Die Liebe zur Angst

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Die ehemalige Gefängnisaufseherin Angela Magdici vor dem Bezirksgericht in Dietikon. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Das Gefängnis Limmattal zieht die Lehren daraus: Nachdem die Aufseherin Angela M. einem Häftling zur Flucht verholfen hat, werden die Sicherheitsvorkehrungen angepasst. Das Mindestalter wird auf 35 Jahre erhöht (die Aufseherin war zum Tatzeitpunkt 32), ans Personal werden künftig höhere Anforderungen gestellt, es werden mehr Mitarbeiter pro Schicht eingeteilt. Doch das Wichtigste zum Schluss: «Fehler können immer passieren, 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.» Das ergänzte der Gefängnisleiter im Gespräch mit den Medien. Anders gesagt: Vielleicht brennt nächstes Mal eine 37-jährige Aufseherin mit einem Häftling durch, nachdem sie für die Anstellung ein anspruchsvolles Assessment durchlaufen hat. Wenn ihr Schichtkollege nicht schlafen will, betäubt sie ihn womöglich oder macht ihn zum Komplizen. Kurz: Irgendeine verrückte Person wird irgendwann garantiert wieder alle Sicherheitshürden überwinden.

Empörung und Nulltoleranz

Die neuen Massnahmen im Gefängnis Limmattal sind eine Beruhigungspille für eine Gesellschaft, deren Grundgefühl die Angst ist. Eine Angst, die sich in Empörung und Nulltoleranz manifestiert. Um diese Angst in Schach zu halten, sind Politiker stets mit Ideen zur Stelle, wie sie die Sicherheit erhöhen könnten. Doch das Streben nach Sicherheit ist ein Laufen im Hamsterrad. Während die Politik an einer neuen Regulierung bastelt, geschieht bereits das nächste Gewaltverbrechen, das nächste Verkehrsunglück. Manchmal dauert es zehn Jahre bis zur Einsicht, dass solche Massnahmen nichts bringen ausser grossem Aufwand und eine Gesetzesflut. So war es bei den obligatorischen Hundekursen, die das Parlament im letzten Herbst wieder verworfen hat. Anlass, eine Hundekurs-Pflicht einzuführen, war der Tod eines Kindergärtlers im Jahr 2005 in Oberglatt ZH. Dass man die Möglichkeit eines solchen traurigen Vorfalls auch mit den klügsten Gesetzen nie wird eliminieren können, wagte damals kein Politiker zu sagen. Es hätte auch wirklich Mut gebraucht: Medien publizierten Prangerlisten mit Parlamentariern, die Pitbulls weiterhin auf Kinder loslassen wollten.

Nur so gut wie die Gesellschaft

Man stelle sich vor: Der damalige Zürcher Justizdirektor Martin Graf hätte auf dem Höhepunkt der Affäre «Carlos» (der jugendliche Straftäter mit dem teuren Sondersetting) an einer Pressekonferenz gesagt: «Ich mache es kurz, meine Damen und Herren: Es mag einigen als stossend erscheinen, dass so ein Arrangement monatlich 30’000 Franken kostet. Aber deswegen stellen wir unsere bewährte Resozialisierungspraxis nicht auf den Kopf. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.» Der öffentliche Aufschrei wäre garantiert gewesen.

Es wäre falsch, Politikern Mutlosigkeit vorzuwerfen. Sie sind nur so gut wie die Gesellschaft, die sie vertreten. Sie glauben, ihr gerecht zu werden, wenn sie ihre reflexartig geäusserten Befindlichkeiten bedienen: Angst vor entflohenen Straftätern, Angst vor Hunden, Angst, als Steuerzahler übervorteilt zu werden. Dass Politiker gelassener und weitsichtiger sein sollen als ihre Wähler, wäre zu viel verlangt. Aber wünschen darf man es sich.

26 commentaires sur «Die Liebe zur Angst»

  • W Grämer dit :

    Das diese Frau nicht mit Gefängnis bestraft wird ist der Gipfel.Es kann nicht sein das so jemand keine Strafe bekommt.Da frage ich mich schon ?was haben wir für eine Justiz in der CH.

    • Thomas Lieven dit :

      Keine Strafe hat sie ja nicht bekommen, sondern nur keine vollziehbare Freiheitsstrafe. Sie kassierte als Strafe immerhin 15 Monate Freiheitsstrafe mit bedingtem Vollzug. Zuvor sass sie übrigens, wenn ich richtig informiert bin, in Untersuchungshaft. Sie hat also durchaus einmal eine Zelle von innen gesehen.

      • Martin Frey dit :

        Das Urteil ist ein Hohn, Hr. Lieven.
        15 Monate bedingt mit einer Frist, die schon lange vorbei sein wird wenn Kiko seine 4 Jahre abgesessen hat. Das Risiko liegt daher gerade mal bei Null Prozent, dass sie « rückfällig » werden wird und somit auch nur einen Tag Strafvollzug absitzen muss.
        Auch für die bekanntermassen sehr milden Massstäbe der Schweiz blieb das Urteil deutlich unter den Möglichkeiten. Und wie der Strafverteidiger lapidar festhielt, hätte die Täterin in Frankreich für dasselbe Vergehen sich wohl zehn Jahre Gefängnis eingehandelt.
        Hier überhaupt das Wort Strafe in den Mund zu nehmen ist ein Witz.
        Gemäss Ansicht weiter Teile der Bevölkerung hat die zuweilen absurd täterfreundliche CH-Justiz völlig den Kompass verloren. Das ist nur ein weiteres Beispiel für diese These.

        • Sportpapi dit :

          Ich finde ja auch, wir haben eine absurd täterfreundliche CH-Justiz. Aber eigentlich nicht in diesem Fall. Und auch nicht in den paar wenigen Aufsehen erregenden Fällen, die öffentlich diskutiert werden.
          Immer wieder muss ich auf Raser und Wirtschaftskriminelle (die es ja kaum gibt, weil der Nachweis meist zu aufwändig ist…) zurückkommen, die massiven Schaden verursachen, aber kaum mal bestraft werden. Kavaliersdelikte halt.

  • werner boss dit :

    Es ist weder Angst, noch Nulltoleranz, noch irgend eine andere hilflose Worthülse Frau Blumer! Sondern unsere Politiker, übernatürlich nicht nur die, haben verlernt vernetzt zu denken,Unterschiede zu erkennen, nach Lösungen zu suchen,welche für ALLE besser sind und das ziemlich schnell. Der grösste Mangel in unserer Gesellschaft besteht aber darin, dass Fehler nicht zugegeben werden von den Politikern.

    • Hans Hasler dit :

      Es ist so einfach, das fehlende vernetzte Denken der Politiker zu kritisieren. Dabei zeigen Sie aber nur, dass Sie selber nicht vernetzt genug denken. Der Politiker hat nämlich gar keine Wahl: Entweder er machts richtig und wird dann nicht mehr gewählt (Seine Wähler wollen kein vernetztes Denken) oder er erfüllt die Forderungen seiner Wähler – was dann aber simplizistisch herauskommt.

      • kurt mäschli dit :

        Sehen Sie, genau darum brauchen wir keine Politiker. Die Politiker machen nur Karriere auf Bürgers Staatskosten egal auf welche Weise und rauben das System noch aus, das ist alles! Nehmen die Bürger doch selbst das Zepter wieder in die Hand, wir brauchen doch keine Vertretungen die uns nur Verarschen!

  • Martin Frey dit :

    Was für eine Verzerrung. Bei all den Massnahmen ging es nicht einfach darum, nach Volkes Stimme irgendwelche sinnfreien Massnahmen umzusetzen, sondern man versucht, echte Missstände zu beheben. Sei es bei Kampfhunden, anderen Waffen, Autos, Ausgangsreglementen für Strafgefangene, die völlig unverhältnismässigen Sondersettings.
    Und das Mantra, das Sicherheitsbedürfnis sei alles nur populistische Angstmache, wird nicht wahrer mit der Wiederholung. Fakt ist, dass über die letzten 100 J. die Kriminalität massiv zugenommen hat, und die Schweiz nicht nur weit weg ist von den sichersten Ländern, sondern definitiv im internationalen Durchschnitt angekommen ist. Oder wie es Killias schön formulierte: « Die Schweiz muss sich endlich vom Mythos verabschieden, sie sei das sicherste Land der Welt. »

    • Martin Frey dit :

      Heute werden die rund 170 Einbruchsdelikte pro Tag (!) von der Polizei weitgehend mit einem Achselzucken unter Alltag zur Kenntnis genommen, um nur ein Beispiel zu nennen. Vor über 50 Jahren liessen die meisten Leute ihre Haustüre unverschlossen, was sich heute die wenigsten auch nur ansatzweise vorstellen können.
      Selbstredend gibt es keine 100% Sicherheit. Sich aber um echte Probleme zu foutieren ist nicht Aufgabe der Politik, es reicht, wenn Teile der Journaille das tun.
      Nebenbei, der neben der bekanntesten Gefängnisaufseherin der Schweiz sitzende Anwalt hat im Rahmen eines bizarren Interviews gestern lapidar konstatiert, dass wohl in keinem Nachbarland der CH die Delinquentin ohne Gefängnisstrafe davongekommen wäre.

      • Sportpapi dit :

        Ich lasse die Haustür nach wie vor offen. Und von stetig steigender Kriminalität merke ich nichts – von immer mehr Gesetzen, Geboten und Verboten hingegen schon.
        Und es stimmt nun mal, dass viele Ängste heute geschürt werden und mit den realen Risiken (insbesondere Häufigkeit) nichts zu tun haben. Und es stimmt nun mal, dass Politiker vielfach einfach etwas tun müssen, ganz egal, ob sinnvoll oder nicht. Hauptsache dem öffentlichen Druck nachgegeben. Und dann wären ja noch die Wähler, die auch gerne mal auf Symbolpolitik machen, statt Probleme lösen…

    • Andreas Demeter dit :

      Fakt ist wohl eher, dass die Kriminalität seit Jahren sinkt. Dass sie im 20. Jahrhundert zugenommen hat, könnte ja auch daran liegen, dass es mehr Gesetze gab, gegen die verstossen werden kann. Mehr bzw. strengere Gesetze ergeben logischerweise nicht weniger Straftäter, sondern mehr. Oder anders gesagt: Gesetze sind nicht dazu da, Verbrechen zu minimieren, sondern um zu definieren, was ein Verbrechen ist.

  • Thomas Lieven dit :

    Den Beitrag von Frau Blumer finde ich sehr gut. Sie hat erkannt, dass gerade die Medien ein zentraler Faktor dafür sind, dass Politiker unüberlegte Schnellschüsse produzieren.
    Aber dass die Medien gelassener und weitsichtiger sein sollen, als ihre Leser wäre wohl zu viel verlangt. Aber wünschen darf man es sich.

  • Bob Freeballer dit :

    Hätte Fr. Magdici 1,000 CHF Steuer hinterzogen hätte sie wahrscheinlich einige Jahre Gefängnis bekommen, aber einem Häftling zur Flucht zu verhelfen ist doch bloss eine Bagatelle.

    Schauen wir mal wann der nächste Fall kommt. Jetzt hat ja niemand mehr Angst ins Gefängnis zu gehen wenn er/sie einem Insassen zur Flucht verhilft.

  • Lucas Kunz-Kunst-Basel dit :

    Warum sind alle so verärgert? Das Schweizer Volk: Die Stimmbürger/innen wählen und stimmen dieser Politik und der Gesetzgebung zu. Sie geben den Richtern einen riesigen Spielraum zu. Jede Verschärfung lehnt die Mehrheit ab. Sonst würde die SVP ja bei 70% landen….! Also sind nicht die Richter schuld sondern die Schweizer Stimmbürger die das zulassen!!!

  • Martin dit :

    @Frau Blumer: Diese Frau hilft einem Verdächtigen zur Flucht, verursacht eine riesen Polizeiaktion und kassiert dafür 15 Monate bedingt. Fährt einer auf der Autobahn zu schnell mit dem Auto, ohne dass er dabei jemanden gefährdet, kann er in’s Gefängnis kommen. Es geht um die Unverhältnismässigkeit. Die Leute fühlen sich betrogen. Menschen, welche « Kavaliersdelikte » begehen, werden kriminalisiert und Verbrecher, die ihre Taten bewusst begehen, werden kaum bestraft. Das stosst den Leuten, zumindest mir, ziemlich sauer auf! In der heutigen Gesellschaft, werden die kleinen Vergehen, meist Verordnungen, härter bestraft, als Gesetzesverstösse. Zudem geht die Justiz kaum auf Anzeigen aus der Bevölkerung ein. Die « Gerechtigkeit » ist ungerecht; so sieht’s aus.

    • Sportpapi dit :

      Kavaliersdelikte, die keinen Menschen gefährden, aber dennoch mehr als 15 Monate bedingt als Strafe nach sich ziehen? Was muss ich mir da wohl vorstellen?

      • Martin dit :

        @Sportpapi: Sagen wir mal, ein Velofahrer fährt Ihnen vor’s Auto oder wie kürzlich; schlittelnde Kinder fahren plötzlich auf die Strasse und in einen Truck. (stand in der Zeitung). Das Auto war nicht zu schnell. Trotzdem ist der Fahrer schuldig an dem Unfall, da er der stärkere der beiden war. Fahren Sie mal bspw. zu schnell auf einer leeren Autobahn und werden geblitzt. Fremdgefährdung: 0% Strafe: 100%. Diese Frau wusste, dass das was sie macht, eine Straftat ist und bekommt dafür gerade mal 15 Monate bedingt! Einen Sexualstraftäter befreien! Immense Kosten für Fahndung usw.

    • Paul Levi dit :

      Es stimmt, dass man ins Gefängnis kommen kann, wenn man auf der Autobahn zu schnell fährt. Doch damit das passiert, muss man mindestens 80 km/h zu schnell fahren. Somit ist das sicher kein Kavaliersdelikt mehr und so einer gefährdet jemanden. Wenn so ein Raser wieder einmal eine ganz Familie tot fährt, dann würden genau Leute wie Sie darüber klagen, dass zu wenig gegen Raser gemacht wird. Wie viele Familientragödien müssen wir noch erleben, bis solche Fahrten nicht mehr als Kavaliersdelikte gelten? Niemand fährt aus Versehen auf der Autobahn mit 200 km/h.

      Sie haben eine total verschobene Sichtweise.

      • Martin dit :

        @Levi: Wenn ich zur Polizei gehe und was verdächtiges melde, sagt die mir: « Wir kommen erst, wenn etwas passiert ist. » Wenn ich nach D fahre mit dem Auto, gibt es Autobahnabschnitte, wo man so schnell fahren darf, wie man will. Ist die Unfallrate dort viel höher? Ich bezweifle es!
        Die Geschwindigkeit ist eine Verordnung und kein Gesetz. Wird jemand bei einem Autounfall verletzt, auch in der Stadt, ist der stärker Verkehrsteilnehmer sowieso schuldig. Es wird zu fahrlässiger Körperverletzung/ Tötung, wenn jemand verletzt/ getötet wird bei einem Autounfall.
        Ergo: Sie haben keine Ahnung vom Gesetz! Meine Ansicht ist überhaupt nicht verschoben. Aber Sie würden am liebsten gleich jeden hinrichten, der nicht nach Ihren Regeln lebt.

  • Marc Winter dit :

    Endlich ein guter und besonnener Kommentar zu dieser Affaire. Angst und falsche Moralansprüche gehören reflexhaft zur Empörungskultur unserer modernen Mediengesellschaft. Realismus ist nicht gefragt, dabei wäre er bitter nötig, gerade in der Politik. Und noch etwas: Ich werden den Verdacht nicht los, dass viele, die sich jetzt wieder lauthals empören – über das Gerichtsurteil oder die Liebesflucht -, sich insgeheim wünschen, dass doch einmal etwas Aufregendes in ihrem eigenen Leben passiert, aber es passiert nichts, da sie selbst nie etwas wagen. Sie sehen bloss zu, was andere tun, und schreiben dann empörte Kommentare.

  • Anh Toàn dit :

    Kann denn Liebe Sünde sein?

  • Anh Toàn dit :

    Wer wählt einen Politiker, der sagt, es ist gut wie es ist? Wer kauft eine Zeitung, welche ausschliesslich Erfreuliches berichtet? Wir lechzen nach Katastrophen und Skandalen. Frei nach Schiller, der Mensch ist nur dann ganz Mensch, wenn er sich empören und erschrecken kann. « Predator vs Alien » zieht. Wer würde den Kassensturz sehen, die wohl erfolgreichste Sendung des Schweizer Fernsehens, wenn da laufend Berichte kämen, die zeigen, wo die Konsumenten nicht getäuscht werden? Eigentlich geschieht viel viel häufiger, das Ablaufdaten von Waren nicht gefälscht werden, dass das Produkt (ent-)hält, was es verspricht, oder zum konkreten Fall, dass die Gefängniswärter die Gefangen nicht laufen lassen. Aber dass will keiner hören/lesen/sehen, berichtet bekommen.

  • Reisender dit :

    Beim 2. Gotthardtunnel war Sicherheit ein wichtiges Element, in 30 Jahren hat es doch 30 Tote gegeben, also können wir einen Toten pro Jahr « sparen ». 9’000 Rauchertote jährlich sind daneben eine Bagatelle. Darum braucht es weder ein absolutes Werbeverbot noch höhere Steuern. Andere Beispiele, wie Zucker in der Ernährung gäbe es viele. Mit Angst werden wir manipuliert, aber wer will das schon sehen! Ich finde den Artikel sehr gut, wenn man ihn verstehen will…

    • Felix Rothenbühler dit :

      Oooch, dieser Artikel will uns Angst vor der Angst machen! Da bin ich dagegen, dafür zu sein! Lassen Sie sich mich ruhig manipulieren!

  • Linus Huber dit :

    Es ist normal, dass die Staatsangestellten sich gegenseitig nicht gerne auf die Füsse stehen; daher auch die milde Strafe. Ob solch Verhalten der von Steuern finanzierten Leuten auf die Dauer goutiert wird, steht auf einem andern Blatt. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass das Vertrauen in die Regierungen sinkt.

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