Ein Beschäftigungsprogramm für Ueli Maurer

Ist Ueli Maurer ein echter Bundesrat? Manchmal hat man so seine Zweifel. Es scheint eher, als hätte er einen Arbeitsplatz in einem Beschäftigungsprogramm erhalten. Dafür sind die anderen Bundesratsparteien ebenso verantwortlich wie die Schwächen des SVP-Vertreters.

In der Tat passt die Blutleere von Ueli Maurer, einst bissiger und gefürchteter Parteipräsident, allen ganz gut. Wie kann man sonst erklären, dass kein führender Schweizer Politiker den Kopf von Ueli Maurer fordert, obwohl er das Gripen-Dossier auf katastrophale Weise führt? Ungenaue Kommunikation, von Argwohn überschatteter Entscheidungsprozess, nebulöse Argumentation – jeder Auftritt des Verteidigungsministers steigert die Verwirrung zusätzlich.

Keine Partei hat Lust, das Verteidigungsministerium zu erben. Die Armee ist seit 1995 sozusagen in der Hand der SVP.

28. März 2012, in Schaffhausen

War einst ein bissiger und gefürchteter Parteipräsident: Ueli Maurer nach einer Bundesratssitzung in Schaffhausen, 28. März 2012. (Bild: Keystone)

Der Gripen ist vielleicht das Kampfflugzeug, das die Luftwaffe benötigt. Oder etwa doch nicht? Aber bevor die Stichhaltigkeit dieser Wahl debattiert wurde, haben sich Politiker und Sicherheitsspezialisten auf die Forderung beschränkt, dass Licht in das Evalutionsverfahren gebracht wird, das zu diesem Entscheid geführt hat.

Und die Finanzierung? Wenn es so ist, dass es ein Flugzeug braucht, ist es besser, jetzt der Lobby der armeefreundlichen CVP-Parlamentarier das Wort zu geben. Sie beweisen einen seltenen Einfallsreichtum: Im Jahr 2010, als das Dossier «Ersatz der Tiger-Flugzeuge» auf Stand-by stand, haben sie das Rezept der Landesverteidigung mit 100’000 Mann und einem Budget von 5 Milliarden (einschliesslich Flugzeuge) ausgeheckt. Wenn der Bundesrat diese Budgeterhöhung mit einem Plan von Ersparnissen in anderen Sektoren verknüpft, womit eine Volksabstimmung unausweichlich wird, so ist es wiederum die CVP, die einen Sonderfonds für den Kauf der Jets durchzubringen versucht. Man kann ihre Hartnäckigkeit nur begrüssen.

Währenddessen fliegen Ueli Maurer die Gripen davon. Und es fliegt noch mehr davon: Die Task Force Informatik des VBS hat ihre Arbeit am 1.  November 2009 aufgenommen. Sie wurde in der Folge des 700-Millionen-Skandalkaufs des Führungsinformationssystems Heer FIS in der Amtszeit von Samuel Schmid und Christoph Keckeis eingesetzt, das ja bekanntlich nie funktioniert hat. Letzte Woche, das heisst 15 Monate später, hat sich Ueli Maurer mit der Erklärung begnügt, dass er über die verschiedenen Optionen nachdenkt: «Die Frage stellt sich, wie viel Zeit und wie viel Geld erforderlich sind, um eine Lösung zu finden», so seine Zusammenfassung.

Erstaunlich, dass sich alle mit diesem Mangel an Führung im VBS zufriedengeben. Eine solche Wankelmütigkeit in irgendeinem anderen Departement hätte zu scharfen Kommentaren und Pressecommuniqués geführt. Hier aber zu nichts, oder zu fast nichts. Der Grund: Keine Partei hat Lust, das Verteidigungsministerium zu erben. Die Armee ist seit 1995 sozusagen in der Hand der SVP. Nach Adolf Ogi hatte Samuel Schmid eher einen Sitz inne, als dass er ein Departement leitete. Gleiches gilt nun für Ueli Maurer.

In den letzten 20 Jahren ist die politische und strategische Bedeutung der Armee nämlich stetig gesunken. Wenn man dieses Departement dem Vertreter der SVP anvertraut, so lässt man die Partei einerseits glauben, dass sie einen Sitz im Bundesrat innehat. Andererseits lässt man sie die Drecksarbeit machen. Sie muss noch regelmässig den Abwart spielen, bevor eine überdimensionierte Milizarmee endgültig ihre Nutzen verliert. Ein unausweichliches Ende, das keine Partei wirklich anzusprechen wagt, so sehr dient die Armee als Fetisch. Unter diesen Umständen zu sehen, wie sich Ueli Maurer in seiner Unentschlossenheit und seinem Mangel an Visionen verhaspelt, ist das beste Mittel, um die Armee auszudünnen – indem man ihre Glaubwürdigkeit beschneidet.

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94 Kommentare zu «Ein Beschäftigungsprogramm für Ueli Maurer»

  • „Die Task Force Informatik des VBS hat ihre Arbeit am 1. November 2009 aufgenommen. Sie wurde in der Folge des 700-Millionen-Skandalkaufs des Führungsinformationssystems Heer FIS in der Amtszeit von Samuel Schmid und Christoph Keckeis eingesetzt, das ja bekanntlich nie funktioniert hat. Letzte Woche, das heisst 15 Monate später,“

    Zwischen November 2009 und heute sind es nicht 15 Monate…

    • Patrick Leonardi sagt:

      Wenn Journalisten rechnen, dann darf das richtige Resultat nicht herauskommen. Sonst heisst es noch, sie hätten lieber Mathe studieren sollen als Sprache, und so beleidigen lassen wollen sie sich nicht. Ausserdem schaut ein Journalist, der etwas auf sich hält, auf die „exakten Naturwissenschafter“ herab.

  • paul rohner sagt:

    Versuchen Sie einmal einen Karren durch und aus dem Dreck zu ziehen, den die Gegner der Verteidigungsarmee laufend vor ihnen in den Weg schaufeln. Zusätzlich, als wäre dies nicht genug bremsen tausende, denen der Freiheitswille unserer Urväter und Väter nicht mehr viel bedeutet. Man schaue auch mal die SVP Vorgänger im Departement an. Nicht umsonst wurden Diese oft von der SVP selbst kriisiert. Kritisieren können alle Parteien, selbst das Amt übernehmen jedoch nicht, weil es Jedermann oder Frau gleich ergehen würde.

    • James sagt:

      Maurer hat ein sehr schwieriges Departement.Nicht dass die Armee sehr umstritten ist, es werden ihr auch überall Steine in den Weg ) üben,das Bundesverwaltungsgericht hat den Tierschützern recht gegeben,weil das Wild erschreckt werden könnte.

      • James, jedes Departement im Bundeshaus ist komplex und schwierig. Es kommt immer darauf an, wer, was macht. Die Einen können ihre Aufgabe erfolgreich bestritten, die Andern weniger oder gar nicht. Im Geschäftsleben ist es genau dasselbe!

  • Walter Bossert sagt:

    Die politische und strategische Bedeutung der Armee ist keinesfalls gesunken! Nur haben die Verantwortlichen vor lauter Luftkampf- und Panzerschlachtdenken nicht mitbekommen das sich die Welt mittlerweile ganz enorm verändert hat.Gelegentlich hat man den Eindruck, BR Maurer könnte etwas ahnen, wird aber sofort von den Obersten und seinen Parteimächtigen in den Senkel gestellt. Solch neues Zeugs könnte ja noch in Denken ausarten!

  • Fischer Johannes sagt:

    Leider. Dabei ist in der Bundesverfassung (Art. 58) klar gesagt, was die Armee zu tun hat: Verteidigung und Hilfe für Behörden und Zivilbevölkerung im Krisenfall. Hier liegt das Übel. FDP- und CVP-Politiker lassen zu, dass dem nicht nachgelebt wird. Hingegen machen sie mit, wenn, „politisch motiviert“, die BV sehr weit ausgelegt wird in Fällen, die ihnen in den Medien Beifall bringen. Wohltuend der Satz, dass man der SVP die Drecksarbeit machen lässt. Leider haben es weder Ueli Maurer noch die SVP richtig wahrgenommen. Ein Aufschrei wäre nötig. Wir kennen ja die Zukunft nicht.

  • Carola Glauch sagt:

    Journalisten sind in Ihrer politischen Denke zu 99,9% links; X.Alonso mit inbegriffen. Also ist es begrifflich und zu verstehen, dass auch ER sich auf BR. U. Maurer eingeschossen hat. Aber als Bundeshaus-Juornalist sollte ER das Dept.VBS, zumndest in dessen Abkürzung, kennen: Verteidigung/Bevölkerungs-Schutz/Sport. Und welche Dossier von B und S führt nun BR Maurer nicht in Ordnung? X.Alonso rate ich ein Beschäftigungs-Program zum Studium des VBS.

    • Peter Baldinger sagt:

      Fairerweise erwarte ich von X. Alonso im nächsten Politblog den Artikell:
      Der Leistungsausweis von unserer Ankündigungsministerin Simonetta Sommaruga
      – oder reicht es nur nett zu sein?
      – oder reicht es gar nur in der SP zu sein?

      • Erwin Arnold sagt:

        Herr Baldinger
        Ihr lieber Herr Maurer ist auch schon 2 Jahre länger Bundesrat als Frau Sommaruga, also noch etwas Geduld mit dem Leistungsausweis.

  • Alois K sagt:

    Also, wegen des FIS kann man Ueli Maurer wohl kaum viel Vorwürfe machen. Dieses Fiasko hat die Militärbürokratie schon früher verbrochen.

    Seitdem das Militär in der Berufswelt nicht mehr den Status hat, wie mal früher, wo die Bedrohungen noch real waren, sind halt nur noch fragwürdige Leute im Militär weitergekommen. Leistung wird nur formell grossgeschrieben, dafür wird umso mehr gekriecht vor den Vorgesetzten. Kein Wunder, dass da nur Leute mitmachen, die sonst keine Prespektiven sehen im Leben.

    Mit den Leuten würden auch die besten Führungsqualitäten nicht genügen.

  • Anton Pürro sagt:

    Einen offensichtlichen Armeegegner über die Armee schreiben zu lassen ist okay! Ihn aber einfach mal so einen Bundesrat beleidigen zu lassen, das ist einfach nur Mangel an Charakter! Alle Bundesräte und -innen haben in ihren Dossiers Schwächen, auch und gerade die so hochgejubelten Damen! Das VBS ist für einige Parteien einfach ein dankbares Objekt, um Unruhe zu stiften und sich (notabene ähnlich wie Herr Alonso) ohne jegliche Sachkenntnis zu profilieren. Fazit: der andere Alonso ist um Klassen besser!

    • Peter Steiner sagt:

      Ich hoffe sie setzen Ihre Masstäbe überall gleich an.

      Wenn ich bedenke wie Blocher, Mörgeli, Brunner und früher auch Maurer gegen BR Schmid und BR Widmer-Schlumpf geschossen haben…

      Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass man von Seiten der $VP liebend gerne austeilt, aber schon bei der kleinsten Gegenreaktion herumheult wie ein Kleinkind, dem man den Schnuller wegnimmt…

  • Heinz Moll sagt:

    „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ – Helmut Schmidt

  • Thomas Meier sagt:

    Sehr guter Artikel! Viel mehr kann man den Nagel nicht mehr auf den Kopf treffen. Das VBS ist ein Witz und mit Ogi, Schmid und Maurer auch von drei der schlechtesten Bundesräte der letzten 20 Jahre geführt. Tatsache ist, dass die SVP immer extrem schlechte Bundesräte stellt und man die, wie Alonso passend schreibt, einfach irgendwie beschäftigen muss. Und Armeeparaden und Sportanlässe eröffnen ist das perfekte Beschäftigungprogramm.
    Was anderes: Warum ist die CVP Pro-Armee? Sollten die nicht christliche Familienwert vertreten oder so?

    • Helveticus sagt:

      Bei den schlechtesten Bundesräten hat aber der natürliche SVP-Verbündete, die Klientelpartei FDP auch noch ein gewichtiges Wort mitzureden, zB mit Siebenschläfer JSA oder mit den unsäglichen HR Merz. Ich glaube die Kriegsminister der SVP haben den Bürger weniger gekostet, als der Schaden den Merz mit seienr Unternehmenssteuerreform angerichtet hat (ausser man rechne Ogi das Lötschberg-Loch an).

      • Karlmax Schmid sagt:

        Der liebe Moritz+ Otto mit der leeren Kasse und dem Gnusch im Pensionskassenchörbli war halt ganz andere Kaliber.Auf alle Fälle kamen sie uns teuer.

    • Hans Locher sagt:

      Journalisten müssen auch leben!

    • Herr Meier – Sie haben das Wesen der Schweizerarmee nicht verstanden, die ihren Bestand und ihre Aufgabe ausschliesslich damit legitimert, unser Land im Fall eines Angriffs von aussen zu verteidigen.

      • Agnes, wir sind in Europa umgeben von netten Nachbarn, wir pflegen sehr gute Kontakte und arbeiten intensiv mit ihnen. Sollte ein Weltkrieg auftreten, sind wir vor der Meldung schon lange nicht mehr von dieser Welt. Was solls den mit der besten Armee der Welt? Eine Farce!!

    • Thomas Mueller sagt:

      Na ja, das Christentum ist doch der grösste Massenmörder aller Zeiten. Passt schon das mit Pro-Armee…

    • Peter Baldinger sagt:

      Ich habe eine andere Rangliste der schlechtesten Bundesräte:
      Leuenberger, Dreifuss, Calmy Rey, ( bis jetzt Sommaruga)
      (kann mit Fakten belegt werden!)
      Ueli Maurer macht einen sehr guten Job

      • Werner Brunner sagt:

        Ich moechte auch mal den Leistungsausweis von Frau Widmer analysiert haben von einem linken Journi, was sie angerichtet hat waehrend der kurzen Zeit als Vorsteherin des Justizdepartements. Die Suppe loeffelt nun Frau Somaruga aus.
        BR Maurer macht einen guten Job und benimmt sich sehr clever; dies behagt den Gegnern natuerlich nicht. Unglaublich was sich da alles als Flugzeug Spezialisten hervortut (Gallade, etc.)

  • Arne Tvedt sagt:

    Der Armee fehlt zweierlei um glaubwürdig zu sein und dies kann man weder der SVP noch den jeweiligen Amtsinhabern anlasten. 1. Seit dem Wegfall des eisernen Vorhangs, Warschauer Pakt und Kommunismus/Sozialismus in Osteuropa fehlt das Feindbild, gegen das sich eine eigene Drohkulisse aufbauen liesse, und 2. ist das Verteidigungsbudget bis zur Unkenntlichkeit zusammengestrichen worden (in % v. BIP weniger als in fast allen europäischen Staaten). Damit lässt sich nun für Wahr kein Staat machen … Da wär möglicherweise (noch) weniger mehr, zumindest ein Konsenz wäre nötig.

  • Ernst Pauli sagt:

    Es kann doch nicht schwer sein, innerhalb der SVP einen fähigen Mann zu finden, der tatsächlich diesen Saustall in Ordnung bringt. Diese Besserwisser-Partei sollte mal selbstkritisch sein und nicht nur darauf achten, ob ein Kandidat dem kleinen grossen CB passt oder nicht. Es geht um Qualifikation. Vielleicht ein gestandener Regierungsrat mit Führungserfahrung und nicht ein Lädeli-Leider (VOLG) wie der Ueli. Auch kein Parteipräsi – der hat ohnehin mit der heutigen Struktur Herrliberg nichts zu sagen. Es gibt genug SVPler die gute Arbeit machen ohne ihren „Gott“ anzuhimmeln.

    • Hans Locher sagt:

      Herr Ernst Pauli, Sie schreiben hier: „Es geht um Qualifikation. Vielleicht ein gestandener Regierungsrat mit Führungserfahrung und nicht ein Lädeli-Leider (VOLG) wie der Ueli….“ – Es gibt in der Gesellschaft halt noch Leute, deren Denken und Handeln den hohen, intelektuellen, eliitären Ansprüchen gewisser Kommentar-Schreiber niemals genügen können. Also bitte etwas Nachsicht auf dem hohen Ross! Gut möglich, dass der Schreiber vielleicht einmal auf so ein bescheidenes Lädeli-Leider(!)-Gemüt angewiesen sein könnte, bei einer Pannein in seiner Komfortumgebung.

      • Ernst Pauli sagt:

        Herr Locher, wenn Sie Ihre politischen Gegner wegen einem Tippfehler verunglimpfen, ist das ihre Sache. Mir tut es leid, es sollte natürlich Lädeli-Leiter heissen. Das ändert nichts daran, dass qualifizierte Kräfte für den BR gesucht sind und nicht einfach jene, die am besten nachplaudern.

  • Karin Gut sagt:

    Wenn bei der Flugzeugbeschaffung eine Volksabstimmung hätte durchgeführt werden müssen, dann wäre spätestens dort Endstation für die neuen Flugzeuge gewesen. Maurer hat deshalb den einzigen Weg mit etwas Aussicht auf Erfolg gewählt, indem eine Billig-Spar-Variante gewählt wurde. Das hat dann allerdings auch im Desaster geendet. Die überdimensionierten Militärausgaben sind einfach nicht mehr zeitgemäss, da ist Scheitern vorprogrammiert, insofern sehe ich hier den Vorwurf der „Blutleere“ ziemlich aus der Luft gegriffen.

  • Ja ja der Ueli. Als Parlamentarier hat er ständig laut gebellt und als Belohnung ist er jetzt in diesem Ämtli reglerecht versorgt und schon fast in Vergessenheit geraten. Die ständige Geltungssucht und Profilneurose eines Politikers kann in diesem Ämtli kaum befriedigt werden, das muss recht frustrierend sein.

  • Lorena sagt:

    Ja, ja, diese boesen und unfaehigen SVPler. Die Platte kennen wir jetzt aber langsam …

  • Um ist der einzige der Bundesräte der wie ein Bundesrat handelt und arbeitet.
    Still ruhig, trägt nicht jeden Knatsch an die Oeffentlichkeit und hat Würde und Anstand.
    BRAVO UMaurer.
    Alexandra Weber

    • Alexandra, wenn man wenig bis gar nichts tut, kann man nichts kaputt machen. Der Weg des geringsten Wiederstands!!

      • Helveticus sagt:

        Ja gut, aber es ist normalerweise auch sehr erwünscht, wenn ein Bundesrat nichts tut, weil dann der Bundesrat wenigstens keinen Schaden anrichtet und die meist tüchtige Verwaltung die Arbeit bestens erledigt. Beim VBS habe ich allerdings das Gefühl, dass es in der Verwaltung etwas an Brain mangele, und die gefragteste Kernkompetenz darin bestehe, sich einen Stecken ins Füdli zu schieben und zackig zu grüssen. Ok, der Fariness halber muss man sagen, dass beim EJPD auch diverse Leute fürs Nichtstun bezahlt werden, wie ich unlängst erfahren durfte,.

  • Helveticus sagt:

    Warum sich aufregen? Die Funktion von Ueli Maurer im Bundesrat ist die eines Horchpostens.

    • Helveticus, jede Funktion enes BR ist eine Stellung mit sehr viel Verantwortung. Die Einen nehmen ihre Aufgaben ernst, während die Andern wirken ziemlich passiv und desinteressiert. Das ist das Problem. BR Maurer gehört zu der 2. Kategorie, leider!

  • G. Meier sagt:

    Dieser Politblog trägt eindeutig die Handschrift eines Pazifisten, möglicherweise eines Mitglieds der GSoA. Solange nichts passiert, ist jede Versicherung zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Wer bei 100’000 Mann immer noch von einer überdimensionierten Armee spricht, der verkennt, dass es einen Mindestbestand braucht, um ein funktionierendes System aufrecht zu erhalten. Die 600’000 Mann von anno dazumal waren zu viel des Guten, aber eine glaubwürdige Armee braucht einen angemessenen Soll-Bestand + nicht Journalisten, welche die Armee abschaffen wollen. Ueli Maurer dient als willkommener Vorwand

  • Stadelman Reto sagt:

    Ohohoho, das ist ja mal ein klarer tendenziöser extrem linker Artikel. Schon zu beginn wird massiv gegen Maurer geschossen. Die gemachten Vorwürfe sind dabei sowohl übertrieben als teilweise auch haltlos. Herr Xavier Alonso, schon mal was von Sachlichkeit gehört? Und nur zu ihrer allgemeinen Information, mal abgesehen davon das wir leider eine Armee brauchen, eine Söldnerarmee ist das wohl gefährlichste was wir haben könnten. In Krisensituationen wenden sich diese nämlich dem Kapital und den Eigeninteressen zu, daher ist die Schweizer Milizarmee kein Auslaufmodell.

  • Das VBS sollte in das EJPD eingegliedert werden. Es gäbe eine Direktion Armee und Zivilschutz. Die Armee wäre ein normaler Dienstleistungsbetrieb wie die Polizei, Feuerwehr und andere auch. Die nationale Identität über die Armee zu definieren, ist ohnehin ein Relikt aus der Vergangenheit. Ein Oberstkorpskommandant hätte dann den Stellenwert eines Chefbeamten im Bundesamts für Bevölkerungsschutz, der Chef der Armee wäre Direktor dises Bundesamts . Mehr braucht es nicht.

  • Ueli Keller sagt:

    Mir wäre es lieber, man würde das VBS abschaffen. Es gäbe billigere Beschäftigungstherapien für ehemalige SVP-Chefs. Und falls dann bei nur noch 6 BundesrätInnen mal eine Pattsituation auftritt, können die Damen und Herrn immer noch würfeln.

  • Rene Meier sagt:

    Herr Maurer ist ein kuuler Typ.

  • Roger sagt:

    Immer wieder lässt sich die SVP mit dem „nicht-operativen“ VBS abspeisen. Ueli Maurer ist viel zu schade, um alberne Pfadi-Übungen zu dirigieren. Aber man wollte ja um’s Verrecken wieder in die Regierung damals. Die wirklich wichtigen Entscheide machen Linke und Scheinbürgerliche nach wie vor unter sich aus. Leider begreift die SVP nicht, dass die Armee wegen der nicht mehr zeitgemässen Wehrpflicht so verhasst ist. In Zeiten unkontrollierter Masseneinwanderung und Deluxe-Sozialstaat auch nicht verwunderlich. Wer die Armee retten will, der muss sie modernisieren.

    • Genau, zB mit weiteren Steuersenkungen. Vielleicht sollte die SVP diesbezüglich etwas mehr mit den linken Scheinbürgerlichen von der economiesuisse zusammenarbeiten, die sind sicher gerne bereit einen kleinen Obulus für dieses Pfadilager zu entrichten.

    • Stadelman Reto sagt:

      Eine modernisierte Armee würde für die Schweiz wohl bedeuten eine Armee zu haben deren Soldaten zu grossen Teilen aus Ausländern besteht. Ich bin ziemlich sicher das es nicht genug Schweizerbürger gibt um eine Berufsarmee aufzustellen. Und da Söldner sich in Krisenfällen sowieso nicht der Hilfe der notleidenden Bevölkehrung verschreibt sondern den Kapital wäre die Katastrophe perfekt. Lieber gar keine Armee als eine Berufsarmee…

  • Sugi sagt:

    Gottseidank haben wir Schreiberlinge wie herr Xavier!
    Was er zu Papier bringt ist ja nicht so wichtig.
    Lassen wir „Ihn“ doch werkeln.

  • kurt vanossi sagt:

    Die Herausforderungen des Verteidigunsdepartementes zeigen nichts anderes auf, dass die Schweiz unfähig ist wichtige strategische Weichenstellungen proaktiv anzugehen. Statt dessen dämmert und tümpelt der Laden vor sich hin, die Milliarden werden gesprochen, die politischen Zielsetzungen bleiben nebulös. Leider ist das VBS nicht das einzige Beispiel einer fehlenden strategischen Kultur in unserer Alpenrepublik….

  • Thomas Hitz sagt:

    Ich sage nur: Kein Kommentar

  • Roberto Binswanger sagt:

    Vortrefflicher Kommentar, dem nichts beizufügen ist.

  • Pascal sagt:

    Lieber Tagi, dieser Kommentar war einfach nur peinlich. Bitte bleibt eurem (hohen) Niveau treu und publiziert nicht solch polemische und völlig einsichtige Texte, auch wenn sie nur die Meinung von Herrn Alonso wiederspiegeln.
    Besten Dank.

  • zysi sagt:

    in der kuppel des bundeshauses steht:

    einer für alle, alle für einen.

  • Martina Siegenthaler sagt:

    Beschäftigungsprogramm ja, aber bitte nicht auch noch geschützte Werkstatt!

  • M. Baettiger sagt:

    Jeden Tag ein neuer Linker, der hier seine Reden schwingen darf – dass nenne ich ausgewogenen, informativen Journalismus (Achtung: Ironie). Und selbstverständlich ist die Departementsführung von Hr. Maurer „katastrophal“ – warum weiss niemand, aber Papier ist ja geduldig. Ja, die Linke ist gegen die Armee, ja Hr. Alonso findet die Armee und den Grippen-Kauf nicht notwendig. Und klar muss damit jedes Handeln des Hr. Maurers per se „katastrophal“ sein. Begründen muss man heute ja offensichtlich nichts mehr. Ich jedenfalls konnte den Entscheid sehr gut nachvollziehen.

  • Markus sagt:

    Das die anderen Parteien die wählerstärkste Partei in das schlechteste Departement nötigt beweist Mobbing. SVP Wähler werden offenbar gemobbt. Übrigens, Mobbing ist die einzige Straftat bei der der Täter kein Unrechtsempfinden entwickelt.

  • Agim sagt:

    Bravo, Herr Alonso. Das ist investigativer Journalismus.

  • G. Meier sagt:

    Selber schreiben, was einem beliebt, aber andere nicht zu Wort kommen zu lassen: Nennen Sie dies Meinungsfreiheit?

  • Bundesrat Maurer hat schnell erkannt, dass der Kauf von neuen Kampfflugzeugen mit dem bisherigen Armeebudget nicht möglich ist. Diese Sicht eines gelernten Buchhalters hilft uns zurzeit mehr als inszenierte Führungsstärke.

    Die Meinungen zur zukünftigen Aufgabe unserer Armee gehen stark auseinander. Weder der Bundesrat noch das Parlament können heute Entscheidungen treffen, welche die erforderliche politische Unterstützung haben. Hier ein Vorschlag für eine Armeepolitik, hinter der das Volk stehen kann: http://www.vimentis.ch/dialog/readarticle/nur-eine-armee-hinter-der-das-volk-steht-hat-zukunft/

  • Carmen sagt:

    Also das ist ja nun ein richtig fieser Artikel! Den Herrn Maurer so herunterzumachen, also das geht ja gar nicht! Dabei muesste es doch jeder wissen, dass der Umstieg vom Gestellaufueller zum Bundesrat nicht so einfach ist und der Herr Maurer gibt sich doch alle Muehe der Aufgabe gewachsen zu sein. Und ausserdem ist es fuer die SVP enorm wichtig das EMD unter ihren Fittichen zu haben, denn die anderen wuerden das ja nur abschaffen und ein Teil des Mythos Schweiz liegt ja gerade in der Armee, an die vorallem noch die Jahrgaenge von Blocher & Co. glauben.

  • paul rohner sagt:

    Xavier Alonso,was für eine Ueberschrift.Was soll denn Bundesrat Maurer anderes machen.Seit seiner Amtszeit räumt er die Versäumnisse seiner Vorgänger auf.Richtig,das waren auch SVP Bundesräte.Wie Diese von der Mutterpartei qualiviziert wurden brauche ich hier nicht zu erwähnen.Wie soll Maurer,wie Sie dies respektlos nennen,den Karren aus dem Dreck ziehen.Da sind allzuviele,die neuen Dreck vor die Füsse werfen.Vielmehr noch alles torpedieren,was Dieser tut.Es wäre höchste Zeit,dass diejenigen Gegnerparteien das Amt übernehmen.Da könnten sie mal zeigen wieviel ihnen die Schweiz noch wert ist.

    • Helveticus sagt:

      Schon Maurers Vorgänger, der von der Aare, hatte das Problem, dass das Parlament bezüglich Armee der Zukunft nicht am gleichen Strick zog, Warum sollte sich das geändert haben? Ich glaube, Maurer versteht sich vor allem als eine Art SVP-Schläfer in der Regierung, was natürlich nicht geht. Aber seine Unlust, irgendwelche unlösbaren Vorgaben umzusetzen, kann ich durchaus nachvollziehen.

      • Helveticus, hätte BR Maurer ein anderes Departement übernommen, würde er sich nicht wöhler fühlen. Das ist eine Charakter-Sache und es zeigt, dass BR Mauer im Bundeshaus fehl am Platz ist!

  • Markus Schwab sagt:

    Ziemlich kakophonischer, SVP- und Maurer-bashing liker Beitrag – Xavier Alonso urteilt über viele Dinge, von denen er keine Ahnung hat. Nebendran darf Frau Jacqueline Badran SP mit gütiger Unterstützung der Online-Redaktion Wahlwerbung machen. Halleluja!

  • Markus Steiner sagt:

    Dieser Artikel ist so dumm und frech, dass es sich nicht lohnt, näher darauf einzugehen. Solche Meinungen benötigt die Welt nicht. Die Karawane soll ruhig weiterziehen und BR Maurer die Arbeit machen lassen. Wenn jemand nicht selber merkt, dass die Umwege, welche er aufgrund der besonderen Verhältnisse im Bundesrat (Hilfe pro Armee ist dort nicht zu erwarten) zu gehen hat, der versteht ausserordentlich wenig von den derzeitigen politischen Machtverhältnissen in unserem Land. Da loben wir uns, einen VBS-Chef zu haben, welcher die Sicherheitslage und politischen Verhältnisse einzuschätzen weiss.

    • Markus, eine Schweiz ohne Armee wäre für mich gut vorstellbar. Für was eine Armee? Unsere Nachbarn sind alle Freunde mit welchen wir sehr gut zusammen auskommen und arbeiten. Es wäre sehr viel Geld gesparrt, das wir vernünftigerweise investieren könnten!

      • Helveticus sagt:

        Vielleicht sollten wir uns auf eine helvetische Apachen-Miliz beschränken, für den Fall, dass die lieben Nachbarn ihre Kavallerie ausreiten lassen?

  • Le CF Ueli Maurer est à son bureau, il essaye d’étudier les dossiers, mais ne les comprend pas. Il réagit trop tard ou pas du tout. Il est blafard sans grande prestence ni énergie. En une phrase: Ca n’est pas son poste, mais il n’est pas seul, car deux ou trois CF occupent une telle position, où l’on peut dire c’est carrément pour des prunes, car on entend ni ne voit un résultat!

  • Carmen sagt:

    „Dieser Artikel ist so dumm und frech, dass es sich nicht lohnt, näher darauf einzugehen.“
    Dafuer haben sie aber ganz schoen viel geschrieben. Es war ja zwar auch nicht zu erwarten, dass sich ein SVP-Sympi an das haelt was er selber sagt, aber wahrscheilich ist das so, weil sie nicht verstehen oder einschaetzen koennen was sie selber sagen. Oder?

  • Knaus Karl sagt:

    Gerne erwarte ich die Persiflage jedes anderen Bundesrates bzw. jeder anderen B-Rätin; mit der gleichen Intensität der Einseitigkeit! Wird wohl nicht möglich sein, da der grösste Teil der Journalisten nur einseitig denken kann. Seit Jahren und bis in die Ewigkeit….. George Orwell lesen und denken und denken und denken….Aber das ist zuviel verlangt!

  • Rechsteiner Franz sagt:

    SVP-BR Ueli Maurer ist seit Bundesrat Rolf Gnägi der unfähigste Bundesrat,, den wir im VBS je hatten. Er ist wie alle SVP-Vertreter von der Partei total gebunden, ein Abweichen von der Linie ist strengstens verboten. Auch das VBS bräuchte einen fähigen Kopf, noch besser wäre diese Abteilung zu schliessen, denn dieses Departement verschlingt Unsummen an heruausgeworfenem Geld, denken wir nur an die in Unmengen unnötig verschossener Munition, an die Truppenteile, die im WK nicht mehr wissen, wie sie die Zeit dank fehlender Organisation „totschlagen“ sollen, etc. . .

  • Arbeit und Aufgabe von Bundesrat Ueli Maurer mit einem frechen Titelspruch zu apostrophieren, taugt allenfalls als Aufmüpfer in einem Komikheftli für Pubertierende.

  • Thomas Hanhart sagt:

    „Beschäftigungsprogramm“, ja das trifft es. Ein sehr teures, von den Steuerzahlern finanziertes Beschäftigungsprogramm, dass aber nicht nur für BR Maurer weiter aufrecht erhalten wird. Wäre die Armee wirklich ein seriöses, ernsthaftes Thema, würde ganz anders darüber diskutiert werden. Es würden echte Sicherheitspolitische Berichte entstehen, es würden dezidierte Beschaffungsprogramme ausgearbeitet und die Dienstpflicht würde vernünftig angepasst. Aber es interessiert Niemanden! Und das ist tatsächlich der Skandal. Man lässt etwas weiterlaufen, dass man so nicht braucht! Geldverschwendung pur!

    • Thomas, „ein Beschäftigungsprogramm“, welcher Ausdruck!! Das gibts in der Schule, im Kindergarten oder für Asylanten. Im Bundeshaus sollte man von Produktivität, neue Ideen, Rationalität, Umstrukturierung, in einem Wort: Von Management, aber eben man ist leider sehr weit weg davon. Nur das Jahressalär hat mit Management zu tun, ein bisschen wenig nicht?

    • rascha kocher sagt:

      @ Herr Hanhart: BR Maurer ohne Blocher = kein Existenzmoment. Dezidiert herangegangen wird allerhöchstens an eine „Schutzstaffel“ des Innern; SVP-gemünzten. Wohlweislich: gegen alles neben einer SVP-Ideologie Stehende. Diese effektive „Sturmtruppe“ wird agil wie subtil aufgemotzt, ähnlich einer Geheimloge wie die des Staatssicherheitsdienstes der Bananenrepublik DDR…! Solche Kreuznationalisten (Verherrlicher der kreationistischen Flagge) bleiben DIE offensichtliche Gefahr jeglich‘ humanistisch-aufgeklärten Schweizer indigenen Orientierung.

  • Schämu sagt:

    Wer ist Xavier Alonso? Xavier Alonso verstösst gegen Richtlinien des Schweizer Presserats…….In seinem Artikel bez. der Beschaffung des neuen Kampfflugzeuges Grippen durch die Schweiz schafft es Xavier Alonso im ganzen Artikel keine einzige nachprüfbare Quelle anzugeben. “Ein Kenner der Flugzeugbranche”, “Stimmen aus der Privatwirtschaft” ist alles was man erfahren darf woher er seine Information oder besser seine anonyme Antigrippen Propaganda bezogen hat.
    Ich glaube es ist alles gesagt über diesen unqualifizierte Schreiberling dieses Politblog.

  • Helveticus sagt:

    Ich habe eigentlich nichts gegen SVP-Bashing, aber bei der Gripen-Beschaffung kommt eine unheilige Allianz der Extraklasse zusammen, vor der mir graust: die Gsoaten, welche die Armee abschaffen wollen und sei es in Raten, die Flugi-Buben und Top-Gun-Fetichisten, die den Rafale als Spielzeug wollen, auch wenn das ganze Schweizer Volk deswegen am Hungertuch nagen müsste, plus unsere eitlen Volksvertreter in Bern, welche die die Nase immer schön in den Wind halten und eine günstige Gelegenheit wittern, sich mit Details zu profilieren. In Sachen Gripen bin ich ganz bei Ueli Maurer, nur her damit.

  • Christoph sagt:

    In den Dreissigerjahren hat BR Ruedi Minger in weiser Voraussicht, gegen den Wiederstand der Linken, die Armee aufgerüstet. Als es 1939 dann los ging, hielten im die selben Kreise vor, er habe zuwenig gemacht.

    • Carmen sagt:

      Das ist jetzt aber schon igendwie bloed, haben wir keinen Minger, keine 30er mehr und noch weniger 1939. Das taet naemlich all jenen die seither keine Entwicklung mehr durchgemacht haben das Leben erheblich erleichtern. Aber vielleicht wissen die davon auch nichts, weil fliessend kalt und warm Elektrisch ist vielleicht doch noch nicht bei ganz allen Zuhause angelangt. Und die haben dann natuerlich noch keine Ahnung wie schnell so ein Flieger im Internet geordert ist, per Paypal sofort gezahlt und mit UPS Overnightexpress morgen ausgeliefert. Hat also keine Eile mit Vorordern etc.

  • Votre article soulève des questions, mais plutôt concernant l’éthide M. Alonso que la compétence de M. Maurer.

  • Fredy Kramer sagt:

    Der liebe Ueli Marer kann doch jetzt allen Bürgern beweisen, dass er den Karren aus dem Dreck zieht, dass er in der Lage ist, seine Flieger und Militärausgaben selber zu finanzieren, indem er alle Militär einrichtungen für Asylanten Wohnungen umbaut und vermietet.
    Offiziere als Betreuer, Armee als Bewacher, anstatt teure Securitas und teure Private Betreuer.
    Der liebe Ueli könnte seinen Kollegen zeigen, wie mann seinen Haushalt finaziert.
    Nicht nur dem Bürger dauernd die Kohle aus der Tasche ziehen für unütze, kuriose Ausgaben.

  • David Herger sagt:

    Unterste Schublade…das soll ein Journalist sein?

  • Jean sagt:

    Wähle ja eigentlich immer ziemlich rechts, aber wenn es um die Armee geht, sehe ich rot. Warum? Weil es ein Trachtenverein ist. Die Ausrüstung ist mieser als bei anderen vergleichbaren Armeen, die erstens Profiarmeen gleicher Grösse haben (was angeblich zu teuer sei, aber nicht so ist, wenn man die EO-Kosten einrechnet) und die mit weniger Geld bessere und modernere Waffen in grösserer Anzahl haben(Panzer, Jets etc.). Sarkstisch gesagt: jede motivierte Pfadi könnte die VBS-Truppe besiegen, weil neben der Ausrüstung auch die Motivation fehlt, da die Armee jedem AdA zudem NUR Nachteile bringt.

  • Rückblickend muss leider festgestellt werden, dass Bundesrat Maurer eine Fehlbesetzung im Bundesrat ist, als SVP-Parteipräsident hatte er beachtenswerte Erfolge aufzuweisen, als Bundesrat hüpft er nur noch von Fettnapf zu Fettnapf und ist zum Schauspieler verkommen.

  • frei s. sagt:

    klar ist an allem CB und die SVP schuld. das nicht-führen (siehe schlumpf und sommaruga) sogar als heldenstatus angeführt wird, kontinuierliches versagen und fehlende kompetenz nicht genannt wird – ist auch klar. das traurige: wenn der karren (ch) komplett an die wand gefahren und man belege hat für stümperei, gibt’s leider kein zurück mehr auf den „rechten“ zug. kollegialitätsprinzip gild nur in bern unter beamten. denn die sind in 100jahren noch da, mit 55pension und 9-16uhr, freitag schalterschluss ! vorteil: dann wird die CH sowieso von andereren bewohnt!

  • Roland Müller sagt:

    Kennnen Sie einen Bundesrat des Verteidigungsdepartements, der in seinem Amt keine Probleme mit der Schweizer Bevölkerung hatte hatte. (Minger, Chaudet, Gnägi, Ogi, Schmid, Maurer etc.). Denn eines ist klar, wenn es um die Armee geht ist jede Schweizerin und jeder Schweizer ein Profi. Eine Besserwisser-Gesellschaft!

  • Ernst Pauli sagt:

    Das geringe Echo der Kommentare scheint dem Journalisten recht zu geben. Der Ueli ist nicht interessant und unbedeutend. Deshalb kann er sich trotz schlechter Leistung halten.

  • H. = H&H sagt:

    „Götz Otto sagt warum Schweizer Deutsche hassen“ (Diplomatengesülze auf dämöiche Fragen) …und wir sagen, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Schweizer sind auch immer mehr von anderen Nationen verhasst, was natürlich niemnden wundert bei dieser Mentalität dieser falschen, einfältigen Verlogeneheit und dem ewigen Schmarotzertum auf Kosten anderer Nationen (insbesondere von D.). HE(H)LVETIA = „Hehlerin&Hure“. Aber dann jammern u. doch immer von allen geliebt werden wollen. Kriminelles Geld nimmt man gerne, auch von den so unbeliebten D’s u. profitiert von D., bzw. EU Einfach widerlich !

  • Kreis Pierre sagt:

    Xavier Alonso dénigre le Conseiller fédéral Maurer afin de créer une capagne de presse contre l’acquisition du Grippen. Or, Maurer connait bien mieux les besoins de l’armée et la géopolitique que notre journaliste travaillant à la solde de la gauche (neuf journalistes sur dix votent à gauche en Suisse). Maurer est compétent et modeste; on ne peut pas en dire autant des Conseillers fédéraux socialistes qui sont trop souvent mauvais et incompétents. Quand la presse cessera-t-elle enfin de vomir sur l’UDC? Que les journalistes fassent leur travail et n’oublient pas les critiques contre la gauche!

  • Stefan sagt:

    Wer den Armeeauftrag anders priorisieren will, muss zuerst die Bundesverfassung mit einer Volksabstimmung ändern. Die Bevölkerung will Sicherheit und erwartet daher auch, dass die Armee den verschiedenen Gefahren bis und mit Verteidigung entgegentreten kann. Die Armee ist „die Feuerwehr desLandes“. Jedes Dorf hat eine Feuerwehr, und wo nötig Löschfahrzeuge mit einer Leiter für das höchste Haus. Trainiert wir vorwiegend als Miliz. Etwa alle 30 Jahre braucht auch die Feuerwehr neues Material. Für die Armee gilt das gleiche. Daher ersetzt das VBS die 54 alten Tiger mit 22 modernen Gripen E/F.

  • rascha kocher sagt:

    Maurer ohne Blocher ist NICHTS…!

  • Daniel Keller sagt:

    Damals bei BR Schmid hätte man während dessen Amtszeit einen Kartoffelsack auf seinen Stuhl setzen können. Am Ende der Amtszeit hätte man wohl kaum einen Unterschied feststellen können.

    BR Maurer steht nun seinem Vorgänger in nichts nach. Er kann nur hoffen, dass seine Geschäfte so wenig wie möglich in den Medien thematisiert werden (das beste für ihn wäre, wenn der Grippen-Kauf auf 2030 oder so verschoben würde) . So fällt seine Unfähigkeit wenigstens nicht auf.

    Zum Glück ist es vollkommen egal, wer den Trachtenverein VBS führt. Seine Bedeutung ist eh nahe bei Null.

    • dieter sacher sagt:

      Die Querelen im VBS haben nichts mit BR Maurer zu tun, diese stetige Unruhe wird bewusst durch die armeekritischen Medien und Parteien geschürrt. So wie die Armee heute dasteht so wurde sie vom Parlament beschlossen. Das VBS eignet sich natürlich gut um von andern chaotisch geführten Departementen abzulenken (man denke nur ans Asylchaos).

  • Heinrich Tischhauser sagt:

    So ist Politik. Das Dossier VBS resp. Armee interessiert doch niemanden. Es ist höchstens und das dem Zeitgeist entsprechend, ein lästiges Übel. Deshalb lässt man hüben und drüben Übel zu. So kann der BR seit bald 20 Jahren wursteln, das bewegt doch niemanden ernsthaft. Bei einem Stärken/Schwächen und Chancen/Gefahren – Profil gibt es nur einen Rückschluss: “ ohne direkte Gefahren ist jede Schwäche zugelassen“. Also weiter so.

  • Wie eh und je – oder: S’war immer so, s’war immer so…(mit der entsprechenden Melodie dazu)

    Den „Fähigsten“ verknurrt man ins VBS. Denn dort kann er nicht allzu viel Schaden angerichten.

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