Wie Hildebrand log, ohne zu lügen

«Ich habe in dieser Geschichte nie gelogen. Ich bin mit mir im Reinen», sagte Philipp Hildebrand am Montag, als er der Öffentlichkeit seinen Rücktritt erklärte. Wie kann der abgetretene Nationalbankpräsident nach all dem, was über die Affäre rund um seine privaten Devisengeschäfte bekannt ist, eine solche Aussage machen, ohne rot zu werden im Gesicht? Die Antwort ist ganz einfach: Aus seiner Perspektive hat er sich tatsächlich an die Wahrheit gehalten – wenn auch objektiv betrachtet nicht an die ganze.

Hildebrand beteuerte sowohl bei seinem Auftritt letzte Woche als auch am Montag, dass seine Frau «die Devisentransaktion am 15. August ohne mein Wissen veranlasst hat». Für diesen Fakt gebe er sein «Ehrenwort». So gut sie tönt, so leer ist die Aussage. Dass er am Tag X nicht über das konkrete Geschäft im Bild war, mag formal gesehen korrekt sein, ist aber irrelevant. Denn Hildebrand hat seiner Frau das Einverständnis gegeben, über sein Konto Devisengeschäfte abzuwickeln. Das ist sein grundsätzlicher Fehler. Da das Dokument, das dies beweist, erst nach seinem Auftritt am Dienstag im Internet abrufbar war, entging Hildebrand aber kritischen Fragen zu diesem für ihn unerfreulichen Teil der Wahrheit.

Indirekt zu lügen ist bei den Mächtigen und Wichtigen ein bekanntes Muster. Unvergessen ist etwa Bill Clintons Ausflucht nach seiner Affäre mit Monica Lewinsky.

Philipp Hildebrand.

«Ich habe in dieser Geschichte nie gelogen. Ich bin mit mir im Reinen»: Philipp Hildebrand, 15. Dezember 2011. (Bild: Keystone)

Hildebrand hat also bloss indirekt gelogen, indem er nur die halbe Wahrheit sagte und damit einen falschen Gesamteindruck vermitteln wollte – eine elegante Möglichkeit, einen inneren Gewissenskonflikt zu umgehen. Dabei ist auffällig: Schon letzte Woche nahm er den weiteren Verlauf der Geschichte vorweg, vielleicht um sein Gewissen weiter zu entlasten. Im Rückblick fast etwas entlarvend sagte er bei seinem ersten Auftritt am Donnerstag: «Ob wir wirklich alles kennen, heute, ist schwierig zu betrachten. Aber seit zwei Tagen haben wir das Puzzle doch zu grossen Teilen komplettieren können.» Zu diesem Zeitpunkt wusste Hildebrand genau, welches Puzzlestück noch fehlte, um ihn zu Fall zu bringen.

Indirekt zu lügen ist bei den Mächtigen und Wichtigen ein bekanntes Muster. Unvergessen ist etwa Bill Clintons Ausflucht nach seiner Affäre mit Monica Lewinsky: Er habe keinen Sex mit ihr gehabt, behauptete er – weil Oralsex in seiner Realität kein richtiger Sex ist. Genauso kann Christoph Blocher darauf beharren, keine «Bankunterlagen» von Hildebrand zu besitzen, wenn er in Tat und Wahrheit fotografierte Bildschirmausschnitte erhalten hat. Dahinter steckt ein durch und durch menschlicher Wesenszug. Auch ein Kind verschweigt, im Dorfladen Schokolade geklaut zu haben, wenn seine Eltern nur danach fragen, ob es Bonbons eingesteckt hat. Die Affäre Hildebrand zeigt einmal mehr: Die Mächtigen sind immer dann am nahbarsten, wenn sie in der Defensive sind.

// <![CDATA[
document.write("„);
// ]]>

153 Kommentare zu «Wie Hildebrand log, ohne zu lügen»

  • Elisabeth Hasler sagt:

    Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass an dieser Geschichte wenig dran ist. Der Präs. der Nationalbank stand im August unter Strom und hatte ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen. Die Frankenstärke war Dauerthema und erforderte höchste Konzentration. Wahrscheinlich waren 16-Std.-Arbeitstage eher die Regel als die Ausnahme. In dieser Situation wird Hildebrand die Bemerkung fallen gelassen haben, seine Ehefrau möge handeln, wie es ihr richtig erscheine, schliesslich ist sie vom Fach. Ein implizites, passives Einverständnis im Sinne eines Machen-Lassens. Der Fehler wurde sofort korrigiert.

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Das sehe ich genau so und für mich gilt bis heute „im Zweifel für den Angeklagten“. Die Angelegenheit nun noch mit der Affäre Clinton/Lewinsky zu vergleichen, ist ein starkes Ding und wirkt auf mich geschmacklos. Genug der widerlichen Schlammschlacht, wo sich der Hinterste und die Letzte als Richter aufspielen und die Zeitungen mit immer neuen Mutmassungen und Vergleichen aufwarten. Entschuldigung, Herr Brönnimann, aber mit diesem Artikel begeben Sie sich mindestens in die Nähe der Weltwoche.

      • Ledergerber Christa sagt:

        Noch vor 1 Monat hätte ich nicht geglaubt, dass dies in der Schweiz möglich ist. Nur mit warmer Luft und Spekulation einen wertvolles „Standbein“ des Landes abzusägen. Und die Journalisten können nicht aufhören, ihr Dazutun zu rechtfertigen, mit immer neuen Fürz………

        • René Friedlin sagt:

          Wenn jemand glaubt, dass ein Führer des Bankwesens seinen Job, welcher wenn auch nicht im Sinne eines Brady
          Dougan von der Credit Suisse dann immerhin noch 1 mio Franken pro Jahr einbringt wegen eines „Gewinns“ von 75000
          Franken aufs Spiel setzt soll sich von einem Psychiater überprüfen lassen.
          Es ist doch klar, dass Herr Blocher die Bewertung aller Proportionen seiner eigenen Wichtigkeit verloren hat und
          jetzt versucht alle Personen, welche seinem EGO nicht entsprochen haben abzuschiessen. Shame on you Herr
          Blocher, was für ein Abschluss einer sonst bewundernswerten Karriere!!

      • Roger Borer sagt:

        Herr Lei hat in der Rundschau gestanden;Lei bestätigt gegenüber der «Rundschau», er habe den Bankkonto-Auszug von Philipp Hildebrand nach dem Treffen am 3. Dezember an Christoph Blocher gesendet – ebenfalls per Email!! Danach hortete Nationalrat Blocher das Mail noch mehrere Wochen bevor er es Frau Calmy-Rey übergab! Das gehört untersucht. Laut Prof. Fleiner sind die E-Mails von Herrn Hildebrand kein Beweis für seine Schuld! Die Presse sollte sich besser um die dubiosen Machenschaften von Herrn Blocher kümmern! Diebstahl und falsche Beschuldigungen gehören endlich geandet!

        • Era Dam sagt:

          Herr Borer, begehen Sie nicht einen Fehler in der Logik: Wenn das E-Mail von Hildebrand kein Beweis ist – wie kann dann ein E-Mail von Lei ein Beweis sein – ausser man ist mit Betriebsblindheit, bzw. Politikblindheit, geschlagen?

        • Karin Gut sagt:

          Blocher wartet die Vereidigung zum Nationalrat ab, um im Zweifelsfalle die Parlamentarier-Immunität als Schutzschild zu haben.

      • Rudolf Mühlemann sagt:

        Das sehe ich anders. Der Vergleich mit Bill Clinton ist insofern zulässig, als um die Verhaltensweisen des Menschen geht. Es handelt immer um Vorteilsnahme, welcher Art auch immer. Für Clinton war der Oralsex der Vorteil, den er als „nicht wirklichen Sex“ beziechnete. Für Hildebrand war ein Währungsgewinn die Motivation, den er angeblich einem Missverständnis zwischen ihm und seiner Frau zu verdanken hatte. Bei Clinton und bei Hildebrand handelt es sich um hochintelligente und gebildete Akteure. Sex oder nicht Sex ist für den Bürger irrelevant. Materielle Vorteile sind äusserst relevant.

      • Renato Osca sagt:

        Mit der Einschätzung von Elisabeth Hasler stimme ich vollkommen überein. Und als er dann die Brisanz der Transaktion erkannte, hat er ja auch sofort reagiert. @ Martina Siegenthaler: Im Artikel wurden ja keine direkten Parallelen zwischen Clinton und Hildebrand gezogen. Aber das Prinzip, einen mehr oder weniger wichtigen Teil der Wahrheit zu verschweigen oder zu verschleiern ist halt doch das selbe. Da findet man wohl bei allen Politikern von rechts bis links entsprechende Beispiele.

      • Ralph Geering sagt:

        Der „Vergleich mit der Affäre Clinton/Lewinsky“ bezieht sich auf ein in oberen Kreisen stark verankertes Erklärungsmuster im Falle von brisanten personellen Vorkommnissen. Ihn geschmacklos zu nennen zeigt, wie wenig die Kommentatorin den Zusammenhang mit der ursprünglich Aussage begriffen hat. Zu den Abläufen in „Hildebrand“ gibt es mittlerweile hunderte verschiedener Meinungen über „klar bewiesenen Tatsachen“. Die erwähnte „Schlammschlacht“ ist daher eher Resultat all dieser „Experten“ als der Presse. Etwas mehr Denken stünde vielen gut an!!

    • Peter Fischer sagt:

      ja natürlich Frau Hasler- der arme Mann war so unter Stress, dass er die Devisengeschäfte an seine Freau delegierte, selber aber aktive mehrere Posten Aktien kaufte, Zeit hatte, mit seinem Vermögensverwalter zusammenzusitzen usw.

    • Karin Gut sagt:

      Ja, das sehe ich auch so, wann und wieviel USD im August gekauft wurden, hat alleine Kashya Hildebrand entschieden.

      Das Geld lag bereits auf einem Konto, das auf Philip Hildebrand lautete. Wenn Philip Hildebrand seine Frau darauf hingewiesen hätte, dass die Transaktion diesmal nicht über dieses Konto abgewickelt werden soll, dann hätte er mehr oder weniger direkt durchblicken lassen, dass Eingrifffe der SNB bevorstehen.

      Als am 16.August die Tatsachen auf dem Tisch lagen, war es Philip Hildebrand dann doch nicht mehr ganz geheuer und er hat korrekt mit der Compliance Kontakt aufgenommen.

    • Martin Frey sagt:

      Bin im Ggs. zu Ihnen sogar überzeugt dass an der Geschichte sehr viel dran ist, und ggf. schon früher stattgefunden hat. Obwohl ich Hildebrand mochte und ihn für einen guten SNB-Chef hielt. Aber wenn man die Finanzbranche etwas kennt verwundert die Geschichte sowie die Art des Mailverkehrs überhaupt nicht. Lassen Sie sich nicht von ihren polit. Präferenzen leiten und lesen Sie die Mails nochmals genauer. Das längere von Hildebrand ist das klassische „Cover my ass“-Mail eines Mannes der sich präventiv reinwaschen will. Und der Anlageberater wiederum will PH nicht aus der Verantwortung entlassen

      • Mark Mathis sagt:

        Ihre Hypothesen sind zulässig, aber eben spekulativ. Sicher aber ist: Verantwortung trägt auch der Kundenberater, der das Reglement der SNB kennt , offenbar war es ja schon mal Thema zwischen Hildebrand und Scheuber gewesen, weswegen H. vor einem halben Jahr S. hatte zukommen lassen.

        • Martin Frey sagt:

          Das Antwortmail des Kundenberaters ist relativ klar in seiner Aussage und alles andere als spekulativ. Und ihm Verantwortung für den Trade zu überwälzen ist kreuzfalsch, er ist lediglich ausführendes Organ einer Bank und definitiv nicht verantwortlich für etwaige Insiderkenntnisse des Kunden. Auch wenn er das Reglement kennt und danach handeln sollte soweit es in seiner Macht steht. Die Verkäuferin in der Migros ist auch nicht verantwortlich dafür, wenn ein Kunde mit gestohlenem Geld bezahlt. Don’t shift the blame.

        • Simon Purestone sagt:

          Leider lassen sich die Menschen von Ihren politischen Präferenzen ziemlich blind leiten. Linksrechtsgrünen braucht man nur das Stichwort „Blocher“ zu nennen – und schon laufen sie rot an! Wenn Moritz Leuenberger noch im BR wäre und das Gleiche getan hätte, würde er vom linksrechtsgrünen Filz bejubelt. Die andern Parteien (- EDU und FDP) haben schlicht „Schiss“ vor der SVP! Dank der CVP, die 07 EWS in einer konspirativen Aktion anstelle Blochers wählte, ist es damals gelungen, den unaufhaltsamen Vormarsch der SVP zu stoppen. Und jetzt muss die Suppe „weiterkochen“, sonst war alles für nichts..

      • Claudia M. Fischer sagt:

        @Frey. Sehe ich genauso, insbesondere die „cover my ass“-Mail. Ist ja auch schön, dass Hildebrand am Anfang die Mails nur sehr selektiv gezeigt und die heiklen Mails PWC nicht übergeben hat. Ob an der Geschichte, dass alle Hedge Funds Manager schon im August aus dem Franken ausgestiegen seien, was dran ist?

    • Clarissa sagt:

      ja klar doch, er war im Stress, wenn die SVP etwas aufdeckt, dann muss es natürlich entschuldigt werden, ist ja nicht sooo schlimm! Nur um dieser eins reinzuhauen. Fakt ist, Hildebrand hat unzulässige Aktionen auf seinem Konto geduldet!!

    • Rudolf Zwahlen sagt:

      Klar und von den 16 Std.arbeitet er 10 für sich und seine Frau.Er ist ja auf das Zubrot angewiesen.Ekelhaft

    • Anton Keller sagt:

      Weil Hildebrand so viel zu tun hatte, hatte er grad noch Zeit gehabt, mal ein schönes neues Ferienhäuschen auszusuchen und sich für die Finanzierung der USA-Ausbildung der erst 11-jährigen Tochter zu kümmern. Bitte hört auf mit Dolchstosslegenden.

  • Anh Toan sagt:

    Sehr geehrter Herr Christan Brönnimann: PH kannte auch auf Grund des ihn angeblich belastenden Dokumentes weder die Höhe, noch den Zeitpunkt der Transaktion, somit ist sie objektiv ohne sein Wissen erfolgt. Er wusste nicht einmal, dass eine Transaktion erfolgte. (Genau wie mit Generalbevollmächtigten zur Vermögensverwaltung, was nun verlangt werden soll)

    Ihre Vergleiche sind Humbug: Oralsex ist einzig in der Realität Bill Clintons kein Sex. Bei Bankunterlagen gehts um die Info auf dem Papier, nicht das Papier an sich, Kopien (oder Fotographien) von Bankunterlagen sind auch Bankunterlagen.

    • Magdaena Weiss sagt:

      Absolut richtig! Ich verstehe nur nicht, wie ein Journalist derartige Vergleiche machen kann; diese entbehren jeglicher Logik.

      • Hans Abächerli sagt:

        Und ich verstehe nicht, wieso bei Hildebrand andere Masstäbe gelten sollen……
        Wird man heutzutag in der Schweiz automatisch heilig, wenn man von der SVP angegriffen wird?
        Scheint zumindest so wenn man hört, wie ‚beliebt‘ z.B. EWS sein soll…..dass sie ‚einen guten Job‘ machen soll….

        • Era Dam sagt:

          ja, Herr Abächeli, wer vom Bulldogg aus Herrliberg gebissen wird, wird ohne sonst üblichen Umweg über die Seligsprechung gleich von allen Sünden reingewaschen und zum Heiligen befördert.

    • Kurt Stauffer sagt:

      Da stellen sich einige Forumsmitglieder bewusst dümmer als sie sind. Es geht hier nicht um ein Geschäft von PH. Mehrere Geschäfte wurden vor einem wichtigen Entscheid der Nationalbank (deren Chef der selbsternannt „ehrliche“ Mann war) getätigt. Das muss schon in den Jahren zuvor so gewesen sein.
      Und wie reagierte der Bankrat. Er onanierte mit übergestreiftem Präservativ. Er machte nur böswillige Vernebelungs- und Vertuschungsaktionen. Geben sie unter Google einmal Gerold Bührer ein, Finanzskandal……da hat ein Bankrat schon früher einmal von nichts gewusst. Danach musste er abtreten.

      • Helveticus sagt:

        Ein guter Punkt. Ich wage mir nicht auszumalen, was abging, bevor es ein Reglement gab. Oder was die Damen und Herren Bankräte bewogen hat, ein solches aufzustellen. Und weil wir uns nicht dümmer stellen wollen als wir sind, fragen wir uns auch, was Ex-Justizminister Blocher, der, als das Reglement verabschiedet wurde, im Amt und somit Aufsichtsorgan der Nationalbank war, vom ganzen Treiben wusste….Das wäre eine gute Story und spannender zu lesen als die fehlerhafte Interpretion von Mails, die jeder selbst lesen und deuten kann.

      • Anton Keller sagt:

        Bührer hatte schon bei der Swisslife nichts gewusst.

  • Peter Weber sagt:

    Dass Herr Hildebrand seiner Frau eine Vollmacht fuer sein Konto gegeben hat und somit – bewusst oder unbewusst – in Kauf genommen hat, dass sie ueber dieses Konto Devisengeschaefte taetigt, war sicherlich keine gute Idee. Dies impliziert aber nicht, dass er etwas von der verhaengnisvollen Transaktion am 15. August wusste, und entsprechend kann ihm das auch nicht als (indirektes) Luegen angelastet werden.

    • Kühne Albert sagt:

      Anstatt Hr.Hildebrand so gemein zu „entlassen“ würde besser dem Allmächtigen und alles besser Wisser Blocher genauer auf die Finger geschaut und aus den Aemtern geschasst.
      Hr. Hildebrand hat sehr gute Arbeit geleistet.

      • Edith Habermann sagt:

        Lieber Herr Kühne, es gibt wohl kaum einen Menschen in der Schweiz, der so viele Feinde und Hasser hat wie Christoph Blocher. Ich bin sicher, dass eine Menge dieser Leute Blocher peinlichst genau auf die Finger schauen, dass vermutlich all seine Telefone abgehört und seine Mails abgefangen werden. Trotzdem konnte ihm bisher nur das unerlaubte Drücken einer Taste bei einer Abstimmung im Nationalrat vorgehalten werden. Den Artikel von Christian Brönnimann finde ich aufschlussreich und neutral. Blocher polarisiert und regt die Leute oft zum Nachdenken an. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

        • Mark Mathis sagt:

          Dass Herr Blocher sich viele Feinde gemacht hat, trifft zu. Aber, dass Herr Blocher abgehört und überwacht würde, kann ich nicht glauben, denn es würde von seiner Partei sofort (und zu Recht) mit viel Getöse thematisiert werden. Und transparent agiert Herr Blocher ja auch nicht. Bekanntermassen ist er nicht nur ein machtbesessener Sackmesser-Politiker, sondern auch ein durchtriebener Schlauberger, der seine Tätigkeiten meisterhaft tarnt. Ich bin sicher, wir würden uns die Augen reiben, wenn wir alle Details zu Herrn Blochers Politik und zu seinen Geschäften kennen würden.

  • Roger Borer sagt:

    @ Brönnimann das sind Spekulationen! Eine Vorverurteilung! Es könnte ein Missverständnis gewesen sein! Herr Hildebrand wollte vielleicht auch seinem langjährigen Kundenberater nicht schaden. Die Expertise von; Staatsrechtsprofessor Fleiner selbst stellt das belastende E-Mail des Kundenberaters, wonach Hildebrand dem Dollarkauf zugestimmt haben soll, keinen Beweis gegen Hildebrand dar! es wäre an der Zeit, die Fakten auf den Tisch zu bringen! In dubio pro reo!! Darum fordere ich eine PUK!! Dieser Rufmord muss aufhören!

    • Martin Frey sagt:

      Hr. Borer, versuchen Sie es mal etwas weniger emotional zu betrachten. Es gibt Meinungen von Fachleuten für und gegen alles, aber der allgemeine Tenor in Fachwelt und auch Politik ist klar dahingehend, dass das Amt eines Notenbankchefs und Devisenhandel einfach nicht vereinbar ist, egal mit welcher Motivation. Denn er ist nun mal ein Insider, und Insiderhandel wird zurecht als Delikt geahndet, auch wenn es sich selten beweisen lässt. Bin auch dafür dass man die ggf. strafrechtlich relevante Rolle der SVP untersuchen soll, was einen jedoch nicht davon abhalten sollte, sachlich zu bleiben.

  • Sephan Meier sagt:

    Dieses letzte aufgetauchte Mail ist doch absolut irrelevant und doch schatzt einer dem anderen nach, dass dies das entscheidende, „belastende“ Dokument sei. Es war ja von Anfang an klar, dass PH hinter dem Prinzip stand, die Hälfte des Vermögens in Dollar zu halten, also war auch klar, dass er seiner Frau dazu gewissermassen eine Generalvollmacht erteilte.
    Dass er dies dem Kundenberater gegenüber bestätigte ist also weder neu noch besonders belastend.
    Aber es dient der SVP und ihrem Chef dazu, weiter am Stuhl von EWS zu sägen.

    • Martin Frey sagt:

      Dieses letzte und notabene an den Pressekonferenzen und in der Arena unterschlagene Mail ist nicht irrelevant sondern matchentscheidend, denn es lässt das Mail von Hildebrand sowie die ganze Erklärungskaskade in völlig anderem Licht erscheinen. Der oberste Devisenhüter der Nation darf einfach nicht mit Devisen traden, weder direkt noch via Ehefrau, auch wenn die lächerlich legeren Complianceregeln der SNB dies zulassen. Und die Ehrenhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der SNB wie ihres Vorgesetzten ist ein sehr hohes Gut, auf das keinen Schatten fallen darf. Es gelten hier einfach andere Massstäbe.

      • urs bischofberer sagt:

        oft wird hier gesagt, dass an hern hiltebrand andere massstäbe angelegt werden. mag ja sein das dies so sein sollte. was mich stört, ist die tatsache das dies von persönlichkeiten und parteien kommt, die diese moralischen aspekte in der regel völlig ausser acht lassen.
        ich finde auch, dass der snb chef unglücklich agiert hat. aber allein die tatsache, das er sich sich bei der vorgesetzten stelle gemeldet hat, als er vom vorgang kenntnis erhielt, spricht ihn frei.
        Ich glaube ihm, dass es kein „böswilliges“ bereichern war.

    • Mark Mathis sagt:

      Genau. Und ein paar Journis können sich jetzt auch noch auf billige Weise profilieren.

  • Adrian Engler sagt:

    Wenn Blocher einen Screenshot von einer Bank mit Daten zu einem Konto hat, und behauptet, er habe keine Bankunterlagen, braucht es ziemliche Verrenkungen, um das nicht als Lüge zu bezeichnen.

    Wenn andererseits Hildebrand zwar unbestrittenerweise seiner Frau eine Vollmacht für das Konto gibt, aber sofort nach der heiklen Transaktion diese der Compliance-Stelle meldet, Vorkehrungen trifft, dass sie nicht wiederholt werden kann und so energisch reagiert, dass sich der Bankberater per e-mail rechtfertigt, braucht es Verrenkungen, um das Wort „Lüge“ passend zu finden.

    • Sapoeil Mahani sagt:

      Eben nicht, und das ist das Dankenswerte an diesem Blog von Herrn Brönnimann; Herr Hildebrand hat eben mündlich sein ok gegeben ( Gesprächsnotiz vom Bankenberater ) und dabei wie Herr Blocher (Fotografien) die Wahrheit nach seinem Gusto hingebogen. Wie ich unten gesagt habe, eine reine Weste hat wohl keiner von beiden, verbeugen mussten sich beide, aber für sie selbst stimmt die Wahrheit. Wir sollten nur versuchen uns aufgrund unserer politischen Einstellung nicht die Realität zu unseren Gunsten verbiegen, sonst machen wie dasselbe wie Blocher, Köppel und Hildebrand.

  • Ernst Rietmann sagt:

    Herr Brönnimann, warum schreiben Sie diesen Artikel nur zur Person Hildebrand? Nochmals Öl ins Feuer giessen, die SVP und vor allem Blocher profiteren davon. Was soll das? Wo bleibt Ihr kritischer Beitrag zu Blocher (z.B. BaZ-Lügen, Ems etc.) und anderen in viel schlimmere Geschichten verwickelte PolitikerInnen (z.B. Zuppiger und viele andere)? Es kommt mir vor, als wird hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Der Jurist Hermann Lei hat Gesetze gebrochen, nichts ist darüber zu lesen. Schade, Sie haben eine Chance vertan, einen inhaltlich guten Artikel haben Sie der falschen Person zugeordnet

    • Rita Quindega sagt:

      Herrn C. Blocher wird in den von ihm hörigen Zeitungen stets eine Plattform, egal zu welchem Thema, gegeben. Würde diese hier Kommentar Schreibenden einmal auf das Kommentieren verzichten, wäre die Popularität CB’s geschmälert. Ein Boykott wäre m.E. schon längst fällig.

  • Alex Zatelli sagt:

    PH hat versucht, es etwa so darzustellen: „Der Dollarkauf meiner Frau hat mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen“. Und hier geriet er in eine zu grosse Credibility-Gap.
    Unklar auch, warum er das neue Ferienhaus (mit kleinem Aufschlag) nicht in Dollar bezahlt hat. Der Verkäufer hätte ja sofort wechseln können. Da wäre ihm der Vorwurf des Kursgewinns erspart geblieben.

    Naja: „Shouldya, couldya, wouldya“

  • Sapoeil Mahani sagt:

    Gratulation zu diesem sehr klaren und nicht politisch gefärbten Blog. In der Konsequenz ist Hildebrand weder der Lügner noch der Saubermann sondern ganz einfach ein Mensch, welcher offensichtlich Fehler gemach hat und nun versucht sich so unbeschadet wie möglich aus der Affaire zu ziehen. Nicht heroisch aber menschlich. Und in dieser Causa gilt was für den Publikumsliebling Hildebrand gilt eben auch für Christoph Blocher. Er hat keine Bankunterlagen bekommen (sondern Fotos) und Hildebrand hat keine Transaktionen per Mail autorisiert (aber mündlich sein ok gegeben). Quod errat demonstrandum.

    • Andi Meier sagt:

      Auch irren (errare) ist menschlich. Gleichwohl macht es einen Riesenunterschied, ob jemand zum Zwecke des Abschiessens einer Person die Wahrheit sosehr strapaziert, dass man fraglos von einer Lüge reden kann, oder ob jemand eine Strategie gutheisst und erläutert, deren Langfristigkeit den Keim der zeitlichen Koinzidenz mit äusserst volatilen Ereignissen in sich trägt und darum gleichsam gesetzmässig Angriffsfläche bietet. Irgendwann läuft einem jeden von uns eine schwarze Katze von rechts über den Weg.

    • Renato Osca sagt:

      Wobei es für mich schon noch einen Unterschied macht, ob jemand, der mit haltlosen Vorwürfen (Gauner, illegal, Spekulation) in die Enge gedrängt wird, ein Detail auslässt. Oder ob jemand, der mittels kriminellen Machenschaften einen anderen zum Rücktritt zwingen will, der ein Versehen oder Missverständnis zur Staatsaffäre aufbauscht, sich selber mit fadenscheinigen Ausreden, Wortklaubereien und Halbwahrheiten aus dem Schussfeld seiner unbestritten fragwürdigen Methoden nehmen will.

    • Oliver Burkardsmaier sagt:

      Da müssen Sie aber sehr, sehr viel biegen um das mündliche Okay zu einer legalen Transaktion gleichzusetzen mit dem Versuch, den illegalen Besitz fremder Bankdaten wegz“verbiegen“.
      Im Strafrecht ist auch immer die Absicht eines (vermeintlichen) Täters relevant: Der eine betreibt absichtlich Rufmord, der andere diversifiziert vernünftig sein Vermögen.
      Es gelingt mir beim besten Willen nicht, hier irgend welche Pasrallelen zu erkennen.

      • Sapoeil Mahani sagt:

        Herr Burkhardsmaier

        Weil Sie nicht möchten, dass es Ihnen gelingt. Mir geht mit eigentlich darum, dass man bei aller politischen Prägung in der Sache trotzdem neutral und objektiv bleibt. Und Hildebrand hat nunmal zumindest moralisch zweifelhafte Entscheide getroffen. „Cäsars Frau muss über jeden Verdacht erhaben sein“ sagte schon Cäsar zu seiner 2. Frau Pompeia. Das hätte auch Hildebrand wissen müssen.

        In der ausländischen Presse wird die ganze Sache objektiver beschrieben. Die FAZ in Ihrem Kommentar zu Beispiel: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schweiz-der-ruecktritt-11599249.html

  • Röhrli sagt:

    Diese Kunst besitzt auch Christoph Blocher! und in lezter Zeit celebriert er diese Kunst ziemlich oft. Es wäre an der Zeit, dass Christoph Blocher den wohlverdienten Ruhestand geniesst.

    • Verunsichert sagt:

      ich bin der Ansicht, dass k e i n e r der direkt oder auch nur indirekt Beteiligten von diesem „Vorwurf“ ausgeschlossen werden kann.

  • Anh Toan sagt:

    Hildebrand hat nichts illegales gemacht, er hat nichts unmoralisches gemacht, er ist zurückgetrten, weil er es satt hatte, als Lügner betitelt zu werden, nur um gleich zu sagen, er sei keiner (Wie in diesem Blog-Beitrag bleibt die Verbindung Hildebrand und Lügner im Gehirn hängen, auch wenn diese negiert wird).

    Gleich verfährt die Newsnetz Umfrage, die bereits in der ersten Frage Hildebrand unmoralisches Verhalten unterstellt (Sollte er wegen unmoralilschem Verhalten zurücktreten, oder so): Die Aufteilung von 50% CHF und 50%USD ist legitim, da anzunehmen ist, dass Kashya H. in USD denkt.

    • Dan sagt:

      Zum hundertsten mal, PH ist nicht aus moralischen Gründen als NBP zurückgetreten. Völlig egal, ob Insider oder nicht. Völlig egal wieviel Dollar. Bildung hilft.

  • Terenzio Braini sagt:

    Es ist doch ne ganz grosse schmierenkampagne, die SVP wollte Hildebrand aus dem Amt haben und hat alle tricks angewandt um dies zu erreichen! Blocher ist ein Lügner!!! Erzählt er doch im Gespräch am SF1 er hätte keine papiere an Frau Widmer-Schlumpf übergeben, jetzt steht doch fest das er gelogen hat!! Es stellen sich doch noch diverse Fragen wo ihr Jornalisten nach gehen müsst!!! Was für eine Rolle spielte der Kunden Berater der Bank?? Der Winkel-Avokat Lai hat das Anwaltsgeheimnis gebrochen!!!
    Es müsste mal ein gespräch mit dem IT Mitarbeiter geführt werden der er ist jetzt am Arsch!!!!!!!!

  • Werner Vogel sagt:

    Logi? Wie kann man Lügen ohne zu Lügen????

  • Fabien sagt:

    Danke, endlich hats mal ein Journalist der Tamedia verstanden.

  • Beat Hess sagt:

    Ich weiss nicht, ob in Krisenzeiten solche Schummeleien hilfreich sind.

  • Oliver Burkardsmaier sagt:

    Dass der Devisenhandel jedoch völlig legal war, ist dabei nicht zu vergessen. Das Kind, das Schokolade stiehlt, ist eben nicht das gleiche, wie ein Nationalbankpräsident, der seiner Frau erlaubt, etwas legales zu tun, und das nicht erwähnt.
    Journalismus wäre hier schön, anstatt nur billigst nachzutreten und die Hälfte der Fakten zu verschweigen, die aus der „Sensation“ ein laues Lüftchen machen würden.
    Interessanter wäre, zu erfahren, warum genau Herr Hildebrand von Herrn Blocher abgeschossen wurde. Dafür müssten Sie jedoch Journalismus betreiben. Und sich mit einem notorischen Lügner anlegen.

  • Ines Libert sagt:

    Read my lips….Durch die kognitive Dissonanz glauben Menschen tatsächlich und innig, was sie sagen und tun sei wahrhaftig und alternativlos. Die meisten sind mit sich im Reinen, andernfalls sie in psychologische Behandlung müssten.

  • J. Wiss sagt:

    na und? Ist doch Alltag für all die Journis!

  • Verunsichert sagt:

    Die Kunst zu lügen, ohne zu lügen!
    Diese ausgefeilte, und offenbar ein Kavaliersdelikt gewordene Kunst, ist erstaunlich. Man/n/Frau stellt sich vor’s Mikrophon und die Kamera und mit treuherzigem Augenaufschlag und in aufrechter Haltung lügt man sich dreist durch alle Hindernisse.
    Ob man das in Seminaren oder Kursen für Manager und Politiker lernen kann? Weshalb kann man nicht zu dem stehen, für das man sich entschieden hat. Fehler/Ungenauigkeiten kann man verzeihen.

  • La démagogie de vos propos est assez étonnante, sous la plume d’un journaliste, qui comme tous ses confrères passe son temps à mentir par omission. Choisir „l’angle“, titrer, sélectionner les aspects que l’on va détailler d’une affaire, ceux que l’on va laisser dans l’ombre, parce que l’on n’a pas la place ou parce que c’est trop compliqué pour nos lecteurs, c’est déjà mentir par omission. Avant même de commencer à parler de nos choix idéologiques, écologiques, matériels personnels qui nous poussent eux-aussi à sélectionner l’info et la manière de la traiter. Tout le monde ment par omission.

  • Cyrill Hess Bumann sagt:

    Ein aufschlussreicher Artikel darüber, wie man lügt (profitiert), aber ohne zu lügen (bestraft zu werden). Ich schätze, dieses Prinzip kann und soll man im Alltag getrost anwenden. Warum denn nicht? Ich glaube, es bringt doch nichts, immer die Wahrheit zu sagen. Aus eigener Erfahrung glaube ich sagen zu können, dass man mit diesem Prinzip weiter kommt, im Beruf wie im Privaten.

  • Charly Wyss sagt:

    Sorry Herr Brönnimann, auch Sie halten sich nicht an die Fakten. Auf den Mailkopien waren Beträge von 10-20’000 CHF vermerkt, wenn ich mich richtig entsinne. Dass Herr Hildebrand ein Tag nach der grossen Transaktion zum Bankrat gegangen ist, lässt den logischen Schluss zu, dass er von der Höhe des Betrages überrascht wurde. Sein Fehler war, die TA nicht sofort wieder rückgängig zu machen. Ob er gelogen hat ohne zu lügen ist aber wiederum reine Spekulation.Nur er und seine Frau wissen, ob sie über 500’000 gesprochen haben oder nicht.

    • Stefan Jost sagt:

      Es wäre sehr heikel gewesen die Transaktion wieder rückgängig zu machen, denn es hätte nicht nur der Ehefrau sondern auch den Bankmitarbeitern bei Sarasin mehr oder weniger direkt bedeutet, dass diese Transaktion hinsichtlich bevorstehender SNB-Entscheide heikel war. Doch die SNB wollte sicher nichts zu ihrer Strategie in voraus signalisieren, weshalb Philip Hildebrand nicht nachträglich in die Entscheide der Ehefrau eingegriffen hat.

      • Mark Mathis sagt:

        Das sehe ich ähnlich. Sie haben das Ei des Kolumbus gefunden. Hildebrand steckte in einer Falle, und dies, wie ich unterstelle, in einer potentiell feindlichen, ihn mit Sicherheit observierenden Bankenumgebung. Und jetzt muss er sich von Knethi und Plethi Lügner schimpfen lassen.

  • Alain Goetschel sagt:

    Der Artikel ist heisse Luft, siehe die ersten 7 Antworten.
    Guter Journalismus enthielte eigenständiges Denken ohne Vorverurteilungen und Nachplappern!
    @ Brönnimann: Warum schreiben sie nicht einen Artikel „Wie Blocher lügt, ohne mit der Wimperzu zucken“?

  • Beat Cadotsch sagt:

    Da behauptet wieder irgendeiner irgendetwas, das er eigentlich gar nicht weiss, nicht wissen kann, und leitet daraus einen rufschädigenden Vorwurf ab, nämlich den der passiven Lüge. Ein weiterer Journalisten, der seine Berufsethik abgegebne hat!!

  • Matthias Vogelsanger sagt:

    Ein sehr dürftiger Beitrag, der geeignet ist, mein Vertrauen in den Journalismus weiter zu untergraben. Es wurde bereits richtig bemerkt, dass es unbestritten ist, Hildebrand die (durchaus zulässige) Transaktion nicht selber veranlasst hat. Der Schreiber bemüht aber auch keinen einzigen Tastendruck um zu erwägen, dass die vage Aussage des Kundenberaters keineswegs sicherer abgestützt ist als das Ehrenwort das Hildebrand gegeben hat. Objektiv betrachtet erzählt der Journalist hier nicht die ganze Wahrheit. Und um das würde es eigentlich gehen. Tipp: Nachdenken vor dem Schreiben.

  • Pawel Silberring sagt:

    Der Titel ist sehr einseitig. Hildebrands Gegner haben offensichtlich gelogen (Köppels mehrere voneinander unabhänigge Stellen) und viel dreister die Wahrheit umschifft (Blochers gestohlene Daten, die gar nicht, nicht als Dokument, nicht als Orginaldokument vorhanden waren). Ob Hildebrand wirklich gelogen hat, ist alles andere als klar. Die besagte Mail sagt ja nur aus, dass er nicht grundsätzlich gegen jeden Dollarkauf war. Als dann so viele Dollars gekauft wurden hat er am Tag danach interveniert und an die Regeln erinnert. Ist der Artikel auch ein Beispiel für Lüge durch Weglassung?

  • Daniel Korder sagt:

    1. Ist der Kauf von Devisen den Schweizer Bürgern verboten?
    2. Hat Herr/Frau Hildebrand Geld gestohlen?
    3. Hat er gestohlene Staatsgelder auf seinem privaten Konto deponiert?
    4. War dieser Depot in der Bank Sarasin für Späkulationszwecke bestimmt?
    Was für ein Verbrechen hat er begangen?
    Antwort: Er war den Grossbanken und vor allem Herrn Blocher verhasst.
    Wiederholst du eine Lüge oft genug, werden Leute daran glauben (Goebbels).
    Sie glaubten, Herr Hildebrand musste gehen. Die Presse jubelte.
    Thomas Borer lässt grüssen. Mobbing oder Lynching mit Parteiunterstützung ist das.

    • Kurt Stauffer sagt:

      Antwort: Er war den Grossbanken und vor allem Herrn Blocher verhasst.
      Wiederholst du eine Lüge oft genug, werden Leute daran glauben (Daniel Korder).
      Der Kauf von Devisen ist für Schweizerbürger erlaubt. Für einen Nationalbankpräsidenten, der in seiner Funktion den Frankenkurs bestimmen kann und vor einem wichtigen Entscheid der Bank Devisenspekulationen macht, ist das kriminell. In Amerika würde er für das gleiche Vergehen in Handschellen abtreten.

    • Helveticus sagt:

      Bemerkenswert finde ich, wie naiv sich viele Medien in dieser Sache instrumentalisieren lassen. Es gibt da einen Herrn aus Herrliberg, der spielt mit ihnen wie auf einer Klaviatur. Und die grössten Profiteure freuen sich und still und unbehelligt im Hintergrund.

  • Walter Kuhn sagt:

    Hildebrand ist der letzte verbliebene echte Gentleman. Seine Frau hat vorgeschlagen, das Gleichgewicht zwischen USD und CHF wieder ins Lot zu bringen, und dafür CHF gegen USD auzutauschen. Hildebrand ist ihr nicht in den Rücken gefallen: Er hätte das auch rückgängig machen können. Die Kritiker aus der SVP sind nicht besser als die Taliban, wenn sie die Entmündigung einer selbständig tätigen Geschäftsfrau fordern. Bekanntlich war der Ober-Talib gegen das Frauenstimmrecht und gegen das neue Eherecht, und seine Frau unterstützte ihn dabei noch.

    • Era Dam sagt:

      Herr Kuhn, kennen Sie den Unterschied zwischen einem echten Gentleman und einem Schweizer: Der Gentleman nimmt die Schuld auf sich, der Schweizer schiebt sie auf seine Frau. Sie sollten einmal in die Welt hinausgehen und nicht nur SRG-Fernsehen schauen 😀

  • Leo Nauber sagt:

    Ich staune einfach, wie hoch dotierte Doktoren, Professoren etc. sofort eine miese Figur abgeben, sofern sie mal persönlich etwas unter Druck geraten. Keine saubere, klare Kommunikation. Sie können zwar den Untergebenen – unter Drohung der Macht, die sie verkörpern – alles befehlen, was sie wollen. Aber damit hat es sich. Warum sagen die nicht einfach pro aktiv die richtige, volle Wahrheit? z.B. Ja, ich habe einflussreiche, vermögende Freunde und pflege intensiven Kontakt mit ihnen. Meine Frau hat sogar ein Darlehen von xy für unseren Hausbau auf diese Art erhalten. Punkt, fertig….

  • Georg von Gunten sagt:

    Im Mittelpunkt steht das Mail den Bankkundenberaters, wo er sagt, dass Hildebrand dem Dollarkauf zugestimmt hat. Wieso und woher weiss die Presse, dass dieser nicht gelogen hat oder ein Missverständnis vorliegt?

  • Leo Nauber sagt:

    Oder Hildebrand: Ja, meine Frau hat im dümmsten Moment ein Devisengeschäft gemacht. Ich habe einfach total falsch bwz gar nicht reagiert. Statt das Geschäft unter Übernahme der Spesen und eines allfälligen Verlustes der Bank habe ich es dummerweise unterlassen, das Geschäft zurückabzuwickeln oder die Bank direkt zu beauftragen, einen evtl. Gewinn direkt einer sozialen Institution zu überweisen. Gleichzeitig meiner Frau jegliches Devisengeschäft, solange ich SNB Vorstehe bin zu verbieten. Fertig. nicht mehr, nicht weniger und alles wäre für die Öffentlichkeit uninteressant gewesen.

    • Werner Kuhn sagt:

      Und überhaupt, da ich ein Recht habe, meiner Frau etwas zu verbieten, verbiete ich ihr auch ihr Geschäft als Kunsthändlerin, denn da braucht sie Dollars. Und wenn ich gleich am Verbieten bin, verbiete ich ihr jegliches Verlassen unseres Hauses, damit sie keine Dummheiten anstellen kann. – Was Sie verlangen, ist nichts anderes, als dass sich Hildebrand wie der letzte Talib verhalte. Das geht so in Pakistan, nicht bei uns. Oder bei Blochers, wo sogar die Frau mithalf, das Frauenstimmrecht und das neue Eherecht zu bekämpfen.

      • DeeGee sagt:

        Zu Blocher und seiner Frau: auch wenn man Frau Blochers Meinung zu Frauenstimmrecht und Eherecht als befremdend empfinden mag: SCHON MAL WAS VON FREIER MEINUNGSÄUSSERUNG UND MEINUNGSBILDUNG GEHÖRT???

  • Pawel Silberring sagt:

    Eigentlich hat es ein Blogger vor ein paar Tagen richtig gesagt: WIr haben mit viel Trara herausgefunden, dass das Ehepaar Hildebrand am 15. August 2011 ein Kommunikationsproblem hatte. Das ist alles, der Rest ist heisse Luft – aber leider sehr zerstörerische heisse Luft.

  • Annamarie Herzog sagt:

    Würde der gesunde Menschenverstand noch funktionieren, das „Gefühl für eine Situation“, bräuchte es keinerlei Spekulationen, Verleumdungen, weniger Regeln und Gesetze. Es bräuchte einen Atemzug Pause, zur Be-Sinn-ung kommen; was offenbar in dieser schnelllebigen Zeit unpopulär geworden ist. Wäre es nicht einfacher und zuverlässiger auf unseren inneren Führer zu hören? Wir hätten plötzlich enorm viel Energie für Wichtiges zur Verfügung!

  • Gero Rubli sagt:

    Was für ein unsinniges Konzept von Wahrheit und Lüge. Wenn jede Aussage, die nach Meinung derer, die anderer Meinung sind, unvollständig ist, eine Lüge ist, dann werden in den Medien nichts als Lügen berichtet.

  • Laiendarsteller sagt:

    Tatsache ist doch, dass Herr Hildebrand dem Bild des idealen Schwiegersohns entspricht. Ein guter Schauspieler ist er auf jeden fall. Und Kleider machen Leute!
    Wenn dann noch der Anti-Blocher- bezw. der Anti-SVP Effekt dazu kommt, hat so ein Mann leichtes Spiel und wird verteidigt bis zum letzten, egal ob er lügt oder nur die Unwahrheit sagt.

  • Michael Graf sagt:

    Schade, dass man hier so etwas lesen muss. Die Aussage Hildebrand habe „indirekt“ gelogen ist eine haltlose Unterstellung. „…Denn Hildebrand hat seiner Frau das Einverständnis gegeben, über sein Konto Devisengeschäfte abzuwickeln. Das ist sein grundsätzlicher Fehler.“ Das hört sich doch sehr konstruiert und wertend an. Tatsache ist und bleibt nach aktuellem Kenntnisstand, dass Hildebrand nicht über die Devisentransaktion informiert war. Somit hat er nicht (auch nicht indirekt) gelogen. Die Journalisten scheinen in den letzten Tagen viel Fantasie zu haben.

  • Marie V.Roth sagt:

    Welch eine Farce: Die vereinigten Presse Heinis bis hin zu Kristallkugelleserinnen versuchen nun mit den üblichen dilettantischen „Ferndiagnosen“ eine Unterfütterung für das billige, antidemokratische und rechtsstaatlich abslout jeseitige Vorgehen der WW/ Blocher un co zu liefern. Sie kaprizieren sich darauf etwas Mist hin und her zu schieben, in der Hoffnung, man könnte hilfreich dabei sein, P.H. doch noch zum öffentlich propagierten „Gauner“ zu schreiben. Keine Chance! Der Fokus liegt nun auf den Machenschaften innerhalb der Bank Sarasin und anderswo. (Das hier nennt sich Musikantenstadel).

  • Sugi sagt:

    Sehr guter Artikel. Dasselbe Lied singt doch auch
    die vergangene und aktive BR-Präsidentin.

  • alfred sagt:

    das sprichwort, >lügen haben kurze beine> zum beispiel BR w-s, gerold bührer, blocher, kaufmann und wie sie alle heissen sind nicht nur falsche 50-iger, sonder sie logen und lügen weiterhin sehr bewusst (woher kommt wohl “ wie gedruckt“) >> lügen darf man / frau >> nur erwischen lassen nicht >> lügner werden nicht gestraft > höchstens abgesetzt und geächtet >> und…. lügen ist in der oberen etage und bei politikern genau so üblich wie bei kleinen kindern (dies eine frage der kinderstube)

  • Aschi Oiram sagt:

    Amerikanische Bürger werden auch im Ausland besteuert. Somit dürfte klar sein, wieso Frau H. das Konto des Mannes für Spekulationen verwendet. Auf eine Journalistenfrage hat allerdings PH. den Zusammenhang mit Steuern verneint. Lüge? Ob für C.B. oder PH oder den BR, das Unwort für 2012 könnte „Echtlüge“ heissen, nach den „Scheininvaliden“. Es sind Lügen die nicht zugegebn werden oder mit einem Heiligenschein verziert werden. „Ich erinnere mich nicht mehr“ ist auch eine Taktik. Insidergeschäfte sind verboten, das dürfte Allgemeingut sein. Nur die SNB liess das für PH zu, solange es nicht auskam

  • Eine lächerliche Summe um die es beim Hildebrand-Fehler da geht, im Vergleich zu den Milliarden-Beträgen, mit denen Hildebrand täglich zu tun hatte. OK, ein Schönheitsfehler der Familie Hildebrand. Um ein «Trinkgeld» aus deren Sicht. Aber ist das ganze nicht ein Verhältnisblödsinn? Wer von den Hildebrand-Jägern wäre fähig und bereit diesen Posten zu übernehmen und sich bis aufs Hemd ausziehen zu lassen? Die Kritiker haben es da besser. Was die sich leisten geht ja niemanden etwas an. Also: wer hat Lust auf einen solchen «tollen» Posten: Blocher, Mörgeli, Engeler, Köppel oder sonst wer?

  • Die Causa Hildebrand ist zwar noch nicht abgeschlossen. Die Hauptperson hat ihren Posten geräumt, nachdem sie (mehr oder weniger offen) zu ihren Fehlern gestanden ist. Nun kommt die Nachbearbeitung. Das dürfte wesentlich mehr Zeit und Energie in Anspruch nehmen. Neue Reglemente, mehr Transparenz und griffige gesetzliche Grundlagen. Aber auch eine Abrechnung mit denjenigen, die den Fall ins Rollen gebracht haben. Blocher, Lei, Köppel und Co handelten nicht aus ehrenhaften Motiven. All diese selbst ernannten Saubermänner wollten nur eines: Rache nehmen am wirtschaftspolitischen Feind Nummer 1.

    • Walter Bossert sagt:

      Gelegenheit macht eben Diebe, Herr Beutler, das wissen Sie ja! Ich verstehe nicht warum aus Ihren Kreisen keine konseqente Ablehnung der eindeutigen Spekulation kam. Das wird CB noch lange freuen.

  • PlainCitizen sagt:

    Sehr guter Artikel.

    Es erstaunt bloss, wie die meisten Kommentatoren hier an ihrem Heiligen festhalten, nachdem er beim Täuschen erwischt wurde.

    (Ja, er hat nichts Illegales gemacht. Ja, man darf ihn deswegen nicht verurteilen. Ja, es gab keine Bestimmung, dass er nicht mit Devisen spekulieren durfte. Ja, ein Notenbankpräsident ist in einem Interessenkonflikt, wenn er mit Devisen spekuliert. Ja, ein Notenbankpräsident verliert das Vertrauen, wenn er sich mit Täuschungsmanövern herausreden will.)

  • Bravo Herr Brönnimann, endlich mal eine saubere Analyse! Weiter so, solchen Journalismus braucht das Land. Ihre teilweise unseriösen Kollegen, sollten sich ein Beispiel an Ihnen nehmen.

  • Fernando Gunt sagt:

    Wenn also meine Frau von unserem Haushaltskonto nicht zugelassene Staubsaugerbeutel kauft mach ich mich neuerdings strafbar 😉 – Ach bitte liebe Mitmenschen, das ist doch ein Witz, einwenig mehr gesunder Menschenverstand ist doch hier angebracht in dieser Situation. Wenn Sie sich hätten bereichern wollen, dann richtig, aber nicht in diesem Faktor. Wiedereinmal ist es ein „täubeln“ und „stämpfeln“ der SVP, solange bis sie haben was sie wollen und was sie lange versucht haben. Die SVP mag Bauernschlau sein, dies hat aber nichts mit Intelligentem Vorgehen zu tun.

  • Emma Fleetwood sagt:

    Es war sehr, sehr naiv von Frau Hildebrand dollars zu kaufen. sicher hatte sie „insider knowledge“. herr Hildebrand hat nicht gelogen, aber er war „economical with the truth“! er muss nun fuer die Naivitaet schwer bezahlen.

  • James Lehmann sagt:

    In diese Kerbe wurde nun aber genug geschlagen.

  • Abdel Tuma sagt:

    Schau her! Jetzt dämmerts auch den Leuten beim Tagi, dass in der Affäre Hildebrand nicht alles ganz sauber war und der zuvor peinlicherweise als Rockstar verherrlichte Herr Hildebrand eben doch Dreck am Stecken hat.
    Warum brauchen die sogenannte Qualitätsmedien immer so lange? Liegt es etwa am Anti-Blocher-Reflex? Sind diesen Medien darum in den letzten Jahren so viele Knüller und Primeurs entgangen? Wenigstens nimmt sich die von denselben Medien so verteufelte Weltwoche Gott sei Dank solcher Geschichten an.

    • Helveticus sagt:

      Och, die Weltwoche würd‘ ich jetzt nicht grad über den grünen Klee loben, was die tut, hat nur noch am Rand mit Journalismus zu tun, das ist eher eine Art Propagandaheftli. Aber in einem haben Sie recht: Jetzt wird von den gemässigten Presse gegen Hildebrand nachgetreten und masslos übertrieben, weil man vorher nicht selbst nachgedacht, sondern einfach die WW geprügelt hat. Da spielt das schlechte Gewissen – und Neid mit. Urs Paul Engeler darf bei der WW recherchieren und publizeren, was den Leuten bei den grossen Medienkonzernen nur begrenzt möglich ist, wenn sie ihren Job behalten wollen.

  • Cadalbert Paulette sagt:

    La presse est une des dernières formes de la servitude, elle est pataugeante, féroce parfois. Tout cela pour semer la discorde dans notre société. Ce petit écart de Mr.HD en faire une affaire d’état me rend très triste. Que fait-on de notre beau pays où nos parents, grands-parents et arrières grands-parents ont travaillé d’arrache-pied pour nous donner une sécurité. Voilà que l’on casse tout. Svp, arrêtez tout ce cirque et soyez contents que le Seigneur accorde sa miséricorde pour les citoyens du ciel et de la terre. Notre conscience ne pèse pas lourd peut’être 21 grammes (Jally)

    • Jean-François Chappuis sagt:

      Madame, à vous lire tout le monde il est beau, tout le monde il est gentil !
      Ceux qui mentent sans mentir il faut leur accorder la miséricorde afin que notre beau pays soit blanc comme neige dans toutes les affaires d’argent entre-autres.
      Votre manière de voir les choses relève du tout puissant, mais sur cette terre il y a aussi une justice qui doit faire son travail afin de maintenir l’ordre et la stabilité lorsque cela s’avère nécessaire….

  • Ulrich Schwendener sagt:

    Wenn ich die Kommentare hier lese, so muss ich davon ausgehen, dass die Schreiberlinge aus dem pers. Umfeld von PH kommen. Anders ist die Verleugnung der bekannten Tatsachen nicht zu erklären. PH hat gelogen und ist auch nie freiwillig zurückgetreten. Er musste auf Druck des Bankrates gehen weil dieser zwar spät aber letztendlich doch realisiert hat, dass das Verhalten und die Transaktionen von PH unhaltbar sind. Realisiert es: PH ist ein guter Selbstdarsteller der sein Amt schmalos zur pers. Bereicherung ausgenützt hat. Punkt.

  • Adrian Wechsler sagt:

    Anforderungsprofil für den nächsten Nationalbankpräsident: Alleinstehend oder Ehefrau aus der Schweiz unter Vormundschaft stehen (somit garantiert nicht alleine handlungsfähig), darf die Schweiz nicht verlassen (Pass und ID müssen beim Parteibüro der SVP hinterlegt werden). Lohn: ausbezahlt wird lediglich das Existenzminium, damit sind Devisengeschäfte, Aktienspekulationen und der Handel mit Liegenschaften verunmöglicht. Auszahlung des Restguthabens nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Ferien nur im Albisgüetli.

  • Max Spörri sagt:

    Dies ist wieder ein willkommener Politblog, der die Antiblocher-Heckenschützen auf den Plan ruft. Man kann es schönreden oder auch drehen wie man will, Hildebrand hat eben gelogen., man könnte auch sagen, nicht die Wahrheit gesagt. Daraus aber eine Causa Blocher zu machen, ist typisch für die Mehrzahl der Leserinnen und Leser des TA. Blochers Werdegang schürt eben Neid und sein politischer Erfolg mit der SVP polarisiert. Warum? Er greift eben Themen auf, die vom Mainstream lieber unter den Tisch gewischt werden. Deshalb braucht die Schweiz Politiker, die auch unangenehme Themen aufgreifen! .

  • walter schwager sagt:

    Das EINZIGE Fehlverhalten messe ich der SNB und dem Bankrat zu! Nachweislich war das Devisengeschäft nicht rechtswidrig.
    Ob MIT oder OHNE Kenntnis Hildebrand getätigt hätte die SNB/der Bankrat unverzüglich nach Information durch Hildebrand das Geschäft rückgängig machen müssen/können; doch niemand fand das für nötig!
    Wenn jeder Mensch/Chef/Geschäftsführer/ ja selbst Politiker für einen geleisteten Fehler seinen Posten räumen müsste/würde hätten wir eine neue Völkerwanderung! Jeder Mensch macht unweigerlich Fehler. Wirkliche Fehler sind jedoch, gemachte Fehler nicht zu KORRIGIEREN.

  • Devant le Tribunal des Consciences, face à la guerre sainte que mène Blocher et ses troupes contre la démocratie libre, Philipp Hildebrand s’est comporté en homme d’honneur, habile, sachant qu’il avait commis une erreur qui pouvait être lourde de conséquence pour lui mais surtout pour notre pays. Nous sommes le 13 janvier 2012 et cette date me rappelle un certain 13 janvier 1898 où Emile Zola diffusait dans l’Aurore son fameux „J’accuse“. Vous faites d’un innocent un coupable alors que la démocratie a besoin de gens qui savent aller au-delà de leur fidélité à leur propre famille néolibérale.

  • F.F. Stocker sagt:

    Teil 1: Die SVP hat offene Rechnungen, dies ist allen klar, Freunden wie Feinden der SVP. Hr. alt BR Blocher kennt das System von innen heraus. Er weiss wie der Hase läuft und wo das System mit Regelmässig versagt. Dass er mit der Causa Hildebrand an den Bundesrat – und nicht (noch nicht) an die Medien – heran trat, ist vom Ablauf völlig korrekt, hat aber eine Strategie.
    Hr. Blocher wusste, dass der Bundesrat – und mit ihm der Bankrat – versagen wird. Weil die Aussichtsgremien in solchen Sachen immer versagen, wenn „schwere Verfehlungen von ranghohen Beamten“ anstehen.

  • F.F. Stocker sagt:

    Teil 2: Es entspricht der Regel / Übung, dass in solchen Fällen eben alles unter den Teppich gekehrt wird. Die Wahl- und Aufsichts-stellen (Bundes- & Bunkrat) stellten nicht für Hr. Hildebrand, sondern vor allem sich selbst ein „Persilschein“ aus. Es gibt eine Zeit zum schweigen und es gibt eine Zeit zum reden. Hr. Blocher kennt das Gremium Bundesrat von innen heraus und weiss wie sie funktionieren. In der Zeit des Schweigens war es klar, dass der Bundesrat alles unter den Teppich kehren wird, weil es eben der Übung entspricht. Es war klar, dass der BR mit der Bankaufsicht ins Messer laufen.

  • F.F.Stocker sagt:

    Teil 3: Die ganze Härte der Justizgewalt soll sich über dem kleinen IT-Mitarbeiter entladen, so die laute Forderung – während hohe Beamte nach Regeln rufen, welche ihnen „Insider-Geschäfte“ verbieten-, respektive rückwirkend erlauben sollen. Regeln die es nicht braucht. Wären „Insider- Gs“ für SNB und andere eingeweihte Beamte zulässig, bräuchten diese keinen Lohn. Mit den „Insider-Gs“ liesse sich wesentlich mehr Geld verdienen, als mit kargen Lohn im einstelligen Mio.-Bereich. Es ist nicht ein Fall PH oder SVP, vielmehr eine Causa CH im Umgang mit Verantwortlichkeit.

    • Helveticus sagt:

      Super Vorschlag: Da werden sich die Kundenberater und IT-Mitarbeiter, welche die Konten der SNB-Direktoren und anderer Eingeweihter betreuen und visieren aber freuen. Anhand der Transaktionen können sie dann selbst an Insider-Infos gelangen. Und sicher haben sie noch das eine oder andere Gspänli oder Gschmusi, das für einen heissen Tipp ebenfalls dankbar wäre.

    • Ulrich Schwendener sagt:

      Toller Beitrag Herr Stocker, dem ist nichts hinzuzufügen.

  • Denise Weber sagt:

    Geht es hier wirklich um das Aufdecken von Wahrheit, oder um Profit aus diesem Vorfall zu schlagen?

  • urs sagt:

    nein, Tagi-Journis habens – mit einer Ausnahme – immer noch nicht gemerkt, wie sie getrieben werden. Und dies ist – für Vertreter der vierten Gewalt – ein grausames Armutszeugnis für den einzelnen Journalisten und für die Schweiz ein Riesenproblem.

  • Markus Haener sagt:

    Auffallend an der Setzung der Themen im Tagi und auch andern Medien: Hiltebrand, bereits abgeschossen, wird weiter thematisiert, Die Gegenseite ist immer noch aktionsfähig und hat eine Agenda, auf wen sie als nächstes schiessen will, die Methoden mehr als unsauber, wird verschont. Warum? Angst vor der Macht? Das wäre das grosse Thema, nicht Details in einem Mail und abgehobene Betrachtungen über das Lügen. Bitte etwas mehr Mut!

  • Sara sagt:

    Sorry wegen Bemerkung, aber könnte es auch damit zu tun haben, da Frau von Herrn PH eine Ausländerin sei? Blocher könnte es nicht mögen!!!

  • Mathias sagt:

    Philipp Hildebrand hat einen Fehler gemacht, der aber im Gesamtkontext absolut unerheblich ist. Was aber die bewährte Allianz aus SVP und «linken» Medien offensichtlich nicht daran hindert, die Karriere eines Mannes mit einem überdurchschnittlichen Leistungsausweis zu knicken. Es gab weder Insiderhandel noch Devisenspekulation; jeder Bankberater rät doch dem Kleinkunden, sein Vermögen zu diversifizieren. Das Splitting der Liquidität in CHF/USD und der Kauf von Nestlé- und Roche-Aktien zeugt übrigens von einer ultrakonservativen Anlagestrategie – selbst eine Pensionskasse geht mehr Risiken ein.

  • alfred frei sagt:

    Warum heisst der Artikel nicht ‚wie Blocher log ohne zu lügen‘ ? Scheinbar geht es darum, vor allem Hildenbrand als Lügner hinzustellen. warum eigentlich ? Wir haben ja auf der einen Seite eine unsaubere Finanztransaktion und auf der andern eine richtig schmutzige Kampgne gegen die SNB und ihren Präsidenten. Mit diesem Artikel macht sich der Autor zum Komplizen von letzterer. Vielleich erklärt er ja in einem andern Blog einmal, was für Ziele er damit verfolgt.

  • Marius Meier sagt:

    Interessant. Ein Foto von einem Bankauszug ist also ein Foto und kein Bankauszug. Wir Schweizer werden dann schon noch erleben, wer wirklich gelogen hat und wir werden auch in Gefahr laufen, dass dieser Lügner sich und seine Freunde besonders begünstigt in dem er die SNB mit seinen Getreuen besetzt und dann Insiderwissen zu den Währungskursen, nicht mit läppischen Tausender-Gewinnen ausnutzt, sondern mit raffinierten Hebelprodukten in Milliardenhöhe absahnt. Das zukünftige Defizit der SNB wird direkt in die Taschen dieser Auserwählten fliessen.

  • G.Frey sagt:

    Also die Lüge ist die Schmiere des Lebens und jetzt hat die SNB einen Milliardengewinn in der Tagesschau präsendiert also hat der heillige Geist diesen Gewinn erarbeitet und nicht Herr Hildebrand. So unsauber wie das gegen ihn gelaufen ist sind seine Freunde bei der Bank. Wenn du solche Freunde hast brauchst du keine Feinde mehr. Dieses Gesicht der CH ist wiederlich.

    • Max Spörri sagt:

      Nur zur Präzisierung Ihres obstrusen Kommentars, der Gewinn der SNB ist nicht von Herrn Hildebrand erarbeitet, sondern auf den Goldreserven erzielt worden. Der letztjährige Verlust hingegen ist Hildebrand anzukreiden, da er die EURO im falschen Zeitpunkt gekauft hat. Schon die früheren Verkäufe der SNB waren ein Unsinn!

  • Rene Egloff sagt:

    Alle reden nur vom Dollarkauf, doch der DollarVERKAUF ist entscheidend! Sein (angeblich?) warnenden Mail an Kashya und den Anlageberater bestätigt, dass P. Hildebrand, Kashya und der Anlageberater genau wussten, dass die Dollardevisen nun 6 Monate gemäss den Regeln der SNB auf Hildebrands Konto zu halten waren. Und sie haben trotzdem die 6 Monate nicht abgewartet! P. Hildebrand schrieb im erwähnten Mail sogar, dass er nun bei solchen Transaktionen entscheide. Die Hildebrands (und der Anlageberater) verkauften die Dollars offenbar im vollen Bewusstsein, nicht nach den SNB-Regeln zu handeln!

    • Helveticus sagt:

      Googlen Sie erst mal „first in first out“ oder fragen Sie einen Buchhalter, bevor Sie wieder so was Grundfalsches äussern.

  • Mark Mathis sagt:

    Die Presse hält sich am Besten an die Beschreibung der Wirklichkeit, vor allem solange der Job, die Offenlegung der Details zur Affäre noch lange nicht erledigt wurde. Zum Beispiel wäre H.s Kundenbeziehung zu Sarasin und des Gesprächsprotokoll von S., das unkritisch und unzutreffend zum angeblichen Lügenbeweis emporgestemmt wird, näher zu untersuchen. Was Brönnimann hier abzieht, finde ich unredlich. Mich stört diese moralinsaure Wortklauberei, die unlogische Exegese und die Profilierung auf Kosten anderer. Wenns ihm ums allgemein Menschliche geht, ist nur der letzte Textabschnitt relevant.

  • Pierre sagt:

    Herr Brönnimann, gemessen an ihren eigenen Kriterium, meine ich, sie haben in diesem Artikel gelogen. Denn Herr Hildebrand hat an der Pressekonferenz gesagt, dass unter den Dok, die im Internet augeschaltet wurden, solche sind, die ihn belasten, aber auch solche, die ihn entlasten. Auf die Brisanz dieser Dok weisst diese Bemerkung genügend hin, wenigstens für mich. Sie unterschlagen dies aber, um ihm Auslassungen zum Vorwurf machen zu können.
    Auch Ihr Artikel dürfte nicht davon ausgehen, dass man nun wirklich die Wahrheit weiss und verurteilen kann (=Dreck nachwerfen).

  • Martha Meister sagt:

    Der Club vom Dienstag hat u.a. etwas sehr Wichtiges angesprochen: Dadurch, dass solche medialen Auftritte von diversen Experten gecoacht werden, KOMMT DIE AUTENTHIZITAET ABHANDEN. Im Bundeshaus sollen gegen 300 MedienProfis damit beschäftigt sein, die Bern Politik gut aussehen zu lassen, Pressekonferenzen werden wie beim Theater einstudiert und geprobt. Wie müssen also SEHR GENAU hinschauen, um zu erfahren, was hinter der einstudierten Kulisse los ist. Diesem Umstand wird leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die meisten Zuschauer gehen davon aus, dass so ein Auftritt authentisch ist

    • R.Müller sagt:

      Da muss man schon lange nicht mehr genau hinschauen. Die Politik ist und bleibt verlogen und das Parlament steigert sich sogar in dieser Endzeit wieder in die Rolle eines verlängerten Arms der Mächtigen dieser Welt (Freimaurer, Bilderberger, EU-Diktatoren und Co.) und des Vatikans (das selbst ein Teil des wiederauferstehenden römischen antichristlichen Reiches ist, das nie ganz unterging). Die biblische Prophetie bestätigt sich jeden Tag auf’s Neue. Das Gericht ist auch nahe. Ich empfehle jedem Menschen stattdessen die Bibel zu lesen und sich ernsthafte Sorgen um das Seelenheil zu machen.

  • Martha Meister sagt:

    Ich habe mir die Rücktrittspressekonferenz von Hildebrand von Anfang bis Schluss angeschaut. Es bestätigte mich in meiner Ansicht, dass es richtig ist, dass er zurückgetreten ist, aber was mich störte: Das fühlte sich so verdammt schlecht an. Ich bin mir unsäglich gemein vorgekommen, dass ich mich gezwungen sehe, diese Meinung weiterhin zu vertreten. Viel lieber hätte ich gesagt, Schwamm drüber, dieser Sympath soll weitermachen. Und das stört mich an dieser Medialen Profi Coachingarbeit, dass Leuten, welche nicht dieselbe Meinung vertreten ein schlechtes Gefühl vermittelt wird.

  • Martha Meister sagt:

    Ich will keinen SNB Präsidenten und keine Politiker, deren Auftritte mir ein schlechtes Gefühl vermitteln, wenn ich nicht ihre Haltung vertrete. Und das ist auch etwas, was ich an Christoph Blocher schätze, ich habe diverse Male nicht gut gefunden, was er gemacht hat, aber ich habe mich dabei nicht schlecht fühlen müssen.

  • Martha Meister sagt:

    Eingangs entschuldigte sich Hildebrand zum Beispiel bei den Journalisten, dass er sie schon wieder hat rufen lassen. Dadurch wird der Eindruck vermittelt, dass er die journalistische Arbeit wertschätzt. Wenn man dann aber von Engeler im Club hört, bevor er den verhängnisvollen Artikel publiziert hat, Hildebrand davon in Kenntnis gesetzt hat, dass er Material habe, welches belegt, dass er heikle Transaktionen getätigt hat und eine Stellungnahme von ihm dazu wünscht, und dann von der SNB zu hören kommt, dass sich Hildebrand dazu nicht äussern will, dann erweckt das einen ganz anderen Eindruck.

  • Aron Berg sagt:

    Ich plädiere dafür, dass wir Philipp und Kaysha Hildebrand heilig sprechen. Und alle Ketzer, also die renommierten Banker und ehemaligen Mitglieder der Nationalbankdirektion, die glauben, private Währungsgeschäfte – mit oder ohne Reglement – müssten für jene, die von amteswegen über den Kurs entscheiden (inklusive ihr familiäres Umfeld) absolut tabu sein, sollten verdammt werden.

    • oliver schmid sagt:

      Tja Herr Berg, nach Ihrem Ironischen Mail sind demfall die renommierten Banker die heiligen. Diese werden nun also lobbieren, damit wieder ein Präsident kommt, der ihnen nicht so auf die Finger schaut bzw. nicht mehr Eigenkapital von den armen CH Banken fordern, damit sie ja auch mit den ausländischen Banken weiterhin Hochrisikogeschäfte machen können. Wieviele Insidergeschäfte diese Leute schon gemacht haben, können wir gar nicht zählen. Von allen je untersuchten Insidergeschäften ist noch nie jemand Verurteilt worden. Diese Banker haben eben mehr Glück als Hr. Hildebrand !

  • Rene Egloff sagt:

    Ich wiederhole: Alle reden vom Dollarkauf, doch der DollarVERKAUF ist entscheidend! Sein (angeblich?) warnendes Mail an Kashya & den Anlageberater beweist, dass P. Hildebrand & Frau nach dem Kauf wussten, dass die Dollardevisen 6 Monate gemäss den SNB-Regeln auf P. Hildebrands Konto zu halten waren. Sie verkauften TROTZDEM innert 6 Monaten die Dollars!!! P. Hildebrand schrieb im erwähnten Mail sogar, dass er nun bei solchen Transaktionen entscheide! Die Hildebrands (und der Anlageberater) handelten offenbar im vollen Bewusstsein NICHT gemäss den SNB-Regeln! HILDEBRANDS LÜGE IST DAMIT BEWIESEN!

  • Abdel Tuma sagt:

    Und weil es ein so schönes Beispiel für die Stimmung beim Tagi sowie für Hofberichterstattung ist, lesen wir alle nochmal den Tagi-Artikel „Der Rockstar der Eurokrise“. Wie es hier von schmückenden Attributen für den Beschuldigten nur so trieft, verdiente der Schreiber für diese Lobhudelei eigentlich eine Anstellung in Herrn Hidlebrands PR-Büro. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

  • Peter Betschart sagt:

    Es gäbe noch andere Blickwinkel. Devisengeschäfte von SNB-Exponenten sind nicht OK. Aber nüchtern betrachtet, hat er, hätte er denn überhaupt, auf den Erfolg der Massnahmen gewettet. Was kann der CH besseres passieren als ein NB-Präsident der an seine Massnahmen glaubt. Wichtiger aber finde ich, dass es in der Momentanen Situation für die CH äusserst schädlich ist eine Institution wie die SNB für die Verbesserung der internen Regeln so zu destabilisieren. Gerade die „grösse“ Partei hätte da andere, angepasstere Wege. Aber ihr V = Verantwortungslos – Es geht nicht um die CH sondern um das Ego.

  • Kurt Stauffer sagt:

    Zur Aufheiterung noch der kecke DRS 3-Journalist Manuel Rentsch zur Sache Hildebrand.
    „Wenn meine Frau in der Migro etwas kaufen geht, dann läuft das zum Teil auch über mein Konto!“ Er vergleicht das mit der Devisenspekulation der Frau Hildebrand vor der Fixierung des Frankens bei 1.20 gegenüber dem Euro. Dessen Meinung haben danach unzählige Forumsteilnehmer in den verschiedensten Mainstreammedien übernommen (auch heute noch); vor allem Frauen.
    Es drängt sich ein neues Adjektiv für primitive und simple Berichterstattung auf: „rentschig“!
    Vollständiges Interview: http://www.­tiny.cc/raivd

  • Solange es Politiker und hohe Mandatsträger gibt, welche der Ansicht sind, dass Lügen eine normale, akzeptierte legale Sache ist, solange kann in unsere Institutionen und die Eidgenossenschaft das Vertrauen nicht zurück kehren. Mandatsträger und Politiker sollen und müssen auch selbst das Vorleben, was sie sagen. Wasserpredigende Weintrinker verdienen kein Volksvertrauen.

  • Bruno Wägli sagt:

    Chefredaktor Hug irrt, wenn er mein. CB sein ein NR wie jeder andere.Es gibt nur wenige Milliardäre unter der Bundeshaukuppel und keiner setzt so viel seines Vermögens für seine politischen Machenschaften ein. Kein andere NR kauft sich einfach so ein paar Zeitungen, keiner setzt seinen Biografen als Cheredaktor ein und keiner funktioniert ein ehemals renommiertes Blatt in eine Kampfpostille wie zu roten und braunen Zeiten um. Kein anderer NR ist für so viele „Abschüsse“ (Schmid, Näf, Roschacher, Beyeler, jetzt Hiltebrand) verantwortlich. Wer stoppt den gefährlichsten Mann der CH?

  • Dutruit sagt:

    Monsieur Hildebrand a fauté et touchera son salaire encore pendant 12 mois. C’est un scandale. Dans ce pays, des millier de gens, cadre et ouvrier sont licencié sans avoir fauté. Sans me tromper je peux dire que très peut de gens recoivent de pareille indemnité.

    Il faut absolument revoir les conditions de ces haut fonctionnaires et devenir plus sévèresavec eux en imposant des règles pplus stricte.

  • Fritz Nussbaumer sagt:

    Die Wissenschft lügt nicht, wenn sie redet, sie lügt wenn sie schweigt.
    C.F von Weizäcker

  • Jakob Weber sagt:

    Da Frau Hildebrand als amerikanische Staatsbürgerin aus Steuergründen Devisengeschäfte über das Konto ihres Mannes tätigt ist naheliegend. Durch die Veröffentlichung der Affäre besteht nun aber die Gefahr, dass auch die USA hellhörig werden und eine Anklage wegen Steuerhinterziehung eröffnen. Mit einer solchen Klage am Hals wäre das Amt als Notenbankpräsident dann ohnehin in Frage gestellt. Schade für den kompetenten Mann – ich bedaure seinen Rücktritt.

    • PETER WIDMER sagt:

      DUCH HERR HILTEBRAND FEHLT EIN WICHTIGER PFEILER IN DER WIRTSCHAFT. DAS KANZE SPEKTAKEL WAR ES NICHT WERT, WIR HABEN JETZT EIN SPITZENMANN AN DER FRONT VERLOREN UND IST NICHT GLEICHWERTIG ZU ERSETZEN. HÖRT ENDLICH AUF MIT DEM GEJAMMER UND STELLT DIESEN MANN MIT 2 FACHEM SALÄR WIEDER EIN. DIESER MANN IST JEDEN FRANKEN WERT MIT SEINEN BEZIHUNGEN IN IN DER WIRTSCHAFT. DIE PR LAUSBUBEN SOLLEN DIE KERBE WIEDER SCHLIESSEN. KEINER WEISS WAS WIRKLICH WAR IST.

  • Markus Heitz sagt:

    Zu denken gibt das auch bei uns zur Gewohnheit gewordene „Aufbewahren von Leichen im Keller“.Da wird vermeintlich belastendes Material gehortet um es dann im geeigneten Moment zu Nutzen der eigenen („versteckten) Agenda“ einzusetzen.Wieso wartet Blocher mehrere Wochen bevor er die Bundespräsidentin informiert , wenn der selbsternannten Wächterin politische Korrektheit so am Herzen liegt?(Vgl. Mörgeli’s scheinheilIge statements im Zyschtig’s Club).Natürlich war das vor der Bundesratwahl wo man ja noch hoffte nicht passend.Eine PUK ja wenn sie diese fiesen Ränkespiele endlich aufdecken kann..

  • Das wir in einer Kultur der Lüge leben ist nichts neues. Schon Alexander Solschenizyn hat sich darüber ausgelassen.
    In unser Gesellschaft ist die Lüge zum Standart geworden. Die Werbung und die politschen Partieien, leben davon 😉

  • Armando sagt:

    Ich habe weder für die SVP noch für Blocher was übrig. Die konzertierte und lang geplante Aktion der SVP gegen die Nationalbank – mit teilweise illegalen Mitteln, wie z.B. Verletzung des Bankgeheimnisses – kann nicht gutgeheissen werden. Und trotzdem: Hildebrand und der Bankrat haben grosse Fehler gemacht, Hildebrand hat zu Beginn nur die halbe Wahrheit gesagt, der Bankrat hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Und nun wird der Rücktritt von Hildebrand noch mit einem Jahressalär von rund 900’000 Fr. noch vergoldet. Für ihn hat sich der Deal definitiv gelohnt. Bezahlen darf der Steuerzahler.

  • Cassandra Dürr sagt:

    Je länger ich mich mit dem „Fall“ Hildebrand befasse, desto mehr sehe ich, wie viele Menschen merken, dass hier ein ganz mieses Spiel getrieben worden ist. Zuerst ein Verdacht, dann leider die Feststellung, dass KEINE Reglemente und Gesetze verletzt wurden und darauf hin die Moralkeule. Den Rest haben die Medien erledigt und der Brandstifter wäscht die Hände in „Unschuld“.
    Das war ein „moralischer Lynchmord“ – und er war beabsichtigt.
    Was Mut macht, sind die vielen Leute, die das instinktiv gespürt haben und Hr. Hildebrand in Schutz genommen haben. Das macht Mut!

  • Mit der Lügerei ist Hildebrand in bester Gesellschaft unter Spekulanten, Politikern,, weintrinkenden Wasserpredigern – mit wenig Tiefgang und wenig Nachhaltigkeit., Auch in Zukunft werden Lügen immer kurze Beine haben.

  • Linus Huber sagt:

    Unvollständige Darstellung von Umständen sind eine Lüge. Allerdings ist dies unwichtig, da es jedem durchschnittlich intelligentem Menschen klar sein dürfte, dass ein Notenbankchef sicherstellt, dass in seiner privaten Umgebung keine Devisengeschäfte abgewickelt werden. Alles andere ist mehr als fahrlässig und sollte bei einem Rechtsstaat eigentlich eine massive Strafe hervorrufen. Da die Gesetze jedoch korrumpiert sind, verlieren solche Leute einzig den Job und können bald danach sich anderswo wieder unverhältnismäßig bereichern. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit wird dauernd verletzt.

  • Paul M. Gut sagt:

    Der Vergleich mit der gestohlenen Schokolade und der Verneinung der Frage ob Bon Bons eingesteckt wurde trifft die Sache ganz gut.

    Was hier alle ideologisch bornierte und personenfixierte Forumsschreiber nicht sehen wollen:

    Herr Hildebrand hat eine Straftat begangen indem er höchstpersönlich sein Insiderwissen nutzte und Aktien kaufte.

    Die Tatsache, dass ich bis heute keine Äusserung über Bedauern dieser Straftat seitens des Täters gehört habe zeigt wie verschoben das Realitätsempfinden in dieser Sache ist.

    Damit wird sich die Staatsanwaltschaft befassen müssen.

  • Christine Fischer sagt:

    Also ich finde auch: Es ist grundsätzlich ein Fehler, seiner Frau die Vollmacht über ein Bankkonto zu geben. Da sieht man wie es ausgeht, wenn sie zwischen Galeriebesuch und Mittagessen mit dem Banker so dumme Sachen machen…

  • herb schweizer sagt:

    Herr Blocher soll keinen PC haben, dafür Lemminge ?.
    Die Bayern haben Füchse, Rehe, Hasen, Hirsche, Dachse, die haben auch keinen PC, aber 1500 von ihnen haben einen Chip unter der Haut und der sendet im Stundenabstand ein SMS. (Quelle: Quizshow D). Ob Blochers Lemminge auch piepsen und wie diese Signale zum Chefstrategen gelangen entzieht sich meiner Kenntnis.

  • Hildebrand, der Wolf im Schafspelz. Schäfische Argumentationsketten gehören zu seinem Abwehrdispositiv. Ausserdem hat er sich für all die anderen parasitären Elemente geopfert. Der Skandal liegt viel tiefer; diese Wahrheit schadete der Schweiz ungleich mehr als der Bauer, welcher über die Klinge springen musste. (Leute, welche ihn von früherer her kannten, waren ob seiner Wahl bass erstaunt.) Anlässlich seiner Abschiedsrede hatte er verblendet wie er ist, arrogant seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die SNB ohne ihn weiterfunktioniert. Weshalb auch nicht? Put Optionen schreiben kann jeder.

  • Yves Müller sagt:

    Es bringt nichts alles zu hinterfragen. Schlussendlich weiss niemand was genau sich abgespielt hat.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.