter Artikel, neu aufgewärmt. Was hier beschrieben wird nennt sich freie Marktwirtschaft. Etwas das in A nicht (aus welchen Gründen auch immer) verkauft werden kann, das hat in B einen Markt. Wir müssen aufpassen, dass wir das, was wir hier in der westlichen Welt haben, nicht als Massstab für die Welt nehmen und dann mit dem belehrenden Finger auf die anderen zeigen. Oft verkennt man so die Realität.

    • Emil Eugster sagt:

      Was in Afrika passiert geht uns nichts an meinen sie wohl hier. Wahrscheinlich sind sie gleichzeitig aber einer, der sich über die Flüchtlinge von dort nervt und den Afrikanern vorschreiben will, wie viele Kinder sie haben sollen.
      Falls sie es nicht wissen, die Menschen in Afrika sind alle ihre Cousins und ihre Cousinen.

      • Hans sagt:

        Wohl kaum. Dieser Multikulti-alle-sind-gleich-Ansatz funktiniert nicht. Sie haben nie mit Afrikanern gearbeitet. Die unterschiedliche Mentalität (nicht gewertet!!) ist auch verantwortlich für den Entwicklungsstand dieses Kontinent. Bin ich jetzt auch daran schuld?

        • Rolf sagt:

          Naja, die „Entwicklung“ ist halt ein zweischneidiges Schwert, und wer „Entwicklung“ im arrogant westlichen Stil versteht, hat gar nichts verstanden, sondern ist nur Sklave der indoktrinierten Vorstellungen des kapitalistischen, offenbar jeglichen Anstand zerstörenden Geldsystems… Sie Hans, haben jede Menschlichkeit vergessen zu entwickeln, so einfach ist das… Also als Menschen sind die „Neger“ sicher liebenswerter als Sie es sind, da gehe ich jede Wette ein… Und vermutlich auch weniger stark gesteuert als die Ureinwohner…

          • Hans sagt:

            Sie sind der einzige der wertet. Um mich auf das Niveau zu begeben werde ich nun mal ihren Kommentar. Null Inhalt bis auf eine Aussage die sie wiederlegen, aber selber in den Raum gestellt haben. Es ist fast so als würde man ihnen zuschauen wie sie mit sich selber sprechen. Glücklicherweise können wir unseren Lebensraum wählen. Ich sehe sie dann in Afrika wenn ich wiedereinmal komme um zu zeigen wie man Infrastruktur raufzieht und erhält.

        • Margot sagt:

          Indem man ablenkt, relativiert und negiert macht man sich moralisch mitschuldig! Wenn in der CH jemand den Job verliert und dann in Folge depressiv wird, dann steht ein Heer von Psychologen zur Verfügung. Wenn in Afrika ganze Stämme brutal gefoltert und ermordet werden, dann gibt es für die Überlebenden nichts, gar keine Unterstützung. Was vererbte Traumata bedeutet, können empathielose Wesen nicht nachvollziehen. Es gibt eine kurze Doku über die Geschichte vom Kongo bis heute unter: „The Empire Files: Das Imperium im Herzen von Afrika“ Mit Bill Clinton schliesst die Doku ab und zeigt, dass die Versklavung bis heute anhält. Präsidenten die einen Wechsel herbeiführen wollten sind ermordet oder weggeputscht worden. Ohne die Rohstoffe aus dem Kongo könnte die US Rüstungsindustrie zumachen!

        • Emil Eugster sagt:

          Sie habe vieles nicht begriffen.
          „Alle sind Gleich“ ist eine Aussage, die einem von ihresgleichen gerne untergeschoben wird sie gemacht zu haben. Natürlich macht ein intelligenter Mensch niemals diese Aussage. Was aber gelten soll für alle Menschen, sind die Menschenrechte. Man soll alle Menschen von egal welcher Herkunft, Religion usw. von Staats wegen GLEICH behandeln.
          Jetzt schreiben sie von unterschiedlicher Mentalität, der den unterschiedlichen Entwicklungsstand erklären würde und behaupten sie seien nicht wertend.
          Wenn ihr Nachbar auf dem Schulhof Haschgutzli verteilt und sie davon wissen, die Kinder aber nicht. Finden sie dann auch: „Geht mich nichts an, ich habe ja keine Kinder dort in der Schule.“?

          • Hans sagt:

            Herr Emil, Ein Afrikaner aus dem Kongo, ein Asiate aus Thailnd, ein Russe aus Novosibirsk und ein Amerikaner aus Texas haben eine unterschiedliche Mentalität! Das festzustellen ist nicht böses und es ist auch nicht gewertet. Da haben wir Konsens. Dass sich die Mentalität in der Denkstruktur manifestieren und logischweise im Alltag ersichtlich sind, ist eine logische Schlussfolgerung. Wollen Sie mir wiedersprechen, das eine alltägliche Frage wie zum Beispiel, „was ist Innen wichtig im Leben“ von jedem anders beantwortet wird? Ist es nicht logisch, dass das Verhalten dann auch anders nicht? Und nun, und erst jetzt!! können sie das Verhalten werten indem Sie einen eigenen Massstab zu grunde legen. was ich noch nicht getan haben.

  • Dominique Kim sagt:

    Schlechtere Kraftstoffqualität trifft wohl auch auf Südamerika zu so wie mir von dort lebenden Bekannten bestätigt wurde. Wenn ich in Kolumbien bin riecht es auf der Straße ziemlich anders und hässlich, kann aber nicht sagen nach was. Was auch auffällig ist, ist dass vergleichbare Autos weniger Kraft haben. Liegt es an schlechteren Motoren oder am Treibstoff?

    • Marcel sagt:

      Als Beispiel hier in México: Öl haben wir ja genug hier. So, der Treibstoff ist: Normal 89 Oktan, Super 92 Oktan. Katalysatoren sind Pflicht seit den 90ern (nur kontrolliert die keiner nach einigen JAhren) . Zum Beispiel hier im Südosten, wo das Klima ziemlich deftig sein kann. Auch mit bestem synthetischem Öl wechsle ich hier alle 6 Monate. 3 Monate Hitze bis 43 Grad, 3 Monate Regenzeit mit 90% Luftfeuchtigkeit, 6 Monate Winter mit 30 Grad als Norm.

  • Walter Boshalter sagt:

    Wer mal mit einem Expeditionsfahrzeug in Afrika auf Tour war weiss den Wert einer Filterschleuder für den Diesel zu schätzen. Dreck, Sand, Wasser, Rostflocken oder Altölbeimischungen sind da nicht unüblich und sorgen für Feinstaubbelastungen und SO2-Ausstoss der sich gewaschen hat. Aber schön dass sich der Kontinent nun neuen grenzwerten verschreibt.

  • Kurt Müller sagt:

    Jedes Land ist für seine (Umwelt-)Bestimmungen letztendlich selbst verantwortlich. Der Artikel sollte lieber die Politiker in den erwähnten Ländern kritisieren. Übrigens: in Europa haben wir ja auch nicht nur saubere Regierungen, wie die schleppende Abwicklung des VW-Dieselabgasskandals beweist.

    • Sven Örensohn sagt:

      Sie sagen es, ich kann es nicht mehr hören. Immer sind wir Schuld für die Fehler von anderen. Afrikaner sind auch Menschen und für ihr Land selbestverantwortlich.

    • Peter sagt:

      Unter tatkräftiger Mitwirkung der Medien wurde der VW-Skandal aufgebläht. Dass ein solcher Diesel wenigstens noch Euro 3 einhält, welches ca 2005 aktuell war, wird fleissig verschwiegen, ebenso wie das Schicksal der alten Karren aus der Schweiz. Die werden nämlich nicht alle verschrottet wie viele glauben. Die gehen nach Afrika, den nahen Osten, Russland etc und werden dort noch lange nachdem sich der Kat verflüchtigt hat gefahren. Dass z.B. die US-Pickups noch nicht mal den gleichen Gesetzen wie die VW-Diesel unterworfen sind, davon schreibt auch nie jemand.

  • Bruno Albrecht, Senegal sagt:

    Afrika ist nicht die Müllhalde für den Abfall aus der anderen Welt und dreckigen Diesel. Wenn die andere Weltmeint sie müsse Afrika zumüllen, dann sollen die wenigstens Recycling Zenter bauen und den Afrikanern zeigen wie man richtig Abfall entsorgt.
    Dann kann man damit wenigstens Geld verdienen damit.

    • Peter sagt:

      Dann schreiben Sie doch bitte an Ihren Präsidenten und die anderen Jungs in Afrika welche in Saus und Braus leben während ihre Völker hungern. Die machen nämlich einen Reibach mit allem, was der Westen dorthin schippert und sie kassieren einen Grossteil der „Entwicklungshilfe“ für ihren eigenen Lebensstil.

  • Lukas sagt:

    In Südafrika, Namibia und Botswana (eventuell auch weiteren Ländern) gibt es an der Zapfsäule zwei Sorten von Diesel: Einen weniger giftigen mit 50ppm und einen giftigen mit 500ppm. Der giftige ist ein paar Rappen günstiger und wird deshalb von der breiten Bevölkerungsmasse verwendet. Wenn nun also alle europäischen Hersteller nur noch den „guten“ und etwas teureren Diesel anbieten, wird sofort ein indischer oder chinesischer Anbieter in die „Marktlücke“ springen und weiterhin den billigen, giftigen Diesel verkaufen und es ändert sich nichts! Deshalb: Die einzige Lösung ist es, vor Ort strengere Grenzwerte durchzusetzen, so dass gar niemand mehr giftigen Diesel anbieten darf. Darauf sollten sich die Anstrengungen von Public Eye konzentrieren!

  • Mike sagt:

    Ist es also besser, wenn Afrika nicht mehr mit Diesel und Benzin versorgt wird? Eine höhere Treibstoff-Qualität ist mit einem höheren Preis verbunden. Ist es denn besser, wenn illegale Raffinerien wie im Niger Delta die Menschen versorgen? Die Oekobilanz ist dort ja sicher besser….

    • Margot sagt:

      Wieder jemand der meint, die Millionen Saläre der Manger und Dividenden der Aktionäre fallen vom Himmel! Nicht Öko interessiert, sondern Bilanzergebnis!

    • Ashley sagt:

      Wir dürfen hier nicht einseitig Argumentieren. Ich stimme Mike teilweise zu, lokale wirtschaftliche, politische und soziale Strukturen in die Diskussion einzubeziehen ist fundamental. Jedoch scheint mir hier wichtig, dass dies auch eine Debatte um moralische Aspekte ist, die weit über die „unsichtbare Hand“ hinaus gehen muss. Was sind wir – aus privilegierten westlichen Ländern – unserer Umwelt und Menschen in benachteiligten Gebieten dieser Erde schuldig? Und mit „wir“ sind definitiv auch internationale Firmen gemeint.

  • Luzia Keller sagt:

    „Hier domizilierte Unternehmen haben ihre soziale Verantwortung (CSR) so wahrzunehmen, wie es die UNO-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte fordern.“ Eine klare Aussage und eine Frage der Zeit, ab wann diese bei Ignoranz gesetzlich zur Durchführung oder Boykott von Bewilligungen durch hiesige Behörden bis Bilanz deponieren bei skrupelloser Geschäftstätigkeit wie erwähnt. Das Zuschauen und Vogel-Strauss-Gehabe wie bisher muss ein Ende haben. Wir haben nur eine Erde zur Verfügung geschenkt erhalten mit Geburt. Diese gehört allen Menschen zu gleichen Teilen, egal wo die Geburt stattfand. Diese Einsicht scheint noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein und verhalten sich höchst bedenklich.

    • Margot sagt:

      Wenn die Schweiz einseitig Regeln erlässt, dann werden die int. Konzrne ihre PC einpacken und ganz schnell woanders domizilieren. Das Problem muss deshalb weltweit angegangen werden, sonst wird es nicht funktionieren. Leider ist die EU für Konzern Interessen geschaffen worden, die Lobbisten setzen die Gesetze durch und die überbezahlten EU Politiker nicken alles willig ab. Ich habe die Doku „Abgefackelt“ im Web gesehen, im Nigerdelta werden durch das Abfackeln der Gase ganze Landstriche verseucht. Die damit konfrontierten EU Politiker haben sich mit fadenscheinigen Argumenten herausgeredet: Das wäre in Afrika, da könne man nichts machen, blablabla… Einfach ein Handelsboykott aussprechen hätte gereicht. Aber eben; mit solchen Interessen Vertretern wird das nichts.

  • Claus Koch sagt:

    Herr Classen zeigt hier exemplarisch die neo-kolonialistische Arroganz und Doppelmoral von NGO-Vertretern: Die Menschen in Afrika sind nicht in der Lage, sich selber zu helfen und aus eigenem Antrieb ihre Gesellschaft weiterzuentwickeln. Der weisse Mann muss ihnen zeigen, wie sie sich zu verhalten haben und muss ihnen seine Weltanschauung, seine allein seligmachende Moral und seine Normen aufzwingen.

    Ich finde diese Haltung degoutant. Denn es geht doch Classen und Co. nur ums eigene Portemonnaie: Solange man seine Klientel in Abhängigkeit belässt, geht einem die Arbeit nie aus. Und gleichzeitig kann man sich noch als Retter der Umwelt aufspielen.

    • Hansli sagt:

      Ich hoffe Sie persönlich hätten nichts dagegen diese Kraftstoffe hierzulande zu verwenden. Denn nur wenn Sie persönlich in einer solch vergifteten Umwelt leben wollen, aktzeptiere ich ihre Haltung. Sonst ist das mehr als degoutant.

  • Hansli sagt:

    Das zeigt halt, dass Selbstverantwortung nicht existiert. Ohne Gesetz gilt nur der Franken in der eigenen Tasche ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt.

  • Roland K. Moser sagt:

    „… dass ihre Regierungen nichts gegen ein giftiges Geschäftsmodell unternehmen, das regulatorische Doppelstandards schamlos ausnutzt und…“
    Jetzt ist aber einer erwacht. Mir gefällt „…IHRE REGIERUNGEN…“ sehr gut.
    Für fehlende Standards anderswo sind wir nicht verantwortlich und sie gehen uns nichts an. Genau so wenig, wie die Völker am Äquator oder sonstwo auf der Kugel leben: Es geht uns schlichtweg nichts an.

  • Gabriele Fantoni sagt:

    Diesel Fahrzeuge sind von 12 auf 52% gestiegen . Technische Vorschritte werden durch Anzahl + Gewicht zunichte gemacht.
    In Schweden sind Diesel ( Oel ) Heizungen seit 10 Jahren verboten.

    Diesel ist Krebserregend und gehört mit oder ohne Schwefel zur Vergangenheit

  • Hans sagt:

    Es steht den afrikanischen Regierungen frei, tiefere Grenzwerte festzulegen.
    Wenn sie das nicht tun, ist das ihre Sache und nicht unsere.
    Diese Wahnvorstellung, den Entwicklungsländern alles mögliche vorschreiben zu müssen, nimmt immer mehr kolonialistische Züge an.

  • werner boss sagt:

    Einmal mehr sind Personen gefordert welche nicht nur laut rebellieren und grosse Sprüche ausspucken, sondern mit einem dicken Geldbeutel in diese Länder reisen, den Einheimischen die Veredelung dieses dreckigen Diesels beibringen und auch noch die zugehörigen Anlagen bauen! Anders geht es nicht. Nur! Ob sich der Einheimische nach der Reinigung den Diesel noch leisten kann, das ist dann eine ganz andere Frage!

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