Combien de morts faudra-t-il encore?

Les faits divers se suivent. Et se ressemblent. En mai, dans l’Emmental bernois, un homme, menacé d’expulsion, tue un policier avec son arme d’ordonnance. L’enquête révèle que le tireur n’avait pas le droit d’être en possession d’une arme militaire. Indignation générale: armée, politiciens, autorités fédérales et cantonales promettent des mesures pour éviter qu’un tel drame ne se reproduise.

Le 4 novembre, à Saint-Léonard, un Valaisan de 23 ans se sert de son fusil d’assaut pour tuer son amie de 20 ans. Cet homme était connu des services de police. Il avait été condamné pour menaces et dommages à la propriété et n’aurait pas dû posséder une telle arme. Indignation générale: armée, politiciens, autorités fédérales et cantonales promettent des mesures pour éviter qu’un tel drame ne se reproduise.

Il y a une dizaine de jours, un jeune de 23 ans est tué, chez lui à Boudry, par une arme de service. Ce Neuchâtelois n’aurait pas dû être en possession de munitions militaires. Indignation générale: armée, politiciens, autorités fédérales et cantonales promettent des mesures…

Permettre à la police de confisquer immédiatement une arme d'ordonnance à une personne représentant un danger? Une décision politique qui tarde à être prise. (Keystone)

En moins de six mois, trois cas similaires ont secoué la Suisse. Et des dizaines d’autres ont été répertoriés les années précédentes. Pourtant, malgré les promesses, aucune mesure concrète n’a été prise pour éviter l’usage abusif des armes, particulièrement des armes militaires.

Certes, l’armée ne distribue plus de munitions de poche depuis 2007. Elle tente aussi d’évaluer la dangerosité des soldats avant de leur procurer leur arme et leur permet depuis 2010 de laisser leur fusil à l’arsenal s’ils le souhaitent. Mais, une fois qu’un Fass 90 entre dans un domicile, plus rien ne permet d’évaluer les risques.

Un problème qui fait débat depuis longtemps. Il échauffait encore les esprits en janvier dans le cadre de l’initiative populaire «Pour la protection face à la violence des armes», qui exigeait notamment le dépôt de toutes les armes militaires à l’arsenal.

Opposé au projet, le Conseil fédéral appelait alors la population à rejeter le texte en promettant de «durcir les dispositions pour protéger la population contre l’usage abusif d’armes à feu». Il était alors question d’un registre national des armes, d’une meilleure collaboration entre police et armée et d’une surveillance accrue des stocks de munitions militaires.

S’il est vrai que la volonté du peuple doit être respectée (même quand il se trompe), on peut aussi attendre de la Confédération qu’elle tienne ses promesses.

L’initiative a été rejetée, mais les mesures annoncées sont restées lettre morte. S’il est vrai que la volonté du peuple doit être respectée (même quand il se trompe), on peut aussi attendre de la Confédération qu’elle tienne ses promesses. Les drames de ces derniers mois auraient sans doute pu être évités.

Au lieu de cela, ils poussent une nouvelle fois les autorités à prononcer des vœux pieux. L’armée et les cantons se sont ainsi engagés, il y a quelques jours, à créer un groupe de travail pour améliorer leur collaboration. La Commission de la politique de sécurité du Conseil national assure, elle aussi, «évaluer la situation» (même si celle-ci est connue depuis belle lurette!).

Seule sa commission jumelle du Conseil des Etats a agi. Par voie de motion, elle demande au Conseil fédéral de créer les bases légales permettant à la police de confisquer immédiatement toutes les armes civiles ou militaires détenues par une personne ayant proféré des menaces ou s’étant adonnée à des actes de violence.

Un projet qui n’est qu’un petit pas dans le bon sens. Il appartiendra en effet au nouveau parlement de prouver qu’il ne s’agit pas d’une simple promesse pour se donner bonne conscience. Sinon la question lancinante reviendra au prochain drame: combien de morts faudra-il encore?

279 commentaires sur «Combien de morts faudra-t-il encore?»

  • marcel dit :

    Auf den Punkt getroffen, Frau Haltiner. Wahrscheinlich müsste es mal einen richtig hohen Politiker erwischen, dass etwas passiert.

    • Auffallend ist, dass Frau Haltiner die Fälle mit Ordonnanzwaffen einzeln kennt und aufzählen kann. Es gibt so wenige davon, dass man sich diese spielend merken kann.

      Die viel gewöhnlicheren und häufigeren Fälle im Drogenmilieu, Vergeltung unter Banden, der Türke kürzlich, der den Nebenbuhler mit einer illegalen Waffe erschoss, das alles ist viel zu kompliziert, zu unübersichtlich, zu häufig, als dass das Frau Haltiner auch noch im Kopf zu behalten vermöchte.

      • Erich Diem dit :

        Pro Jahr sterben in der Schweiz rund 300 Menschen durch eine Armeewaffe. Über die allermeisten Fälle berichten die Medien nicht, da es sich um Suizide handelt. Offizielle Zahlen gibt es nicht, weil die Behörden sich weigern, ein anständige Statistik zu führen. Aus den Medizinaldaten verschiedener Kantone kann man die Ziffer jedoch hochrechnen.

        Wahrscheinlich ist der Schweizer Armeewaffen-Fanatismus diejenige folkloristische Tradition, die weltweit am meisten Todesopfer fordert.

        • Peter Stoffel dit :

          @Herr Diem, wahrscheinlich eben nicht. Weit mehr Todesopfer fordern die Suchtmittel, die trotz Prävention noch stark « im Umlauf » sind. Sie sagen richtig: Die meisten Fälle sind Suizid. Und diese, Herr Diem, gäbe es auch ohne Armeewaffe, denn wer sich umbringen will, findet auch andere Mittel.

          • Andreas Durrer dit :

            @Herr Stoffel: Soweit mir bekannt ist, verteilt der Staat nicht grossflächig Suchtmittel an die Bürger. Es ist eine Frage der Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung. Diese wird von unserer Politik nicht wahrgenommen und dies ist beschämend. Man nimmt somit billigend Tote durch staatlich verteilte Waffen in kauf. Grotesk in einem Land das Krieg nur aus den Geschichtsbüchern kennt.

          • @ Andres Durrer

            Der Staat verteile nicht grossflächig Suchtmittel? Woher haben Sie diesen Unsinn? Sie und ich, jeder von uns, zahlen mit unseren Krankenkassenprämien das Heroin und das Methadon für abertausende von Drögelern, die nebenbei noch koksen, saufen, haschen und dealen.

        • Ernst Boller dit :

          Schon wieder die Zahl 300! Sie stimmt einfach nicht. Fakt ist, dass im Jahr 2009 236 Personen einen Tötungsdelikt zum Opfer fielen. Davon 55 mit Schusswaffen (Quelle BfS vom 9.2.10). Bei den Suiziden gibt es nur Verhältniszahlen: 1.53% entfallen auf Armeewaffen, 52% auf « andere Vorgehen », wohl auf Sterbehilfe mit Gift. Diese Zahlen werden tunlichst unter dem Deckel gehalten.

        • John Clark dit :

          @ Diem : Was bedeutet das, dass pro Jahr 300 Menschen durch eine «Armeewaffe» getötet werden? Ein normales Jahr hat 356 Tage, also müssten andauernd Menschen durch Täter mit «Armeewaffen» umgebracht werden. Lesen sie davon in den Zeitungen? Nein. Was versuchen Sie mit «Armeewaffe» zu bezeichnen? Es gibt in der CH ‹Korpswaffen›, ‹pers. Dienstwaffen› und die imm Handel erhältlichen ehem pers. Dienstwaffen. Letztere und einige der Korpswaffen zählen zu den ‹Ordonnanzwaffen›. Um das Thema besprechen zu können, sollten Sie sich bitte informiern…

          • John Clark dit :

            [Korrigenda] 1. Kalenderjahr = 365 o. 366 Kalendertage, nicht wie fälschlicherweise 356 schrieb.

        • Jakob Goldmann dit :

          Vielleicht müsste man sich mal die Frage stellen: Warum sterben diese Leute? Ist es wirklich wegen der (Armee-)Waffe?
          Oder fängt das Ganze nicht schon damit an, das die kleinste Zelle der Gemeinschaft, die Familie, immer mehr zerstört und sabotiert wird? Kinder und Jugendliche durch Scheidungen und zerrüttete Familien orientierungslos werden?
          Solange es mit den Familien weiter bergab geht, wird es Selbstmorde und Tötungsdelikte noch und nöcher geben, Armeewaffen hin oder her!

        • @Erich Diem

          Pro Jahr nehmen sich ind er Schweiz ca. 1200 Menschen das Leben. Tötungsdelikte mit Ordonnanzwaffen werden ca. 10 bis 12 verübt. Sie befinden 288 Menschen pro Jahr täten sich mit dem Sturmgewehr umbringen.

          Sie wissen bestimmt, dass das eine rein politisch motivierte Lüge ist. Als einzige Zeitung hat die Weltwoche letztes Jahr die vom Büro des Oberauditors der Armee gesammelten Daten veröffentlicht. Es waren weniger als 20 Selbstmorde mit Armeewaffen.

          Es war Vladimir Illitsch Uljanov, der meinte, wenn man eine Lüge genug oft erzähle, werde sie zur Wahrheit.

          • Julian Croci dit :

            aha Weltwoche, in dem Fall kan man ihren Beitrag ja nicht ernst nehmen. mMn ist es absolut erforderlich, das alle Waffen ins Zeughaus kommen, denn all diese Tragödien hätten sich verhindern lassen. Auch wenn es wenige sind, die durch Armeewaffen getöt wurden, es würde sich vermeiden lassen.

      • Daniel dit :

        Vielleicht hat sie ja auch ein anderes Ansinnen. Ein einzelnes Tötungsdelikt mit einer Waffe kann es wohl kaum wirklich sein. Da es speziell um Armeewaffen geht und um geübte Soldaten welche diese dann auch sofort zur Verfügung hätten ist der Hintergrund dieses Theaters vielleicht ein ganz anderer.

        • Manuel dit :

          @ Daniel: Sie sagen es! Hinter dem ganzen Theater steckt die fünfte Kolonne! Ziel der sog. Gutmenschen ist es, die schweizer Infanterie zu schwächen, damit der Feind überraschend einmarschieren kann!
          Erklähren Sie uns bitte noch, wer hinter dieser Verschwörung steckt: Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein? Oder erfolgt der Angriff durch einen unterirdischen Tunnel nach China?

      • Fritz Maier dit :

        In dieser Gesellschaft wird nicht mit den sleben Ellen gemesse, sobald Pyros gezündet werden, müssen diese, im Gegensatz zur Armeewaffe harmlosen « Knallkörper », sofort verbannt werden obwohl « lediglich » einige Personen verletzt wurden. Erschiesst aber jemand jemanden mit einer Armeewaffe ist dies halt einfach so. Schon erstaunlich wieso man das eine so extrem verurteilt aber etwas viel viel krasseres gar nicht wirklich als Problem sieht. SVP Politik lässt grüssen, man sieht wieder einmal das die Politik auch hierzulande nicht für die Gesellschaft gemacht wird sondern aus reinem Egoismus.

      • Sascha Zuber dit :

        Wenn einer dieser Einzelfälle ihr Kind, ihre Frau, oder Sie selbst betreffen würde, wäre es dann auch noch so unbedeutend? Jedes Opfer ist eines zu viel. Ich will mal ein vernünftiges Argument hören, WOZU ein Mensch eine Waffe zu hause braucht. WOZU?

        • tststs dit :

          Naja, als das ganze lanciert wurde, gab es einen grossen Bericht in der Annabelle dazu. Die meisten Befürworter gaben « Eigenschutz » als Grund an… die haben ernsthaft das Gefühl, dass sie einen Einbrecher ohne Nachspiel über den Haufen schiessen dürfen…

        • Philipp Betschart dit :

          @Maier: Genau Sie messen nicht mit den selben Ellen. Pyros sind in Stadien offiziell verboten, sie müssen also nicht mehr verbannt werden, sondern die bestehenden Gesetze müssen konsequent durchgesetzt werden. Genau so verhält es sich mit Waffen.

          • Fritz Maier dit :

            Das ist es genau, Pyros sind verboten aber jeder Schweizer der Militärdienst leistet hat eine Waffe zu Hause. Wird hier wirklich das Gefahrenverhàtniss mit den selben Ellen gemessen?! Vielleicht müsste man sich überlegen die Waffen, dass man die Ordonanzwaffen im Zeughaus unterbringen muss und man das Obli im Dienst schiesst. Und kommt mir nicht mit Kostenm, im Militär kann mehr gespart werden als auf jedem anderen Posten und dies wird jeder der Dienst leistete bestätigen.

        • Philipp Betschart dit :

          @Zuber: Eine Bekannte von mir hat sich von der Brücke gestürzt, ein Bekannter hat sich mit einem Strick erhängt. So what? Ich denke keine Sekunde über das « Tatmittel » nach. Vielmehr mache ich mir Gedanken über die Gründe dafür. Auch im Fall von Leibacher hätte ein generelles Waffenverbot nichts gebracht, er hätte sich die Waffen anderweitig beschafft. Einzig und alleine präventive Massnahmen hätten das Attentat verhindern können, denn bei den Behörden war Leibacher kein unbeschriebenes Blatt. Zudem ist es einfach so, dass auf der Welt schreckliche Dinge passieren!

          • Thomas dit :

            Woher wollen Sie das wissen Herr Betschart? Immer heisst es so leichtfertig: Er hätte sich eine beschafft. Ich bin ein Mensch, der schon oft Jähzornig reagiert hat. Ich bin auch oft Momente lang unverhältnismässig depressiv. Ich wäre ein guter Kandidat. Kaum einer weiss das. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wo ich eine Waffe herbekommen kann. Ich kann innert 1 Stunde Gras oder Halluzinogene oder Amphetamine auftreiben. Das kann sicherlich nicht jeder. Ich wüsste aber nicht wo ich eine Waffe herbekomme. Wenn ich da rumfrage, würden sich meine Bekannten sofort einschalten.

          • David dit :

            Meine Brüder und ich haben als Kinder öfters mit dem Sturmgewehr unseres Vaters gespielt. Obwohl sorgfältig verschlossen und strengstens verboten. Wir hatten auch den verblomten Behälter, im dem sich die Taschenmunition befand, in de Händen. Ein wenig mehr Mut, und wir hätten diesen geöffnet. Hätten mich meine Brüder nicht gehindert, ich hätte es getan. Ich will damit sagen: ist doch nur logisch, je weniger Waffen im Umlauf, desto weniger Tote. Es geschehen tatsächlich genug schreckliche Dinge, es braucht weder die Unfälle noch die Tötungsdelikte mit Armeewaffen, um die Zahl dieser zu erhöhen!

      • Richi Meier dit :

        Es gibt nicht weniger Tote ohne Armeewaffen!
        Früher wurde einfach mit dem Beil oder Axt zugeschlagen, die wurden auch nicht eingezogen. Ist doch romantisch eine Axt auf den Schädel zu bekommen. Zuletzt benötigt man noch eine Polizeiliche Bewilligung um eine Kampfsportart zu betrieben. Es geht um das eine; Sie haben Angst, dass man die Regierung mal stürzt, was zeit wäre.

      • blackball dit :

        @Erich Diem: Ihre Aussage ist schlichtweg nicht wahr und absurd. Bemühen Sie bitte die Statistiken des BfU, bevor Sie solche Unwahrheiten verbreiten. Von wegen, die Behörden weigern sich eine anständige Statistik zu führen. Blödsinn.

      • Xaver Wenzinger dit :

        @Herr Brechbühl, Schön gesagt. Wir sollten uns erst um die Grossen Probleme kümmern, bevor wir uns um unwichtige Fälle kümmern, welche nur drei Menschenleben gekostet haben!

        • @ Xaver Wenzinger

          Ich nehme an, Sie begnügen sich mit Polemik und verzichten auf diszipliniertes Nachdenken.

          Drei Meschen wurden ermordet von einem Mörder, nicht von einer Ordonnanzwaffe. Weitere 80 Menschen wurden auch noch ermordet. Die 80% der Täter stammen aus den immer gleichen acht Nationen. Vernünftige Ausländerpolitik würde sehr viel rascher, mit sehr viel weniger Kosten sehr viel mehr Tötungsdelikte verhindern.

      • messerli dit :

        richtig so, genau auf den punkt getroffen. wenn man alledelikte ohne schusswaffen aufzähllenwürde kämen man gar nicht mehr zu anderen themen.

    • Roberto dit :

      Lieber Marcel, Frau Haltiner möchte mit ihrem Presseartikel journalistisch etwas Politisches forcieren (nämlich u.a. Motion 11.4047 der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates) aufgrund dessen Sie mit Ihrer Äusserung in die Datenbank der Fachstelle « Drohung und Gewalt » fichiert und zumindest zeitweilig überwacht werden würden. Schon komisch, dass linke Kreise Würgeanfälle und Schreikrämpfe bekamen als die Fichenaffäre aufflog, aber nicht mit der Wimper zucken würden, um ehrliche, gutbeleumdete Waffenbesitzer zentral zu registrieren.

  • Martha Gottschalk dit :

    Mit der gleichen Argumentation müssten denn dann auch Küchenmesser und Autos eingezogen werden: Beides auch Dinge, durch die Mitmenschen zu Tode gekommen sind; und beim Messer weiss man zu genüge, dass es als Drohmittel eingesetzt wird. Schusswaffen sind hier unterdurchschnittlich vertreten.
    Die Initiative ist zurecht verloren gegangen: kein Argument hätte einen Toten verhindert. Stattdessen reicht es, Bürgern, die nachweislich gewalttätig sind oder vorbestraft, Waffen wegzunehmen (was in den Bespielen aus dem Artikel nicht geschah).

    • Daniel Wutrich dit :

      Der Vergleich mit dem Messer und dem Auto ist einfach laecherlich.
      Ein Auto hat den Hauptzweck, von A nach B zu fahren. Ein Kuechn Messer den Hauptzweck, zb Zwiebeln zu schneiden (Klappmesser etc sind ja verboten….). Ein Gewehr hat aber den Hauptzweck, zu toeten.

      • Hans Kern dit :

        Entscheidend ist die Verantwortlichkeit eines Menschen nicht der Zweck eines Gegenstandes. Eine Waffe in den Händen eines verantwortungsbussten Menschen richtet höchstwahrscheinlich niemals Schaden an ein Auto in den Händen eines verantwortungslosen Menschen kann dagegenn erheblichen Schaden anrichten. Wenn ich mir die verursachten Schäden auf dieser Welt anschaue durch z.B. Drogen, Alhohol, Verkehrunfälle, seelische Gewalt usw. halte ich die durch privaten Waffenbesitz verursachten Schäden für äusserst minimal. Umbringen kann man lMenschen letzlich auch durch Lieblosigkeit.

        • Philipp Hofmann dit :

          Herr Kern: Ich denke kaum, dass Sie Ihre scheinbar einleuchtende Argumentation auch bei Drogen oder bei besonders gefährlichen Waffen (Handgranaten, Bomben, Seriefeuerwaffen, Giftgas etc.) vorbringen würden, obwohl es an sich genau dasselbe wäre: Erst die Verantwortungslosigkeit setzt die Gefährlichkeit in Realität um. Eben wegen des notwendigen, aber leider nicht ansatzweise selbstverständlichen Vorhandenseins von hohem Verantwortungsbewusstsein, ist es zuweilen sinnvoll, reines Hoffen auf verantwortliches Handeln durch Gesetze (in casu Verbote und strikten Reglementierungen) zu ersetzen.

          • Thomas Rappo dit :

            In den meisten Beiträgen wird von Verantwortung gesprochen. Doch bei sehr vielen muss die Verantwortung von irgend einer Behörde wahrgenommen werden. Das bedeutet für alle andern Bevormundung. Lebe ich eigentlich nur noch mit altgwordenen Kindern in der Schweiz, in der Vater Staat die Verantwortung übernehmen muss? Diese Mentalität ist mehr als kümmerlich. Jeder Verbrecher hat auch ein Umfeld, welches seine Verantwortung nicht wahrgenommen hat. Das Umfeld wüsste es am besten, wann eine Waffe zu einer Gefahr werden könnte. Menschen die töten stehen in einer Krise! Also, reagieren nicht jammern.

      • Hans Wuersch dit :

        Positiver könnte man sagen: Eiin Gewehr hat den Hauptzweck, Sicherheit zu schaffen.
        Das scheint auch gut zu funktionieren, leben wir doch in eine der sichersten und stabilsten Gesellschaften.

      • Daniel dit :

        Herr Wutrich. Eine Waffe ist auch ein Symbol von Männlichkeit und Wehrhaftigkeit. Dies war in allen Kulturen und über alle Zeiträume hinweg so. Die Männer der Indianer htten Pfeil und Bogen, die Ritter trugen Schwerter, im sogn. wilden Westen trug man Revolver. Männer waren zu allen Zeiten bewaffnet und dies diente auch zum Schutz. Da wir aber in einer Zeit der Entmännlichung leben scheint dies insbesondere Frauen, falls diese es überhaupt noch sind, nicht zu gefallen.

      • Mark Keller dit :

        Der Vergleich mit dem Auto ist überhaupt nicht lächerlich. Dieses kann bei äusserst gravierenden Unfällen als Tatwaffe eingezogen werden (wird viel zu wenig gemacht). Und weil Messer (welche Art genau) verboten sind, sind ja auch keine Messer im Umlauf.

      • Blanche Wu dit :

        Ob jetzt die Waffe zum töten gemacht wurde oder nicht. Fakt ist: auch mit Messern, Wallhölzer, Stricken, Plastiksäcken, etc. werden Menschen getötet und vergleichsweise wenig mit Waffen ermordet. Wenn jemand jemandem schaden will, dann tut er es. Auch wenn er es mit den eigenen Händen tun muss. Dann müsste man auch Hände abhacken. Diese sind nähmlich Schuld daran, dass überhaupt eine Waffe abgedrückt wird. Nein: wir müssten unser Gerhin dafür verantwortlich machen! Dort fängt die Tat nähmlich an!

      • Anton dit :

        @Wutrich
        Der angedachte Zweck ist doch egal. Das Resultat zählt. Wenn ständig Menschen auf Zebrastreifen überfahren werden können sie mir lang und breit vom guten Zwecken predigen. Dann interessiert mich das herzlich wenig.
        Und wenn mir dann gesagt wird: »Eigentlich wollte ich nur von A nach B fahren und nicht ihr Kind töten… », ist mir das auch herzlich egal.

      • Bachmann dit :

        Der Vergleich ist überhaupt nicht lächerlich ! Gerade letztes Wochenende hat sich « wahrscheinlich » jemand mit dem Auto das Leben genommen und dabei per Zufall eine unschuldige Person gleich auch ins Jenseits befördert. Alleine in dieser Woche hat es in Zürich 2 « Personenunfälle » gegeben. Dabei wurden mind. 2 Lokführer mit hineingezogen. Wer schreit hier auf ? Und zudem kann ich es nicht mehr lesen die 300 Armeewaffen Toten pro jahr. Es sind 300 die sich mit irgendeiner Waffe umbringen und davon ist nur ein geringer Teil eine Armeewaffe !

    • Mario Monaro dit :

      Ihre Argumentation ist nun wirklich schon längstens widerlegt. Aber Sie sind wahrscheinlich einfach nicht umzustimmen…

      • Philipp Betschart dit :

        Dann widerlegen Sie bitte die Argumentation! Die Statistiken beweisen eindeutig, dass Waffen im Vergleich mit anderen Tatmitteln eine kleinere Rolle spielen. Unterscheidet man dann noch zwischen legalen und illegalen Waffen, verkleinert sich dieser Anteil noch weiter. Alles offiziell abrufbar beim Bundesamt für Statistik und EJPD.

        • Roger Liechti dit :

          Die Schweiz hat die grösste Rate an Toten durch Schusswaffen in Europa. Noch Fragen?

          • Roberto dit :

            Ja, meine Frage lautet, wie möchten Sie diese Unterstellung beweisen?
            Ist die Rate der Schusswaffentoten wirklich höher als im mafiösen Süditalien?? Wohl kaum!
            Abgesehen davon ist die Rate der Schusswaffentote das absolut ungeeignetste Mittel, da keine Differenzierung gemacht werden kann unter welchen Umständen jemand durch eine Schusswaffe zu Tode kam (ob bei einem Vergeltungsschlag rivalisierender Drogenbanden oder in berechtigter Notwehr macht schon einen gewaltigen Unterschied) und ob die Tatwaffe legal oder illegal (=durch kein Verbot erfassbar!) in Besitz war.

          • Roman Günter dit :

            Es verdursten in Nordafrika wohl auch mehr Leute als in der Schweiz. Noch Fragen?

          • Dominik Meier dit :

            Aber laut Argumentation der Schusswaffenbefürworter verdusten diese Afrikaner nicht an Mangel von Trinkwasser, weil schliesslich in der Schweiz auch nicht mehr Leute durch Schusswaffen sterben, durch die hohe Verfügbarkeit…

        • Simon Weber dit :

          Es ist lächerlich zu behaupten eine Pistole oder Gewehr sein zum töten da! Was sagen sie den Sportschützen?! Und ich finde es lustig zu sehen wie auf Schweizern rumgehackt wird wegen der Armeewaffe die er rechtmässig zuhause besitzt und Ausländern, denen es Verboten ist Waffen zu besitzen, klopft man auf die Schultern und sagt: »Du bist ja aus einem schlechtem sozialen Umfeld! Du kannst nichts dafür! » Soweit sind wir das Ausländer mehr Rechte haben als wir! Wen es die Linken ernst meinen würden würden gegen Waffen vorzugehen dann sollten Sie zuerst gegen diese Vorgehen!

          • Andreas Durrer dit :

            Wieviele Leben wurden durch Armeewaffen in den letzten 6 Monaten in der Schweiz gerettet? Keines! Wieviele Ausgelöscht? DREI – Nun die einfache Frage: Was hat dies mit Sicherheit zu tun? Wo liegt nun genau der Zweck dieser Tradition und wer soll damit geschützt werden?

          • Anton dit :

            @Durrer
            Ich verstehe ihre Formulierung nicht. Wollen sie sagen, dass sich die Armeewaffen verselbstständigt haben und einfach Leute abgeknallt haben? Braucht es keine Menschen mehr die den Abzug betätigen?
            Menschen töten. Ob mit Schwusswaffen, Messern, Autos oder Zigaretten…seien sie nicht einfach ideologisch verblendet.

        • Flip dit :

          @Betschart: Simpel!
          1. Trägt der Staat für Dinge, die ER dem Bürger anvertraut, eine besondere Sorgfaltspflicht. Autos und Küchenmesser werden nicht vom Staat den Bürgern abgegeben, oder schon?
          2. Militärwaffen haben einzig und alleine den Bestimmungszweck, zu töten. Das ist bei Autos und Küchenmessern nicht der Fall, sondern sogar umgekehrt: Das Töten damit ist nicht vorgesehen.
          3. Das Töten mit Autos und Küchenmessern ist ungleich ineffizienter als das Töten mit der Waffe. Letztere trifft auch auf grosse Distanz, wofür der Mann ja noch extra jährlich zum Üben aufgeboten wird – vom Staat.

          • Philipp Betschart dit :

            @Flip

            1. Die Abgabe des Führerscheines und das Inverkehrbringen von Fahrzeugen ist Staatlich kontrolliert. Genau so verhält es sich mit den Waffen. In den meisten Fällen wäre der Täter nicht berechtigt, eine Waffe, Munition oder beides zu besitzen.
            2. Stimmt nicht, bei der Entwicklung des tgw90 wurde ausdrücklich auch Sportliche Aspekte berücksichtigt.
            3. Stimmt nicht in jedem Fall. Insbesondere Gewehre eignen sich weniger für kurze Distanzen, Messer sind auf kurze Entfernungen sehr effektiv! Die meisten Fälle spielen sich auf sehr kurzen Distanzen ab.

          • @Flip
            Falsch, 90% der tödlichen Kämpfe finden auf Distanzen von weniger als 3m statt. Sich gegen einen Messerangriff zur Wehr setzen ist auch für einen erfahrenen Nahkämpfer sehr viel schwieriger als gegen einen Pistolenangriff.

            70% aller Angriffe mit Schusswaffen werden von den Opfern überlebt.

        • Mario Monaro dit :

          Was bitte sind für Sie Tatmittel? Lesen Sie was Daniel Wutrich dazu sagt und denken Sie nochmals darüber nach…

        • Herbert von Lanten dit :

          Also, wenn sie schon den Vergleich mit den Küchenmessern gut finden und auch den mit den Tatmitteln, dann gebe ich ihnen zu überlegen, dass den 100’000enden Waffen mehrere 10 Millionen Küchenmesser gegenüber stehen.
          ZB. bei 20 mio Küchenmessern (5/Familie) 300’000 Schusswaffen = 67:1 , also 67 Messermorde pro Schusswaffenmord – es hätte 130 Messermorde geben sollen in den letzten 14 Tagen, wenn ihre Behauptung um die Gefährlichkeit der Tatmittel stimmen sollte.
          Schusswaffen sind zum Töten hergestellt und für genau das werden sie gebraucht.

          • Roman Günter dit :

            @von Lanten: Interessanterweise liefern Sie gerade das Hauptargument, warum die Waffe ein nebensächliches Problem ist. Nicht das Mittel bestimmt die Taten, sondern die Gesinnung des Täters. Separieren Sie zusätzlich noch alle Taten mit Schusswaffen, welche von Personen verübt wurden, die schon nach heutiger Gesetzgebung keine Waffe besitzen dürfen, ist das Waffenproblem wahrscheinlich eine der kleinsten Herausforderungen, welche unsere Gesellschaft meistern sollte. Die emotionale Debatte darüber ist aber ein schönes Zeichen dafür, wo es in unserer Gesellschaft wirklich krankt.

    • Philipp Hofmann dit :

      Auf repetitive Phrasen-Herunterbeterei muss auf gleiche Arte geantwortet werden: Ein Schuss-Waffe – insbesondere eine Armee-Waffe – hat mit weitem Abstand den Primär-Zweck der « Attacke auf Menschen », ob man das Ganze dann noch künstlich als « Verteidigungsinstrument » umdeklariert, ist von untergeordneter Bedeutung. Daneben spielen die Gefährlichkeit potenzierende Faktoren wie Repetierfähigkeit und Distanzfähigkeit eine relevante Rolle. All dies Eigenschaften erfüllen weder Küchenmesser, Wallhölzer noch Klobürsten. Daher ist eine entsprechende Argumentation einfach absurd und nicht überzeugend.

      • Philipp Betschart dit :

        Es spielt sehr wohl eine Rolle, ob man einen Sachverhalt ständig negativ oder positiv darstellt! Sie haben offensichtlich keine Ahnung von Waffentechnik. Selbst eine Waffe mit sehr hoher Kadenz und Reichweite taugt nur soviel wie die Person, die sie einsetzt.

        • Fred Baumann dit :

          Da sprechen Sie einen entscheidenden Punkt an Herr Betschart: Am Küchenmesser oder am Auto wird niemand ausgebildet um damit zu töten, schon gar nicht vom Staat. Und exakt darüber wird hier diskutiert: Welche Verantwortung übernimmt der Staat für die Leute, die er ausbildet und ausrüstet…

        • Philipp Hofmann dit :

          Das Schweizer Militär ist mit all ihren Bleispritzen eine Alt-Bekannte von mir. Daher kann ich mit Wissen festhalten: Jeder Depp trifft einen andern Depp aus ein paar Metern Entfernung. Und (maximal) « ein paar Meter Entfernung » dürfte just die Distanz sein, die sich bei Delikten und Selbsttötungen als relevant erweist. Daher kann ich meine Aussage von oben gar noch ergänzen: Neben der schnellen Repetier- und Distanzfähigkeit weisen Schusswaffen bei den meisten Taten eine hohe Präzision auf. Darüber hinaus ist in allen Tat-Fällen sogleich ein grosses sowie garantiertes Schadensausmass gewiss.

  • Thomas Beeringer dit :

    Es sind keine drei ähnlichen Fälle, sondern drei Menschen kamen durch (Armee-)Waffen innerhalb eines halben Jahres ums Leben – dies ist wohl die einzige gemeinsame Komponente. Ein Gesellschaft-, ein Beziehungsdelikt und ein Unfall aus Dummheit – alles Dramen unserer Zeit und Gesellschaft. Im gleichen Zeitraum starben mehr Menschen durch Verkehrsunfälle, ertranken, hatten Herzinfarkte etc., etc. Aber dies ist wohl nicht interessant genug für einen Blog, bzw. es ist unser normaler Alltag. Das Leben an sich ist gefährlich – auch die strengsten Gesetze können uns nicht zu 100% davor schützen.

    • Tststs dit :

      Aber alle drei Fälle wären vermieden worden, wenn die Waffen nicht zu Hause gewesen wären…
      Ich bin sonst auch nicht für Einzelfalldiskussionen bei politischen Themen, aber hier geht es um drei Menschen die noch leben würden… das schläckt ke Geiss weg!
      Und auf die Frage, wie viele Tote es noch braucht: noch genau 1! Das Kind eines Bundesrates! (ich meine das mit Anstand und in keinem Fall möchte ich irgendeinem jetztigen BR damit etwas Schlechtes wünschen….)

    • Sascha Zuber dit :

      Das eigentliche Drama ist, dass diese drei Menschen vielleicht noch leben könnten, wenn keine Waffe zu hause gewesen wäre. NIEMAND braucht eine Waffe zu hause. Wer das Gegenteil behauptet, ist einfach krank. Und noch dies: am 11. September sind ein paar tausend Menschen gestorben. Das sind immer noch massiv weniger, als die Zahl der Verkehrstoten. Ist das aus Ihrer Sicht also auch vernachlässigbar? Zählt denn nicht jedes einzelne Menschenleben gleich viel, oder kommt es wirklich auf die Anzahl an, ob Handlungsbedarf angesagt ist oder nicht?

      • Thomas Beeringer dit :

        Sie bringen es auf den Punkt « …vielleicht würden diese Menschen noch leben, wenn… », die sichere, heile Welt gibt es nicht, bzw. Tote wird es immer geben, egal ob durch religiöse Fanatiker (Ihr Beispiel), (Verkehrs-)Unfälle, etc., aber die wenigsten von diesen tragischen Einzelschicksalen kann ich mit Gesetzen verhindern – speziell wenn es sie schon gibt, aber nicht umgesetzt werden oder durch eine Kuscheljustiz verunmöglicht werden. Übrigens, wer soll eigentlich diese (neuen) Gesetze dann umsetzen? Schreiben Sie dann auch nach einem Polizeistaat? Wollen Sie die dann auch unbewaffnet?

        • Heinz Meier dit :

          @Herr Zuber … wenn aber in den Flugzeugen bei 9/11 bewaffnete Sicherheitsleute gewesen wären, dann wären tausende nicht gestorben, sondern allenfalls wären ein paar Terroristen erschossen worden.

          Als Schütze brauche ich sehr wohl eine Waffe zu Hause, da ich sonst meinen Sport nicht mehr ausüben kann.

          Nun ja … Sie können ruhig weitertäubele … die Waffeninitiative wurde ja vom Stimmvolk wuchti genug versenkt

      • Bachmann dit :

        Beide Fälle haben illegalerweise Muntion zu Hause gehabt ! Beim Fall im Wallis wäre die Frau wohl leider auch so gestorben, weil (wie man lesen konnte) die Leute 2 Jahre lang zugeschaut haben. Zudem verhindert immer noch das « super » datenschutzgesetzt, welches im Übrigen von den gleichen Leuten die die Waffenschutinitiative beführworten ständig verteidigt wird. Wäre das nicht so, hätte die Armee bei vielen dieser Fälle die Waffe schon lange einziehen können. Aber wir strafen lieber wieder alle die x-100’000 die ihre Armeewaffe wie gelernt aufbewahren.

  • Thomas Beeringer dit :

    Es sind keine drei ähnlichen Fälle, sondern drei Menschen kamen durch (Armee-)Waffen innerhalb eines halben Jahres ums Leben – dies ist wohl die einzige gemeinsame Komponente. Ein Gesellschaft-, ein Beziehungsdelikt und ein Unfall aus Dummheit – alles Dramen unserer Zeit und Gesellschaft. Im gleichen Zeitraum starben mehr Menschen durch Verkehrsunfälle, ertranken, hatten Herzinfarkte etc., etc. Aber dies ist wohl nicht so interessant für einen Blog, bzw. es ist unser normaler Alltag. Das Leben an sich ist gefährlich – auch die strengsten Gesetze können uns nicht zu 100% davor schützen.

    • Die Fälle haben noch eine Gemeinsamkeit: Ohne Waffe hätte es sie nicht gegeben.

      • Thomas Beeringer dit :

        Habe ich was anderes geschrieben? Oder ihren Satz umgedreht, ohne Autos gebe es keine Verkehrstote.

        • Thomas dit :

          Ein Auto hat einen praktischen Nutzen. Täglich benutzen es millionen alleine in Mitteleuropa. Es ist ein wichtiger Standpfeiler des Individualverkehrs und ist für Transport und Arbeitnehmer oft unverzichtbar. Ich bin kein all zu grosser Auto-fan, aber ich habe in meinem Leben schon unendlich oft ein Auto in der Stadt privat gebraucht und einen grossen Nutzen daraus gezogen. Jetzt sind Sie mit der Waffe dran, Herr Beeringer. Welche Berechtigung hat diese im zivilisierten zivilen Städteleben und der alltäglichen Wirtschaft? Welchen Nutzen/Profit produziert der Durchschnittsbürger damit?

  • M. Siegrist dit :

    Das Waffenrecht wurde in den letzten Jahren zwei mal verschärft, die Taschenmunition eingezogen. Die Gesetze sind da sie müssen nur angewendet werden. Nur wenn Sie sugerieren das mit der entwaffnung der Legalwaffenbesitzer, Schützen Jäger und Sammler, die Kriminalität verschwindet dann irren Sie sich diese Subjekte zeichnen sich dadurch aus das sie sich nicht an Gesetze halten!
    Wenn für Sie « Jedes Leben zählt » dann verbieten Sie erstmals Dignitas und Exit. Und ganz wichtig die meisten lebensbedrohenden Angriffe werden nicht mit Schusswaffen begangen und! Sie leben im sichersten Land der Welt

    • Thomas dit :

      Ein Mensch, der nach langem Leidensweg eine Entscheidung trifft, diese zu verschiedensten Zeiten wieder bestätigen muss und dann in Begleitung würdig in dem von ihm gewünschten Rahmen dahinscheidet, ist ein bisschen etwas anderes, als einer, der ohne jegiche Absprache mit irgendjemandem oder Erlaubnis, in einer Sekunde auf einen Knopf drückt und in der nächsten ein wüstes Massaker hinterlässt. Mit Dignitas und Exit wird es ausserdem ziiemlich schwer sein, jemanden zu ermorden. Kriminalität verschwindet nicht, aber ein Täter mit Bomben ist gefährlicher als einer mit Steinen.

  • Bachmann dit :

    Innert nicht einmal 1 Woche haben sich wie jedes Jahr in diesen Monaten 2 Menschen in Zürich mit dem Zug das Leben genommen. Zudem hat offensichtlich jemand sich mit dem Auto das Leben genommen und dabei jemand anderen, unschuldigen auch aus dem Leben gerissen. Leider schreibt darüber aber praktisch niemand. Es bringen sich weit mehr Leute auf diese Art und Weise um und ziehen damit jedesmal viele unschuldig mit ins Verderben. Jeder Tote ist einer zu viel. Nur der Fall im Wallis wäre auch ohne Dienstwaffe geschehen ! und der andere war einfach nur Dummheit ! Vielen geht es rein nur um die Absc

    • Missbrauchen kann man vieles. Aber im Gegensatz zu einer Waffe haben Fahrzeuge einen anderen Zweck.

      • Mark Keller dit :

        Ein Sportgewehr oder eine Sportpistole hat den Zweck in einem Schiessstand auf eine Zielscheibe zu schiessen. Ein Soldat hat den Zweck mit einem Gewehr auf einen anderen Soldaten zu schiessen. Sollten wir nicht die Soldaten abschaffen?

    • balduin dit :

      D@Bachmann: Das ist die Ironie an der ganzen Sache. Ueber 55 Tote Wanderer, 35 Ertrunkene, 100te Verkehrstote, Selbstmörder und Verbrechen aller artdieses Jahr. Aber man hört nichts über  » Menschenleben » ! Rein gar keine Kommentare der Anteilname oder der Trauer. ABER: Armeewaffen, dann kommen sie aus allen Löchern, die Armeegegner, und zelebrieren ihre scheinheilige Anteilnahme. Die nutzen Sie nur jene Toten, die ihrem Aliegen auch nutzen. Alle anderen sind ihnen nähmlich egal. Hauptsache die Armee wird abgeschafft. Nur an dem sind die interessiert und dazu ist jedes Mittel recht. Traurig !

  • Magerius dit :

    Die Schweiz ist aufgrund unseres Armeesystemes das grösste private Waffenarsenal auf diesem Globus. Zunehmend- in Abhängigkeit der Geschehnisse- somit auch eine erhöhte Gefahr für die Zivilisation in unserem Lande. Diese Erkenntnisse müssten von unseren altväterischen denkenden vermeintlichen CH Konservatoren längst auch erkannt worden sein. Unsere Schweiz braucht diesbezüglich dringend Reformen. Es kann ja wohl nicht mehr sein, dass jeder labiler Löli heutzutage noch so eine Armeewaffe inklusive Munition in privatem Besitztum hat.

  • Philipp Betschart dit :

    Hauptsache wieder ein Text gegen die Armee und die Waffenbesitzer. Wirklich Neues erzählt uns da Frau Haltiner nicht. Keine Ausreden gibt es für den Fall im Wallis, da haben ganz klar Kanton und Armee geschlampt. Ich weiss von einem konkreten Fall im Kanton Zug, da dauerte es nicht lange bis die Polizei sämtliches Material einzog und dies nur auf Verdacht. Die anderen beiden Fälle sind auf illegales oder schlicht dummes Verhalten zurück zu führen. Insofern fehlt folgender Absatz für die Zukunft: « Die Armee hat alle Waffen eingezogen und trotzdem wurde gestern jemand erschossen, erstochen, etc »

  • Daniel Jaggi dit :

    Diese Diskussion um Armeewaffen ist überflüssig. Um an eine Waffe zu kommen muss niemand Armeeangehörig sein. Der Verdacht besteht, dass es einigen vor allem Linken darum geht, die Bürger noch mehr zu bevormunden, und unter staatlicher Kontrolle zu halten. Lieber etwas mehr Unsicherheit, als Verhältnisse wie in Nordkorea, liebe Genossen!

    • adrian dit :

      Uiuiui … nicht wirklich oder? Sie glauben dem Propaganda-sch… aus der Weltwoche?

      • Daniel Jaggi dit :

        Uiui adrian, ich lese keine Weltwoche, ich denke selber!

      • Hansjürg Meister dit :

        Dem Propaganda-sch aus der Weltwoche glaube ich nicht. Weder kaufe noch lese ich dieses Blatt. Dafür sah ich gestern im Tagi ein Bild unserer SP-Bundesrätin mit dem Titel « Überwachung mit Staatstrojanern » darunter .

    • ernst bächli dit :

      sehr geehrter herr jaggi, ich wünsche ihnen nichts schlechtes. aber sie würden wohl anders argumentieren, wenn sie getroffen würden oder jemand aus ihrem umfeld getroffen worden wäre. es geht da nicht um links oder rechts. die kugeln kommen von überall her.

    • willi mosimann dit :

      @Daniel Jaggi, ihre Aussage « lieber etws mehr Unsicherheit, als Verhältnisse wie in Nordkorea », lassen daraus schliessen, dass Menschenleben weniger gelten als Regelungen. Finde ich eine Superidee, wie hoch schätzen sie den ihr Leben ein?
      Solchen Unsinn kann man nun wirklich nicht ernst nehmen. Die sogenannten freiheitsliebenden Parteien SVP, SD, z.T. FDP sind für solche Taten verantwortlich zu machen. Wie viele Menschen sterben durch Einwirkungen von Schusswaffen? Jeder Tote ist einer ZUVIEL

    • John Clark dit :

      Das war jetzt plakativ. Ich bin entschieden dagegen, dass AdAs alle über einen Kamm geschoren werden. Der Spruch hört sich dumm an, aber er stimmt meiner Meinung nach: « Waffen töten nicht, der Mensch ist’s ». Was mich stört ist der Umstand, dass viele der Politiker wie auch Medienschaffenden von der Thematik « Schusswaffe » keine Ahnung haben und die Kimme nicht vom Korn unterscheiden können. Sie bleuchten die Situation aus der tragischen Sicht, aber nie wird erwähnt, dass der Täter schlussendlich der Täter war und nicht die verfügbare Waffe!

      • Da haben Sie recht. Der Mensch ist Täter, nicht die Waffe. Aber ein Mensch ohne Waffe wird seltener zum Täter. Was also tun? Den Täter kann man – bestenfalls – erst nach der Tat einsperren. Die Waffe schon, bevor jemandem etwas passiert.

        • John Clark dit :

          @ Patrick E. Eyholzer: Ich verstehe Sie. Ich bin der Meinung, dass hier abgewängt werden sollte. Bevormundet man eine grosse Zahl von unschuldigen Bürgen und erreicht damit eine (marginale) Verbesserung der Situation oder macht man dies eben nicht. Ich rate jedem meiner Soldaten (als Uof) der sich nicht sicher an der Waffe fühlt und bei dem auch alle ernstgemeinte Ausbildung nichts hilft, seine PA-Waffe nach dem WK im Zeughaus abzugeben. Das ist heute schon möglich.

          @ Rest: Hört doch mit «dem glünggi Ausländer» auf! Hier geht es um die pers. Dienstwaffe. Bananen != Mangos

      • Blanche Wu dit :

        Genau. Der Mensch drückt ab. Der Mensch ist also das Sicherheitsrisiko und nicht der Gegenstand wo jemandem geschadet wird! DORT müssen diese Waffengegener ansetzen! Die Waffe tut niemandem etwas an, solange sie nicht angefasst wird. Die kranken Ideen entwickeln sich im Kopf. Man müsste eher schauen Warum gibt es Menschen die so was tun. Was können wir an der Gesellschaft ändert, damit man gar nicht erst das Bedürfnis verspürt jemandem Leid anzutun. Und auch dann! Wenn alles perfekt wäre, gäbe es immer noch Menschen, die schaden wollen.

    • Zweidrittel der 200 Tötungsdelikte pro in der Schweiz werden von Ausländern begangen. In gut 30 Fällen sind Schusswaffen die Tatwaffe. In weniger als einem Dutzend Fällen ist es eine Ordonnanzwaffe. Kriminelle bekommen immer eine Waffe, wenn sie diese brauchen. Das Gerede von Frau Haltiner dient nicht dem Schutz vor Verbrechen sondern der Entwaffnung der mündigen, gesetzestreuen, gut beleumundeten Schweizerbürger.

      • Die mündigen, gesetzestreuen, gut beleumundeten 30 Schweizerbürger, meinen Sie?

      • Flip dit :

        @Brechbühl: Der mündige, gesetzestreue Schweizer braucht keine Waffe, ja hat in 99,9999% seines Lebens gar keine legale(!) Verwendung dafür – weder mit einem Einsatz noch zur Abschreckung.
        Die von Frau Haltiner angesprochenen Fälle betreffen Schweizer(!), die offenbar weder gesetzestreu noch legal gehandelt haben. Genau hier liegt aber das Problem: Den Täter kennen Sie erst nach der Tat!
        Daher gilt auch hier: Prävention ist besser als Gräber schaufeln. Und auch für Sie nochmal: Die Waffe wurde dem Täter vom Staat gratis und franko ausgehändigt – das ist nicht akzeptabel!

        • @Flip

          1.) Wir leben in einer kurzen und privilegierten Zeit von weiträumigem Fehlen von Kriegshandlungen. Daraus zu schliessen, dass Sie oder ich nie mehr in unserem Leben froh um ein Sturmgewehr oder einen Schutzbunker wären, das ist Träumerei.

          2.) Schusswaffen sind das Mittel der Wahl zur Selbstverteidigung für Alte, Schwache, Frauen.

          • /2 @Flip
            3.) Über 80% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen werden von Angehörigen von Nationen begagengen, die gemäss Waffengesetz gar nicht legal eine Schusswaffe besitzen dürfen.

            4.) Die Frage ist demnach, wer und aus welchen Gründen die gut beleumundeten, gesetzestreuen, mündigen Schweizerbürger flächendeckend entwaffenen will. Wer hat ein Interesse, uns schutzlos den Schwerverbrechern auszuliefern?

            5.) Richtig 99% der Schweizer müssen ihre Waffe nie einsetzen. Das ist, weil so viele bewaffent sind und die anderen wirkungsvoll abgeschreckt werden.

      • a. vogelpech dit :

        « mündige, gesetzestreue, gut beleumundete schweizerbürger », ja? können sie lesen, herr brechbühl, oder lassen sie lesen? im artikel steht doch ganz klipp und klar, dass die armeewaffe in allen drei fällen nichts in den händen der täter zu suchen hatte.
        ich denke, die angehörigen der opfer würden ihnen ihren « gesetzestreuen schweizerbürger » unter diesen umständen um die ohren hauen. zu recht.

  • andy meier dit :

    warum werden noch mehr gesetze und noch mehr beschneidung verlangt wenn die bestehenden gesetze nicht eingehalten werden? im text wird ja sogar darauf hingewiesen dass die täter gar keine waffe hätten haben dürfen – also, bitte verlangt dass bestehende gesetze eingehalten werden als willkürlich neue zu verlangen!

  • Philipp Rittermann dit :

    das liegt an der grossen anzahl günstig käuflicher, UNREGISTRIERTER waffen.

    • Matthias dit :

      Sprich, Armeewaffen. Billiger und einfacher kommt man nunmal an keine andere Waffe mit ähnlicher Durchschlagskraft.
      Und nein, es ist nicht das selbe wenn man jemanden mit einem Messer oder einem Sturmgewehr bedroht.

    • Nicole Christen dit :

      Wo, bitte, sind diese zu kaufen und von welchen Waffen faseln Sie da?
      Es gibt keine unregistrierten Schusswaffen-jede Waffe hat eine Nummer und wenn Sie sie nicht gerade in Somalia auf dem Markt kaufen, ist sie registriert.

      • Philipp Rittermann dit :

        …träumen sie weiter frau christen….oder machen sie sich mal schlau diesbezüglich.

        • Simon Weber dit :

          Die unregistrierten Waffen gehören meistens Ausländern die eh keine Waffe haben dürften! Aber das will die Linke ja nicht sehen! Nur Armeewaffen von Schweizer Soldaten sind gefährlich für Sie!!!!

        • Tststs dit :

          Machen Sie besser die Augen auf, es gibt keine/kaum Fälle von Tötungen in der Schweiz mit unregistrierten Waffen!

        • Patrick Frei dit :

          Ich muss Frau Christen recht geben, ich kenne mich in dem Thema ziemlich gut aus: Waffen ohne Seriennummern sind sehr selten, sofern sie nicht manipuliert wurden. Und Waffen auf dem Schwarzmarkt zu kaufen, ist auch nicht so einfach, wie Sie hier beschreiben, zumindest nicht, wenn man nicht gerade im Gangster-Milieu zuhause ist. Und günstig sind sie dann auch bestimmt nicht.

  • Walter Boshalter dit :

    Die Initiative wäre dazumal mit Grandezza angenommen worden, wenn die Initianten sich auf die simple Aufgabe beschränkt hätten, Armeewaffen im Zeughaus einliefern zu lassen. Der Overload mit Bedürfnisnachweis und Zentralregistration hat der Abstimmung die Kugel gegeben.

    • Mario Monaro dit :

      Da gebe ich Ihnen recht. Viele Initiativen wollen zu viel auf einmal.

      • David Grob dit :

        Hallo zusammen, ich bin selbst Waffenbesitzer und habe bei der letzen Initiative mit Nein gestimmt.

        Aus guten Grund, man sollte zwischen Privat und Armee Waffen unterscheiden, ich bin zu 100% dafür, dass man unser Stgw. nach der RS abgeben sollte.

        Jedoch sollte dies mit einem Gesetz möglich sein ohne die Privat-Waffen-Besitzer (Sportschützen) zu behindern.

    • Reto Lüchinger dit :

      Absolut richtig! Wenn man sich die privaten Waffenhalter, welche in den letzten Jahren immer stärker kontrolliert und bevormundet wurden nicht zum Feind gemacht hätte, dann wäre das « STGW ins Zeughaus » locker durchgewinkt worden. Aber Jäger, Schützen und Sammler haben eben eine Lobby. Ich weiss von Fällen, da haben die Kinder nein gestimmt, weil Papa im Schützenverein ist.

      Ist aber häufig das Problem bei Initiativen vom linken oder rechten Rand. Zuviel auf einmal, statt mit kleinen Schritten abtasten, wie weit das stimmvolk gehen will.

  • Hansjürg Meister dit :

    Und diese Woche schoss ein Angolaner einem Mädchen ins Gesicht. Wie kam der Angolaner zu einer Waffe? Wieso werden solche Risikopersonen in die Schweiz gelassen? Wieso werden die nigerianische Drogendealer nicht an die Grenze gestellt? Wieso raste der betrunkene Franzose den Strassenarbeiter zu Tode? Das sind auch Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte.

  • Alois Murbacher dit :

    Die Stimmbürger der Schweiz haben dieses Jahr die Möglichkeit leider verpasst, sich selber vor der Gefährdung durch den flächendeckenden Waffenbesitz zu schützen. Leider gingen die Wählenden den Ultrakonservativen, die ihr unrechtmässiges Machtkonstrukt verteitigen wollen, auf den leim. Die Militärwaffen gehören in die Obhut des Militärs.
    Ich finds ja schon bedenklich das scheinbar gefährliche Substanzen im Betäubungsmittelgesetz verboten werden und mit Waffen legal und durch staatliche abgabe an private hantiert werden darf.

    • Maja dit :

      schöne Unterstellung die sie da äussern. Die Linke kann es einfach nicht verkraften, dass sie verloren hat.

    • Gefährlicher Vergleich! Beides erlaubt, wäre ja noch schlimmer.Die Initiative war falsch,hätte eine vernünftige Ausnahme für die Schützen bestanden,dann wäre sie problemlos angenommen worden! Die Initianten waren ganz einfach zu stur und so haben wir wieder keine gute Regelung.

  • Armin dit :

    Ich kann Frau Haltiner nur bestätigen, was ich bereits vor oder nach der Abstimmung zum verschäften Waffengesetz wusste. Das Problem der Entrüstung ist in der Bevölkerung offenbar, wie so vieles nur temporär. Die Chance, durch die Volksabstimmung, die Dienstwaffen im Zeughaus zu deponieren, wurde tragischerweise verpasst. In einem Land, in dem keine kriegerischen Konflikte ausgetragen werden, halte ich es für höchst fragwürdig, Waffen im Haushalt aufzubewahren: Dienstpflicht hin oder her. Schusswaffen sind vorwiegend für einen Zweck da, Leben zu bedrohen oder auszulöschen. Wollen wir das ?

  • Pilic dit :

    Ein ganz unnötiger linker Blog. Ein freies Volk darf nicht entwaffnet werden, einer Regierung die ihr Volk entwaffnen will ist zutiefst zu misstrauen.

    • Peter dit :

      BRAVO !!

    • Tststs dit :

      Aber sonst ist bei Ihnen alles klar?! Sorry, aber in der Schweiz liegt das Gewaltmonopol NICHT beim Bürger! Und das ist auch gut so!
      Das ist wie, wenn der Staat Drogen verbietet, aber gleichzeitig verteilen würde…

      • Anton dit :

        Falsch. Letzten endes liegt es bei der Armee und ergo beim Volk. Ergo pro Milizsystem!

        • Machmalhalblang dit :

          Einem freien Volk sollten niemals Mordinstrumente in die Hände gelegt werden. Schon garnicht spätpupertierenden Jünglingen. Sie sind wohl noch nie in Reih und Glied in einer KD-Box gestanden als irgend einem RS-Kollege neben ihnen in den Boden ballerte? Ich besitzte (unfreiwillig) auch ein Instrument des Todes .. für nichts. Ich gehe einmal Jährlich meine Treffgenauigkeit unter beweis stellen .. für nichts. Ich könnte mich bei jedem Obligatorischen die Taschen voller Munition füllen .. und erklärt mir bitte; seit wann kann man veralterte Hinterwäldler Gedanken seit dem 2.-Weltkrieg TRADITION?

    • Jan dit :

      Genauso ist es. Dazu ein schlaues Zitat von B. Franklin

      « Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. »

      Ich wünsche keinem Waffengegner den Gulag oder das KZ, obwohl sie ihn durch ihr Gedankengut verdient hätten.

      • tststs dit :

        Waffenbesitz ist Ihrer Meinung nach also eine « Grundlegende Freiheit »?
        Mag in anderen Ländern gelten, aber sich er nicht in der aufgeklärten Schweiz…
        @Anton: Ernsthaft? Muss ich Ihnen noch den Unterschied zwischen Zivilist (Bürger) und Soldat erklären? Und wenn wirs genau nehmen, darf der Soldat nicht einmal frei über die Waffe verfügen, sondern nur auf STAATSbefehl hin benutzen…
        Aber ja, ich nehme an, Sie denken auch, dass man einen Einbrecher ohne Konsquenz im eigenen Haus erschiessen darf…so à la Wildwest….
        🙂

  • Jean M Weber dit :

    Für mich ist es ganz klar: Armeewaffen gehören ins Zeughaus. Wer das immer noch nicht begriffen hat, der tut mir echt leid. Die Leute die dagegen sind sollten endlich begreifen, dass nur keine Waffe nicht tötet.

    • Kohler Martial dit :

      Herr Weber, bin absolut Ihrer Meinung, so wäre schon ein guter Teil der Waffen die wir nicht einmal im Militär brauchen, weg vom Fenster. Für den Rest muss unser Staat mit seinen vagen Paragrafen endlich einmal reagieren!

  • c.huber dit :

    Es wird immer Tote geben. Mit oder ohne Schusswaffen. Die Vorstellung, dass soviele Menschen mal absolut friedlich und ohne Spannungen miteinander leben können existiert vielleicht in den wirren Hirnen von ein paar Fantasten…Sonst verbietet doch alle Messer, Baseballschläger, Autos, mehrstöckige Häuser, Brücken, Eisenbahnen, usw, usw.

    • Marc dit :

      Genau: Und darum setzen wir uns für freie Fahrten für freie Bürger ein: Tempo 80 – 100 auch Innerstädtisch; Alkohol und Natel am Steuer, kein Problem – denn: Tote wird es immer geben. Mit oder ohne Auto. Nur wirre Hirne und Fantasten glauben an eine friedliche Coexistenz zwischen Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.

      • c.huber dit :

        Marc, du hast offenbar nicht nur ansatzweise begriffen, was ich sagen wollte. Aber du scheinst ein Problem mit den phözen Autos zu haben…..Fährst du Velo auf dem Trottoir und natürlich ohne Licht?

        • Marc dit :

          Falsch: ich fahre Fahrrad, sogar anständig und mit Licht (sogar mit Lichtsensor und Nabendynamo), genauso anständig fahreich Auto.
          Und doch, ich habe schon verstanden, aber Sie anscheinend nicht. Es geht nicht darum, dass es immer Tote gibt, aber es geht darum, dass Risiko zu vermindern. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, Waffen zu Hause zu haben (im Ggs. zu den Messern).
          Und nein, ich glaube nicht, dass mein Hirn so wirr ist, zu glauben nie geschieht etwas. Deshalb die Brücken vor Springern nicht mehr zu sichern, ist aber auch keine Lösung (mussten Sie schon mal so eine Leiche aufräumen?).

  • Emil Roduner dit :

    Natürlich ist jeder Tote durch Mord oder durch Unfall einer zuviel. Aber galuben Sie im Ernst, dieser Blutzoll würde merklich sinken, wenn die Armeewaffen weggesperrt würden? Es gibt doch beliebig viele andere Möglichkeiten, jemanden umzubringen, so man dies wirklich will.

    • Jan Maurer dit :

      Stimmt grundsätzlich. Doch all die Vorfälle, wo Familien oder Partner mit Armeewaffen erschossen werden, passieren weil in diesem einen Moment eine Waffe frei verfügbar ist. Der Verzweifelte Familienvater, der im Affekt seine Familie erschiesst würde wohl in den meisten Fällen zur Besinnung kommen, wenn er sich zuerst eine Waffe beschaffen müsste. Ich finde es schon bedenklich, dass man hier offensichtlich all diese Dramen in Kauf nimmt, nur um die Tradition einiger Wenigen hochzuhalten.

      • Blanche Wu dit :

        Dann muss man schauen? Warum war dieser Familienvater verzweifelt? Einfach so. Weil er ein Psycho ist oder hat es tiefgründige Argumente, warum er keinen Ausweg mehr sah? Dort muss man anpacken! Die Affekthandlung mit einer Schusswaffe ist meistens nur die Spitze des Eisbergs und vorher war es schon schlimm. Also hört doch auf zu heucheln und schaut mal selber in euren Familien, WG’s etc. das es erst gar nicht zur Eskalation kommen kann! Dort muss man ansetzen. Wenn niemand einen Grund hätte zu töten, würden die Waffen verrosten.

    • @ Emil Roduner

      Von 200 Tötungsdelikten pro Jahr werden gut 30 mit Schusswaffen begangen. Am meisten sind es Hieb- und Stichwaffen, am zweithäufigsten wird erstickt und gewürgt.
      Frau Haltiner müsste demnach Küchenschnitzer, Papierscheren, Kopfkissen, Plasticsäcke und Recyclingschnüre wie auch Elektrokabel verbieten lassen….

  • Philipp Rittermann dit :

    fau haltiner – sie haben definitiv nicht gecheckt, worum es bei dieser thematik wirklich geht – nämlich um illegale waffen im besitz von ausländern. berichten sie bitte wieder aus dem bundeshaus; ist wohl eher ihre stärke.

  • Michael Feller dit :

    Zu diesem Thema sollte man einfach auch wissen, dass die Armee grundsätzlich bereit ist, neue Wege zu gehen. Nur sind ihr oft die Hände gebunden, da sie bei allfälligen Strafverfahren ihrer Soldaten nicht informiert werden darf (Datenschutz). Somit haben sie keine Rechtsgrundlage einem AdA die Waffe wegzunehmen. Vielleicht sollte man sie überlegen, ob man die Datenschutzrichtlinien ein wenig lockern will, zu Gunsten von mehr Sicherheit- aber ich höre jetzt schon den Aufschrei der linken Kreise.

  • Stefano Franscini dit :

    Im gleichen Zeitraum wurde ein Sozialarbeiterin auf offener Strasse erschossen, ein Mädchen im ins Gesicht geschossen, eine Frau vom Ex-Mann Totgefahren. usw. usw. usw. Dies alles ohne Dienst- oder Legalwaffe. Auch wenn es zynisch klingt, ich denke es wäre langsam an der Zeit, das die Politiker sich auf die echten Probleme der Schweiz konzentrieren. Bildung, Weltkrise, Verarmung der Mittelschicht. Verrohung der Gesellschaft. Kriminaltourismus. Alternativ Energien um die Schweiz nachhaltig für die Zukunft zu rüsten. Aber nein, jeden Tag die selbe Polemik, die nicht zielführend ist!

    • Hansjürg Meister dit :

      Herr Franscini, wissen Sie was passieren würde, nähmen sich diese Leute wirklich den Problemen an, die Sie aufzählten? Gar nichts. Deren Arbeit würde nicht einmal erwähnt. Um im Gespräch zu bleiben, muss man ein emotionales Thema packen und im geeigneten Medium publizieren. Hätte ich Sie gestern Abend gefragt: Wer ist Frau Haltiner? Was hätten Sie geantwortet? Und sehen Sie in welch kurzer Zeit hier wieviele Beiträge eingestellt werden?

  • Paul Levi dit :

    Mit einem riesigen Werbeaufwand wurden die sogenannten Schweizer Werte verteidigt und die Initiative wurde gebodigt. Dadurch wurde leider die Diskussion um das eigentliche Ziel der Initiative völlig verdrängt. Es ist halt leider so, dass je mehr Waffen im Umlauf sind, umso grösser ist das Risiko, dass sie auch mal missbraucht werden. Deshalb bin ich für ein strenges Waffengesetz. Wer nicht wirklich eine Waffe braucht, sollte auch keine zuhause haben.

    Es soll bloss niemand kommen und sagen, nicht die Waffe ist das Problem, sondern der Mensch. Leider können wir den Menschen nicht ändern.

    • Philipp Betschart dit :

      Richtig wir können Menschen nicht ändern (obwohl dies die Linke wohl gerne könnte) und genau deshalb ist es absolut sinnlos, nur eines von vielen, noch einfacher zu beschaffenden Tatwerkzeugen weg zu sperren.

  • Dieter Bachmann dit :

    Der erste Satz, « die Meldungen häufen sich » ist bereits leere Polemik:
    Schusswaffentote in der Schweiz, ohne Suizide: 1995: 44, 2000: 36. 2005: 37. 2009: 24 (Quelle: BFS).
    Das heisst natürlich nicht, dass man nichts mehr unternehmen soll, aber auf ein Problem, das droht massiv ausser Kontrolle zu geraten, sehen diese Zahlen nicht gerade aus.
    Wer Gesetze machen will, muss Statistiken anschauen, nicht die gerade aktuellen journalistischen Reizthemen.

  • Matthias dit :

    Offenbar ist dem schweizer Volk die Waffe im Haus so wichtig, dass es dafür gut und gerne ein paar Menschenleben in kauf nimmt. Armes Land.

    • Maja dit :

      Es gibt viele Möglichkeiten sich selber zu töten, nur werden diese Selbstmorde nicht veröffentlicht. Es gibt auch viele Möglichkeiten einen anderen Menschen zu töten. Dem Volk jetzt vorzuwerfen was sie oben schreiben ist nicht fair.
      Tatsache ist, dass die Linken schon immer das Volk entwaffnen wollten und sicher nicht aus Nächstenliebe.

  • André Hafner dit :

    Man stellt sich die Frage: Warum gilt die Vermutung, dass ein Mensch kein Verbrecher ist, plötzlich nicht mehr?

    Wenn man der Logik dieser Waffenphobikern folgen würde, müsste man nach jedem Zwischenfall mit einem gewalttätigen Asylbewerber lauthals nach Präventivhaft und der Abschaffung des Asyls schreien, damit nicht noch mehr Menschen verletzt oder getötet werden.

    Man sollte vielleicht mal aufhören, hysterisch zu überreagieren, und akzeptieren, dass man für eine freiheitliche Gesellschaft einen Preis zahlt.

    • Peter dit :

      Das wäre doch einmal ein guter Anfang statt ständig auf den x-tausenden unbescholtener Waffenbesitzer herum zu hacken.

    • Marc dit :

      Wofür brauchen Sie eine Waffe zu hause? Heisst, freiheitliche Gesellschaft, dass auch jeder Handgranaten, Streubomben oder Blausäure etc. zu hause haben darf? Was kostet es den Bürger, seine Waffe im Zeughaus aufbewahren zu lassen? Warum dürfen eigentlich, ihrer Logik nach, nicht alle eine Waffe tragen, auch Ausländer (auch wir müssen uns schützen). Im Übrigen: Warum lenken Sie und einige andere hier im Blog das Thema wieder auf Ausländer? Wir sind nicht nur Verbrecher und es geht hier um Schweizer Killer, die die Diskussion eröffnet haben. 95% der Menscheit sind keine Verbrecher!

  • begleiterscheinung dit :

    « damit die Polizei unverzüglich alle zivilen und militärischen Waffen einer Person beschlagnahmen kann, die Drohungen ausgestossen oder Gewaltakte begangen hat. Dieses Projekt ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. »

    im gegenteil, ich würde behaupten, dass dies ein grosser schritt in die richtige richtung ist!

  • sepp z. dit :

    Ich wäre unterdessen froh, ich hätte nach dem Ende meiner Dienstpflicht mein Sturmgewehr behalten. Wenn ich auf die Geschehnisse in der Welt und auf unsere korrupten Politiker im Dienste der Superreichen und der globalen Firmen schaue, dann wäre die Waffe zuhause nicht das schlechteste. Für den Fall der Fälle.

    • Thomas Soland dit :

      Mensch bin ich froh, haben sie ihre Waffe abgegeben!!!!!

    • A. Ungricht dit :

      Ja lieber Sepp, Sie haben nicht unrecht. Ich denke, man fürchtet sich vor einem Aufstand der kleinen Leute, deshalb müssen die Waffen weg. Das war bei Hitler so und auch bei Stalin. Ich habe mein Föhn leider auch schon abgegeben, hoffentlich bereue ich das nicht.

    • begleiterscheinung dit :

      ach das alte argument… falls eine revolution stattfinden würde, käme man sofort und überall an waffen. dafür muss man in friedenszeiten keine zuhause haben. auch bietet die waffe keinen schutz vor überfällen usw. weil wenn man überfallen wird, hat man keine zeit mehr die waffe aus dem tresor zu holen. auch schützt die waffe zuhause, niemanden vor einem überfall auf der strasse. eine waffe bietet nur dann schutz, wenn man sie geladen auf sich trägt. ansonsten nützt sie herzlich wenig.

      • begleiterscheinung dit :

        ich bin gerade letzte woche aus der armee entlassen worden. von den knapp vier- bis fünfhundert soldaten habe ich nur drei gesehen die ihre waffe mitnachhause nahmen. mich hat das ziemlich beruhigt. die schwelle mit dem waffenerwerbsschein und den schiessnachweissen ist meiner meinung nach eine gute sache. wer dann nämlich unbedingt die waffe will, kann sie haben, aber niemand kauft sie sich so aus eine laune heraus. ich zb. hätte sie sofort genommen, hätte ich nur 100 franken zahlen müssen. aber mit diesen voraussetzungen verzichte ich aus faulheit.

  • Tschannen Werner dit :

    an erster Stelle liegt es an der Gesellschaft! Gott hat jedem Menschen die Vernunft gegeben, das unterscheidet uns von den Engeln und die Schweiz jedem Mann eine Waffe, das unterscheidet uns von den Söldner, sprich Berufs-Armeen! Würde unsere Gesellschaft mit all den vielen Gesetze nicht die Vernunft verdrängen, hätten wir weniger Probleme. Weil Vernunft sich nicht mit Gesetzen ersetzen lässt!

  • Markus Seiler dit :

    Es braucht aber mehr Gefängnisse, um alle, welche eine Waffe zu Hause haben zu verwahren (Armeeangehörige, Polizisten, Waffensammler, etc); diese Personen sind ja alle eine potentielle Gefahr für die Restgesellschaft.
    Ich selber benötige als Kampfsportfanatiker keine Schusswaffe, muss ich meine Hände und Füsse nun amputieren lassen?

    Wie verhält es sich übrigens mit den Totfahrern auf den Strassen? Ist das Totfahren eines Menschen eine geringere Qualität des Tötens? Vermutlich mindestens aus Opfersicht nicht, wird aber meistens ohne viel Aufsehen hingenommem.

  • al.ma dit :

    Es gibt die absolute Sicherheit nicht. Vergesst weitere Massnahmen und azeptiert den Volksentscheid. You lost!

  • Werner Egloff dit :

    Ich moechte mal erfahren wie viele Gewalttaten mit ILLEGALEN Waffen verübt werden. Wer ein Schiesseisen will kann auch eines organisieren. Desgleichen : Wer was-auch-immer will – irgendwer wird es ihm beschaffen können. Die Grenzen des Möglichen sind nicht unsere Gesetze sondern der Aufwand zeitlich / monetär. Und langsam habe ich die Schnauze gestrichen voll von blauäugigen Politikern und Medienschaffenden die immer nur noch neue Gesetze schaffen wollen statt mal endlich die reale Welt zu sehen. Drogen sind auch illegal, aber sehr weit verbreitet. Kein Gesetz konnte dies verhindern.

  • Daniel Maurer dit :

    Mit der hier geäusserte Aussage « selbst wenn sich das Volk täuscht » disqualifiziert sich die Journalistin selber. Es ist ein Illusion,
    zu glauben, mit einem rigiden Waffengesetz nehme die Anzahl der Gewalttaten oder Selbstmorde ab. Wer einen Weg sucht,
    findet einen Weg. Zudem sträuben sich vorallem die linken Parlamentarier gegen entsprechende Kompetenzen der Polizeistellen und Datenaustausch zwischen den verschiedenen Aemtern.

  • Hans Born dit :

    Vielleicht sollte man auch Brot verbieten, schliesslich verspeisen 99% der Täter Mehlspeisen vor ihrer Tat.

  • fischer sagt dit :

    Sorry, aber es ist mit so vielen Gesetzen, die keiner verantwortungsvollen Nachhaltigkeit unterstellt werden. Viele Gesetze aber keine Kontrollen, und wenn dann kommt sofort von den PoltikerInnen Einspruch, was gegen die eigene Arbeit wiederum sprich!

  • Pascal Sutter dit :

    Es kann doch nicht sein dass es nicht möglich ist, die Waffen in der Kaserne zu verwahren. Das verstehe ich definitiv gar nicht.

  • Marc dit :

    Vielleicht ist die Fragestellung falsch gestellt. Sie sollte vielmehr heissen: Wie viel (Schweizerische) Demokratie braucht es noch? Das Stimmvolk wollte den Schutz nicht; die Vorlage ging bachab. Aber: hat das Stimmvolk recht? Muss das « nichtstimmende Volk » – einerseits nicht Stimmberechtigte, anderseits StimmverweigererInnen, politisch Uninteressierte (auch dies ist legal), politisch nicht Gebildete etc. nicht auch vor Fehlentscheiden geschützt werden? Ist was für eine Walliser Berggemeinde gut ist, auch gut für eine Stadt wie BS, ZH, GE? Ist für das TI das gleiche gut wir für den JU?

    • Henri dit :

      Und ich nehme mal an, Sie wüssten genau, welche Entscheide Fehlentscheide sind/waren.
      Bewerben Sie sich doch – SEO (Swiss Executive Officer) – in dieser Funktion können Sie dann (natürlich nach langem Ringen mit sich selbst) falsche Entscheide der Stimmbürger korrigieren.

      Gelassen, aber mit grosser Sicherheit weiss ich, dass Sie viel korrigieren würden.

    • sepp z. dit :

      Marc, es gibt den Staat und föderalistisch verteilte Verantwortung und Rechte.
      All das ist über lange Zeit gewachsen und hat seine Qualitäten.
      Im Zweifelsfalle vertraue ich lieber darauf als auf Besserwisser wie Sie, die meinen, sie stünden über dem Volk und wüssten es besser. Volksentscheidungen sind wohl die nachhaltigsten Entscheidungen überhaupt, nachhaltiger als jene von gekauften Experten etc. Jeder von uns Bürgern muss nämlich noch in 10 Jahren mit den Entscheidungen leben. Welcher Politiker, CEO oder welche Firma kann das von sich auch sagen?

  • rolf kuhnert dit :

    jede(r) Tote von einer Dienstwaffe ist einer zuviel! Das ist klar und wird von niemandem bestritten. Aber daraus eine fächendeckende Gefahr abzuleiten ist doch etwas übertrieben. Ich schätze jetzt einmal, dass max 1 Promille der Dienstwaffen in potenziell gefährlichen Händen ist. Wie schon mehrfach erwähnt wurde ist es sehr einfach mit oder ohne Schusswaffen einen Mord zu begehen, da spielt nicht nur die Zugangsmöglichkeiten eine Rolle.

  • Frau Haltiner
    Sie haben die Abstimmung verloren. Hören Sie auf zu jammern sondern wenden sich den Fakten zu:

    In der Schweiz werden pro Jahr 200 versuchte oder vollendete Tötungsdelikte verübt. In 35 Fällen ist eine Schusswaffe die Tatwaffe. In 70 Fällen ein Küchenschnitzer oder eine Schere. Gerne wird auch gewürgt, erstickt und stranguliert. In weniger als 12 Fällen pro Jahr ist eine Ordonnanzwaffe im Spiel und über die Jahre nur in vier Fällen führt der Tötungsversuch mit der Ordonnanzwaffe zum Ableben des Opfers.

    • /2 Fakten

      Von den 200 Tötungsdelikten sind vollendete 75, versuchte 125.

      Zweidrittel der Delikte werden von Ausländern verübt. Eine vernünftige Ausländerpolitik würde sehr viel schneller sehr viel wirkungsvoller die Anzahl Tötungen vermindern.

      Was also bezwecken Journalistinnen und SP-Politiker, wenn sie die gesetzestreuen, erwachsenen, mündigen, gut beleumundeten Schweizerbürger flächendeckend entwaffenen wollen?

      • Christoph dit :

        Kontrolle. Sie wollen jeden Schritt von uns überwachen, kontrollieren und wenn’s nicht genehm ist, wegsperren. Wohl weil sie Angst haben, dass sich der Bürger mal der ach so liebreizenden Ausländer annimmt. Unsere Vorfahren hätten die Waffen schon längst ausgepackt und den Staat in die Schranken gewiesen.

      • tststs dit :

        Da haben Sie die Zahlen aber sehr schön aufgelistet (stimmt das mit den vieren? denn dieses Jahr sinds schon drei, dann weiss ich von min. 2 weiteren in den letzten 5 Jahren… . Das hat aber nichts damit zu tun, dass in einigen, von mir aus wenigen, Fällen, auf Staatskosten getötet wird!
        Oder ein bisschen zynisch ausgedrückt: sie können sich privat ein Küchenmesser kaufen, nach Hause gehen, ihre Freundin aufschlitzen, verhaftet und verurteilt werden; geht mich nichts an, ist ihre Privatsache… wenn ich aber (als Steuerzahler) gezwungen werde, ihnen eine Waffe zu geben, dann liegt der Fall einfach anders als beim Messer (ganz abgesehen vom philosophischen Aspekt: zu welchem Zweck nämlich wurde ein Ding geschaffen…)

        • Thomas dit :

          Auf Christophs reaktionäres Prä-Weltkrieg-Weltbild muss ich hoffentlich gar nicht erst eingehen. Zu Brechbühl kann ich nur sagen: Ich wette mit Ihnen, dass ich innert 1 Tag mindestens 500 mündige erwachsene unbescholtene Schweizer Bürger bringen kann, bei denen Sie schlaflose Nächte hätten, wenn ich diese Bewaffnen würde. Nur weil Sie sich das zutrauen, kann es nicht jeder.Es gibt genug davon, die nicht mal lesen können und fest daran Glauben, dass Scientology-Geister täglich per Ufo auf die Erde kommen.Oder Anarchistische Linke, die sich auf Staatskosten für eine neue RAF bewaffnen wollen.

  • Nicole Christen dit :

    Wie viele Tote auf Fussgängerstreifen braucht es noch, bis bei der heiligen Kuh Auto das Tempo innerorts gedrosselt wird? Ich errachte den Schritt bei Drohungen allfällige Waffen sofort einzuziehen als eine sehr grosse und gute Entscheidung! Das Problem mit illegalen Waffen werden Sie aber mit keinem Gesetz lösen können-die Frage wird mehr und mehr sein: kann man dem Menschen noch trauen? Ich persönlich fühle mich in der Schweiz von ganz anderen Sachen bedroht als Waffen…stetig steigender Druck im Arbeitsmarkt etc.

  • Didier Tribolet dit :

    Une fois encore, je constate que les journalistes aiment se complaire dans le sensationnel et user de la périphrase lorsqu’il s’agit de s’en prendre à nos Institutions.
    A quand de véritables articles sur le fond dénués de toute surenchère et qui traitent la chose, non pas dans l’arbitraire, mais en toute objectivité ?
    Oh, j’anticipe déjà la réponse, méprisante, gauchisante. Mais j’assume… En bon citoyen suisse libre de ma pensée, et fier de ce qui a fait, et fait encore, de nos Institutions, un exemple de démocratie !

    • Benoît Guichard dit :

      Comme vous je suis citoyen suisse libre de ma pensée, comme vous je suis fier de ce qui fait, et fait encore de nos institutions un exemple de démocratie. Mais s’il faut payer par des vies humaines le fait de conserver de telles traditions, je dis stop. Nos chers amis de la droite conservatrice feraient mieux d’ouvrir les yeux, et se rendre compte que les traditions ne sont pas toujours compatibles avec notre époque. Voici une réponse certainement de gauche (on pourrait éviter le « gauchisant »…) mais certainement pas méprisante.

      • Pascal TENDON dit :

        Non pas méprisante mais follement a coté de la plaque, parce que le ski et le snowboard en hors piste font bien plus de victimes en mettant en plus les sauveteurs en danger et la personne pour s’insurger…ce qui est méprisable c’est cette tendance journalistique a ne focaliser que sur ce qui fait polémique et pour 19 morts en 10 ans ….je ne pense pas utile de vous rappeler combien de morts en montagne et au moins aussi inutile.

        • Benoît Guichard dit :

          Et votre comparaison entre le ski et la distribution gratuite et peu contrôlée d’armes à feu ? C’est elle qui est à côté de la plaque !
          Certes le nombre de morts n’est pas comparable aux accidents de ski (même si la comparaison est vide de sens pardonnez-moi), mais avouez tout de même que la pratique qui consiste à garder son fusil sous son lit pour lutter contre l’envahisseur n’a plus de raisons d’être de nos jours. Si cette situation ne change pas, le nombre de drame de ce type ne fera qu’augmenter…

  • Jakob Roth dit :

    Ich habe nun derart viel Unwahres aus Linksorientierten Politikkreisen vernommen, das ich nicht umhinkomme hier mal einiges klarzustellen.
    Ich hoffe sie finden auch etwas Zeit, die „andere“ Seite zur Kenntnis zu nehmen.

    Für mich als traditioneller Schweizer etwas ungeheures was hier gerade vonstatten geht. Die negative Entwicklung in der bislang waffenrechtlich sehr liberalen Schweiz mit einer bis 1999 äußerst niedrigen Kriminalitätsrate, die nach Verschärfung der Gesetze anzusteigen beginnt, sollte allen Demokraten Warnung und Mahnung sein.

  • M. Schuster dit :

    Fakt ist: Polarisieren….. Würde man sich als Politiker stark machen für die Problematik des illegalen Waffenbesitzes unserer Bevölkerung im westlichen Teil des Kleinbasels, hätte man sicherlich vieel weniger Aufmerksamkeit. Aber dort, wo die echten Probleme stecken, wo man bei 20 Kontrollierten Personen durchschnittlich 2 mit nicht registrierten Faustfeuerwaffen vorfindet, da will niemand etwas unternehmen. Und die Polizei wird allein gelassen mit dem Problem.
    Sorgen wir doch lieber einmal dafür, dass in der Schweiz niemand mehr unbegrenzt Schulden machen darf, ohne Konsequenzen.

  • André Catin dit :

    Avant de pénaliser une majorité de personnes responsables et honnêtes en les contraignant à renoncer à leurs traditions il serait peut-être temps de condamner sérieusement les monstres qui banalisent la violence envers les femmes !!!

  • Die meisten Tötungsdelikte werden mit Stichwaffen (Messer) verübt. Siehe Statistik vom BfS: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/03/02/dos/02.html

    In Schweizer Haushalten gibt es rund 2.5 Mio. Feuerwaffen. Etwa 500’000 davon sind Armeewaffen. Die wenigsten Tötungsdelikte werden mit registrierten Armeewaffen begangen. Man kann in den Kosovo gehen, sich eine Waffe illegal besorgen und dann eine Frau und eine Sozialamtsleiterin erschiessen. Dass kann kein Verbot verhindern. Wer kriminell sein will, den kümmern Gesetze nicht.

    • Hans Christoffel dit :

      Soweit musst du nicht gehen. Wenn ich Nachmittags um 14.00 Uhr in Zürich bin und eine illegale Waffe kaufen will, so habe ich garantiert bis spätestens 20.00 Uhr eine beschafft.

  • J.C. Simonin dit :

    Es ist jetzt viel von zunehmender Gedwalt und Drohungen gegen die Polizei und die Behörden die Rede. Es wàre interessant zu wissen, welche tiefere Ursachen dieser Situation hat. Wieso hat die Gewalt in diesem Land in den letzten 10 Jahren derart zugenommen ?
    Aus meiner Erfahrung besteht je lànger je mehr eine Kluft zwischen dem legalen Land und dem wirklichen Land. Die Obrigkeit und das gemeine Volk haben einander nichts mehr zu sagen. Das Justizwesen versagt total, ist nicht mehr imstande, die einfachsten Probleme zu lösen. Der Volkswille wird missachtet (Abzocker Initiative u.a.m.)

  • Lucien Michel dit :

    Träumen sie von Gilberte de Gourgenay, Kaisermanöver bei General Wille, Rütlirapport oder wenigstens von der Roten und Gelben Gefahr ‹dem Osten›? Sehnen sie sich nach dem weissen Plakat mit dem rote Streifen, möchten sie sich endlich wieder mal im Morgengrauen, mit Gewehr, Taschenmunition, Bürli, Landjäger und Ovistängel für drei Tage, das ‘Soldatenbuch’ in der Tasche, zur Korpssammelstelle durchschlagen? Weder unser Land, noch unsere Armee sind in Gefahr, wenn die Waffe dort bleibt, wo sie hingehört: ins Zeughaus unter Verschluss, dafür wären vielleicht jedes Jahr einige Leben gerettet.

  • Mark Keller dit :

    Wieviele Tötungsdelikte und versuchte Tötungsdelikte gibt es in der Schweiz pro Jahr? Wieviele davon werden mit einer Armeewaffe verübt? Jeder gewaltsame Tod durch äussere Einwirkung ist tragisch. Ist eine Armeewaffe im Spiel wird unverhältnismässig heftig reagiert. Die Medien « nutzen » den Vorfall « tagelang ». Wo bleibt die gleiche Empörung über ein Tötungsdelikt ohne Armeewaffe? Wann verbieten wir Messer in der Öffentlichkeit mit sich rumzuschleppen? Wir wollen risikofreies Leben. Dies gibt es aber nicht. Die Wahrscheinlichkeit im Strassenverkehr oder im Haushalt zu Tode zu kommen, ist höher.

  • Martin Frey dit :

    Leuten mit Gewaltpotential darf man Waffen nicht aushändigen, oder ansonsten muss eine Ordonnanzwaffe schnell und unbürokratisch eingezogen werden können. Andererseits liegen in CH-Haushalten Hundertausende von Dienstwaffen, und die Delikte mit Dienstwaffen stehen in keinem Verhältnis dazu, ja sind nahezu an einer Hand abzuzählen. Die gefährlichste und am häufigsten eingesetzte Waffe in der Schweiz ist immer noch das Messer, routinemässig getragen gerade von Jugendlichen ausländischer Provenienz. Das beste Gewaltpräventionsgesetz ist das Verbot zum Erwerb von Schusswaffen für diese Gruppen.

  • Daniel dit :

    Ich denke man sollte den Besitz einer Waffe auch einmal positiv bewerten, denn er sybolisiert auch eine gewisse Wehrhaftigkeitt. Würde er dies nicht tun brauchten z.B. Polizisten keine Waffen tragen. So gibtt mit ne Menge von Situationen wo gerade der Besitz einer Waffe schlimmeres verhindert hat. Das eine Waffe lletztlich nur in die Hände von verantwortungsbewussten Menschen gehört versteht sich dabei von selbst. Es ist eine erschreckende Eigenschaft von Menschen immer alles über einen Kamm scheren zu wollen und aus seinem persönlichen Empfinden heraus Allgemeingültigkeit zu beanspruchen.

  • Thomas Vogt dit :

    Uhhhh aber wenn ein Angolaner einem 16 Jäjrige Mädchen mit einer illegalen Waffen ins Gesicht schiesst, dann ist das bedauerlich und die Drogen sind schuld! Mein Gott Leute ich könnte kotz*** ab euren Kommentaren!

    Ausserdem von wegen Propaganda der Weltwoche, haben sie alle schoneinmal den Film « V-Wie Vendetta » gesehen. Und wir müssen nicht mal etwas fiktives herziehen, schauen Sie doch, was ein Staat (Syrien) mit Leuten macht die nicht nach ihrer Pfeiffe tanzt und sich nicht wehren können (keine waffen).!!!!

  • A. Ungricht dit :

    Mein Sohn macht in ca. 6 Jahren die RS. Müsste er seine Ordonanzwaffe abgeben, würde ich im raten, den Dienst zu verweigern. Ein Land das dem Wehrpflichtigen derartig misstraut, wäre aus meiner Sicht ein guter Grund, dieses Volk auch nicht zu verteidigen wenn es darauf ankommt. Mit der Stossrichtung, dass bei Gewalttaten oder Drohungen die Waffe eingezogen werden kann, bin ich einverstanden. Es darf dann aber doch nicht so sein, dass man unliebsame Mitbürger verunglimpft, sie falscherweise einer Drohung bezichtigt, einfach, dass dieser entwaffnet wird.

  • René W. Bitterlin dit :

    Was für ein Glückstag, als ich bei Ausmusterung dieses STgw endlich dem Zeughäusler zurückgeben konnte ! Für nichts in der Welt hätte ich dieses Ding weiterhin aufbewahrt ! Patriotismus durch Gewehrläufe ? Soll man den Unbelehrbaren überlassen, gibt genug davon !

  • Patrick Frei dit :

    Grundsätzlich gibt es ein Gesetz in der Schweiz, welches Mord verbietet und das reicht auch. Welches Mittel man verwendet, um jemanden zu verletzen oder zu töten, sei es eine Waffe, ein Auto, eine Axt, ein Hund oder die blossen Hände, spielt im Prinzip keine Rolle. Deshalb ist es müssig, immer mehr Mittel verbieten zu wollen, mit denen man Menschen töten kann.

  • Patrick Frei dit :

    Das Problem ist doch wie vielfach, dass gültige Gesetze und Regelungen bestehen würden, aber Ämter und Beamte entweder nicht gut genug zusammenarbeiten oder schlicht und einfach nicht genug unternehmen, auch wenn sie könnten, dasselbe trifft auch für Sozialbetrüger etc. zu. Auch ein Fall Leibacher oder Kneubühl hätte problemlos vermieden werden können, wenn sich einige Beamte einmal getraut hätten, etwas zu unternehmen und nicht immer die Verantwortung auf andere abzuschieben.

    • Heinz Meier dit :

      Aber Sie wissen doch ganz genau was dann passiert … es findet sich sicher eine Journalistin wie Frau Haltiner die dann etwas vom unverhältnismässigen Vorgehen der Behörden faselt … insbesondere dann natürlich wenn der Betreffende schon mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist oder eine schwere Jugend hatte.

  • Jakob Roth dit :

    Das geltende Waffengesetz ist im europäischen Vergleich sehr streng und bietet wirksamen Schutz vor Waffenmissbrauch. Die Annahme der Waffeninitiative hätte die Entwaffnung und Enteignung von gesetzestreuen und anständigen Bürgern zur Folge gehabt. Kein einziger der aufgezählten Vorfälle hätte verhindert werden können.

  • Philipp Betschart dit :

    Übrigens, kürzlich hat sich ein Zuger SP-Politiker, bekennender Waffengegner und Befürworter der Waffeinitiative mit einer Pistole das Leben genommen.

  • Hans Maag dit :

    In der Schweiz ist das Volk bewaffet, das traurige Resultat waren 3 Tötungen dieses Jahr. Ein anderes Land, wo Waffen verboten sind, ich meine nicht Syrien mit 3500 Toten seit Anfang Jahr, sondern England, musste die Erfahrung machen, dass nach dem Einzug aller Faustfeuerwaffen die diesbezügliche Kriminalitätsrate um über 60% angestiegen ist. Wir Schweizer sind seit Jahrhunderten bewaffnet, im Kt.Luzern durfte früher nicht heiraten, wer keine Hauswaffe hatte, wir sind damit gut gefahren und frei geblieben. Wer sich entwaffnen lässt wird zu Recht zum Sklaven.

  • Etwas zynisch, aber allenfalls als Gegenargument zu Befürchtungen zusätzlicher Kosten für Steuerzahler. Gemäss Komitee «Waffeninitiative-nein» würde die Lagerung im Zeughaus den Steuerzahler jährlich 11,2 Millionen kosten. Nach Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers Hannes Spengler beträgt der Wert eines statistischen Menschenlebens (WSL) in Deutschland für einen beschäftigten Mann 1,72 Mio Euro und 1,43 Mio Euro für eine beschäftigte Frau (ca 2 Mio / 1,7 Mio CHF). Man rechne bei Interesse bitte selber.

  • Michel Fäs dit :

    « Natürlich ist der Wille des Volkes einzuhalten (selbst, wenn es sich täuscht) » Brillianter Satz! Bringt klar zum Ausdruck, dass man mit dem Ergebnis nicht zu frieden und frustriert ist. Schon mal darüber nachgedacht, dass das Volk differenzierte beobachtet als Sie? Das es begriffen hat, dass nicht die Waffe, sondern der Mensch das Problem ist? Und das wenn ein Mensch töten will, er dies jederzeit mit anderen Mitteln tun kann? Vor wenigen Tagen: Mann überfährt seine Ex absichtlich mit dem Auto. Ganz ohne Armeewaffe… Bekämpft die Ursache, nicht das Mittel und dann sind solche Themen obsolet!

  • Hitz dit :

    Wow…dieser besserwisserische Tonfall (natürlich muss der Wille des Volkes…auch wenn es sich täuscht) geht mit der Zeit dermassen auf den Senkel.
    Und wenn nun alle Waffen verboten würden und die Leute sich immer noch umbrächten, weil diese Welt nunmal aus Zähnen und Klauen besteht, gegen was würde eine Frau Haltiner und ähnlich gesinnte dann ankämpfen?

    • Christoph Kaiser dit :

      Klar! Dann käme die obligatorische totale Zahnextraktion und Fingerkuppenamputation für Jedermann/frau! Schliesslich ist ein einziger Tote(r) immer noch zu viel! Ach, ja, und weil erwiesenermassen die meisten Leute im Bett sterbern: Wann verbietet man endlich diese Todesfallen?

      • Thomas dit :

        Sagen Sie beiden Ihre coolen Sprüche doch mal den Familien, die mehr als die Hälfte ihrer Liebsten verloren haben, weil ein Schwächling mit einer Waffe innert 3 Minuten alles ausgelöscht hat, was ihm gerade gegen den Strich ging. Sagen Sie denen, dass er die genausogut mit Krallen und Zähnen getötet hätte. Sagen Sie das den Familien von den Angehörigen des Zug-Massakers, dass der Mann mit einem Messer den gleichen Schaden angerichtet hätte. Oder das überaus lustige Witzchen mit dem Bett vielleicht. Ich erzähle es Ihnen dann, falls Sie einmal betroffen sind.

  • Manuel Willi dit :

    Sie stellen die falschen Fragen. Wenn jemand töten will, dann weil er ein kranker Mensch ist und nicht weil die Waffen ihn zu einem solchen Menschen machen. Waffen sollten NOTFALLS aber dazu da sein, sich gegen solche kranke Menschen zu wehren. Wenn Sie das Volk entwaffnen, nehmen Sie den Anständige Leuten die ihre Waffe registrieren liessen diese Möglichkeit weg. Wie dumm ist das denn? Wenn jemand Sie töten will, nimmt er dafür auch ein Klappmesser, wenn er keine Schusswaffe kriegt. Waffen für alle die ein sauberes Vorstrafenregister haben, alle anderen werden entwaffnet. Rest : Einzelfälle

  • Helveticus dit :

    Mit de Armewaffenaufbewahrung zu Hause ist es wie mit dem Zölibat in der katholischen Kirche: Für beides gibt es keine historisch legislative Notwenidgkeit und eine aktuelle Bedrohungslage ist ebenfalls nicht gegeben. Dennoch wird beides wie eine helige Kuh behandelt, die es angeblich schon seit jeher gegeben habe, was natürlich nicht stimmt. Ich verstehe nicht, warum man nicht schon längst die Armeewaffen eingezogen und im Zeughaus gebunkert hat, in unsicheren Zeiten könnte der Bundesrat sie auch wieder verteilen lassen.

    • Thomas Beeringer dit :

      Weil vielleicht gewisse linke Kreise die eigentlich berechtigte Initiative an die Wand gefahren haben weil Sie die ganze Schweiz entwaffnen wollten?

    • Stefano Franscini dit :

      Jeder Kulturkreis der annähernd demokratisch war und/oder seinen Bürgern Rechte eingestand kannte das Milizwesen, welches die Bürger verpflichtete Wehrfähig zu sein und eine Waffe zuhause aufzubewahren. Das war bei den Griechen, den Römern so, geht weiter bei den Bürgern Englands, über Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Frankreich. In der Schweiz geht diese Tradition auf die Gründung der modernen Schweiz zurück, wo die Schweiz nach der Mediation durch Napoleon auf Druck der Sozialdemokraten ein Volksheer mit bewaffneten Bürgern einführten.

  • Daniel dit :

    Um die Sache kurz zu machen. Ich denke Frau Haltiner hat zu viel *Emma » gelesen. Seit Jahrtausenden sind Waffen Symbol männlicher Wehrhaftigeit und dies über alle Kulturkreise hinweg. Wer etwas anderes behauptet lügt. Man könnte also fast behaupten, dass der Besitz von Waffen im Mann genetisch verankert ist. Und wenn Frau Haltiner um ihr Leben fürchten sollte sie sich ihren Freund genauer anschauen oder ihm vielleicht lieber die Autoschlüsel abnehmen.

    • Thomas dit :

      Seit Jahrtausenden töten sich Menschen gegenseitig als Statusbeweis. Meine Männlichkeit ist zwischen den Beinen angewachsen und meine Stimme hat Kraft und autorität. Eine Waffe ist für Sissies. Können sich nicht mit Worten wehren. Haben zu schwache Muskeln, um sich zu verteidigen. Haben riesen Angst vor den anderen. Dann kaufen sie sich eine feige kleine Apparatur, mit der ein Kindergärtner einen Elefanten erlegen kann und fühlen sich damit stark. Schlussendlich erschiessen sie viel Häufiger irrtümlich Freunde damit oder rächen ihr gekränktes Ego. Wow, was für starke Männer.

  • Rolf dit :

    Es braucht keine neue gesetzliche Grundlage, damit die Polizei Waffen einziehen kann wenn sich Familienmitglieder oder auch Dritte von einer Person bedroht fühlen. Das ist schon heute problemlos möglich. Ein entsprechender Fall wurde heute in den Medien gemeldet.

  • Thomas Beeringer dit :

    Von wo hatte eigentlich dieser Angolaner der in Basel einer 16jährigen ins Gesicht schoss seine Waffe? Auch von der Armee oder von einem lizenzierten Waffenhändler? Irgendwie müssig diese ewige Diskussion über Armeewaffen. Das Sommerloch ist doch vorbei. Wann merken auch die letzten Gutmenschen, dass das Leben gefährlich ist und strengere Gesetze nur in den wenigsten Fällen helfen – speziell wenn es sie schon gibt aber von einer lahmen Kuschelpolitik nicht umgesetzt wird?

  • Robert dit :

    Es ist schon erstaunlich Frau Haltiner gleich selbst den Wind aus den Segeln nimmt, da die von ihr aufgezählten Fälle von Waffenmissbrauch aufgrund der bestehenden Gesetze gar nicht hätten passieren dürfen. Und somit hatte das Stimmvolk ja doch recht als es die Initiative « Schutz vor Waffengewalt » ablehnte. Denn es braucht nicht noch mehr Gesetze und Verbote. Vielmehr sollten die Vorhandenen ristriktve Umgesetz werden.

  • Ruedi Norhus dit :

    Keine Geiss schleckts weg: Wenn Armeewaffen im Zeughaus lagern würden, gäbe es wohl einige Tote, Verletzte und Traumatisierte weniger in diesem Land. Dass dies für viele offenbar kein Grund ist sich ‘entwaffnen’ zu lassen, scheint mir bedenklich. Die Gefahr eines Missbrauchs der Waffen durch Armeeangehörige ist m. E. grösser als die Bedrohung durch einen Staat mit echtem Gewaltmonopol. Die paranoiden Fantasien die hier zu Tage treten sind zu bedauern.

  • Basler Matthias dit :

    absolut anmassend, was da Frau Haltiner von sich gibt: « Natürlich ist der Wille des Volkes einzuhalten (selbst, wenn es sich täuscht) » -> passt natürlich perfekt zu einer (linken) Journalistin. Wie schon weiter unten gesagt wurde, sind das Problem in allererster Linie die ILLEGALEN Schusswaffen (weche namentlich häufig von Angehörigen aus Staaten getragen und eingesetzt werden, welche nach geltendem Waffengesetz gar keine Waffen erwerben oder besitzen dürfen…..). Die glücklicherweise deutliche abgelehnte Waffeninitative hätte gar nichts an Sicherheit gebracht.

  • Jakob Roth dit :

    Milizarmee ohne Waffen?
    Das Milizsystem ist das Fundament der Schweizer Gesellschaft, die auf den Prinzipien der Freiheit, des Vertrauens und der Eigenverantwortung des Bürgers beruht. Eine Milizarmee zu haben bedeutet: Jeder Bürger ist auch ein (Bürger-)Soldat. Die Abgabe der persönlichen Waffe an Armeeangehörige ist Ausdruck des Vertrauens zwischen dem Staat und dem Bürger.

    • Andreas Durrer dit :

      Vertrauen in die Bürger? Dann müsste mir jemand erklären, weshalb die Taschenmunition nicht mehr abgegeben wird. Man müsste auch erklären, weshalb keine Jets, Panzer, Panzerfäuste und Handgranaten nach Hause gegeben werden. Man müsste noch erläutern, weshalb der Staat es toleriert, dass mit seinen Waffen gemordet wird. Wenn 99% der 8-Jährigen Autofahren « könnten », weshalb lässt man diese nicht Autofahren? Aber 200’000 Waffen verteilen und ernsthaft glauben es passiere nichts. Das ist nicht nur naiv, sondern grobfahrlässig…

  • Thomas Werner dit :

    Inzwischen frage ich mich was die Politik vor hat wenn sie solche Angst vor der Milizarmee hat. Und wie will man mit der Entwaffnung der Schweizer solchen Waffenmissbrauch wie in Basel verhindern? Das sind die Fälle die von den Armeewaffengegner immer verschwiegen werden. Für mich als EX DDR Bürger hat das totale Waffenverbot immer was von Diktatur. Beide, die DDR und das dritte Reich hatte besonders scharfe Waffengesetze.

  • Henri Menétrey dit :

    Un monstre qui veut tuer ne se préocupe pas de savoir si une arme à feu est militaire ou pas, il se débrouillera toujours pour en avoir une.
    Un malade qui veut se suicider trouvera toujour le moyen pour le faire, arme à feu militaire ou pas.
    J’ai eu dans ma famille élargie 3 suicides,
    1) avec une arme à feu militaire.
    2) avec une corde au cou.
    3) s’est mis devant un train grande vitesse.
    On ne va pas interdire les armes à feu de tous genres, les cordes, ficelles, les couteaux de cuisine de tous genre, la circulation des trains.
    Ils faut RESPONSABILISER l’individu et lui seul !!!

    • Monsieur Menétrey, on ne peut pas supprimer toutes les armes, mais tout de même une bonne quantité. Une arme à feu militaire n’a pas à être déposée à la cave ou au grenier du particulier. Cette arme doit être après le service militaire déposée avec sa munition à l’arsenal de la région. J’ai moi-même déposé tous mes effets y compris mon pistolet à l’arsenal pour une somme très modique de Fr.20.– par année. Mon matèriel était soigné et mon arme même graissée. Que les autres en fassent autant!

  • Lorenz dit :

    Ist die Abstimmung zur Waffengewalt nicht vorüber? Irgendwie langweilt mich das Thema, aber ich kanns mir jetzt doch nicht verkneifen, auch noch meinen Senf dazu zu geben:
    – auffallend ist doch, dass viele Kommentatoren die Haltung von Frau nicht teilen – und das beim Tagi!
    – Wenn einer Munition klaut, muss man vielleicht eher das verhindern, als danach die Armeewaffe zu verteufeln. Wenn alle Waffen im Zeughaus sind, bricht vielleicht einer dort ein und holt sie raus – was dann? Klar, wäre dann die Armee schuld, nur macht man ja kaum mehr « scharfe Wache »…
    – Die nötigen Gesetze bestünden.

  • Lorenz dit :

    Ach ja, Frau Haltiner: Nehmen Sie sich ein Beispiel am Bastien Girod – der kümmert sich mittlerweile um den Schutz der armen Fussgänger vor den bösen Trams in Zürich!

  • Reto Lüchinger dit :

    Als CVP-ler sag ichs auch gern zum hundersten Mal. Wenn die Waffenschutzinitiative ein wenig intelligenter formuliert worden wäre, dann hätte sie bei der Mitte wohl die entscheidenden paar Stimmen geholt. Den Initianten ging es um die Armeewaffen? Wieso dann eine Initiative, die neben den Waffen-Patrioten auch noch den Sportschützen, Sammlern, Schützenvereinen und Jägern ans Bein pinkelt? Divide et impera, sagt der Lateiner. Teile und herrsche.

    • Reto Lüchinger dit :

      Mein Vorschlag für eine Änderung wäre: Der Soldat bekommt generell nur eine Waffe, wenn er im Dienst ist. Wer als Soldat eine persönliche Waffe, also immer die selbe, inklusive heimnehmen, will, muss erst einen zivilen Waffenerwerbsschein besorgen. Schützenvereine und Militäranlagen bekommen genügend Waffen um den Dienstbetrieb mit Leihwaffen und obligatorische Schiessen durchführen zu können. Fazit: Wer will darf immer noch eine Waffe haben. Vorbestrafte kriegen keine mehr. Es betrifft nur die Armee. Sportschützen,Jäger etc. haben weniger Einwände. Die Initiative würde wohl angenommen.

      • Jakob Roth dit :

        Genau das war das Problem. Vielmehr ging die Initiative um ein generelles Waffenverbot. Der private Waffenbesitz sollte grundsätzlich verboten werden; lediglich für wenige begründete Fälle (Bedürfnisnachweis) sollte noch eine Ausnahme gemacht werden.

  • Andreas Durrer dit :

    Offenbar liegt die Legitimation einer Armee darin, dass diese auch jährlich ihren Soll an Opfern liefert. Und da die Schweiz bis auf weiteres in keinen Krieg involviert ist, sind die Opfer halt Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Armeewaffen werden im Gegensatz zu anderen Tatwerkzeugen, vom Staat zur Verfügung gestellt und weisen keinen anderen praktischen Zweck auf, als das Töten von Individuen. Es ist daher völlig legitim, dass dieses Werkzeug auch dazu gebraucht wird, mit der billigenden Kenntnisnahme unserer Politiker, welche sich damit an jedem einzelnen Todesfall mitschuldig machen.

    • Daniel Jaggi dit :

      Dann hoffen wir alle, dass Sie niemals eine Waffe in die Hände bekommen! Zum Glück sind praktisch alle andern Bürger in der Lage, eine Waffe nicht als Aufforderung zum Töten zu sehen!

  • Hans Maag dit :

    Gemäss Art.31 Waffengesetz beschlagnahmt die Behörde Waffen, wenn sie im Besitz von Personen sind, für die ein Hinderungsgrund nach Art.8 besteht. Art.8.c: (wenn sie) zur Annahme Anlass geben, dass sie sich selbst oder Dritte mit der Waffe gefährden. Nirgends im Gesetz steht, dass dies nicht für Armeewaffen bei Zivilpersonen gelten soll. Einzig die von der Linken erzwungene Datenschutzgesetzgebung verhindert, dass die zuständigen Behörden Einsicht in die Dossiers von Personen, von denen eine Gefährdung ausgeht, erhalten. Auch der Terrorakt von Zug hätte damals verhindert werden können.

  • Man braucht nicht für Alles eine Gesetzesänderung. Armeewaffengegner machen aus jedem Einzelfall mit einer Schusswaffe ein Drama um labile Menschen auf diese Weise für ihre Zwecke zu manipulieren. So macht man es auch Roadcross mit der Raserhetze. Dort wird unser Land zur Rasernation erklärt obwohl es seit 1953 noch sie so wenig Verkehrstote gegeben hat wie heute und das obwohl es heute ein wesentlich höheres Verkehrsaufkommen hat als 1953. Aber die Blick- und Tagileser nehmen halt jeden Zeitungsartikel gleich für bare Münze.

  • Fabian Jud dit :

    je mehr waffen im umlauf sind, desto mehr leute werden mit ebendiesen getötet. dies ist einfache logik. da ist es mir tatsächlich ein rätsel, warum der staat waffen in umlauf gibt. dass die armeewaffe zu hause aufzubewahren früher einmal sinn ergab, mag sein, heute bringt dies nichts mehr. es ist wirklich schade, dass wir an traditionen festhalten, die sinnlos und in diesem fall sogar schädlich sind.
    ausserdem finde ich es schade, dass jede diskussion in der schweiz, die den staat betreffen, auf dieses banale links-rechts schema hinauslaufen, ich glaube, dies bringt nichts für eine lösung.

    • Hans Maag dit :

      Das von Ihnen bedauerte Links-Rechts Schema hat sich die Linke selbst zuzuschreiben. Diese will die Armeeabschaffung, den Beitritt zur EU und damit die Entmachtung des Schweizervolkes gegenüber einem Staatsmoloch, der überdies noch am Konkursmachen ist. Wer weiss, vielleicht liegt die Sicherheit der Schweiz bereits in näherer Zukunft im Recht auf die Waffe. In jedem Staat ist der Souverän bewaffnet, in der Schweiz sind wir, das Volk der Souverän. Die Entwaffnung des Souveräns kann nur ein Ziel haben, die Vorbereitung der Machtübername. Wer sich entwaffnen lässt wird zu Recht zum Sklaven.

    • Roberto dit :

      Absolut falsch lieber Fabian, denn Schusswaffen sind unanimierte Geräte, die niemanden dazu anstiften etwas anzustellen. Das wäre wie zu sagen, dass je mehr Besteck-Sets in Umlauf gebracht werden, desto mehr Leute werden fettleibig!! Ist doch eine ganz einfache Logik, nicht wahr?!? Wissenschaftlich und statistisch nachgewiesen wurde/wird genau das Gegenteil dessen das du behauptest, nämlich je mehr legale Waffen an gesetzestreue Leute in Umlauf gebracht werden, desto mehr sinkt die Kriminalitätsrate. So geschehen in über 30 US-Bundesstaaten, die ihre Waffengesetze liberalisiert haben.

    • Fabian Jud, es bringt insgesammt auch nichts nur ein Problem herauszupicken und alle anderen zu ignorieren,wurde doch gerade an diesem Wochenende wieder ein junger Mann durch ein Auto unter Einfluss von Alkohol und Drogen getötet.

  • Sugi dit :

    Von 10 Tötungen mit Waffen werden maximal 2 mit Armeewaffen
    ausgeführt. Warum wohl spricht kein « Schwein » von den 8 « Anderen »?

    • Fred Baumann dit :

      Weil Schweine sich nicht fürs Thema interessieren?
      Im Ernst: Wir müssen da ansetzen wo wir etwas erreichen können. Die « anderen 8 » entziehen sich der Verantwortung des Staates. Hingegen bei den Armeewaffen ist der Staat Ausrüster und Ausbilder. Da darf ich als Bürger erwarten, dass die Verantwortung wahr genommen wird.

  • Othmar Huber dit :

    Es werden so oder so immer wenige Leute eine Waffe erhalten. Wir reden noch von einem Sechstel als noch in den 60iger Jahren.
    Das Milizsystem und unsere bewaffneten neutralität werden von vielen unterbewerted.

    • SImi dit :

      Wenn die Schweiz weiterhin « neutral » beliben will muss man machen was die Mehrheit will und nicht mit Disziplin warten sonst ist jede abstimung unnötig .
      Unsere Neutralität muss vieleicht mal verteidigt werden auch mit Waffengewalt .
      Unser land leidet an Wohlstandsverwahrlosung wir müssen lernen zu kämpfen und auch mal zu verliern.
      Allso wen Waffen eingezogen werden muss der Metzger auf Messer und wir auf Autos verzichten ! Mit einem Auto kann man auch Amok laufen (fahren)!

  • Robert Minder dit :

    Es wurde schon alles gesagt! Leider noch nicht von allen!

  • Pietro Bartoli dit :

    Wie viele Tote braucht es noch? Du meinst « …bis etwas passiert ». S’ist ja bereits: Eine Frauenorganisation hat eine Initiative auf die Beine gestellt « Zum Schutz vor Waffengewalt » und am 14.2.2011 durften alle Schweizer darüber abstimmen. Ich war für die Initiative, wie viele meiner Freunde auch. Wir wurden wochenlang von wütenden, alten Männern als Kommunisten, Landesverräter und Schwachsinnige bezeichnet, die man einsperren sollte. Der BR war der gleichen Meinung und so verloren wir diese Abstimmung. Armeewaffentote gehören zur Schweiz wie Kühe mit abgesägten Hörnern. Gewöhne Dich dran.

    • SImi dit :

      einmal abgestimt solte reichen sonst verliehrt unser Wort an Bedeutung !

      • Pietro Bartoli dit :

        Ja. Fürs erste schon. Von mir aus kann man in 10 Jahren nochmals darüber abstimmen, aber anders. Es muss eine Armeereform sein, nicht alle Waffen. Die Schützenvereine, Jäger und Waffensammler haben nichts mit Armeewaffenmissbrauch zu schaffen. Die Armee bewaffnet Männer, die keine Jäger sind, die nicht mit Waffen aufgewachsen sind, keine Jungschützen waren und die Sicherheitsgrundregeln nur als Lippenbekenntnis lernen. Die Initiative ging zu weit und ist darum auch gescheitert. Aber die Debatte war interessant. Wir diskutieren wieder, wenn die Ritalin-Generation bewaffnet wird. Das ist bald.

    • @Pietro Bartoli

      Ob Sie ein Kommunist sind, weiss ich nicht. Aber Kommunisten haben ein Interesse, die Schweizer zu entwaffnen. Die SP auch, weil sie sonst ihren Traum von der sozialistischen Internationalen nicht verwirklichen können. Das Misstrauen dem Volk gegenüber macht die gleichen Leuten zu Verrätern am Volk. An der Intelligenz von dermassen verschlagenen Leuten hingegen zweifle ich nicht.

      Ob ich zu den alten Männern gehöre? Eher zu den lebenserfahrenen. Ich habe schon zu viel gesehen, um an Ihre schöne, neue Welt zu glauben.

  • Timotheus Pfeiffer dit :

    Das mag jetzt unsensibel klingen aber; es gibt keine Garantie auf Leben und auch keine Garantie, dass wir alle im hohen Alter, gesund an Körper und Geist friedlich einschlummern. Dies ist eine Wunschphantasie unserer Luxusgesellschaft. Ebenso eine Wunschphantasie ist es, vom Staat zu verlangen, er solle uns vor allem und jedem beschützen.
    Die meisten Toten durch Schusswaffen der Armee sind Suizide. Bei den meisten verbleibenden Fällen handelt es sich um Fälle der häuslichen Gewalt. Hier muss das Umfeld reagieren und eingreifen, nicht der Staat. Die ist die Aufgabe des sozialen Netzes.

  • Willy Jaun dit :

    Diese Waffen Debate ist sicherlich ein Witz. Warum muss die Schweiz ein Gesetz dafur haben? Muss der Staat wirklich die Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung annehmen? Da konnen die Burger einander toten und schlicht den Vorwurf dem Staat geben – ‘die haben mir’s nicht verboten’. Ware es nicht besser dass die Burger Selbstverantwortung haben? Mit den geringen Zahlen von Dienstwaffen ‘incidents’ ist das doch bloss Hysteria. Hier in England hat der Staat die Verantwortung fur zu vieles ubernommen und deshalbt haben wir die tief gepragten Sozial Probleme – Wach Auf Schweizer Burger!

  • SImi dit :

    In Afganistan sterben täglich menschen durch Waffengewalt ,wisso wird dann hierzulande nicht eine Fridensstreitmacht gebildt um einzugreifen ? Wen einer mit einer Ordonanzwaffe Amok lauft ist das Tragisch, aber genauso gut kann er sich für 400 franken eine unautorisierte und Ilegale AK besorgen und in dem nächsten Kindergarten Morden ohne Stop ! TAUSENDE sterben täglich durch Hunger, Wassermangel und Krankheiten die mit kleinerem Aufwand verhindert häten werden können alls ein Attentaht in der Schweiz! wir verschiessen unsere energie mit discusionen wärend andere hilfe brauchen !

    Was ich sag

  • Milpa Bagen dit :

    En espérant ensuite que la Migros retire rapidement de la vente toues les couteaux de cuisine, qui eux aussi tuent chaque année…

  • Jean-Bernard Koch dit :

    La vraie question, ce n’est pas de savoir si la mise à disposition des armes d’ordonnance contribue oui ou non à de pareils drames, la question est de savoir pourquoi les gens utilisent une arme d’ordonnance, et si ils n’avaient pas d’armes d’ordonnance à disposition, qui peut garantir à 100% que le drame et la mort ne se serait pas produit. De mon avis, personne, mais vraiment personne ne peux donner cette garantie. Une arme à feu est simplement un objet, c’est celui qui la manipule qui en fait une arme. Ceux qui veulent donner la mort trouverons toujours un moyen de le faire.

  • Hanspeter Rüegg dit :

    Das ist doch ein völlig marginales Problem für die Schweiz. Weit gefährlicher für die Schweizer Bevölkerung ist doch die ungebremste Zuwanderung und die ständig steigenden Asylantenzahlen. Da steckt viel mehr Konfliktpersonal dahinter als in den paar Straftaten mit Armee-Schusswaffen.

  • J.C. Simonin dit :

    Tatsache ist, dass ich im Laufe meiner Tàtigkeit als Wirt die Behörden dreimal binnen 11 Jahren mit Erschiessung gedroht habe, wenn sie ihre Arbeit nicht schneller und korrekter erledigen. Dreimal bin ich damit zu meinem Recht gekommen. Die Briefe waren unterzeichnet, Kopie an die Polizei und an die Zeitungen. Dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger als das Ende des Rechtsstaates, wenn ein Bürger zu solchen Methoden greifen muss. Ich habe ein Buch darüber geschrieben, es liegt in der Solothurner Kantonsbibliothek. Ohne die geringste Welle zu machen…

  • Pascal TENDON dit :

    C’est assez dommage mais encore une fois du travail de journaliste baclé sans aucne connaissance du sujet et juste bon a faire du buzz, tout comme d’ailleur le travail de cette commission des états qui ne prend même pas la peine d’attendre les conclusions de l’enquête valaisanne.
    La seule ou une intervention de l’armée ou de la police aurait pu changer quelque chose… Hors la police a déjà les bases légales pour saisir une arme. C’est tellement vrai que le matin a fait tout un article sur la saisie d’armes chez une personne qui a menacé les services de sa commune.

  • Jakob Roth dit :

    Wenn der Waffenmissbrauch auch ein Randphänomen ist, so ist er doch konsequent zu bekämpfen – wie jede andere Art der Gewalt. Das strenge Schweizer Waffengesetz regelt alles, was vernünftigerweise im Bereich der Sicherheit im Umgang mit Waffen geregelt werden kann. Der Bundesrat hat im zivilen Waffenrecht und bei der Armeewaffe in den letzten Jahren wirksame Massnahmen umgesetzt, die das Missbrauchsrisiko minimieren. Dass nicht jeder Missbrauch verhindert werden kann ist klar, auch nicht mit einem generellen Waffenverbot: siehe England wo es seit dem Waffenverbot mehr Missbräuche gibt als je.

  • Robert Szabo dit :

    Gegen wen müssen sich Waffenbesitzer denn überhaupt verteidigen? Da will ich gerne eine Antwort drauf! Ich besitze kein solches Gerät und war auch noch nie darauf angewiesen.

  • Hansli dit :

    Das Volk hat dem gemetzel leider zugestimmt.

  • moshe dit :

    il m’aurait plu répondre à quelques intervenants, ne pratiquant pas la langue de Göthe cela me chagrine. Je ne sais vers quel journal me tourner afin de m’exprimer. Le Blick, le Sun? je trouve dommage que plus du 80% des commentaires soient rédigés en allemand pour un quotidien romand. Romands francophones réveillez-vous. Oubliez les erreurs gramaticales ou de syntaxe.
    COMMUNIQUEZ!!!!

  • Gene Amdahl dit :

    Das Gejammer um die Armeewaffen nimmt immer obskurere Dimensionen an. Unbestreitbar gibt es unsägliche Zwischenfälle. Nur mir ist lieber ein bewaffnetes Volk als ein wehrloses. Es gäbe wohl kaum Diktaturen wenn das Volk bewaffnet (gewesen) wäre?

  • Thomas dit :

    Nach der alten Argumentation: Die Kriminellen können sich immer überall Waffen besorgen, könnte ich ja am Marktplatz ohne Waffenscheine Waffen verkaufen. Ist ja eh egal, haben ja schon alle Bösen eine, nicht wahr? Man könnte als Werbegeschenk Gratisgewehre verteilen, denn man kann ja eh nichts machen. Die Mörder würden sich ja sonst ihre Waffen selbst schmieden. Und ob einer mit einer automatischen Waffe auf mich zurennt, oder mit einem Sackmesser macht ja überhaupt keinen Unterschied. Darum haben sich die Opferzahlen im Krieg ja seit Schusswaffenerfindung nicht geändert.

  • raffle dit :

    En tant que citoyen suisse je conçois le fait du danger d’avoir une arme d’ordonnance à la maison. J’en ai trois donc je sais de quoi je parle, mais quand on a de la fièvre, on ne coupe pas la tête. Non alors c’est la même chose pour ce qui est des armes d’ordonnance la maison.
    1) – La munition ne doit pas être avec l’arme et la culasse du fusil doit en être séparée du reste de l’arme.
    2) – L’arme doit être rangée dans un lieu sécurisé ou cachée, là où même un ado ne doit pas savoir qu’elle existe.
    3) – Pour ceux qui le souhaite, la mettre dans un arsenal doit rester une option. ABE salut

    • Dreschka dit :

      En attendant qu’il n’y ait plus personne qui soit à la merci (et les autres par la même occasion) d’une crise de folie pour des raisons familiales, professionnelles, affectives…je pense qu’il est rationnel d’éloigner les armes et de les laisser où devraient se trouver des armes c’est à dire dans un arsenal.
      On peut également éliminer quelqu’un en cherchant à l’écraser avec une voiture. Tout peut devenir une arme: un couteau ou une corde à sauter. Mais une arme à feu est fabriquée pour cet usage : Tuer.

  • Eric REYNIER dit :

    Bonjour, je suis Français. Si je comprend le sens de cet article il s’agit de déterminer la cohérence de faire perdurer la tradition de disposer d’une arme de guerre en Suisse. Vous déplorez trois morts violentes sur l’année 2011, attribuées au fait que les auteurs disposaient d’une arme de dotation. Je suis forcément attristé et révolté. En France, nous n’avons pas de dispositif comparable, nous déplorons en 2011, 19 morts par armes à feu uniquement en Corse. Je n’ai pas le chiffre sur le territoire national. Le système Suisse n’est-il pas finalement un outil de pacification remarquable ?

    • Jakob Roth dit :

      plus d’armes moins de criminalité, moins d’armes de criminalité plus de criminalité

      ceux qui ne sont pas ici de remettre en question la logique du meilleur ami de la logique

  • Petrus dit :

    Frau Haltiner, die politischen Motive in ihrer «Schreibe» sind so offensichtlich, dass es schmerzt. Wenn Sie Sehnsucht nach einer zentralen Staatsgewalt ohne wenn und aber haben, dann sagen sie das. Heizen nicht eine ausgesprochen leidige und mit Un- und Halbwahrheiten gespickte Diskussion erneut an. Etwas alltägliches wie der Tod, in seinen vielfältigen Erscheinungen und Ursachen, schein immer dann etwas unerhörtes darzustellen, wenn eine «Waffe» im Spiel war. Denken Sie an die erdrückende Mehrheit, die im Februar bewiesen hat, differenziert urteilen zu können.

  • Jacques Maubert dit :

    Sans entrer dans le fond du débat, je suis choqué de lire: « la volonté du peuple doit être respectée (même quand il se trompe) ».
    Quelle arrogance, qui êtes-vous Mme Haltiner pour décider que le peuple « se trompe »? Ce sont les dictatures qui tiennent ce langage. Il y a des choses que l’on peut penser mais qu’on n’a pas le droit d’écrire.

    • Christian Würger dit :

      Le peuple est un ramassis de débiles dont la compréhension des sujets sur lesquels ils votent se limite au niveau intellectuel d’une conversation de bar PMU:
      « Ah, mais René, qu’ess’qu’y nous font encore avec ces étrangers?
      – C’est vrai Dédé, tu as bien raison… allez, je t’en remets encore un pour la route? »

      L’arrogance est plutôt à chercher du côté de ceux qui se croient intelligents du seul fait qu’ils sont en nombre. Comme ils disent en allemand: des milliards de mouches ne peuvent pas se tromper, bouffons donc tous de la m…

  • David Divorne dit :

    Beaucoup mettent fin à leur jour à cause des impôts et des taxes qu’ils doivent payer.
    Fauti-il interdire les impôts?

    Oui, l’Etat est aussi tout autant responsable des suiscides, notamment sur la politique des divorce, la justice injuste, certains politicien en manque de pouvoir, etc…
    Là est le véritable problème. Alors les théoritien qui font pourrissent la vie des gens et viennent se plaindre des armes d’ordonnance par la suite sont des pures hypocrites!

  • Alexander Kovalzcuk dit :

    Wieviele Tote braucht es noch bis man Autofahren verbietet?

    War ebenfalls von einem Armeewaffensuizid im Bekanntenkreis betroffen.
    War sehr traurig! – Das Leben ist aber leider eben tödlich. Also lieber die Zeit auf Erden geniessen, anstelle alles und jeden regulieren und kontrollieren zu wollen!

    Und zum thema häusliche Gewalt; was ist den schlimmer: Schusswaffentod, oder psychisch und physisch entstellt, weil der jähzornige Küchenmesser, Spaghettiwasser oder Fäuste benutzt hat.

    Ursachen, und nicht Symptome bekämpfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Pescio Guido dit :

    « Natürlich ist der Wille des Volkes einzuhalten (selbst, wenn es sich täuscht), » Zitat-Ende von Nadine Haltiner. Schämen Sie sich nicht, ob Ihrer masslosen Arroganz? Und wenn sich auch ein ganzes Volk täuschen mag….VOX POPULI VOX DEI! Denn alles andere endet in der Diktatur. Nochmals, es sind nicht Schusswaffen, die eine tragische Verantwortung tragen, sondern die Menschen, welche diese benützen. Warum gibt es nicht das gleiche Theater, wenn Menschen mit Messern oder Baseball-Schlägern umgebracht werden? Wettert diese Dame auch gegen die SBB, wenn sich Leute tragischerweise vor den Zug werfe

  • Susanna dit :

    Ich bin nicht der Meinung,dass die CH zu ihrer Verteidigung eine Armee braucht.Trotzdem bemängle ich diese Argumentation gegen Armeewaffenbesitz,wenn jmd. das möchte. Als Kind eines Waffensammlers (Armeewaffen, ausl.Waffen, Jagdwaffen inkl. der entspr. Munition) kann ich sagen,dass nicht die Waffe den Angreifer macht.Mein inzwischen verstorbener Vater hat keiner Mücke was angetan,alles sauber+gemäss Polizeisicherheitsbestimmungen abgeschlossen,wir haben die Sammlung legal mit Fachleuten aufgelöst.Wer jmd. umbringen will,macht das auch mit einem Feuerhaken,so geschehen in meinem Bekanntenkreis

  • Tom dit :

    Nur zur Info, es ist jetzt schon möglich, Waffen von einer Person zu beschlagnahmen, wenn diese Drohungen ausspricht. Trotzdem, Armeewaffen gehören ins Zeughaus und das dies jetzt eben nur auf freiwilliger Basis passiert, daran sind die Initianten selber mitschuldig. Warum ? Wenn man jeden Schützen als potentiellen Killer hinstellt und ein bedürfnis verlangt, der muss sich nicht wundern, wenn Leute wie ich « nein » stimmen. Obwohl ich eigentlich der gleichen Meinung bin, doch nun mal selber auch gerne schiessen gehe.

  • Pascal Wernli dit :

    Nadine Haltiner hat Recht es ist sehr bedenkenswert dass eine gewisse Gruppe von Schweizern nicht mit der Dienstwaffe umgehen kann.
    Politische Grundsatzfrage: Soll der Bund durch Gesetze und Einrichtungen die Bewohner und Besucher des Landes in jeder Hinsicht schützen und Warnen? Oder dürfen die Bürger noch Eigenverantwortung übernehmen?
    Einfach das Volk zu entrüsten ist eine gefährliche Strategie. Es ist im Instinkt eines Menschen zu Besitzen, Kontrollieren und zu Überleben. Entrüstet man die Bürger, fördert man den Schwarzmarkt, und somit auch die Menschen, die gezielte Verbrechen ausüben…

  • schön dit :

    à quand l’interdiction des automobiles car chaques années elles tuent????
    la volonté du peuple même si il se trompe doit être respectée.

    qui veut tuer une personne a un grand choix de moyens pour le faire, déjà avec ses seules mains( étrangler)un coup bien administrer.
    les journalistes et politiciens qui font un ramdam avec le sujet des armes à feu ne voient rien d’autre de plus important

  • Peter Beutler dit :

    Als das Volk das letzte Mal über das Waffengesetz abstimmte, war der evangelikal-rechtspopulistische Blutrausch in Norwegen noch nicht geschehen, die Massenmorde der politischen Rechten in der BRD noch nicht aufgedeckt. Seither gab es mindestens 10 Tote durch Armeewaffen in der Schweiz. Die Wahlen 2011 haben gezeigt: Auch wir SchweizerInnen sind lernfähig. In 4 Jahren werden bei uns die Sturmgewehre und Ordonanzpistolen im Zeughaus lagern. Das Parlament wird ein neues Waffengesetz verabschiedet haben. Das Referendum dagegen, lanciert von Ewiggestrigen, wird kläglich scheitern.

  • Wir wollen die beste Armee der Welt? Keine andere Armee ist so dumm und gibt die Waffe nach Hause.

  • Rice V. Schluss dit :

    Nun, Schusswaffen gehören alle eingeschmolzen. Wird man in der Schweiz Rekrut, lernt man schiessen. Die Frage, ob man schiessen lernen will oder nicht, wird einem gar nicht gestellt. Klar, das ist die Armee.

    Während es da vielleicht um « Landsicherung » geht, horten im privaten Bereich einige Personen im Haus Schusswaffen. Eine in meinen Augen prekäre Ideologie. Möglicherweise tragen auch Fernsehen und andere Medien und Einflüsse dazu bei, dass die Waffe für Machtspiele regelrecht eingesetzt wird.

    Der Mensch ist emotional, die Waffe nicht. Waffen sind unser 2. Schatten. Nicht wir selbst.

  • Marius Meier dit :

    In einem WK zischte ein Querschläger an mir vorbei. Wie nahe es war, kann ich bis heute nicht sagen, aber das Geräusch bleibt mir prägend in Erinnerung als Mahnmal der Endlichkeit unseres Lebens. Dass der Schweizer derart dumm ist, diese Gefahr auch in den Alltag zu tragen, verstehe ich nicht. Aus Militärstategischen Gründen ist dies nicht notwendig.

  • Markus Wächter dit :

    Wer schiesst dann noch im Krieg, wenn wir allen Schiesswütigen das Gewehr weggenommen haben?

    (ein Paradoxon, welches die Armee mehr denn je überflüssig erscheinen lässt)

  • Marc Mühlemann dit :

    Ein ausgelutschtes Thema was da Frau Haltinger wieder hervorkrammt. Alle die hier nach weniger Waffen schreien, machen sich stark für einen Polizeistaat – der dann Waffen hat – oder befürworten gar eine Diktatur. Die Geschichte der Menschheit zeigt uns dies doch relativ deutlich. Was wir hier erleben sind Gesellschaftsprobleme, Langeweile und Dummheit. Ob man diese mit strengeren (Waffen-)Gesetze angehen kann bezweifle ich. Aber dem Gutmenschengewissen tut es sicher gut.

  • rengifo dit :

    Finde es seltsam und unlogisch dass in einer Zeit in der sich der Mensch als suizidgefährdetes, mit Stress überfordertem und zu allem bereiten psychopathischen Wesen entlarvt, immer noch eine Diskussion über die Haltung der Dienstwaffe zu Hause geführt wird (und zwar von nicht genug professionell ausgebildetem Personal, auch psychisch). Seit 11.9.2001, und spätenstens seit dem Attentat in Norwegen ist es mehr als erwiesen dass der Staat keinerlei Kontrolle über Teile der Bevölkerung hat. Braucht es denn auch hierzulande ein Massaker wie in Norwegen? Unlogisch in einem so hoch gebildeten Land!

  • Philipp Schneider dit :

    Ich verstehe nicht, was so kompliziert daran ist, die Waffe nach der RS/WK etc. im Zeughaus einzulagern und für die nächste Dienstleistung wieder zu fassen. So macht man es ja schliesslich auch für das restliche Korpsmaterial. Somit sind die Waffen weg und können vorschriftsgemäss gelagert werden.
    Das Problem der Sportschützen respektiere ich, doch diese wenigen Fälle lassen sich durchaus über ein Bewilligungsverfahren abdecken. Z.B. Ein Nachweis einer Vereinslizenz könnte dafür genügen. Dies ist dann natürlich nicht vor Missbrauch geschützt, doch immerhin muss diese aktiv eingeholt werden.

  • Daniel K. dit :

    In Anbetracht der ca. 20 Mio Ordonnanzwaffen sind die Delikte mit Todesfolge mit Privaten (legalen und illegalen) Waffen doch um ein vielfaches höher.

    Nur weil die linke Presse gegen die Armee ist, wird davon nichts geschrieben.

    Schämt Euch, Journalisten!

    PS: Schade wird dieser Eintrag nie veröffentlicht werden!!!!

  • Peter Kleissner dit :

    Ich habe selbst den Militärdienst nicht angetreten, ich bin gegen jegliche Art von Krieg. Weil dies nur eine primitive Form vom Machtausdruck für mich darstellt. Doch die Waffengegner machen sich selbst immer wieder lächerlich mit solchen fehlinformationen, zitat:
    « Dieser Neuenburger hätte nicht im Besitz von militärischer Munition sein dürfen. »

    Lächerlich ist gerade mal nett gemeint, dies ist sogar eine Falschaussage in diesem Fall. Er war im Besitz von 9mm Luger Pistolenmunition welcher jeder mündige 18 Jährige Bürger in jedem Waffenladen zu unbegrenzten Mengen kaufen kann, legal!

  • Zora Masé dit :

    Bonjour.
    S’il fallait interdire tout ce qui provoque la mort, interdisons d’abord la sigarette qui provoque en Suisse chaque année entre trois mille et cinq mille morts.
    Je ne suis pas favorable à l’interdiction des armes de service militaire à la maison.
    La majorité des citoyens-soldats méritent la confiance de l’Etat.
    Bonne journée.

  • Irina Krier dit :

    La seule question devrait être : pourquoi est-ce qu’on a ses armes à la maison? Si la seule réponse est « la tradition », bravo, vous venez de démontrer que ça ne sert absolument à rien si ce n’est à fanfaronner.

  • Susanne dit :

    Es geschieht nicht nur nichts – es werden sogar potentielle Täter geschützt. Meine Nachbarin wurde von ihrem Sohn mit einer Armeewaffe bedroht. Und was passiert? Sie wird von der Staatsanwaltschaft unter Druck gesetzt, ihre Klage zurückzuziehen. Und sowas mitten in Zürich, und wenn dann etwas passiert, reden sich alle wieder raus. Es ist immer dieselbe Leier.

  • Rudolf Blattmann dit :

    Schweizer Wehrmänner/Frauen haben ihre Waffe im Schrank zu hause und das ist auch gut so. Alle die glauben es wäre besser, wenn wir diese nicht hätten, zweifeln an der direkten Demokratie zugunsten von globalen Regierungen und Truppen, die je nach Konflikt in Regionen kommen mit denen sie nichts zu tun haben. Wenn ein Volk frei sein will, muss es sich wehren können ohne vorher die Obrigkeit darum bitten zu müssen. Das Armeewaffen immer mehr für Suizide uä. missbraucht werden, ist traurig und lässt Zweifel am Verständnis des demokratischen Auftrages an den Wehrmann/Frau aufkommen.

  • Gautier Irgendwo dit :

    Das grosse Problem ist der Benutzer und nicht die Armeewaffe

  • Hans Christoffel dit :

    Wenn man wie Fr. Haltiner fast gezwungen ist, ständig etwas zu publizieren kann es sein, dass man mangels neuem Thema auch wieder mal ein älteres Problem neu aufreisst. Zwischenzeitlich wurden dort aber schon Massnahmen beschlossen und Lösungen gesucht, wie sie ja selbst schreibt. Wenn wir schon von Opfern reden, welche es in den vergangenen paar Monaten gab, so denke ich z.B. an die Anzahl der Schwerverletzten und viele Toten, welche es an Fussgängerstreifen gegeben hat in dieser Zeit. Das ist zwar auch nicht ganz neu, aber sehr akut, geht aber leider nicht gegen die Armee, gell Fr. Haltiner.

  • Wer die Tötungsstatistik des Bundesamts für Statistik kennt, der weiss, dass die meisten Tötungsdelikte von Ausländern und mit Stichwaffen begangen werden. Armeewaffen werden meist für Suizide verwendet. Zu glauben, dass sich Suizide verhindern lassen, wenn Armeewaffen im Zeughaus gelagert werden müssen ist naiv. In der Regel bringt man sich nämlich nicht um weil man gerade eine Schusswaffe hat und diese mal ausprobieren möchte. Suizidkandidaten haben grundlegende Probleme, die ärztliche, psychologische und soziale Betreuung erfordern. Man kann sich übrigens auch ohne Schusswaffe umbringen.

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