La base bourgeoise prend ses cliques et ses claques…

L'épargne-logement, inutile pour la classe moyenne? (Image: Keystone)

On voit partout les sourires grand format de Christophe Darbellay, Hans Grunder, Fulvio Pelli et Toni Brunner. Ils sourient à qui mieux mieux en faveur de l’épargne-logement. Et brandissent des slogans tels que diminution du travail, soutien au PME et, naturellement, classes moyennes. Après la valse-hésitation au sein des citoyens, le comité du «Oui» parle fièrement, à propos des élections au Conseil fédéral, d’une «alliance des présidents de partis de la classe moyenne». Mais les apparences sont trompeuses.

Si, au lieu de regarder bravement les caméras, les présidents de partis regardaient un tout petit peu derrière eux, ils remarqueraient certainement qu’ils sont seuls au milieu d’une grande pièce. On ne voit plus aucune trace de la base: une bonne partie a fait défection et court dans la direction opposée. Cela fait belle lurette que les sections cantonales des classes moyennes de tout le pays ont remarqué qu’il existe actuellement assez de soutiens à l’accès à la propriété immobilière, que l’épargne-logement ne conduirait, en dernière instance, qu’à augmenter les prix des terrains et que la publicité avec les classes moyennes n’est qu’une phrase vide de sens, car l’épargne-logement ne profite qu’aux plus aisés.

L’épargne-logement a été refusée au motif qu’il s’agit d’un avantage inutile à destination des riches.

C’est pourquoi, lors des assemblées du PDC, l’épargne-logement a été refusée au motif qu’il s’agit d’un avantage inutile à destination des riches. Dans les assemblées du PLR, on regrette que l’initiative prenne deux pages A4 complètes, contrevenant ainsi totalement à leur propre initiative antibureaucratie et à leur idée de déclaration d’impôts qui tienne sur un timbre-poste. Et la situation n’est guère plus engageante au PBD: on y fait remarquer qu’il s’agit d’un avantage injuste des propriétaires sur les locataires.

Bilan: 13 des 18 sections du PDC ont opté pour le «Non». Cinq sections du PLR ont également rejeté l’initiative. Les sections de Berne et des Grisons du PBD leur ont emboîté le pas. Au sein du PDC national, Christophe Darbellay, le président du parti, n’a obtenu l’assentiment qu’en recourant à un artifice: avec délicatesse, il a fait décider de la position du parti par la direction et non par l’assemblée des délégués.

Tous les partis bourgeois cantonaux qui se sont prononcés contre l’initiative sur l’épargne-logement ont également formulé des inquiétudes sur l’augmentation des pertes de recettes fiscales. Nombreux sont les cantons qui ont du mal à maintenir leurs finances en équilibre. Les allègements d’impôts, qui, au bout du compte, ne conduisent qu’à faire augmenter le prix des terrains, sont donc un pas dans la mauvaise direction. Rien d’étonnant, donc, si, dans cette situation, 24 des 26 directeurs financiers, la plupart bourgeois, ont dit non à l’épargne-logement.

Pourquoi les présidents de partis célèbrent-ils alors l’alliance des classes moyennes? Pourquoi, à l’ère des positions chargées idéologiquement, ont-ils perdu de vue ce qui marquait auparavant la politique des classes moyennes en Suisse, à savoir un sens de ce qui est réalisable? Et un sens de l’équilibre effectif entre des intérêts différents. 

106 commentaires sur «La base bourgeoise prend ses cliques et ses claques…»

  • Rita " dit :

    Zitat: ,,,das Bausparen als unnötige Bevorteilung Reicher » kann ich nicht folgen, würde doch das Bausparen auch « nicht » Reicher zu einem EFH verhelfen. Dass SP und Grüne sich da seit Jahren vehement gegen das Bausparen sperren, ist mir nicht begreiflich.

    • Eine Familie, die wesentlich mehr als die schon jetzt abzugsfähigen rund Fr. 13’000 Säule 3a (wenn beide Eltern arbeiten) fürs Bausparen auf die Seite legen kann, muss ein sehr hohes Einkommen haben oder dann muss schon genügend Vermögen da sein, dass ins Bausparen « umgeschichtet » werden kann. Aber genau diejenigen, die schon genug Vermögen haben, sind ja aufs Bausparen gar nicht angewiesen => reine Steueroptimierung für diejenigen, die es gar nicht nötig haben; zusätzlich können diese dank genug Vermögen noch abzugsfähige PK-Einkäufe tätigen; =>Steuerbares Eink. auf 0 bringen kein Problem

      • Stadelman Reto dit :

        Ja aber Herr Gfeller, ich möchte doch meine 3A Säule nicht vor meiner Pensionierung beziehen! Das ist meine Altersvorsorge, die investiere ich doch nicht in ein Eigenheim… Mir ist ziemlich unbegreiflich warum man das als tollen Beitrag zur Eigenheimförderung sieht…

      • Walter Reinhart dit :

        Hr. Gefeller, Steuern optimieren müssen die, die ein hohes steuerbares Einkommen haben, nicht jene, die ohnehin kaum Einkommenssteuern zahlen und mit ihrem Einkommen sich ohnehin nie Wohneigentum leisten können. Wie kommen Sie darauf, dass bei denen, die das abzugsberechtigte 3A-Sparen voll nutzen, schon genügend Vermögen da sein müsse? Ich vermisse da jede Logik. Das mit den PK-Einkäufen und dem 0-Steuereinkommen ist sehr begrenzt und vorwiegend ein Fantasie-Argument. In Ihrem Posting schimmert ziemlich viel Neid durch.

    • Paul Jenni dit :

      Das liegt daran, dass Sparen heute out ist. Meine Frau und ich hätten uns nie ein Haus kaufen können, wenn wir wie unser Umfeld immer in tollen Wohnungen gewohnt, zwei Autos besessen, teuren Hobbies gefröhnt und immer schön in den Ferien gewesen wären. Das Problem des Mittelstandes heute ist, dass die Ansprüche deutlich zu hoch sind und immer jeder der Foifer und s’Weggli will. Man erinnere sich an das Geschrei, als mal einer vorschlug, in Zürich wieder Wohnungen mit nur einer Nasszelle zu bauen…

      • Lanz Andy dit :

        Danke für Ihren Beitrag. Treffender kann man es nicht sagen.

      • Johannes Künzler dit :

        Sparen ist nicht out, aber für den Mittestand nur noch in lächerlich kleinem Masse möglich. Wenn ich mir wirklich sehr Mühe gäbe, könnte ich vielleicht (neben den Rückstellungen für Steuren und GA /Auto hab ich keins) pro Monat 1000 Fr. auf die Seite legen. Das gibt dann 12’000 im Jahr. Ich bin jetzt 40, habe auf der Bank etwa 10’000 Franken, fertig. Bis ich etwa 200’000 Fr. zusammenhabe, um eine halbbatzige Hypothek zu bekommen, wäre ich bereits 56 Jahre alt (falls alles gut läuft!), das Haus würde wahrscheinlich bis zu meinem Tod der Bank gehören – das wäre doch absurd!

    • Cornelis Bockemühl dit :

      Theoretisch ja! Praktisch aber nur für die, die am Ende des Monats was ÜBRIG haben zum Sparen. Und das sind welche?? – Richtig: die Reichen! 😉

      Nicht-Reiche kämen nur dann zu einem EFH wenn es deutlich WENIGER KOSTEN würde als es tatsächlich tut. Wenn das also wirklich gefördert werden soll – warum nicht zu den « guten alten », aber heute irgendwie « uncoolen » Baugenossenschaften zurückkehren?

      Denn merke: die Nicht-Reichen sind diejenigen die weniger Geld haben als die Reichen! Ist das jetzt klarer? 😉

      • Lanz Andy dit :

        Wir verdienen 6000 CHF/ Monat und wohnen seit Jahren in einem Eigenheim. Wir haben weder geerbt, noch haben wir ein grosses Vermögen. Wir haben aber verzichtet, nicht jeden Mist mitgemacht und uns seit wir 20 waren etwas zur Seite gelegt. Man kann auch heute noch sparen, wenn man dann nur will. Aber die heutige Mittelschicht will nur Fun. Der Nachbar hat das bessere Auto, die schönere Wohnung, das bessere Natel, den besseren Fernseher etc. etc. Das darf nicht sein, man darf nicht schlechter da stehen als der Nachbar oder die Kollegen. Das ist das Problem und nicht die Mär vom Reichen.

    • Pawel Silberring dit :

      2500.- Franken im Monat sparen kann nun mal nicht jeder.

    • Huber dit :

      Der Effekt wäre wohl so ähnlich wie bei den EZB-Massnahmen. Diese leiht den Banken grosse Summen, die in Staatsanleihen investiert werden, die Liquidität wird grösser und die Banken streichen Zinsen ein. Eine Art Finanz-Ruhekissen. Das selbe würde auch durch vermehrtes Bausparen passieren, da läge mehr Geld auf einem Haufen, das auf Statistiken gut aussieht. Aber insgesamt nützen tut es nur dieser separaten Wirtschaft, fast niemand verdiente etwas daran. Muss der Finanzplatz Schweiz wirklich auf diese Weise subventioniert werden?

    • Thomas Wehrli dit :

      Es ist ein volkswirtschaftliches Risiko, Haushalten zu einem Haus zu verhelfen, die es sich nicht wirklich leisten können (siehe Immobilienkrise USA). Die Beschränkung auf 10 Jahre setzt Interessenten zusätzlich unter einen unguten Druck, zu früh ein Heim zu kaufen, obwohl man sich das eben noch nicht leisten kann. Wenn man (Bau-)Sparen zusätzlich fördern will, kann man die Maximalbeiträge der 3. Säule anheben. Ein Parallelsystem dazu, das Auserwählte gezielt bevorzugt, ist bürokratischer Unsinn und punkto Rechtsgleichheit heikel.

    • A. Krieger dit :

      Die SP und Grüne wollen mehr Steuern für ihre Genossen, die alle davon leben. Aber mal davon abgesehen verteuert das Bausparen wirklich nur die Bodenpreise, gleich wie die Abzugsfähigkeit der Hypothekarzinsen von den Steuern und die tiefen Zinsen.

      Billigere Wohnunge gibt es,wenn das Angebot grösser wird (sprich mehr Einzonungen mit all den Folgen für die Landschaft) oder die Nachfrage kleiner (z.B. keine Wohnungskäufe für Ausländer mehr, weniger Einwanderung).

    • Alexander Proff dit :

      Wer nicht viel verdient, muss auch nicht viel versteuern. Somit nützt ihm die Steuerreduktion weniger.

      Ein wenig gerechter wäre es, wenn man allen, die für ein Eigenheim sparen, die Krankassenprämien erlassen würde. So würden alle Bausparer gleich bevorzugt. Dann müssten jene, die nicht für ein Eigenheim sparen, den zukünftigen Hausbesitzer die Prämien zahlen. Und was ist mit jenen, die für ein anderes wertvolles Ziel sparen?

    • Ursula dit :

      In unserer 5-köpfigen Familie (Totaleinkommen brutto ca. 9000.-/Mt), schaffen wir es knapp, zwischen Betreuungskosten, Krankenkasse, einem Occasionsauto (weil beruflich nötig!) und mittelmässigem Lebensstandard, Ende Monat wenigstens ein paar Hunderter auf die Seite zu legen. Es ist nirgends eine Erbschaft in Sicht. Also selbst mit Bausparen wird das Eigenheim ein Luftschloss bleiben. Und überhaupt: Noch mehr Natur verhunzen, damit Hinz und Kunz ihre eigenen 4 Wände der Nachwelt hinterlassen?

  • Hans Müller dit :

    Die gnädigen Herren in den Chefetagen der bürgerlichen Parteien sind doch längst zu reinen Steigbügelhaltern der vermögenden Kaste in der Schweiz verkommen. Das haben wir ja schon bei anderen Themen gesehen: Bankenregulierung, Steuergeschenke, Konsumentenschutz, etc.

    • Hanspeter Niederer dit :

      Einfacher und zutreffender kann man es nicht formulieren. In diesem ganzen Filz-Schlamassel hilft nur noch der Zusammenbruch des kriminellen Finanzsystems (Zinseszins, Giralgeldschöpfungs-Betrug, Derivate-Dschungel usw.) mit reinigenden chaotischen Zuständen. Bei Lichte betrachtet hat die Masse der gierigen Menschen die Intelligenz von Wander-Heuschrecken und somit langfristig auch das gleiche Schicksal. Allerdings überdauern die Eier von Wander-Heuschrecken Dürreperioden von 40 Jahren, was ihr « dummes » Verhalten in ein deutlich besseres Licht rückt als dasjenige der « intelligenten » Menschen.

  • Anton Keller dit :

    Da muss ich, als SVP Wähler, glatt dem Herrn Glättli recht geben.

  • Arne Tvedt dit :

    Wir wollen sein ein diszipliniertes Volk von Mietern … uns den Vorgaben und Vorlieben der Wohnbaugenossenschaft anpassen, die Hausordnung achten, dem Abwart mit Respekt und Hochachtung begegnen, die Weisungen der Verwaltung befolgen und unsere Miete pünktlich überweisen.

    • Walter Boshalter dit :

      Tradition verpflichtet. Früher wars der Wasserfleck auf der Gemeinschaftswaschmaschine, heute das Velo im Durchgang und morgen der Kampf um den letzten Besucherparkplatz.

    • Leo Nauber dit :

      Sie sind auch als Eigentümer einer ETW in ein soziales Netz eingebunden und müssen Kompromisse zum Wohle aller eingehen, eine Hausordnung festlegen und beachten. Sie müssen die Hypozinsen und Amortisationen pünktlich bezahlen, ausser wenn Sie 100% Eigenmittel haben, dann brauchen Sie keinen Bausparvorteil sondern dürfen andere an Ihrem Reichtum über Ihre Steuern partizipieren lassen.Auch in der EW – Liegenschaft braucht es einen Abwart (und wenn es einer der Eigentümer ist), der alles koordiniert. Besitzer von EFH sind dauern im Nachbarschaftsstreit oder beachten auch Regeln im Zusammenleben.

  • will williamson dit :

    Thesen:
    1. « Buebetrickli » sind in der CH-Politik wie anderswo gang und gäbe.
    2. Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    3. Die Bierdeckel-Steuererklärung wäre super, ist aber eine reine Utopie. Ein Bierdeckel ist schliesslich kein Mikrochip!
    4. Steuerabzüge sind immer willkommen, aber irgendwann kann dann der Staat seine Funktion nicht mehr erfüllen.

    • Kurt Bucher dit :

      Herr williamson: der Staat kann seine Funktion nicht mehr erfüllen ? Immerhin reichts noch, um in einer Warschauer-Vorstadt den Bahnhof zu sanieren !

  • Angsthase dit :

    Wer erinnert sich noch daran, wie die aktuelle Verschuldungs- und die davor ablaufende Bankenkrise ab 2007 begannen? Richtig – in Amerika mit seinen staatlich/steuerlich subventionierten Hypotheken! Alle, die jetzt für die Schweiz ebenfalls subventionierte Hypotheken vorschlagen, haben entweder kein Gedächtnis oder keine Skrupel. Die Abzocker sind wieder da, die nächste Hypothekenkrise schon bald….

    • Walter Bossert dit :

      Einen dümmeren Vergleich habe ich noch nie gelesen! Angsthase kommt sich wohl sehr gescheit vor, wenn er behauptet mi Bausparen könnte eine Kriese ausgelöst werden! Wenn schon mit Amerika vergleichen, dann hat ja gerade das uferlose Schuldenmachen und nicht das Sparen einen Teil der Kriese ausgelöst! Schon vergessen?

  • guido bitter dit :

    Zusaetzlich zu Herrn Glaettli’s Argumenten, welche ich voll unterstuetze moechte ich nur noch folgendes beifuegen: Je mehr die steuerrechtlichen Abzuege rduziert werden desto tiefer kann der Steuerfuss angesetzt werden. Davon profitieren dann auch jene Schichten die nie im Traum ein Eigenhaus erstehen koennten.

  • Cornelis Bockemühl dit :

    Zweifellos zur « Mittelklasse » gehörig, und mit fünf Kindern durchaus auch den Wunsch nach einem netten Hüsli verspürend, ist Solches für uns doch reine Fata Morgana, mit oder ohne Bauspar-Inititative: Am Ende des Monats bleibt eh nichts zum sparen! Viel mehr wäre uns mit der SVP-Initiative zur Gleichstellung von Kinderbetreuung (extern/selber) gedient, denn das berührt tatsächlich unsere Problematik: zu viele Kinder für Fremdbetreuung, aber Geld immer knapp mit nur einem Einkommen.

    Fazit: Die Parteipräsidenten scheinen wirklich den Kompass verloren zu haben – da kann ich nur lachen!

    • Paul Jenni dit :

      « mit fünf Kindern durchaus auch den Wunsch nach einem netten Hüsli verspürend » merken Sie was? Vielleicht hilft Ihnen die Analogie mit dem Foifer und dem Weggli weiter…
      Natürlich finde ich es schön, dass Sie fünf Kinder haben, aber vielleicht hätten Sie sich wie die meisten Hausbesitzer auf 2 beschränken können oder das Timing anders wählen – erst das Haus, dann der Nachwuchs. Das ist nicht als Wertung zu verstehen, sondern als Erklärungsversuch, warum Sie sich eventuell kein Haus leisten können.
      Trotzdem wäre es natürlich nicht fair, wenn Sie für die Bausparer mehr Steuern zahlen müssten.

      • Cornelis Bockemühl dit :

        Klar, es geht um Prioritäten! Geld kommt zu dem der es liebt – und es ist sehr eifersüchtig! Wer, wie ich, Kinder lieber hat als Geld, Hüsli, Autos usw. den straft es mit Verachtung… 😉 (Wobei ich eigentlich garnicht viel zu klagen habe: wir kommen schon durch – nur « reich » oder potentielle Hüslibauer sind wir nicht…)

        Ich will ja nur sagen: Wenn die ganze Übung als « Unterstützung für Mittelklasse-Hüslibauer » verkauft wird dann ist das eben schlicht gelogen! Wollte man die « Mittelklasse » wirklich unterstützen dann müsste man das anders angehen. Nur eben: Darum geht es offenbar garnicht!

      • Hans Meiser dit :

        Ja klar, 5 Kinder auf die Welt stellen und sich dann wundern wo das Geld hingeht?

    • Margot Helmers dit :

      Wieso sollten Familien Kosten für Fremdbetreuung abziehen können wenn die Kosten durch die Eigenbetreuung nicht entstehen? Da könnte ja ein Velofahrer wie ein Autofahrer genauso gut die Kilometerpauschale fordern. Ausserdem kann man nur von einem Einkommen etwas abziehen, was bei Familienarbeit nicht gegeben ist. Nicht zu vergessen, es hat auch viele Annehmlichkeiten wenn ein Elternteil die Arbeit am Tag erledigt welche Doppelverdiener in der sogenannten Freizeit erledigen müssen.

  • sepp z. dit :

    Die bürgerlichen Parteichefs denken wohl, das dumme Volch merkt nicht, dass Steuererleichterungen in Tat und Wahrheit Subventionen sind, Subventionen für eine kleine privilegierte Klientel, welche vom Rest der Bevölkerung bezahlt werden muss.

    Allerdings muss man diesen Politikern zugute halten, dass das mit den Subventionen bisher ausgezeichnet funktioniert: Für die Pharmaindustrie, für die grossen globalen Firmen (UStRII), etwas für die Bauern, für die Hoteliers, ein Bazen für die Baufirmen und Spekulanten… sparen sollen doch die anderen, die ohne Lobby.

    • Markus R dit :

      Was das Bausparen mit Subventionen zu tun hat, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Dieser Vergelich ist an den Haaren herbeigezogen. Im Gegensatz zu Ihrer Aussage, können eben breite Bevölkerungsschichten vom Bausparen profitieren und nicht nur die Gutverdienenden.

  • Hans Müller-Strahm dit :

    Die Meinung von Herrn Glättli ist nicht ganz falsch! Nur: der kurzfristige Ausfall von Steuereinnahmen steht doch einigen Vorteilen gegenüber. Nicht zuletzt die Entlastung des Mietmarktes (inkl. der Ausbeutung der Mieter) und der Umstand, dass Besitz die Mobilität reduziert (Pendler-Problem) bringen Vorteile. Dass eigener Besitz auch langfristiges Engagement im gesellschaftlichen Umfeld fördert ist eine Tatsache. Das alles zu reduzieren auf den Slogan ‘bringt nur den Reichen etwas’ ist ein geradezu sprichwörtlicher Ausdruck von Neid, Missgunst und fehlender Kompetenz!

    • Thomas Allmendinger dit :

      Ob eine reduzierte Mobilität (infolge Wohneigentums) Vorteile bringt, kann angezweifelt werden. Wäre der Wohnort identisch mit dem Arbeitsort, so würde dies zwar zutreffen. Doch heutzutage wird die Stelle und damit der Arbeitsort häufig gewechselt. Wenn nun der Wohnort derselbe bleibt, verlängern sich die Arbeitswege, d.h. die Pendelei nimmt zu. Mitunter wird sogar noch eine Absteige zur Benutzung unter der Woche dazu gemietet. Ein System auf Basis von Mietwohnungen erlaubt dagegen eine wenn nicht ständige so doch bessere Anpassung des Wohnorts an den Arbeitsort und ist daher zu bevorzugen.

    • Markus Rotkopf dit :

      Versteh ich nicht, wie Hausbesitz zu weniger Pendler-Mobilität führen soll. Wer eine neue Stelle antritt und selber ein Haus besitzt, zieht doch kaum in die Nähe des neuen Arbeitsplatzes sondern pendelt.

      • Thomas Allmendinger dit :

        Hausbesitz führt zu weniger Wohnmobilität und im Endeffekt eben grade zu mehr Pendeln. Und dies ist vom Standpunkt des Energiesparens respektive des haushälterischen Umgangs mit Energie her ein Unsinn. Pendeln kostet Zeit, Nerven und Energie. Dies gilt für die Verwendung von öffentlichen wie auch von privaten Verkehrsmitteln. Letztlich ist Pendeln mit Mehrkosten verbunden, wer auch immer diese Kosten trägt. Sicher ist die Wohnmobilität nicht beliebig realisierbar, namentlich bei Familien mit Kindern nicht.

        • Walter Bossert dit :

          Zu diesem sehr theoretischen Thema müsste auch gesagt werden, dass in der nähe von Industrien ( zB Basel ) die Wohnungen so teuer würden, dass sie kaum noch bezahlbar wären! Wobei die Wohnqualität nicht gerade hervorragend ist,nicht nur wegen der Andersartigkeit lieber Zeitgenossen! Da habe ich schlechte Erinnerungen!

    • Hans Hasler dit :

      Moment, Eigenheimbesitz reduziert das Pendler-Problem? Das müssen Sie aber erklären.
      Die Angelegenheit läuft doch in die andere Richtung. Wer ein Eigenheim besitzt kann nicht einfach den Wohnort dem Arbeitsort anpassen: die Pendlerströme nehmen zu!

    • sepp z. dit :

      Ists nicht im Gegenteil so, dass Besitz Mobilität ERHÖHT? Mieter sind mobiler als Eigentümer.
      Auch nicht klar ist mir, wie der Mietmarkt entlastet werden soll, durch die Subventionierung der Wohneigentümer. Auch hier dürfte eher das Gegenteil der Fall sein. Und dass die 2/3 Mieter in der Bevölkerung in der Schweiz gesellschaftlich weniger engagiert sind als die 1/3 Wohneigentümer, ist jetzt grad etwas eine gar böse Unterstellung…

      • Thomas Allmendinger dit :

        Mieter sind mobiler beim Wohnen als Wohneigentümer, also können sie sich dem Arbeitsort eher lokal anpassen. Wohneigentümer sind weniger mobil, also werden sie bei einem Stellenwechsel zum Arbeitsort pendeln müssen. Folglich trägt Wohneigentum tendenziell zu einer Vernehrung des Pendelns bei.

    • Stefan Peter dit :

      @Müller-Strahm, wie das Bausparen zur Entlastung des Mietermarktes beiträgt ist ebensowenig klar wie ihre Aussage bezüglich Pendler Problem. Es sind ja genau die Leute welche in einem EFH in der Aglomeration wohnen welche die Pendler sind. Es ist einfach Fact dass dies primär den Reichen etwas bringt und das hat nichts mit Neid oder Missgunst zu tun. Fehlende Kompetenz, schauen sie doch mal in den Spiegel.

    • Adrian Engler dit :

      Wenn Liegenschaftskäufer beim Sparen privilegiert werden, während Mieter, die für etwas anderes sparen, höhere Steuern bezahlen, ist das eine einseitige Politik. Von der Unterstützung für Liegenschaftskäufer würden zudem tendenziell Personen mit einem höheren Einkommen mehr profitieren. Es zeigt sich eben einmal mehr, dass die bürgerlichen Parteien, obwohl sie die Stimmen der Mehrheit der Bevölkerung bekommen, nur eine relativ kleine Minderheit vertreten und dass die Bürgerlichen liberale Prinzipien, die einer solche Privilegierung verbieten, schnell vergessen, wenn es um ihre Klientel geht.

  • Über die FDP kann man nur lachen; Bierdeckelsteuererklärung, easy tax, Antibürokratiepropaganda und jetzt soll das Gewucher der Abzüge für die eigene Klientel noch erweitert werden. Zudem wird noch das verfassungsrechtliche Gebot der Rechtsgleichheit geritzt, wahrscheinlich müssen wir dann irgendwann auch noch über einen Mieterabzug abstimmen. Es ist köstlich zu beobachten wie alle Politikerbemühungen, den Steuerdschungel zu entflechten stets genau ins Gegenteil laufen. Wer mehr Bürokratie und mehr Kontroll- und Verwaltungsaufwand will, muss also immer FDP wählen /stimmen.

  • Beat dit :

    Ja, wenn alles so klar ist, warum muss dann Hr. Glättli noch kurz vor der Abstimmung die Carte Blanche bemühen. Wohl eher darum, weil der Mittelstand sehr wohl am Busparen interessiert ist. Dies selbstverständlich im Widerspruch zu den kantonalen Finanzdirektoren. Man könnte auch dahingehend argumentieren, dass ja höhere BNodenpreise der von grüner Seite beklagten Zersiedelung der Landschaft entgegenwirken. Aber denkt Hr. Glättli so weit oder ist ihm die Gesamtlage eher ein Rätsel?

  • raetus dit :

    Das heisst noch mehr Zwangsspargeld den Banken vor die Füsse werfen. Und dafür kann ich mich nicht begeistern.

    • will williamson dit :

      Wer redet denn hier von Zwangsspargeld. Im Gegensatz zum BVG müssen Sie ja beim Bausparen nicht mitmachen.

  • Pawel Silberring dit :

    Gut gebrüllt! Diese Vorlage ist gemacht für Leute, die pro Monat 2500.- Franken fürs Bausparen auf die Seite legen können. Das bedeutet nichts anderes als eine steuerliche Förderung der obersten Einkommen. Ist das unser aktuell dringendstes Problem?

    • Paul Jenni dit :

      Falsch: Es ist gemacht für Leute, die BIS ZU 2500 sparen können. Und 2500 kann der Mittelstand problemlos monatlich auf die Seite legen, wenn er dafür einen tieferen Lebensstandard in Kauf nimmt. Meine Frau und ich haben das jahrelang so gemacht, während unser Freundeskreis teure Wohnungen genossen hat, schön Ferien gemacht und immer tiptop in zwei Autos rumgekurvt ist.
      Trotzdem bin ich dagegen: Sparen / Nichtsparen, Haus/Wohnung darf keinen Einfluss auf die Steuern haben. Eigenmietwert, Hypozinsabzug, Vermögenssteuer, etc gehören ebenso abgeschafft.

    • Jeder der eine Ausbildung hat, sich etwas anstrengt und noch keine Familie gegründet hat, kann CHF 2’500.- / Monat sparen.

      • sepp z. dit :

        Pierre Rappazzo, « jeder, der noch keine Familie gegründet hat, kann 2500 im Monat sparen »…
        Aber die Familien, die könnens nicht mehr? Da wird doch allenthalben gesagt, diese Initiative käme den mittelständischen Familien zugute…

      • und kann schon über Fr. 6’500 Säule 3a abziehen und abzugsfähige PK-Einkäufe tätigen, haben Sie das vergessen?

      • Pawel Silberring dit :

        Gut gebildete, ungebundene, bewegliche Leute in Top-Jobs sind aber nicht diejenigen, die bausparen wollen. Hauseigentum ist meist was für Sesshafte, also vor allem für Familien mit Kindern oder älteren Kinderlosen. Und: Leute, die 2500.- Franken pro Monat auf die hohe Kante legen können, brauchen keine neuen Steueroptimierungsrabatte.

      • Michael Töngi dit :

        Mit einem Einkommen von 5’000 Franken pro Monat zum Beispiel? Wie das « mit etwas anstrengen » geht, dürfen Sie gerne mal vorrechnen. Fakt ist, dass zwei Fünftel der Haushalte gar nichts ansparen kann. Ein weiterer Fünftel kann nicht mal genug ansparen, um die 3. Säule auszunutzen. Weitere neue Steuerabzüge kommen nur den Bestverdienenden zu Gute. Alle andern können froh sein, wenn sie nur einen Teil der heutigen Steuerabzüge durch Spareinlagen oder auch Weiterbildungen machen können. Woher sollen sie das Geld nehmen?

      • Sepp Hartmann dit :

        LOL.

  • Thomas Allmendinger dit :

    Anzufügen wäre noch folgende Überlegung: Beim Bausparen investiert man ja in der Regel nicht nur sein eigenes Geld in die Wohnung oder das Einfamilienhaus, sondern nimmt dazu noch Geld auf in Form einer Hypothek. Das heisst: Man spart, indem man Schulden macht. Eine solche Hypothek ist im Prinzip ein Konsumkredit. Die Vergabe von Konsumkrediten wurde in den 90er Jahren vorab in den USA gefördert, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ins selbe Kapitel gehören Leasing-Verträge und Kreditkarten. Wozu das 2008 geführt hat, wissen wir bereits. Und es wird in Zukunft wohl wieder zu etwas Ähnlichem führen!

    • Nico Meier dit :

      @ T.Allmendinger wenn Sie eine Hypothek als Konsumkredit bezeichnen haben Sie einfach nichts begriffen sorry!

  • Tatsächlich sagen viele Delegierteversammlungen Nein zur Bausparintitiatve, so auch die der GLP. Nur, das solltest du bedenken und wissen, es gibt nichts undemokratischeres als Delegiertenversammlungen. Die Basis der GLP Wädenswil hat einstimmig Ja gesagt zur Bausparinitative. Wir sind bürgerlich und nachhaltig und genau dies ist die Initiative. Sie senkt nämlich die Steuern des Mittelstandes, zumindest von dem Teil, der bereit ist, zu sparen. Eine wichtige Tugend, die wesentlich zum Erfolg der Schweiz beitrug.

    • Lieber Pierre, warum sind denn Delegiertenversammlungen undemokratisch? Hier nominieren – jedenfalls bei den Grünen – die einzelnen Bezirksparteien (oder in kleineren Kantonen die Kantonalparteien) demokratische ihre Vertreter. Und die treffen sich und stimmen ab.

      • Delegierte werden nicht gewählt, sie werden ernannt, oder gibt es bei den Grünen eine Auswahl und unterschiedliche Positionen, mit transparenter Rechenenschaft über das Wahlverhalten und Konsequenzen bei nächsten Wahlen? Sind Delegierte gleich gut informiert wie der Vorstand? Können sie sich vorher absprechen, Gruppen bilden, Parolen beschliessen. Dies alles Transparant, so dass das Mitglied bei nächsten Wahlen abstrafen oder belohnen kann? Alles Nein. So kommt es, dass Delegierte im Normalfall abnicken, was der Vorstand vorlegt.

      • Karlmax Schmid dit :

        Ob die D.versammlungen demokratisch od. nicht sind ist hier kaum das Problem.Aber ob man begreift um was es geht und vorallem wenn man die Sache noch volkswirtschaftlich und nicht nur politisch ansieht. Zuerst stiftet die Allgemeinheit zwar einen Steuerrabatt aber dann zahlt der Bauherr auch wieder Steuern und kommt meist für sich und seine Sippe selber auf. Zum Schluss im Alter wenn die Pflegekosten anfallen kommt die Neidgenossenschaft und verwertet zur Kostenbegleichung das Häuschen. Leute mit grossen Einkommen brauchen kein Bausparen,der Mittelstand aber spart so der Allgemeinheit Kosten!

  • Olivier Kessler dit :

    Ich muss Herr Allmendinger klar widersprechen, der die Befürchtung hat, Bausparen führe zu einer erhöhten Hypothekarbelastung für die Bevölkerung. Das Gegenteil ist der Fall. Bausparen verfolgt das Ziel, die Fremdverschuldung zu reduzieren, indem man ermöglicht, mehr Eigenmittel in die eigenen vier Wände zu investieren. Dies wird möglich, indem man steuerfrei auf ein Bauspar-Konto gewisse Beträge einzahlen kann. Ich gehe zwar mit Herr Allmendinger einig, was die fatalen Folgen von Konsumkrediten angeht. Nur hat dies mit dem Bausparen rein gar nichts zu tun. Bleiben wir bei den Fakten.

  • christian griesser, gemeinderat winterthur dit :

    Stellen wir uns vor, jede Person die erstmals Wohneigentum erwirb, erhält vom Staat Fr. 50‘000 als Wohneigentumsförderung. Ein Skandal! Ökonomen würden erläutern, dass damit nicht Eigentum gefördert werde, sondern lediglich die Preis um durchschnittlich 50’000 erhöhen werden. Politiker würden vom einen Giesskannenprinzip zu Lasten der Steuerzahler sprechen. Die Bausparinitiativen – über die wir abstimmen – verlangen kein Giesskannenprinzip, sondern ein schlecht dossiertes Giesskannenprinzip. Gegossen wird dort wo bereits ausreichend Einkommen vorhanden ist. Der Rest profitiert wenig.

    • Helmut Karasek dit :

      Was für ein dümmlich-opportunistisches Sozi-Gelaber! Jede Reduktion der Steuerbelastung kommt denen entgegen, die mehr Steuern bezahlen als jenen, die wenig oder gar keine Steuern bezahlen und trotzdem am Wohlstand der Schweiz und an der steuerfinanzierten Infrastruktur voll teilhaben. Daraus ein Giesskannenprinzip abzuleiten oder eine Ungerechtigkeit zu implizieren ist schlicht gelogen oder zeugt von Unkenntnissen oekonomischer Prinzipien und Zusammenhängen. Aber die linke Gutmenschenfraktion lebt davon, Dritte zu bevormunden und Gelder anderer Leute an die eigene KIientele zu verteilen.

  • Heinz Moll dit :

    Herr Glättli sieht die Sachlage richtig. Das Ja der SVP bringt die einseitige Sicht der in der Partei stark vertretenen Bau- und Immobilienlobby zum Ausdruck.

  • Armando dit :

    Grundsätzlich ist eine breite Wohneigentumsquote begrüssenswert. Die Schweiz ist das Land in Europa mit der geringsten Wohneigentumsquote, ein Land von Mietern, die den Immobilienspekulanten ausgeliefert sind. Die Bauspar-Initiative von HEV und dessen Apologeten in den den bürgerlichen Parteivorständen ist aber das falsche Mittel, um Eigentum breiter zu streuen, da bei stagnierenden bzw. sinkenden Löhnen (infolge unkontrollierter Masseneinwanderung) die Immobilienpreise steigen und sich immer weniger eine eigene Wohnung leisten können. Viel nützlicher wäre die Abschaffung des Eigenmietwerts.

    • Vergessen Sie nicht, dass Unterhalt und Schuldzinsen sowie sogar Erneuerungsinvestitionen für Energie voll abzugsfähig sind. Haben Sie das Gefühl, das könnte voll beibehalten werden, wenn der (notabene unter dem Marktwert liegende) Eigenmietwert abgeschafft wird? War übrigens mit ein Grund weshalb das Steuerpaket 2006 gescheitert ist.

  • Jeanclaude dit :

    Allesamt süffisante Personen, die abgebildeten Partei-« Chefs ». Könnten eigentlich eine Einheitspartei gründen. Hier kann nur ein NEIN in die Urne gelegt werden. Hoffentlich ist die Stimmbeteiligung der Vernünftigen überdurchschnittlich hoch.

  • Manfred Sulfingen dit :

    Diesen 38-Sekunden Film zur Bauspar-Initiative schon gesehen? Er erklärt die Initiative kurz, humorvoll und doch treffend: http://www.youtube.com/watch?v=YbPmqiNsAzM

    • Paul Egger dit :

      Der Film ist reine Propaganda der Linken. Die Reichen haben schon längst Wohneigentum. Doch diejenigen, die jetzt noch kein Eigentum haben, der Mittelstand, würde davon profitieren. Schade, vor lauter Panik ja niemanden zu bevorteilen wird dem Mittelstand das Bausparen vorenthalten!

  • Nico Meier dit :

    Herr Glättli hat sich für seinen Wahlkampf so stark verschuldet, wie in dieser Zeitung zu lesen war, dass er wohklaum ein guter Ratgeber ist wenn es um Geld oder Steuerfragen geht.

  • Alex Müller dit :

    Als hausbesitzer fehlt mir das Vertrauen auf Bausparen. 1. Das angelegte Geld bekommt nicht einmal die Teuerung. 2. Bis eine Haus gebaut werden kann, sind die Bodenpreise dem Ersparten schon lange davongelaufen. Die Idee gleicht den berüchtigten Lebensversicherungen. Viel eingezahlt, Wenig erhalten. Geld blockiert. 3. Die Frage, ob man beim Einslösen nicht doch noch Steuern dafür zahlen muss, ist noch nicht geklärt.

  • Walter Bossert dit :

    Die Gegner vom Bausparen machen den immer gleichen Denkfehler! Die wirklich Reichen müssen nicht über Jahre sparen, sie können es auch sonst problemlos bezahlen, oft noch zusätzlich zu Schiff,Wohnmobil und anderem Luxus.

  • Herbert Hegner dit :

    Man sieht wiede reinmal deutlich: Jeder Exponent einer jeden Partei rennt den ideologischen Fehlern nach, und spielt den Gengner aus. Ob links, rechts, mitte, grün oder liberal, es spielt gar keine Rolle mehr, welche Exponenten wir wählen. Niemand ist dan der Lösung der Probleme interessiert. Daher gebe ich meine Stimme niemandem mehr. Ich behalte meine Stimme, damit ich sie dann habe, wenn sie gebraucht wird. Und das ist schon sehr bald. Egal wen wir wählen, das System ist das Problem, da nützt keine Ideologie etwas. Ich bin überzeugter Protest-Nicht-Wähler. Und ich liege für mich richtig.

  • ika dit :

    Ich muss Herrn Jenni beipflichten. Wer eine Ausbildung macht, spart und bescheiden lebt, kann auch heute noch Wohneigentum erwerben (ich sage das als Mieterin!). Die Schweiz ist aber traditionell kein Volk von Eigenheimbesitzern. Dazu fehlt uns einfach der Boden. Ausserdem bauen wir teuer und für die Ewigkeit. Wenn ich an die grauenhaften, schuhkartonähnlichen Bungalos unser französischen und deutschen Nachbarn denke, muss ich sagen, es ist vielleicht auch besser so.

    • iskra dit :

      Eben, dazu fehlt uns einfach der Boden ! Aber das scheint gerwissen Politikern egal zu sein. Denn jetzt und künftig wird Grund und Boden immer mehr zu einem Goldesel, der sich nicht vermehren lässt und den Besitzerkreis immer mehr einschränkt. Unsere Urenkel werden wohl einmal ein « Hüsli » auf dem Steingletscher bauen und…………………….die blöden Mietrer inden Städten werden noch gezwungen ihnen ein Autiobahn von Meiringen hinauf zu finanzieren…………….

  • Jens Gloor dit :

    Die Schweizer ‘Finanz-Infrastruktur’ ist für Bausparer ein Minenfeld – die Finanzindustrie generiert lieber hoch unanständige Gewinne aus dem meist missbräuchlichen Vermietungsgeschäft. Die Wohlstandsprobleme der Schweiz – aus einem Drittweltland betrachtet, wo ich mich im Exil befinde – sind einfach nur lächerlich. Die SchweizerInnen sollten lieber einmal darüber nachdenken was mit ihrer 2. und 3. Säule passiert, wenn der Euro zusammenkracht, was schon lange hätte eintreten müssen, da diese Währung durch die unkontrollierte Ausweitung der Geldmenge in Gefahr ist. Die SNB lässt grüssen!

  • rima kauf dit :

    Also wenn es jetzt diejenigen, die unter 150’000 CHF im Jahr verdienen noch nicht kapiert haben: F ü r euch ist diese Initiative nicht! Sie ist gegen euch! Wenn ihr ja einlegt, könnt ihr später mehr Steuern zahlen. So sieht das aus. DEM DER HAT DEM WIRD GEGEBEN! Das war schon immer so. Also legt ein NEIN ein! Das wäre (steuer)gerechter!

  • Helmut Karasek dit :

    Die übliche linksideologische Indoktrinationsstunde vom tiefroten Grünen. Mit seiner Politglosse liefert er erneut den Beweis, dass die Grüne Politik erbärmlich gescheitert ist. Die Grünen definieren sich nicht über das, was sie selber bewirken wollen oder können, sondern darüber, dass sie den politischen Gegner fundamentalideologisch angreifen, lächerlich machen und dem öffentlichen Hohn auszusetzen suchen. Glättli redet einer hemmungslosen Steuererhöhung und einer unkontrollierten Erhöhung der Staatsquote das Wort. Und wohin das führt, zeigt Griechenland. Every dream comes due.

  • Marco Vonthal dit :

    Mir fällt auf, dass Herr Glättli gar keine Argumente zum Thema bringt, sondern nur pauschal von irgend einer Basis spricht. Was allerdings bei der Abstimmung rauskommt, werden wir sehen. Pauschale Phrasen helfen mir halt nicht, eine Meinung zu bilden. Und ich halte mich für Vernünftig genug, nicht einfach ein Nein einzulegen. Das macht doch höchstens die Neidgesellschaft.

  • mars solm dit :

    Herr Glättli,sehen sie mal über den CH Zaun drüber hinweg. In Deutschland ist gerade das Bausparen eine Möglichkeit für die normalen Leute an ein Eigenheim zu kommen. und wer hat es erfunden in Deutschland die Sozialisten und Gewerkschaften. Die CH Sozialisten jedoch schützen die Banken in dem die den Eigenmietwert weiter supporten. Mieter nicht supporten das sie selbständig werden.Mein Gott was seit ihr doch für Weekend Sozis. Ihr bringt ja in der CH nicht mal eine vernünftige Demo zu Stande. ihr supportet die Arbeitgeber in dem ihr weiterhin für den freien PFZ seit, ihr seit einfach daneben!

  • Regula Mühlebach dit :

    Eine Annahme der Bausparinitiative hätte bei den Kantonen Steuerausfälle von rund 130 Millionen Franken zur Folge. Diese müssen die Mieterinnen und Mieter tragen – die Mehrheit in unserem Land. Die Bausparinitiative trägt absolut nichts dazu bei, dass die Situation auf dem Mietwohnungsamrkt mit ständig steigenden Mieten in den Städten verbessert wird – hier hilft nur die gezielte Förderung von günstigem Wohnraum. Dafür braucht es Geld und nicht für weitere Steuerprivilegien für Reiche mit Einkommen über 130’000 Franken.

  • Walter Bossert dit :

    Warum wird denn eigentlich Bausparen immer gleich mit freistehenden Einfamilienhäusern gleichgesetzt? In meinem Umfeld haben viele eine Eigentumswohnung und andere haben mit viel Geld und Aerger aus einer zum Zerfall verurteilten alten Hütte eine schöne Wohnung für sich plus 1-2 Wohnungen zum vermieten gebaut.Aber lebenslangen Neidern ist es halt lieber, wenn das Geld ins Ausland fliesst, obwohl sie selber in der Schweiz Lohn beziehen.

  • Henning Berg dit :

    Die heutigen Linken in der Schweiz wollen ein Volk, welches zwecks Ankurbelung der Binnenwirtschaft ihr gesamtes Einkommen stets gleich wieder ausgibt und sich dann mit 60 mit voller Rente pensionieren lässt. Gespart haben Sie zu diesem Zeitpunkt natürlich nichts (mehr), das ganze bezahlt sich ja dann durch das Pyramidensystem Masseneinwanderung. Denkt ein wenig weiter, ein klares JA zur Bausparvorlage. Es sollen jetzt auch mal die Tüchtigen (Sparer) belohnt werden.

    • sepp z. dit :

      Es ist absurd, diejenigen, welche für eine Immobilie sparen, steuerlich denen gegenüber zu bevorteilen, welche für die Bildung ihrer Kinder sparen.
      Und es sind nicht mal die Linggen, welche diesen absurden Vorschlag bringen.

  • Trotz europaweit geringstem Immobillienbesitz gibt es eine erhebliche politische Gegnerschaft dazu. Unerklärlich.Offenbar ist es politisch korrekt alle ins Hochhaus zu pferchen, damit Land »gespart »wird.Es hätte genügend Platz für Einfamilienhäuser (gewünscht von der Mehrzahl)ohne die groteske und schweizfeindliche massive Zuwanderung seit Jahrzehnten.ICH WILL DIE ABSCHAFFUNG des absurden Eigenmietwerts, einer sozialistischen Idee. Aber Sozis werden mehr u.mehr Besitzer von Wohneigentum und müssen mitzahlen, was sie verbrochen haben.Wurde nehrmals hintertrieben und ist nicht im Fokus der Part.

  • Apropos Steuerausfälle. Die Schweiz leistet sichAusgaben von rund 5 (FUENF) Milliarden PROJAHR für Entwiklungshilfe und Asylunwesen.DA könnte man bis zu 2 Milliarden pro Jahr problemlos sparen.

  • Claudia Sautner dit :

    Wie soll man heute noch was kaufen, wenn man nie weiss wo man in 3 Jahren arbeitet? Die Zeiten in denen im Dorf aufgewachsen, da die Lehre gemacht und da pensioniert wurden, sind vorbei. Die Zukunft wird noch mehr Pendler bringen oder Leute die gewillt sind der Arbeit hinterher zu ziehen.

  • Egger dit :

    Die Argumentation mit den Steuerausfällen ist Angstmacherei und Angst ist bekanntlich ein schlechter Ratgeber. Der Bund erzielt seit Jahren Milliardenüberschüsse und viele Kantone haben auch positive Bilanzen. Aber etwas springen lassen für das Bausparen und damit den Mittelstand unterstützen, das kommt nicht in Frage. Der Mittelstand könnte ja profitieren, ohne dass tiefe Einkommen etwas davon haben. So weit haben wir es gebracht!!

  • Schneeberger dit :

    Bausparen (Sprich Steuern sparen um zu Bauen) ist ja heute schon möglich. Es braucht sicher keine weitere Begünstigung der Bauwirtschaft und der Kreditindustrie! Zersiedelung und Immobilienblase genügen anscheinend nicht, um die Wachstumsfanatiker zur Vernunft zu bringen

  • fischer sagt dit :

    Es macht fast den Anschein, als wollen die Parteien verbrandte Erde hinterlassen, mit sehr schlechten Informationen zur Sache selber. Die Schweiz hat sowieso keine genügenden Landreserven mehr, und so müsste iegntlich der Grundsatz lauten, in die Höhe bauen mit aller Kraft, doch hier kommt sehr schnell der Heimatschutz, Landschaftschutz, der Schutz für alles mögliche. So siehr doch die heutige Welt der Planung aus, sehr unkooperative Einstellung mit viel zu starkem Einfluss.

  • Marco Veraguth dit :

    Kann das, was B. Glättli schreibt, voll und ganz unterschreiben! Er bringts auf den Punkt. Ich verstehe nicht, was an privatem Wohneigentum gut sein soll (Spekulation?, Zersiedelung?, Verkehr?, berufliche Immobilität?) und warum Reiche dafür noch Steuerrabatte (Subventionen!) erhalten sollen. Mieten ist doch viel effizienter und gerechter, am besten bei einer Wohngenossenschaft, bei der ich auch Miteigentümer bin.

  • Roland Hansen dit :

    Witzig diese Argumentation. Sorry aber ein Wink an die SP. Arme Menschen können sich nun mal kein EFH leisten. Ist doch so. Bleiben wir bei der Wahrheit. Oder wie sollte der Eigenmietbedarf bezahlt werden, Amortisation, etc? 🙂 ich kann dem SP-Argument nicht folgen. Oder darf sich ein Mensch, der sich das leisten kann, kein EFH leisten, kein Eigenheim? Sorry, der Sozialismus ist vorbei, es lebe der Kapitalismus der zwar genau so schlecht ist aber immerhin ist jedem frei, wie und wo er was mit seinem Kapital anfangen will.

  • M.Meier dit :

    2….das Bausparen letztlich nur die Bodenpreise weiter verteuern würde … » Sorry aber dieses Argument zieht ja wirklich nicht, wenn jemand Wohneigentum kauft dann gibt er ja auch seine bisherige Mietwohnung auf, es werden dann einfach mehr Eigentums-Wohnungen statt Mietwohnungen gebaut, rsp. Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt (Nullsummenspiel).

  • Stadelman Reto dit :

    Meine Frage an alle: Was haltet ihr den für Reich? Ich gebe offen zu, selbst wenn jemand 10’000 CHF verdient pro Monat gilt er für mich nicht als « Reicher den man gefälligst abzochen soll… » Für mich gelten erst Millionäre wirklich als reich. (rein finaziel) Daher habe ich auch keine Mühe mit der Initiative. Vor allem auch deswegen weil eine Familie in der Mann und Frau arbeiten heute problemlos auf 10’000 Einkommen kommen kann. Sie muss nur sparen wollen und diser Wille fehlt heut oftmals. Will sie aber sparen wären diese 30’000 Abzug eine super Sache…

  • A.Hüsler dit :

    Würde man den Eigenmietwert endlich abschaffen, würden die Hausbesitzer einer viel kleineren Belastung ausgesetzt. Preistreiber und Abzocker der Privaten Liegenschaften ist der Staat. Er hat Interesse, dass die Eigenheime zu möglichst hohen Preisen Verkauft werden um damit möglichst hohe (Eigenmietwert) Steuern zu kassieren! Heute muss jeder Eigentümer dem Staat im eigenen Haus das er mit eigenem Geld bezahlt hat ein Hauszins bezahlen das ist doch ungerecht!!!!!!

  • Matthias bringolf dit :

    Es gibt 2 Gründe warum ich doch dafür bin ( vorläufig)
    1) Ist das Schweizer Volk ein Volk von Mietern. Mieten beutetet aber letztendlich auch immer Profit der Vermieter ( Ausnahme Wohnbaugenossenschaften) Daher finde ich die Unterstützung des Eigenheims ( muss nicht ein EFH sein) richtig. Letztendlich ist dadurch ein Profiteur weniger in der Kette, der zur Verteuerung von Wohnungen führt.
    2) Wenn wir den Ausstieg aus AKW’s sowie die nachhaltigen Energien fördern wollen ist jede Unterstützung gefragt. Anreize sind auch wichtig für die, die schon Geld haben ( wie Förderprogramme zeigen).

  • Mike Müller dit :

    Ich bin 21 Jahre alt und verdiene pro Jahr rund CHF 120’000. (selbstständig)
    Auch ich bin am sparen für eine Eigentumswohnung. In der 3. Säule kann ich CHF 6682 von den Steurn abziehen. In die PK kann ich mich die nächsten 5 Jahre mit Jährlich 20’000 einkaufen (Da ich selbstsändig bin, und meine PK selbst wähle, kann ich mich dies bereits heute und nicht erst mit 25) Total sind das also CHF 26’682 die ich Steuerbefreit sparen kann. Da ich zum Leben lediglich etwa 45’000 benötige kann ich rund 65000 sparen. Zusammen mit dem Bausparen wären das also 41682 die ich steuerbefreit sparen könnte.

    • Mike Müller dit :

      Für mich also durchaus von Vorteil. Dennoch bin ich der Meinung, dass die heutigen Möglichkeiten im Rahmen der 2. und 3. Säule ausreich würden um das Wohneigentum zu fördern. Mann muss sie lediglich nutzen (zu wissen).

    • Michael Töngi dit :

      Ein schönes Beispiel, für jemanden, der sicher keine Subventionen für den Kauf eines Eigenheims braucht.

  • maria dit :

    Das wichtigste wäre:kEIN EIGENMIETWERT UND kEIN ABZUG DER HYPOZINSEN, dann baut jeder nur noch mit seinen Möglichkeiten.

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