Impôts et entreprises, ou la redistribution pour les riches

Le PS est souvent qualifié de parti de la redistribution. Vraiment? Ou nous bornons-nous à corriger un autre type de redistribution? Notre système fiscal a déclenché, et déclenche toujours, des flux massifs de redistribution. Vous ne voyez pas ce que je veux dire? Je vais tenter de m’expliquer.

En Suisse, au cours des dix dernières années, notre fiscalité a été littéralement retournée sous la direction de l’UDC et du PLR, avec l’appui du PDC. Le premier exemple qui vient à l’esprit, ce sont les effets de la deuxième réforme de l’imposition des entreprises, qui exonère d’impôts des distributions de dividendes extrêmement élevés, dont bien peu de personnes profitent. Le manque à gagner pour l’Etat est ainsi estimé à 47 milliards de recettes fiscales. Le livret de la votation parlait seulement de quelques centaines de millions.

On oublie les réformes dans les cantons, par exemple à Zurich. Là, le capital a été quasiment le seul à voir son imposition réduite: suppression partielle de l’impôt sur les successions, suppression de l’impôt sur les mutations, réduction de moitié de l’impôt sur le capital (impôt sur les fonds propres), diminution de l’impôt sur les bénéfices et réduction de moitié de l’imposition des dividendes. A cela s’ajoutent des exonérations en vertu du privilège accordé aux holdings ainsi que du changement de pratique en matière d’impôt sur les gains immobiliers.

Les politiques fiscales en Suisse ne servent-elles pas au final que le petit nombre des plus riches, au détriment de la population? (Image: Keystone)

Selon mes estimations (les chiffres exacts sont inconnus et doivent faire l’objet de moult demandes et calculs), le total de ces exonérations se monte à la somme rondelette de 2 milliards de francs par an. Grands gagnants de ces réformes: les riches et les grandes entreprises – autrement dit le capital.

Par ailleurs, nous avons augmenté la TVA et les charges salariales pour financer l’assurance-invalidité et l’assurance-chômage, ce qui pèse sur l’emploi et la consommation. Dans le canton de Zurich, les bourgeois du Conseil d’Etat ont récemment demandé le relèvement du taux d’imposition de 7 %, affectant ainsi les revenus du travail. Les perdants, une fois de plus, sont l’emploi et la grande majorité de la population.

La situation est donc la suivante: l’impôt sur le revenu, la TVA et les charges salariales vont servir à refinancer les cadeaux fiscaux du passé. Cela s’appelle la redistribution du facteur Travail au facteur Capital. Ou, plus simplement, une redistribution du bas vers le haut.

Nous devons composer avec une perte de pouvoir d’achat qui réduit considérablement la consommation.

Vous pensez peut-être que tout ce que l’on veut vous faire croire est vrai. Vous pensez peut-être que toutes les baisses d’impôt sur le capital ont un effet positif. Vous arguez que cela incite davantage de riches et d’entreprises à s’installer chez nous et à investir dans l’économie réelle. Malheureusement, ce n’est pas le cas.

Certes, de nouvelles entreprises s’installent chaque semaine en Suisse pour profiter de notre paradis fiscal. Mais nous étions déjà seuls en tête de la compétition fiscale internationale et n’avons produit que des effets d’aubaine (voire des cadeaux). En outre, le problème avec les bénéfices et les dividendes supplémentaires était, et demeure, qu’ils fluctuent librement et recherchent du rendement dans des produits financiers toujours plus aberrants. Et investir dans l’économie réelle est loin de faire partie de ce type de produits.

D’un autre côté, nous devons composer avec une perte de pouvoir d’achat qui réduit considérablement la consommation, soit la majeure partie de notre produit intérieur brut. Conclusion: redistribution de la majorité vers quelques-uns. Qui est alors le parti de la redistribution ?

C’est inadmissible. Il faut commencer par garantir la transparence, puis abroger bon nombre de ces réformes fiscales. Car c’est le  de la population qui est «too big to fail».

219 commentaires sur «Impôts et entreprises, ou la redistribution pour les riches»

  • Hans P. Grimm dit :

    Na ja mit der Unternehmersteuerreform II haben alle Politiker in NR+SR, auch und besonders die SP versagt! Statt ihre Arbeit zu tun und uns Stimmbürger darüber Aufzuklären haben sie das tolle Abgeordnetenleben gefröhnt und sich nicht um die Konsequenzen bemüht. Jetzt zu Jammern und den auch eigenen Fehler nur bei den Andern zu suchen ist zu billig!
    Die tollste Umverteilung von Unten nach oben hat BR Dreifuss mit iherem Krankenkassengesetz vollbracht, man sieht auch die SP ist voll daran beteiligt! Man darf keinem Politiker trauen, ob von Rechts oder Links oder Grün, alle Schauen nur für sich.

    • Pawel Silberring dit :

      Dass die SP die Folgen der Unternehmenssteuerreform 2 noch zu harmlos dargestellt hat, stimmt ja. Aber die SP hat sehr dagegen gekämpft und wurde von der geballten Wirtschaftsmacht von Economiesuisse, FDP und $VP knapp geschlagen. Darum finde ich schon, dass die Verantwortung für dieses Desaster in erster Linie an diejenigen geht, die dafür gekämpft haben, also an $VP und FDP.

      • David Delibe dit :

        Die eigentlichen Profiteure sind heute im bürgerlichen Lager anzutreffen, sie und ihresgleichen haben alles getan damit die Profite erhöht werden konnten. Per se nicht einfach schlecht, doch die Kostenseite wurde zunehmend auf den Staat, resp. auf den Einzelnen (Lohnabhängigen) verteilt. Ein sehr spezielle Form von Sozialismus für die Reichen! Der Schreibende ist freiberuflich tätig und kennt die vielen Möglichkeiten ganz legal Steuern zu sparen.

    • Mark Mathis dit :

      Hören Sie auf, offensichtlich wahrheitswidrige Tastaschenbehauptungen aufzustellen, sprich, Lügen zu verbreiten. Die Unternehmenssteuerreform II geht im Wesentlichen auf die Kappe von alt FDP-Bundesrat. Bundesrat Merz. Die SP war schon vor 2008 gegen die Unternehmersteuerreform, sie war im Abstimmungskampf gegen die Reform, sie wollte eine Wiederholung dieser Baron-Münchhausen Abstimmung und sie will immer noch eine Korrektur der Vorlage. Danke für die Kenntnisnahme.

  • Mr. Moser dit :

    In den letzten 5 Jahren hat der Arbeitnehmer allein durch den Wechselkurs von 1.65 auf 1,2 Fr pro € ein Kaufkraftgewinn gegenüber dem Ausland von jährlich ca. 5% erreicht. Und dies wird sich auch in den nächsten Jahren auch z.B. im Detailhandel niederschlagen (Einkauftourismus). Und woran liegt dies? U.a. an unseren Steuerbedingungen, welche die Wirschaft nicht nur immer mehr belastet, sondern ein ungrades Mal auch entlastet.
    Hätte man jedoch mehr Steuern, dann würde die Linke dies nicht für Kampfjets ausgeben, sondern für Sozial-, Flüchlings- und Entwicklungshilfe.

    • Markus dit :

      Was schwaffeln Sie den da? Kauffkraftgewinn? So ein Quatsch! Als Staatsangestellter habe ich in den letzten drei Jahren insgesamt 0.5% Teuerungsausgleich erhalten und 0.0% Reallohnerhöhung (gestrichener Stufen- und Erfahrungsaufstieg). Im Teuerungskorb fehlen jedoch die Kostensteigerung für Energie und KK. Den Währungsgewinn wird nicht oder nur zu einem kleinen Teil dem Konsumenten weitergegeben und sicher nicht für Güter des täglichen Bedarfs. Die Abzüge für die sozialversicherungen sind ebenfalls angehoben worden. Real haben wir als Familie einen massiven Kaufkraftverlust zu bewältigen.

      • Karlmax Schmid dit :

        Seien Sie froh,dass Sie keinen Teuerungsausgleich erleben mussten,dann hätten Sie dieses Jahr weniger nicht mehr erhalten,da die Teuerung negativ war.Aber Sie reden ja auch nur Querbeet in wilden Behauptungen wie Ihre Vorbeeterin in diesem Blog, die wirft statt mit Prozenzchen mit 2stelligen Miabeträgen um sich,Ihr würde ich die Ausführungen von Beat Kappeler in NZZ aSO empfehlen. Er war ja schliesslich auch mal für die Gewekschaften tätig

    • Mark Mathis dit :

      Die Wechselkursentwicklung ist unerwünscht und schädlich. Wir brauchen nicht prmär eine höhere Kaufkraft im Ausland, sondern wir brauchen den Konsum im Inland und wir brauchen auch Jobs in der Industrie, die vom spekulationsgetriebenen Wechselkurs abgewürgt werden.

    • Viktor Knab dit :

      Gut Geschriehen!!
      Frage: Zur Zeit des DM und der Einführung des € war der Wechselkurs bei 1.25 und 1.30?
      Da hat keiner gejammert, warum? Die Firmen waren in der Lage spitz zu rechnen und zu Verkaufen, wie es so viele KMU’s heute auch können. Nur Abzocker sind nicht mehr in der Lage zu verkaufen! Warum gehen die vielen Milliarden ins Ausland beim kleinen Mann/Frau durch die Einkäufe!? Genau wie es der Artikel beschreibt!? Doch die Wahrheit liest man nicht gerne, es wurde vom obersten Gericht bestätigt! wie wir betrogen werden! Dies ist eine Schande, dass es die Abstimmung nicht wiederholen lie

      • Walter Nüesch dit :

        Hoppla, klar war die DM damals bei 1.25 und 1.30, aber nicht vergessen werden darf, dass aus 3 DM ungefähr 2 Euro wurden, der Wechselkurs zum CHF hat dann bei ca 1.70 bis 1.80 angefangen mit dem Euro. Seit damals ist also der Euro im Vergleich zum Franken ca 1/3 günstiger, somit für den Export entsprechend teurer geworden, und bei aller Rationalisierung das aufzufangen, ist schon ziemlich schwierig – darum alle Achtung vor den exportorientierten Firmen, die das noch durchhalten. Und wer hat die Misere eingebrockt? Die Banken mit ihrer Fluchtgeldstrategie – es ist zu viel ausländisches Geld da!

  • Urs dit :

    Aber sicher ist das so und nicht nur in der Schweiz. Das was hier von Fr. Badran erklärt wird ist der Weltweite 30 jährige Siegeseszug der Neoliberalen Dogmen (und massiver Indoktrination durch jahrelange Desinformation, Verdrehungen und Reinterpretation) die nach wie vor viel zu unkritisch angesehen werden. Exemplarisch etwa wurde der Begriff « Gerechtigkeit » und « Freiheit » so pervertiert das eben das herauskommt was wir heute haben. Investoren die über Milliarden an jeglicher Zivilgesellschaftlicher Mitsprache vorbei entscheiden können wärend ganze Nationalstasten zu Tode gespart werden 🙂

  • werner hueppi dit :

    Ich teile die Ansichten von Frau Badran. Grund fuer den grossen Kaukraftverlusst ist aber die PFZ, welche zu einem starken Anstieg der Mieten, Pendlerkosten usw. gefuehrt hat. Viele Arbeitnehmer erlitten einen Reallohnverlust, da die Loehne seit Jahren stagnieren. Die Arbeitgeber koennen jetzt jederzeit Arbeitskraefte aus dem Ausland importieren u. so die Lohne druecken.

    • Tom dit :

      Seit wann haben wir die PFZ? Und seit wann steigen Mieten und KK in irrwitzigem Tempo?

  • daniel hofer dit :

    Jacqueline Badran ist Unternehmerin. Geht das, als SP-Frau? Geht sogar sehr gut, denn ausschliesslich der Staat und die NGO (auch vom Steuerzahlenden teilfinanziert) sind Kunden ihrer Firma. Wie man als SP-Untermehmerin in rotgrünen Städten und beim WWF zu Kunden kommt hat also wenig mit Unternehmertum zu tun…ist aber legitim. Frau Badran macht sich zu Wirtschafts- und Finanzthemen immerhin Gedanken. Das machen wir alle, aber eben nicht aus er Perspektive der rundumversorgten, doppelverdienenden linken Elite. Deshalb kommen wir zu anderen Schlüssen und haben das Erfolgsmodell CH gebaut.

    • Wenn man keine sachlichen Argumente hat, schiesst man eben auf die Person. Ein uraltes Trickli, das aberm bei einfacheren Gemütern immer noch unfehlbar wirkt. 🙂

    • Hans Gerber dit :

      Herr Huber, was Sie da über das Unternehmen und die Kunden von Frau Badran erzählen ist frei erfunden bzw. entspricht Ihrer neoliberalen Gedankenwelt, die es nicht zulässt, dass auch linke Politiker erfolgreich im freien Markt sein können. Übrigens, auch ich bin SP Mitglied und Unternehmer. Was machen Sie denn so den ganzen Tag bzw. verfügen Sie über Leistungsausweise oder gehören Sie zu den nationalkonservativen Profiteuren, die dank linker Politik vom Sozialstaat leben?

    • Anh Toan dit :

      Ich gestehe den Verdacht auch gehabt zu haben, dass die Kunden dieses Unternehmens vom Staat oder vom vom Staat wesentlich finanziert stammmenden Organisationen stammen, konnte aber auf der Webseite keine Hinweise dafür finden:

      Behaupten Sie, Daniel Hofer; lediglich etwas, dass wäre durchaus unfair, oder haben Sie Anhaltspunkte, die Ihre Behauptung unterstützen?

    • Jacqueline Badran dit :

      Es tut zwar überhaupt nichts zur Sache, aber gerade deswegen kann ihr Persönlichwerden als Versuch gewertet werden, meine politische Meinung abzuwerten. Deshalb: Informieren Sie sich richtig. Rund 65% der Umsätze meiner Firma kommen aus der Privatwirtschaft (CS, ZUrich Financial Service, Sunrise, Cablecom, homegate.ch, Roche und viele anderen gehören zu unseren Kunden). Der Staat ist ein grosser Einkäufer – tausende anderer KMU arbeiten für ihn. Unser Anteil entspricht unterdurchschnittlich dem Einkaufsvolumen der öffentlichen Hand.
      Wenn sie schon persönlich werden, dann wenigstens redlich.

      • Peter Lang dit :

        Liebe Jacqueline Badran
        Gefällt mir ausserordentlich, wie Sie einigen Ignoranten hier Paroli bieten und es gibt nicht wenige davon. Solche Politiker wie Sie brauchen wir in Bern, die ihre/unsere Sache mit Leidenschaft und Sachkompetenz vertreten. Bravo und weiter so!
        Jetzt weiss ich, dass ich bei der letzten NR Wahl richtig gewählt habe. 😉

      • Mike Keller dit :

        Umso schlimmer – Ihre Kunden sind ja genau solche, welche von diesen Steuervorteilen profitieren und Sie als kleines KMU berücksichtigen. Kurz gesagt, profitiert Ihr Unternehmen von deren Vorteilen, denn sonst würden diese grossen Players den Druck weitergeben und Ihrem Unternehmen kleinere Margen, wenn überhaupt eine, zugestehen. Sie verdienen also genau so daran. Ich glaube, Sie sind einfach in der falschen Partei und im Widerspruch – sonst eine grossartige Persönlichkeit.

      • daniel hofer dit :

        « Persönlich » bin ich nicht geworden, und es ist schön, dass Sie den Blog ernst nehmen. Also nochmals, denn es geht um Glaubwürdigkeit: als Nationalrätin sind Sie grosszügig rundumversorgt und der liebste Mensch in Ihrem Leben ist sicher nicht Hausmann. Die Referenzliste Ihres Unternehmens liest sich aber wirklich wie ein Who’s who des öffentlich-rechtlichen, sagen wir’s mal so, Kuchens. Wie gesagt, 100% legitim und auch in Ordnung. Vielleicht, vielleicht sind Sie sogar in der falschen Partei, nämlich in derjenigen welche das Erfolgsmodell CH Schritt für Schritt demontieren will. Leider!

      • Stephan Hanhart dit :

        Naja, auf Ihrer Homepage sind eher 65% staatsnahe Einrichtungen oder der Staat selbst. Komische zählweise haben Sie da.

    • Helveticus dit :

      Habe mal gehört, dass es bei der SP sogar eine ganze Unternehmergruppe gäbe. Können sie sich das vorstellen? Im meinem Wohnkanton waren in jüngster Vergangenheit immer wieder SP-Vertreter von Beruf Banker.

  • Walter Bossert dit :

    Dass wir, was die Unternehmenssteuer betrifft, angelogen und in der Folge falsch abgestimmt haben, das bestreitet kaum jemand! Da waren auch Stimmen aus der SP zu hören, welche auf zusätzliche Arbeitsplätze durch diese Reform hofften, Es wäre gut, die Dinge immer von verschiedenen Seiten zu betrachten! Eine immer grösser werdende Anzahl Leute, welche eine Stelle brauchen, bewirken eben auch eine grösser werdende Abhängigkeit von denen welche eine Stelle anzubieten haben,was das Stimmverhalten gelegentlich in der falschen Richtung beeinflusst liebe SP !!

    • Mark Mathis dit :

      Sie haben nicht unrecht. Wenn ich mich recht entsinne, hat es im Abstummungskampf etwa so getönt: Unschönes Doppelbesteuerung wird aufgehoben, frei werdende Mittel fliessen in neue Unternehmen und Stellen, was Beschäftigung und Steuern generiert, und das Ganze ist fast zum Nulltarif zu haben. Kein Wunder, wurde die Vorlage an der Urne knapp angenommen. Trotz aktuellen Umdeutungsversuchen lautete die SP-Parole aber Nein und Merz hat das Volk in einem Ausmass getäuscht, dass die Abstimmung eigentlich annulliert gehört.

      • Martin M dit :

        Frei werdende Mittel fliessen in neue Unternehmen und Stellen: Klar so mancher Dividenden-Millionär kann sich jetzt noch eine Villa bauen und noch ein Luxus-Auto kaufen, schafft Stellen für Bauarbeiter aus dem Osten (PFZ) und bei BMW und Mercedes in Deutschland !

        • Mark Mathis dit :

          Wenn der Dividenden-Millionär schon eine Villa plus City-Loft plus Chalet in den Bergen hat, ausserdem drei Mercedes und einen BMW und einen Aston Martin, dann wird er das zusätzliche Geld eben nicht ausgeben, oder allenfalls für eine Privatinsel in den Tropen. Danke Herr Merz, Danke FDP, Danke $VP für diesen Schuss ins eigene Knie.

  • Thomas Locher dit :

    …und heute morgen wurde ein Bericht von economiesuisse publiziert, wonach die Steuererleichterungen der letzten 20 Jahre primär den unteren und mittleren zugute gekommen wären… Dumm nur habe ich mittelständischer Dummkopf von all dem nichts bemerkt. Und da ich dermassen dumm bin, bin ich mit economiesusse auch der Meinung, dass es nun höchste Zeit für die Unternehmenssteuer-Reform III ist. Ich will ja schliesslich nicht, dass unsere Bonzen darben müssen, gell !?!

    • Nicht nur das. Gemäss Kommentar von Herrn Gentinetta vom 19.10.2011 komme «… bei der direkten Bundessteuer die neun Prozent der Steuerpflichtigen mit dem höchsten Einkommen für fast 70 Prozent der Einnahmen auf, während 30 Prozent der natürlichen Personen gar keine Bundessteuer zahlen.». Also hopp jetzt: Freuen.

  • Hegg Martin dit :

    Sehr geehrte Frau Badran

    Könnten Sie einmal erklären wann Ihrer Ansicht nach das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) eine steuerfreie Ausschüttung einer « Dividende » wie Sie es nennen zulässt? Ich nehme an, wenn Sie diese Praxis schon so pointiert kritisieren, können Sie sie sicher auch erklären. Und eventuell erkennen dann die Leser dass es sehr wohl begründet ist, dass diese « Rückzahlungen von Kapitaleinlagen » wie ich sie nenne, nicht der Einkommenssteuer unterliegen.

    • Das entbindet nicht vor klarer Offenlegung der Steuerausfälle, alles andere ist Betrug am Stimmbürger. Dass Merz zudem noch eine Rückwirkung bis 1996 zurück eingeführt hat, erinnert an die Art und Weise wie Berlusconi legiferierte; Gesetzesänderung mit nachträglicher Legitimierung von illegalem Handeln in der Vergangenheit.

      • Hegg Martin dit :

        Wäre die UStR 2 abgelehnt worden, hätte der Staat keinen Franken mehr Steuern eingenommen als jetzt. Ganz einfach weil die Kapitaleinlagen dann in den Unternehmen belassen worden wären, wie es vorher schon seit Jahren der Fall war. Nur sind diese Kapitalien in den meisten Fällen in diesen Unternehmen gar nicht mehr notwendig, mit der Gewährung der steuerfreien Auslösung der Kapitaleinlagen hat der Staat die Voraussetzungen geschaffen, dass dieses Kapital endlich wieder sinnvoll investiert werden kann. Dies mit der Folge dass wieder neue zu besteuernde Einkommen und Wertsteigerungen entstehen.

        • Sie haben es nicht verstanden: Die Reserven aus Kapitaleinlagen werden mit laufenden neuen Gewinnen steuerfrei abgetragen, das ist der Witz an der Sache. Erst wenn diese Agioreserven weg sind enstehen wieder latent steuerpflichtige Gewinnreserven. Die alten Agio Reserven bestehen nicht einfach aus cash, sondern aus Beteiligungen und Anlagen. Niemand schüttet Naturaldividenden aus.

          • Hegg Martin dit :

            Wenn Sie es verstehen, dann erklären Sie mir doch warum trotz allen « Steuergeschenken » der letzten Jahre die Steuereinnahmen des Bundes dauernd zunehmen….. Tatsache ist, nur Kapitaleinlagen können steuerfrei aus den Unternehmen abgezogen werden, Dividenden aus erwirtschafteten Gewinnen bleiben steuerpflichtig und die erwirtschaftbaren Gewinne steigen bei einer liberalen Steuerpolitik. Und nur so können Politikerinnen wie Frau Badran weiterhin den weniger Leistungsbereiten in diesem Lande Geschenke verteilen.

          • Hegg Martin dit :

            Und hier noch die Zahlen aus der offiziellen Taschenstatistik des Bundes; Bei der direkten Bundessteuer rechnet der Bund im 2011 mit einem Einnahmenwachstum von gut 4% gegenüber 2009. Wo sind die Auswirkungen der « Steuergeschenke » Frau Badran und Herr Albert Gfeller? Das Geschwafel von « Steuergeschenken » ist nichts als reiner Populismus und offenbart einmal mehr den blanken Neid der Sozialisten.

          • Sie bleiben halt auf dem Holzweg. Dividenden aus neu erwirtschafteten Gewinnen sind eben gerade nicht steuerpflichtig, solange das Unternehmen in den letzten 15 Jahren gebildete Agio Reserven angemeldet hat. Diese werden mit den neuen erwirtschafteten Gewinnen steuerfrei abgetragen. Über die Trefferqualität des Bundesbudgets brauchen wir uns ja nicht auszlassen. Natürlich muss es mehr Steuereinnahmen geben mit den massiven Quellensteuern aus der PFZ, und wenn wir bald 10 MIo Einwohner haben; dafür ist die Infrastruktur immer teurer.

    • Anh Toan dit :

      Ja, die Frage bleibt lediglich, ob die falsche Darstellung auf Ignoranz oder Polemik zurückzuführen ist. Ich tippe auf letzteres, halte Politiker eher für schlau als dumm.

  • Karin Gut dit :

    Die Kritik an den Steuerreformen ist grundsätzlich richtig. Aber warum konnten die Bürgerlichen damit eine Mehrheit finden? Wegen dem Vertrauensverlust des linken politischen Spektrums! Angefangen hat es mit der EWR Abstimmung, als die SP praktisch geschlossen sogar für einen raschen EU-Beitritt warb, Probleme mit missbräuchlichen Sozialbezügen, Kriminaltouristen, Zuwanderungströmen, Asylanten, Scheininvaliden waren offensichtlich, die Linke wollte aber kaum bis gar nichts von Problemen wissen und hat damit entscheidend viel Vertrauen eingebüsst.

    • Viktor Knab dit :

      Frau Gut hören sie doch bitte mit diesen nun wirklich aufgedeckten Unwahrheiten der SVP auf. Wohin dies führt erlebt man nun täglich aus der Presse. Es ist ganz klar und bestätigt, wie wir bei dieser Abstimmung von FDP und SVP über den Tisch gezogen wurden!

      • Karin Gut dit :

        Sie haben den Trick der SVP überhaupt nicht kapiert! Die genannten Sorgen bestehen in der Bevölkerung, das ist Fakt. Und wenn man das bei den Linken einfach ausblenden und ignorieren will, dann spielt man genau der SVP in die Hände. Wenn die Linke gewisse heikle Themen einfach « übersehen » will, dann verliert sie enorm viel Vertrauen. Umgekehrt gewinnt man rechts das Vertrauen, um die Mehrheit der Stimmenden für Anliegen vermögender Minderheiten zu gewinnen. Alles klar?

  • Stefan Pfister dit :

    Wenn Unternehmen steuertechnisch entlastet werden sehen Linke sofort die Ausbeutung der Arbeiterschaft. Ich selber sehe primär die Sicherung der Arbeitsplätze und somit überhaupt den Erhalt der Arbeiterschaft.

  • Anh Toan dit :

    Es gibt keine steuerfreien Dividenausschüttungen, es gibt steuerfreie Kapitalrückzahlungen: Was steuerfrei zurückgezahlt werden kann, ist nie mehr als einmal einbezahlt wurde.

    NR Jaqueline Badrat, Sie sollten die Themen, von denen Sie schwafeln, zumindest im Ansatz verstehen. Oder verstehen Sie es, betreiben ganz bewusst Polemik? Führen Sie das Publikum an der Nase herum?

    • Mark Mathis dit :

      Haarspaltereien. Von der Reinheit der Lehre und der Schönheit der Theorie kann der Staat nichts kaufen. Es gibt genug Beispiele von Mehrfachbesteuerungen, an denen niemand Anstoss nimmt. Hier wurde einfach den Kapitalisten ein Geschenk gemacht (welches jemand bezahlen muss) und es ist ungewiss, ob und wieviel davon – wie versprochen – an die schweizerische Gesellschaft und Wirtschaft zurückfliesst.

    • Jacqueline Badran dit :

      Wenn Sie richtig lesen würden, habe ich von den Steuerentlastungen auf dem Kapital im Kanton Zürich gesprochen (und von Dividendenbesteuerungs-Halbierung). Von dem was sie mir vorwerfen steht kein Wort.
      Also – lesen Sie, denken Sie und dann schreiben Sie bitte erst. Ihr Kommentar ist eine Frechheit, was fällt Ihnen eigentlich ein?

      • Anh Toan dit :

        « ….Unternehmenssteuer-Reform II mit extrem hohen steuerfreien Dividendenausschüttungen, von denen wenige Einzelpersonen profitieren…..?

      • Anh Toan dit :

        Ich bin nicht der einzige der es so gelesen hat, unternehmenssteuereform 2 ist steuerfreie Ausschüttung aus Kapital- und nicht Gewinnreserven, Sie mixen alles völlig undifferenziert durcheinenander und jammern « Frechheit » wenn es aufffällt?!?

        • Hegg Martin dit :

          Scheinbar antworten Sie ja nicht auf Einträge hier die in Ihren Augen keine Frechheit darstellen. Meine freundliche Frage von gestern blieb auf jeden Fall bis jetzt unbeantwortet. Daher hier noch eine Frage an Sie Frau Badran: Warum steigen in Ihren Augen die Einnahmen aus der direkten Bundessteuer obwohl das bürgerliche Parlament mit Rückendeckung des Volkes immer « Steuergeschenke » verteilt?
          Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

      • Stephan Hanhart dit :

        Das ist mal wieder ganz typisch. Denken können immer nur die Linken. Wer nicht auf Kurs ist, der ist mal wieder dumm. Herrliches Diskussionsverständnis!

        • Anh Toan dit :

          @Stephan Hanhart: Es ist typisch Politblog, Polemik zu verbreiten. Selbst im Beitrag über Polemik wurde Polemik so definiert, als wäre Rassismus begriffbestimmendes Element. Dabei wird von den Linken genauso Polemik betrieben, wie von den Rechten, dieser Beitrag strotz davon.

          @Jacqueline Badran: Bitte erläutern Sie den Widerspruch zwischen « extrem hohen steuerfreien Dividendenausschüttungen » in Ihrem Text, und meiner Interpretation, dass Sie damit von steuerfreien Dividendenausschüttungen reden, von welchen nur wenige (Reiche) profitieren! Ich sehe morgen wieder hier rein.

  • Thomas Gerber dit :

    Wir stellen uns foglendes vor: Frau Badran leiht einer Parteikollegin CHF 10’000, zinslos. Nach zwei Jahren zahlt die Kollegin das Geld zurück. Fände es Frau Badran nun richtig, wenn sie auf diese Rückzahlung Steuern zahlen müsste? Wohl kaum. Nichts anderes wurde mit der Unternehmenssteuerreform II gemacht.

    • Heinrich Vogelsang dit :

      Ich finde, jede Handänderung sollte besteuert werden. Wenn dies konsequent geschähe, bräuchte man nicht viel zu verlangen, aber das Prinzip wäre klar und einsichtig.

      • Jacqueline Badran dit :

        ehm – guckuck Herr Gerber; ich rede über die Steuerreformen im Kanton Zürich der letzten 10 Jahre. Ich rede also nicht über die Unternehmenssteuerreform II, die ich nur als prominentes beispiel erwähnt habe, also nicht über die Kapitaleinlagen-Rückzahlung.
        Ist es zu viel verlangt zu lesen, bevor man kommentiert?

        • Anh Toan dit :

          Sie erwähnen es nebenbei, genau wie die SVP die Nationalität eines Straftäters nebenbei erwähnt haben will. Sie erähnen auch noch nebenbei, dass dies riesige Summen sind, die ganz wenigen zukommen. Alles nur ganz nebenbei, hat nichts mit Ihrer Aussage zu tun, warum erwähnen Sie es dann? Ich verabscheue Polemik von links nicht weniger als solche von rechts!

          Dafür, dass Sie meine Kommentare immerhin veröffentlichen, haben Sie meinen Respekt, für diesen Beitrag bestimmt nicht. Ich hatte schon immetr die Impertinenz, kritisch zu hinterfragen, warum mir etwas erzählt wird.

      • Anh Toan dit :

        @Heinrich Vogelsang: Sie leihen mir 10’000 bar (=Handänderung) dann zahlen wir Steuern. Ich zahle Ihnen 10’000.00 zurück (=Handänderung) zahlen wir Steuern. Sind Sie sicher, dass jede Handänderung zu besteuern ist?

        • Heinrich Vogelsang dit :

          Yep. Wie gesagt: Die Steuer/Abgabe könnte sehr gering sein. Ich finde das Prinzip bestechend, schön und einfach. Es wären keine Ausnahmen nötig. Es wäre ein effektives Mittel gegen Spekulation. So könnte man hoffentlich auch die computergesteuerten Übertreibungen an den Finanzmärten ein wenig eindämmen, Micro-Trading unattraktiv machen usw. usf.

    • Anh Toan dit :

      Frau Badran versteht dies wohl sehr gut, nur wollen ihre potentiellen Wähler dies nicht von ihr hören.

  • Thomas Steffen dit :

    Liebe Frau Badran – ganz offenstichlich scheinen Sie keine Ahnung zu haben wo und wie « das Kapital » das Geld einsetzt. Also, versuchen Sie es bitte nicht mit wilden Spekulationen. Steuern: klar, wenn Steuern gesenkt werden, fehlt es an einem anderen Ort. Steuernachlass für wenige ist nicht automatisch schlecht nur weil es nicht ins Parteiprofil der SP passt. Die obersten 1.6% der Steuerpflichtigen zahlen 50% der Vermögenssteuer, Frau Badran. Machen Sie bitte die Rechnung wenn diese 1.6% nicht da wären und wer dieses Steuerloch stopfen soll und wie.

    • Ganz einfach: Sie zahlen das Loch (falls Sie nicht zu diesen 1,6% gehören). Also mein Vorschlag: Vermögenssteuer 100% für Vermögen unter Fr. 500’000. Wäre das nicht ein freiheitlich liberaler Ansatz?

      • Thomas Steffen dit :

        lol – Sie meine wahrscheindlich 100% für Vermögen UEBER Fr. 500’000. Wie wärs mit einer Strafsteuer von 120% für Vermögen darüber ? Aber Sie haben Recht: Sie und ich zahlen das Loch. Und das Loch wird sehr gross. Die Top 10% der Reichen Steuerzahlen in der Schweiz zahlen 75% der Steuern. Aber vielleicht kann man ja dieses Loch wie in der EU mit noch mehr Ausgaben stopfen – lol !

  • Anton Schneider dit :

    Carte Blanche hin oder her – Desinformation mit System?
    Steuergeschenke mit Dividenden? Frau Badran, Sie wissen es doch, das wurde schon alles versteuert! Wer zählt denn hier wieviele Steuern? Es ja wohl nicht die unteren Einkommen, welche auch am meisten entlastet wurden. ihre Behauptungen stimmen zum Glück in keiner Weise mit den Fakten überein – auch wenn sie das 100 mal predigen.

  • lucius mayer dit :

    Die steuerlich beschleunigte Umverteilung von unten und der Mitte an den Geldadel gibt es seit über 20 Jahren. Die SP entsendete während dessen lieber ihre VertreterInnen in Verwaltungsräte von Aktiengesellschaften (Beispiel jüngeren Datums: Alt-BR Moritz Leuenberger bei Implenia) als die Interessen ihrer vormaligen StammwählerInnen zu vertreten. Nun kommt endlich etwas Einsicht. Lieber spät als gar nicht. Der Geldadel und sein Gesinde setzen indes den Klassenkampf nach wie vor weltweit unerbittlich fort.

  • Mark Mathis dit :

    Gewinne werden privatisiert, Kosten sozialisiert. Eine Binsenwahrheit, welche die Verfechter eines Nachtwächterstaates nun auf die Gemeinwesen anwenden.

  • Roland Steiner dit :

    Dann sollte man endlich etwas tun und eine Steuer abschaffen. Z.B. wäre es in der jetzigen Situation am besten, wenn die Mehrwertsteuer abgeschafft würde. Diese ist nämlich unsozial. Dies würde die Kaufkraft jedes einzelnen erhöhen und gleichzeitig gewisse Nachteile des starken Frankens abschwächen. Auch würde ein ganzer administrativer Apparat wegfallen.
    Naturlich müssen die Ausfälle kompensiert werden. Ich schlage vor, dass die Progressionskurve der direkten Bundessteuer etwas steiler gemacht würde.

    • Walter Bossert dit :

      Progressions Kurve steiler ab welchem Einkommen? Ein gefährlicher Vorschlag!

      • Roland Steiner dit :

        Von unten, da jeder von einer Abschaffung der Mehrwertsteuer profitieren würde. Da nur die Steigung verändert würde, würde dies aber für die unteren Einkommen eine Verbesserung bedeuten. Die oberen Steuerklassen würden etwas mehr als bisher belastet.

    • Die ist ja gerade für Familien mit Kindern entschärft worden. Am besten wäre im Gegenteil nur MWST und alle direkten Steuern abschaffen, geht aber nicht, da man dann auch die Kantone abschaffen müsste. Wäre aber super, extrem wirtschaftsfreundlich. Die Höherbelastung der Unterschicht wäre nur relativ, nicht in absoluten Beträgen, bzw. gar nicht spürbar. Dänemark hat heute schon 25% MWST und der Grundbedarf ist nich teurer als in CH.

      • Roland Steiner dit :

        Herr Gfeller, überlegen sie sich was ein Mehrwertsteuersatz von 25% für die Schweiz bedeuten würde! Die Hochpreisinsel Schweiz würde noch teurer. Noch mehr Leute würden für die Einkäufe ins Ausland abwandern. Für Touristen würde die Schweiz noch weniger attraktiv. Auch ist die Mehrwertsteuer nicht sozial, da jeder gleich viel bezahlen muss, egal was er verdient.

  • Thomas Flückiger dit :

    Absolut richtig!

  • Gerber dit :

    Stimmt alles und doch muss RotGrün sich selbst auch Vorwürfe machen. Mit einem besseren, klareren Abstimmungskampf lassen sich solche Sachen verhindern!

  • Adam Schmid dit :

    Solche Parolen hörte ich zum letzten Mal anlässlich eines Besuches in einem volkseigenen Betrieb in der DDR gegen Ende der Achzigerjahre. Offensichtlich befinden sich Frau Badran und ihre Genossen noch immer im « Klassenkampf » und haben somit nichts, aber auch gar nichts aus dem kläglichen Scheitern des Kommunismus gelernt. Der Kapitalismus mag heute zwar unter einem kleinen Schnupfen leiden, doch wird er sich wieder erholen, da er der ureigenen Natur des Menschen entspricht. Alles andere ist eine naive Träumerei. Leider müssen wir Netto-Steuerzahler diesen Unsinn mitfinanzieren.

    • Urs dit :

      Adam Smith, die unsichtbare Hand. Oft zitiert, und noch viel öfter komplett aus dem originalen Kontext gerissen und für eigene Zwecke missbraucht. Auch Adam Smith stellte fest das zu starke private Interessen nur dem Eigennutz dienen und am Ende der Rest der Gesellschaft ins’ Gras beisst. Das war so damals, und so auch heute. Deshalb sind strikte Leitplanken für grössere private Wirtschaftliche Entitäten unerlässlich für das allgemeine Wohlbefinden. Diesen immer extremern Eigennutz und Wohlstandsumverteilung von unten nach oben müssen die Standardsteuerzahler finanzieren…

  • Linus Huber dit :

    Dass sich die Kaufkraft der Mittel- und Unterschicht mittelfristig senken wird, ist unbestritten. Die basiert nicht nur auf diesen Steuerreformen sondern auch auf der Tatsache, dass weltweit Zentralbanken und Regierungen mit allen Mitteln versuchen, die anstehenden Abschreibungen auf Fehlinvestitionen zu verhindern.

    Die Idee, dass diese Kosten durch Erweiterung der Bilanzsummen der Zentralbanken verschwinden ist naiv; sie werden dadurch der Allgemeinheit untergejubelt. Das Trennen des Risikos vom Investment stellt eine Verletzung der Freien Marktwirtschaft dar, welche an Diebstahl grenzt.

    • Helveticus dit :

      Trennen sollte man die Banken, Mit einem Trennbankensystem könnte man das Risiko mühelos beim Investor belassen, der ja auch den Profit bekommt. So könnten die Finanzaktuerre, die Folgen ihres Tuns verantworten und die Staaten müssten sich nicht für sie verschulden.

      • Anh Toan dit :

        Das Trennbankensystem eracht ich als richtig, die Staaten werden sich dennoch weiterhin verschulden und die Notenbanken damit zum Gelddrucken zwingen. Die Rechten werden Steuern senken, die Linken Ausgaben erhöhen, die wachsenden Defizite werden über Schulden finanziert. Um die Budgetdefizite einigermassen erträglich zu machen und um Staatspleiten abzuwenden, müssen die Notenbanken Zinsen zu tief halten und Staatsanleihen kaufen, sprich Geld drucken.

        • Helveticus dit :

          Die Gefahr der Überschuldung des Staates durch Aushungerung des Staates und fehlende Budgetdisziplin besteht. Aber sie würde nicht als Folge einer Finanzkrise eintreffen. Die Gefahr wäre sehr viel kleiner und könnte rechtzeitig abgewendet werden.

          • Anh Toan dit :

            @Helveticus: Spanien, Italien Portugal und Griechenland haben keine Banken zu Lasten des Staatshaushaltes gerettet. In den USA ist der zu Lasten des Staatshaushaltes gebuchte Teil weitestgehend zurückbezahlt. Anders die Kreditfazilitäten der EZB, diese sind aber nötig, weil das Risiko von Bankpleiten wegen Staatspleiten besteht. Zweifelt der Markt nicht an der Zahlunsfähgkeit der Staaten, würde an der Solvenz zumindest der europäischen Banken auch nicht gezweifelt.

  • Pescio Guido dit :

    Wenn « Komisches » erzählt wird, wie von SP-Seite, wird es nicht wahrer, wenn man es wiederholt!
    47 Milliarden (47’000’000’000.–) an Steuereinnahmen sollen dem Staat entgangen sein? Darf ich dies
    ganz demütig bezweifeln?
    Ferner, wieviele Male soll bereits versteuertes Vermögen und Einkommen nochmals versteuert werden?
    Ferner, wer trägt schlussendlich in der Schweiz die Haupt-Steuerlast?
    Das Problem ist die Ausgabenseite und zwar ganz speziell all das, was ins Ausland versickert, aber davon will natürlich links-grün nie was wissen.

  • gabriela merlini dit :

    Nicht das kleinere Übel, sondern ein guter Kopf! Wenn man nicht hat, was man liebt, sollte man lieben, was man hat? Oder anders, also nicht die kleine Oper, sondern das grosse Fällen: wir geben uns mit Ab-Fall zufrieden und singen fröhlich der Ausbeuter Lied. Ein guter Ansatz wäre das bedingungslose Grundeinkommen, obwohl auffälligerweise in öffentlichen Veranstaltungen der Initianten die hotspots bespielt werden, und die wirklich Armutsbetroffenen aussen vor bleiben. Flankierend sollten wir fair kaufen, auch tauschen, wir zu Vielen, also in Sorgfalt investieren, uns nicht konsumieren lassen.

  • Alfred Hilty dit :

    Für mich bleibt die Frage, was zu tun ist. Sollten nicht grundsätzlich neue Geld und Wirtschaftsydteme diskutiert werden? Diese beschriebene Umverteilung von Fleissig zu Reich ist nich nur eine Frage des Steuersystems, sondern zuerst einmal eine Frage des Wirtschaftssystems. Unser Kredit und Zinseszinssystem braucht zum Leben ewiges Wachstum der Wirtschaft. Das kann nicht mehr lange gut gehen, denn die Erde wächst ja nicht mit!

    • Walter Bossert dit :

      Neue Wirtschafts-Systeme zu erfinden halte ich für aussichtslos, sind doch bis jetzt alle Versuche kläglich gescheitert! Auffallend ist aber, das kaum jemand versucht sich Gedanken zu machen ob das vorhandene Wirtschaftssystem nicht auch ohne diesen Zwang zum Wachstum angewendet werden könnte! Ich bin der Meinung, dass dies machbar ist, dazu müsste aber gerade die SP ihre Ideologien drastisch ändern!

  • Urs dit :

    Die von Fr. Badran beschrieben Situation ist der eigentliche Hauptgrund das in Europa ein Staat nach dem anderen Bankrott erklären muss und die Menschen die dort leben zu weiteren Sparmassnahmen gewzungen werden wärend sich die Eliten Steueroptimiert, und jeglicher weiterer gesellschaftlicher Veranttwortung enthoben, aus dem Staub machen. Einige Länder fallen früher weil die Fundamente eh schwach waren, anderen kommen später an die Reihe. Dabei vergessen die Menschen gerne mal, das nur ein Staat umfassende Rechte und Pflichten für alle, für Individuen und Unternehmen, durchsetzen kann.

    • Andreas Egli dit :

      Na ja, aus meiner Sicht gehen die PIGS-Staaten den Bach runter, weil sie auf zu grossem Fuss leben, zuviel Bürokratie « geniessen » und Leistung ihrer Bürger nicht fördern. Abgesehen davon übersieht Frau Badran schlicht, dass trotz – oder eben auch wegen – der Anpassungen unseres Steuersystems die Schweiz und die meisten Kantone noch in jedem Jahr über mehr Geld verfügten als in den Vorjahren; und leider oft noch mehr ausgaben.

  • Christian Müller dit :

    Die NZZ bzw. Economie Suisse sehen es naturgemäss leicht anders: http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starke-schweizer-umverteilung_1.16221672.html

  • Maja dit :

    Laut einem Bericht der NZZ ist genau das Gegenteil der Fall.
    Laut einer Untersuchung der Economiesuisse tragen die höheren Einkommen und die Unternehmen einen immer höheren Anteil an der steuerlichen Last.
    Was stimmt jetzt? Wie kommen solche unterschiedliche Ergebnisse heraus?

    • Mark Mathis dit :

      Irgendwie logisch. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich. Möglicherweise tragen die immer Reicheren tatsächlich einen höheren Anteil zum Steueraufkommen bei. Ist auch okay so, denn sie wurden in den letzten Jahren steuerlich entlastet, was sogar Economiesuisse zugesteht. Vor allem die untere Mittelschicht kommt immer schlechter über die Runden, dies ausdrücklich nicht wegen den Steuern, sondern wegen Mieten, KK etc. Und dass die Unternehmen immer mehr Steuern bezahlen stimmt nicht. Economiesuisse sagt: Sie bezahlen dem Bund gleich viel wie früher, aber den Kantonen zT massiv weniger.

    • Christoph dit :

      Weil dort immer mehr Geld ist… und unten immer weniger… bezahlen die halt auch Steuern… Dies beweist ja, dass die Reichen immer reicher und…

    • Imas Valentin dit :

      Wie wär’s mit folgenden Denkmodell: Wenn der Mittelstand und die unteren Einkommen immer weniger verdienen und die oberen paar Tausend überproportional immer mehr in der Kasse haben, dann verschiebt sich dieses Verhältnis natürlich immer mehr in die beschriebene Richtung. Dass würde dann dazu führen, dass die Reichen am Schluss die ganze steuerliche Last tragen müssen und den unteren Einkommen vorwerfen, sie verdienten immer noch viel zuviel.

  • Heiner Schellenberg dit :

    Das sind die bekannten sozialistischen Umverteilungssprüche. Anhand der Unternehmensst.-Reform II, deren Auswirkungen unterschätzt worden sind und die zu korrigieren ist, wird hier Polemik betrieben. Schauen sie sich die in der heutigen NZZ publizierte Studie der Economiesuisse an. Daraus ist ersichtlich, dass vom ges. Steueraufkommen die Unternehmen heute 22 % aufbringen. Diese Zahl ist seit 1985 steigend. Bei den natürlichen Personen zahlen die einkommensstärksten 1 % sogar 41 % des gesamten Steueraufkommens, währenddem die einkommensschwächsten 50 % der Bevölkerung gerade mal 1 % aufbringen

    • Das ist ja der springende Punkt: Die Neoliberalen versuchen das verfassungsmässige Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Progression) mit immer neuen Reformen auszuhebeln: Resultat: Die Kurve soll flacher werden, also muss logischerweise der Mittelstand die Differenz bezahlen (zuunterst gibt es ja nichts), für welchen sich die FDP angeblich ja so einsetzt. So zieht man die Wähler über den Tisch, halt typisch Politiker.

  • T. Orm dit :

    Liebe Frau Badran
    Mit vielen Ihrer Beispiele mögen Sie ja Recht haben, nicht so bei der Erbschaftssteuer. Hierbei wird nämlich schon versteuertes Vermögen nochmals einer Fiskalabgabe unterworfen. Ein klassisches Beispiel einer Doppelbesteuerung.

    • Heinrich Vogelsang dit :

      Das macht doch nichts. Wenn Sie im Lotto gewinnen, ist das auch mehrfach versteuertes Geld. Die steuerbefreite Kapitalrückzahlung via Dividende ist eigentlich auch die Aufhebung einer Doppelbesteuerung. Trotzdem hätte man es besser sein lassen, denn Schulen und Strassen wollen irgendwie finanziert sein. Und bei Erbschaften bin ich eh dafür, dass ein wesentlicher Teil der von den Erben nicht erarbeiteten Gelder an die Allgemeinheit abgeführt wird, die dafür für die Bildung und die Chancen aller mehr tun kann. Meritokratie statt Geldadel.

    • johannes wigger dit :

      Ein lächerliches Argument, welches doch nur zeigt, dass es eben keine griffigen Argumente gegen die Erbschafssteuer gibt. Es liegt in der Natur der Sache, dass Geld, solange es im Umlauf ist, immer und immer und immer wieder versteuert wird.
      Hingegen widerspricht das Erben dem kapitalistischen Prinzip, wonach Geld durch Leistung erworben wird. Ein echter Kapitalist müsste eigentlich für eine 100% (private) Erbschaftssteuer plädieren. Jeder soll die gleiche Anfangs- Chance haben. Alles andere ist Feudalismus.

  • sepp z. dit :

    Interessant, diesen Beitrag von Badran zu lesen, wo gleichentags die Economiesuisse in der NZZ Werbung für die Entlastung der Reichen und Firmen.

  • Hans Meier dit :

    Frau Badran, dann bringen Sie die SP doch mal dazu, Initiativen zu lancieren, die die *wirklich* Reichen betreffen. Auch Sie schaffen es hervorragend, immer den Mittelstand gleich mit abzocken zu wollen. Und nein, mit 250k pro Jahr ist man *nicht* reich!

    • Peter Steiner dit :

      @Hans Meier: Bevor die grossen Abzockwelle in den Chefetagen startete, war man mit 250k pro Jahr sehr wohl reich.

      Und auch heute gehört man mit diesem Einkommen zu den obersten 10% des Landes.

  • Benjamin Meier dit :

    Frau Badran, Sie erzählen Ihren Wählern nicht die ganze Wahrheit. All diese Dividenden, die hier ausbezahlt werden, wurden bereits über Gewinnsteuer von all diesen Unternehmen bereits schon einmal versteuert. Zweitens haben Ihre Wähler einen grossen Anteil am « Kapital » ¨über die Pensionskassen, Sie strafen Ihre Wähler also indirekt. Drittens, wenn wir Vermögende wie Glasenbergs… schlecht behandeln, ziehen sie so schnell wieder weg (z.B. nach Singapur), wie sie gekommen sind. Das Nachsehen haben wiederum Ihre Wähler (v.a. Mittelstand), die die Suppe dann alleine ausessen dürfen.

    • Helveticus dit :

      Wenn Vermögende immer stärker entlastet werden, und wie Glasenberg mal eben 109 Mlillionen $ steuerfrei kriegen, ist es eines Tages auch wurscht, wenn sie ihr Steuerdomizil verlegen. Mit sozialen Frieden lebe ich besser als mit unsicheren Brotkrumen vom Tisch des Geldadels.

  • Marcel Christoffel dit :

    Sehr geehrte Frau Badran

    Ihre Ausführungen sind schon recht anmassend. Als offensichtliche Wohlstands-Sozialistin profitieren ja gerade Sie von dem, was Sie anprangern! Leben Sie denn, wie von Ihnen vorgebetet, bescheiden in einer günstigen und räumlich angemessenen Wohnung? Entgelten Sie die Büromieten für Ihre Firma an bester Lage nach ortsüblichem Tarif an die Stadt Zürich?

    Sind Sie aufrecht, Frau Badran? Dann legen Sie doch Ihre Zahlen auf. Dass dabei tiefroter Filz zum Vorschein kommt, könnne Sie dann ja Ihren Genossinnen und genossen erklären.

  • K. Wiegand dit :

    Eine beliebte Antwort des Durchnittsbürgers ist: « Uns geht’s ja noch gut ». Also sollen sie mit ihrem Schlaugeschwätz und den Nachteilen leben.

  • Urs Haeny dit :

    Dieser Artikel strotzt nur so von Halbwahrheiten! Zur Unternehmenssteuerreform II: Bei den steuerfreien Dividendenausschüttungen handelt es sich um bereits versteuerte Vermögenswerte der Unternehmen. Zudem: Die Schweiz ist schon längst nicht mehr Spitze, was die Steuerbelastung anbelangt. Vergleichen Sie doch die USA und asiatische Staaten (zB Singapore). Drittens: Das Wachstum von Staats- und Steuerquote in der Schweiz geht stetig weiter – der Staat nimmt laufend mehr Geld von seinen Bürgern. Das ist doch der Skandal – von einem Franken Einkommen bleiben weniger als 50 Rappen.

  • H. Schütz dit :

    Die CH Bananenrepublik war schon immer, ist noch und bleibt eine ewige Schmarotzerin darum lebt sie auch weiterhin von Schmarotzern und Kriminellen, Despoten, Diktatoren, Steuerhinterziehern und anderem Gesindel!

    • P. Oli dit :

      Achtung Troll, bitte nicht füttern.

      • H. Schütz dit :

        …Ha, ha, je troller umso doller und Troll hin oder her – was Fakt ist ist Fakt, gälled Sie Herr Troll mit Troll-Namen « P. Oli »

  • SPler wollen immer das Geld der anderen verteilen, weil sie selber nichts haben. Ich empfehle: Fleiss, Bescheidenheit, Sparen!

    • Maja dit :

      wenn alle sparen läuft die Wirtschaft eben auch nicht. Jemand muss die Produkte ja kaufen.

  • Hannes Müller dit :

    Der Artikel ist ausgerechnet heute durch die Fakten widerlegt worden. Messbare und nachweisbare Tatsache ist: Es gibt eine verstärkte Umverteilung von Oben nach Unten.

    Man lese einfach eine Zeitung, die auch WIrtschaftsnachrichten bringt, welche unbequem sind für linke Politik.

    • Mark Mathis dit :

      Sie Leichtgläubiger. Ihre Fakten sind Schein-Fakten. Die Economiesuisse betreibt Zahlenhuberei, mit denen eine gewünschte Aussage unterlegt wird. Das macht die Gegenseite natürlich auch. Man muss deshalb jeden Schluss selber überdenken, jede Argumentation selber hinterfragen, jede Datenquelle selber überprüfen. Alles andere ist pure Sektiererei, nichts als Blabla, reine Zeitverschwendung.

      • Thomas Steffen dit :

        Ahh – ich sehe – es geht Ihnen einfach ums Erniedrigen (Leichtgläubiger) der Andersdenkenden. Was machen Sie hier, Herr Mathis, teilen Sie hier im Forum aus was Sie einstecken müssen oder was ist genau Ihr Problem ?

        • Mark Mathis dit :

          Mein Problem ist, dass Herr Müller das Elaborat von Economiesuisse zu « messbaren und nachweisbaren Tatsachen » erklärt. Offenbar hält er das, was von einer Interessensgruppe in die Form eines längeren Aufsatzes gebracht wurde, für wissenschaftlich – und dies darf man kritisieren. Ich kann nämlich ebenso « messbare und nachweisbare Fakten » bringen, welche Economiesuisse widerlegen – das sind dann die, welche für die Studie nicht berücksichtigt wurden.

  • Anton Schwegler dit :

    Herzliche Gratulation zu diesem gut fundierten Beitrag, welcher tatsächlich mitten ins Schwarze getroffen hat! Bedauerlicherweise wird aber weiterhin von « Sozis » gesprochen werden, die ihnen an den Speck gehen wollen.

  • Emett_Brown dit :

    Das System der asozialen Umverteilung ist doch der Kern des neoliberalen Gedankenguts: Mehr,immer mehr! Und jene die bald nichts mehr zum Fressen haben sind eh alle selber schuld – faules Pack soll eben arbeiten gehen oder ein paar ihrer Aktien verkaufen!

  • will williamson dit :

    Wenn in den Abstimmungsunterlagen von einigen hundert Millionen an Steuerausfällen die Rede ist und daraus dann 47 Milliarden werden, dann ist das sicher nicht in Ordnung. Zu beantworten wäre die Frage, ob BR Merz seinerzeit mangels oder wider besseres Wissen eine Zahl in die Welt gesetzt hat. Letzteres wäre natürlich schlimmer als ersteres. Trifft ersteres zu, dann hätte man eben vorgängig abklären sollen, wie viel solche Reserven aus Agio-Aufzahlungen existieren. Wenn man die jetzt ermitteln kann, hätte man sie ja auch vorher ermitteln können.

  • cristiano safado dit :

    In erster Linie muss die Unternehmenssteuerreform rückgängig gemacht werden. Bundesrat Merz hatte damals das Volk massivst belogen. Gegen eine Rückgängigmachung der Unternehmenssteuerreform haben sich die Räte mehrheitlich gewehrt. Für mich ist unverständlich. dass die Linksparteien bis heute keine Volksinitiative gestartet haben, um diese Unternehmenssteuerreform rückgängig zu machen. Die Linksparteien hätten jetzt zweifellos die Mehrheit des Volkes hinter sich.

  • Beat dit :

    Das tönt zwar gut. Allerdings gingen da doch einige Details vergessen. Z.B.: Die Erbschafts- unf Handänderungssteuer hat auch sogenannt normale Bürger blastet. Insbesondere deshalb, weil diese einen grösseren Teil des bereits vorher versteuerten Spareinkommens nochmals vesteuern mussten. Das hat auch den Konsum gehemmt, oder? Bei der Unternehmenssteuer-Reform II müsste aber der Gewinn der institutionellen Anlegern (Pensionskassen, AHV/IV, SUVA) miteinbezogen werden. Davon profitieren wir alle. Das heisst nicht, dass die Argumentation von Fr. Badran vollständig flasch ist.

  • hp graenicher dit :

    Simultan ein Beitrag in der NZZ, mit einer anderen Sicht:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starke-schweizer-umverteilung_1.16221672.html

    Zwei der Schlüsse:
    « Der Anteil der Beiträge der Unternehmen (Unternehmenssteuern plus Sozialversicherungsbeiträge) an den gesamten Steuereinnahmen ist seit 1985 von 17% auf 22% gestiegen. »

    und:

    « […] sind in den vergangenen zehn Jahren gleichwohl sämtliche Einkommensklassen in den Genuss von Reallohnerhöhungen gekommen. »

    Die Kaufkraft der breiten Bevölkerung ist laut dieser Studie nicht akut gefährdet.

    • Mark Mathis dit :

      Zu Punkt 1. Da liegt der Hase wohl bei den Sozialversicherungen im Pfeffer. Man kann aber zu den Steuern nicht einfach alle Abgaben dazu rechnen, die einem propagandistisch in debn Kram passen, wenn man glaubwürdig bleiben will.

      Zu Punkt 2: Reallohn ist nicht gleich Kaufkraft und Kaufkraft ist nicht gleich verfügbare Kaufkraft. Was nützt mir mehr Lohn und eine theoretisch höhere Kaufkraft, wenn ich zB mehr für Krankenkassen, Feuerwehrersatzabgabe etc etc. aufwenden muss? So wie ich mich erinnere, sinkt die frei verfügbare Kaufkraft seit längerem.

  • Fritz Berger dit :

    Ja, die Unternehmenssteuerreform wurde perfide durchgeschummelt, aber die Linke hat versäumt, dies im Abstimmungskampf in schärfster Form anzuprangern. Die Initiative zur Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer wiederum schiesst übers Ziel hinaus: anstatt einer sanften Progression bei einem tieferen Freibetrag aus wird die 20%-Flatrate ab 2 Mio. die KMU- und Kleinimmobilien-Schweiz kaputtmachen. Jedes Häuschen z.B. in Zürich ist heute mehr Wert als 2 Mio. CHF. Ob dann Wohnungsnot und Mietzinse besser werden, wenn diese Häuschen von den grossen Immofirmen übernommen werden? Wohl kaum.

  • will williamson dit :

    Man sollte sich auch mal noch über die Sprachregelung einigen. Die Kritiker brauchen immer das Wort « Dividenden ». Es soll sich aber um die Auszahlung von « Kapitalreserven » handeln, also um die Rückzahlung von Agio-Aufgeldern, die bei der Emission von neuen Aktien bezahlt wurden. Dann wären es effektiv steuerfreie Kapitalrückzahlungen ohne Herabsetzung des Aktienkapitals. Kann das hier jemand definitiv klären?

  • Rolf Menzi dit :

    Tja, von den Steuern entlasten kann man nur diejenigen, die überhaupt Steuern zahlen. Mit einem mittleren oder kleinen Einkommen zahlt man netto nix, man bekommt mittel Krankenkassenprämienverbilligung sogar Geld vom Staat geschenkt, finanziert durch die Steuerzahlungen der Leistungsträger. Auch die Leier um die Steuerreform ist ein Scheingefecht – ohne diese würde kein Rappen mehr in die Staatskasse kommen, eher im Gegenteil – das ausgeschüttete (und schon als Gewinn besteuerte) überflüssige Kapital würde einfach weiterhin in den Unternehmen brachliegen statt wieder in den Kreislauf kommen.

    • Interessante Feststellung: Nach Ihnen ist Geld, das in Unternehmen investiert wird brachliegend; also besser rausnehmen und verspekulieren, Sie stimmen also dem Artikel zu.

  • Kaspar dit :

    …dabei kann nur das eingebrachte Kapital wieder steuerfrei ausgeschüttet werden. Gewinnausschüttungen waren und sind steuerbar. Es nähme mich ja wunder, wie all jene, die jetzt gegen die UstRII wettern, reagieren würden, wenn sie nicht nur Gewinne, sondern auch das eigene Kapital (=Kaufpreis & Aufwertungen) aus einem Hausverkauf als Einkommen versteuern müssten… Ohne Frage sind die ausfallenden Steuern schmerzvoll und es ist fraglich, wieso derart lange zurückliegende Kapitaleinlagen berücksichtigt werden – doch sachrichtig ist das Ganze m.E. schon.

  • Karl Lang dit :

    Die im Blog gemachten Behauptungen stimmen grösstenteils nicht. Die eben publizierte Studie der Economiesuisse zur Verteilung der Einkommen und Steuerlast zeigt unmissverständlich auf, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Schweiz hat eine steile Progression bei den mittleren, hohen und höchsten Einkommen. Diese Leute finanzieren den Staat überproportional stark. Wir verteilen bereits stark von oben nach unten um. Frau Badran irrt oder will – ideologisch verbrämt – verirren. Der Link dazu: http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starke-schweizer-umverteilung_1.16221672.html

    • Richi dit :

      Man kann auch sagen: « Wes Brot ich ess, dess’ Lied ich sing »!

    • Mark Mathis dit :

      Nachdem der Link nun schon zum dritten Mal gepostet wurde, frage ich mich, ob die Economiesuise-Propaganda für die Marktgläubigen den Stellenwert einer heiligen Schrift hat. Versuchen Sie es doch mal mit konkreten Argumenten. Zum Beispiel so. Die Economiesuisse-Studie zeigt laut NZZ, dass auch die Reichsten einkommensmässig um fast 10 Prozent entlastet wurden. Keine Rede ist im Artikel von der Besteuerung von Vermögen.

    • Dylan Ant dit :

      Ist nicht sehr überraschend, dass die Economie-Suisse zu diesen Schlüssen kommt. Nur unterschlägt sie dabei, dass die Reallöhne durch die Teuerung eigentlich gesunken sind und deshalb die Steuerbelastung für die gering und mittel verdienenden dennoch zugenommen hat.

    • will williamson dit :

      Vor längerer Zeit hat mal jemand (wars die EconomieSuisse?) behauptet, die Reichen würden den Staat finanzieren. Ein Kommentator hat dann die Frage gestellt, wer denn die Reichen finanziere. Antwort hat er, soweit ich feststellen konnte, keine gekriegt.

  • Tom Schneider dit :

    Das Problem in erster Linie: Die Behauptung, Steuererleichterungen würden zusätzliche Steuereinnahmen generieren, wird nie konsequent hinterfragt. Eigentlich müsste jede Steuerreduktion einem Benchmark unterzogen werden: Wenn durch eine Massnahme keine signifikanten Steuer-Mehreinnahmen generiert werden, muss die Steuerreduktion – da unnütz oder gar kontraproduktiv – rückgängig gemacht werden. Bloss, in Zeiten, in denen alles quantifiziert und ökonomisiert wird, bleibt just dieser Bereich ein blinder Fleck, zumindest in der Wahrnehmung (oder Ideologie) der im Artikel genannten Parteien.

  • Steiner dit :

    Ganz schlechter Artikel. Voller Behauptungen die keine Basis haben. Es macht überhaupt keinen Sinn mit solchen Leuten zu diskutieren. Entweder haben Sie nicht die entsprechenden Kenntnisse oder Sie versuchen allle Fakten zu verschleiern.

    • Herrmann dit :

      Entschuldigen Sie, Herr Steiner, aber ich denke, Ihnen fehlen die entsprechenden Kenntnisse.

      • Anh Toan dit :

        @Herrmann: Nee, Steiner hat absolut recht, der Artikel ist in weiten Teilen reine Polemik: Es gibt keine steuerfreien Dividendenausschüttung, weder bei der Verrechnungssteue, noch bei der Einkommensteuern. Verrechnungssteuern wurde da abgeschafft, wo Kapital, das früher einbezahlt wurde, zurückbezahlt wird, die Einkommenssteuern für Dividenden (nicht Verrechnungssteuer) wurde in ein paar Kantonen für Dividenden reduziert, da die entsprechende Erträge vor der Weiterleitung an die Aktionäre bereits in der Gesellschaft besteuert wurde. Ich denke, Frau Badran unterlässt das Differnzieren absichtlich.

        • Urs dit :

          Ach der Hr. Toan hängt, wie so einige andere auch, weiterhin den Neoliberalen Dogmen an… einfcah mal herunterbeten bis alle erschlagen sind… aber keine Antworten auf Geammtgesellschaftliche Konzepte hat. Einzig die Gesundheit des Kapitals liegt ihm am Herzen… Ob dann nun ganze Nationen systematisch an die Wand gefahren werden ist in dem Kontext völlig wurscht da die Finanzmärkte weiterhin jubeln und die Steueroasen intensiv genutzt werden. Aber, sowhol die Investoren als auch die Finanzmärkte leben beide von menschlicher Arbeit…

        • Mark Mathis dit :

          Diese pars-pro-toto-Argumentation können Sie doch unmöglich ernst meinen. Es geht hier nicht hauptsächlich um die Unternehmenssteuerreform II, sondern diese dient als ein Argument in einer Kette von mehreren Argumenten, aus denen eine These gezimmert wird. Ob die Unternehmenssteuerreform eine steuerbefreite Dividendenausschüttung oder Kapitalrückzahlung ist, ist für die Argumentation unerheblich. Erheblich ist, dass von ihr wenige Einzelpersonen zulasten des Gemeinwesens profitieren. Ich halte die Grundaussage der Kolumne für zutreffend

          • Anh Toan dit :

            @Mark Mathis: Ich argumentiere nicht, ich beschreibe die Besteuierung von Dividenden in der Schweiz, stelle lediglich richtig, dass es keine steuerfreien Dividendenauschüttungen gibt, wie der Artikel behauptet, wobei die Autorin dies bestreitet.

            Argumentieren kann man darüber ob dies richtig ist oder falsch, dass es so ist, ist unbestritten, zumindest unter Personen die sich mit dr Materie vertraut gemacht haben.

            @Urs: Es ist kein neoliberales Dogma, sondern Gesetz und Praxis in der Schweiz, Gewinnausschüttungen zu besteuern, wenn ich dies kritisieren würde, wäre es allenfalls neoliberal.

    • Urs dit :

      Was denken Sie warum etwa die SBB permanent die Preise erhöhen muss und auch die KK Prämien stetig steigen? Wegen dem schlechten Artikel den Behauptungen und weil das alles keine Basis hat?

    • Alex Moser dit :

      Leider stimmt Wort für Wort!! Beispiel: Wenn in Klein-Krisen Steuererleichterungen für die Reichen gewährt werden mit der Ausrede, dass das Geld in Umlauf käme, passiert gar nichts. Die Binnennachfrage steigt um Null, weil die Reichen schon alles haben. Gäbe man hingegen pro Familie nur 500.– Franken Steuerrabatt, käme das Geld sofort in Umlauf, weil dort die Kinder weiterwachsen, also neue Kleider, Schuhe etc. benötigen! Das nennt man Nachholbedarf! Aber eben, die Kollegen in den vornehmen Clubs sind den Herren Kantons- +Nationalräten eben näher als das liebe Volch…

    • Dylan Ant dit :

      Ganz schlechter Kommentar. Voller Behauptungen, die keine Basis haben. Es macht überhaupt keinen Sinn mit solchen Leuten zu diskutieren.

  • Herrmann dit :

    Da gab es doch einmal den Vater des deutschen Wirtschaftswunders und der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, CDU, der klar und unmissverständlich Wohlstand für alle forderte und auch durchsetzte: Am Produktivitätszuwachs sollten im Interesse der Gesellschaft alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilhaben. Ende der 60iger Jahre hatte ich zuerst eine kaufmännische Lehre absolviert und einen fairen Patron. Er vertrat immer wieder die Auffassung, dass der Chef nicht mehr als das 10fache eines einfachen Mitarbeiters verdienen könne.

  • maria dit :

    Warum gibt es die direkte Bundessteuer, die ja mal die Wehrsteuer war? Das Volk wurde ja richtig angelogen, hiess es doch damals, dass diese Steuer nach dem Krieg wieder abgeschafft werde, doch sie wurde ja nur umbenannt, die jüngeren Leute wissen von diesem Versprechen gar nichts mehr, weil es so lange hinausgezögert wurde.

  • Rolf Menzi dit :

    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/starke-schweizer-umverteilung_1.16221672.html

    Es ist brandgefährlich, wenn eine Mehrheit im Land kaum Steuern zahlt und das Gefühl bekommt, da gebe es ja ein paar « Reiche » und Unternehmen, die den ganzen Müssiggang irgendwie schon bezahlen werden. Diese sind nämlich sehr mobil und suchen sich, wenn man sie unfair behandelt, zurecht einen besseren Standort.

  • Peter Salto dit :

    Dividenden sind Gewinnausschüttungen. Kapitalrückzahlungen sind Rückzahlungen eines vorher versteuerten Kapitals. Insofern gibt es kein Problem. Dumm ist nur, dass die Unternehmen selbst die Begriffe verwechseln und Kapitalrückzahlungen als steuerfreie Dividenden deklarieren. Und Politiker, die das auch nicht verstehen, aber daraus populistisch Kapital schlagen (also eine politisch falsch deklarierte Dividende beziehen):

  • Mathieu Erich dit :

    Die gute Frau unterschlägt bewust , dass die grösste Aktionäre in der Schweiz die AHV und die Pensionskassen sind und somit alle Schweizer/innen profitieren von dieser Steuerreform und nicht nur Einzelpersonen. Oder erwartet sie, dass in Zukunft auch Abhebungen von Sparkonti und Anliehe3nrückzahlingen zu versteurn sind?

  • Lidija Jametti dit :

    Ich bin der Meinung, dass die Unternehmenssteuerreform und Steuerfreie-Dividendenausschüttung auf dem Puckel der Arbeitenden geschieht, was die Sparmöglichkeiten der breiten Schichte der Bevölkerung mindert, Konsum abbremst und zu einer Verlagerung des Kapitals führt.
    Die Firmen verdienen Milliarden. Sie zahlen auch dort nicht wo sie herkommen. Ich sehe nicht wieso Hr. Merz sich für die Reichsten der Welt so barmherzig einsetzte. Solche Firmen würden in der EU, den USA und in Russland um einiges mehr zahlen müssen als in der Schweiz. Warum solche Geschenke?

  • La Gauche est la mort de l'Humanité dit :

    Le PSS (Parti du Suicide Suisse) fait partie de la Gauche. Et la Gauche c’est quoi? La Gauche c’est les rois pour trouver de nouvelles façon de dépenser l’argent que nous gagnons. La Gauche c’est aussi des incapables. Incapables à créer, sans de grosses subventions étatiques, des entreprises qui créent la richesse et les emplois pour le pays. Dès lors, avant de penser à redistribuer, pensons à économiser notamment en dégageant tous ces faux réfugiés, mais vrais profiteurs économiques à qui on donne en priorité nos HLMs, nos allocations sociales et une éducation coûteuse dans nos écoles

    • Wiz dit :

      Oh j’abonde dans votre sens avec ces gauchistes qui parfois, veulent tellement aider tout le monde qu’ils en oublient les locaux qui galèrent oui. Mais quand-même cet article traite d’un sujet précis, celui d’une ponction EVIDENTE sur les basses et moyennes couches sociales alors que partout on parle de baisse de la fiscalité pour les personnes morales ou physiques qui ont des réserves. Et vous assénez des généralités concernant la gauche. Qu’elle vous déplaise soit, mais argumentez que diable !

  • Rudolf Mühlemann dit :

    Dogmen und Ideologien existieren in erster Linie auf der linken Seite. Die Grundlagen für den materiellen Wohlstand werden an der Basis geschaffen. Also bei den Menschen, beim freien Unternehmer. Dieser entwickelt eine Geschäftsidee, verfolgt diese obsessiv, investiert eigenes und teilweise fremdes KapitaL und risikiert, beides zu verlieren. Das geborgte muss er auch dann zurückzahlen, wenn er verliert. Dann schaftt er Arbeitsplätze. Er und seine Angestellten bezahlen Steuern. Linke Unternehmer sind auch okay, sofern sie sich nicht schlauerweise nicht doch irgendwie vom Staat alimentien lassen

    • Falsch. Wenn er verliert schauen die Gläubiger in die Röhre; was nützt ein Verlustschein aus einem GmbH-Konkurs? Damit kann ich nicht den Unternehmer belangen. Der Unternehmer jammert zudem noch über Doppelbesteuerung bei Gesellschaft und Anteilsinhaber.

      • Anh Toan dit :

        @Albert Gfeller: Lieferanten und ähnliches schauen in die Röhre, eine Bank oder ein Investor gibt einer von einer einzigen Person beherrschten GmbH nie einen Kredit ohne Bürgschaft des Hauptgesellschafters, hat dieser eine Hypothek bei der gleichen Bank, dient das private Haus als Sicherheit für den Geschäftskredit, denn die Hypothek gilt als Sicherheit für alle Forderungen dieser Bank gegen diesen Schuldner, nicht nur für die eigentliche Hypothek. Selbst professionelle Vermieter verlangen eine Bürgschaft des Hauptgesellschafters oder verweigern den Abschluss des Mietvertrages auf eine GmbH.

  • Andres Müller dit :

    Die Schweiz lebt von Schwarzgeld, sei es vom Ausland zugeführtes Kapital oder von Innen wo es legalisiert wurde. Umgekehrt wird versucht sich am Kapital der breiten Bevölkerungsschicht zu vergreifen oder dieses unerreichbar für die ärmeren zu isolieren (siehe Abkehr von der Wohneigentumsförderung via Pensionskasse). Doch die SchweizerInnen leben mehrheitlich im Glauben an die to big to fail -Gnomen von Zürich. Da die Umverteilung raffiniert organisiert ist und wenig transparent haben die Oligarchen in der weniger sozial denkenden Deutschschweiz leichtes Spiel.

    • Lodowico Forte alias Ludwig Stark dit :

      Zum Glück gibt es auch noch ein paar wenige, bzw. ehrliche und kompetente Kommentatoren hier in den hetzerischen, arroganten Schweizer-Foren. MERCI an @Andres Müller für seinen voll zutreffenden Kommentar!

  • BRAVO U. Holzapfel ! dit :

    @Urs Holzapfel, 10:48 Uhr
    « Richtig,werter Herr Baumann! Es waren Schweizer Banken,die einträchtig Geschäfte mit Nazideutschland betrieben,aber nach dem Krieg imageträchtig den falschen Mythos pflegten,ihnen seien in erster Linie die Vermögen jüdischer Verfolgter am Herzen gelegen.Man kann sich seine Wahrheit auch zurechtbiegen,nicht wahr? »

  • Cassandra dit :

    Manchmal hat man das Gefühl, dass der Mensch das lernunfähigste oder lernunwilligste Lebenwesen des Planeten ist. Seit Jahrtausenden bescheissen uns die « Führer », ob König, Kirche, Partei oder demokr. Regierung: Immer « sorgen » sie sich ums Volch u. immer sind SIE SELBER das Volch!
    Arbeiter, Bauern, Rentner stimmen für das Kapital (FDP, SVP, CVP) statt für die Arbeiter (SP), für Unternehmen statt für sich, obwohl jeder weiss, dass es die Reichen sind, welche die Gesetze machen u.diese sind sicher nicht zu ihren Ungunsten!
    Bloss weil die Propagande « Links » beschimpft, ist Links nicht=schlecht.

    • gabriela merlini dit :

      Hm, wer stimmt ab, wer hat das Stimmrecht? Eine Demokratie, die gewisse Menschen vom Wahlrecht, jedoch keineswegs von den Pflichten, abhält, ist vielleicht auf dem Weg zur Demokratie, bestenfalls. Die wirklich Betroffenen sind die Armutsbetroffenen, und leider haben sie meist kein Stimmrecht, obwohl sie manchmal sogar in der Schweiz geboren wurden. Deshalb mag ich den Vorwurf nicht, die « Arbeiter » würden die Geldmacht wählen, hingegen haben Bauern als Landbesitzer durchaus Grund, diese zu wählen. Und gibt es noch die erlernte Hilflosigkeit, die eine willkommene Einnahmequelle sein kann.

    • hans-ulrich dit :

      Ich, 41, bin auch Arbeiter, bin aber gar nicht der Meinung, dass die SP die Arbeiter unterstützt. Bsp. 1: Sie setzt sich für mehr offene Grenzen ein – die darauffolgende Kriminalität macht auch vor mir keinen Halt. Bsp. 2: Sie will mehr Sozialausgaben, sodass bald nichts mehr von meinem Lohn übrig bleibt. Bsp. 3: Sie ist für mehr Entwicklungshilfe. WAS NÜTZT MIR DAS?!
      Die SVP dagegen will die EL stoppen, die Grenzen sicherer machen, weniger Sozialausgaben, die Bauern subventionieren und härtere Strafen für Kriminelle. DAS hilft mir…

      • will williamson dit :

        Zu 3.: Richtig praktizierte Entwicklungshilfe nützt sogar Ihnen. Es kommen dann weniger von diesen « Kriminellen » von denen Sie sich bedroht fühlen. Wieso Sie Sozialabgaben schlecht und Subventionen für die Bauern gut finden, ist auch nicht nachvollziehbar, ausser Sie seien Bauer, was Sie aber anscheinend nicht sind. Dass Sozialabgaben nicht per se schlecht sind merken Sie spätestens wenn Sie arbeitslos oder invalid werden, was man Ihnen aber nicht wünscht.

        • hans-ulrich dit :

          1. Klar wäre Entwicklungshilfe sinnvoll, aber wie Sie sagen, nur wenn sie auch richtig praktiziert wird. Bin mir aber ziemlich sicher – ist zwar nicht empirisch belegt – dass dieses Geld zum Grossteil nicht an den richtigen Orten landet.
          2. Fühlen Sie sich nicht von Kriminellen bedroht? Haben Sie Bekannte, bei denen schon mal eingebrochen wurde?
          3. Ich finde Sozialabgaben nicht schlecht, nur eine Erhöhung der Sozialabgaben. Es gibt einfach zu viele Fälle, wo das System ausgetrickst wird und dies nicht verhindert wird (werden kann). Wollen Sie, dass ihr Geld kosovarischen Politikern zukommt….

          • will williamson dit :

            ad 1. schön, dass Sie mir zustimmen. Man darf denen eben kein Geld schicken, sondern muss zumindest die Überwachung mit eigenen Leuten sicher stellen.
            ad 2. Ich fühl mich nicht! Die Gefahr besteht natürlich immer. Die bestand aber auch – in geringerem Mass – vor der Öffnung der Grenzen. Die PFZ finde ich problematischer im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt (Verdrängung von Schweizern und Lohndumping).
            ad 3. Eine Anzahl Missbrauchsfälle gibt es immer. Die müssen verhindert oder dann sanktioniert werden. Deswegen die Sozialabgaben abschaffen zu wollen, ist nicht zielführend.

      • Helveticus dit :

        Na klar. Und wenn Blocher und Kollegen ein paar Dutzend Millionen mehr durch die Unternehmenssteuerreform kriegen, nützt ihnen das auch? Und wenn dadurch Millarden für Schulen und Strassen fehlen, dann unterrichten sie ihre Kinder halt selber und fahren auf ungeteerten Feldwegen, das macht ja eh mehr Spass und hilft ihnen so auch wieder.

        • hans-ulrich dit :

          Ihnen ist aber schon bekannt, dass die Arbeitsplätze in Ems nur wegen dem « Bösewicht » Christoph Blocher nicht gestrichen wurden.
          Die Konzerne geben ihr Geld ja nicht nur für Dividenden aus, sie schaffen damit auch für die Volkswirtschaft wichtige Arbeitsplätze. Wie gesagt, zur Finanzierung der Schulen und Strassen wäre mein Rezept, die Ausgaben endlich mal an den richtigen Stellen anzusetzen. Wie gesagt, bsp. die EL streichen etc…

          • Helveticus dit :

            Gerade sehen wir wie Dutzende von Milliarden in der Staatskasse fehlen, weil die eben nicht von den Unternehmen dafür gebraucht werden, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, sondern weil sie steuerfrei an die Anteilseigner zurückgeschoben werden können und so die besitzenden Besitzer noch ein bisschen besitzender machen. Sie und ich haben davon nix, ausser dass wir dereinst vielleicht ein bisschen stärker zur (Staats-)Kasse gebeten werden, weil darin jetzt das Geld der Besitzenden fehlt.

  • PlainCitizen dit :

    Die Kaufkraft wird geschmälert durch die Kosten beim Ausbau der Sozialleistungen und Krankenkassenleistungen. Also durch Massnahmen der Politik. Sicher nicht der rechten Politik.

  • Mike Keller dit :

    Alles schön und gut, aber Dank u.a. unserer Steuerpolitik ist die Schweiz nach wie vor ein interessanter Standort für Investoren sprich Arbeitsplätze. Sehen Sie sich doch die heutige Arbeitslosenstatistik der EU. Da kann man wohl nicht sagen, dass es der unteren Schicht in der Schweiz per se schlecht geht. Lieber einen Job haben, dafür weniger staatliche Unterstützung kassieren. Würde man meinen, ist aber bei solchen Politikern zu bezweifeln. Die SP verfolgt eben eine schichtenlose Gesellschaft mit minimalistischem Einsatz wie Fortschritt sprich Kommunismus, daher auch diese Umverteilungen.

  • Jack Biedermeier dit :

    Das alte römische Reich ging an Bürokratie und an zu vielen Leuten, die am Staat saugten, zugrunde. Produktivität, Nutzen der Arbeit ist halt nicht das Lieblingsthema der Linken.

  • Rene Wetter dit :

    Warum das so ist kann man hier gut nachlesen, viele Mittelständler unterstützen die herrschenden Zustände in der irrigen Annahme, dass sie auch mal zu den Profiteuren gehören würden. Der Schweizer ist wohl stolz auf seine Freiheit und unabhängigkeit, aber in Wahrheit verhält er sich sehr devot gegenüber den Reichen und Mächtigen. Der Mittelstand wird sich noch selber abschaffen, weil er ständig mit den Eliten kungelt und die dummen Leute merken es nicht mal. Seit den 90er kommt der Durchschnittsbürger nicht mehr vom Fleck, aber er will es ja so haben.

  • Gerda Schuurman dit :

    Wenn Jacqueline Badran die Kommentare auf ihrem Artikel liest, wird sie sich bestätigt fühlen ganz auf der Linie der Linken zu liegen. Ebenso wie die Linken politisiert und argumentiert sie zu 100% an die Wirklichkeit, Machbarkeit und am Wohl des durchsnitt Bürgers vorbei.

    • Helveticus dit :

      Wenn Sie reiche Financiers für durchsnitt Bürger halten, ist Ihnen nicht zu helfen, und eine inhaltliche Entgegnung auf ihren Kommentar erübrigt sich ebenfalls.

  • johannes wigger dit :

    Jede Steuersenkung, jede Steuerabschaffung (Erbschaftssteuer) bedeutet systembedingt eine Umverteilung von unten nach oben! Und trotzdem: Bei (fast) jeder Abstimmung stimmt die Mehrheit in diesem Sinne. D.h. die grosse Mehrheit stimmt gegen ihre eigenen Interessen. Ja Herrgott, man kann die Leute doch nicht zum Glück zwingen! Wir leben in der mächtigsten Demokratie überhaupt und ich glaubte immer, dies sei eine Garantie, solche Auswüchse zu verhindern. Ich habe den Glauben an Demokratie = Gerechtigkeit schon längst verloren. Ein vernünftiger, verantwortungsvoller Diktator wäre wohl besser.

    • will williamson dit :

      Herr Wigger, dass ein vernünftiger, verantwortungsvoller Diktator bessr wäre, habe ich auch schon gedacht. Aber wir haben ein praktisches Problem: Den zu finden, ist äusserst schwierig, falls es ihn überhaupt gibt. Und wenn man ihn gefunden hat, besteht das Risiko, dass er nach dem Antritt der Macht unvernünftig und korrupt wird. Beispiele dafür gibts zu hauf.
      Mit der Feststellung, dass die Leute gegen die eigenen Interessen stimmen, haben Sie recht. Die lassen sich halt leicht manipulieren. Mit Auslagerung von Arbeitsplätzen drohen hilft fast immer. « Meinungsbildung » wird das genannt.

    • Genau. CB hätte es gerichtet. Leider ist er zu alt.

  • Stephan Hanhart dit :

    Eine Frage Frau Badran. Ihr Smartvote – Profil zeigt an, dass Sie wenig für Law & Order übrig haben. Nun sind Steuern aber auch Recht, Steuerrecht. Wie bekommen Sie diesen Spagat hin? Polizei nein, der totale Steuerstaat aber schon?

  • hans-ulrich dit :

    Sie erwähnt hier aber nicht, dass die Linken sich meistens für mehr Staatsausgaben einsetzen und damit dem Portemonnaie des einfachen Arbeiters zusetzen. Mein Vorschlag: Kürzen bei den Sozialausgaben, der Entwicklungshilfe (komplett) und Integrationszuschüssen. Wenn die Linke die Steuern für die Unternehmen erhöhen will – nur zu. Frage mich nur, wie sie das den Personen, die dann ihren Job verlieren , erklären will. Das scheint für sie wohl das Ziel zu sein, denn dann soll der Staat diese Leute einstellen, bis es nur noch Staatsangestellte gibt. Dann hätten sie auch den Systemwechsel erreicht.

    • Kürzung ok, dann aber auch bei Militär und insbes. hochsubventionierte Landwirtschaft und Kultur, die einzigen beiden Bereiche, wo staatlich garantierte Produktabnahme und garantierte Beschäftigung besteht. Ein Schlag ins Gesicht für jeden Gewerbler und Angestellten, die dem freien globalen Markt ausgesetzt sind.

    • Stephan Hanhart dit :

      Der Linken geht es doch regelmässig nicht um die einfachen Leute. Grösster Profiteur sind sie selbst. Sozialhilfe, Entwicklungshilfe etc. – überall braucht es Verwaltungspersonal. Effektive Sozialhilfe würde den Helfern den Job kosten. Das will man doch wirklich nicht.

  • Jair dit :

    Jetzt hört doch auf so erbärmlich reaktionär herumzuwinseln, wer sonst noch so alles Schuld sei. Jacky hat nicht nur etwas Wesentliches auf den Punkt gebracht, sie gibt uns sogar noch einen Schlüssel, wie man’s wieder einigermassen richten kann: Das Schlammassel lässt sich zurückdrehen. Allerdings nicht durch unreif herumgackernde Hühner, sondern durch eine Zivilgesellschaft, die trotz der absehbaren Propaganda- Kanonaden der plutokratischen Helfershelfer klaren Kopf bewahrt, und unseren anständigen PolitikerInnen für einmal aktiv Rückendeckung gibt.

  • Peter Heinzer dit :

    Badran hat schicht und einfacht recht! Die Abzockerpolitik der Bürgerlichen unter der Federführung von SVP und FDP ist eine riesen Katastrophe! Die Bürgerlichen wollen mit dieser destruktiven Umverteilungspolitik nach Oben wohl einfach unser Land zerstören und soziale Unruhen provozieren. So nicht!

  • Christoph dit :

    Ah, mal wieder was gscheites von der SP. Man kann auch die Existenz der Schweiz in die Waagschale legen, die Reichen wollen das Land einfach noch ausweiden bevor sie es in den Rachen der EU schmeissen. Der in SVP Kreisen gerne kursierende Spruch: « Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihren Metzger selbst » hat eine zynische Ironie, weil eben genau das passiert.

  • Thomas Steffen dit :

    Frau Badran – interessanter Artikel – soeben im TA Online erschienen. Obere 10% der Steuerzahler haben 75% Anteil an den Steuereinnahmen. Ihre so verhassten reichen « Abzocker » halten den Steueresel am laufen, meinen Sie nicht auch ?
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Wer-hat-dem-wird-genommen/story/30546139

  • Benjamin Silberstein dit :

    Die SP und Frau Badran behaupten einfach, dass Umverteilung von oben nach unten « gut » sei!. Sie betreiben damit Sozialneidbewirtschaftung, von dem sie als Empörungsbewirtschafterals Partei und materiell als Person profitieren. SP könnte auch für Steuer-Partei stehen. Warum nicht ein radikaler Umbau bei den Steuern? Gerecht ist, wenn jeder gleich viel bezahlt, also eine gleich hohe Kopfsteuer für jeden. Gerecht ist auch eine Flat-Tax von15% ohne jegliche Abzüge für jeden. Bei Steuerprogresion muss gerechterweise ein nach bezahlten Steuern gewichtetes Stimm- und Wahlrecht darangekoppelt werden.

    • Genau. Ein Feudalsystem mit Leibeigenschaft wäre noch besser. Ich plädiere für freiwillige Almosen der Feudalherren. Wieso sammeln Sie nicht Unterschriften für eine entsprechende Volksinitiative zur Totalrevision der Bundesverfassung?

      • Hermine Kleefeld dit :

        Blutegel mögen es nicht, wenn man versucht, sie vom Wirt zu trennen. Und warum brauchen wir eine Totalrevision der Bundesverfassung? Ihre Kenntnisse der Schweizerischen Gesetzgebung scheint noch dürftiger als Ihre oekonomischen. Aber Hauptsache, man definiert das eigene Sozialparasitentum als « gerecht ». Wohin das führt, zeigen die ehemaligen sozialistischen Bruderländer Osteuropas und Griechenland mit erschreckender Deutlichkeit! Doch die heutigen Blutsauger beharren auf ihrem « Recht » auf weiteres Saugen. Widerlich! Eine gleiche Kopfsteuer für alle ist die einzig gerechte Steuer.

        • Eine pointiertere Selbstdisqualifikation ist schon fast nicht mehr möglich, gratuliere. Wieso sammeln Sie nicht Unterschriften für ihre Initiative Kopfsteuer für alle?

        • Mark Mathis dit :

          Ja, recht haben Sie, diese unverschämten Sozialisten von der Nea Dimokratia, die sich in Griechenland frech als Konservative verkleidet haben, bevor sie den Karren gegen den Wand fuhren. Lassen wir uns nicht irreführen; die bürgerlichen Regierungen im angebl. kapitalistischen Europa sind reine Farce, eigtl. werden die Länder von Sozialisten und Kommunisten gesteuert, das beweisen div. negative Entwicklungen in aller Welt. Führen wir also die unter- und mittelschichtigem Blutsauger ihrem gerechten Schiksal zu und kehren zur Schuldskalverei als Symbol wahrer Selbstverantwortlichkeit zurück.

    • Thomas Steffen dit :

      Sie haben absolut Recht, herr Silberstein. Manchmal bin ich nicht sicher ob die SP es einfach nicht versteht oder ob die einfach nach dem Moto Polemik sagen sie wollen « gerechte Steuern ». Gerechte Steuern wären nämlich solche, wo jeder gleich viel zahlt weil ja auch jeder gleich viel vom Staat erhält. Was wir heute haben sind soziale Steuern ! Ich sage nicht, dass das falsch ist, aber es ist sicher nicht « gerecht » ! Also, Rethorik anpassen liebe SP – die, welche viel zahlen, zahlen sehr viel im Vergleich zum eigenen Einkommen und zum Durchschnitt sowieso.

    • Peter Lang dit :

      Irgendwie haben Sie unser Staatswesen und unsere Demokratie und deren Grundsätze nicht richtig kapiert. Sie sollten einfach mal die Bundesverfassung lesen. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf. Was ich allerdings bezweifle, denn Sie haben das LINKE Brett als Feindbild vor dem Kopf und das lässt Sie nicht klar denken. Sie sind hier noch NIE durch intellektuelle Brillanz und Redlichkeit aufgefallen, nur durch dumme Phrasen.

      • Thomas Steffen dit :

        Erhellen Sie uns, Herr Lang. Von was genau reden Sie ? Hören Sie auf mit dem « lesen-Sie-die-Bible » Schwachsinn und kommen Sie auf den Punkt. Was wurde « nicht richtig verstanden » ?

        • Peter Lang dit :

          Wer hier Schwachsinn von sich gibt, ist wohl (fast) jedem Leser klar. Ja, auch die Bibel kann SIe auf den richtigen Weg führen. 🙂 Für Sie sehr zu empfehlen. Ich gebe Ihnen hier keine Privatlektion in Demokratie. Nur zwei Hinweise zur Bundesverfassung: In Art. 127. Abs.2 heisst es « …der Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist zu beachten » und in Art. 136 Abs.1: « Alle haben die gleichen politischen Rechte und Pflichten. »

          • Thomas Steffen dit :

            Herr Lang, nur weil es in der Bundesverfassung steht heisst es noch lange nicht, dass es auch « gerecht » ist. Es ist sozial – wer mehr verdient soll auch mehr zahlen – aber sicher nicht gerecht. Gerecht wäre, wenn jeder gleich viel zahlen würde, wenigstens in % zum Einkommen – aber nicht einmal das ist der Fall. Ich glaube sogar in der Bibel ist « gerecht » besser definiert als in der Bundesverfassung 🙂

        • Mark Mathis dit :

          Seien Sie so gut, und lassen Sie die Bibel aus dem Spiel. Die Hölle läuft ihnen ja nicht weg und ausserdem ist der Seitenhieb sowas von off-topic und nervtötend. Herr Lang hat recht, lesen Sie die Verfassung, wenn Sie dies können. Dann merken Sie vielleicht, warum die Obwaldner von ihrem degressiven Steuermodell abrücken mussten.

          • Thomas Steffen dit :

            Ich sehe, mit linken Autonome kann man eben nicht normal diskutieren. Wenn es nervtötened ist, Herr Mathis, was verschwenden Sie denn Ihre Zeit zum antworten. Hat es im Finger gezuckt ? Was hat die Verfassung mit irgend etwas hier zu tun ? Haben Sie Verständnissproblem bei meinem ersten Kommentar ? Was ist nicht klar ? Die Bibel hat Ihr Kollege Lang ins Spiel gebracht. Auch Obwalden hat mit meinem Kommentar nicht im Enferntesten irgend etwas zu tun. Aber so ist Links in der Schweiz – wenn die Argumente ausgehen wird einfach irgend etwas irrelevantes behauptet.

          • Mark Mathis dit :

            @Steffen: Jetzt machen Sie aber mal halblang. Ich habe hier nirgends das Wort Bibel gelesen, bis Sie sich bemüssigt fühlten, es auf abwertende Weise ins Spiel zu bringen. Was, bitte, hat es in einer Steuerdiskussion verloren? Wenn eine so unpassende Gelegenheit zu primitivem Religionsbashing genutzt wird, wlll ich nicht schweigen. Zur Verfassung und Obwalden: Das hat sehr wohl öppis mit Herrn Silbersteins Post zu tun, den Herr Lang kommentiert hatte, bevor Sie meinten, ihn anpöbeln zu müssen. Denken hilft, Lesen auch. Darf ich für Sie eine Kerze anzünden?

          • Eileen Schlesinger-Schnarwyler dit :

            Die Bibel gibt eine gute Basis für Steuersätze: Sie verlangt von allen den zehnten Teil, als 10% vom Erwerb, ohne Abzüge und Verrechnungen. Sie sehen also, die Bibel sieht eine Flat Tax vor. Das ist auch gerecht, denn 10% von 100 sind 10, und 10% von 10’000 sind 1’000. Das ist sozial und gerecht. Auch eine Kopfsteuer in gleicher Höhe für alle. Und in Obwalden gibt es keine Progression mehr bei der Kantonssteuer, und das ist immer noch gemäss Bundesverfassung. Die « wirtschaftliche Fähigkeit » könnte auch bewirken, dass Bürger nach Fähigkeiten und nicht nach realem Einkommen besteuert werden.

  • Helveticus dit :

    Wenn man sieht, wieviel Blocher für die Beeinflussung der öffentlichen Meinung und für Wahlwerbung investiert und investieren kann, habe ich schon das Gefühl, dass er über mehr politische Möglichkeiten verfügt als andere.

    • Thomas Steffen dit :

      Sorry, Sie scheinen im falschen Blog zu sein.

      • Helveticus dit :

        Der Beitrag war als Antwort auf Benjamin Silberstein, 2.April um 14:43, gepostet worden (oben stehend).

    • Karin Gut dit :

      Letztlich entscheidet nicht (nur) das Geld, sondern vor allem auch das Vertrauen der Stimmbürger. Und die Linken haben mit einer seltsamen Ignorierenungs-Taktik für gewisse Problembereiche sehr viel Vertrauen verspielt. Die Bürgerlichen sind in den letzten Jahren nicht unbedingt vertrauenswürdiger geworden, konnten aber Abstimmungsmehrheiten für Interessen von reichen Minderheiten gewinnen, wegen dem Vertrauensverlust bei SP und anderen Links-Parteien.

      • Helveticus dit :

        Warum hat dann Blocher mit seinen Millionen nicht mehr Wähler kaufen können? Das allg. Vertrauen in den Sekten-Guru ist wohl doch nicht so gross. Die $VP dümpelt wieder weit unter 25 Prozent, obwohl niemand sonst mehr Kohle für Wahlkampf aufgewendet hat. Dass die Linke Fehler gemacht hat und gerade bei der Personenfreizügigkeit (sofort abschaffen!) nur ganz langsam vom Holzweg runterkommt, bestreite ich nicht. Trotzdem: Jene, die glauben, die $VP vertrete die Interessen der Arbeitnehmer, obwohl sie sich immer nur für Millionarios und Arbeitgeber einsetzt, die tun mir einfach leid.

  • Philipp dit :

    Linke Politik ist schädlich wegen folgender Punkte:

    Die Minderheit hat Geld. Die Mehrheit nicht. Stimmen zu holen ist einfacher, wenn man der Mehrheit verspricht, dass sie mehr Geld erhalten werden.

    Neid ist eine starke Emotion. Sie zu bewirtschaften ist einfacher, als einzusehen, dass Kapitalzuzüge unter dem Strich mehr einbringen, als sie vernichten.

    Es ist gefährlich, davon zu sprechen, dass dem Staat ‘x’ Milliarden fehlen. Dem Staat fehlt nie etwas. Er hat mit den verfügbaren Mitteln auszukommen. Sonst verliert er seine Legitimation und würgt die Privatwirtschaft ab

    • Helveticus dit :

      Rechte Poltik ist schädlich wegen folgender Punkte:

      Die Minderheit hat Geld. Die Mehrheit nicht. Stimmen zu holen ist einfacher, wemn man der Mehrheit Angst macht, dass die Leute mit Geld ihr Geld ins Ausland bringen, wenn sie nicht pariert.

      Neid ist eine hässliche Emotion. Mit der Neidkeule lässt sich jede Diskussion über Gerechtigkeit und eine bessere Gesellschaft leicht unterdrücken.

      Es ist gefährlich, davon zu sprechen, dass der Staat zu viel Geld habe. Dem Staat fehlt immer etwas. Der Staat soll zwar haushälterisch wirtschaften, doch eine funktionierende Infrastruktur bereitstellen.

  • Andreas Dietrich dit :

    Übelste Propaganda betreibt nicht Frau Badran, sondern Abzocker, die urplötzlich die « neue Bescheidenheit » entdecken und sich dafür als Heilge feiern lassen. Nachdem ich mehrer Mio. CHF verdient habe, lege ich ein Biogärtchen neben der Villa an, engagiere mich in einem Sozialprojekt 2 Stunden pro Monat und lasse mich im Kirchenboten in einem ganzseitigen Artikel feiern. Ach, und natürlich predige ich das « Glück des Verzichts » allen Arbeitermüttern, die arbeiten müssen und allen armen Rentnern, die noch nie im Leben in die Ferien geflogen sind. Das « beweist » die Statistik von EconomieSuisse.

  • Jens Gloor dit :

    Die Parteipolitik der Sozialisten passt nicht mehr in die heutige Zeit. Wenn vor dem Gesetz alle gleich sein sollen, weshalb z.B. CS und UBS bis noch ca. 2015 keine Steuern zahlen werden, während sie aber hohe Boni ausrichten – das ist mir zu paradox und zu undemokratisch. Pauschalbesteuerung für Reiche – WIESO? Grundsätzlich kann aber beobachtet werden, dass die Sozialisten von Finanzpolitik in der Regel wenig Ahnung haben und die meisten Länder in eine massive Verschuldung führten. Entweder sind vor dem Gesetz ALLE GLEICH oder eben nicht. Um das geht’s hier…

    • Mark Mathis dit :

      Lieber Marsmensch, die Sozialisten haben nichts mit der Pauschalbesteurung am Hut. Und jetzt zur Staatsschuldenkrise: Was glauben Sie welche Regierungen in Portugal, Italien, Griechenland die Staatsschulden derart aufgetürmt haben? Richtig, es waren Konservative, von B wie Barroso und Berlsusconi bis zu K wie Karamanlis. Die tolle Idee, für ihre Zocker-Banken zu bürgen, hatten in Irland die Liberalen. Nur in Spanien war mit Zapatero ein Sozi am Werk. wobei in Spanen nicht die Staatsverschuldung das Problem ist, sondern die private Überschuldung, (was politisch indes begünstigt wurde).

    • J. Rutz dit :

      Da hilft nur ein zum voraus ausbezahlter gesetzlich festgelegter Steuerfreibetrag (das bedingungslose Grundeinkommen) sowie eine organische Teilhabe aller Bürger des Staates an der nationale Finanzwirtschaft (das Kapitaleinkommen) zusammen mit dem Erwerbseinkommen als einzige Altenative zum gegenwärtigen parasitischen Banking- und Steuersystem. Das erfordert aber drastische Massnahmen wie die umgehende Verstaatlichung der gesamten Finanzwirtschaft, die totale Abschaffung der Einkommenssteuer sowie die Einführung einer einzigen Verbrauchersteuer die erst beim Ausgeben des Geldes erhoben wird.

  • Hansli dit :

    Mein Problemmit der SP Steuerpolitik ist: Mehr Steuern! Das ist das einzige was ich hörte. Dabei wäre ich für jede Steuerpolitik die auf Gleichheit basiert zu haben. Ich habe genug davon, dass Leute mit Millioneneinkommen null Einkommen und Vermögen legal ausweisen können. Warum werden die Schlupflöcher nicht gestopft?

    • Markus dit :

      lieber hansli, sobald die reichen wieder steuern zahlen müssen auch alle anderen wieder weniger steuern zahlen, so einfach ist das…

  • Hansli dit :

    Bsp. Erbschaftssteuer: Wer das fordert ist für Arbeitsplatzkahlschlag. Ein Bekannter arbeitet in einem grossen ausländischen Familienbetrieb. Die Erben mussten wegen den Erbschaftsteuern an Finanzinvestoren verkaufen!!! Die haben dann das Unternehmern zerlegt, hunderte entlassen, sich horrende Dividenden ausgeschüttet und den Rest schönfrisiert verkauft. Das ist gelebt SP-Steuerpolitik.

  • Hansli dit :

    Ich würde jede Initiative unterstützen die Steuerschlupflöcher stopft! Wie die Pauschalbesteuerungsabschaffung in ZH. Die SP-Steuerpolitik ist jedoch immer mit einer Steuererhöhung verbunden. Das Leute mit Millioneneinkommen und Vermögen beides legal aus null reduzieren können, ist der Skandal! Da sollte eingegriffen werden. Ich war gegen die letzte Unternehmenssteuerreform.

  • Stephan dit :

    Anstelle Schlupflöcher stopfen sollte man die Steuerpolitik und somit die Finanzpolitik der Schweiz von Grund auf ändern und transparent machen.

    1. fixe Quellensteuer auf jeglichem Einkommen (Lohn, Zins, Dividende, Verkaufsgewinne, etc.)
    2. keine Steuern auf Vermögen und Erbe (wurde ja bereits versteuert)
    3. mit diesen Einnahmen kann nun durch die gewählten Volksvertreter ein reales und transparentes Budget erstellt (also wieviel Geld wird der Wirtschaft, Familie, Infrastruktur etc zur Verfügung gestellt).

  • Stephan Hanhart dit :

    Interessant ist ja das Staatsverständnis von Badran. Sie geht quasi von einem Obereigentum des Staates aus. Anders kann die Rede von Umverteilung von unten nach oben nicht begriffen werden. Dieses Staatsverstädnis ist marxistisch.

    • Markus dit :

      ihre argumentation kann man nicht nachvollziehen, sorry. frau badran geht davon aus, dass wir uns als bürger/innen einen staat halten, um möglichst gut zusammenleben zu können. einen staat für alle statt für wenige.

  • Thomas Metzger dit :

    Liebe Frau Badran,

    vielen Dank für den prononcierten Meinungsbeitrag. Es mag sein, dass die steuerliche Entlastung grösser ausfällt, als ursprünglich angegeben. Hier wird zu recht moniert, dass mit falschen Erwartungen gespielt wurde. Aber ziemlich fragwürdig mutet mir die folgende Argumentation an: wenn man den Unternehmen weniger wegnimmt (den das sind Steuern), gibt man ihnen was, das man dann anderen wegnehmen muss? Unternehmenserträge werden weiterhin mehrfach besteuert (Einkommen der Angestellte, Dividenden, Kapitalerträge). Aber dies würde wohl die Hinterfragung von Prämissen bedeuten.

  • Thomas Steffen dit :

    @ Hansli – schön wärs – auf null reduzieren. Wenn es so wäre, würde hier keiner mehr Steuern zahlen der in einer Progression von 20% und mehr wäre. So einfach ist es dann doch wieder nicht – lol.

  • Markus dit :

    alt-bundesrat merz ist und bleibt einer der grössten täuscher in der schweizer regierung. er hat nichts für die bürger/innen des landes getan und einzig seinen freunden in die tasche gearbeitet. es bleibt zu hoffen, dass die bürgerlichen nie mehr eine solche fehlbesetzung als kandidaten aufstellen.

  • Joe dit :

    Nach welchen Grundsätzen werden eigentlich hier im PolitBlog die Scharfrichter (sprich Journalisten) ausgewählt?

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.