Perte sèche pour la Suisse

Philipp Hildebrand, président de la BNS aux talents exceptionnels, a démissionné lundi, mettant fin à une affaire qui a pris des allures de scandale. Il l’a fait avec une parfaite maîtrise. Philipp Hildebrand est un animal à sang-froid, dans le meilleur sens du terme, doté d’une vision politico-financière d’une acuité et d’une clarté hors du commun.

En fixant le taux plancher de l’euro à 1,20 francs, il a aussi fait preuve de courage. En ancien «trader», il sait prendre des risques. Pour la BNS, ils étaient bien calculés. Pas pour lui. Comment expliquer que Philipp Hildebrand ait laissé son épouse pratiquer des transactions d’une importance telle qu’elles entacheraient forcément sa crédibilité? Et comment convaincre, sans preuves formelles à l’appui, qu’il n’a pas lui-même réalisé cette opération qui a rapporté quelques dizaines de milliers de francs au couple? Ces deux questions restent sans réponse. Il n’a que sa parole pour se défausser.

A partir de là, le doute s’installe, surtout s’il est alimenté par un Christoph Blocher qui cherche désespérément à renaître de ses récents échecs. Or, comme le banquier l’a lui-même souligné, son poste exige une crédibilité à 100%.

La Suisse perd un peu de sa réputation sur la scène internationale, mais surtout elle perd un excellent président de la BNS

Philipp Hildebrand, ici lundi au moment de l'annonce de sa démission, a finalement du faire profil bas. Pas bon pour la Suisse. (Keystone)

La perception l’emporte alors sur les faits, même si ceux-ci sont irréprochables. Philipp Hildebrand a reconnu sa faute morale, évidente, mais les accusations de spéculation ne tiennent pas; 70 000 francs de gain sur une transaction? Les banquiers de sa trempe peuvent en faire dix fois plus. Quel serait son mobile? Son désir de pouvoir dépasse très certainement son besoin d’argent. Le pouvoir justement. Ses détracteurs pensaient qu’il en avait bien trop. L’UDC et une partie de la droite l’auraient voulu sous le joug du politique. Mais Hildebrand tenait à son indépendance et la méritait.

La Suisse perd un peu de sa réputation sur la scène internationale, mais surtout elle perd un excellent président de la BNS, qui a su doper l’économie quand il le fallait, sauver UBS sans craindre de dénoncer ses abus ni de serrer la vis réglementaire. Ce qui lui a valu de solides inimitiés.

Si la Suisse sort affaiblie de cette crise, Christoph Blocher y a trouvé son compte. Lui qui réclame les sanctions les plus sévères pour ceux qui ont trahi le secret bancaire n’a pas hésité à se faire complice d’un dénonciateur aux pour exister un peu.

185 commentaires sur «Perte sèche pour la Suisse»

  • Alec Rieux dit :

    Hat klasse, der Typ (Hildebrand). Schade, dass es in der Schweiz im Umgang mit der Internationalen stets nach vorstehlippigem Kuhfladen duften muss.

    • Henry dit :

      Keine Klasse, sondern sehr schwach! Herr Hildebrand hat Milliarden gegen die Abschwaechung des Euros investiert, und das bei einem Kurs von 1.40. Wirklich keine Klasse, Alec.

      • Uriel Berlinger dit :

        Sicher ist der Kurs von 1.40 gut…..hören Sie auf mit dem Gejammer! Ansonsten empfehle ich der Schweiz endlich den Euro einzuführen. Entweder akzeptiert man den CH Franken und den Währungsunterschied oder die Schweiz soll gefälligst den Euro einführen!

      • Blättler dit :

        im nachhinein sind alle klüger, aber vielleicht wäre es ohne die damalige Intervention zu schnell runter gegangen und die Wirtschaft wäre noch mehr und noch schneller geschwächt worden. Niemand kann das sagen, denn es geht hier um Devisenhandel und der ist genau so volantil wie der Börsenhandel allgemein. Ich denke für die meisten ist das zu komplex um einfach sagen zu können, schwach oder gut. Vielleicht verstehen Sie mehr davon als ich und sind an der Börse zum Milionär geworden. Die SVP weiss aber sowieso alles besser, als Sie und ich.

        • N.Bobbio dit :

          Richtig Herr Blatter, nur 1 Nationalrat hat es fertig gebracht mehrfacher Milliardär zu werden in Zusammenarbeit mit Banker
          Ebner.Dieses Duo nützte perfekt die Möglichkeiten der Finanzwelt. Wie moralisch Alles zuging können Sie unter Artikel
          Politiker als Grossinvestor 24.12.11 im Tagi lesen. Hätten nicht so Viele dank CB mitverdient an der Börse, sondern die
          heutigen moralischen Ansprüche gefordert, wäre er möglicherweise nie zum Bundesrat gewählt worden.

      • Martha Meister dit :

        Henry, diese Intervention bei 1.40 kann schon sehr viel Sinn gemacht haben, je nachdem, welche Strategie damit verfolgt wurde.

    • Klasse haben erschöpft sich eben nicht nur im « Internationalen » (Schwung), wer im Lokalen nicht zur Integrität taugt, kann auch international nicht wirklich brillieren.

    • Zimmermann dit :

      Ja lieber Alex….hat wirklich Kasse gemacht dieser Typ.Und die Internationale singen auch noch ein paar Rückständige, aber….sauglatt, wie der Seldwyla-Gutmensch vom Einheitsbrei-Medienfilz bis fast zur Selbstverleugnung gesteuert wird
      Und dann….wie schon so oft in dieser Bananenrepublik, kehrt plötzlich alles,wenn dem guten lieben Filz mit deren lieben Hiltebrand die Lügen ausgehen
      Für einmal erwachte wohl auch der fast hinterletzte Staatshörige…..ein paar Gute versuchen aber noch immer ihre kranke Seele mit weiterlügen zu heilen, logo solange » Bundesrätinnen » das auch tun…

    • Heinz Kremsner dit :

      @Alec Rieux: Richtig. Wir haben Hr Hildebrand viel zu verdanken. Nur einen Fehler machte er: nach der ersten Finanzintervention aufzuhören. Leider hat er auf den Unsinn den die SVP verbreitete gehört. Denn es gilt: Finanzjoungleure, Spekulanten, Hedge-Fonds usw usw (auch UBS und CS?????) sind 7×24 Stunden an 365 Tagen tätig und bereit den CHF unter Beschuss zu nehmen, erbarmungslos ohne Pause. Finanzjoungleure, Spekulanten, Hedge-Fonds machen keine Pause. Genauer: da laufen Computer 7×24 Stunden 365 Tage. Also muss muss !! muss !!!!! man 7×24 Stunden an 365 Tagen dagegen halten.

    • Heinz Kremsner dit :

      Dank an den Journalisten Pierre Ruetschi. Guter hervorragender Artikel. Die Fakten werden benannt und hervorgehoben. So ist es. Den Artikel zu lesen tut gut. Alec Rieux: So ist es.

    • Rita Quindega dit :

      Nun ja, heute kann man ja lesen, dass die SNB eine Millarde an Bund und Kantone ausschüttet. So schlecht kann die Arbeit des abgetretenen SNB-Präsidenten Hildebrand nicht gewesen sein. Einen besseren zu finden, wird eher schwierig werden. Mal sehen, ob es dieser/diese im Jahr 2012 besser macht.

      • Heinz Kremsner dit :

        @Quindega. So ist es Herr Quindega. Die erwähnten Verluste der NB sind sogenannte « Buchungsverluste », also nicht die « echten » Schulden wie zB. Hypokredit. Es ist aber trotzdem möglich Gewinn zu machen. Nun ja der Gewinn kann dann etwas kleiner sein. Das beweist ja jede Firma. Fast jede Firma hat ja Schulden (Bankkredite; Hypokredite uswuswusw.) Man kann trotzdem Gewinn machen. Wenn die Schulden zu hoch sind gibts kleinen oder keinen Gewinn

  • Hans Meyer dit :

    Sprichwörtlich ein wahrer Verlust für die Schweiz– kosten uns ca. 100 Mia CHf- so vile hat der Kerl nämich verspekuliert!
    Ha Ha Ha!

    • Heinz Kremsner dit :

      @Hans Meyer:Verspekuliert?Was?Den Verlust haben wir einer(1)Partei zu verdanken ja genau die SVP die Tag und Nacht immer laut herausruft was die Schweiz tun muss.Es war dumm den Rufen der SVP zu folgen und die 1.Finanzintervention einzustellen damit die Spekulanten den CHF angreifen können.Wenn Sie eine Autoreparatur haben dann hören sie nicht mit der Reparatur auf und machen 10 Jahre später die Reparatur fertig.Blödsinn.Wenn man eine Finanzintervention macht muss man dranbleiben und nicht aufhören.Die SVP hat der Schweiz einen katastrophalen Schaden beschert. Danke SVP(Ironisch gemeint)

  • Hans Saurenmann dit :

    Die Familie Hildebrand wird hochgejubelt von den EUOTURBOS und gedeckt. .org ist eine Email extention fuer Not-For-Profit Organization, steuerbefreit, deshalb hat die Frau USA Buergerin mit diesem Vehicle moeglicherweise Steuerbetrug begangen. Zweitens muss zwingend bei Hausverkauf der Gewinn versteuert werden, ausser es ist ein Like Kind Exchange (1031)vorgenommen worden, Zeitlimite 45 Tage. Green Card Holder und USA Buerger werden vom Gesetz; IRS; gleich behandelt also Form 1040/1099/ sind zwingend einzureichen mit Pensions-Zahlungen als Einkommen. Das ist keine Optimierung, Law of the Land!

    • Jomas Tordan dit :

      danke vielmals für die tollen ausführungen herr rechtsanwalt.

    • Einverstanden, Herr Saurenmann, juristisch wird auf den gefeierten Sonny-Boy noch einiges zukommen.

    • notax dit :

      bis am 17. April hat er Zeit seinen Gewinn zu versteuern bei der IRS ,wenn er es geschickt macht kann er die gespendeten 75000 noch von der Steuer abschreiben. Was mich stört an Hildebrand das ihm die Lebensintelligenz fehlt und so was tut, und was den Titel Rockstar betrifft habe ich für diesen Biedermann nur ein müdes Lächeln übrig.

    • Martha Meister dit :

      Herr Saurenmann, aus Ihren Ausführungen unter zweitens verstehe ich nur Bahnhof. Wollen Sie damit sagen, dass der U.S. Staat wollte, dass Hildebrands Pensionskasse einzahlen, so dass sie in der Schweiz 2009 nur 20 000 Fr Steuern zahlen konnten ?
      Im Sonntag vom Wochenende wurde geschrieben, dass im Umfeld mit den Eurostützkäufen von der UBS Hochrisiko Produkte für einen Kunden kreiiert wurden, Risikostufe 5 ? oder so, welche laut Sonntag nur von Leuten mit Insiderwissen gekauft werden. Wissen Sie, ob man sowas anonym kaufen kann, oder ob die UBS gezwunden werden kann, den Käufer zu entlarven ?

  • Hervorragend geschrieben Herr Ruetschi. Herber Verlust für die Schweiz. Denke ich auch. Erkennbar in einigen Jahren. Dann wenn die z.Z. scheinheilige, einseitige und gespielte Moral an Wichtigkeit verliert, durch andere Umstände der Schweiz weniger Nutzen als Ärger bringt.

    • Uriel Berlinger dit :

      Es ist die grösste Tragödie, dass es die Schweiz fertig brachte, wegen moralischen Kleinigkeiten einer der fähigsten Männer der Banken Welt auf gemeinste Art und Weise zu stürzen. Der Gross Inquisitor Blocher, sein Propaganda Minister Mörgeli und sein Ober Propaganda Minister und Henker Köppel schafften es, Hildebrand zu köpfen. Der Nachfolger von Hildebrand entspricht dem schweizerischen Durchschnitt, der SVP gefällig. Die Schweiz bestraft sich selber. Die Intelligenz wird aus dem Land gejagt. Nun leben wir wieder in einem Hexenjagd Zeitalter, wo man gute Leute wieder vernichten darf.

      • Berlinger, sind Sie von Beruf Intelligenzexperte? Na ja, im völlig verfehlten Nazi-Vokabular scheinen Sie sich ja auszukennen.

      • Christine Meier dit :

        Hervorragend und auf den Punkt geschrieben! Leider ist eines der groessten ‘Handicaps’ vieler Schweizer die Eifersucht auf jeden der etwas mehr hat oder erfolgreicher ist als der andere. Dabei gehen sowohl Weitblick wie Toleranz verloren. Schade fuer das sonst so einmalige Land Schweiz!

      • Kurt Stauffer dit :

        Machen sie Witze, oder meinen Sie es ernst mit ihrem Beitrag? Eigentlich wären Sie ein Kandidat für die Rassismuskommission. Ich überlege mir, ob ich sie anzeigen soll! Für mich sind Sie verbal ein Halbkrimineller. Leute die so argumentieren werden einmal dafür gerade stehen müssen.

      • Dieser Beitrag hat meine volle Unterstützung! Hildebrand tat sehr vieles für die Schweiz. Der grosse Querulant heisst Blocher!

  • Walter Bossert dit :

    Mit dem letzten Abschnitt hat Herr Ruetschi eigentlich alles gesagt was er uns sagen wollte.Es wurde versprochen, dass die ganze Sache untersucht werde! Was soll nun mit diesem Beitrag wieder erreicht werden, ausser der penetranten Stichelei wie sie auch CB nicht lassen kann? Wer ist da besser als der andere?

  • Daniel Hugentobler dit :

    Es ist gut, dass er weg ist. Natürlich hat er gelogen und spekuliert. Das bedenkliche an der Sache ist, dass die Medien ihn die ganze Zeit gedeckt haben, obwohl jedem klar war, dass er Insidergeschäfte gemacht hat. Das SF der TA u. die NZZ haben ihn gedeckt mit einer einseitigen Berichterstattung. Wenn jemand solche Fehler macht, kann man ja nicht allen ernstes behaupten, dass das professionell ist. Schön reden und trotzdem kommt nichts gescheites heraus. Das Schweizer Fernsehen hat in die Arena keinerlei echte Kontrahenten eingeladen.

    • urs dit :

      also die TA-Gruppe hat (unter dem Blocherfan Eisenhut) die Kampagne letztendlich geführt. Der stv. Chefredaktor der Bernerzeitung hat den Rücktritt bereits am Mittwoch gefordert, als überhaupt noch keine Dokumente im Umlauf waren. Aber der Blocher kann offen sagen, dass man in der Politik halt Lügen muss, um Ziele zu erreichen…. Die Hugentoblers merkens immer noch nicht.

    • Helveticus dit :

      Vielleicht sollte man also neben dem Bankrat, Finma und Teilen der Regierung auch ein Köpferollen in sämtlichen nicht von Blocher kontrollierten Medien verlangen?

      • Karl Martini dit :

        Es schleckt einfach keine Geiss weg, dass in diesem Land die Polit-Medien-Mafia seit Jahren alles so zurechtbiegt, wie es den Herren Verlegern und den Parteien und ihrer Klientel passt. Es wird vertuscht, getrickst, schöngeredet, gelogen und betrogen. Reichen denn eigentlich die unendlichen Affären immer noch nicht, bis das Schweizer Volk endlich merkt, dass seine sogenannte Elite sich längst von ihm verabschiedet hat?

  • M. Fehlmann dit :

    Die einzigen Verlierer sind Blocher und die SVP, die zu solchen schäbigen Mittel greiffen müssen um von ihren Misserfolgen abzulenken.

    • notax dit :

      die Verliererin ist die Schweiz und der Bundesrat die diesen Herrn gedeckt haben , es zeigt sich das wir in einer Bananenrepublik leben wo auf der politischen Ebene man sich abdeckt unter dem Motto eine Hand wäscht die andere, die politische Linke ist geprägt von der Doppelmoral es könnte einem schlecht werden.

      • Hannes dit :

        Mit diesen Machenschaften der SVP werden nicht die SchweizerInnen verlieren, sondern die SVP-ler.

        • Scheidegger Charlotte dit :

          Aber Hannes: Sagen Sie doch mal was zu EWS! Was hat sie denn als Finanzministerin gewusst? Ich glaube, sehr viel mehr, als sie zugibt-sie gibt die Schuld sowieso immer denn andern-so war sie schon immer-und in einer Position wie Hildebrand: das geht einfach nicht! Das kann er nicht machen-und er hat es gewusst-und das ist sicher nicht das 1.Mal, dass die beiden gehändelt haben! Als Blocher BR wurde hat man bei ihm alles durchleuchtet-er musste seine Firma sehr schnell übergeben-und Hildebrand hat der BR und der Bankrat gedeckt bis zum geht nicht mehr … heuchlerisch, heuchlerisch…

      • novote dit :

        Deswegen ist es höchste Zeit, wenn jetzt die wahren Schweizer die Macht übernehmen und den Volkskörper reinigen.

    • Free Info dit :

      @M. Fehlmann

      Nein, die einzigen Verlierer wird das Volk sein, wenn dann neue Gesetze eingeführt werden, die zur Zeit niemand befürworten würde! Deshalb haben die Verschwörer dieser Intrige als erstes eine « Handlung » inszeniert, die dann eine « Reaktion » im Volk auslöst würde, um danach die von ihnen gewünschte « Lösung » zu suggerieren. Was wir als nächstes miterleben werden, ist das Erscheinen einer bisher unbekannten reaktionären Gruppe, die diese als « vom Volk gewollten » neuen Bank- und Mediengesetze präsentieren wird und alle werden begeistert sein! Ein Schritt näher zur totaltären NWO!

  • Peter Bach dit :

    Ich hoffe sehr, dass man auch Blocher mal mit den gleichen Mitteln, die er angewandt hat (Untersuchung seinen Bankkonten) untersucht. Ich denke da würden noch ganz andere Transaktionen zum Vorschein kommen. Blocher scheint mittlerweile über dem Recht zu stehen, das Bankgeheimnis gilt für ihn, aber nicht für Hildebrandt.

  • Thomas Steffen dit :

    Guten Morgen Herr Ruetschi – auch im neuen Jahr nicht müde Hasstiraden auf die SVP los zu lassen ? Blochers Rolle in diesem Skandal ist klar – kann man in jeder Zeitung nachlesen und sogar meine 14 jäh.Tochter weiss Bescheid. Also kommen Sie hier nicht mit Herr Hildebrand hat mit der 1.20 Hürde Glück gehabt. Als Trader müsste man wissen, dass man gegen den Markt nicht ankommt als er bei 1.40 sein « Glück » versuchte. Als Trader hat er versagt – auch Privat – oder wie naiv muss man sein um FX Spekulationen als SNB Chef so offensichtlich zu betreiben ?

  • Thomas Steffen dit :

    .. und nein, Herr Ruetschi –  » er könnte 10x soviel Gewinn machen ». Auch Herr Schmidheini wurde verurteilt für Insiderhandel bei Südelektra. Er machte sogar nur sfr 20’000 Gewinn. Ein Witz wenn man weiss was der wusste über die Firma. Herr Hildebrand hat eindeutig nicht seine Arbeit gemacht. Falsch spekuliert (EUR Käufe bei 1.40), auf Kosten der Steuerzahler, und sich in die Politik eingemischt. Wie soll deswegen die CH geschwächt aus der Kriese hervorgehen, Herr Ruetschi ? Wenn die CH Stärke nur an Hildebrand hängt, dann sind wir arm dran.

    • Helveticus dit :

      @Steffen: Falls Sie Thomas Schmidheiny meinen, der bei Xstrata VR war und Insider-Infos nützte, so stieg dessen Aktienpaket der Bergbaufirma Asturiana nach einem Übernahmeangebot von Xstrata von 3,3 auf fast 5 Millionen Euro. Von wegen 20’000 Franken. Schmidheiny musste 1,5 Mio Euro Busse bezahlen und hat die Aktien nach misslungener Spekulation zum Kaufpreis an Xstrata überschrieben. Es grenzt an üble Nachrede, diesen Vorgang mit Hildebrands Fehltritt gleichzusetzen.

      • Thomas Steffen dit :

        @ Helveticus – warum üble Nachrede ? Beide haben Informationen benutzt, welche der Oeffentlichkeit nicht zugänglich waren um sich selber zu berreichern. Wo bitte sehen Sie da den Unterschied ?

        • Helveticus dit :

          Der Unterschied ist zum Beispiel, dass Herr Schmidheiny gegen Gesetzesbestimmungen verstossen hat, Herr Hildebrand formal nicht mal gegen ein Reglement. Der Unterschied liegt in der Grössenordnung der beiden Geschäfte und darin, dass Schmidheiny dabei war Millionen abzustauben, Hildebrand aber einen Währungsverlust erlitt, wenn man den Dollar-Verkauf im Oktober nach Fifo-Prinzip mit dem Dollar-Kauf im März verrechnet. Der Unterschied ist, dass Frau Hildebrand, die den August-Kauf in Auftrag gab, kein Insiderwissen nachzuweisen ist, Schmidheiny schon. So siehts aus.

        • Geraldine Müller dit :

          Bei dem Kurs damals brauchte es kein Insiderwissen um darauf zu spekulieren, dass der Dollar zu tief war! Ist doch lächerlich: In den Foren spielen sich alle auf, was der Herr falsch gemacht hat bezüglich Euro, als ob sie es besser gemacht hätten und das ja TOTAL absehbar war für die Allgemeinheit, aber die für jeden mit halbwegs vorhandenem Menschenverstand zu erwartenden Gewinne mit $ benötigten Insiderwissen? Klar.

  • Thomas Steffen dit :

    Auch Ihnen stelle ich die Frage: Sie erhalten Bank-Informationen wonach klar ist, dass Blocher Geschäfte mit dem Taliban macht. Was machen Sie ? Rufen Sie Ihren Anwalt an ? Kontaktieren Sie den Bundesrat ? Wahrscheindlich drucken Sie den Tatbestand brühwarm in Ihrer Zeitung, oder ? Also, spielen Sie hier nicht den Moralapostel. Das Bankgeheiminss ist und war nie dafür da illegale Machenschaften zu vertuschen.

    • Tom Beutler dit :

      Doch, doch das Bankgeheimniss ist mehrheitlich da um illegale Machenschaften zu vertuschen. Sei dies von ausländischen Steuerflüchtlingen oder von Despoten, die ihre Länder ausbluten und ihr Geld in die Schweiz retten.

      • Thomas Steffen dit :

        Wie gesagt, die Banken sind keine Lämmer und heute sind neue « Despoten »-Gelder so auch nicht mehr möglich. Aber, nein, um illegale Machenschaften zu vertuschen ist das Bankgeheimniss definitiv nicht da. Zudem, soviel ich informiert bin, kann ein Anwalt mit einer richterlichen Verfügung (begründeter Verdacht des Betrugs) bei der Bank gewisse Daten einer Person einsehen. Bin aber nicht 100% sicher – vielleicht weiss das jemand ?!

  • PlainCitizen dit :

    Hildebrand hat mit Devisen gehandelt. AM Ende hat er seine Frau vorgeschoben. Dann hat er noch seine Frau eine öffentliche Entschuldigung vorbringen lassen.

    1. Ein Notenbankpräsident handelt nicht mit Devisen
    2. Ein echter Mann schiebt nicht seine Frau vor
    3. Ein echter Mann lässt seine Frau nicht eine öffentliche Entschuldigung für seine Aktionen schreiben.

    Wenn ich dann noch lese, wie er seinen Abgang begründet (der Kundenberater behaupte dass etc), dann habe ich den Eindruck, der Abgang ist kein Verlust.

    Da hat einer ein Narzissmus-Problem.

    Das riecht

    • Urs Iberg dit :

      Was bis jetzt meines Wissens noch nie zur Sprache kam, ist die Abgangsentschädigung von Philip Hildebrand …..

    • Lehrzeit dit :

      Hier spricht der einfachen Bürger, die sich einfach nicht vorstellen können, dass eine Frau selbständig handeln, reden und schreiben kann. Durch die SVP-Erziehungsschule gegangen ist solchen Leuten klar, dass eine Frau sofort den Mann holt, wenn einer mit ihr über Geschäfte reden will. Sie steht am Herd, für den Rest ist Pappi zuständig. Das Narzissmus-Problem liegt allerdings ganz wo anders. Mag die Transaktion auch fragwürdig gewesen sein: Über die Integrität der Person, des Ehemannes und Vaters Hildebrand gibt es keinen Zweifel. Der Mann kann verlieren, und er kann Verantwortung übernehmen.

      • @Lehrzeit: « Der Mann kann verlieren, und er kann Verantwortung übernehmen: » Ich korrigiere Sie: Der Mann ‘MUSS’ verlieren und er ‘MUSS’ Verantwortung übernehmen. Dass sogar der « hehre » Bankrat nicht mehr hinter ihm stand, will eigentlich alles heissen.

        • Lehrzeit dit :

          Mancher der verlieren « muss », kann es deswegen immer noch nicht. Da hätte ich ein prominentes Beispiel im Land.

      • PlainCitizen dit :

        Es geht nicht um die Selbständigkeit der Frau, sondern um das, was aus dem veröffentlichten email-Verkehr hervorging: Hildebrand erklärte sich einverstanden mit der Transaktion über sein Konto. Er hat davon gewusst. Und darüber gelogen.

      • M. Bättiger dit :

        Ich frage mich immer, wie wohl Journalisten, Sie, Schawinski, die Linke und Co. reden würden, wenn der SNB-Chef nicht Hildebrand geheissen hätte, sondern sagen wir einmal – Blocher. Der hätte dann in der Rolle als oberster Währungshüter privat auf Währungen (und Aktien) spekuliert und dann gesagt, meine Frau Silvia hat die Transaktion auf meinem Konto veranlasst. Ob ihm dies wohl jemand geglaubt hätte? Wohl kaum. Man hätte ihn ausgelacht. Gesagt, so naiv könne sich ein Blocher nicht geben. Es sei sein Konto gewesen, dafür habe er die Verantwortung. Und und und.

        • B.Schenk dit :

          Herr Blocher hätte sicher wieder verschiedene schein Firmen konstruiert,mit verschiedenen Strohmänner. Die Konten würden sicher nicht auf seinen Namen lauten.Und am Schluss hätte er mit der ganzen Sache nichts zu tun den alles lief über seine Tochter. Wie Herr Blocher selber sagt Ich » Lüge jeden Tag. » Was ist den nochmals mit Herr Zubiger von der SVP,ist dieser Herr eigentlich immer noch Nationalrat?

          • M. Bättiger dit :

            Oje, jetzt muss auch noch Hr. Zuppiger als Entschuldigung herhalten. Warum übrigens bringen Sie hier ein SVP-Beispiel. WIe wäre es mit Hr. Rey (SP), Hr. Ziegler (SP) oder Hr. Lumengo (SP)? Oder sind Sie auf einem Auge blind. Ihr Beitrag ist doch nichts weiter als der untaugliche Versuch, ein Fehlverhalten zu negieren oder abzulenken, um mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Die SVP hat Hr. Zuppiger als BR zurückgezogen (was ihr u.a. die GLP übel nahm), hat ihm den Rücktritt aus dem NR nahegelegt. Zudem läuft eine Strafuntersuchung gegen Z. und er hat seine ausserparl. Ämter abgegeben.

        • Helveticus dit :

          Wenn Christoph Blocher eine gewisse Zeit an der Spitze der Nationalbank gestanden hätte, würde die Schweiz wohl so aussehen wie die Dominikanische Republik unter Rafael Leonidas Trujillo Molina.

        • Lehrzeit dit :

          Also ich und wahrscheinlich ganz viele andere hätten gar nicht reagiert, weil man von Blocher nichts anderes gewohnt ist, als mit luschen Mitteln zu sehr viel Geld kommen, Lügen was das Zeug hält und vor allem immer die eigene Macht ausdehnen, koste es die anderen was es wolle. Ich habe mich jedenfalls auch über den Baz-Schlungg nicht echauffiert, weil eben, das kennt man ja.

    • Chrigel dit :

      1:1 derselben Meinung. Kein Mann tut sowas. Keine Integrität. Keine Ehe-Würde.

    • Steiner dit :

      Ob er ein Narzissmus-Problem hat oder nicht weiss ich nicht. Vielleicht war es auch nur Gier oder Überheblichkeit. Aber ansonsten denke ich genauso wie Sie PlainCitizen. In der Hochfinanz (natürlich nicht nur dort) gehen immer wieder irgendwelche Leute hopps – es ist unglaublich. Oft sind es solche, für die man die Hand ins Feuer legen würde. Es tut weh zu begreifen, jemandem vertraut zu haben, der es ganz und gar nicht verdient.

    • Mark Mathis dit :

      Ein Mann ist so stark, wie seine Frau es zulässt.

  • Robert Marti dit :

    Ich bedaure den Rücktritt von Hildebrand. Und es gefällt mir gar nicht, dass Blocher und Köppel damit einen Erfolg verbuchen konnten – auch wenn sich dies eher als Pyrrhus Sieg herausstellen dürfte. Dennoch bleiben bei mir Zweifel an der Integrität der Hildebrands: Sowohl er wie auch seine Frau (als ehemalige Hedge Fund Mitarbeiterin) müssten doch realisiert haben, dass solche Devisengeschäfte – ob von ihr oder von ihm – nicht drin liegen, nicht einmal im Rahmen von « nur » CHF 400’000. Aber sie haben wohl nicht gedacht, dass dies einmal öffentlich würde. (Hätte ich auch nicht … )

  • Josef Kurath dit :

    Mir läuft es kalt den Rücken runter wenn ich nur daran denke, als Bürger in einem Land zu leben, in dem ICH meine Unschuld beweissen muss. Bisher dachte ich andere müssen meine Schuld beweissen. Irgendwie verkehrt…

    • Erich Deiss dit :

      Es gibt aber ziemlich handfeste Belege (Emails, Bankauszüge), dass Hildebrand seine Unschuld verloren hat. Diese Belege konnte Hildebrand nicht entkräften. Deshalb ist für Hildebrand keine Unschuld mehr da, die er beweisen muss, er kann nur noch seine Schuld kleinreden. Und ein Rechtsstaat hat schon die Pflicht, Hinweisen auf Unrechtmässigkeiten nachzugehen. Lange genug wurde dies im Fall Hildebrand zu verhindern versucht.

      • Helveticus dit :

        Das ist dummes SVP-Geschwätz. Hildebrand hat moralische Fehler begangen und dummerweise einen Mailverkehr zurückgehalten, der ihn in einem unvorteilhaften Licht erscheinen lässt. Formal hat er korrekt, wenn auch grenzwertig gehandelt. Meines Wissens gelten in diesem Land (noch) die formalen Gesetze, wenn es um Schuld und Unschuld geht, und nicht irgendwelche Fragen der Moral.

      • Martha Meister dit :

        Ich sehe das genau wie Sie Herr Deiss.
        Offensichtlich besteht die Eigenmächtigkeit der Frau lediglich darin, dass sie die Summe des Dollarkaufes bestimmt hat, aber mit dem Kauf an und für sich war er einverstanden, überliess es aber explizit ihr, die Summe zu bestimmen.
        Wie Hildebrand diesen einfachen Sachverhalt kommuniziert hat, war sehr verwirrend und zeugt nicht von einem geradlinigen Denken.
        Mir macht es Angst und Bange, wenn ich mir vorstelle, dass ein Mann mit einem solchen emotionalen Durcheinander in der Denkstruktur die Geschicke unserer Nationalbank gelenkt hat.

    • Es geht doch in diesem Fall nicht um die absolute juristische Beweislast. Das Handeln eines Notenbankers muss zweifelsfrei sein. Warum hat er sich denn entschuldigt? Wenn innerhalb eines Arbeitgeber- Arbeitnehmerverhältnisses nicht mehr uneingeschränktes Vertrauen besteht, kann der Arbeitgeber kündigen. So gelten die Regeln in der Schweiz. Hildebrand hat die Flucht nach vorne ergriffen.

      • Helveticus dit :

        Qui s’éxcuse, s’accuse, schon klar. Das würde den Volksparteilern natürlich nicht passieren.

  • maja dit :

    Die Bank Sarasin wurde doch an die Safra verkauft.

  • Einfach nur lächerlich, wie dieser aalglatte typische Gier-Banker hochgelobt wird. Immerhin hat er noch vor nicht allzu langer Zeit X Miilliarden Volksvermögen vernichtet, wovon keiner mehr spricht. Sein Verhalten in dieser Position ist absolut unter keinen Umständen tolerierbar, und daher ist der Mann auch untragbar. Die Leute haben es aber lieber, wenn einer fleissig bescheisst und alles schön unter dem Deckel gehalten wird. Aufdecken von krassen Missständen kann ja dem Land nur schaden.

    • Hannes dit :

      Wenn Sie mir erklären können wie das Volksvermögen vernichtet wurde, kann ich Ihnen vielleicht zustimmen. Wenn Sie pauschale SVP Parolen plagosten, dann wird es für mich schwierig solche Beiträge ernst zu nehmen.

  • Eric schmid dit :

    Hr. Ruetschi, sie sagen es richtig « ein herber Verlust für die Schweiz ». Nur, nicht das Abtreten Hildebrands, sondern die Positionen, die die SNB aufgebaut hat, werden uns diesen herben Verlust zufügen (vom 2.Quartal zu 3. von 2011 über 100 mia. neue FW! « Geübt, Risiko einzugehen » und « Mann mit Visionen », vielen Dank, aber dies hat nicht nur Hildebrand das Genick gebrochen, sondern wird es noch der SNB brechen und damit der Schweiz. Aber auch vielen Dank an Blocher und dem Bankangestellten, dass dies alles publik gemacht wurde!

    • B.Schenk dit :

      Ja genau Eric vielen dank Herr Blochnr.Bis jetzt hat sich die Schweiz erfolgreich über Jahrhunderte von Jahre gegen Feinde von aussen gewehrt.An die neue Ausgangslage das die echeten Schweizer die Schweiz von innen vernichten wollen müssen wir uns zuerst gewöhnen.Und das ist ganz allein Herr Blocher zu verdanken. Gott sei Dank gibt es noch genug Schweizer die dagen halten.

  • Daniel Graf dit :

    Dieser Beitrag zeigt, dass auch ein Chefredaktor beim Thema Blocher die Fassung verlieren kann und es nicht schafft, die Tragweite eines – selber in Finanzgeschäften tätigen – Notenbankchef zu erkennen. Es ist geradezu peinlich, dass augenfällig grundlegendes Wissen bezüglicher Rolle und Funktion der SNB fehlen. Auch augenfällig ist die Tatsache, dass ein Pierre Ruetschi nicht nur den Sachverhalt nicht versteht, sondern dass er auch noch die erwiesenen Vertuschungsversuche des Bundesrats resp. Frau Schlumpf, des Bankrats und Hildebrand indirekt goutiert – ist das ein PR-Artikel der SNB?

  • Helveticus dit :

    Der SVP-Informant ist doch kein Whistleblower, sondern einfach Blochers Handlanger. Überhaupt würde mich die Rolle und Interessen des Bank-Sarasin-Kaders, dem der Informant ja auch angehörte, in dieser Angelegenheit doch mal genauer interessieren.

    • Alois Krieger dit :

      Glaube Sie wirklich, dass jemand aus dem Sarasin-Kader Interesse an der Geschichte hat?

      Das Ganze ist höchst peinlich für eine Privatbank, in der Diskretion hochgehalten wird. Jeder IT Mitarbeiter hat Zugriff auf alle Konten bzw. weiss wem die Konten gehören! Da sieht man, wie leicht die Leute dort ihr Geld verdient haben. Wenn man mit Diskretion wirbt, darf man nicht ein solches IT-System haben. Nur der Kundenberater und ein oder zwei Vorgesetzte sollten über den Besitzer des Kontos bescheid wissen. Auch in den Grossbanken diskutieren die IT Leute in der Pause über die Depots von Kunden!

      • Helveticus dit :

        Klar ist das Ganze peinlich für Sarasin. Aber nachdem die ganze Affäre letztlich den Banken nützt, die sich weniger Regulierungswillen erhoffen, der Informant bei Sarasin eine wichtige Stellung hatte (mit Kollektivunterschrift zu zweien) und Sarasin den SNB-Bankrat kürzlich auf die dort unbekannte Gesprächsnotiz hinwies, welche das Gremium dazu bewog, Hildebrand zum Rücktritt zu drängen, scheint es mir nicht gerade unerheblich, die Rolle und Interessen jener Beteiligten zu klären. Natürlich unter der Annahme, dass die Sarasin-Leute (fast) alle nur das Beste für ihre Kunden wollen …

  • Anstatt die zahlr. noch offenen Fragen zu stellen, werden diese einfach ignoriert. Inzwischen weiss jeder Zeitungsleser vom Verrschwinden eines stichhaltigen Dokuments, das Hildebrands aktive Beteiligung am besagten Devisen-Transfer belegen sollte. Und wie Ökonomie-Professor Hans Geiger auf Tele-Züri mutmasste: der überraschende Abgang des vom Bankrat nicht mehr gestützten Hildebrand rieche nach weiteren Vorkommnissen ähnlicher Art. Und dann: « Sein Streben nach Macht übersteigt ganz sicher seinen Geldbedarf. » Als ob es nicht Komponenten wären, die sich ineinderfütgen wie dieTeile eines Puzzle.

    • Helveticus dit :

      Gut gibt es die Kommentare hier im Politblog. Damit kann man bösartige Gerüchte über angebliche Dokumente, die sich in Luft aufgelöst haben, in die Welt setzen. Ich lese viel, aber von einem verschwundenen Geheimdokument höre ich nun wirklich zum ersten Mal. Es ist halt schon ein bisschen unbefriedigend, wenn der Abgeschossene formal gar nicht schuldig war, nicht wahr. Dann muss man halt was dazu erfinden, beweisen braucht man es ja eh nicht nach dem System Blocher/Weltwoche.

  • Helveticus dit :

    Das Ärgerlichste am Ganzen ist, dass Hildebrand Scheubers Gesprächsnotiz nicht schon am Anfang herausrückte. Ok, sie lässt ihn in unvorteilhaftem Licht erscheinen, aber formell hat er sich auch so korrekt verhalten. Jetzt reichen die rechten Stammhirndenker die Notiz herum als wäre sie ein Schuldbeweis, was sie gar nicht. Und wegen dem relativ unwichtigen Fehltritt haben wir nun einen hervorragenden Notenbanker mit Durchsetzungswillen und Gestaltungsvermögen in der internationalen Finanzwelt verloren.

  • Pawel Silberring dit :

    Herr Ruetschi: Ich danke Ihnen für den Artikel, der für mich die Sache genau richtig darstellt. Ich finde es schlimm, wenn man jemanden, der einen guten Job machte, einfach abschiessen kann beim ersten Fehler. Die Botschaft der rechten Hetzer ist: Wer in der Schweiz ein hohes Amt hat, soll gefälligst nach unserer Pfeife tanzen und wenn er es nicht macht, so setzen wir auch Lügen und Diebstahl ein, um ihn fertigzumachen. Ich finde es äusserst schade, dass Herr Hildebrand nicht widerstanden hat, wegen der Nationalbank und noch mehr wegen der politischen Kultur der Schweiz.

  • Anstatt die zahlreichen noch offenen Fragen zu stellen, werden sie einfach ignoriert. Inzwischen weiss jeder Zeitungsleser von einem verschwundenen Dokument, das Hildebrands aktive Beteiligung am besagten Devisentransfer bestätigen sollte.
    Wie Ökonomie Prof. Hans Geiger auf Tele-Züri vermutete, weist der plötzliche Abgang des vom Bankrat nicht mehr gestützten Hildebrand auf weitere mögliche Verfehlungen hin.
    « Sein Streben nach Macht übersteigt ganz sicher seinen Geldbedarf » ? Als ob diese beiden Komponenten nicht ineinander passen würden, wie zwei Teile desselben Puzzles.

    • Anh Toan dit :

      @Agnes Juillerat: Es bleiben zwei Fragen:

      1. Womit haben die Hildebrands gegen das Gesetz verstossen? (Alle Transaktionen waren legal, sogar moralisch zumindest vertretbar, Sie versuchen es mit Urkundenunterdrückung, andere mit Steuerbetrug, findet sich noch immer nichts, muss man einfach weiter suchen……..). Wenn Sie was strafrechtlich relevantes finden, gehen Sie zur Polizei/Staatsanwalt, ansonsten Klappe halten, Ihre Anschuldigungen sind ohne Wahrheitsbeweis evtl. strafbar.

      2. Warum wird etwas gesucht, dass man dem Nati-Präsi vorwerfen kann, um ihn aus diesem Amt zu manövrieren?

  • Michi dit :

    Der « TALENTIERT » Philipp ist hier wirklich fehl am Platz. Er dachte Wohl dass eine kleine Summe keinen Verdacht schöpfe. Bei 10 mal mehr Gewinn währe er warscheinlich gleich aufgeflogen.

  • Obrist dit :

    Ich stelle mir eine Grundsätzliche Frage (ohne den direkten Bezug mit Herr Hildebrand): Gilt für Personen die einen vertrauenswürden Posten bekleiden eigentlich noch die Unschuldsvermutung? Ich denke wenn es um das Vertrauen einer Notenbank gilt eher eine Schuldvermutung. Da es für den Angeschuldigten aber zum Teil unmöglich ist seine Unschuld zu beweisen, müsste doch auf Seite Beschuldiger ebenfalls eine Schuldvermutung bestehen. Dieser ist ebenfalls schuldig, wenn er nicht beweisen kann, dass der Angeschuldigte schuldig ist.

    • Helveticus dit :

      Manchmal ist die Juristerei weit weg vom richtigen Leben. In der Schweizer Öffentlichkeit gilt derzeit die Unschuldsvermutung nur für Leute, die Blocher genehm sind, für alle andern gilt die Schuldvermutung.

    • Lehrzeit dit :

      Wieso sollte es für Personen die eine Vertrauensposition die Unschuldsvermutung gelten? Die gilt ja für Ausländer, IV-Bezüger, Sozialfälle etc. auch nicht.

  • Cumix dit :

    Die zweitbeste Lösung in Personalfragen ist auf mittlere Sicht die bessere Lösung für ein solches Amt zu besetzen. Es ist einfach so, dass sich Hildebrand und seine Kollegen damit abfinden müssen Notenbanker zu sein und nicht gleichzeitig über was weiss ich was für Wege, Investitionen ausgerechnet mit Währungsgewinnen zu tätigen.
    Hildebrand mag ein Top-Notenbanker gewesen sein und ist es immer noch, wir müssen ihm aber gewiss keine Träne nachweinen, denn so hart es klingen mag: Jeder ist ersetzbar im Berufsleben auch Hildebrand.

  • Eric Denzler dit :

    On ne peut qu’être d’accord avec Mr. Ruetschi. On verra dans les mois à venir si la démission de M. Hildebrand n’a pas des conséquences plus dramatiques qu’il ne le pense au niveau international. La stature du Président démissionnaire lui avait valu une flatteuse nomination dans une instance financière majeure. Pas sûr que son successeur y parvienne, ce qui permettra à ceux qui n’aiment pas la Suisse de l’écarter de décisions qui pourraient mettre à mal le franc suisse. Et qu’attend on pour mettre la même alacrité à contrôler si Mr. Blocher n’a pas enfreint les lois sur le secret bancaire ?

  • Abdel Thuma dit :

    Was für eine schwache Argumentation! Herr Hildebrand hätte bedeutend mehr Gewinn machen können. Herr Blocher hat auch fragwürdige Methoden angewendet. Schön nach dem Muster « ich nicht, du auch ».
    Warum bekommt ein Präsident der SNB von Herrn Ruetschi das Prädikat « ausgezeichnet », wenn er doch erwiesenermassen moralisch fragwürdige Geschäfte getätigt hat und diese bis zuletzt verschleiern wollte?

    • @ Abdel Thuma: Wenn nicht Herr Blocher bei Calmy-Rey, wer denn hätte nach Ihnen die Botschaft der brenzligen Angelegenheit überbringen sollen. Etwa der Heilige Geist?

      • Hannes dit :

        Wieso hat Blocher so lange mit der Uebergabe gewartet? Nach jetzigem Wissenstand hat Hildebrand noch kein Gesetz verletzt, also diskutieren wir auf der moralischen Ebene und da ich die SVP und ihre Protagonisten so in die rechte Ecke stelle, dass sie nahe bei ehem. deutschen Nationalsozialisten anzusiedeln ist, ist für mich eine Diksussion über die Moral und die SVP eine sehr einseitige Sache.

        • Peter Baldinger dit :

          Kapieren Sie in Ihrer Anti-Blocher-Hatz überhaupt noch, was sie da in die Tasten hauen!
          Ihr Beitrag ist eine Verniedlichung der Nazigreuel.
          Nazis haben Menschen vergast, Blocher hat einen Brief diskret zugestellt.
          Können Sie den Unterschied noch erkennen?

      • Mark Mathis dit :

        @Juillerat: Die Finanzmarktaufsicht. Die hätte ein sachliches Interesse gehabt. Blocher hatte politische Absichten.

        • Mathis, warum den erst zum « Schmiddli », wenn ich ebenso zum Schmied kann. Was die FIMNA taugt, konnte man bei der UBS-Affäre feststellen. Daniel Jositsch, ein Strafrechtsprofessor linker Couleur, sieht es übrigens auch so: Keine Äffäre SVP, sondern ein Affäre Hildebrand, Blocher habe sich mit Calmy-Rey an die richtige Stelle gewandt. Punkt.

          • Mark Mathis dit :

            Richtig, Blocher hat sich an die richtige Stelle gewandt. Aber der Informant und sein Anwalt hatten sich vorher an die falsche Stelle gewandt. Ebenfalls Punkt ….. ausser natürlich, der Informant sei von Blocher aufs Sammeln von belastenden Informationen angesetzt worden. Dann hätte er sich natürlich schon an die richtige Stelle gewandt 😉

    • Martha Meister dit :

      Herr Thuma, woher wollen Sie wissen, dass Herr Hildebrand nicht bedeutend mehr Gewinn gemacht hat. Vielleicht sind diese Devisengeschäftlein nur Ablenkungsmanöver ?

      • Helveticus dit :

        Ich verrate ihnen jetzt exklusiv die geheime Wahrheit: Hildebrand, der seine unterbezahlte Tätigkeit satt hatte, möchte einen Hedge Fund leiten. Deswegen hat er im August illegal Dollar gekauft und dann einen Wirbel wegen Compliance veranstaltet, damit ihm die Aufdecker von Missständen auf die Spur kommen. Er wollte mit seinem Abgang nämlich auch der SVP schaden, die sich gegen seine Unfähigkeit gewehrt hatte. Das Ziel hat er erreicht. Der Beschützer des Vaterlandes, Dr. Blocher, gilt als Bösewicht, ein braver Anwalt bangt um sein Patent und ein mutiger Whistleblower denkt an Selbstmord.

    • Martha Meister dit :

      Herr Thuma, woher wollen Sie wissen, dass Herr Hildebrand nicht bedeutend mehr Gewinn gemacht hat. Seine Frau erwähnte ja, wenn sie das gewollt hätten, hätten sie das Devisengeschäft über ein Nummernkonto abgewickelt. Woher wissen wir, dass sie das nicht gemacht haben ?

      • Mark Mathis dit :

        Herr Hildebrand würde bei Interesse seine Konten offen legen – allerdings kaum vor Ihnen, sondern vor einem Gremium wie Bankrat/Finma/Bundesrat.

  • Felix Gerber dit :

    PH ist als ehemaliger Spitzenschwimmer zweifellos ehrgeizig, zielstrebig und wurde durch sein Amt auch mediengewandt. So weit, so gut. Mit der Festsetzung des Mindestkurses von CHF 1.20 gegenüber dem Euro hat er aber – v.a. nicht allein, ist die SNB-Spitze doch ein mehrköpfiges Gremium – Mut bewiesen, sondern dem seit Monaten für einmal einmütigen Drängen von Wirtschafts-Vertretern und Gewerkschaften nachgegeben. Das Halten dieser Untergrenze hat ihren Preis, den wir noch nicht kennen, solange er mit neu gedruckten Noten finanziert wird. – Kann das Erfolg sein oder werden?

  • Nadine Binsberger dit :

    Blocher will « nur » erreichen, dass die Banker mit praktisch null Eigenkapital wieder ungehindert finanzspekulieren können, auf Kosten des Steuerzahlers und der Sparer.

    • M. Bättiger dit :

      So? Und wie kommen Sie auf diese hochtrabende Unterstellung? Die SNB ist unabhängig, da kann Blocher nicht einfach etwas wollen. Und die frage der Eigenkapitalhöhe ist eine Frage des Gesamtparlamentes – da hat Blocher 1 Stimme. Abgesehen davon ist die frage der EK-Höhe schon beschlossen und verabschiedet. Also bitte verschonen Sie die Leserschaft mit Ihrer unfudierten, erfundenen Anti-Blocher-Haltung. Komisch, das für Ihresgleichen alles diskussionswürdig ist, nur nicht die (eigenverantwortliche) Verfehlung des Hr. Hildebrand. Wie sähe Ihre Einschätzung aus, wenn Blocher wie H.gehandelt hätte?

  • Jeanclaude dit :

    Endlich mal ein professioneller Artikel. Blocher als Vertreter der Hochfinanz und der Banken nutzt seine Macht bei den von ihm finanzierten Medien und seinen populistischen Untertanen aus um die von ihm so geliebte Demokratie Schweiz zu unterwandern. Am Napf der Reichen ernähren und ernährten sich seit Jahrhunderten die willfährigen Vasallen: Bauern, Beamte, Richter, Politiker.
    Selbstverständlich ging es beim Angriff auf die Destabilisierung von Frau Widmer-Schlumpf – mit dem zweiten Pfeil. Der erste galt Herrn Hildebrand.

  • Da kann doch einer noch so gut sein, wenn er MIST macht, dann ist er eben am falschen Platz.
    Zum Glück wurden diese Geschäfte aufgedeckt und wer weiss was noch alles kommt.
    Er hat sehr gut repräsentiert auf dem Finanz- und Politparkett – doch das reicht eben nicht.
    Die Zeit wird Heilung für den Finanzplatz Schweiz bringen und das Gejammer wird aufhören.
    Doch die Schweiz kommt noch lange nicht zur Ruhe bis die echte Konkordanz im BR wieder hergestellt ist. Die Schuldigen werden Fehler machen – ganz von sich aus. Die Zeit …..
    ewz

    • Hannes dit :

      Wenn Ihre Aussage allgemeingültig anzusehen ist, wissen wir jetzt genau wieso Blocher nicht mehr BR ist! Danke!

  • suintru dit :

    wenn ich lese wie die svp parteispitze und weltwoche, einen bundesrat als halben bezeichnet, wenn derjenige nicht parteilinentreu handelt, und der nationalbankpräsident welcher handelte, nur nicht nach dem gutso der svp parteispitze, persönlich und gegen jededn respekt und anstand abgeschossen wird, und genau diese kreise immer das recht auf ihre seite umkehren dann verstehe ich alle die in der svp sind und sich einstetzen für respekt und anstand nicht mehr. fair und sachbezogen diskutieren und argumentieren sollten nie vergessen werden.

  • Peter Don Kleti dit :

    Was ist denn das für ein wehleidiger Artikel 2ter Klasse? Natürlich wollte der bürgerliche Flügel, dass sich der SNB-Präsident mehr ihren Anliegen widmet, insbesondere, da er sich ja in den letzten 2 Jahren vorallem den politischen Anliegen der Gegenpateien, mit möglicherweise unabsehbaren und schweren Konsequenzen für die Souveränität der CH, widmete.
    So what. Es wird ein Neuer kommen. Die Karavane zieht weiter.

  • paul real dit :

    Wenn Hildbrand wegen dem seinen Job verliert dann sollte Blocher für seine Rolle beim Kauf der EMS wegen Insiderhandel lebenslänglich in den Knast, da ging es nämlich um die 100fache Summe.

  • Egon Stein dit :

    Mit Intrigen Komplott ist der Weltöffentlichkeit bei der Bundesratswahl 2007 ein Bundesrat hoher Qualifikation durch Abwahl unter unwürdiger Zwietracht dem Schweizer Volk entzogen und vorgeführt worden. Womit die Saat gelegt wurde die jetzt aufgegangen ist
    und weiteren gravierenden Schaden für die Schweiz durch Selbstzerstörung legislativer Parlamentarier mit ihrer Destruktion angerichtet haben. Unter fehlendem Unrechtsbewusstsein dieser Staats-Deserteure, soll nun das letzte Glied in der Aufklärung,
    psychologisch gehängt werden, das ist ein sträflicher Opportunismus.Egon Stein, Meggen

    • Exzellent, Herr Stein – « psychologisch gehängt werden » und dann, in einem zweiten, folgerichtigen Schritt, die freie Meinungsäusserung auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.

  • Nico Meier dit :

    Herr Hildebrand hat mit den Eurokäufen beim wert von 1.40 oder leicht höher viel Geld verbrannt ohne wirklichen Effekt.
    Die Untergrenze von 1.20 für den Euro ist eine Anbindung de Frankens an den Euro, wie sich dies auf Dauer auswirken wird können wir noch nicht abschätzen aber wenn wir Pech haben laufen wir in eine starke Inflation des Frankens, dies verdanken wir dan dem Grossen Meister Hildebrand.

    Bei jedem kleinen Gewinnspiel wird immer draufhingewiesen, dass Angestellte des unternehmens nicht am Wettberwerb teilnehmen dürfen so ist es auch be der SNB keine Devisengschäfte für Insider!

  • Christoph dit :

    Wir wissen nicht was dieser Mindestkurs noch alles mit sich bringt. Praktisch hängen wir am Gelpolitischen Tropf der EU und das ist gegenwärtig sehr riskant. International sind solche Aktionen verpönt. Vielleicht hatte er sogar Glück, sich wegen dieser Lapalie zurückziehen zu können.
    Wegen der 70’000 hätte er nicht zurücktreten müssen, dass er nicht wusste was seine Frau tat, ist plausibel. Eine neue Regelung hätte da wohl gereicht um die Masse zu besänftigen. Es muss einfach mehr unter der Oberfläche liegen. Vielleicht liebt er seine Frau auch einfach mehr als alles andere. Kann ja sein.

  • Ruggle dit :

    Philipp Hildebrand hat einen gravierenden Charakterfehler. Er kann das Spekulieren an der Börse nicht lassen, obwohl er es nicht nötig hätte. Er offenbart sich als Spieler und ist als solcher als SNB-Präsident nicht tragbar, egal welches seine Beziehungen und Verdienste sind.

  • Heinz HAGER dit :

    Ich möchte hier mal eine Frage in die Runde werfen.Welcher Banker bringt mir Copien über Blochers Transaktionen der letzten Jahre? Wo heraus hervorgeht an wen wieviel bezahlt wurde.Wo ersichtlich ist ab welchem Konto die BaZ finanziert wurde,oder die Weltwoche geschmiert.Also,wer traut sich?Ich bin gerne bereit es dann zu veröffentlichen.

    • M. Bättiger dit :

      Die WW wurde geschmiert? Wissen Sie, was Sie machen? Sie machen einfach eine haltlose, unbewiesene Unterstellung. Sie unterstellen jemandem ein unmoralisches Handeln ohne dass es ein solches gibt. Schämen Sie sich nicht?

  • Eric Cerf dit :

    PH war nicht nur der SVP schon lange ein Dorn im Auge, auch die hiesigen Banken waren sauer auf ihn, weil er höhere EK für heikle Geschäfte durchsetzte. Dass PH derart dumm mit seinem Vermögen rumspekulierte und aufflog, ist unverzeihlich, deshalb der Rücktritt auch folgerichtig. Die Bankenkommission schaute lieber weg, als PH energisch auf die Finger zu klopfen, deshalb wären Rücktritte dort ebenfalls fällig. Man kann von der WELTWOCHE halten was man will, aber zwei kapitale Abschüsse in so kurzer Zeit verdient Achtung! Zuerst den ZUPPI, jetzt PH. CB wurden schon länger abgeschossen, gut so

    • Mark Mathis dit :

      Ist es nicht bemerkenswert, dass Hildebrand ausgerechnet von jenen abgeschossen wird, die er vor vier Jahren rettete? (Und die vermutlich auch gern gegen den Franken wetten, wenn sie sich einen Profit davon versprechen.)

    • Lehrzeit dit :

      Und dann heisst es immer, die Jungen seien aggressiv. Dabei haben die sich einfach noch keine eigene Zeitung leisten können und müssen noch mit der Faust und dem geleasten BMW abschiessen. Na ja, hin und wieder hat ja auch einer die Armeewaffe bereit, wenn auch eher im familiären Bereich.

  • Philipp Rittermann dit :

    ich bin hier gespalten. einerseits erachte ich herrn hildebrand als fähigen mann; andererseits muss sich jeder, der durch die presse geschleift wird, allfälligen konsequenzen bewusst sein – ungerechtfertigterweise oder nicht. auch bleibt der schale nachgeschmack, dass die « idee für die transaktion » von hildebrand gekommen sei was ein widerspruch zu seiner ersten aussage darstellen würde. er ist somit nicht mehr glaubwürdig. hinsichtlich der snb-politik und deren auswirkungen hat die ch in der ganzen affäre aber leider nur verloren.

  • Jean Sacchi dit :

    Perdre un tricheur n’est pas une perte.

  • Walter Bossert dit :

    Und die Leute lassen sich weiter als Werkzeuge der Finanzhaie / innen einspannen, ohne zu merken das mit der glorifizierung der Hildebrands, CB,s Mühlespiel wieder einen Knopf auf seine Seite gebracht hat.Es giebt eben noch Leute, für welche es nicht entscheidend ist ob jemand falsch oder richtig handelt, sondern WIE er handelt!

  • Gabi dit :

    Blocher setzt neue Massstäbe; Banken die Blocher-Geld verwalten, tun gut daran, ihre IT-Spezialisten im Auge zu behalten.

  • Unglaublich wie da ein Spekulant, der im Jahr 2010 rund 60 Milliarden Volksvermögen verjubelt hat, in den Himmel gelobt und glorifiziert wird. Die Nationalbank sitzt auf einem horrenden Euroberg. Wenn der Eurokurs fällt, wird noch mehr Volksvermögen verjubelt. Bund und Kantone können dann auf Gewinnauszahlungen verzichten und die Steuern erhöhen. Mir ist völlig unverständlich wie Medien und gewisse Leute, angesichts dieser Tatsachen diesen Mann in den Himmel loben können.

    • Helveticus dit :

      Warum Hildebrand gelobt wird? Weil eine Nicht-Intervention Arbeitsplätze zu Zehntausenden vernichten und ungleich mehr Existenzen ruiniert hätte und ruinieren würde als eine Intervention. Weil Hildebrand als Notenbankchef in der Vergangenheit klug und mit Augenmass gehandelt hat. Weil er sich für stärkere Regulierungen der Branche einsetzte, was im Interesse der Gesellschaft ist. Die Krux mit den Folgen der Sozialisierung von Schulden hat nicht mit Hildebrands Handeln zu tun sondern ist kapitalismus- und systembedingt.

      • Lieber Helveticus, hören Sie auf so einen Unsinn zu schreiben. Die Nationalbank konnte die Abwertung des Eurokurses mit ihrer törrichten Aktion nicht verhindern und hat somit weder in der Exportwirtschaft noch im Tourismus auch nur einen einzigen Arbeitsplatz gerettet. Zu meinen das ein Esel den Zürichsee austrinken kann ist einfach lächerlich. Im übrigen gehört das Vermögen der SNB uns allen und nicht nur den Vertretern der Exportwirtschaft und der Tourismusbranche!

      • Weltmännisch nur hehre Absichten und Taten für die Öffentlichkeit demonstrieren, dabei eigene Vorteile keinen Moment lang aus den Augen verlieren. Ach wie bieder …

  • Roman Zigerli dit :

    Der Bericht und auch die Meinung von Herrn Pierre Ruetschi finde ich äusserst befemdend und auch total deplaziert. Offenbar leidet auch er definitiv unter einem « Anti-Blocher-Syndrom ». Fakt ist, dass Herr Hildebrand mehrmals GEGLOGEN! hat, dass er ILLEGALE! Devisengeschäfte getätigt hat und dass er charakterlich schlichtweg untragbar für eine Kaderposition ist. In Grund und Boden schämen sollte er sich!!! Und Herr Rüetschi: fachliche Fähigkeiten haben REIN GAR NICHTS mit charakterlicher Integrität zu tun! Sie sagt man so schön GIER FRISST HIRN!!!!!!!

    • Mark Mathis dit :

      Na ja, Her Zigerli, illegal waren die Devisengeschäfte nicht. Egal – freuen wir uns doch daran, dass wenigstens Herr Bundesrat (auch alt Bundesräte werden so angeredet) Dr. Blocher ein redlicher, aufrechter Bürger, der nie die Unwahrheit sagen würde, ein so gutes Vorbild für unsere Kinder abgibt. Und freuen wir uns auch darüber, dass es in diesem Land ein Wochenmagazin gibt, dass unabhängigen Qualitätsjournalismus betreibt, der die höchsten handwerklichen und berufsethischen Masstäbe zu übertreffen weiss.

    • Helveticus dit :

      Danke für Ihren humoristischen Beitrag, Herr Zigerli. Nur eins: Frau Hildebrands Devisentransaktion war zwar moralisch falsch aber dennoch legal, das heisst rechtens. Dies wurde untersucht.

      • Laut Ihrem Rechtsverständnis gibt es wohl legales und illegales Lügen. Fragen Sie doch Professor Hans Geiger, ob die Devisenzockerei von Hildebrand und/oder seiner Frau RECHTENS waren. Die Sache ist überhaupt noch nicht geklärt.

        • Helveticus dit :

          Denken hilft, nicht Prof. Geiger. Bitte unterrichten Sie uns, wenn Herr Hildebrand wegen illegalen Lügens und der Devisentransaktion verurteilt oder auch nur angeklagt wurde (vor ein em ordentlichen Gericht, nicht vor Volkstribun Blocher).

        • Anh Toan dit :

          @Agnes Juillerat:

          Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

          Dies ist eine legale Lüge!

  • Paul Friedli dit :

    Bin zwar nicht vielmals einig mit CB, doch hier hat er wahrscheinlich eine wichtige Rolle gespielt. Der Präsident der SNB und seine Familie dürfen auf keinen Fall vom Insiderwissen profitieren. Für das hat er einen guten Lohn. So beliebt ist dieser Mann auch nicht, an seinem früheren Arbeitsort in Genf war er verhasst und als hochnässig eingestuft. Natürlich nicht beim Topmanagement, dort spielte er den Bescheidenen. Ein Präsident muss auf der ganzen Linie perfekt sein (nicht wie Herr Wulf von Deutschland).

  • Andreas von Wartburg dit :

    Auffällig ist die stereotype Wiederholung der Formulierung, die in vielen Kommentaren zu Herrn Hildebrand auftaucht: Ein hervorragender, gut vernetzter Zentralbanker. Das ist voreilig. Die Konsequenzen aus seinem Handeln werden sich erst in Zukunft zeigen. Auffällig in seinem Lebenslauf ist, dass er eine lange akademische Ausbildung genoss aber seine Erfahrung als Banker sich auf ganze zwei Jahre beschränkt. Da können schon Zweifel aufkommen.

  • Weibel dit :

    Liebe Eid-Genossinnen und Genossen.

    Lesen Sie doch den Tagesanzeiger vom Samstag, 22.11.2008, Seite 3. Verfasser: Herr Constantin Seibt.

  • Roger dit :

    Ein herber Verlust für die Schweiz? Im Gegenteil – Gauner müssen weg! Für weit weniger schlimme Delikte wandern Private ins Gefängnis. Aber mit Inseiderinfos strickt sich leicht ein dichtes Beziehungsnetz und dann fällt man schön weich. Im Gegenteil – man wird sogar noch hochgejubelt! Verkehrte Welt. Und der arme IT-Mitarbeiter welcher für Gerechtigkeit gesorgt hat ist der Dumme.

  • Johanna aus Rümlang dit :

    Jeder der auf Hildebrands Seite ist hat auch Dreck am Stecken.

  • Fredi Neff dit :

    Im heutigen TA bringt es René Staubli auf den Punkt: « Im Zentrum dieser Affäre steht…: Hildebrands gravierende Fehler. » Die ganze polititsche Diskussion ist absolut überflüssig. Es kommt nicht darauf an, von welcher politischen Ecke das Aufdecken begonnen hat. Es geht auch nicht darum, ob und wie gut Hildebrand wirklich ist. Tatsache ist sein persönliches Fehlverhalten! Ich finde es traurig, wenn eine fachlich gute Persönlichkeit sich von der Gier verführen lässt. Ich bin gespannt auf Daniel Binswangers Reaktion im Tagi Magi, wo er doch letzte Woche gar arg auf die SVP eingehackt hat…

  • Hildebrand hat immerhin das kleine Schweizer-Franken-Boot am sinkenden EURO-Schiff angebunden, damit der Schweizer-Franken mit dem EURO untergehen kann, dies muss man sich bewusst sein, – leider haben dies viele Währungspolitiker noch nicht erkannt. Dieser kausale Gefahrenzusammenhang müsste bei den Wechselkursforderungen der Exporteure besser berücksichtigt werden, ansonsten dürfen wir auch nicht erstaunt sein, wenn die totale Währungsreform eingeleutet werden muss, -Deutschland hat diesbezüglich grosse Erfahrungen.Die Wahrungspolitik darf nicht in der Verantwortungslosigkeit ausufern.

    • hannah zürcher dit :

      Lieber Herr Fröhlich-Gantenbein
      Darüber würde ich gerne mehr wissen. Ich würd den Franken nämlich gern behalten. Wie hat denn Hildebrand den Franken an den Euro gekopplet, und warum? Musste denn das sein?
      Für Erklärungen und/oder weiterführende Links zum Thema bin ich sehr dankbar!

  • karl messerli dit :

    herr blocher hat moral zum gesetz gemacht.er sollte es als jurist eigentlich wissen.sein einfluss bei der weltwoche (geheime beteiligung,ebenso baz) haben ihm die instrumente zum sturz von hildebrand gereicht.er selbst hat wieder von seinem unvermögen abgelenkt.blocher kostet dem schweizer staat zu viel steuergelder! durch die verhinderung des EWR beitritts,muss man jetzt teure bilaterale verträge aushandeln.die svp ist nicht in der lage politik zu machen,es ist eine reklamier- und protestpartei,d.h.man kritisiert die Arbeit anderer.man merkt langsam die svp ist ein auslaufmodell.

    • M. Bättiger dit :

      Geheime Beteiligung bei der Weltwoche? Woher haben Sie die Info? Hörensagen oder doch ganz alleine aus den Fingern gesogen. Schon unglaublich, mit welch Unverfrohrenheit hier Blocher-Basher einfach Unwahrheiten erfinden, um jemanden zu diskreditieren. Und klar kommt wieder das EWR-Märchen. Es geht uns ja ohne so unglaublich schlecht (man hat bei einer Ablehnung des EWR den Untergang der Schweiz hervorbeschworen). EWR hiesse die Übernahme von 12’000 EU-Gesetzen ohne Mitbestimmung und übernahme der Rechtsfortentwicklung derselben Gesetze ohne Mitbestimmung. Nur ein Narr lässt sich so bevormunden

  • Rudolf Mühlemann dit :

    Keine Frage, Philipp Hildebrand ist ein intelligenter und talentierter Mann. Wer wollte das bestreiten? Leider leidet er aber unter jenem Phänomen, welches schon vielen Aufgestiegenen zum Verhängnis wurde: Dem Dogma der Unantastbarkeit. Stichwort: mir kann keiner. Ohne auf sein Gehalt, insbesondere aber auf seine Steuererklärung eintreten zu wollen, muss doch festgestellt werden, dass ein Notenbankpräsident nicht nur nicht spekulieren sollte, sondern nicht spekulieren darf. Mir scheint, die Bedeutung der vierten Macht im Staate, den Medien, kann nicht genug hoch eingeschätzt werden.

  • Roger Möschler dit :

    Toller Artikel. Hoffentlich wird Hildebrand noch zum Schweizer des Jahres gekürt. Böse, böse SVP. Nicht einmal der Röstigraben schützt vor einer Blocher-Phobie.

    • Scheidegger Charlotte dit :

      Aber, aber Roger: Hören Sie doch auf Blocher zu verunglimpfen – er ist es, der die ganze Sache aufgedeckt hat, die übrigen Politiker, allen voran EWS wollten das ganze doch unter den Teppich wischen – nein, das geht nicht!!! Aber, aber, der böse, böse Blocher … die andern Politiker sind doch nur neidisch, dass sie diese Spekulationen nicht selbst auf den Tisch gebracht haben – und die heuchleriche und verlogene CVP verliert natürlich an Einfluss, recht so!!!

  • Markus Fischer dit :

    Wenn sich PH seinem herausragender Position angemessen verhalten hätte, hätte ihn seine Überheblichkeit und Gier auch nicht zu Fall gebracht. Der Schaden, den dieser Bankster angerichtet hat und hinterlässt, ist gigantisch. Ich denke auch an den UBS-Deal, den er mit EWS eingefädelt hat, die Ramschpapiere lagern immer noch unveräusserlich in der SNB. Das Schweizervolk ist nach wie vor im Würgegriff der Grossbanken, EWS und PH haben die Aufteilung der Banken bis heute verhindert. PH hat den SFR an den € gekoppelt, damit ein unabsehbares Risiko geschaffen und riesige Vermögenswerte vernichtet.

  • « Schau mir in die Augen, Kleiner… Es war gerade sein Blick, der trotz Hildebrands sonst gekonnt souveränem Auftreten an der Pressekonferenz bei mir ein Unbehagen auslöste.

    • Anh Toan dit :

      @Agnes Juillerat: Schön, dass Sie uns an Ihrer intuitiven Einordnung Hildebrands als Bösewicht teilhaben lassen. Auch früher wurden vor allem Frauen wegen des « bösen Blickes » verurteilt.

      Seien Sie versichert, das Unbehagen Herrn Alt BR Dr. Christoph Blochers beruht nicht auf dem (bösen) Blick Herrn Hildebrands, auch nicht auf der Vemögensverwaltung der Familie Hildebrand, sondern auf seiner Abwahl als BR. Hildebrand ist der Turm. der fallen muss, damit die Königin (EWS) angegriffen werden kann.

  • M. Bättiger dit :

    Das übliche Linksgerede in diesem Blog. Da wird lapidar einfach hingeschrieben: « Blocher (…) der verzweifelt versucht, von seinen letzten Misserfolgen abzulenken. » Ja, Papier ist ja geduldig. Kein anderer hat so grossen Einfluss auf die Währungsentwicklung wie der SNB-Chef. Und exakt der macht Währungsspekulationen im Privaten? Und 75’000 Franken Gewinn für eine Transaktion sind nicht so schlimm weil Bänker seines Kalibers das zehnfache herausholen könnten? Meinen Sie das ernst? Objektivität scheint bei Journalisten so schnell zu erlöschen, wie der Name Blocher auftaucht.

    • Mark Mathis dit :

      Ist schon so: Blocher hatte vor dem Blattschuss auf Hildebrand in letzter Zeit selten Oberwasser. Hildebrand könnte als Heuschrecke ein X-faches verdienen und die Hildebrands wären auch anders vorgegangen, wenn sie es aufs Spekulieren angelegt hätten. Wie, hat gestern seine Frau erklärt. Ausserdem hätten die Hildebrands wohl ihr Spaziermünz mit geliehenem Geld gehebelt. Wenn Sie mit diesen Feststellungen nicht einverstanden sind, legen Sie doch einfach Ihre Argumente dar. Freundliche Grüsse.

      • M. Bättiger dit :

        Eine halbe Million ist auch für die Hildebrands kein « Spaziermünz ». Schliesslich hat man mit einer Transaktion 75’000 Franken Gewinn gemacht. Auch ist diese besagte Transaktion nicht die einzige. So gab es weitere Währungskäufe in Millionenhöhe und sogar Aktienkäufe. Ob Hr. H. als « Heuschrecke » mehr Geld gemacht hätte ist offen – es spielt auch keine Rolle. Oder ist ein Fehlverhalten noch i.O. wenn man 75’000.- Gewinn macht und nicht 750’000.-? Und es geht hier auch nicht ums Spekulieren an sich sondern darum, dass H. als SNB-Chef besondere Informationen hat, die anderen nicht zugänglich sind.

        • Helveticus dit :

          Hildebrand hat keinen Gewinn gemacht, sondern Verlust. Er hat 94 Rappen pro Dollar bezahlt, und zu 92 Rappen verkauft. Ergibt ca. zwei Rappen Verlust pro Dollar, das bedeutet bei einer halben Kiste ein Minus von gegen 10’000 Franken. Natürlich wusste er, dass der August-Kauf seiner Frau nicht koscher war, deswegen hat er ja später an die Berghilfe gespendet. Was solls – er ist weg und euch wirds nicht langweilig, denn ihr habt ja noch die Bundespräsidentin zum Fertigmachen. Die Quittung gibts dann in vier Jahren an der Urne.

      • M. Bättiger dit :

        PS: was man vernünftigerweise tun müsste und was man dann effektiv tut kann ein meilenweiter Unterschied sein. Erinnert sei an Christoph Daum, ehemaliger Fussballtrainer von Köln, dem man Kokainkonsum vorwarf. Entsetzt verwahrte sich Daum gegen diese Anschuldigung und liess einen Haartest machen. Resultat: er hat Kokain konsumiert. Im Nachgang bezeichnete Daum den Test schmunzelnd als « Fehler ».

  • M. Bättiger dit :

    Ein herber Verlust für die CH? Warum? Hr. Prof. Kunz findet, der neue Vize sei « mindestens so gut » wie Hr. Hildebrand. In die Verantwortung von Hildebrand fällt der Goldverkauf zu Tiefstniveau, die Euro-Stützung beim Kurs von 1.43 (-200 Mrd. Franken Verlust) und die Aufblähung des Frankenbestandes um sage und schreibe 500% seit der Währungsstützung bei 1.20 (das viel gescholtene Amerika, welches für sein Gelddrucken kritisiert wird, hat gerade einmal die Geldmenge um 230% erhöht). Schon viel Lobhudelei für einen Mann, der letzlich als oberster Währungshüter privat Währungsspekulation betrieb.

  • Georg Stamm dit :

    Sicher ein herber Verlust wenn ein fähiger und charismatischer Mann wie Hildebrand den Hut nehmen muss. Aber: Er hat sich das seinem unklugen Verhalten und dem seiner Frau zuzuschreiben. Jetzt sagen plötzlich alle, dass Finanzspekulation für einen Notenbanker verboten sein sollte. Eine absolute Selbstverständlichkeit ! Der Abgang wird mit einem Jahressalär von 1 Mio. versüsst. Andere Mitarbeiter, die wegen Fehlern gehen müssen, würden sich « von » schreiben, wenn sie einen Jahreslohn bekämen !

  • M. Bättiger dit :

    Zuletzt: dieser Politblog-Artikel ist wohl exemplarisch für den Niedergang des Journalismus. Der Beitrag ist einfach ein Herunterleiern von Plattitüden. Der böse Blocher, der tolle Hildebrand und und und. Null neues, null bedenkenswertes, null differenziertes, null lehrreiches, null hintergründiges, null selbstkritisches, null Ansätze, was nun zu tun ist. Einfach nichts. Genauso uninspiriert und nachplappernd sind dann auch Artikel über EU, direkte Demokratie, Bilaterale, Personenfreizügigkeit etc. Können Journalisten noch selber denken. KÖNNEN SIE NOCH DINGE HINTERFRAGEN?

  • Hans Abächerli dit :

    Wenn ich das Geheule hier bezüglich ‘herbem Verlust’ lese wird mit jetzt schon übel beim Gedanken daran, was wohl einst alles zu lesen und zu hören sein wird, wenn EWS endlich dort ist, wo sie hingehört…..:-(

  • eric ochet dit :

    Après une nomination qui n’avait pas l’assentiment de certains banquiers, une politique (too big to fail) qui a irrité les grandes banques, l’instauration d’un cours plancher qui a coûté si cher aux spéculateurs haussiers sur le franc (le trader fou de Londres en aurait été victime), le futur président de la FSB (institut du G29 qui veut réguler les grandes banques!) était devenu un danger insupportable du côté de la Limmatstrasse. Quant à la réputation de la Suisse sur le plan international, après l’affaire UBS, elle n’a plus grand-chose à perdre.

  • citoyen genevois dit :

    JUSTE UNE QUESTION¨BÊTE ! est ce qu’on a déjà entendu parler d’un boulanger qui n’a jamais gouter à sa pâte modelé
    -ON N’EST PAS Né POUR ÊTRE ANGE.
    -LA FAUTE EST HUMAINE.
    -SEUL LES POLITICIENS ONT LES DROIT DE FAIRE ET DÉFAIRE LES CHOSES.
    DE TOUTE MANIÈRE LE PAYS DES Helvètes ET DES MULTICULTURELLE NE DEVRA PAS LAISSER UN GOLDEN BOYS SOMBRER DANS LA Dépression OU ALLER VENDRE SES Compétences DANS D’AUTRE CIEUX

  • Der Genfer dit :

    je suis catastrophé de voir comment nous suisses sommes naïfs devant les élucubrations de toutes les personnes publiques qui se sont exprimées sur Philipp Hildebrand. Décu de voir comment nos politiciens sont désarmé autant sur leur gestion désastreuse dans les actes économiques (Swissair) que dans les événements politiques. ils nous montre un visage de personnes désemparées agissant dans l’affolement et la peur. Nos meilleurs talents servent les étrangers poussés dehors par une ribambelle d’opportunistes avec à leur tête notre tribun national acociné au plus « spékulant » des suisses.

  • Ja es ist ein herber Imageverlust der SNB und des SNB-Bankrates inkl der Bundespräsidentin EWS.

  • Thomas dit :

    Dieses beschissene Bankgeheimnis geht mir schon seit ich denken kann auf den Sack. Wenige Gauner profitieren davon und wir Schweizer gelten deshalb auf der ganzen Welt als Charakterlumpen.

    • M. Bättiger dit :

      Naja, wenn uns die USA wegen dem Bankgeheimnis kritisieren und de facto selber eins hat in zahlreichen Gliedstaaten, wenn 42 andere Staaten ein Bankgeheimnis haben (mit Belgien, Lux, Ö auch innerhalb der EU), dann zeigt dies, dass die Kritik doch eher verlogen ist. Das Bankgeheimnis dient der Privatsphäre genauso wie andere Rechtsinstitutionen, wie dass man nicht einfach einen PC oder ein Haus durchsuchen darf oder dass ein Briefgeheimnis gilt. Hier käme auch niemand auf die Idee, diese Rechte aufzugeben, weil es zugegebenermassen auch in diesem Bereich Missbräuche gibt.

      • Peter Baldinger dit :

        @Thomas,
        vermutlich hat Thomas kein Vermögen und sollte daher kein Kommentar über das Bankgeheimnis abgeben.
        Neidhammel!

  • Kleczkowski dit :

    Comment un spécialiste de hage founds peut être un homme intègre et honnête?
    Celui qui spécule et vole son prochain peut être excusé parce qui’il vole plus que les autres.
    Il a fait quoi ce brave gars dans sa vie, le fric avec du fric pour avoir plus. Mais le fric gagné c’est des céréales plus chères, le pétrole à 100$ après avoir passé par une dizaine des spéculateurs comme lui, ces vaches sacrés de politiciens corrompus.

  • Hans Jakob dit :

    Ich bin auch ausgezeichnet vernetzt. Habe 532 « Freunde » auf auf Facebook. 531 kenne ich nicht wirklich und eine der Freunde ist meine Frau. Banklehre habe ich auch. Wo kann ich mich bewerben?

  • Divorne dit :

    Même si je ne suis pas un adpepte de la demission quand une erreur est commise, il faut aussi remettre l’église au milieu du village. Car, c’est un peu facile quand à leur niveau, ils jouent les « durs » en exigeant des autres qu’ils ne fassent pas d’erreur et les licencies AUSSI à la moindre erreur. Combien de personne M. Hildebrand, a-til licencié (de manière direct ou indirect) d’employé qui avait commis des erreurs??
    Faites ce que je dis pas ce que je fais?
    Trop facile!

  • Wenn Kleinsparer Jährlich am Kaufkraft verlieren und Bank- Manager Millionen in zweistelliger Zahl erhalten, spricht niemand von Moral. Nach dem 60 Miliarden UBS Rettungsprogramm ( Steuergelder !! ) waren Boni wieder eine selbsverständlichkeit, dann srach
    niemand von Moral.
    Jetzt sind die SVP Moralapostel überall gegenwärtig, auch Privat-Konti

  • mordasin dit :

    Chaque dirigeant, chef ou responsable, doit être au-dessus de tout soupçon.
    S’il en a été informé, il était de son devoir d’annuler la transaction.
    Comme quoi, l’intelligence de la personne est une chose, son intégrité une autre…
    mais pas grave,,,,une année de salaire dû malgré la faute, y a de quoi rebondir
    ce qui est grave par contre, c’est la perte d’un homme brillant pour l’économie suisse ¨!

  • stephanie dit :

    Pour l’ex patron de la BNS, Erreur ou pas s’il n’a pas pu fournir les preuves de son intégrité et qu’il démissionne pourquoi on lui paie encore une année de salaire. Les gens du peuple qui sont licenciés pour des raison économique n’ont pas ces avantages, c’est vraiment l’insulte aux chômeurs, aux « fin de droit ». Alors que pour ces grands patrons 1 million de plus ou de moins, cela ne changera pas leur train de vie. Et si on créait fonds commun qui recueille tous ces parachutes dorés pour financer notre caisse de chômage,

  • Muster dit :

    Ob alles gut war, ist schwierig zu beurteilen und scheint zweifelhaft: Warum hat man nicht von Anfang an einen Mindestkurs festgesetzt, sondern zuerst Milliarden verbraten. Ein solcher Job ist ein erster Linie ein Beziehungsgeschäft. Wenn einer noch etwas kann, schadet es nicht immer. Was sehr verwundert ist nur, dass ein Bankrat, der überwiegend aus kaum kompetenten Politiker zusammengesetzt ist, nicht gehen muss: Die haben ja das Reglement ausdrücklich geschaffen, und die Kosten und bleiben. Interessant wäre doch, ob die Anwaltskanzlei Raggenbass Mandate der SNB hatte. Keine fragt, keiner.

  • Kurt Stauffer dit :

    Welche Schlüsse ziehe ich aus der ganzen Sache: Dem Tagi ist nicht zu trauen! Wenn man einmal wöchentlich die Weltwoche liest, ist man besser informiert. Das praktiziere ich seit fünf Jahren mit Erfolg. Auch diesmal bin ich von all den Fehlinformationen und Vernebelungsversuchen verschont geblieben. Ein Bericht von Engeler hat alles geklärt!
    Noch etwas: Frau Widmer-Schlumpf muss gehen. Sie ist ihres Amtes nicht würdig. Da können sie noch so viele Interviews mit Frau Kopp machen: Die war es auch nicht!

  • schön dit :

    en effet Blocher qui veut être le chevalier blanc de la Suisse n’a pas mesuré les dégats ,lui-même n’est pas très clair.
    pour une personne qui demandait d’inscrire dans la constitution le secret bancaire il est complice par l’utilisation des données volées et de leurs publications.

  • Hans Gross dit :

    Oberst a.D. interessiert mich in der Sache wenig. Mir geht es um Arbeitsplätze und den Werkplatz Schweiz. Wichtig ist: welche Geldpolitik wollen wir? Schlafwagen-Nationalbanker die nichts machen, weil die unsichtbare Hand alles regelt oder Nationalbank-Verantwortliche, die Ihre Verantwotung wahrnehmen und gegen den arbeitsplatz-vernichtenden Frankenkurs mutige Massnahmen ergreifen und auch die UBS zu regulieren wagen? Ich hoffe auf einen Nachfolger, der Hildebrands Kurs fortsetzt!

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